Italienische Adria Must Sees

Isola di Murano
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Venezia
Giudecca
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Venezia
Cimitero di San Michele
Touristenattraktionen
Venezia
Cimitero di San Michele
Piazza San Marco
Touristenattraktionen
Venezia
Ponte di Rialto
Touristenattraktionen
Venezia
Ponte di Rialto
Basilica di San Marco
Architektonische Highlights
Venezia
Basilica di San Marco
Palazzo Ducale
Architektonische Highlights
Venezia
Palazzo Ducale
Do Mori
Weinlokale
Venezia
Santa Maria Gloriosa dei Frari
Architektonische Highlights
Venezia
Santa Maria Gloriosa dei Frari
Canal Grande
Touristenattraktionen
Venezia
Canal Grande
Comacchio
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Comacchio
Grotta Gigante
Landschaftliche Highlights
Sgonico
Cappella degli Scrovegni
Museen
Padova
Mirabilandia
Erlebnis- und Themenparks
Savio
Caffè degli Specchi
Cafés
Trieste
Mausoleum der Galla Placidia
Touristenattraktionen
Ravenna
Tempio Malatestiano
Architektonische Highlights
Rimini
Campanile di San Marco
Architektonische Highlights
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Brisighella
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Brisighella
Ravenna
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Ravenna
Ferrara
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Ferrara
Ferrara
Treviso
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Treviso
Aquileia
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Aquilea
Venezia
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Venedig
Riviera del Brenta (Brenta-Kanal)
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Dolo
Grado
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Grado
Chioggia
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Chioggia
Piazza Della Libertà
Touristenattraktionen
Udine
Cividale del Friuli
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Cividale del Friuli
Duino
Architektonische Highlights
Duino-Aurisina

    Geographical

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    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Weinlokale

    Landschaftliche Highlights

    Museen

    Erlebnis- und Themenparks

    Cafés


  • Isola di Murano

    Geographical
    • © eZeePics Studio, Thinkstock

    Berühmt ist der aus fünf Inseln bestehende, seit rund 1400 Jahren besiedelte Ort wegen seiner Glasindustrie. Zu empfehlen ist der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo del Vetro. Sehenswert: die romanische Kathedrale Santi Maria e Donato.

    • Venezia
    • © eZeePics Studio, Thinkstock

    Berühmt ist der aus fünf Inseln bestehende, seit rund 1400 Jahren besiedelte Ort wegen seiner Glasindustrie. Zu empfehlen ist der Besuch in einem der Ateliers sowie im Museo del Vetro. Sehenswert: die romanische Kathedrale Santi Maria e Donato.

    • Venezia

  • Giudecca

    Geographical
    • © kavalenkava, Shutterstock

    Eigentlich besteht diese der Altstadt südlich vorgelagerte Insel aus acht miteinander verbundenen Eilanden. Im Mittelalter lebten hier die aus der Stadt verbannten giudei, die Juden (daher vermutlich der Name). Später bauten reiche Venezianer hier ihre Sommervillen, im 19.Jh. schließlich ließen sich Gewerbe und Industrie nieder. Heute besucht man den verwaltungstechnisch zu Dorsoduro zählenden Stadtteil v.a. der beiden Palladio-Kirchen Redentore und Zitelle wegen.

    • Venezia
    • © kavalenkava, Shutterstock

    Eigentlich besteht diese der Altstadt südlich vorgelagerte Insel aus acht miteinander verbundenen Eilanden. Im Mittelalter lebten hier die aus der Stadt verbannten giudei, die Juden (daher vermutlich der Name). Später bauten reiche Venezianer hier ihre Sommervillen, im 19.Jh. schließlich ließen sich Gewerbe und Industrie nieder. Heute besucht man den verwaltungstechnisch zu Dorsoduro zählenden Stadtteil v.a. der beiden Palladio-Kirchen Redentore und Zitelle wegen.

    • Venezia

  • Cimitero di San Michele

    Touristenattraktionen
    • Cimitero di San Michele© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.

    • Cimitero di San Michele© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Auf halbem Weg zwischen Fondamente Nove und Murano liegt Venedigs Friedhofsinsel. Hinter ihrer Backsteinmauer ruhen neben tausenden namenlosen Venezianern u. a. der Komponist Igor Strawinsky, der Dichter Ezra Pound und der Impresario Sergej Diaghilew.


  • Piazza San Marco

    Touristenattraktionen
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.

    • Piazza San Marco, 30170 Venezia
    • © Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Napoleons Diktum vom "schönsten Salon der Welt" hat seine Gültigkeit auch gut zwei Jh.e später nicht verloren. Der 175 m lange, leicht trapezförmige Markusplatz ist fürwahr einzigartig, die Vielfalt an Stimmungen, die man auf ihm im Wechsel der Tages- und Jahreszeiten erleben kann, enorm. Er war Schauplatz unzähliger Prozessionen wie auch weltlicher Feste. Bis heute ist die Piazza Bühne der Eitelkeiten für Einheimische und Zugereiste. Und während der seltenen Stunden an nebligen Wintertagen oder in tiefer Nacht, in denen sie, von den üblichen Massen verwaist, in sich ruht, dient sie vereinzelten Traumwandlern als magische Kulisse.

    • Piazza San Marco, 30170 Venezia

  • Ponte di Rialto

    Touristenattraktionen
    • Ponte di Rialto© MAIRDUMONT

    Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.

    • Ponte di Rialto, 30125 Venezia
    • Ponte di Rialto© MAIRDUMONT

    Als Treffpunkt oder Fotomotiv weltberühmt - das ist die Rialtobrücke. In ihrer heutigen Form aus istrischem Stein wurde die Brücke, die die Bezirke San Marco und San Polo verbindet, im ausgehenden 16.Jh. als Ersatz für ihre hölzerne, schon recht morsche Vorgängerin errichtet. Sie bildete bis in die Mitte des 19.Jhs. den einzigen Fußgängerweg über den Canal Grande. Ihr Architekt war ein gewisser Antonio da Ponte, der sich seinerzeit mit seinem zwar recht plumpen, dafür aber sehr soliden und dem Schiffsverkehr genügend Raum lassenden Entwurf gegen prominente Konkurrenten wie Michelangelo, Palladio, Sansovino und Scamozzi durchzusetzen vermochte.

    • Ponte di Rialto, 30125 Venezia

  • Basilica di San Marco

    Architektonische Highlights
    • Basilica di San Marco© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Warteschlange? Nö!

    Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.

    • Basilica di San Marco© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Warteschlange? Nö!

    Mehr Prunk geht nicht: Fünf Kuppeln, maßwerkverzierte Bögen und Fenster, Mosaike, Ikonen, ein Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus, Bronzefiguren ohne Ende – noch Fragen? Den Kern des Markusdoms bildet immer noch jener im 11.Jh. über dem Grundriss eines griechischen Kreuzes errichtete Bau, in dem seinerzeit die identitätsstiftende Reliquie der Stadt aufbewahrt wurde: die im ägyptischen Alexandria entwendeten Gebeine des hl. Markus. Die Hauptattraktionen: die unvergleichlichen, leider überwiegend von Teppichen bedeckten Steinmosaike; im Chorbereich (Zugang gegen ein Extraticket rechts über die Cappella di San Clemente) die reich verzierte, dreitürige Ikonostase; der Hochaltar mit dem Sarkophag des hl. Markus; Sansovinos Sakristeitür sowie seine Bronzefiguren; das kostbarste Kleinod, die Pala d’Oro – ein zwischen dem 10.und 14.Jh. aus Gold und Email gefertigter, mit Aberhunderten Edelsteinen besetzter Altaraufsatz. Und natürlich die grandiosen Mosaike: Sie illustrieren auf über 4000 m2 Geschehnisse aus dem Alten und Neuen Testament. Um sie auch im Detail aus der Nähe betrachten zu können, steig am besten vom inneren Hauptportal aus auf die Galerie hoch. Den reichsten byzantinischen Gold- und Silberschatz der Welt gibt es im Tesoro, der Schatzkammer, zu sehen (wie für die Pala d’Oro ist auch hier ein kleiner Extraeintritt zu bezahlen). Er stammt zum größten Teil aus Konstantinopel, das die Venezianer im Jahr 1204 plünderten. Obwohl ein großer Teil seiner Bestände von Napoleon geraubt und eingeschmolzen wurde, umfasst der Tesoro eine immer noch imposante Sammlung liturgischer Geräte, Reliquiare und Schnitzarbeiten. Unbedingt aus der Nähe anschauen musst du dir auch die Quadriga: vier weltberühmte Bronzepferde, die vermutlich aus dem antiken Rom stammen. Und dann wären da noch die Mosaike an den Innenwänden, Bögen und Kuppeln der Basilika. Sie zeigen Szenen aus dem Alten (in der Vorhalle) und dem Neuen Testament (im dreischiffigen Innenraum). Highlights: die Darstellung des hl. Geists als Taube mit den zwölf Aposteln in der dem Haupteingang nächsten Kuppel, das Passionsgewölbe mit Motiven des vorösterlichen Geschehens, die Himmelfahrtskuppel, in deren Zenit der Erlöser in einem von Engeln gestützten Sternenkreis schwebt, sowie, in der Chorkuppel, Christus als Segen spendender Pantokrator, also als „Weltenherrscher“. Wer will schon seine Zeit mit Anstehen vertrödeln, während es drinnen so viel zu sehen gibt? Überspring einfach die endlose Schlange vor dem Dom, indem du online ein Skip-the-line-Ticket kaufst. Oder gönn dir gleich das volle Programm mit geführter Tour und Zugang zur Terrasse. Achtung: Die Mitnahme von jeglichem Gepäck in die Kirche ist untersagt.


  • Palazzo Ducale

    Architektonische Highlights
    • Palazzo Ducale© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Top secret und du bist dabei

    Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.

    • Palazzo Ducale© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Top secret und du bist dabei

    Der Palast der Paläste, Machtzentrum der Politik und Gesetzgebung, höchstes Symbol venezianischer Zivilisation. 120 Dogen haben von hier aus während fast 1000 Jahren die Geschicke der Seerepublik gelenkt. Heute ist er so zu sehen, wie er im 14.und 15.Jh. gestaltet wurde: gotisch. Schon die kolossale, mit Marmor verkleidete, im unteren Bereich von zahllosen zierlichen Säulen und Bögen durchsetzte Fassade hat ein „Wow” verdient. Schau dir die Skulpturengruppen „Adam und Eva“ und die „Trunkenheit Noahs“ an den Ecken des Südflügels sowie die Szenen an jedem einzelnen der Dutzende Säulenkapitelle genau an – einfach wunderschön! Und erst das Innere des Dogenpalasts! Du gehst durch das Hauptportal, die Porta della Carta, in den Innenhof, der vom zweigeschossigen Triumphtor Arco Foscari und der Scala dei Giganti beherrscht wird, die zwei Statuen des Neptun und Mars von Jacopo Sansovino bewachen. Natürlich haben im Dogenpalast nur die Besten der Besten den Pinsel schwingen dürfen. Auf ihren Wandgemälden haben die bedeutendsten Maler des 16.Jhs., allen voran Tintoretto, Tizian und Paolo Veronese, die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte festgehalten, von den Mythen der Gründungszeit bis zu den großen militärischen Erfolgen. Am beeindruckendsten ist die Sala del Maggior Consiglio. In diesem 54 × 25 m großen Raum tagte der aus bis zu 1800 Mitgliedern bestehende Große Rat und wählte die hohen Staatsbeamten und Männer der Signoria. Ein Blickfang ist Tintorettos Paradiesbild an der Stirnseite, das mit 7 × 22 m größte Leinwandbild der Welt. Zum Schluss gehst du wie früher die Gefangenen über die Seufzerbrücke in den Kerker. Brr, das gruselt! Wer jetzt noch nicht genug hat, bucht einen der (auf Italienisch, Französisch und Englisch) geführten Rundgänge auf „geheimen Wegen“, den Itinerari Segreti; das geht online bis spätestens 48 Stunden vorher (Besichtigung des Dogenpalasts inbegriffen). Bei diesen Spezialrundgängen kommst du sogar in die Zwischendecke des Großen Ratssaals, die Amtsräume des Großkanzlers, die Geheimarchive und in jene „Bleikammern“ (piombi), in denen einst auch Giacomo Casanova schmorte.


  • Do Mori

    Weinlokale
    • international

    Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der Bar warten mehr als 100 exzellente Weine. Dazu gibts vielerlei "tramezzini" und andere Snacks.

    Über 500 Jahre hat dieses unweit des Fischmarkts am Rialto gelegene "bacaro" schon auf dem Buckel und ist damit Venedigs ältestes. Von der Decke hängen unzählige Töpfe und Kupferkessel, in der Bar warten mehr als 100 exzellente Weine. Dazu gibts vielerlei "tramezzini" und andere Snacks.


  • Santa Maria Gloriosa dei Frari

    Architektonische Highlights
    • Santa Maria Gloriosa dei Frari© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.

    • Santa Maria Gloriosa dei Frari© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die "Frari", wie Santa Maria Gloriosa dei Frari meist kurz genannt wird, ist neben der Dominikanerkirche Santi Giovanni e Paolo die zweite große gotische Bettelordenskirche der Stadt. Im Kontrast zu der sich selbst auferlegten Bescheidenheit und zu den sehr schlichten Außenmauern stellten ihre Bauherren, die Franziskaner, ihren Einfluss im Innenraum nicht gerade unter den Scheffel: Beim Rundgang entpuppt sich die Frari als Kunstschrein allerersten Ranges. In dem enormen Langhaus fällt sofort die Grabpyramide des Bildhauers Antonio Canova ins Auge. Vis-à-vis befinden sich das Grab Tizians und dessen sogenannte Pesaro-Madonna. In den Chorkapellen bzw. der Sakristei hängen kostbare Altarblätter von Bartolomeo Vivarini und Giovanni Bellini, steht eine Johannes-Skulptur von Donatello und liegt der Komponist Claudio Monteverdi bestattet. Den unwiderstehlichen Blickfang bildet aber die über dem Hochaltar schwebende Assunta ("Mariä Himmelfahrt"), ein Geniestreich Tizians, der durch seine grandiose Farbgebung und die zur Entstehungszeit völlig neuartige, dramatisch himmelwärts strebende Komposition der Malkunst gegen Ende der Renaissance bereits den Weg in Richtung Barock wies.


  • Canal Grande

    Touristenattraktionen
    • Canal Grande© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.

    • 30100 Venezia
    • Canal Grande© Sabine Lubenow, DuMont Reisebildportal

    Die meisten Venedigbesucher erhalten ihren ersten nachhaltigen Eindruck von der Schönheit und Einmaligkeit dieser Stadt an Bord eines vaporetto auf dem Canal Grande. Wer diese gewundene Wasserstraße zwischen der goldkugelbekrönten Dogana da Mar, der alten Zollstation, und dem Bahnhof beziehungsweise dem Parkhaus auf dem Piazzale Roma befährt, bewegt sich durch ein Spalier von prachtvollen Palast- und Kirchenfassaden.

    • 30100 Venezia

  • Comacchio

    Geographical
    • © GoneWithTheWind, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Pinke Flatterwolken

    Auf Anhieb merkt man nicht, dass diese Wasserstadt (22 000 Ew.), das bedeutendste Zentrum der Region im Podelta, auf 13 Inselchen liegt. Der absolute Besuchermagnet ist die Trepponti im malerischen Zentrum, eine genial konstruierte Wehrbrücke von 1634, die über vier sich kreuzende Kanalarme führt. Die Tradition der Aalverarbeitung zeigt das Industriemuseum und Besucherzentrum Manifattura dei Marinati. Im November und Dezember werden hier die Aale geräuchert, den eingelegten Aal kann man in Dosen kaufen. Die Jungaale werden heute in Reservaten aufgezogen. Antike Funde, die die Sümpfe freigaben – im Delta lebten schon die Etrusker und die Römer, etwa in der nahen antiken Hafenstadt Spina –, sind im suggestiv gestalteten Museo Delta Antico in einem Spital aus dem 18.Jh. zu bestaunen. Faszinierender Höhepunkt ist die komplett erhaltene Ladung eines römischen Frachtschiffs, das 1981 hier gefunden wurde: Amphoren, Bleibarren, Lederkleidung, Taschen, Sandalen, Geschirr. In netten Lokalen mit Terrassen sitzt man zum Risotto- und Aalessen an den Kanälen. Im Süden Comacchios führt ein Sträßchen zur ehemaligen Fischfangstation Casone Foce tief in die Valli di Comacchio hinein, eine Landschaft aus Kanälen, die Fischerhütten und große Wiegenetze säumen, aus urbar gemachten Feldern, aus Schilfinseln, Fischzuchtteichen und Brackseen. Hier und dort sieht man halb versunkene casoni, einstige Fischzuchtstationen. Diese faszinierende Landschaft mit ihrem Vogelreichtum, darunter eine große, nicht zu übersehende Kolonie rosafarbener Flamingos, kann man zwischen April und Oktober auch mit Ausflugsbooten erkunden. In Comacchio selbst starten von der Darsena dei Cappuccini aus am Wochenende elektrische Ausflugsboote durch die Kanäle. Ausflüge zu Wasser, per Rad oder zu Pferd zum Birdwatching bietet Primavera Slow an.

    • © GoneWithTheWind, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Pinke Flatterwolken

    Auf Anhieb merkt man nicht, dass diese Wasserstadt (22 000 Ew.), das bedeutendste Zentrum der Region im Podelta, auf 13 Inselchen liegt. Der absolute Besuchermagnet ist die Trepponti im malerischen Zentrum, eine genial konstruierte Wehrbrücke von 1634, die über vier sich kreuzende Kanalarme führt. Die Tradition der Aalverarbeitung zeigt das Industriemuseum und Besucherzentrum Manifattura dei Marinati. Im November und Dezember werden hier die Aale geräuchert, den eingelegten Aal kann man in Dosen kaufen. Die Jungaale werden heute in Reservaten aufgezogen. Antike Funde, die die Sümpfe freigaben – im Delta lebten schon die Etrusker und die Römer, etwa in der nahen antiken Hafenstadt Spina –, sind im suggestiv gestalteten Museo Delta Antico in einem Spital aus dem 18.Jh. zu bestaunen. Faszinierender Höhepunkt ist die komplett erhaltene Ladung eines römischen Frachtschiffs, das 1981 hier gefunden wurde: Amphoren, Bleibarren, Lederkleidung, Taschen, Sandalen, Geschirr. In netten Lokalen mit Terrassen sitzt man zum Risotto- und Aalessen an den Kanälen. Im Süden Comacchios führt ein Sträßchen zur ehemaligen Fischfangstation Casone Foce tief in die Valli di Comacchio hinein, eine Landschaft aus Kanälen, die Fischerhütten und große Wiegenetze säumen, aus urbar gemachten Feldern, aus Schilfinseln, Fischzuchtteichen und Brackseen. Hier und dort sieht man halb versunkene casoni, einstige Fischzuchtstationen. Diese faszinierende Landschaft mit ihrem Vogelreichtum, darunter eine große, nicht zu übersehende Kolonie rosafarbener Flamingos, kann man zwischen April und Oktober auch mit Ausflugsbooten erkunden. In Comacchio selbst starten von der Darsena dei Cappuccini aus am Wochenende elektrische Ausflugsboote durch die Kanäle. Ausflüge zu Wasser, per Rad oder zu Pferd zum Birdwatching bietet Primavera Slow an.


  • Grotta Gigante

    Landschaftliche Highlights
    • © Corrado Pravisano, Shutterstock

    500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.

    • © Corrado Pravisano, Shutterstock

    500 Schritte führen Besucher 100 m in die Tiefe. Die Grotte ist 120 m tief, 107 m hoch, 280 m lang und 65 m breit. erreichbar mit dem Buslinie 43, Haltestelle Borgo Grotta Gigante.


  • Cappella degli Scrovegni

    Museen
    • © Tomasz Guzowski, Shutterstock

    Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.

    • © Tomasz Guzowski, Shutterstock

    Erbaut auf Anordnung von Enrice Scrogevini 1303 bis 1305 in Erinnerung an seinen Vater Reginaldo. Giotto malte die Fresken, die auf 38 Tafeln das Leben Jesu und Mariens zeigen.


  • Mirabilandia

    Erlebnis- und Themenparks
    • © lafoto, Shutterstock

    Dieser sehr beliebte, riesige Vergnügungspark in Savio bei Ravenna ist eine Mischung aus Disneyland, Riesenkirmes und Spaßbad.

    • © lafoto, Shutterstock

    Dieser sehr beliebte, riesige Vergnügungspark in Savio bei Ravenna ist eine Mischung aus Disneyland, Riesenkirmes und Spaßbad.


  • Caffè degli Specchi

    Cafés

    Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia findest du das elegante Caffè degli Specchi.

    Die österreichische Kaffeehaustradition der k. u. k. Zeit hat ein paar wunderbare historische Cafés hinterlassen. An der Piazza dell’Unità d’Italia findest du das elegante Caffè degli Specchi.


  • Mausoleum der Galla Placidia

    Touristenattraktionen
    • © fritz16, Shutterstock

    Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.

    • © fritz16, Shutterstock

    Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.


  • Tempio Malatestiano

    Architektonische Highlights
    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.

    • © Aliaksandr Antanovich, Shutterstock

    Ein Muss: das eindrucksvolle Innere der eleganten Renaissancekirche mit einem Malatesta-Porträt von Piero della Francesca.


  • Campanile di San Marco

    Architektonische Highlights
    • © chrisdorney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kopf hoch, hier gibts was zu gucken

    Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.

    • © chrisdorney, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kopf hoch, hier gibts was zu gucken

    Bequem mit dem Lift gehts hinauf auf den berühmten Turm, den der legendäre Kaiser Friedrich III. noch per Pferd erklomm, um seine Macht zu demonstrieren; Napoleon soll es ihm nachgetan haben. Ein toller Blick über Venedigs Dächer ist garantiert. Das Panorama verschafft sowohl eine erste, sehr hilfreiche Gesamtorientierung als auch ein Gefühl für die einzigartige Lage und Struktur der Lagunenstadt. Ursprünglich im 10.Jh. errichtet und im 12.beträchtlich erhöht, stürzte das fast 100 m hohe Wahrzeichen 1902 ein, wurde aber aus dem ursprünglichen Material umgehend wieder aufgebaut. Während du vor der Kasse Schlange stehst, schau einfach mal hoch zu der um 1540 von Jacopo Sansovino erbauten Loggetta – ein echtes Prachtstück! Unter ihren Arkaden, einem architektonischen Gegenstück zur „Gigantentreppe“ Scala dei Giganti im Dogenpalast vis-à-vis, haben sich einst Venedigs Adlige zum Plausch getroffen.


  • Brisighella

    Geographical
    • © Vivida Photo PC, Shutterstock

    Von Faenza geht es 13 km hinauf in den Apennin ins mittelalterliche Brisighella, zauberhaft zur Pfirsichblüte im März und April. Über die Dächer ragen der Uhrturm und die Burg aus dem 15.Jh. Im Ort führt die pittoreske Bogengasse Via degli Asini durch die alten Häuser. Brisighella ist ein Schlemmerziel wegen seines Olivenöls, seiner zahlreichen Schlemmerfeste das ganze Jahr über, allen voran die Feste Medioevali Anfang Juni, und wegen einer Reihe guter Restaurants. 8 km weiter nordwestlich gelangt man zum Thermalkurort Riolo Terme, dessen 140 Jahre alte Thermaltradition mit dem gut ausgestatteten, modernen Wellnesszentrum Spa Thermarium in schönem Park in der Gegenwart angekommen ist. Und zum Aperitif mit würzigem Craftbier, den guten lokalen Weinen, Schinken- und Käseplatten geht es auf den Turm ins Torrino zwischen die Zinnen der mittelalterlichen Wehrburg.

    • © Vivida Photo PC, Shutterstock

    Von Faenza geht es 13 km hinauf in den Apennin ins mittelalterliche Brisighella, zauberhaft zur Pfirsichblüte im März und April. Über die Dächer ragen der Uhrturm und die Burg aus dem 15.Jh. Im Ort führt die pittoreske Bogengasse Via degli Asini durch die alten Häuser. Brisighella ist ein Schlemmerziel wegen seines Olivenöls, seiner zahlreichen Schlemmerfeste das ganze Jahr über, allen voran die Feste Medioevali Anfang Juni, und wegen einer Reihe guter Restaurants. 8 km weiter nordwestlich gelangt man zum Thermalkurort Riolo Terme, dessen 140 Jahre alte Thermaltradition mit dem gut ausgestatteten, modernen Wellnesszentrum Spa Thermarium in schönem Park in der Gegenwart angekommen ist. Und zum Aperitif mit würzigem Craftbier, den guten lokalen Weinen, Schinken- und Käseplatten geht es auf den Turm ins Torrino zwischen die Zinnen der mittelalterlichen Wehrburg.


  • Ravenna

    Geographical
    • © GoneWithTheWind, Shutterstock

    Den Mittelpunkt der Stadt, in der Dante einst seine "Göttliche Komödie" schrieb, ist die Piazza del Popolo. Ravennas größte Schätze sind die frühchristlichen Bauten aus dem 5.und 6.Jh., darunter die Kirche San Vitale oder die Palastkirche Theoderichs, beide mit schönen byzantinischen Mosaiken.

    • © GoneWithTheWind, Shutterstock

    Den Mittelpunkt der Stadt, in der Dante einst seine "Göttliche Komödie" schrieb, ist die Piazza del Popolo. Ravennas größte Schätze sind die frühchristlichen Bauten aus dem 5.und 6.Jh., darunter die Kirche San Vitale oder die Palastkirche Theoderichs, beide mit schönen byzantinischen Mosaiken.


  • Ferrara

    Geographical
    • Ferrara© MAIRDUMONT

    Die autofreie Altstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und raubt einem mit vielen großartigen Bauten den Atem. Sie gruppieren sich um die Wasserburg des Castello Estense. Der Dom San Giorgio aus weißem und rosa Marmor erregt mit seinen gotischen und romanischen Elementen Aufmerksamkeit.

    • Ferrara© MAIRDUMONT

    Die autofreie Altstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und raubt einem mit vielen großartigen Bauten den Atem. Sie gruppieren sich um die Wasserburg des Castello Estense. Der Dom San Giorgio aus weißem und rosa Marmor erregt mit seinen gotischen und romanischen Elementen Aufmerksamkeit.


  • Treviso

    Geographical
    • © Romenta, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da hast du den Salat

    Von grün umwucherten Flüssen und Kanälen durchzogen, präsentiert sich Treviso (84 000 Ew.) wunderbar beschaulich. Dazu kommen mittelalterliche Palazzi, ein Dom mit einem Altarbild von Tizian und eine beachtliche Gemäldesammlung im Exkonvent Santa Caterina. In der alteingesessenen Trattoria Toni del Spin isst man Stockfisch (baccalà) oder den gegrillten Radicchio Trevisano, die Spezialität der Stadt.

    • 31100 Treviso
    • © Romenta, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Da hast du den Salat

    Von grün umwucherten Flüssen und Kanälen durchzogen, präsentiert sich Treviso (84 000 Ew.) wunderbar beschaulich. Dazu kommen mittelalterliche Palazzi, ein Dom mit einem Altarbild von Tizian und eine beachtliche Gemäldesammlung im Exkonvent Santa Caterina. In der alteingesessenen Trattoria Toni del Spin isst man Stockfisch (baccalà) oder den gegrillten Radicchio Trevisano, die Spezialität der Stadt.

    • 31100 Treviso

  • Aquileia

    Geographical
    • © Pablo Debat, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Kacheln ganz groß

    An der baumgesäumten Provinzstraße 352, der alten Römerstraße Augusta Giulia, die durch eine platte, weite Ackerlandschaft auf die Küste und die Lagune von Grado zuführt, liegt Aquileia – oder genauer gesagt: seine Überbleibsel. Denn wo sich vor zwei Jahrtausenden dieser legendäre Adriahafen befunden hatte, das Handelsscharnier zwischen Donauraum und Rom mit mehr als 100 000 Ew. und pulsierendem Leben, verliert sich heute ein kleines Dorf von knapp 3000 Seelen. Ruinen sind übrig geblieben und kostbare Fundstücke, die Aufschluss geben über das damalige Leben und die feinen Handelswaren Aquileias. Nach dem Zerfall des Römischen Imperiums bekam Aquileia eine zweite Chance als Sitz des Patriarchen (so lautete die byzantinische Bezeichnung für den Bischof), dessen Amtsbereich den ganzen Nordosten umfasste. Aus dieser Zeit ist die Basilika mit ihrem herrlichen Mosaikfußboden erhalten. Links und rechts der Via Augusta Giulia verteilen sich die Überreste des alten Aquileia: Ins Auge fallen gleich am Straßenrand das elegante Mausoleum aus dem 1.Jh. v. Chr. und die Säulenzeile des Forums. Dem Schild „sepolcreto“ folgend, entdeckt man inmitten von Gemüsegärten einen römischen Friedhof mit fünf steinernen Familiengräbern. Schon von Weitem sieht man den romanischen Kirchturm (73 m) der Basilica. Noch zur Zeit Konstantins im 4.Jh. war sie in der damals typischen Form einer Hallenbasilika entstanden. Aus jener Zeit stammt auch der schönste, größte und besterhaltene Mosaikfußboden des Abendlands im Zentrum der Kirche mit frühchristlichen Motiven und Symbolen. Zwei sehenswerte Krypten mit Fresken und Ausgrabungen zeigen die Spuren der frühchristlichen Anfänge. Den Kirchturm kann man besteigen. Bei guter Sicht hast du einen tollen Fernblick – und von hier oben kannst du auch gut den Grundriss der römischen Stadt erkennen. In einer Villa des 19.Jhs. ist im frisch restaurierten Museo Archeologico Nazionale eine spektakuläre Sammlung zu bewundern, darunter Waffen, Gold und Schmuck. Außerdem wird das Relikt eines 1972 bei Monfalcone gefundenen römischen Schiffs gezeigt. Das Museo Paleocristiano Nazionale zeigt sehenswerte Fundstücke aus der frühchristlichen Zeit Aquileias.

    • 33051 Aquilea
    • © Pablo Debat, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Kleine Kacheln ganz groß

    An der baumgesäumten Provinzstraße 352, der alten Römerstraße Augusta Giulia, die durch eine platte, weite Ackerlandschaft auf die Küste und die Lagune von Grado zuführt, liegt Aquileia – oder genauer gesagt: seine Überbleibsel. Denn wo sich vor zwei Jahrtausenden dieser legendäre Adriahafen befunden hatte, das Handelsscharnier zwischen Donauraum und Rom mit mehr als 100 000 Ew. und pulsierendem Leben, verliert sich heute ein kleines Dorf von knapp 3000 Seelen. Ruinen sind übrig geblieben und kostbare Fundstücke, die Aufschluss geben über das damalige Leben und die feinen Handelswaren Aquileias. Nach dem Zerfall des Römischen Imperiums bekam Aquileia eine zweite Chance als Sitz des Patriarchen (so lautete die byzantinische Bezeichnung für den Bischof), dessen Amtsbereich den ganzen Nordosten umfasste. Aus dieser Zeit ist die Basilika mit ihrem herrlichen Mosaikfußboden erhalten. Links und rechts der Via Augusta Giulia verteilen sich die Überreste des alten Aquileia: Ins Auge fallen gleich am Straßenrand das elegante Mausoleum aus dem 1.Jh. v. Chr. und die Säulenzeile des Forums. Dem Schild „sepolcreto“ folgend, entdeckt man inmitten von Gemüsegärten einen römischen Friedhof mit fünf steinernen Familiengräbern. Schon von Weitem sieht man den romanischen Kirchturm (73 m) der Basilica. Noch zur Zeit Konstantins im 4.Jh. war sie in der damals typischen Form einer Hallenbasilika entstanden. Aus jener Zeit stammt auch der schönste, größte und besterhaltene Mosaikfußboden des Abendlands im Zentrum der Kirche mit frühchristlichen Motiven und Symbolen. Zwei sehenswerte Krypten mit Fresken und Ausgrabungen zeigen die Spuren der frühchristlichen Anfänge. Den Kirchturm kann man besteigen. Bei guter Sicht hast du einen tollen Fernblick – und von hier oben kannst du auch gut den Grundriss der römischen Stadt erkennen. In einer Villa des 19.Jhs. ist im frisch restaurierten Museo Archeologico Nazionale eine spektakuläre Sammlung zu bewundern, darunter Waffen, Gold und Schmuck. Außerdem wird das Relikt eines 1972 bei Monfalcone gefundenen römischen Schiffs gezeigt. Das Museo Paleocristiano Nazionale zeigt sehenswerte Fundstücke aus der frühchristlichen Zeit Aquileias.

    • 33051 Aquilea

  • Venezia

    Geographical
    • © Yasonya, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Addio, Warteschlange!

    Die Stadt (53 000 Ew.) auf dem Wasser, eine der schönsten und eigentümlichsten der Welt, zieht jedes Jahr 19 Mio. Besucher an – weshalb für besucherstarke Tage eine Zutrittsgebühr für Tagesgäste eingeführt wurde. Mit dem Citypass Venezia Unica planst und buchst du den Besuch bequem vom Sofa aus.

    • © Yasonya, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Addio, Warteschlange!

    Die Stadt (53 000 Ew.) auf dem Wasser, eine der schönsten und eigentümlichsten der Welt, zieht jedes Jahr 19 Mio. Besucher an – weshalb für besucherstarke Tage eine Zutrittsgebühr für Tagesgäste eingeführt wurde. Mit dem Citypass Venezia Unica planst und buchst du den Besuch bequem vom Sofa aus.


  • Riviera del Brenta (Brenta-Kanal)

    Touristenattraktionen
    • © Andrea Mangoni, Shutterstock
    • © Andrea Mangoni, Shutterstock

    Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.

    • © Andrea Mangoni, Shutterstock
    • © Andrea Mangoni, Shutterstock

    Der Brentakanal mündet südlich der Lagune von Venedig bei Chioggia ins Meer. Der Ausflug an seinen Ufern entlang 30 km stromabwärts bis nach Venedig – per Rad, per Bus, per Auto oder mit dem Motorschiff Burchiello – lässt etwas von der vergangenen, luxuriös-eleganten Sommerfrische der reichen Patrizierfamilien von Venedig des 16.bis 18.Jhs. erahnen. Wunderschöne Villen stehen in Parkanlagen am von Trauerweiden gesäumten Ufer, einige besonders schöne, mit Fresken ausgemalte kann man besichtigen, z. B. die Villa La Malcontenta und die Villa Widmann-Foscari bei Mira oder die Villa Pisani bei Stra. Schiffsausflüge zwischen Padua und Venedig mit Villenbesuch und Mittagessen organisiert Il Burchiello in Padua.


  • Grado

    Geographical
    • © Roberta Patat, Shutterstock
    • © Roberta Patat, Shutterstock

    Wer neben Sandstrand und der modernen Erschließung durch Hotels, Ferienwohnungen und Badeanstalten auch noch das malerisch Verwinkelte eines alten Städtchens sucht, der ist in Grado (9000 Ew.) genau richtig. Über einen rund 5 km langen Straßendamm gelangt man in das uralte Lagunenstädtchen am Meer. Der Spaziergang durch die Altstadt führt durch Gassen und über kleine Plätze und vorbei an geduckten, alten Fischerhäusern am Hafenkanal entlang. Von hier legen auch die Ausflugsboote in die Lagunen ab. Im Sommer sitzt man lauschig auf den Plätzen und schleckt ein gelato oder lässt sich eines der frischen Fischgerichte schmecken. Grado und das nahe Aquileia waren schon unter den Römern bedeutende Siedlungen, so auch im Mittelalter, als hier im 5.Jh. die ersten Zentren des frühen Christentums entstanden, mit den damals noch byzantinisch orientierten Bischöfen, Patriarchen genannt. Die alten Kirchen zeugen davon. Unter den Habsburgern entwickelte sich Grado zum Adriaseebad.

    • 34073 Grado
    • © Roberta Patat, Shutterstock
    • © Roberta Patat, Shutterstock

    Wer neben Sandstrand und der modernen Erschließung durch Hotels, Ferienwohnungen und Badeanstalten auch noch das malerisch Verwinkelte eines alten Städtchens sucht, der ist in Grado (9000 Ew.) genau richtig. Über einen rund 5 km langen Straßendamm gelangt man in das uralte Lagunenstädtchen am Meer. Der Spaziergang durch die Altstadt führt durch Gassen und über kleine Plätze und vorbei an geduckten, alten Fischerhäusern am Hafenkanal entlang. Von hier legen auch die Ausflugsboote in die Lagunen ab. Im Sommer sitzt man lauschig auf den Plätzen und schleckt ein gelato oder lässt sich eines der frischen Fischgerichte schmecken. Grado und das nahe Aquileia waren schon unter den Römern bedeutende Siedlungen, so auch im Mittelalter, als hier im 5.Jh. die ersten Zentren des frühen Christentums entstanden, mit den damals noch byzantinisch orientierten Bischöfen, Patriarchen genannt. Die alten Kirchen zeugen davon. Unter den Habsburgern entwickelte sich Grado zum Adriaseebad.

    • 34073 Grado

  • Chioggia

    Geographical
    • © StevanZZ, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Noch mal Glück gehabt

    Das Inselstädtchen (47 000 Ew.) ist eine zauberhafte Miniaturausgabe Venedigs mit Bummelcharme, hatte früher aber mal eine mächtige Kriegs- und Handelsflotte. Heute ist es groß im Fischfang und in der Muschelzucht. Badeferien macht man in Sottomarina, der meerzugewandten Seite Chioggias mit breitem Sandstrand und Hotels. In der Kathedrale und den Kirchen San Domenico und San Giacomo kann man die sogenannten tolele bewundern, bunte, handbemalte Täfelchen, mit denen Gläubige sich für eine empfangene Gnade bedanken, etwa einen besonders guten Fischfang oder eine Rettung aus Seenot.

    • © StevanZZ, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Noch mal Glück gehabt

    Das Inselstädtchen (47 000 Ew.) ist eine zauberhafte Miniaturausgabe Venedigs mit Bummelcharme, hatte früher aber mal eine mächtige Kriegs- und Handelsflotte. Heute ist es groß im Fischfang und in der Muschelzucht. Badeferien macht man in Sottomarina, der meerzugewandten Seite Chioggias mit breitem Sandstrand und Hotels. In der Kathedrale und den Kirchen San Domenico und San Giacomo kann man die sogenannten tolele bewundern, bunte, handbemalte Täfelchen, mit denen Gläubige sich für eine empfangene Gnade bedanken, etwa einen besonders guten Fischfang oder eine Rettung aus Seenot.


  • Piazza Della Libertà

    Touristenattraktionen
    • © Alex DeG, Shutterstock

    Dank seines harmonischen Gefüges aus unterschiedlichen Elementen – Palazzi, Stufen, Statuen, die Loggia del Lionello und im Hintergrund das Kastell – wird der „Freiheitsplatz“ als schönster venezianischer Platz auf dem Festland gerühmt. Diesen einladenden Mittelpunkt der Stadt akzentuieren die hochelegante, rosa-weiß gestreifte Loggia del Lionello, das einstige Rathaus in typisch venezianischer Gotik, und der vom Uhrturm beherrschte Porticato San Giovanni, der den Platz mit seinem langen Renaissanceportikus auf schlanken, feinen Säulen säumt. Hinter der Loggia del Lionello beginnen die lebhaften Straßen Via Rialto und Via Mercato Vecchio, die an stattlichen Palazzi vorbei durch die Altstadt führen und zum Bummeln einladen.

    • Piazza Della Libertà, Udine
    • © Alex DeG, Shutterstock

    Dank seines harmonischen Gefüges aus unterschiedlichen Elementen – Palazzi, Stufen, Statuen, die Loggia del Lionello und im Hintergrund das Kastell – wird der „Freiheitsplatz“ als schönster venezianischer Platz auf dem Festland gerühmt. Diesen einladenden Mittelpunkt der Stadt akzentuieren die hochelegante, rosa-weiß gestreifte Loggia del Lionello, das einstige Rathaus in typisch venezianischer Gotik, und der vom Uhrturm beherrschte Porticato San Giovanni, der den Platz mit seinem langen Renaissanceportikus auf schlanken, feinen Säulen säumt. Hinter der Loggia del Lionello beginnen die lebhaften Straßen Via Rialto und Via Mercato Vecchio, die an stattlichen Palazzi vorbei durch die Altstadt führen und zum Bummeln einladen.

    • Piazza Della Libertà, Udine

  • Cividale del Friuli

    Geographical
    • © milosk50, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Je oller, je doller

    Wo der Fluss Natisone aus den Hügeln der Julischen Voralpen in die Ebene tritt, liegt das sympathische Städtchen Cividale (11 000 Ew.). Seine hellgrauen Häuser mit roten Ziegeldächern säumen den von üppigem Grün eingefassten Fluss; zur Kulisse gehören natürlich auch die Berge. Der Ponte del Diavolo, die Teufelsbrücke auf zwei geschwungenen Bogen, verbindet das Zentrum mit dem anderen Ufer. Als 568 die Langobarden im Nordosten auftauchten und sich hier niederließen, machten sie die römische Stadt Forum Julii (namengebend für Friuli/Friaul), das heutige Cividale, zum Zentrum ihres Herzogtums. Sie blieben 200 Jahre, lang genug, um künstlerisch interessante Zeugnisse zu hinterlassen, die Cividale bis heute hütet. An der Piazza del Duomo, die mit dem Palazzo Comunale aus dem 15.Jh. (heute Rathaus) und dem palladianischen Palazzo dei Provveditori Veneti das Herz der Stadt bildet, erhebt sich die schlichte Fassade des 1457 gotisch-venetisch begonnenen und im 16.Jh. im Stil der Renaissance vollendeten Doms Santa Maria Assunta. Höhepunkte im dreischiffigen Inneren sind ein Holzkruzifix aus dem 13.und der silberne Altarvorsatz aus dem 12.Jh. Vom rechten Seitenschiff geht es in das kleine, aber feine Museo Cristiano. Es zeigt Zeugnisse langobardischer Steinmetzkunst aus dem 8.Jh. Besonders schön ist der Altar von Herzog Ratchis mit Bibelszenen. Unter dem Haus der Via Monastero Maggiore 2 geht es hinab ins Ipogeo Celtico, zwei uralte Verliese. Waren sie eine keltische Grabstätte oder ein römischer Kerker? Dazu bleiben auch die beiden in die Wand gemeißelten Masken stumm. Geheimnisvoll und ein bisschen unheimlich ist es hier unten schon. Mehr Infos gibts beim Tourismusbüro Informacittà. Das Museo Archeologico Nazionale zeigt römische und romanische Steinmetzkunst und informiert in einer faszinierenden Ausstellung über das Leben sowie die Kunst der Langobarden und zeigt Goldschmuck und Waffen aus ihren Königsgräbern. Stimmungsvoll sind die kostenlosen Konzerte jeden ersten Sonntag im Monat. Schön über dem Fluss liegt der Tempietto Longobardo, das kleine, besonders gut erhaltene Gebetstempelchen der langobardischen Könige. Neben Fresken aus dem 12.–15.Jh. lohnen sich vor allem die Stuckdekorationen aus dem 8.Jh.: sechs grazile Frauenfiguren, die Heilige und Nonnen darstellen. Mitten in der Altstadt gibts im Al Monastero deftige friulanische Küche an der Feuerstelle, dem fogolar, und dazu passend regionale Weine.

    • 33043 Cividale del Friuli
    • © milosk50, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Je oller, je doller

    Wo der Fluss Natisone aus den Hügeln der Julischen Voralpen in die Ebene tritt, liegt das sympathische Städtchen Cividale (11 000 Ew.). Seine hellgrauen Häuser mit roten Ziegeldächern säumen den von üppigem Grün eingefassten Fluss; zur Kulisse gehören natürlich auch die Berge. Der Ponte del Diavolo, die Teufelsbrücke auf zwei geschwungenen Bogen, verbindet das Zentrum mit dem anderen Ufer. Als 568 die Langobarden im Nordosten auftauchten und sich hier niederließen, machten sie die römische Stadt Forum Julii (namengebend für Friuli/Friaul), das heutige Cividale, zum Zentrum ihres Herzogtums. Sie blieben 200 Jahre, lang genug, um künstlerisch interessante Zeugnisse zu hinterlassen, die Cividale bis heute hütet. An der Piazza del Duomo, die mit dem Palazzo Comunale aus dem 15.Jh. (heute Rathaus) und dem palladianischen Palazzo dei Provveditori Veneti das Herz der Stadt bildet, erhebt sich die schlichte Fassade des 1457 gotisch-venetisch begonnenen und im 16.Jh. im Stil der Renaissance vollendeten Doms Santa Maria Assunta. Höhepunkte im dreischiffigen Inneren sind ein Holzkruzifix aus dem 13.und der silberne Altarvorsatz aus dem 12.Jh. Vom rechten Seitenschiff geht es in das kleine, aber feine Museo Cristiano. Es zeigt Zeugnisse langobardischer Steinmetzkunst aus dem 8.Jh. Besonders schön ist der Altar von Herzog Ratchis mit Bibelszenen. Unter dem Haus der Via Monastero Maggiore 2 geht es hinab ins Ipogeo Celtico, zwei uralte Verliese. Waren sie eine keltische Grabstätte oder ein römischer Kerker? Dazu bleiben auch die beiden in die Wand gemeißelten Masken stumm. Geheimnisvoll und ein bisschen unheimlich ist es hier unten schon. Mehr Infos gibts beim Tourismusbüro Informacittà. Das Museo Archeologico Nazionale zeigt römische und romanische Steinmetzkunst und informiert in einer faszinierenden Ausstellung über das Leben sowie die Kunst der Langobarden und zeigt Goldschmuck und Waffen aus ihren Königsgräbern. Stimmungsvoll sind die kostenlosen Konzerte jeden ersten Sonntag im Monat. Schön über dem Fluss liegt der Tempietto Longobardo, das kleine, besonders gut erhaltene Gebetstempelchen der langobardischen Könige. Neben Fresken aus dem 12.–15.Jh. lohnen sich vor allem die Stuckdekorationen aus dem 8.Jh.: sechs grazile Frauenfiguren, die Heilige und Nonnen darstellen. Mitten in der Altstadt gibts im Al Monastero deftige friulanische Küche an der Feuerstelle, dem fogolar, und dazu passend regionale Weine.

    • 33043 Cividale del Friuli

  • Duino

    Architektonische Highlights
    • © Nicola Simeoni, Shutterstock

    Der Karst reicht dicht ans Wasser; hoch auf dem Felsen erhebt sich in atemraubender Lage das Schloss Duino, ursprünglich aus dem 14.Jh. und heute noch im Besitz der Adelsfamilie Thurn und Taxis. Hier, 20 km von Triest entfernt, war der Dichter Rainer Maria Rilke 1912 zu Gast, seine Spaziergänge in der Gischt des an die Felsen schlagenden Meers inspirierten ihn zu seinen „Duineser Elegien“. Der nach ihm benannte, berühmte Klippenspaziergang Sentiero Rilke beginnt an der Küstenstraße beim Touristenbüro von Sistiana und endet nach knapp 3 km in Duino. Hier im Ortskern geht es in die Burg mit ihren reich ausgestatteten Gemächern und einem schönen Park. Die Straße durchs Dorf führt hinunter an eine kleine, malerische Hafenbucht mit ein paar Fischerbooten, zwei Gasthäusern und zwei Restaurants. 4 km vor Duino geht es von der Küstenstraße ab hinunter an die Bucht von Si­stiana mit Yachthafen, Strand und einigen Beachbars, die im Sommer beliebte Treffpunkte mit abendlichem DJ-Set sind. Von Duino weiter Richtung Monfalcone zweigt die Küstenstraße nach 2 km hin- unter ins Villaggio dei Pescatori ab, einen rustikalen Flecken mit Segel- und Motorbooten an der Mündung des Flusses Timavo, der ein wenig landeinwärts nach seinem langen unterirdischen Verlauf durch den Karst hier ans Tageslicht tritt. Direkt auf den Klippen überm Meer bekocht hier eine Fischerfamilie ihre Gäste im Al Pescaturismo

    • © Nicola Simeoni, Shutterstock

    Der Karst reicht dicht ans Wasser; hoch auf dem Felsen erhebt sich in atemraubender Lage das Schloss Duino, ursprünglich aus dem 14.Jh. und heute noch im Besitz der Adelsfamilie Thurn und Taxis. Hier, 20 km von Triest entfernt, war der Dichter Rainer Maria Rilke 1912 zu Gast, seine Spaziergänge in der Gischt des an die Felsen schlagenden Meers inspirierten ihn zu seinen „Duineser Elegien“. Der nach ihm benannte, berühmte Klippenspaziergang Sentiero Rilke beginnt an der Küstenstraße beim Touristenbüro von Sistiana und endet nach knapp 3 km in Duino. Hier im Ortskern geht es in die Burg mit ihren reich ausgestatteten Gemächern und einem schönen Park. Die Straße durchs Dorf führt hinunter an eine kleine, malerische Hafenbucht mit ein paar Fischerbooten, zwei Gasthäusern und zwei Restaurants. 4 km vor Duino geht es von der Küstenstraße ab hinunter an die Bucht von Si­stiana mit Yachthafen, Strand und einigen Beachbars, die im Sommer beliebte Treffpunkte mit abendlichem DJ-Set sind. Von Duino weiter Richtung Monfalcone zweigt die Küstenstraße nach 2 km hin- unter ins Villaggio dei Pescatori ab, einen rustikalen Flecken mit Segel- und Motorbooten an der Mündung des Flusses Timavo, der ein wenig landeinwärts nach seinem langen unterirdischen Verlauf durch den Karst hier ans Tageslicht tritt. Direkt auf den Klippen überm Meer bekocht hier eine Fischerfamilie ihre Gäste im Al Pescaturismo