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Kapverdische Inseln Top Sehenswürdigkeiten














Landschaftliche Highlights
Landschaftliche Highlights
Touristenattraktionen
Botanische Gärten & Parks
Pico do Fogo
Landschaftliche Highlights © mbrand85, Shutterstock
Der gigantische Schildvulkan Pico do Fogo, kurz Pico genannt und das Wahrzeichen der Insel, spuckte 1785 aus dem Hauptkegel an der Spitze zum letzten Mal Feuer. Die Wanderung zum rund 500 m breiten und 150 m tiefen Gipfelkrater dauert vier bis fünf Stunden und wird mit einem herrlichen Blick hinunter in die caldeira und oft hinüber bis Santiago belohnt. 1100 m Höhenunterschied sind zu bewältigen, solides Schuhwerk,Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition sind Voraussetzung. Es ist vorgeschrieben, einen Wanderführer zu engagieren. Diesen vermittelt Ihnen Ihre Unterkunft vor Ort, und ganz früh morgens geht es los. Ein besonderes Erlebnis ist der Abstieg über das steile Aschefeld, den man gleitend und rutschend in etwa einer halben Stunde zurücklegt.
- Fogo
© mbrand85, Shutterstock
Der gigantische Schildvulkan Pico do Fogo, kurz Pico genannt und das Wahrzeichen der Insel, spuckte 1785 aus dem Hauptkegel an der Spitze zum letzten Mal Feuer. Die Wanderung zum rund 500 m breiten und 150 m tiefen Gipfelkrater dauert vier bis fünf Stunden und wird mit einem herrlichen Blick hinunter in die caldeira und oft hinüber bis Santiago belohnt. 1100 m Höhenunterschied sind zu bewältigen, solides Schuhwerk,Trittsicherheit und Schwindelfreiheit sowie eine gute Kondition sind Voraussetzung. Es ist vorgeschrieben, einen Wanderführer zu engagieren. Diesen vermittelt Ihnen Ihre Unterkunft vor Ort, und ganz früh morgens geht es los. Ein besonderes Erlebnis ist der Abstieg über das steile Aschefeld, den man gleitend und rutschend in etwa einer halben Stunde zurücklegt.
- Fogo
Deserto di Viana
Landschaftliche Highlights © Andi111, Shutterstock
Die einzige größere Sandwüste auf den Kapverden erstreckt sich von Estancia de Baixo einige Kilometer in nordöstliche Richtung. Vor einer Bergkette wellen sich weiße, feinsandige Berge und Täler, soweit das Auge reicht. Wüstenfeeling pur: Spuren verwehen im stetig blasenden Wind, und mancher sieht sogar etwas, was gar nicht da ist: eine Fata Morgana!
- Boa Vista
© Andi111, Shutterstock
Die einzige größere Sandwüste auf den Kapverden erstreckt sich von Estancia de Baixo einige Kilometer in nordöstliche Richtung. Vor einer Bergkette wellen sich weiße, feinsandige Berge und Täler, soweit das Auge reicht. Wüstenfeeling pur: Spuren verwehen im stetig blasenden Wind, und mancher sieht sogar etwas, was gar nicht da ist: eine Fata Morgana!
- Boa Vista
Carberinho
Landschaftliche Highlights © Heidi De Koninck, Shutterstock
Einer der schönsten Plätze des Archipels: Bizarr ausgewaschene Gesteinsformationen bieten im Tosen der Brandung einen spektakulären Anblick. Von Tarrafal aus fährst du in Richtung Praia Branca, bis auf der rechten Seite ein Wasserspeicher und 100 m weiter links ein Hinweisschild zu sehen sind. Folge den Reifenspuren, lasse oben auf dem Hügel den Wagen stehen, und wandere zu den Klippen hinunter. Am besten, du heuerst einen Mietwagen mit Fahrer an.
- Praia Branca, Kap Verde
- http://www.capeverde.com/
© Heidi De Koninck, Shutterstock
Einer der schönsten Plätze des Archipels: Bizarr ausgewaschene Gesteinsformationen bieten im Tosen der Brandung einen spektakulären Anblick. Von Tarrafal aus fährst du in Richtung Praia Branca, bis auf der rechten Seite ein Wasserspeicher und 100 m weiter links ein Hinweisschild zu sehen sind. Folge den Reifenspuren, lasse oben auf dem Hügel den Wagen stehen, und wandere zu den Klippen hinunter. Am besten, du heuerst einen Mietwagen mit Fahrer an.
- Praia Branca, Kap Verde
- http://www.capeverde.com/
Desfiladeiro Chã das Caldeiras
Landschaftliche Highlights © Daboost, Shutterstock
9 km Durchmesser hat der Krater (port.caldeira) und schwarze Geröllfelder, meterhohe Lavazungen und graue Aschefelder bilden die bizarre Kulisse.Bis zum Vulkanausbruch im November2014 gab es hier die zwei Dörfer Bangaeira und Portela sowie einige kleine Ansiedlungen mit zusammen rund 1000 Einwohnern. Die Orte wurden während der knapp drei Monate dauernden Naturkatastrophe fast komplett von der Lava verschlungen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Bewohner der caldeira verloren sowohl ihre Häuser als auch ihre Lebensgrundlage: ihre Landwirtschaft und die Einkünfte aus demTourismus. Die Pioniere unter den Rückkehrern nahmen noch nicht einmal ein Jahr später gegen den Willen der Regierung die ersten neu erbauten Gästehäuser und weitere Gebäude wieder in Betrieb. Im März 2017 wurde verfügt, dass alle Bautätigkeiten einzustellen seien, sogar der Transport von Baumaterial in die Chã wurde verboten. Ein neu zu entwickelnder Flächennutzungs- und Bebauungsplan soll künftige vom Vulkan ausgehende Gefahren kalkulierbarer machen. Ein großer Teil der ehemaligen Bewohner von Chã das Caldeiras besitzt einen gemeinsamen Vorfahren: den französischen Grafen Armand Montrond. Ihm verdanken zahlreiche Kinder noch heute ihre blonden Haare und blauen Augen – ein aufregender Kontrast zur kaffeebraunen Haut. 1872 ließ sich der Franzose auf Fogo nieder, veranlasste den Bau von Bewässerungsgräben und Straßen, verbesserte die medizinische Versorgung und brachte den Weinanbau in die caldeira.
- Fogo
© Daboost, Shutterstock
9 km Durchmesser hat der Krater (port.caldeira) und schwarze Geröllfelder, meterhohe Lavazungen und graue Aschefelder bilden die bizarre Kulisse.Bis zum Vulkanausbruch im November2014 gab es hier die zwei Dörfer Bangaeira und Portela sowie einige kleine Ansiedlungen mit zusammen rund 1000 Einwohnern. Die Orte wurden während der knapp drei Monate dauernden Naturkatastrophe fast komplett von der Lava verschlungen. Verletzt wurde zum Glück niemand, doch die Bewohner der caldeira verloren sowohl ihre Häuser als auch ihre Lebensgrundlage: ihre Landwirtschaft und die Einkünfte aus demTourismus. Die Pioniere unter den Rückkehrern nahmen noch nicht einmal ein Jahr später gegen den Willen der Regierung die ersten neu erbauten Gästehäuser und weitere Gebäude wieder in Betrieb. Im März 2017 wurde verfügt, dass alle Bautätigkeiten einzustellen seien, sogar der Transport von Baumaterial in die Chã wurde verboten. Ein neu zu entwickelnder Flächennutzungs- und Bebauungsplan soll künftige vom Vulkan ausgehende Gefahren kalkulierbarer machen. Ein großer Teil der ehemaligen Bewohner von Chã das Caldeiras besitzt einen gemeinsamen Vorfahren: den französischen Grafen Armand Montrond. Ihm verdanken zahlreiche Kinder noch heute ihre blonden Haare und blauen Augen – ein aufregender Kontrast zur kaffeebraunen Haut. 1872 ließ sich der Franzose auf Fogo nieder, veranlasste den Bau von Bewässerungsgräben und Straßen, verbesserte die medizinische Versorgung und brachte den Weinanbau in die caldeira.
- Fogo
Cova do Paúl
Landschaftliche Highlights © Salvador Aznar, Shutterstock
Vom Rand des kreisrunden Einsturzkraters hat man bei klarem Wetter in Richtung Nordosten einen phantastischen Blick über die ganze Länge der Ribeira do Paúl bis hinunter zum Meer. Im Südwesten liegt Ihnen der Krater zu Füßen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn die Wolken über den gezackten Rand in den Krater fließen
- Ribeira do Paúl
© Salvador Aznar, Shutterstock
Vom Rand des kreisrunden Einsturzkraters hat man bei klarem Wetter in Richtung Nordosten einen phantastischen Blick über die ganze Länge der Ribeira do Paúl bis hinunter zum Meer. Im Südwesten liegt Ihnen der Krater zu Füßen. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn die Wolken über den gezackten Rand in den Krater fließen
- Ribeira do Paúl
Djarfogo
TouristenattraktionenInsider-Tipp Koffeinkick für Kaffeekenner
Schon in der sechsten Generation wird der Kaffee im Familienbetrieb von Agnelo angebaut und geröstet. Heute wird er in kleinen Baumwollsäckchen hübsch verpackt verkauft, dazu andere Souvenirs z. B. aus Bananenblättern oder Recyclingmaterial. Wer während eines Spaziergangs Ruhe sucht, findet sie im hübschen kleinen Patio bei einer Tasse frisch gebrühtem, köstlichem Kaffee.
- São Filipe
- +238 281 28 79
Insider-Tipp Koffeinkick für Kaffeekenner
Schon in der sechsten Generation wird der Kaffee im Familienbetrieb von Agnelo angebaut und geröstet. Heute wird er in kleinen Baumwollsäckchen hübsch verpackt verkauft, dazu andere Souvenirs z. B. aus Bananenblättern oder Recyclingmaterial. Wer während eines Spaziergangs Ruhe sucht, findet sie im hübschen kleinen Patio bei einer Tasse frisch gebrühtem, köstlichem Kaffee.
- São Filipe
- +238 281 28 79
Buracona
Landschaftliche Highlights © ennis Gross, Shutterstock
In Buracona an der Nordwestküste kannst du das Olho Azul, ein tiefes Loch im Vulkanfelsen, bestaunen. Das Meerwasser schimmert in spektakulärem Blau, wenn die Sonne im richtigen Winkel steht. In den natürlichen Meeresschwimmbecken kannst du baden. Von Palmeira aus über die Küstenstraß ein Richtung Norden, etwa 6 km.
- Sal
© ennis Gross, Shutterstock
In Buracona an der Nordwestküste kannst du das Olho Azul, ein tiefes Loch im Vulkanfelsen, bestaunen. Das Meerwasser schimmert in spektakulärem Blau, wenn die Sonne im richtigen Winkel steht. In den natürlichen Meeresschwimmbecken kannst du baden. Von Palmeira aus über die Küstenstraß ein Richtung Norden, etwa 6 km.
- Sal
Wrack der Cabo de Santa Maria
Touristenattraktionen © Salvador Aznar, Shutterstock
Das rostige Wrack des spanischen Frachters Cabo de Santa Maria ragt an der Costa de Boa Esperança halb aus der schäumenden Brandung und ist eines der meist fotografierten Gegenstände auf Boavista. Kein Wunder! Das skurrile Gerippe nahe am Strand ist tatsächlich ein interessantes Motiv. In der Vergangenheit kam es dort immer mal wieder zu Überfällen, deshalb solltest du keinesfalls allein dorthin fahren! Das ist ohnehin schwierig, denn die Stelle ist von der Praia da Chave aus nur mit einem Allradfahrzeug über eine schwierige, unbefestigte Piste zu erreichen. Stattdessen: Taxi oder aluguer mieten oder einen organisierten Ausflug mitmachen. 8 km nordwestlich von Sal Rei.
- Boa Vista
© Salvador Aznar, Shutterstock
Das rostige Wrack des spanischen Frachters Cabo de Santa Maria ragt an der Costa de Boa Esperança halb aus der schäumenden Brandung und ist eines der meist fotografierten Gegenstände auf Boavista. Kein Wunder! Das skurrile Gerippe nahe am Strand ist tatsächlich ein interessantes Motiv. In der Vergangenheit kam es dort immer mal wieder zu Überfällen, deshalb solltest du keinesfalls allein dorthin fahren! Das ist ohnehin schwierig, denn die Stelle ist von der Praia da Chave aus nur mit einem Allradfahrzeug über eine schwierige, unbefestigte Piste zu erreichen. Stattdessen: Taxi oder aluguer mieten oder einen organisierten Ausflug mitmachen. 8 km nordwestlich von Sal Rei.
- Boa Vista
Brava
Landschaftliche Highlights © Juan Vilata, Shutterstock
Kreisrund und kaum 10 km Durchmesser: Brava (6800 Ew.) ist mit 64 km2 die kleinste der bewohnten Kapverden inseln. Sie liegt im Südwesten des Archipels, rund 20 km von Fogo entfernt. Fast immer verschwinden die Gipfel ihrer fast 1000 m hohen Berge unter einer Wolkendecke, denn Brava liegt im Windschatten Fogos. Ein Vorteil, der den Charakter der Insel prägt: Dank der Wolkendecke verdunstet der Tau nicht, sondern kommt der Vegetation zugute. Und die revanchiert sich mit üppigem Wachstum. Den Zusatznamen „die Blumeninsel“ trägt Brava dann zu Recht. Neben saftigen Viehweiden und mannshohen Maispflanzen blühen Oleander-, Bougainvillea-, Jasmin- und jede Menge Hibiskussträucher in jeder Farbschattierung. Mystisch tauchen Drachenbäume aus dem Nebel auf. Im Frühling und Sommer ist die Vegetation allerdings genauso karg wie auf den anderen Inseln.
- Brava
© Juan Vilata, Shutterstock
Kreisrund und kaum 10 km Durchmesser: Brava (6800 Ew.) ist mit 64 km2 die kleinste der bewohnten Kapverden inseln. Sie liegt im Südwesten des Archipels, rund 20 km von Fogo entfernt. Fast immer verschwinden die Gipfel ihrer fast 1000 m hohen Berge unter einer Wolkendecke, denn Brava liegt im Windschatten Fogos. Ein Vorteil, der den Charakter der Insel prägt: Dank der Wolkendecke verdunstet der Tau nicht, sondern kommt der Vegetation zugute. Und die revanchiert sich mit üppigem Wachstum. Den Zusatznamen „die Blumeninsel“ trägt Brava dann zu Recht. Neben saftigen Viehweiden und mannshohen Maispflanzen blühen Oleander-, Bougainvillea-, Jasmin- und jede Menge Hibiskussträucher in jeder Farbschattierung. Mystisch tauchen Drachenbäume aus dem Nebel auf. Im Frühling und Sommer ist die Vegetation allerdings genauso karg wie auf den anderen Inseln.
- Brava
Chaminè de Chaves
TouristenattraktionenVon der historischen Ziegelei ist fast nur noch der Schornstein zu sehen, den Rest hat der Sand verschluckt. Dafür steht jetzt hier eine Beachbar, von der viele Strandbesucher träumen. Andere, besonders Vogelliebhaber, wären hier lieber allein, denn die Dünenfelder mit Lagune nebenan stehen unter Natur Naturschutz und sind ein schöner Ort für Vogelbeobachtungen. Von Sal Rei am Strand entlang in südlicher Richtung, vorbei am Hotel Riu Karamboa, etwa eine Stunde.
- Boa Vista
Von der historischen Ziegelei ist fast nur noch der Schornstein zu sehen, den Rest hat der Sand verschluckt. Dafür steht jetzt hier eine Beachbar, von der viele Strandbesucher träumen. Andere, besonders Vogelliebhaber, wären hier lieber allein, denn die Dünenfelder mit Lagune nebenan stehen unter Natur Naturschutz und sind ein schöner Ort für Vogelbeobachtungen. Von Sal Rei am Strand entlang in südlicher Richtung, vorbei am Hotel Riu Karamboa, etwa eine Stunde.
- Boa Vista
Ilhéu de Sal Rei
Landschaftliche Highlights © Peter de Kievith, Shutterstock
Die kleine Insel vor Sal Rei hatte mal eine wichtige strategische Bedeutung: 1818 baute man dort das Fort Duquedo Bragança, um sich gegen Piraten zur Wehr zu setzen. Die Überreste der Verteidigungsanlage mit alten Kanonen sind noch zu sehen. Falls du einen Ausflug auf die unbewohnte Insel machen willst, hilft dir Cabo Kai Tours, einen Fischer für die Überfahrt zu finden.
- Ilhéu de Sal Rei
© Peter de Kievith, Shutterstock
Die kleine Insel vor Sal Rei hatte mal eine wichtige strategische Bedeutung: 1818 baute man dort das Fort Duquedo Bragança, um sich gegen Piraten zur Wehr zu setzen. Die Überreste der Verteidigungsanlage mit alten Kanonen sind noch zu sehen. Falls du einen Ausflug auf die unbewohnte Insel machen willst, hilft dir Cabo Kai Tours, einen Fischer für die Überfahrt zu finden.
- Ilhéu de Sal Rei
Serra Malagueta
Landschaftliche Highlights © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.
- Santiago
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Im Norden liegt die Serra Malagueta. Die mehr als 1000 m hohen Berge trennten bis in die 1980er-Jahre Tarrafal vom Rest der Insel, dann erst wurde eine Straße durch das schroffe Gebirge gebaut. Die Serra Malagueta ist als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Auf 774 ha wurden 26 Arten nur hier vorkommender (endemischer) Pflanzen gezählt, bedrohte Reptilien und Vögel finden hier Unterschlupf.Die bekannteste endemische Vogelart ist der Kapverdische Eisvogel. Im Gebäude der Parkverwaltung verkauft ein kleiner Laden Original-Panos und anderes authentisches kapverdisches Kunsthandwerk. Auch Broschüren (auf Englisch und Portugiesisch) mit Informationen über den Naturpark sind zu haben, es gibt ein WC und eine kleine Snackbar.
- Santiago
Monte Velha
Landschaftliche HighlightsAn der Nordflanke des Pico do Fogo wurden in den 1940er-Jahren in großem Umfang Akazien, Zypressen, Kiefern und Eukalyptus gepflanzt. Heute zählt Monte Velha zu den größten Wäldern der Kapverden. Hier ist es immer kühl und schattig, und die gelben und grünen Flechten, die die Bäume überziehen, sammeln mit ihren feinen Verästelungen das Wasser aus der Luft. Perfekt, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen!
- Fogo
An der Nordflanke des Pico do Fogo wurden in den 1940er-Jahren in großem Umfang Akazien, Zypressen, Kiefern und Eukalyptus gepflanzt. Heute zählt Monte Velha zu den größten Wäldern der Kapverden. Hier ist es immer kühl und schattig, und die gelben und grünen Flechten, die die Bäume überziehen, sammeln mit ihren feinen Verästelungen das Wasser aus der Luft. Perfekt, um der Hitze ein Schnippchen zu schlagen!
- Fogo
Monte Verde
Landschaftliche Highlights © Frank Bach, Shutterstock
Der Aufstieg lohnt sich, denn vom Gipfel hast du an klaren Tagen einen herrlichen Blick auf die Hafenbucht von Mindelo.Oft sind sogar Santo Antão und die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco und Razo zu sehen. Von Mindelo ausgeht es in Richtung Baía das Gatas, nach 5 km zweigt ein Weg zum Naturpark Monte Verde ab. In weiten Schleifen führt er hinauf zum Hochplateau.
- Mindelo
© Frank Bach, Shutterstock
Der Aufstieg lohnt sich, denn vom Gipfel hast du an klaren Tagen einen herrlichen Blick auf die Hafenbucht von Mindelo.Oft sind sogar Santo Antão und die unbewohnten Inseln Santa Luzia, Branco und Razo zu sehen. Von Mindelo ausgeht es in Richtung Baía das Gatas, nach 5 km zweigt ein Weg zum Naturpark Monte Verde ab. In weiten Schleifen führt er hinauf zum Hochplateau.
- Mindelo
Monte Gordo
Landschaftliche Highlights © Rostasedlacek, Shutterstock
Zum Naturpark Monte Gordo gelangen Sie von Cachaço aus. Ein gepflasteter Weg führt 600 m hinauf. Sie wandern durch einen lichten, nebelverhangenen Mischwald und bestaunen endemische Pflanzen und riesige Drachenbäume. Planen Sie für den Aufstieg etwa drei Stunden ein.
- São Nicolau
© Rostasedlacek, Shutterstock
Zum Naturpark Monte Gordo gelangen Sie von Cachaço aus. Ein gepflasteter Weg führt 600 m hinauf. Sie wandern durch einen lichten, nebelverhangenen Mischwald und bestaunen endemische Pflanzen und riesige Drachenbäume. Planen Sie für den Aufstieg etwa drei Stunden ein.
- São Nicolau
Salinen
TouristenattraktionenDie Salinen ziehen sich von Porto Ingês etwa 5 km in Richtung Norden. Zwischen rosig glitzernden Salzpfannen und weißen Salzbergen haben sich an das salzige Milieu angepasste Pflanzen angesiedelt, zwischen denen zahlreiche einheimische und Zugvögel brüten. Frei laufende Rinder passieren den ausgeschilderten Lehrpfad, und in der kleinen Saline kannst du das hier gewonnene Meersalz kaufen.
Die Salinen ziehen sich von Porto Ingês etwa 5 km in Richtung Norden. Zwischen rosig glitzernden Salzpfannen und weißen Salzbergen haben sich an das salzige Milieu angepasste Pflanzen angesiedelt, zwischen denen zahlreiche einheimische und Zugvögel brüten. Frei laufende Rinder passieren den ausgeschilderten Lehrpfad, und in der kleinen Saline kannst du das hier gewonnene Meersalz kaufen.
Nos Criola Bonita
Botanische Gärten & ParksDer deutsche Fogo-Bewohner Ralph hat sich in den Kopf gesetzt, im Westen der Insel auf rund 900 m Höhe über dem Meer einen botanischen Garten anzulegen. Seit 2012 verwandelt er eine ehemals landwirtschaftliche Fläche nach und nach in eine grüne Oase mit endemischen Zier- und Nutzpflanzen. Von hier aus kannst du zu einem beeindruckenden Kapokbaum wandern (90 Minuten einfach), oder zu einer kleinen, versteckten Quelle (60 Minuten). Auf Wunsch und am besten mit Vorbestellung bekocht dich Ralphs Frau Ella in ihrem kleinen Restaurant.
- Fogo
Der deutsche Fogo-Bewohner Ralph hat sich in den Kopf gesetzt, im Westen der Insel auf rund 900 m Höhe über dem Meer einen botanischen Garten anzulegen. Seit 2012 verwandelt er eine ehemals landwirtschaftliche Fläche nach und nach in eine grüne Oase mit endemischen Zier- und Nutzpflanzen. Von hier aus kannst du zu einem beeindruckenden Kapokbaum wandern (90 Minuten einfach), oder zu einer kleinen, versteckten Quelle (60 Minuten). Auf Wunsch und am besten mit Vorbestellung bekocht dich Ralphs Frau Ella in ihrem kleinen Restaurant.
- Fogo
Pico Pequeno/Pico 2014
Landschaftliche HighlightsEiner der vier Ausbruchkrater von 1995 ist der Pico Pequeno. An fast gleicher Stelle trat im November 2014 die glühende Lava an die Oberfläche, es entstand der Krater Pico 2014.Rund 400 m stapfst du durch scharfkantige, schwarze Lavastücke einen schmalen Pfad bergauf, bevor du der Erde in den aufgerissenen Schlund schauen kannst: Gelbe Schwefelkrusten und rote Eisenoxidbrocken leuchten auf dem schwarzen Basalt, es liegt Schwefelgeruch in der Luft, aus schmalen Erdspalten dringt heiße Luft. Die Wanderung durch das neu entstandene Lavafeld solltest du mit einem Guide machen: Hohlräume, abrutschgefährdete Hänge und Steinschlag können gefährlich werden!
- Fogo
Einer der vier Ausbruchkrater von 1995 ist der Pico Pequeno. An fast gleicher Stelle trat im November 2014 die glühende Lava an die Oberfläche, es entstand der Krater Pico 2014.Rund 400 m stapfst du durch scharfkantige, schwarze Lavastücke einen schmalen Pfad bergauf, bevor du der Erde in den aufgerissenen Schlund schauen kannst: Gelbe Schwefelkrusten und rote Eisenoxidbrocken leuchten auf dem schwarzen Basalt, es liegt Schwefelgeruch in der Luft, aus schmalen Erdspalten dringt heiße Luft. Die Wanderung durch das neu entstandene Lavafeld solltest du mit einem Guide machen: Hohlräume, abrutschgefährdete Hänge und Steinschlag können gefährlich werden!
- Fogo
Fonte de Vinagre
Landschaftliche HighlightsIn einem weiten Tal unterhalb von Nova Sintra liegt die Fonte de Vinagre (Essigquelle). Das Wasser enthält Fluor und Bikarbonat und schmeckt daher leicht sauer. Probier ruhig, es soll heilende Wirkung haben. Früher kamen deshalb Kranke zur Trinkkur und zum Baden hierher. Das langsam verwitternde Badehaus aus dem 19.Jh. zieren an allen vier Ecken Terrakottaköpfe mit weit aufgesperrtem Mund. Ein gepflasterter Pfad führt von Santa Bárbara hinab zur Quelle.
- Nova Sintra
In einem weiten Tal unterhalb von Nova Sintra liegt die Fonte de Vinagre (Essigquelle). Das Wasser enthält Fluor und Bikarbonat und schmeckt daher leicht sauer. Probier ruhig, es soll heilende Wirkung haben. Früher kamen deshalb Kranke zur Trinkkur und zum Baden hierher. Das langsam verwitternde Badehaus aus dem 19.Jh. zieren an allen vier Ecken Terrakottaköpfe mit weit aufgesperrtem Mund. Ein gepflasterter Pfad führt von Santa Bárbara hinab zur Quelle.
- Nova Sintra
Akazienwald zwischen Morro und Calheta
Landschaftliche HighlightsIn den 3500 ha großen Wäldern an der Straße zwischen Morro und Calheta in Richtung Osten und zwischen Casca bulho und Pedro Vaz nach Norden leben viele einzigartige Pflanzen und Insekten und jede Menge grau getupfte, inseltypische Perlhühner. Interessant wird es, wenn du auf einen der zahlreichen Köhler bei der Arbeit triffst: in kleinen Weilern wird Holzkohle wie anno dazumal produziert.
- Maio
In den 3500 ha großen Wäldern an der Straße zwischen Morro und Calheta in Richtung Osten und zwischen Casca bulho und Pedro Vaz nach Norden leben viele einzigartige Pflanzen und Insekten und jede Menge grau getupfte, inseltypische Perlhühner. Interessant wird es, wenn du auf einen der zahlreichen Köhler bei der Arbeit triffst: in kleinen Weilern wird Holzkohle wie anno dazumal produziert.
- Maio
Akazienwald zwischen Cascabulho und Pedro Vaz
Landschaftliche HighlightsIn den 3500 ha großen Wäldern an der Straße zwischen Morro und Calheta in Richtung Osten und zwischen Casca bulho und Pedro Vaz nach Norden leben viele einzigartige Pflanzen und Insekten und jede Menge grau getupfte, inseltypische Perlhühner. Interessant wird es, wenn du auf einen der zahlreichen Köhler bei der Arbeit triffst: in kleinen Weilern wird Holzkohle wie anno dazumal produziert.
- Maio
In den 3500 ha großen Wäldern an der Straße zwischen Morro und Calheta in Richtung Osten und zwischen Casca bulho und Pedro Vaz nach Norden leben viele einzigartige Pflanzen und Insekten und jede Menge grau getupfte, inseltypische Perlhühner. Interessant wird es, wenn du auf einen der zahlreichen Köhler bei der Arbeit triffst: in kleinen Weilern wird Holzkohle wie anno dazumal produziert.
- Maio
São Nicolau - Natur pur
Landschaftliche Highlights © Guido Amrein Switzerland, Shutterstock
São Nicolau hat von steilen Berghängen über bizarre Felsformationen bis hin zu fruchtbaren Tälern ein breites Naturspektrum anzubieten. Kein Wunder also, dass die Insel besonders bei Wanderern und Mountainbikern beliebt ist. Der höchste Berg Monte Gordo (1.312 m) erhebt sich im Nordwesten, dem fruchtbarsten Teil der Insel. Im Süden und Osten befinden sich eher trockene Gebiete, weshalb dort auch nur wenige Menschen leben. Nach Osten hin erstreckt sich außerdem eine 700 Meter hohe Gebirgskette. Aufgrund der vielen Berge gibt es nur sehr wenige Küstenabschnitte, die zum Baden einladen, weshalb sich São Nicolau weniger zum Strandurlaub eignet. Dennoch gibt es hier einiges zu entdecken: Beispielsweise die Hauptstadt Ribeira Brava, die sich inmitten imposanter Gebirge befindet. Als die Stadt 1780 zum Bischofssitz erklärt wurde, entstanden eine Kapelle und ein Priesterseminar. Eine beeindruckende Kirche und viele kleine Geschäfte zieren das Stadtbild. Sehenswert sind zudem die Hafenstadt Tarrafal und die Dörfer Cachaço, Praia Branca und Ribeira da Prata.
- São Nicolau
© Guido Amrein Switzerland, Shutterstock
São Nicolau hat von steilen Berghängen über bizarre Felsformationen bis hin zu fruchtbaren Tälern ein breites Naturspektrum anzubieten. Kein Wunder also, dass die Insel besonders bei Wanderern und Mountainbikern beliebt ist. Der höchste Berg Monte Gordo (1.312 m) erhebt sich im Nordwesten, dem fruchtbarsten Teil der Insel. Im Süden und Osten befinden sich eher trockene Gebiete, weshalb dort auch nur wenige Menschen leben. Nach Osten hin erstreckt sich außerdem eine 700 Meter hohe Gebirgskette. Aufgrund der vielen Berge gibt es nur sehr wenige Küstenabschnitte, die zum Baden einladen, weshalb sich São Nicolau weniger zum Strandurlaub eignet. Dennoch gibt es hier einiges zu entdecken: Beispielsweise die Hauptstadt Ribeira Brava, die sich inmitten imposanter Gebirge befindet. Als die Stadt 1780 zum Bischofssitz erklärt wurde, entstanden eine Kapelle und ein Priesterseminar. Eine beeindruckende Kirche und viele kleine Geschäfte zieren das Stadtbild. Sehenswert sind zudem die Hafenstadt Tarrafal und die Dörfer Cachaço, Praia Branca und Ribeira da Prata.
- São Nicolau
Dünen auf Boa Vista
Botanische Gärten & Parks © Samuel Borges Photography, Shutterstock
Boa Vista ist die östlichste Insel der Kapverden. Die Passatwinde der Region sind so stark, dass sie die leichten Sandkörner aus der Sahara vom afrikanischen Kontinent bis hierher transportieren. Mit der Zeit formten sich so zwei Dünen: Die Deserto de Viana befindet sich im Nordosten von Rabil. Der Dünenabschnitt hier besteht aus weißem Sand und einigen Akazien. Eine Bergkette am Horizont umrahmt diese schöne Landschaft. Die zweite Düne befindet sich am Praia de Chaves. Sie besteht aus gelbem Sand und wird gerne für Quadtouren genutzt. Außerdem ist sie leicht von den am Strand angesiedelten Hotels zu erreichen.
- Boa Vista
© Samuel Borges Photography, Shutterstock
Boa Vista ist die östlichste Insel der Kapverden. Die Passatwinde der Region sind so stark, dass sie die leichten Sandkörner aus der Sahara vom afrikanischen Kontinent bis hierher transportieren. Mit der Zeit formten sich so zwei Dünen: Die Deserto de Viana befindet sich im Nordosten von Rabil. Der Dünenabschnitt hier besteht aus weißem Sand und einigen Akazien. Eine Bergkette am Horizont umrahmt diese schöne Landschaft. Die zweite Düne befindet sich am Praia de Chaves. Sie besteht aus gelbem Sand und wird gerne für Quadtouren genutzt. Außerdem ist sie leicht von den am Strand angesiedelten Hotels zu erreichen.
- Boa Vista