Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
VordrängelnSchlangestehen ist eine britische Leidenschaft – an der Bushaltestelle, bei der Post, selbst im Pub. Niemals sollten Sie sich vordrängeln, denn die Strafe durch Missachtung kann verheerend sein. Im Restaurant gilt: Warten Sie, bis Ihnen ein Tisch zugewiesen wird.
Das Wetter unterschätzenBevor Sie zu einer Wanderung in den Bergen aufbrechen, sollten Sie unbedingt den Wetterbericht checken! Starke Winde, Regen oder gar Gewitter können plötzlich auftreten. Hilfe kann fern sein: Der Mobilfunkempfang ist gerade in den wenig besiedelten Gebieten meist schwach bis nicht vorhanden.
Falsch parkenParken Sie nur dort, wo dies auch erlaubt ist. Muss ein Parkschein gezogen werden, sollten Sie dies unbedingt befolgen. Selbst auf dem platten Land wird regelmäßig kontrolliert, auf vielen Parkplätzen werden zudem die Kennzeichen erfasst. Das Bußgeld ist hoch, Mietwagenunternehmen verlangen oft zusätzlich eine üppige Bearbeitungsgebühr.
Unhöflich seinDas britische Understatement schließt ein, sich für alles ständig zu entschuldigen – selbst wenn Sie beispielsweise jemand angerempelt hat, denn Sie könnten ja schließlich im Weg gestanden haben. Excuse me und please gehören zum Alltagswortschatz, verspätete Busse und andere Kleinigkeiten gelten als nebensächlich. Niemals würde sich ein Brite darüber beschweren.
Whisky auf Eis trinkenDie Nähe zu Schottland führt dazu, dass es im Lake District überall Whisky gibt. Niemals aber dürfen Sie ihn mit Eiswürfeln trinken (übrigens auch nicht mit Cola). Aus britischer Sicht ist er dann verdorben. Allenfalls können Sie ein paar Tropfen Quellwasser hineingeben.
Twin und Double verwechselnBritische Hotels unterscheiden bei Doppelzimmern zwischen double room (mit einem einzelnen Kingsize- oder Queensize- Bett und einer großen Decke) und twin room (mit zwei einzelnen Betten und Decken). Haben Sie nicht vor, sich ein Bett zu teilen, buchen Sie ein twin.
Von Mietwagenfirmen übers Ohr hauen lassenEin Trick vieler Mietwagenfirmen: Man „verkauft“ Ihnen einen vollen Tank mit der Begründung, Sie könnten den Wagen dann leer zurückbringen – dabei ist es kaum zu schaffen, einen Tank zielgenau leer zu fahren. Erstattet bekommen Sie am Ende nichts. Andere Einnahmequellen sind kostenpflichtige Navigationsgeräte und Upgrades. Wenn Sie ein besseres Auto oder ein Navi haben möchten, buchen Sie beides gleich von Anfang an. Dann ist es deutlich günstiger.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Cream tea6 Euro für einen Tee mit Scone
Bier 5 Euro für ein Pint im Pub
Souvenir 13 Euro für einen Kaffeebecher mit Schafmotiv von Herdy
Benzin 1,50 Euro für 1 l Benzin/Diesel
Bootsmiete 20 Euro für eine Stunde
Parken 1,20 Euro für eine Stunde im (Parkplatz/Parkhaus)

Feste & Festivals

Februar

  • Keswick Film Festival (www.keswickfilm club.org): kleines Festival mit besonderem Augenmerk auf Kurzfilme (ab Mitte Feb.)

März

  • Penrith goes Orange (short.travel/lkd1): Aus dem Marmeladenfest in Dalemain ist ein Festival rund um Orangen geworden, immer Mitte März.

April

  • Damson Day Country Fair (www.lythdam sons.org.uk): Bei diesem Bauernfest Ende April nahe Crosthwaite dreht sich vieles um die Damaszenerpflaume, aber es gibt auch Musik, Essen und jede Menge Bier.

Mai

  • Keswick Jazz and Blues Festival (www. keswickjazzandbluesfestival.co.uk): Mitte Mai feiert die kleine Stadt vier Tage lang Jazz- und Blueskonzerte.

Juni

  • Country Fest Crooklands (www.westmor landshow.co.uk/country-fest): Volksfest nahe Kendal Anfang Juni, eine Mischung aus Viehmarkt und Schützenfest

Juli

  • Keswick Mountain Festival (www.keswick mountainfestival.co.uk): großes Outdoorevent am Derwent Water in Keswick. Dabei geht es nicht nur um Wandern und Klettern – abends gibt es Livemusik (Mitte Juni).

August

  • Derwent Water Regatta (short.travel/ lkd2): eine noch junge Regatta Mitte Juli, bei der vor allem Kleinstboote den Derwent Water bei Crow Park in Keswick in Beschlag nehmen.

September

  • Rock the Fells (www.rockthefells.com): Bei diesem eintägigen Rockfestival Ende Juli in Bootle treten eher unbekannte britische Künstler auf – die Musik ist trotzdem gut.

Oktober

  • Kendal Calling Festival: (www.kendalcalling.co.uk): Vier Tage spielen bei diesem Open-Air-Festival im Lowther Deer Park immer Ende Juli hochkarätige Rock- und Popbands.

November

  • Cartmel Show (www.cartmelagricultural society.org.uk): landwirtschaftliche Ausstellung und Festival Anfang Aug. in Cartmel, mit viel Essen

Dezember

  • Lowther Show (www.lowthershow.co.uk): Fischen, Reitwettbewerbe und ganz viel Essen stehen Mitte Aug. auf dem Schlossgelände von Lowther auf dem Programm.

Feiertage

1. Jan.

  • New Year’s Day

19. April 2019, 10. April 2020, 2. April 2021

  • Good Friday (Karfreitag)

22. April 2019, 13. April 2020, 5. April 2021

  • Easter Monday (Ostermontag)

23. April

  • St. George’s Day (Nationalfeiertag)

Erster Montag im Mai

  • May Day Holiday

Letzter Montag im Mai

  • Spring Bank Holiday

Letzter Montag im Aug.

  • Summer Bank Holiday

25. Dez.

  • Christmas Day

26. Dez.

  • Boxing Day

Vorbereitung

Auskunft

Strom

Die Netzspannung beträgt 240 Volt. Die Stecker unterscheiden sich von denen in Mitteleuropa, Sie benötigen einen dreipoligen Adapter (Typ G).

Zeit

Es gilt die Greenwich Mean Time (GMT), d. h. es ist eine Stunde früher als in Deutschland. Die Sommerzeit gilt im selben Zeitraum wie in Deutschland.

Ankommen

Anreise

Theoretisch können Sie mit dem Auto (verladen auf einen Zug) in weniger als einer halben Stunde durch den Eurotunnel unter dem Ärmelkanal hindurchfahren. Praktisch steht Ihnen dann in England aber noch eine rund sechsstündige Autofahrt bis in den Lake District bevor. Der Autozug verkehrt je nach Tageszeit alle 20 bis 40 Minuten zwischen Calais in Frankreich und Folkestone in England. Pro Fahrzeug und Fahrt ab 70 Euro. www.eurotunnel.com

Ebenfalls durch den Eurotunnel verkehrt der Schnellzug Eurostar, der Paris und Brüssel mit dem Londoner Bahnhof St. Pancras verbindet (Fahrtzeit rund 2 Std.). Anschlüsse gibt es aus Deutschland via Köln, Frankfurt und Aachen. Die Deutsche Bahn bietet mit ihrem Europa-Spezial teilweise Angebote ab 59 Euro pro Fahrt an. In London muss man den Bahnhof wechseln: Von der Euston Station aus (nicht weit vom Eurostar-Stopp St. Pancras) sind es noch knapp 4 Std. bis in den Lake District.

Eine praktische Möglichkeit für den Nordens Englands sind Nachtfähren: DFDS (www.dfdsseaways.com) fährt einmal täglich von IJmuiden bei Amsterdam nach Newcastle (Fahrtzeit 16,5 Std., ab 179 Euro pro Strecke mit Auto und Kabine). Von dort sind es noch rund 1,5 Std. bis in den Lake District. P&O (www.po ferries.com, ab 179 Euro pro Strecke) betreibt zwei Verbindungen von Rotterdam und Zeebrügge nach Hull. Von dort fährt man rund 2,5 Std. bis in den Lake District. Generell gilt: Unbedingt vorab buchen – dann ist es günstiger, und die Fähren sind in der Hochsaison oft komplett ausgebucht. Zum Teil erhebliche Ermäßigungen bietet der ADAC für Mitglieder auf diesen Routen an. Von Dover sind es rund 6 Std. Autofahrt, bis Sie den Lake District erreicht haben. Der Hafen wird ab Calais (1,5 Std.) und Dünkirchen (2 Std.) angefahren (DFDS, P&O, ab ca. 50 Euro pro Strecke inkl. Auto und Insassen). Es bestehen weitere Fährverbindungen: Hoek–Harwich (6,5–9,5 Std., www.stenaline.de), Newhaven– Dieppe (4 Std., DFDS), Roscoff– Plymouth (5,5 Std.), Cherbourg–Poole (4,25 Std.), St. Malo/Cherbourg/Caen– Portsmouth (3–11 Std., www.brittanyferries.de).

Praktischste Flugziele für einen Aufenthalt im Lake District sind Newcastle, Leeds, Manchester und Liverpool, die zum Teil von mehreren deutschen Flughäfen aus direkt angeflogen werden (mit Flybe, Easyjet, Lufthansa, Eurowings, British Airways, Jet2, Thomson).

Mehrere Fernbusgesellschaften bieten von Deutschland aus Verbindungen nach London an (Flixbus, Eurolines). Von dort aus verkehrt National Express (www.nationalexpress.com, rund 8 Std. Fahrzeit) einmal täglich in den Lake District.

Einreise

EU-Bürger können mit Reisepass oder Personalausweis einreisen, Schweizer mit der Identitätskarte.

Zoll

Waren für den persönlichen Bedarf (u. a. 800 Zigaretten, 110 l Bier, 60 l Schaumwein, 10 l Spirituosen) sind bei der Ein- und Ausreise zwischen Großbritannien und einem EU-Land frei ein- und ausführbar, solange der Brexit noch nicht vollzogen ist. Für Schweizer Bürger gelten engere Mengenbeschränkungen: 250 Zigaretten, 5 l Wein, 1 l Spirituosen. Diese Mengen gelten zudem erst für Reisende ab 17 Jahren. www.zoll.de

Weiterkommen

Auto

Autofahren in England ist leichter, als viele denken, allerdings ist der Lake District gespickt mit single track roads, einspurigen Straßen, noch dazu gern in unübersichtlichen Schlangenlinien. Das Wichtigste aber ist: links fahren, auch auf Autobahnen. Überholt wird rechts. Es gibt relativ wenige Verkehrszeichen, dafür jede Menge Ampeln, „Vorfahrt gewähren“-Schilder (alternativ eine weiße Querlinie auf der Fahrbahn) und noch mehr Kreisverkehre. Der Verkehr im Kreisel hat Vorfahrt. Die Höchstgeschwindigkeit in Ortschaften beträgt normalerweise 30 mph (48 km/h), außerhalb auf Landstraßen 60 mph (96 km/h), auf Schnellstraßen mit baulich abgetrennter Gegenfahrbahn sowie auf Autobahnen (motorway) 70 mph (112 km/h). Wer zu schnell fährt oder andere Verkehrsvergehen verübt, dem drohen hohe Strafen (umgerechnet 1000 Euro und mehr). Die Promillegrenze liegt bei 0,8.Anschnallen ist auf jedem Platz Pflicht, das Telefonieren während der Fahrt verboten.

Öffentliche Verkehrsmittel

Stagecoach (www.stagecoachbus.com) betreibt ein Netz von Linienbussen entlang der Hauptstraßen des Lake Districts – allerdings mit keinem sehr dichten Fahrplan. Reisen mit öffentlichen Verkehrsmitteln sollten gut geplant sein. Die kostenlose Broschüre „The Lakes Connection“ (erhältlich an Bahnhöfen, den Touristeninformationen und in vielen Supermärkten) beinhaltet nicht nur die Busfahrpläne, sondern auch jede Menge Rabattgutscheine für Attraktionen im Nationalpark. Der Central Lakes Day Rider Pass kostet 5,50 £ und ermöglicht unbegrenztes Busfahren für einen Tag im zentralen Lake District. Mit dem Lakes Day Ranger Ticket (20,50 £) fahren Sie einen Tag lang auf den meisten Zugstrecken des Nationalparks. Carlisle, Penrith, Windermere und Oxenholme bei Kendal haben direkte Verbindungen an Städte in Schottland und andere Teile Englands. Nach Windermere sowie entlang der Küste gibt es Regionalbahnen.

Taxi

Taxifahren ist ähnlich teuer wie in Deutschland. Wagen sollten am besten telefonisch bestellt werden (Nummer je nach Ort unterschiedlich), in größeren Orten wie Cockermouth, Keswick oder Kendal gibt es meist einen Taxistand im Zentrum.

Vor Ort

Camping

Wildes Campen ist in England nicht erlaubt, wird jedoch oftmals geduldet, sofern man alles wieder aufräumt. Es gibt aber überall offizielle Plätze. Infos halten die Touristeninformationen bereit, außerdem der Camping & Caravanning Club (www.campingandcaravanningclub.co.uk).

Eintrittspreise

Eintrittspreise sind im Lake District mitunter höher als bei vergleichbaren Attraktionen in Deutschland – und sie werden beharrlich einmal jährlich angehoben. Einmal im Jahr, immer Anfang September, kann man während der Heritage Open Days (www.heritageopendays.org.uk) viele geschichtlich wertvolle Sehenswürdigkeiten kostenlos besichtigen. Auch viele Privatgebäude, die sonst verschlossen sind, öffnen dann ihre Pforten.

Geld & Kreditkarten

Es gilt das Britische Pfund. 100 Pence ergeben ein Pfund. Kreditkarten werden weiträumig akzeptiert, auch für Kleinstbeträge. Banken haben Mo–Fr von 10 bis 17 Uhr geöffnet, Geldautomaten (ATM) gibt es selbst in kleinen Orten, oftmals in einem Lebensmittelladen, in einer Tankstelle oder im Pub. Bei der Abfrage „In Pfund oder Euro abrechnen?“ am Automaten unbedingt Pfund auswählen – der Wechselkurs ist so normalerweise deutlich besser! Wechselstuben gibt es vereinzelt, vor allem in denen der Marks & Spencer-Kaufhäuser sparen Sie sich die Wechselgebühren.

Internetzugang & WLAN

So gut wie jedes Hotel und Restaurant, Pubs und sogar größere Supermärkte bieten kostenloses WLAN an. Durch die Abschaffung der Roaminggebühren innerhalb der EU sollten heimische Datenvolumen auch in England ohne Aufpreis genutzt werden können. Am besten vorab beim Anbieter checken!

Masse & Gewichte

1 inch = 2,54 cm
1 foot = 12 inches = 30,48 cm
1 yard = 3 feet = 91,4 cm
1 mile = 1,61 km
1 acre = 4047 m²
1 pint = 0,568 l
1 quart = 2 pints = 1,14 l
1 gallon = 4 quarts = 4,5 l
1 ounce = 28,35 g
1 pound = 16 ounces = 453,6 g

Medien

Maß aller Dinge ist nach wie vor die BBC mit etlichen Fernseh- und Rundfunkprogrammen. Das Bezahlfernsehen Sky ist weit verbreitet und in vielen Hotels kostenlos. Der Tageszeitungsmarkt besteht vor allem aus überregionalen Blättern, die deutlich mehr Partei beziehen, als dies in Deutschland der Fall ist. Seriöse Titel sind „The Guardian“ (linksliberal), „Times“, „Daily Telegraph“ (beide konservativ) und die Wirtschaftszeitung „Financial Times“. Ein lokaler Radiosender ist Lakeland Radio, die BBC sendet in fast allen Ecken des Lake Districts.

Öffnungszeiten

Kernöffnungszeit ist Mo–Sa 10–17.30 Uhr, einige Geschäfte haben aber auch danach und davor geöffnet, vor allem Supermärkte in größeren Orten. Sonntags können Sie im Lake District vielerorts einkaufen (meist 12–17 Uhr). Auch an Feiertagen sind viele kleinere Geschäfte geöffnet.

Post

Postämter sind auf dem Land und in immer mehr größeren Städten Bestandteil von Schreibwarenläden, Tankstellen oder Supermärkten und haben entsprechend lange geöffnet. Offizielle Postämter sind Mo–Fr 9–17.30 Uhr und Sa 9–12.30 Uhr geöffnet. Für Briefe und Postkarten nach Europa benötigen Sie eine 1,17-£-Briefmarke.

Telefon & Handy

Planen Sie keine Telefonkonferenzen im Lake District: In den Ortschaften ist der Empfang zwar meist relativ gut, spätestens auf den Bergen aber werden Sie früher oder später in ein Funkloch geraten. Große Mobilfunkgesellschaften sind Vodafone, EE, Three und O2.Alle Anbieter haben auch Prepaidkarten. Günstige Netze sind für solche Karten Virgin, Tesco, Sainsburys und Three. Vorwahl nach Deutschland: 0049, nach Österreich: 0043, in die Schweiz: 0041.Vorwahl nach England: 0044

Trinkgeld

In Restaurants sind wie in Deutschland je nach Zufriedenheit rund 10 Prozent der Rechnungssumme üblich – es sei denn, die Rechnung weist in seltenen Fällen bereits eine service charge auf. In Pubs ist Trinkgeld zumindest am Tresen verpönt. Hotelangestellte und Taxifahrer freuen sich über einen kleinen Obolus, wie überall auf der Welt.

Unterkunft

Bed & Breakfast (B&B)

Die Zeiten, in denen man im B&B richtig sparen konnte, sind mehr oder weniger vorbei. Rechnen Sie im günstigsten Fall 40 £ pro Person. B&B heißt Bett und Frühstück – es ist üblich, sich tagsüber nicht im Zimmer aufzuhalten und den Vermietern so ihre Privatsphäre einzuräumen.

Ferienwohnungen

Größere Anbieter sind Holiday Lettings (www.holidaylettings.co.uk), Hoseasons (www.hoseasons.co.uk) und natürlich Airbnb (www.airbnb.de). Der National Trust (Tel. 0344 8 00 20 70 (*) | www.nationaltrustholidays.org.uk) vermietet in einigen seiner Anwesen auch Zimmer und Ferienwohnungen, außerdem ganze Cottages.

Hotels

Während sich im Rest Englands eine exzellente Hotellerie entwickelt hat, ruhen sich viele Häuser im Lake District noch auf dem Erfolg vergangener Jahrzehnte aus. Große Ketten haben in der Gegend noch nicht Fuß gefasst – das führt dazu, dass die Preise mangels Wettbewerb oft relativ hoch sind.

Jugendherbergen

Jugendherbergen haben ihren schlechten Schlafsaalruf abgelegt und bieten inzwischen oft auch Zweibettzimmer, allerdings immer noch ohne wirklichen Komfort. Offizieller Verband ist die Youth Hostel Association (YHA | Trevelyan House | Dimple Road | Matlock | Tel. 01629 59 27 00 | www.yha.org.uk), die einige Herbergen in landschaftlich sensationellen Lagen betreibt.

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

1–6 Chesham Place | London SW1X 8PZ | Tel. 020 78 24 13 00

Österreichische Botschaft

18 Belgrave Mews West | London SW1X 8HU | Tel. 020 73 44 32 50

Schweizer Botschaft

16–18 Montagu Place | London W1H 2BQ | Tel. 020 76 16 60 00

Gesundheit

In Großbritannien garantiert der staatliche NHS die kostenlose Gesundheitsversorgung, bislang unter Vorlage einer Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) auch für EU-Bürger. Für kompliziertere Unfälle oder sogar einen Rücktransport nach Hause empfiehlt sich eine Auslandskrankenversicherung. Apotheken (pharmacy) sind Bestandteil großer Supermärkte sowie der landesweit vertretenen Drogeriekette Boots.

Notruf

  • Tel. 999, außerdem wie überall in der Europäischen Union Tel. 112

  • Die Bergwacht des Lake Districts gibt auf ihrer Website Tipps, damit es erst gar nicht zum Notfall kommt: www.ldsamra.org.uk.

  1. Vorbereitung
  2. Ankommen
  3. Weiterkommen
  4. Vor Ort
  5. Notfälle und Sicherheit