Malta Top Sehenswürdigkeiten

Republic Street
Touristenattraktionen
Valletta
Għajn Tuffieħa Bay
Landschaftliche Highlights
Mġarr
Għajn Tuffieħa Bay
Hagar Qim
Touristenattraktionen
Qrendi
Hagar Qim
Citadel
Architektonische Highlights
Victoria
Citadella
Hypogäum von Ħal-Saflieni
Architektonische Highlights
Paola
Mnajdra
Touristenattraktionen
Qrendi
Mnajdra
St Paul's Catacombs
Touristenattraktionen
Rabat
St Paul's Catacombs
St John's Co-Cathedral
Architektonische Highlights
Valletta
St John's Co-Cathedral
Hafenrundfahrt
Touristenattraktionen
Sliema
Ggantija
Touristenattraktionen
Xagħra
Ggantija
Grand Master's Palace
Touristenattraktionen
Valletta
Grand Master's Palace
Malta Experience
Museen
Valletta
Verdala Palace
Architektonische Highlights
Siġġiewi
Verdala Palace
Mellieħa Bay
Landschaftliche Highlights
Mellieħa
National Museum of Archeology & Auberge de Provence
Museen
Valletta
St Agatha's Catacombs
Touristenattraktionen
Rabat
St Agatha's Catacombs
Parrocca tal-Mellieha
Architektonische Highlights
Mellieħa
St Marija
Blue Grotto
Landschaftliche Highlights
Żurrieq
Blue Lagoon
Landschaftliche Highlights
Comino
Blue Lagoon
Buskett Gardens
Botanische Gärten & Parks
Siġġiewi
Buskett Gardens
Inland Sea
Landschaftliche Highlights
San Lawrenz
Dingli Cliffs
Landschaftliche Highlights
Dingli
Dingli Cliffs
Grand Harbour
Touristenattraktionen
Valletta
Palazzo Falson
Museen
Mdina
Wied Il-Ghasri
Landschaftliche Highlights
Għasri
Wied Il-Ghasri
Ghar Lapsi
Landschaftliche Highlights
Is-Siggiewi
Upper Barrakka Gardens
Botanische Gärten & Parks
Valletta
St James Cavalier
Touristenattraktionen
Valletta
Casa Rocca Piccola
Architektonische Highlights
Valletta
Salina Bay
Landschaftliche Highlights
St Paul's Bay

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Botanische Gärten & Parks


  • Republic Street

    Touristenattraktionen
    • © kavalenka, Shutterstock

    Wie ein Rückgrat zieht sich die Republic Street auf dem Grat des Monte Sciberras bis hinunter an die Spitze der Halbinsel. An ihr liegen Vallettas bedeutendste Plätze, aber auch der Grand Master's Palace und - mit einer Längsseite - die St John's Co-Cathedral, vornehme Geschäfte und einige Straßencafés. Nebenstraßen führen schachbrettartig zu den beiden Häfen hinunter.

    • Republic Street, Valletta
    • © kavalenka, Shutterstock

    Wie ein Rückgrat zieht sich die Republic Street auf dem Grat des Monte Sciberras bis hinunter an die Spitze der Halbinsel. An ihr liegen Vallettas bedeutendste Plätze, aber auch der Grand Master's Palace und - mit einer Längsseite - die St John's Co-Cathedral, vornehme Geschäfte und einige Straßencafés. Nebenstraßen führen schachbrettartig zu den beiden Häfen hinunter.

    • Republic Street, Valletta

  • Għajn Tuffieħa Bay

    Landschaftliche Highlights
    • Għajn Tuffieħa Bay© Glow Images
    Insider-Tipp
    Sunset am Beach

    Das gibt’s sonst nirgends auf diesen Inseln: einen 200 m langen Sandstrand, völlig unverbaut und nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen. Hier kannst du den Ideenreichtum der coolen Beach Bar Singita Miracle Beach erleben. Sundowner und Dinner werden dir hier gern auch in Private Areas auf dem Strand zu chilliger Musik serviert.

    • Għajn Tuffieħa Bay© Glow Images
    Insider-Tipp
    Sunset am Beach

    Das gibt’s sonst nirgends auf diesen Inseln: einen 200 m langen Sandstrand, völlig unverbaut und nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen. Hier kannst du den Ideenreichtum der coolen Beach Bar Singita Miracle Beach erleben. Sundowner und Dinner werden dir hier gern auch in Private Areas auf dem Strand zu chilliger Musik serviert.


  • Hagar Qim

    Touristenattraktionen
    • Hagar Qim© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Schön zwischen Feldern und dem Meer liegt der Tempelkomplex Hagar Qim. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Hagar Qim besitzt nahezu alle Merkmale, die die maltesischen Tempel der Jungsteinzeit auszeichnen. Man staunt nicht nur über die gewaltige technische Leistung der Tempelbauer vor rund 5000 Jahren, die weder Metallwerkzeuge noch Seilzüge kannten, sondern auch über ihr feines ästhetisches Empfinden. Die Fassade des Haupttempels von Hagar Qim beeindruckt durch Größe, Gleichmaß und Schönheit.

    • Hagar Qim© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Schön zwischen Feldern und dem Meer liegt der Tempelkomplex Hagar Qim. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Hagar Qim besitzt nahezu alle Merkmale, die die maltesischen Tempel der Jungsteinzeit auszeichnen. Man staunt nicht nur über die gewaltige technische Leistung der Tempelbauer vor rund 5000 Jahren, die weder Metallwerkzeuge noch Seilzüge kannten, sondern auch über ihr feines ästhetisches Empfinden. Die Fassade des Haupttempels von Hagar Qim beeindruckt durch Größe, Gleichmaß und Schönheit.


  • Citadel

    Architektonische Highlights
    • Citadella© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • Citadel© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Nördlich des Marktplatzes erhebt sich der Burgberg mit der im 15.Jh. errichteten Zitadelle, in deren Mauern nur noch wenige Menschen leben. Früher diente sie als Abwehr gegen die zahlreichen Raubüberfälle der Türken und Piraten und zudem als Zufluchtsort für die Bürger Gozos. Bei einem Rundgang über die Burgmauern bieten sich grandiose Ausblicke über die Insel. Im Inneren ist neben mehreren Museen auch die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert.

    • Citadella© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • Citadel© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Nördlich des Marktplatzes erhebt sich der Burgberg mit der im 15.Jh. errichteten Zitadelle, in deren Mauern nur noch wenige Menschen leben. Früher diente sie als Abwehr gegen die zahlreichen Raubüberfälle der Türken und Piraten und zudem als Zufluchtsort für die Bürger Gozos. Bei einem Rundgang über die Burgmauern bieten sich grandiose Ausblicke über die Insel. Im Inneren ist neben mehreren Museen auch die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert.


  • Hypogäum von Ħal-Saflieni

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Früher Vogel fängt den Wurm

    6km/ca.15 Min. mit dem Bus vom Main Bus Terminus in Valletta Einfach unglaublich: eine Totenstadt, vor 5000 Jahren unterirdisch erbaut und bestens erhalten. Das gibt es weltweit sonst nirgends. Wer hineinwill, muss sich frühzeitig die Tickets besorgen, denn die tägliche Besucherzahl ist streng limitiert. Auf einer Grundfläche von 500 m2 sind drei Geschosse bis zu 14 m tief aus dem Fels herausgearbeitet worden – mit Gängen und Hallen, Kammern, Nischen und Stufen sowie Resten von Wandmalereien, die überwiegend dekorative Motive wie Ranken und Spiralen aufweisen. Viele Gestaltungsformen erinnern an die oberirdischer neolithischer Tempel. So gibt es auch hier Orakellöcher und sogar ein Anbindeloch für Opfertiere. Archäologen fanden in dem unterirdischen Labyrinth etwa 7000 Skelette sowie Skelettreste von mehr als 20 000 weiteren Toten, die auf eine Begräbnisstätte schließen lassen. Einige Wissenschaftler vermuten, dass all diese unterirdischen Räumlichkeiten auch eine Initiationsstätte für Priesterinnen waren, die in den Tempeln der großen Muttergottheit, der Magna Mater, dienten. Man hat im Hypogäum Statuetten zweier schlafender Frauen gefunden, darunter die berühmte Sleeping Lady, die heute im National Museum of Archeology von Valletta ausgestellt ist. Haben so die Priesterinnen gewisse Zeit im Hypogäum verbracht, damit im Schlaf der Geist der Gottheit in sie einfuhr? Täglich werden maximal 80 Besucher in Gruppen von jeweils zehn Personen eingelassen. Man sieht zunächst eine kurze Videoeinführung und wird dann auf festgelegten Wegen etwa 20 Minuten lang durch die faszinierende Unterwelt geführt. Tickets solltest du unbedingt schon von zu Hause aus buchen, da der Andrang groß ist!

    Insider-Tipp
    Früher Vogel fängt den Wurm

    6km/ca.15 Min. mit dem Bus vom Main Bus Terminus in Valletta Einfach unglaublich: eine Totenstadt, vor 5000 Jahren unterirdisch erbaut und bestens erhalten. Das gibt es weltweit sonst nirgends. Wer hineinwill, muss sich frühzeitig die Tickets besorgen, denn die tägliche Besucherzahl ist streng limitiert. Auf einer Grundfläche von 500 m2 sind drei Geschosse bis zu 14 m tief aus dem Fels herausgearbeitet worden – mit Gängen und Hallen, Kammern, Nischen und Stufen sowie Resten von Wandmalereien, die überwiegend dekorative Motive wie Ranken und Spiralen aufweisen. Viele Gestaltungsformen erinnern an die oberirdischer neolithischer Tempel. So gibt es auch hier Orakellöcher und sogar ein Anbindeloch für Opfertiere. Archäologen fanden in dem unterirdischen Labyrinth etwa 7000 Skelette sowie Skelettreste von mehr als 20 000 weiteren Toten, die auf eine Begräbnisstätte schließen lassen. Einige Wissenschaftler vermuten, dass all diese unterirdischen Räumlichkeiten auch eine Initiationsstätte für Priesterinnen waren, die in den Tempeln der großen Muttergottheit, der Magna Mater, dienten. Man hat im Hypogäum Statuetten zweier schlafender Frauen gefunden, darunter die berühmte Sleeping Lady, die heute im National Museum of Archeology von Valletta ausgestellt ist. Haben so die Priesterinnen gewisse Zeit im Hypogäum verbracht, damit im Schlaf der Geist der Gottheit in sie einfuhr? Täglich werden maximal 80 Besucher in Gruppen von jeweils zehn Personen eingelassen. Man sieht zunächst eine kurze Videoeinführung und wird dann auf festgelegten Wegen etwa 20 Minuten lang durch die faszinierende Unterwelt geführt. Tickets solltest du unbedingt schon von zu Hause aus buchen, da der Andrang groß ist!


  • Mnajdra

    Touristenattraktionen
    • Mnajdra© Glow Images

    Der Tempelkomplex Mnajdra liegt schön eingebettet zwischen Feldern und Meer. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Maltas dem Meer am nächsten gelegener Tempelkomplex ist überraschend klar gegliedert. Anders als in Tarxien und Hagar Qim sind hier Einzeltempel aus verschiedenen Jahrhunderten klar unterscheidbar nebeneinandergesetzt. Rechts steht der kleinste und älteste aus der Zeit zwischen 3500 und 3000 v.Chr. Daran schließt sich der jüngste Tempel an, der immerhin noch etwa 4800 Jahre alt ist, und ganz links folgt schließlich ein Tempelbau aus der Zeit um 3000 v.Chr.

    • Mnajdra© Glow Images

    Der Tempelkomplex Mnajdra liegt schön eingebettet zwischen Feldern und Meer. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Maltas dem Meer am nächsten gelegener Tempelkomplex ist überraschend klar gegliedert. Anders als in Tarxien und Hagar Qim sind hier Einzeltempel aus verschiedenen Jahrhunderten klar unterscheidbar nebeneinandergesetzt. Rechts steht der kleinste und älteste aus der Zeit zwischen 3500 und 3000 v.Chr. Daran schließt sich der jüngste Tempel an, der immerhin noch etwa 4800 Jahre alt ist, und ganz links folgt schließlich ein Tempelbau aus der Zeit um 3000 v.Chr.


  • St Paul's Catacombs

    Touristenattraktionen
    • St Paul's Catacombs© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Maltas größte Katakomben, stammen aus dem 4.und 5.Jh. und wiesen früher rund 1400 Grabstätten auf, von denen sich etwa 900 erhalten haben. All ihre Gänge zusammen sind rund 900 m lang. Sie betreten die Katakomben über eine moderne Treppe, unter der aber noch die antiken Stufen zu erkennen sind. Das Zentrum der Anlage bildet eine Halle mit einer tiefer gelegenen Kapelle. An beiden Enden ist aus dem Stein ein Agape-Tisch gehauen, wie er für alle maltesischen Katakomben typisch ist. Die Haupthalle ist auf drei Seiten von Gängen und Kammern mit verschiedenen Grabtypen umgeben. Am häufigsten sind die einfachen Loculi-Gräber. Sie bestehen aus einer rechteckigen oder gewölbten Wandnische, manchmal aber auch aus einem einfachen Schacht im Boden und konnten mit einem Stein verschlossen werden. Meist ausgesprochen klein, dienten sie offenbar als Kindergräber. Aufwendigere Grabtypen waren den Wohlhabenden vorbehalten. Für Baldachingräber wurde ein Felsblock so ausgehöhlt, dass seine Decke wie ein gewölbter Baldachin wirkte. Meist fanden darunter zwei Tote Platz, für die sogar eine Kopfstütze aus dem Stein gehauen war. Die gewölbten Decken der Satteldachgräber besitzen ein extra ausgearbeitetes Satteldach. Früher waren viele Wände mit Fresken geschmückt, die jedoch nahezu verblichen sind. Die Katakomben dienten als Begräbnisstätten von Christen, aber ebenso von Heiden und Juden. Die großen Schätze der Katakomben fielen in die Hände von Grabräubern. Der erste Großmeister des Ordens auf Malta, Philippe Villiers de L'Isle Adam, gestattete sogar offiziell die Plünderung der Katakomben - unter der Bedingung, dass ein Drittel aller gefundenen Schätze an den Orden abgeliefert werde.

    • St Paul's Catacombs© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Maltas größte Katakomben, stammen aus dem 4.und 5.Jh. und wiesen früher rund 1400 Grabstätten auf, von denen sich etwa 900 erhalten haben. All ihre Gänge zusammen sind rund 900 m lang. Sie betreten die Katakomben über eine moderne Treppe, unter der aber noch die antiken Stufen zu erkennen sind. Das Zentrum der Anlage bildet eine Halle mit einer tiefer gelegenen Kapelle. An beiden Enden ist aus dem Stein ein Agape-Tisch gehauen, wie er für alle maltesischen Katakomben typisch ist. Die Haupthalle ist auf drei Seiten von Gängen und Kammern mit verschiedenen Grabtypen umgeben. Am häufigsten sind die einfachen Loculi-Gräber. Sie bestehen aus einer rechteckigen oder gewölbten Wandnische, manchmal aber auch aus einem einfachen Schacht im Boden und konnten mit einem Stein verschlossen werden. Meist ausgesprochen klein, dienten sie offenbar als Kindergräber. Aufwendigere Grabtypen waren den Wohlhabenden vorbehalten. Für Baldachingräber wurde ein Felsblock so ausgehöhlt, dass seine Decke wie ein gewölbter Baldachin wirkte. Meist fanden darunter zwei Tote Platz, für die sogar eine Kopfstütze aus dem Stein gehauen war. Die gewölbten Decken der Satteldachgräber besitzen ein extra ausgearbeitetes Satteldach. Früher waren viele Wände mit Fresken geschmückt, die jedoch nahezu verblichen sind. Die Katakomben dienten als Begräbnisstätten von Christen, aber ebenso von Heiden und Juden. Die großen Schätze der Katakomben fielen in die Hände von Grabräubern. Der erste Großmeister des Ordens auf Malta, Philippe Villiers de L'Isle Adam, gestattete sogar offiziell die Plünderung der Katakomben - unter der Bedingung, dass ein Drittel aller gefundenen Schätze an den Orden abgeliefert werde.


  • St John's Co-Cathedral

    Architektonische Highlights
    • St John's Co-Cathedral© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Eine Kirche wie diese gibt es kein zweites Mal! Auch Kirchenmuffel sollten auf ihren Besuch nicht verzichten. Am außergewöhnlichsten ist der Boden der Kirche. Er ist über und über bedeckt von 375 Grab- platten mit Einlegearbeiten in verschiedenfarbigem Marmor, unter denen Ordensritter beigesetzt sind. Die Platten tragen Inschriften und Wappen, aber auch immer wieder Darstellungen von Totenschädeln und Skeletten. Fast ebenso eindrucksvoll sind die Wände und Decken. Kein Fitzelchen blieb un- verziert. Jede Landsmannschaft der Ritter hatte hier ihre eigene Seitenkapelle, wollte die andere unbedingt an Eleganz und Aufwand übertreffen. Auf der linken Seite sind das von hinten nach vorn die Kapelle Deutschlands, Italiens, Frankreichs, der Provence und schließlich die von Bayern und Großbritannien gemeinsam; auf der rechten Seite sind es die Portugals und Kastiliens, Aragóns und der Auvergne.Das 1608 entstandene Altarbild jedoch – Maltas bedeutendstes Gemälde über- haupt – stammt von dem italienischen Maler Michelangelo da Caravaggio. Es hängt heute im Oratorium. Mit raffinierten Licht- und Schattenkontrasten malte der Barockkünstler die dramatische Enthauptung Johannes des Täufers. Auf der linken Seite kommt die junge Salome he- rangeeilt, die schon die goldene Schale für das abgeschlagene Haupt des Täufers bereithält. Signiert hat Caravaggio sein Werk makabrerweise ausgerechnet in ei- ner Blutlache auf dem Boden mit dem Schriftzug „fr. michelang“. Der St John’s Co-Cathedral ist ein Muse- um angeschlossen, das Sie vom Oratorium aus erreichen. Es besitzt 29 Gobelins, die alljährlich im Juni das Museum verlassen und in der Kathedrale selbst aufgehängt werden. Sie entstanden im 17.Jh. in Brüssel. 14 von ihnen zeigen Szenen aus den Leben Jesu, 14 sind Allegorien auf die katholische Kirche, einer zeigt den spanischen Großmeister Perellos als edlen Stifter.

    • St John's Co-Cathedral© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Eine Kirche wie diese gibt es kein zweites Mal! Auch Kirchenmuffel sollten auf ihren Besuch nicht verzichten. Am außergewöhnlichsten ist der Boden der Kirche. Er ist über und über bedeckt von 375 Grab- platten mit Einlegearbeiten in verschiedenfarbigem Marmor, unter denen Ordensritter beigesetzt sind. Die Platten tragen Inschriften und Wappen, aber auch immer wieder Darstellungen von Totenschädeln und Skeletten. Fast ebenso eindrucksvoll sind die Wände und Decken. Kein Fitzelchen blieb un- verziert. Jede Landsmannschaft der Ritter hatte hier ihre eigene Seitenkapelle, wollte die andere unbedingt an Eleganz und Aufwand übertreffen. Auf der linken Seite sind das von hinten nach vorn die Kapelle Deutschlands, Italiens, Frankreichs, der Provence und schließlich die von Bayern und Großbritannien gemeinsam; auf der rechten Seite sind es die Portugals und Kastiliens, Aragóns und der Auvergne.Das 1608 entstandene Altarbild jedoch – Maltas bedeutendstes Gemälde über- haupt – stammt von dem italienischen Maler Michelangelo da Caravaggio. Es hängt heute im Oratorium. Mit raffinierten Licht- und Schattenkontrasten malte der Barockkünstler die dramatische Enthauptung Johannes des Täufers. Auf der linken Seite kommt die junge Salome he- rangeeilt, die schon die goldene Schale für das abgeschlagene Haupt des Täufers bereithält. Signiert hat Caravaggio sein Werk makabrerweise ausgerechnet in ei- ner Blutlache auf dem Boden mit dem Schriftzug „fr. michelang“. Der St John’s Co-Cathedral ist ein Muse- um angeschlossen, das Sie vom Oratorium aus erreichen. Es besitzt 29 Gobelins, die alljährlich im Juni das Museum verlassen und in der Kathedrale selbst aufgehängt werden. Sie entstanden im 17.Jh. in Brüssel. 14 von ihnen zeigen Szenen aus den Leben Jesu, 14 sind Allegorien auf die katholische Kirche, einer zeigt den spanischen Großmeister Perellos als edlen Stifter.


  • Hafenrundfahrt

    Touristenattraktionen
    • © VeeJey, Shutterstock

    Vor etwa 200 Jahren kamen die Briten und bauten den Grand Harbour zu ihrem wichtigsten Marinestützpunkt im Mittelmeer aus. Seine Ufer wurden ringsum bebaut. Am besten lernt ihr ihn bei einer Hafenrundfahrt von Sliema aus kennen.

    • Sliema
    • © VeeJey, Shutterstock

    Vor etwa 200 Jahren kamen die Briten und bauten den Grand Harbour zu ihrem wichtigsten Marinestützpunkt im Mittelmeer aus. Seine Ufer wurden ringsum bebaut. Am besten lernt ihr ihn bei einer Hafenrundfahrt von Sliema aus kennen.

    • Sliema

  • Ggantija

    Touristenattraktionen
    • Ggantija© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Der Tempelkomplex von Ggantija ist eine sehr gut erhaltene und eindrucksvolle überirdische Kultanlage aus der Jungsteinzeit. Zusammen mit den Tempeln Maltas steht er auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Noch im letzten Jh. konnten sich die Einheimischen diese Bauten nur als Werke von Giganten vorstellen, daher auch der Name. Eine örtliche Legende erzählt, eine Riesin habe die Tempel in einer einzigen Nacht erbaut - und dabei noch ihr Kind auf einem Arm getragen. Das Tempelinnere besteht aus einem breiten Mittelgang und fünf nierenförmigen Räumen. In einem von ihnen ist noch ein schöner Trilithaltar erhalten. Lohnend ist ein Blick auf die Umfassungsmauer des Doppeltempels, die ihn auf drei Seiten umgibt. Die Menschen der Jungsteinzeit haben dafür riesige Steine abwechselnd senkrecht und waagerecht aufgeschichtet.

    • Ggantija© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Der Tempelkomplex von Ggantija ist eine sehr gut erhaltene und eindrucksvolle überirdische Kultanlage aus der Jungsteinzeit. Zusammen mit den Tempeln Maltas steht er auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Noch im letzten Jh. konnten sich die Einheimischen diese Bauten nur als Werke von Giganten vorstellen, daher auch der Name. Eine örtliche Legende erzählt, eine Riesin habe die Tempel in einer einzigen Nacht erbaut - und dabei noch ihr Kind auf einem Arm getragen. Das Tempelinnere besteht aus einem breiten Mittelgang und fünf nierenförmigen Räumen. In einem von ihnen ist noch ein schöner Trilithaltar erhalten. Lohnend ist ein Blick auf die Umfassungsmauer des Doppeltempels, die ihn auf drei Seiten umgibt. Die Menschen der Jungsteinzeit haben dafür riesige Steine abwechselnd senkrecht und waagerecht aufgeschichtet.


  • Grand Master's Palace

    Touristenattraktionen
    • Grand Master's Palace© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Der große Palast im Herzen Vallettas ist beileibe kein totes Denkmal. Wachsoldaten in Paradeuniformen stehen vor dem Hauptportal. Sie beschützen – wohl nur symbolisch – den maltesischen Präsidenten, der hier seinen Amtssitz hat. Häufig fahren Luxuslimousinen mit hohen Staatsgästen vor, im Februar 2017 fand hier auch die Gipfelkonferenz der EU-Ministerpräsidenten statt. 1963–2015 tagte im Palast das maltesische Parlament.Erbaut wurde er gleich bei der Gründung Vallettas als Prachtresidenz des Ordens- fürsten, des Großmeisters also. Die strenge, zweigeschossige Palastfassade repräsentiert den Stil des 16.Jhs. Die hölzernen Eckerker sind jünger, die Barockportale wurden erst im 18.Jh. angefügt. Überraschend lieblich wirken die beiden großen Innenhöfe: der Neptunshof mit der Statue des antiken Meeresgotts und einem Brunnen, frühereine Pferdetränke, und der Prinz-Alfred- Hof mit einer schlanken Palme und einer schönen Andentanne. An der Turmuhr dieses Hofs schlagen seit 1745 bronzene, dunkelhäutige Gestalten in türkischen Uniformen jede volle Stunde. Die Waffenkammer (Armoury) erreichen Sie vom Neptunshof aus. In ihr sind viele der insgesamt 5700 erhaltenen Waffen und Rüstungsteile der Ordensritter aus- gestellt, darunter die goldverzierte Rüstung des Großmeisters Alof de Wignacourt (1601–22). In den Prunkgemächernim Obergeschoss gehen Sie zunächst durch den 31 m langen Palastkorridor mit Deckengemälden, die die Seeschlachten und Kaperfahrten der Ordensritter dar- stellen. Im Gelben Saal (Yellow Room) berichten Fresken aus der frühen Geschichte des Ordens. So sehen Sie, wie 1250 die Ritter den französischen König Ludwig IX. vom ägyptischen Sultan auslösten oder wie 1229 König Friedrich II. eine Truppe von Johanniter- und Templerrittern in die Schlacht führte. Im Botschafterraum (Ambassador’s Room) wird die Ordensgeschichte durch acht weitere Fresken dokumentiert. Dar- gestellt ist auch die Ankunft der Ritter auf Rhodos 1309 und ihr Abzug von dort im Jahr 1522.In den Sesseln dieses Raums saßen schon Papst Johannes XXIII., George Bush und Michail Gorbatschow. Im Saal des Großen Rats (Hall of the Supreme Council) gehen zwölf Fresken auf die Große Belagerung von 1565 ein. Im Speisesaal (State Dining Room) hängen Porträts aller bisherigen Staatspräsidenten Maltas sowie von Königin Elizabeth II., die von der Unabhängigkeit Maltas bis 1974 offizielles Staatsoberhaupt der Inselrepublik war. Keiner verlässt den Grand Master’s Pala- ce, ohne nicht auch einen Blick in den Go- belinsaal (Tapestry Chamber) geworfen zu haben. Er diente bis 1976 als Sitzungssaal des maltesischen Parlaments. An den Wänden hängen zehn einzigartige Gobelins aus Seide und Baumwolle, die in leuchtenden Farben Pflanzen, Land- schaften, Tiere und Menschen in den Tro- pen zeigen. Sie wurden um 1700 in der Hofweberei Ludwig XIV., der Manufacture Royale des Gobelins, in Paris gewebt. Die Fresken über den Gobelins zeigen Kaperfahrten der Ordensritter.

    • Grand Master's Palace© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Der große Palast im Herzen Vallettas ist beileibe kein totes Denkmal. Wachsoldaten in Paradeuniformen stehen vor dem Hauptportal. Sie beschützen – wohl nur symbolisch – den maltesischen Präsidenten, der hier seinen Amtssitz hat. Häufig fahren Luxuslimousinen mit hohen Staatsgästen vor, im Februar 2017 fand hier auch die Gipfelkonferenz der EU-Ministerpräsidenten statt. 1963–2015 tagte im Palast das maltesische Parlament.Erbaut wurde er gleich bei der Gründung Vallettas als Prachtresidenz des Ordens- fürsten, des Großmeisters also. Die strenge, zweigeschossige Palastfassade repräsentiert den Stil des 16.Jhs. Die hölzernen Eckerker sind jünger, die Barockportale wurden erst im 18.Jh. angefügt. Überraschend lieblich wirken die beiden großen Innenhöfe: der Neptunshof mit der Statue des antiken Meeresgotts und einem Brunnen, frühereine Pferdetränke, und der Prinz-Alfred- Hof mit einer schlanken Palme und einer schönen Andentanne. An der Turmuhr dieses Hofs schlagen seit 1745 bronzene, dunkelhäutige Gestalten in türkischen Uniformen jede volle Stunde. Die Waffenkammer (Armoury) erreichen Sie vom Neptunshof aus. In ihr sind viele der insgesamt 5700 erhaltenen Waffen und Rüstungsteile der Ordensritter aus- gestellt, darunter die goldverzierte Rüstung des Großmeisters Alof de Wignacourt (1601–22). In den Prunkgemächernim Obergeschoss gehen Sie zunächst durch den 31 m langen Palastkorridor mit Deckengemälden, die die Seeschlachten und Kaperfahrten der Ordensritter dar- stellen. Im Gelben Saal (Yellow Room) berichten Fresken aus der frühen Geschichte des Ordens. So sehen Sie, wie 1250 die Ritter den französischen König Ludwig IX. vom ägyptischen Sultan auslösten oder wie 1229 König Friedrich II. eine Truppe von Johanniter- und Templerrittern in die Schlacht führte. Im Botschafterraum (Ambassador’s Room) wird die Ordensgeschichte durch acht weitere Fresken dokumentiert. Dar- gestellt ist auch die Ankunft der Ritter auf Rhodos 1309 und ihr Abzug von dort im Jahr 1522.In den Sesseln dieses Raums saßen schon Papst Johannes XXIII., George Bush und Michail Gorbatschow. Im Saal des Großen Rats (Hall of the Supreme Council) gehen zwölf Fresken auf die Große Belagerung von 1565 ein. Im Speisesaal (State Dining Room) hängen Porträts aller bisherigen Staatspräsidenten Maltas sowie von Königin Elizabeth II., die von der Unabhängigkeit Maltas bis 1974 offizielles Staatsoberhaupt der Inselrepublik war. Keiner verlässt den Grand Master’s Pala- ce, ohne nicht auch einen Blick in den Go- belinsaal (Tapestry Chamber) geworfen zu haben. Er diente bis 1976 als Sitzungssaal des maltesischen Parlaments. An den Wänden hängen zehn einzigartige Gobelins aus Seide und Baumwolle, die in leuchtenden Farben Pflanzen, Land- schaften, Tiere und Menschen in den Tro- pen zeigen. Sie wurden um 1700 in der Hofweberei Ludwig XIV., der Manufacture Royale des Gobelins, in Paris gewebt. Die Fresken über den Gobelins zeigen Kaperfahrten der Ordensritter.


  • Malta Experience

    Museen
    • © Yassmin Photo, Shutterstock

    Maltas Geschichte ist das Thema einer Audiovisionsschau, bei der zu eindrucksvollen Toneffekten in Quadrofonie 39 Projektoren mehr als 3000 hervorragende Fotos auf eine Großleinwand werfen. Die Erläuterungen werden über Kopfhörer in mehr als einem Dutzend verschiedener Sprachen gegeben.

    • © Yassmin Photo, Shutterstock

    Maltas Geschichte ist das Thema einer Audiovisionsschau, bei der zu eindrucksvollen Toneffekten in Quadrofonie 39 Projektoren mehr als 3000 hervorragende Fotos auf eine Großleinwand werfen. Die Erläuterungen werden über Kopfhörer in mehr als einem Dutzend verschiedener Sprachen gegeben.


  • Verdala Palace

    Architektonische Highlights
    • Verdala Palace© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Inseleinwärts thront über dem Waldgebiet dieser Palast wie eine Burg mit vier Ecktürmen auf einem der höchsten Punkte der Insel. 1586 beauftragte dann Großmeister Hugues Loubenx de Verdale den vom Orden vielbeschäftigten Architekten Gerolamo Cassar mit dem Errichten eines Schlösschens, für dessen Bau das bei der Anlage eines Grabens rund um den Palast ausgehobene Gestein verwendet wurde. Nach dem Abzug des Ordens diente der Palast u.a. als Militärgefängnis und Seidenfabrik. Seit 1987 ist er Sommerresidenz des maltesischen Staatspräsidenten.

    • Triq il-Buskett, Siġġiewi
    • Verdala Palace© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Inseleinwärts thront über dem Waldgebiet dieser Palast wie eine Burg mit vier Ecktürmen auf einem der höchsten Punkte der Insel. 1586 beauftragte dann Großmeister Hugues Loubenx de Verdale den vom Orden vielbeschäftigten Architekten Gerolamo Cassar mit dem Errichten eines Schlösschens, für dessen Bau das bei der Anlage eines Grabens rund um den Palast ausgehobene Gestein verwendet wurde. Nach dem Abzug des Ordens diente der Palast u.a. als Militärgefängnis und Seidenfabrik. Seit 1987 ist er Sommerresidenz des maltesischen Staatspräsidenten.

    • Triq il-Buskett, Siġġiewi

  • Mellieħa Bay

    Landschaftliche Highlights
    • © Mike Gatt, Thinkstock

    Am inneren Ende Mellieha Bay, unmittelbar unterhalb der Küstenstraße, liegt Maltas längster Sandstrand. An Restaurants und Wassersportmöglichkeiten herrscht kein Mangel, das Ufer fällt hier sehr sanft ab, sodass auch Kleinkinder gut baden können.

    • © Mike Gatt, Thinkstock

    Am inneren Ende Mellieha Bay, unmittelbar unterhalb der Küstenstraße, liegt Maltas längster Sandstrand. An Restaurants und Wassersportmöglichkeiten herrscht kein Mangel, das Ufer fällt hier sehr sanft ab, sodass auch Kleinkinder gut baden können.


  • National Museum of Archeology & Auberge de Provence

    Museen
    • © GTS Productions, Shutterstock

    Museumsmief kommt hier gar nicht erst auf. Dafür ist die Sammlung im 1574 er- bauten Ordenspalast der Ritter der Provence viel zu klein. In 30 Minuten hat man alles Wichtige gesehen und kapiert, dass die Malteser vor über 5000 Jahrendie genialsten Baumeister Europas waren. Ganz ohne Metallwerkzeuge, nur mit der Muskelkraft von Menschen und Tieren. Wenn du es genauer wissen willst, nehme dir an der Kasse einen kostenlosen Audio-Guide – ansonsten staune einfach nur! Über die technische Leistung, tonnenschwere Steinblöcke kilometerweit auf Steinkugeln zu transportieren, sie sogar noch horizontal als Bedachung hochzuhieven. Erfreue dich an den ältesten von Menschen geformten Tierköpfen (5000 v. Chr.) und den ersten Menschenfiguren (4400 v. Chr.). Oder an herrlichen Tierreliefs: an Fischen, fünf Ziegen und einem Schwein in einer Art Prozession, 22 weiteren Ziegen in Doppelreihe. Schaue dir vor allem aus der Vogelperspektive die Modelle der Tempel an, die du bei Rundfahrten über die Inseln in freier Natur erleben wirst – und sei froh, nicht wie die berühmte Sleeping Lady auszusehen, die seit 5000 Jahren als Figurine breithüftig dahindöst. Wenn du Geschmack an der Archäologie gefunden hast, gehe auch noch ins zweite Obergeschoss hinauf: Da siehst du Funde aus der Bronzezeit und der phönizischen Epoche.

    • © GTS Productions, Shutterstock

    Museumsmief kommt hier gar nicht erst auf. Dafür ist die Sammlung im 1574 er- bauten Ordenspalast der Ritter der Provence viel zu klein. In 30 Minuten hat man alles Wichtige gesehen und kapiert, dass die Malteser vor über 5000 Jahrendie genialsten Baumeister Europas waren. Ganz ohne Metallwerkzeuge, nur mit der Muskelkraft von Menschen und Tieren. Wenn du es genauer wissen willst, nehme dir an der Kasse einen kostenlosen Audio-Guide – ansonsten staune einfach nur! Über die technische Leistung, tonnenschwere Steinblöcke kilometerweit auf Steinkugeln zu transportieren, sie sogar noch horizontal als Bedachung hochzuhieven. Erfreue dich an den ältesten von Menschen geformten Tierköpfen (5000 v. Chr.) und den ersten Menschenfiguren (4400 v. Chr.). Oder an herrlichen Tierreliefs: an Fischen, fünf Ziegen und einem Schwein in einer Art Prozession, 22 weiteren Ziegen in Doppelreihe. Schaue dir vor allem aus der Vogelperspektive die Modelle der Tempel an, die du bei Rundfahrten über die Inseln in freier Natur erleben wirst – und sei froh, nicht wie die berühmte Sleeping Lady auszusehen, die seit 5000 Jahren als Figurine breithüftig dahindöst. Wenn du Geschmack an der Archäologie gefunden hast, gehe auch noch ins zweite Obergeschoss hinauf: Da siehst du Funde aus der Bronzezeit und der phönizischen Epoche.


  • St Agatha's Catacombs

    Touristenattraktionen
    • St Agatha's Catacombs© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reichlich skurril

    Die St Agatha’s Catacombs sind weitaus enger als die Paulus-Katakomben. Wer unter Klaustrophobie leidet, geht besser nicht hinein. Für Kunstliebhaber hingegen sind sie wegen ihrer spätrömischen und mittelalterlichen Wandmalereien ein Muss. Spätrömische Fresken aus dem 3.–5.Jh. zeigen Pelikane als Symbol Christi sowie Pfauen als Verkörperung des ewigen Lebens, die Gottesmutter und den Apostel Paulus. 13 Mal ist die heilige Agatha dargestellt. Was die meisten Besucher vor Rätsel stellt: Meist hält sie eine Schale mit zwei Brüsten in der Hand. Was das soll? Es sind ihre eigenen! Sie waren ihr von ihren Peinigern im Rahmen ihres Martyriums abgetrennt worden.

    • St Agatha's Catacombs© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reichlich skurril

    Die St Agatha’s Catacombs sind weitaus enger als die Paulus-Katakomben. Wer unter Klaustrophobie leidet, geht besser nicht hinein. Für Kunstliebhaber hingegen sind sie wegen ihrer spätrömischen und mittelalterlichen Wandmalereien ein Muss. Spätrömische Fresken aus dem 3.–5.Jh. zeigen Pelikane als Symbol Christi sowie Pfauen als Verkörperung des ewigen Lebens, die Gottesmutter und den Apostel Paulus. 13 Mal ist die heilige Agatha dargestellt. Was die meisten Besucher vor Rätsel stellt: Meist hält sie eine Schale mit zwei Brüsten in der Hand. Was das soll? Es sind ihre eigenen! Sie waren ihr von ihren Peinigern im Rahmen ihres Martyriums abgetrennt worden.


  • Parrocca tal-Mellieha

    Architektonische Highlights
    • St Marija© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Die Pfarrkirche am nördlichen Ortsrand steht über einer Höhlenkapelle aus dem Jahr 409, die über alle Jh.e hinweg Maltas bedeutendstes Marienheiligtum blieb. Grund für die Verehrung ist eine im Altarraum auf den Fels gemalte Mariendarstellung, die der Legende nach der Evangelist Lukas gemalt haben soll. Sie hat immer wieder Wunder bewirkt. Das wollen die zahlreichen Votivgaben in den Seitenräumen bezeugen. Manche erzählen von der Errettung aus Seenot, andere vom Überleben katastrophaler Autounfälle.

    • St Marija© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Die Pfarrkirche am nördlichen Ortsrand steht über einer Höhlenkapelle aus dem Jahr 409, die über alle Jh.e hinweg Maltas bedeutendstes Marienheiligtum blieb. Grund für die Verehrung ist eine im Altarraum auf den Fels gemalte Mariendarstellung, die der Legende nach der Evangelist Lukas gemalt haben soll. Sie hat immer wieder Wunder bewirkt. Das wollen die zahlreichen Votivgaben in den Seitenräumen bezeugen. Manche erzählen von der Errettung aus Seenot, andere vom Überleben katastrophaler Autounfälle.


  • Blue Grotto

    Landschaftliche Highlights
    • © Oleg Shipov, Thinkstock

    Kein Urlaub am Mittelmeer ohne Blaue Grotte. Auch Malta hat eine und ernährt etliche Familien ganz gut. Sie betreiben Cafés und Snackbars in Wied iz-Zurrieq, von wo aus die Boote zur Grotte starten – bei ruhiger See oft im Zehn-Minuten-Takt. Ohne Dach überm Kopf gleiten die Außenborder an der Steilküste vorbei und in mehrere Grotten hinein. Die Reflexion des Sonnenlichts und orangefarbene Algen sorgen für ein unterhaltsames Farbenspiel. Die größte der Grotten ist mit 30 m Höhe und 90 m Umfang die Blue Grotto, in der die Lichteffekte während des Vormittags besonders stark wirken. Die Touren können bei schlechtem Wetter ausfallen, unter Tel. 21 68 04 04 können Sie sich vorab informieren.

    • © Oleg Shipov, Thinkstock

    Kein Urlaub am Mittelmeer ohne Blaue Grotte. Auch Malta hat eine und ernährt etliche Familien ganz gut. Sie betreiben Cafés und Snackbars in Wied iz-Zurrieq, von wo aus die Boote zur Grotte starten – bei ruhiger See oft im Zehn-Minuten-Takt. Ohne Dach überm Kopf gleiten die Außenborder an der Steilküste vorbei und in mehrere Grotten hinein. Die Reflexion des Sonnenlichts und orangefarbene Algen sorgen für ein unterhaltsames Farbenspiel. Die größte der Grotten ist mit 30 m Höhe und 90 m Umfang die Blue Grotto, in der die Lichteffekte während des Vormittags besonders stark wirken. Die Touren können bei schlechtem Wetter ausfallen, unter Tel. 21 68 04 04 können Sie sich vorab informieren.


  • Blue Lagoon

    Landschaftliche Highlights
    • Blue Lagoon© Glow Images

    Die beliebte Bucht Blue Lagoon zwischen Comino und dem unbewohnten Felsen Cominotto wird von Ausflugsbooten angelaufen. Der Sandstrand hier ist zwar nur winzig und oft überfüllt, doch dafür entschädigt das in vielen Blau-, Grün- und Türkistönen schimmernde Wasser über goldgelbem Sand.

    • Blue Lagoon© Glow Images

    Die beliebte Bucht Blue Lagoon zwischen Comino und dem unbewohnten Felsen Cominotto wird von Ausflugsbooten angelaufen. Der Sandstrand hier ist zwar nur winzig und oft überfüllt, doch dafür entschädigt das in vielen Blau-, Grün- und Türkistönen schimmernde Wasser über goldgelbem Sand.


  • Buskett Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • Buskett Gardens© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Die auch Boschetto genannten Gärten in einem Tal unterhalb des Verdala Palace sind ein sehr schönes Waldgebiet, um 1570 als Jagdrevier für den Großmeister Lascaris angelegt. Wasser fließt hier reichlich, bewässert Rebstöcke, Palmen, Pinien und Aleppokiefern, Maulbeer-, Zitronen- und Orangenbäume. Die Parkanlage lockt im Sommer viele einheimische Ausflügler zu kurzen Spaziergängen und ausgiebigem Picknick an, am Wochenende vor dem 29.Juni findet hier ein großes Volksfest statt.

    • Buskett Gardens© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Die auch Boschetto genannten Gärten in einem Tal unterhalb des Verdala Palace sind ein sehr schönes Waldgebiet, um 1570 als Jagdrevier für den Großmeister Lascaris angelegt. Wasser fließt hier reichlich, bewässert Rebstöcke, Palmen, Pinien und Aleppokiefern, Maulbeer-, Zitronen- und Orangenbäume. Die Parkanlage lockt im Sommer viele einheimische Ausflügler zu kurzen Spaziergängen und ausgiebigem Picknick an, am Wochenende vor dem 29.Juni findet hier ein großes Volksfest statt.


  • Inland Sea

    Landschaftliche Highlights
    • © arkanto, Shutterstock

    Auch die Natur hält nicht ewig: Gozos bekannteste Sehenswürdigkeit, der Azure Window genannte Felsbogen, ist im Februar 2017 eingestürzt und im Meer verschwunden. Aber auch so bleibt hier noch genug Schönes zu sehen und zu tun. Tausende von versteinerten Muscheln sind auf dem felsigen Ufer deutlich zu erkennen. In kleinen Felsbecken können Kinder planschen. Und vor allem ist auf der anderen Seite des Parkplatzes ja noch der mit Salzwasser gefüllte See, Dwejra Inland Sea genannt. Kinder springen von Felsen ins Wasser, in sehr schlichten Schuppen lagern Fischerboote, und Bootsmänner bieten kurze Ausflugsfahrten an. Bei denen geht es durch einen lichten, natürlichen Felstunnel aufs Meer hinaus. Wenn die See halbwegs ruhig ist, fahren sie sogar weiter bis zum Fungus Rock, der kurz vor der Küste aus dem Wasser aufragt. Auf ihm wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieses Medizinkrauts erbauten die Ritter dem Fels gegenüber 1651 den Festungsturm Qawra Tower. Weht über ihm eine Flagge, ist er geöffnet und informiert über Geschichte und Natur dieses Gebiets.

    • Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz
    • © arkanto, Shutterstock

    Auch die Natur hält nicht ewig: Gozos bekannteste Sehenswürdigkeit, der Azure Window genannte Felsbogen, ist im Februar 2017 eingestürzt und im Meer verschwunden. Aber auch so bleibt hier noch genug Schönes zu sehen und zu tun. Tausende von versteinerten Muscheln sind auf dem felsigen Ufer deutlich zu erkennen. In kleinen Felsbecken können Kinder planschen. Und vor allem ist auf der anderen Seite des Parkplatzes ja noch der mit Salzwasser gefüllte See, Dwejra Inland Sea genannt. Kinder springen von Felsen ins Wasser, in sehr schlichten Schuppen lagern Fischerboote, und Bootsmänner bieten kurze Ausflugsfahrten an. Bei denen geht es durch einen lichten, natürlichen Felstunnel aufs Meer hinaus. Wenn die See halbwegs ruhig ist, fahren sie sogar weiter bis zum Fungus Rock, der kurz vor der Küste aus dem Wasser aufragt. Auf ihm wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieses Medizinkrauts erbauten die Ritter dem Fels gegenüber 1651 den Festungsturm Qawra Tower. Weht über ihm eine Flagge, ist er geöffnet und informiert über Geschichte und Natur dieses Gebiets.

    • Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz

  • Dingli Cliffs

    Landschaftliche Highlights
    • Dingli Cliffs© Markus Kirchgessner
    • Dingli Cliffs© Markus Kirchgessner
    Insider-Tipp
    Regionaler geht nicht

    Eine faszinierende Landschaft: Auf mehrere Kilometer Länge fallen die Klippen von Dingli über 200 m hoch fast direkt ins Meer ab. Dicht oberhalb des Wassers wird der Abwärtstrend auf weite Strecken jedoch durchbrochen. Da hat sich eine breite Terrasse gebildet, die früher intensiv für die Landwirtschaft genutzt wurde. Hinunter darf man nicht, denn die Grundstücke sind privat und werden leider von Maltas Vogelmördern geschätzt – optisch aber ist die Steilküste ein Highlight. Am obersten Klippenrand entlang führt eine schmale Straße, stehen viele Bänke, eine kleine Kapelle und Radarkuppen der maltesischen Flugsicherung – sonst nichts. Und auch inseleinwärts hält das nächstgelegene Dorf, Dingli, gebührenden Abstand zur puren Natur. Wer wandern möchte, kann auch mit dem Linienbus kommen und entlang der Steilküste gehen, dann über die Clapham Junction und die Buskett Gardens nach Rabat. Eine längere Einkehr wert ist das exzellente The Cliffs. Es bietet Kaninchenrouladen und als innovativen Clou eine „One Kilometer Platter“. Alles, was auf dem bunt gemischten Teller liegt, stammt aus einem Umkreis von einem Kilometer. Das Gebäude ist hochgradig energieeffizient.

    • Dingli Cliffs© Markus Kirchgessner
    • Dingli Cliffs© Markus Kirchgessner
    Insider-Tipp
    Regionaler geht nicht

    Eine faszinierende Landschaft: Auf mehrere Kilometer Länge fallen die Klippen von Dingli über 200 m hoch fast direkt ins Meer ab. Dicht oberhalb des Wassers wird der Abwärtstrend auf weite Strecken jedoch durchbrochen. Da hat sich eine breite Terrasse gebildet, die früher intensiv für die Landwirtschaft genutzt wurde. Hinunter darf man nicht, denn die Grundstücke sind privat und werden leider von Maltas Vogelmördern geschätzt – optisch aber ist die Steilküste ein Highlight. Am obersten Klippenrand entlang führt eine schmale Straße, stehen viele Bänke, eine kleine Kapelle und Radarkuppen der maltesischen Flugsicherung – sonst nichts. Und auch inseleinwärts hält das nächstgelegene Dorf, Dingli, gebührenden Abstand zur puren Natur. Wer wandern möchte, kann auch mit dem Linienbus kommen und entlang der Steilküste gehen, dann über die Clapham Junction und die Buskett Gardens nach Rabat. Eine längere Einkehr wert ist das exzellente The Cliffs. Es bietet Kaninchenrouladen und als innovativen Clou eine „One Kilometer Platter“. Alles, was auf dem bunt gemischten Teller liegt, stammt aus einem Umkreis von einem Kilometer. Das Gebäude ist hochgradig energieeffizient.


  • Grand Harbour

    Touristenattraktionen
    • © ZGPhotography, Shutterstock

    Hafenflair herrscht an Vallettas Grand Harbour. Der Grand Harbour war die Keimzelle des neuen Malta. Als die Johanniterritter 1530 auf Malta landeten, hatten sich auf dieser Seite des Hafens Fischer zwischen den Ruinen phönizischer, byzantinischer und arabischer Bauten niedergelassen. Die Halbinsel, auf der heute Valletta und Floriana stehen, lag außer einem kleinen Fort noch völlig unbesiedelt da.

    • Valletta
    • © ZGPhotography, Shutterstock

    Hafenflair herrscht an Vallettas Grand Harbour. Der Grand Harbour war die Keimzelle des neuen Malta. Als die Johanniterritter 1530 auf Malta landeten, hatten sich auf dieser Seite des Hafens Fischer zwischen den Ruinen phönizischer, byzantinischer und arabischer Bauten niedergelassen. Die Halbinsel, auf der heute Valletta und Floriana stehen, lag außer einem kleinen Fort noch völlig unbesiedelt da.

    • Valletta

  • Palazzo Falson

    Museen
    • © Sergey-73, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kaffeepause fern des Trubels

    In dem zweigeschossigen, im Kern aufs 13.Jh. zurückgehenden Palast sind die über 3500 Kunstobjekte, Waffen und Antiquitäten seines letzten Besitzers, Captain Olof Frederick Gollcher, öffentlich ausgestellt. Ein verstecktes Juwel ist das kleine Selbstbedienungs-Café Gustav auf der Dachterrasse, das auch für Nicht-Museumsgäste zugänglich ist. In friedlicher und stilvoller Atmosphäre genießt du dort deinen Kaffee und herzhaften sowie süßen Snacks bei schönem Ausblick.

    • © Sergey-73, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kaffeepause fern des Trubels

    In dem zweigeschossigen, im Kern aufs 13.Jh. zurückgehenden Palast sind die über 3500 Kunstobjekte, Waffen und Antiquitäten seines letzten Besitzers, Captain Olof Frederick Gollcher, öffentlich ausgestellt. Ein verstecktes Juwel ist das kleine Selbstbedienungs-Café Gustav auf der Dachterrasse, das auch für Nicht-Museumsgäste zugänglich ist. In friedlicher und stilvoller Atmosphäre genießt du dort deinen Kaffee und herzhaften sowie süßen Snacks bei schönem Ausblick.


  • Wied Il-Ghasri

    Landschaftliche Highlights
    • Wied Il-Ghasri© Glow Images
    Insider-Tipp
    Minifjord, Ministrand

    Mal anders schwimmen: in einem ganz engen Fjord dem Meer entgegen! Vom winzigen Kieselsteinstrand am inneren Fjordende, an dem kaum mehr als zehn Sonnenanbeter Platz finden, kommt man gut ins Wasser.

    • Wied Il-Ghasri© Glow Images
    Insider-Tipp
    Minifjord, Ministrand

    Mal anders schwimmen: in einem ganz engen Fjord dem Meer entgegen! Vom winzigen Kieselsteinstrand am inneren Fjordende, an dem kaum mehr als zehn Sonnenanbeter Platz finden, kommt man gut ins Wasser.


  • Ghar Lapsi

    Landschaftliche Highlights
    • © Sophie Lenoir, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik pur

    Die winzige Bucht (Ar Lapsi gesprochen) ist ein kurioser Badeplatz – mit ein paar Fischerbooten im Sommer, Sonnenliegeplätzen auf Felsvorsprüngen und einigen schattigen Sandflecken für maximal 20 Personen. Und die sind schnell voll. Taucher gehen hier im Neoprenanzug ins Wasser, Schnorchler mit Maske und Flossen – zu entdecken gibt es immer was. Dazu eine simple Cafeteria, die urige Fischtaverne Carmen‘s Bar und ein super Restaurant: das Dive In. Auf seiner Terrasse können bis zu 36 Gäste wie auf dem Bug eines Schiffs mit Kurs Hohe See sitzen – besonders toll zum Sonnenuntergang und unterm Sternenhimmel.

    • Is-Siggiewi
    • © Sophie Lenoir, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Romantik pur

    Die winzige Bucht (Ar Lapsi gesprochen) ist ein kurioser Badeplatz – mit ein paar Fischerbooten im Sommer, Sonnenliegeplätzen auf Felsvorsprüngen und einigen schattigen Sandflecken für maximal 20 Personen. Und die sind schnell voll. Taucher gehen hier im Neoprenanzug ins Wasser, Schnorchler mit Maske und Flossen – zu entdecken gibt es immer was. Dazu eine simple Cafeteria, die urige Fischtaverne Carmen‘s Bar und ein super Restaurant: das Dive In. Auf seiner Terrasse können bis zu 36 Gäste wie auf dem Bug eines Schiffs mit Kurs Hohe See sitzen – besonders toll zum Sonnenuntergang und unterm Sternenhimmel.

    • Is-Siggiewi

  • Upper Barrakka Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • © ZGPhotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Du und Sir Winston

    Vallettas schönste Parkanlage! Die Upper Barrakka Gardens, schon 1775 auf der Bastion St Peter and Paul angelegt, liegen auf dem höchsten Punkt der Stadtmauer und gewähren einen grandiosen Ausblick über den Grand Harbour und die alten Städte Senglea und Vittoriosa, auf die Werft sowie die tiefer gelegenen Teile der Hauptstadt. Selfie mit dem britischen Weltkriegs-Premier Churchill gefällig? In den Parkanlagen steht Sir Winston als Statue. Auch die Unterschicht ist da: Der maltesische Bildhauer Antonio Sciortino hat Straßenjungen in Bronze gegossen. Die Terrasse unmittelbar unterhalb der Parkanlage ist die Saluting Battery. Da kann man pünktlich zum High Noon seine analoge Uhr stellen: Wie in britischen Kolonialzeiten wird sekundengenau ein Mittagssalut geschossen, nach dem auch ganz offiziell alle Schiffsuhren gestellt werden konnten. Das war wichtig, damit die Navigation auf See klappte.

    • © ZGPhotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Du und Sir Winston

    Vallettas schönste Parkanlage! Die Upper Barrakka Gardens, schon 1775 auf der Bastion St Peter and Paul angelegt, liegen auf dem höchsten Punkt der Stadtmauer und gewähren einen grandiosen Ausblick über den Grand Harbour und die alten Städte Senglea und Vittoriosa, auf die Werft sowie die tiefer gelegenen Teile der Hauptstadt. Selfie mit dem britischen Weltkriegs-Premier Churchill gefällig? In den Parkanlagen steht Sir Winston als Statue. Auch die Unterschicht ist da: Der maltesische Bildhauer Antonio Sciortino hat Straßenjungen in Bronze gegossen. Die Terrasse unmittelbar unterhalb der Parkanlage ist die Saluting Battery. Da kann man pünktlich zum High Noon seine analoge Uhr stellen: Wie in britischen Kolonialzeiten wird sekundengenau ein Mittagssalut geschossen, nach dem auch ganz offiziell alle Schiffsuhren gestellt werden konnten. Das war wichtig, damit die Navigation auf See klappte.


  • St James Cavalier

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Kultur am Abend

    Kunst statt Krieg: Die Festung St James, einst ein mächtiges und bedeutendes Bollwerk auf der Landseite der Verteidigungsmauern, wurde zu einem lebendigen Centre for Creativity. Hier finden Konzerte und Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler und Kunsthandwerker aus Malta statt.Atmosphärisch sehr dicht sind auch der kleine Theatersaal, in dem man den Schauspielern ganz nah kommt, und das Programmkino mit vielen anspruchsvollen Filmen.

    Insider-Tipp
    Kultur am Abend

    Kunst statt Krieg: Die Festung St James, einst ein mächtiges und bedeutendes Bollwerk auf der Landseite der Verteidigungsmauern, wurde zu einem lebendigen Centre for Creativity. Hier finden Konzerte und Wechselausstellungen zeitgenössischer Künstler und Kunsthandwerker aus Malta statt.Atmosphärisch sehr dicht sind auch der kleine Theatersaal, in dem man den Schauspielern ganz nah kommt, und das Programmkino mit vielen anspruchsvollen Filmen.


  • Casa Rocca Piccola

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Adel gegen Aufpreis

    Drin wohnen möchte man eher nicht. Die wertvollen Antiquitäten in diesem Stadtpalais aus dem 16.Jh. des Marquis de Piro sind einfach erdrückend. Aber spannend ist es schon, einmal zu sehen, wie der maltesische Adel lebt. In diesem Fall der Marquis de Piro mit seiner Familie. Sein Sohn Clement vermietet in den herrschaftlichen Gemäuern seit 2017 sogar ein paar Gästezimmer. Wer ziemlich sicher gehen will, von einem blaublütigen Familienmitglied geführt zu werden, bucht die Tour. Aber auch das junge Team an Mitarbeitern, das auf der Homepage schon ausführlich vorgestellt wird, ist engagiert und anekdotenreich bei der Sache. Wer hinterher in die Tiefen der Geschichte abtauchen möchte, steigt in den Privatbunker hinab, in dem sich die de Piros im Zweiten Weltkrieg vor deutschen und italienischen Bomben in Sicherheit brachten.

    Insider-Tipp
    Adel gegen Aufpreis

    Drin wohnen möchte man eher nicht. Die wertvollen Antiquitäten in diesem Stadtpalais aus dem 16.Jh. des Marquis de Piro sind einfach erdrückend. Aber spannend ist es schon, einmal zu sehen, wie der maltesische Adel lebt. In diesem Fall der Marquis de Piro mit seiner Familie. Sein Sohn Clement vermietet in den herrschaftlichen Gemäuern seit 2017 sogar ein paar Gästezimmer. Wer ziemlich sicher gehen will, von einem blaublütigen Familienmitglied geführt zu werden, bucht die Tour. Aber auch das junge Team an Mitarbeitern, das auf der Homepage schon ausführlich vorgestellt wird, ist engagiert und anekdotenreich bei der Sache. Wer hinterher in die Tiefen der Geschichte abtauchen möchte, steigt in den Privatbunker hinab, in dem sich die de Piros im Zweiten Weltkrieg vor deutschen und italienischen Bomben in Sicherheit brachten.


  • Salina Bay

    Landschaftliche Highlights
    • © Starmarpro, Shutterstock

    Am inneren Ende der Salina Bay wird Salz durch Meerwasserverdunstung gewonnen. Davon zeugen flache Becken auf den Uferfelsen.

    • Triq Is-Salina, St Paul's Bay
    • © Starmarpro, Shutterstock

    Am inneren Ende der Salina Bay wird Salz durch Meerwasserverdunstung gewonnen. Davon zeugen flache Becken auf den Uferfelsen.

    • Triq Is-Salina, St Paul's Bay