Kathmandu & Der Osten Must Sees

Bhaktapur
Geographical
Bhaktapur
Changunarayan Temple
Architektonische Highlights
Changunarayan
Boudhha
Geographical
Kathmandu
Pashupatinath
Architektonische Highlights
Kathmandu
Dhulikhel
Geographical
Dhulikhel
Swayambhu Stupa
Architektonische Highlights
Kathmandu
Lalitpur
Geographical
Lalitpur
Altstadt
Geographical
Kathmandu
Nagarkot
Geographical
Nagarkot
Namobuddha
Geographical
Simalchaur Syampati
Sagarmatha-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Nepal

    Geographical

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Botanische Gärten & Parks


  • Bhaktapur

    Geographical
    • © leodaphne, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Pizza, aber auch keine Hektik

    Eines der schönsten Städtchen der Welt, sagen viele Besucher. Und tatsächlich: Man fühlt sich in Bhaktapur wie in einem lebenden Museum – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Bhaktapur, von 1382 bis 1482 die Hauptstadt des Tales, heißt auch Bhadgaon, „Reisdorf“, und wurde im 9.Jh. gegründet. Von den ca. 80 000 Einwohnern sind die Mehrzahl Newar, traditionell Bauern und Händler, aber auch als Kunsthandwerker bekannt. Die starke Newar-Kultur gibt der Stadt ihren Flair, erschwert es aber auch, dass sich ein moderner Lebensstil etabliert: zeitgenössische Kunst, fine dining oder Nachtleben kannst du hier mit der Lupe suchen. In den 1980ern wurde der Ort im Rahmen eines deutsch-nepalesischen Stadtsanierungsprojekts restauriert und viele Häuser in der Unesco-Stadt im traditionellen Newar-Baustil erdbebensicher gemacht. Dennoch hat das Beben 2015 in einigen Bereichen der Stadt großen Schaden angerichtet. Der Wiederaufbau ist inzwischen fast abgeschlossen. Durch die rasche Arbeit des Bhaktapur Tourist Boards kannst du die meisten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels aber wieder besuchen und den ungebrochenen Flair der Stadt genießen. Mit den 1500 Rs Eintrittsgebühr hilfst du nicht nur dem Wiederaufbau, sondern auch den zahlreichen Kultur- und Infrastrukturprojekten. Lass dir das Ticket gleich an der Kasse bis zum Ende der Laufzeit deines Visums verlängern. Dafür Reisepass und Passfoto mitnehmen. Viel Zeit für den Stadtbummel solltest Du auf jeden Fall mitbringen. Und weil du den Flughafen und die meisten Sehenswürdigkeiten des Kathmandutals von hier aus locker in einer guten halben Stunde erreichst. Schlag doch gleich dein „Basislager“ in Bhaktapur auf. Die Stadt ist eine echte Alternative zum hektischen Thamel. Ein paar Tage Verzicht auf Pizza, Boutique-Cafés und hektische Großstadt ist das auf jeden Fall wert. Reise am besten mit dem Bus nach Banepa/Panauti oder mit dem Taxi. Auch ein Fahrradausflug hat seinen Reiz: Die alte Straße von Kathmandu nach Bhaktapur ist frisch geteert, sieht verhältnismäßig wenig Verkehr und du kannst auf der Tour noch die alte Töpferstadt Thimi und den Vishnu Tempel Changu Narayan besichtigen.

    • Bhaktapur
    • © leodaphne, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Keine Pizza, aber auch keine Hektik

    Eines der schönsten Städtchen der Welt, sagen viele Besucher. Und tatsächlich: Man fühlt sich in Bhaktapur wie in einem lebenden Museum – mit all seinen Vor- und Nachteilen. Bhaktapur, von 1382 bis 1482 die Hauptstadt des Tales, heißt auch Bhadgaon, „Reisdorf“, und wurde im 9.Jh. gegründet. Von den ca. 80 000 Einwohnern sind die Mehrzahl Newar, traditionell Bauern und Händler, aber auch als Kunsthandwerker bekannt. Die starke Newar-Kultur gibt der Stadt ihren Flair, erschwert es aber auch, dass sich ein moderner Lebensstil etabliert: zeitgenössische Kunst, fine dining oder Nachtleben kannst du hier mit der Lupe suchen. In den 1980ern wurde der Ort im Rahmen eines deutsch-nepalesischen Stadtsanierungsprojekts restauriert und viele Häuser in der Unesco-Stadt im traditionellen Newar-Baustil erdbebensicher gemacht. Dennoch hat das Beben 2015 in einigen Bereichen der Stadt großen Schaden angerichtet. Der Wiederaufbau ist inzwischen fast abgeschlossen. Durch die rasche Arbeit des Bhaktapur Tourist Boards kannst du die meisten Sehenswürdigkeiten, Restaurants und Hotels aber wieder besuchen und den ungebrochenen Flair der Stadt genießen. Mit den 1500 Rs Eintrittsgebühr hilfst du nicht nur dem Wiederaufbau, sondern auch den zahlreichen Kultur- und Infrastrukturprojekten. Lass dir das Ticket gleich an der Kasse bis zum Ende der Laufzeit deines Visums verlängern. Dafür Reisepass und Passfoto mitnehmen. Viel Zeit für den Stadtbummel solltest Du auf jeden Fall mitbringen. Und weil du den Flughafen und die meisten Sehenswürdigkeiten des Kathmandutals von hier aus locker in einer guten halben Stunde erreichst. Schlag doch gleich dein „Basislager“ in Bhaktapur auf. Die Stadt ist eine echte Alternative zum hektischen Thamel. Ein paar Tage Verzicht auf Pizza, Boutique-Cafés und hektische Großstadt ist das auf jeden Fall wert. Reise am besten mit dem Bus nach Banepa/Panauti oder mit dem Taxi. Auch ein Fahrradausflug hat seinen Reiz: Die alte Straße von Kathmandu nach Bhaktapur ist frisch geteert, sieht verhältnismäßig wenig Verkehr und du kannst auf der Tour noch die alte Töpferstadt Thimi und den Vishnu Tempel Changu Narayan besichtigen.

    • Bhaktapur

  • Changunarayan Temple

    Architektonische Highlights
    • © Sundar Photo, Shutterstock

    Obwohl dieser Vishnu-Tempel auf einem 1540 m hohen Hügel zwischen Boudhanath und Bhaktapur im gleichnamigen Dörfchen (sprich Naráyan) der bedeutendste des Tales ist, zieht er vergleichsweise wenig Pilger und Touristen an. Eine Steinsäule enthält die älteste in Nepal überlieferte Inschrift des Liccachi- Königs Manadev von 464 oder 467.Die Wanderung zum Tempel dauert rund zwei Stunden.

    • © Sundar Photo, Shutterstock

    Obwohl dieser Vishnu-Tempel auf einem 1540 m hohen Hügel zwischen Boudhanath und Bhaktapur im gleichnamigen Dörfchen (sprich Naráyan) der bedeutendste des Tales ist, zieht er vergleichsweise wenig Pilger und Touristen an. Eine Steinsäule enthält die älteste in Nepal überlieferte Inschrift des Liccachi- Königs Manadev von 464 oder 467.Die Wanderung zum Tempel dauert rund zwei Stunden.


  • Boudhha

    Geographical
    • © Nitipol Temprim, Shutterstock

    In Boudhanath, oft auch kurz „Boudha” genannt, tauchst du in eine andere Welt ein. Jetzt befindest du dich mitten in „Klein-Tibet”.

    • 44600 Kathmandu
    • © Nitipol Temprim, Shutterstock

    In Boudhanath, oft auch kurz „Boudha” genannt, tauchst du in eine andere Welt ein. Jetzt befindest du dich mitten in „Klein-Tibet”.

    • 44600 Kathmandu

  • Pashupatinath

    Architektonische Highlights
    • © marie martin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Fuß über den Berg zum Tempel

    Schneller und angenehmer als mit dem Taxi kommst du zu Nepals wichtigstem Hindu-Tempel bei einem kurzweiligen, 20-minütigen Spaziergang durch verwinkelte Wohnviertel über den hügeligen Mrigathal-Park. In dieser großen Tempelanlage, die definitiv mehr als einen Besuch wert ist, wird Shiva in seiner Form als Pashupatinath, „Herr der Tiere”, verehrt. In Pashupatinath verbrannt zu werden ist der Wunsch vieler Hindus, hier befinden sich die wichtigsten Verbrennungsstätten Nepals. Eine festliche Stimmung liegt über der Anlage. Sadhus, Hasch rauchende Wanderheilige, die dem weltlichen Leben komplett entsagt haben, sitzen am Eingang der Anlage und diskutieren. Sie tragen lange Bärte, wilde Haartrachten und sind in safrangelbe Tücher gehüllt. Ihr größtes Treffen findet an Shivaratri, dem großen Pilgerfest im Frühjahr, statt. Dann platzt Pashupatinath aus allen Nähten und ein süßlicher Canabisgeruch liegt über der Anlage. Die beste Chance, einen Passivrausch zu bekommen ... Der heilige Bagmati-Fluss teilt die Anlage in zwei Teile. Der auf der westlichen Flussseite liegende große Pashupatinatha-Tempel ist für Nicht-Hindus tabu. Aber es gibt mit den unzähligen Tempeln, Schreinen, lingams (Shiva als Phallussymbol), Statuen, dharamsalas (Pilgerunterkünften) und ghats (Verbrennungsplätzen auf Treppen am Flussufer) genug zu sehen. Vom gegenüberliegenden Hang hast du eine gute Aussicht auf das Tempelgeschehen. Halte aber bitte Abstand zu den Verbrennungsplätzen, um die Trauernden nicht zu stören. Die besonders heiligen Acharya Ghats unterhalb des Haupttempels, die den oberen Kasten vorbehalten sind, wurden aus diesem Grund für Nicht-Hindus gesperrt. Die Angehörigen sind dabei, wenn der Verstorbene auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, und begleiten dessen Seele, bevor die Asche in den Fluss gestreut und so dem Kreislauf der Natur wiedergegeben wird. Die vielen kleinen Shiva-Tempel unterhalb der Bänke wurden zu Ehren der Ehefrauen errichtet, die einst zu sati gezwungen wurden – sich bei lebendigem Leib am Scheiterhaufen des Mannes verbrennen zu lassen. Diese Praxis ist heute verboten. Achtung: Auf dem Tempelgelände treibt auch eine große Herde wilder Rhesusaffen ihr Unwesen.

    • © marie martin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zu Fuß über den Berg zum Tempel

    Schneller und angenehmer als mit dem Taxi kommst du zu Nepals wichtigstem Hindu-Tempel bei einem kurzweiligen, 20-minütigen Spaziergang durch verwinkelte Wohnviertel über den hügeligen Mrigathal-Park. In dieser großen Tempelanlage, die definitiv mehr als einen Besuch wert ist, wird Shiva in seiner Form als Pashupatinath, „Herr der Tiere”, verehrt. In Pashupatinath verbrannt zu werden ist der Wunsch vieler Hindus, hier befinden sich die wichtigsten Verbrennungsstätten Nepals. Eine festliche Stimmung liegt über der Anlage. Sadhus, Hasch rauchende Wanderheilige, die dem weltlichen Leben komplett entsagt haben, sitzen am Eingang der Anlage und diskutieren. Sie tragen lange Bärte, wilde Haartrachten und sind in safrangelbe Tücher gehüllt. Ihr größtes Treffen findet an Shivaratri, dem großen Pilgerfest im Frühjahr, statt. Dann platzt Pashupatinath aus allen Nähten und ein süßlicher Canabisgeruch liegt über der Anlage. Die beste Chance, einen Passivrausch zu bekommen ... Der heilige Bagmati-Fluss teilt die Anlage in zwei Teile. Der auf der westlichen Flussseite liegende große Pashupatinatha-Tempel ist für Nicht-Hindus tabu. Aber es gibt mit den unzähligen Tempeln, Schreinen, lingams (Shiva als Phallussymbol), Statuen, dharamsalas (Pilgerunterkünften) und ghats (Verbrennungsplätzen auf Treppen am Flussufer) genug zu sehen. Vom gegenüberliegenden Hang hast du eine gute Aussicht auf das Tempelgeschehen. Halte aber bitte Abstand zu den Verbrennungsplätzen, um die Trauernden nicht zu stören. Die besonders heiligen Acharya Ghats unterhalb des Haupttempels, die den oberen Kasten vorbehalten sind, wurden aus diesem Grund für Nicht-Hindus gesperrt. Die Angehörigen sind dabei, wenn der Verstorbene auf dem Scheiterhaufen verbrannt wird, und begleiten dessen Seele, bevor die Asche in den Fluss gestreut und so dem Kreislauf der Natur wiedergegeben wird. Die vielen kleinen Shiva-Tempel unterhalb der Bänke wurden zu Ehren der Ehefrauen errichtet, die einst zu sati gezwungen wurden – sich bei lebendigem Leib am Scheiterhaufen des Mannes verbrennen zu lassen. Diese Praxis ist heute verboten. Achtung: Auf dem Tempelgelände treibt auch eine große Herde wilder Rhesusaffen ihr Unwesen.


  • Dhulikhel

    Geographical
    • © Marek Poplawski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früher Vogel fängt die schönsten Bergsichten

    Ein paar Tage in reiner Luft ausspannen, lesen und wandern: Das verträumte Newar-Städtchen Dhulikhel am Ostrand des Tals ist bestens dazu geeignet. Die Stadt ist berühmt für Traumsichten auf den Himalaja. Nur der Everest versteckt sich fast schüchtern als winzige Spitze ganz im Osten. Aber was braucht es den höchsten Berg der Welt, wenn sich bei klarem Wetter das prachtvolle Panorama der Achttausender vor dir ausbreitet! Manaslu oder doch die Annapurna? Das freundliche Hotelpersonal wird Dir gerne die einzelnen Gipfel erklären. Besonders schön sind Sonnenauf- und -untergang. Spring mit dem ersten Licht aus den Federn: Farbenspiel und Stimmung sind am schönsten, bevor die Sonne hinter dem Himalaja auftaucht. Dhulikhel liegt in etwa 30 km Entfernung von Kathmandu an der Straße nach Tibet auf 1650 m Höhe. Hier befindet sich – für den Notfall – das blitzsaubere, sehr empfehlenswerte Dhulikhel Hospital. Der medizinische Leiter, Dr. Ram Shrestha, hat in Österreich studiert.

    • Dhulikhel
    • © Marek Poplawski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früher Vogel fängt die schönsten Bergsichten

    Ein paar Tage in reiner Luft ausspannen, lesen und wandern: Das verträumte Newar-Städtchen Dhulikhel am Ostrand des Tals ist bestens dazu geeignet. Die Stadt ist berühmt für Traumsichten auf den Himalaja. Nur der Everest versteckt sich fast schüchtern als winzige Spitze ganz im Osten. Aber was braucht es den höchsten Berg der Welt, wenn sich bei klarem Wetter das prachtvolle Panorama der Achttausender vor dir ausbreitet! Manaslu oder doch die Annapurna? Das freundliche Hotelpersonal wird Dir gerne die einzelnen Gipfel erklären. Besonders schön sind Sonnenauf- und -untergang. Spring mit dem ersten Licht aus den Federn: Farbenspiel und Stimmung sind am schönsten, bevor die Sonne hinter dem Himalaja auftaucht. Dhulikhel liegt in etwa 30 km Entfernung von Kathmandu an der Straße nach Tibet auf 1650 m Höhe. Hier befindet sich – für den Notfall – das blitzsaubere, sehr empfehlenswerte Dhulikhel Hospital. Der medizinische Leiter, Dr. Ram Shrestha, hat in Österreich studiert.

    • Dhulikhel

  • Swayambhu Stupa

    Architektonische Highlights
    • © Oleskaus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Treppensteigen zur Morgenstund’

    Auf einem Hügel am Westrand der Stadt beobachten die alles sehenden Augen Buddhas vom Swayambhunath-Stupa aus das Kathmandutal. Der älteste Stupa Nepals (5.Jh.) hat unter Buddhisten den gleichen Stellenwert wie Pashupatinath (kurz: Pashupati) für Hindus. Im Gegensatz zum Boudhanath- Stupa wird Swayambhunath auch von vielen Newar-Buddhisten verehrt und von Hindus besucht. Wie in Pashupati toben hier wilde Rhesusaffen durch die zahlreichen Heiligtümer, Tempel, chörten und Klöster. Ursprünglich war ein stupa (Tibetisch: chörten, Sanskrit: chaitya) das Grabmal und der heilige Aufbewahrungsort der Reliquien des historischen Buddha. Heute sind tibetische Stupas überwiegend symbolische Grabmäler und Kultbauten, denen man vor allem im Hochgebirge überall begegnet. Eine Besonderheit Nepals sind die aufgemalten, allsehenden Augen Buddhas an den vier Seiten des Turms. Im Gegensatz zum Boudha-Stupa darf Swayambhunath nicht bestiegen werden. In der kleinen Hariti-Pagode erflehen Buddhisten wie Hindus den Segen der Göttin, die als Hariti alle Kinder beschützt. Als Sitala bewahrt sie die Menschen vor Krankheiten. Häufig steht eine lange Schlange Gläubiger mit Opfergaben vor dem Eingang. Am frühen Morgen sind die meisten Pilger unterwegs. Die tiefe Kontemplation, mit der sie die 231 Stufen durch den Wald hochsteigen, ist beeindruckend. Vergiss also das Taxi und lauf mit. Der 1407 m hohe Hügel wird an seinem Fuß ständig von tibetischen Buddhisten im Uhrzeigersinn umkreist, die sich dabei in regelmäßigen Abständen auf die Erde werfen und den Weg in Körperlängen abmessen. In Vollmondnächten finden diese Rituale ihren Höhepunkt. Im heiligen Monat gunla (etwa August) ziehen Newar-Buddhisten jeden Morgen vor Sonnenaufgang singend und musizierend nach Swayambhunath. Nachts ist der Stupa dann illuminiert. Etwa 2 km westlich von Swayambhunath, am Nagarjun-Hügel, liegt das 1987 gegründete Kloster Tritan Norbutse, das erste und bislang einzige Bön-Kloster in Kathmandu. Bön ist die präbuddhistische Religion Tibets und Nordnepals.

    • 44600 Kathmandu
    • © Oleskaus, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Treppensteigen zur Morgenstund’

    Auf einem Hügel am Westrand der Stadt beobachten die alles sehenden Augen Buddhas vom Swayambhunath-Stupa aus das Kathmandutal. Der älteste Stupa Nepals (5.Jh.) hat unter Buddhisten den gleichen Stellenwert wie Pashupatinath (kurz: Pashupati) für Hindus. Im Gegensatz zum Boudhanath- Stupa wird Swayambhunath auch von vielen Newar-Buddhisten verehrt und von Hindus besucht. Wie in Pashupati toben hier wilde Rhesusaffen durch die zahlreichen Heiligtümer, Tempel, chörten und Klöster. Ursprünglich war ein stupa (Tibetisch: chörten, Sanskrit: chaitya) das Grabmal und der heilige Aufbewahrungsort der Reliquien des historischen Buddha. Heute sind tibetische Stupas überwiegend symbolische Grabmäler und Kultbauten, denen man vor allem im Hochgebirge überall begegnet. Eine Besonderheit Nepals sind die aufgemalten, allsehenden Augen Buddhas an den vier Seiten des Turms. Im Gegensatz zum Boudha-Stupa darf Swayambhunath nicht bestiegen werden. In der kleinen Hariti-Pagode erflehen Buddhisten wie Hindus den Segen der Göttin, die als Hariti alle Kinder beschützt. Als Sitala bewahrt sie die Menschen vor Krankheiten. Häufig steht eine lange Schlange Gläubiger mit Opfergaben vor dem Eingang. Am frühen Morgen sind die meisten Pilger unterwegs. Die tiefe Kontemplation, mit der sie die 231 Stufen durch den Wald hochsteigen, ist beeindruckend. Vergiss also das Taxi und lauf mit. Der 1407 m hohe Hügel wird an seinem Fuß ständig von tibetischen Buddhisten im Uhrzeigersinn umkreist, die sich dabei in regelmäßigen Abständen auf die Erde werfen und den Weg in Körperlängen abmessen. In Vollmondnächten finden diese Rituale ihren Höhepunkt. Im heiligen Monat gunla (etwa August) ziehen Newar-Buddhisten jeden Morgen vor Sonnenaufgang singend und musizierend nach Swayambhunath. Nachts ist der Stupa dann illuminiert. Etwa 2 km westlich von Swayambhunath, am Nagarjun-Hügel, liegt das 1987 gegründete Kloster Tritan Norbutse, das erste und bislang einzige Bön-Kloster in Kathmandu. Bön ist die präbuddhistische Religion Tibets und Nordnepals.

    • 44600 Kathmandu

  • Lalitpur

    Geographical
    • © Iwanami Photos, Shutterstock

    Von den drei Durbar Squares in Kathmandu, Bhaktapur und Patan (sprich Páten) ist der in Patan – trotz Erdbebenschäden – der schönste. Er wirkt durch zwei zierliche Krishna-Tempel verspielter.

    • © Iwanami Photos, Shutterstock

    Von den drei Durbar Squares in Kathmandu, Bhaktapur und Patan (sprich Páten) ist der in Patan – trotz Erdbebenschäden – der schönste. Er wirkt durch zwei zierliche Krishna-Tempel verspielter.


  • Altstadt

    Geographical
    • © saravutpics, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im heiligen Wohnzimmer

    Menschen aus ganz Nepal triffst du auf einem Bummel durch die Altstadt von Kathmandu, die wie ein orientalischer Basar aufgeteilt ist: In der einen Straße gibt es überwiegend Schuhe, in einer anderen Importe aus China, in der nächsten Obst und Gemüse. Souvenirs, Schaltücher und Haushaltswaren sowie Gefäße aus Messing und Bronze findest du in der Straße, die diagonal durch die Altstadt führt (Layaku Marg/Siddhitas Marg). Scheue dich nicht, in die kleinen Seitenstraßen zu schauen, es warten überall Überraschungen: Tempel, Schreine, Heiligtümer und bahals. Falls du dabei die Orientierung verlierst: Es findet sich immer jemand, der dich freundlich zurück nach Thamel oder zum Durbar Square bringt. Die Altstadt hat zwei Einkaufszentren. Asan Tole mit einem Gewürz- und Gemüsemarkt sowie dem Annapurna-, Ganesh- und Vishnu-Tempel und Indra Chowk mit einer großen Kreuzung, einem der ältesten Glasperlenmärkte Kathmandus (Pote Bazaar) und dahinter dem Akash-Bhairav-Tempel, der nur Hindus offensteht. Folge der kleinen Gasse, die rechts daneben zwischen den Newar-Häusern verschwindet. Nach ungefähr 200 m musst du aufpassen: Der rechts liegende Eingang zu einer der größten und schönsten (bewohnten) Klosteranlagen, dem Itum Bahal, ist leicht zu übersehen. Auf halber Strecke zwischen Asan und Indra Chowk liegt – an der westlichen Seite – das Jana Bahal mit dem Machhendranath-Tempel, in dem die buddhistische Erlösergestalt Avalokiteshvara verehrt wird. Hier kannst du gut die Verschmelzung von Religion und Alltag beobachten. Kinder und Hunde toben zwischen Schreinen, Gläubige beten, oben plärrt Popmusik.

    • Kathmandu
    • © saravutpics, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Im heiligen Wohnzimmer

    Menschen aus ganz Nepal triffst du auf einem Bummel durch die Altstadt von Kathmandu, die wie ein orientalischer Basar aufgeteilt ist: In der einen Straße gibt es überwiegend Schuhe, in einer anderen Importe aus China, in der nächsten Obst und Gemüse. Souvenirs, Schaltücher und Haushaltswaren sowie Gefäße aus Messing und Bronze findest du in der Straße, die diagonal durch die Altstadt führt (Layaku Marg/Siddhitas Marg). Scheue dich nicht, in die kleinen Seitenstraßen zu schauen, es warten überall Überraschungen: Tempel, Schreine, Heiligtümer und bahals. Falls du dabei die Orientierung verlierst: Es findet sich immer jemand, der dich freundlich zurück nach Thamel oder zum Durbar Square bringt. Die Altstadt hat zwei Einkaufszentren. Asan Tole mit einem Gewürz- und Gemüsemarkt sowie dem Annapurna-, Ganesh- und Vishnu-Tempel und Indra Chowk mit einer großen Kreuzung, einem der ältesten Glasperlenmärkte Kathmandus (Pote Bazaar) und dahinter dem Akash-Bhairav-Tempel, der nur Hindus offensteht. Folge der kleinen Gasse, die rechts daneben zwischen den Newar-Häusern verschwindet. Nach ungefähr 200 m musst du aufpassen: Der rechts liegende Eingang zu einer der größten und schönsten (bewohnten) Klosteranlagen, dem Itum Bahal, ist leicht zu übersehen. Auf halber Strecke zwischen Asan und Indra Chowk liegt – an der westlichen Seite – das Jana Bahal mit dem Machhendranath-Tempel, in dem die buddhistische Erlösergestalt Avalokiteshvara verehrt wird. Hier kannst du gut die Verschmelzung von Religion und Alltag beobachten. Kinder und Hunde toben zwischen Schreinen, Gläubige beten, oben plärrt Popmusik.

    • Kathmandu

  • Nagarkot

    Geographical
    • © Nicholas Tinelli, Shutterstock

    Der beliebte Aussichtspunkt liegt auf 2000 m Höhe am Ostrand des Kathmandu- Tals, 32 km von Kathmandu und 20 km von Bhaktapur entfernt. Eine Teerstraße ermöglicht die Anfahrt per Taxi oder (überfülltem) Bus ab Bhaktapur. Bei gutem Wetter bietet Nagarkot eine wunderbare Sicht auf die schneebedeckten Berge des Himalaja.

    • Nagarkot
    • © Nicholas Tinelli, Shutterstock

    Der beliebte Aussichtspunkt liegt auf 2000 m Höhe am Ostrand des Kathmandu- Tals, 32 km von Kathmandu und 20 km von Bhaktapur entfernt. Eine Teerstraße ermöglicht die Anfahrt per Taxi oder (überfülltem) Bus ab Bhaktapur. Bei gutem Wetter bietet Nagarkot eine wunderbare Sicht auf die schneebedeckten Berge des Himalaja.

    • Nagarkot

  • Namobuddha

    Geographical
    • © Kertu, Shutterstock

    Eine Tageswanderung führt nach Namobuddha (10 km südöstlich von Dhulikhel), eins der wichtigsten Heiligtümer der Tamang. Genusstrekker brauchen für den Hinweg vier Stunden, Sportler entsprechend weniger. Nimm Proviant und Wasser mit.

    • 45200 Simalchaur Syampati
    • © Kertu, Shutterstock

    Eine Tageswanderung führt nach Namobuddha (10 km südöstlich von Dhulikhel), eins der wichtigsten Heiligtümer der Tamang. Genusstrekker brauchen für den Hinweg vier Stunden, Sportler entsprechend weniger. Nimm Proviant und Wasser mit.

    • 45200 Simalchaur Syampati

  • Sagarmatha-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks
    • © LUC KOHNEN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wandern, einsam und malerisch

    Der Distrikt Solukhumbu ist nicht nur berühmt für seine Nähe zum Mount Everest, sondern auch für seine Sherpa-Dörfer und Klöster. Der Klassiker ist der Trek zum Everest Base Camp. Zu Fuß dauert er ab Jiri zwischen drei und vier Wochen und folgt der Route, die auch Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 auf dem Weg zu ihrer Everest-Besteigung gingen. Bei einem Flug bis Lukla reduziert sich die Wanderzeit auf zwei Wochen. Übernachtet wird in Lodges, aber Vorsicht vor der Höhe: Lukla 2900 m, Namche Bazaar 3450 m, Kloster Tengboche 4000 m (reicht als Endziel), Aussichtshügel Kala Pattar 5500 m. Eine echte Alternative zur traditionellen Everest-Base-Camp-Route ist ein Abstecher zu den malerischen, tiefblauen Gokyo-Seen (5500 m). Die Anzahl der Trekker ist auf dieser Route wesentlich geringer. Von Lukla aus etwa zwölf Tage, Übernachtung in Lodges.

    • Nepal
    • © LUC KOHNEN, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wandern, einsam und malerisch

    Der Distrikt Solukhumbu ist nicht nur berühmt für seine Nähe zum Mount Everest, sondern auch für seine Sherpa-Dörfer und Klöster. Der Klassiker ist der Trek zum Everest Base Camp. Zu Fuß dauert er ab Jiri zwischen drei und vier Wochen und folgt der Route, die auch Edmund Hillary und Tenzing Norgay 1953 auf dem Weg zu ihrer Everest-Besteigung gingen. Bei einem Flug bis Lukla reduziert sich die Wanderzeit auf zwei Wochen. Übernachtet wird in Lodges, aber Vorsicht vor der Höhe: Lukla 2900 m, Namche Bazaar 3450 m, Kloster Tengboche 4000 m (reicht als Endziel), Aussichtshügel Kala Pattar 5500 m. Eine echte Alternative zur traditionellen Everest-Base-Camp-Route ist ein Abstecher zu den malerischen, tiefblauen Gokyo-Seen (5500 m). Die Anzahl der Trekker ist auf dieser Route wesentlich geringer. Von Lukla aus etwa zwölf Tage, Übernachtung in Lodges.

    • Nepal