Bloss nicht

Fettnäpfchen und Reinfälle vermeiden
Zu spät in der Pilgerherberge eintreffenWer als Wanderer oder Radler zu spät in die offizielle Pilgerherberge kommt, findet die Pritschen belegt vor. Dann bleibt nur noch ein Isomattenquartier auf dem Boden – oder der Gang zum nächsten Quartier. Achtung Nachteulen:Um 22 Uhr werden die Schotten dicht gemacht – dann kommt niemand mehr rein oder raus.
Bei Spaniern auf Sprachkünste setzenImmer wieder fällt Reisenden auf, dass Englisch selbst in der Tourismusbranche nicht so verbreitet ist wie erwartet – von Deutsch ganz zu schweigen! Selbst in Touri-Hotspots laufen Führungen solo en español. In den Schulen sind nur wenige Englischlehrer Muttersprachler, und oft mangelt es an Praxis oder Mut, die fremde Sprache anzuwenden.
Zu Fremden an den Tisch setzenWer einen nur zum Teil besetzten Tisch im Café oder Restaurant sieht und fragt „Darf ich mich zu Ihnen setzen?“, wird Verwunderung ernten. Diese Sitte ist nicht nur unbekannt, sondern würde die anderen verstören, verärgern oder sogar zum baldigen Abmarsch bewegen.
Unbesehen Wein kaufenViele Weinkellereien (bodegas) öffnen ihre Tore für Besucher und werben mit Direktverkauf. Eine gute Gelegenheit, denn nicht immer steckt Rioja drin, wo „Rioja“ draufsteht. Ein echter Rioja trägt auf dem Rücketikett die geschützte Herkunftsbezeichnung denominación de origen. Wein-Apps wie Vivino helfen.
Ungewollt einen Club aufsuchenWer den Schildern zu einem „Club“ folgt, liegt falsch, wenn er hier einen Night- oder Tanzclub vermutet. Ein Club ist schlichtweg ein Bordell (puticlub). Die meisten dieser Etablissements liegen neonbunt beworben an Stadträndern oder Schnellstraßen. Übrigens: für eine innerstädtische Whiskería gilt das Gleiche.

Was kostet wieviel?

Was?Wieviel €?
Kaffee1–1,50 Euro für eine Tasse im Café
Wein2 Euro für ein Glas in der Bar
Tagesmenü ab 10 Euro mittags im einfachen Restaurant
Busfahrt ca. 8–9 Euro für 100 km
Souvenir 1–2,50 Euro für eine Pilgermuschel
Schuhe 60–70 Euro für ein Paar Markenlederschuhe

Feiertage

1. Januar

  • Neujahr (Año Nuevo)

6. Januar

  • Dreikönigstag (Día de los Reyes Magos)

März/April

  • Karfreitag (Viernes Santo)

1. Mai

  • Tag der Arbeit (Fiesta del Trabajo)

15. August

  • Mariä Himmelfahrt (Asunción de Nuestra Señora)

12. Oktober

  • Tag der Entdeckung Amerikas (Día del Descubrimiento)

1. November

  • Allerheiligen (Todos los Santos)

6. Dezember

  • Tag der Verfassung (Día de la Constitución)

8. Dezember

  • Mariä Empfängnis (Inmacul. Concepción)

25. Dezember

  • Weihnachten (Navidad)

Veranstaltungen

Januar

  • Cabalgata Reyes Magos u.a. in Pamplona: Umzüge am Vorabend des Dreikönigstags

Februar

  • Carnavales de Lantz: Die Karnevals- Banditenfigur ist 3 m hoch

März/April

  • Semana Santa (Karwoche) in Burgos, León, Astorga, Pamplona: fackel- und trommelschwingende Kapuzenmänner der Büßerbruderschaften

Mai/Juni

  • Fiestas de la Ascensión in Santiago de Compostela: Himmelfahrtsfeiern mit Konzerten und Rindermarkt

  • Romarias in Roncesvalles: diverse Wallfahrten zum Camino-Hotspot

  • Ritterturnier & Mittelaltermarkt in Puente de Órbigo

  • Noche Templaria: Tempelritterfest in Ponferrada

Juli

  • Fiesta de San Fermín in Pamplona (ab 7. Juli): der Klassiker mit Stiertreiben durch die Altstadt, Konzerten, Feuerwerk; sanfermin.com

  • Fiestas del Apostol in Santiago de Compostela: größte Party im Stadtkalender zu Ehren des hl. Jakobus

September

  • Fiestas de la Encina in Ponferrada: Patronatsfest zur großen Marienwallfahrt nach O Cebreiro

  • Fiestas de San Mateo y de la Vendimia in Logroño: Weinlesefest

November

  • Santiago é Tapas in Santiago de Compostela: Wer macht die besten Häppchen? santiagoetapas.gal

Dezember

  • Olentzero in Pamplona: Heiligabendumzug mit lebenden Tieren

  • Nochevieja in Pamplona: vorgezogener Karneval; pamplona.es/turismo

Ankommen

Anreise

Internationale Flughäfen für die Region sind Pamplona (meist über Madrid oder direkt aus Frankfurt/M.) und Santiago de Compostela. Die Flugzeit z.B. von Frankfurt nach Pamplona beträgt zwei Stunden. Saisonabhängig gibt es auch Verbindungen mit Vueling (vueling.com).

Bei Flügen ab/bis Mitteleuropa kannst du im Schnitt von Preisen um 200 Euro für Hin- und Rückflug ausgehen, sofern alles frühzeitig gebucht wird. In der Sommersaison wird ab Hahn im Hunsrück Santiago de Compostela bedient. Die kantabrische Hauptstadt Santander – ca. 100 km westlich von Bilbao – wird von Ryanair ab Berlin- Schönefeld und Weeze am Niederrhein angeflogen. Flüge ab/bis Santiago de Compostela werden auch von Iberia angeboten. Eine andere Möglichkeit ist ein internationaler Flug nach Madrid oder Barcelona und von dort über Land weiter mit Bus oder Bahn. Gute Vergleichsmöglichkeiten zu Flugverbindungen gibt es z. B. bei skyscanner.de oder opodo.de. Wanderer und Radler müssen ihre Rückreise ab Santiago de Compostela sorgfältig vorplanen. Haben sie den Wagen z.B. in Pamplona stehen lassen, gilt es, Zeit- und Kostenaufwand zwischen Inlandsflug-, Bahn- und Busverbindungen abzuwägen.

Die Hauptroute für Auto- und Bahnfahrer führt über Paris, Bordeaux und Hendaye. Die Bahn benötigt ca. 20 Stunden von Frankfurt/M. nach Pamplona.

Europabusse bedienen diverse Städte in Nordspanien: Eurolines/Deutsche Touring (eurolines.com). Mit dem froschgrünen und günstigen Flixbus (flixbus.de) geht’s nach (u.a.) Bilbao, Burgos, Logroño oder Santiago.

Einreise

Für Bürger der EU-Staaten reicht der Personalausweis. Bei der Einreise aus EU-Ländern findet im Regelfall keine Passkontrolle statt.

Klima & Reisezeit

Das wechselhafte Klima hat seine Tücken. Winterfröste in den Pyrenäen und hohe Niederschläge in Galicien und Navarra gehören ebenso ins Bild wie heftige Winde, die über die Meseta peitschen. Im Mai kann rund um das Cruz de Ferro noch Schnee liegen, zwei Monate später die Quecksilbersäule in der trockenen kastilischen Hochebene schon mal über die 40-Grad-Marke klettern.

Ideale Reisezeiten sind Frühjahr und Herbst; insbesondere zu empfehlen sind Mai und September. Während der Hauptferienmonate Juli und August gehen viele Spanier selber auf Achse – dann wird es ausgesprochen voll auf dem Jakobsweg, dann kommt in Santiago de Compostela pro Tag oft eine vierstellige Zahl an Pilgern an. Eine Erfahrungstatsache: Auf Wettervorhersagen in Spanien ist nicht immer Verlass!

Zoll

Innerhalb der EU dürfen alle Waren für den persönlichen Gebrauch frei ein- und ausgeführt werden, u. a. 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen und 90 l Wein. Für Schweizer gelten geringere Mengen. Weitere Infos: zoll.de

Weiterkommen

Autoverkehr

Achte auf die Promillegrenze von 0,5 und das Handyverbot am Steuer. Radio und Handy müssen beim Tanken ausgeschaltet sein. Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen 90 bzw. 100 (nach Ausschilderung), auf Autobahnen 120 km/h. Innerorts hängt es von der Anzahl der Fahrstreifen ab; ist die Straße einspurig, gelten 20, zweispurig 30 und vier- oder mehrspurig 50 km/h. Im Auto mitzuführen sind zwei Warndreiecke und eine reflektierende Warnweste. In den Innenstädten sind gebührenpflichtige Zonen (Parkscheine) blau markiert, gelbe Randmarkierungen bedeuten „Parken verboten“. Im Zuge der „Geldgewinnung“ werden Fahrzeuge gern unmittelbar nach Ende des Parkscheinlimits abgeschleppt. Mit einer hohen Strafe muss auch rechnen, wer die Geschwindigkeit überschreitet und erwischt wird. Ausländer müssen die Geldstrafe direkt vor Ort begleichen, andernfalls wird das Fahrzeug von der oftmals harsch agierenden Polizei stillgelegt.

Mietwagen

An Flughäfen wie Pamplona und Santiago de Compostela findest du Büros internationaler Autovermieter. Buch dein Fahrzeug aber am besten von daheim aus vor, Vorausbuchungen sind deutlich günstiger als Buchungen vor Ort. Für einen Kleinwagen musst du mit einem Wochentarif von 100–120 Euro in der Nebensaison und 150–170 Euro in der Hauptsaison rechnen. Der Preis schließt meist Freikilometer, Steuern und Basisversicherung ein. Das Mindestalter des Fahrers muss meist 21 sein, notwendig sind der nationale Führerschein und eine Kreditkarte. Achtet unbedingt auf die Tankregelung „voll/voll“: Wagen vollgetankt übernehmen und ebenso zurückgeben, sodass keine Extragebühren anfallen.

Busse & Bahnen

Die Strecken zwischen den Hauptpunkten des Jakobswegs sind gut ausgebaut (Ausnahmen: extrem ländliche Gegenden), die Preise niedrig, die Verbindungen zuverlässig. Fahrpläne hängen in den Hostels. Normalerweise verfügt jede Stadt über einen Busbahnhof (estación de autobuses). Die Tourismusbüros geben dir aktuelle Ausdrucke mit Fahrplänen der Buslinien wie laburundesa.com, laestellesa.com, arceredillo.es (Burgos).

Im Gegensatz zur Bus- kann die Bahnfahrt (renfe.es) teurer und kompliziert sein, manche Strecken erfordern Umsteigen und Umwege; Online- und Telefonbuchungen sind nicht einfach. Gute Infoquelle: rome2rio.com.

Gepäck

Die spanische Post (elcaminoconcorreos.com) und private Anbieter wie Jacotrans (jacotrans.es) auf dem Aragonesischen Weg transportieren dir für eine Handvoll Euro (4–7 Euro) den Rucksack von Herberge zu Herberge, während du locker mit Tagesgepäck die Etappen runterreißt. Bei Neben strecken wird der Service aber nicht ganzjährig angeboten.

Vor Ort

Banken & Kreditkarten

Öffnungszeiten Banken: Mo–Fr 9–14 Uhr. Es gibt Geldautomaten für ECoder Kreditkarten, die meist eine Gebühr von ca. 2 Euro verlangen. Eine löbliche Ausnahme ist die DKBKreditkarte, bei der im ersten Jahr die Abhebung im Ausland gratis ist (jakobsweg.de/geld-abheben). Die gängigen Kreditkarten werden akzeptiert.

Camping

Am Jakobsweg gibt es einige Campingplätze, beliebte Anlagen finden sich auch an den Küsten Galiciens. Manche Plätze öffnen ganzjährig, andere nur von Juni bis September. Auf einfachen Plätzen sollte man pro Nacht im Schnitt mit folgenden Preisen rechnen: Auto, Zelt, Wohnwagen je 5–7 Euro, Wohnmobil 9–11 Euro, Stromanschluss 5–6 Euro, Erwachsener 5–7, Kind 4–5 Euro. Auf manchen Plätzen werden auch Bungalows vermietet, eine gute Alternative. infocamping.com

Öffnungszeiten

Strikt geregelte Ladenschlusszeiten gibt es in Spanien nicht. Meist sind die Geschäfte Mo–Sa 9.30–13.30/14 und 16.30–20 Uhr geöffnet, manche schließen Mo-Vormittag oder Sa-Nachmittag. Großkaufhäuser und Supermärkte sind oft Mo–Sa 10–21/22 Uhr offen. In größeren Städten hat die Hauptpost Mo–Fr 8.30–20.30, Sa bis 14 Uhr geöffnet. Banken und Behörden öffnen im Regelfall Mo–Fr 9–14 Uhr. Wermutstropfen am Jakobsweg: Viele Kirchen sind außerhalb von Gottesdienstzeiten verschlossen. Es gibt einfach nicht genügend Personal, um die Kunstschätze zu bewachen.

Pilgern auf dem Jakobsweg

Der Jakobsweg für Wanderer ist mit gelben Farbmarkierungen und Muschelsymbolen ausgewiesen. Radfahrer können manche Abschnitte problemlos mitbenutzen, weichen aber an manchen Stellen (wegen zu enger Pfade, steiniger Anstiege oder Schlammpassagen etc.) auf Landstraßen aus. Am Wege liegen zahlreiche Pilgerherbergen (albergues de peregrinos oder refugios). Die Benutzung öffentlicher Herbergen setzt einen Pilgerausweis (credencial) voraus, den man sich entweder in einem Pilgerbüro, einer Herberge oder Kirche (in Camino- Hotspots bzw. größeren Städten) oder vorab bei einer der Jakobusgesellschaften besorgt. Die Kosten liegen bei 5–8 Euro inkl. Inlandsversand und Porto; alternativ wird zu einer Spende (ab 10 Euro) aufgerufen. Anträge bzw. Bestellformular als Download u. a. bei:

– Freundeskreis der Jakobuspilger Paderborn | Busdorfmauer 33 | 33098 Paderborn | jakobusfreunde-paderborn.com

– Fränkische St. Jakobus-Gesellschaft | Ottostr. 1 | Kilianeum | 97070 Würzburg | jakobus-franken.de

– Deutsche Sankt-Jakobusgesellschaft | Tempelhofer Str. 21 | 52068 Aachen | deutschejakobus-gesellschaft.de

– Sankt-Jakobusbruderschaft Düsseldorf | Lützowstr. 245 | 42653 Solingen | jakobusbruderschaft.de

– Sankt Jakobs-Bruderschaft | Stangaustr. 7 | A-2392 Sulz im Wienerwald (auch in Salzburg vertreten) | jakobusgemeinschaft.at

– Die Freunde des Jakobsweges | jakobusweg.ch

Post

Briefe bis 20 g und Postkarten in EU-Länder sowie in die Schweiz brauchen wenige Tage Laufzeit. Porto zzt.: 1,35 Euro. Briefmarken sind in Postämtern und Tabakläden (tabacos) erhältlich. Sendungen mit wertvollen Inhalten verschickt man nur per Einschreiben (certificado).

Preise

Obgleich das Gehaltsniveau deutlich unter dem in Deutschland liegt und Sozialleistungen in deutlich geringerem Umfang fließen, sind die Lebenshaltungskosten in Spanien in etwa gleich. Zum Glück gibt es noch „Lücken“, was sich z.B. beim günstigen Kaffee oder dem Glas Wein in der Bar zeigt. Auch bei Benzin und Überlandbusfahrten kommt man im Vergleich gut weg. Das Schlagwort der Apothekenpreise trifft in den hiesigen farmácias weniger zu als zu Hause. Frisches Obst und Gemüse sind zu akzeptablen Preisen auf den Wochenmärkten erhältlich. Bei Eintrittspreisen gibt es oft Rabatte für Studenten (estudiantes) und Senioren/Rentner (jubilados) – und natürlich Pilger (pelegrinos).

Telefon & Handy

Vorwahl nach Spanien: 0034

Internationale Gespräche mit Auslandsvorwahl 00, danach die Landeskennzahl (49 für Deutschland, 43 für Österreich, 41 für die Schweiz), die Vorwahl der Stadt ohne 0 und die Teilnehmernummer.

In Spanien beginnen kostenintensivere Servicenummern mit 901 oder 902.Spanische Handynummern erkennt man an der 6 oder 7 zu Beginn. Das eigene Handy wählt vor Ort in Spanien automatisch den frequenzstärksten Netzbetreiber aus.

Trinkgeld

In Restaurants entsprechen 5 Prozent Trinkgeld dem einheimischen Standard, sofern du zufrieden warst. Die Spanier selber sind keine großen Trinkgeldgeber. In Bars rundet man den Betrag allenfalls ein wenig auf. Kein Trinkgeld für Taxifahrer.

Unterkunft

Die stilvollen Parador-Hotels sind oft in historischen Gemäuern untergebracht (parador.es). Im höherklassigen Bereich liegen auch Hotels der Ketten NH, Tryp und Silken. Typisch für dörfliche Gegenden sind Landhäuser (casas rurales). Stilvolle Landhausquartiere vermittelt die Kette Rusticae (rusticae.es). Für die unteren Qualitätsund Preisklassen stehen der Gasthof (hostal) und die Pension (pensión). Die niedrigsten Stufen für Anspruchslose nehmen extrem einfache Unterkünfte (hospedajes) und Privatzimmer (habitaciones) ein.

Die öffentlichen Pilgerherbergen sind unterschiedlich ausstaffiert, die Bandbreite reicht von Mehrbettzimmern bis zu großen Schlafsälen. Die Herbergen erheben eine Übernachtungsgebühr, die im Schnitt bei 5–10 Euro liegt. Mitzubringen ist ein Schlafsack, zur Sicherheit auch eine Isomatte, da es immer wieder zu Engpässen bei Betten und Pritschen kommen kann. Es gibt Gemeinschaftsduschen, meist eine eingerichtete Küche für die Selbstversorgung und einen Aufenthaltsraum. Bleiben darf man jeweils nur eine Nacht; außerhalb der Saison sind Ausnahmen möglich. Um nicht wegen Überfüllung abgewiesen zu werden, empfiehlt sich eine möglichst frühe Ankunft. Waschmaschinen und Trockner stehen gegen Gebühr zur Verfügung, was auch für die privat geführten Pilgerherbergen gilt. Diese stehen auf einem durchweg höheren Niveau, lassen sich mitunter vorreservieren, haben keinen Zapfenstreich, und sind auch teurer (bis 15 Euro/Pers. bzw. 25 Euro für das Doppelzimmer).

Notfälle und Sicherheit

Diplomatische Vertretungen

Deutsche Botschaft

Calle Fortuny 8 | Madrid | Tel. 915 57 90 00 | spanien.diplo.de

Österreichische Botschaft

Paseo de la Castellana 91 | Madrid | Tel. 915 56 53 15 | bmeia.gv.at/botschaft/madrid

Schweizer Botschaft

Núñez de Balboa 35 A | Madrid | Tel. 914 36 39 60 | eda.admin.ch

Gesundheit

In Spanien gilt für Pflichtversicherte die europäische Krankenversicherungskarte. Es gibt keine freie Arztwahl, zuständig ist das nächste, nicht selten überlastete Gesundheitszentrum (centro de salud). Die Notfallabteilung eines Krankenhauses heißt emergencias, stell dich auf lange Wartezeiten ein. Zahnbehandlungen sind im spanischen Krankenversicherungssystem nicht enthalten. Eine Reisekrankenversicherung ist auf jeden Fall eine gute Idee. Pilger finden überall die gängigen Medikamente, Blasenpflaster & Co. sollte man aber im Rucksack haben. Achtung: Wer viel in den städtischen Pilgerherbergen übernachtet, besorgt sich lieber schon vor der Reise online ein gutes Bettwanzenspray (bug spray) – ist vor Ort außer manchmal in spezialisierten Pilgerläden kaum zu bekommen.

Notrufnummern

Allgemeine Notfälle: Tel. 112

Nationalpolizei: Tel. 091

Städtische Polizei: Tel. 092

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