Liparische Inseln Top Sehenswürdigkeiten

Isola Stromboli
Landschaftliche Highlights
Stromboli
Isola Stromboli
Isola Vulcano
Landschaftliche Highlights
Vulcano Porto
Isola Vulcano
Punta Milazzese
Landschaftliche Highlights
Drauto
Museo Archeologico Eoliano
Museen
Lipari
Isola Panarea
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San Pietro
Isola Alicudi
Landschaftliche Highlights
Alicudi Porto
Fossa delle Felci
Touristenattraktionen
Pollara
Fossa delle Felci
Marina Corta
Touristenattraktionen
Lipari
Marina Corta
Isola Salina
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Santa Marina Salina
Isola Salina
Isola Filicudi
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Pecorini
Cala Junco
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Drauto
Akropolis
Architektonische Highlights
Lipari
Isole Lipari
Landschaftliche Highlights
Isole Lipari
Magmatrek
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Stromboli
Aussichtspunkt Belvedere Quattrocchi
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Lipari
Kirche San Bartolomeo
Architektonische Highlights
Lipari

    Landschaftliche Highlights

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    Museen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights


  • Isola Stromboli

    Landschaftliche Highlights
    • Isola Stromboli© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Abseits der übrigen Inseln im Norden liegt diese Insel mit ihrem aktiven Vulkan, über dessen Gipfel immer eine dünne Rauchfahne schwebt. Die wenigen Häuserwürfel von Ginostra im Süden sind Italiens abgeschiedenste Siedlung. Im Norden ziehen sich die Häuser längs der einzigen Straße hin. Auf jeder Anhöhe steht eine Kirche, Mittelpunkte der drei Inseldörfer San Vincenzo, Ficogrande und Piscità. Am Leuchtturm beginnt ein gepflasterter Weg durch hohes Schilf, der in einen unbefestigten Pfad mit einigen gefährlichen Stellen übergeht und zum Gipfel führt. Wandergruppen brechen meist nachmittags auf, um vor Sonnenuntergang oben zu sein und das nächtliche Schauspiel der Glutgarben zu genießen, die in dichten Abständen aus dem Krater geschleudert werden. Die Begleitung durch Bergführer, inkl. Schutzhelme, ist vorgeschrieben. Die Mitnahme einer Taschenlampe sowie winddichter und warmer Kleidung wird empfohlen.

    • 98050 Stromboli
    • Isola Stromboli© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT

    Abseits der übrigen Inseln im Norden liegt diese Insel mit ihrem aktiven Vulkan, über dessen Gipfel immer eine dünne Rauchfahne schwebt. Die wenigen Häuserwürfel von Ginostra im Süden sind Italiens abgeschiedenste Siedlung. Im Norden ziehen sich die Häuser längs der einzigen Straße hin. Auf jeder Anhöhe steht eine Kirche, Mittelpunkte der drei Inseldörfer San Vincenzo, Ficogrande und Piscità. Am Leuchtturm beginnt ein gepflasterter Weg durch hohes Schilf, der in einen unbefestigten Pfad mit einigen gefährlichen Stellen übergeht und zum Gipfel führt. Wandergruppen brechen meist nachmittags auf, um vor Sonnenuntergang oben zu sein und das nächtliche Schauspiel der Glutgarben zu genießen, die in dichten Abständen aus dem Krater geschleudert werden. Die Begleitung durch Bergführer, inkl. Schutzhelme, ist vorgeschrieben. Die Mitnahme einer Taschenlampe sowie winddichter und warmer Kleidung wird empfohlen.

    • 98050 Stromboli

  • Isola Vulcano

    Landschaftliche Highlights
    • Isola Vulcano© Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal

    Die Bade- und Urlaubsinsel verdankt ihre Beliebtheit den beiden Strandbuchten Porto Levante und Porto Ponente, wo es Klippen, Sand und heiße Fumarolen gibt, die nicht nur an einigen Stellen das Meerwasser aufheizen, sondern mit dem Heißwasser- und Fangobecken des Acqua del Bagno einen frei zugänglichen Thermalbetrieb möglich machen. Zum Hauptkrater, dem Gran Cratere, führt ein gekennzeichneter Wanderweg. Fahnen beißenden Schwefelrauchs zeigen an, dass er zwar ruht, aber im Inneren ein noch aktiver Vulkan ist, der stets wieder ausbrechen kann. Ins Innere der Insel, nach Piano, führt eine Straße in Panoramalage auf der Hochebene. Der Leuchtturm von Gelso ganz im Süden bietet einen großartigen Blick auf die Nordküste Siziliens, dahinter wie eine Wand die Bergkette der Nebrodi, über die der breite Gipfel des Ätna ragt.

    • 98050 Vulcano Porto
    • Isola Vulcano© Stefan Feldhoff, A.C. Martin, DuMont Reisebildportal

    Die Bade- und Urlaubsinsel verdankt ihre Beliebtheit den beiden Strandbuchten Porto Levante und Porto Ponente, wo es Klippen, Sand und heiße Fumarolen gibt, die nicht nur an einigen Stellen das Meerwasser aufheizen, sondern mit dem Heißwasser- und Fangobecken des Acqua del Bagno einen frei zugänglichen Thermalbetrieb möglich machen. Zum Hauptkrater, dem Gran Cratere, führt ein gekennzeichneter Wanderweg. Fahnen beißenden Schwefelrauchs zeigen an, dass er zwar ruht, aber im Inneren ein noch aktiver Vulkan ist, der stets wieder ausbrechen kann. Ins Innere der Insel, nach Piano, führt eine Straße in Panoramalage auf der Hochebene. Der Leuchtturm von Gelso ganz im Süden bietet einen großartigen Blick auf die Nordküste Siziliens, dahinter wie eine Wand die Bergkette der Nebrodi, über die der breite Gipfel des Ätna ragt.

    • 98050 Vulcano Porto

  • Punta Milazzese

    Landschaftliche Highlights

    Im Süden von Panarea stehen auf dem Plateau der kleinen Halbinsel 20 m über dem Meer die Mauern eines vorgeschichtlichen Rundhüttendorfs.

    • 98050 Drauto

    Im Süden von Panarea stehen auf dem Plateau der kleinen Halbinsel 20 m über dem Meer die Mauern eines vorgeschichtlichen Rundhüttendorfs.

    • 98050 Drauto

  • Museo Archeologico Eoliano

    Museen

    Die Liparischen Inseln waren in der Antike und Vorgeschichte eine Drehscheibe des Mittelmeerhandels. Die reichen Funde aus dieser Zeit, wie Steinwerkzeuge, Keramiken und Grabbeigaben, sind in den Palästen der Akropolis ausgestellt. Angeschlossen ist eine Abteilung über Vulkanologie.

    • Via del Castello 2, 98055 Lipari
    • +39 090 988 0174
    • museo.arche.brea@regione.sicilia.it

    Die Liparischen Inseln waren in der Antike und Vorgeschichte eine Drehscheibe des Mittelmeerhandels. Die reichen Funde aus dieser Zeit, wie Steinwerkzeuge, Keramiken und Grabbeigaben, sind in den Palästen der Akropolis ausgestellt. Angeschlossen ist eine Abteilung über Vulkanologie.

    • Via del Castello 2, 98055 Lipari
    • +39 090 988 0174
    • museo.arche.brea@regione.sicilia.it

  • Isola Panarea

    Landschaftliche Highlights
    • © Cristian Puscasu, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Probier mal Orangenkrabben

    Leinenkleid und Designersonnenbrille nicht vergessen: Panarea gilt als sommerliches Hideaway für echte und Möchtegern-Promis. Sie ist die kleinste und feinste der Inseln – im Sommer drängen sich hier VIPs und ihr Anhang aus Szene, Wirtschaft und Finanzwelt. Panarea ist von zahlreichen Klippen und Inselchen umgeben, die als Rest eines eingestürzten Vulkans aus dem Meer ragen. Die drei Weiler Ditella, San Pietro mit seinem Hafen und Drauto gehen ineinander über, staffeln sich über der tiefschwarzen Klippenküste. Die Westküste ist unzugänglich, während an der Ostküste ein Weg von den Fumarolen mit heißem Dampf im Norden bis zur Punta Milazzese im Süden führt. Dort stehen auf dem Plateau der kleinen Halbinsel 20 m über dem Meer die Mauern eines vorgeschichtlichen Rundhüttendorfs. Ein Weg führt in die traumhafte Felsenbucht Cala Junco; die ihr vorgelagerte Insel und die Steilküste sind ein beliebter Platz zum Baden, Schnorcheln und Tauchen. Kultstatus wegen ihrer ausgefallenen Traditionsgerichte genießt die Trattoria Da Pina, die die Familie der Kochbuchautorin Pina Mandarano weiterbetreibt – samt Veranda und Garten. Der Jetset zelebriert abends bei Petroleumbeleuchtung anthroposophische Demeter-Menüs auf der Terrasse des Hotels Raya mit Boutique und Freiluftdisco. Wer weniger Geld ausgeben möchte, gönnt sich in der Hafenbar Da Carola eine granita, die es nur hier gibt: Pfirsich mit altem Malvasia-Wein (pesca e Malvasia) erfrischt einfach köstlich!

    • © Cristian Puscasu, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Probier mal Orangenkrabben

    Leinenkleid und Designersonnenbrille nicht vergessen: Panarea gilt als sommerliches Hideaway für echte und Möchtegern-Promis. Sie ist die kleinste und feinste der Inseln – im Sommer drängen sich hier VIPs und ihr Anhang aus Szene, Wirtschaft und Finanzwelt. Panarea ist von zahlreichen Klippen und Inselchen umgeben, die als Rest eines eingestürzten Vulkans aus dem Meer ragen. Die drei Weiler Ditella, San Pietro mit seinem Hafen und Drauto gehen ineinander über, staffeln sich über der tiefschwarzen Klippenküste. Die Westküste ist unzugänglich, während an der Ostküste ein Weg von den Fumarolen mit heißem Dampf im Norden bis zur Punta Milazzese im Süden führt. Dort stehen auf dem Plateau der kleinen Halbinsel 20 m über dem Meer die Mauern eines vorgeschichtlichen Rundhüttendorfs. Ein Weg führt in die traumhafte Felsenbucht Cala Junco; die ihr vorgelagerte Insel und die Steilküste sind ein beliebter Platz zum Baden, Schnorcheln und Tauchen. Kultstatus wegen ihrer ausgefallenen Traditionsgerichte genießt die Trattoria Da Pina, die die Familie der Kochbuchautorin Pina Mandarano weiterbetreibt – samt Veranda und Garten. Der Jetset zelebriert abends bei Petroleumbeleuchtung anthroposophische Demeter-Menüs auf der Terrasse des Hotels Raya mit Boutique und Freiluftdisco. Wer weniger Geld ausgeben möchte, gönnt sich in der Hafenbar Da Carola eine granita, die es nur hier gibt: Pfirsich mit altem Malvasia-Wein (pesca e Malvasia) erfrischt einfach köstlich!


  • Isola Alicudi

    Landschaftliche Highlights
    • © EugeniaSt, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stress ade!

    Diese Insel verheißt absolute Ruhe – es gibt gerade noch 100 Bewohner und einige Maulesel, die Waren auf den steilen Treppenwegen transportieren. Die meist verlassenen Häuser stehen in Terrassen längs des Hauptpfads, der vom Hafen bis unter den 675 m hohen Gipfel des Vulkankegels führt. Unterkunft und frischen Fisch gibt es bei Familien oder im einzigen, wenige Schritte vom Hafen entfernten Hotel-Ristorante Ericusa.

    • © EugeniaSt, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stress ade!

    Diese Insel verheißt absolute Ruhe – es gibt gerade noch 100 Bewohner und einige Maulesel, die Waren auf den steilen Treppenwegen transportieren. Die meist verlassenen Häuser stehen in Terrassen längs des Hauptpfads, der vom Hafen bis unter den 675 m hohen Gipfel des Vulkankegels führt. Unterkunft und frischen Fisch gibt es bei Familien oder im einzigen, wenige Schritte vom Hafen entfernten Hotel-Ristorante Ericusa.


  • Fossa delle Felci

    Touristenattraktionen
    • Fossa delle Felci© Glow Images
    Insider-Tipp
    Traumblick inklusive

    Hol die Wanderschuhe raus: Am Hafen Santa Marina Salina beginnt ein gut erkennbarer Wanderweg, der als steiles Zickzack durch blühende Vegetation auf den erloschenen Vulkangipfel auf 962 m führt – Muskelkater garantiert. Der höchste Gipfel der Liparischen Inseln bietet ein Riesenpanorama, von dort erfolgt der Abstieg nach Leni und Rinella.

    • 98050 Pollara
    • Fossa delle Felci© Glow Images
    Insider-Tipp
    Traumblick inklusive

    Hol die Wanderschuhe raus: Am Hafen Santa Marina Salina beginnt ein gut erkennbarer Wanderweg, der als steiles Zickzack durch blühende Vegetation auf den erloschenen Vulkangipfel auf 962 m führt – Muskelkater garantiert. Der höchste Gipfel der Liparischen Inseln bietet ein Riesenpanorama, von dort erfolgt der Abstieg nach Leni und Rinella.

    • 98050 Pollara

  • Marina Corta

    Touristenattraktionen
    • Marina Corta© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Platz vor dem einstigen Aliscafi-Hafen ist quasi eine riesige Freiluftbar. Hier treffen sich v.a. die Einheimischen.

    • Piazza Ugo di Sant' Onofrio, 98055 Lipari
    • Marina Corta© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Der Platz vor dem einstigen Aliscafi-Hafen ist quasi eine riesige Freiluftbar. Hier treffen sich v.a. die Einheimischen.

    • Piazza Ugo di Sant' Onofrio, 98055 Lipari

  • Isola Salina

    Landschaftliche Highlights
    • Isola Salina© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die erloschene Vulkaninsel Salina wird auch die "grüne Insel" genannt, wohl wegen der aktiven Landwirtschaft, deren Haupterzeugnisse der Malvasier, ein Süßwein, und Kapern sind.

    • Isola Salina© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die erloschene Vulkaninsel Salina wird auch die "grüne Insel" genannt, wohl wegen der aktiven Landwirtschaft, deren Haupterzeugnisse der Malvasier, ein Süßwein, und Kapern sind.


  • Isola Filicudi

    Landschaftliche Highlights
    • © doroman, Shutterstock

    Die Insel ist trocken, fast nur von hohem Gras und Rohr bewachsen. Am Hafen beginnt ein langer Geröllstrand, der sich bis an die Steilküste des Capo Graziano hinzieht, wo oben auf der Bergspitze die Mauern von Rundhütten eines vorgeschichtlichen Dorfs stehen. Der größte Teil der Küste mit Meeresgrotten, Klippen und Felsnadeln erschließt sich nur vom Boot aus.

    • © doroman, Shutterstock

    Die Insel ist trocken, fast nur von hohem Gras und Rohr bewachsen. Am Hafen beginnt ein langer Geröllstrand, der sich bis an die Steilküste des Capo Graziano hinzieht, wo oben auf der Bergspitze die Mauern von Rundhütten eines vorgeschichtlichen Dorfs stehen. Der größte Teil der Küste mit Meeresgrotten, Klippen und Felsnadeln erschließt sich nur vom Boot aus.


  • Cala Junco

    Landschaftliche Highlights

    Ein Weg führt in die traumhafte Felsenbucht Cala Junco mit schönsten Farbreflexen. Die ihr vorgelagerte Insel und die Steilküste sind ein guter Platz zum Baden und Tauchen.

    • 98050 Drauto

    Ein Weg führt in die traumhafte Felsenbucht Cala Junco mit schönsten Farbreflexen. Die ihr vorgelagerte Insel und die Steilküste sind ein guter Platz zum Baden und Tauchen.

    • 98050 Drauto

  • Akropolis

    Architektonische Highlights
    • © maudanros, Shutterstock

    Die heutige Gestalt der Akropolis, der Oberstadt mit Kirchen und Palästen, stammt aus barocker Zeit. Zuvor diente sie dank ihrer Lage auf dem schroffen Felsenberg v.a. dem Schutz der Bewohner. Die solide mittelalterliche Stadtmauer hatte nur ein Tor zur Oberstadt. Heute ist die autofreie Akropolis Museum. Zwischen den Kirchen sind rekonstruierte frühgeschichtliche Grabmale und Befestigungsmauern zu sehen.

    • 98055 Lipari
    • © maudanros, Shutterstock

    Die heutige Gestalt der Akropolis, der Oberstadt mit Kirchen und Palästen, stammt aus barocker Zeit. Zuvor diente sie dank ihrer Lage auf dem schroffen Felsenberg v.a. dem Schutz der Bewohner. Die solide mittelalterliche Stadtmauer hatte nur ein Tor zur Oberstadt. Heute ist die autofreie Akropolis Museum. Zwischen den Kirchen sind rekonstruierte frühgeschichtliche Grabmale und Befestigungsmauern zu sehen.

    • 98055 Lipari

  • Isole Lipari

    Landschaftliche Highlights
    • © Diego Fiore, Shutterstock

    Wie silbrig graue Kegel, die über dem Wasser schweben, sehen die sieben Liparischen Inseln von Weitem aus. Nähert sich das Schiff, zeigt sich ganz deutlich ihr vulkanischer Ursprung. Die Inseln gehören zum System des größten Vulkans Europas, des mächtigen Unterwasservulkans Marsili. Die Meeresbrandung hat den weichen Tuff zernagt, die härtere Lava liegt in Blöcken an den fast immer steil ins Meer abbrechenden Ufern. Höhlen, Grotten und Felsbögen, kleine vorgelagerte Klippen und winzige Strandbuchten bilden eine bisher unzerstörte Landschaft. Unter Macchiasträuchern, Schilf und Grasbüscheln werden die Farben von Erde und Gestein sichtbar: Die Skala reicht vom blendenden Weiß des Bimssteins über erdige Töne zu leuchtendem Rot, Grün und dem Tiefschwarz der Lava. Vor 6000 Jahren besiedelten Menschen zum ersten Mal die Inseln. Lipari besitzt im Mittelmeer das größte Vorkommen an Obsidian, jenes schwarz glänzende vulkanische Glas, aus dem bis in die Bronzezeit besonders scharfe Klingen, Pfeilspitzen, repräsentative Dolche und Äxte hergestellt wurden. Obsidian aus Lipari wurde bis nach Skandinavien, Südrussland und Ägypten exportiert. Um 1270 v.Chr. lockte der Reichtum Eroberer vom Festland an, deren König Liparos den Inseln ihren Namen gab. Die Einheimischen nennen sie allerdings "Isole Eolie" nach dem griechischen Windgott Äolos, der in dieser sturmgepeitschten Ecke des Mittelmeers seinen Wohnsitz hat - bis heute. Nicht selten sind die Inseln durch Stürme für Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Besonders Lipari ist ein Paradies für Spaziergänger, Vulcano für Fans warmen Wassers, Salina ist die grüne Insel mit wunderbarem Wein, in Panarea treffen sich die Promis und ihr Gefolge, Stromboli lockt mit vulkanischen Feuergarben, Filicudi und Alicudi sind einsam, über und unter dem Wasser intakte Natur. Seit 1999 gehören die Inseln zum Weltnatur- und Weltkulturerbe der Unesco. Mehrmals täglich verkehren Fähren und Schnellboote (aliscafi und katamaran) zwischen Milazzo und Lipari, dem zentralen Umsteigehafen für alle Inseln. "La cucina eoliana", die Inselküche, war die Kunst bitterarmer Leute, von den kargen Erträgen der Landwirtschaft und Fi-scherei satt zu werden und das Essen dennoch als Lebensfreude zu genießen. Diese Küche geht bis heute sparsam mit den Zutaten um, die aus Meer und Gärten kommen. Die Sonne, der salzige Meerwind und die Mineralien der Vulkanerde geben Tomaten, Auberginen, Zucchini und Grünzeug ein besonders intensives Aroma. Verstärkt wird es durch den wilden Fenchel, Oregano und die Kapern, die an keinem Gericht fehlen und in allen noch so unfruchtbaren Ecken der Inseln reichlich wachsen. Im Juni kann man wie die Inselbewohner selbst Kapern sammeln. Die Sträucher mit den schönen Blüten wachsen fast überall an Felsen und Mauern, besonders zahlreich auf Salina. Die Blütenknospen werden in grobes Meersalz eingelegt, so entbittert und konserviert.

    • © Diego Fiore, Shutterstock

    Wie silbrig graue Kegel, die über dem Wasser schweben, sehen die sieben Liparischen Inseln von Weitem aus. Nähert sich das Schiff, zeigt sich ganz deutlich ihr vulkanischer Ursprung. Die Inseln gehören zum System des größten Vulkans Europas, des mächtigen Unterwasservulkans Marsili. Die Meeresbrandung hat den weichen Tuff zernagt, die härtere Lava liegt in Blöcken an den fast immer steil ins Meer abbrechenden Ufern. Höhlen, Grotten und Felsbögen, kleine vorgelagerte Klippen und winzige Strandbuchten bilden eine bisher unzerstörte Landschaft. Unter Macchiasträuchern, Schilf und Grasbüscheln werden die Farben von Erde und Gestein sichtbar: Die Skala reicht vom blendenden Weiß des Bimssteins über erdige Töne zu leuchtendem Rot, Grün und dem Tiefschwarz der Lava. Vor 6000 Jahren besiedelten Menschen zum ersten Mal die Inseln. Lipari besitzt im Mittelmeer das größte Vorkommen an Obsidian, jenes schwarz glänzende vulkanische Glas, aus dem bis in die Bronzezeit besonders scharfe Klingen, Pfeilspitzen, repräsentative Dolche und Äxte hergestellt wurden. Obsidian aus Lipari wurde bis nach Skandinavien, Südrussland und Ägypten exportiert. Um 1270 v.Chr. lockte der Reichtum Eroberer vom Festland an, deren König Liparos den Inseln ihren Namen gab. Die Einheimischen nennen sie allerdings "Isole Eolie" nach dem griechischen Windgott Äolos, der in dieser sturmgepeitschten Ecke des Mittelmeers seinen Wohnsitz hat - bis heute. Nicht selten sind die Inseln durch Stürme für Tage von der Außenwelt abgeschnitten. Besonders Lipari ist ein Paradies für Spaziergänger, Vulcano für Fans warmen Wassers, Salina ist die grüne Insel mit wunderbarem Wein, in Panarea treffen sich die Promis und ihr Gefolge, Stromboli lockt mit vulkanischen Feuergarben, Filicudi und Alicudi sind einsam, über und unter dem Wasser intakte Natur. Seit 1999 gehören die Inseln zum Weltnatur- und Weltkulturerbe der Unesco. Mehrmals täglich verkehren Fähren und Schnellboote (aliscafi und katamaran) zwischen Milazzo und Lipari, dem zentralen Umsteigehafen für alle Inseln. "La cucina eoliana", die Inselküche, war die Kunst bitterarmer Leute, von den kargen Erträgen der Landwirtschaft und Fi-scherei satt zu werden und das Essen dennoch als Lebensfreude zu genießen. Diese Küche geht bis heute sparsam mit den Zutaten um, die aus Meer und Gärten kommen. Die Sonne, der salzige Meerwind und die Mineralien der Vulkanerde geben Tomaten, Auberginen, Zucchini und Grünzeug ein besonders intensives Aroma. Verstärkt wird es durch den wilden Fenchel, Oregano und die Kapern, die an keinem Gericht fehlen und in allen noch so unfruchtbaren Ecken der Inseln reichlich wachsen. Im Juni kann man wie die Inselbewohner selbst Kapern sammeln. Die Sträucher mit den schönen Blüten wachsen fast überall an Felsen und Mauern, besonders zahlreich auf Salina. Die Blütenknospen werden in grobes Meersalz eingelegt, so entbittert und konserviert.


  • Magmatrek

    Touristenattraktionen

    Eine Kooperative von Vulkanführern (auch deutschsprachig) ist Magmatrek.

    Eine Kooperative von Vulkanführern (auch deutschsprachig) ist Magmatrek.


  • Aussichtspunkt Belvedere Quattrocchi

    Touristenattraktionen

    Quattrocchi, also "vier Augen", heißt der berühmteste Aussichtspunkt von Lipari. Zwei Augen reichen auch kaum aus, um die Aussicht in 200 Metern Höhe vollkommen zu genießen. Tiefblaues Meer, Segelboote, der Krater von Vulcano, Sizilien - man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Ein besonderer Tipp: Der perfekte Abschluss eines schönen Strandtages ist das Miterleben des Sonnenunterganges am Quattrocchi.

    • 98055 Lipari

    Quattrocchi, also "vier Augen", heißt der berühmteste Aussichtspunkt von Lipari. Zwei Augen reichen auch kaum aus, um die Aussicht in 200 Metern Höhe vollkommen zu genießen. Tiefblaues Meer, Segelboote, der Krater von Vulcano, Sizilien - man weiß nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Ein besonderer Tipp: Der perfekte Abschluss eines schönen Strandtages ist das Miterleben des Sonnenunterganges am Quattrocchi.

    • 98055 Lipari

  • Kirche San Bartolomeo

    Architektonische Highlights

    Die in 60 Meter Höhe über Lipari thronende Kathedrale San Bartholomeo ist dem Apostel Bartholomäus, dem Schutzpatron der Liparischen Inseln, geweiht. Vom Burgfelsen aus hat man einen atemberaubenden Blick über Meer und Küste. In der dreischiffigen Kirche sind neben einem Barockaltar auch die an den Wänden verewigten Szenen aus dem alten Testament zu bewundern. Es ist zu empfehlen, den Aufstieg am Morgen oder Abend zu machen, wenn es nicht ganz so heiß ist.

    Die in 60 Meter Höhe über Lipari thronende Kathedrale San Bartholomeo ist dem Apostel Bartholomäus, dem Schutzpatron der Liparischen Inseln, geweiht. Vom Burgfelsen aus hat man einen atemberaubenden Blick über Meer und Küste. In der dreischiffigen Kirche sind neben einem Barockaltar auch die an den Wänden verewigten Szenen aus dem alten Testament zu bewundern. Es ist zu empfehlen, den Aufstieg am Morgen oder Abend zu machen, wenn es nicht ganz so heiß ist.