© Tomas Drahos, Shutterstock

Reiseführer
Kenia - Highlands & Der Norden

MARCO POLO Reiseführer

Kenia

15.95 €

Mehr

Ist erwähnt in Reiseführer:

Eine Reise in den Norden ist eine Reise in die unbekannte Hälfte Kenias. Über der grünen Landschaft des Hochlands thront der schneebedeckte, rau gezackte, heilige Berg der Kikuyu, der Mount Kenya, mit 5199 m der höchste Berg des Landes (der Kilimandscharo liegt auf tansanischem Boden).

Weiter nördlich beginnt die Halbwüste, das Land der Nomaden, die der lebensfeindlichen Umgebung gegen alle Widerstände ihren Lebensunterhalt abtrotzen. Die Reise abseits der viel betretenen Pfade lohnt sich für alle, die Originalität und Authentizität schätzen: Besucher erleben hier nicht nur eine der spektakulärsten Landschaften Kenias, sondern auch eine ganz eigene Tier- und Pflanzenwelt, die sich vollkommen von der restlichen Flora und Fauna des Landes unterscheidet. Die Bevölkerung im Norden ist bis heute ihren Traditionen verhaftet, auch deshalb, weil sie von der Entwicklung im Rest Kenias weitgehend abgehängt ist.

Kenia - Highlands & Der Norden Sehenswertes & Restaurants

Mount Kenya
Landschaftliche Highlights
Burguret Rte
Samburu County
Geographical
Samburu
Kamelsafari im Samburuland
Touristenattraktionen
Samburu District
Aberdare National Park
Landschaftliche Highlights
Ndaragwa
Meru National Park
Landschaftliche Highlights
Meru
Lewa Wildlife Conservancy
Landschaftliche Highlights
Isiolo
Ol Pejeta Conservancy
Landschaftliche Highlights
Nanyuki
Bogoriasee
Landschaftliche Highlights
Lorwok
Mathews Range Forest
Landschaftliche Highlights
Matthews Range
Laikipia County
Geographical
Laikipia County
Baringosee
Landschaftliche Highlights
Kenia
Turkana-See
Landschaftliche Highlights
Kenia
Laikipia
Geographical
Laikipia County

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Touristenattraktionen


  • Mount Kenya

    Landschaftliche Highlights
    • © Martin Mwaura, Shutterstock

    Die drei vom Schnee bedeckten Gipfel des Mount Kenya ragen nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt majestätisch in den Himmel. Kein Wunder, dass die im Hochland lebenden Kikuyu dort oben die Wohnstatt ihres Gottes Mwene- Nyaga vermuten. Drei bis vier Tage sollten Bergsteiger für den Aufstieg bis zum Lenana-Gipfel auf 4985 m rechnen. Wer den höchsten der drei Gipfel, den Batian auf 5199 m, erreichen will, braucht mindestens einen Tag mehr und neben guter Kondition auch viel bergsteigerische Erfahrung. Denn der Mount Kenya ist, anders als der Kilimandscharo, ein technisch höchst anspruchsvoller Berg. Ausgangspunkt für eine Besteigung ist die Ortschaft Naro Moru, gut drei Stunden Autofahrt von Nairobi entfernt.

    • Burguret Rte
    • © Martin Mwaura, Shutterstock

    Die drei vom Schnee bedeckten Gipfel des Mount Kenya ragen nur wenige Kilometer vom Äquator entfernt majestätisch in den Himmel. Kein Wunder, dass die im Hochland lebenden Kikuyu dort oben die Wohnstatt ihres Gottes Mwene- Nyaga vermuten. Drei bis vier Tage sollten Bergsteiger für den Aufstieg bis zum Lenana-Gipfel auf 4985 m rechnen. Wer den höchsten der drei Gipfel, den Batian auf 5199 m, erreichen will, braucht mindestens einen Tag mehr und neben guter Kondition auch viel bergsteigerische Erfahrung. Denn der Mount Kenya ist, anders als der Kilimandscharo, ein technisch höchst anspruchsvoller Berg. Ausgangspunkt für eine Besteigung ist die Ortschaft Naro Moru, gut drei Stunden Autofahrt von Nairobi entfernt.

    • Burguret Rte

  • Samburu County

    Geographical
    • © hecke61, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Regen bringt Leben

    Im Land der Samburu beginnt der wüste Norden Kenias, der die Heimat zahlreicher noch urtümlich lebender, nomadischer Stämme ist und mehr als nur einen Hauch von Wildwest verbreitet. Wer im Norden lebt, der sagt vor der Abreise nach Nairobi: „Ich fahre nach Kenia.“ So andersartig und zuweilen abgelegen sind die Regionen um Samburu und darüber hinaus. Dank einiger brandneuer Straßen rückt Kenia aber zusammen, und inzwischen kannst du bei einigen Reiseanbietern interessante Touren buchen, z. B. bei Adventure Expeditions, die auf nachhaltige Touren abseits der Touristenpfade spezialisiert sind. Zu beiden Seiten der Hauptstraße, die nach Norden bis zur äthiopischen Grenze führt, liegen die Nationalreservate Samburu, Buffalo Springs und Shaba. Unterbrochen von gewaltigen Inselbergen erstreckt sich eine anderweltliche Landschaft aus weißem Staub und Dornbüschen. Hier leben Tiere, die es nirgends sonst in Kenia gibt: das fein ziselierte Grevy-Zebra, auf den Hinterbeinen grasende Gerenuks und Netzgiraffen. Auch Leoparden kannst du hier besonders gut beobachten. Der Fluss Ewaso Ngiro (Samburu für „braunes Wasser“), der die Reservate Samburu und Buffalo Springs teilt, führt die meiste Zeit im Jahr kein Wasser. In der Regenzeit aber füllt sich das Flussbett oft binnen kürzester Zeit; Springfluten reißen Lastwagen und in Ausnahmefällen auch wassernahe Gebäude mit sich. Die trockene Landschaft beginnt binnen Stunden zu blühen: ein magischer Anblick.

    • Samburu
    • © hecke61, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Regen bringt Leben

    Im Land der Samburu beginnt der wüste Norden Kenias, der die Heimat zahlreicher noch urtümlich lebender, nomadischer Stämme ist und mehr als nur einen Hauch von Wildwest verbreitet. Wer im Norden lebt, der sagt vor der Abreise nach Nairobi: „Ich fahre nach Kenia.“ So andersartig und zuweilen abgelegen sind die Regionen um Samburu und darüber hinaus. Dank einiger brandneuer Straßen rückt Kenia aber zusammen, und inzwischen kannst du bei einigen Reiseanbietern interessante Touren buchen, z. B. bei Adventure Expeditions, die auf nachhaltige Touren abseits der Touristenpfade spezialisiert sind. Zu beiden Seiten der Hauptstraße, die nach Norden bis zur äthiopischen Grenze führt, liegen die Nationalreservate Samburu, Buffalo Springs und Shaba. Unterbrochen von gewaltigen Inselbergen erstreckt sich eine anderweltliche Landschaft aus weißem Staub und Dornbüschen. Hier leben Tiere, die es nirgends sonst in Kenia gibt: das fein ziselierte Grevy-Zebra, auf den Hinterbeinen grasende Gerenuks und Netzgiraffen. Auch Leoparden kannst du hier besonders gut beobachten. Der Fluss Ewaso Ngiro (Samburu für „braunes Wasser“), der die Reservate Samburu und Buffalo Springs teilt, führt die meiste Zeit im Jahr kein Wasser. In der Regenzeit aber füllt sich das Flussbett oft binnen kürzester Zeit; Springfluten reißen Lastwagen und in Ausnahmefällen auch wassernahe Gebäude mit sich. Die trockene Landschaft beginnt binnen Stunden zu blühen: ein magischer Anblick.

    • Samburu

  • Kamelsafari im Samburuland

    Touristenattraktionen

    Besser als auf einer Wanderung mit Kamelen lässt sich der Norden Kenias nicht erleben. Kundige Samburukrieger führen dich durch die unwegsame Dornensavanne und die Wüste und weihen dich in die Geheimnisse des Überlebens in dieser unwirtlichen Gegend ein. Je nach Preisklasse übernachtest du im Schlafsack am Lagerfeuer oder in einem mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zelt. Für eine Woche Safari muss man mit mindestens 1700 Euro pro Kopf rechnen, je mehr Teilnehmer es gibt, desto günstiger wird es. Gute Ausgangspunkte und Organisatoren sind das Sabuk-Camp im Norden Laikipias und das entlegene Desert Rose in South Horr, ein traumhaftes, harmonisch in den Hang des heiligen Berges Nyiru eingebettetes Camp.

    • Samburu District

    Besser als auf einer Wanderung mit Kamelen lässt sich der Norden Kenias nicht erleben. Kundige Samburukrieger führen dich durch die unwegsame Dornensavanne und die Wüste und weihen dich in die Geheimnisse des Überlebens in dieser unwirtlichen Gegend ein. Je nach Preisklasse übernachtest du im Schlafsack am Lagerfeuer oder in einem mehr oder weniger luxuriös ausgestatteten Zelt. Für eine Woche Safari muss man mit mindestens 1700 Euro pro Kopf rechnen, je mehr Teilnehmer es gibt, desto günstiger wird es. Gute Ausgangspunkte und Organisatoren sind das Sabuk-Camp im Norden Laikipias und das entlegene Desert Rose in South Horr, ein traumhaftes, harmonisch in den Hang des heiligen Berges Nyiru eingebettetes Camp.

    • Samburu District

  • Aberdare National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Philou1000, Shutterstock

    In die unwegsamen Wälder dieses bis zu 4000 m hohen Gebirgszuges zogen die Mau- Mau-Rebellen sich in den 1950er-Jahren vor den britischen Truppen zurück und konnten so weiter für die Unabhängigkeit kämpfen. Bis heute leben in den von Mooren durchzogenen dichten Wäldern geschätzte 6000 Elefanten, Leoparden, Büffel und die seltene Bongo-Antilope. Die Landschaft im stets kühlen Wald der Aberdares ist atemberaubend: enge, tiefe Täler, an deren Flanken Wasserfälle Dutzende Meter in die Tiefe rauschen. Die Aberdares sind das wichtigste Wassereinzugsgebiet des Landes. Seit Jahren tobt deshalb ein Konflikt zwischen Umweltschützern und Siedlern, die den Wald von den Rändern her brandroden und ihn damit Jahr für Jahr verkleinern. Noch größer ist der Schaden, den korrupte Unternehmer mit illegalem Holzeinschlag im großen Stil verursachen.

    • © Philou1000, Shutterstock

    In die unwegsamen Wälder dieses bis zu 4000 m hohen Gebirgszuges zogen die Mau- Mau-Rebellen sich in den 1950er-Jahren vor den britischen Truppen zurück und konnten so weiter für die Unabhängigkeit kämpfen. Bis heute leben in den von Mooren durchzogenen dichten Wäldern geschätzte 6000 Elefanten, Leoparden, Büffel und die seltene Bongo-Antilope. Die Landschaft im stets kühlen Wald der Aberdares ist atemberaubend: enge, tiefe Täler, an deren Flanken Wasserfälle Dutzende Meter in die Tiefe rauschen. Die Aberdares sind das wichtigste Wassereinzugsgebiet des Landes. Seit Jahren tobt deshalb ein Konflikt zwischen Umweltschützern und Siedlern, die den Wald von den Rändern her brandroden und ihn damit Jahr für Jahr verkleinern. Noch größer ist der Schaden, den korrupte Unternehmer mit illegalem Holzeinschlag im großen Stil verursachen.


  • Meru National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Tristan Kyle Bruce, Shutterstock

    Die Savannen des Meru-Nationalparks sind das vielleicht bestgehütete Safarigeheimnis Kenias. Nachdem in den 1980er-Jahren bewaffnete Banden aus Somalia Elefanten und Nashörner jagten und Besucher vertrieben, kam lange niemand mehr hierher. Dieser Tage ist der Park nicht nur sicher, sondern wieder voller Wildtiere, die man praktisch für sich alleine hat. Im hohen Gras ist man allerdings auf die Ortskenntnis und den Adlerblick der kundigen Führer angewiesen. Sumpflandschaft und dichte Flusswälder ergänzen das reichhaltige Panorama des Parks.

    • © Tristan Kyle Bruce, Shutterstock

    Die Savannen des Meru-Nationalparks sind das vielleicht bestgehütete Safarigeheimnis Kenias. Nachdem in den 1980er-Jahren bewaffnete Banden aus Somalia Elefanten und Nashörner jagten und Besucher vertrieben, kam lange niemand mehr hierher. Dieser Tage ist der Park nicht nur sicher, sondern wieder voller Wildtiere, die man praktisch für sich alleine hat. Im hohen Gras ist man allerdings auf die Ortskenntnis und den Adlerblick der kundigen Führer angewiesen. Sumpflandschaft und dichte Flusswälder ergänzen das reichhaltige Panorama des Parks.


  • Lewa Wildlife Conservancy

    Landschaftliche Highlights
    • © Joseph Sohm, Shutterstock

    Die ehemalige Rinderfarm (18 000 ha groß) wird heute von einer privaten Stiftung als Naturschutzgebiet verwaltet. Zu ihren Aufgaben gehören der Schutz von Nashörnern und die Förderung von Tourismusprojekten, die die lokale Bevölkerung miteinbeziehen. Besucher werden deshalb von Führern aus der Region durch das Schutzgebiet geführt, in dem neben Nashörnern auch Löwen und Leoparden beobachtet werden können. Eine exklusive Unterkunft ist das Lewa Safari Camp, dessen luxuriös ausgestattete Zelte Blick auf den Mount Kenya bieten.

    • © Joseph Sohm, Shutterstock

    Die ehemalige Rinderfarm (18 000 ha groß) wird heute von einer privaten Stiftung als Naturschutzgebiet verwaltet. Zu ihren Aufgaben gehören der Schutz von Nashörnern und die Förderung von Tourismusprojekten, die die lokale Bevölkerung miteinbeziehen. Besucher werden deshalb von Führern aus der Region durch das Schutzgebiet geführt, in dem neben Nashörnern auch Löwen und Leoparden beobachtet werden können. Eine exklusive Unterkunft ist das Lewa Safari Camp, dessen luxuriös ausgestattete Zelte Blick auf den Mount Kenya bieten.


  • Ol Pejeta Conservancy

    Landschaftliche Highlights
    • © Maggy Meyer, Shutterstock

    Löwen und Elefanten sind die Stars im Schutzgebiet der Ol Pejeta Ranch, einer der ältesten und traditionsreichsten in Laikipia – und ein zahmes Nashorn, das sich sogar streicheln lässt. Auch sonst hat man sich im Reservat auf den Schutz von Spitzmaulnashörnern spezialisiert, von denen es zahlreiche zu sehen gibt. Einmalig in Kenia ist das abgezäunte Schutzgebiet für Schimpansen, die von der Jane-Goodall-Stiftung vor dem Bürgerkrieg in Burundi gerettet wurden. Die Menschenaffen leben auf einer Insel, zu der man mit einem Boot übersetzt. Dort kann man ihnen – getrennt durch einen Zaun – beim Spielen zusehen. Ein schönes, auch für kleinere Kinder geeignetes Camp ist Sweetwaters.

    • © Maggy Meyer, Shutterstock

    Löwen und Elefanten sind die Stars im Schutzgebiet der Ol Pejeta Ranch, einer der ältesten und traditionsreichsten in Laikipia – und ein zahmes Nashorn, das sich sogar streicheln lässt. Auch sonst hat man sich im Reservat auf den Schutz von Spitzmaulnashörnern spezialisiert, von denen es zahlreiche zu sehen gibt. Einmalig in Kenia ist das abgezäunte Schutzgebiet für Schimpansen, die von der Jane-Goodall-Stiftung vor dem Bürgerkrieg in Burundi gerettet wurden. Die Menschenaffen leben auf einer Insel, zu der man mit einem Boot übersetzt. Dort kann man ihnen – getrennt durch einen Zaun – beim Spielen zusehen. Ein schönes, auch für kleinere Kinder geeignetes Camp ist Sweetwaters.


  • Bogoriasee

    Landschaftliche Highlights
    • © Alex Yashish, Shutterstock

    Vom nahen Baringosee unterscheidet sich der Bogoriasee so wie der Himmel von der Hölle: Schroffe Felswände umgeben den See, aus dem heiße Fontänen hoch in die Luft spritzen. Selbst durch die Schuhsohlen spürt man die gewaltige Hitze der unter dem Boden brodelnden Naturgewalt. Der eigentliche See wird von Flamingos bevölkert, am Ufer brechen Geysire aus. Wer dorthin wandert, sollte besondere Umsicht walten lassen: Der Boden ist rutschig und schlammig, das brühend heiße Wasser kann binnen Sekunden schwere Verbrennungen hervorrufen. Besonders bizarr ist das Ostufer des Sees, wo sich die über 600 m hohen Sirado-Klippen erheben. Übernachten kann man im Lake Bogoria Spa Resort, Kenias einzigem Spa, dessen Pool aus natürlichen heißen Quellen gespeist wird. Das Hotel steht gleich vor dem Eingang zum Park am Loboi Gate.

    • © Alex Yashish, Shutterstock

    Vom nahen Baringosee unterscheidet sich der Bogoriasee so wie der Himmel von der Hölle: Schroffe Felswände umgeben den See, aus dem heiße Fontänen hoch in die Luft spritzen. Selbst durch die Schuhsohlen spürt man die gewaltige Hitze der unter dem Boden brodelnden Naturgewalt. Der eigentliche See wird von Flamingos bevölkert, am Ufer brechen Geysire aus. Wer dorthin wandert, sollte besondere Umsicht walten lassen: Der Boden ist rutschig und schlammig, das brühend heiße Wasser kann binnen Sekunden schwere Verbrennungen hervorrufen. Besonders bizarr ist das Ostufer des Sees, wo sich die über 600 m hohen Sirado-Klippen erheben. Übernachten kann man im Lake Bogoria Spa Resort, Kenias einzigem Spa, dessen Pool aus natürlichen heißen Quellen gespeist wird. Das Hotel steht gleich vor dem Eingang zum Park am Loboi Gate.


  • Mathews Range Forest

    Landschaftliche Highlights

    Die 150 km lange Bergkette erhebt sich wie ein grüner Garten Eden aus der Wüste nördlich des Samburu-Reservats. In den dichten Wäldern entlang eines Flusses leben u.a. Elefanten, Leoparden und eine unglaubliche Menge an Schmetterlingsarten. Das luxuriöse Kitich Camp bietet feinste abgelegene Waldromantik und ist Ausgangspunkt für Waldwanderungen, Tierbeobachtungen, Schwimmausflüge zu einem der glasklaren Bergseen oder für Besuche in einem der nahen Samburudörfer.

    Die 150 km lange Bergkette erhebt sich wie ein grüner Garten Eden aus der Wüste nördlich des Samburu-Reservats. In den dichten Wäldern entlang eines Flusses leben u.a. Elefanten, Leoparden und eine unglaubliche Menge an Schmetterlingsarten. Das luxuriöse Kitich Camp bietet feinste abgelegene Waldromantik und ist Ausgangspunkt für Waldwanderungen, Tierbeobachtungen, Schwimmausflüge zu einem der glasklaren Bergseen oder für Besuche in einem der nahen Samburudörfer.


  • Laikipia County

    Geographical
    • © Jordon Sharp, Shutterstock

    Die weite Hochebene rund um den Mount Kenya ist bis heute vom Erbe der Kolonialzeit geprägt, als weiße Farmer das Land unter sich aufteilten. Das trockene Land brachte allerdings so wenig Ertrag, dass die meisten Bauern sich auf extensive Rinderhaltung spezialisierten: Das Vieh grast auf Farmen, von denen einige größer sind als Luxemburg. Die meisten Besitzer verdienen ihr Geld heute im Tourismus. Zahlreiche Farmen sind private Wildtierreservate, in denen Gäste auch Nachtfahrten oder Fußsafaris unternehmen können. Die privaten Schutzgebiete Laikipias sind besonders gut geschützt: Auch deshalb lebt hier gut die Hälfte aller Spitzmaulnashörner Kenias. Manche der Laikipia-Lodges sind derart exklusiv, dass sie nicht einmal Straßenanschluss haben – Stars wie Madonna oder einst auch Michael Jackson fliegen von Nairobi mit dem Privatjet oder dem Hubschrauber bis vor die Tür ihrer Lodge.

    • Laikipia County
    • © Jordon Sharp, Shutterstock

    Die weite Hochebene rund um den Mount Kenya ist bis heute vom Erbe der Kolonialzeit geprägt, als weiße Farmer das Land unter sich aufteilten. Das trockene Land brachte allerdings so wenig Ertrag, dass die meisten Bauern sich auf extensive Rinderhaltung spezialisierten: Das Vieh grast auf Farmen, von denen einige größer sind als Luxemburg. Die meisten Besitzer verdienen ihr Geld heute im Tourismus. Zahlreiche Farmen sind private Wildtierreservate, in denen Gäste auch Nachtfahrten oder Fußsafaris unternehmen können. Die privaten Schutzgebiete Laikipias sind besonders gut geschützt: Auch deshalb lebt hier gut die Hälfte aller Spitzmaulnashörner Kenias. Manche der Laikipia-Lodges sind derart exklusiv, dass sie nicht einmal Straßenanschluss haben – Stars wie Madonna oder einst auch Michael Jackson fliegen von Nairobi mit dem Privatjet oder dem Hubschrauber bis vor die Tür ihrer Lodge.

    • Laikipia County

  • Baringosee

    Landschaftliche Highlights
    • © Victor Lapaev, Shutterstock

    Im nördlichen Rift Valley gelegen, gibt der Baringosee Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf. Wie der Naivashasee, so ist auch der Baringo ein Süßwassersee – doch woher das Wasser kommt und wohin es abfließt, ist bis heute unklar. Den Vögeln, die den See in Scharen bevölkern, ist das egal: Mehr als 450 Arten haben Vogelkundler am See gezählt, unter ihnen Fischadler, Kronenkraniche und mehrere Eisvogelarten. Der See ist außerdem die Heimat von Flusspferden und Krokodilen. In den vergangenen Jahren hat sich das Wasser immer weiter zurückgezogen: Umweltschützer machen die hohe Wasserentnahme für die Landwirtschaft und die Erosion umliegender Felder dafür verantwortlich. Anfahrt am besten von Nakuru über die vergleichsweise gute Straße nach Norden.

    • Kenia
    • © Victor Lapaev, Shutterstock

    Im nördlichen Rift Valley gelegen, gibt der Baringosee Wissenschaftlern bis heute Rätsel auf. Wie der Naivashasee, so ist auch der Baringo ein Süßwassersee – doch woher das Wasser kommt und wohin es abfließt, ist bis heute unklar. Den Vögeln, die den See in Scharen bevölkern, ist das egal: Mehr als 450 Arten haben Vogelkundler am See gezählt, unter ihnen Fischadler, Kronenkraniche und mehrere Eisvogelarten. Der See ist außerdem die Heimat von Flusspferden und Krokodilen. In den vergangenen Jahren hat sich das Wasser immer weiter zurückgezogen: Umweltschützer machen die hohe Wasserentnahme für die Landwirtschaft und die Erosion umliegender Felder dafür verantwortlich. Anfahrt am besten von Nakuru über die vergleichsweise gute Straße nach Norden.

    • Kenia

  • Turkana-See

    Landschaftliche Highlights
    • © STORYTELLER MOIZ HUSEIN, Shutterstock

    Weit im Norden liegt der Turkana-See. Die Region ist eine faszinierendsten des Landes. Kontrast zwischen dem riesigen jadegrünen Salzsee und der außerirdisch anmutenden Wüstenlandschaft hinterlässt jeden Besucher atemlos. Auch sonst gibt es viel zu entdecken. Rings um den See befinden sich spannende paläontologische Ausgrabungstätten. Außerdem sind einige der kleinsten Stämme Kenias hier beheimatet, deren Kultur, Gastfreundschaft und Kunsthandwerk bei dir sicher einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen werden. Respekt ist hier wichtig: Frag auf jeden Fall, bevor du Fotos von den Einheimischen machst!

    • Kenia
    • © STORYTELLER MOIZ HUSEIN, Shutterstock

    Weit im Norden liegt der Turkana-See. Die Region ist eine faszinierendsten des Landes. Kontrast zwischen dem riesigen jadegrünen Salzsee und der außerirdisch anmutenden Wüstenlandschaft hinterlässt jeden Besucher atemlos. Auch sonst gibt es viel zu entdecken. Rings um den See befinden sich spannende paläontologische Ausgrabungstätten. Außerdem sind einige der kleinsten Stämme Kenias hier beheimatet, deren Kultur, Gastfreundschaft und Kunsthandwerk bei dir sicher einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen werden. Respekt ist hier wichtig: Frag auf jeden Fall, bevor du Fotos von den Einheimischen machst!

    • Kenia

  • Laikipia

    Geographical
    • © Danita Delimont, Shutterstock

    Zahlreiche Farmen sind private Wildtierreservate, in denen Gäste auch Nachtfahrten oder Safaris zu Fuß unternehmen können. Die privaten Schutzgebiete Laikipias sind besonders gut geschützt – auch deshalb lebt hier gut die Hälfte aller Spitzmaulnashörner Kenias. Mit etwas Glück kannst du hier auch die seltenen Wildhunde und die einzigen schwarzen Leoparden des gesamten Kontinents sehen.

    • © Danita Delimont, Shutterstock

    Zahlreiche Farmen sind private Wildtierreservate, in denen Gäste auch Nachtfahrten oder Safaris zu Fuß unternehmen können. Die privaten Schutzgebiete Laikipias sind besonders gut geschützt – auch deshalb lebt hier gut die Hälfte aller Spitzmaulnashörner Kenias. Mit etwas Glück kannst du hier auch die seltenen Wildhunde und die einzigen schwarzen Leoparden des gesamten Kontinents sehen.


MARCO POLO Reiseführer
Kenia

Buch, 15. Auflage · 15.95 €

Der MARCO POLO Reiseführer Kenia: Urlaub zwischen Paradiesstränden und Savannenstaub Goldene Strände mit türkisfarbenen Wellen, jadegrüne Seen im roten Savannensand und weiß getupfte Bergspitzen neben bunten Metropolen – mehr Farbenpracht als in Kenia passt nicht in einen Urlaub. Dein MARCO POLO Reiseführer verrät dir, welche Sightseeing-Highlights du nicht verpassen darfst und was die Einheimischen an ihrem Land lieben. Wähle aus, worauf du Lust hast, und verbringe deinen Urlaub genauso, wie du ihn magst!

  • Das Beste zuerst: die MARCO POLO Top-Highlights und die MARCO POLO Bucketlist für die unvergesslichen Urlaubserlebnisse

  • Der Urlaubsplaner für den passenden Einstieg und sprechende Karten mit Tipps und Reisehacks für jede Region

  • MARCO POLO Best Of Tipps: konkrete Ideen für einen nachhaltigen Urlaub, typische Urlaubserlebnisse, die Reise mit Kindern und kleines Budget

  • Essen, Shopping, Sport: Stell dir mit den MARCO POLO Insider-Tipps das Programm zusammen, auf das du Lust hast

  • Erkundungstouren zu den spannendsten Stadtvierteln und Ausflugszielen – schnell und unkompliziert, inklusive Stadtplan zum Ausklappen

  • MARCO POLO Erlebnistouren: Ausflüge für Neugierige, Genießer, und für Familien – mit Karte oder App!

Wo den Tieren endlose Weiten gehörten: Erkunde Kenia in deinem eigenen Rhythmus

Schwimmen, tauchen, sonnenbaden? Klar, das kannst du in Kenia auch, zum Beispiel am Diani Beach mit seinem puderfeinen weißen Sand. Aber Kenia steht vor allem für Abenteuer und Wildnis-Feeling! Wie wäre es zur Abwechslung mit einer Radtour durch den Hell’s Gate National Park, vorbei an grasenden Zebras und Antilopen? Wenn es dir in der Savanne zu heiß wird, kannst du auf die schneebedeckten Gipfel des Mount Kenya wandern oder die lauen Nächte in Nairobis Clubs durchtanzen. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer Kenia findest du immer schnell zum nächsten Ziel und erlebst einzigartige Urlaubsmomente!

ERLEBE LOS!

Mehr Info
Gesponsert | In der Buchhandlung kaufen oder hier bestellen.
Affiliate-Hinweis: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.
Gesponsert | In der Buchhandlung kaufen oder hier bestellen.
Affiliate-Hinweis: Als Amazon-Partner verdienen wir an qualifizierten Verkäufen.