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Reiseführer
L-Għasri

L-Għasri Sehenswertes & Restaurants

Citadel
Architektonische Highlights
Victoria
Citadella
Ggantija
Touristenattraktionen
Xagħra
Ggantija
Inland Sea
Landschaftliche Highlights
San Lawrenz
Wied Il-Ghasri
Landschaftliche Highlights
Għasri
Wied Il-Ghasri
La Grotta
Discos
Xlendi
Xagħra
Geographical
Xagħra
Xagħra
Marsalforn
Geographical
Marsalforn
Victoria
Geographical
Victoria
Oleander Bar & Restaurant
Restaurants
Xaghra
Rundle Gardens
Botanische Gärten & Parks
Victoria
Dwejra Tower
Museen
San Lawrenz
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Architektonische Highlights
Xagħra
Folklore Museum
Museen
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Fungus Rock
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San Lawrenz
Fungus Rock
Xlendi
Geographical
Xlendi
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Żebbuġ
Xwejni Bay
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Märkte und Flohmärkte
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It-Tokk
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Xerri's Grotto
Landschaftliche Highlights
Xaghra
Organika
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Victoria
Old Prison
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Victoria
Natural Science Museum
Museen
Victoria
Ta' Karolina
Restaurants
Xlendi
Ta' Kola Windmill
Museen
Xaghra
Ta' Dbiegi
Sonstige Läden
San Lawrenz
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Xagħra
Ta' Pinu
Architektonische Highlights
Għarb
Ta' Pinu
St Marija
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Casa Bondi
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Victoria

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Landschaftliche Highlights

    Discos

    Geographical

    Restaurants

    Botanische Gärten & Parks

    Museen

    Märkte und Flohmärkte

    Lounges

    Cafés

    Sonstige Läden


  • Citadel

    Architektonische Highlights
    • Citadella© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • Citadel© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Nördlich des Marktplatzes erhebt sich der Burgberg mit der im 15.Jh. errichteten Zitadelle, in deren Mauern nur noch wenige Menschen leben. Früher diente sie als Abwehr gegen die zahlreichen Raubüberfälle der Türken und Piraten und zudem als Zufluchtsort für die Bürger Gozos. Bei einem Rundgang über die Burgmauern bieten sich grandiose Ausblicke über die Insel. Im Inneren ist neben mehreren Museen auch die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert.

    • Citadella© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • Citadel© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    • © Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Nördlich des Marktplatzes erhebt sich der Burgberg mit der im 15.Jh. errichteten Zitadelle, in deren Mauern nur noch wenige Menschen leben. Früher diente sie als Abwehr gegen die zahlreichen Raubüberfälle der Türken und Piraten und zudem als Zufluchtsort für die Bürger Gozos. Bei einem Rundgang über die Burgmauern bieten sich grandiose Ausblicke über die Insel. Im Inneren ist neben mehreren Museen auch die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert.


  • Ggantija

    Touristenattraktionen
    • Ggantija© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Der Tempelkomplex von Ggantija ist eine sehr gut erhaltene und eindrucksvolle überirdische Kultanlage aus der Jungsteinzeit. Zusammen mit den Tempeln Maltas steht er auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Noch im letzten Jh. konnten sich die Einheimischen diese Bauten nur als Werke von Giganten vorstellen, daher auch der Name. Eine örtliche Legende erzählt, eine Riesin habe die Tempel in einer einzigen Nacht erbaut - und dabei noch ihr Kind auf einem Arm getragen. Das Tempelinnere besteht aus einem breiten Mittelgang und fünf nierenförmigen Räumen. In einem von ihnen ist noch ein schöner Trilithaltar erhalten. Lohnend ist ein Blick auf die Umfassungsmauer des Doppeltempels, die ihn auf drei Seiten umgibt. Die Menschen der Jungsteinzeit haben dafür riesige Steine abwechselnd senkrecht und waagerecht aufgeschichtet.

    • Ggantija© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Der Tempelkomplex von Ggantija ist eine sehr gut erhaltene und eindrucksvolle überirdische Kultanlage aus der Jungsteinzeit. Zusammen mit den Tempeln Maltas steht er auf der Unesco-Liste des Weltkulturerbes. Noch im letzten Jh. konnten sich die Einheimischen diese Bauten nur als Werke von Giganten vorstellen, daher auch der Name. Eine örtliche Legende erzählt, eine Riesin habe die Tempel in einer einzigen Nacht erbaut - und dabei noch ihr Kind auf einem Arm getragen. Das Tempelinnere besteht aus einem breiten Mittelgang und fünf nierenförmigen Räumen. In einem von ihnen ist noch ein schöner Trilithaltar erhalten. Lohnend ist ein Blick auf die Umfassungsmauer des Doppeltempels, die ihn auf drei Seiten umgibt. Die Menschen der Jungsteinzeit haben dafür riesige Steine abwechselnd senkrecht und waagerecht aufgeschichtet.


  • Inland Sea

    Landschaftliche Highlights
    • © arkanto, Shutterstock

    Auch die Natur hält nicht ewig: Gozos bekannteste Sehenswürdigkeit, der Azure Window genannte Felsbogen, ist im Februar 2017 eingestürzt und im Meer verschwunden. Aber auch so bleibt hier noch genug Schönes zu sehen und zu tun. Tausende von versteinerten Muscheln sind auf dem felsigen Ufer deutlich zu erkennen. In kleinen Felsbecken können Kinder planschen. Und vor allem ist auf der anderen Seite des Parkplatzes ja noch der mit Salzwasser gefüllte See, Dwejra Inland Sea genannt. Kinder springen von Felsen ins Wasser, in sehr schlichten Schuppen lagern Fischerboote, und Bootsmänner bieten kurze Ausflugsfahrten an. Bei denen geht es durch einen lichten, natürlichen Felstunnel aufs Meer hinaus. Wenn die See halbwegs ruhig ist, fahren sie sogar weiter bis zum Fungus Rock, der kurz vor der Küste aus dem Wasser aufragt. Auf ihm wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieses Medizinkrauts erbauten die Ritter dem Fels gegenüber 1651 den Festungsturm Qawra Tower. Weht über ihm eine Flagge, ist er geöffnet und informiert über Geschichte und Natur dieses Gebiets.

    • Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz
    • © arkanto, Shutterstock

    Auch die Natur hält nicht ewig: Gozos bekannteste Sehenswürdigkeit, der Azure Window genannte Felsbogen, ist im Februar 2017 eingestürzt und im Meer verschwunden. Aber auch so bleibt hier noch genug Schönes zu sehen und zu tun. Tausende von versteinerten Muscheln sind auf dem felsigen Ufer deutlich zu erkennen. In kleinen Felsbecken können Kinder planschen. Und vor allem ist auf der anderen Seite des Parkplatzes ja noch der mit Salzwasser gefüllte See, Dwejra Inland Sea genannt. Kinder springen von Felsen ins Wasser, in sehr schlichten Schuppen lagern Fischerboote, und Bootsmänner bieten kurze Ausflugsfahrten an. Bei denen geht es durch einen lichten, natürlichen Felstunnel aufs Meer hinaus. Wenn die See halbwegs ruhig ist, fahren sie sogar weiter bis zum Fungus Rock, der kurz vor der Küste aus dem Wasser aufragt. Auf ihm wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieses Medizinkrauts erbauten die Ritter dem Fels gegenüber 1651 den Festungsturm Qawra Tower. Weht über ihm eine Flagge, ist er geöffnet und informiert über Geschichte und Natur dieses Gebiets.

    • Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz

  • Wied Il-Ghasri

    Landschaftliche Highlights
    • Wied Il-Ghasri© Glow Images
    Insider-Tipp
    Minifjord, Ministrand

    Mal anders schwimmen: in einem ganz engen Fjord dem Meer entgegen! Vom winzigen Kieselsteinstrand am inneren Fjordende, an dem kaum mehr als zehn Sonnenanbeter Platz finden, kommt man gut ins Wasser.

    • Wied Il-Ghasri© Glow Images
    Insider-Tipp
    Minifjord, Ministrand

    Mal anders schwimmen: in einem ganz engen Fjord dem Meer entgegen! Vom winzigen Kieselsteinstrand am inneren Fjordende, an dem kaum mehr als zehn Sonnenanbeter Platz finden, kommt man gut ins Wasser.


  • La Grotta

    Discos
    Insider-Tipp
    Grottengut

    Zum Tanzen trifft sich halb Gozo am Wochenende in felsigen Grotten im Xlendi-Tal. Pure Natur und romantische Lichteffekte sorgen fürs typische Gozo-Feeling, die Gast-DJs kommen aus aller Welt.

    • Triq tal-Ghajn, Xlendi
    Insider-Tipp
    Grottengut

    Zum Tanzen trifft sich halb Gozo am Wochenende in felsigen Grotten im Xlendi-Tal. Pure Natur und romantische Lichteffekte sorgen fürs typische Gozo-Feeling, die Gast-DJs kommen aus aller Welt.

    • Triq tal-Ghajn, Xlendi

  • Xagħra

    Geographical
    • Xagħra© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Windiges

    Auf dem großen Dorfplatz von Xaghra kann man Stunden in Cafés und Restaurants verbringen und dem einheimischen Leben zuschauen. Verwunderlich ist ein Blick auf die beiden Uhren an den Kirchtürmen von Marija Bambina: Eine ist nur aufgemalt, zeigt 1438 Minuten am Tag die falsche Zeit: Sie soll den Teufel daran hindern, den Gottesdienst zu stören. Etwas eigenartig sind auch zwei ältere Wohnhäuser ganz in der Nähe: Sie wurden über Tropfsteinhöhlen erbaut. Die Bewohner machen es sich zunutze, zeigen Besuchern erst ihr Haus und dann die Höhle, so in Ninu’s Cave und in Xerri’s Grotto. Auf dem Weg zum Tempel von Ggantija am Dorfrand kommt man zudem an Gozos einziger intakter Windmühle vorbei, Ta’ Kola, an der die meisten Urlauber leider achtlos vorbeifahren. Dabei ist sie so herrlich romantisch. Sie wurde schon 1725 erbaut und ist heute Mühlenmuseum.

    • Xagħra© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Windiges

    Auf dem großen Dorfplatz von Xaghra kann man Stunden in Cafés und Restaurants verbringen und dem einheimischen Leben zuschauen. Verwunderlich ist ein Blick auf die beiden Uhren an den Kirchtürmen von Marija Bambina: Eine ist nur aufgemalt, zeigt 1438 Minuten am Tag die falsche Zeit: Sie soll den Teufel daran hindern, den Gottesdienst zu stören. Etwas eigenartig sind auch zwei ältere Wohnhäuser ganz in der Nähe: Sie wurden über Tropfsteinhöhlen erbaut. Die Bewohner machen es sich zunutze, zeigen Besuchern erst ihr Haus und dann die Höhle, so in Ninu’s Cave und in Xerri’s Grotto. Auf dem Weg zum Tempel von Ggantija am Dorfrand kommt man zudem an Gozos einziger intakter Windmühle vorbei, Ta’ Kola, an der die meisten Urlauber leider achtlos vorbeifahren. Dabei ist sie so herrlich romantisch. Sie wurde schon 1725 erbaut und ist heute Mühlenmuseum.


  • Marsalforn

    Geographical
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Tolles Foto!

    Dahin, wo was los ist? Dann auf zum einzigen Ort direkt an der Nordküste. Hier machen die meisten Ausländer Urlaub – allen voran Taucher. Marsalforn ist aber auch für Einheimische an warmen Abenden und an den Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Man schlendert auf der Uferpromenade und isst in einem der vielen Restaurants am Wasser. Der einzige Sandstrand im Ort selbst ist etwa 15 m lang und grenzt direkt an den Boots- und Fischereihafen. Hierher kommt niemand zum Sonnenbaden, sondern nur, um schnell mal ins Wasser zu gehen. Das fotogenste Motiv Marsalforns sind die Salinen 1 km westlich des Orts. Hunderte von flachen Felsbecken bilden hier die schönsten geometrischen Muster. Auf dem Weg dahin passiert man glatte Felsformationen, die an sich überschlagende Wellen erinnern – Arizona am Meer.

    • Marsalforn
    • © trabantos, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Tolles Foto!

    Dahin, wo was los ist? Dann auf zum einzigen Ort direkt an der Nordküste. Hier machen die meisten Ausländer Urlaub – allen voran Taucher. Marsalforn ist aber auch für Einheimische an warmen Abenden und an den Wochenenden ein beliebtes Ausflugsziel. Man schlendert auf der Uferpromenade und isst in einem der vielen Restaurants am Wasser. Der einzige Sandstrand im Ort selbst ist etwa 15 m lang und grenzt direkt an den Boots- und Fischereihafen. Hierher kommt niemand zum Sonnenbaden, sondern nur, um schnell mal ins Wasser zu gehen. Das fotogenste Motiv Marsalforns sind die Salinen 1 km westlich des Orts. Hunderte von flachen Felsbecken bilden hier die schönsten geometrischen Muster. Auf dem Weg dahin passiert man glatte Felsformationen, die an sich überschlagende Wellen erinnern – Arizona am Meer.

    • Marsalforn

  • Victoria

    Geographical
    • © Nicholas Courtney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Plötzlich in Italien

    Wie viele Opernhäuser braucht eine Stadt? Das ist nicht immer von der Einwohnerzahl abhängig. Gozos Hauptstadt, Victoria oder Rabat genannt, hat gleich zwei davon – bei nur 7200 Bewohnern. Zusammen bieten sie 2800 Zuschauern Platz. Bespielt werden das Astra und das Aurora, die zwei miteinander konkurrierenden band clubs gehören, allerdings nur an ein paar Tagen im Jahr. Ansonsten spielt man im Vestibül (ganztags geöffnet) Billard. Beide liegen an der langen Republic Street als Haupteinkaufsstraße des Orts. Sie mündet auf den ehemaligen immer gut besuchten Marktplatz It-Tokk, wo auch der Anstieg hinauf zur Cittadella beginnt. Noch schöner ist allerdings die autofreie Pjazza San Gorg. Da fühlt man sich wie auf einer italienischen Piazza. Die beiden nur 80 m voneinander entfernten Plätze verbindet die Triq San Guzepp. Ein gläserner Fahrstuhl beamt alle Besucher hinauf in die Cittadella – und damit um Jahrhunderte zurück. Zunächst führt im Besucherzentrum eine kleine, multimediale Ausstellung in zwei ehemaligen britischen Wasserspeichern stimmungsvoll in die Geschichte der mittelalterlichen Stadt ein: Äußerst unterhaltsam erfährt man in 15 Minuten, was man über die Zitadelle wissen sollte. Zwei Ebenen höher liegt das eigentliche Burgtor. Treppen führen hinauf zur Kathedrale St Marija, vor der zwei bronzene Päpste Wache halten. Drinnen warten gemalter Lug und Trug: Ein Blick hinauf, und man glaubt, unter einer schön ausgemalten Kuppel zu stehen – in Wahrheit aber ist die Kirchendecke ganz flach. Der Maler Lorenzo Gafà täuschte um 1700 mit seiner illusionistischen Malerei die Sinne. Im weiteren Verlauf des Rundgangs lässt sich das von außen deutlich erkennen. Wer links an der Kathedrale entlang aufwärts geht, kommt binnen einer Minute zum Gran Castello Historic House. Der aus drei Einzelhäusern bestehende Komplex aus der Zeit um 1500 zeigt, wie man damals wohnte – Häuser wie diese gab es damals mehrere Dutzend. Kurze Kostümfilme illustrieren das Leben in jener Zeit und informieren über die traditionelle gozitanische Landwirtschaft. Danach geht’s zum höchsten Punkt der Zitadelle hinauf, und man genießt beim Weg zurück zum Kathedralplatz von der hohen Stadtmauer aus einen prächtigen Blick über die Insel. Am Kathedralplatz liegt das alte Gefängnis. Für das obligatorische Selfie steht vor dem Eingang ein nachgebauter mittelalterlicher Schandpfahl. Drinnen lassen sich in den Zellen diverse schöne, von früheren Insassen in die Wände geritzte Graffiti entdecken. Wer nun noch tiefer in die Inselgeschichte eindringen möchte, besucht das gut ausgeschilderte Archaeological Museum. Ästhetisch bemerkenswert ist dort ein arabischer Grabstein aus dem 12.Jh. Etwas schaurig ist die Darstellung antiker Begräbnisformen: Ein vollständiges Skelett liegt vor der Amphore aus dem 3.–5.Jh., in die der Tote einst gesteckt worden war, Miniatursarkophage bargen die Asche von Toten, und die Asche eines toten Römers fand in einer gläsernen Urne aus dem 1./ 2.Jh. ihre letzte Lagerstätte. Zwei historische Sehenswürdigkeiten fallen bei der Weiterfahrt auf: An der Straße nach Xlendi linker Hand ein um 1700 erbautes öffentliches Waschhaus in einer Felsgrotte, an der Straße zur Dwejra Inland Sea ein mächtiges Aquädukt aus dem 19.Jh.

    • © Nicholas Courtney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Plötzlich in Italien

    Wie viele Opernhäuser braucht eine Stadt? Das ist nicht immer von der Einwohnerzahl abhängig. Gozos Hauptstadt, Victoria oder Rabat genannt, hat gleich zwei davon – bei nur 7200 Bewohnern. Zusammen bieten sie 2800 Zuschauern Platz. Bespielt werden das Astra und das Aurora, die zwei miteinander konkurrierenden band clubs gehören, allerdings nur an ein paar Tagen im Jahr. Ansonsten spielt man im Vestibül (ganztags geöffnet) Billard. Beide liegen an der langen Republic Street als Haupteinkaufsstraße des Orts. Sie mündet auf den ehemaligen immer gut besuchten Marktplatz It-Tokk, wo auch der Anstieg hinauf zur Cittadella beginnt. Noch schöner ist allerdings die autofreie Pjazza San Gorg. Da fühlt man sich wie auf einer italienischen Piazza. Die beiden nur 80 m voneinander entfernten Plätze verbindet die Triq San Guzepp. Ein gläserner Fahrstuhl beamt alle Besucher hinauf in die Cittadella – und damit um Jahrhunderte zurück. Zunächst führt im Besucherzentrum eine kleine, multimediale Ausstellung in zwei ehemaligen britischen Wasserspeichern stimmungsvoll in die Geschichte der mittelalterlichen Stadt ein: Äußerst unterhaltsam erfährt man in 15 Minuten, was man über die Zitadelle wissen sollte. Zwei Ebenen höher liegt das eigentliche Burgtor. Treppen führen hinauf zur Kathedrale St Marija, vor der zwei bronzene Päpste Wache halten. Drinnen warten gemalter Lug und Trug: Ein Blick hinauf, und man glaubt, unter einer schön ausgemalten Kuppel zu stehen – in Wahrheit aber ist die Kirchendecke ganz flach. Der Maler Lorenzo Gafà täuschte um 1700 mit seiner illusionistischen Malerei die Sinne. Im weiteren Verlauf des Rundgangs lässt sich das von außen deutlich erkennen. Wer links an der Kathedrale entlang aufwärts geht, kommt binnen einer Minute zum Gran Castello Historic House. Der aus drei Einzelhäusern bestehende Komplex aus der Zeit um 1500 zeigt, wie man damals wohnte – Häuser wie diese gab es damals mehrere Dutzend. Kurze Kostümfilme illustrieren das Leben in jener Zeit und informieren über die traditionelle gozitanische Landwirtschaft. Danach geht’s zum höchsten Punkt der Zitadelle hinauf, und man genießt beim Weg zurück zum Kathedralplatz von der hohen Stadtmauer aus einen prächtigen Blick über die Insel. Am Kathedralplatz liegt das alte Gefängnis. Für das obligatorische Selfie steht vor dem Eingang ein nachgebauter mittelalterlicher Schandpfahl. Drinnen lassen sich in den Zellen diverse schöne, von früheren Insassen in die Wände geritzte Graffiti entdecken. Wer nun noch tiefer in die Inselgeschichte eindringen möchte, besucht das gut ausgeschilderte Archaeological Museum. Ästhetisch bemerkenswert ist dort ein arabischer Grabstein aus dem 12.Jh. Etwas schaurig ist die Darstellung antiker Begräbnisformen: Ein vollständiges Skelett liegt vor der Amphore aus dem 3.–5.Jh., in die der Tote einst gesteckt worden war, Miniatursarkophage bargen die Asche von Toten, und die Asche eines toten Römers fand in einer gläsernen Urne aus dem 1./ 2.Jh. ihre letzte Lagerstätte. Zwei historische Sehenswürdigkeiten fallen bei der Weiterfahrt auf: An der Straße nach Xlendi linker Hand ein um 1700 erbautes öffentliches Waschhaus in einer Felsgrotte, an der Straße zur Dwejra Inland Sea ein mächtiges Aquädukt aus dem 19.Jh.


  • Oleander Bar & Restaurant

    Restaurants
    • regional
    Insider-Tipp
    Essen wie ein Gozitaner

    Das Oleander war das erste Restaurant auf Gozo, das gute Küche direkt auf dem Dorfplatz servierte. Hier gehen die Gozitaner seit Generationen hin, wenn sie einmal mit Freunden und Familie auswärts essen wollen. Die Dorfkirche direkt vor Augen, genießt man hier vor allem maltesische Küche.

    Insider-Tipp
    Essen wie ein Gozitaner

    Das Oleander war das erste Restaurant auf Gozo, das gute Küche direkt auf dem Dorfplatz servierte. Hier gehen die Gozitaner seit Generationen hin, wenn sie einmal mit Freunden und Familie auswärts essen wollen. Die Dorfkirche direkt vor Augen, genießt man hier vor allem maltesische Küche.


  • Rundle Gardens

    Botanische Gärten & Parks

    Die Rundle Gardens wurden 1912 vom gleichnamigen britischen Gouverneur angelegt und sind noch immer Gozos einziger Park.

    • Triq Repubblika, Victoria

    Die Rundle Gardens wurden 1912 vom gleichnamigen britischen Gouverneur angelegt und sind noch immer Gozos einziger Park.

    • Triq Repubblika, Victoria

  • Dwejra Tower

    Museen

    Zur Bewachung des Fungus Rock und der Medizin, die auf ihm wuchs, wurde 1651 zu Ritterzeiten der Festungsturm Dwejra Tower erbaut. Im Turm informiert eine Ausstellung über Geschichte und Natur dieses Gebiets. Vom Dach aus hat man einen schönen Blick.

    • Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz

    Zur Bewachung des Fungus Rock und der Medizin, die auf ihm wuchs, wurde 1651 zu Ritterzeiten der Festungsturm Dwejra Tower erbaut. Im Turm informiert eine Ausstellung über Geschichte und Natur dieses Gebiets. Vom Dach aus hat man einen schönen Blick.

    • Triq Il Gebla Tal General, San Lawrenz

  • Parish Church

    Architektonische Highlights
    • © eldeiv, Shutterstock

    Am Dorfplatz von Xaghra steht die große, der Jungfrau Maria geweihte Pfarrkirche.

    • © eldeiv, Shutterstock

    Am Dorfplatz von Xaghra steht die große, der Jungfrau Maria geweihte Pfarrkirche.


  • Folklore Museum

    Museen

    Das schöne Museum ist in zwei restaurierten Wohnhäusern im sizilianisch-normannischen Stil aus dem 14.Jh. untergebracht. Türbögen und Fenster weisen feine Steinmetzarbeiten auf. Zu sehen sind historische Landwirtschafts-, Fischerei- und Haushaltsgeräte sowie Trachten, Spitzenklöppeleien, Webdecken und silberne Votivtäfelchen. Ein Weinkeller ist zu besichtigen und eine einst von Eseln betriebene, hier wieder aufgebaute Kornmühle.

    Das schöne Museum ist in zwei restaurierten Wohnhäusern im sizilianisch-normannischen Stil aus dem 14.Jh. untergebracht. Türbögen und Fenster weisen feine Steinmetzarbeiten auf. Zu sehen sind historische Landwirtschafts-, Fischerei- und Haushaltsgeräte sowie Trachten, Spitzenklöppeleien, Webdecken und silberne Votivtäfelchen. Ein Weinkeller ist zu besichtigen und eine einst von Eseln betriebene, hier wieder aufgebaute Kornmühle.


  • Fungus Rock

    Landschaftliche Highlights
    • Fungus Rock© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Auf dem Fungus Rock wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die als Mittel gegen Magenbeschwerden, aber auch zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieser Medizin erbauten die Ritter der Insel gegenüber auf dem Festland 1651 den Festungsturm Qawra Tower.

    • San Lawrenz
    • Fungus Rock© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Auf dem Fungus Rock wuchs in Kreuzritterzeiten eine schwammartige Heilpflanze, Fungus melitensis genannt, die als Mittel gegen Magenbeschwerden, aber auch zur Stillung von blutenden Wunden genutzt wurde. Zur Bewachung dieser Medizin erbauten die Ritter der Insel gegenüber auf dem Festland 1651 den Festungsturm Qawra Tower.

    • San Lawrenz

  • Xlendi

    Geographical
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Gozos Küsten sind durch viele kleine Fjorde gekennzeichnet. Am inneren Ende der Xlendi Bay liegt Xlendi. Der Strand ist allerdings winzig, zum Sonnen begebe dich besser auf die wohlpräparierten Uferfelsen. Auch für Häuser ist nur wenig Platz, alles ist hier eng aneinandergedrängt. Gerade das aber schafft eine unverwechselbare Atmosphäre. Nachdem du einen Abend lang an der nur 100 m langen Uferpromenade gesessen hast, kennst du jeden, der in Xlendi Urlaub macht. Zu sehen gibt es hier nichts, doch Atmosphäre ist alles. 10 km vom Fährhafen

    • Xlendi
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Gozos Küsten sind durch viele kleine Fjorde gekennzeichnet. Am inneren Ende der Xlendi Bay liegt Xlendi. Der Strand ist allerdings winzig, zum Sonnen begebe dich besser auf die wohlpräparierten Uferfelsen. Auch für Häuser ist nur wenig Platz, alles ist hier eng aneinandergedrängt. Gerade das aber schafft eine unverwechselbare Atmosphäre. Nachdem du einen Abend lang an der nur 100 m langen Uferpromenade gesessen hast, kennst du jeden, der in Xlendi Urlaub macht. Zu sehen gibt es hier nichts, doch Atmosphäre ist alles. 10 km vom Fährhafen

    • Xlendi

  • Xwejni Bay

    Landschaftliche Highlights
    • Xwejni Bay© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Kleine Badebucht mit bizarren, von der Brandung ausgewaschenen Felsformationen und vorgelagerten Badefelsen. 1,5 km westlich von Marsalforn

    • Triq Is-Saghtrija, Żebbuġ
    • Xwejni Bay© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Kleine Badebucht mit bizarren, von der Brandung ausgewaschenen Felsformationen und vorgelagerten Badefelsen. 1,5 km westlich von Marsalforn

    • Triq Is-Saghtrija, Żebbuġ

  • It-Tokk

    Märkte und Flohmärkte

    An jedem Werktagmorgen kann man auf dem Marktplatz It-Tokk Souvenirs und Gebrauchsgegenstände kaufen, am Wochenende erstreckt sich der Markt bis zur benachbarten Pjazza Savina.

    An jedem Werktagmorgen kann man auf dem Marktplatz It-Tokk Souvenirs und Gebrauchsgegenstände kaufen, am Wochenende erstreckt sich der Markt bis zur benachbarten Pjazza Savina.


  • It-Tokk

    Lounges
    • regional

    Lounge-Café und -Bar mit Dachgarten und maltesischen Spezialitäten.

    Lounge-Café und -Bar mit Dachgarten und maltesischen Spezialitäten.


  • Jubilee

    Cafés
    • italienisch

    Gozos Treffpunkt zum Sehen und Gesehen werden. Stilvoller können auch Pubs im Londoner Westend nicht sein. Zudem gibt es gute Snacks und Pastagerichte.

    Gozos Treffpunkt zum Sehen und Gesehen werden. Stilvoller können auch Pubs im Londoner Westend nicht sein. Zudem gibt es gute Snacks und Pastagerichte.


  • Xerri's Grotto

    Landschaftliche Highlights

    Xerri's Grotto ist eine von zwei Tropfsteinhöhlen, die Ende des 19.Jhs. unter zwei Privathäusern entdeckt wurden, und die man besichtigen kann.

    Xerri's Grotto ist eine von zwei Tropfsteinhöhlen, die Ende des 19.Jhs. unter zwei Privathäusern entdeckt wurden, und die man besichtigen kann.


  • Organika

    Sonstige Läden

    In einem winzigen Laden vertreibt ein französisches Paar Produkte für eine gesunde Ernährung und hautfreundliche Kosmetika. So gibt es hier außer Importware auch gozitanische Marmeladen, Oliven und Olivenöl aus biologischem Anbau sowie Naturkosmetika und Seifen.

    In einem winzigen Laden vertreibt ein französisches Paar Produkte für eine gesunde Ernährung und hautfreundliche Kosmetika. So gibt es hier außer Importware auch gozitanische Marmeladen, Oliven und Olivenöl aus biologischem Anbau sowie Naturkosmetika und Seifen.


  • Old Prison

    Architektonische Highlights

    Das Gefängnis in der Zitadelle war vom 16.Jh. bis Anfang des 20.Jhs. in Gebrauch. Die Eingangshalle diente als Großraumgefängnis, in einem zweiten Gebäude befinden sich sechs individuelle Zellen. Besonders interessant sind die zahlreichen Graffiti an den Wänden.

    Das Gefängnis in der Zitadelle war vom 16.Jh. bis Anfang des 20.Jhs. in Gebrauch. Die Eingangshalle diente als Großraumgefängnis, in einem zweiten Gebäude befinden sich sechs individuelle Zellen. Besonders interessant sind die zahlreichen Graffiti an den Wänden.


  • Natural Science Museum

    Museen

    In mehreren Sälen werden Tiere und Pflanzen aus aller Welt sowie Sammlungen zu Flora, Fauna und Geologie der Maltesischen Inseln gezeigt.

    In mehreren Sälen werden Tiere und Pflanzen aus aller Welt sowie Sammlungen zu Flora, Fauna und Geologie der Maltesischen Inseln gezeigt.


  • Ta' Karolina

    Restaurants
    • Fischgerichte

    Ein Restaurant mit Tischen und Stühlen direkt am Hafenbecken von Xlendi. Man hat hier eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten, aber auch Kaninchen und vegetarische Gerichte sowie Nudeln.

    Ein Restaurant mit Tischen und Stühlen direkt am Hafenbecken von Xlendi. Man hat hier eine große Auswahl an Fisch und Meeresfrüchten, aber auch Kaninchen und vegetarische Gerichte sowie Nudeln.


  • Ta' Kola Windmill

    Museen

    Erbaut 1725 und bis weit ins 20.Jh. betrieben, dient die Windmühle heute als ansprechendes Museum mit ausgestelltem Werkzeug und Müllerwohnung.

    Erbaut 1725 und bis weit ins 20.Jh. betrieben, dient die Windmühle heute als ansprechendes Museum mit ausgestelltem Werkzeug und Müllerwohnung.


  • Ta' Dbiegi

    Sonstige Läden

    In den kleinen Gebäuden einer alten Kaserne werden Filigranschmuck und Spitzen sowie Produkte aus Leder, Wolle und Ton von Hand gefertigt und verkauft.

    In den kleinen Gebäuden einer alten Kaserne werden Filigranschmuck und Spitzen sowie Produkte aus Leder, Wolle und Ton von Hand gefertigt und verkauft.


  • Ta' Frenc

    Restaurants
    • regional

    Gepflegtes Restaurant mit einer exzellenten Küche in einem restaurierten Gutshof aus dem 14.Jh. Fleisch und Gemüse stammen nahezu ausschließlich von Gozo, viele verwendete Produkte aus organischem Anbau.

    Gepflegtes Restaurant mit einer exzellenten Küche in einem restaurierten Gutshof aus dem 14.Jh. Fleisch und Gemüse stammen nahezu ausschließlich von Gozo, viele verwendete Produkte aus organischem Anbau.


  • Ta' Pinu

    Architektonische Highlights
    • Ta' Pinu© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Die 1920-31 erbaute, neoromanische Basilika von Ta' Pinu inmitten der Felder nahe dem Dorf Gharb ist für alle Malteser eine bedeutende Marienwallfahrtsstätte. In ihre Apsis sind die Überreste einer kleinen Kapelle aus dem 15.Jh. einbezogen, in deren Nähe zwei Einheimische vor rund 115 Jahren Marienerscheinungen hatten. In der Folgezeit bewirkte die Gottesmutter von Ta' Pinu zahlreiche Wunder, sodass mithilfe von Spenden aus aller Welt das heutige Gotteshaus errichtet werden konnte. Im Kirchenraum belegen die vielen Votivgaben, aber auch die von Geheilten zurückgelassenen Krücken und Prothesen die Wundertätigkeit der Gottesmutter, zu der alljährlich noch immer Tausende von Einheimischen pilgern.

    • Ta' Pinu© Markus Kirchgessner, DuMont Reisebildportal

    Die 1920-31 erbaute, neoromanische Basilika von Ta' Pinu inmitten der Felder nahe dem Dorf Gharb ist für alle Malteser eine bedeutende Marienwallfahrtsstätte. In ihre Apsis sind die Überreste einer kleinen Kapelle aus dem 15.Jh. einbezogen, in deren Nähe zwei Einheimische vor rund 115 Jahren Marienerscheinungen hatten. In der Folgezeit bewirkte die Gottesmutter von Ta' Pinu zahlreiche Wunder, sodass mithilfe von Spenden aus aller Welt das heutige Gotteshaus errichtet werden konnte. Im Kirchenraum belegen die vielen Votivgaben, aber auch die von Geheilten zurückgelassenen Krücken und Prothesen die Wundertätigkeit der Gottesmutter, zu der alljährlich noch immer Tausende von Einheimischen pilgern.


  • St Marija

    Touristenattraktionen
    • © FredP, Shutterstock

    Im Inneren der Zitadelle ist die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert. Der Bau aus der Zeit um 1700 beeindruckt durch Schlichtheit und Ausgewogenheit. Das perspektivische Deckengemälde simuliert täuschend echt eine mächtige Kuppel, wo in Wahrheit die Decke nur flach ist.

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    Im Inneren der Zitadelle ist die Kathedrale St Marija von Lorenzo Gafà sehenswert. Der Bau aus der Zeit um 1700 beeindruckt durch Schlichtheit und Ausgewogenheit. Das perspektivische Deckengemälde simuliert täuschend echt eine mächtige Kuppel, wo in Wahrheit die Decke nur flach ist.


  • Casa Bondi

    Museen

    Die Casa Bondi, ein Palast aus dem 16.Jh., zeigt Funde aus Gozo. Besonders interessant sind zwei Steinplatten: Die im Erdgeschoss trägt auf der Schmalseite das Relief einer Schlange und stammt aus den Tempeln von Ggantija, die im Obergeschoss hat eine arabische Grabinschrift mit kufischer Schrift aus dem 12.Jh. Das Obergeschoss ist Funden von der Stein- bis zur Bronzezeit gewidmet, im Untergeschoss reichen die Exponate von den Phöniziern bis zu den Ordensrittern.

    Die Casa Bondi, ein Palast aus dem 16.Jh., zeigt Funde aus Gozo. Besonders interessant sind zwei Steinplatten: Die im Erdgeschoss trägt auf der Schmalseite das Relief einer Schlange und stammt aus den Tempeln von Ggantija, die im Obergeschoss hat eine arabische Grabinschrift mit kufischer Schrift aus dem 12.Jh. Das Obergeschoss ist Funden von der Stein- bis zur Bronzezeit gewidmet, im Untergeschoss reichen die Exponate von den Phöniziern bis zu den Ordensrittern.