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Wissenswertes über Kambodscha
Erhalte wichtige Tipps zu Anreise, Fortbewegung, Klima, Zoll, Sicherheit, WLAN und mehr für deine Reise nach Kambodscha. So bist du bestens vorbereitet!Bloss nicht
Fettnäpfchen und Reinfälle vermeidenWas kostet wieviel?
| Was? | Wieviel €? |
|---|---|
| Nudelsuppe | ca. 0,50–1 Euro für eine Portion |
| Angkor-Bier | ca. 1–2,50 Euro für eine Flasche |
| Massage | 6–18 Euro für eine Stunde |
| Schal | 0,70–1 Euro für den krama-Schal |
| Tuktuk | ca. 2–4 Euro pro Strecke in Phnom Penh |
| Busticket | ca. 13 Euro Phnom Penh–Sihanoukville (5,5 Std.) |
Feiertage
1. Januar
- Neujahr
7. Januar
- Befreiung Kambodschas von den Roten Khmer durch die Vietnamesen
8. März
- Internationaler Frauentag
1. Mai
- Tag der Arbeit
Mai
- Visaka Bochea (Geburt, Erleuchtung, Todestag Buddhas)
13.-15. Mai
- König Norodom Sihamonis Geburtstag
18. Juni
- Königin Norodom Monineath Sihanouks Geburtstag
September
- Bon Phchom Ben (Ahnenfest)
24. September
- Verfassungstag
29. Oktober
- Krönungstag
31. Oktober
- König Norodom Sihanouks Geburtstag (Königsvater)
9. November
- Nationalfeiertag (Unabhängigkeitstag)
Veranstaltungen
Januar/Februar
Chinesisches Neujahr: zwei Wochen lang Drachentänze, Feuerwerk, Zeremonien. Viele Geschäfte sind zu.
April
Bonn Choul Chhnam Thmey: Zum Ende der Erntezeit Mitte April herrscht beim Khmer-Neujahr (Mondkalender) mindestens drei Tage lang Ausnahmezustand auf Landstraßen, in Hotels (früh buchen!) und Restaurants. Den Mönchen und Buddha werden Spenden dargebracht. Zum Dank gießen die Mönche eimerweise gesegnetes Wasser über die Gläubigen. Denn es ist auch die Zeit für eine gründliche (symbolische) Reinigung für Haus und Buddhastatuen.
Mai
Bon Visaka Bochea: Die Buddhisten gedenken landesweit der Geburt, der Erleuchtung und des Todestags Buddhas – ganz Angkor Wat leuchtet im Kerzenlicht der betenden Mönche.
Geburtstag des Königs (13.–15. Mai): Zum Geburtstag von König Norodom Sihamoni gibt es ein Feuerwerk am Flussufer in Phnom Penh (ebenso an seinem Krönungstag am 29. Oktober).
September/Oktober
Bon Phchum Ben: Das wichtige dreitägige Ahnenfest dient dem Gedenken der Verstorbenen mit Gebeten und allerlei Gaben an die Geister.
Oktober/November
Bon Om Touk (Phnom Penh): Bei dem dreitägigen Vollmondfest der wechselnden Strömungen, dem landesgrößten Festival, feiern Tausende das Ende der Regenzeit mit farbenprächtigen Bootsregatten und Feuerwerk, Hintergrund ist die sich umkehrende Strömung des Tonle-Sap-Flusses, der die Wassermassen des durch den Monsun angeschwollenen Mekong nicht mehr halten kann und rückwärts in den Tonle-Sap-See fließt.
Ankommen
Anreise
Nach Kambodscha gibt es keine Direktflüge von Europa. Vietnam Airlines (vietnamairlines.com/de) fliegt von Frankfurt nach Saigon bzw. Hanoi, weiter mehrmals täglich nach Phnom Penh und Siem Reap. Thai Airways (thaiairways.com) fliegt über Bangkok, die Flugzeit beträgt ca. 12–13 Stunden, Flugpreis ca. 1000 Euro.
Vom Flughafen nach Phnom Penh fahren Taxis (30–60 Min.) zum Festpreis von ca. 12–20 US$. Billiger sind über Apps wie Grab vorbestellte Taxis. Außerdem gibt es den Linienbus 3 (0,50 US$ | 5–20 Uhr), der z. B. am Phsar Thmay hält. Nach Siem Reap braucht das Taxi vom neuen, 2023 eröffneten Flughafen ca. 50–90 Min. je nach Tageszeit und kostet 25–35 US$ zzgl. geringer Expressway-Gebühren. Achtmal täglich verkehrt der Airport Shuttle Express (9 US$ | 9.30–20 Uhr | ab/ an Hauptpostamt | cambodiapost.com.kh) der kambodschanischen Post.
Einreise
Es gibt drei Arten von Visa. Vor Anreise sollte man sich bei der Botschaft in Berlin (Tel. 030 48 63 79 01 | kambodscha-botschaft.de) nach den aktuellen Bestimmungen erkundigen. Visa on arrival (VOA) werden auf den Flughäfen Phnom Penh, Siem Reap und Sihanoukville sowie an allen Grenzübergängen über Land ausgestellt: Sie erlauben die einmalige Einreise und sind für maximal 30 Tage Aufenthalt gültig. Man braucht 30 US$ in bar, das Rückflugticket und ein Passfoto. Wer sich längere Wartezeiten bei der VOA-Einreise sparen, Scherereien an den Landübergängen vermeiden oder einfach länger bleiben will, sollte das Visum vor der Reise bei bei der Botschaft beantragen oder sich ein E-Visum besorgen. Der Gültigkeitszeitraum bis zum Antritt der Reise beträgt drei Monate, der Reisepass muss noch mindestens sechs Monate gültig sein. Kinder benötigen einen eigenen Reisepass. Visumsformulare als Download sind erhältlich bei kambodschabotschaft.de für derzeit 40 Euro. Die äußerst praktischen E-Visa (evisa.gov.kh) können online frühestens 90 Tage bis spätestens zwei Wochen vor Reiseantritt beantragt werden. Die Bewilligung dauert 3–5 Tage, sie gilt für max. 30 Tage Aufenthalt und einmalige Einreise über die Flughäfen Phnom Penh oder Siem Reap. E-Visa werden nicht an allen Landesübergängen anerkannt! Kambodschas Regierung warnt vor unautorisierten Websites, die E-Visa anbieten.
Das Auswärtige Amt rät grundsätzlich dazu, sich auf der App für das Foreign Presence in Cambodia System (FPCS) zu registrieren, wenn man z. B. vorhat, das Visum vor Ort zu verlängern.
Klima & Reisezeit
Tropisches Monsunklima mit Regenzeit herrscht von April/Mai bis Okt. mit kurzen, heftigen Regengüssen. Beste Reisezeit ist die kühlere Trockenzeit von Nov./Dez. bis Feb./März mit Temperaturen um 28 Grad, in den Bergen (Mondulkiri) kann es bis auf wenige Grad über Null abkühlen. Heißester Monat ist der April mit bis zu 38 Grad, regenreichster der Oktober.
Zoll
Devisenein- und -ausfuhren ab 10 000 US$ müssen deklariert werden. Bei der Ausfuhr verboten sind Antiquitäten (nur mit Ausfuhrgenehmigung des Fine Arts Department in Phnom Penh, über den Händler) und Kulturgüter wie Sandsteinreliefs. Bei der Einreise in die EU sind z. B. frei: 200 Zigaretten oder 250 g Tabak, 1 l Spirituosen über 22 Vol.-% (Schweiz: 15 Vol.-%), Kaffee, Tee, Parfüm sowie Geschenkartikel bis zu einem Warenwert von 430 Euro. zoll.de
Vor Ort
Auskunft vor Ort
About Asia Travel
Charles De Gaulle Avenue | Siem Reap | Tel. 097 8 99 22 21 | aboutasiatravel.com
Banken & Geld
Banken öffnen meist Mo–Fr 8–15.30 (16), einige Sa 8–11.30 (12) Uhr. Der Riel (KHR) ist offizielle Landeswährung, gängiges Zahlungsmittel bei allen größeren Ausgaben als eine Nudelsuppe ist der US-Dollar, der problemlos gegen Euro eingetauscht werden kann (beschädigte Scheine werden manchmal abgewiesen). Es empfiehlt sich eine Bar-Mischung aus ein paar Tausend Riel, Dollar und Euro sowie Kreditkarte (Letztere nur für größere Hotels, Restaurants und Reisebüros); die Maestro-Karte funktioniert nur an sehr wenigen Bankautomaten, ebenso die VPay-girocards. Mit Visa und Mastercard gibt es keine Probleme, man kann v. a. in größeren Hotels und Reisebüros auch damit bezahlen. Geldautomaten (ATM) gibt es in Phnom Penh, Siem Reap, Sihanoukville, Battambang, Kampot und Sen Monorom (nicht auf den Inseln!), bis 5 Prozent bzw. 5 US$ Gebühr. Geldwechsel ist oft günstiger bei lizenzierten Wechselstuben (Money Change), die es landesweit gibt, oft ganz unscheinbare Stände.
Internetzugang & WLAN
Internetzugang gibt es in der Hauptstadt und den Touristenzentren flächendeckend und fast überall kostenlos, selbst an Stränden und teils sogar in den (Schlaf-)Bussen (z. B. beim Mekong Express und Giant Ibis), aber sehr langsam, eine Prepaidkarte ist empfehlenswert.
Telefon & Handy
Internationale Vorwahl nach Kambodscha: 00855; Vorwahl aus Kambodscha nach Deutschland: 001-49; nach Österreich: 001-43; in die Schweiz: 001-41
Aus Kambodscha: Am einfachsten ist internationales Telefonieren in Hotels (2–4 Euro/Min.) und Postämtern (ca. 1,50 Euro/Min.). Am günstigsten geht‘s mit dem eigenen Handy und einer kambodschanischen Prepaidcard (ab ca. 0,03 Euro/Min), z. B. mit der kostenlosen Smart Traveller SIM Free card (smart.com.kh) oder etwas teurer mit Metfone (metfone.com.kh).
Trinkgeld
Trinkgeld ist bei Reiseleitern, Fahrern, Kellnern und Zimmerpersonal üblich (angemessen: etwa 0,5 US-Dollar bzw. 2000 Riel oder etwas mehr). Behinderten Bettlern (oft Minenopfer) kann man Geld geben, Kindern auf gar keinen Fall, da sie sonst nicht zur Schule gehen und es sich oft um organisierte Bettelei handelt. Nach Tempelzeremonien ist eine kleine Spende in dafür vorgesehene Behälter selbstverständlich (für alles gilt: ca. 1000 Riel/ca. 0,23 Euro).
Notfälle und Sicherheit
Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft
76–78 Street 214 | Rue Yougoslavie | Phnom Penh | Tel. 023 21 61 93 u. 21 63 81 | phnom-penh.diplo.de | auch für Österreicher
Schweizer Botschaft
50 Street 334 | Boeung Kengkang 1 | Phnom Penh | Tel. 023 21 83 05 | eda.admin.ch
Gesundheit
Frühzeitig bei den Tropeninstituten beraten lassen! Empfehlenswert sind (Auffrisch-)Impfungen gegen Polio, Tetanus, Diphtherie, Typhus sowie Hepatitis A (ggf. B) und Tollwut. Kambodscha gilt bis auf Phnom Penh und Siem Riep/Angkor Wat als Malariagebiet. Da die Malaria-Vorsorge-Tabletten wegen Resistenzen immer weniger wirken, sollte man mit Mückenschutz vorsorgen – auch gegen die tagaktive Aedes-Mücke, die landesweit die Viren von Zika-Infektion, Dengue- und Chikungunya-Fieber überträgt: langärmelige, helle Kleidung, Schutzlotion, Rauchspiralen, Moskitonetz sowie ein Notfallmedikament. Beim Essen vermeiden: Speiseeis, ungeschältes Obst, Salate und rohes Gemüse sowie (nicht abgekochtes) Leitungswasser; Eiswürfel nur in zylindrischer Form (industriell hergestellt) verzehren. Die medizinische Ausstattung der Apotheken und Krankenhäuser ist schlecht (außer in internationalen SOS-Kliniken in Phnom Penh und Siem Reap).
Eine gut ausgestattete Reiseapotheke ist wichtig (mit sterilen Einwegspritzen). Im Fall einer ernsthaften Erkrankung sollte man schnellstmöglich nach Bangkok oder Singapur fliegen. Unbedingt eine Auslandskrankenversicherung mit Rücktransportoption abschließen. Info: dtg.org
Notruf
24-Std.-Bereitschaftsdienst der Deutschen Botschaft: Tel. 010 99 00 02
Polizei: Tel. 117, Feuerwehr: Tel. 118, Notarzt: Tel. 119
Sicherheit
Die politische Situation ist relativ stabil. Demonstrationen und politische Veranstaltungen meiden. In Phnom Penh (v. a. Riverside/am Flussufer und Ausländerviertel Boeng Keng Kang 1), Kampot und Sihanoukville kommt es verstärkt zu Taschendiebstählen, Trickbetrügereien und bewaffneten Raubüberfällen (nachts ab Hotel in Phnom Penh nur mit dem Taxi, nicht zu Fuß), außerdem gibt es v. a. in Siem Reap eine erhebliche Zunahme von Diebstählen aus Hotel- und Pensionszimmern. Im Tuktuk und auf Mofataxis, auf Märkten und Festivals in Phnom Penh die Tasche vorm Bauch festhalten. In abgelegenen Regionen um Battambang und Pailin, Tempeln wie Preah Vihear, Phnom Kulen und Koh Ker sowie in den Nationalparks sollte man keinesfalls die markierten Wege verlassen (Minengefahr!). Am riskantesten sind Motorradfahrten (nie ohne Helm!), die Zahl der Verkehrstoten ist hoch. Weitere Infos: auswaertiges-amt.de
Fähren & Schnellboote
Auf dem Mekong verkehren nur noch die raketenschnellen, laut dröhnenden und teils gefährlichen Schnellboote. Reine Touristenboote fahren auf mehrtägigen Touren zwischen Phnom Penh und Siem Reap. Landschaftlich lohnend ist die Bootsstrecke von Siem Reap nach Battambang. Auf der sehr schönen Strecke ab Phnom Penh über die Grenze nach Vietnam (Chau Doc) fahren mehrmals täglich Boote durch das Mekongdelta (ca. 15 Euro | vorher Visum für Vietnam besorgen!).
Taxi, Mofataxi, Tuktuk, Rad
Taxis fahren in Phnom Penh und Siem Reap (meist ohne Taxameter, Fahrpreis an der Rezeption erfragen oder aushandeln), eine sichere Alternative sind die Grab-Taxis. In Phnom Penhs Verkehrschaos sollte man kein Mofataxi nehmen (oder nur mit Helm!), sondern das sichere Tuktuk (Fahrpreis vorher aushandeln, meist 2–4 US$ pro Strecke). Ein Leihrad kostet nicht mal 1 Euro pro Tag.
Vorbereitung
Strom
Adapter Typ A
Adapter Typ G
Zeit
+ 6 Stunden Zeitverschiebung
Während der europäischen Sommerzeit +5 Stunden.
Auskunft
Geoplan
Geisbergstr. 39 | Berlin | Tel. 030 34 64 98 10 | geoplan-reisen.de
Weiterkommen
Busse
Reisebusse und Minibusse (oft sehr eng!) starten ab Phnom Penh täglich in alle Richtungen und bis über die Grenzen – am besten sind die Busse mit Wifi, Verpflegung und Schlafliegesitzen von Giant Ibis (giantibis.com), auch nach Bangkok und Saigon. Nichts für Zartbesaitete: Kim Seng fährt u. a. nach Mondulkiri (ca. 5 Std. | Facebook: kimsengexpress). Tickets sind in den Gästehäusern erhältlich und in Büros an der Riverside-Promenade in Phnom Penh, z. B. nahe Street 104, oder über 12go.asia und bookmebus.com. In allen Verkehrsmitteln gilt: nie ohne Pullover wegen der eiskalten Klimaanlagen. Von den Nachtbussen Siem Reap–Sihanoukville ist abzuraten (10–11 Std. Fahrt, hohe Unfallquote). Absolut zu empfehlen sind die Cambodia Post VIP Vans der kambodschanischen Post: Sie gelten als sicher, zuverlässig, komfortabel, pünktlich und sind trotz allem sehr günstig. Die 12-Sitzer fahren ab dem Zentralpostamt (10 US$ pro Strecke | Gepäck max. 15 kg, sonst Gebühr | cambodiapost.com.kh) in Phnom Penh nach Siem Reap und zurück.
Eisenbahn
Die Königliche Staatseisenbahn fährt auf zwei Strecken in vergleichsweise modernen Züge mit Toiletten, Klimaanlage, Wlan und Elektroanschlüssen (220 V): von Phnom Penh nach Poi Pet an die thailändische Grenze (über Battambang, 8 Std.) und von Phnom Penh nach Sihanoukville (über Phnom Penh Airport, Takeo, Kampot, 5 Std.). Ab ca. 5 US$ | Reservierung Tel. 078 88 85 82 | Facebook: TRRCambodia, royalrailway.easybook.com
Flugzeug
Flüge verbinden Phnom Penh und Siem Reap sowie Sihanoukville und Siem Reap, als empfehlenswert gilt Cambodia Angkor Air (cambodiaangkorair.com), eine Tochter der Vietnam Airlines. Weitere Flughafen-Infos: corp.cambodia-airports.aero. Für Überlandstrecken und in die Nachbarländer sind Flüge am bequemsten, schnellsten und sichersten (v. a. mit ausländischen Airlines).
Mietwagen
Mietwagen gibt es für ca. 40–50 US$/ Tag in den Städten, außerhalb ab ca. 70–80 US$/Tag. Wegen der Straßenzustände und der chaotischen, bisweilen für Europäer nicht nachvollziehbaren Fahrweise der Khmer ist für Touristen ein Fahrer unbedingt empfehlenswert. Mietwagen mit Fahrer z. B. für eine Angkor-Tour kosten ab ca. 30, für eine Tagestour in Phnom Penh ca. 40–50 US$. Für die Überlandstrecke in der Provinz zahlst du ca. 70–80 US$/Tag – je nach Länge der Tour, Ziel und Straßenzustand.
Einige Selbstfahrer-Regeln: Der internationale Führerschein ist notwendig! Kambodscha gehört statistisch zu den führenden Ländern bei tödlichen Verkehrsunfällen mit extrem hoher Rate gemessen an der geringen Bevölkerungszahl. Die Straßen sind teils mit Schlaglöchern übersät, teils perfekte Highways, dementsprechend wird gerast – immer defensiv fahren, es gilt das Recht des Stärkeren (Laster, Busse, Lexus- Wagen). Verkehrsregeln werden von Kambodschanern oft nicht beachtet (Ampeln werden bei Rot überfahren, kein Rechts-vor-Links, kaum Straßenbeschilderung vorhanden etc.). Nachts sollte man auf keinen Fall fahren (viele Unfälle, unbeleuchtete Fahrzeuge etc.).
Mopedfahren ist Touristen in Siem Reap nicht erlaubt, viele machen es trotzdem: unbedingt einen eigenen Helm mitbringen bzw. kaufen (ca. 15 US$)! Oder man schließt sich dort den Khmer Ways (khmerways.com) an, die mit Mopeds und Guide zu abgelegenen Tempeln düsen. Tolle Alternative für die Tempeltour: E-Bikes von Green e-bike (10 US$/Tag inkl. Helm | greenebike.com) in Siem Reap. Für Unfälle/ Notfälle benötigt man eine SIM-Karte eines kambodschanischen Netzbetreibers (kein Wlan in ländlichen Gegenden!). Wichtig bei Unfällen: Es gibt keinen Versicherungsschutz (Haftpflicht, u. U. sogar bei der Auslandskrankenversicherung) beim Fahren ohne die im Land gültige Fahrerlaubnis! Bis ein Rettungswagen den Unfallort erreicht, kann es lange dauern, selbst in Städten.