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Reiseführer
Kenia - Der Südosten

MARCO POLO Reiseführer

Kenia

15.95 €

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Von der Küste zieht sich die rote, staubige Erde über weites, flaches Land: Der Südosten Kenias ist Afrika pur. Im Tsavo, Kenias größtem Nationalpark, wird die Landschaft von Lavagestein unterbrochen, das zu bizarren Formen erstarrt ist. Am Horizont erheben sich Ernest Hemingways „grüne Hügel Afrikas“, die Chyulu Hills – und der höchste Berg des Kontinents, der Kilimandscharo, zu dessen Füßen Elefanten durch die Savanne des Amboseli National Park ziehen.

Konnte man die Region bisher nur über Abzweigungen der großen Ost-West-Autobahn A 109 oder mit kleinen Charterflugzeugen erreichen, eröffnet seit ein paar Jahren die chinesisch betriebene Schnellzugstrecke neue Möglichkeiten. Der SGR-Zug von Nairobi nach Mombasa fährt direkt zwischen den beiden Teilen des Tsavo National Park hindurch und hält mehrfach in der Region an. Mit ein bisschen Glück siehst du schon aus dem bequemen Abteil heraus Warzenschweine, Elefanten und Giraffen – Safari auf Gleisen!

Kenia - Der Südosten Sehenswertes & Restaurants

Amboseli National Park
Landschaftliche Highlights
Amboseli
Tsavo National Park
Landschaftliche Highlights
Tsavo
Aruba Dam
Landschaftliche Highlights
Tsavo
Rhino Sanctuary
Botanische Gärten & Parks
Tsavo West
Chyulu Hills
Landschaftliche Highlights
Kenia
Tsavo East National Park
Botanische Gärten & Parks
Tsavo-East
Tsavo West National Park
Botanische Gärten & Parks
Tsavo West
Lake Amboseli
Landschaftliche Highlights
Amboseli
Lugard's Falls
Landschaftliche Highlights
Tsavo East
Mzima Springs
Landschaftliche Highlights
Tsavo
Shetani Lava Flow
Landschaftliche Highlights
Tsavo West
Chala-See
Landschaftliche Highlights
Chala

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Amboseli National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © kyslynskahal, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lass dich früh wecken!

    Für viele Kenia-Besucher ist der Amboseli der optisch beeindruckendste Park des Landes. Am Fuß des fast 6 km in die Höhe ragenden, schneebedeckten Kilimandscharo ziehen die im Vergleich dazu zwergenhaft wirkenden Elefanten in Herden durch die Savanne, die fast überall mit einer feinen Ascheschicht bedeckt ist. Am schönsten ist der vergleichsweise kleine Nationalpark (392 km²) am frühen Morgen und in der Stunde vor Sonnenuntergang: Dann zeigen sich hier einmalige, faszinierende Farbspiele. Über allem türmt sich der gleißende Gipfel des „Kili“, dessen Spitze sich tagsüber hingegen meist wolkenverhangen zeigt. Neben Elefanten beherrschen vor allem Zebras, Gnus und Gazellen das Bild des Parks. Quellen und Seen, die von den Flanken des Kilimandscharo gespeist werden, ermöglichen ihnen in dem sonst knochentrockenen Land ebenso das Überleben wie den Schakalen, scheuen Leoparden und Krokodilen. Zu den einmaligen Anblicken gehören auch Elefantenherden, die bis zum Bauch eingesunken im Sumpf baden. Die nicht weit von Ol Tukai entfernten Sümpfe sind zudem der Traum von Vogelkundlern: Kraniche, Pelikane, Reiher und Dutzende andere Arten finden im seichten Wasser Nahrung.

    • © kyslynskahal, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Lass dich früh wecken!

    Für viele Kenia-Besucher ist der Amboseli der optisch beeindruckendste Park des Landes. Am Fuß des fast 6 km in die Höhe ragenden, schneebedeckten Kilimandscharo ziehen die im Vergleich dazu zwergenhaft wirkenden Elefanten in Herden durch die Savanne, die fast überall mit einer feinen Ascheschicht bedeckt ist. Am schönsten ist der vergleichsweise kleine Nationalpark (392 km²) am frühen Morgen und in der Stunde vor Sonnenuntergang: Dann zeigen sich hier einmalige, faszinierende Farbspiele. Über allem türmt sich der gleißende Gipfel des „Kili“, dessen Spitze sich tagsüber hingegen meist wolkenverhangen zeigt. Neben Elefanten beherrschen vor allem Zebras, Gnus und Gazellen das Bild des Parks. Quellen und Seen, die von den Flanken des Kilimandscharo gespeist werden, ermöglichen ihnen in dem sonst knochentrockenen Land ebenso das Überleben wie den Schakalen, scheuen Leoparden und Krokodilen. Zu den einmaligen Anblicken gehören auch Elefantenherden, die bis zum Bauch eingesunken im Sumpf baden. Die nicht weit von Ol Tukai entfernten Sümpfe sind zudem der Traum von Vogelkundlern: Kraniche, Pelikane, Reiher und Dutzende andere Arten finden im seichten Wasser Nahrung.


  • Tsavo National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Marius Dobilas, Shutterstock

    Mit seiner Fläche von 21 812 km² ist Tsavo nicht nur der größte, sondern auch der abwechslungsreichste Nationalpark Kenias. Auf einer Fläche größer als Hessen wechseln sich staubige Savanne, roter Laterit und dichte Akazienwälder ab. Der breite Flusslauf des Galana-Flusses durchschneidet die trockenen Ebenen, während sich weiter westlich Hügel und Lavaformationen mit schier endlosen, unterirdischen Tunnelsystemen erstrecken. Tsavo will entdeckt und erobert werden: Der kurz nach seiner Gründung entlang der Hauptstraße von Mombasa nach Nairobi in zwei Einheiten (Tsavo West und Tsavo East) geteilte Park bietet je nach Ecke und Saison immer wieder unterschiedliche Bilder. Vielen erschließt sich der riesige Park erst mit der Zeit, doch seine Größe und seine Wildheit machen Tsavo zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Anreise mit dem Auto ist dagegen wegen der nahen Hauptstraße von Mombasa nach Nairobi ungewohnt komfortabel: In drei bis vier Stunden ist der Weg von beiden Städten bis zum Voi Gate zurückgelegt. Wer mit eigenem Auto reist, kann den Weg an die (nördliche) Küste durch Tsavo East hindurch abkürzen. Flüge nach Tsavo sind vergleichsweise teuer. Tsavo West, der kleinere Teil der beiden Tsavo-Parks (rund 9000 km²), ist der landschaftlich etwas abwechslungsreichere Park, auch wenn es manchmal schwierig ist, in der dichter bewachsenen Landschaft Tiere zu erspähen. Im Dickicht können sich die Big Five ebenso gut verbergen wie die scheuen Kudus, die es kaum sonst irgendwo in Kenia zu sehen gibt. Tsavo East ist eine riesige, weitgehend ungezähmte Wildnis. Hier kann man stundenlang unterwegs sein, ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Die Wildtiere leben weit verstreut in der phantastischen Landschaft aus roter Erde, verstreuten Akazien und Dornbuschsavanne. Tsavo East ist eine Übergangszone zwischen den Savannen des südlichen und den Wüstenzonen des nördlichen Kenia. Entlang der wenigen Wasserquellen versammeln sich vor allem in der Trockenzeit die Tiere, die sich dann besonders gut beobachten lassen. Neben den durch die Erde rot gefärbten Elefanten, die nach gnadenloser Wilderei in den 1970er-Jahren im Tsavo heute wieder reichlich vorkommen, sind die mähnenlosen Löwen die (publikumsscheuen) Stars im Park. Biologen rätseln bis heute, warum die männlichen Löwen – anders als fast überall sonst – keine Mähne tragen. Während des Baus der Eisenbahn, deren Schienenstrang sich am Nationalparkrand entlangzieht, waren die Löwen als „Menschenfresser“ berüchtigt. Sie sollen während der Bauzeit mehr als 140 Bauarbeiter gerissen haben. Bei Kenianern haben die Löwen von Tsavo auch heute noch den Ruf, außergewöhnlich aggressiv zu sein.

    • Tsavo
    • © Marius Dobilas, Shutterstock

    Mit seiner Fläche von 21 812 km² ist Tsavo nicht nur der größte, sondern auch der abwechslungsreichste Nationalpark Kenias. Auf einer Fläche größer als Hessen wechseln sich staubige Savanne, roter Laterit und dichte Akazienwälder ab. Der breite Flusslauf des Galana-Flusses durchschneidet die trockenen Ebenen, während sich weiter westlich Hügel und Lavaformationen mit schier endlosen, unterirdischen Tunnelsystemen erstrecken. Tsavo will entdeckt und erobert werden: Der kurz nach seiner Gründung entlang der Hauptstraße von Mombasa nach Nairobi in zwei Einheiten (Tsavo West und Tsavo East) geteilte Park bietet je nach Ecke und Saison immer wieder unterschiedliche Bilder. Vielen erschließt sich der riesige Park erst mit der Zeit, doch seine Größe und seine Wildheit machen Tsavo zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die Anreise mit dem Auto ist dagegen wegen der nahen Hauptstraße von Mombasa nach Nairobi ungewohnt komfortabel: In drei bis vier Stunden ist der Weg von beiden Städten bis zum Voi Gate zurückgelegt. Wer mit eigenem Auto reist, kann den Weg an die (nördliche) Küste durch Tsavo East hindurch abkürzen. Flüge nach Tsavo sind vergleichsweise teuer. Tsavo West, der kleinere Teil der beiden Tsavo-Parks (rund 9000 km²), ist der landschaftlich etwas abwechslungsreichere Park, auch wenn es manchmal schwierig ist, in der dichter bewachsenen Landschaft Tiere zu erspähen. Im Dickicht können sich die Big Five ebenso gut verbergen wie die scheuen Kudus, die es kaum sonst irgendwo in Kenia zu sehen gibt. Tsavo East ist eine riesige, weitgehend ungezähmte Wildnis. Hier kann man stundenlang unterwegs sein, ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Die Wildtiere leben weit verstreut in der phantastischen Landschaft aus roter Erde, verstreuten Akazien und Dornbuschsavanne. Tsavo East ist eine Übergangszone zwischen den Savannen des südlichen und den Wüstenzonen des nördlichen Kenia. Entlang der wenigen Wasserquellen versammeln sich vor allem in der Trockenzeit die Tiere, die sich dann besonders gut beobachten lassen. Neben den durch die Erde rot gefärbten Elefanten, die nach gnadenloser Wilderei in den 1970er-Jahren im Tsavo heute wieder reichlich vorkommen, sind die mähnenlosen Löwen die (publikumsscheuen) Stars im Park. Biologen rätseln bis heute, warum die männlichen Löwen – anders als fast überall sonst – keine Mähne tragen. Während des Baus der Eisenbahn, deren Schienenstrang sich am Nationalparkrand entlangzieht, waren die Löwen als „Menschenfresser“ berüchtigt. Sie sollen während der Bauzeit mehr als 140 Bauarbeiter gerissen haben. Bei Kenianern haben die Löwen von Tsavo auch heute noch den Ruf, außergewöhnlich aggressiv zu sein.

    • Tsavo

  • Aruba Dam

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Feierabenddrink für Pflanzenfresser

    Der Rundweg vom Parkgate in Voi bis zum 1951 angelegten Aruba- Stausee (Aruba-Damm) in Tsavo East ist eine gute Route, um die Tierwelt zu beobachten. Hier im offenen Grasland sind die scheuen Geparden und Löwen gut zu sehen. Wer sich einen Überblick verschaffen will, steuert am besten den gut 30 km westlich gelegenen Mudanda Rock an, den kenianische Tourguides gern mit dem australischen Uluru (Ayers Rock) vergleichen. Zwar ist der Inselberg viel kleiner als der große Bruder in Down Under, nichtsdestotrotz aber ein beeindruckender Anblick. Einmal oben angelangt, reicht der Blick zudem bei klarer Sicht bis zum Galana-Fluss – und auf ein nahes Wasserloch, an dem sich bei Sonnenauf- und -untergang Elefanten, Büffel und Antilopen drängen wie Kneipengänger in Nairobi an einem Freitag.

    • Tsavo East, Tsavo
    Insider-Tipp
    Feierabenddrink für Pflanzenfresser

    Der Rundweg vom Parkgate in Voi bis zum 1951 angelegten Aruba- Stausee (Aruba-Damm) in Tsavo East ist eine gute Route, um die Tierwelt zu beobachten. Hier im offenen Grasland sind die scheuen Geparden und Löwen gut zu sehen. Wer sich einen Überblick verschaffen will, steuert am besten den gut 30 km westlich gelegenen Mudanda Rock an, den kenianische Tourguides gern mit dem australischen Uluru (Ayers Rock) vergleichen. Zwar ist der Inselberg viel kleiner als der große Bruder in Down Under, nichtsdestotrotz aber ein beeindruckender Anblick. Einmal oben angelangt, reicht der Blick zudem bei klarer Sicht bis zum Galana-Fluss – und auf ein nahes Wasserloch, an dem sich bei Sonnenauf- und -untergang Elefanten, Büffel und Antilopen drängen wie Kneipengänger in Nairobi an einem Freitag.

    • Tsavo East, Tsavo

  • Rhino Sanctuary

    Botanische Gärten & Parks
    • © LouieLea, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein Herz für Nashörner

    Einer der besten Orte, um Nashörner zu beobachten: In dem mit einem Elektrozaun abgesperrten Nashornreservat innerhalb des Parks werden ca. 130 Nashörner vor Wilderern geschützt. Das Schutzprogramm ist so erfolgreich, dass in den vergangenen Jahren mehr als 100 der Tiere ausgewildert werden konnten. Weil die Rhinos von Ngulia auf relativ engem Raum leben, sind die Chancen sehr gut, die sonst so scheuen Rhinozerosse zu Gesicht zu bekommen.

    • Tsavo West
    • © LouieLea, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein Herz für Nashörner

    Einer der besten Orte, um Nashörner zu beobachten: In dem mit einem Elektrozaun abgesperrten Nashornreservat innerhalb des Parks werden ca. 130 Nashörner vor Wilderern geschützt. Das Schutzprogramm ist so erfolgreich, dass in den vergangenen Jahren mehr als 100 der Tiere ausgewildert werden konnten. Weil die Rhinos von Ngulia auf relativ engem Raum leben, sind die Chancen sehr gut, die sonst so scheuen Rhinozerosse zu Gesicht zu bekommen.

    • Tsavo West

  • Chyulu Hills

    Landschaftliche Highlights
    • © DP Studios, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf den Spuren der Lava

    Hier erkundest du ein Kenia, das sich von der berühmten Savanne kaum deutlicher unterscheiden könnte. Eine fast magische Landschaft aus erkalteter Lava und den Überresten erloschener Vulkane, dazwischen die von Ernest Hemingway berühmt gemachten „grünen Hügel Afrikas“: Die wenig besuchten Chyulu Hills sind geologisch eine der jüngsten Bergketten der Welt und bestechen durch ihre unberührte Natur. In Begleitung eines einheimischen Rangers ist diese fruchtbare Gegend mit ihrem für Europäer sehr angenehmen Klima gut zu erwandern. Kletterer und Höhlenfreunde können zudem die vom Tageslicht kaum beleuchteten unterirdischen Kanäle erkunden, die die Lavaströme hinterlassen haben.

    • Kenia
    • © DP Studios, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Auf den Spuren der Lava

    Hier erkundest du ein Kenia, das sich von der berühmten Savanne kaum deutlicher unterscheiden könnte. Eine fast magische Landschaft aus erkalteter Lava und den Überresten erloschener Vulkane, dazwischen die von Ernest Hemingway berühmt gemachten „grünen Hügel Afrikas“: Die wenig besuchten Chyulu Hills sind geologisch eine der jüngsten Bergketten der Welt und bestechen durch ihre unberührte Natur. In Begleitung eines einheimischen Rangers ist diese fruchtbare Gegend mit ihrem für Europäer sehr angenehmen Klima gut zu erwandern. Kletterer und Höhlenfreunde können zudem die vom Tageslicht kaum beleuchteten unterirdischen Kanäle erkunden, die die Lavaströme hinterlassen haben.

    • Kenia

  • Tsavo East National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Marius Dobilas, Shutterstock

    Tsavo East ist eine riesige, weitgehend ungezähmte Wildnis. Hier kannst du stundenlang unterwegs sein, ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Die Wildtiere leben weit verstreut in der phantastischen Landschaft aus roter Erde, verstreuten Akazien und Dornbuschsavanne. Das Gebiet ist eine Übergangszone zwischen den Savannen des südlichen und den Wüstenzonen des nördlichen Kenia. Entlang der wenigen Wasserquellen versammeln sich vor allem in der Trockenzeit die Tiere, die sich dann besonders gut beobachten lassen. Neben den durch die Erde rot gefärbten Elefanten, die nach gnadenloser Wilderei in den 1970er-Jahren im Tsavo heute wieder reichlich vorkommen, sind die mähnenlosen Löwen die (publikumsscheuen) Stars im Park.

    • © Marius Dobilas, Shutterstock

    Tsavo East ist eine riesige, weitgehend ungezähmte Wildnis. Hier kannst du stundenlang unterwegs sein, ohne einem anderen Fahrzeug zu begegnen. Die Wildtiere leben weit verstreut in der phantastischen Landschaft aus roter Erde, verstreuten Akazien und Dornbuschsavanne. Das Gebiet ist eine Übergangszone zwischen den Savannen des südlichen und den Wüstenzonen des nördlichen Kenia. Entlang der wenigen Wasserquellen versammeln sich vor allem in der Trockenzeit die Tiere, die sich dann besonders gut beobachten lassen. Neben den durch die Erde rot gefärbten Elefanten, die nach gnadenloser Wilderei in den 1970er-Jahren im Tsavo heute wieder reichlich vorkommen, sind die mähnenlosen Löwen die (publikumsscheuen) Stars im Park.


  • Tsavo West National Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Hyserb, Shutterstock

    Tsavo West, der kleinere Teil der beiden Tsavo-Parks (rund 9000 km²), ist der landschaftlich etwas vielfältigere, auch wenn es manchmal schwierig ist, in der dichter bewachsenen Gegend Tiere zu erspähen. Im Dickicht können sich die Big Five ebenso gut verbergen wie die scheuen Kudus, die es kaum sonst irgendwo in Kenia zu sehen gibt.

    • © Hyserb, Shutterstock

    Tsavo West, der kleinere Teil der beiden Tsavo-Parks (rund 9000 km²), ist der landschaftlich etwas vielfältigere, auch wenn es manchmal schwierig ist, in der dichter bewachsenen Gegend Tiere zu erspähen. Im Dickicht können sich die Big Five ebenso gut verbergen wie die scheuen Kudus, die es kaum sonst irgendwo in Kenia zu sehen gibt.


  • Lake Amboseli

    Landschaftliche Highlights
    • © kyslynskahal, Shutterstock

    Der See, nach dem der Park benannt ist, füllt sich nur in der Regenzeit mit dem vom Himmel fallenden Wasser. Wo im Rest des Jahres nicht mehr als eine dürre Staubpfanne ist, tobt dann binnen Stunden das Leben. Mit Glück lassen sich hier in der Regenzeit auch Flamingos und andere Zugvögel beobachten.

    • Amboseli
    • © kyslynskahal, Shutterstock

    Der See, nach dem der Park benannt ist, füllt sich nur in der Regenzeit mit dem vom Himmel fallenden Wasser. Wo im Rest des Jahres nicht mehr als eine dürre Staubpfanne ist, tobt dann binnen Stunden das Leben. Mit Glück lassen sich hier in der Regenzeit auch Flamingos und andere Zugvögel beobachten.

    • Amboseli

  • Lugard's Falls

    Landschaftliche Highlights
    • © Volodymyr Burdiak, Shutterstock

    Die bizarren Lugard Falls, eine Reihe von Wasserfällen, die durch riesige Quarzbrocken rauschen, bieten einen einmaligen Ausblick auf den Galana-Fluss, die wichtigste Lebensader für die Tiere im Tsavo. An seinen Ufern färbt sich die sonst braungelbe Landschaft auf einmal saftig grün, an den Ufern stehen Palmen und dichte Auwälder. Flussabwärts folgt ein ruhiger Flussabschnitt, der Hippo Pool, wo du vom höher gelegenen, Crocodile Point genannten Aussichtspunkt aus Flusspferde und Krokodile beobachten kannst.

    • © Volodymyr Burdiak, Shutterstock

    Die bizarren Lugard Falls, eine Reihe von Wasserfällen, die durch riesige Quarzbrocken rauschen, bieten einen einmaligen Ausblick auf den Galana-Fluss, die wichtigste Lebensader für die Tiere im Tsavo. An seinen Ufern färbt sich die sonst braungelbe Landschaft auf einmal saftig grün, an den Ufern stehen Palmen und dichte Auwälder. Flussabwärts folgt ein ruhiger Flussabschnitt, der Hippo Pool, wo du vom höher gelegenen, Crocodile Point genannten Aussichtspunkt aus Flusspferde und Krokodile beobachten kannst.


  • Mzima Springs

    Landschaftliche Highlights
    • © erichon, Shutterstock

    An dem von mehreren Quellen gespeisten See mit ungewöhnlich klarem Wasser kannst du Krokodile und Nilpferde beobachten – und zwar sowohl vom Ufer aus (einer der wenigen Orte in Kenias Nationalparks, wo man sich vorsichtig zu Fuß bewegen darf) als auch unter Wasser. Eine dicke Glasfront, die in einen Aussichtspunkt unterhalb der Seeoberfläche eingebaut ist, macht es möglich, den an Land so schwerfälligen Hippos bei ihrem tänzelnden Unterwasserballett zuzusehen.

    • Tsavo
    • © erichon, Shutterstock

    An dem von mehreren Quellen gespeisten See mit ungewöhnlich klarem Wasser kannst du Krokodile und Nilpferde beobachten – und zwar sowohl vom Ufer aus (einer der wenigen Orte in Kenias Nationalparks, wo man sich vorsichtig zu Fuß bewegen darf) als auch unter Wasser. Eine dicke Glasfront, die in einen Aussichtspunkt unterhalb der Seeoberfläche eingebaut ist, macht es möglich, den an Land so schwerfälligen Hippos bei ihrem tänzelnden Unterwasserballett zuzusehen.

    • Tsavo

  • Shetani Lava Flow

    Landschaftliche Highlights

    Der Shetani Lava Flow (Shetani heißt Teufel) ist ein erstarrter Lavafluss, der von einem Vulkanausbruch vor 200 Jahren zurückgeblieben ist. Anders als im sonst so dicht bewachsenen Park steht hier bis heute kaum eine Pflanze – der Grund, warum der Lavafluss seinen höllischen Namen trägt. Gerade wegen seiner Andersartigkeit strahlt der Ort etwas ganz Eigenes, fast Magisches aus.

    • Tsavo West

    Der Shetani Lava Flow (Shetani heißt Teufel) ist ein erstarrter Lavafluss, der von einem Vulkanausbruch vor 200 Jahren zurückgeblieben ist. Anders als im sonst so dicht bewachsenen Park steht hier bis heute kaum eine Pflanze – der Grund, warum der Lavafluss seinen höllischen Namen trägt. Gerade wegen seiner Andersartigkeit strahlt der Ort etwas ganz Eigenes, fast Magisches aus.

    • Tsavo West

  • Chala-See

    Landschaftliche Highlights
    • © Sopotnicki, Shutterstock

    Am Fuß des Kili versteckt sich der wunderschöne Lake Chala, den viele Reisende zu Unrecht links liegen lassen. Direkt an der Grenze zu Tansania kannst du hier nach dem Safari-Trubel die stille Atmosphäre genießen und Ruhe tanken.

    • Chala
    • © Sopotnicki, Shutterstock

    Am Fuß des Kili versteckt sich der wunderschöne Lake Chala, den viele Reisende zu Unrecht links liegen lassen. Direkt an der Grenze zu Tansania kannst du hier nach dem Safari-Trubel die stille Atmosphäre genießen und Ruhe tanken.

    • Chala

MARCO POLO Reiseführer
Kenia

Buch, 15. Auflage · 15.95 €

Der MARCO POLO Reiseführer Kenia: Urlaub zwischen Paradiesstränden und Savannenstaub Goldene Strände mit türkisfarbenen Wellen, jadegrüne Seen im roten Savannensand und weiß getupfte Bergspitzen neben bunten Metropolen – mehr Farbenpracht als in Kenia passt nicht in einen Urlaub. Dein MARCO POLO Reiseführer verrät dir, welche Sightseeing-Highlights du nicht verpassen darfst und was die Einheimischen an ihrem Land lieben. Wähle aus, worauf du Lust hast, und verbringe deinen Urlaub genauso, wie du ihn magst!

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Wo den Tieren endlose Weiten gehörten: Erkunde Kenia in deinem eigenen Rhythmus

Schwimmen, tauchen, sonnenbaden? Klar, das kannst du in Kenia auch, zum Beispiel am Diani Beach mit seinem puderfeinen weißen Sand. Aber Kenia steht vor allem für Abenteuer und Wildnis-Feeling! Wie wäre es zur Abwechslung mit einer Radtour durch den Hell’s Gate National Park, vorbei an grasenden Zebras und Antilopen? Wenn es dir in der Savanne zu heiß wird, kannst du auf die schneebedeckten Gipfel des Mount Kenya wandern oder die lauen Nächte in Nairobis Clubs durchtanzen. Mit deinem MARCO POLO Reiseführer Kenia findest du immer schnell zum nächsten Ziel und erlebst einzigartige Urlaubsmomente!

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