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Masurische Seen Must Sees








Touristenattraktionen
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Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
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Architektonische Highlights
Restaurants
Landschaftliche Highlights
Wilczy Szaniec
Touristenattraktionen © Robert Szymanski, Shutterstock
Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.
- 11-404 Ketrzyn (Gmina)
- http://wilczy-szaniec.pl/
- +48 89 741 00 31
© Robert Szymanski, Shutterstock
Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.
- 11-404 Ketrzyn (Gmina)
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Mikołajki
Geographical © Rafal Olechowski, Shutterstock
Das Fischerdorf mit gerade einmal 3.800 Einwohnern hat sich zum Fremdenverkehrsort mit Hafen für Segelboote und die Weiße Flotte, die auf den Masurischen Seen Ausflügler transportiert, entwickelt.
- Mikołajki
- http://www.mikolajki.pl/
© Rafal Olechowski, Shutterstock
Das Fischerdorf mit gerade einmal 3.800 Einwohnern hat sich zum Fremdenverkehrsort mit Hafen für Segelboote und die Weiße Flotte, die auf den Masurischen Seen Ausflügler transportiert, entwickelt.
- Mikołajki
- http://www.mikolajki.pl/
Święta Lipka Bazylika
Architektonische Highlights © Krzysztof Gach, Shutterstock
Das kleine Dorf Święta lipka (Heilige Linde) an der grenze zwischen Ermland und Masuren ist berühmt für seine Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die als Perle des Barocks in Nordpolen gilt.
- Heiligelinde
- http://www.swlipka.pl/
© Krzysztof Gach, Shutterstock
Das kleine Dorf Święta lipka (Heilige Linde) an der grenze zwischen Ermland und Masuren ist berühmt für seine Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die als Perle des Barocks in Nordpolen gilt.
- Heiligelinde
- http://www.swlipka.pl/
Krutynianka. Tourist station. Waszkiewicz I.Z.
Restaurants- international
Der Pavillon macht nicht so viel her, aber auf der Terrasse über dem Fluss sitzt und isst man gut. Mittags allerdings oft von Reisegruppen besetzt, da hilft nur warten. Für die honiggefüllten Pfannkuchen lohnt sich das aber.
- 11-710 Krutyń
- http://krutynianka.pl/
Der Pavillon macht nicht so viel her, aber auf der Terrasse über dem Fluss sitzt und isst man gut. Mittags allerdings oft von Reisegruppen besetzt, da hilft nur warten. Für die honiggefüllten Pfannkuchen lohnt sich das aber.
- 11-710 Krutyń
- http://krutynianka.pl/
Jezioro Nidzkie (Niedersee)
Landschaftliche Highlights © German Globetrotter, Shutterstock
Der Niedersee ist eigentlich eher ein Hochsee – immerhin schwimmen Schwäne und Boote hier gut 151 m über dem Meeresspiegel! Und einer der schönsten Seen Masurens, nicht zuletzt seines malerischen Insel-Archipels wegen und der Stille, die hier selbst im Sommer wohnt: Je weiter du nach Süden kommst, desto leerer wird es auf und an dem See, an dessen Ufer mit Ruciane-Nida nur ein größerer Ort liegt. Bootsfahrten von Ruciane aus führen entlang der bewaldeten Inseln über den 18 km² großen, bis zu 24 m tiefen See, der je nach Lichteinfall mal blau, mal tiefgrün erscheint.
- Oko
© German Globetrotter, Shutterstock
Der Niedersee ist eigentlich eher ein Hochsee – immerhin schwimmen Schwäne und Boote hier gut 151 m über dem Meeresspiegel! Und einer der schönsten Seen Masurens, nicht zuletzt seines malerischen Insel-Archipels wegen und der Stille, die hier selbst im Sommer wohnt: Je weiter du nach Süden kommst, desto leerer wird es auf und an dem See, an dessen Ufer mit Ruciane-Nida nur ein größerer Ort liegt. Bootsfahrten von Ruciane aus führen entlang der bewaldeten Inseln über den 18 km² großen, bis zu 24 m tiefen See, der je nach Lichteinfall mal blau, mal tiefgrün erscheint.
- Oko
Feste Boyen
Architektonische Highlights © Krzysztof Gach, Shutterstock
Die gewaltige Festung aus der ersten Hälfte des 19.Jhs. sollte die Ostgrenze des Deutschen Reichs schützen. Ende Januar 1945 fielen der Roten Armee die Festung wie auch die Stadt Lötzen selbst kampflos zu. Nach dem Krieg diente die Festung höchst zivilen Zwecken – als Hühnerfarm, Käsereife und Getreidemagazin. Seit Mitte der 90er-Jahre wird sie in Regie der „Gesellschaft der Freunde der Festung Boyen“ restauriert und Touristen zugänglich gemacht: Heute kann man auf dem verwinkelten Areal frei zwischen den Wällen, Kasematten und Bastionen herumspazieren. Ein Teil der der über 100 ha großen Anlage wurde in ein Amphitheater umgestaltet, im Sommer Kulisse und Bühne für viele Konzerte, Festivals und Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft betreibt in der Festung ein sehenswertes Museum, das die Geschichte der Anlage dokumentiert, Sonderaus- stellungen zeigt und über weitere Ausbaupläne informiert. Entstehen sollen unter anderem „grüne Klassenzimmer“, ein Sonderpostamt und ein großer Restaurantkomplex. Es gibt sogar ein Hostel mit dem wohl günstigsten, ganz gewiss aber ungewöhnlichsten Übernachtungsangebot in Masurens Sommerhauptstadt.
- Turystyczna 1, 11-500 Giżycko
- http://www.boyen.gizycko.pl/
- +48 87 428 83 93
© Krzysztof Gach, Shutterstock
Die gewaltige Festung aus der ersten Hälfte des 19.Jhs. sollte die Ostgrenze des Deutschen Reichs schützen. Ende Januar 1945 fielen der Roten Armee die Festung wie auch die Stadt Lötzen selbst kampflos zu. Nach dem Krieg diente die Festung höchst zivilen Zwecken – als Hühnerfarm, Käsereife und Getreidemagazin. Seit Mitte der 90er-Jahre wird sie in Regie der „Gesellschaft der Freunde der Festung Boyen“ restauriert und Touristen zugänglich gemacht: Heute kann man auf dem verwinkelten Areal frei zwischen den Wällen, Kasematten und Bastionen herumspazieren. Ein Teil der der über 100 ha großen Anlage wurde in ein Amphitheater umgestaltet, im Sommer Kulisse und Bühne für viele Konzerte, Festivals und Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft betreibt in der Festung ein sehenswertes Museum, das die Geschichte der Anlage dokumentiert, Sonderaus- stellungen zeigt und über weitere Ausbaupläne informiert. Entstehen sollen unter anderem „grüne Klassenzimmer“, ein Sonderpostamt und ein großer Restaurantkomplex. Es gibt sogar ein Hostel mit dem wohl günstigsten, ganz gewiss aber ungewöhnlichsten Übernachtungsangebot in Masurens Sommerhauptstadt.
- Turystyczna 1, 11-500 Giżycko
- http://www.boyen.gizycko.pl/
- +48 87 428 83 93
Ełcka Kolej Wąskotorowa
TouristenattraktionenWenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.
- Wąski Tor 1, 19-300 Ełk
- http://muzeum.elk.pl/
Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.
- Wąski Tor 1, 19-300 Ełk
- http://muzeum.elk.pl/
Pałac rodu Lenhdorffów
Architektonische Highlights © Mariusz Switulski, Shutterstock
Wer mit dem Segelboot oder dem Schiff vom Jezioro Sztynorckie, dem Steinorter See, aus Sztynort ansteuert, dem bietet sich ein wunderschöner Blick vom See hinauf zum Schloss Steinort, dem ehemaligen Wohnsitz der grafen Lehndorff.
- Sztynort
- http://atrakcje.mazury.pl/
© Mariusz Switulski, Shutterstock
Wer mit dem Segelboot oder dem Schiff vom Jezioro Sztynorckie, dem Steinorter See, aus Sztynort ansteuert, dem bietet sich ein wunderschöner Blick vom See hinauf zum Schloss Steinort, dem ehemaligen Wohnsitz der grafen Lehndorff.
- Sztynort
- http://atrakcje.mazury.pl/
Zamek Reszel
Architektonische Highlights © Andrzej Puchta, Shutterstock
Zwischen 1350 und 1401 ließ sich der ermländische Bischof in Rössel eine wehrhafte Burg mauern, der massive zweiflügelige Bau mit seinen Rundtürmen überstand alle Stürme der Zeit und blieb bis heute Wahrzeichen der Stadt, deren Dächer überragend, wie für die Ewigkeit gebaut. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen hier des Bischofs Vögte residierten, auch als Gefängnis (eine Idee aus dem 17.Jh.) wird die Burg nicht mehr genutzt. Heute kommen die „Insassen“ freiwillig, die Burg ist Hotel. In den Zimmern wohnen gern Künstler, die hier auch schon etliche Skulpturen und Bilder hinterlassen haben. In einer Galerie sind regelmäßige Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Auch Joseph Beuys und Günter Grass haben hier ausgestellt. Vom massiven Turm aus schöner Blick auf das Städtchen: sollte er geschlossen sein, ist der Schlüssel im Burgcafé erhältlich.
- Podzamcze 3, 11-440 Reszel
- http://www.zamek-reszel.com/
- +48 89 755 01 09
© Andrzej Puchta, Shutterstock
Zwischen 1350 und 1401 ließ sich der ermländische Bischof in Rössel eine wehrhafte Burg mauern, der massive zweiflügelige Bau mit seinen Rundtürmen überstand alle Stürme der Zeit und blieb bis heute Wahrzeichen der Stadt, deren Dächer überragend, wie für die Ewigkeit gebaut. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen hier des Bischofs Vögte residierten, auch als Gefängnis (eine Idee aus dem 17.Jh.) wird die Burg nicht mehr genutzt. Heute kommen die „Insassen“ freiwillig, die Burg ist Hotel. In den Zimmern wohnen gern Künstler, die hier auch schon etliche Skulpturen und Bilder hinterlassen haben. In einer Galerie sind regelmäßige Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Auch Joseph Beuys und Günter Grass haben hier ausgestellt. Vom massiven Turm aus schöner Blick auf das Städtchen: sollte er geschlossen sein, ist der Schlüssel im Burgcafé erhältlich.
- Podzamcze 3, 11-440 Reszel
- http://www.zamek-reszel.com/
- +48 89 755 01 09
Puszcza Piska
Landschaftliche Highlights © canon_shooter, Shutterstock
Der größte zusammenhängende Waldkomplex Masurens erstreckt sich von Pisz über rund 1000 km² bis nach Krutyń und Lipowo. Abseits der großen Seen und Landstraßen sind Wanderer auch in der Hochsaison meist allein in diesem Revier aus tiefen Wäldern, Wiesen, Flüsschen, Mooren und geheimnisvollen Sumpfseen. Es gibt viele gut unterhaltene Wege, die schon zu preußischer Zeit zur Holzabfuhr angelegt wurden. Autofahren ist auf ihnen nur für Forstfahrzeuge erlaubt. Die Forstverwaltung hat Waldlehrpfade angelegt und gekennzeichnet. Karten und Wegbeschreibungen bekommst du im Forstamt Strzalowo (Pfeilswalde) bei Lipowo und in der Touristinfo in Pisz.
- Ermland-Masuren
© canon_shooter, Shutterstock
Der größte zusammenhängende Waldkomplex Masurens erstreckt sich von Pisz über rund 1000 km² bis nach Krutyń und Lipowo. Abseits der großen Seen und Landstraßen sind Wanderer auch in der Hochsaison meist allein in diesem Revier aus tiefen Wäldern, Wiesen, Flüsschen, Mooren und geheimnisvollen Sumpfseen. Es gibt viele gut unterhaltene Wege, die schon zu preußischer Zeit zur Holzabfuhr angelegt wurden. Autofahren ist auf ihnen nur für Forstfahrzeuge erlaubt. Die Forstverwaltung hat Waldlehrpfade angelegt und gekennzeichnet. Karten und Wegbeschreibungen bekommst du im Forstamt Strzalowo (Pfeilswalde) bei Lipowo und in der Touristinfo in Pisz.
- Ermland-Masuren
Fuledzki Róg (Faulhöder Spitze)
Landschaftliche HighlightsIm Naturreservat Fuledzki Róg, ca. 17 km nordwestlich von Giżycko auf der Halbinsel im Kisajno-See, gibt es vor allem Steine zu sehen. Auf rund 40 ha erstreckt sich ein riesiges Findlingsfeld: graue und rosafarbene Granitsteine, Gneise, Quarzite, Porphyrfelsblöcke. Wer ein bisschen durch dieses Natur- oder besser „Steinreservat“ klettert und noch den höchsten „Berg“ erklimmt (immerhin 157 m!), wird mit einem wunderschönen Blick über den Kissain- und den Doben-See belohnt.
- Fuleda
Im Naturreservat Fuledzki Róg, ca. 17 km nordwestlich von Giżycko auf der Halbinsel im Kisajno-See, gibt es vor allem Steine zu sehen. Auf rund 40 ha erstreckt sich ein riesiges Findlingsfeld: graue und rosafarbene Granitsteine, Gneise, Quarzite, Porphyrfelsblöcke. Wer ein bisschen durch dieses Natur- oder besser „Steinreservat“ klettert und noch den höchsten „Berg“ erklimmt (immerhin 157 m!), wird mit einem wunderschönen Blick über den Kissain- und den Doben-See belohnt.
- Fuleda
Puszcza Borecka (Borkener Heide)
Landschaftliche HighlightsÜber das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.
- Kruklanki
Über das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.
- Kruklanki
Sądry
GeographicalKnapp 6 km südwestlich von Ryn haben Krysztyna und Dietmar Dickti in Sądry ein kleines Privatmuseum eingerichtet, dessen Besuch nur einen ganz kleinen Obolus kostet: die Chata Mazurska – das „Masurische Bauernhaus“. Gesammelt hat das Ehepaar viele alte Hausgeräte und Möbel, wie sie für masurische Bauernhäuser typisch sind. Damit wurde ein 200 Jahre altes Haus eingerichtet. In zwei Scheunen haben landwirtschaftliche Gerätschaften und Maschinen einen Platz gefunden. Krysztyna Dickti, eine echte Masurin, betreibt auch eine kleine Pension mit 20 gemütlichen Zimmern und einer wahrhaft üppigen Verpflegung mit deftiger masurisch-ostpreußischer Hausmannskost.
- 11-700 Sądry
Knapp 6 km südwestlich von Ryn haben Krysztyna und Dietmar Dickti in Sądry ein kleines Privatmuseum eingerichtet, dessen Besuch nur einen ganz kleinen Obolus kostet: die Chata Mazurska – das „Masurische Bauernhaus“. Gesammelt hat das Ehepaar viele alte Hausgeräte und Möbel, wie sie für masurische Bauernhäuser typisch sind. Damit wurde ein 200 Jahre altes Haus eingerichtet. In zwei Scheunen haben landwirtschaftliche Gerätschaften und Maschinen einen Platz gefunden. Krysztyna Dickti, eine echte Masurin, betreibt auch eine kleine Pension mit 20 gemütlichen Zimmern und einer wahrhaft üppigen Verpflegung mit deftiger masurisch-ostpreußischer Hausmannskost.
- 11-700 Sądry