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Reiseführer
Jerusalem

Ist erwähnt in Reiseführer:

Schon mal vom Jerusalem-Syndrom gehört? Im zentralen Krankenhaus Jerusalems gibt es dafür sogar eine eigene Abteilung. Denn wer zu lange durch die Gassen der heiligen Stadt wandert, dem kann die Religiösität zu Kopf steigen.

Manch ein Pilger wird dann von Engelschören, Dämonen oder direkt dem Heiland selbst besucht.

Im Mittelalter brauchten Pilger über eine Woche, um von der Küste „hinauf nach Jerusalem“ (Yerushalayim, ca. 880 000 Ew.) zu gelangen. Heute dauert die Fahrt von Tel Aviv noch 40 Minuten. Durch die judäischen Berge geht es rund 800 m in die Höhe (hier können schon mal die Ohren knacken!) und 70 km ins Landesinnere.

Nirgendwo begegnen sich die drei monotheistischen Weltreligionen so nah wie in Jerusalem. Für die Juden baute König Salomon hier den Großen Tempel, für die Christen ist die Stadt aufs Engste mit dem Leben Jesu verbunden, für Muslime gehören Felsendom und Al-Aqsa-Moschee zu ihren heiligsten Stätten.

Jerusalem Sehenswertes & Restaurants

Qubbat as-sachra
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Al-masdschid al-aqsa
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Ha-kotel ha-ma'arawi
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Church of the Holy Sepulchre
Architektonische Highlights
Jeruschalajim
Harova Hayehudi
Geographical
Jeruschalajim
Har haSetim
Landschaftliche Highlights
Jeruschalajim
Yad Vashem
Touristenattraktionen
Jeruschalajim
Armenisches Viertel von Jerusalem
Geographical
Jerusalem
Western Wall Heritage Foundation
Touristenattraktionen
Jerusalem
Me'a Sche'arim
Geographical
Jerusalem
Abu Shukri
Restaurants
Jerusalem
Piccolino
Restaurants
Jerusalem
Berg Zion
Landschaftliche Highlights
Jerusalem
Hadassah University Hospital - Ein Kerem
Architektonische Highlights
Jerusalem
Tower of David
Museen
Jerusalem
Lutheran Church of the Redeemer
Architektonische Highlights
Jerusalem
Hamiffal
Kulturzentren
Jerusalem
The Wohl Archaeological Museum
Museen
Jerusalem
Burnt House
Museen
Jerusalem
The Israel Museum, Jerusalem
Museen
Jerusalem
Machane Yehuda Bazar
Märkte und Flohmärkte
Jerusalem
The Southern Ramparts Walk
Touristenattraktionen
Jerusalem
Via Dolorosa Street
Touristenattraktionen
Jerusalem
Kadosh Café Patisserie
Cafés
Jerusalem
King’s Garden
Restaurants
Jerusalem
Roof Top
Bars
Jerusalem
Ahava
Beauty und Wellness
Jerusalem
Arabic Market
Märkte und Flohmärkte
Jerusalem
Hutzot Hayotzer
Geographical
Jerusalem
Malha Mall
Einkaufszentren und -Passagen
Jerusalem

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Restaurants

    Museen

    Kulturzentren

    Märkte und Flohmärkte

    Cafés

    Bars

    Beauty und Wellness

    Einkaufszentren und -Passagen


  • Qubbat as-sachra

    Architektonische Highlights
    • © hikrcn, Shutterstock

    Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Jerusalems gehören der Felsendom mit seiner vergoldeten Kuppel auf dem Tempelberg; er untersteht der muslimischen Awqaf-Verwaltung, aber Israel kontrolliert den Zugang. Der Besuch des Tempelbergs ist eingeschränkt möglich, der des Felsendoms, ebenso wie der der Al-Aqsa-Moschee, ist Gruppen in Ausnahmefällen nach Voranmeldung gestattet. Kein anderes sakrales Gebäude symbolisiert machtvoller die Verbindungen zwischen Judentum, Christentum und Islam als der Felsendom (Qubbat as-sachra). Auf dem Plateau, auf dem einst der jüdische Tempel stand, wölbt sich seine vergoldete Kuppel mit einem Durchmesser von 26 m über der Opferstätte Abrahams und dem Felsen, von dem aus der Prophet Mohammed auf seiner Stute Al- Burak in den Himmel ritt. Die 16 farbigen Fenster im Tambour dieses achteckigen Gotteshauses, das Kalif Malik Ibn Marwa im Jahr 691 errichten ließ, gehören zu den kostbarsten Kunstwerken des Islams. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim
    • © hikrcn, Shutterstock

    Zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Jerusalems gehören der Felsendom mit seiner vergoldeten Kuppel auf dem Tempelberg; er untersteht der muslimischen Awqaf-Verwaltung, aber Israel kontrolliert den Zugang. Der Besuch des Tempelbergs ist eingeschränkt möglich, der des Felsendoms, ebenso wie der der Al-Aqsa-Moschee, ist Gruppen in Ausnahmefällen nach Voranmeldung gestattet. Kein anderes sakrales Gebäude symbolisiert machtvoller die Verbindungen zwischen Judentum, Christentum und Islam als der Felsendom (Qubbat as-sachra). Auf dem Plateau, auf dem einst der jüdische Tempel stand, wölbt sich seine vergoldete Kuppel mit einem Durchmesser von 26 m über der Opferstätte Abrahams und dem Felsen, von dem aus der Prophet Mohammed auf seiner Stute Al- Burak in den Himmel ritt. Die 16 farbigen Fenster im Tambour dieses achteckigen Gotteshauses, das Kalif Malik Ibn Marwa im Jahr 691 errichten ließ, gehören zu den kostbarsten Kunstwerken des Islams. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim

  • Al-masdschid al-aqsa

    Architektonische Highlights
    • © Kyrylo Glivin, Shutterstock

    Neben dem Felsendom, im südlichen Teil des Tempelbergs, steht die Al-Aqsa-Moschee. Sie wurde von Kalif Abdul Walid, dem Sohn des Erbauers des Felsendoms, 714 errichtet und markiert den Endpunkt der in der 17.Sure des Korans beschriebenen wundersamen Reise Mohammeds von Mekka zur damals entferntesten Moschee Al-Aqsa (arabisch: die Entfernte) in Jerusalem. Kalif Al-Sahir erneuerte die Moschee 1034 nach einem Erdbeben und stiftete die silberne, leuchtende Kuppel. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim
    • © Kyrylo Glivin, Shutterstock

    Neben dem Felsendom, im südlichen Teil des Tempelbergs, steht die Al-Aqsa-Moschee. Sie wurde von Kalif Abdul Walid, dem Sohn des Erbauers des Felsendoms, 714 errichtet und markiert den Endpunkt der in der 17.Sure des Korans beschriebenen wundersamen Reise Mohammeds von Mekka zur damals entferntesten Moschee Al-Aqsa (arabisch: die Entfernte) in Jerusalem. Kalif Al-Sahir erneuerte die Moschee 1034 nach einem Erdbeben und stiftete die silberne, leuchtende Kuppel. Felsendom und Al-Aqsa-Moschee, nach Mekka und Medina drittheiligster Ort aller Muslime, stehen seit 1300 Jahren auf dem mächtigen Plateau, das die Israelis Tempelberg (Berg Moriah) nennen, weil dort der Erste und der Zweite Tempel standen.

    • Jeruschalajim

  • Ha-kotel ha-ma'arawi

    Architektonische Highlights
    • © Olesya Baron, Shutterstock

    Die Klagemauer (oder Westliche Mauer, wie die wörtliche Übersetzung des hebräischen Namen lautet), die heiligste Stätte der Juden, symbolisiert seit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer unter Kaiser Titus im Jahr 70 und der anschließenden Vertreibung ihre jahrhundertealte Sehnsucht nach einer Rückkehr nach Jerusalem und letztendlich nach einem eigenen Staat. Am Shabbat versammeln sich besonders viele Gläubige vor den riesigen Kalksteinquadern. Die Klagemauer war einst die westliche Außenwand des Tempelbezirks, nicht des Tempels. Ihren Namen trägt sie seit der Zerstörung des Zweiten Tempels. Beim Aufenthalt an der Mauer ist eine Kopfbedeckung erforderlich, weil der Vorplatz als Synagoge gilt. Seit 1970 beten auf Drängen des Oberrabbinats Frauen und Männer getrennt an der Mauer. Klagemauer-Knigge: Besucher dürfen ungeachtet der Betenden dicht an die Mauer herantreten, sollten aber nicht rauchen, Handys ausschalten, keine Gespräche führen, keine Kerzen abbrennen und am Sabbath nicht fotografieren. An der Klagemauer wird in unterschiedlicher Haltung gebetet: Während Christen beim Beten regungslos stehen oder knien, Muslime sich nach einem vorgeschriebenen Ritual allein oder gemeinsam bewegen, geraten gläubige Juden durch individuelle heftige Bewegungen in die gewünschte Andachtsstimmung. Denn Bewegungen erfüllen den Psalmvers: "Alle meine Glieder sprechen: O Herr, wer ist wie Du!"

    • © Olesya Baron, Shutterstock

    Die Klagemauer (oder Westliche Mauer, wie die wörtliche Übersetzung des hebräischen Namen lautet), die heiligste Stätte der Juden, symbolisiert seit der Zerstörung Jerusalems durch die Römer unter Kaiser Titus im Jahr 70 und der anschließenden Vertreibung ihre jahrhundertealte Sehnsucht nach einer Rückkehr nach Jerusalem und letztendlich nach einem eigenen Staat. Am Shabbat versammeln sich besonders viele Gläubige vor den riesigen Kalksteinquadern. Die Klagemauer war einst die westliche Außenwand des Tempelbezirks, nicht des Tempels. Ihren Namen trägt sie seit der Zerstörung des Zweiten Tempels. Beim Aufenthalt an der Mauer ist eine Kopfbedeckung erforderlich, weil der Vorplatz als Synagoge gilt. Seit 1970 beten auf Drängen des Oberrabbinats Frauen und Männer getrennt an der Mauer. Klagemauer-Knigge: Besucher dürfen ungeachtet der Betenden dicht an die Mauer herantreten, sollten aber nicht rauchen, Handys ausschalten, keine Gespräche führen, keine Kerzen abbrennen und am Sabbath nicht fotografieren. An der Klagemauer wird in unterschiedlicher Haltung gebetet: Während Christen beim Beten regungslos stehen oder knien, Muslime sich nach einem vorgeschriebenen Ritual allein oder gemeinsam bewegen, geraten gläubige Juden durch individuelle heftige Bewegungen in die gewünschte Andachtsstimmung. Denn Bewegungen erfüllen den Psalmvers: "Alle meine Glieder sprechen: O Herr, wer ist wie Du!"


  • Church of the Holy Sepulchre

    Architektonische Highlights
    • © NickolayV, Shutterstock

    An den Ort, an dem sich nach christlichem Glauben das Schicksal Jesu erfüllt hat – sein Opfertod am Kreuz, seine Grablegung und schließlich die Auferstehung –, strömen seit 1700 Jahren Christen aus aller Welt. Auf Wunsch seiner Mutter Helena ließ Kaiser Konstantin 326 am Berg Golgatha jene Kirche errichten, die ihre heutige Form erst 1149 durch die Kreuzfahrer erhielt. Eingeengt zwischen Bazar, Klöstern und Kapellen ist die Grabeskirche mit ihren schönen Steinmetzarbeiten an der Eingangsfassade erst zu erkennen, wenn man im Vorhof vor der Kirche steht. Über mehrere Stockwerke verteilt und teilweise sehr verschachtelt, beherbergt sie im Inneren 30 Kapellen, die sich sechs christliche Konfessionen (Armenier, Äthiopier, Griechisch-Orthodoxe,Römische Katholiken, Kopten und syrische Jakobiten) teilen. Ein nicht enden wollender Streit zwischen den Konfessionen hatte jahrhundertelang einen Wettstreit der rechten Gläubigkeit ausgelöst, der in der Kirche zu Auseinandersetzungen zwischen den Konfessionen und zu einer Anhäufung unterschiedlicher Heiligenverehrungen führte. Im Kampf um die Plätze in der Kirche fielen den Armeniern, Katholiken und Griechisch-Orthodoxen schließlich das Hauptschiff, den Kopten, Äthiopiern und syrischen Jakobiten die Seitenschiffe und die Empore zu. Nur das heilige Grab in der Mitte der Kirche gehört allen sechs gemeinsam. Um die Streitigkeiten zu beenden, übergab Sultan Saladin im 12.Jh. die Schlüsselgewalt über die Heilige Stätte einer muslimischen Familie in Jerusalem. Ihre Nachkommen haben bis heute die Aufgabe, jeden Morgen das Portal der Kirche zu öffnen und am Abend wieder zu verschließen. Nachts bleiben von jeder Konfession mehrere männliche Mitglieder in der Kirche. Im Zentrum der Grabeskirche befindet sich das heilige Grab. Von hier führt ein schmaler Gang zur Grabkammer, die nur mit Kerzen erhellt wird. Vor ihr bilden sich meist lange Schlangen, weil sich nur maximal fünf Personen gleichzeitig in der engen Kammer aufhalten können. Ein Rundgang durch die Grabeskirche gleicht einer Wanderung durch ein Labyrinth überladener Religiösität. Damit man den Überblick nicht verliert, sollten sich Besucher einer Führung anschließen oder die Kirche erst am späten Nachmittag besuchen, wenn sich nur noch wenige Betende in ihr aufhalten. Täglich um 16 Uhr halten die Franziskaner in ihrer Kapelle eine Messe. Im Anschluss ziehen sie in einer feierlichen Prozession mit Kerzen durch die Kirche.

    • Jeruschalajim
    • © NickolayV, Shutterstock

    An den Ort, an dem sich nach christlichem Glauben das Schicksal Jesu erfüllt hat – sein Opfertod am Kreuz, seine Grablegung und schließlich die Auferstehung –, strömen seit 1700 Jahren Christen aus aller Welt. Auf Wunsch seiner Mutter Helena ließ Kaiser Konstantin 326 am Berg Golgatha jene Kirche errichten, die ihre heutige Form erst 1149 durch die Kreuzfahrer erhielt. Eingeengt zwischen Bazar, Klöstern und Kapellen ist die Grabeskirche mit ihren schönen Steinmetzarbeiten an der Eingangsfassade erst zu erkennen, wenn man im Vorhof vor der Kirche steht. Über mehrere Stockwerke verteilt und teilweise sehr verschachtelt, beherbergt sie im Inneren 30 Kapellen, die sich sechs christliche Konfessionen (Armenier, Äthiopier, Griechisch-Orthodoxe,Römische Katholiken, Kopten und syrische Jakobiten) teilen. Ein nicht enden wollender Streit zwischen den Konfessionen hatte jahrhundertelang einen Wettstreit der rechten Gläubigkeit ausgelöst, der in der Kirche zu Auseinandersetzungen zwischen den Konfessionen und zu einer Anhäufung unterschiedlicher Heiligenverehrungen führte. Im Kampf um die Plätze in der Kirche fielen den Armeniern, Katholiken und Griechisch-Orthodoxen schließlich das Hauptschiff, den Kopten, Äthiopiern und syrischen Jakobiten die Seitenschiffe und die Empore zu. Nur das heilige Grab in der Mitte der Kirche gehört allen sechs gemeinsam. Um die Streitigkeiten zu beenden, übergab Sultan Saladin im 12.Jh. die Schlüsselgewalt über die Heilige Stätte einer muslimischen Familie in Jerusalem. Ihre Nachkommen haben bis heute die Aufgabe, jeden Morgen das Portal der Kirche zu öffnen und am Abend wieder zu verschließen. Nachts bleiben von jeder Konfession mehrere männliche Mitglieder in der Kirche. Im Zentrum der Grabeskirche befindet sich das heilige Grab. Von hier führt ein schmaler Gang zur Grabkammer, die nur mit Kerzen erhellt wird. Vor ihr bilden sich meist lange Schlangen, weil sich nur maximal fünf Personen gleichzeitig in der engen Kammer aufhalten können. Ein Rundgang durch die Grabeskirche gleicht einer Wanderung durch ein Labyrinth überladener Religiösität. Damit man den Überblick nicht verliert, sollten sich Besucher einer Führung anschließen oder die Kirche erst am späten Nachmittag besuchen, wenn sich nur noch wenige Betende in ihr aufhalten. Täglich um 16 Uhr halten die Franziskaner in ihrer Kapelle eine Messe. Im Anschluss ziehen sie in einer feierlichen Prozession mit Kerzen durch die Kirche.

    • Jeruschalajim

  • Harova Hayehudi

    Geographical
    • © alefbet, Shutterstock

    Das jüdische Viertel Harova Hayehudi wurde nach der Eroberung Ostjerusalems im Sechs-Tage-Krieg nach alten Vorlagen eindrucksvoll rekonstruiert. Heute leben hier etwa 700 jüdische Familien und Yeshiva-Studenten meist in teuren Eigentumswohnungen. Ausländer und nicht-jüdische Israelis können nicht ins jüdische Viertel Jerusalems ziehen, denn der Käufer muss eine Familie haben, die Wohnung permanent bewohnen und unter die israelische Wehrpflicht fallen. Trotz der strengen Shabbat-Ruhe unterscheidet sich das Viertel wesentlich von Mea Shearim. Hier gibt es gemütliche Teehäuser und Cafés, Läden, Geschäfte und an jeder Ecke architektonisch Interessantes zu entdecken. Außerdem hat kein Altstadtviertel so viele Museen wie das jüdische Viertel. Quer durch das Quartier verläuft der freigelegte und vorbildlich restaurierte Cardo, die Nord-Süd-Verbindungsstraße des römischen Jerusalems mit unterirdischen Abwasserkanälen. Im Cardo Information Centre steht ein Modell des Viertels in der Römerzeit. Sehenswert ist auch die 2008 rekonstruierte Hurva-Synagoge, in der sich ein mächtiger Stützbogen der 1864 erbauten, aber 1948 zerstörten befindet. Ebenso lohnt sich der Besuch des Herodian Quarter Museums.

    • Jeruschalajim
    • © alefbet, Shutterstock

    Das jüdische Viertel Harova Hayehudi wurde nach der Eroberung Ostjerusalems im Sechs-Tage-Krieg nach alten Vorlagen eindrucksvoll rekonstruiert. Heute leben hier etwa 700 jüdische Familien und Yeshiva-Studenten meist in teuren Eigentumswohnungen. Ausländer und nicht-jüdische Israelis können nicht ins jüdische Viertel Jerusalems ziehen, denn der Käufer muss eine Familie haben, die Wohnung permanent bewohnen und unter die israelische Wehrpflicht fallen. Trotz der strengen Shabbat-Ruhe unterscheidet sich das Viertel wesentlich von Mea Shearim. Hier gibt es gemütliche Teehäuser und Cafés, Läden, Geschäfte und an jeder Ecke architektonisch Interessantes zu entdecken. Außerdem hat kein Altstadtviertel so viele Museen wie das jüdische Viertel. Quer durch das Quartier verläuft der freigelegte und vorbildlich restaurierte Cardo, die Nord-Süd-Verbindungsstraße des römischen Jerusalems mit unterirdischen Abwasserkanälen. Im Cardo Information Centre steht ein Modell des Viertels in der Römerzeit. Sehenswert ist auch die 2008 rekonstruierte Hurva-Synagoge, in der sich ein mächtiger Stützbogen der 1864 erbauten, aber 1948 zerstörten befindet. Ebenso lohnt sich der Besuch des Herodian Quarter Museums.

    • Jeruschalajim

  • Har haSetim

    Landschaftliche Highlights
    • © Grabowski Foto, Shutterstock

    Östlich gegenüber der Altstadt, getrennt durch das Kidrontal, befindet sich eine Anhöhe, an deren Hängen im Garten Gethsemane die knorrigen Olivenbäume stehen, die dem "Berg" den Namen gaben. Der Garten ist ein Ort der Ruhe. Zwischen den beeindruckenden Olivenbäumen, deren hohes Alter man am Umfang ihrer Stämme erkennt, wurden schmale Kieswege angelegt. Niedrige Gitterzäune erinnern die Spaziergänger daran, die Wege nicht zu verlassen. Damit die Ruhe gewahrt bleibt, achten Wächter darauf, dass sich nur eine begrenzte Zahl von Besuchern im Garten aufhält. Auf dem Fußweg vom Stephanstor hinauf zum Ölberg passiert man mehrere Kirchen, deren Namen auf biblische Ereignisse hinweisen: die Kirche der Nationen (auch Basilika der Todesangst genannt), die Klosterkirche Dominus Flevit (hier beweinte Jesus das Schicksal Jerusalems), die russisch-orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche mit ihren goldenen Zwiebeltürmen, die Himmelfahrtskirche (1910 von Wilhelm II. erbaut, nach Renovierungsarbeiten 1990 wieder geweiht) und die Paternosterkirche (hier soll Jesus die Apostel das Vaterunser gelehrt haben). Auf dem Gipfel des Ölbergs steht das in die Jahre gekommene große Hotel Seven Arches. Hier hat man den schönsten Blick auf die Altstadt. Besonders am Morgen erstrahlt die goldene Kuppel des Felsendoms für das beliebte Postkartenfoto. Weil der Messias nach seiner Ankunft von hier mit all den auferstandenen Toten in die ummauerte Altstadt einziehen und das Jüngste Gericht halten wird, lassen sich viele fromme Juden am Westhang des Ölbergs begraben. Auf diesem ältesten Friedhof Jerusalems werden schon seit biblischen Zeiten Tote beerdigt. Der Kalkstein machte es leicht, Gräber auszuheben. Und so erstreckt sich vom Tal hinauf ein Steinmeer aus Gräbern: mal höhere Sarkophage, mal flache Grabplatten. Wer ein bestimmtes Grab sucht, muss sich auskennen, denn es gibt keine Wege, oft sind die Inschriften ausgeblichen, viele Grabplatten zerbrochen. Normalsterbliche haben keine Chancen, nur Persönlichkeiten wie Israels Premier Menachim Begin finden hier ihre letzte Ruhe. In jüngster Zeit werden hier auch die Opfer von Terroranschlägen beerdigt. Gegenüber dem Ölberg liegt das Goldene Tor, durch das der Messias mit den Auferstandenen einziehen soll. Um das zu verhindern, mauerten im 7.Jh. die Muslime das Tor zu und legten davor einen muslimischer Friedhof an.

    • Jeruschalajim
    • © Grabowski Foto, Shutterstock

    Östlich gegenüber der Altstadt, getrennt durch das Kidrontal, befindet sich eine Anhöhe, an deren Hängen im Garten Gethsemane die knorrigen Olivenbäume stehen, die dem "Berg" den Namen gaben. Der Garten ist ein Ort der Ruhe. Zwischen den beeindruckenden Olivenbäumen, deren hohes Alter man am Umfang ihrer Stämme erkennt, wurden schmale Kieswege angelegt. Niedrige Gitterzäune erinnern die Spaziergänger daran, die Wege nicht zu verlassen. Damit die Ruhe gewahrt bleibt, achten Wächter darauf, dass sich nur eine begrenzte Zahl von Besuchern im Garten aufhält. Auf dem Fußweg vom Stephanstor hinauf zum Ölberg passiert man mehrere Kirchen, deren Namen auf biblische Ereignisse hinweisen: die Kirche der Nationen (auch Basilika der Todesangst genannt), die Klosterkirche Dominus Flevit (hier beweinte Jesus das Schicksal Jerusalems), die russisch-orthodoxe Maria-Magdalena-Kirche mit ihren goldenen Zwiebeltürmen, die Himmelfahrtskirche (1910 von Wilhelm II. erbaut, nach Renovierungsarbeiten 1990 wieder geweiht) und die Paternosterkirche (hier soll Jesus die Apostel das Vaterunser gelehrt haben). Auf dem Gipfel des Ölbergs steht das in die Jahre gekommene große Hotel Seven Arches. Hier hat man den schönsten Blick auf die Altstadt. Besonders am Morgen erstrahlt die goldene Kuppel des Felsendoms für das beliebte Postkartenfoto. Weil der Messias nach seiner Ankunft von hier mit all den auferstandenen Toten in die ummauerte Altstadt einziehen und das Jüngste Gericht halten wird, lassen sich viele fromme Juden am Westhang des Ölbergs begraben. Auf diesem ältesten Friedhof Jerusalems werden schon seit biblischen Zeiten Tote beerdigt. Der Kalkstein machte es leicht, Gräber auszuheben. Und so erstreckt sich vom Tal hinauf ein Steinmeer aus Gräbern: mal höhere Sarkophage, mal flache Grabplatten. Wer ein bestimmtes Grab sucht, muss sich auskennen, denn es gibt keine Wege, oft sind die Inschriften ausgeblichen, viele Grabplatten zerbrochen. Normalsterbliche haben keine Chancen, nur Persönlichkeiten wie Israels Premier Menachim Begin finden hier ihre letzte Ruhe. In jüngster Zeit werden hier auch die Opfer von Terroranschlägen beerdigt. Gegenüber dem Ölberg liegt das Goldene Tor, durch das der Messias mit den Auferstandenen einziehen soll. Um das zu verhindern, mauerten im 7.Jh. die Muslime das Tor zu und legten davor einen muslimischer Friedhof an.

    • Jeruschalajim

  • Yad Vashem

    Touristenattraktionen
    • © trabantos, Shutterstock

    Nationale israelische Gedenkstätte, die an die Ermordung von 6 Mio. europäischen Juden durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Ein Museum dokumentiert die Verfolgung der Juden in Europa – von ihrer Entrechtung über ihre Gettoisierung bis hin zur industriell organisierten Ermordung.

    • © trabantos, Shutterstock

    Nationale israelische Gedenkstätte, die an die Ermordung von 6 Mio. europäischen Juden durch die Nationalsozialisten während des Zweiten Weltkriegs erinnert. Ein Museum dokumentiert die Verfolgung der Juden in Europa – von ihrer Entrechtung über ihre Gettoisierung bis hin zur industriell organisierten Ermordung.


  • Armenisches Viertel von Jerusalem

    Geographical
    • © Garance Pictures, Shutterstock

    Es ist wohltuend hier. Das ruhige Viertel in der Altstadt Jerusalems ist durchmischt mit Wohnhäusern, Kirchen, Bibliotheken und Klöstern - keine Geschäfte, keine Cafés, keine Restaurants. Das tut mal ganz gut. Hier leben heute noch ca. 3000 armenische Christen und ihr Patriarch, ihr religiöses Oberhaupt in Israel. Zentraler Bezugspunkt des Viertels ist die St. Jakobskirche (St. James Cathedral). Sie wurde im 12.Jh. errichtet und trägt den Namen des Jüngers Jesu. Besuchenswert ist auch das Museum für armenische Geschichte.

    • Jerusalem
    • © Garance Pictures, Shutterstock

    Es ist wohltuend hier. Das ruhige Viertel in der Altstadt Jerusalems ist durchmischt mit Wohnhäusern, Kirchen, Bibliotheken und Klöstern - keine Geschäfte, keine Cafés, keine Restaurants. Das tut mal ganz gut. Hier leben heute noch ca. 3000 armenische Christen und ihr Patriarch, ihr religiöses Oberhaupt in Israel. Zentraler Bezugspunkt des Viertels ist die St. Jakobskirche (St. James Cathedral). Sie wurde im 12.Jh. errichtet und trägt den Namen des Jüngers Jesu. Besuchenswert ist auch das Museum für armenische Geschichte.

    • Jerusalem

  • Western Wall Heritage Foundation

    Touristenattraktionen
    • © Julija Sh, Shutterstock

    Unterirdische Gänge entlang der Tempelbergmauer (Western Wall Tunnel) zwischen Klagemauer und Via Dolorosa. Archäologisch hochinteressante Ausgrabungen aus der Zeit des Zweiten Tempels. Und sehr nützlich, falls Ihnen mal zu heiß wird oder die Stadt Ihnen über den Kopf wächst. Besuch nur in geführten Gruppen | Reservierung: Western Wall Heritage Foundation.

    • © Julija Sh, Shutterstock

    Unterirdische Gänge entlang der Tempelbergmauer (Western Wall Tunnel) zwischen Klagemauer und Via Dolorosa. Archäologisch hochinteressante Ausgrabungen aus der Zeit des Zweiten Tempels. Und sehr nützlich, falls Ihnen mal zu heiß wird oder die Stadt Ihnen über den Kopf wächst. Besuch nur in geführten Gruppen | Reservierung: Western Wall Heritage Foundation.


  • Me'a Sche'arim

    Geographical
    • © TaliV, Shutterstock

    Mache dich bereit, jetzt geht’s in die Vergangenheit. Weg mit dem Handy, dem Fernseher, dem Internet! Hier regieren Schuster, Milchmann und schwarzes Brett! Das Stadtviertel der „Hundert Tore“ erinnert an das osteuropäische Schtetl des 18.und 19.Jhs. Die Bewohner sind besonders gottesfürchtige Juden (Haredim), deren Mehrzahl von religiöser Lehrtätigkeit und Spenden (bzw. von Sozialhilfe) lebt. In diesem 1874 erbauten Viertel zwischen Haneriim Street, Mea Shearim Street und Shmuel Salant Street verläuft das Leben in den festgefügten Bahnen des rechten Glaubens. Viele der Bewohner Mea Shearims betrachten den Staat Israel als Gotteslästerung, denn einen jüdischen Staat zu schaffen gebührt nach ihrer Ansicht nur dem Messias. Der Shabbat wird streng befolgt. Besucher können sich im Viertel frei bewegen. Allerdings weisen Tafeln auf das Tragen züchtiger Kleidung und das Einhalten der Shabbatgebote hin. Und das solltest du auch beherzigen - nicht nur einmal wurden freizügige Damen mit benutzen Windeln aus den Fenstern beworfen.

    • Jerusalem
    • © TaliV, Shutterstock

    Mache dich bereit, jetzt geht’s in die Vergangenheit. Weg mit dem Handy, dem Fernseher, dem Internet! Hier regieren Schuster, Milchmann und schwarzes Brett! Das Stadtviertel der „Hundert Tore“ erinnert an das osteuropäische Schtetl des 18.und 19.Jhs. Die Bewohner sind besonders gottesfürchtige Juden (Haredim), deren Mehrzahl von religiöser Lehrtätigkeit und Spenden (bzw. von Sozialhilfe) lebt. In diesem 1874 erbauten Viertel zwischen Haneriim Street, Mea Shearim Street und Shmuel Salant Street verläuft das Leben in den festgefügten Bahnen des rechten Glaubens. Viele der Bewohner Mea Shearims betrachten den Staat Israel als Gotteslästerung, denn einen jüdischen Staat zu schaffen gebührt nach ihrer Ansicht nur dem Messias. Der Shabbat wird streng befolgt. Besucher können sich im Viertel frei bewegen. Allerdings weisen Tafeln auf das Tragen züchtiger Kleidung und das Einhalten der Shabbatgebote hin. Und das solltest du auch beherzigen - nicht nur einmal wurden freizügige Damen mit benutzen Windeln aus den Fenstern beworfen.

    • Jerusalem

  • Abu Shukri

    Restaurants
    • mediterran

    Das beste unter den arabischen Lokalen der Altstadt, sehr gute Küche (der beste Hummus der Stadt), freundlicher Service, schnelle Menüfolge.

    • Jerusalem

    Das beste unter den arabischen Lokalen der Altstadt, sehr gute Küche (der beste Hummus der Stadt), freundlicher Service, schnelle Menüfolge.

    • Jerusalem

  • Piccolino

    Restaurants
    • italienisch

    In einem schönen Haus aus Jerusalemer Kalkstein bieten die Schwestern Anat und Orit Bibi im Stadtteil Nachalat Shiva eine hervorragende Küche mit italienischem Akzent, vom Frühstück bis zum Abendessen. Dezente Livemusik.

    In einem schönen Haus aus Jerusalemer Kalkstein bieten die Schwestern Anat und Orit Bibi im Stadtteil Nachalat Shiva eine hervorragende Küche mit italienischem Akzent, vom Frühstück bis zum Abendessen. Dezente Livemusik.


  • Berg Zion

    Landschaftliche Highlights
    • © Opachevsky Irina, Shutterstock

    In der Nähe des Zionstors, südwestlich außerhalb der Stadtmauern, liegt auf einer Anhöhe das Grab Davids. In den gegenüberliegenden Räumlichkeiten feierte Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl. In der benachbarten Dormitio-Kirche verehren Katholiken den Ort, an dem Maria starb und gen Himmel fuhr. Die Kirche wurde von deutschen Benediktinern zwischen 1903 und 1910 erbaut. Am Osthang des Bergs Zion wurde Jesus nach biblischer Überlieferung von seinem Jünger Petrus dreimal verleugnet „bevor der Hahn krähte“. Dessen gedenken Gläubige in der Kapelle St. Peter in Gallicantu. Als Gedenkstätte für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus liegt heute neben dem Grab Davids The Chamber of the Holocaust. Alle Besichtigungen auf dem Berg Zion sind kostenlos.

    • Jerusalem
    • © Opachevsky Irina, Shutterstock

    In der Nähe des Zionstors, südwestlich außerhalb der Stadtmauern, liegt auf einer Anhöhe das Grab Davids. In den gegenüberliegenden Räumlichkeiten feierte Jesus mit seinen Jüngern das Abendmahl. In der benachbarten Dormitio-Kirche verehren Katholiken den Ort, an dem Maria starb und gen Himmel fuhr. Die Kirche wurde von deutschen Benediktinern zwischen 1903 und 1910 erbaut. Am Osthang des Bergs Zion wurde Jesus nach biblischer Überlieferung von seinem Jünger Petrus dreimal verleugnet „bevor der Hahn krähte“. Dessen gedenken Gläubige in der Kapelle St. Peter in Gallicantu. Als Gedenkstätte für die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus liegt heute neben dem Grab Davids The Chamber of the Holocaust. Alle Besichtigungen auf dem Berg Zion sind kostenlos.

    • Jerusalem

  • Hadassah University Hospital - Ein Kerem

    Architektonische Highlights
    • © Evgeny Subbotsky, Shutterstock

    Bunt-blau sind sie und gleich zu zwölft: Für die Synagoge des Hadassah Medical Center weit draußen im Stadtteil En Kerem hat Marc Chagall zwölf Fenster gestaltet, die den ebenso vielen Stämmen Israels gewidmet sind.

    • © Evgeny Subbotsky, Shutterstock

    Bunt-blau sind sie und gleich zu zwölft: Für die Synagoge des Hadassah Medical Center weit draußen im Stadtteil En Kerem hat Marc Chagall zwölf Fenster gestaltet, die den ebenso vielen Stämmen Israels gewidmet sind.


  • Tower of David

    Museen
    • © Lucky-photographer, Shutterstock

    Wenn du deine Reise durch Jerusalem am Jaffator beginnst oder beendest, ist die Davidszitadelle (auch genannt „Palast des Herodes“) definitv einen Stopp wert. Das Erklimmen des Turms hilft vor allem bei der Orientierung; von hier oben hast du einen perfekten Blick über die gesamte Altstadt, die Stadttore, die Viertel. Die Zitadelle (Tower of David) beherbergt das Museum für die Geschichte Jerusalems.

    • © Lucky-photographer, Shutterstock

    Wenn du deine Reise durch Jerusalem am Jaffator beginnst oder beendest, ist die Davidszitadelle (auch genannt „Palast des Herodes“) definitv einen Stopp wert. Das Erklimmen des Turms hilft vor allem bei der Orientierung; von hier oben hast du einen perfekten Blick über die gesamte Altstadt, die Stadttore, die Viertel. Die Zitadelle (Tower of David) beherbergt das Museum für die Geschichte Jerusalems.


  • Lutheran Church of the Redeemer

    Architektonische Highlights
    • © Borya Galperin, Shutterstock

    „Das können wir uns nicht bieten lassen!“, dachten die Protestanten beim Anblick der Grabeskirche und bauten direkt daneben 1898 ihre eigene Kirche. Die Erlöserkirche (Church of the Redeemer) ist heute das Zentrum der Jerusalemer Lutheraner. Das Ersteigen des 46 m hohen Turms (177 Stufen) lohnt sich der einmaligen Aussicht wegen.

    • © Borya Galperin, Shutterstock

    „Das können wir uns nicht bieten lassen!“, dachten die Protestanten beim Anblick der Grabeskirche und bauten direkt daneben 1898 ihre eigene Kirche. Die Erlöserkirche (Church of the Redeemer) ist heute das Zentrum der Jerusalemer Lutheraner. Das Ersteigen des 46 m hohen Turms (177 Stufen) lohnt sich der einmaligen Aussicht wegen.


  • Hamiffal

    Kulturzentren

    Mal etwas ganz anderes, etwas Zeitgenössisches: Im neuen Teil der Stadt leben Menschen, die durchaus mit dem religiösen Trubel wenig am Hut haben. In der Künstlerresidenz HaMiffal fühlen sich vor allem junge Kreative zu Hause. Hier gibt es Konzerte, ein Café, einen Garten und unzählige Studios, in denen gemalt, gesägt, getrommelt und gesungen wird. Informiere dich auf der Website über das Programm oder schau doch einfach auf einen Tee vorbei.

    Mal etwas ganz anderes, etwas Zeitgenössisches: Im neuen Teil der Stadt leben Menschen, die durchaus mit dem religiösen Trubel wenig am Hut haben. In der Künstlerresidenz HaMiffal fühlen sich vor allem junge Kreative zu Hause. Hier gibt es Konzerte, ein Café, einen Garten und unzählige Studios, in denen gemalt, gesägt, getrommelt und gesungen wird. Informiere dich auf der Website über das Programm oder schau doch einfach auf einen Tee vorbei.


  • The Wohl Archaeological Museum

    Museen

    Kult- und Haushaltsgegenstände aus der Zeit des Zweiten Tempels sind in einem 1970 ausgegrabenen und rekonstruierten Wohnhaus einer reichen Jerusalemer Familie in der Altstadt ausgestellt, das von den Römern 70 n. Chr. zerstört wurde. Audiovisuelle Präsentation.

    Kult- und Haushaltsgegenstände aus der Zeit des Zweiten Tempels sind in einem 1970 ausgegrabenen und rekonstruierten Wohnhaus einer reichen Jerusalemer Familie in der Altstadt ausgestellt, das von den Römern 70 n. Chr. zerstört wurde. Audiovisuelle Präsentation.


  • Burnt House

    Museen

    Kult- und Haushaltsgegenstände aus der Zeit des Zweiten Tempels sind in einem 1970 ausgegrabenen und rekonstruierten Wohnhaus einer reichen Jerusalemer Familie in der Altstadt ausgestellt, das von den Römern 70 n. Chr. zerstört wurde. Audiovisuelle Präsentation.

    Kult- und Haushaltsgegenstände aus der Zeit des Zweiten Tempels sind in einem 1970 ausgegrabenen und rekonstruierten Wohnhaus einer reichen Jerusalemer Familie in der Altstadt ausgestellt, das von den Römern 70 n. Chr. zerstört wurde. Audiovisuelle Präsentation.


  • The Israel Museum, Jerusalem

    Museen
    • © Alexandre Rotenberg, Shutterstock

    Das Israel-Museum ist das größte und bedeutendste Museum des Landes; es besteht aus mehreren Abteilungen. Dazu gehören das Bezalel-Kunstmuseum, das Bronfman-Archäologie- und Bibelmuseum und der Billy-Rose-Kunstgarten mit modernen Plastiken. Im Shrine of the Book befinden sich die 1947 in Qumran gefundenen Schriftrollen mit dem ältesten Bibeltext aus dem Buch Jesaja. Hinzu kommen einmalige Exponate aus den Zeiten Jesu und des frühen Christentums sowie ein Open-Air-Modell Jerusalems (Maßstab 1:50) zur Zeit der Römer. Es wird aber auch zeitgenössische Kunst in Wechsel- und Sonderausstellungen gezeigt.

    • © Alexandre Rotenberg, Shutterstock

    Das Israel-Museum ist das größte und bedeutendste Museum des Landes; es besteht aus mehreren Abteilungen. Dazu gehören das Bezalel-Kunstmuseum, das Bronfman-Archäologie- und Bibelmuseum und der Billy-Rose-Kunstgarten mit modernen Plastiken. Im Shrine of the Book befinden sich die 1947 in Qumran gefundenen Schriftrollen mit dem ältesten Bibeltext aus dem Buch Jesaja. Hinzu kommen einmalige Exponate aus den Zeiten Jesu und des frühen Christentums sowie ein Open-Air-Modell Jerusalems (Maßstab 1:50) zur Zeit der Römer. Es wird aber auch zeitgenössische Kunst in Wechsel- und Sonderausstellungen gezeigt.


  • Machane Yehuda Bazar

    Märkte und Flohmärkte
    • © RICIfoto, Shutterstock

    Falls du auch mal einen Schritt aus der historischen Altstadt hinaus wagen möchtest, ist der Machane-Yehuda-Markt die richtige Anlaufstelle. Nur drei Stationen von der Altstadt mit der Straßenbahn entfernt, tobt hier der Jerusalemer Alltag. Sei mutig und werfe hier und da einen Blick in eine Seitengasse - in diesem Viertel finden sich überall versteckte Parks und malerische Innenhöfe.

    • © RICIfoto, Shutterstock

    Falls du auch mal einen Schritt aus der historischen Altstadt hinaus wagen möchtest, ist der Machane-Yehuda-Markt die richtige Anlaufstelle. Nur drei Stationen von der Altstadt mit der Straßenbahn entfernt, tobt hier der Jerusalemer Alltag. Sei mutig und werfe hier und da einen Blick in eine Seitengasse - in diesem Viertel finden sich überall versteckte Parks und malerische Innenhöfe.


  • The Southern Ramparts Walk

    Touristenattraktionen
    • © Stanislav Samoylik, Shutterstock

    Wenn du die Stadt mal von oben sehen und bewandern möchtest, lege doch einfach einen Teil des Wegs auf der alten Stadtmauer mit Ramparts Walk zurück. An mehreren Stadttoren gibt es Aufgänge zur Mauerkrone. Vorbei an Zinnen und Schießscharten kannst du hier das Treiben in der Altstadt von oben beobachten.

    • © Stanislav Samoylik, Shutterstock

    Wenn du die Stadt mal von oben sehen und bewandern möchtest, lege doch einfach einen Teil des Wegs auf der alten Stadtmauer mit Ramparts Walk zurück. An mehreren Stadttoren gibt es Aufgänge zur Mauerkrone. Vorbei an Zinnen und Schießscharten kannst du hier das Treiben in der Altstadt von oben beobachten.


  • Via Dolorosa Street

    Touristenattraktionen
    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Wenn die Kreuze wieder einmal alle vermietet sind, weiß man: Es ist Ostern. Denn dann ziehen Tausende Gläubige, wie einst Jesus mit Holzkreuz und Dornenkrone, durch die Straßen Jerusalems und folgen dem Leidensweg Christi entlang der 14 Stationen vom Gerichtshof (am Stephanstor) bis zum Kreuzigungsort Golgatha (Grabeskirche). Gesänge, Klagen und Gebete erfüllen das arabische und das christliche Viertel der Altstadt. Was sich am Karfreitag besonders spektakulär abspielt, kann man jeden Freitag in kleinerem Rahmen bei der Prozession der Franziskaner miterleben. Wer ein Holzkreuz tragen möchte, kann es am Eingang der Grabeskirche ausleihen; palästinensische Jugendliche bringen es zur ersten Station, dem „Ort der Verurteilung“ in der heutigen El-Omariya-Schule. Prozession Fr 15 Uhr (im Sommer 16 Uhr) Für Christen ist die Via Dolorosa die heiligste Straße auf Erden. Doch der Leidensweg Jesu ist weder historisch noch archäologisch abgesichert. Erst im 13.Jh. haben sich die christlichen Konfessionen nach zähen Verhandlungen verständigt, die heutige Streckenführung mit 14 Stationen festzulegen, obwohl nur acht von ihnen in der Bibel erwähnt werden. Auf dem Weg bleibt man vor jeder Station stehen, der Geistliche liest die jeweilige Stelle aus den Evangelium vor und die Gruppe stimmt ein Kirchenlied an.

    • Via Dolorosa Street, Jerusalem
    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Wenn die Kreuze wieder einmal alle vermietet sind, weiß man: Es ist Ostern. Denn dann ziehen Tausende Gläubige, wie einst Jesus mit Holzkreuz und Dornenkrone, durch die Straßen Jerusalems und folgen dem Leidensweg Christi entlang der 14 Stationen vom Gerichtshof (am Stephanstor) bis zum Kreuzigungsort Golgatha (Grabeskirche). Gesänge, Klagen und Gebete erfüllen das arabische und das christliche Viertel der Altstadt. Was sich am Karfreitag besonders spektakulär abspielt, kann man jeden Freitag in kleinerem Rahmen bei der Prozession der Franziskaner miterleben. Wer ein Holzkreuz tragen möchte, kann es am Eingang der Grabeskirche ausleihen; palästinensische Jugendliche bringen es zur ersten Station, dem „Ort der Verurteilung“ in der heutigen El-Omariya-Schule. Prozession Fr 15 Uhr (im Sommer 16 Uhr) Für Christen ist die Via Dolorosa die heiligste Straße auf Erden. Doch der Leidensweg Jesu ist weder historisch noch archäologisch abgesichert. Erst im 13.Jh. haben sich die christlichen Konfessionen nach zähen Verhandlungen verständigt, die heutige Streckenführung mit 14 Stationen festzulegen, obwohl nur acht von ihnen in der Bibel erwähnt werden. Auf dem Weg bleibt man vor jeder Station stehen, der Geistliche liest die jeweilige Stelle aus den Evangelium vor und die Gruppe stimmt ein Kirchenlied an.

    • Via Dolorosa Street, Jerusalem

  • Kadosh Café Patisserie

    Cafés

    Ein bisschen Paris-Flair in Jerusalem. Im alteingesessenen Kadosh gibt es frische Backwaren, Café und viele rauchende Studenten, Expats und Intellektuelle.

    Ein bisschen Paris-Flair in Jerusalem. Im alteingesessenen Kadosh gibt es frische Backwaren, Café und viele rauchende Studenten, Expats und Intellektuelle.


  • King’s Garden

    Restaurants
    • gourmet

    Edelrestaurant im King-David-Hotel mit Blick auf die Altstadt. Leichte Mahlzeiten aus den Küchen der im Land lebenden Volksgruppen.

    Edelrestaurant im King-David-Hotel mit Blick auf die Altstadt. Leichte Mahlzeiten aus den Küchen der im Land lebenden Volksgruppen.


  • Roof Top

    Bars

    Wein und Käse, kleine Gerichte und ein toller Blick über die Altstadt. Gesprächsinteressiertes Publikum, Dachterrasse des Notre Dame of Jerusalem-Center

    Wein und Käse, kleine Gerichte und ein toller Blick über die Altstadt. Gesprächsinteressiertes Publikum, Dachterrasse des Notre Dame of Jerusalem-Center


  • Ahava

    Beauty und Wellness

    Falls du es aus unerfindlichen Gründen bis zum Toten Meer nicht schaffen solltest, kannst du Salze und Schlammmasken auch im Ahava-Geschäft in der Mamilla- Passage erstehen.

    Falls du es aus unerfindlichen Gründen bis zum Toten Meer nicht schaffen solltest, kannst du Salze und Schlammmasken auch im Ahava-Geschäft in der Mamilla- Passage erstehen.


  • Arabic Market

    Märkte und Flohmärkte
    • © Oleg Zaslavsky, Shutterstock

    Zwischen dem Damaskustor und dem Jaffator, insbesondere im christlichen und im moslemischen Viertel der Altstadt kannst du auf dem traditionsreichsten Souk des Nahen Ostens Souvenirs, römische Amphoren, Öllämpchen, aber auch so Weltliches wie T-Shirts erstehen. Mittlerweile hat der Bazar seine alte Atmosphäre wiedergewonnen, auch wenn ihn noch nicht so viele ausländische Besucher wie vor der Zweiten Intifada besuchen.

    • Beit HaBad Street, Jerusalem
    • © Oleg Zaslavsky, Shutterstock

    Zwischen dem Damaskustor und dem Jaffator, insbesondere im christlichen und im moslemischen Viertel der Altstadt kannst du auf dem traditionsreichsten Souk des Nahen Ostens Souvenirs, römische Amphoren, Öllämpchen, aber auch so Weltliches wie T-Shirts erstehen. Mittlerweile hat der Bazar seine alte Atmosphäre wiedergewonnen, auch wenn ihn noch nicht so viele ausländische Besucher wie vor der Zweiten Intifada besuchen.

    • Beit HaBad Street, Jerusalem

  • Hutzot Hayotzer

    Geographical

    Großes Künstlerzentrum mit vielen kleinen Läden, Studios und Galerien. geboten wird modernes israelisches Kunsthandwerk.

    Großes Künstlerzentrum mit vielen kleinen Läden, Studios und Galerien. geboten wird modernes israelisches Kunsthandwerk.


  • Malha Mall

    Einkaufszentren und -Passagen
    • © JGUSL Photography, Shutterstock

    Ohne Shopping geht’s einfach nicht, schon klar. In Jerusalem gibt’s gigantische Shoppingmalls. Die Jerusalem Mall ist dabei die größte und interessanteste. Israelis nennen sie „Kanyon Yerushalayim“. Die lichtdurchflutete Galerie besitzt ca. 300 Läden und mehr als 30 Cafés sowie Restaurants, darunter auch Fast-Food-Ketten. Bei Ihrem Bummel hier findest du ein breites gehobenes Sortiment an Kleidung, Schmuck, Elektroartikeln.

    • © JGUSL Photography, Shutterstock

    Ohne Shopping geht’s einfach nicht, schon klar. In Jerusalem gibt’s gigantische Shoppingmalls. Die Jerusalem Mall ist dabei die größte und interessanteste. Israelis nennen sie „Kanyon Yerushalayim“. Die lichtdurchflutete Galerie besitzt ca. 300 Läden und mehr als 30 Cafés sowie Restaurants, darunter auch Fast-Food-Ketten. Bei Ihrem Bummel hier findest du ein breites gehobenes Sortiment an Kleidung, Schmuck, Elektroartikeln.