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Italienische Adria Top Sehenswürdigkeiten




























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Cimitero di San Michele
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.
- 30100 Venezia
- http://www.comune.venezia.it/
- +39 041 729 2841
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.
- 30100 Venezia
- http://www.comune.venezia.it/
- +39 041 729 2841
Piazza San Marco
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.
- Piazza San Marco, 30170 Venezia
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.
- Piazza San Marco, 30170 Venezia
Ponte di Rialto
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.
- Ponte di Rialto, 30125 Venezia
© MAIRDUMONT
Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.
- Ponte di Rialto, 30125 Venezia
Basilica di San Marco
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Warteschlange? Nö!
Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.
- Piazza San Marco 328, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
- +39 041 270 8311
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Warteschlange? Nö!
Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.
- Piazza San Marco 328, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
- +39 041 270 8311
Palazzo Ducale
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Top secret und du bist dabei
Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.
- San Marco 1, 30170 Venezia
- http://palazzoducale.visitmuve.it/
- +39 041 271 5911
- info@fmcvenezia.it
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Top secret und du bist dabei
Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.
- San Marco 1, 30170 Venezia
- http://palazzoducale.visitmuve.it/
- +39 041 271 5911
- info@fmcvenezia.it
Santa Maria Gloriosa dei Frari
Architektonische Highlights © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.
- Campo dei Frari, 30125 Venezia
- http://www.basilicadeifrari.it/
- +39 041 272 8618
- basilica@basilicadeifrari.it
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.
- Campo dei Frari, 30125 Venezia
- http://www.basilicadeifrari.it/
- +39 041 272 8618
- basilica@basilicadeifrari.it
Canal Grande
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.
- 30100 Venezia
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.
- 30100 Venezia
Grotta Gigante
Landschaftliche Highlights © Corrado Pravisano, Shutterstock
500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.
- 34010 Sgonico
- http://www.grottagigante.it/
- +39 040 327312
- info@grottagigante.it
© Corrado Pravisano, Shutterstock
500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.
- 34010 Sgonico
- http://www.grottagigante.it/
- +39 040 327312
- info@grottagigante.it
Cappella degli Scrovegni
Museen © Tomasz Guzowski, Shutterstock
Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.
- Piazza Eremitani 8, 35121 Padova
- http://www.cappelladegliscrovegni.it/
- +39 049 201 0020
© Tomasz Guzowski, Shutterstock
Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.
- Piazza Eremitani 8, 35121 Padova
- http://www.cappelladegliscrovegni.it/
- +39 049 201 0020
Mausoleum der Galla Placidia
Touristenattraktionen © fritz16, Shutterstock
Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.
- Via San Vitale 17, 48121 Ravenna
- http://www.ravennamosaici.it/
- +39 0544 541688
© fritz16, Shutterstock
Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.
- Via San Vitale 17, 48121 Ravenna
- http://www.ravennamosaici.it/
- +39 0544 541688
Tempio Malatestiano
Architektonische Highlights © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.
- Via IV Novembre, 47900 Rimini
- http://app.tempiomalatestiano.it/
- +39 0541 51130
© Aliaksandr Antanovich, Shutterstock
Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.
- Via IV Novembre, 47900 Rimini
- http://app.tempiomalatestiano.it/
- +39 0541 51130
Campanile di San Marco
Architektonische Highlights © chrisdorney, Shutterstock
Insider-Tipp Kopf hoch, hier gibts was zu gucken
Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.
- Piazza San Marco, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
- +39 041 270 8311
- info@procuratoriasanmarco.it
© chrisdorney, Shutterstock
Insider-Tipp Kopf hoch, hier gibts was zu gucken
Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.
- Piazza San Marco, 30124 Venezia
- http://www.basilicasanmarco.it/
- +39 041 270 8311
- info@procuratoriasanmarco.it
Riviera del Brenta (Brenta-Kanal)
Touristenattraktionen © Andrea Mangoni, Shutterstock
© Andrea Mangoni, Shutterstock
Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.
- Dolo
- http://www.ilburchiello.it/
- +39 049 820 6910
- info@ilburchiello.it
© Andrea Mangoni, Shutterstock
© Andrea Mangoni, Shutterstock
Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.
- Dolo
- http://www.ilburchiello.it/
- +39 049 820 6910
- info@ilburchiello.it
Piazza Della Libertà
Touristenattraktionen © Alex DeG, Shutterstock
Dank seines harmonischen Gefüges aus unterschiedlichen Elementen – Palazzi, Stufen, Statuen, die Loggia del Lionello und im Hintergrund das Kastell – wird der „Freiheitsplatz“ als schönster venezianischer Platz auf dem Festland gerühmt. Diesen einladenden Mittelpunkt der Stadt akzentuieren die hochelegante, rosa-weiß gestreifte Loggia del Lionello, das einstige Rathaus in typisch venezianischer Gotik, und der vom Uhrturm beherrschte Porticato San Giovanni, der den Platz mit seinem langen Renaissanceportikus auf schlanken, feinen Säulen säumt. Hinter der Loggia del Lionello beginnen die lebhaften Straßen Via Rialto und Via Mercato Vecchio, die an stattlichen Palazzi vorbei durch die Altstadt führen und zum Bummeln einladen.
- Piazza Della Libertà, Udine
© Alex DeG, Shutterstock
Dank seines harmonischen Gefüges aus unterschiedlichen Elementen – Palazzi, Stufen, Statuen, die Loggia del Lionello und im Hintergrund das Kastell – wird der „Freiheitsplatz“ als schönster venezianischer Platz auf dem Festland gerühmt. Diesen einladenden Mittelpunkt der Stadt akzentuieren die hochelegante, rosa-weiß gestreifte Loggia del Lionello, das einstige Rathaus in typisch venezianischer Gotik, und der vom Uhrturm beherrschte Porticato San Giovanni, der den Platz mit seinem langen Renaissanceportikus auf schlanken, feinen Säulen säumt. Hinter der Loggia del Lionello beginnen die lebhaften Straßen Via Rialto und Via Mercato Vecchio, die an stattlichen Palazzi vorbei durch die Altstadt führen und zum Bummeln einladen.
- Piazza Della Libertà, Udine
Duino
Architektonische Highlights © Nicola Simeoni, Shutterstock
Der Karst reicht dicht ans Wasser; hoch auf dem Felsen erhebt sich in atemraubender Lage das Schloss Duino, ursprünglich aus dem 14.Jh. und heute noch im Besitz der Adelsfamilie Thurn und Taxis. Hier, 20 km von Triest entfernt, war der Dichter Rainer Maria Rilke 1912 zu Gast, seine Spaziergänge in der Gischt des an die Felsen schlagenden Meers inspirierten ihn zu seinen „Duineser Elegien“. Der nach ihm benannte, berühmte Klippenspaziergang Sentiero Rilke beginnt an der Küstenstraße beim Touristenbüro von Sistiana und endet nach knapp 3 km in Duino. Hier im Ortskern geht es in die Burg mit ihren reich ausgestatteten Gemächern und einem schönen Park. Die Straße durchs Dorf führt hinunter an eine kleine, malerische Hafenbucht mit ein paar Fischerbooten, zwei Gasthäusern und zwei Restaurants. 4 km vor Duino geht es von der Küstenstraße ab hinunter an die Bucht von Sistiana mit Yachthafen, Strand und einigen Beachbars, die im Sommer beliebte Treffpunkte mit abendlichem DJ-Set sind. Von Duino weiter Richtung Monfalcone zweigt die Küstenstraße nach 2 km hin- unter ins Villaggio dei Pescatori ab, einen rustikalen Flecken mit Segel- und Motorbooten an der Mündung des Flusses Timavo, der ein wenig landeinwärts nach seinem langen unterirdischen Verlauf durch den Karst hier ans Tageslicht tritt. Direkt auf den Klippen überm Meer bekocht hier eine Fischerfamilie ihre Gäste im Al Pescaturismo
- Frazione Duino 32, 34011 Duino-Aurisina
- http://www.castellodiduino.it/
- +39 040 208120
© Nicola Simeoni, Shutterstock
Der Karst reicht dicht ans Wasser; hoch auf dem Felsen erhebt sich in atemraubender Lage das Schloss Duino, ursprünglich aus dem 14.Jh. und heute noch im Besitz der Adelsfamilie Thurn und Taxis. Hier, 20 km von Triest entfernt, war der Dichter Rainer Maria Rilke 1912 zu Gast, seine Spaziergänge in der Gischt des an die Felsen schlagenden Meers inspirierten ihn zu seinen „Duineser Elegien“. Der nach ihm benannte, berühmte Klippenspaziergang Sentiero Rilke beginnt an der Küstenstraße beim Touristenbüro von Sistiana und endet nach knapp 3 km in Duino. Hier im Ortskern geht es in die Burg mit ihren reich ausgestatteten Gemächern und einem schönen Park. Die Straße durchs Dorf führt hinunter an eine kleine, malerische Hafenbucht mit ein paar Fischerbooten, zwei Gasthäusern und zwei Restaurants. 4 km vor Duino geht es von der Küstenstraße ab hinunter an die Bucht von Sistiana mit Yachthafen, Strand und einigen Beachbars, die im Sommer beliebte Treffpunkte mit abendlichem DJ-Set sind. Von Duino weiter Richtung Monfalcone zweigt die Küstenstraße nach 2 km hin- unter ins Villaggio dei Pescatori ab, einen rustikalen Flecken mit Segel- und Motorbooten an der Mündung des Flusses Timavo, der ein wenig landeinwärts nach seinem langen unterirdischen Verlauf durch den Karst hier ans Tageslicht tritt. Direkt auf den Klippen überm Meer bekocht hier eine Fischerfamilie ihre Gäste im Al Pescaturismo
- Frazione Duino 32, 34011 Duino-Aurisina
- http://www.castellodiduino.it/
- +39 040 208120
Laguna di Caorle
Landschaftliche Highlights © MORENO01, Shutterstock
Insider-Tipp Strand pur
Die schilfgrüne und morastige Fluss- und Lagunenwelt zwischen den Mündungen von Tagliamento und Livenza, kurz Valli genannt, ist besiedelt von Vogelkolonien und hölzernen Fischerhütten mit tiefen, reetgedeckten Dächern, casoni genannt. Diese faszinierende Feuchtlandschaft zwischen Caorle und Bibione gefiel auch Ernest Hemingway, der ihr in „Über den Fluss und in die Wälder“ ein literarisches Denkmal setzte. Von besonderem ökologischen Wert ist das Naturreservat Vallevecchia, ein nahezu unbesiedeltes Terrain zwischen Fluss, Lagune und Meer. An dem überrascht der 4 km lange, von Dünen und Pinienhainen gesäumte Naturstrand Spiaggia Brussa ganz ohne Mucke und Mobiliar. Das erst in den 1960er-Jahren dem Wasser abgetrotzte Vallevecchia wird agrarisch bewirtschaftet und von einer bunten Vogelschar bevölkert. Es eignet sich ideal fürs Birdwatching, Biken und Baden. Luftlinie ist es zwar nur 6 km von Caorle entfernt, aber über die Straße sind es gut 30 km. Fußgänger und Fahrradfahrer nehmen daher das Boot, das in der Saison von Caorle via Vallevecchia nach Bibione und zurück fährt und informieren sich im Lagunendorf Brussa im Museo Ambientale di Valle Vecchia über das Ökosystem dieser seltenen Oase der Ruhe an der ansonsten ferienindustrialisierten oberen Adria.
- 30021 Caorle
© MORENO01, Shutterstock
Insider-Tipp Strand pur
Die schilfgrüne und morastige Fluss- und Lagunenwelt zwischen den Mündungen von Tagliamento und Livenza, kurz Valli genannt, ist besiedelt von Vogelkolonien und hölzernen Fischerhütten mit tiefen, reetgedeckten Dächern, casoni genannt. Diese faszinierende Feuchtlandschaft zwischen Caorle und Bibione gefiel auch Ernest Hemingway, der ihr in „Über den Fluss und in die Wälder“ ein literarisches Denkmal setzte. Von besonderem ökologischen Wert ist das Naturreservat Vallevecchia, ein nahezu unbesiedeltes Terrain zwischen Fluss, Lagune und Meer. An dem überrascht der 4 km lange, von Dünen und Pinienhainen gesäumte Naturstrand Spiaggia Brussa ganz ohne Mucke und Mobiliar. Das erst in den 1960er-Jahren dem Wasser abgetrotzte Vallevecchia wird agrarisch bewirtschaftet und von einer bunten Vogelschar bevölkert. Es eignet sich ideal fürs Birdwatching, Biken und Baden. Luftlinie ist es zwar nur 6 km von Caorle entfernt, aber über die Straße sind es gut 30 km. Fußgänger und Fahrradfahrer nehmen daher das Boot, das in der Saison von Caorle via Vallevecchia nach Bibione und zurück fährt und informieren sich im Lagunendorf Brussa im Museo Ambientale di Valle Vecchia über das Ökosystem dieser seltenen Oase der Ruhe an der ansonsten ferienindustrialisierten oberen Adria.
- 30021 Caorle
Porto Canale Leonardesco
Touristenattraktionen © Ppictures, Shutterstock
Die Anlage des Hafenkanals, der ca. 1 km in die Stadt hineinreicht, geht auf das 14.Jh. zurück und bezeugt die lange Tradition Cesenaticos als Fischerort. Seine heutige Gestalt erhielt er von Leonardo da Vinci um 1500.Über 100 pescherecci, die Schiffe der Fischereiflotte, laufen hier jeden Tag aus und ein. Rechts und links des Kanals beleben Bars und Restaurants die alten Fischer- und Händlerhäuser, tags über wie abends eine beliebte Flaniermeile. Schließlich der Höhepunkt, das Museo Galleggiante della Marineria: Im letzten Kanalteil mitten in der Stadt erheben sich die bunten Segel der historischen Schiffe, ein schwimmendes Museum und einzigartiges Schauspiel. Bragozze heißen sie oder traboccoli und man kann sich kaum vorstellen, dass manche Fischer noch bis in die Fünfzigerjahre mit ihnen ausfuhren. Zur Historie des Hafens gehören auch die conserve, große, kegelförmige, halb eingegrabene Eiskeller, in denen unter Schnee der Fisch konserviert wurde. Ihre Reste siehst du an der nahen Piazza delle Conserve.
- Corso Giuseppe Garibaldi, 47042 Cesenatico
- http://www.cesenatico.it/
© Ppictures, Shutterstock
Die Anlage des Hafenkanals, der ca. 1 km in die Stadt hineinreicht, geht auf das 14.Jh. zurück und bezeugt die lange Tradition Cesenaticos als Fischerort. Seine heutige Gestalt erhielt er von Leonardo da Vinci um 1500.Über 100 pescherecci, die Schiffe der Fischereiflotte, laufen hier jeden Tag aus und ein. Rechts und links des Kanals beleben Bars und Restaurants die alten Fischer- und Händlerhäuser, tags über wie abends eine beliebte Flaniermeile. Schließlich der Höhepunkt, das Museo Galleggiante della Marineria: Im letzten Kanalteil mitten in der Stadt erheben sich die bunten Segel der historischen Schiffe, ein schwimmendes Museum und einzigartiges Schauspiel. Bragozze heißen sie oder traboccoli und man kann sich kaum vorstellen, dass manche Fischer noch bis in die Fünfzigerjahre mit ihnen ausfuhren. Zur Historie des Hafens gehören auch die conserve, große, kegelförmige, halb eingegrabene Eiskeller, in denen unter Schnee der Fisch konserviert wurde. Ihre Reste siehst du an der nahen Piazza delle Conserve.
- Corso Giuseppe Garibaldi, 47042 Cesenatico
- http://www.cesenatico.it/
Basilica of San Bernardino
Architektonische Highlights © Massimiliano Marino, Shutterstock
Höhepunkt dieser barock ausgestatteten Kirche ist die Renaissancefassade (1527–1540) an der Piazza San Bernardino. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten ist die aus wertvollen Holzschnitzereien und bemalten Leinwänden bestehende Kirchendecke, die beim Erdbeben stark beschädigt wurde, wieder zu bestaunen. Es handelt sich um die einzige herausragende Kirche in L’Aquila, die derzeit besichtigt werden kann.
- Via San Bernardino, 67100 L'Aquila
- http://www.basilicasanbernardino.it/
- +39 0862 200390
© Massimiliano Marino, Shutterstock
Höhepunkt dieser barock ausgestatteten Kirche ist die Renaissancefassade (1527–1540) an der Piazza San Bernardino. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten ist die aus wertvollen Holzschnitzereien und bemalten Leinwänden bestehende Kirchendecke, die beim Erdbeben stark beschädigt wurde, wieder zu bestaunen. Es handelt sich um die einzige herausragende Kirche in L’Aquila, die derzeit besichtigt werden kann.
- Via San Bernardino, 67100 L'Aquila
- http://www.basilicasanbernardino.it/
- +39 0862 200390
Nationalpark Abruzzen
Botanische Gärten & Parks © ValerioMei, Shutterstock
Schon 1923 eingerichtet, ist dieser 496 km2 große Nationalpark im Süden der Abruzzen an der Grenze zu Latium und Molise der zweitälteste Italiens. In der wilden, ursprünglichen Berglandschaft, einst die Domäne der Köhler und Hirten mit ihren Schafherden, leben Wildtiere, die anderswo keinen Lebensraum mehr finden, wie Wölfe, Braunbären, Steinböcke, Luchse, Wildkatzen, sowie zahlreiche Reptilien- und Vogelarten, darunter Königsadler.
- 67032 Pescasseroli
- http://www.parcoabruzzo.it/
- +39 0863 91131
© ValerioMei, Shutterstock
Schon 1923 eingerichtet, ist dieser 496 km2 große Nationalpark im Süden der Abruzzen an der Grenze zu Latium und Molise der zweitälteste Italiens. In der wilden, ursprünglichen Berglandschaft, einst die Domäne der Köhler und Hirten mit ihren Schafherden, leben Wildtiere, die anderswo keinen Lebensraum mehr finden, wie Wölfe, Braunbären, Steinböcke, Luchse, Wildkatzen, sowie zahlreiche Reptilien- und Vogelarten, darunter Königsadler.
- 67032 Pescasseroli
- http://www.parcoabruzzo.it/
- +39 0863 91131
Piano Grande
Landschaftliche Highlights © Henk Vrieselaar, Shutterstock
Eine grandiose Ebene in 1450 m Höhe befindet sich im Osten von Norcia. Hier sind Wanderer und Drachenflieger unter sich. Am nördlichen Ende der Hochebene liegt Castelluccio, eines der höchst gelegenen Dörfer Italiens. Unterkunft und gute Küche findest du im Albergo-Ristorante Sibilla.
- Norcia
© Henk Vrieselaar, Shutterstock
Eine grandiose Ebene in 1450 m Höhe befindet sich im Osten von Norcia. Hier sind Wanderer und Drachenflieger unter sich. Am nördlichen Ende der Hochebene liegt Castelluccio, eines der höchst gelegenen Dörfer Italiens. Unterkunft und gute Küche findest du im Albergo-Ristorante Sibilla.
- Norcia
Trabocchi Coast
Landschaftliche Highlights © ermess, Shutterstock
Insider-Tipp Wo dir der Fisch fast auf den Teller hüpft
Südlich von Ortona, wo man in der Enoteca Regionale d’Abruzzo alle regionalen Weine verkosten kann, beginnt die sogenannte Costa dei Trabocchi, die vom fabelhaften Fahrrad- und Fußgängerweg Via Verde dei Trabocchi gesäumt wird. Trabocchi heißen die auf Holzpfählen aus dem Meer ragenden Fischfanghütten, vor denen sich von Zeit zu Zeit abgesenkte bzw. angehobene Netze übers Wasser spannen. Diese einst für die gesamte Adria charakteristischen Fischfangplattformen erlauben wetterunabhängiges Fischen. Die ersten standen im 14.Jh. in San Vito Chietino, wo bis heute die ältesten und schönsten Exemplare zu sehen sind. Einige servieren einfache, superfrische Fischküche, etwa das Trabocco Punta Fornace unterhalb von San Vito Chietino.
- 66038 Marina di San Vito CH
- http://www.parcocostadeitrabocchi.it/
- +39 0872 717810
© ermess, Shutterstock
Insider-Tipp Wo dir der Fisch fast auf den Teller hüpft
Südlich von Ortona, wo man in der Enoteca Regionale d’Abruzzo alle regionalen Weine verkosten kann, beginnt die sogenannte Costa dei Trabocchi, die vom fabelhaften Fahrrad- und Fußgängerweg Via Verde dei Trabocchi gesäumt wird. Trabocchi heißen die auf Holzpfählen aus dem Meer ragenden Fischfanghütten, vor denen sich von Zeit zu Zeit abgesenkte bzw. angehobene Netze übers Wasser spannen. Diese einst für die gesamte Adria charakteristischen Fischfangplattformen erlauben wetterunabhängiges Fischen. Die ersten standen im 14.Jh. in San Vito Chietino, wo bis heute die ältesten und schönsten Exemplare zu sehen sind. Einige servieren einfache, superfrische Fischküche, etwa das Trabocco Punta Fornace unterhalb von San Vito Chietino.
- 66038 Marina di San Vito CH
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Riviera del Conero e Colli dell'Infinito
Landschaftliche Highlights © Claudio Stocco, Shutterstock
Insider-Tipp Besuch bei den „Zwei Schwestern“
Im Süden Anconas schiebt sich der Apennin auf einer Landzunge dicht ans Meer, als 572 m hoher und mit mediterraner, dunkelgrüner Macchia bedeckter Monte Conero mit wunderschönen Steilküsten und abgeschiedenen, teilweise nur mit dem Boot zu erreichenden Buchten. Zusammen mit exklusiven Hotels, charmanten Landresorts, Segel-, Surf-, Tauchschulen, guten Lokalen und Ökobewusstsein ergibt das einen Küstenspot der Extraklasse. Der vielleicht schönste Strand ist die Spiaggia delle Due Sorelle, neben der zwei weiße Felsen – die beiden „Schwestern“ – aus dem türkisblauen Meer ragen.
- Via Peschiera 30/a, 60020 Sirolo
- http://www.rivieradelconero.info/
© Claudio Stocco, Shutterstock
Insider-Tipp Besuch bei den „Zwei Schwestern“
Im Süden Anconas schiebt sich der Apennin auf einer Landzunge dicht ans Meer, als 572 m hoher und mit mediterraner, dunkelgrüner Macchia bedeckter Monte Conero mit wunderschönen Steilküsten und abgeschiedenen, teilweise nur mit dem Boot zu erreichenden Buchten. Zusammen mit exklusiven Hotels, charmanten Landresorts, Segel-, Surf-, Tauchschulen, guten Lokalen und Ökobewusstsein ergibt das einen Küstenspot der Extraklasse. Der vielleicht schönste Strand ist die Spiaggia delle Due Sorelle, neben der zwei weiße Felsen – die beiden „Schwestern“ – aus dem türkisblauen Meer ragen.
- Via Peschiera 30/a, 60020 Sirolo
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Building Bridges Lorenzo Quinn
Architektonische HighlightsDas Kunstwerk von Lorenzo Quinn wurde zur Biennale 2019 errichtet: Sechs Paar gewaltige Unterarme und Hände bilden eine Brücke. Beeindruckend! Eigentlich sollte die Skulptur nur temporär aufgestellt werden, aber sie ist bei Einheimischen und Reisenden so beliebt, dass sie bis auf Weiteres bleibt.
- Calle Seconda de la Fava 2737F, 30122 Venezia
Das Kunstwerk von Lorenzo Quinn wurde zur Biennale 2019 errichtet: Sechs Paar gewaltige Unterarme und Hände bilden eine Brücke. Beeindruckend! Eigentlich sollte die Skulptur nur temporär aufgestellt werden, aber sie ist bei Einheimischen und Reisenden so beliebt, dass sie bis auf Weiteres bleibt.
- Calle Seconda de la Fava 2737F, 30122 Venezia
Campanile San Giorgio Maggiore
Architektonische Highlights © antoniotruzzi, Thinkstock
Mit dem Lift in seine Glockenstube hochzufahren und den Rundblick auf das von Dutzenden Türmen durchsetzte Giebel- und Schindelmeer zu genießen zählt zu den unverzichtbaren Unternehmungen am Beginn jeder Stadterkundung.
- Isola di San Giorgio, 30125 Venezia
- http://www.abbaziasangiorgio.it/
© antoniotruzzi, Thinkstock
Mit dem Lift in seine Glockenstube hochzufahren und den Rundblick auf das von Dutzenden Türmen durchsetzte Giebel- und Schindelmeer zu genießen zählt zu den unverzichtbaren Unternehmungen am Beginn jeder Stadterkundung.
- Isola di San Giorgio, 30125 Venezia
- http://www.abbaziasangiorgio.it/
Campo Santa Margherita
Touristenattraktionen © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der lang gestreckte Hauptplatz des Bezirks Dorsoduro bietet stimmungsmäßig eine merkwürdige Mischung: Zum einen ist er Venedigs wohl volkstümlichster Campo - mit Fisch- und Obstmarkt, Weinausschank und einem geradezu dörflich anmutenden Alltagsleben. Zum anderen liegt er inmitten der höchst lebendigen Jugend- und Studentenszene, die hier zwischen Campo San Pantalon im Norden und Rio di San Barnaba im Süden in zahlreichen Bars, Pubs und Kleinkunstbühnen die Nacht zum Tag macht. Die meist nur Carmini genannte Kirche Santa Maria del Carmine des Karmeliterordens bildet mit der zugehörigen, von Giambattista Tiepolo ausgeschmückten Scuola Grande dei Carmini den südwestlichen Abschluss des Campo. Hinter ihrer Backsteinfassade, zu Füßen ihres bedrohlich windschiefen Barockcampaniles, harren eine wunderschöne "Anbetung der Hirten" von Cima da Conegliano (im zweiten Wandaltar) und, im Altar gegenüber, ein hl. Nikolaus von Lorenzo Lotto der andächtigen Bewunderung.
- Campo Santa Margherita, 30125 Venezia
- http://www.airbnb.it/
© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal
Der lang gestreckte Hauptplatz des Bezirks Dorsoduro bietet stimmungsmäßig eine merkwürdige Mischung: Zum einen ist er Venedigs wohl volkstümlichster Campo - mit Fisch- und Obstmarkt, Weinausschank und einem geradezu dörflich anmutenden Alltagsleben. Zum anderen liegt er inmitten der höchst lebendigen Jugend- und Studentenszene, die hier zwischen Campo San Pantalon im Norden und Rio di San Barnaba im Süden in zahlreichen Bars, Pubs und Kleinkunstbühnen die Nacht zum Tag macht. Die meist nur Carmini genannte Kirche Santa Maria del Carmine des Karmeliterordens bildet mit der zugehörigen, von Giambattista Tiepolo ausgeschmückten Scuola Grande dei Carmini den südwestlichen Abschluss des Campo. Hinter ihrer Backsteinfassade, zu Füßen ihres bedrohlich windschiefen Barockcampaniles, harren eine wunderschöne "Anbetung der Hirten" von Cima da Conegliano (im zweiten Wandaltar) und, im Altar gegenüber, ein hl. Nikolaus von Lorenzo Lotto der andächtigen Bewunderung.
- Campo Santa Margherita, 30125 Venezia
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Santi Giovanni e Paolo
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Bedeutung, die das offizielle Venedig den Dominikanern als Bauherren dieses größten gotischen Gotteshauses der Stadt beimaß, zeigt sich in der Tatsache, dass nicht weniger als 27 Dogen hier ihre letzte Ruhe fanden. An deren Gräbern lässt sich eindrucksvoll die Entwicklung der örtlichen Bildhauerkunst von der Spätgotik bis in die Barockzeit ablesen. Sie findet in dem gleichsam das ganze innere Kirchenportal umfassenden Grab Alvise Mocenigos ihren kolossalen Höhepunkt. Dessen kaum minder wuchtiges Gegenüber bildet der von Baldassare Longhena konzipierte Barockaltar. Unter den zahlreichen Kunstwerken, die das Innere dieser in ihrer Gesamtheit auffallend asketischen Bettelordenskirche sonst noch bereichern, verdienen u.a. die Bilder von Giovanni Bellini, Lorenzo Lotto und Paolo Veronese Aufmerksamkeit.
- Castello 6363, 30122 Venezia
- http://www.santigiovanniepaolo.it/
- +39 041 523 5913
© MAIRDUMONT
Die Bedeutung, die das offizielle Venedig den Dominikanern als Bauherren dieses größten gotischen Gotteshauses der Stadt beimaß, zeigt sich in der Tatsache, dass nicht weniger als 27 Dogen hier ihre letzte Ruhe fanden. An deren Gräbern lässt sich eindrucksvoll die Entwicklung der örtlichen Bildhauerkunst von der Spätgotik bis in die Barockzeit ablesen. Sie findet in dem gleichsam das ganze innere Kirchenportal umfassenden Grab Alvise Mocenigos ihren kolossalen Höhepunkt. Dessen kaum minder wuchtiges Gegenüber bildet der von Baldassare Longhena konzipierte Barockaltar. Unter den zahlreichen Kunstwerken, die das Innere dieser in ihrer Gesamtheit auffallend asketischen Bettelordenskirche sonst noch bereichern, verdienen u.a. die Bilder von Giovanni Bellini, Lorenzo Lotto und Paolo Veronese Aufmerksamkeit.
- Castello 6363, 30122 Venezia
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Galleria dell'Accademia
Museen © Mrugas PHOTOgraphy, Shutterstock
Insider-Tipp Shortlist für Eilige
Bellini, Carpaccio, Giorgione, Tintoretto, Tizian, Veronese, Canaletto, Longhi, Mantegna, Lotto, Piazzetta und Tiepolo ... Kaum ein prominenter Repräsentant der mehr als 500-jährigen Geschichte der venezianischen Malerei, der in diesem am Südufer des Canal Grande gelegenen Museum nicht vertreten wäre. Kein Wunder, dass diese Gemäldegalerie zu den bedeutendsten der Welt zählt. Lass dich von den Besucherschlangen, die sich gelegentlich vor der neoklassizistischen Fassade bilden, nicht abschrecken: Was die Geduldigen in den zwei Dutzend Sälen des geräumigen, aus der ehemaligen Kirche, dem Kloster und der Scuola della Carità gebildeten Gebäudekomplexes erwartet, lohnt längeres Warten absolut. Noch besser: Reservier eine Karte mit Termin ganz einfach online auf der Website. Falls du nicht den halben Tag im Museum verbringen willst, schau dir diese Highlights an: Gentile Bellinis „Wunder der Kreuzreliquie“, Vittore Carpaccios Bilderzyklus zur „Ursula-Legende“, Giorgiones „Gewitter“ und „Die Alte“, diverse alttestamentarische Szenen und Heiligenporträts von Tintoretto und Paolo Veronese, Alltagsszenen von Pietro Longhi, Landschafts- und Stadtansichten von Canaletto und Francesco Guardi. Und schließlich Tiziano Vecellio alias Tizian: Der Gigant unter den Großmeistern der Renaissance ist u. a. mit einem wunderbaren „Johannes der Täufer“, seinem letzten Werk, der Pietà, und mit dem „Tempelgang Mariae“ vertreten, das sich als einziges von Tizians Bildern noch an jenem Platz befindet, für den es geschaffen wurde.
- Sestiere Dorsoduro 1050, 30123 Venezia
- http://www.gallerieaccademia.it/
- +39 041 522 2247
- sspsae-ve.accademia@beniculturali.it
© Mrugas PHOTOgraphy, Shutterstock
Insider-Tipp Shortlist für Eilige
Bellini, Carpaccio, Giorgione, Tintoretto, Tizian, Veronese, Canaletto, Longhi, Mantegna, Lotto, Piazzetta und Tiepolo ... Kaum ein prominenter Repräsentant der mehr als 500-jährigen Geschichte der venezianischen Malerei, der in diesem am Südufer des Canal Grande gelegenen Museum nicht vertreten wäre. Kein Wunder, dass diese Gemäldegalerie zu den bedeutendsten der Welt zählt. Lass dich von den Besucherschlangen, die sich gelegentlich vor der neoklassizistischen Fassade bilden, nicht abschrecken: Was die Geduldigen in den zwei Dutzend Sälen des geräumigen, aus der ehemaligen Kirche, dem Kloster und der Scuola della Carità gebildeten Gebäudekomplexes erwartet, lohnt längeres Warten absolut. Noch besser: Reservier eine Karte mit Termin ganz einfach online auf der Website. Falls du nicht den halben Tag im Museum verbringen willst, schau dir diese Highlights an: Gentile Bellinis „Wunder der Kreuzreliquie“, Vittore Carpaccios Bilderzyklus zur „Ursula-Legende“, Giorgiones „Gewitter“ und „Die Alte“, diverse alttestamentarische Szenen und Heiligenporträts von Tintoretto und Paolo Veronese, Alltagsszenen von Pietro Longhi, Landschafts- und Stadtansichten von Canaletto und Francesco Guardi. Und schließlich Tiziano Vecellio alias Tizian: Der Gigant unter den Großmeistern der Renaissance ist u. a. mit einem wunderbaren „Johannes der Täufer“, seinem letzten Werk, der Pietà, und mit dem „Tempelgang Mariae“ vertreten, das sich als einziges von Tizians Bildern noch an jenem Platz befindet, für den es geschaffen wurde.
- Sestiere Dorsoduro 1050, 30123 Venezia
- http://www.gallerieaccademia.it/
- +39 041 522 2247
- sspsae-ve.accademia@beniculturali.it
Abbazia di Pomposa
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Klangtraum im alten Gemäuer
Der wunderschöne, 50 m hohe Turm der Abtei von 1063 mit seinen romanischen Bogenfenstern, deren Anzahl von unten nach oben gleichmäßig zunimmt, ist schon von Weitem zu sehen. Gegründet bereits im 6.Jh., machten die Benediktinermönche im Zuge der Konsolidierung des Christentums die Sümpfe urbar, ein bedeutendes Kulturzentrum entstand. Um 1025 erfand hier der Mönch Guido di Arezzo die moderne Notenschrift. Doch die verheerende Überschwemmung des Pos von 1152 mit Folgen wie Malaria und Versumpfung zwang die Mönche schließlich dazu, Pomposa im 15.Jh. aufzugeben – nicht ohne zuvor, im 14.Jh., Kirche und Refektorium mit wertvollen, teils noch erhaltenen Fresken zu schmücken. In der stimmungsvollen Anlage finden im Sommer interessant gestaltete Konzerte statt: Da folgt auf einen Gershwin-Song auch mal einer von Coldplay.
- Via Pomposa Centro 12, 44021 Codigoro
- http://musei.emiliaromagna.beniculturali.it/
- +39 0533 719119
- guide@pomposa.info
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Klangtraum im alten Gemäuer
Der wunderschöne, 50 m hohe Turm der Abtei von 1063 mit seinen romanischen Bogenfenstern, deren Anzahl von unten nach oben gleichmäßig zunimmt, ist schon von Weitem zu sehen. Gegründet bereits im 6.Jh., machten die Benediktinermönche im Zuge der Konsolidierung des Christentums die Sümpfe urbar, ein bedeutendes Kulturzentrum entstand. Um 1025 erfand hier der Mönch Guido di Arezzo die moderne Notenschrift. Doch die verheerende Überschwemmung des Pos von 1152 mit Folgen wie Malaria und Versumpfung zwang die Mönche schließlich dazu, Pomposa im 15.Jh. aufzugeben – nicht ohne zuvor, im 14.Jh., Kirche und Refektorium mit wertvollen, teils noch erhaltenen Fresken zu schmücken. In der stimmungsvollen Anlage finden im Sommer interessant gestaltete Konzerte statt: Da folgt auf einen Gershwin-Song auch mal einer von Coldplay.
- Via Pomposa Centro 12, 44021 Codigoro
- http://musei.emiliaromagna.beniculturali.it/
- +39 0533 719119
- guide@pomposa.info
Museo Revoltella
MuseenInsider-Tipp In Kaufmanns guter Stube
Die Kunstsammlung des Unternehmers Pasquale Revoltella wurde um Werke der Moderne des 20.Jhs. erweitert. Sie füllt Revoltellas Villa aus dem 19.Jh., die die Wohnkultur der wohlhabenden Triester Kaufleute anschaulich macht.
- Via Armando Diaz 27, 34123 Trieste
- http://museorevoltella.it/
- +39 040 675 4350
Insider-Tipp In Kaufmanns guter Stube
Die Kunstsammlung des Unternehmers Pasquale Revoltella wurde um Werke der Moderne des 20.Jhs. erweitert. Sie füllt Revoltellas Villa aus dem 19.Jh., die die Wohnkultur der wohlhabenden Triester Kaufleute anschaulich macht.
- Via Armando Diaz 27, 34123 Trieste
- http://museorevoltella.it/
- +39 040 675 4350
Basilica di Sant'Antonio
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Eines der berühmtesten Heiligtümer Italiens: Hier liegt das Grab des Hl. Antonius von Padua. Inmitten der Fassade mit 4 Bogengängen das Portal, am Ende ein Bogenfeld mit Rosette.
- Piazza del Santo 11, 35123 Padova
- http://www.santantonio.org/
- +39 049 822 5652
- infobasilica@santantonio.org
© MAIRDUMONT
Eines der berühmtesten Heiligtümer Italiens: Hier liegt das Grab des Hl. Antonius von Padua. Inmitten der Fassade mit 4 Bogengängen das Portal, am Ende ein Bogenfeld mit Rosette.
- Piazza del Santo 11, 35123 Padova
- http://www.santantonio.org/
- +39 049 822 5652
- infobasilica@santantonio.org