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Malta Must Sees




























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Republic Street
Touristenattraktionen © kavalenka, Shutterstock
Wie ein Rückgrat zieht sich die Republic Street auf dem Grat des Monte Sciberras bis hinunter an die Spitze der Halbinsel. An ihr liegen Vallettas bedeutendste Plätze, aber auch der Grand Master's Palace und - mit einer Längsseite - die St John's Co-Cathedral, vornehme Geschäfte und einige Straßencafés. Nebenstraßen führen schachbrettartig zu den beiden Häfen hinunter.
- Republic Street, Valletta
© kavalenka, Shutterstock
Wie ein Rückgrat zieht sich die Republic Street auf dem Grat des Monte Sciberras bis hinunter an die Spitze der Halbinsel. An ihr liegen Vallettas bedeutendste Plätze, aber auch der Grand Master's Palace und - mit einer Längsseite - die St John's Co-Cathedral, vornehme Geschäfte und einige Straßencafés. Nebenstraßen führen schachbrettartig zu den beiden Häfen hinunter.
- Republic Street, Valletta
Fontanella Tea Garden
Cafés- regional
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Weniger intim, aber ebenfalls auf der Stadtmauer sitzt du hier mit Blick über halb Malta. Die insgesamt 250 Plätze sind fast immer belegt. Süßmäulchen kommen voll auf ihre Kosten: Täglich stehen mindestens 25 Kuchen und Toten zur Auswahl. Gezahlt wird nicht beim Kellner, sondern an der Kasse im Innenhof.
- Bastion Street 1, Mdina
- http://www.fontanellateagarden.com.mt/
- +356 2145 4264
- fontanellateagarden@gmail.com
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Weniger intim, aber ebenfalls auf der Stadtmauer sitzt du hier mit Blick über halb Malta. Die insgesamt 250 Plätze sind fast immer belegt. Süßmäulchen kommen voll auf ihre Kosten: Täglich stehen mindestens 25 Kuchen und Toten zur Auswahl. Gezahlt wird nicht beim Kellner, sondern an der Kasse im Innenhof.
- Bastion Street 1, Mdina
- http://www.fontanellateagarden.com.mt/
- +356 2145 4264
- fontanellateagarden@gmail.com
Għajn Tuffieħa Bay
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Insider-Tipp Sunset am Beach
Das gibt’s sonst nirgends auf diesen Inseln: einen 200 m langen Sandstrand, völlig unverbaut und nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen. Hier kannst du den Ideenreichtum der coolen Beach Bar Singita Miracle Beach erleben. Sundowner und Dinner werden dir hier gern auch in Private Areas auf dem Strand zu chilliger Musik serviert.
- Mġarr
- https://www.visitmalta.com/de/info/ghajntuffieha
- +356 2158 4474
- director@projectgaia.org
© Glow Images
Insider-Tipp Sunset am Beach
Das gibt’s sonst nirgends auf diesen Inseln: einen 200 m langen Sandstrand, völlig unverbaut und nur zu Fuß oder per Boot zu erreichen. Hier kannst du den Ideenreichtum der coolen Beach Bar Singita Miracle Beach erleben. Sundowner und Dinner werden dir hier gern auch in Private Areas auf dem Strand zu chilliger Musik serviert.
- Mġarr
- https://www.visitmalta.com/de/info/ghajntuffieha
- +356 2158 4474
- director@projectgaia.org
Hagar Qim
Touristenattraktionen © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Schön zwischen Feldern und dem Meer liegt der Tempelkomplex Hagar Qim. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Hagar Qim besitzt nahezu alle Merkmale, die die maltesischen Tempel der Jungsteinzeit auszeichnen. Man staunt nicht nur über die gewaltige technische Leistung der Tempelbauer vor rund 5000 Jahren, die weder Metallwerkzeuge noch Seilzüge kannten, sondern auch über ihr feines ästhetisches Empfinden. Die Fassade des Haupttempels von Hagar Qim beeindruckt durch Größe, Gleichmaß und Schönheit.
- Triq Hagar Qim, QRD2501 Qrendi
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2142 4231
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Schön zwischen Feldern und dem Meer liegt der Tempelkomplex Hagar Qim. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Hagar Qim besitzt nahezu alle Merkmale, die die maltesischen Tempel der Jungsteinzeit auszeichnen. Man staunt nicht nur über die gewaltige technische Leistung der Tempelbauer vor rund 5000 Jahren, die weder Metallwerkzeuge noch Seilzüge kannten, sondern auch über ihr feines ästhetisches Empfinden. Die Fassade des Haupttempels von Hagar Qim beeindruckt durch Größe, Gleichmaß und Schönheit.
- Triq Hagar Qim, QRD2501 Qrendi
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2142 4231
Citadel
Architektonische Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Nördlich des Marktplatzes erhebt sich der Burgberg mit der im 15.Jh. errichteten Zitadelle, in deren Mauern nur noch wenige Menschen leben. Früher diente sie als Abwehr gegen die zahlreichen Raubüberfälle der Türken und Piraten und zudem als Zufluchtsort für die Bürger Gozos. Bei einem Rundgang über die Burgmauern bieten sich grandiose Ausblicke über die Insel. Im Inneren ist neben mehreren Museen auch die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert.
- Victoria
- http://www.maltauncovered.com/
- visitgozo@gov.mt
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Nördlich des Marktplatzes erhebt sich der Burgberg mit der im 15.Jh. errichteten Zitadelle, in deren Mauern nur noch wenige Menschen leben. Früher diente sie als Abwehr gegen die zahlreichen Raubüberfälle der Türken und Piraten und zudem als Zufluchtsort für die Bürger Gozos. Bei einem Rundgang über die Burgmauern bieten sich grandiose Ausblicke über die Insel. Im Inneren ist neben mehreren Museen auch die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert.
- Victoria
- http://www.maltauncovered.com/
- visitgozo@gov.mt
Hypogäum von Ħal-Saflieni
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Früher Vogel fängt den Wurm
6km/ca.15 Min. mit dem Bus vom Main Bus Terminus in Valletta Einfach unglaublich: eine Totenstadt, vor 5000 Jahren unterirdisch erbaut und bestens erhalten. Das gibt es weltweit sonst nirgends. Wer hineinwill, muss sich frühzeitig die Tickets besorgen, denn die tägliche Besucherzahl ist streng limitiert. Auf einer Grundfläche von 500 m2 sind drei Geschosse bis zu 14 m tief aus dem Fels herausgearbeitet worden – mit Gängen und Hallen, Kammern, Nischen und Stufen sowie Resten von Wandmalereien, die überwiegend dekorative Motive wie Ranken und Spiralen aufweisen. Viele Gestaltungsformen erinnern an die oberirdischer neolithischer Tempel. So gibt es auch hier Orakellöcher und sogar ein Anbindeloch für Opfertiere. Archäologen fanden in dem unterirdischen Labyrinth etwa 7000 Skelette sowie Skelettreste von mehr als 20 000 weiteren Toten, die auf eine Begräbnisstätte schließen lassen. Einige Wissenschaftler vermuten, dass all diese unterirdischen Räumlichkeiten auch eine Initiationsstätte für Priesterinnen waren, die in den Tempeln der großen Muttergottheit, der Magna Mater, dienten. Man hat im Hypogäum Statuetten zweier schlafender Frauen gefunden, darunter die berühmte Sleeping Lady, die heute im National Museum of Archeology von Valletta ausgestellt ist. Haben so die Priesterinnen gewisse Zeit im Hypogäum verbracht, damit im Schlaf der Geist der Gottheit in sie einfuhr? Täglich werden maximal 80 Besucher in Gruppen von jeweils zehn Personen eingelassen. Man sieht zunächst eine kurze Videoeinführung und wird dann auf festgelegten Wegen etwa 20 Minuten lang durch die faszinierende Unterwelt geführt. Tickets solltest du unbedingt schon von zu Hause aus buchen, da der Andrang groß ist!
- Burial Street, PLA 116 Paola
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2180 5019
Insider-Tipp Früher Vogel fängt den Wurm
6km/ca.15 Min. mit dem Bus vom Main Bus Terminus in Valletta Einfach unglaublich: eine Totenstadt, vor 5000 Jahren unterirdisch erbaut und bestens erhalten. Das gibt es weltweit sonst nirgends. Wer hineinwill, muss sich frühzeitig die Tickets besorgen, denn die tägliche Besucherzahl ist streng limitiert. Auf einer Grundfläche von 500 m2 sind drei Geschosse bis zu 14 m tief aus dem Fels herausgearbeitet worden – mit Gängen und Hallen, Kammern, Nischen und Stufen sowie Resten von Wandmalereien, die überwiegend dekorative Motive wie Ranken und Spiralen aufweisen. Viele Gestaltungsformen erinnern an die oberirdischer neolithischer Tempel. So gibt es auch hier Orakellöcher und sogar ein Anbindeloch für Opfertiere. Archäologen fanden in dem unterirdischen Labyrinth etwa 7000 Skelette sowie Skelettreste von mehr als 20 000 weiteren Toten, die auf eine Begräbnisstätte schließen lassen. Einige Wissenschaftler vermuten, dass all diese unterirdischen Räumlichkeiten auch eine Initiationsstätte für Priesterinnen waren, die in den Tempeln der großen Muttergottheit, der Magna Mater, dienten. Man hat im Hypogäum Statuetten zweier schlafender Frauen gefunden, darunter die berühmte Sleeping Lady, die heute im National Museum of Archeology von Valletta ausgestellt ist. Haben so die Priesterinnen gewisse Zeit im Hypogäum verbracht, damit im Schlaf der Geist der Gottheit in sie einfuhr? Täglich werden maximal 80 Besucher in Gruppen von jeweils zehn Personen eingelassen. Man sieht zunächst eine kurze Videoeinführung und wird dann auf festgelegten Wegen etwa 20 Minuten lang durch die faszinierende Unterwelt geführt. Tickets solltest du unbedingt schon von zu Hause aus buchen, da der Andrang groß ist!
- Burial Street, PLA 116 Paola
- http://heritagemalta.mt/
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Marsaxlokk
Geographical © Aksenovko, Thinkstock
Marsaxlokk ist ein bedeutendes Fischerstädtchen. Farbenfroh gestrichene Boote mit Namen wie "God save us" oder "Mother Teresa" liegen am Kai, Fischer flicken am Ufer ihre Netze oder legen sie zum Trocknen aus. Dieser idyllische Ort lohnt jederzeit den Besuch - und besonders sonntagvormittags, wenn entlang des Hafens statt des täglichen kleinen Markts auch noch Maltas größter Wochenmarkt stattfindet. Viele kleinere Restaurants und Snackbars entlang der Uferstraße bieten v.a. frischen Fisch an.
- Xatt Is-Sajjieda, Marsaxlokk
- https://www.visitmalta.com/
- +356 2165 1151
- info@visitmalta.com
© Aksenovko, Thinkstock
Marsaxlokk ist ein bedeutendes Fischerstädtchen. Farbenfroh gestrichene Boote mit Namen wie "God save us" oder "Mother Teresa" liegen am Kai, Fischer flicken am Ufer ihre Netze oder legen sie zum Trocknen aus. Dieser idyllische Ort lohnt jederzeit den Besuch - und besonders sonntagvormittags, wenn entlang des Hafens statt des täglichen kleinen Markts auch noch Maltas größter Wochenmarkt stattfindet. Viele kleinere Restaurants und Snackbars entlang der Uferstraße bieten v.a. frischen Fisch an.
- Xatt Is-Sajjieda, Marsaxlokk
- https://www.visitmalta.com/
- +356 2165 1151
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Mnajdra
Touristenattraktionen © Glow Images
Der Tempelkomplex Mnajdra liegt schön eingebettet zwischen Feldern und Meer. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Maltas dem Meer am nächsten gelegener Tempelkomplex ist überraschend klar gegliedert. Anders als in Tarxien und Hagar Qim sind hier Einzeltempel aus verschiedenen Jahrhunderten klar unterscheidbar nebeneinandergesetzt. Rechts steht der kleinste und älteste aus der Zeit zwischen 3500 und 3000 v.Chr. Daran schließt sich der jüngste Tempel an, der immerhin noch etwa 4800 Jahre alt ist, und ganz links folgt schließlich ein Tempelbau aus der Zeit um 3000 v.Chr.
- Triq Hagar Qim, QRD 2501 Qrendi
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2142 4231
© Glow Images
Der Tempelkomplex Mnajdra liegt schön eingebettet zwischen Feldern und Meer. Aus denkmalpflegerischen Gründen musste er überdacht werden, sodass seine Einbettung in die Landschaft nicht mehr ganz so idyllisch ist wie vorher. Maltas dem Meer am nächsten gelegener Tempelkomplex ist überraschend klar gegliedert. Anders als in Tarxien und Hagar Qim sind hier Einzeltempel aus verschiedenen Jahrhunderten klar unterscheidbar nebeneinandergesetzt. Rechts steht der kleinste und älteste aus der Zeit zwischen 3500 und 3000 v.Chr. Daran schließt sich der jüngste Tempel an, der immerhin noch etwa 4800 Jahre alt ist, und ganz links folgt schließlich ein Tempelbau aus der Zeit um 3000 v.Chr.
- Triq Hagar Qim, QRD 2501 Qrendi
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2142 4231
St Paul's Catacombs
Touristenattraktionen © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Maltas größte Katakomben, stammen aus dem 4.und 5.Jh. und wiesen früher rund 1400 Grabstätten auf, von denen sich etwa 900 erhalten haben. All ihre Gänge zusammen sind rund 900 m lang. Sie betreten die Katakomben über eine moderne Treppe, unter der aber noch die antiken Stufen zu erkennen sind. Das Zentrum der Anlage bildet eine Halle mit einer tiefer gelegenen Kapelle. An beiden Enden ist aus dem Stein ein Agape-Tisch gehauen, wie er für alle maltesischen Katakomben typisch ist. Die Haupthalle ist auf drei Seiten von Gängen und Kammern mit verschiedenen Grabtypen umgeben. Am häufigsten sind die einfachen Loculi-Gräber. Sie bestehen aus einer rechteckigen oder gewölbten Wandnische, manchmal aber auch aus einem einfachen Schacht im Boden und konnten mit einem Stein verschlossen werden. Meist ausgesprochen klein, dienten sie offenbar als Kindergräber. Aufwendigere Grabtypen waren den Wohlhabenden vorbehalten. Für Baldachingräber wurde ein Felsblock so ausgehöhlt, dass seine Decke wie ein gewölbter Baldachin wirkte. Meist fanden darunter zwei Tote Platz, für die sogar eine Kopfstütze aus dem Stein gehauen war. Die gewölbten Decken der Satteldachgräber besitzen ein extra ausgearbeitetes Satteldach. Früher waren viele Wände mit Fresken geschmückt, die jedoch nahezu verblichen sind. Die Katakomben dienten als Begräbnisstätten von Christen, aber ebenso von Heiden und Juden. Die großen Schätze der Katakomben fielen in die Hände von Grabräubern. Der erste Großmeister des Ordens auf Malta, Philippe Villiers de L'Isle Adam, gestattete sogar offiziell die Plünderung der Katakomben - unter der Bedingung, dass ein Drittel aller gefundenen Schätze an den Orden abgeliefert werde.
- Bajjada Triq Sant Agata, RBT2013 Rabat
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2145 4562
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Maltas größte Katakomben, stammen aus dem 4.und 5.Jh. und wiesen früher rund 1400 Grabstätten auf, von denen sich etwa 900 erhalten haben. All ihre Gänge zusammen sind rund 900 m lang. Sie betreten die Katakomben über eine moderne Treppe, unter der aber noch die antiken Stufen zu erkennen sind. Das Zentrum der Anlage bildet eine Halle mit einer tiefer gelegenen Kapelle. An beiden Enden ist aus dem Stein ein Agape-Tisch gehauen, wie er für alle maltesischen Katakomben typisch ist. Die Haupthalle ist auf drei Seiten von Gängen und Kammern mit verschiedenen Grabtypen umgeben. Am häufigsten sind die einfachen Loculi-Gräber. Sie bestehen aus einer rechteckigen oder gewölbten Wandnische, manchmal aber auch aus einem einfachen Schacht im Boden und konnten mit einem Stein verschlossen werden. Meist ausgesprochen klein, dienten sie offenbar als Kindergräber. Aufwendigere Grabtypen waren den Wohlhabenden vorbehalten. Für Baldachingräber wurde ein Felsblock so ausgehöhlt, dass seine Decke wie ein gewölbter Baldachin wirkte. Meist fanden darunter zwei Tote Platz, für die sogar eine Kopfstütze aus dem Stein gehauen war. Die gewölbten Decken der Satteldachgräber besitzen ein extra ausgearbeitetes Satteldach. Früher waren viele Wände mit Fresken geschmückt, die jedoch nahezu verblichen sind. Die Katakomben dienten als Begräbnisstätten von Christen, aber ebenso von Heiden und Juden. Die großen Schätze der Katakomben fielen in die Hände von Grabräubern. Der erste Großmeister des Ordens auf Malta, Philippe Villiers de L'Isle Adam, gestattete sogar offiziell die Plünderung der Katakomben - unter der Bedingung, dass ein Drittel aller gefundenen Schätze an den Orden abgeliefert werde.
- Bajjada Triq Sant Agata, RBT2013 Rabat
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- +356 2145 4562
St John's Co-Cathedral
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Eine Kirche wie diese gibt es kein zweites Mal! Auch Kirchenmuffel sollten auf ihren Besuch nicht verzichten. Am außergewöhnlichsten ist der Boden der Kirche. Er ist über und über bedeckt von 375 Grab- platten mit Einlegearbeiten in verschiedenfarbigem Marmor, unter denen Ordensritter beigesetzt sind. Die Platten tragen Inschriften und Wappen, aber auch immer wieder Darstellungen von Totenschädeln und Skeletten. Fast ebenso eindrucksvoll sind die Wände und Decken. Kein Fitzelchen blieb un- verziert. Jede Landsmannschaft der Ritter hatte hier ihre eigene Seitenkapelle, wollte die andere unbedingt an Eleganz und Aufwand übertreffen. Auf der linken Seite sind das von hinten nach vorn die Kapelle Deutschlands, Italiens, Frankreichs, der Provence und schließlich die von Bayern und Großbritannien gemeinsam; auf der rechten Seite sind es die Portugals und Kastiliens, Aragóns und der Auvergne.Das 1608 entstandene Altarbild jedoch – Maltas bedeutendstes Gemälde über- haupt – stammt von dem italienischen Maler Michelangelo da Caravaggio. Es hängt heute im Oratorium. Mit raffinierten Licht- und Schattenkontrasten malte der Barockkünstler die dramatische Enthauptung Johannes des Täufers. Auf der linken Seite kommt die junge Salome he- rangeeilt, die schon die goldene Schale für das abgeschlagene Haupt des Täufers bereithält. Signiert hat Caravaggio sein Werk makabrerweise ausgerechnet in ei- ner Blutlache auf dem Boden mit dem Schriftzug „fr. michelang“. Der St John’s Co-Cathedral ist ein Muse- um angeschlossen, das Sie vom Oratorium aus erreichen. Es besitzt 29 Gobelins, die alljährlich im Juni das Museum verlassen und in der Kathedrale selbst aufgehängt werden. Sie entstanden im 17.Jh. in Brüssel. 14 von ihnen zeigen Szenen aus den Leben Jesu, 14 sind Allegorien auf die katholische Kirche, einer zeigt den spanischen Großmeister Perellos als edlen Stifter.
- Triq San Gwann, Valletta
- http://www.stjohnscocathedral.com/
- +356 2122 0536
- info@stjohnscocathedral.com
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Eine Kirche wie diese gibt es kein zweites Mal! Auch Kirchenmuffel sollten auf ihren Besuch nicht verzichten. Am außergewöhnlichsten ist der Boden der Kirche. Er ist über und über bedeckt von 375 Grab- platten mit Einlegearbeiten in verschiedenfarbigem Marmor, unter denen Ordensritter beigesetzt sind. Die Platten tragen Inschriften und Wappen, aber auch immer wieder Darstellungen von Totenschädeln und Skeletten. Fast ebenso eindrucksvoll sind die Wände und Decken. Kein Fitzelchen blieb un- verziert. Jede Landsmannschaft der Ritter hatte hier ihre eigene Seitenkapelle, wollte die andere unbedingt an Eleganz und Aufwand übertreffen. Auf der linken Seite sind das von hinten nach vorn die Kapelle Deutschlands, Italiens, Frankreichs, der Provence und schließlich die von Bayern und Großbritannien gemeinsam; auf der rechten Seite sind es die Portugals und Kastiliens, Aragóns und der Auvergne.Das 1608 entstandene Altarbild jedoch – Maltas bedeutendstes Gemälde über- haupt – stammt von dem italienischen Maler Michelangelo da Caravaggio. Es hängt heute im Oratorium. Mit raffinierten Licht- und Schattenkontrasten malte der Barockkünstler die dramatische Enthauptung Johannes des Täufers. Auf der linken Seite kommt die junge Salome he- rangeeilt, die schon die goldene Schale für das abgeschlagene Haupt des Täufers bereithält. Signiert hat Caravaggio sein Werk makabrerweise ausgerechnet in ei- ner Blutlache auf dem Boden mit dem Schriftzug „fr. michelang“. Der St John’s Co-Cathedral ist ein Muse- um angeschlossen, das Sie vom Oratorium aus erreichen. Es besitzt 29 Gobelins, die alljährlich im Juni das Museum verlassen und in der Kathedrale selbst aufgehängt werden. Sie entstanden im 17.Jh. in Brüssel. 14 von ihnen zeigen Szenen aus den Leben Jesu, 14 sind Allegorien auf die katholische Kirche, einer zeigt den spanischen Großmeister Perellos als edlen Stifter.
- Triq San Gwann, Valletta
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- +356 2122 0536
- info@stjohnscocathedral.com
Hafenrundfahrt
Touristenattraktionen © VeeJey, Shutterstock
Vor etwa 200 Jahren kamen die Briten und bauten den Grand Harbour zu ihrem wichtigsten Marinestützpunkt im Mittelmeer aus. Seine Ufer wurden ringsum bebaut. Am besten lernt ihr ihn bei einer Hafenrundfahrt von Sliema aus kennen.
- Sliema
© VeeJey, Shutterstock
Vor etwa 200 Jahren kamen die Briten und bauten den Grand Harbour zu ihrem wichtigsten Marinestützpunkt im Mittelmeer aus. Seine Ufer wurden ringsum bebaut. Am besten lernt ihr ihn bei einer Hafenrundfahrt von Sliema aus kennen.
- Sliema
Mdina
Geographical © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das altehrwürdige Mdina ist einzigartig unter den maltesischen Städten. Das Städtchen liegt auf einem tafelbergförmigen Ausläufer des Dingli-Plateaus und war schon in der Antike besiedelt. Die Mauern der römischen Stadt Melite umschlossen das heutige Mdina und die Hälfte des angrenzenden, um ein Vielfaches Größeres Rabat. Als die Araber Malta 870 eroberten, lagen diese Mauern in Trümmern. Die Moslems erneuerten die Stadtanlage nur an dem leichter zu verteidigenden Felsvorsprung. Die Normannen bauten die Mauern im 12.Jh. um und aus. Während der Großen Belagerung 1565 ließen die Türken die Stadt nahezu unbehelligt. So konnten deren Bewohner die Ritter mit Nachschub versorgen und Nachrichten des Ordens nach Sizilien übermitteln. Mit dem Bau Vallettas verlor Mdina an Bedeutung. Immer mehr Bewohner wanderten in die neue Inselhauptstadt ab. Nur der maltesische Adel behielt hier seine Paläste, mied bewusst die Metropole des Johanniterordens. Ein repräsentatives Tor gewährt Einlass in die "Stille Stadt", in der man sich um Jh. zurückversetzt fühlt. Abgesehen von der Kathedrale sind es weniger die Einzelbauten, die beeindrucken, als vielmehr das Gesamtensemble der historischen Paläste und Mauern, Gassen, Winkel und Plätze. Details fallen ins Auge, schmuckvolle Türklopfer und stilvolle Laternen, verspielte Portale, hölzerne Erker und überraschend große Innenhöfe.
- Torre dello Standardo St. Publius Square Square, Mdina
- https://www.visitmalta.com/
- +356 2145 4480
- info@visitmalta.com
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Das altehrwürdige Mdina ist einzigartig unter den maltesischen Städten. Das Städtchen liegt auf einem tafelbergförmigen Ausläufer des Dingli-Plateaus und war schon in der Antike besiedelt. Die Mauern der römischen Stadt Melite umschlossen das heutige Mdina und die Hälfte des angrenzenden, um ein Vielfaches Größeres Rabat. Als die Araber Malta 870 eroberten, lagen diese Mauern in Trümmern. Die Moslems erneuerten die Stadtanlage nur an dem leichter zu verteidigenden Felsvorsprung. Die Normannen bauten die Mauern im 12.Jh. um und aus. Während der Großen Belagerung 1565 ließen die Türken die Stadt nahezu unbehelligt. So konnten deren Bewohner die Ritter mit Nachschub versorgen und Nachrichten des Ordens nach Sizilien übermitteln. Mit dem Bau Vallettas verlor Mdina an Bedeutung. Immer mehr Bewohner wanderten in die neue Inselhauptstadt ab. Nur der maltesische Adel behielt hier seine Paläste, mied bewusst die Metropole des Johanniterordens. Ein repräsentatives Tor gewährt Einlass in die "Stille Stadt", in der man sich um Jh. zurückversetzt fühlt. Abgesehen von der Kathedrale sind es weniger die Einzelbauten, die beeindrucken, als vielmehr das Gesamtensemble der historischen Paläste und Mauern, Gassen, Winkel und Plätze. Details fallen ins Auge, schmuckvolle Türklopfer und stilvolle Laternen, verspielte Portale, hölzerne Erker und überraschend große Innenhöfe.
- Torre dello Standardo St. Publius Square Square, Mdina
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- info@visitmalta.com
Ramla Bay
Strände © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Der lange, rötliche Sandstrand an der Nordküste ist der schönste der Insel und damit im Sommer auch meist gut besucht. Ein Info-Haus der Gaia Foundation informiert über die Natur des Biotops Rambla Bay.
- Xagħra
- https://www.visitmalta.com/de/info/ramlabay
- +356 2158 4474
- director@projectgaia.com
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Der lange, rötliche Sandstrand an der Nordküste ist der schönste der Insel und damit im Sommer auch meist gut besucht. Ein Info-Haus der Gaia Foundation informiert über die Natur des Biotops Rambla Bay.
- Xagħra
- https://www.visitmalta.com/de/info/ramlabay
- +356 2158 4474
- director@projectgaia.com
Ggantija
Touristenattraktionen © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Der Tempelkomplex von Ggantija ist eine sehr gut erhaltene und eindrucksvolle überirdische Kultanlage aus der Jungsteinzeit. Zusammen mit den Tempeln Maltas steht er auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Noch im letzten Jh. konnten sich die Einheimischen diese Bauten nur als Werke von Giganten vorstellen, daher auch der Name. Eine örtliche Legende erzählt, eine Riesin habe die Tempel in einer einzigen Nacht erbaut - und dabei noch ihr Kind auf einem Arm getragen. Das Tempelinnere besteht aus einem breiten Mittelgang und fünf nierenförmigen Räumen. In einem von ihnen ist noch ein schöner Trilithaltar erhalten. Lohnend ist ein Blick auf die Umfassungsmauer des Doppeltempels, die ihn auf drei Seiten umgibt. Die Menschen der Jungsteinzeit haben dafür riesige Steine abwechselnd senkrecht und waagerecht aufgeschichtet.
- John Otto Bayer Street, Xagħra
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2155 3194
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Der Tempelkomplex von Ggantija ist eine sehr gut erhaltene und eindrucksvolle überirdische Kultanlage aus der Jungsteinzeit. Zusammen mit den Tempeln Maltas steht er auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Noch im letzten Jh. konnten sich die Einheimischen diese Bauten nur als Werke von Giganten vorstellen, daher auch der Name. Eine örtliche Legende erzählt, eine Riesin habe die Tempel in einer einzigen Nacht erbaut - und dabei noch ihr Kind auf einem Arm getragen. Das Tempelinnere besteht aus einem breiten Mittelgang und fünf nierenförmigen Räumen. In einem von ihnen ist noch ein schöner Trilithaltar erhalten. Lohnend ist ein Blick auf die Umfassungsmauer des Doppeltempels, die ihn auf drei Seiten umgibt. Die Menschen der Jungsteinzeit haben dafür riesige Steine abwechselnd senkrecht und waagerecht aufgeschichtet.
- John Otto Bayer Street, Xagħra
- http://heritagemalta.mt/
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Grand Master's Palace
Touristenattraktionen © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Der große Palast im Herzen Vallettas ist beileibe kein totes Denkmal. Wachsoldaten in Paradeuniformen stehen vor dem Hauptportal. Sie beschützen – wohl nur symbolisch – den maltesischen Präsidenten, der hier seinen Amtssitz hat. Häufig fahren Luxuslimousinen mit hohen Staatsgästen vor, im Februar 2017 fand hier auch die Gipfelkonferenz der EU-Ministerpräsidenten statt. 1963–2015 tagte im Palast das maltesische Parlament.Erbaut wurde er gleich bei der Gründung Vallettas als Prachtresidenz des Ordens- fürsten, des Großmeisters also. Die strenge, zweigeschossige Palastfassade repräsentiert den Stil des 16.Jhs. Die hölzernen Eckerker sind jünger, die Barockportale wurden erst im 18.Jh. angefügt. Überraschend lieblich wirken die beiden großen Innenhöfe: der Neptunshof mit der Statue des antiken Meeresgotts und einem Brunnen, frühereine Pferdetränke, und der Prinz-Alfred- Hof mit einer schlanken Palme und einer schönen Andentanne. An der Turmuhr dieses Hofs schlagen seit 1745 bronzene, dunkelhäutige Gestalten in türkischen Uniformen jede volle Stunde. Die Waffenkammer (Armoury) erreichen Sie vom Neptunshof aus. In ihr sind viele der insgesamt 5700 erhaltenen Waffen und Rüstungsteile der Ordensritter aus- gestellt, darunter die goldverzierte Rüstung des Großmeisters Alof de Wignacourt (1601–22). In den Prunkgemächernim Obergeschoss gehen Sie zunächst durch den 31 m langen Palastkorridor mit Deckengemälden, die die Seeschlachten und Kaperfahrten der Ordensritter dar- stellen. Im Gelben Saal (Yellow Room) berichten Fresken aus der frühen Geschichte des Ordens. So sehen Sie, wie 1250 die Ritter den französischen König Ludwig IX. vom ägyptischen Sultan auslösten oder wie 1229 König Friedrich II. eine Truppe von Johanniter- und Templerrittern in die Schlacht führte. Im Botschafterraum (Ambassador’s Room) wird die Ordensgeschichte durch acht weitere Fresken dokumentiert. Dar- gestellt ist auch die Ankunft der Ritter auf Rhodos 1309 und ihr Abzug von dort im Jahr 1522.In den Sesseln dieses Raums saßen schon Papst Johannes XXIII., George Bush und Michail Gorbatschow. Im Saal des Großen Rats (Hall of the Supreme Council) gehen zwölf Fresken auf die Große Belagerung von 1565 ein. Im Speisesaal (State Dining Room) hängen Porträts aller bisherigen Staatspräsidenten Maltas sowie von Königin Elizabeth II., die von der Unabhängigkeit Maltas bis 1974 offizielles Staatsoberhaupt der Inselrepublik war. Keiner verlässt den Grand Master’s Pala- ce, ohne nicht auch einen Blick in den Go- belinsaal (Tapestry Chamber) geworfen zu haben. Er diente bis 1976 als Sitzungssaal des maltesischen Parlaments. An den Wänden hängen zehn einzigartige Gobelins aus Seide und Baumwolle, die in leuchtenden Farben Pflanzen, Land- schaften, Tiere und Menschen in den Tro- pen zeigen. Sie wurden um 1700 in der Hofweberei Ludwig XIV., der Manufacture Royale des Gobelins, in Paris gewebt. Die Fresken über den Gobelins zeigen Kaperfahrten der Ordensritter.
- Republic Street 58, Valletta
- http://heritagemalta.org/museums-sites/the-palace-armoury/
- +356 2124 9349
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Der große Palast im Herzen Vallettas ist beileibe kein totes Denkmal. Wachsoldaten in Paradeuniformen stehen vor dem Hauptportal. Sie beschützen – wohl nur symbolisch – den maltesischen Präsidenten, der hier seinen Amtssitz hat. Häufig fahren Luxuslimousinen mit hohen Staatsgästen vor, im Februar 2017 fand hier auch die Gipfelkonferenz der EU-Ministerpräsidenten statt. 1963–2015 tagte im Palast das maltesische Parlament.Erbaut wurde er gleich bei der Gründung Vallettas als Prachtresidenz des Ordens- fürsten, des Großmeisters also. Die strenge, zweigeschossige Palastfassade repräsentiert den Stil des 16.Jhs. Die hölzernen Eckerker sind jünger, die Barockportale wurden erst im 18.Jh. angefügt. Überraschend lieblich wirken die beiden großen Innenhöfe: der Neptunshof mit der Statue des antiken Meeresgotts und einem Brunnen, frühereine Pferdetränke, und der Prinz-Alfred- Hof mit einer schlanken Palme und einer schönen Andentanne. An der Turmuhr dieses Hofs schlagen seit 1745 bronzene, dunkelhäutige Gestalten in türkischen Uniformen jede volle Stunde. Die Waffenkammer (Armoury) erreichen Sie vom Neptunshof aus. In ihr sind viele der insgesamt 5700 erhaltenen Waffen und Rüstungsteile der Ordensritter aus- gestellt, darunter die goldverzierte Rüstung des Großmeisters Alof de Wignacourt (1601–22). In den Prunkgemächernim Obergeschoss gehen Sie zunächst durch den 31 m langen Palastkorridor mit Deckengemälden, die die Seeschlachten und Kaperfahrten der Ordensritter dar- stellen. Im Gelben Saal (Yellow Room) berichten Fresken aus der frühen Geschichte des Ordens. So sehen Sie, wie 1250 die Ritter den französischen König Ludwig IX. vom ägyptischen Sultan auslösten oder wie 1229 König Friedrich II. eine Truppe von Johanniter- und Templerrittern in die Schlacht führte. Im Botschafterraum (Ambassador’s Room) wird die Ordensgeschichte durch acht weitere Fresken dokumentiert. Dar- gestellt ist auch die Ankunft der Ritter auf Rhodos 1309 und ihr Abzug von dort im Jahr 1522.In den Sesseln dieses Raums saßen schon Papst Johannes XXIII., George Bush und Michail Gorbatschow. Im Saal des Großen Rats (Hall of the Supreme Council) gehen zwölf Fresken auf die Große Belagerung von 1565 ein. Im Speisesaal (State Dining Room) hängen Porträts aller bisherigen Staatspräsidenten Maltas sowie von Königin Elizabeth II., die von der Unabhängigkeit Maltas bis 1974 offizielles Staatsoberhaupt der Inselrepublik war. Keiner verlässt den Grand Master’s Pala- ce, ohne nicht auch einen Blick in den Go- belinsaal (Tapestry Chamber) geworfen zu haben. Er diente bis 1976 als Sitzungssaal des maltesischen Parlaments. An den Wänden hängen zehn einzigartige Gobelins aus Seide und Baumwolle, die in leuchtenden Farben Pflanzen, Land- schaften, Tiere und Menschen in den Tro- pen zeigen. Sie wurden um 1700 in der Hofweberei Ludwig XIV., der Manufacture Royale des Gobelins, in Paris gewebt. Die Fresken über den Gobelins zeigen Kaperfahrten der Ordensritter.
- Republic Street 58, Valletta
- http://heritagemalta.org/museums-sites/the-palace-armoury/
- +356 2124 9349
Malta Experience
Museen © Yassmin Photo, Shutterstock
Maltas Geschichte ist das Thema einer Audiovisionsschau, bei der zu eindrucksvollen Toneffekten in Quadrofonie 39 Projektoren mehr als 3000 hervorragende Fotos auf eine Großleinwand werfen. Die Erläuterungen werden über Kopfhörer in mehr als einem Dutzend verschiedener Sprachen gegeben.
- Triq Il-Mediterran, Valletta
- http://www.themaltaexperience.com/
- +356 2552 4000
© Yassmin Photo, Shutterstock
Maltas Geschichte ist das Thema einer Audiovisionsschau, bei der zu eindrucksvollen Toneffekten in Quadrofonie 39 Projektoren mehr als 3000 hervorragende Fotos auf eine Großleinwand werfen. Die Erläuterungen werden über Kopfhörer in mehr als einem Dutzend verschiedener Sprachen gegeben.
- Triq Il-Mediterran, Valletta
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Birgu (Vittoriosa)
Geographical © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Vittoriosa ist nach Valletta und Mdina die historisch interessanteste Stadt der Insel, wird aber im Gegensatz zu den beiden anderen nur von wenigen Touristen besucht. Das macht den Ort besonders reizvoll. Am Kai der Vittoriosa Waterfront ankern 50-m-Yachten, einige Cafés und Restaurants bieten hier besonders abends eine schöne Gelegenheit, fast direkt am Wasser zu sitzen. Die exklusive Grand Harbour Marina der alten Ritterstadt weihte 2005 die Queen persönlich ein. Bevor die Ordensritter Valletta gründeten, residierten sie hier in Vittoriosa, damals Birgu genannt. Nicht Valletta, sondern Birgu war das Ziel der türkischen Belagerung im Jahre 1565.Hauptstädtisch gibt sich Vittoriosa heute überhaupt nicht mehr. Die Bewohner sind überwiegend als Schauerleute und Dockarbeiter im Hafen tätig. Vittoriosa ist eine oft süditalienisch anmutende Wohnstadt, in der einige historische Denkmäler aus der Ritterzeit verstreut liegen. Vittoriosa erstreckt sich auf einer Halbinsel zwischen dem Kalkara und dem Dockyard Creek. An ihrer äußersten Spitze steht das Fort St Angelo, von den Ordensrittern vor der Großen Belagerung erbaut. Hier standen einst schon eine byzantinische und eine arabische Burg. Auf der Landseite ist Vittoriosa durch eine mächtige Mauer geschützt. Durch das Tor der Provence - an dem auch der Linienbus hält - gelangt man auf die Hauptstraße des Städtchens, die Triq il-Mina L-Kbira. Hier liegen Sehenswürdigkeiten wie das Museum "Malta at War" oder der 1535 erbaute, zweigeschossige Inquisitor's Palace, das bedeutendste Gebäude Vittoriosas.
- Main Gate Street, Birgu
- https://www.visitmalta.com/de/the-three-cities
- +356 2180 0145
- info@visitmalta.com
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Vittoriosa ist nach Valletta und Mdina die historisch interessanteste Stadt der Insel, wird aber im Gegensatz zu den beiden anderen nur von wenigen Touristen besucht. Das macht den Ort besonders reizvoll. Am Kai der Vittoriosa Waterfront ankern 50-m-Yachten, einige Cafés und Restaurants bieten hier besonders abends eine schöne Gelegenheit, fast direkt am Wasser zu sitzen. Die exklusive Grand Harbour Marina der alten Ritterstadt weihte 2005 die Queen persönlich ein. Bevor die Ordensritter Valletta gründeten, residierten sie hier in Vittoriosa, damals Birgu genannt. Nicht Valletta, sondern Birgu war das Ziel der türkischen Belagerung im Jahre 1565.Hauptstädtisch gibt sich Vittoriosa heute überhaupt nicht mehr. Die Bewohner sind überwiegend als Schauerleute und Dockarbeiter im Hafen tätig. Vittoriosa ist eine oft süditalienisch anmutende Wohnstadt, in der einige historische Denkmäler aus der Ritterzeit verstreut liegen. Vittoriosa erstreckt sich auf einer Halbinsel zwischen dem Kalkara und dem Dockyard Creek. An ihrer äußersten Spitze steht das Fort St Angelo, von den Ordensrittern vor der Großen Belagerung erbaut. Hier standen einst schon eine byzantinische und eine arabische Burg. Auf der Landseite ist Vittoriosa durch eine mächtige Mauer geschützt. Durch das Tor der Provence - an dem auch der Linienbus hält - gelangt man auf die Hauptstraße des Städtchens, die Triq il-Mina L-Kbira. Hier liegen Sehenswürdigkeiten wie das Museum "Malta at War" oder der 1535 erbaute, zweigeschossige Inquisitor's Palace, das bedeutendste Gebäude Vittoriosas.
- Main Gate Street, Birgu
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Verdala Palace
Architektonische Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Inseleinwärts thront über dem Waldgebiet dieser Palast wie eine Burg mit vier Ecktürmen auf einem der höchsten Punkte der Insel. 1586 beauftragte dann Großmeister Hugues Loubenx de Verdale den vom Orden vielbeschäftigten Architekten Gerolamo Cassar mit dem Errichten eines Schlösschens, für dessen Bau das bei der Anlage eines Grabens rund um den Palast ausgehobene Gestein verwendet wurde. Nach dem Abzug des Ordens diente der Palast u.a. als Militärgefängnis und Seidenfabrik. Seit 1987 ist er Sommerresidenz des maltesischen Staatspräsidenten.
- Triq il-Buskett, Siġġiewi
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Inseleinwärts thront über dem Waldgebiet dieser Palast wie eine Burg mit vier Ecktürmen auf einem der höchsten Punkte der Insel. 1586 beauftragte dann Großmeister Hugues Loubenx de Verdale den vom Orden vielbeschäftigten Architekten Gerolamo Cassar mit dem Errichten eines Schlösschens, für dessen Bau das bei der Anlage eines Grabens rund um den Palast ausgehobene Gestein verwendet wurde. Nach dem Abzug des Ordens diente der Palast u.a. als Militärgefängnis und Seidenfabrik. Seit 1987 ist er Sommerresidenz des maltesischen Staatspräsidenten.
- Triq il-Buskett, Siġġiewi
Mellieħa Bay
Landschaftliche Highlights © Mike Gatt, Thinkstock
Am inneren Ende Mellieha Bay, unmittelbar unterhalb der Küstenstraße, liegt Maltas längster Sandstrand. An Restaurants und Wassersportmöglichkeiten herrscht kein Mangel, das Ufer fällt hier sehr sanft ab, sodass auch Kleinkinder gut baden können.
- Mellieħa
- https://www.visitmalta.com/de/info/melliehabay
- +356 2152 1333
- mellieha.lc@gov.mt
© Mike Gatt, Thinkstock
Am inneren Ende Mellieha Bay, unmittelbar unterhalb der Küstenstraße, liegt Maltas längster Sandstrand. An Restaurants und Wassersportmöglichkeiten herrscht kein Mangel, das Ufer fällt hier sehr sanft ab, sodass auch Kleinkinder gut baden können.
- Mellieħa
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- +356 2152 1333
- mellieha.lc@gov.mt
Tarxien
Geographical © Iakov Filimonov, Thinkstock
Inmitten moderner Bebauung liegen im Städtchen Tarxien, das nahtlos mit Paola zusammengewachsen ist, die eindrucksvollen Überreste der größten maltesischen Tempelanlage.
- Tarxien
© Iakov Filimonov, Thinkstock
Inmitten moderner Bebauung liegen im Städtchen Tarxien, das nahtlos mit Paola zusammengewachsen ist, die eindrucksvollen Überreste der größten maltesischen Tempelanlage.
- Tarxien
National Museum of Archeology & Auberge de Provence
Museen © GTS Productions, Shutterstock
Museumsmief kommt hier gar nicht erst auf. Dafür ist die Sammlung im 1574 er- bauten Ordenspalast der Ritter der Provence viel zu klein. In 30 Minuten hat man alles Wichtige gesehen und kapiert, dass die Malteser vor über 5000 Jahrendie genialsten Baumeister Europas waren. Ganz ohne Metallwerkzeuge, nur mit der Muskelkraft von Menschen und Tieren. Wenn du es genauer wissen willst, nehme dir an der Kasse einen kostenlosen Audio-Guide – ansonsten staune einfach nur! Über die technische Leistung, tonnenschwere Steinblöcke kilometerweit auf Steinkugeln zu transportieren, sie sogar noch horizontal als Bedachung hochzuhieven. Erfreue dich an den ältesten von Menschen geformten Tierköpfen (5000 v. Chr.) und den ersten Menschenfiguren (4400 v. Chr.). Oder an herrlichen Tierreliefs: an Fischen, fünf Ziegen und einem Schwein in einer Art Prozession, 22 weiteren Ziegen in Doppelreihe. Schaue dir vor allem aus der Vogelperspektive die Modelle der Tempel an, die du bei Rundfahrten über die Inseln in freier Natur erleben wirst – und sei froh, nicht wie die berühmte Sleeping Lady auszusehen, die seit 5000 Jahren als Figurine breithüftig dahindöst. Wenn du Geschmack an der Archäologie gefunden hast, gehe auch noch ins zweite Obergeschoss hinauf: Da siehst du Funde aus der Bronzezeit und der phönizischen Epoche.
- Republic Street, Valletta
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2122 1623
- info@heritagemalta.org
© GTS Productions, Shutterstock
Museumsmief kommt hier gar nicht erst auf. Dafür ist die Sammlung im 1574 er- bauten Ordenspalast der Ritter der Provence viel zu klein. In 30 Minuten hat man alles Wichtige gesehen und kapiert, dass die Malteser vor über 5000 Jahrendie genialsten Baumeister Europas waren. Ganz ohne Metallwerkzeuge, nur mit der Muskelkraft von Menschen und Tieren. Wenn du es genauer wissen willst, nehme dir an der Kasse einen kostenlosen Audio-Guide – ansonsten staune einfach nur! Über die technische Leistung, tonnenschwere Steinblöcke kilometerweit auf Steinkugeln zu transportieren, sie sogar noch horizontal als Bedachung hochzuhieven. Erfreue dich an den ältesten von Menschen geformten Tierköpfen (5000 v. Chr.) und den ersten Menschenfiguren (4400 v. Chr.). Oder an herrlichen Tierreliefs: an Fischen, fünf Ziegen und einem Schwein in einer Art Prozession, 22 weiteren Ziegen in Doppelreihe. Schaue dir vor allem aus der Vogelperspektive die Modelle der Tempel an, die du bei Rundfahrten über die Inseln in freier Natur erleben wirst – und sei froh, nicht wie die berühmte Sleeping Lady auszusehen, die seit 5000 Jahren als Figurine breithüftig dahindöst. Wenn du Geschmack an der Archäologie gefunden hast, gehe auch noch ins zweite Obergeschoss hinauf: Da siehst du Funde aus der Bronzezeit und der phönizischen Epoche.
- Republic Street, Valletta
- http://heritagemalta.mt/
- +356 2122 1623
- info@heritagemalta.org
Tal-Familja
Restaurants- regional
Das Restaurant bietet heimische Spezialitäten wie Kaninchenleber, exzellente Desserts und eine gute Weinkarte und wird von mehreren Generationen einer einheimischen Familie geführt. Schöne Idee: Die Küchenchefs verraten mehrmals monatlich auf der Homepage des Lokals ihre Rezepte zum Nachkochen.
- Triq Il-Gardiel, Marsaskala
- http://www.talfamiljarestaurant.com/
- +356 2163 2161
Das Restaurant bietet heimische Spezialitäten wie Kaninchenleber, exzellente Desserts und eine gute Weinkarte und wird von mehreren Generationen einer einheimischen Familie geführt. Schöne Idee: Die Küchenchefs verraten mehrmals monatlich auf der Homepage des Lokals ihre Rezepte zum Nachkochen.
- Triq Il-Gardiel, Marsaskala
- http://www.talfamiljarestaurant.com/
- +356 2163 2161
St Agatha's Catacombs
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Reichlich skurril
Die St Agatha’s Catacombs sind weitaus enger als die Paulus-Katakomben. Wer unter Klaustrophobie leidet, geht besser nicht hinein. Für Kunstliebhaber hingegen sind sie wegen ihrer spätrömischen und mittelalterlichen Wandmalereien ein Muss. Spätrömische Fresken aus dem 3.–5.Jh. zeigen Pelikane als Symbol Christi sowie Pfauen als Verkörperung des ewigen Lebens, die Gottesmutter und den Apostel Paulus. 13 Mal ist die heilige Agatha dargestellt. Was die meisten Besucher vor Rätsel stellt: Meist hält sie eine Schale mit zwei Brüsten in der Hand. Was das soll? Es sind ihre eigenen! Sie waren ihr von ihren Peinigern im Rahmen ihres Martyriums abgetrennt worden.
- St Agatha Street, RBT 2013 Rabat
- http://stagathamalta.com/
- catacombs@spmc.edu.mt
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Reichlich skurril
Die St Agatha’s Catacombs sind weitaus enger als die Paulus-Katakomben. Wer unter Klaustrophobie leidet, geht besser nicht hinein. Für Kunstliebhaber hingegen sind sie wegen ihrer spätrömischen und mittelalterlichen Wandmalereien ein Muss. Spätrömische Fresken aus dem 3.–5.Jh. zeigen Pelikane als Symbol Christi sowie Pfauen als Verkörperung des ewigen Lebens, die Gottesmutter und den Apostel Paulus. 13 Mal ist die heilige Agatha dargestellt. Was die meisten Besucher vor Rätsel stellt: Meist hält sie eine Schale mit zwei Brüsten in der Hand. Was das soll? Es sind ihre eigenen! Sie waren ihr von ihren Peinigern im Rahmen ihres Martyriums abgetrennt worden.
- St Agatha Street, RBT 2013 Rabat
- http://stagathamalta.com/
- catacombs@spmc.edu.mt
Parrocca tal-Mellieha
Architektonische Highlights © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Die Pfarrkirche am nördlichen Ortsrand steht über einer Höhlenkapelle aus dem Jahr 409, die über alle Jh.e hinweg Maltas bedeutendstes Marienheiligtum blieb. Grund für die Verehrung ist eine im Altarraum auf den Fels gemalte Mariendarstellung, die der Legende nach der Evangelist Lukas gemalt haben soll. Sie hat immer wieder Wunder bewirkt. Das wollen die zahlreichen Votivgaben in den Seitenräumen bezeugen. Manche erzählen von der Errettung aus Seenot, andere vom Überleben katastrophaler Autounfälle.
- Triq is-Santwarju 10, Mellieħa
- http://parrocci.knisja.mt/
- +356 2152 3449
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Die Pfarrkirche am nördlichen Ortsrand steht über einer Höhlenkapelle aus dem Jahr 409, die über alle Jh.e hinweg Maltas bedeutendstes Marienheiligtum blieb. Grund für die Verehrung ist eine im Altarraum auf den Fels gemalte Mariendarstellung, die der Legende nach der Evangelist Lukas gemalt haben soll. Sie hat immer wieder Wunder bewirkt. Das wollen die zahlreichen Votivgaben in den Seitenräumen bezeugen. Manche erzählen von der Errettung aus Seenot, andere vom Überleben katastrophaler Autounfälle.
- Triq is-Santwarju 10, Mellieħa
- http://parrocci.knisja.mt/
- +356 2152 3449
Blue Grotto
Landschaftliche Highlights © Oleg Shipov, Thinkstock
Kein Urlaub am Mittelmeer ohne Blaue Grotte. Auch Malta hat eine und ernährt etliche Familien ganz gut. Sie betreiben Cafés und Snackbars in Wied iz-Zurrieq, von wo aus die Boote zur Grotte starten – bei ruhiger See oft im Zehn-Minuten-Takt. Ohne Dach überm Kopf gleiten die Außenborder an der Steilküste vorbei und in mehrere Grotten hinein. Die Reflexion des Sonnenlichts und orangefarbene Algen sorgen für ein unterhaltsames Farbenspiel. Die größte der Grotten ist mit 30 m Höhe und 90 m Umfang die Blue Grotto, in der die Lichteffekte während des Vormittags besonders stark wirken. Die Touren können bei schlechtem Wetter ausfallen, unter Tel. 21 68 04 04 können Sie sich vorab informieren.
- Coast Road, Żurrieq
- +356 2164 0058
© Oleg Shipov, Thinkstock
Kein Urlaub am Mittelmeer ohne Blaue Grotte. Auch Malta hat eine und ernährt etliche Familien ganz gut. Sie betreiben Cafés und Snackbars in Wied iz-Zurrieq, von wo aus die Boote zur Grotte starten – bei ruhiger See oft im Zehn-Minuten-Takt. Ohne Dach überm Kopf gleiten die Außenborder an der Steilküste vorbei und in mehrere Grotten hinein. Die Reflexion des Sonnenlichts und orangefarbene Algen sorgen für ein unterhaltsames Farbenspiel. Die größte der Grotten ist mit 30 m Höhe und 90 m Umfang die Blue Grotto, in der die Lichteffekte während des Vormittags besonders stark wirken. Die Touren können bei schlechtem Wetter ausfallen, unter Tel. 21 68 04 04 können Sie sich vorab informieren.
- Coast Road, Żurrieq
- +356 2164 0058
Blue Lagoon
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Die beliebte Bucht Blue Lagoon zwischen Comino und dem unbewohnten Felsen Cominotto wird von Ausflugsbooten angelaufen. Der Sandstrand hier ist zwar nur winzig und oft überfüllt, doch dafür entschädigt das in vielen Blau-, Grün- und Türkistönen schimmernde Wasser über goldgelbem Sand.
- Comino
- https://www.visitmalta.com/de/info/bluelagoon
- +356 2156 1515
- ghajnsielem.lc@gov.mt
© Glow Images
Die beliebte Bucht Blue Lagoon zwischen Comino und dem unbewohnten Felsen Cominotto wird von Ausflugsbooten angelaufen. Der Sandstrand hier ist zwar nur winzig und oft überfüllt, doch dafür entschädigt das in vielen Blau-, Grün- und Türkistönen schimmernde Wasser über goldgelbem Sand.
- Comino
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Buskett Gardens
Botanische Gärten & Parks © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Die auch Boschetto genannten Gärten in einem Tal unterhalb des Verdala Palace sind ein sehr schönes Waldgebiet, um 1570 als Jagdrevier für den Großmeister Lascaris angelegt. Wasser fließt hier reichlich, bewässert Rebstöcke, Palmen, Pinien und Aleppokiefern, Maulbeer-, Zitronen- und Orangenbäume. Die Parkanlage lockt im Sommer viele einheimische Ausflügler zu kurzen Spaziergängen und ausgiebigem Picknick an, am Wochenende vor dem 29.Juni findet hier ein großes Volksfest statt.
- Triq Il-Buskett, Siġġiewi
- https://www.visitmalta.com/de/info/buskettgardens
- +356 2292 1000
- park.msdec@gov.mt
© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
Die auch Boschetto genannten Gärten in einem Tal unterhalb des Verdala Palace sind ein sehr schönes Waldgebiet, um 1570 als Jagdrevier für den Großmeister Lascaris angelegt. Wasser fließt hier reichlich, bewässert Rebstöcke, Palmen, Pinien und Aleppokiefern, Maulbeer-, Zitronen- und Orangenbäume. Die Parkanlage lockt im Sommer viele einheimische Ausflügler zu kurzen Spaziergängen und ausgiebigem Picknick an, am Wochenende vor dem 29.Juni findet hier ein großes Volksfest statt.
- Triq Il-Buskett, Siġġiewi
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- park.msdec@gov.mt
Inland Sea
Landschaftliche Highlights © arkanto, Shutterstock
Auch die Natur hält nicht ewig: Gozos bekannteste Sehenswürdigkeit, der Azure Window genannte Felsbogen, ist im Februar 2017 eingestürzt und im Meer verschwunden. Aber auch so bleibt hier noch genug Schönes zu sehen und zu tun. Tausende von versteinerten Muscheln sind auf dem felsigen Ufer deutlich zu erkennen. In kleinen Felsbecken können Kinder planschen. Und vor allem ist auf der anderen Seite des Parkplatzes ja noch der mit Salzwasser gefüllte See, Dwejra Inland Sea genannt. Kinder springen von Felsen ins Wasser, in sehr schlichten Schuppen lagern Fischerboote, und Bootsmänner bieten kurze Ausflugsfahrten an. Bei denen geht es durch einen lichten, natürlichen Felstunnel aufs Meer hinaus. Wenn die See halbwegs ruhig ist, fahren sie sogar weiter bis zum Fungus Rock, der kurz vor der Küste aus dem Wasser aufragt. Auf ihm wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieses Medizinkrauts erbauten die Ritter dem Fels gegenüber 1651 den Festungsturm Qawra Tower. Weht über ihm eine Flagge, ist er geöffnet und informiert über Geschichte und Natur dieses Gebiets.
- Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz
© arkanto, Shutterstock
Auch die Natur hält nicht ewig: Gozos bekannteste Sehenswürdigkeit, der Azure Window genannte Felsbogen, ist im Februar 2017 eingestürzt und im Meer verschwunden. Aber auch so bleibt hier noch genug Schönes zu sehen und zu tun. Tausende von versteinerten Muscheln sind auf dem felsigen Ufer deutlich zu erkennen. In kleinen Felsbecken können Kinder planschen. Und vor allem ist auf der anderen Seite des Parkplatzes ja noch der mit Salzwasser gefüllte See, Dwejra Inland Sea genannt. Kinder springen von Felsen ins Wasser, in sehr schlichten Schuppen lagern Fischerboote, und Bootsmänner bieten kurze Ausflugsfahrten an. Bei denen geht es durch einen lichten, natürlichen Felstunnel aufs Meer hinaus. Wenn die See halbwegs ruhig ist, fahren sie sogar weiter bis zum Fungus Rock, der kurz vor der Küste aus dem Wasser aufragt. Auf ihm wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieses Medizinkrauts erbauten die Ritter dem Fels gegenüber 1651 den Festungsturm Qawra Tower. Weht über ihm eine Flagge, ist er geöffnet und informiert über Geschichte und Natur dieses Gebiets.
- Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz
Dingli Cliffs
Landschaftliche Highlights © Markus Kirchgessner
© Markus Kirchgessner
Insider-Tipp Regionaler geht nicht
Eine faszinierende Landschaft: Auf mehrere Kilometer Länge fallen die Klippen von Dingli über 200 m hoch fast direkt ins Meer ab. Dicht oberhalb des Wassers wird der Abwärtstrend auf weite Strecken jedoch durchbrochen. Da hat sich eine breite Terrasse gebildet, die früher intensiv für die Landwirtschaft genutzt wurde. Hinunter darf man nicht, denn die Grundstücke sind privat und werden leider von Maltas Vogelmördern geschätzt – optisch aber ist die Steilküste ein Highlight. Am obersten Klippenrand entlang führt eine schmale Straße, stehen viele Bänke, eine kleine Kapelle und Radarkuppen der maltesischen Flugsicherung – sonst nichts. Und auch inseleinwärts hält das nächstgelegene Dorf, Dingli, gebührenden Abstand zur puren Natur. Wer wandern möchte, kann auch mit dem Linienbus kommen und entlang der Steilküste gehen, dann über die Clapham Junction und die Buskett Gardens nach Rabat. Eine längere Einkehr wert ist das exzellente The Cliffs. Es bietet Kaninchenrouladen und als innovativen Clou eine „One Kilometer Platter“. Alles, was auf dem bunt gemischten Teller liegt, stammt aus einem Umkreis von einem Kilometer. Das Gebäude ist hochgradig energieeffizient.
- Dingli
- http://www.dingli.gov.mt/
- +356 2145 6060
- dingli.lc@gov.mt
© Markus Kirchgessner
© Markus Kirchgessner
Insider-Tipp Regionaler geht nicht
Eine faszinierende Landschaft: Auf mehrere Kilometer Länge fallen die Klippen von Dingli über 200 m hoch fast direkt ins Meer ab. Dicht oberhalb des Wassers wird der Abwärtstrend auf weite Strecken jedoch durchbrochen. Da hat sich eine breite Terrasse gebildet, die früher intensiv für die Landwirtschaft genutzt wurde. Hinunter darf man nicht, denn die Grundstücke sind privat und werden leider von Maltas Vogelmördern geschätzt – optisch aber ist die Steilküste ein Highlight. Am obersten Klippenrand entlang führt eine schmale Straße, stehen viele Bänke, eine kleine Kapelle und Radarkuppen der maltesischen Flugsicherung – sonst nichts. Und auch inseleinwärts hält das nächstgelegene Dorf, Dingli, gebührenden Abstand zur puren Natur. Wer wandern möchte, kann auch mit dem Linienbus kommen und entlang der Steilküste gehen, dann über die Clapham Junction und die Buskett Gardens nach Rabat. Eine längere Einkehr wert ist das exzellente The Cliffs. Es bietet Kaninchenrouladen und als innovativen Clou eine „One Kilometer Platter“. Alles, was auf dem bunt gemischten Teller liegt, stammt aus einem Umkreis von einem Kilometer. Das Gebäude ist hochgradig energieeffizient.
- Dingli
- http://www.dingli.gov.mt/
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- dingli.lc@gov.mt
Grand Harbour
Touristenattraktionen © ZGPhotography, Shutterstock
Hafenflair herrscht an Vallettas Grand Harbour. Der Grand Harbour war die Keimzelle des neuen Malta. Als die Johanniterritter 1530 auf Malta landeten, hatten sich auf dieser Seite des Hafens Fischer zwischen den Ruinen phönizischer, byzantinischer und arabischer Bauten niedergelassen. Die Halbinsel, auf der heute Valletta und Floriana stehen, lag außer einem kleinen Fort noch völlig unbesiedelt da.
- Valletta
© ZGPhotography, Shutterstock
Hafenflair herrscht an Vallettas Grand Harbour. Der Grand Harbour war die Keimzelle des neuen Malta. Als die Johanniterritter 1530 auf Malta landeten, hatten sich auf dieser Seite des Hafens Fischer zwischen den Ruinen phönizischer, byzantinischer und arabischer Bauten niedergelassen. Die Halbinsel, auf der heute Valletta und Floriana stehen, lag außer einem kleinen Fort noch völlig unbesiedelt da.
- Valletta