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Reiseführer
Kenia - Der Südwesten

MARCO POLO Reiseführer

Kenia

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Der Südwesten ist Safariland: Wer wegen der Tierwelt nach Kenia reist, kommt um die Masai Mara nicht herum. Zu ihren Stars gehören Löwen, die sich in der lichten Savanne faul die Sonne auf den Pelz scheinen lassen, und Geparden, die in Turbogeschwindigkeit Antilopen zu Fall bringen.

Das Rift Valley lockt mit atemberaubenden Panoramen. Nicht weit von Nairobi entfernt geht es abrupt in die Tiefe. Der Große Grabenbruch zieht sich über 6000 km vom Toten Meer bis nach Mosambik. Seit 18 Mio. Jahren bewegen sich hier zwei Landmassen auseinander – die Folge ist vulkanische Aktivität, die bis heute anhält. Der fast 500 km lange Graben teilt das Land von Nord nach Süd. Mittendrin liegen Kenias große Seen. Die meisten sind mit alkalischer Lauge statt mit Frischwasser gefüllt. Malerische Vulkankegel erheben sich aus der Talsohle. Weiter westlich beginnen endlose Teeplantagen, unterbrochen vom tropischen Kakamega-Wald. Ganz im Westen liegt Kenias zweite Küste am Viktoriasee, dem größten des Kontinents.

Kenia - Der Südwesten Sehenswertes & Restaurants

Kakamega Forest National Reserve
Landschaftliche Highlights
Kisumu
Nakurusee
Landschaftliche Highlights
Nakuru
Mara Triangle - Maasai Mara National Reserve
Landschaftliche Highlights
Sekenani Main Gate
Hell's Gate National Park
Landschaftliche Highlights
Naivasha
Nyang'oma Kogelo
Geographical
Nyang'oma Kogelo
Mount Longonot
Landschaftliche Highlights
Longonot
Hippo Point
Landschaftliche Highlights
Kisumu
Kisumu Impala Sanctuary
Botanische Gärten & Parks
Kisumu
Kisumu Museum
Museen
Kisumu
Rusinga Islands
Landschaftliche Highlights
Rusinga Islands
Mount Elgon National Park
Landschaftliche Highlights
Laboot
Saiwa-Swamp-Nationalpark
Landschaftliche Highlights
Kitale
Crescent Island
Landschaftliche Highlights
Naivasha
Elmenteitasee
Landschaftliche Highlights
Elmenteita
Magadisee
Landschaftliche Highlights
Kajiado County
Naivashasee
Landschaftliche Highlights
Nakuru County
Kisumu
Geographical
Kisumu
Kericho
Geographical
Kericho
Kitale
Geographical
Kitale

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Museen


  • Kakamega Forest National Reserve

    Landschaftliche Highlights
    • © Victor Lapaev, Shutterstock

    Umgeben von Farmland erhebt sich nur anderthalb Autostunden von Kisumu entfernt majestätisch Kenias letzter Rest eines dichten Regenwaldgürtels, der sich einst vom Kongobecken bis tief nach Kenia hinein erstreckte. Von Nairobi aus gibt es mehrmals wöchentlich direkte Flüge mit Fly540 hierher. In den jahrhundertealten Baumriesen leben sieben verschiedene Affenarten, unter ihnen der imposante, schwarz-weiß gefärbte Colobus und der ulkige Potto, ein nachtaktiver Faulnasenaffe, der sich von Baum zu Baum schwingt. Mehr als 400 zum Teil prächtige Schmetterlingsarten sind ebenso im Kakamega beheimatet wie über 350 Vogelarten. Am schönsten ist ein Besuch zwischen April und Juli, wenn es überall üppig grünt und blüht. Für Naturromantiker ein wahr gewordener Traum: Mitten im Wald liegt das verwunschene Rondo Retreat, eine komfortable Unterkunft.

    • © Victor Lapaev, Shutterstock

    Umgeben von Farmland erhebt sich nur anderthalb Autostunden von Kisumu entfernt majestätisch Kenias letzter Rest eines dichten Regenwaldgürtels, der sich einst vom Kongobecken bis tief nach Kenia hinein erstreckte. Von Nairobi aus gibt es mehrmals wöchentlich direkte Flüge mit Fly540 hierher. In den jahrhundertealten Baumriesen leben sieben verschiedene Affenarten, unter ihnen der imposante, schwarz-weiß gefärbte Colobus und der ulkige Potto, ein nachtaktiver Faulnasenaffe, der sich von Baum zu Baum schwingt. Mehr als 400 zum Teil prächtige Schmetterlingsarten sind ebenso im Kakamega beheimatet wie über 350 Vogelarten. Am schönsten ist ein Besuch zwischen April und Juli, wenn es überall üppig grünt und blüht. Für Naturromantiker ein wahr gewordener Traum: Mitten im Wald liegt das verwunschene Rondo Retreat, eine komfortable Unterkunft.


  • Nakurusee

    Landschaftliche Highlights
    • © Anna Om, Shutterstock

    Der Nakurusee ist Kenias Vogelparadies: Neben Pelikanen, Kormoranen, Reihern und Ibissen färben Tausende Flamingos den See pink, wenn sie auf ihrer Durchreise Station machen. Auch Breitmaulnashörner sind nirgends so häufig zu sehen wie hier. Weil der Park mit einem Zaun umgeben ist, der die umliegenden Farmen schützen soll, leben die Nashörner gut geschützt – ebenso wie die seltenen Rothschild-Giraffen. Die intensive Landwirtschaft macht den Tieren dennoch zu schaffen: Der See schrumpft stetig.

    • © Anna Om, Shutterstock

    Der Nakurusee ist Kenias Vogelparadies: Neben Pelikanen, Kormoranen, Reihern und Ibissen färben Tausende Flamingos den See pink, wenn sie auf ihrer Durchreise Station machen. Auch Breitmaulnashörner sind nirgends so häufig zu sehen wie hier. Weil der Park mit einem Zaun umgeben ist, der die umliegenden Farmen schützen soll, leben die Nashörner gut geschützt – ebenso wie die seltenen Rothschild-Giraffen. Die intensive Landwirtschaft macht den Tieren dennoch zu schaffen: Der See schrumpft stetig.


  • Mara Triangle - Maasai Mara National Reserve

    Landschaftliche Highlights
    • © Sergey Novikov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nichts für schwache Wirbel

    Der „König der Löwen“ lässt grüßen: Die Masai Mara (1510 km²) ist ein Muss für jeden, der zur Fotosafari nach Kenia kommt – und das nicht nur von August bis Oktober, wenn die große Migration im Nationalpark Station macht. In der von Akazienwäldern und Hügeln durchbrochenen, meist offenen Savanne sieht man so viele Tiere wie in keinem anderen Nationalpark. Löwen und Geparden leben hier; Hyänen und Schakale sind oft zu sehen. Dazu streifen Zebras, Antilopen, Büffel und andere Herdentiere durch die Savanne. Die Masai Mara ist mit dem Auto von Nairobi aus in 5–6 Stunden zu erreichen. Dabei führen die letzten 2 Stunden über eine extrem holprige, ungeteerte Straße. Wer Rückenprobleme hat, sollte hier vorsichtig sein und sich am besten vorn ins Fahrzeug setzen, da es hinten noch mehr hüpft. Kleine Flieger steuern regelmäßig die Landestreifen in und um die Masai Mara herum an. Ein klassisches Package mit Hin- und Rückreise und zwei Übernachtungen gibt einen guten Einblick in die Wunder dieses Naturschutzgebiets.

    • © Sergey Novikov, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Nichts für schwache Wirbel

    Der „König der Löwen“ lässt grüßen: Die Masai Mara (1510 km²) ist ein Muss für jeden, der zur Fotosafari nach Kenia kommt – und das nicht nur von August bis Oktober, wenn die große Migration im Nationalpark Station macht. In der von Akazienwäldern und Hügeln durchbrochenen, meist offenen Savanne sieht man so viele Tiere wie in keinem anderen Nationalpark. Löwen und Geparden leben hier; Hyänen und Schakale sind oft zu sehen. Dazu streifen Zebras, Antilopen, Büffel und andere Herdentiere durch die Savanne. Die Masai Mara ist mit dem Auto von Nairobi aus in 5–6 Stunden zu erreichen. Dabei führen die letzten 2 Stunden über eine extrem holprige, ungeteerte Straße. Wer Rückenprobleme hat, sollte hier vorsichtig sein und sich am besten vorn ins Fahrzeug setzen, da es hinten noch mehr hüpft. Kleine Flieger steuern regelmäßig die Landestreifen in und um die Masai Mara herum an. Ein klassisches Package mit Hin- und Rückreise und zwei Übernachtungen gibt einen guten Einblick in die Wunder dieses Naturschutzgebiets.


  • Hell's Gate National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Mustafa Ali Jafri, Shutterstock

    Hell’s Gate ist einer der wenigen Nationalparks in Kenia, den man ohne Ranger zu Fuß oder per Rad erkunden kann. Besonders lohnend: der ausgeschilderte Wanderweg durch eine malerische Schlucht zum 25 m hohen Vulkankegel Fischer’s Tower, der nach einem deutschen Entdecker benannt ist.

    • © Mustafa Ali Jafri, Shutterstock

    Hell’s Gate ist einer der wenigen Nationalparks in Kenia, den man ohne Ranger zu Fuß oder per Rad erkunden kann. Besonders lohnend: der ausgeschilderte Wanderweg durch eine malerische Schlucht zum 25 m hohen Vulkankegel Fischer’s Tower, der nach einem deutschen Entdecker benannt ist.


  • Nyang'oma Kogelo

    Geographical
    Insider-Tipp
    Plausch mit Obamas Nachbarn

    Das kleine Dorf Kogelo ist eine von Kenias neueren Touristenattraktionen: Hier ist der Vater von Barack Obama geboren und begraben, und Sarah, die Großmutter des ersten schwarzen US-Präsidenten, lebte hier bis zu ihrem Tod mit fast 100 Jahren im Jahr 2021 als bescheidene, wohlwollende Matriarchin. Zu sehen gibt es vor allem ein für diese Region typisches Dorfleben und Schulen, Hütten und Ziegen (!), die nach Obama benannt sind. Wer sich Zeit nimmt und mit den Bewohnern ein Senator-Bier teilt, wird zudem viele Geschichten von Obamas zahlreichen Besuchen im Dorf zu hören bekommen. Ein Besuch in Kogelo ist perfekt für einen Tagestrip von Kisumu aus.

    • Nyang'oma Kogelo
    Insider-Tipp
    Plausch mit Obamas Nachbarn

    Das kleine Dorf Kogelo ist eine von Kenias neueren Touristenattraktionen: Hier ist der Vater von Barack Obama geboren und begraben, und Sarah, die Großmutter des ersten schwarzen US-Präsidenten, lebte hier bis zu ihrem Tod mit fast 100 Jahren im Jahr 2021 als bescheidene, wohlwollende Matriarchin. Zu sehen gibt es vor allem ein für diese Region typisches Dorfleben und Schulen, Hütten und Ziegen (!), die nach Obama benannt sind. Wer sich Zeit nimmt und mit den Bewohnern ein Senator-Bier teilt, wird zudem viele Geschichten von Obamas zahlreichen Besuchen im Dorf zu hören bekommen. Ein Besuch in Kogelo ist perfekt für einen Tagestrip von Kisumu aus.

    • Nyang'oma Kogelo

  • Mount Longonot

    Landschaftliche Highlights
    • © Chappy1985, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Vulkanbezwinger auch ohne Ranger

    Hast du schon mal einen ruhenden Vulkan bestiegen? Statt brodelnder Lava erwartet dich auf dem Mount Longonot auf 2776 m Höhe eine wunderschöne, grüne Kraterlandschaft, nur 60 km entfernt von Nairobi in Richtung Naivasha gelegen. Mit der Besteigung des Vulkangipfels beginnt man möglichst früh morgens. Der Auf- und Abstieg dauert etwa zwei Stunden, für eine Kraterumrundung solltest du weitere drei Stunden Fußmarsch einplanen. Das Ganze kannst du sogar auf eigene Faust in Angriff nehmen, eine Begleitung kannst du also getrost ablehnen und so Geld sparen.

    • © Chappy1985, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Vulkanbezwinger auch ohne Ranger

    Hast du schon mal einen ruhenden Vulkan bestiegen? Statt brodelnder Lava erwartet dich auf dem Mount Longonot auf 2776 m Höhe eine wunderschöne, grüne Kraterlandschaft, nur 60 km entfernt von Nairobi in Richtung Naivasha gelegen. Mit der Besteigung des Vulkangipfels beginnt man möglichst früh morgens. Der Auf- und Abstieg dauert etwa zwei Stunden, für eine Kraterumrundung solltest du weitere drei Stunden Fußmarsch einplanen. Das Ganze kannst du sogar auf eigene Faust in Angriff nehmen, eine Begleitung kannst du also getrost ablehnen und so Geld sparen.


  • Hippo Point

    Landschaftliche Highlights
    • © francesco de marco, Shutterstock

    Wenn die Sonne im See versinkt, kann man ihr an dieser ausgeschilderten Stelle südlich der Stadt (nahe Sunset Hotel) dabei zusehen – und einen Sundowner zu sich nehmen, denn die Terrasse mit Ausblick gehört zu einem kleinen Restaurant direkt am Ufer. Manchmal tummeln sich hier auch Flusspferde im Wasser.

    • Kisumu
    • © francesco de marco, Shutterstock

    Wenn die Sonne im See versinkt, kann man ihr an dieser ausgeschilderten Stelle südlich der Stadt (nahe Sunset Hotel) dabei zusehen – und einen Sundowner zu sich nehmen, denn die Terrasse mit Ausblick gehört zu einem kleinen Restaurant direkt am Ufer. Manchmal tummeln sich hier auch Flusspferde im Wasser.

    • Kisumu

  • Kisumu Impala Sanctuary

    Botanische Gärten & Parks
    • © HelloRF Zcool, Shutterstock

    Kleiner Park am Rand des Viktoriasees, der Spaziergängern fußläufig vom lauten Stadtzentrum eine erholsame Verschnaufpause bietet. Im Park laufen Impalas frei herum, im nahen Kiboko Bay Resort kann man den Blick auf den See genießen.

    • © HelloRF Zcool, Shutterstock

    Kleiner Park am Rand des Viktoriasees, der Spaziergängern fußläufig vom lauten Stadtzentrum eine erholsame Verschnaufpause bietet. Im Park laufen Impalas frei herum, im nahen Kiboko Bay Resort kann man den Blick auf den See genießen.


  • Kisumu Museum

    Museen
    • © Jen Watson, Shutterstock

    Wie sieht ein traditionelles Luo-Haus aus? Welche Tiere und Pflanzen gibt es in der Region? Das und mehr lernst du in dieser kleinen Ausstellung.

    • © Jen Watson, Shutterstock

    Wie sieht ein traditionelles Luo-Haus aus? Welche Tiere und Pflanzen gibt es in der Region? Das und mehr lernst du in dieser kleinen Ausstellung.


  • Rusinga Islands

    Landschaftliche Highlights
    • © Paul Mboya, Shutterstock

    Strandurlaub einmal anders: Die kleine Insel im Viktoriasee ist nicht nur für Angler einen Besuch wert, die von hier aus Nilbarsch und Tilapia angeln, auch Strandurlauber kommen auf ihre Kosten. Touristen wohnen in der Rusinga Island Lodge, einer luxuriösen Unterkunft, die den besten Strandhotels in nichts nachsteht. Auf Rusinga befindet sich zudem eine prähistorische Ausgrabungsstätte, wo Mary Leakey den Schädel des Proconsul Africanus, eines drei Millionen Jahre alten Vorfahren des Menschen, entdeckt hat. Eine Statue ehrt Tom Mboya, einen der prominentesten Luo-Politiker, der 1969 unter bis heute ungeklärten Umständen in Nairobi ermordet wurde.

    • Rusinga Islands
    • © Paul Mboya, Shutterstock

    Strandurlaub einmal anders: Die kleine Insel im Viktoriasee ist nicht nur für Angler einen Besuch wert, die von hier aus Nilbarsch und Tilapia angeln, auch Strandurlauber kommen auf ihre Kosten. Touristen wohnen in der Rusinga Island Lodge, einer luxuriösen Unterkunft, die den besten Strandhotels in nichts nachsteht. Auf Rusinga befindet sich zudem eine prähistorische Ausgrabungsstätte, wo Mary Leakey den Schädel des Proconsul Africanus, eines drei Millionen Jahre alten Vorfahren des Menschen, entdeckt hat. Eine Statue ehrt Tom Mboya, einen der prominentesten Luo-Politiker, der 1969 unter bis heute ungeklärten Umständen in Nairobi ermordet wurde.

    • Rusinga Islands

  • Mount Elgon National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Belikova Oksana, Shutterstock

    Die verwunschene Wildnis wird nur von wenigen Urlaubern besucht. 40 km von Kitale entfernt ist das Chorlim Gate; von hier startet man mit einem Ranger in den Park. Ein Marsch auf Elefantenpfaden durch Bambusdickicht und Gehölz führt u.a. zur Kitum Cave, einer Höhle, in der sich nachts die Elefanten sammeln, um das hier natürlich vorkommende Salz aufzulecken.

    • © Belikova Oksana, Shutterstock

    Die verwunschene Wildnis wird nur von wenigen Urlaubern besucht. 40 km von Kitale entfernt ist das Chorlim Gate; von hier startet man mit einem Ranger in den Park. Ein Marsch auf Elefantenpfaden durch Bambusdickicht und Gehölz führt u.a. zur Kitum Cave, einer Höhle, in der sich nachts die Elefanten sammeln, um das hier natürlich vorkommende Salz aufzulecken.


  • Saiwa-Swamp-Nationalpark

    Landschaftliche Highlights

    Nur eine halbe Stunde Fahrt von Kitale entfernt liegt Kenias kleinster Nationalpark. Die einsame Sumpflandschaft lässt sich bequem zu Fuß erwandern. Von den Pfaden und den vier Aussichtstürmen kann man die seltene Sitatunga-Antilope beobachten.

    Nur eine halbe Stunde Fahrt von Kitale entfernt liegt Kenias kleinster Nationalpark. Die einsame Sumpflandschaft lässt sich bequem zu Fuß erwandern. Von den Pfaden und den vier Aussichtstürmen kann man die seltene Sitatunga-Antilope beobachten.


  • Crescent Island

    Landschaftliche Highlights
    • © Jixin YU, Shutterstock

    Auf der kleinen, sichelförmigen Insel leben Gazellen und Wasserböcke, zwischen denen man spazierengehen kann. Zu erreichen ist die Insel mit dem Boot von verschiedenen Anbietern aus oder mit dem Auto.

    • © Jixin YU, Shutterstock

    Auf der kleinen, sichelförmigen Insel leben Gazellen und Wasserböcke, zwischen denen man spazierengehen kann. Zu erreichen ist die Insel mit dem Boot von verschiedenen Anbietern aus oder mit dem Auto.


  • Elmenteitasee

    Landschaftliche Highlights
    • © Lu Yang, Shutterstock

    Der früher touristisch kaum erschlossene See mausert sich: Hier sind die Ufer noch frei zugänglich, und die Natur ist noch fast unberührt. Der Sodasee ist die Heimat vieler Vogelarten, auch Flamingos brüten hier. 2011 eröffnete im Reservat Soysambu das Lake Elmentaita Serena Camp mit Seeblick, Pool und Spa. Hier oder über die Lake Nakuru Lodge kann man ein einmaliges Erlebnis buchen: eine Ballonfahrt in den Sonnenaufgang hinein. Am Horizont ragen die Aberdares auf, unter Ihnen der glitzernde See und die rosafarbenen Flamingos . . .

    • Elmenteita
    • © Lu Yang, Shutterstock

    Der früher touristisch kaum erschlossene See mausert sich: Hier sind die Ufer noch frei zugänglich, und die Natur ist noch fast unberührt. Der Sodasee ist die Heimat vieler Vogelarten, auch Flamingos brüten hier. 2011 eröffnete im Reservat Soysambu das Lake Elmentaita Serena Camp mit Seeblick, Pool und Spa. Hier oder über die Lake Nakuru Lodge kann man ein einmaliges Erlebnis buchen: eine Ballonfahrt in den Sonnenaufgang hinein. Am Horizont ragen die Aberdares auf, unter Ihnen der glitzernde See und die rosafarbenen Flamingos . . .

    • Elmenteita

  • Magadisee

    Landschaftliche Highlights
    • © Birute Vijeikiene, Shutterstock

    Eine Szenerie wie auf einem fremden Planeten: Nur anderthalb Autostunden von Nairobi entfernt liegt der zweitgrößte Sodasee der Welt. Statt Wasser bedeckt eine im heißen Sonnenlicht weiß-rosa flirrende, dicke Kruste die flache Seepfanne. So heiß wie hier ist es fast nirgends sonst in Kenia: 40 Grad sind keine Seltenheit. Das meiste Seewasser verdampft deshalb, übrig bleibt Soda, das hier im großen Stil abgebaut wird. Die Arbeit ist hart, aber lukrativ: Wer eine Stelle bei Magadi Soda antritt, verdient gut und wohnt in einem der modernen Reihenhäuser, an denen man auf dem Weg zum See vorbeifährt. Ein Damm führt sicher über die unwirkliche Oberfläche. Von hier aus lassen sich Pelikane und Flamingos auf den spärlichen Wasserflächen beobachten.

    • Kajiado County
    • © Birute Vijeikiene, Shutterstock

    Eine Szenerie wie auf einem fremden Planeten: Nur anderthalb Autostunden von Nairobi entfernt liegt der zweitgrößte Sodasee der Welt. Statt Wasser bedeckt eine im heißen Sonnenlicht weiß-rosa flirrende, dicke Kruste die flache Seepfanne. So heiß wie hier ist es fast nirgends sonst in Kenia: 40 Grad sind keine Seltenheit. Das meiste Seewasser verdampft deshalb, übrig bleibt Soda, das hier im großen Stil abgebaut wird. Die Arbeit ist hart, aber lukrativ: Wer eine Stelle bei Magadi Soda antritt, verdient gut und wohnt in einem der modernen Reihenhäuser, an denen man auf dem Weg zum See vorbeifährt. Ein Damm führt sicher über die unwirkliche Oberfläche. Von hier aus lassen sich Pelikane und Flamingos auf den spärlichen Wasserflächen beobachten.

    • Kajiado County

  • Naivashasee

    Landschaftliche Highlights
    • © Anna Om, Shutterstock

    Nur eine Stunde auf der gut ausgebauten Schnellstraße von Nairobi entfernt liegt der Naivashasee, einer der nur zwei Süßwasserseen im Grabenbruch – von der Hauptstadt aus ein idealer Tagesausflug. Das einst idyllische Ufer ist inzwischen von Blumenfarmen gesäumt, die dem See Wasser entziehen. Aus dem früher schläfrigen Bauerndorf Naivasha ist zudem eine von Arbeitern und Arbeitssuchenden bevölkerte Ortschaft geworden, die man nachts meiden sollte. Urlauber zieht es vor allem in eine der Lodges, die reiche Kenianer am Ufer errichtet haben, häufig mit eigenen Gärten, durch die Wildtiere auf der Suche nach Wasser laufen – da fühlt man sich fast wie im Nationalpark.

    • Nakuru County
    • © Anna Om, Shutterstock

    Nur eine Stunde auf der gut ausgebauten Schnellstraße von Nairobi entfernt liegt der Naivashasee, einer der nur zwei Süßwasserseen im Grabenbruch – von der Hauptstadt aus ein idealer Tagesausflug. Das einst idyllische Ufer ist inzwischen von Blumenfarmen gesäumt, die dem See Wasser entziehen. Aus dem früher schläfrigen Bauerndorf Naivasha ist zudem eine von Arbeitern und Arbeitssuchenden bevölkerte Ortschaft geworden, die man nachts meiden sollte. Urlauber zieht es vor allem in eine der Lodges, die reiche Kenianer am Ufer errichtet haben, häufig mit eigenen Gärten, durch die Wildtiere auf der Suche nach Wasser laufen – da fühlt man sich fast wie im Nationalpark.

    • Nakuru County

  • Kisumu

    Geographical
    • © esfera, Shutterstock

    Die gemütliche Stadt am Kavirondo-Golf, einem Ausläufer des Viktoriasees, ist Zentrum und Tor zum dicht besiedelten Westen Kenias. Mehr als eine halbe Million Menschen leben hier, viele von ihnen als Fischer, die jeden Tag in den Golf oder auf den offenen See hinausfahren. Entlang der Oginga Odinga Road gibt es die meisten Geschäfte. Lebendig geht es auf dem Markt zu, wo die Fischer ihren Fang anlanden. Die in Kisumu lebenden Luo, Kenias drittgrößte Volksgruppe, sind bis heute ihren Traditionen eng verbunden. Jeder Luo muss nach dem Tod in seinem Heimatdorf begraben werden, damit sein Geist nicht die Familie verfolgt. Und in entlegenen Fischerdörfern hat der Zauberheiler bis heute mehr Einfluss als der gewählte Bürgermeister. Malaria ist rund um den Viktoriasee so verbreitet wie nirgends sonst in Kenia. Du solltest dich unbedingt vor Stichen schützen und womöglich für Prophylaxe sorgen. Im See baden sollte man nicht, das Wasser ist fast überall mit Bilharziose verseucht.

    • Kisumu
    • © esfera, Shutterstock

    Die gemütliche Stadt am Kavirondo-Golf, einem Ausläufer des Viktoriasees, ist Zentrum und Tor zum dicht besiedelten Westen Kenias. Mehr als eine halbe Million Menschen leben hier, viele von ihnen als Fischer, die jeden Tag in den Golf oder auf den offenen See hinausfahren. Entlang der Oginga Odinga Road gibt es die meisten Geschäfte. Lebendig geht es auf dem Markt zu, wo die Fischer ihren Fang anlanden. Die in Kisumu lebenden Luo, Kenias drittgrößte Volksgruppe, sind bis heute ihren Traditionen eng verbunden. Jeder Luo muss nach dem Tod in seinem Heimatdorf begraben werden, damit sein Geist nicht die Familie verfolgt. Und in entlegenen Fischerdörfern hat der Zauberheiler bis heute mehr Einfluss als der gewählte Bürgermeister. Malaria ist rund um den Viktoriasee so verbreitet wie nirgends sonst in Kenia. Du solltest dich unbedingt vor Stichen schützen und womöglich für Prophylaxe sorgen. Im See baden sollte man nicht, das Wasser ist fast überall mit Bilharziose verseucht.

    • Kisumu

  • Kericho

    Geographical
    • © Anil Varma, Shutterstock

    Kaum eine Region in Kenia ist klimatisch so stabil wie Kericho. Das ganze Jahr über hat es tagsüber solide 20–25 Grad. Zusammen mit der Höhenlage auf knapp 2000 m, den reichlichen und vorhersagbaren Regenfällen und den fruchtbaren Böden macht dieses Klima Kericho zur perfekten Teeanbauregion. Wenn morgens der Nebel über den Plantagen steht, kann man sich kaum sattsehen an der saftig-grünen Landschaft. Besichtigen kannst du die Plantagen und Teefabrik, in der die Blätter verarbeitet werden, z. B. mit IntegriTour. Aus der Region um Kericho herum stammt übrigens die Volksgruppe der Kalenjin. Diese haben Kenias berühmte Läufer hervorgebracht, die mittlerweile sämtliche Marathon-Weltrekorde halten! Bei diesen traumhaften Trainingsbedingungen kein Wunder . . .

    • Kericho
    • © Anil Varma, Shutterstock

    Kaum eine Region in Kenia ist klimatisch so stabil wie Kericho. Das ganze Jahr über hat es tagsüber solide 20–25 Grad. Zusammen mit der Höhenlage auf knapp 2000 m, den reichlichen und vorhersagbaren Regenfällen und den fruchtbaren Böden macht dieses Klima Kericho zur perfekten Teeanbauregion. Wenn morgens der Nebel über den Plantagen steht, kann man sich kaum sattsehen an der saftig-grünen Landschaft. Besichtigen kannst du die Plantagen und Teefabrik, in der die Blätter verarbeitet werden, z. B. mit IntegriTour. Aus der Region um Kericho herum stammt übrigens die Volksgruppe der Kalenjin. Diese haben Kenias berühmte Läufer hervorgebracht, die mittlerweile sämtliche Marathon-Weltrekorde halten! Bei diesen traumhaften Trainingsbedingungen kein Wunder . . .

    • Kericho

  • Kitale

    Geographical

    Am Fuß des mächtigen Mount Elgon, eines erloschenen Vulkans, liegt die kleine, von weißen Siedlern errichtete Siedlung. Fly540 fliegt Kitale von Nairobi aus mehrmals wöchentlich an. Die kleine Stadt ist das Tor zu zwei nahen, wenig besuchten Nationalparks.

    • Kitale

    Am Fuß des mächtigen Mount Elgon, eines erloschenen Vulkans, liegt die kleine, von weißen Siedlern errichtete Siedlung. Fly540 fliegt Kitale von Nairobi aus mehrmals wöchentlich an. Die kleine Stadt ist das Tor zu zwei nahen, wenig besuchten Nationalparks.

    • Kitale

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Schwimmen, tauchen, sonnenbaden? Klar, das kannst du in Kenia auch, zum Beispiel am Diani Beach mit seinem puderfeinen weißen Sand. Aber Kenia steht vor allem für Abenteuer und Wildnis-Feeling! Wie wäre es zur Abwechslung mit einer Radtour durch den Hell’s Gate National Park, vorbei an grasenden Zebras und Antilopen? Wenn es dir in der Savanne zu heiß wird, kannst du auf die schneebedeckten Gipfel des Mount Kenya wandern oder die lauen Nächte in Nairobis Clubs durchtanzen. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer Kenia findest du immer schnell zum nächsten Ziel und erlebst einzigartige Urlaubsmomente!

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