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Kairouan

Kairouan Sehenswertes & Restaurants

Djammaa Sidi Oqba
Architektonische Highlights
Al Qairawān
Djammaa Sidi Oqba
Zaouia de Sidi Sahab
Architektonische Highlights
Al Qairawān
Dar Hassine Allani
Museen
Al Qairawān
Makroudh Segni
Delikatessenladen
Al Qairawān
Tapis Okba
Sonstige Läden
Kairouan
Zaouia de Sidi Abid el-Ghariani
Architektonische Highlights
Al Qairawān
Centre de présentation du patrimoine
Museen
Al Qairawān
Musée du Tapis
Museen
Al Qairawān
Beb el-Medina
Restaurants
Al Qairawān
Bassins des Aghlabides
Touristenattraktionen
Al Qairawān
Bir Barouta
Touristenattraktionen
Al Qairawān
Société Tapis Allani
Möbelhäuser und -geschäfte
Al Qairawān
Sofra
Restaurants
Al Qairawān
Madīnat atīqat
Geographical
Al Qairawān
Mosquée des Trois Portes
Architektonische Highlights
Al Qairawān
Reqqada
Geographical
Reqqada
Al Qairawān
Geographical
Al Qairawān
Musée des Arts Islamiques de Rakkada
Museen
Reqqada
Dar Abderrahman Zarrouk
Restaurants
Kairouan

    Architektonische Highlights

    Museen

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    Museen

    Delikatessenladen

    Sonstige Läden

    Restaurants

    Touristenattraktionen

    Möbelhäuser und -geschäfte

    Geographical


  • Djammaa Sidi Oqba

    Architektonische Highlights
    • Djammaa Sidi Oqba© MAIRDUMONT

    Nur wenige Bauwerke dokumentieren so eindrucksvoll die Herkunft des Islams wie diese aus Lehmziegeln errichtete, mehrmals umgebaute Moschee. Wie ein Bollwerk heben sich Mauern, Bastionen und Minarett fast schmucklos von der Stadt ab. Erdfarben und klare Linien rufen im marmorgepflasterten Innenhof zur Besinnung auf. Das Fundament des dreistufigen Minaretts stammt aus dem 8.Jh., die Arkaden wurden unter Verwendung antiker Säulenkapitelle im 9.Jh. erbaut. Gegenüber befindet sich der Gebetssaal. Durch eines der 17 mit Schnitzereien geschmückten Portale kannst du einen Blick ins Innere werfen, der Zutritt ist Nichtmuslimen verwehrt. 414 aus antiken Stätten hierher gebrachte Säulen unterteilen den dämmrigen Raum in 17 Schiffe. Den Toren gegenüber liegen Kiblawand und Mihrabnische, in deren Richtung sich die Gläubigen zum Gebet verbeugen. Die Mihrab ist das wertvollste Ausstattungselement der Moschee, sie ist ausgelegt mit Lüsterkacheln aus dem Zweistromland. Der 862 angefertigte Predigtstuhl daneben ist der älteste der islamischen Welt. Das Lalla-Rihana-Tor in der Ostmauer wird von antiken Säulen und mächtigen Hufeisenbögen gestützt und diente als Eingang für Privilegierte.

    • Djammaa Sidi Oqba© MAIRDUMONT

    Nur wenige Bauwerke dokumentieren so eindrucksvoll die Herkunft des Islams wie diese aus Lehmziegeln errichtete, mehrmals umgebaute Moschee. Wie ein Bollwerk heben sich Mauern, Bastionen und Minarett fast schmucklos von der Stadt ab. Erdfarben und klare Linien rufen im marmorgepflasterten Innenhof zur Besinnung auf. Das Fundament des dreistufigen Minaretts stammt aus dem 8.Jh., die Arkaden wurden unter Verwendung antiker Säulenkapitelle im 9.Jh. erbaut. Gegenüber befindet sich der Gebetssaal. Durch eines der 17 mit Schnitzereien geschmückten Portale kannst du einen Blick ins Innere werfen, der Zutritt ist Nichtmuslimen verwehrt. 414 aus antiken Stätten hierher gebrachte Säulen unterteilen den dämmrigen Raum in 17 Schiffe. Den Toren gegenüber liegen Kiblawand und Mihrabnische, in deren Richtung sich die Gläubigen zum Gebet verbeugen. Die Mihrab ist das wertvollste Ausstattungselement der Moschee, sie ist ausgelegt mit Lüsterkacheln aus dem Zweistromland. Der 862 angefertigte Predigtstuhl daneben ist der älteste der islamischen Welt. Das Lalla-Rihana-Tor in der Ostmauer wird von antiken Säulen und mächtigen Hufeisenbögen gestützt und diente als Eingang für Privilegierte.


  • Zaouia de Sidi Sahab

    Architektonische Highlights
    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock

    Der Beigesetzte war kein Barbier, sondern Vertrauter des Propheten. Sein Grab liegt außerhalb der Medina in einem Mausoleum aus dem 17.Jh., dessen Dekor mit Fayencen, Stuck und Malerei den Geschmack der osmanischen Herrscher widerspiegelt. Wer das Heiligtum besichtigt, sollte dies mit dem nötigen Respekt tun. Durch mehrere Vorräume gelangt man in den Innenhof, von dem der eigentliche Grabraum (kein Zutritt für Nichtmuslime) abgeht. Hier finden häufig auch feierliche Beschneidungen statt. Nicht fotografieren!

    • © Bas van den Heuvel, Shutterstock

    Der Beigesetzte war kein Barbier, sondern Vertrauter des Propheten. Sein Grab liegt außerhalb der Medina in einem Mausoleum aus dem 17.Jh., dessen Dekor mit Fayencen, Stuck und Malerei den Geschmack der osmanischen Herrscher widerspiegelt. Wer das Heiligtum besichtigt, sollte dies mit dem nötigen Respekt tun. Durch mehrere Vorräume gelangt man in den Innenhof, von dem der eigentliche Grabraum (kein Zutritt für Nichtmuslime) abgeht. Hier finden häufig auch feierliche Beschneidungen statt. Nicht fotografieren!


  • Dar Hassine Allani

    Museen

    Das traditionelle Wohnhaus in der Medina zeigt detailgetreu, wie gutbürgerliche Familien leben. Jeder Raum ist mit antiken Möbeln eingerichtet, der mit Majolika geschmückte Patio eine Oase der Ruhe. Auf dem Dach kann man einen tollen Blick über Kairouan und gratis einen delikaten Minztee mit feinem "makroudh" (mit Dattelpaste gefüllte Spezialität) genießen.

    • Rue Khadraouine 37, 3100 Al Qairawān
    • darhassineallani@gmail.com

    Das traditionelle Wohnhaus in der Medina zeigt detailgetreu, wie gutbürgerliche Familien leben. Jeder Raum ist mit antiken Möbeln eingerichtet, der mit Majolika geschmückte Patio eine Oase der Ruhe. Auf dem Dach kann man einen tollen Blick über Kairouan und gratis einen delikaten Minztee mit feinem "makroudh" (mit Dattelpaste gefüllte Spezialität) genießen.

    • Rue Khadraouine 37, 3100 Al Qairawān
    • darhassineallani@gmail.com

  • Makroudh Segni

    Delikatessenladen
    Insider-Tipp
    Gazellenhörner für Naschkatzen

    Nicht von der Fassade abschrecken lassen! Die Cornes de gazelle (Mandelplätzchen) und makroudh, die Spezialität aus Kairouan, sind die besten der Stadt. Und du kannst zuschauen, wie hier am Gebäck gearbeitet wird und wie das Fett spritzt. Allein die historische Inneneinrichtung lohnt einen Blick!

    • Boulevard Habib Bourguiba, 3100 Al Qairawān
    • admin@patisserie-makroudh-kairouan.com
    Insider-Tipp
    Gazellenhörner für Naschkatzen

    Nicht von der Fassade abschrecken lassen! Die Cornes de gazelle (Mandelplätzchen) und makroudh, die Spezialität aus Kairouan, sind die besten der Stadt. Und du kannst zuschauen, wie hier am Gebäck gearbeitet wird und wie das Fett spritzt. Allein die historische Inneneinrichtung lohnt einen Blick!

    • Boulevard Habib Bourguiba, 3100 Al Qairawān
    • admin@patisserie-makroudh-kairouan.com

  • Tapis Okba

    Sonstige Läden
    Insider-Tipp
    Seltener Einblick

    Vor allem rund um die Große Moschee reihen sich die Teppichläden aneinander. Das Tapis Okba hat eine schöne Dachterrasse, von der aus du in den Innenhof der Moschee gucken kannst. Die Preise sind fair. Auswahl und Kauf können in einer langen Zeremonie mit viel Tee und einem Berg von Teppichen enden, der dir präsentiert wird. Das ist durchaus ein Erlebnis.

    Insider-Tipp
    Seltener Einblick

    Vor allem rund um die Große Moschee reihen sich die Teppichläden aneinander. Das Tapis Okba hat eine schöne Dachterrasse, von der aus du in den Innenhof der Moschee gucken kannst. Die Preise sind fair. Auswahl und Kauf können in einer langen Zeremonie mit viel Tee und einem Berg von Teppichen enden, der dir präsentiert wird. Das ist durchaus ein Erlebnis.


  • Zaouia de Sidi Abid el-Ghariani

    Architektonische Highlights

    Eine Zaouia ist das Grabmal eines Heiligen, dem eine Moschee und eine Medersa angeschlossen sind. Sidi Abid el-Ghariani lebte im 14.Jh., seine Zaouia ist Sitz der Gesellschaft zum Erhalt der Medina (ASM), sodass das Bauwerk aus der Blütezeit maurisch-andalusischer Kunst mit feinem Stuck und Holzmalereien besichtigt werden kann.

    Eine Zaouia ist das Grabmal eines Heiligen, dem eine Moschee und eine Medersa angeschlossen sind. Sidi Abid el-Ghariani lebte im 14.Jh., seine Zaouia ist Sitz der Gesellschaft zum Erhalt der Medina (ASM), sodass das Bauwerk aus der Blütezeit maurisch-andalusischer Kunst mit feinem Stuck und Holzmalereien besichtigt werden kann.


  • Centre de présentation du patrimoine

    Museen

    Das Museum zeigt kostbare Exponate der islamo-arabischen Kultur. Interessant sind das Modell der Großen Moschee und einige antike Ausstattungsstücke.

    • Rue Oqba ibn Nafi, 3100 Al Qairawān

    Das Museum zeigt kostbare Exponate der islamo-arabischen Kultur. Interessant sind das Modell der Großen Moschee und einige antike Ausstattungsstücke.

    • Rue Oqba ibn Nafi, 3100 Al Qairawān

  • Musée du Tapis

    Museen

    Kairouan ist eine Teppichstadt. Informationen über die Vielfalt an Farben und Mustern gibt es im Museum. Hier werden auch die staatlichen Zertifikate vergeben, die die Qualität angeben und mit denen eine Preisempfehlung verbunden ist.

    Kairouan ist eine Teppichstadt. Informationen über die Vielfalt an Farben und Mustern gibt es im Museum. Hier werden auch die staatlichen Zertifikate vergeben, die die Qualität angeben und mit denen eine Preisempfehlung verbunden ist.


  • Beb el-Medina

    Restaurants
    • regional

    Dieses Lokal bietet Spezialitäten wie "salade tunisienne" (Salat mit Thunfisch und Ei), aber auch Steak.

    Dieses Lokal bietet Spezialitäten wie "salade tunisienne" (Salat mit Thunfisch und Ei), aber auch Steak.


  • Bassins des Aghlabides

    Touristenattraktionen
    • © JuTi, Shutterstock

    Die im 9.Jh. der Aghlabidendynastie angelegten Bassins sind Meisterwerke der Wasserbaukunst. Sie wirken kreisrund, haben aber 48 bzw. 17 Ecken und speicherten das per Aquädukt von den 36 km entfernten Bergen herangeführte Wasser.

    • © JuTi, Shutterstock

    Die im 9.Jh. der Aghlabidendynastie angelegten Bassins sind Meisterwerke der Wasserbaukunst. Sie wirken kreisrund, haben aber 48 bzw. 17 Ecken und speicherten das per Aquädukt von den 36 km entfernten Bergen herangeführte Wasser.


  • Bir Barouta

    Touristenattraktionen

    Das Schöpfrad des Brunnens im Herzen der Medina wird von einem im Kreis laufenden Kamel angetrieben. Das Wasser gilt als heilig und wird in Flaschen verkauft.

    • Avenue du 14 Janvier, 3100 Al Qairawān

    Das Schöpfrad des Brunnens im Herzen der Medina wird von einem im Kreis laufenden Kamel angetrieben. Das Wasser gilt als heilig und wird in Flaschen verkauft.

    • Avenue du 14 Janvier, 3100 Al Qairawān

  • Société Tapis Allani

    Möbelhäuser und -geschäfte

    Unter den Teppichläden von Kairouan zählt dieser zu den seriösen.

    • Av. Habib Bourguiba, 3100 Al Qairawān

    Unter den Teppichläden von Kairouan zählt dieser zu den seriösen.

    • Av. Habib Bourguiba, 3100 Al Qairawān

  • Sofra

    Restaurants
    • regional

    Anspruchsvolle tunesische und internationale Küche im Hotel Kasbah, in den Räumen der einstigen Festung.

    Anspruchsvolle tunesische und internationale Küche im Hotel Kasbah, in den Räumen der einstigen Festung.


  • Madīnat atīqat

    Geographical

    Eine 4 km lange, von vier Toren durchbrochene Stadtmauer umgibt die Medina fast vollständig. In ihrem Schutz liegen Wohn- und Handwerksviertel, Marktgassen und kleine Plätze, die trotz der touristischen Bedeutung der heiligen Stadt ein recht authentisches Bild einer arabischen Altstadt vermitteln. Auffällig sind die vielen Moscheen und Marabouts.

    • 3100 Al Qairawān

    Eine 4 km lange, von vier Toren durchbrochene Stadtmauer umgibt die Medina fast vollständig. In ihrem Schutz liegen Wohn- und Handwerksviertel, Marktgassen und kleine Plätze, die trotz der touristischen Bedeutung der heiligen Stadt ein recht authentisches Bild einer arabischen Altstadt vermitteln. Auffällig sind die vielen Moscheen und Marabouts.

    • 3100 Al Qairawān

  • Mosquée des Trois Portes

    Architektonische Highlights
    • © Michal Hlavica, Shutterstock

    Inmitten der Wohn- und Handwerkshäuser des Weberviertels ist die 866 von einem Kaufmann gestiftete Moschee ein ungewöhnliches Bauwerk: Ihre Fassade nehmen drei Portale ein. Die Steinmetzarbeiten der Umrandungen in zierlicher Kufischrift und mit Rankenwerk sind ein verspielter Kontrast zur Strenge der Großen Moschee.

    • Rue de la Mosquée des Trois Portes, 3100 Al Qairawān
    • © Michal Hlavica, Shutterstock

    Inmitten der Wohn- und Handwerkshäuser des Weberviertels ist die 866 von einem Kaufmann gestiftete Moschee ein ungewöhnliches Bauwerk: Ihre Fassade nehmen drei Portale ein. Die Steinmetzarbeiten der Umrandungen in zierlicher Kufischrift und mit Rankenwerk sind ein verspielter Kontrast zur Strenge der Großen Moschee.

    • Rue de la Mosquée des Trois Portes, 3100 Al Qairawān

  • Reqqada

    Geographical

    Der Vorort 10 km südlich von Kairouan diente der Dynastie der Aghlabiden im 9.Jh. als Regierungsbezirk. Von den einst wohl imposanten Palastanlagen sind nur wenige Ruinen erhalten. Ein anderer Palast, 1970 für Habib Bourguiba erbaut, lohnt den Besuch: Er beherbergt das Musée National des Arts Islamiques mit einer exquisiten Sammlung islamischer Kunst. Im Eingangsbereich bekommen Besucher durch ein Modell der Großen Moschee von Kairouan eine Vorstellung von der Größe und Schönheit des Gotteshauses. In den Ausstellungsräumen werden islamische Geschichte und Kunst durch die Münzsammlung, die Glas- und Keramikarbeiten und illuminierten Koranausgaben lebendig.

    • Reqqada

    Der Vorort 10 km südlich von Kairouan diente der Dynastie der Aghlabiden im 9.Jh. als Regierungsbezirk. Von den einst wohl imposanten Palastanlagen sind nur wenige Ruinen erhalten. Ein anderer Palast, 1970 für Habib Bourguiba erbaut, lohnt den Besuch: Er beherbergt das Musée National des Arts Islamiques mit einer exquisiten Sammlung islamischer Kunst. Im Eingangsbereich bekommen Besucher durch ein Modell der Großen Moschee von Kairouan eine Vorstellung von der Größe und Schönheit des Gotteshauses. In den Ausstellungsräumen werden islamische Geschichte und Kunst durch die Münzsammlung, die Glas- und Keramikarbeiten und illuminierten Koranausgaben lebendig.

    • Reqqada

  • Al Qairawān

    Geographical
    • © Marcin Sylwia Ciesielski, Shutterstock

    Inmitten der graubraunen Steppenlandschaft Zentraltunesiens wirkt die heilige Stadt mit ihren Minaretten und den herrischen Wehrmauern wie eine Fata Morgana. Die Große Moschee, eines der eindrucksvollsten Monumente des Landes, zählt mit der Medina zum Unesco-Welterbe. Mit vielen Teppichknüpfereien, Textilunternehmen und einer Tabakfabrik ist die Stadt ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Ein wichtiges Zubrot bildet der Fremdenverkehr. 671 erreichten Truppen von der arabischen Halbinsel auf ihrem Eroberungszug gen Westen die zentraltunesische Steppe. Oqba ibn Nafi, ein Gefährte Mohammeds, ließ hier ein Heerlager aufschlagen und eine Moschee errichten. Es war Al Qairawāns Geburtsstunde, die Stadt wurde Kapitale des eroberten Gebiets Ifriqya. Später erhielten Al-Mahdiya und Tunis diese Funktion, Al Qairawān aber blieb das spirituelle Herz. Bei einem Besuch der Stadt sollte man sich ihrer spirituellen Bedeutung entsprechend kleiden und verhalten.

    • © Marcin Sylwia Ciesielski, Shutterstock

    Inmitten der graubraunen Steppenlandschaft Zentraltunesiens wirkt die heilige Stadt mit ihren Minaretten und den herrischen Wehrmauern wie eine Fata Morgana. Die Große Moschee, eines der eindrucksvollsten Monumente des Landes, zählt mit der Medina zum Unesco-Welterbe. Mit vielen Teppichknüpfereien, Textilunternehmen und einer Tabakfabrik ist die Stadt ein bedeutendes Wirtschaftszentrum. Ein wichtiges Zubrot bildet der Fremdenverkehr. 671 erreichten Truppen von der arabischen Halbinsel auf ihrem Eroberungszug gen Westen die zentraltunesische Steppe. Oqba ibn Nafi, ein Gefährte Mohammeds, ließ hier ein Heerlager aufschlagen und eine Moschee errichten. Es war Al Qairawāns Geburtsstunde, die Stadt wurde Kapitale des eroberten Gebiets Ifriqya. Später erhielten Al-Mahdiya und Tunis diese Funktion, Al Qairawān aber blieb das spirituelle Herz. Bei einem Besuch der Stadt sollte man sich ihrer spirituellen Bedeutung entsprechend kleiden und verhalten.


  • Musée des Arts Islamiques de Rakkada

    Museen

    Das Museum befindet sich in einem Palast, der 1970 für Habib Bourguiba erbaut wurde und zeigt eine exquisite Sammlung islamischer Kunst. Im Eingangsbereich bekommt man durch ein Modell der Großen Moschee von Kairouan mit deren Mihrabnische eine Vorstellung von Größe und Schönheit des Gotteshauses. In den Ausstellungsräumen werden islamische Geschichte und Kunst durch die Münzsammlung, die Glas- und Keramikarbeiten und illuminierten Koranausgaben lebendig.

    Das Museum befindet sich in einem Palast, der 1970 für Habib Bourguiba erbaut wurde und zeigt eine exquisite Sammlung islamischer Kunst. Im Eingangsbereich bekommt man durch ein Modell der Großen Moschee von Kairouan mit deren Mihrabnische eine Vorstellung von Größe und Schönheit des Gotteshauses. In den Ausstellungsräumen werden islamische Geschichte und Kunst durch die Münzsammlung, die Glas- und Keramikarbeiten und illuminierten Koranausgaben lebendig.


  • Dar Abderrahman Zarrouk

    Restaurants
    • regional

    Schickes Restaurant, in dem du entweder im Innenhof oder den in bunt verzierten Innenräumen essen kannst. Hier gibt es klassische tunesische Küche, aber auch Pasta und Steaks.

    • Rue Darel Bey, Kairouan

    Schickes Restaurant, in dem du entweder im Innenhof oder den in bunt verzierten Innenräumen essen kannst. Hier gibt es klassische tunesische Küche, aber auch Pasta und Steaks.

    • Rue Darel Bey, Kairouan