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Reiseführer
Jaroslawl

Ist erwähnt in Reiseführer:

Wegen der imposanten Kaufmannskirchen und des schön restaurierten alten Stadtkerns ist Jaroslawl (613000 Ew.) eine Empfehlung. Das Zentrum zwischen Kotorosl und Wolga steht unter Denkmalschutz.

Der Bürgermeister ist stolz darauf, dass Jaroslawl schon mehrfach den Wettbewerb um „Die sauberste Stadt Russlands“ gewonnen hat. Derzeit dreht sich alles um die geplante 1000-Jahr-Feier, die 2010 ansteht.

Nach der Legende soll sich Fürst Jaroslaw Mudryj - der Weise - aus Kiew im Jahr 1010 mit einem Bären angelegt und ihn mit der Streitaxt getötet haben. So trägt die Ansiedlung, die als erste an der Wolga entstand, den Bären im Wappen. Bereits im 16.Jh. betrieben Engländer in Jaroslawl ein Warenhaus mit Stoffen, Zucker, Gewürzen und Waffen. Im 17.Jh. wuchs der Ort zum wichtigsten Zentrum neben Moskau und war ein Knotenpunkt bedeutender Handelswege. Zeitweilig war Jaroslawl sogar Hauptstadt Russlands. Die reiche Kaufmannsgilde stellte viel Geld zum Bau monumentaler Kirchen zur Verfügung, um den Glanz der Stadt zu mehren. Im 17.Jh. wurden über 30 Kirchen errichtet.

Im 18.Jh. verlor Jaroslawl an Bedeutung, weil Zar Peter I. St. Petersburg ausbaute. So konzentrierte sich die Stadt auf die Entwicklung des Binnenhandels und schuf eine starke Manufaktur: Webereien, Gerbereien und Waffenproduktion. Ende des 19.Jhs. war die Bevölkerung auf 100000 angewachsen. Die Stadt zählte zu den am weitesten entwickelten Europas. Ausdruck des Wohlstands waren 1750 die Gründung des ersten russischen Berufstheaters und 1786 die Herausgabe der ersten russischen Provinzzeitung. Kirchen, Klöster, Glockentürme verleihen dem „Florenz Russlands“ eine beeindruckende Silhouette, vor allem bei Sonnenauf- und -untergang.

Jaroslawl Sehenswertes & Restaurants

Jaroslawl
Geographical
Jaroslawl
Spaso-Preobrazhenskiy Muzhskoy Monastyr'
Architektonische Highlights
Yaroslavl'
Church of St. Nicholas Wet
Architektonische Highlights
Yaroslavl'
Church of St. John Chrysostom
Architektonische Highlights
Yaroslavl'
St. John the Baptist Church
Architektonische Highlights
Yaroslavl'
Yaroslavl Art Museum
Museen
Yaroslavl'
Metropolitan Chamber. Department of ancient art YAHM
Museen
Yaroslavl'
Khram Il'i Proroka
Architektonische Highlights
Yaroslavl'
Actor's house
Restaurants
Yaroslavl'

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Architektonische Highlights

    Museen

    Restaurants


  • Jaroslawl

    Geographical
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Wegen der imposanten Kaufmannskirchen und des schön restaurierten alten Stadtkerns ist Jaroslawl (613000 Ew.) eine Empfehlung. Das Zentrum zwischen Kotorosl und Wolga steht unter Denkmalschutz. Der Bürgermeister ist stolz darauf, dass Jaroslawl schon mehrfach den Wettbewerb um „Die sauberste Stadt Russlands“ gewonnen hat. Derzeit dreht sich alles um die geplante 1000-Jahr-Feier, die 2010 ansteht. Nach der Legende soll sich Fürst Jaroslaw Mudryj – der Weise – aus Kiew im Jahr 1010 mit einem Bären angelegt und ihn mit der Streitaxt getötet haben. So trägt die Ansiedlung, die als erste an der Wolga entstand, den Bären im Wappen. Bereits im 16.Jh. betrieben Engländer in Jaroslawl ein Warenhaus mit Stoffen, Zucker, Gewürzen und Waffen. Im 17.Jh. wuchs der Ort zum wichtigsten Zentrum neben Moskau und war ein Knotenpunkt bedeutender Handelswege. Zeitweilig war Jaroslawl sogar Hauptstadt Russlands. Die reiche Kaufmannsgilde stellte viel Geld zum Bau monumentaler Kirchen zur Verfügung, um den Glanz der Stadt zu mehren. Im 17.Jh. wurden über 30 Kirchen errichtet. Im 18.Jh. verlor Jaroslawl an Bedeutung, weil Zar Peter I. St. Petersburg ausbaute. So konzentrierte sich die Stadt auf die Entwicklung des Binnenhandels und schuf eine starke Manufaktur: Webereien, Gerbereien und Waffenproduktion. Ende des 19.Jhs. war die Bevölkerung auf 100000 angewachsen. Die Stadt zählte zu den am weitesten entwickelten Europas. Ausdruck des Wohlstands waren 1750 die Gründung des ersten russischen Berufstheaters und 1786 die Herausgabe der ersten russischen Provinzzeitung. Kirchen, Klöster, Glockentürme verleihen dem „Florenz Russlands“ eine beeindruckende Silhouette, vor allem bei Sonnenauf- und -untergang.

    • 150000 Jaroslawl
    • © Iakov Filimonov, Shutterstock

    Wegen der imposanten Kaufmannskirchen und des schön restaurierten alten Stadtkerns ist Jaroslawl (613000 Ew.) eine Empfehlung. Das Zentrum zwischen Kotorosl und Wolga steht unter Denkmalschutz. Der Bürgermeister ist stolz darauf, dass Jaroslawl schon mehrfach den Wettbewerb um „Die sauberste Stadt Russlands“ gewonnen hat. Derzeit dreht sich alles um die geplante 1000-Jahr-Feier, die 2010 ansteht. Nach der Legende soll sich Fürst Jaroslaw Mudryj – der Weise – aus Kiew im Jahr 1010 mit einem Bären angelegt und ihn mit der Streitaxt getötet haben. So trägt die Ansiedlung, die als erste an der Wolga entstand, den Bären im Wappen. Bereits im 16.Jh. betrieben Engländer in Jaroslawl ein Warenhaus mit Stoffen, Zucker, Gewürzen und Waffen. Im 17.Jh. wuchs der Ort zum wichtigsten Zentrum neben Moskau und war ein Knotenpunkt bedeutender Handelswege. Zeitweilig war Jaroslawl sogar Hauptstadt Russlands. Die reiche Kaufmannsgilde stellte viel Geld zum Bau monumentaler Kirchen zur Verfügung, um den Glanz der Stadt zu mehren. Im 17.Jh. wurden über 30 Kirchen errichtet. Im 18.Jh. verlor Jaroslawl an Bedeutung, weil Zar Peter I. St. Petersburg ausbaute. So konzentrierte sich die Stadt auf die Entwicklung des Binnenhandels und schuf eine starke Manufaktur: Webereien, Gerbereien und Waffenproduktion. Ende des 19.Jhs. war die Bevölkerung auf 100000 angewachsen. Die Stadt zählte zu den am weitesten entwickelten Europas. Ausdruck des Wohlstands waren 1750 die Gründung des ersten russischen Berufstheaters und 1786 die Herausgabe der ersten russischen Provinzzeitung. Kirchen, Klöster, Glockentürme verleihen dem „Florenz Russlands“ eine beeindruckende Silhouette, vor allem bei Sonnenauf- und -untergang.

    • 150000 Jaroslawl

  • Spaso-Preobrazhenskiy Muzhskoy Monastyr'

    Architektonische Highlights

    Das Erlöser-Kloster wurde im 12.Jh. am Ufer des Flusses Kotorosl, eines Seitenarms der Wolga, errichtet und galt im 15.Jh. als eines der reichsten Klöster und als eine der bestgeschützten Anlagen Russlands. 3 m dicke und bis zu 10 m hohe Mauern mit Wachtürmen und Schießscharten umgeben den Komplex. Durch die Haupteinfahrt des Heiligen Tores (vom Bogojawljenskaja-Platz) gelangt man in den Paradehof und steht vor der Kathedrale, dem Refektorium mit den Gebäuden des Abts, der Kreuzkirche und den Mönchszellen. Im Innenhof des Klosters wird auf einem Basar russische Handwerkskunst angeboten: Emaillebroschen, Ohrringe, bestickte Hemden, handbemalte Tücher, Ringe aus Nefrit, Tischdecken aus festem Leinen. Im Zentrum erhebt sich die älteste Kirche der Anlage, die Christi-Verklärungs- Kathedrale, 1506–16 an eben der Stelle errichtet, an der einst eine Holzkirche aus dem 12.Jh. stand, die von marodierenden Mongolen niedergebrannt worden war. Die Kathedrale ist reich an gut erhaltenen Fresken aus dem 16.Jh. Im nördlichen Anbau, dem Nebenaltar, sind Handschriften und Bücher gesammelt. Hier fand man Ende des 18.Jhs. eineAbschrift des Liedes von der Heerfahrt Igors. Dem russischen Nationalepos aus dem 12.Jh. ist eine Reihe von Exponaten gewidmet. DVom Glockenturm aus dem 16.Jh. können Sie das Panorama der Stadt genießen.

    Das Erlöser-Kloster wurde im 12.Jh. am Ufer des Flusses Kotorosl, eines Seitenarms der Wolga, errichtet und galt im 15.Jh. als eines der reichsten Klöster und als eine der bestgeschützten Anlagen Russlands. 3 m dicke und bis zu 10 m hohe Mauern mit Wachtürmen und Schießscharten umgeben den Komplex. Durch die Haupteinfahrt des Heiligen Tores (vom Bogojawljenskaja-Platz) gelangt man in den Paradehof und steht vor der Kathedrale, dem Refektorium mit den Gebäuden des Abts, der Kreuzkirche und den Mönchszellen. Im Innenhof des Klosters wird auf einem Basar russische Handwerkskunst angeboten: Emaillebroschen, Ohrringe, bestickte Hemden, handbemalte Tücher, Ringe aus Nefrit, Tischdecken aus festem Leinen. Im Zentrum erhebt sich die älteste Kirche der Anlage, die Christi-Verklärungs- Kathedrale, 1506–16 an eben der Stelle errichtet, an der einst eine Holzkirche aus dem 12.Jh. stand, die von marodierenden Mongolen niedergebrannt worden war. Die Kathedrale ist reich an gut erhaltenen Fresken aus dem 16.Jh. Im nördlichen Anbau, dem Nebenaltar, sind Handschriften und Bücher gesammelt. Hier fand man Ende des 18.Jhs. eineAbschrift des Liedes von der Heerfahrt Igors. Dem russischen Nationalepos aus dem 12.Jh. ist eine Reihe von Exponaten gewidmet. DVom Glockenturm aus dem 16.Jh. können Sie das Panorama der Stadt genießen.


  • Church of St. Nicholas Wet

    Architektonische Highlights
    • © Svetlana Bondareva, Shutterstock

    Eines der letzten großen Bauwerke des mittelalterlichen Jaroslawl. Fünf Kuppeln krönen das Gebäude, das mit glasierten Keramikkacheln reich verziert ist.

    • © Svetlana Bondareva, Shutterstock

    Eines der letzten großen Bauwerke des mittelalterlichen Jaroslawl. Fünf Kuppeln krönen das Gebäude, das mit glasierten Keramikkacheln reich verziert ist.


  • Church of St. John Chrysostom

    Architektonische Highlights
    • © Yulia_B, Shutterstock

    Kleinod russischer Architektur nahe der Kirche der Gottesmutter von Wladimir. Zu dem beeindruckenden Komplex gehören das Heilige Tor, ein Glockenturm und kleinere Sakralbauten.

    • Portovaya Naberezhnaya Ulitsa 2, 150001 Yaroslavl'
    • © Yulia_B, Shutterstock

    Kleinod russischer Architektur nahe der Kirche der Gottesmutter von Wladimir. Zu dem beeindruckenden Komplex gehören das Heilige Tor, ein Glockenturm und kleinere Sakralbauten.

    • Portovaya Naberezhnaya Ulitsa 2, 150001 Yaroslavl'

  • St. John the Baptist Church

    Architektonische Highlights
    • © Sergei Afanasev, Shutterstock

    Größtes und formenreichstes Gotteshaus von Jaroslawl. Die 15 Kuppeln sind in der russischen Architektur ohne Beispiel. Im Inneren beeindruckende Wandmalereien.

    • © Sergei Afanasev, Shutterstock

    Größtes und formenreichstes Gotteshaus von Jaroslawl. Die 15 Kuppeln sind in der russischen Architektur ohne Beispiel. Im Inneren beeindruckende Wandmalereien.


  • Yaroslavl Art Museum

    Museen
    • © LukaKikina, Shutterstock

    Im Haus des ehemaligen Gouverneurs wird eine große Ausstellung russischer Kunst und Malerei gezeigt: Grafik, Bildhauerei und Möbel. Das Museum spiegelt die Entwicklung der russischen Kunst vom 13.Jh. bis in die Gegenwart. Schwerpunkt ist weltliche Kunst des 18.–20.

    • © LukaKikina, Shutterstock

    Im Haus des ehemaligen Gouverneurs wird eine große Ausstellung russischer Kunst und Malerei gezeigt: Grafik, Bildhauerei und Möbel. Das Museum spiegelt die Entwicklung der russischen Kunst vom 13.Jh. bis in die Gegenwart. Schwerpunkt ist weltliche Kunst des 18.–20.


  • Metropolitan Chamber. Department of ancient art YAHM

    Museen

    Sammlung von Ikonen des 13.bis 17.Jhs. im Metropolitenpalast im ältesten Teil der Stadt, Rubljonyj Gorod (Geldstadt).

    Sammlung von Ikonen des 13.bis 17.Jhs. im Metropolitenpalast im ältesten Teil der Stadt, Rubljonyj Gorod (Geldstadt).


  • Khram Il'i Proroka

    Architektonische Highlights
    • © Yury Dmitrienko, Shutterstock

    Die schönste Kirche am Ort, eine Kreuzkuppelkirche mit vier Pfeilern und fünf Kuppeln, ließ die reiche Kaufmannsfamilie Skripin 1647–50 errichten. Im Innern bemerkenswerte Fresken, die das Leben des Propheten wiedergeben. Während der Betzeiten – und die sind eigentlich immer – herrscht dichtes Gedränge.

    • Sovetskaya Ploshchad' 7, 150000 Yaroslavl'
    • © Yury Dmitrienko, Shutterstock

    Die schönste Kirche am Ort, eine Kreuzkuppelkirche mit vier Pfeilern und fünf Kuppeln, ließ die reiche Kaufmannsfamilie Skripin 1647–50 errichten. Im Innern bemerkenswerte Fresken, die das Leben des Propheten wiedergeben. Während der Betzeiten – und die sind eigentlich immer – herrscht dichtes Gedränge.

    • Sovetskaya Ploshchad' 7, 150000 Yaroslavl'

  • Actor's house

    Restaurants
    • russisch

    Im „Schauspieler“ kommen auch noch zu vorgerückter Stunde russische Gerichte auf den Tisch.

    Im „Schauspieler“ kommen auch noch zu vorgerückter Stunde russische Gerichte auf den Tisch.