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Jakobsweg Must Sees


























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Architektonische Highlights
Landschaftliche Highlights
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Laguardia
Geographical © Francisco Javier Gil Oreja, Thinkstock
Das schwer befestigte Örtchen thront weithin sichtbar auf einem Hügel. In seinem mittelalterlichen Mauergürtel stehen die romanische Kirche Santa María de los Reyes und die von Arkaden beherrschte Plaza Mayor. Der hier gekelterte Wein wird im Ort unterirdisch in riesigen Lagern aufbewahrt.
- 01300 Laguardia
- http://www.laguardia-alava.com/
- +34 945 60 08 45
© Francisco Javier Gil Oreja, Thinkstock
Das schwer befestigte Örtchen thront weithin sichtbar auf einem Hügel. In seinem mittelalterlichen Mauergürtel stehen die romanische Kirche Santa María de los Reyes und die von Arkaden beherrschte Plaza Mayor. Der hier gekelterte Wein wird im Ort unterirdisch in riesigen Lagern aufbewahrt.
- 01300 Laguardia
- http://www.laguardia-alava.com/
- +34 945 60 08 45
Santiago de Compostela
Geographical © MAIRDUMONT
Seit man 813 die Gebeine des Apostels Jakobus d. Ä. entdeckte, ist die Stadt nach Jerusalem und Rom der drittwichtigste Wallfahrtsort der Christenheit. Hier findet man grandiose Kirchen, allen voran die herrliche Kathedrale, aber auch eine stimmungsvolle Altstadt und ein lebendiges Nachtleben.
- 15705 Santiago de Compostela
- http://www.santiagoturismo.com/
- +34 981 55 51 29
- info@santiagoturismo.com
© MAIRDUMONT
Seit man 813 die Gebeine des Apostels Jakobus d. Ä. entdeckte, ist die Stadt nach Jerusalem und Rom der drittwichtigste Wallfahrtsort der Christenheit. Hier findet man grandiose Kirchen, allen voran die herrliche Kathedrale, aber auch eine stimmungsvolle Altstadt und ein lebendiges Nachtleben.
- 15705 Santiago de Compostela
- http://www.santiagoturismo.com/
- +34 981 55 51 29
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Cruz de Ferro
Touristenattraktionen © lunamarina, Shutterstock
Das Cruz de Ferro markiert auf 1504 m den höchsten Punkt am spanischen Jakobsweg. Die Tradition, hier einen Stein niederzulegen, existiert seit Römerzeiten. Angeblich soll der Steinhaufen in den 1950er-Jahren um 300 m "umgezogen" sein, um ihn besser für den Autoverkehr erreichbar zu machen.
- 24722 Foncebadón
- http://www.cyclefiesta.com/
© lunamarina, Shutterstock
Das Cruz de Ferro markiert auf 1504 m den höchsten Punkt am spanischen Jakobsweg. Die Tradition, hier einen Stein niederzulegen, existiert seit Römerzeiten. Angeblich soll der Steinhaufen in den 1950er-Jahren um 300 m "umgezogen" sein, um ihn besser für den Autoverkehr erreichbar zu machen.
- 24722 Foncebadón
- http://www.cyclefiesta.com/
O Cebreiro
Geographical © Noradoa, Shutterstock
In der unwirtlichen Bergwelt am 1300 m hohen Pass von Cebreiro fanden die Pilger in dem kleinen Dorf Unterschlupf in den elliptischen "pallozas". Die Bauweise der Steinhäuser mit tiefgezogenen Strohdächern ist keltischen Ursprungs. Die Kirche aus dem 9.Jh. ist eine der ältesten am Jakobsweg.
- 27671 O Cebreiro
© Noradoa, Shutterstock
In der unwirtlichen Bergwelt am 1300 m hohen Pass von Cebreiro fanden die Pilger in dem kleinen Dorf Unterschlupf in den elliptischen "pallozas". Die Bauweise der Steinhäuser mit tiefgezogenen Strohdächern ist keltischen Ursprungs. Die Kirche aus dem 9.Jh. ist eine der ältesten am Jakobsweg.
- 27671 O Cebreiro
Catedral de Santiago de Compostela
Architektonische HighlightsInsider-Tipp Nächtlicher Glanz
Andachtsvolle Stille? Die gibt es anderswo. In der Pilgerkathedrale (11.–18.Jh.) herrscht ein ständiges Kommen und Gehen: Man steigt auf in den barocken Hochaltar und umarmt das Jakobusbildnis von hinten. Man steigt ab in die Krypta mit dem Jakobusschrein. Man hält inne vor dem Pórtico de la Gloria, einem romanischen Prachtwerk des Meisters Mateo, mit der Apostelskulptur am Mittelpfeiler. Bei feierlichen Anlässen oder nach Vorausbuchung gegen Gebühr, z. B. für Kreuzfahrttouristen auf Landausflug, wird der riesige Weihrauchwerfer (botafumeiro) in Schwung gebracht, meist im Anschluss an die 12-Uhr-Pilgermesse. Dann erlebt man ein Spektakel, bei dem der Kessel über ein ausgeklügeltes Seilsystem in hoher Geschwindigkeit nahezu an die Gewölbe des Querschiffs schießt! Der Kathedrale ist ein Museum angeschlossen, das den Eintritt ins Königliche Pantheon, den Kreuzgang und die sakralen Sammlungen erlaubt. Die 20 Mio. Euro teuren Restaurierungsarbeiten an der Kathedrale wurden erst im Heiligen Jahr 2021 abgeschlossen. Seitdem kann man auch in abendlichen Führungen das neue Beleuchtungskonzept bewundern.
- Praza do Obradoiro, 15705 Santiago de Compostela
- http://catedraldesantiago.es/
- +34 934 78 07 68
Insider-Tipp Nächtlicher Glanz
Andachtsvolle Stille? Die gibt es anderswo. In der Pilgerkathedrale (11.–18.Jh.) herrscht ein ständiges Kommen und Gehen: Man steigt auf in den barocken Hochaltar und umarmt das Jakobusbildnis von hinten. Man steigt ab in die Krypta mit dem Jakobusschrein. Man hält inne vor dem Pórtico de la Gloria, einem romanischen Prachtwerk des Meisters Mateo, mit der Apostelskulptur am Mittelpfeiler. Bei feierlichen Anlässen oder nach Vorausbuchung gegen Gebühr, z. B. für Kreuzfahrttouristen auf Landausflug, wird der riesige Weihrauchwerfer (botafumeiro) in Schwung gebracht, meist im Anschluss an die 12-Uhr-Pilgermesse. Dann erlebt man ein Spektakel, bei dem der Kessel über ein ausgeklügeltes Seilsystem in hoher Geschwindigkeit nahezu an die Gewölbe des Querschiffs schießt! Der Kathedrale ist ein Museum angeschlossen, das den Eintritt ins Königliche Pantheon, den Kreuzgang und die sakralen Sammlungen erlaubt. Die 20 Mio. Euro teuren Restaurierungsarbeiten an der Kathedrale wurden erst im Heiligen Jahr 2021 abgeschlossen. Seitdem kann man auch in abendlichen Führungen das neue Beleuchtungskonzept bewundern.
- Praza do Obradoiro, 15705 Santiago de Compostela
- http://catedraldesantiago.es/
- +34 934 78 07 68
Catedral de Santa María
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Mitten in der Fußgängerzone erhebt sich die Kathedrale aus dem 13.–15.Jh. Die berühmten filigranen Buntglasfenster nehmen eine Gesamtfläche von über 1800 m² ein und lassen das Gotteshaus zu jeder Tageszeit in einem anderen Licht erstrahlen.
- Plaza de la Regla, 24006 León
- http://www.catedraldeleon.org/
- +34 987 87 57 70
© MAIRDUMONT
Mitten in der Fußgängerzone erhebt sich die Kathedrale aus dem 13.–15.Jh. Die berühmten filigranen Buntglasfenster nehmen eine Gesamtfläche von über 1800 m² ein und lassen das Gotteshaus zu jeder Tageszeit in einem anderen Licht erstrahlen.
- Plaza de la Regla, 24006 León
- http://www.catedraldeleon.org/
- +34 987 87 57 70
Monasterio Roncesvalles
Architektonische Highlights © Francisco Javier Gil Oreja, Thinkstock
Die Besichtigung dieses einstigen Augustinerklosters splittet sich in mehrere Teile auf. Ein Highlight am Jakobsweg ist alleine das Museum, das Zeugnis von zahlreichen Schenkungen ablegt, die das Kloster einst aus dem In- und Ausland erhielt. Ein wertvoller Schrein aus vergoldetem und emailliertem Silber (14.Jh.) ist als "Schachbrett Karls des Großen" bekannt. Über einem Evangelienbuch mit reliefiertem Silbereinband mussten die Könige Navarras im Mittelalter ihren Treueeid ablegen. Ein separater Zugang führt in den Kreuzgang, der um 1600 recht archaisch wiederaufgebaut wurde, nachdem der Vorläufer unter der Last von Schneemassen zusammengebrochen war. Ab dem Kreuzgang führt der Weg in den gotischen Kapitelsaal mit dem Grabmal des 1234 verstorbenen Königs Sancho el Fuerte und einem riesigen Buntglasfenster, das den Monarchen bei der Schlacht von Navas de Tolosa zeigt. Dort landeten die Christentruppen 1212 einen entscheidenden Sieg über die Mauren. Besichtigen kann man auch die Santiago-Kapelle und das Beinhaus, wo man durch einen Einlass auf die angestrahlten Knochen- und Schädelreste verstorbener Pilger hinabsehen kann. Jederzeit frei zugänglich ist die Stiftskirche mit ihren Buntglasfenstern und dem Bildnis der heiligen Jungfrau unter einem prächtigen Baldachin. Das Bildnis geht auf einen französischen Meister vom Ende des 13.oder Anfang des 14.Jh. zurück, der Ausdruck der Jungfrau ist voller Güte. In der Kirche vorne rechts befindet sich die kleine sehenswerte Jakobuskapelle.
- 31650 Roncesvalles/Orreaga
- http://roncesvalles.es/
- +34 948 76 00 00
© Francisco Javier Gil Oreja, Thinkstock
Die Besichtigung dieses einstigen Augustinerklosters splittet sich in mehrere Teile auf. Ein Highlight am Jakobsweg ist alleine das Museum, das Zeugnis von zahlreichen Schenkungen ablegt, die das Kloster einst aus dem In- und Ausland erhielt. Ein wertvoller Schrein aus vergoldetem und emailliertem Silber (14.Jh.) ist als "Schachbrett Karls des Großen" bekannt. Über einem Evangelienbuch mit reliefiertem Silbereinband mussten die Könige Navarras im Mittelalter ihren Treueeid ablegen. Ein separater Zugang führt in den Kreuzgang, der um 1600 recht archaisch wiederaufgebaut wurde, nachdem der Vorläufer unter der Last von Schneemassen zusammengebrochen war. Ab dem Kreuzgang führt der Weg in den gotischen Kapitelsaal mit dem Grabmal des 1234 verstorbenen Königs Sancho el Fuerte und einem riesigen Buntglasfenster, das den Monarchen bei der Schlacht von Navas de Tolosa zeigt. Dort landeten die Christentruppen 1212 einen entscheidenden Sieg über die Mauren. Besichtigen kann man auch die Santiago-Kapelle und das Beinhaus, wo man durch einen Einlass auf die angestrahlten Knochen- und Schädelreste verstorbener Pilger hinabsehen kann. Jederzeit frei zugänglich ist die Stiftskirche mit ihren Buntglasfenstern und dem Bildnis der heiligen Jungfrau unter einem prächtigen Baldachin. Das Bildnis geht auf einen französischen Meister vom Ende des 13.oder Anfang des 14.Jh. zurück, der Ausdruck der Jungfrau ist voller Güte. In der Kirche vorne rechts befindet sich die kleine sehenswerte Jakobuskapelle.
- 31650 Roncesvalles/Orreaga
- http://roncesvalles.es/
- +34 948 76 00 00
Catedral de Santa María
Architektonische Highlights © Tamara Kulikova, Shutterstock
Insider-Tipp Nachts in der Kathedrale
Mehr als vier Jahrhunderte baute man an der Kathedrale, die mit ihren Kuppeln, den gotischen Steinspitzen und 84 m hohen Türmen himmelwärts strebt. Der 1221 begonnene Bau gehört zum Unesco-Welterbe und ist das drittgrößte Gotteshaus in Spanien. Innen beeindruckt zunächst die gewaltige Kuppel über der Vierung, durch die sich das Licht sternförmig bricht. Unter ihr befinden sich unter einer schlichten Marmorplatte die Überreste von El Cid. Über die prunkvoll verzierte Escalera Dorada, die Vergoldete Treppe, zogen einst die spanischen Könige in die Kathedrale ein – und überwanden so elegant die immerhin 15 m Höhenunterschied zwischen Nordportal und Kathedrale. Eine Kuriosität ist die „Fliegenfängeruhr“ Papamoscas hinter dem Hauptportal, der Puerta Santa María: Die Blechfigur öffnet bei jedem Glockenschlag den Mund, als verschlänge sie ein Insekt. Wer das Besondere sucht, bucht die nächtliche Stella-Führung.
- Plaza de Santa María, 09003 Burgos
- http://www.catedraldeburgos.es/
- +34 947 20 47 12
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Insider-Tipp Nachts in der Kathedrale
Mehr als vier Jahrhunderte baute man an der Kathedrale, die mit ihren Kuppeln, den gotischen Steinspitzen und 84 m hohen Türmen himmelwärts strebt. Der 1221 begonnene Bau gehört zum Unesco-Welterbe und ist das drittgrößte Gotteshaus in Spanien. Innen beeindruckt zunächst die gewaltige Kuppel über der Vierung, durch die sich das Licht sternförmig bricht. Unter ihr befinden sich unter einer schlichten Marmorplatte die Überreste von El Cid. Über die prunkvoll verzierte Escalera Dorada, die Vergoldete Treppe, zogen einst die spanischen Könige in die Kathedrale ein – und überwanden so elegant die immerhin 15 m Höhenunterschied zwischen Nordportal und Kathedrale. Eine Kuriosität ist die „Fliegenfängeruhr“ Papamoscas hinter dem Hauptportal, der Puerta Santa María: Die Blechfigur öffnet bei jedem Glockenschlag den Mund, als verschlänge sie ein Insekt. Wer das Besondere sucht, bucht die nächtliche Stella-Führung.
- Plaza de Santa María, 09003 Burgos
- http://www.catedraldeburgos.es/
- +34 947 20 47 12
Foz de Lumbier
Landschaftliche Highlights © Alberto Loyo, Shutterstock
Nahe dem Örtchen Lumbier lädt diese vom Irati durchflossene Schlucht ("foz") zu einer Wanderung ein. Unterwegs geht man durch zwei Tunnel, durch die einst eine Schmalspurbahn lief. Interessant ist nicht nur die Landschaft mit ihren Felswänden, sondern auch die Kolonie von Gänsegeiern, die sich mit scharfem Auge oder Fernglas in Felsnischen oder am Himmel ausmachen lassen.
- 31440 Lumbier
- http://www.focesdenavarra.es/
- +34 948 88 08 74
© Alberto Loyo, Shutterstock
Nahe dem Örtchen Lumbier lädt diese vom Irati durchflossene Schlucht ("foz") zu einer Wanderung ein. Unterwegs geht man durch zwei Tunnel, durch die einst eine Schmalspurbahn lief. Interessant ist nicht nur die Landschaft mit ihren Felswänden, sondern auch die Kolonie von Gänsegeiern, die sich mit scharfem Auge oder Fernglas in Felsnischen oder am Himmel ausmachen lassen.
- 31440 Lumbier
- http://www.focesdenavarra.es/
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Puerto de Somport
Landschaftliche Highlights © by-studio, Shutterstock
Am Pass von Somport kratzt der Jakobsweg an den Wolken, das Bergpanorama verschlägt den Atem und lädt zum Verweilen ein: Wanderer ziehen von Oloron-Sainte-Marie her hinauf, die Landstraße schlägt bis zu diesem 1640 m hoch gelegenen Pass unzählige Kehren. Die Höhen erlauben herrliche Rundumblicke in die grandiose Bergwelt der Pyrenäen. Nicht jeder Pilger wählt diese Jakobswegvariante. Ab Jaca nehmen Motorisierte das 30-km-Stück bis zum Pass gerne in Gegenrichtung als Ausflugsziel in Angriff. Am Weg liegt das Wintersportgebiet von Candanchú, wo am Ortsrand ein interessantes Ruinenfeld vom Pilgerspital Santa Cristina (11.Jh.) kündet.
- 22700 Canfranc
© by-studio, Shutterstock
Am Pass von Somport kratzt der Jakobsweg an den Wolken, das Bergpanorama verschlägt den Atem und lädt zum Verweilen ein: Wanderer ziehen von Oloron-Sainte-Marie her hinauf, die Landstraße schlägt bis zu diesem 1640 m hoch gelegenen Pass unzählige Kehren. Die Höhen erlauben herrliche Rundumblicke in die grandiose Bergwelt der Pyrenäen. Nicht jeder Pilger wählt diese Jakobswegvariante. Ab Jaca nehmen Motorisierte das 30-km-Stück bis zum Pass gerne in Gegenrichtung als Ausflugsziel in Angriff. Am Weg liegt das Wintersportgebiet von Candanchú, wo am Ortsrand ein interessantes Ruinenfeld vom Pilgerspital Santa Cristina (11.Jh.) kündet.
- 22700 Canfranc
Calle del Laurel
TouristenattraktionenHier reiht sich Bar an Bar und es gibt Wein und Häppchen zu günstigen Preisen. Die Einheimischen schwören auf ihre Kneipengasse, jede Bar (und davon gibt es auf engstem Raum etwa 30) fährt ihre eigenen Spezialitäten auf. Freitags und samstags kann es abends brechend voll werden.
- Calle del Laurel, 26001 Logroño
Hier reiht sich Bar an Bar und es gibt Wein und Häppchen zu günstigen Preisen. Die Einheimischen schwören auf ihre Kneipengasse, jede Bar (und davon gibt es auf engstem Raum etwa 30) fährt ihre eigenen Spezialitäten auf. Freitags und samstags kann es abends brechend voll werden.
- Calle del Laurel, 26001 Logroño
Illas Cíes
Landschaftliche Highlights © simplementeunafoto, Shutterstock
Insider-Tipp Paradies mit Numerus clausus
Mit wild zerklüfteten Klippen, Pinienwäldern und einer einzigartigen Vogelwelt gehören die drei Inseln des Parque Nacional das Illas Atlánticas zu den beliebtesten Ausflugszielen in Galicien. Bis auf Campinggäste und Zehntausende Mittelmeermöwen, Krähenscharben und Basstölpel sind sie unbewohnt und nicht nur wegen der Playa de Rodas – laut dem britischen Guardian einer der schönsten Strände der Welt – unbedingt einen Tagesausflug wert. Auf Taucher wartet ein einzigartiges Unterwasserbiotop mit riesigen Fischbeständen und 200 verschiedenen Algenarten. Für individuelle Tauchgänge ist im Naturschutzgebiet eine Sondergenehmigung nötig, Informationen gibt die Parkverwaltung. Im Sommer und zu Ostern starten Bootsausflüge ab Vigo. Da täglich nicht mehr als 1800 Besucher zugelassen sind, rechtzeitig reservieren!
- Islas Cíes
© simplementeunafoto, Shutterstock
Insider-Tipp Paradies mit Numerus clausus
Mit wild zerklüfteten Klippen, Pinienwäldern und einer einzigartigen Vogelwelt gehören die drei Inseln des Parque Nacional das Illas Atlánticas zu den beliebtesten Ausflugszielen in Galicien. Bis auf Campinggäste und Zehntausende Mittelmeermöwen, Krähenscharben und Basstölpel sind sie unbewohnt und nicht nur wegen der Playa de Rodas – laut dem britischen Guardian einer der schönsten Strände der Welt – unbedingt einen Tagesausflug wert. Auf Taucher wartet ein einzigartiges Unterwasserbiotop mit riesigen Fischbeständen und 200 verschiedenen Algenarten. Für individuelle Tauchgänge ist im Naturschutzgebiet eine Sondergenehmigung nötig, Informationen gibt die Parkverwaltung. Im Sommer und zu Ostern starten Bootsausflüge ab Vigo. Da täglich nicht mehr als 1800 Besucher zugelassen sind, rechtzeitig reservieren!
- Islas Cíes
Cape Finisterre
Landschaftliche Highlights © Antomie2013, Shutterstock
Das magische Kap Fisterra, das sogenannte „Ende der Welt“, schiebt sich knapp 120 Straßenkilometer westlich von Santiago in den Atlantik. Für Fußpilger ist die Strecke durchs Inland um Einiges kürzer, während Motorisierte über Muros anreisen. Das von einem Leuchtturm besetzte Kap türmt sich wenige Kilometer hinter dem Fischerhafenort Fisterra auf. Szenerie und Freiblicke auf die See sind fantastisch – was für Kap- Impressionen!
- Fisterra
© Antomie2013, Shutterstock
Das magische Kap Fisterra, das sogenannte „Ende der Welt“, schiebt sich knapp 120 Straßenkilometer westlich von Santiago in den Atlantik. Für Fußpilger ist die Strecke durchs Inland um Einiges kürzer, während Motorisierte über Muros anreisen. Das von einem Leuchtturm besetzte Kap türmt sich wenige Kilometer hinter dem Fischerhafenort Fisterra auf. Szenerie und Freiblicke auf die See sind fantastisch – was für Kap- Impressionen!
- Fisterra
Vitoria
Geographical © MAIRDUMONT
Der einstige Reichtum der Hauptstadt der baskischen Provinz Araba und Sitz der Regierung der Autonomen Gemeinschaft Baskenland zeigt sich in vielen Bauten in der spinnennetzartig angelegten Innenstadt. Die Plaza de la Virgen Blanca ist umgeben von schönen Häusern mit Glasveranden.
- 01000 Vitoria
- http://www.vitoria-gasteiz.org/
- +34 945 16 15 98
- turismo@vitoria-gasteiz.org
© MAIRDUMONT
Der einstige Reichtum der Hauptstadt der baskischen Provinz Araba und Sitz der Regierung der Autonomen Gemeinschaft Baskenland zeigt sich in vielen Bauten in der spinnennetzartig angelegten Innenstadt. Die Plaza de la Virgen Blanca ist umgeben von schönen Häusern mit Glasveranden.
- 01000 Vitoria
- http://www.vitoria-gasteiz.org/
- +34 945 16 15 98
- turismo@vitoria-gasteiz.org
Monasterio de Santa María la Real de Las Huelgas
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Das ursprüngliche Lustschloss der kastilischen Könige wurde 1187 zu ihrer Grablege und in einen Stift für vornehme Damen umgewandelt. Die Königsgräber sind in der Kirche zu finden. Gewänder und Stoffe, die man in ihren Sarkophagen fand, sind im Museum im Kornspeicher des Klosters ausgestellt.
- Plaza Compás 8, 09001 Burgos
- http://www.monasteriodelashuelgas.org/
- +34 947 20 60 45
- info@patrimonionacional.es
© MAIRDUMONT
Das ursprüngliche Lustschloss der kastilischen Könige wurde 1187 zu ihrer Grablege und in einen Stift für vornehme Damen umgewandelt. Die Königsgräber sind in der Kirche zu finden. Gewänder und Stoffe, die man in ihren Sarkophagen fand, sind im Museum im Kornspeicher des Klosters ausgestellt.
- Plaza Compás 8, 09001 Burgos
- http://www.monasteriodelashuelgas.org/
- +34 947 20 60 45
- info@patrimonionacional.es
Catedral de Santa María
Architektonische Highlights © Henryk Sadura, Shutterstock
Vor der Stadtmauer erhebt sich die mächtige, größtenteils aus dem 15.Jh. stammende Kathedrale mit klassizistischer Fassade. In ihrem Chor ist ein prächtiges Gestühl aus dem 16.Jh. zu finden und aus dem rechten Seitenschiff führt ein vergoldetes Portal in einen der schönsten Kreuzgänge Spaniens.
- Calle de la Dormitalería, 31001 Pamplona
- http://www.catedraldepamplona.com/
- +34 948 22 56 79
- catedraldepamplona@gmail.com
© Henryk Sadura, Shutterstock
Vor der Stadtmauer erhebt sich die mächtige, größtenteils aus dem 15.Jh. stammende Kathedrale mit klassizistischer Fassade. In ihrem Chor ist ein prächtiges Gestühl aus dem 16.Jh. zu finden und aus dem rechten Seitenschiff führt ein vergoldetes Portal in einen der schönsten Kreuzgänge Spaniens.
- Calle de la Dormitalería, 31001 Pamplona
- http://www.catedraldepamplona.com/
- +34 948 22 56 79
- catedraldepamplona@gmail.com
Museo Catedralicio y Diocesano
MuseenDurch das Innere der Kathedrale und das Portal der Maria Beschützerin (Puerta del Amparo, 14.Jh.) kommst du zunächst in den 2020 restaurierten Kreuzgang der Kathedrale, ein filigranes Meisterwerk der Gotik, 1280– 1375 erbaut. Die Sonne zaubert Lichtund Schatteneffekte durch das Maßwerk, nummerierte Bodenplatten zeugen von Gräbern.
- Calle de la Curia, 31001 Pamplona
- http://www.catedraldepamplona.com/
- +34 948 21 25 94
- catedraldepamplona@gmail.com
Durch das Innere der Kathedrale und das Portal der Maria Beschützerin (Puerta del Amparo, 14.Jh.) kommst du zunächst in den 2020 restaurierten Kreuzgang der Kathedrale, ein filigranes Meisterwerk der Gotik, 1280– 1375 erbaut. Die Sonne zaubert Lichtund Schatteneffekte durch das Maßwerk, nummerierte Bodenplatten zeugen von Gräbern.
- Calle de la Curia, 31001 Pamplona
- http://www.catedraldepamplona.com/
- +34 948 21 25 94
- catedraldepamplona@gmail.com
Castillo de Javier
Architektonische Highlights © Iakov Filimonov, Shutterstock
In Sichtweite zur Sierra de Leyre klebt die Burg von Javier auf einem schroffen Felsplateau. Auf dem Kastell kam der hl. Franz Xaver (span. Francisco Javier, 1506–1552) zur Welt, Mitbegründer des Jesuitenordens, langjähriger Missionar in Asien und Schutzpatron von Navarra. An die Burg ist eine Kirche angebaut.
- Plaza San Francisco Javier, 31411 Javier
- http://www.castillodejavier.es/
- +34 948 88 40 24
© Iakov Filimonov, Shutterstock
In Sichtweite zur Sierra de Leyre klebt die Burg von Javier auf einem schroffen Felsplateau. Auf dem Kastell kam der hl. Franz Xaver (span. Francisco Javier, 1506–1552) zur Welt, Mitbegründer des Jesuitenordens, langjähriger Missionar in Asien und Schutzpatron von Navarra. An die Burg ist eine Kirche angebaut.
- Plaza San Francisco Javier, 31411 Javier
- http://www.castillodejavier.es/
- +34 948 88 40 24
Monasterio de Leyre
Architektonische Highlights © oksmit, Shutterstock
Hoch über dem Klosterplateau des Monasterio de Leyre türmen sich die zerklüfteten Felsgebilde der Sierra de Leyre auf, im tiefen Tal breitet sich der blaugrüne Stausee von Yesa aus. Oben in der Bergeinsamkeit erreichst du eines der beeindruckendsten Klöster Nordspaniens.
© oksmit, Shutterstock
Hoch über dem Klosterplateau des Monasterio de Leyre türmen sich die zerklüfteten Felsgebilde der Sierra de Leyre auf, im tiefen Tal breitet sich der blaugrüne Stausee von Yesa aus. Oben in der Bergeinsamkeit erreichst du eines der beeindruckendsten Klöster Nordspaniens.
Murallas de Lugo
Touristenattraktionen © luscofusco, Shutterstock
Sehenswert sind diese Stadtmauern aus der Römerzeit, die sich in einer Länge von gut 2,1 km um den Altstadtkern legen und hoch oben für Fußgänger begehbar sind.
- 27002 Lugo
- http://ca.www.mcu.es/
© luscofusco, Shutterstock
Sehenswert sind diese Stadtmauern aus der Römerzeit, die sich in einer Länge von gut 2,1 km um den Altstadtkern legen und hoch oben für Fußgänger begehbar sind.
- 27002 Lugo
- http://ca.www.mcu.es/
Museo de la Evolución Humana
Museen © Leszek Glasner, Shutterstock
Die Ausgrabungen des Altmenschen in der nahen Sierra de Atapuerca haben diesen topmodernen Museumskomplex hervorgebracht, der Besuchern anschaulich die Geschichte der Menschheitsentwicklung näher bringt. Höhepunkte sind die Knochenreste des 850.000 Jahre alten Homo antecessor und des jüngeren Homo heidelbergensis, außerdem weitere Höhlenfunde, die bis zu 1,3 Mio. Jahre zurückreichen: ein Hirschhorn, ein Schädelteil eines Nashorns, ein Zahn vom Säbelzahntiger, Bärenknochen und ein Kieferstück eines Jaguars.
- Paseo Sierra de Atapuerca, 09001 Burgos
- http://www.museoevolucionhumana.com/
- +34 947 42 10 00
© Leszek Glasner, Shutterstock
Die Ausgrabungen des Altmenschen in der nahen Sierra de Atapuerca haben diesen topmodernen Museumskomplex hervorgebracht, der Besuchern anschaulich die Geschichte der Menschheitsentwicklung näher bringt. Höhepunkte sind die Knochenreste des 850.000 Jahre alten Homo antecessor und des jüngeren Homo heidelbergensis, außerdem weitere Höhlenfunde, die bis zu 1,3 Mio. Jahre zurückreichen: ein Hirschhorn, ein Schädelteil eines Nashorns, ein Zahn vom Säbelzahntiger, Bärenknochen und ein Kieferstück eines Jaguars.
- Paseo Sierra de Atapuerca, 09001 Burgos
- http://www.museoevolucionhumana.com/
- +34 947 42 10 00
Museo Würth
MuseenWie macht man ein Industriegebiet attraktiv? Mit zeitgenössischer Kunst! Die Kunstmäzene der schwäbischen WürthGruppe stellen – kostenlos! – einen Teil ihrer Sammlung im Gewer begebiet Agoncillo östlich von Logroño aus. Unter dem Glasdach des modernen Baus kannst du Werke von spanischen Größen wie Jaume Plensa, Blanca Muñoz und Miquel Barceló bewundern. Im Garten gibt es sehenswerte Skulpturen.
- Avenida Los Cameros 86-88, 26150 Agoncillo-La Rioja
- http://www.museowurth.es/
- +34 941 01 04 10
- museowurth.larioja@wurth.es
Wie macht man ein Industriegebiet attraktiv? Mit zeitgenössischer Kunst! Die Kunstmäzene der schwäbischen WürthGruppe stellen – kostenlos! – einen Teil ihrer Sammlung im Gewer begebiet Agoncillo östlich von Logroño aus. Unter dem Glasdach des modernen Baus kannst du Werke von spanischen Größen wie Jaume Plensa, Blanca Muñoz und Miquel Barceló bewundern. Im Garten gibt es sehenswerte Skulpturen.
- Avenida Los Cameros 86-88, 26150 Agoncillo-La Rioja
- http://www.museowurth.es/
- +34 941 01 04 10
- museowurth.larioja@wurth.es
Iglesia de Santa María
Architektonische Highlights © milosk50, Shutterstock
Alte Ansichten zeigen die traumhafte Lage der Kirche aus dem 12./13.Jh.: als sich das Südportal noch freiem Feld zuwandte und nicht von Verkehr und Häusern bedrängt wurde. Dennoch ist die Faszination, die von einem der beeindruckendsten Kirchenportale am Jakobsweg ausgeht, auch heute noch ungebrochen: mit Säulen und Bögen, sündhaften Wesen und Apostelskulpturen, der Himmelskönigin Maria und Christus als Pantokrator. Die von den Bildhauern des Mittelalters eingestreuten Motive reichen vom keltischen Flechtband bis hin zur nordischen Sigurdssage. Der achteckige Wehrturm trägt einen spitzen Aufsatz, im Kircheninnern verehren die Gläubigen ein gotisches Bildnis der Virgen de Rocamador.
- Calle Mayor 1, 31499 Sangüesa
- +34 948 87 01 32
© milosk50, Shutterstock
Alte Ansichten zeigen die traumhafte Lage der Kirche aus dem 12./13.Jh.: als sich das Südportal noch freiem Feld zuwandte und nicht von Verkehr und Häusern bedrängt wurde. Dennoch ist die Faszination, die von einem der beeindruckendsten Kirchenportale am Jakobsweg ausgeht, auch heute noch ungebrochen: mit Säulen und Bögen, sündhaften Wesen und Apostelskulpturen, der Himmelskönigin Maria und Christus als Pantokrator. Die von den Bildhauern des Mittelalters eingestreuten Motive reichen vom keltischen Flechtband bis hin zur nordischen Sigurdssage. Der achteckige Wehrturm trägt einen spitzen Aufsatz, im Kircheninnern verehren die Gläubigen ein gotisches Bildnis der Virgen de Rocamador.
- Calle Mayor 1, 31499 Sangüesa
- +34 948 87 01 32
Iglesia de Santa María de Eunate
Architektonische Highlights © KarSol, Shutterstock
Umzogen von einem ungleichmäßig geformten Arkadenhof, ragt dieser romanische Kirchenbau aus dem 12.Jh. einsam aus der Landschaft. Man schaut zu Sparrenköpfen und Steinmetzzeichen auf, ins Innere dringt gedämpftes Licht durch Alabasterfenster. Ob die Tempelritter hier ein zeremonielles Zentrum unterhielten oder ob eine Totenkapelle für verstorbene Pilger bestand - um den rätselhaften Ursprung des einzigartigen Bauwerks ranken sich verschiedene Theorien.
- 31152 Muruzábal
- http://santamariadeeunate.es/
© KarSol, Shutterstock
Umzogen von einem ungleichmäßig geformten Arkadenhof, ragt dieser romanische Kirchenbau aus dem 12.Jh. einsam aus der Landschaft. Man schaut zu Sparrenköpfen und Steinmetzzeichen auf, ins Innere dringt gedämpftes Licht durch Alabasterfenster. Ob die Tempelritter hier ein zeremonielles Zentrum unterhielten oder ob eine Totenkapelle für verstorbene Pilger bestand - um den rätselhaften Ursprung des einzigartigen Bauwerks ranken sich verschiedene Theorien.
- 31152 Muruzábal
- http://santamariadeeunate.es/
Cartuja de Miraflores
Architektonische Highlights © RPedrosa, Thinkstock
Insider-Tipp Himmlische Duftnote
Das von einem schattigen Wäldchen umgebene Kartäuserkloster aus dem 15.Jh. thront 4 km östlich der Innenstadt auf einem Hügel. In der schlichten Klosterkirche stechen der aufwendig gestaltete Hochaltar aus dem 15.Jh. (angeblich dekoriert mit dem ersten Gold aus der Neuen Welt) und das Alabastergrabmal von König Juan II und seiner Frau Isabella hervor, den Eltern der Katholischen Königin Isabella. Das Kloster wird nach wie vor von den nach strengen Regeln lebenden Kartäusermönchen bewohnt, deshalb ist nur ein kleiner Teil mit Kirche und Museumstrakt zugänglich. Gut, dass man für weltliche Sorgen dennoch offen ist: Im Souvenirshop verkaufen die Mönche selbst gemachte, Jugend und Schönheit versprechende Rosenseife und Rosenkränze aus handgedrehten, getrockneten Rosenblättern.
- 09001 Burgos
- http://www.cartuja.org/
© RPedrosa, Thinkstock
Insider-Tipp Himmlische Duftnote
Das von einem schattigen Wäldchen umgebene Kartäuserkloster aus dem 15.Jh. thront 4 km östlich der Innenstadt auf einem Hügel. In der schlichten Klosterkirche stechen der aufwendig gestaltete Hochaltar aus dem 15.Jh. (angeblich dekoriert mit dem ersten Gold aus der Neuen Welt) und das Alabastergrabmal von König Juan II und seiner Frau Isabella hervor, den Eltern der Katholischen Königin Isabella. Das Kloster wird nach wie vor von den nach strengen Regeln lebenden Kartäusermönchen bewohnt, deshalb ist nur ein kleiner Teil mit Kirche und Museumstrakt zugänglich. Gut, dass man für weltliche Sorgen dennoch offen ist: Im Souvenirshop verkaufen die Mönche selbst gemachte, Jugend und Schönheit versprechende Rosenseife und Rosenkränze aus handgedrehten, getrockneten Rosenblättern.
- 09001 Burgos
- http://www.cartuja.org/
Monasterio de San Juan de la Peña
Architektonische Highlights © lunamarina, Shutterstock
Es ist ein ganz ungewöhnlicher Anblick, der sich plötzlich direkt an der kleinen Bergstraße eröffnet: die Reste einer Klosteranlage mit eingezwängten Gebäudeteilen und einem frei liegenden Kreuzgang direkt unter einem riesigen Felsüberhang. Die wechselhafte Geschichte dieses längst verlassenen Klosters reicht ins 10.Jh. zurück, doch wahrscheinlich ist der Ursprung als Rückzugsort für Einsiedler noch wesentlich älter. Im Verlauf des Mittelalters gelangte die seinerzeit von Benediktinern geführte Anlage zu großer Bedeutung, über 60 weitere Klöster hingen von San Juan de la Peña ab. Beim heutigen Besuch interessant sind die teils ausgemalte präromanische Kirche und der sogenannte Konziliensaal im Unterbereich, während man im Oberbereich u.a. den Kreuzgang mit seinen fantasiereichen (allerdings stark restaurierten) Säulenkapitellen und die im 18.Jh. ausgestaltete Grablege aragonesischer Könige findet. San Juan de la Peña ist Nationaldenkmal. Das Kloster liegt ca. 20 km südwestlich von Jaca, ausgeschilderter Abzweig ab der N 240 (Jakobsweg). Der letzte Teil der Anfahrt lässt sich gut mit einem Besuch der romanischen Klosterkirche Santa Cruz de Serós kombinieren.
- 22709 Santa Cruz de la Serós
- http://www.monasteriosanjuan.com/
- +34 974 35 51 19
© lunamarina, Shutterstock
Es ist ein ganz ungewöhnlicher Anblick, der sich plötzlich direkt an der kleinen Bergstraße eröffnet: die Reste einer Klosteranlage mit eingezwängten Gebäudeteilen und einem frei liegenden Kreuzgang direkt unter einem riesigen Felsüberhang. Die wechselhafte Geschichte dieses längst verlassenen Klosters reicht ins 10.Jh. zurück, doch wahrscheinlich ist der Ursprung als Rückzugsort für Einsiedler noch wesentlich älter. Im Verlauf des Mittelalters gelangte die seinerzeit von Benediktinern geführte Anlage zu großer Bedeutung, über 60 weitere Klöster hingen von San Juan de la Peña ab. Beim heutigen Besuch interessant sind die teils ausgemalte präromanische Kirche und der sogenannte Konziliensaal im Unterbereich, während man im Oberbereich u.a. den Kreuzgang mit seinen fantasiereichen (allerdings stark restaurierten) Säulenkapitellen und die im 18.Jh. ausgestaltete Grablege aragonesischer Könige findet. San Juan de la Peña ist Nationaldenkmal. Das Kloster liegt ca. 20 km südwestlich von Jaca, ausgeschilderter Abzweig ab der N 240 (Jakobsweg). Der letzte Teil der Anfahrt lässt sich gut mit einem Besuch der romanischen Klosterkirche Santa Cruz de Serós kombinieren.
- 22709 Santa Cruz de la Serós
- http://www.monasteriosanjuan.com/
- +34 974 35 51 19
Monasterio de Santa María la Real
Architektonische Highlights © Takashi Images, Shutterstock
Dieses an die Sandsteinfelsen gesetzte Kloster wurde im 11.Jh. von König García gestiftet. Sehenswert sind u.a. das königliche Pantheon und der Claustro de los Caballeros (Kreuzgang der Ritter).
- Plaza de Santa Maria, 26300 Nájera
- http://www.santamarialareal.net/
- +34 941 36 10 83
- info@santamarialareal.net
© Takashi Images, Shutterstock
Dieses an die Sandsteinfelsen gesetzte Kloster wurde im 11.Jh. von König García gestiftet. Sehenswert sind u.a. das königliche Pantheon und der Claustro de los Caballeros (Kreuzgang der Ritter).
- Plaza de Santa Maria, 26300 Nájera
- http://www.santamarialareal.net/
- +34 941 36 10 83
- info@santamarialareal.net
Catedral de Santo Domingo de la Calzada
Architektonische Highlights © Nils_Koalasson, Shutterstock
In der Kathedrale erinnert ein verglaster Hühnerstall mit lebendigem Federvieh an das mittelalterliche "Hühnerwunder" der Stadt, bei dem ein unschuldig gehängter Bursche am Galgen überlebt haben soll. Ins Kircheninnere gelangt man durch das Museum Sakraler Kunst. Lohnenswert ist Aufstieg auf den 70 m hohen Kathedralturm. Er endet unter den Glocken, wo sich ein schönes Panorama bietet und man die Storchennester auf den Stadtmauern erkennen kann.
- Plaza de España, 26250 Santo Domingo de la Calzada
- http://www.catedralsantodomingo.org/
- +34 941 34 00 33
- info@catedralsantodomingo.es
© Nils_Koalasson, Shutterstock
In der Kathedrale erinnert ein verglaster Hühnerstall mit lebendigem Federvieh an das mittelalterliche "Hühnerwunder" der Stadt, bei dem ein unschuldig gehängter Bursche am Galgen überlebt haben soll. Ins Kircheninnere gelangt man durch das Museum Sakraler Kunst. Lohnenswert ist Aufstieg auf den 70 m hohen Kathedralturm. Er endet unter den Glocken, wo sich ein schönes Panorama bietet und man die Storchennester auf den Stadtmauern erkennen kann.
- Plaza de España, 26250 Santo Domingo de la Calzada
- http://www.catedralsantodomingo.org/
- +34 941 34 00 33
- info@catedralsantodomingo.es
Ría de Arousa
Landschaftliche Highlights © avarand, Shutterstock
Rund um diesen weit verästelten Meeresarm mit Muschelzuchtinseln liegen malerische Häfen und populäre Urlaubsgebiete. Im Mündungsgebiet des Ulla stimmen die mittelalterlichen Wehrtürme von Catoira (Torres do Oeste) auf lohnende Ziele ein, speziell in den Ost- und Südteilen des Meeresarms.
- 36600 Vilagarcía de Arousa
- http://www.riasbaixas.depo.es/
© avarand, Shutterstock
Rund um diesen weit verästelten Meeresarm mit Muschelzuchtinseln liegen malerische Häfen und populäre Urlaubsgebiete. Im Mündungsgebiet des Ulla stimmen die mittelalterlichen Wehrtürme von Catoira (Torres do Oeste) auf lohnende Ziele ein, speziell in den Ost- und Südteilen des Meeresarms.
- 36600 Vilagarcía de Arousa
- http://www.riasbaixas.depo.es/
Rioja Alavesa
Landschaftliche Highlights © Alberto Loyo, Shutterstock
Laguardia ist ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungen im Weinbaugebiet Rioja Alavesa, das im Süden geografisch an den Fluss Ebro stößt und nordwärts an den Gebirgszonen der Sierra de Cantabria und der Sierra de Toloño endet. In Elciego und Samaniego und anderen Orten sind die Rebgärten teils von modernen Weinpalästen umrahmt, Markenzeichen und Statussymbole der jeweiligen Bodega zugleich. Westlich von Ábalos laufen Rebgärten auf den Kirchhügel von San Vicente de la Sonsierra zu, von wo aus man schöne Blicke in das umliegende Weinland genießen kann. Es empfiehlt sich ein Abstecher nach Briones, wo es das beste Weinmuseum der Region gibt.
- Plaza Fermín Gurbindo, 01330 Labastida
- http://www.rutadelvinoderiojaalavesa.com/
- +34 945 29 70 04
- info@rutadelvinoderiojaalavesa.com
© Alberto Loyo, Shutterstock
Laguardia ist ein idealer Ausgangspunkt für Entdeckungen im Weinbaugebiet Rioja Alavesa, das im Süden geografisch an den Fluss Ebro stößt und nordwärts an den Gebirgszonen der Sierra de Cantabria und der Sierra de Toloño endet. In Elciego und Samaniego und anderen Orten sind die Rebgärten teils von modernen Weinpalästen umrahmt, Markenzeichen und Statussymbole der jeweiligen Bodega zugleich. Westlich von Ábalos laufen Rebgärten auf den Kirchhügel von San Vicente de la Sonsierra zu, von wo aus man schöne Blicke in das umliegende Weinland genießen kann. Es empfiehlt sich ein Abstecher nach Briones, wo es das beste Weinmuseum der Region gibt.
- Plaza Fermín Gurbindo, 01330 Labastida
- http://www.rutadelvinoderiojaalavesa.com/
- +34 945 29 70 04
- info@rutadelvinoderiojaalavesa.com