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Lingiades

Lingiades Sehenswertes & Restaurants

Ioannina-Insel
Landschaftliche Highlights
Ioannina-Insel
Silversmithing Museum
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Ioannina
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Ioánnina
Ioannina
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Archaeological Museum of Ioannina
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Balsamico
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Lido Teatriz
Clubs
Ioannina
Perama
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Perama
Dimotiko Ethnografiko Mouseio
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Ioannina

    Landschaftliche Highlights

    Museen

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    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Geographical

    Restaurants

    Clubs


  • Ioannina-Insel

    Landschaftliche Highlights
    • © kostasgr, Shutterstock

    Zehn Minuten dauert die Fahrt hinüber zur Insel im 13 m tiefen Pamvotída-See. Die Griechen nennen sie schlicht „nissáki“ (Inselchen). Da leben zwar ganzjährig nur noch hundert Menschen fast ohne Autos und ganz ohne Schule oder gar Hotel, aber fast jeder von ihnen besitzt ein Café oder eine Taverne. Spezialitäten sind Flusskrebse mit Spaghetti, Aal und Froschschenkel. Man muss sie ja nicht bestellen. Neben diesen für Hellenen völlig abstrusen „Köstlichkeiten“ lockt die vielen griechischen Touristen vor allem das traurige Schicksal Ali Paschas herüber. Im ehemaligen Panteleimon-Kloster am Dorfrand wurde er 1822 von den Häschern des Sultans erschossen. Vom Band erklingt in seinem Sterbezimmer, in dem noch die Einschusslöcher im Boden zu sehen sind, seine herzerweichende Geschichte, die noch immer kein Ende hat: Sein Leib ist zwar in Ioánnina begraben, sein Kopf aber lagert in Istanbul. Den möchte jetzt Albanien zurück haben, weil Ali albanischer Abstammung war.

    • 455 00 Ioannina-Insel
    • © kostasgr, Shutterstock

    Zehn Minuten dauert die Fahrt hinüber zur Insel im 13 m tiefen Pamvotída-See. Die Griechen nennen sie schlicht „nissáki“ (Inselchen). Da leben zwar ganzjährig nur noch hundert Menschen fast ohne Autos und ganz ohne Schule oder gar Hotel, aber fast jeder von ihnen besitzt ein Café oder eine Taverne. Spezialitäten sind Flusskrebse mit Spaghetti, Aal und Froschschenkel. Man muss sie ja nicht bestellen. Neben diesen für Hellenen völlig abstrusen „Köstlichkeiten“ lockt die vielen griechischen Touristen vor allem das traurige Schicksal Ali Paschas herüber. Im ehemaligen Panteleimon-Kloster am Dorfrand wurde er 1822 von den Häschern des Sultans erschossen. Vom Band erklingt in seinem Sterbezimmer, in dem noch die Einschusslöcher im Boden zu sehen sind, seine herzerweichende Geschichte, die noch immer kein Ende hat: Sein Leib ist zwar in Ioánnina begraben, sein Kopf aber lagert in Istanbul. Den möchte jetzt Albanien zurück haben, weil Ali albanischer Abstammung war.

    • 455 00 Ioannina-Insel

  • Silversmithing Museum

    Museen
    • © kostasgr, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stylishe Pause

    Schon der Anblick der alten Burgküche mit ihren zwei mächtigen Schornsteinen gleich neben einer doppelten Bogenreihe der Burgmauern ist einmalig. Die Ausstellung in den fast fensterlosen Gemäuern ebenso: Da werden nicht nur Hunderte von Meisterwerken der epirotischen Silber- und Goldschmiedekunst präsentiert, sondern zugleich auch noch mit Fotos, Videos und Werkzeugen genau gezeigt, wie sie hergestellt wurden. So geht Museum heute! Und die zugehörige Cafeteria mit gutem Museumsshop ist auch klasse: Da hat man tief in die Tasche gegriffen, um italienische Designermöbel zu kaufen.

    • © kostasgr, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Stylishe Pause

    Schon der Anblick der alten Burgküche mit ihren zwei mächtigen Schornsteinen gleich neben einer doppelten Bogenreihe der Burgmauern ist einmalig. Die Ausstellung in den fast fensterlosen Gemäuern ebenso: Da werden nicht nur Hunderte von Meisterwerken der epirotischen Silber- und Goldschmiedekunst präsentiert, sondern zugleich auch noch mit Fotos, Videos und Werkzeugen genau gezeigt, wie sie hergestellt wurden. So geht Museum heute! Und die zugehörige Cafeteria mit gutem Museumsshop ist auch klasse: Da hat man tief in die Tasche gegriffen, um italienische Designermöbel zu kaufen.


  • Altstadt

    Geographical
    • © Sadik Yalcin, Shutterstock

    Du gehst durchs Stadttor, und schwupps bist du in einer anderen Welt. Geschäfte, Lokale und Pensionen findest du hier kaum, mit Autos dürfen nur Anwohner hinein. Die Häuser sind zwar ein buntes Stilgemisch, doch eine Reihe von Einzelbauten stammt noch deutlich erkennbar aus osmanischer Zeit. Vorbei am ehemaligen Türkischen Bad, dem wuchtigen Soufari Sarai aus Ali Paschas Zeiten (heute für Sonderausstellung genutzt) und der Türkischen Bibliothek kommst du zur 1618 erbauten Aslan-Moschee, die heute das Städtische Museum beherbergt. Vorbei am Osttor des Viertels geht’s weiter zur Its Kale, der Hauptfestung innerhalb der Altstadt. Hier gibt’s endlich ein Café. Vor der 1430 entstandenen Fetiye-Moschee liegt umgittert das Grab Ali Paschas. Sein Palast stand da, wo heute das Byzantinische Museum schöne Ikonen zeigt. Ein paar Schritte weiter folgt als echtes Highlight das Silberschmiede-Museum.

    • Ioánnina
    • © Sadik Yalcin, Shutterstock

    Du gehst durchs Stadttor, und schwupps bist du in einer anderen Welt. Geschäfte, Lokale und Pensionen findest du hier kaum, mit Autos dürfen nur Anwohner hinein. Die Häuser sind zwar ein buntes Stilgemisch, doch eine Reihe von Einzelbauten stammt noch deutlich erkennbar aus osmanischer Zeit. Vorbei am ehemaligen Türkischen Bad, dem wuchtigen Soufari Sarai aus Ali Paschas Zeiten (heute für Sonderausstellung genutzt) und der Türkischen Bibliothek kommst du zur 1618 erbauten Aslan-Moschee, die heute das Städtische Museum beherbergt. Vorbei am Osttor des Viertels geht’s weiter zur Its Kale, der Hauptfestung innerhalb der Altstadt. Hier gibt’s endlich ein Café. Vor der 1430 entstandenen Fetiye-Moschee liegt umgittert das Grab Ali Paschas. Sein Palast stand da, wo heute das Byzantinische Museum schöne Ikonen zeigt. Ein paar Schritte weiter folgt als echtes Highlight das Silberschmiede-Museum.

    • Ioánnina

  • Ioannina

    Geographical
    • © Stratos Giannikos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Viel trinken hilft sparen

    Für die schöne Stadt am See brauchst du mindestens einen vollen Tag. Erst ist die fast völlig intakte, touristisch noch nicht vermurkste Altstadt dran. Dann geht’s mit dem Dampfer hinüber zur Insel im See mit tollen Cafés und schaurigen Geschichten. Und abends chillst du bestens in den kleinen Café-Bars in der alten Handwerkergasse. Tolle Ziele in der Umgebung gibt es zudem für mehr als eine ganze Woche. Die Hauptstadt des Epirus (112 000 Ew.) ist schon 1500 Jahre alt und doch ganz jung – über 17 000 Studenten bringen Schwung ins historische Stadtbild. Das zählt zu den schönsten des ganzen Landes. Die noch ganz von ihren historischen Mauern umgebene Altstadt mit ihren weithin sichtbaren Minaretten steht auf einer Halbinsel im See. Von der Uferpromenade vor den Mauern legen bis spätabends Boote ab, um Einheimische und Besucher in das urige Dorf auf der kleinen Insel im See zu bringen. Da wurde Ali Pascha 1822 ermordet, der Herrscher über den Epirus, der Ioánnina seine Glanzzeit bescherte. In den Straßen und Gassen der Innenstadt sind noch viele Goldund Silberschmiede tätig, deren Vorfahren den Wohlstand der Stadt begründeten. Am Seeufer wurden alte Lagerhallen zu Restaurants und Clubs, in engen, ehemaligen Basargassen haben viele kleine Cafés und Bars Einzug in frühere Handwerkerläden gehalten. Manche Wirte versuchen sich gegenseitig mit kostenlosen Häppchen zu Bier oder Wein zu übertrumpfen. Schon nach drei Gläsern brauchst du kein Abendessen mehr.

    • Ioannina
    • © Stratos Giannikos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Viel trinken hilft sparen

    Für die schöne Stadt am See brauchst du mindestens einen vollen Tag. Erst ist die fast völlig intakte, touristisch noch nicht vermurkste Altstadt dran. Dann geht’s mit dem Dampfer hinüber zur Insel im See mit tollen Cafés und schaurigen Geschichten. Und abends chillst du bestens in den kleinen Café-Bars in der alten Handwerkergasse. Tolle Ziele in der Umgebung gibt es zudem für mehr als eine ganze Woche. Die Hauptstadt des Epirus (112 000 Ew.) ist schon 1500 Jahre alt und doch ganz jung – über 17 000 Studenten bringen Schwung ins historische Stadtbild. Das zählt zu den schönsten des ganzen Landes. Die noch ganz von ihren historischen Mauern umgebene Altstadt mit ihren weithin sichtbaren Minaretten steht auf einer Halbinsel im See. Von der Uferpromenade vor den Mauern legen bis spätabends Boote ab, um Einheimische und Besucher in das urige Dorf auf der kleinen Insel im See zu bringen. Da wurde Ali Pascha 1822 ermordet, der Herrscher über den Epirus, der Ioánnina seine Glanzzeit bescherte. In den Straßen und Gassen der Innenstadt sind noch viele Goldund Silberschmiede tätig, deren Vorfahren den Wohlstand der Stadt begründeten. Am Seeufer wurden alte Lagerhallen zu Restaurants und Clubs, in engen, ehemaligen Basargassen haben viele kleine Cafés und Bars Einzug in frühere Handwerkerläden gehalten. Manche Wirte versuchen sich gegenseitig mit kostenlosen Häppchen zu Bier oder Wein zu übertrumpfen. Schon nach drei Gläsern brauchst du kein Abendessen mehr.

    • Ioannina

  • Archaeological Museum of Ioannina

    Museen

    Naja, zu den Top-Museen des Landes gehört es nicht, aber Archäologie-Freaks werden sich über die schönen kleinen Bronzestatuetten aus dem Zeus-Orakel von Dodóna freuen und den Anblick des spätarchaischen Bronzeadlers aus dem 6./5.Jh. v. Chr. genießen.

    Naja, zu den Top-Museen des Landes gehört es nicht, aber Archäologie-Freaks werden sich über die schönen kleinen Bronzestatuetten aus dem Zeus-Orakel von Dodóna freuen und den Anblick des spätarchaischen Bronzeadlers aus dem 6./5.Jh. v. Chr. genießen.


  • Balsamico

    Restaurants
    • griechisch

    Gegenüber vom Haupttor zur Altstadt sind die mit Käse und sonnengetrockneten Tomaten gefüllten Kalamare ein Gedicht; auch der Nudelauflauf pastítsjo ist überdurchschnittlich. Dazu schmeckt ein regionaler Retsína, Marke Bárba Giánni aus Zítsa.

    Gegenüber vom Haupttor zur Altstadt sind die mit Käse und sonnengetrockneten Tomaten gefüllten Kalamare ein Gedicht; auch der Nudelauflauf pastítsjo ist überdurchschnittlich. Dazu schmeckt ein regionaler Retsína, Marke Bárba Giánni aus Zítsa.


  • Lido Teatriz

    Clubs

    Der Club in Ioánnina. Vom Mitte Mai bis Ende September öffnet er in den Gärten am See, im Winter liegt er wetterfest ein wenig landeinwärts. Griechisch und international unterwegs, DJ oder live.

    • Averof 5523, 454 44 Ioannina

    Der Club in Ioánnina. Vom Mitte Mai bis Ende September öffnet er in den Gärten am See, im Winter liegt er wetterfest ein wenig landeinwärts. Griechisch und international unterwegs, DJ oder live.

    • Averof 5523, 454 44 Ioannina

  • Perama

    Geographical
    • © Kev Jakeman, Shutterstock

    Jetzt wird’s selbst im Hochsommer kalt. Mitten in diesem Dorf am Ufer des Sees von Ioánnina öffnet sich in einem Fels der Zugang zu einer der schönsten Tropfsteinhöhlen Griechenlands. Durch die Höhle kannst du bei 18 °C einen Rundgang (1100 m) unternehmen. Die schönsten Säle der Höhle tragen so fantasievolle Namen wie „Palast der Persephone“ und „Palast des Pluto“.

    • © Kev Jakeman, Shutterstock

    Jetzt wird’s selbst im Hochsommer kalt. Mitten in diesem Dorf am Ufer des Sees von Ioánnina öffnet sich in einem Fels der Zugang zu einer der schönsten Tropfsteinhöhlen Griechenlands. Durch die Höhle kannst du bei 18 °C einen Rundgang (1100 m) unternehmen. Die schönsten Säle der Höhle tragen so fantasievolle Namen wie „Palast der Persephone“ und „Palast des Pluto“.


  • Dimotiko Ethnografiko Mouseio

    Museen

    Wie in fast jeder griechischen Stadt lebten auch in Ioánnina vier Jahrhunderte lang Christen, Moslems und Juden nebeneinander. In der gut restaurierten Aslan-Moschee erinnern vielerlei Objekte an die drei Bevölkerungsgruppen und an die Vernichtung der Jüdischen Gemeinde durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg.

    Wie in fast jeder griechischen Stadt lebten auch in Ioánnina vier Jahrhunderte lang Christen, Moslems und Juden nebeneinander. In der gut restaurierten Aslan-Moschee erinnern vielerlei Objekte an die drei Bevölkerungsgruppen und an die Vernichtung der Jüdischen Gemeinde durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg.