Kambodscha Must Sees

Bokor-Nationalpark
Touristenattraktionen
Kampot
Angkor Thom (Bayon)
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Angkor Wat
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Ta Prohm
Architektonische Highlights
Krong Siem Reap
Banteay Srei
Architektonische Highlights
Siem Reap
Phnom Kulen
Landschaftliche Highlights
Siem Reap
Virachey National Park
Landschaftliche Highlights
Veun Sai
Bousra Waterfall
Landschaftliche Highlights
Sen Monorom
Sunsetcruise auf dem Mekong
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Helistar Cambodia Co., Ltd.
Touristenattraktionen
Krong Siem Reap
Ramsar Wetlands/Mekong-Bootsfahrten
Touristenattraktionen
Stung Treng
Silberpagode (Königspalast)
Architektonische Highlights
Phnom Penh
Helicopters Cambodia
Touristenattraktionen
Phnom Penh
Preah Vihear
Architektonische Highlights
Preah Vihear Province
Apsara-Theatre
Theater
Krong Siem Reap
Tonle-Sap-See
Landschaftliche Highlights
Siem Reap
Phnom Bakheng
Architektonische Highlights
Siem Reap
1000 Lingas
Landschaftliche Highlights
Phumi Khna Rôngvoas
Yeak Laom
Landschaftliche Highlights
Ban Lung (Ratanakiri)
Wat Sambour
Architektonische Highlights
Sambour
Stung Treng
Geographical
Stung Treng
Bambu Stage Siem Reap
Theater
Krong Siem Reap
Phnom-Kulen-Nationalpark
Botanische Gärten & Parks
Siem Reap

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Theater

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks


  • Bokor-Nationalpark

    Touristenattraktionen
    • © Jakub Janele, Shutterstock

    Mitten im Elefantengebirge auf einem steil abfallenden Hochplateau erstreckt sich über 1600 km² der Bokor-Nationalpark (auch: Preah Monivong). Auf den rund 1080 m hohen Phnom Popok zog es reiche Kambodschaner und Kolonialherren schon in den 1920ern an den Wochenenden. Lange Zeit zeugten überwucherte Ruinen in der Bokor Hill Station von den ausschweifenden Zeiten: der Black Palace der königlichen Familie Sihanouks, eine französische Kirche, die alte Hotelvilla, das Postamt, der Wasserturm und das einst pompöse, vierstöckige Kasino (Bokor Palace von 1925) – mit Kamin und atemberaubendem Küstenpanorama bis zur vietnamesischen Insel Phu Quoc. Doch nach der Minenräumung ist hier heute alles saniert, die alte Kasinoruine sieht aus wie eine neue protzige Betonbaustelle, das neugebaute Kasino und das neue monströse Thansur Bokor Highland Resort mit 564 Zimmern sind fertig (und wochentags gähnend leer... ), eine autobahnähnliche Straße schlängelt sich ca. 20 km auf die Hochebene, wo nun auch der letzte Wald dem Kahlschlag zum Opfer fiel. Profitgier und Korruption zerstören hier einen der einst stimmungsvollsten Orte Kambodschas. Viele Kambodschaner und Asiaten mögen diesen protzigen Stil, westliche Ausländer sind oft enttäuscht bis entsetzt. Doch es gibt noch einige besuchenswerte Ecken: Etwas abseits bezaubert das winzige vietnamesische Wat Sampeau Doi Moi mit niedlicher Ziegelsteinpagode und fünf Mönchen. In den 1980–90er- Jahren versteckten sich die Roten Khmer in den immergrünen Wäldern vor den vietnamesischen Truppen. Ein 2 km langer Fußweg führt zum Popok-Vil-Wasserfall mit seinen beiden ca. 15 m hohen Kaskaden. Zur Flora und Fauna gehören neben 300 Vogelarten auch der Muntiak-Hirsch, asiatische Schwarzbären, Gibbons und Elefanten und Tiger - leider weiterhin von illegaler Jagd bedroht. In der Regenzeit und ab mittags, wenn Wolken aufziehen, herrscht zwischen den Ruinen eine herrlich geisterhaft-vernebelte Atmosphäre, die 2002 dem düsteren Thriller „City of Ghosts“ mit Matt Dillon als Kulisse diente.

    • © Jakub Janele, Shutterstock

    Mitten im Elefantengebirge auf einem steil abfallenden Hochplateau erstreckt sich über 1600 km² der Bokor-Nationalpark (auch: Preah Monivong). Auf den rund 1080 m hohen Phnom Popok zog es reiche Kambodschaner und Kolonialherren schon in den 1920ern an den Wochenenden. Lange Zeit zeugten überwucherte Ruinen in der Bokor Hill Station von den ausschweifenden Zeiten: der Black Palace der königlichen Familie Sihanouks, eine französische Kirche, die alte Hotelvilla, das Postamt, der Wasserturm und das einst pompöse, vierstöckige Kasino (Bokor Palace von 1925) – mit Kamin und atemberaubendem Küstenpanorama bis zur vietnamesischen Insel Phu Quoc. Doch nach der Minenräumung ist hier heute alles saniert, die alte Kasinoruine sieht aus wie eine neue protzige Betonbaustelle, das neugebaute Kasino und das neue monströse Thansur Bokor Highland Resort mit 564 Zimmern sind fertig (und wochentags gähnend leer... ), eine autobahnähnliche Straße schlängelt sich ca. 20 km auf die Hochebene, wo nun auch der letzte Wald dem Kahlschlag zum Opfer fiel. Profitgier und Korruption zerstören hier einen der einst stimmungsvollsten Orte Kambodschas. Viele Kambodschaner und Asiaten mögen diesen protzigen Stil, westliche Ausländer sind oft enttäuscht bis entsetzt. Doch es gibt noch einige besuchenswerte Ecken: Etwas abseits bezaubert das winzige vietnamesische Wat Sampeau Doi Moi mit niedlicher Ziegelsteinpagode und fünf Mönchen. In den 1980–90er- Jahren versteckten sich die Roten Khmer in den immergrünen Wäldern vor den vietnamesischen Truppen. Ein 2 km langer Fußweg führt zum Popok-Vil-Wasserfall mit seinen beiden ca. 15 m hohen Kaskaden. Zur Flora und Fauna gehören neben 300 Vogelarten auch der Muntiak-Hirsch, asiatische Schwarzbären, Gibbons und Elefanten und Tiger - leider weiterhin von illegaler Jagd bedroht. In der Regenzeit und ab mittags, wenn Wolken aufziehen, herrscht zwischen den Ruinen eine herrlich geisterhaft-vernebelte Atmosphäre, die 2002 dem düsteren Thriller „City of Ghosts“ mit Matt Dillon als Kulisse diente.


  • Angkor Thom (Bayon)

    Architektonische Highlights
    • © DEZALB

    Fünf Tore öffnen den Weg nach Angkor Thom, der 9 km² großen Stadt Jayavarmans VII. (1181 bis ca. 1220) – mit vermutlich bis zu 1 Mio. Ew. größer als jede europäische Stadt vor 800 Jahren. Zum meist besuchten Südtor (2 km nördlich von Angkor Wat) führt eine Brücke, die beidseits von 54 Göttern und 54 Dämonen flankiert wird, jeweils mit einer Nagaschlange in den Armen beim „Quirlen des Milchmeeres“ (s. Angkor Wat). Auf dem Turm über dem Tor wachen vier monumentale Gesichter in jede Himmelsrichtung. Unübersehbar im Mittelpunkt der antiken Stadt erhebt sich auf drei ansteigenden Terrassen das buddhistische Heiligtum Bayon mit seinen einst 54 Türmen (37 noch erhalten) und rund 200 riesigen steinernen Gesichtern, die geheimnisvoll lächeln und keinen Besucher auch nur für einen Wimpernschlag aus ihren Augen zu lassen scheinen. Kein Wunder, denn sie stellen Lokeshvara (auch: Avalokiteshvara) dar: einen Bodhisattva, der laut Mahayana-Buddhismus gläubigen auf ihrem Weg ins Nirwana hilft, selbst aber auf die Erleuchtung als letzte Stufe verzichtet. Auf zwei Ebenen führen quadratische Galeriegänge um den Tempel mit beinahe lebendig wirkenden Reliefszenen aus dem Alltag Angkors: Schlachten und Märkte, Zirkus und Musikanten, Männer beim Hahnenkampf etc. Auf der dritten Ebene wird der zentrale Turm von einem labyrinthischen Wirrwarr aus Gängen umgeben, mit kleinen dunklen Kammern, in denen kahl geschorene, weiß gekleidete Frauen bzw. Nonnen bei der Andacht hocken und Räucherstäbchen glimmen. Die ruhigste Zeit ist hier sehr früh morgens zum Sonnenaufgang und dann wieder spätnachmittags ab 16/17 Uhr, ideal zum Fotografieren ist eher die restliche Zeit. Ein angenehmer, teils schattiger Spaziergang bringt dich vom Bayon zum 200 m nördlich gelegenen Baphuon und den folgenden Ruinen. Den Baphuon ließ Udayadityavarman II. um 1060 errichten: Der Tempel- und Götterberg in fünfstufiger Pyramidenform brach schon bald wegen seiner schlechten Statik zusammen. Er ist noch immer ein gigantisches Puzzle aus Abertausenden Felsquadern und Sandsteinblöcken, das französische Archäologen seit 1908 bzw. erneut seit 1995 mit Computerprogrammen zusammensetzen, z. B. die zwei Tribünen und das erst 2008 fertig restaurierte Relief eines etwa 70 m langen liegenden Buddhas an der Westfassade. Wandele weiter entlang der 350 m langen Elefantenterrasse, einer 2,5 m hohe Tribüne für Jayavarman VII. mit Elefantenparade, Garudavögeln und Löwen – verewigt als lebensgroße Reliefs auf dem Fundament. Dahinter (westlich) erheben sich die Überreste des mehrstöckigen himmlischen Palasts (Phimeanakas) mit Badebecken für die Konkubinen und die Männer. Einige Schritte weiter erreichst du die 25 m lange Terrasse des Leprakönigs, vermutlich benannt nach der hier aufgestellten Statue entweder von König Yasovarman I. oder vom Todesgott Yama (Original im Nationalmuseum in Phnom Penh). Beachte auch die fabelhaft erhaltenen Halbreliefs aus dem 13.Jh., die sich unterhalb der Terrasse an der südlichen Innenwand verstecken: himmlische Apsara-Tänzerinnen, Dämonen und Nagas.

    • © DEZALB

    Fünf Tore öffnen den Weg nach Angkor Thom, der 9 km² großen Stadt Jayavarmans VII. (1181 bis ca. 1220) – mit vermutlich bis zu 1 Mio. Ew. größer als jede europäische Stadt vor 800 Jahren. Zum meist besuchten Südtor (2 km nördlich von Angkor Wat) führt eine Brücke, die beidseits von 54 Göttern und 54 Dämonen flankiert wird, jeweils mit einer Nagaschlange in den Armen beim „Quirlen des Milchmeeres“ (s. Angkor Wat). Auf dem Turm über dem Tor wachen vier monumentale Gesichter in jede Himmelsrichtung. Unübersehbar im Mittelpunkt der antiken Stadt erhebt sich auf drei ansteigenden Terrassen das buddhistische Heiligtum Bayon mit seinen einst 54 Türmen (37 noch erhalten) und rund 200 riesigen steinernen Gesichtern, die geheimnisvoll lächeln und keinen Besucher auch nur für einen Wimpernschlag aus ihren Augen zu lassen scheinen. Kein Wunder, denn sie stellen Lokeshvara (auch: Avalokiteshvara) dar: einen Bodhisattva, der laut Mahayana-Buddhismus gläubigen auf ihrem Weg ins Nirwana hilft, selbst aber auf die Erleuchtung als letzte Stufe verzichtet. Auf zwei Ebenen führen quadratische Galeriegänge um den Tempel mit beinahe lebendig wirkenden Reliefszenen aus dem Alltag Angkors: Schlachten und Märkte, Zirkus und Musikanten, Männer beim Hahnenkampf etc. Auf der dritten Ebene wird der zentrale Turm von einem labyrinthischen Wirrwarr aus Gängen umgeben, mit kleinen dunklen Kammern, in denen kahl geschorene, weiß gekleidete Frauen bzw. Nonnen bei der Andacht hocken und Räucherstäbchen glimmen. Die ruhigste Zeit ist hier sehr früh morgens zum Sonnenaufgang und dann wieder spätnachmittags ab 16/17 Uhr, ideal zum Fotografieren ist eher die restliche Zeit. Ein angenehmer, teils schattiger Spaziergang bringt dich vom Bayon zum 200 m nördlich gelegenen Baphuon und den folgenden Ruinen. Den Baphuon ließ Udayadityavarman II. um 1060 errichten: Der Tempel- und Götterberg in fünfstufiger Pyramidenform brach schon bald wegen seiner schlechten Statik zusammen. Er ist noch immer ein gigantisches Puzzle aus Abertausenden Felsquadern und Sandsteinblöcken, das französische Archäologen seit 1908 bzw. erneut seit 1995 mit Computerprogrammen zusammensetzen, z. B. die zwei Tribünen und das erst 2008 fertig restaurierte Relief eines etwa 70 m langen liegenden Buddhas an der Westfassade. Wandele weiter entlang der 350 m langen Elefantenterrasse, einer 2,5 m hohe Tribüne für Jayavarman VII. mit Elefantenparade, Garudavögeln und Löwen – verewigt als lebensgroße Reliefs auf dem Fundament. Dahinter (westlich) erheben sich die Überreste des mehrstöckigen himmlischen Palasts (Phimeanakas) mit Badebecken für die Konkubinen und die Männer. Einige Schritte weiter erreichst du die 25 m lange Terrasse des Leprakönigs, vermutlich benannt nach der hier aufgestellten Statue entweder von König Yasovarman I. oder vom Todesgott Yama (Original im Nationalmuseum in Phnom Penh). Beachte auch die fabelhaft erhaltenen Halbreliefs aus dem 13.Jh., die sich unterhalb der Terrasse an der südlichen Innenwand verstecken: himmlische Apsara-Tänzerinnen, Dämonen und Nagas.


  • Angkor Wat

    Architektonische Highlights
    • © Lenalensen, Pixabay

    König Suryavarman II. (ca. 1112–50), der Vishnu als höchste Gottheit verehrte, ließ das majestätische Bauwerk wahrscheinlich als Staatstempel in der ersten Hälfte des 12.Jhs. errichten, später diente es als Grabmal. Zu Angkor Wat hatten nur der König, Priester und Beamte sowie Bedienstete Zutritt – insgesamt vermutlich 20 000 Menschen. Das teils restaurierte Kloster symbolisiert mit perfekter Geometrie den Götterberg Meru und das hinduistische Universum, das jeder Besucher nach dem Eingangsportal durchschreitet: zuerst die Sandsteinbrücke über den 190 m breiten Graben (das „Urmeer“), dann der fast 500 m lange Damm mit siebenköpfigen Nagaschlangen als symbolische Brücke für die „irdischen“ Besucher ins Heiligtum. Über die kreuzförmige Ehrenterrasse und durch ein Portal erreicht man die Galerien, die links und rechts um das Tempelzentrum herumführen: mit insgesamt 800 m das längste Flachrelief der Welt! Spaziere (rechts) entlang von Szenen aus dem Alltag Angkors und aus der Sagenwelt des indischen Ramayana/Reamker und Mahabharata: ganze Heerscharen von legendären Affenwesen, von Generälen und Soldaten, Elefanten und Streitwagen in historischen Schlachten. Suryavarman II. ist in der Mitte der nächsten Galerie (Südseite) zu erkennen, geschützt von 15 Ehrenschirmen. Biege abermals um die Ecke und du stehst im östlichen Galeriegang vor dem berühmtesten Relief: die Götter und Dämonen beim „Quirlen des Milchmeeres“ – sie ziehen und drehen die schier endlose Nagaschlange Vasuki, um ein Elixier, das amrita, für die Unsterblichkeit zu gewinnen. Mit von der Partie: Affengeneral Hanuman, Kriegsgott Indra, ein fünfköpfiger Shiva und Vishnu in seiner Inkarnation als Schildkröte. Wenn du nun wieder fast am Anfang des Rundgangs an der Westseite ankommst, kannst du die bekannteste Ramayana-Geschichte verfolgen, die Schlacht von Lanka: Rama kämpft auf den Schultern von Hanuman gegen den vielköpfigen Dämonenkönig Ravana, der Ramas Braut Sita entführt hat. Über Innenhöfe und halsbrecherisch steile Treppen gelangt der Besucher auf der dritten Ebene zum geometrischen Mittelpunkt in 42 m luftiger Höhe mit atemberaubendem Panorama: den 60 m hohen Zentralturm in Lotusknospen-Form. Der Wohnsitz der Götter – einst mit vergoldetem Vishnu – beherbergt heute eine Buddhastatue. Rund 1850 Apsaras wurden allein in Angkor Wat gezählt. 6 km nördlich von Siem Reap, unbedingt mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten besuchen: ruhigste Besuchszeit bis 7.30 oder mittags 10.30–15 Uhr (überdachte Galerien), schönstes Licht am Nachmittag, beste Fotoposition für den Sonnenaufgang am nördlichen Becken (aber immer gut besucht).

    • © Lenalensen, Pixabay

    König Suryavarman II. (ca. 1112–50), der Vishnu als höchste Gottheit verehrte, ließ das majestätische Bauwerk wahrscheinlich als Staatstempel in der ersten Hälfte des 12.Jhs. errichten, später diente es als Grabmal. Zu Angkor Wat hatten nur der König, Priester und Beamte sowie Bedienstete Zutritt – insgesamt vermutlich 20 000 Menschen. Das teils restaurierte Kloster symbolisiert mit perfekter Geometrie den Götterberg Meru und das hinduistische Universum, das jeder Besucher nach dem Eingangsportal durchschreitet: zuerst die Sandsteinbrücke über den 190 m breiten Graben (das „Urmeer“), dann der fast 500 m lange Damm mit siebenköpfigen Nagaschlangen als symbolische Brücke für die „irdischen“ Besucher ins Heiligtum. Über die kreuzförmige Ehrenterrasse und durch ein Portal erreicht man die Galerien, die links und rechts um das Tempelzentrum herumführen: mit insgesamt 800 m das längste Flachrelief der Welt! Spaziere (rechts) entlang von Szenen aus dem Alltag Angkors und aus der Sagenwelt des indischen Ramayana/Reamker und Mahabharata: ganze Heerscharen von legendären Affenwesen, von Generälen und Soldaten, Elefanten und Streitwagen in historischen Schlachten. Suryavarman II. ist in der Mitte der nächsten Galerie (Südseite) zu erkennen, geschützt von 15 Ehrenschirmen. Biege abermals um die Ecke und du stehst im östlichen Galeriegang vor dem berühmtesten Relief: die Götter und Dämonen beim „Quirlen des Milchmeeres“ – sie ziehen und drehen die schier endlose Nagaschlange Vasuki, um ein Elixier, das amrita, für die Unsterblichkeit zu gewinnen. Mit von der Partie: Affengeneral Hanuman, Kriegsgott Indra, ein fünfköpfiger Shiva und Vishnu in seiner Inkarnation als Schildkröte. Wenn du nun wieder fast am Anfang des Rundgangs an der Westseite ankommst, kannst du die bekannteste Ramayana-Geschichte verfolgen, die Schlacht von Lanka: Rama kämpft auf den Schultern von Hanuman gegen den vielköpfigen Dämonenkönig Ravana, der Ramas Braut Sita entführt hat. Über Innenhöfe und halsbrecherisch steile Treppen gelangt der Besucher auf der dritten Ebene zum geometrischen Mittelpunkt in 42 m luftiger Höhe mit atemberaubendem Panorama: den 60 m hohen Zentralturm in Lotusknospen-Form. Der Wohnsitz der Götter – einst mit vergoldetem Vishnu – beherbergt heute eine Buddhastatue. Rund 1850 Apsaras wurden allein in Angkor Wat gezählt. 6 km nördlich von Siem Reap, unbedingt mehrmals zu unterschiedlichen Zeiten besuchen: ruhigste Besuchszeit bis 7.30 oder mittags 10.30–15 Uhr (überdachte Galerien), schönstes Licht am Nachmittag, beste Fotoposition für den Sonnenaufgang am nördlichen Becken (aber immer gut besucht).


  • Ta Prohm

    Architektonische Highlights
    • © sharonang, Pixabay

    Von den Wurzeln der Kapok-Baumriesen und Würgefeigen überwuchert, gesprengt und gleichzeitig zusammengehalten, herrscht zwischen den Trümmerbergen, den Türmen und schiefen Türstürzen von Ta Prohm eine geradezu verwunschene Atmosphäre. Weil das 1186 von Jayavarman VII. erbaute Kloster (ca. 7 km nordöstlich von Angkor Wat) mit Absicht von der Res-taurierung ausgeschlossen wurde (mit Ausnahme der Holzstege), ist dies heute einer der faszinierendsten und stimmungsvollsten Orte in Angkor und zeigt, wie vergänglich die Bauwerke sind. Hier kannst auch du dich wie Henri Mouhot, einer der ersten (Wieder-)Entdecker Angkors, fühlen oder wie Angelina Jolie im Actionfilm „Tomb Raider“, von dem 2000 eine Schlüsselszene hier gedreht wurde. Manche nennen ihn daher den „Angelina-Jolie-Tempel“: Hollywood ließ seine Lara Croft per Fallschirm auf dem Phnom Bakheng landen und von echten Mönchen segnen, im Ta Prohm über (Styropor-)Balustraden hechten und setzte sogar Raketenwerfervor den Ruinen in Szene. Man muss nur eine Lücke zwischen den Reisegruppen abpassen (die südöstlich in der Nähe liegende Klosterruine Banteay Kdei aus dem 12./13.Jh. wäre eine ähnlich faszinierende Ausweichmöglichkeit, oder du lauscht den behinderten Khmer-Musikanten am Eingang). Ta Prohm ist ein buddhistischer Flachtempel, Wassergräben und quadratische Galerien umschließen ihn. Fast unvorstellbar angesichts des labyrinthischen Steinechaos in den Höfen: In der antiken Universität lebten einst rund 12 000 Menschen, darunter viele Mönche. Besonders schön und ruhig frühmorgens bei Sonnenaufgang bis ca. 7.30, und nach 16 Uhr.

    • © sharonang, Pixabay

    Von den Wurzeln der Kapok-Baumriesen und Würgefeigen überwuchert, gesprengt und gleichzeitig zusammengehalten, herrscht zwischen den Trümmerbergen, den Türmen und schiefen Türstürzen von Ta Prohm eine geradezu verwunschene Atmosphäre. Weil das 1186 von Jayavarman VII. erbaute Kloster (ca. 7 km nordöstlich von Angkor Wat) mit Absicht von der Res-taurierung ausgeschlossen wurde (mit Ausnahme der Holzstege), ist dies heute einer der faszinierendsten und stimmungsvollsten Orte in Angkor und zeigt, wie vergänglich die Bauwerke sind. Hier kannst auch du dich wie Henri Mouhot, einer der ersten (Wieder-)Entdecker Angkors, fühlen oder wie Angelina Jolie im Actionfilm „Tomb Raider“, von dem 2000 eine Schlüsselszene hier gedreht wurde. Manche nennen ihn daher den „Angelina-Jolie-Tempel“: Hollywood ließ seine Lara Croft per Fallschirm auf dem Phnom Bakheng landen und von echten Mönchen segnen, im Ta Prohm über (Styropor-)Balustraden hechten und setzte sogar Raketenwerfervor den Ruinen in Szene. Man muss nur eine Lücke zwischen den Reisegruppen abpassen (die südöstlich in der Nähe liegende Klosterruine Banteay Kdei aus dem 12./13.Jh. wäre eine ähnlich faszinierende Ausweichmöglichkeit, oder du lauscht den behinderten Khmer-Musikanten am Eingang). Ta Prohm ist ein buddhistischer Flachtempel, Wassergräben und quadratische Galerien umschließen ihn. Fast unvorstellbar angesichts des labyrinthischen Steinechaos in den Höfen: In der antiken Universität lebten einst rund 12 000 Menschen, darunter viele Mönche. Besonders schön und ruhig frühmorgens bei Sonnenaufgang bis ca. 7.30, und nach 16 Uhr.


  • Banteay Srei

    Architektonische Highlights
    • © Rolf_52, Shutterstock

    Erst 1914 durch französische Wissenschaftler entdeckt, wird der kleine Tempel mit einigen der beeindruckendsten Steinmetzarbeiten Angkors heute von Reisegruppen regelrecht überrannt – viele Bereiche sind abgesperrt, um die Massen im Zaum zu halten und das Meisterwerk zu schützen. Das aus rötlichem Sandstein geschaffene Heiligtum (10.Jh.) bezaubert durch seine absolut perfekten, geradezu märchenhaft schönen, besonders plastisch wirkenden Reliefs – v. a. der Devatas in den Turmnischen, der wunderschönen weiblichen Gottheiten, die dem Besucher auf Schritt und Tritt mit ihren Blicken zu folgen scheinen. Beachte auch über dem Eingang der südlichen Bibliothek, wie der vielarmige Dämonenkönig Ravana den Berg Kailash schüttelt, auf dem Shiva und Uma thronen.

    • © Rolf_52, Shutterstock

    Erst 1914 durch französische Wissenschaftler entdeckt, wird der kleine Tempel mit einigen der beeindruckendsten Steinmetzarbeiten Angkors heute von Reisegruppen regelrecht überrannt – viele Bereiche sind abgesperrt, um die Massen im Zaum zu halten und das Meisterwerk zu schützen. Das aus rötlichem Sandstein geschaffene Heiligtum (10.Jh.) bezaubert durch seine absolut perfekten, geradezu märchenhaft schönen, besonders plastisch wirkenden Reliefs – v. a. der Devatas in den Turmnischen, der wunderschönen weiblichen Gottheiten, die dem Besucher auf Schritt und Tritt mit ihren Blicken zu folgen scheinen. Beachte auch über dem Eingang der südlichen Bibliothek, wie der vielarmige Dämonenkönig Ravana den Berg Kailash schüttelt, auf dem Shiva und Uma thronen.


  • Phnom Kulen

    Landschaftliche Highlights
    • © Dmitry Rukhlenko, Shutterstock

    Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird als Geburtsstätte des Khmer-Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen.

    • Siem Reap
    • © Dmitry Rukhlenko, Shutterstock

    Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird als Geburtsstätte des Khmer-Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen.

    • Siem Reap

  • Virachey National Park

    Landschaftliche Highlights
    • © Jemma Mae, Shutterstock

    Morgens rufen die Gibbons, nachts zirpen die Grillen, während man in der Hängematte unterm Sternenhimmel baumelt. Über Hängebrücken oder per Kajak und Floß geht es durch den Dschungel und über Flüsse mit „Apocalypse-now“-Atmosphäre nahe dem einstigen Ho-Chi-Minh-Pfad und in abgelegene Khmer-Loeu-Dörfer – die Trekkingtouren durch den Virachey-Nationalpark (ca. 50 km nördlich von Ban Lung) verheißen intensive Naturerlebnisse und Abenteuer. Allerdings sind die Preise hierfür enorm angestiegen, liegen inzwischen sogar höher als vergleichsbare Touren etwa im ansonsten teureren Thailand. Der Nationalpark ist der landesweit größte (3325 km²), bestehend aus dichten Wäldern und Grassavanne, höchste Erhebung ist der Phnom Yak Youk (1500 m). Auf einem einwöchigen Treck durch die abgelegene Phnom Veal Thom Wilderness besteht die beste Chance, Sambar-Wild und Muntiak-Hirschen, Gibbons, seltenen Douc-Languren sowie Nashornvögeln zu begegnen. Tiger, Elefanten oder das Kouprey-Wildrind lassen sich eher selten blicken. Angenehmste Trekkingzeit: Dez.–Mai, unbedingt an Malariaschutz denken (Mückenlotion, langärmelige helle Kleidung, Notfallmedikament) und keinesfalls Metallgegenstände anfassen – es könnten Bombenreste sein!

    • Veun Sai
    • © Jemma Mae, Shutterstock

    Morgens rufen die Gibbons, nachts zirpen die Grillen, während man in der Hängematte unterm Sternenhimmel baumelt. Über Hängebrücken oder per Kajak und Floß geht es durch den Dschungel und über Flüsse mit „Apocalypse-now“-Atmosphäre nahe dem einstigen Ho-Chi-Minh-Pfad und in abgelegene Khmer-Loeu-Dörfer – die Trekkingtouren durch den Virachey-Nationalpark (ca. 50 km nördlich von Ban Lung) verheißen intensive Naturerlebnisse und Abenteuer. Allerdings sind die Preise hierfür enorm angestiegen, liegen inzwischen sogar höher als vergleichsbare Touren etwa im ansonsten teureren Thailand. Der Nationalpark ist der landesweit größte (3325 km²), bestehend aus dichten Wäldern und Grassavanne, höchste Erhebung ist der Phnom Yak Youk (1500 m). Auf einem einwöchigen Treck durch die abgelegene Phnom Veal Thom Wilderness besteht die beste Chance, Sambar-Wild und Muntiak-Hirschen, Gibbons, seltenen Douc-Languren sowie Nashornvögeln zu begegnen. Tiger, Elefanten oder das Kouprey-Wildrind lassen sich eher selten blicken. Angenehmste Trekkingzeit: Dez.–Mai, unbedingt an Malariaschutz denken (Mückenlotion, langärmelige helle Kleidung, Notfallmedikament) und keinesfalls Metallgegenstände anfassen – es könnten Bombenreste sein!

    • Veun Sai

  • Bousra Waterfall

    Landschaftliche Highlights
    • © mathiasmoeller, Shutterstock

    Der landesgrößte Wasserfall rauscht in zwei imposanten Stufen (20 und 30 m) abwärts – mitten im Dschungel in einen romantischen Jurassic-Park-Naturpool (man muss den Bach am Parkplatz überqueren zur steilen Treppe auf der anderen Seite der Kaskade).

    • Bou Sra, Sen Monorom
    • © mathiasmoeller, Shutterstock

    Der landesgrößte Wasserfall rauscht in zwei imposanten Stufen (20 und 30 m) abwärts – mitten im Dschungel in einen romantischen Jurassic-Park-Naturpool (man muss den Bach am Parkplatz überqueren zur steilen Treppe auf der anderen Seite der Kaskade).

    • Bou Sra, Sen Monorom

  • Sunsetcruise auf dem Mekong

    Touristenattraktionen
    • © Pagnarith Sao, Shutterstock

    Wenn die Sonne rotgolden hinter dem Königspalast versinkt, kann jeder zuschauen – sozusagen in der ersten Reihe – von den Sunsetcruise-Booten auf dem Tonle Sap und dem Mekong. Bei Khmer-Pop, Hip-Hop oder ganz romantisch bei Champagner und Kanapees – für jede Geldbörse ist der passende Törn dabei.

    • Street 144, Phnom Penh
    • © Pagnarith Sao, Shutterstock

    Wenn die Sonne rotgolden hinter dem Königspalast versinkt, kann jeder zuschauen – sozusagen in der ersten Reihe – von den Sunsetcruise-Booten auf dem Tonle Sap und dem Mekong. Bei Khmer-Pop, Hip-Hop oder ganz romantisch bei Champagner und Kanapees – für jede Geldbörse ist der passende Törn dabei.

    • Street 144, Phnom Penh

  • Helistar Cambodia Co., Ltd.

    Touristenattraktionen

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage solltest du dir einmal aus der Vogelperspektive ansehen: Ein achtminütiger Flug, d. h. nur Angkor Wat, kostet 100 US$, 14 Min. kosten 165 US$, es geht auch wesentlich teurer zu abgelegenen Tempeln wie Preah Vihear.

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage solltest du dir einmal aus der Vogelperspektive ansehen: Ein achtminütiger Flug, d. h. nur Angkor Wat, kostet 100 US$, 14 Min. kosten 165 US$, es geht auch wesentlich teurer zu abgelegenen Tempeln wie Preah Vihear.


  • Ramsar Wetlands/Mekong-Bootsfahrten

    Touristenattraktionen
    • © G Kipling, Shutterstock

    Eine spannende Bootsfahrt auf dem Mekong führt nach der Regenzeit ab Oktober durch überflutete Wälder wie die Ramsar Wetlands mit Reihern, schillernden Eisvögeln und Myriaden faustgroßer Schmetterlinge.

    • © G Kipling, Shutterstock

    Eine spannende Bootsfahrt auf dem Mekong führt nach der Regenzeit ab Oktober durch überflutete Wälder wie die Ramsar Wetlands mit Reihern, schillernden Eisvögeln und Myriaden faustgroßer Schmetterlinge.


  • Silberpagode (Königspalast)

    Architektonische Highlights
    • © lapping

    Die Silberpagode (auch: Wat Preah Keo Morokot, Tempel des Smaragd-Buddhas) liegt auf dem weitläufigen Gelände des 1866 erbauten Königspalasts: Zugänglich sind nur die imposante Thronhalle, gekrönt mit Bayon-Gesichtern an der 59 m hohen Turmspitze (betrachte im Innern auch die kunstvollen Szenen aus dem indischen Ramayana/Reamker-Heldenmythos an der Decke), sowie einige kleinere Gebäude links/südlich davon, etwa der auffällige, zierliche Pavillon von Napoleon III. mit Kunstgalerie. Durch ein Tor in der Mauer zur Linken gelangst du zur herrlichen Silberpagode, 1962 anstelle des hölzernen Vorgängerbaus errichtet: Das Innere ist ausgestattet mit italienischem Marmor, Silber (beachte die 5329 Bodenfliesen) und jeder Menge Gold. Im Zentrum steht in Lebensgröße mit erhobenen, d. h. angstlos und mit schützenden Händen der Preah Srei Arya Métreya-Buddha (der Buddha der Zukunft) aus 90 kg purem Gold, verziert mit 2086 Diamanten mit bis zu 25 Karat, die von Krone bis Fuß, an Händen und Augen des Erleuchteten funkeln. Dahinter sitzt der hochverehrte Smaragd-Buddha (Preah Keo) auf dem vergoldeten Bossabok-Pavillon – eine eher unscheinbare, ca. 50 cm große grüne Figur, vermutlich aus Baccara-Bristall. Vor der Silberpagode stehen die Reiterstatue von König Norodom und die königlichen Grab-Stupas, die rechte enthält die Asche von Norodom und Gattin, den Eltern des jahrzehntelang amtierenden Exkönigs Sihanouk. Die umgebenden Galerien beeindrucken mit teils hervorragend restaurierten Szenen des Ramayana/Reamker auf rund 600 m² Fläche (vor allem die östliche Galerie gegenüber der Silberpagode, wo die Legende im unteren/südlichen Teil beginnt).

    • Oknha Chhun St. 249, Phnom Penh
    • © lapping

    Die Silberpagode (auch: Wat Preah Keo Morokot, Tempel des Smaragd-Buddhas) liegt auf dem weitläufigen Gelände des 1866 erbauten Königspalasts: Zugänglich sind nur die imposante Thronhalle, gekrönt mit Bayon-Gesichtern an der 59 m hohen Turmspitze (betrachte im Innern auch die kunstvollen Szenen aus dem indischen Ramayana/Reamker-Heldenmythos an der Decke), sowie einige kleinere Gebäude links/südlich davon, etwa der auffällige, zierliche Pavillon von Napoleon III. mit Kunstgalerie. Durch ein Tor in der Mauer zur Linken gelangst du zur herrlichen Silberpagode, 1962 anstelle des hölzernen Vorgängerbaus errichtet: Das Innere ist ausgestattet mit italienischem Marmor, Silber (beachte die 5329 Bodenfliesen) und jeder Menge Gold. Im Zentrum steht in Lebensgröße mit erhobenen, d. h. angstlos und mit schützenden Händen der Preah Srei Arya Métreya-Buddha (der Buddha der Zukunft) aus 90 kg purem Gold, verziert mit 2086 Diamanten mit bis zu 25 Karat, die von Krone bis Fuß, an Händen und Augen des Erleuchteten funkeln. Dahinter sitzt der hochverehrte Smaragd-Buddha (Preah Keo) auf dem vergoldeten Bossabok-Pavillon – eine eher unscheinbare, ca. 50 cm große grüne Figur, vermutlich aus Baccara-Bristall. Vor der Silberpagode stehen die Reiterstatue von König Norodom und die königlichen Grab-Stupas, die rechte enthält die Asche von Norodom und Gattin, den Eltern des jahrzehntelang amtierenden Exkönigs Sihanouk. Die umgebenden Galerien beeindrucken mit teils hervorragend restaurierten Szenen des Ramayana/Reamker auf rund 600 m² Fläche (vor allem die östliche Galerie gegenüber der Silberpagode, wo die Legende im unteren/südlichen Teil beginnt).

    • Oknha Chhun St. 249, Phnom Penh

  • Helicopters Cambodia

    Touristenattraktionen
    • © nuno_lopes, Pixabay

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage sollte man sich unbedingt einmal bei einem Helikopterflug aus der Vogelperspektive ansehen.

    • © nuno_lopes, Pixabay

    Die Ausmaße der gigantischen Tempelanlage sollte man sich unbedingt einmal bei einem Helikopterflug aus der Vogelperspektive ansehen.


  • Preah Vihear

    Architektonische Highlights
    • © JM Travel Photography, Shutterstock

    In spektakulärer Lage auf den steil abfallenden Damrek-Bergen thront der Preah Vihear sozusagen über dem äußersten Norden Kambodschas. Der Tempel (9.–12.Jh.) liegt auf kambodschanischem Boden im Grenzgebiet zu Thailand. 2008 hat die Unesco Preah Vihear zum Weltkulturerbe ernannt, seitdem ist ein heftiger, seit Jahrhunderten schwelender Grenzkonflikt wieder aufgeflammt, ein Ende ist nicht absehbar. Über steile Naga-Treppen und vier Terrassen steigt das Heiligtum wie ein Götterthron mit gopura-Pavillons, Säulen, Türmen und Galerien bis auf 600 m Höhe an. Auf dem obersten Plateau bricht der Boden an einer Felsenklippe senkrecht ab und bietet einen atemberaubenden Blick über das Land, das sich leer und verlassen zu Füßen der Tempelbesucher erstreckt. In der Gegend gibt es wegen der starken Verminung kaum Siedlungen. Der noch immer selten von Kambodscha aus besuchte Tempel war jahrelang von Thailand aus besser zugänglich – mit massenhaftem Ansturm thailändischer Reisegruppen. Derzeit jedoch ist der thailändische Zugang gesperrt, was den Tempel zu einer der ruhigsten und abgelegensten Unesco-Tempel-Oasen in ganz Asien macht! Nach einem UN-Richterspruch herrscht Ruhe in der Gegend, das Auswärtige Amt warnte bei Redaktionsschluss dennoch vor Reisen nach Preah Vihear – erkundige dich vor deiner Reise nach der Lage.

    • © JM Travel Photography, Shutterstock

    In spektakulärer Lage auf den steil abfallenden Damrek-Bergen thront der Preah Vihear sozusagen über dem äußersten Norden Kambodschas. Der Tempel (9.–12.Jh.) liegt auf kambodschanischem Boden im Grenzgebiet zu Thailand. 2008 hat die Unesco Preah Vihear zum Weltkulturerbe ernannt, seitdem ist ein heftiger, seit Jahrhunderten schwelender Grenzkonflikt wieder aufgeflammt, ein Ende ist nicht absehbar. Über steile Naga-Treppen und vier Terrassen steigt das Heiligtum wie ein Götterthron mit gopura-Pavillons, Säulen, Türmen und Galerien bis auf 600 m Höhe an. Auf dem obersten Plateau bricht der Boden an einer Felsenklippe senkrecht ab und bietet einen atemberaubenden Blick über das Land, das sich leer und verlassen zu Füßen der Tempelbesucher erstreckt. In der Gegend gibt es wegen der starken Verminung kaum Siedlungen. Der noch immer selten von Kambodscha aus besuchte Tempel war jahrelang von Thailand aus besser zugänglich – mit massenhaftem Ansturm thailändischer Reisegruppen. Derzeit jedoch ist der thailändische Zugang gesperrt, was den Tempel zu einer der ruhigsten und abgelegensten Unesco-Tempel-Oasen in ganz Asien macht! Nach einem UN-Richterspruch herrscht Ruhe in der Gegend, das Auswärtige Amt warnte bei Redaktionsschluss dennoch vor Reisen nach Preah Vihear – erkundige dich vor deiner Reise nach der Lage.


  • Apsara-Theatre

    Theater
    • © Alisia Luther, Shutterstock

    Lust auf Kultur? Im Apsara-Theatre kannst du in einem großen Holzpavillon im traditionellen Stil bei Khmer-Gerichten die berühmten Apsara-Tänze genießen.

    • © Alisia Luther, Shutterstock

    Lust auf Kultur? Im Apsara-Theatre kannst du in einem großen Holzpavillon im traditionellen Stil bei Khmer-Gerichten die berühmten Apsara-Tänze genießen.


  • Tonle-Sap-See

    Landschaftliche Highlights
    • © sharonang, Pixabay

    Jedes Jahr, wenn der Flussriese die Monsunmassen und das Schmelzwasser des Himalaya nicht mehr halten kann, wechselt sein Nebenfluss Tonle Sap die Richtung (Juni und Ende Oktober) und fließt rückwärts in den Tonle-Sap-See. Der See wächst um ein normalerweise gut Fünffaches (von 2500 auf 12 000 km²). Das Naturwunder macht den Tonle Sap angeblich zum fischreichsten Binnensee der Welt. Mit Wurfnetzen, Bambusreusen und Fangkammern fischen die Kambodschaner hier die zehnfache Fangmenge der Nordsee. Zieht sich das Wasser in der Trockenzeit wieder zurück, folgen die Kambodschaner mit ihren Hausbooten in „schwimmenden“ Dörfern. Ein Sprichwort besagt: Mean toek, mean trey (wo Wasser ist, sind Fische). Andere wohnen in Pfahlhaus-Siedlungen wie in Chong Khneas (8000 Ew.) und Kampong Phluk (3000 Ew.; beide in der Hochsaison überlaufen), wo sich die Häuser nach jahrtausendealter Methode wie mit einem Fahrstuhl dem Wasserstand anpassen – der Bambus-Fußboden wird einfach mit Seilen höher verankert. Weniger touristische Dörfer sind das eher ärmliche Kampong Khleang (ca. 50 km südöstlich von Siem Reap) mit seinen bis zu 10 m hohen Stelzen-Hochhäusern, was man in der Trockenzeit gut sehen kann, dann riecht es hier allerdings weniger gut ... Bei organisierten Bootsfahrten bzw. Kajaktouren.

    • Siem Reap
    • © sharonang, Pixabay

    Jedes Jahr, wenn der Flussriese die Monsunmassen und das Schmelzwasser des Himalaya nicht mehr halten kann, wechselt sein Nebenfluss Tonle Sap die Richtung (Juni und Ende Oktober) und fließt rückwärts in den Tonle-Sap-See. Der See wächst um ein normalerweise gut Fünffaches (von 2500 auf 12 000 km²). Das Naturwunder macht den Tonle Sap angeblich zum fischreichsten Binnensee der Welt. Mit Wurfnetzen, Bambusreusen und Fangkammern fischen die Kambodschaner hier die zehnfache Fangmenge der Nordsee. Zieht sich das Wasser in der Trockenzeit wieder zurück, folgen die Kambodschaner mit ihren Hausbooten in „schwimmenden“ Dörfern. Ein Sprichwort besagt: Mean toek, mean trey (wo Wasser ist, sind Fische). Andere wohnen in Pfahlhaus-Siedlungen wie in Chong Khneas (8000 Ew.) und Kampong Phluk (3000 Ew.; beide in der Hochsaison überlaufen), wo sich die Häuser nach jahrtausendealter Methode wie mit einem Fahrstuhl dem Wasserstand anpassen – der Bambus-Fußboden wird einfach mit Seilen höher verankert. Weniger touristische Dörfer sind das eher ärmliche Kampong Khleang (ca. 50 km südöstlich von Siem Reap) mit seinen bis zu 10 m hohen Stelzen-Hochhäusern, was man in der Trockenzeit gut sehen kann, dann riecht es hier allerdings weniger gut ... Bei organisierten Bootsfahrten bzw. Kajaktouren.

    • Siem Reap

  • Phnom Bakheng

    Architektonische Highlights
    • © SergeBertasiusPhotography, Shutterstock

    Kein Sonnenuntergang in Angkor ohne den Phnom Bakheng (1,3 km nordwestlich von Angkor Wat, 400 m südlich vom Angkor-Thom-Südtor): Tausende Hobbyfotografen zieht es am späten Nachmittag auf den 67 m hohen Tempelberg (errichtet unter Yasovarman I., 889–910). Man könnte es auch die allabendliche „Sunset-Schlacht“ nennen – 1994 traf man hier übrigens tatsächlich noch Soldaten mit Gewehr im Anschlag. Die herrliche Aussicht von diesem ersten Tempelberg in Angkor auf Angkor Wat und die anderen Bauwerke, die Reisfelder, Seen und Berge lohnt den steilen, 15-minütigen Aufstieg auch zu anderen Tageszeiten (z. B. von Sonnenaufgang bis 11 Uhr). Die Tempelruine erhebt sich in fünf Absätzen, eine Treppe führt hinauf, flankiert von Wächterlöwen und Türmchen.

    • © SergeBertasiusPhotography, Shutterstock

    Kein Sonnenuntergang in Angkor ohne den Phnom Bakheng (1,3 km nordwestlich von Angkor Wat, 400 m südlich vom Angkor-Thom-Südtor): Tausende Hobbyfotografen zieht es am späten Nachmittag auf den 67 m hohen Tempelberg (errichtet unter Yasovarman I., 889–910). Man könnte es auch die allabendliche „Sunset-Schlacht“ nennen – 1994 traf man hier übrigens tatsächlich noch Soldaten mit Gewehr im Anschlag. Die herrliche Aussicht von diesem ersten Tempelberg in Angkor auf Angkor Wat und die anderen Bauwerke, die Reisfelder, Seen und Berge lohnt den steilen, 15-minütigen Aufstieg auch zu anderen Tageszeiten (z. B. von Sonnenaufgang bis 11 Uhr). Die Tempelruine erhebt sich in fünf Absätzen, eine Treppe führt hinauf, flankiert von Wächterlöwen und Türmchen.


  • 1000 Lingas

    Landschaftliche Highlights
    • © DH Saragih, Shutterstock

    Wer meint, hier geht es nur zu einem xbeliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats! Eine gigantische lost City im Urwald: Mahendraparvata. Größer als Berlin und möglicherweise das zu jenen Zeiten größte Reich auf Erden, die größte Metropole aus dem 12.und 13.Jh. Die wahren Ausmaße des städtisch angelegten Reichs mit seinen heute unter der Vegetation verborgenen Überresten eines modernen Straßennetzes mit Dämmen und Gräben, Wasserbecken und Kanälen am Fuß des Phnom Kulen haben französische und australische Archäologen mithilfe der Laser-Scan-Technologie Lidar erst seit 2012 festgestellt und in Modellen sichtbar machen können. Selbst das monumentale Sakralbauwerk Angkor Wat war in dieser mittelalterlichen Megacity nur ein winziger Fleck. Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird jedoch schon länger als Geburtsstätte des Khmer- Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen. Tief im Regenwald am westlichen Ausläufer des riesigen Phnom-Kulen-Plateaus versteckt sich der Kbal Spean (auch: Fluss der tausend Lingas), der erst 1969 von einem französischen Wissenschaftler entdeckt wurde. Der Bach fließt seit fast tausend Jahren über zahllose in den Fels geschlagene Reliefs: Szenen aus dem Ramayana, der liegende Vishnu, Brahma und Shiva, Apsaras und über Hunderte von kleinen Lingas, die phallusartigen Fruchtbarkeitssymbole, die Shiva symbolisieren und die das Flusswasser quasi automatisch durchs Drüberfließen segnen und für die Bewässerung der Reisfelder fruchtbarer machen sollten. Den leicht ansteigenden Weg solltest du nicht verlassen, da die Gegend bis 1995 Kampfgebiet war und derzeit noch von deutschen Fachleuten entmint wird. Eine Überraschung birgt die Weiterfahrt nach Srah Damrei an den Rand des ca. 350 m hohen Kulen- Plateaus, wo große Sandsteinskulpturen warten: ein Elefant, Löwen, Ochsen und Frösche.

    • Phumi Khna Rôngvoas
    • © DH Saragih, Shutterstock

    Wer meint, hier geht es nur zu einem xbeliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats! Eine gigantische lost City im Urwald: Mahendraparvata. Größer als Berlin und möglicherweise das zu jenen Zeiten größte Reich auf Erden, die größte Metropole aus dem 12.und 13.Jh. Die wahren Ausmaße des städtisch angelegten Reichs mit seinen heute unter der Vegetation verborgenen Überresten eines modernen Straßennetzes mit Dämmen und Gräben, Wasserbecken und Kanälen am Fuß des Phnom Kulen haben französische und australische Archäologen mithilfe der Laser-Scan-Technologie Lidar erst seit 2012 festgestellt und in Modellen sichtbar machen können. Selbst das monumentale Sakralbauwerk Angkor Wat war in dieser mittelalterlichen Megacity nur ein winziger Fleck. Der 487 m hohe, heilige Phnom Kulen im gleichnamigen Nationalpark wird jedoch schon länger als Geburtsstätte des Khmer- Imperiums betrachtet. 802 n. Chr. ließ sich Jayavarman II. hier als erster devaraja, ein gottgleich verehrter König, krönen und gründete sein Reich Mahendraparvata, das kurze Zeit später nach Roluos verlegt wurde. Vor allem an Wochenenden zieht es viele Khmer zum Wat Preah Ang Thom auf dem Gipfel mit herrlichem Ausblick, wo sie am ca. 10 m langen, ins Nirwana eingegangenen Buddha Opfergaben darbringen und dann zum Picknick am nahe gelegenen 30 m hohen zweistufigen Wasserfall gehen. Tief im Regenwald am westlichen Ausläufer des riesigen Phnom-Kulen-Plateaus versteckt sich der Kbal Spean (auch: Fluss der tausend Lingas), der erst 1969 von einem französischen Wissenschaftler entdeckt wurde. Der Bach fließt seit fast tausend Jahren über zahllose in den Fels geschlagene Reliefs: Szenen aus dem Ramayana, der liegende Vishnu, Brahma und Shiva, Apsaras und über Hunderte von kleinen Lingas, die phallusartigen Fruchtbarkeitssymbole, die Shiva symbolisieren und die das Flusswasser quasi automatisch durchs Drüberfließen segnen und für die Bewässerung der Reisfelder fruchtbarer machen sollten. Den leicht ansteigenden Weg solltest du nicht verlassen, da die Gegend bis 1995 Kampfgebiet war und derzeit noch von deutschen Fachleuten entmint wird. Eine Überraschung birgt die Weiterfahrt nach Srah Damrei an den Rand des ca. 350 m hohen Kulen- Plateaus, wo große Sandsteinskulpturen warten: ein Elefant, Löwen, Ochsen und Frösche.

    • Phumi Khna Rôngvoas

  • Yeak Laom

    Landschaftliche Highlights
    • © demamiel62, Shutterstock

    Der Boeung Yaklom ist ein kreisrunder, blauer See vulkanischen Ursprungs, der in einer dicht bewaldeten Idylle liegt. Von drei Plattformen kann man ein Bad nehmen (angesichts der hier – züchtig gekleidet – badenden und picknickenden Khmer sollten Frauen im Sarong bzw. in Shorts und T-Shirt baden). Ein Weg führt nach rechts zum kleinen Cultural and Environmental Center mit Ausstellung, Alltagsgegenständen der Jarai und Tampuan und Souvenirstand.

    • Krong Ban Lung, Ban Lung (Ratanakiri)
    • © demamiel62, Shutterstock

    Der Boeung Yaklom ist ein kreisrunder, blauer See vulkanischen Ursprungs, der in einer dicht bewaldeten Idylle liegt. Von drei Plattformen kann man ein Bad nehmen (angesichts der hier – züchtig gekleidet – badenden und picknickenden Khmer sollten Frauen im Sarong bzw. in Shorts und T-Shirt baden). Ein Weg führt nach rechts zum kleinen Cultural and Environmental Center mit Ausstellung, Alltagsgegenständen der Jarai und Tampuan und Souvenirstand.

    • Krong Ban Lung, Ban Lung (Ratanakiri)

  • Wat Sambour

    Architektonische Highlights

    Einer der größten und modernsten Tempel im Land erhebt sich inmitten ärmlich ländlicher Pampa. Ein Prachtstück, bildschön – wer hätte das gedacht, damals vor mehr als 40 Jahren: Denn auch hier wüteten 1976 die Rotem Khmer. Der Wat Sambour (auch: Sorsor Moi Roi) wurde 1997 wiederaufgebaut, nachdem die Roten Khmer in dem mehr als 400 Jahre alten Kloster keinen Stein auf dem anderen gelassen hatten. Nun sitzt der vergoldete Abt seelenruhig gegenüber der Vihara, als ob er lebt, und er trägt auch seine Brille auf der Nase. Es wird auch das „100-Säulen-Kloster“ genannt; heute tragen insgesamt 116 Säulen die Vihara, im Innern leuchtet das Leben Buddhas von den Wänden in so schreienden Farben, dass einem beim Betrachten um die eigene Achse fast schon schwindelig wird. Erhalten ist die goldene Königliche Stupa (angeblich 1529 erbaut), die der Legende nach die Asche einer Prinzessin enthält. 35 km nördlich von Kratie. Klosteraufenthalte sind im Wat Sambok (nur Frauen) und im Wat Sambour gegen Spende möglich, allerdings sind diese Angebote eher für ernsthaft interessierte und erfahrene Buddhisten gedacht.

    • Sambour

    Einer der größten und modernsten Tempel im Land erhebt sich inmitten ärmlich ländlicher Pampa. Ein Prachtstück, bildschön – wer hätte das gedacht, damals vor mehr als 40 Jahren: Denn auch hier wüteten 1976 die Rotem Khmer. Der Wat Sambour (auch: Sorsor Moi Roi) wurde 1997 wiederaufgebaut, nachdem die Roten Khmer in dem mehr als 400 Jahre alten Kloster keinen Stein auf dem anderen gelassen hatten. Nun sitzt der vergoldete Abt seelenruhig gegenüber der Vihara, als ob er lebt, und er trägt auch seine Brille auf der Nase. Es wird auch das „100-Säulen-Kloster“ genannt; heute tragen insgesamt 116 Säulen die Vihara, im Innern leuchtet das Leben Buddhas von den Wänden in so schreienden Farben, dass einem beim Betrachten um die eigene Achse fast schon schwindelig wird. Erhalten ist die goldene Königliche Stupa (angeblich 1529 erbaut), die der Legende nach die Asche einer Prinzessin enthält. 35 km nördlich von Kratie. Klosteraufenthalte sind im Wat Sambok (nur Frauen) und im Wat Sambour gegen Spende möglich, allerdings sind diese Angebote eher für ernsthaft interessierte und erfahrene Buddhisten gedacht.

    • Sambour

  • Stung Treng

    Geographical
    • © Vitalii Karas, Shutterstock

    Ein kleines Juwel am Zusammenfluss von Mekong und Sekong: Die Provinzhauptstadt Stung Treng (40 000 Ew.) nahe der laotischen Grenze lassen die meisten eiligen Reisenden auf ihrer Fahrt ins Nachbarland links liegen. Dabei könnten sie in dem charmanten Ort die idyllischsten Seiten Kambodschas erleben – etwa bei Radtouren entlang der Uferstraße mit alten Holzhäusern unter Palmen und Bambushainen, in homestays bei Bauern oder bei Kajaktouren und Bootsfahrten auf dem Mekong zu Fischerdörfern und durch verwunschene Flutwälder. Wer weiß, wie lange hier die Idylle noch anhält – denn die Brücke über den Sekong ist seit 2008 eröffnet, und das beschauliche Stung Treng soll zum Drehkreuz zwischen China, Laos, Vietnam und Thailand werden.

    • Stung Treng
    • © Vitalii Karas, Shutterstock

    Ein kleines Juwel am Zusammenfluss von Mekong und Sekong: Die Provinzhauptstadt Stung Treng (40 000 Ew.) nahe der laotischen Grenze lassen die meisten eiligen Reisenden auf ihrer Fahrt ins Nachbarland links liegen. Dabei könnten sie in dem charmanten Ort die idyllischsten Seiten Kambodschas erleben – etwa bei Radtouren entlang der Uferstraße mit alten Holzhäusern unter Palmen und Bambushainen, in homestays bei Bauern oder bei Kajaktouren und Bootsfahrten auf dem Mekong zu Fischerdörfern und durch verwunschene Flutwälder. Wer weiß, wie lange hier die Idylle noch anhält – denn die Brücke über den Sekong ist seit 2008 eröffnet, und das beschauliche Stung Treng soll zum Drehkreuz zwischen China, Laos, Vietnam und Thailand werden.

    • Stung Treng

  • Bambu Stage Siem Reap

    Theater

    Wenn die Khmer die Puppen und sogar ihre Wasserbüffel tanzen lassen, dann traditionell im Schattentheater. Auf der Open-Air-Bühne in einem romantisch beleuchteten Garten trifft diese uralte Tradition auf eine überraschend spritzige und moderne Interpretation von meist jungen Künstlern, allen voran der Fischerssohn Sorn Soran, der diese Kunst in Siem Reap wiederbelebt hat.

    Wenn die Khmer die Puppen und sogar ihre Wasserbüffel tanzen lassen, dann traditionell im Schattentheater. Auf der Open-Air-Bühne in einem romantisch beleuchteten Garten trifft diese uralte Tradition auf eine überraschend spritzige und moderne Interpretation von meist jungen Künstlern, allen voran der Fischerssohn Sorn Soran, der diese Kunst in Siem Reap wiederbelebt hat.


  • Phnom-Kulen-Nationalpark

    Botanische Gärten & Parks

    Wer meint, hier geht es nur zu einem x-beliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats!

    • Siem Reap

    Wer meint, hier geht es nur zu einem x-beliebigen Wasserfall mit Picknickplatz und Selfiemöglichkeit, der irrt gewaltig: Hier wandelst du nicht nur in den Fußstapfen Angelina Jolies, sondern auch auf den Spuren des ersten Khmer-Königs – noch 350 Jahre vor dem Bau Angkor Wats!

    • Siem Reap