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Reiseführer
Kerman

Kerman Sehenswertes & Restaurants

Shahdad Kalouts / Kaluts
Landschaftliche Highlights
Kerman Province
Ganjali Khan Mosque
Touristenattraktionen
Kerman
Vakil Teahouse and Restaurant‌
Restaurants
Kerman
Vakil Bazaar
Märkte und Flohmärkte
Kerman
Bam
Geographical
Bam
Mahan
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Rayen
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Kerman

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Restaurants

    Märkte und Flohmärkte

    Geographical

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    Restaurants

    Märkte und Flohmärkte

    Geographical


  • Shahdad Kalouts / Kaluts

    Landschaftliche Highlights
    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Monument Valley auf iranisch, natürlich ohne Marlboro Man: hochhaushohe Tafelberge, schroffe Wände, Zinken, von Horizont zu Horizont von fantasievoller Riesenhand aus dem Fels geschmirgelt. Je nach Stimmung kannst du ein Stück weit durch die Mondlandschaft stapfen, im Yogasitz der Stille lauschen oder mit dem Quad (werden an wechselnden Orten von ein paar geschäftstüchtigen jungen Männern verliehen) über die Dünen brausen. Wenn man nicht frühmorgens die ca. 150 km aus Kerman anreist, kann man schlicht, aber stimmig wohnen in den Dörfern Shahdad, Safi Abad oder Deh Seyf, etwa im Yadegar Guesthouse von Mr. Ghasemi. Zwei Extremerlebnisse keine 30 Autominuten nördlich von Shahdad sind etwa der Salzfluss und das Gebiet Gandom-e Beryan, wo die Nasa vor ein paar Jahren mit 70,7° eine der höchsten je auf der Erde verzeichneten Bodentemperaturen maß.

    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Monument Valley auf iranisch, natürlich ohne Marlboro Man: hochhaushohe Tafelberge, schroffe Wände, Zinken, von Horizont zu Horizont von fantasievoller Riesenhand aus dem Fels geschmirgelt. Je nach Stimmung kannst du ein Stück weit durch die Mondlandschaft stapfen, im Yogasitz der Stille lauschen oder mit dem Quad (werden an wechselnden Orten von ein paar geschäftstüchtigen jungen Männern verliehen) über die Dünen brausen. Wenn man nicht frühmorgens die ca. 150 km aus Kerman anreist, kann man schlicht, aber stimmig wohnen in den Dörfern Shahdad, Safi Abad oder Deh Seyf, etwa im Yadegar Guesthouse von Mr. Ghasemi. Zwei Extremerlebnisse keine 30 Autominuten nördlich von Shahdad sind etwa der Salzfluss und das Gebiet Gandom-e Beryan, wo die Nasa vor ein paar Jahren mit 70,7° eine der höchsten je auf der Erde verzeichneten Bodentemperaturen maß.


  • Ganjali Khan Mosque

    Touristenattraktionen
    • © eFesenko, Shutterstock

    Kermans Antwort auf Isfahans Imam-Platz. Zugegeben eine Schmalspurversion, aber städteplanerisch ebenfalls aus einem Guss: auch 400 Jahre alt, autofrei, mit Arkaden gesäumt und mit architektonischen Hochkarätern bestückt. Highlights sind das Hammam, heute ein elegant renoviertes Museum für Badekultur, und an der Ostseite die Ganj-Ali-Khan-Moschee mit einer innen fast konkurrenzlos feinen Kuppel. In der Karawanserei nebenan haben diverse Kunsthandwerker ihre Läden und Ateliers.

    • © eFesenko, Shutterstock

    Kermans Antwort auf Isfahans Imam-Platz. Zugegeben eine Schmalspurversion, aber städteplanerisch ebenfalls aus einem Guss: auch 400 Jahre alt, autofrei, mit Arkaden gesäumt und mit architektonischen Hochkarätern bestückt. Highlights sind das Hammam, heute ein elegant renoviertes Museum für Badekultur, und an der Ostseite die Ganj-Ali-Khan-Moschee mit einer innen fast konkurrenzlos feinen Kuppel. In der Karawanserei nebenan haben diverse Kunsthandwerker ihre Läden und Ateliers.


  • Vakil Teahouse and Restaurant‌

    Restaurants
    • arabisch

    Kein Geheimtipp mehr. Aber unter den verfliesten Ziegelgewölben dieses 200 Jahre alten früheren Hammam muss man einfach einen Tee geschlürft oder ein Khoresht Boz Ghormeh, einen Eintopf aus Ziegenfleisch, Gemüse und Nüssen, gelöffelt haben. Tagsüber wie abends häufig Livemusik.

    Kein Geheimtipp mehr. Aber unter den verfliesten Ziegelgewölben dieses 200 Jahre alten früheren Hammam muss man einfach einen Tee geschlürft oder ein Khoresht Boz Ghormeh, einen Eintopf aus Ziegenfleisch, Gemüse und Nüssen, gelöffelt haben. Tagsüber wie abends häufig Livemusik.


  • Vakil Bazaar

    Märkte und Flohmärkte
    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Vorsicht, akute Kaufrauschgefahr! In dem über 1 km langen Ladenschlauch, einem der ältesten und buntesten des Iran, sollte man sich darauf einstellen. Denn nach Branchen sortiert gibt es hier vom Vasenteppich bis zum Schwarzen Kümmel alles, wofür Kerman berühmt ist.

    • © Andrea Lehotska, Shutterstock

    Vorsicht, akute Kaufrauschgefahr! In dem über 1 km langen Ladenschlauch, einem der ältesten und buntesten des Iran, sollte man sich darauf einstellen. Denn nach Branchen sortiert gibt es hier vom Vasenteppich bis zum Schwarzen Kümmel alles, wofür Kerman berühmt ist.


  • Bam

    Geographical
    • © PICADORPICTURES, Shutterstock

    Die Katastrophe war total: Als am zweiten Weihnachtstag 2003 in dieser Oase die Erde bebte, starben 35 000 Menschen und die einzigartige Festungsstadt aus Lehm glich einer Schutthalde. Die ganze Welt kam zu Hilfe. Das Ergebnis: eine wieder halbwegs auf die Beine gekommene moderne Stadt und eine inzwischen fast fertig aufgebaute Zitadelle – ein wenig steril naturgemäß, aber weiterhin äußerst imposant und sehenswert. Amüsanteste Unterkunft ist Akhbar’s Guesthouse, die dank des leutseligen Wirts eine Institution für Globetrotter seit den frühen 70ern ist, als man durch Bam langmähnig nach Indien trampte.

    • Bam
    • © PICADORPICTURES, Shutterstock

    Die Katastrophe war total: Als am zweiten Weihnachtstag 2003 in dieser Oase die Erde bebte, starben 35 000 Menschen und die einzigartige Festungsstadt aus Lehm glich einer Schutthalde. Die ganze Welt kam zu Hilfe. Das Ergebnis: eine wieder halbwegs auf die Beine gekommene moderne Stadt und eine inzwischen fast fertig aufgebaute Zitadelle – ein wenig steril naturgemäß, aber weiterhin äußerst imposant und sehenswert. Amüsanteste Unterkunft ist Akhbar’s Guesthouse, die dank des leutseligen Wirts eine Institution für Globetrotter seit den frühen 70ern ist, als man durch Bam langmähnig nach Indien trampte.

    • Bam

  • Mahan

    Geographical
    • © eFesenko, Shutterstock

    Das Städtchen, 35 km südöstlich, liefert den perfekten Kontrast zu all der knochentrockenen Wüste rundherum. Und zwar buchstäblich mit dem Prinzengarten, einem Idyll aus Kaskaden, Blumenrabatten und waldigem Grün, aufgespannt zwischen zwei zierlichen, abends romantisch beleuchteten Palästchen. Mit stimmungsvollem Restaurant im oberen Pavillon. Den Geist aufladen kannst du bei Nematollah Vali. Das Mausoleum des hochverehrten Sufi-Mystikers verströmt mit seinen uralten Bäumen, den weiten Gebetshallen und der türkis schillernden Kuppel eine weihevolle Atmosphäre. Versäume nicht den Blick ganz hinten in die über und über mit geheimnisvollen Kalligrafien verzierte Kammer, wo der Meister vor 600 Jahren zu meditieren pflegte.

    • Mahan
    • © eFesenko, Shutterstock

    Das Städtchen, 35 km südöstlich, liefert den perfekten Kontrast zu all der knochentrockenen Wüste rundherum. Und zwar buchstäblich mit dem Prinzengarten, einem Idyll aus Kaskaden, Blumenrabatten und waldigem Grün, aufgespannt zwischen zwei zierlichen, abends romantisch beleuchteten Palästchen. Mit stimmungsvollem Restaurant im oberen Pavillon. Den Geist aufladen kannst du bei Nematollah Vali. Das Mausoleum des hochverehrten Sufi-Mystikers verströmt mit seinen uralten Bäumen, den weiten Gebetshallen und der türkis schillernden Kuppel eine weihevolle Atmosphäre. Versäume nicht den Blick ganz hinten in die über und über mit geheimnisvollen Kalligrafien verzierte Kammer, wo der Meister vor 600 Jahren zu meditieren pflegte.

    • Mahan

  • Rayen

    Geographical
    • © arazu, Shutterstock

    Nachdem die Burg von Bam in Trümmern lag, schlüpfte die von Rayen rasch in die Rolle als touristische Topattraktion. Was auch insofern nahelag, als es von Kerman hierher nur 110 km sind. Gut, Rayen ist deutlich kleiner, dafür aber wunderbar kompakt. Eine Bilderbuchburg mit allem, was dazugehört, beschützt von einem doppelten Ring aus massiven Mauern und Türmen. Und das optische Sahnehäubchen liefert im Hintergrund der bis weit in den Sommer schneeweiße 4500-m-Gipfel des Kuh-e Hezar.

    • Rayen
    • © arazu, Shutterstock

    Nachdem die Burg von Bam in Trümmern lag, schlüpfte die von Rayen rasch in die Rolle als touristische Topattraktion. Was auch insofern nahelag, als es von Kerman hierher nur 110 km sind. Gut, Rayen ist deutlich kleiner, dafür aber wunderbar kompakt. Eine Bilderbuchburg mit allem, was dazugehört, beschützt von einem doppelten Ring aus massiven Mauern und Türmen. Und das optische Sahnehäubchen liefert im Hintergrund der bis weit in den Sommer schneeweiße 4500-m-Gipfel des Kuh-e Hezar.

    • Rayen

  • Kerman

    Geographical
    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Die Hauptstadt (600 000 Ew.) der gleichnamigen Provinz war immer schon Persiens Tor Richtung Indien. Ihr Lebenszweck: Handel, Handel, Handel. Er war und ist neben Teppich- und Textilproduktion und neuerdings der Autoerzeugung die Hauptquelle ihres Reichtums.

    • © Fernando Duarte Nogueira, Shutterstock

    Die Hauptstadt (600 000 Ew.) der gleichnamigen Provinz war immer schon Persiens Tor Richtung Indien. Ihr Lebenszweck: Handel, Handel, Handel. Er war und ist neben Teppich- und Textilproduktion und neuerdings der Autoerzeugung die Hauptquelle ihres Reichtums.