Kos Top Sehenswürdigkeiten

Ágios Stéfanos
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Kéfalos
Asklípion
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Platáni
Asklípion
Paléa Pýli
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Pýli
Casa Romana
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Kástro tis Neratziás
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Kástro tis Neratziás
Platía
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Platáni
Westliches Grabungsgebiet
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Grab des Harmylos
Architektonische Highlights
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Museen
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Traditional House
Museen
Antimáchia
Ágios Ioánnis Pródromos
Architektonische Highlights
Kéfalos
Ágios Ioánnis Pródromos
Palazzo di Giustizia
Architektonische Highlights
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Kastrí
Landschaftliche Highlights
Kastrí
Kastrí
Plátanos tou Ippokráti
Landschaftliche Highlights
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Ágios Pávlos
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Tigáki
Archaiologikó Mousío
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Alíki
Touristenattraktionen
Tigáki
Evangelismós tis Theotókou
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Evangelístria
Capáma
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Zipári
Kástro Antimáchi
Touristenattraktionen
Antimáchia
Akrotirio Ammoudiá
Landschaftliche Highlights
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Panagía Stylóti
Architektonische Highlights
Kéfalos
Archéo Théatro Astipalaia
Touristenattraktionen
Kéfalos
Asómati Taxiárches Gavriíl ke Michaíl
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Paléa Pýli
Agía Paraskeví
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Ágios Ioánnis
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Zipári
Kímissis tis Theotókou
Architektonische Highlights
Zía
Panagía i Palatianí
Architektonische Highlights
Kéfalos
Pyli tou Forou
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Kos
Panagía ton Kastrianón
Architektonische Highlights
Paléa Pýli

    Architektonische Highlights

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    Touristenattraktionen

    Museen

    Landschaftliche Highlights


  • Ágios Stéfanos

    Architektonische Highlights
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos
    • © Panos Karas, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zum Sonnenbaden in die Kirche

    Zum Sonnenbad in die Kirche? Gegenüber vom kleinen Inselchen Kastrí ist es möglich. Da kannst du deine Strandmatte zwischen Säulen und 1500 Jahre alten Mauern ausrollen und bist schon zehn Schritte weiter im Wasser. Italienische Archäologen haben einige Säulen restauriert und wieder aufgerichtet – die meisten davon sind jedoch erneut umgefallen. Man erkennt noch den Grundriss des dreischiffigen Baus. An die Nordwand angelehnt stand eine zweite, kleinere Basilika mit einem noch immer sehr gut erhaltenen, kreuzförmigen Taufbecken im Boden. Hier gefundene Bodenmosaike wurden wieder mit Kies bedeckt.

    • 853 01 Kéfalos

  • Asklípion

    Touristenattraktionen
    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.

    • Asklípion© Glow Images

    Heiligtümer für Asklípios, den griechischen Gott der Heilkunst, gab es in der Antike überall in Groß-Griechenland. Die Tempel und Altäre des Gottes suchte man auf, wenn man dringend Hilfe benötigte oder Heilung von langwierigen Krankheiten suchte. Zu Lebzeiten des Hippokrates (460-377 v.Chr.) gab es das Asklípios-Heiligtum in der heutigen Gestalt noch nicht. Wahrscheinlich standen an dessen Stelle nur ein kleiner Apollo-Tempel und ein Altar für Asklípios. Ende des 4.Jhs. v.Chr. wurde das Heiligtum erweitert. Seine heute erkennbare Form erhielt es zwischen dem 2.Jh. v.Chr. und dem 2.Jh. n.Chr. Das Heiligtum ist terrassenförmig angelegt. Die unterste Terrasse war im Wesentlichen dem Kurbetrieb vorbehalten. Auf der mittleren Terrasse standen einst mehrere Tempel, ein Opferaltar und Bauten für die Priester. Auf der obersten Terrasse erhob sich seit dem 2.Jh. v.Chr. der größte und prächtigste aller Tempel, ein dem Asklípios geweihter Bau.


  • Paléa Pýli

    Touristenattraktionen
    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.

    • © gkordus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Gute Aussichten

    Hier wirst du zum Gipfelstürmer – und das gern auch gleich zweimal. Auf dem ersten Gipfel steht eine Burgruine, der Weg hinauf führt durch ein Geisterdorf. Es wurde schon 1839 nach einer Cholera-Epidemie verlassen, intakt sind nur noch vier uralte Kirchlein. Den schönsten Blick auf die Burg aus dem 11.Jh. hast du vom Nachbargipfel aus. Dort haben Geórgios und Michális vor ihrem alten Geburtshaus ein kleines, uriges Café geschaffen. Hier fühlst du dich fast wie auf der Alm. Salate und kleine Snacks gibt’s immer, und manchmal wird auch der Grill angeworfen.


  • Casa Romana

    Touristenattraktionen
    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.

    • © Alexander Hassenstein, Thinkstock

    Italienische Archäologen legten 1933/34 eine einst prächtige römische Villa frei, deren übermannshohe Mauern größtenteils noch erhalten waren. Sie rekonstruierten sie so anschaulich, dass das Haus heute einen lebendigen Eindruck vom Wohnen in römischer Zeit vermittelt. Bei dieser imaginären Zeitreise durch eine Luxuswelt darf man aber auch nicht die hier arbeitenden Sklaven vergessen.


  • Kástro tis Neratziás

    Touristenattraktionen
    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.

    • Kástro tis Neratziás© Glow Images
    Insider-Tipp
    Zahlenrätsel und alte Wappen

    Lust auf Natur und ungewöhnliche Perspektiven? Die über 500 Jahre alte Hafenfestung der Kreuzritter ist viel mehr als „noch ’ne Burg“! Die Natur hat innerhalb ihrer Mauern ein wildromantisches Refugium gefunden. Zwischen blühenden Blumen und Büschen verstreut liegen steinerne Zeugen aus vielen Epochen, hellenistische Rundaltäre können als Picknicktisch genutzt werden. Absperrungen gibt es kaum, fast alle Mauern sind besteigbar. Über die Zinnen hinweg grüßen die Masten der Yachten, zwischen den Zinnen hindurch fällt der Blick auf das Städtchen und die Berge dahinter. Wer Suchspiele liebt, hält an den Mauern nach Wappen von Ordensgroßmeistern Ausschau oder versucht, die aufgemalten arabischen Ziffern zu finden, mit denen die Osmanen ihre Geschützstellungen durchnummerierten.


  • Platía

    Touristenattraktionen
    • © relaxman2, Thinkstock

    Hier, am Dorfplatz des noch teilweise von türkischstämmigen Muslimen bewohnten Orts Platáni kann man neben griechischer auch echt türkische Küche genießen.

    • Platía, Platáni
    • © relaxman2, Thinkstock

    Hier, am Dorfplatz des noch teilweise von türkischstämmigen Muslimen bewohnten Orts Platáni kann man neben griechischer auch echt türkische Küche genießen.

    • Platía, Platáni

  • Westliches Grabungsgebiet

    Touristenattraktionen
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Ein Spaziergang über das westliche Grabungsgelände gleicht dem Besuch eines archäologischen Abenteuerspielplatzes. Hier muss man sich nicht an vorgeschriebene Wege halten, darf zwischen Säulen herumkraxeln und auf jede Mauer steigen. Eidechsen wuseln herum, im Frühjahr überzieht ein Blütenteppich die archäologische Stätte zwischen Altstadt, Odéon und Casa Romana. Deutlich erkennbar sind die beiden Hauptstraßen dieses antiken Bezirks, deren altes Pflaster stellenweise gut erhalten blieb. Die lange Säulenreihe, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten. Die eindrucksvollsten Mauerreste waren Teil römischer Thermen, in die später eine frühchristliche Basilika hineingebaut wurde. Mehrere Bodenmosaike ehemaliger Villen sind eine eingehende Betrachtung wert. Am nördlichen Rand des Grabungsgebiets liegt unter einem modernen Schutzdach das größte Mosaik. Ein Saum voller amüsanter Darstellungen wilder Tiere umzieht ein rechteckiges Bildfeld, das das Urteil des Páris zeigt. Zwei weitere Mosaike mit Unterhaltungswert warten am östlichen Ende des Grabungsgebiets unter kleineren Schutzdächern an ihrem Originalfundort. Die dargestellten drei Gladiatoren müssen zu ihrer Zeit so populär gewesen sein wie heutzutage Fußballprofis, denn sie werden durch Inschriften sogar namentlich genannt: Aigialos, Zephyros und Ylas. Auf dem Mosaik kämpft der halbnackte Zephyros mit Dreizack und Kurzschwert in den Händen gegen Ylas, der Helm, Schild und Brustpanzer trägt. Das zweite Mosaik erklärt, wie unser Kontinent zu seinem Namen kam: Göttervater Zeus hat sich in die junge phönizische Königstochter Europa verliebt. Er entführt sie in Gestalt eines weißen Stiers nach Kreta und macht sie zu seiner Frau. Der Erdteil trägt fortan den Namen der schönen Prinzessin. Im Mosaik ist die Entführungsszene dargestellt. Ein Delphin begleitet die beiden auf ihrer Reise über das Meer, ein Eros mit der Glutfackel des Begehrens in der Hand führt den Stier.

    • 853 00 Kos
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Ein Spaziergang über das westliche Grabungsgelände gleicht dem Besuch eines archäologischen Abenteuerspielplatzes. Hier muss man sich nicht an vorgeschriebene Wege halten, darf zwischen Säulen herumkraxeln und auf jede Mauer steigen. Eidechsen wuseln herum, im Frühjahr überzieht ein Blütenteppich die archäologische Stätte zwischen Altstadt, Odéon und Casa Romana. Deutlich erkennbar sind die beiden Hauptstraßen dieses antiken Bezirks, deren altes Pflaster stellenweise gut erhalten blieb. Die lange Säulenreihe, die 1930 wieder aufgestellt wurde, gehörte zum Gymnasion, einer Halle, in der einst Athleten trainierten. Die eindrucksvollsten Mauerreste waren Teil römischer Thermen, in die später eine frühchristliche Basilika hineingebaut wurde. Mehrere Bodenmosaike ehemaliger Villen sind eine eingehende Betrachtung wert. Am nördlichen Rand des Grabungsgebiets liegt unter einem modernen Schutzdach das größte Mosaik. Ein Saum voller amüsanter Darstellungen wilder Tiere umzieht ein rechteckiges Bildfeld, das das Urteil des Páris zeigt. Zwei weitere Mosaike mit Unterhaltungswert warten am östlichen Ende des Grabungsgebiets unter kleineren Schutzdächern an ihrem Originalfundort. Die dargestellten drei Gladiatoren müssen zu ihrer Zeit so populär gewesen sein wie heutzutage Fußballprofis, denn sie werden durch Inschriften sogar namentlich genannt: Aigialos, Zephyros und Ylas. Auf dem Mosaik kämpft der halbnackte Zephyros mit Dreizack und Kurzschwert in den Händen gegen Ylas, der Helm, Schild und Brustpanzer trägt. Das zweite Mosaik erklärt, wie unser Kontinent zu seinem Namen kam: Göttervater Zeus hat sich in die junge phönizische Königstochter Europa verliebt. Er entführt sie in Gestalt eines weißen Stiers nach Kreta und macht sie zu seiner Frau. Der Erdteil trägt fortan den Namen der schönen Prinzessin. Im Mosaik ist die Entführungsszene dargestellt. Ein Delphin begleitet die beiden auf ihrer Reise über das Meer, ein Eros mit der Glutfackel des Begehrens in der Hand führt den Stier.

    • 853 00 Kos

  • Grab des Harmylos

    Architektonische Highlights

    Die gewölbte Grabkammer mit je sechs Grabnischen an ihren beiden Längsseiten wird der Legende nach dem antiken Helden Harmylos zugeschrieben, dem mythischen Stammvater des ersten koischen Herrschergeschlechts. Er wurde hier gemeinsam mit den zwölf olympischen Göttern verehrt. Über dem Grabbau stand eine kleine ionische Säulenhalle, von der aber nur noch wenige Bruchstücke verstreut am Boden liegen. Ihre Rückwand wurde später als Seitenwand der kleinen Christuskapelle wieder verwendet, in deren Mauerwerk auf der Westseite auch zwei schöne antike Quader mit Reliefleiste, ein Inschriftenstein und ein frühchristliches Kreuzrelief eingefügt wurden.

    • Pýli

    Die gewölbte Grabkammer mit je sechs Grabnischen an ihren beiden Längsseiten wird der Legende nach dem antiken Helden Harmylos zugeschrieben, dem mythischen Stammvater des ersten koischen Herrschergeschlechts. Er wurde hier gemeinsam mit den zwölf olympischen Göttern verehrt. Über dem Grabbau stand eine kleine ionische Säulenhalle, von der aber nur noch wenige Bruchstücke verstreut am Boden liegen. Ihre Rückwand wurde später als Seitenwand der kleinen Christuskapelle wieder verwendet, in deren Mauerwerk auf der Westseite auch zwei schöne antike Quader mit Reliefleiste, ein Inschriftenstein und ein frühchristliches Kreuzrelief eingefügt wurden.

    • Pýli

  • Odéon

    Museen
    • © Manolis Smalios, Shutterstock

    In dem kleinen römischen Theater aus dem 2.Jh. fanden in der Antike musikalische und pantomimische Aufführungen sowie Lyrikveranstaltungen statt. Ursprünglich war der gesamte Bau mit seinen 15 Sitzreihen überdacht. Die Katakomben unter den Rängen wurden teilweise als Läden genutzt. Heute begleitet dort eine sphärische Klanginstallation den Besucher durch eine Ausstellung zur Geschichte des römischen Theaterbaus.

    • © Manolis Smalios, Shutterstock

    In dem kleinen römischen Theater aus dem 2.Jh. fanden in der Antike musikalische und pantomimische Aufführungen sowie Lyrikveranstaltungen statt. Ursprünglich war der gesamte Bau mit seinen 15 Sitzreihen überdacht. Die Katakomben unter den Rängen wurden teilweise als Läden genutzt. Heute begleitet dort eine sphärische Klanginstallation den Besucher durch eine Ausstellung zur Geschichte des römischen Theaterbaus.


  • Traditional House

    Museen
    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Der Kulturverein von Antimáchia hat ein altes Bauernhaus in eine Art Folkloremuseum verwandelt. Hier sieht man, wie eine 14-köpfige Familie noch bis in die 1950er-Jahre hinein in Antimáchia lebte. Einer der drei Räume im Haupthaus war der Stall, in einem Anbau stehen Webstuhl und Backofen. In einem steinernen Becken auf dem Vorhof wurde das vom Dorfbrunnen geholte Wasser gespeichert.

    • Antimáchia
    • © Volker Rauch, Shutterstock

    Der Kulturverein von Antimáchia hat ein altes Bauernhaus in eine Art Folkloremuseum verwandelt. Hier sieht man, wie eine 14-köpfige Familie noch bis in die 1950er-Jahre hinein in Antimáchia lebte. Einer der drei Räume im Haupthaus war der Stall, in einem Anbau stehen Webstuhl und Backofen. In einem steinernen Becken auf dem Vorhof wurde das vom Dorfbrunnen geholte Wasser gespeichert.

    • Antimáchia

  • Ágios Ioánnis Pródromos

    Architektonische Highlights
    • Ágios Ioánnis Pródromos© Glow Images

    Das auch Ágios Ioánnis Thymianós genannte, ehemalige kleine Kloster steht heute einsam und verlassen über der Westküste von Kos. Vom Ende des Zufahrtswegs aus führen 43 Stufen hinunter auf die Klosterterrasse, auf der eine uralte, stützungsbedürftige Platane die kleine Klosterkirche überschattet. Auf der Terrasse sind Zementtische und -bänke zu sehen. Wer sich fragt, welche Funktion diese haben, sollte das Glück haben und den Ort zum großen Kirchweihfest im August besuchen. Dann verwandelt sich der beschauliche Platz in einen Ort ausgelassener Lebensfreude, wenn sich bis zu 400 Pilger zum gemeinsamem Essen, Trinken und Tanzen versammeln. Zum Picknick eignet sich die Terrasse auch an jedem anderen Schönwettertag. Der ehemalige Zellentrakt ist heute nur noch Ruine, und die alte Glocke im Baum davor wird nur noch selten geläutet.

    • Ágios Ioánnis Pródromos© Glow Images

    Das auch Ágios Ioánnis Thymianós genannte, ehemalige kleine Kloster steht heute einsam und verlassen über der Westküste von Kos. Vom Ende des Zufahrtswegs aus führen 43 Stufen hinunter auf die Klosterterrasse, auf der eine uralte, stützungsbedürftige Platane die kleine Klosterkirche überschattet. Auf der Terrasse sind Zementtische und -bänke zu sehen. Wer sich fragt, welche Funktion diese haben, sollte das Glück haben und den Ort zum großen Kirchweihfest im August besuchen. Dann verwandelt sich der beschauliche Platz in einen Ort ausgelassener Lebensfreude, wenn sich bis zu 400 Pilger zum gemeinsamem Essen, Trinken und Tanzen versammeln. Zum Picknick eignet sich die Terrasse auch an jedem anderen Schönwettertag. Der ehemalige Zellentrakt ist heute nur noch Ruine, und die alte Glocke im Baum davor wird nur noch selten geläutet.


  • Palazzo di Giustizia

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Reines Gewissen?

    Neben allem Übel bescherten die italienischen Besatzer Kos in den Jahren 1928–36 auch etwas bleibend Schönes: verspielte Architektur mit Elementen der westlichen Gotik und orientalischer Baukunst. Ein gutes Beispiel ist das Gerichtsgebäude – fast ein kleiner Palast zwischen der Uferstraße und der Platane des Hippokrates. Der 1928 eingeweihte Bau dient auch heute noch teilweise als Gericht; außerdem sind hier verschiedene Behörden und das koische Forstamt untergebracht. Wag dich ruhig hinein, denn der Innenhof ist sehr sehenswert, falls man darin nicht zwangsweise untergebracht wird. Erhalten blieben aus der italienischen Besatzungszeit auch die Markthalle, das Archäologische Museum und das Albergo Gelsomino direkt am Meer, das 2018/19 in ein kleines Luxushotel umgewandelt wurde.

    Insider-Tipp
    Reines Gewissen?

    Neben allem Übel bescherten die italienischen Besatzer Kos in den Jahren 1928–36 auch etwas bleibend Schönes: verspielte Architektur mit Elementen der westlichen Gotik und orientalischer Baukunst. Ein gutes Beispiel ist das Gerichtsgebäude – fast ein kleiner Palast zwischen der Uferstraße und der Platane des Hippokrates. Der 1928 eingeweihte Bau dient auch heute noch teilweise als Gericht; außerdem sind hier verschiedene Behörden und das koische Forstamt untergebracht. Wag dich ruhig hinein, denn der Innenhof ist sehr sehenswert, falls man darin nicht zwangsweise untergebracht wird. Erhalten blieben aus der italienischen Besatzungszeit auch die Markthalle, das Archäologische Museum und das Albergo Gelsomino direkt am Meer, das 2018/19 in ein kleines Luxushotel umgewandelt wurde.


  • Kastrí

    Landschaftliche Highlights
    • Kastrí© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Nichts für Nichtschwimmer

    Die winzige, dem Strand der Kámbos-Ebene und der Basilika Ágios Stéfanos unmittelbar vorgelagerte Felseninsel ist unbewohnt. Auf ihr steht nur ein kleines, meist verschlossenes Kirchlein, das dem hl. Nikolaus geweiht ist. Zwischen Schwimmbojen hindurch, die Motorboote und Surfer an der Passage hindern sollen, kann man zum Inselchen teils schwimmend, teils watend hinübergelangen, kommt dort allerdings nur kraxelnd an Land.

    • Kastrí
    • Kastrí© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Nichts für Nichtschwimmer

    Die winzige, dem Strand der Kámbos-Ebene und der Basilika Ágios Stéfanos unmittelbar vorgelagerte Felseninsel ist unbewohnt. Auf ihr steht nur ein kleines, meist verschlossenes Kirchlein, das dem hl. Nikolaus geweiht ist. Zwischen Schwimmbojen hindurch, die Motorboote und Surfer an der Passage hindern sollen, kann man zum Inselchen teils schwimmend, teils watend hinübergelangen, kommt dort allerdings nur kraxelnd an Land.

    • Kastrí

  • Plátanos tou Ippokráti

    Landschaftliche Highlights
    • © Pavel Baidin, Shutterstock

    Auf einem kleinen Platz zwischen dem Zugang zur Burg und der Hadji-Hassan-Moschee grünt noch immer eine Platane, deren Alter Biologen auf fast 2000 Jahre schätzen. Eine koische Legende macht sie sogar noch älter. Hippokrates soll sie selbst gepflanzt, darunter geruht und seine Schüler unterrichtet haben. Eine andere Legende berichtet, der Apostel Paulus habe unter dieser Platane das Christentum gepredigt. Ihr genaues Alter lässt sich jedoch nicht feststellen, da es keine Jahresringe gibt: Der Baum ist innen weitgehend hohl, ihre verbliebenen Reste müssen gestützt werden.

    • Platía Platanoú, 853 00 Kos
    • © Pavel Baidin, Shutterstock

    Auf einem kleinen Platz zwischen dem Zugang zur Burg und der Hadji-Hassan-Moschee grünt noch immer eine Platane, deren Alter Biologen auf fast 2000 Jahre schätzen. Eine koische Legende macht sie sogar noch älter. Hippokrates soll sie selbst gepflanzt, darunter geruht und seine Schüler unterrichtet haben. Eine andere Legende berichtet, der Apostel Paulus habe unter dieser Platane das Christentum gepredigt. Ihr genaues Alter lässt sich jedoch nicht feststellen, da es keine Jahresringe gibt: Der Baum ist innen weitgehend hohl, ihre verbliebenen Reste müssen gestützt werden.

    • Platía Platanoú, 853 00 Kos

  • Ágios Pávlos

    Touristenattraktionen
    • © Georgios Tsichlis, Shutterstock

    Die Reste der dem Apostel Paulus geweihten Basilika am Ortsrand von Tigáki liegen sehr idyllisch inmitten einer grünen Landschaft. Erhalten sind die hohen Mauern der Taufkapelle mit kreuzförmigem Taufbecken und einige Grundmauern. Die hier entdeckten Fußbodenmosaike sind zu ihrem Schutz mit Kies bedeckt worden und dadurch leider nicht sichtbar.

    • Tigáki
    • © Georgios Tsichlis, Shutterstock

    Die Reste der dem Apostel Paulus geweihten Basilika am Ortsrand von Tigáki liegen sehr idyllisch inmitten einer grünen Landschaft. Erhalten sind die hohen Mauern der Taufkapelle mit kreuzförmigem Taufbecken und einige Grundmauern. Die hier entdeckten Fußbodenmosaike sind zu ihrem Schutz mit Kies bedeckt worden und dadurch leider nicht sichtbar.

    • Tigáki

  • Archaiologikó Mousío

    Museen

    Der 1936 errichtete Bau aus der italienischen Besatzungszeit präsentiert seine Sammlungen in mehreren Räumen. Ein erster Höhepunkt des Rundgangs befindet sich im Innenhof des Museums, dem Atrium: ein farbiges Bodenmosaik aus dem 3.Jh., also aus römischer Zeit. Das Werk wird ins 2.oder 3.Jh. datiert. Im vom Atrium aus östlich gelegenen Saal befinden sich weitere römische Statuen. Auffällig sind zwei Statuen der vielbrüstigen Artemis. Ob es sich bei den Formen auf ihrem Oberkörper aber tatsächlich um Brüste oder um Stierhoden handelt, ist unter Fachleuten umstritten: Nach Meinung einiger Archäologen war es im großen Artemis-Tempel von Ephesos in Kleinasien üblich, der Marmorstatue der Göttin die Hoden geopferter Tiere anzuheften. Der größte Saal des Museums zeigt v.a. hellenistische Statuen. In einem Raum am Nordende steht die kunsthistorisch wertvollste Skulptur des Museums, eine nachdenklich schauende Männerfigur aus dem 4.Jh. v.Chr. Sie stellt wahrscheinlich den Arzt Hippokrates dar.

    Der 1936 errichtete Bau aus der italienischen Besatzungszeit präsentiert seine Sammlungen in mehreren Räumen. Ein erster Höhepunkt des Rundgangs befindet sich im Innenhof des Museums, dem Atrium: ein farbiges Bodenmosaik aus dem 3.Jh., also aus römischer Zeit. Das Werk wird ins 2.oder 3.Jh. datiert. Im vom Atrium aus östlich gelegenen Saal befinden sich weitere römische Statuen. Auffällig sind zwei Statuen der vielbrüstigen Artemis. Ob es sich bei den Formen auf ihrem Oberkörper aber tatsächlich um Brüste oder um Stierhoden handelt, ist unter Fachleuten umstritten: Nach Meinung einiger Archäologen war es im großen Artemis-Tempel von Ephesos in Kleinasien üblich, der Marmorstatue der Göttin die Hoden geopferter Tiere anzuheften. Der größte Saal des Museums zeigt v.a. hellenistische Statuen. In einem Raum am Nordende steht die kunsthistorisch wertvollste Skulptur des Museums, eine nachdenklich schauende Männerfigur aus dem 4.Jh. v.Chr. Sie stellt wahrscheinlich den Arzt Hippokrates dar.


  • Alíki

    Touristenattraktionen
    • © milosducati, Thinkstock
    • © milosducati, Thinkstock

    Die ehemalige Saline, in der schon seit Langem kein Salz mehr gewonnen wird, steht heute unter Naturschutz. Im Winterhalbjahr beziehen hier zahlreiche Wasservögel Quartier, darunter auch Flamingos.

    • © milosducati, Thinkstock
    • © milosducati, Thinkstock

    Die ehemalige Saline, in der schon seit Langem kein Salz mehr gewonnen wird, steht heute unter Naturschutz. Im Winterhalbjahr beziehen hier zahlreiche Wasservögel Quartier, darunter auch Flamingos.


  • Evangelismós tis Theotókou

    Architektonische Highlights

    Die Kirche Evangelismós tis Theotókou aus dem Jahr 1910 am Hauptplatz des kleinen Weilers Evangelístria ist weithin sichtbar. Innen wird die Kirche seit 1987 nach und nach mit Fresken im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt.

    • Platía, Evangelístria

    Die Kirche Evangelismós tis Theotókou aus dem Jahr 1910 am Hauptplatz des kleinen Weilers Evangelístria ist weithin sichtbar. Innen wird die Kirche seit 1987 nach und nach mit Fresken im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt.

    • Platía, Evangelístria

  • Capáma

    Touristenattraktionen

    Die Ruinen der aus frühchristlicher Zeit stammenden Basilika Capáma liegen am oberen Ortsrand des großen Straßendorfs Zipári. Zu sehen gibt es eine gut erhaltene Apsis und ein kreuzförmiges Taufbecken.

    • Zipári

    Die Ruinen der aus frühchristlicher Zeit stammenden Basilika Capáma liegen am oberen Ortsrand des großen Straßendorfs Zipári. Zu sehen gibt es eine gut erhaltene Apsis und ein kreuzförmiges Taufbecken.

    • Zipári

  • Kástro Antimáchi

    Touristenattraktionen

    Die Straße zur Burg von Antimáchia überquert eine zerklüftete Hochebene. Schon von Weitem setzt sich die lange Zinnenreihe des mächtigsten Festungsbaus der Insel deutlich vom Himmel ab. Der Weg endet vor dem Nordtor des von den Venezianern im 13.Jh. begonnenen und von den Johanniterrittern im 14.Jh. vollendeten Festungsbaus, der zugleich als Fluchtburg diente. Hast du das Außentor durchschritten, stehst du vor einem zweiten Tor, an dem das Wappen des Ordensgroßmeisters Pierre d'Aubusson und die Jahreszahl 1494 zu erkennen sind. Von den Gebäuden im Innern ist bis auf ein paar Zisternen fast nichts erhalten geblieben. Nur zwei kleine Kirchen stehen inmitten des mit Pflanzen überwucherten Innenraums des Kastells. Lohnend ist zum Abschluss des Besuchs ein Blick vom Südrand der Burg auf die ausgedehnte, fruchtbare Küstenebene von Kardámena und hinüber zur vulkanischen Nachbarinsel Níssiros. Die Anfahrt zur Burg ist von der Hauptstraße östlich von Antimáchia aus ausgeschildert. Ständig frei zugänglich

    Die Straße zur Burg von Antimáchia überquert eine zerklüftete Hochebene. Schon von Weitem setzt sich die lange Zinnenreihe des mächtigsten Festungsbaus der Insel deutlich vom Himmel ab. Der Weg endet vor dem Nordtor des von den Venezianern im 13.Jh. begonnenen und von den Johanniterrittern im 14.Jh. vollendeten Festungsbaus, der zugleich als Fluchtburg diente. Hast du das Außentor durchschritten, stehst du vor einem zweiten Tor, an dem das Wappen des Ordensgroßmeisters Pierre d'Aubusson und die Jahreszahl 1494 zu erkennen sind. Von den Gebäuden im Innern ist bis auf ein paar Zisternen fast nichts erhalten geblieben. Nur zwei kleine Kirchen stehen inmitten des mit Pflanzen überwucherten Innenraums des Kastells. Lohnend ist zum Abschluss des Besuchs ein Blick vom Südrand der Burg auf die ausgedehnte, fruchtbare Küstenebene von Kardámena und hinüber zur vulkanischen Nachbarinsel Níssiros. Die Anfahrt zur Burg ist von der Hauptstraße östlich von Antimáchia aus ausgeschildert. Ständig frei zugänglich


  • Akrotirio Ammoudiá

    Landschaftliche Highlights

    Die nördlichste Spitze der Insel Kos markiert das flache Kap Ammoudiá, auf dem sich heute ein Militärstützpunkt und ein Leuchtfeuer befinden. Unmittelbar am Kap beginnt der lange Sandstrand, der sich von hier bis Mastichári erstreckt.

    • 853 00 Kos

    Die nördlichste Spitze der Insel Kos markiert das flache Kap Ammoudiá, auf dem sich heute ein Militärstützpunkt und ein Leuchtfeuer befinden. Unmittelbar am Kap beginnt der lange Sandstrand, der sich von hier bis Mastichári erstreckt.

    • 853 00 Kos

  • Panagía Stylóti

    Architektonische Highlights

    Die Marienkirche in einsamer Landschaft scheint nur für einen Tag im Jahr gebaut zu sein: das Kirchweihfest im August. Das Kirchlein ist innen weitgehend schmucklos, doch um es herum stehen Zementtische und -bänke, die mehr als 1000 Festteilnehmer aufnehmen können. Die lassen sich hier alljährlich die typische Kirchweihkost schmecken, nämlich Kichererbsensuppe und gegrilltes Lamm oder Zicklein und genießen dazu Wein oder Ouzo. Der Kirchenschlüssel hängt über der Tür.

    • 853 01 Kéfalos

    Die Marienkirche in einsamer Landschaft scheint nur für einen Tag im Jahr gebaut zu sein: das Kirchweihfest im August. Das Kirchlein ist innen weitgehend schmucklos, doch um es herum stehen Zementtische und -bänke, die mehr als 1000 Festteilnehmer aufnehmen können. Die lassen sich hier alljährlich die typische Kirchweihkost schmecken, nämlich Kichererbsensuppe und gegrilltes Lamm oder Zicklein und genießen dazu Wein oder Ouzo. Der Kirchenschlüssel hängt über der Tür.

    • 853 01 Kéfalos

  • Archéo Théatro Astipalaia

    Touristenattraktionen

    Die spärlichen Überreste des Theaters der antiken Stadt Astypalaia liegen inmitten eines duftenden Kiefernwalds am Abgrund einer tiefen Schlucht. Erhalten blieben nur Reste von zwei Sitzreihen und einige Fragmente vom Bühnengebäude. Sie stammen aus dem 2.Jh. v. Chr., also aus hellenistischer Zeit. 10 m links vom Ausgang erkennt man spärliche Reste eines antiken Demeterheiligtums. Das Theater liegt 1,5 km hinter dem Ortsende des Bergdorfs Kéfalos. Links von der Asphaltstraße zum Kloster Ágios Ioánnis Pródromos gelangt man durch ein ständig offen stehendes Tor im Zaun nach etwa 30 m zum Theater.

    Die spärlichen Überreste des Theaters der antiken Stadt Astypalaia liegen inmitten eines duftenden Kiefernwalds am Abgrund einer tiefen Schlucht. Erhalten blieben nur Reste von zwei Sitzreihen und einige Fragmente vom Bühnengebäude. Sie stammen aus dem 2.Jh. v. Chr., also aus hellenistischer Zeit. 10 m links vom Ausgang erkennt man spärliche Reste eines antiken Demeterheiligtums. Das Theater liegt 1,5 km hinter dem Ortsende des Bergdorfs Kéfalos. Links von der Asphaltstraße zum Kloster Ágios Ioánnis Pródromos gelangt man durch ein ständig offen stehendes Tor im Zaun nach etwa 30 m zum Theater.


  • Asómati Taxiárches Gavriíl ke Michaíl

    Architektonische Highlights

    Die romantischsten Ruinen von Kos liegen einsam am Nordhang des Inselgebirges auf einem steil abfallenden Felsen. Hier liegen die steinernen Reste eines seit dem Mittelalter bewohnten und erst 1830 nach einer Choleraepidemie verlassenen Dorfs verstreut. Die Häuser sind mittlerweile zwar verfallen, aber vier der mittelalterlichen Kirchen stehen noch. Die am unteren Dorfrand gelegene und den körperlosen Erzengeln geweihte Kirche Asómati Taxiárches Gavriíl ke Michaíl mit spärlichen Freskenresten ist besonders stimmungsvoll.

    • Palaio Pyli, Paléa Pýli

    Die romantischsten Ruinen von Kos liegen einsam am Nordhang des Inselgebirges auf einem steil abfallenden Felsen. Hier liegen die steinernen Reste eines seit dem Mittelalter bewohnten und erst 1830 nach einer Choleraepidemie verlassenen Dorfs verstreut. Die Häuser sind mittlerweile zwar verfallen, aber vier der mittelalterlichen Kirchen stehen noch. Die am unteren Dorfrand gelegene und den körperlosen Erzengeln geweihte Kirche Asómati Taxiárches Gavriíl ke Michaíl mit spärlichen Freskenresten ist besonders stimmungsvoll.

    • Palaio Pyli, Paléa Pýli

  • Agía Paraskeví

    Architektonische Highlights
    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Die 1932/33 erbaute Bischofskirche von Kos steht weithin sichtbar auf einer Terrasse über der Markthalle der Stadt. Innen ist sie vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgeschmückt, die zumeist zwischen 1984 und 1989 entstanden. Diese Fresken wurden von koischen Familien gestiftet, deren Namen im unteren Teil des Bildfelds zu lesen sind.

    • © Nejdet Duzen, Shutterstock

    Die 1932/33 erbaute Bischofskirche von Kos steht weithin sichtbar auf einer Terrasse über der Markthalle der Stadt. Innen ist sie vollständig mit Wandmalereien im traditionellen byzantinischen Stil ausgeschmückt, die zumeist zwischen 1984 und 1989 entstanden. Diese Fresken wurden von koischen Familien gestiftet, deren Namen im unteren Teil des Bildfelds zu lesen sind.


  • Ágios Ioánnis

    Architektonische Highlights

    Die kleine Kapelle wurde unmittelbar über einer winzigen Höhlenkirche erbaut, in der noch Reste des Altars und der Wandmalereien zu erkennen sind. In der modernen Kapelle darüber sind zahlreiche Ikonen zu sehen, die auf verschiedene Weise Johannes den Täufer darstellen.

    • 853 00 Zipári

    Die kleine Kapelle wurde unmittelbar über einer winzigen Höhlenkirche erbaut, in der noch Reste des Altars und der Wandmalereien zu erkennen sind. In der modernen Kapelle darüber sind zahlreiche Ikonen zu sehen, die auf verschiedene Weise Johannes den Täufer darstellen.

    • 853 00 Zipári

  • Kímissis tis Theotókou

    Architektonische Highlights
    • © freisein, Shutterstock

    Die heutigen Form der Kirche im oberen Ortsteil entstand 1919.Ihr Inneres wurde 1992 bis 1995 vollständig mit Fresken im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt. Lediglich die Vorhalle (Narthex) blieb bisher noch ohne neuen Antrich. An der linken nördlichen Wand überrascht gleich im ersten Bildfeld die Unkompliziertheit der Griechen im Umgang mit ihren Heiligen: Auf der Brust des Erzengels Michael ist der Sicherungskasten für die Kirchenbeleuchtung installiert. Eine Stiftungsinschrift über der Nordtür würdigt Geórgios Katimetzóglou als Maler der Fresken. Am eindrucksvollsten sind die Darstellungen verschiedener neutestamentarischer Ereignisse. An der linken, nördlichen Wandfläche erkennst du u.a. die Hadesfahrt Christi: Er hat die Tore zur Hölle gewaltsam aufgebrochen und befreit nun Adam und die hinter ihm stehende Eva sowie die beiden Könige David und Salomon als Erste aus der Unterwelt. An der rechten, südlichen Wandfläche ist u. a. Mariä Entschlafung zu sehen: Jesus steht zusammen mit den Aposteln am Sterbebett Marias und hat deren Seele, dargestellt in Form eines in Binden gewickelten Kindes, bereits in seine Hände genommen, um sie gen Himmel zu tragen. Ganztags geöffnet

    • Zía
    • © freisein, Shutterstock

    Die heutigen Form der Kirche im oberen Ortsteil entstand 1919.Ihr Inneres wurde 1992 bis 1995 vollständig mit Fresken im traditionellen byzantinischen Stil ausgemalt. Lediglich die Vorhalle (Narthex) blieb bisher noch ohne neuen Antrich. An der linken nördlichen Wand überrascht gleich im ersten Bildfeld die Unkompliziertheit der Griechen im Umgang mit ihren Heiligen: Auf der Brust des Erzengels Michael ist der Sicherungskasten für die Kirchenbeleuchtung installiert. Eine Stiftungsinschrift über der Nordtür würdigt Geórgios Katimetzóglou als Maler der Fresken. Am eindrucksvollsten sind die Darstellungen verschiedener neutestamentarischer Ereignisse. An der linken, nördlichen Wandfläche erkennst du u.a. die Hadesfahrt Christi: Er hat die Tore zur Hölle gewaltsam aufgebrochen und befreit nun Adam und die hinter ihm stehende Eva sowie die beiden Könige David und Salomon als Erste aus der Unterwelt. An der rechten, südlichen Wandfläche ist u. a. Mariä Entschlafung zu sehen: Jesus steht zusammen mit den Aposteln am Sterbebett Marias und hat deren Seele, dargestellt in Form eines in Binden gewickelten Kindes, bereits in seine Hände genommen, um sie gen Himmel zu tragen. Ganztags geöffnet

    • Zía

  • Panagía i Palatianí

    Architektonische Highlights

    Die kleine, erst 1988 erbaute Kapelle mit weiß gekalkten Wänden und blauem Tonnengewölbedach ist weithin sichtbar, aber uninteressant. Nur wenige Meter von ihr entfernt jedoch steht die Ruine einer alten Marienkapelle, für deren Bau sorgfältig behauene Quader eines antiken Tempels verwendet wurden, der sich einst an dieser Stelle erhob.

    • 853 01 Kéfalos

    Die kleine, erst 1988 erbaute Kapelle mit weiß gekalkten Wänden und blauem Tonnengewölbedach ist weithin sichtbar, aber uninteressant. Nur wenige Meter von ihr entfernt jedoch steht die Ruine einer alten Marienkapelle, für deren Bau sorgfältig behauene Quader eines antiken Tempels verwendet wurden, der sich einst an dieser Stelle erhob.

    • 853 01 Kéfalos

  • Pyli tou Forou

    Touristenattraktionen

    Prächtige Bougainvilleen ranken sich am Tor der Steuern empor, durch das man von der Platía Eleftherías aus auf die Odós Nafklírou gelangt. Es trägt seinen Namen wohl deshalb, weil hier im Mittelalter die Kaufleute, die Waren in Kos anbieten wollten, ihren Zoll zu entrichten hatten.

    • Odós Nafklírou, 853 00 Kos

    Prächtige Bougainvilleen ranken sich am Tor der Steuern empor, durch das man von der Platía Eleftherías aus auf die Odós Nafklírou gelangt. Es trägt seinen Namen wohl deshalb, weil hier im Mittelalter die Kaufleute, die Waren in Kos anbieten wollten, ihren Zoll zu entrichten hatten.

    • Odós Nafklírou, 853 00 Kos

  • Panagía ton Kastrianón

    Architektonische Highlights

    Die auf einem kleinen Plateau unterhalb der Burg von Alt-Pýli gelegene große Marienkirche Panagía ton Kastrianón ist besonders stimmungsvoll. Sie wurde bereits im 11.Jh. erbaut und birgt Freskenreste aus dem 14.Jh. Das ganze Jahr über sind in ihr Stühle aufgestapelt, die einmal jährlich beim großen Kirchweihfest am 1.und 2.Februar für die zum fröhlichen Festmahl versammelten Pilger benötigt werden.

    Die auf einem kleinen Plateau unterhalb der Burg von Alt-Pýli gelegene große Marienkirche Panagía ton Kastrianón ist besonders stimmungsvoll. Sie wurde bereits im 11.Jh. erbaut und birgt Freskenreste aus dem 14.Jh. Das ganze Jahr über sind in ihr Stühle aufgestapelt, die einmal jährlich beim großen Kirchweihfest am 1.und 2.Februar für die zum fröhlichen Festmahl versammelten Pilger benötigt werden.