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Harrien Top Sehenswürdigkeiten




















Architektonische Highlights
Architektonische Highlights
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Zoologische Gärten
Kadrioru Loss
Architektonische Highlights © Igor Sokolov, Thinkstock
Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.
- A. Weizenbergi 37, Tallinn
- http://kadriorumuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
© Igor Sokolov, Thinkstock
Zar Peter I. ließ das pinkfarbene Barockschloss von 1718 an errichten, damit seine Gattin Katharina I. - und mit ihr die ganze Zarenfamilie - für sommerliche Aufenthalte in Tallinn eine angemessene Bleibe erhalten sollte. Aber als der Zar 1725 starb, war der Palast noch nicht fertiggestellt, und Katharina hatte es nie bis nach Tallinn geschafft. Doch der Bau blieb in der Familie und wurde schließlich 1736 vollendet. Künftige Generationen, von Peters Tochter Elisabeth bis zum letzten Zaren Nikolaus II., nutzten das Schloss gelegentlich als Sommersitz. Hauptbau und Nebenflügel beherbergen heute die Sammlung ausländischer Gemälde des Estnischen Kunstmuseums. Das prachtvollste Exponat ist aber das im Stil einer italienischen Villa erbaute Schloss selbst. Die Entwürfe stammten vom italienischen Architekten Niccolo Michetti, ausführender Architekt war Gaetano Ciavara, der auch die Dresdner Hofkirche baute. Besonders schön ist der reich geschmückte Weiße Saal mit üppiger, barocker Stuckdekoration, Wandmalereien und der mit Motiven aus Ovids "Metamorphosen" ausgemalten Decke. Im oberen Stockwerk residierte während der ersten Unabhängigkeit Estlands der Präsident. Im ehemaligen Küchengebäude ist eine beeindruckende Sammlung von mehr als 600 estnischen, russischen, chinesischen und europäischen Gemälden, Drucken, Keramiken sowie kostbarem Porzellan untergebracht. In einem sehr bescheiden anmutenden, Peeter I Majamuuseum genannten Cottage logierte Peter I. während der Bauarbeiten. Hier sind einige persönliche Gegenstände aus dem Besitz des Zaren sowie Möbel aus der Epoche ausgestellt. Der üppige Blumengarten hinter dem Schloss ist nach Plänen aus dem 18.Jh. neu angelegt worden.
- A. Weizenbergi 37, Tallinn
- http://kadriorumuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
Toomkirik
Architektonische Highlights © Ivan Varyukhin, Thinkstock
Die lutherische Domkirche ist eine von drei noch bestehenden Kirchen aus dem Mittelalter in Estland und somit eine der ältesten im ganzen Land. Im 13.Jh. wurde hier für die deutschen Ritter die Messe gelesen. Die gotische Fassade stammt aus dem 14.Jh., der Turm aus dem Barock. Einige der Kapellen wurden noch später hinzugefügt. Sehenswert sind die ebenfalls barocke Kanzel und die Grabmäler mit lebensgroßen Figuren der Toten - darunter viele Angehörige des deutschbaltischen Adels - und ihren Wappenschilden. Unter anderem liegen hier eine Tochter des schwedischen Monarchen Johann III. sowie Admiral Samuel Greigh, ein Liebhaber von Katharina der Großen, begraben.
- Toom-Kooli 6, 10130 Tallinn
- http://toomkirik.ee/
- +372 644 4140
- tallinna.toom@eelk.ee
© Ivan Varyukhin, Thinkstock
Die lutherische Domkirche ist eine von drei noch bestehenden Kirchen aus dem Mittelalter in Estland und somit eine der ältesten im ganzen Land. Im 13.Jh. wurde hier für die deutschen Ritter die Messe gelesen. Die gotische Fassade stammt aus dem 14.Jh., der Turm aus dem Barock. Einige der Kapellen wurden noch später hinzugefügt. Sehenswert sind die ebenfalls barocke Kanzel und die Grabmäler mit lebensgroßen Figuren der Toten - darunter viele Angehörige des deutschbaltischen Adels - und ihren Wappenschilden. Unter anderem liegen hier eine Tochter des schwedischen Monarchen Johann III. sowie Admiral Samuel Greigh, ein Liebhaber von Katharina der Großen, begraben.
- Toom-Kooli 6, 10130 Tallinn
- http://toomkirik.ee/
- +372 644 4140
- tallinna.toom@eelk.ee
Niguliste kirik
Architektonische Highlights © Ryhor Bruyeu, Thinkstock
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.
- Niguliste 3, Tallinn
- http://nigulistemuuseum.ekm.ee/
- +372 631 4330
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
© Ryhor Bruyeu, Thinkstock
Den spätgotischen Bau (13.Jh.) spendierten westfälische Kaufleute, Nikolaus ist Schutzpatron der Kaufleute und Seefahrer. Heute ist es ein Museum, dessen Prunkstücke die besondere Verbindung zu Lübeck belegen: Eine Replika des Lübecker Totentanzes – ein Altarbild, und der Hochaltar aus Lübeck, mit der ältesten erhaltenen Lübecker Stadtansicht.
- Niguliste 3, Tallinn
- http://nigulistemuuseum.ekm.ee/
- +372 631 4330
Raekoja
Architektonische Highlights © anshar73, Thinkstock
Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.
- Raekoja plats 1, Tallinn
- http://raekoda.tallinn.ee/
- +372 645 7900
© anshar73, Thinkstock
Der Rathausplatz ist damals wie heute Schnittpunkt des städtischen Lebens. Im Sommer finden Feste statt, Cafés stellen Tische ins Freie. Das Rathaus selbst ist das einzig erhaltene gotische Rathaus (1402) des Baltikums. Ganz oben über dem achteckigen Turm auf der Ostseite bewacht der Alte Thomas, eine Wetterfahne, die Stadt. Die Besichtigung des prachtvollen Inneren aus der Hansezeit lohnt. Ebenfalls sehenswert: die Alte Apotheke.
- Raekoja plats 1, Tallinn
- http://raekoda.tallinn.ee/
- +372 645 7900
Linnamüür
Architektonische Highlights © vasanty, Shutterstock
Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.
- Suur-Kloostri, Tallinn
- +372 644 9867
© vasanty, Shutterstock
Vom 13.Jh. an wurde die Unterstadt in die Burgbefestigung auf dem Domberg integriert, die Mauer dafür erweitert. Am Ende stand eines der größten Bollwerke des nordeuropäischen Mittelalters: 3 m dick, 16 m hoch, 46 Wehrtürme. Gut die Hälfte des Bauwerks ist erhalten und an mehreren Stellen begehbar (Nunne-Str.). Sehenswerte Türme: Kiek in de Kök | Mägdeturm (Neitsitorn) | Dicke Margarete mit Seefahrtsmuseum.
- Suur-Kloostri, Tallinn
- +372 644 9867
Raekoja plats
Touristenattraktionen © Tero Vesalainen, Shutterstock
Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.
- Raekoja plats, Tallinn
- +372 645 7777
© Tero Vesalainen, Shutterstock
Seit 800 Jahren ist dieser mittelalterliche Marktplatz das Herz der Stadt. Ihn säumen einige der schönsten gotischen Fassaden Tallinns. Mit seinen Kneipen und Cafés ist er bis heute zentraler Treffpunkt. Hier finden auch Wochen- und Weihnachtsmärkte statt. Hier liegt außerdem die Ratsapotheke, die mit über 600 Jahren eine der dienstältesten Apotheken der Welt ist.
- Raekoja plats, Tallinn
- +372 645 7777
KUMU
Museen © Rtsubin, Thinkstock
Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.
- Valge tn 1, 10127 Tallinn
- http://kumu.ekm.ee/
- +372 602 6000
© Rtsubin, Thinkstock
Kumu heißt der Hotspot der Tallinner Kulturlandschaft. Schon äußerlich zieht der futuristisch-spitzwinklige Bau, ein Werk des Finnen Pekka Vapaavuori, alle Blicke auf sich. Hinter der Kalksteinfassade birgt das Kunstimuuseum auf sieben Stockwerken und 15 000 m2 die größte Kunstsammlung des Baltikums – fast 60 000 Bilder, Grafiken, Plastiken, Drucke. Das Kumu steht am Rand des Stadtparks Kadriorg nahe dem Präsidentenpalast.
- Valge tn 1, 10127 Tallinn
- http://kumu.ekm.ee/
- +372 602 6000
Seaplane Harbour Lennusadam
Museen © Shyshko Oleksandr, Shutterstock
Das Estnische Meeresmuseum ist in den alten Hangars des Tallinner Seeflughafens aus der Zarenzeit untergebracht. Historische Flugzeuge und Schiffe, wie das Wrack eines Frachtseglers aus dem 16.Jh. und das 1937 gebaute kolossale U-Boot „Lembit“ – weltältestes Kriegsschiff, noch voll funktionstüchtig. Für Kinder gibt es schöne Mitmachaktionen. Mit Café und Sommerterrasse.
- Vesilennuki 6, Tallinn (Rewal)
- http://meremuuseum.ee/
- +372 620 0545
© Shyshko Oleksandr, Shutterstock
Das Estnische Meeresmuseum ist in den alten Hangars des Tallinner Seeflughafens aus der Zarenzeit untergebracht. Historische Flugzeuge und Schiffe, wie das Wrack eines Frachtseglers aus dem 16.Jh. und das 1937 gebaute kolossale U-Boot „Lembit“ – weltältestes Kriegsschiff, noch voll funktionstüchtig. Für Kinder gibt es schöne Mitmachaktionen. Mit Café und Sommerterrasse.
- Vesilennuki 6, Tallinn (Rewal)
- http://meremuuseum.ee/
- +372 620 0545
Lahemaa National Park
Landschaftliche Highlights © swuerfel, Shutterstock
© swuerfel, Shutterstock
Im größten und bekanntesten Nationalpark Estlands, der 70 km östlich von Tallinn beginnt, locken dichte Nadelwälder, wunderschöne Wiesen, Hochmoore und Buchten zum Wandern und Baden. Neben vielen Wasservogelarten sind hier auch Kraniche und Störche, Braunbären, Luchse und Elche heimisch. Nicht umsonst heißt der 725 km² große Nationalpark auf Estnisch Lahemaa Rahvuspark, was „Land der Buchten“ bedeutet. Besonders schön ist die Bucht in Käsmu. Dieses auf einer Halbinsel gelegene Dorf zählt mit seinen Fischerkaten, Kapitänshäusern, einem Seemannsfriedhof und alten sowjetischen Wachturm zu den Hauptattraktionen. Hier kannst du das größte Findlingsfeld des Landes mit riesigen, aus der Eiszeit stammenden Steinen bewundern. In einem Haus am Waldrand verbrachte der Komponist Arvo Pärt die Sommer seiner Kindheit und Jugend. Wen die Geschichte Käsmus interessiert, kann dem Meeresmuseum einen Besuch abstatten. Ein schöner Spaziergang ist der 15 km lange Käsmu-Rundweg, der vom Parkplatz neben der Kapelle um die Halbinsel führt. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke auf die Küste voller Findlinge. Der Gutshof Sagadi, ca. 13 km von Käsmu entfernt, ein im Barockstil erbauter Hof mit 20 Gebäuden aus dem 18.Jh., zählt zu den schönsten deutschbaltischen Herrenhäusern (mit Restaurant und Gästehaus). Das Haupthaus der Adelsfamilie ist ebenso zu besichtigen wie eine Ausstellung zum Thema Wald im Nebengebäude. Im Kutschenhaus des einstigen Gutshofs in Palmse und heutigen Hotels Palmse Manor ist das Besucherzentrum des Parks. Im umliegenden Park locken ein See, seltene Baumarten und sieben markierte Wanderwege zwischen 1,7 und 4,7 km Länge. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mühsam, da nur selten Busse in den Nationalpark fahren.
© swuerfel, Shutterstock
© swuerfel, Shutterstock
Im größten und bekanntesten Nationalpark Estlands, der 70 km östlich von Tallinn beginnt, locken dichte Nadelwälder, wunderschöne Wiesen, Hochmoore und Buchten zum Wandern und Baden. Neben vielen Wasservogelarten sind hier auch Kraniche und Störche, Braunbären, Luchse und Elche heimisch. Nicht umsonst heißt der 725 km² große Nationalpark auf Estnisch Lahemaa Rahvuspark, was „Land der Buchten“ bedeutet. Besonders schön ist die Bucht in Käsmu. Dieses auf einer Halbinsel gelegene Dorf zählt mit seinen Fischerkaten, Kapitänshäusern, einem Seemannsfriedhof und alten sowjetischen Wachturm zu den Hauptattraktionen. Hier kannst du das größte Findlingsfeld des Landes mit riesigen, aus der Eiszeit stammenden Steinen bewundern. In einem Haus am Waldrand verbrachte der Komponist Arvo Pärt die Sommer seiner Kindheit und Jugend. Wen die Geschichte Käsmus interessiert, kann dem Meeresmuseum einen Besuch abstatten. Ein schöner Spaziergang ist der 15 km lange Käsmu-Rundweg, der vom Parkplatz neben der Kapelle um die Halbinsel führt. Unterwegs öffnen sich immer neue Blicke auf die Küste voller Findlinge. Der Gutshof Sagadi, ca. 13 km von Käsmu entfernt, ein im Barockstil erbauter Hof mit 20 Gebäuden aus dem 18.Jh., zählt zu den schönsten deutschbaltischen Herrenhäusern (mit Restaurant und Gästehaus). Das Haupthaus der Adelsfamilie ist ebenso zu besichtigen wie eine Ausstellung zum Thema Wald im Nebengebäude. Im Kutschenhaus des einstigen Gutshofs in Palmse und heutigen Hotels Palmse Manor ist das Besucherzentrum des Parks. Im umliegenden Park locken ein See, seltene Baumarten und sieben markierte Wanderwege zwischen 1,7 und 4,7 km Länge. Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist mühsam, da nur selten Busse in den Nationalpark fahren.
Pirita klooster
Architektonische Highlights © Igor Dymov, Shutterstock
Das Kloster zählt zu den romantischsten Zielen am Rand der Stadt. Es liegt im Stadtteil Pirita, nordöstlich der Altstadt. Im 15.Jh. wurde das Kloster des schwedischen Ordens der Heiligen Brigitta gegründet. Es war bis zu seiner Zerstörung durch die Armee Iwans des Schrecklichen während des Livländischen Kriegs im Jahr 1575 in Benutzung. Heute sind nur noch die Fundamente, ein Friedhof, Überreste der Kreuzgänge und die eindrucksvolle gotische Fassade der Klosterkirche zu sehen. Im Sommer bilden die Ruinen die stimmungsvolle Kulisse zu einem Festival klassischer Musik. Die Schwestern des Brigittenordens sind hier seit 2001 wieder heimisch und besitzen gleich neben den Ruinen eine moderne Klosteranlage.
- Kloostri tee 9, Tallinn
- http://www.piritaklooster.ee/
- +372 605 5000
© Igor Dymov, Shutterstock
Das Kloster zählt zu den romantischsten Zielen am Rand der Stadt. Es liegt im Stadtteil Pirita, nordöstlich der Altstadt. Im 15.Jh. wurde das Kloster des schwedischen Ordens der Heiligen Brigitta gegründet. Es war bis zu seiner Zerstörung durch die Armee Iwans des Schrecklichen während des Livländischen Kriegs im Jahr 1575 in Benutzung. Heute sind nur noch die Fundamente, ein Friedhof, Überreste der Kreuzgänge und die eindrucksvolle gotische Fassade der Klosterkirche zu sehen. Im Sommer bilden die Ruinen die stimmungsvolle Kulisse zu einem Festival klassischer Musik. Die Schwestern des Brigittenordens sind hier seit 2001 wieder heimisch und besitzen gleich neben den Ruinen eine moderne Klosteranlage.
- Kloostri tee 9, Tallinn
- http://www.piritaklooster.ee/
- +372 605 5000
Kohtuotsa Vaateplats
TouristenattraktionenDie Aussichtsterrassen Tallinns prägen die Erinnerung eines jeden Besuchers an die Stadt. Die Aussicht von dieser frei zugänglichen Terrasse über die roten Ziegeldächer der Unterstadt vor dem Meer in der Ferne ist traumhaft. Deshalb kommen nicht nur die Touristen, sondern auch junge und ältere Pärchen, um den Ausblick zu genießen.
- Kohtuotsa Vaateplats, Tallinn
Die Aussichtsterrassen Tallinns prägen die Erinnerung eines jeden Besuchers an die Stadt. Die Aussicht von dieser frei zugänglichen Terrasse über die roten Ziegeldächer der Unterstadt vor dem Meer in der Ferne ist traumhaft. Deshalb kommen nicht nur die Touristen, sondern auch junge und ältere Pärchen, um den Ausblick zu genießen.
- Kohtuotsa Vaateplats, Tallinn
Patkuli i repp ja Vaateplats
TouristenattraktionenDie Aussichtsterrassen Tallinns prägen die Erinnerung eines jeden Besuchers an die Stadt. Die Aussicht von dieser frei zugänglichen Terrasse über die roten Ziegeldächer der Unterstadt vor dem Meer in der Ferne ist traumhaft. Deshalb kommen nicht nur die Touristen, sondern auch junge und ältere Pärchen, um den Ausblick zu genießen.
- Patkuli i repp ja Vaateplats, Tallinn
- http://www.visitestonia.com/
- +372 645 7777
Die Aussichtsterrassen Tallinns prägen die Erinnerung eines jeden Besuchers an die Stadt. Die Aussicht von dieser frei zugänglichen Terrasse über die roten Ziegeldächer der Unterstadt vor dem Meer in der Ferne ist traumhaft. Deshalb kommen nicht nur die Touristen, sondern auch junge und ältere Pärchen, um den Ausblick zu genießen.
- Patkuli i repp ja Vaateplats, Tallinn
- http://www.visitestonia.com/
- +372 645 7777
Kadrioru park
Botanische Gärten & Parks © Nadezhda Bolotina, Shutterstock
Der weitläufige Park von Schloss Kadrioru ist ein Lieblingsziel der Tallinner für romantische Spaziergänge und Familienausflüge. 1722 wurden hier mehr als 500 Rosskastanien gepflanzt, die Peter I. eigentlich später nach Sankt Petersburg folgen sollten. Nach seinem Tod geriet das Projekt jedoch in Vergessenheit und sie blieben hier, einige sollen noch immer auf diese Pflanzung zurückgehen. Mittelpunkt des Parks ist der künstlich angelegte rechteckige Schwanenteich mit einem hübschen Pavillon in der Mitte. Dahinter erstreckte sich ursprünglich ein kunstvoller französischer Garten, der jedoch nicht erhalten ist.
- A. Weizenbergi, Tallinn
- http://www.kadriorupark.ee/
- +372 601 4548
© Nadezhda Bolotina, Shutterstock
Der weitläufige Park von Schloss Kadrioru ist ein Lieblingsziel der Tallinner für romantische Spaziergänge und Familienausflüge. 1722 wurden hier mehr als 500 Rosskastanien gepflanzt, die Peter I. eigentlich später nach Sankt Petersburg folgen sollten. Nach seinem Tod geriet das Projekt jedoch in Vergessenheit und sie blieben hier, einige sollen noch immer auf diese Pflanzung zurückgehen. Mittelpunkt des Parks ist der künstlich angelegte rechteckige Schwanenteich mit einem hübschen Pavillon in der Mitte. Dahinter erstreckte sich ursprünglich ein kunstvoller französischer Garten, der jedoch nicht erhalten ist.
- A. Weizenbergi, Tallinn
- http://www.kadriorupark.ee/
- +372 601 4548
Tallinna Botaanikaaed
Botanische Gärten & Parks © AngieC333, Shutterstock
2400 Pflanzenarten aus unterschiedlichen Klimazonen gedeihen in den Gewächshäusern des an beiden Ufern des Flusses Pirita gelegenen Botanischen Gartens. Die Außenanlagen bieten herrliche Flanierwege durch Landschafts- und Kräutergärten.
- Kloostrimetsa tee 52, Tallinn
- http://www.botaanikaaed.ee/
- +372 606 2666
© AngieC333, Shutterstock
2400 Pflanzenarten aus unterschiedlichen Klimazonen gedeihen in den Gewächshäusern des an beiden Ufern des Flusses Pirita gelegenen Botanischen Gartens. Die Außenanlagen bieten herrliche Flanierwege durch Landschafts- und Kräutergärten.
- Kloostrimetsa tee 52, Tallinn
- http://www.botaanikaaed.ee/
- +372 606 2666
Pakri
Landschaftliche Highlights © Artenex, Shutterstock
40 km westlich von Tallinn liegt die Pakri-Halbsinsel mit dem Ort Paldiski. Direkt hinter Paldiski beginnt eine traumhafte Steilküste, die vielleicht schönste Estlands. Der Blick übers Meer ist unbeschreiblich. Um dorthin zu gelangen, durchquerst du Paldiski und fährst in Richtung Leuchtturm. Trotz ihrer Naturschönheiten ist die Halbinsel ein für Touristen eher ungewohnter Platz, auch wenn Paldiski (4000Ew.) ein schon viel freundlicheres Erscheinungsbild hat als Mitte der 90er-Jahre, als die russische Armee abzog: Unter den Sowjets war Pakri Sperrgebiet und U-Boot-Basis. Am Ortseingang von Paldiski schockt immer noch das verfallende Pentagon, das einstige Ausbildungszentrum für U-Boot-Fahrer.
- Paldiski
© Artenex, Shutterstock
40 km westlich von Tallinn liegt die Pakri-Halbsinsel mit dem Ort Paldiski. Direkt hinter Paldiski beginnt eine traumhafte Steilküste, die vielleicht schönste Estlands. Der Blick übers Meer ist unbeschreiblich. Um dorthin zu gelangen, durchquerst du Paldiski und fährst in Richtung Leuchtturm. Trotz ihrer Naturschönheiten ist die Halbinsel ein für Touristen eher ungewohnter Platz, auch wenn Paldiski (4000Ew.) ein schon viel freundlicheres Erscheinungsbild hat als Mitte der 90er-Jahre, als die russische Armee abzog: Unter den Sowjets war Pakri Sperrgebiet und U-Boot-Basis. Am Ortseingang von Paldiski schockt immer noch das verfallende Pentagon, das einstige Ausbildungszentrum für U-Boot-Fahrer.
- Paldiski
Tallinna Loomaaed
Zoologische Gärten © Aleksandr Rakutin, Shutterstock
Tallinns 1939 eröffneter Zoo hat mit heute knapp 350 Tierarten und insgesamt 5400 Tieren einen der vielseitigsten Tierbestände in ganz Nordeuropa zu bieten. Hier leben unter anderem Nashörner, Przewalski-Pferde (eine seltene Wildpferdeart) und Schneeleoparden. Der ältere Teil der Anlage stammt aus der Sowjetära, der neue ist modern und besitzt weitläufige, der Natur nachempfundene Gehege.
- Paldiski mnt. 145, Tallinn
- http://www.tallinnzoo.ee/
- +372 694 3300
© Aleksandr Rakutin, Shutterstock
Tallinns 1939 eröffneter Zoo hat mit heute knapp 350 Tierarten und insgesamt 5400 Tieren einen der vielseitigsten Tierbestände in ganz Nordeuropa zu bieten. Hier leben unter anderem Nashörner, Przewalski-Pferde (eine seltene Wildpferdeart) und Schneeleoparden. Der ältere Teil der Anlage stammt aus der Sowjetära, der neue ist modern und besitzt weitläufige, der Natur nachempfundene Gehege.
- Paldiski mnt. 145, Tallinn
- http://www.tallinnzoo.ee/
- +372 694 3300
Pikk Hermann
Architektonische Highlights © Reuber Duarte, Shutterstock
Der 48 m hohe Pikk Hermann (Langer Hermann) ist der schwere Eckturm der im 13.und 14.Jh. errichteten Burg. Sein Name stammt aus der mittelalterlichen Hermann-Sage. Auf seiner Spitze weht heute stolz die estnische Nationalflagge. Trotz ihrer Wehrhaftigkeit wurde die Burg - und damit Tallinn - im Lauf der Jahrhunderte verschiedentlich erobert. Insgesamt sind nur noch einige Mauern und Türme von der Burg erhalten geblieben.
- Lossi plats 1a, 15165 Tallinn
- http://www.riigikogu.ee/
- +372 631 6300
© Reuber Duarte, Shutterstock
Der 48 m hohe Pikk Hermann (Langer Hermann) ist der schwere Eckturm der im 13.und 14.Jh. errichteten Burg. Sein Name stammt aus der mittelalterlichen Hermann-Sage. Auf seiner Spitze weht heute stolz die estnische Nationalflagge. Trotz ihrer Wehrhaftigkeit wurde die Burg - und damit Tallinn - im Lauf der Jahrhunderte verschiedentlich erobert. Insgesamt sind nur noch einige Mauern und Türme von der Burg erhalten geblieben.
- Lossi plats 1a, 15165 Tallinn
- http://www.riigikogu.ee/
- +372 631 6300
Bastionide Käigud
TouristenattraktionenJahrhundertelang besagte ein Lieblingsgerücht der Hauptstadtbewohner, dass sich unter dem Domberg ein ganzes System geheimer Gänge befinden soll. Mittlerweile ist die Existenz der Tunnel belegt und sie sind sogar zu besichtigen. Im 17.Jh. wurden sie als Schutz vor Angreifern angelegt, 2003 bei Bauarbeiten wieder entdeckt. Einige waren allerdings nie ganz vergessen und dienten noch im Zweiten Weltkrieg als Bunker.
- Komandandi tee, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
Jahrhundertelang besagte ein Lieblingsgerücht der Hauptstadtbewohner, dass sich unter dem Domberg ein ganzes System geheimer Gänge befinden soll. Mittlerweile ist die Existenz der Tunnel belegt und sie sind sogar zu besichtigen. Im 17.Jh. wurden sie als Schutz vor Angreifern angelegt, 2003 bei Bauarbeiten wieder entdeckt. Einige waren allerdings nie ganz vergessen und dienten noch im Zweiten Weltkrieg als Bunker.
- Komandandi tee, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
Mikkeli muuseum
MuseenIm ehemaligen Küchengebäude des Schlosses Kadrioru wurde die Privatsammlung von Johannes Mikkel untergebracht. Der Kaufmann und Kunstsammler aus Tartu trug mehr als 600 estnische, russische, chinesische und europäische Gemälde, Drucke, Keramiken sowie kostbares Porzellan zusammen und vermachte diese in Estland einzigartige Sammlung 1994 dem Museum.
- A. Weizenbergi, Tallinn
- http://mikkelimuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
Im ehemaligen Küchengebäude des Schlosses Kadrioru wurde die Privatsammlung von Johannes Mikkel untergebracht. Der Kaufmann und Kunstsammler aus Tartu trug mehr als 600 estnische, russische, chinesische und europäische Gemälde, Drucke, Keramiken sowie kostbares Porzellan zusammen und vermachte diese in Estland einzigartige Sammlung 1994 dem Museum.
- A. Weizenbergi, Tallinn
- http://mikkelimuuseum.ekm.ee/
- +372 606 6400
Eesti Vabaõhumuuseum
Museen © chasdesign, Shutterstock
© chasdesign, Shutterstock
Das Freilichtmuseum liegt in wunderschöner Natur westlich der Altstadt - ein herrliches Ziel für einen schönen Sommertag. In einem großen Wald auf der Halbinsel Kakumäe wird anhand von knapp 100 Bauernhöfen, Mühlen, einer alten Dorfschule und einer Kapelle aus dem Jahr 1699 gezeigt, wie das ländliche Leben im Estland des 18., 19.und 20.Jh. ausgesehen hat. Vier Dörfer repräsentieren die architektonischen Besonderheiten des Nordens, Südens, Westens sowie der Inseln. Noch anschaulicher wird die Präsentation durch Handwerker, die traditionelle Fertigkeiten demonstrieren. In der Mittsommernacht wird auf dem Gelände ein Johannisfeuer entzündet und die Sonnenwende mit traditionellen Bräuchen, Wettkämpfen und Musik gefeiert.
- Vabaõhumuuseumi tee 12, Tallinn
- http://evm.ee/
- +372 654 9100
© chasdesign, Shutterstock
© chasdesign, Shutterstock
Das Freilichtmuseum liegt in wunderschöner Natur westlich der Altstadt - ein herrliches Ziel für einen schönen Sommertag. In einem großen Wald auf der Halbinsel Kakumäe wird anhand von knapp 100 Bauernhöfen, Mühlen, einer alten Dorfschule und einer Kapelle aus dem Jahr 1699 gezeigt, wie das ländliche Leben im Estland des 18., 19.und 20.Jh. ausgesehen hat. Vier Dörfer repräsentieren die architektonischen Besonderheiten des Nordens, Südens, Westens sowie der Inseln. Noch anschaulicher wird die Präsentation durch Handwerker, die traditionelle Fertigkeiten demonstrieren. In der Mittsommernacht wird auf dem Gelände ein Johannisfeuer entzündet und die Sonnenwende mit traditionellen Bräuchen, Wettkämpfen und Musik gefeiert.
- Vabaõhumuuseumi tee 12, Tallinn
- http://evm.ee/
- +372 654 9100
Eesti Loodusmuuseum
MuseenDas Naturkundemuseum zeigt Estlands Fauna. Prunkstück der Sammlung ist ein fast 3 m langer Atlantikstör - der größte, der jemals in der Ostsee gefangen wurde.
- Lai 29a, Tallinn
- http://www.loodusmuuseum.ee/
Das Naturkundemuseum zeigt Estlands Fauna. Prunkstück der Sammlung ist ein fast 3 m langer Atlantikstör - der größte, der jemals in der Ostsee gefangen wurde.
- Lai 29a, Tallinn
- http://www.loodusmuuseum.ee/
Eesti Teatrija Muusikamuuseum
MuseenArchaische estnische Saiteninstrumente, antike Orgeln, Cembali und Klaviere sind in dem mittelalterlichen Turm und dem benachbarten Gebäude ebenso ausgestellt wie Dokumente über estnische Musiker und Dirigenten sowie die Noten- und Musikliteratursammlung des estnischen Komponisten Peeter Süda (1883-1920). Zur Theaterabteilung gehören Programme, Entwürfe von Kostümen und Bühnenbildern, Plakate und Fotos. Außerdem besitzt das Museum eine kleine Kunstsammlung mit Grafiken und Karikaturen.
- Müürivahe 12, Tallinn
- http://ajaloomuuseum.ee/
- +372 696 8688
Archaische estnische Saiteninstrumente, antike Orgeln, Cembali und Klaviere sind in dem mittelalterlichen Turm und dem benachbarten Gebäude ebenso ausgestellt wie Dokumente über estnische Musiker und Dirigenten sowie die Noten- und Musikliteratursammlung des estnischen Komponisten Peeter Süda (1883-1920). Zur Theaterabteilung gehören Programme, Entwürfe von Kostümen und Bühnenbildern, Plakate und Fotos. Außerdem besitzt das Museum eine kleine Kunstsammlung mit Grafiken und Karikaturen.
- Müürivahe 12, Tallinn
- http://ajaloomuuseum.ee/
- +372 696 8688
Kalamaja muuseum
MuseenDas Stadtteilmuseum erzählt die Geschichte des Fischerviertels seit dem Mittelalter, indem es sechs fiktiven Persönlichkeiten durch die Epochen folgt. Die Exponate haben Bewohner Kalamajas zusammengetragen.
- Kotzebue 16, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
Das Stadtteilmuseum erzählt die Geschichte des Fischerviertels seit dem Mittelalter, indem es sechs fiktiven Persönlichkeiten durch die Epochen folgt. Die Exponate haben Bewohner Kalamajas zusammengetragen.
- Kotzebue 16, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
Eesti Ajaloomuuseum
Museen © Borisb17, Shutterstock
Die deutschen Gilden der Kaufleute und Handwerker bestimmten früher die Geschäfte: Das Haus der Großen Gilde von 1410, einst die mächtigste Kaufmannsorganisation, ist heute ein Museum. Im Schwarzhäupterhaus versammelten sich die ledigen Kaufleute.
- Pikk 17, Tallinn
- http://www.ajaloomuuseum.ee/
- +372 696 8690
© Borisb17, Shutterstock
Die deutschen Gilden der Kaufleute und Handwerker bestimmten früher die Geschäfte: Das Haus der Großen Gilde von 1410, einst die mächtigste Kaufmannsorganisation, ist heute ein Museum. Im Schwarzhäupterhaus versammelten sich die ledigen Kaufleute.
- Pikk 17, Tallinn
- http://www.ajaloomuuseum.ee/
- +372 696 8690
Linnamuuseum
MuseenDie umfassendste und anschaulichste Dokumentation der Geschichte Tallinns findet man in diesem Gebäude, das bis auf das 14.Jh. zurückgeht. Ein gewisser Gerhard Witte wurde 1363 als Besitzer des Grundstücks mit verschiedenen Lagerräumen darauf verzeichnet. Im Parterre zeigt ein Modell, wie Tallinn 1825 aussah - als die Stadtmauer noch intakt und von einem tiefen Graben umschlossen war. Im Wesentlichen eignet es sich noch heute zur Orientierung, wie auch eine Luftaufnahme aus dem Jahr 2000 beweist. Nur die Bäume sind weniger geworden - und die Stadt hat sich auch jenseits ihrer Mauern massiv ausgebreitet. Eine Fülle von Exponaten erläutert den Weg Tallinns von der Festung, die Hafen und Marktplatz des 10.Jh. schützte, über die dänischen Jahrzehnte, die deutsch geprägte Epoche der Hanse und des Livländischen Ordens bis hin zur schwedischen und russischen Herrschaft. Die oberste Etage ist der kurzen Zeit der ersten unabhängigen Republik sowie der deutschen und sowjetischen Besatzung gewidmet.
- Vene 17, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
- +372 615 5180
Die umfassendste und anschaulichste Dokumentation der Geschichte Tallinns findet man in diesem Gebäude, das bis auf das 14.Jh. zurückgeht. Ein gewisser Gerhard Witte wurde 1363 als Besitzer des Grundstücks mit verschiedenen Lagerräumen darauf verzeichnet. Im Parterre zeigt ein Modell, wie Tallinn 1825 aussah - als die Stadtmauer noch intakt und von einem tiefen Graben umschlossen war. Im Wesentlichen eignet es sich noch heute zur Orientierung, wie auch eine Luftaufnahme aus dem Jahr 2000 beweist. Nur die Bäume sind weniger geworden - und die Stadt hat sich auch jenseits ihrer Mauern massiv ausgebreitet. Eine Fülle von Exponaten erläutert den Weg Tallinns von der Festung, die Hafen und Marktplatz des 10.Jh. schützte, über die dänischen Jahrzehnte, die deutsch geprägte Epoche der Hanse und des Livländischen Ordens bis hin zur schwedischen und russischen Herrschaft. Die oberste Etage ist der kurzen Zeit der ersten unabhängigen Republik sowie der deutschen und sowjetischen Besatzung gewidmet.
- Vene 17, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
- +372 615 5180
Fotomuuseum
MuseenDie Ausstellung dokumentiert anhand alter Kameras, Fotografien und einer nachgebauten Dunkelkammer die Geschichte der estnischen Fotografie von 1840 bis 1940.Interessant ist auch das Gebäude aus dem 15.Jh., das früher als Gefängnis diente. Obwohl es oft restauriert wurde, ist der Grundriss des alten Karzers erhalten geblieben.
- Raekoja 4/6, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
Die Ausstellung dokumentiert anhand alter Kameras, Fotografien und einer nachgebauten Dunkelkammer die Geschichte der estnischen Fotografie von 1840 bis 1940.Interessant ist auch das Gebäude aus dem 15.Jh., das früher als Gefängnis diente. Obwohl es oft restauriert wurde, ist der Grundriss des alten Karzers erhalten geblieben.
- Raekoja 4/6, Tallinn
- http://linnamuuseum.ee/
Adamson-Ericu muuseum
MuseenDie Ausstellung in einem mittelalterlichen Kaufmannshaus ist dem Werk eines der bedeutendsten estnischen Künstler des 20.Jh. gewidmet. Adamson-Eric (1902-68) wurde durch seine Malerei im Stil der Neuen Sachlichkeit sowie Kunsthandwerk und Design bekannt, das dem Jugendstil verwandt war. Seine Werke spiegeln das Ringen seines Heimatlandes um Eigenständigkeit wider. So war er einer der ersten Künstler, die mit estnischen Feldsteinen arbeiteten. Zu den Exponaten gehören neben Adamson-Erics Palette und Staffelei auch Keramikarbeiten, Schmuckstücke sowie Bucheinbände.
- Lühike jalg 3, Tallinn
- http://adamson-eric.ekm.ee/
- +372 644 5838
Die Ausstellung in einem mittelalterlichen Kaufmannshaus ist dem Werk eines der bedeutendsten estnischen Künstler des 20.Jh. gewidmet. Adamson-Eric (1902-68) wurde durch seine Malerei im Stil der Neuen Sachlichkeit sowie Kunsthandwerk und Design bekannt, das dem Jugendstil verwandt war. Seine Werke spiegeln das Ringen seines Heimatlandes um Eigenständigkeit wider. So war er einer der ersten Künstler, die mit estnischen Feldsteinen arbeiteten. Zu den Exponaten gehören neben Adamson-Erics Palette und Staffelei auch Keramikarbeiten, Schmuckstücke sowie Bucheinbände.
- Lühike jalg 3, Tallinn
- http://adamson-eric.ekm.ee/
- +372 644 5838
Paks Margareeta
Architektonische Highlights © Grisha Bruev, Shutterstock
In diesem Geschützturm aus dem 16.Jh. mit dem anschaulichen Namen - auf Deutsch Dicke Margarete - ist heute das Estnische Schifffahrtsmuseum zu Hause. 25 m misst die Taille dieses 20 m hohen Kanonenturms, der im 16.Jh. dem Suur Rannavärav (Großes Strandtor) zugefügt wurde, um die Stadt vor Angriffen vom Meer zu schützen. Tatsächlich ist dies der voluminöseste Stadtturm Tallinns. Im Lauf der Jahrhunderte wurde er nicht nur zur Verteidigung, sondern auch als Waffenarsenal und als Gefängnis genutzt. Heute sind auf vier Ebenen unterschiedliche Aspekte der Geschichte Estlands als Seefahrernation dargestellt: vom Schiffsbau über Häfen und Leuchttürme bis hin zu historischen Ankern. Vom Dach hat man einen schönen Blick auf die Altstadt und den Hafen.
- Pikk 70, Tallinn
- http://meremuuseum.ee/
- +372 673 3092
© Grisha Bruev, Shutterstock
In diesem Geschützturm aus dem 16.Jh. mit dem anschaulichen Namen - auf Deutsch Dicke Margarete - ist heute das Estnische Schifffahrtsmuseum zu Hause. 25 m misst die Taille dieses 20 m hohen Kanonenturms, der im 16.Jh. dem Suur Rannavärav (Großes Strandtor) zugefügt wurde, um die Stadt vor Angriffen vom Meer zu schützen. Tatsächlich ist dies der voluminöseste Stadtturm Tallinns. Im Lauf der Jahrhunderte wurde er nicht nur zur Verteidigung, sondern auch als Waffenarsenal und als Gefängnis genutzt. Heute sind auf vier Ebenen unterschiedliche Aspekte der Geschichte Estlands als Seefahrernation dargestellt: vom Schiffsbau über Häfen und Leuchttürme bis hin zu historischen Ankern. Vom Dach hat man einen schönen Blick auf die Altstadt und den Hafen.
- Pikk 70, Tallinn
- http://meremuuseum.ee/
- +372 673 3092
Maarjamäe memoriaal
Touristenattraktionen © KKulikov, Shutterstock
An der Straße nach Pirita erinnern ein Betonklotz, ein Obelisk sowie Figuren aus Beton und Eisen an die sowjetischen Soldaten, die 1918 und 1941 starben. Der an der Küste gelegene Komplex wurde in zwei Phasen, 1960 und 1975, errichtet. Zuvor war hier bereits ein deutscher Soldatenfriedhof mit einem Denkmal angelegt worden, das hinter dem sowjetischen liegt.
- Pirita tee, 12011 Tallinn
- http://www.memoriaal.ee/
- +372 648 4962
© KKulikov, Shutterstock
An der Straße nach Pirita erinnern ein Betonklotz, ein Obelisk sowie Figuren aus Beton und Eisen an die sowjetischen Soldaten, die 1918 und 1941 starben. Der an der Küste gelegene Komplex wurde in zwei Phasen, 1960 und 1975, errichtet. Zuvor war hier bereits ein deutscher Soldatenfriedhof mit einem Denkmal angelegt worden, das hinter dem sowjetischen liegt.
- Pirita tee, 12011 Tallinn
- http://www.memoriaal.ee/
- +372 648 4962
Russalka
Touristenattraktionen © Aliaksandr-Ra, Shutterstock
Dieses 1902 am Ostseeufer errichtete Denkmal erinnert an den Untergang des gleichnamigen Kriegsschiffs 1893.Auf dem Weg von Tallinn nach Helsinki sank es im Sturm und riss alle 177 Besatzungsmitglieder in den Tod. Heute ist die vom estnischen Bildhauer Amandus Adamson gestaltete Skulptur auf einem hohen Sockel ein beliebter Hintergrund für Hochzeitsfotos der russischstämmigen Bevölkerung.
- Narva mnt., Tallinn
- http://www.kadriorupark.ee/
- +372 601 5783
© Aliaksandr-Ra, Shutterstock
Dieses 1902 am Ostseeufer errichtete Denkmal erinnert an den Untergang des gleichnamigen Kriegsschiffs 1893.Auf dem Weg von Tallinn nach Helsinki sank es im Sturm und riss alle 177 Besatzungsmitglieder in den Tod. Heute ist die vom estnischen Bildhauer Amandus Adamson gestaltete Skulptur auf einem hohen Sockel ein beliebter Hintergrund für Hochzeitsfotos der russischstämmigen Bevölkerung.
- Narva mnt., Tallinn
- http://www.kadriorupark.ee/
- +372 601 5783