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Reiseführer
Lacco Ameno

MARCO POLO Reiseführer

Ischia

15.95 €

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Fungo und Fango sind die Schlagworte! Bei Lacco Ameno denken viele erst mal an das Wahrzeichen des Orts, den kuriosen, trotzig aus dem Meer ragenden Pilz gleich neben der kleinen Hafenmole. Das ist womöglich der dickste unter den Tuffsteinbrocken, die vor ewigen Zeiten vom Monte Epomeo den Hang heruntergekullert sind. Fungo heißt dieser Koloss, Pilz auf Italienisch. Bekannt ist Lacco Ameno auch für den Fango: Alle Welt verbindet damit den berühmten Heilschlick.

Dieser kommt aus einem Ortsteil von Lacco Ameno, der Fango heißt. Nicht etwa der Ortsteil wurde nach dem Schlick benannt, sondern der Fango heißt so, weil er einst hier in Fango entdeckt wurde. Vom Fungo bis nach Fango ist es übrigens nur ein Katzensprung, Luftlinie gerade mal 1 km. Von West nach Ost misst Lacco Ameno auch nur 2 km und ist mit ca. 2 km2 die kleinste Inselgemeinde. Und die feinste: Die elegante Uferpromenade zieht, seit der Verleger Angelo Rizzoli den Ort in den 1950ern mit einem Grand Hotel bestückte, mondänes Publikum an.

Lacco Ameno Sehenswertes & Restaurants

Museo Archeologico di Pithecusae
Museen
Lacco Ameno
Ristorante Indaco
Restaurants
Lacco Ameno
Albergo Della Regina Isabella
Schwimmen
Lacco Ameno
Ischia Tessile De Vivo
Sonstige Läden
Lacco Ameno
Lacco Ameno
Geographical
Lacco Ameno
Hafen
Schiffe und Fähren
Lacco Ameno
Monte Vico
Landschaftliche Highlights
Lacco Ameno
Parrocchia Di S. Maria Delle Grazie
Architektonische Highlights
Lacco Ameno
Saint Restituta
Architektonische Highlights
Lacco Ameno
Ristorante Il Delfino Sas Di Ballirano Giuseppe E C.
Restaurants
Lacco Ameno
Le Stufe osteria & cucina
Restaurants
Lacco Ameno
Marinella Boutique Di Franzese Marinella
Modegeschäfte
Lacco Ameno
Cellars Crateca Ischia
Weinlokale
Lacco Ameno
Via Borbonica
Touristenattraktionen
Lacco Ameno
Torre Aragonese
Architektonische Highlights
Ischia
Villa Arbusto
Architektonische Highlights
Lacco Ameno
Ristorante La Battigia
Restaurants
Lacco Ameno
Stella di Mare
Modegeschäfte
Lacco Ameno
Spiaggia di Varulo
Strände
Lacco Ameno
Museo di Santa Restituta - MUDIS
Museen
Lacco Ameno

    Museen

    Restaurants

    Museen

    Restaurants

    Schwimmen

    Sonstige Läden

    Geographical

    Schiffe und Fähren

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Modegeschäfte

    Weinlokale

    Touristenattraktionen

    Strände


  • Museo Archeologico di Pithecusae

    Museen

    Heute beherbergt die mit ihrer halbkreisförmigen Pergola großzügig angelegte Villa Arbusto (18.Jh.) das Archäologische Museum von Pithecusa und lädt alle an der Inselgeschichte Interessierten auf einen Blick in die Vergangenheit ein: Am Monte Vico befand sich einst Pithecusa, die erste griechische Siedlung in Italien (um 770 v. Chr.). In der Antike gab sie der ganzen Insel ihren Namen. Pithos bezeichnet ein Tongefäß. Der Bezug kommt nicht von ungefähr: Das reiche Vorkommen an Ton beflügelte die Griechen vor Ort zu besonders schöner Keramik. Im Museum sind die zahlreichen archäologischen Schätze zu sehen, die großenteils der deutsch-italienische Archäologe Giorgio Buchner in den 1950er- Jahren in der Bucht von San Montano ausgegraben hat. Die Funde reichen von der Vorgeschichte über die griechische Antike bis hin bis zur Römerzeit. Herzstück der Sammlung ist der Nestorbecher aus dem frühen 8.Jh. v. Chr. Dabei handelt es sich um einen einfachen Becher aus Terrakotta, mit dem wohl Wein gebechert wurde. Die Inschrift (um 730 v. Chr.) hat es jedoch in sich: Sie wurde nach dem Brennen eingeritzt und stellt das älteste weltweit bekannte Schriftstück in griechischer Sprache dar. Es ist eine Widmung an die Liebesgöttin Aphrodite in drei beschwingten Versen. Unbedingt sehenswert sind auch die Terrakotta- Maultierkarren und auf der Terrasse die uralte Natursauna (stufa) sowie die Hauskapelle mit Freskenspuren.

    Heute beherbergt die mit ihrer halbkreisförmigen Pergola großzügig angelegte Villa Arbusto (18.Jh.) das Archäologische Museum von Pithecusa und lädt alle an der Inselgeschichte Interessierten auf einen Blick in die Vergangenheit ein: Am Monte Vico befand sich einst Pithecusa, die erste griechische Siedlung in Italien (um 770 v. Chr.). In der Antike gab sie der ganzen Insel ihren Namen. Pithos bezeichnet ein Tongefäß. Der Bezug kommt nicht von ungefähr: Das reiche Vorkommen an Ton beflügelte die Griechen vor Ort zu besonders schöner Keramik. Im Museum sind die zahlreichen archäologischen Schätze zu sehen, die großenteils der deutsch-italienische Archäologe Giorgio Buchner in den 1950er- Jahren in der Bucht von San Montano ausgegraben hat. Die Funde reichen von der Vorgeschichte über die griechische Antike bis hin bis zur Römerzeit. Herzstück der Sammlung ist der Nestorbecher aus dem frühen 8.Jh. v. Chr. Dabei handelt es sich um einen einfachen Becher aus Terrakotta, mit dem wohl Wein gebechert wurde. Die Inschrift (um 730 v. Chr.) hat es jedoch in sich: Sie wurde nach dem Brennen eingeritzt und stellt das älteste weltweit bekannte Schriftstück in griechischer Sprache dar. Es ist eine Widmung an die Liebesgöttin Aphrodite in drei beschwingten Versen. Unbedingt sehenswert sind auch die Terrakotta- Maultierkarren und auf der Terrasse die uralte Natursauna (stufa) sowie die Hauskapelle mit Freskenspuren.


  • Ristorante Indaco

    Restaurants
    • international

    Restaurant mit filmreifer Kulisse: Tische stehen direkt am Meer an einer klitzekleinen Privatbucht. Abends geht der Blick auf die Lichterkette von Lacco Ameno. Fantasievolle Bio-Gourmetküche mit Schwerpunkt Fisch des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Chefkochs Pasquale Palamaro.

    Restaurant mit filmreifer Kulisse: Tische stehen direkt am Meer an einer klitzekleinen Privatbucht. Abends geht der Blick auf die Lichterkette von Lacco Ameno. Fantasievolle Bio-Gourmetküche mit Schwerpunkt Fisch des mit einem Michelin-Stern ausgezeichneten Chefkochs Pasquale Palamaro.


  • Albergo Della Regina Isabella

    Schwimmen
    • © Video Media Studio Europe, Shutterstock

    Das vom Verleger Angelo Rizzoli Ende der 1950er-Jahre ins Leben gerufene Luxushotel neben Ischias bekanntestem Thermalbad, den heute zum Hotel gehörenden, aber für jedermann nutzbaren Terme della Regina Isabella.

    • © Video Media Studio Europe, Shutterstock

    Das vom Verleger Angelo Rizzoli Ende der 1950er-Jahre ins Leben gerufene Luxushotel neben Ischias bekanntestem Thermalbad, den heute zum Hotel gehörenden, aber für jedermann nutzbaren Terme della Regina Isabella.


  • Ischia Tessile De Vivo

    Sonstige Läden

    Edles Tuch: wunderschöne gewebte und geklöppelte Bad- und Tischwäsche sowie Nachtwäsche mit viel Spitze.

    Edles Tuch: wunderschöne gewebte und geklöppelte Bad- und Tischwäsche sowie Nachtwäsche mit viel Spitze.


  • Lacco Ameno

    Geographical
    • © Elena19, Shutterstock

    Exklusiv geht es auch in Lacco Ameno zu mit Villen, luxuriösen Hotels und Boutiquen. Die Flaniermeile am Yachthafen ist ideal für einen Bummel am späten Nachmittag oder Abend.

    • © Elena19, Shutterstock

    Exklusiv geht es auch in Lacco Ameno zu mit Villen, luxuriösen Hotels und Boutiquen. Die Flaniermeile am Yachthafen ist ideal für einen Bummel am späten Nachmittag oder Abend.


  • Hafen

    Schiffe und Fähren
    • © Evannovostro, Shutterstock

    Vor Lacco Ameno liegt der bezaubernde kleine Hafen der Gemeinde. 2004 wurde er mit einem zusätzlichen Anlegeplatz für Hochseeyachten ausgestattet. Seitdem gibt es im Hochsommer viel zu gucken, wenn die spektakulären Privatyachten hier vor Anker gehen.

    • © Evannovostro, Shutterstock

    Vor Lacco Ameno liegt der bezaubernde kleine Hafen der Gemeinde. 2004 wurde er mit einem zusätzlichen Anlegeplatz für Hochseeyachten ausgestattet. Seitdem gibt es im Hochsommer viel zu gucken, wenn die spektakulären Privatyachten hier vor Anker gehen.


  • Monte Vico

    Landschaftliche Highlights

    Von der Piazza Santa Restituta führt ein bewachsener, steiler Weg hinauf zum Monte Vico (116 m) mit Blick auf Lacco Ameno, Casamicciola und den Golf von Neapel.

    • 80076 Lacco Ameno

    Von der Piazza Santa Restituta führt ein bewachsener, steiler Weg hinauf zum Monte Vico (116 m) mit Blick auf Lacco Ameno, Casamicciola und den Golf von Neapel.

    • 80076 Lacco Ameno

  • Parrocchia Di S. Maria Delle Grazie

    Architektonische Highlights

    An der Uferpromenade: schlichte Barockkirche der Fischer mit einem schlankenweißen Glockenturm (beide von Kuppeln gekrönt). Rechts am Eingang eine Kostbarkeit: eine Herakles-Statue aus dem 1.Jh. v. Chr., nicht nur mit dem üblichen Löwenfell und Keule ausgestattet, sondern auch noch mit dem Weihwasserbecken beladen. Die mit Barockengeln und -ornamenten umgestaltete Holzkanzel (15.Jh.) stammt vermutlich aus der alten Kathedrale von Ischia Ponte.

    An der Uferpromenade: schlichte Barockkirche der Fischer mit einem schlankenweißen Glockenturm (beide von Kuppeln gekrönt). Rechts am Eingang eine Kostbarkeit: eine Herakles-Statue aus dem 1.Jh. v. Chr., nicht nur mit dem üblichen Löwenfell und Keule ausgestattet, sondern auch noch mit dem Weihwasserbecken beladen. Die mit Barockengeln und -ornamenten umgestaltete Holzkanzel (15.Jh.) stammt vermutlich aus der alten Kathedrale von Ischia Ponte.


  • Saint Restituta

    Architektonische Highlights
    • © Rodica Ciorba, Shutterstock

    Die 1883 vom Erdbeben zerstörte Barockkirche wurde nach dem Wiederaufbau am 2.Juli 1886 eingeweiht. Die Fassade stammt aus dem Jahr 1910.Der Architekt verwendete eine besondere erdbebensichere Technik bei der Errichtung der 24 korinthischen Säulen. Das Hauptaltarbild (der hl. Augustinus des Neapolitaners Filippo Balbi) übertrifft an Qualität die Serie von zehn – ziemlich kitschigen – Bildern oberhalb der Seitenkapellen. Auf diesen erzählt der Maler Ferdinando Mastroianni die Legende der heiligen Restituta. Die wechselhafte Geschichte der Kirche geht zurück bis in die Anfänge des Christentums in Lacco Ameno im frühen 4.Jh.

    • Piazza San Restituta 7, 80076 Lacco Ameno
    • © Rodica Ciorba, Shutterstock

    Die 1883 vom Erdbeben zerstörte Barockkirche wurde nach dem Wiederaufbau am 2.Juli 1886 eingeweiht. Die Fassade stammt aus dem Jahr 1910.Der Architekt verwendete eine besondere erdbebensichere Technik bei der Errichtung der 24 korinthischen Säulen. Das Hauptaltarbild (der hl. Augustinus des Neapolitaners Filippo Balbi) übertrifft an Qualität die Serie von zehn – ziemlich kitschigen – Bildern oberhalb der Seitenkapellen. Auf diesen erzählt der Maler Ferdinando Mastroianni die Legende der heiligen Restituta. Die wechselhafte Geschichte der Kirche geht zurück bis in die Anfänge des Christentums in Lacco Ameno im frühen 4.Jh.

    • Piazza San Restituta 7, 80076 Lacco Ameno

  • Ristorante Il Delfino Sas Di Ballirano Giuseppe E C.

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Uriges Fischrestaurant direkt am Meer. 1950er-Jahre-Atmo, hier sitzt du unter den italienischen Stammgästen. Köstlich schmecken die spaghetti allo scoglio (mit Venus- und Miesmuscheln), immer gut: der pesce fresco giornata.

    Uriges Fischrestaurant direkt am Meer. 1950er-Jahre-Atmo, hier sitzt du unter den italienischen Stammgästen. Köstlich schmecken die spaghetti allo scoglio (mit Venus- und Miesmuscheln), immer gut: der pesce fresco giornata.


  • Le Stufe osteria & cucina

    Restaurants
    • international

    Neben der Villa Arbusto im Grünen gelegen, bezaubert diese einfache Osteria mit ihrem rustikal-gemütlichen Flair. Auf den Tisch kommt eine schmackhafte mediterrane Bauernküche.

    • Corso Angelo Rizzoli 210, 80076 Lacco Ameno

    Neben der Villa Arbusto im Grünen gelegen, bezaubert diese einfache Osteria mit ihrem rustikal-gemütlichen Flair. Auf den Tisch kommt eine schmackhafte mediterrane Bauernküche.

    • Corso Angelo Rizzoli 210, 80076 Lacco Ameno

  • Marinella Boutique Di Franzese Marinella

    Modegeschäfte

    Hier findest du das richtige Outfit für den Strand: Bikinis und Bademode, Hüte und handgefertigte Sandalen.

    Hier findest du das richtige Outfit für den Strand: Bikinis und Bademode, Hüte und handgefertigte Sandalen.


  • Cellars Crateca Ischia

    Weinlokale

    Die Brüder Castagna haben aus einem alten Bauernhaus mit Weinkeller ein Kleinod gemacht. In ihren Weinbergen produzieren sie vor allem einen köstlichen Weißwein. Interessant sind die Weindegustationen, die jeden Donnerstag abgehalten werden: Einem lehrreichen Spaziergang durch die Weingärten folgt eine Einführung in die Besonderheiten des ischitanischen Weins (auch in deutscher Sprache möglich).

    Die Brüder Castagna haben aus einem alten Bauernhaus mit Weinkeller ein Kleinod gemacht. In ihren Weinbergen produzieren sie vor allem einen köstlichen Weißwein. Interessant sind die Weindegustationen, die jeden Donnerstag abgehalten werden: Einem lehrreichen Spaziergang durch die Weingärten folgt eine Einführung in die Besonderheiten des ischitanischen Weins (auch in deutscher Sprache möglich).


  • Via Borbonica

    Touristenattraktionen

    Von der Piazza Girardi am Meeresufer erreichst du nach ca. 1 km über die Via Provinciale Lacco–Fango die Bourbonenstraße, eine Querverbindung im Landesinneren von Maio bis Monterone. Eigentlich ist das keine besonders spektakuläre Panoramastraße, aber sie gewährt Einblicke in das noch ursprünglich gebliebene Landleben. Kurz vor Monterone blickst du auf das Westufer von San Francesco bis Punta Caruso.

    • Via Borbonica, 80076 Lacco Ameno

    Von der Piazza Girardi am Meeresufer erreichst du nach ca. 1 km über die Via Provinciale Lacco–Fango die Bourbonenstraße, eine Querverbindung im Landesinneren von Maio bis Monterone. Eigentlich ist das keine besonders spektakuläre Panoramastraße, aber sie gewährt Einblicke in das noch ursprünglich gebliebene Landleben. Kurz vor Monterone blickst du auf das Westufer von San Francesco bis Punta Caruso.

    • Via Borbonica, 80076 Lacco Ameno

  • Torre Aragonese

    Architektonische Highlights

    Die Via Nuova Monte Vico bringt dich zum idyllisch gelegenen Friedhof und zum im 14.Jh. vom Aragonierkönig Alfons auf römischen Grundmauern errichteten Wachturm Torre Aragonese, der heute als Friedhofskapelle genutzt wird.

    • Via Nuova Cartaromana, 80077 Ischia

    Die Via Nuova Monte Vico bringt dich zum idyllisch gelegenen Friedhof und zum im 14.Jh. vom Aragonierkönig Alfons auf römischen Grundmauern errichteten Wachturm Torre Aragonese, der heute als Friedhofskapelle genutzt wird.

    • Via Nuova Cartaromana, 80077 Ischia

  • Villa Arbusto

    Architektonische Highlights

    Dieses kleine ischitanische Paradies inmitten der mediterranen Landschaft war einst der Sommerwohnsitz des Mailänder Verlegers Angelo Rizzoli (1889–1970), der aus Lacco Ameno in den 1950ern einen Promi-Treffpunkt machte. Heute beherbergt die mit ihrer halbkreisförmigen Pergola großzügig Archäologische Museum von Pithecusa und lädt alle an der Inselgeschichte Interessierten auf einen Blick in die Vergangenheit ein: Am Monte Vico befand sich einst Pithecusa, die erste griechische Siedlung in Italien (um 770 v. Chr.). In der Antike gab sie der ganzen Insel ihren Namen. Pithos bezeichnet ein Tongefäß. Der Name kommt nicht von ungefähr: Das reiche Vorkommen an Ton beflügelte die Griechen vor Ort zu besonders schöner Keramik. Im Museum sind die zahlreichen archäologischen Schätze zu sehen, die großenteils der deutsch-italienische Archäologe Giorgio Buchner in den 1950er-Jahren in der Bucht von San Montano ausgegraben hat. Die Funde gehen aus der Vorgeschichte über die griechische Antike bis hin bis zur Römerzeit. Herzstück der Sammlung ist der Nestorbecher aus dem frühen 8.Jh. v. Chr. Dabei handelt es sich um einen einfachen Becher aus Terrakotta, mit dem wohl Wein gebechert wurde. Die Inschrift (um 730 v. Chr.) hat es jedoch in sich: Sie wurde nach dem Brennen eingeritzt und stellt das älteste weltweit bekannte Schriftstück in griechischer Sprache dar. Es ist eine Widmung in drei beschwingten Versen an die Liebesgöttin Aphrodite. Unbedingt sehenswert sind auch die Terrakotta-Maultierkarren und auf der Terrasse die uralte Natursauna (stufa) sowie die Hauskapelle mit Freskenspuren. Nach der Museumszeitreise in die Antike hast du von der Pergola aus einen herrlichen Blick auf den Golf, den einst auch die Gäste aus Hollywood genossen. Lust auf Klatsch und Tratsch macht in einem Villentrakt eine Fotoausstellung, die die Glamourjahre Ischias mit einigen von Rizzolis bedeutendsten Gästen zeigt – wie Richard Burton, Sophia Loren, Herbert von Karajan und viele andere.

    Dieses kleine ischitanische Paradies inmitten der mediterranen Landschaft war einst der Sommerwohnsitz des Mailänder Verlegers Angelo Rizzoli (1889–1970), der aus Lacco Ameno in den 1950ern einen Promi-Treffpunkt machte. Heute beherbergt die mit ihrer halbkreisförmigen Pergola großzügig Archäologische Museum von Pithecusa und lädt alle an der Inselgeschichte Interessierten auf einen Blick in die Vergangenheit ein: Am Monte Vico befand sich einst Pithecusa, die erste griechische Siedlung in Italien (um 770 v. Chr.). In der Antike gab sie der ganzen Insel ihren Namen. Pithos bezeichnet ein Tongefäß. Der Name kommt nicht von ungefähr: Das reiche Vorkommen an Ton beflügelte die Griechen vor Ort zu besonders schöner Keramik. Im Museum sind die zahlreichen archäologischen Schätze zu sehen, die großenteils der deutsch-italienische Archäologe Giorgio Buchner in den 1950er-Jahren in der Bucht von San Montano ausgegraben hat. Die Funde gehen aus der Vorgeschichte über die griechische Antike bis hin bis zur Römerzeit. Herzstück der Sammlung ist der Nestorbecher aus dem frühen 8.Jh. v. Chr. Dabei handelt es sich um einen einfachen Becher aus Terrakotta, mit dem wohl Wein gebechert wurde. Die Inschrift (um 730 v. Chr.) hat es jedoch in sich: Sie wurde nach dem Brennen eingeritzt und stellt das älteste weltweit bekannte Schriftstück in griechischer Sprache dar. Es ist eine Widmung in drei beschwingten Versen an die Liebesgöttin Aphrodite. Unbedingt sehenswert sind auch die Terrakotta-Maultierkarren und auf der Terrasse die uralte Natursauna (stufa) sowie die Hauskapelle mit Freskenspuren. Nach der Museumszeitreise in die Antike hast du von der Pergola aus einen herrlichen Blick auf den Golf, den einst auch die Gäste aus Hollywood genossen. Lust auf Klatsch und Tratsch macht in einem Villentrakt eine Fotoausstellung, die die Glamourjahre Ischias mit einigen von Rizzolis bedeutendsten Gästen zeigt – wie Richard Burton, Sophia Loren, Herbert von Karajan und viele andere.


  • Ristorante La Battigia

    Restaurants
    • italienisch

    Das Restaurant mit Bar ist unscheinbar, hat aber nach hinten raus Tische direkt am Wasser. Es gibt leckere Kleinigkeiten für preisbewusste Genießer. Die Spezialitäten von Signor Mauro sind die mit Schinken, Mozzarella und Auberginen überbackene Brotscheibe zingara und Spaghetti mit Muscheln. Im Sommer machen am Abend auch mal nur eine bruschetta und ein Glas Wein glücklich.

    Das Restaurant mit Bar ist unscheinbar, hat aber nach hinten raus Tische direkt am Wasser. Es gibt leckere Kleinigkeiten für preisbewusste Genießer. Die Spezialitäten von Signor Mauro sind die mit Schinken, Mozzarella und Auberginen überbackene Brotscheibe zingara und Spaghetti mit Muscheln. Im Sommer machen am Abend auch mal nur eine bruschetta und ein Glas Wein glücklich.


  • Stella di Mare

    Modegeschäfte

    Schicke, ausgesuchte italienische Mode für sie, im Sommer feines Leinen.

    Schicke, ausgesuchte italienische Mode für sie, im Sommer feines Leinen.


  • Spiaggia di Varulo

    Strände

    Die Spiaggia di Varulo, auch Spiaggia delle Monache (Nonnenstrand) genannt, liegt am Fuß des Monte Vico in einer kleinen Bucht. Er bezaubert durch smaragdgrünes klares Wasser, das in allen Schattierungen je nach Tageszeit glitzert. Erreichbar ist er nur übers Meer, deshalb kannst du diesen Strand manchmal auch allein genießen.

    • Lacco Ameno

    Die Spiaggia di Varulo, auch Spiaggia delle Monache (Nonnenstrand) genannt, liegt am Fuß des Monte Vico in einer kleinen Bucht. Er bezaubert durch smaragdgrünes klares Wasser, das in allen Schattierungen je nach Tageszeit glitzert. Erreichbar ist er nur übers Meer, deshalb kannst du diesen Strand manchmal auch allein genießen.

    • Lacco Ameno

  • Museo di Santa Restituta - MUDIS

    Museen

    Das Museum entstand Anfang der 1950er-Jahre, nachdem bei Restaurierungsarbeiten unter dem Boden der Santa-Restituta-Kapelle die frühchristliche Krypta mit zahlreichen Gräbern entdeckt wurde. Pfarrer Don Pietro Monti, ein leidenschaftlicher Archäologie- Fan und Anhänger des Ischia-Forschers Giorgio Buchner, sorgte damals nach der erfreulichen Überraschung für die Fortsetzung der Ausgrabungen – ohne öffentliche Hilfe. So kann man heute nicht nur museale Ausstellungsstücke angucken, sondern an Ort und Stelle ein Szenarium aus Kultur, Leben und Tod der Ischitaner erleben – von der frühen griechischen Zeit bis zur ersten christlichen Ära. Eine richtige kleine Siedlung mit Keramikbrennöfen, Werk- und Spielzeugen sowie Gräberfeldern (mit Bestattungsarten nach phönizischem, punischem und griechisch-römischem Brauch: in Amphoren oder mit überdachten Grabstätten). Unter der Erde führt der Besichtigungsweg unmittelbar an den freigelegten Funden vorbei.

    Das Museum entstand Anfang der 1950er-Jahre, nachdem bei Restaurierungsarbeiten unter dem Boden der Santa-Restituta-Kapelle die frühchristliche Krypta mit zahlreichen Gräbern entdeckt wurde. Pfarrer Don Pietro Monti, ein leidenschaftlicher Archäologie- Fan und Anhänger des Ischia-Forschers Giorgio Buchner, sorgte damals nach der erfreulichen Überraschung für die Fortsetzung der Ausgrabungen – ohne öffentliche Hilfe. So kann man heute nicht nur museale Ausstellungsstücke angucken, sondern an Ort und Stelle ein Szenarium aus Kultur, Leben und Tod der Ischitaner erleben – von der frühen griechischen Zeit bis zur ersten christlichen Ära. Eine richtige kleine Siedlung mit Keramikbrennöfen, Werk- und Spielzeugen sowie Gräberfeldern (mit Bestattungsarten nach phönizischem, punischem und griechisch-römischem Brauch: in Amphoren oder mit überdachten Grabstätten). Unter der Erde führt der Besichtigungsweg unmittelbar an den freigelegten Funden vorbei.



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Ischia

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Ischia mag nicht allzu groß sein, aber Insel-Abenteuer warten hier überall auf dich. Lass dich mit dem Taxiboot zu den schönsten Buchten schippern, tanze bei einem Spaziergang im Krater des Monte Rotaro auf dem dampfenden Vulkan und feiere am Spiaggia di Citara bei Livemusik, während hinter dir die Sonne im Meer versinkt. Und wenn dir von so viel Action die Füße schmerzen, ist der Weg zur nächsten heißen Quelle nie weit.

Ob Wellnesstag oder Vulkanwanderung – mit den Tipps in deinem MARCO POLO Reiseführer für Ischia entgeht dir kein Highlight dieser faszinierenden Insel!

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