Guéliz كليز Top Sehenswürdigkeiten

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Djemaa el Fna
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Garküchen auf dem Djemaa el Fna
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    Touristenattraktionen

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    Architektonische Highlights

    Museen


  • Suqs

    Touristenattraktionen
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock

    Die Basarstraßen von Marrakech haben sich v.a. auf Touristen eingestellt. So gibt es hier all das zu kaufen, was das europäische Herz begehrt. Doch wer sich tiefer in die Gassen hineinwagt, findet Handwerker, die ihre Waren auf der Straße herstellen, Hunderte von traditionellen Schuhgeschäften, Kleidermärkte, den Färberbasar und vieles mehr. Typisch und ganz und gar untouristisch sind die Lebensmittelmärkte, z.B. in der Nähe des Bab Doukkala. Wer keine Souvenirs erstehen, sondern den Souk einfach nur erleben möchte, ist hier richtig.

    • Derb El Zeri, Murrākuš
    • © Ekaterina Pokrovsky, Shutterstock

    Die Basarstraßen von Marrakech haben sich v.a. auf Touristen eingestellt. So gibt es hier all das zu kaufen, was das europäische Herz begehrt. Doch wer sich tiefer in die Gassen hineinwagt, findet Handwerker, die ihre Waren auf der Straße herstellen, Hunderte von traditionellen Schuhgeschäften, Kleidermärkte, den Färberbasar und vieles mehr. Typisch und ganz und gar untouristisch sind die Lebensmittelmärkte, z.B. in der Nähe des Bab Doukkala. Wer keine Souvenirs erstehen, sondern den Souk einfach nur erleben möchte, ist hier richtig.

    • Derb El Zeri, Murrākuš

  • Jardin Majorelle

    Botanische Gärten & Parks
    • © Ser Borakovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh planen, früh kommen!

    Gerade wenn es heiß ist, gibt es nichts Schöneres, als im Jardin Majorelle im Schatten der Bäume zu sitzen und auszuruhen. Die Geschichte des schönsten Gartens der Stadt, der mit seiner Farbenpracht verzaubert, liest sich wie ein Märchen. Der Maler Jacques Majorelle (1886–1962) reiste durch die ganze Welt, bis er sich in Marrakesch in besonderer Weise künstlerisch inspiriert fühlte, sodass er beschloss, hier zu bleiben. Er kaufte ein Stück Brachland, errichtete darauf seine Villa und lebte fortan im Paradies. Den Garten nämlich ließ er nach den Paradiesbeschreibungen des Korans gestalten. Dafür ließ er sich Pflanzen aus aller Welt herschaffen und legte so den Grundstein zu diesem herrlichen Garten. Als Majorelle starb, verwilderte das Grundstück zunehmend, bis es der französische Modemacher Yves Saint Laurent wiederentdeckte. Er ließ die Mauern in Kornblumenblau streichen – in genau dem Blauton, den der Maler Majorelle kreiert hatte –, legte die exotischen Pflanzen wieder frei, ließ Wasserbecken restaurieren und färbte sie gelb und türkis. So entstand ein Pflanzenmeer in leuchtenden Farben: mit hohen Palmen und Kakteen, dichten Bambushainen, pinkfarbenen Geranien, weißen Seerosen und orangefarbener Kapuzinerkresse. Die Villa des Malers nutzte Saint Laurent anfangs als Atelier, dann errichtete er darin eins der hübschsten (wenn auch kleinsten) Museen der Stadt für seine private Sammlung von Berberkunst und islamischer Kunst, das sogenannte Pierre Bergé Museum of Berber Arts. Der Modemacher liebte den Garten so sehr, dass er ihn schließlich der Öffentlichkeit übergab – damit alle an der Pracht teilhaben können. Bevor er 2008 starb, verfügte er, dass seine Asche hier verstreut werden sollte. Und so ist der Jardin Majorelle wahrscheinlich das schönste Grab der Welt. Kauf die Tickets am besten ein paar Tage vorher, sonst könntest du gar keinen oder nicht mehr zur gewünschten Zeit einen Platz bekommen. Übrigens: Früh morgens ist der Garten am wenigsten voll!

    • © Ser Borakovskyy, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Früh planen, früh kommen!

    Gerade wenn es heiß ist, gibt es nichts Schöneres, als im Jardin Majorelle im Schatten der Bäume zu sitzen und auszuruhen. Die Geschichte des schönsten Gartens der Stadt, der mit seiner Farbenpracht verzaubert, liest sich wie ein Märchen. Der Maler Jacques Majorelle (1886–1962) reiste durch die ganze Welt, bis er sich in Marrakesch in besonderer Weise künstlerisch inspiriert fühlte, sodass er beschloss, hier zu bleiben. Er kaufte ein Stück Brachland, errichtete darauf seine Villa und lebte fortan im Paradies. Den Garten nämlich ließ er nach den Paradiesbeschreibungen des Korans gestalten. Dafür ließ er sich Pflanzen aus aller Welt herschaffen und legte so den Grundstein zu diesem herrlichen Garten. Als Majorelle starb, verwilderte das Grundstück zunehmend, bis es der französische Modemacher Yves Saint Laurent wiederentdeckte. Er ließ die Mauern in Kornblumenblau streichen – in genau dem Blauton, den der Maler Majorelle kreiert hatte –, legte die exotischen Pflanzen wieder frei, ließ Wasserbecken restaurieren und färbte sie gelb und türkis. So entstand ein Pflanzenmeer in leuchtenden Farben: mit hohen Palmen und Kakteen, dichten Bambushainen, pinkfarbenen Geranien, weißen Seerosen und orangefarbener Kapuzinerkresse. Die Villa des Malers nutzte Saint Laurent anfangs als Atelier, dann errichtete er darin eins der hübschsten (wenn auch kleinsten) Museen der Stadt für seine private Sammlung von Berberkunst und islamischer Kunst, das sogenannte Pierre Bergé Museum of Berber Arts. Der Modemacher liebte den Garten so sehr, dass er ihn schließlich der Öffentlichkeit übergab – damit alle an der Pracht teilhaben können. Bevor er 2008 starb, verfügte er, dass seine Asche hier verstreut werden sollte. Und so ist der Jardin Majorelle wahrscheinlich das schönste Grab der Welt. Kauf die Tickets am besten ein paar Tage vorher, sonst könntest du gar keinen oder nicht mehr zur gewünschten Zeit einen Platz bekommen. Übrigens: Früh morgens ist der Garten am wenigsten voll!


  • Tombeaux des Saadiens

    Architektonische Highlights
    • © Banet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Perspektivwechsel

    Kaum zu glauben, dass die beeindruckenden Saadiergräber 200 Jahre lang als verschwunden galten. Denn das Areal der Nekropole ist keineswegs klein. Erst 1917 wurde bei französischen Luftaufnahmen entdeckt, dass es westlich des Palais El Badi und südlich der Kasbah-Moschee einen Hohlraum gibt. Die im 16.Jh. gebauten Saadiergräber sind die Totenstädte der Familie des Sultans al Mansour, der auch den El-Badi-Palast errichten ließ. Ähnlich prachtvoll und repräsentativ wie sein Wohnhaus sollte das Familiengrab werden. Als Sultan Moulay Ismail den Palast im 17.Jh. zerstören ließ, verschonte er die Nekropole – zu groß war wohl die Angst, er könnte die Geister der Toten erwecken. Deshalb ließ er die Mausoleen nur zumauern. Nach der Wiederentdeckung befreite man das Areal vom Wildwuchs, legte die Kuppelbauten frei und förderte nicht nur eine herrliche Moschee mit großartigem Mihrab (einer Gebetsnische) zutage, sondern auch zahlreiche Sarkophage und Hunderte von reich geschmückten Gräbern. Leider sind die Gräber häufig überlaufen. Wenn es dir zu voll sein sollte: Gegenüber im Restaurant Nid Cigogne kannst du von der Dachterrasse auf die Stätte (allerdings nicht direkt auf die Gräber) schauen. Wenn du das möchtest, musst du in die Rooftop-Bar des Hotel Sultana, rechts neben den Gräbern.

    • © Banet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Perspektivwechsel

    Kaum zu glauben, dass die beeindruckenden Saadiergräber 200 Jahre lang als verschwunden galten. Denn das Areal der Nekropole ist keineswegs klein. Erst 1917 wurde bei französischen Luftaufnahmen entdeckt, dass es westlich des Palais El Badi und südlich der Kasbah-Moschee einen Hohlraum gibt. Die im 16.Jh. gebauten Saadiergräber sind die Totenstädte der Familie des Sultans al Mansour, der auch den El-Badi-Palast errichten ließ. Ähnlich prachtvoll und repräsentativ wie sein Wohnhaus sollte das Familiengrab werden. Als Sultan Moulay Ismail den Palast im 17.Jh. zerstören ließ, verschonte er die Nekropole – zu groß war wohl die Angst, er könnte die Geister der Toten erwecken. Deshalb ließ er die Mausoleen nur zumauern. Nach der Wiederentdeckung befreite man das Areal vom Wildwuchs, legte die Kuppelbauten frei und förderte nicht nur eine herrliche Moschee mit großartigem Mihrab (einer Gebetsnische) zutage, sondern auch zahlreiche Sarkophage und Hunderte von reich geschmückten Gräbern. Leider sind die Gräber häufig überlaufen. Wenn es dir zu voll sein sollte: Gegenüber im Restaurant Nid Cigogne kannst du von der Dachterrasse auf die Stätte (allerdings nicht direkt auf die Gräber) schauen. Wenn du das möchtest, musst du in die Rooftop-Bar des Hotel Sultana, rechts neben den Gräbern.


  • Djemaa el Fna

    Touristenattraktionen
    • Djemaa el Fna© Glow Images

    Dieser Platz ist das Highlight Marokkos schlechthin. Der Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) steht seit einigen Jahren als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO. Und tatsächlich: Noch immer zieht er Tag für Tag, Abend für Abend Tausende von Marokkanern von nah und fern an, die den Geschichtenerzählern lauschen, die Feuerschlucker anfeuern und den Heilern alles glauben. Hier treten Akrobaten auf, Schlangenbeschwörer und mobile Zahnärzte. Wasserverkäufer lassen sich für viel Geld ablichten, Touristen irren umher, fremde Besucher trauen sich häufig nicht stehen zu bleiben und betrachten das Spektakel lieber aus der Distanz. Doch wer eintauchen will ins wilde Marokko, kann das am besten hier, inmitten der Großstadt Marrakech. Besonders am späten Nachmittag und in den frühen Abendstunden brummt hier der Bär! Und keine Sorge: Es ist weder gefährlich noch stressig am Gauklerplatz. Aber man sollte, wie überall, wo viele Touristen sind, auf Betrüger und Handtaschendiebe achten.

    • Djemaa el Fna© Glow Images

    Dieser Platz ist das Highlight Marokkos schlechthin. Der Djemaa el Fna (Platz der Geköpften) steht seit einigen Jahren als Meisterwerk des mündlichen und immateriellen Erbes der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO. Und tatsächlich: Noch immer zieht er Tag für Tag, Abend für Abend Tausende von Marokkanern von nah und fern an, die den Geschichtenerzählern lauschen, die Feuerschlucker anfeuern und den Heilern alles glauben. Hier treten Akrobaten auf, Schlangenbeschwörer und mobile Zahnärzte. Wasserverkäufer lassen sich für viel Geld ablichten, Touristen irren umher, fremde Besucher trauen sich häufig nicht stehen zu bleiben und betrachten das Spektakel lieber aus der Distanz. Doch wer eintauchen will ins wilde Marokko, kann das am besten hier, inmitten der Großstadt Marrakech. Besonders am späten Nachmittag und in den frühen Abendstunden brummt hier der Bär! Und keine Sorge: Es ist weder gefährlich noch stressig am Gauklerplatz. Aber man sollte, wie überall, wo viele Touristen sind, auf Betrüger und Handtaschendiebe achten.


  • Madrasa Ben Youssef

    Architektonische Highlights
    • Madrasa Ben Youssef© MAIRDUMONT

    Die schönste Koranschule des Landes wurde im 14.Jh. gegründet. Ihre heutige Gestalt jedoch erhielt sie unter den Saadiern im 16.Jh. Der beeindruckend große und wunderschöne Innenhof mit Brunnen hat Bodenfließen aus Carrara-Marmor. Die Wände sind mit aufwendigen Kachelornamenten und arabischen Schriftzügen verziert, mit Stuckkapitellen und im oberen Bereich mit feinst gedrechselten Zedernholzarbeiten versehen. An den Innenhof schließt ein kleiner Gebetsraum an. Sehenswert sind auch die Studierzimmer im oberen Bereich der Koranschule sowie das alte Hammam, wo heute auch die Toiletten untergebracht sind (sehenswert und sauber!).

    • Madrasa Ben Youssef© MAIRDUMONT

    Die schönste Koranschule des Landes wurde im 14.Jh. gegründet. Ihre heutige Gestalt jedoch erhielt sie unter den Saadiern im 16.Jh. Der beeindruckend große und wunderschöne Innenhof mit Brunnen hat Bodenfließen aus Carrara-Marmor. Die Wände sind mit aufwendigen Kachelornamenten und arabischen Schriftzügen verziert, mit Stuckkapitellen und im oberen Bereich mit feinst gedrechselten Zedernholzarbeiten versehen. An den Innenhof schließt ein kleiner Gebetsraum an. Sehenswert sind auch die Studierzimmer im oberen Bereich der Koranschule sowie das alte Hammam, wo heute auch die Toiletten untergebracht sind (sehenswert und sauber!).


  • Maison de la Photographie

    Museen

    Untergebracht in einem alten Foundouk (Karawanserei) aus dem frühen 20.Jh. ist dieses außergewöhnliche Museum eine wundervolle Ergänzung zu den anderen Museen der Stadt. Es birgt eine Sammlung von rund 8000 Fotografien aus Nordafrika zwischen 1870 und 1950.Nicht nur die Porträts sind beeindruckend, auch Straßenszenen wurden festgehalten und lassen den Besucher auch heute in eine frühere Welt eintauchen.

    Untergebracht in einem alten Foundouk (Karawanserei) aus dem frühen 20.Jh. ist dieses außergewöhnliche Museum eine wundervolle Ergänzung zu den anderen Museen der Stadt. Es birgt eine Sammlung von rund 8000 Fotografien aus Nordafrika zwischen 1870 und 1950.Nicht nur die Porträts sind beeindruckend, auch Straßenszenen wurden festgehalten und lassen den Besucher auch heute in eine frühere Welt eintauchen.


  • Dar Cherifa

    Architektonische Highlights

    Ganz versteckt, in einer klitzekleinen Gasse, liegt dieser wunderschöne Palast aus dem 16.Jh. Vielleicht findest du ihn nicht gleich – obwohl es Hinweisschilder und Wegweiser gibt. Wenn man sich erst einmal durch die Gassen gekämpft hat und durch die unscheinbare Tür in den Innenhof mit Marmorbrunnen gelangt ist, belohnt einen der Blick auf die wunderschönen Stuckarbeiten aus Zedernholz und Gips. Die kleinen Zimmer und Nischen, die vom Innenhof abgehen, werden für Ausstellungen mit moderner Kunst genutzt. Tagsüber kann man hier Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, abends finden häufig Konzerte und Lesungen sowie Vernissagen statt.

    Ganz versteckt, in einer klitzekleinen Gasse, liegt dieser wunderschöne Palast aus dem 16.Jh. Vielleicht findest du ihn nicht gleich – obwohl es Hinweisschilder und Wegweiser gibt. Wenn man sich erst einmal durch die Gassen gekämpft hat und durch die unscheinbare Tür in den Innenhof mit Marmorbrunnen gelangt ist, belohnt einen der Blick auf die wunderschönen Stuckarbeiten aus Zedernholz und Gips. Die kleinen Zimmer und Nischen, die vom Innenhof abgehen, werden für Ausstellungen mit moderner Kunst genutzt. Tagsüber kann man hier Kaffee trinken oder eine Kleinigkeit essen, abends finden häufig Konzerte und Lesungen sowie Vernissagen statt.


  • Yves Saint Laurent Museum

    Museen
    • © Anas Bettar, Shutterstock

    Yves Saint Laurent liebte Marrakesch! Und so war es auch klar, dass irgendwann einmal ein Museum her musste, das die Beziehung zwischen dem Modemacher und der Stadt aufarbeitete. Konsequent auch, dass das Museum neben den ehemaligen Wohnhaus des Meisters errichtet wurde – auf dessen Grund und Boden. Selbstverständlich kommen hier vor allem Modebegeisterte auf ihre Kosten: Neben künstlerischen Werken des Modeschöpfers werden Ausstellungen seiner Modelinien präsentiert, auch Sonderausstellungen vorwiegend marokkanischer Künstler werden gezeigt. In allen Räumen präsent: die besondere spirituelle Beziehung, die YSL mit Marrakesch verband und aus der er eine Menge Inspiration für das zog, was die Modewelt noch heute entzückt.

    • © Anas Bettar, Shutterstock

    Yves Saint Laurent liebte Marrakesch! Und so war es auch klar, dass irgendwann einmal ein Museum her musste, das die Beziehung zwischen dem Modemacher und der Stadt aufarbeitete. Konsequent auch, dass das Museum neben den ehemaligen Wohnhaus des Meisters errichtet wurde – auf dessen Grund und Boden. Selbstverständlich kommen hier vor allem Modebegeisterte auf ihre Kosten: Neben künstlerischen Werken des Modeschöpfers werden Ausstellungen seiner Modelinien präsentiert, auch Sonderausstellungen vorwiegend marokkanischer Künstler werden gezeigt. In allen Räumen präsent: die besondere spirituelle Beziehung, die YSL mit Marrakesch verband und aus der er eine Menge Inspiration für das zog, was die Modewelt noch heute entzückt.


  • Palais el Badiî

    Architektonische Highlights
    • © OPIS Zagreb, Shutterstock

    Dies war einst der größte Palast Marokkos - erbaut Ende des 16.Jhs. - unter einem der bedeutendsten Sultane der Geschichte Marokkos: Ahmed el Mansour. Heute lässt sich die einstige Pracht nur noch anhand der Grundmauern und der Größe rekonstruieren, denn im 17.Jh. ließ Moulay Isma'il den Palast vollkommen leeren und all die prächtigen Dinge nach Meknès bringen, wo er ein zweites Versailles errichten wollte. Zu besichtigen ist neben den Mauerruinen eine Gebetskanzel (Minbar), die im 13.Jh. in Cordoba gefertigt wurde und einst in der Koutoubiya-Moschee stand.

    • © OPIS Zagreb, Shutterstock

    Dies war einst der größte Palast Marokkos - erbaut Ende des 16.Jhs. - unter einem der bedeutendsten Sultane der Geschichte Marokkos: Ahmed el Mansour. Heute lässt sich die einstige Pracht nur noch anhand der Grundmauern und der Größe rekonstruieren, denn im 17.Jh. ließ Moulay Isma'il den Palast vollkommen leeren und all die prächtigen Dinge nach Meknès bringen, wo er ein zweites Versailles errichten wollte. Zu besichtigen ist neben den Mauerruinen eine Gebetskanzel (Minbar), die im 13.Jh. in Cordoba gefertigt wurde und einst in der Koutoubiya-Moschee stand.


  • Mosquée Koutoubiya

    Architektonische Highlights
    • © Balate Dorin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sightseeing mit Wellnessfaktor

    Als Nichtmuslim darfst du die Moschee nicht betreten, auch aufs Minarett darfst du nicht steigen. Aber auch von außen ist sie ein echter Hingucker – vor allem dank ihres fast 70 m hohen, kerzengeraden Minaretts, das als Wahrzeichen von Marrakesch gilt. Wenn du den Kopf in den Nacken legst und hochschaust, entdeckst du im oberen Drittel des Minaretts schöne Keramikkacheln, pyramidenförmige Zinnen und an der Spitze vier goldene Kugeln. Jede Seite des Gebetsturms ist anders gestaltet – mal mit drei Rundbögen, mal mit nur einem. Die Schächte des Minaretts sind als Lichtquellen konzipiert, denn im Inneren führt eine Rampe nach oben, die dem Muezzin vorbehalten ist, der von hier oben zum Gebet ruft. Mit seinem quadratischen Grundriss gilt die im späten 12.Jh. vollendete Koutoubia, deren Name daher stammt, dass hier einmal der Buchhändler-Souk (Koutoubia heißt Buchhändler) angesiedelt war, als Mutter aller Moscheen: Nach ihrem Vorbild werden bis heute die Moscheen Marokkos errichtet. Sie ist der wichtigste Gebetsort der Stadt, wo bis zu 25 000 Gläubige Platz finden. Lust auf ein bisschen Erholung? Westlich der Moschee erstreckt sich der wunderbar ruhige Koutoubia-Garten bis zur Stadtmauer. Hier entspannst du mit Blick auf den sakralen Meisterbau – ohne Eintritt zu zahlen.

    • © Balate Dorin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sightseeing mit Wellnessfaktor

    Als Nichtmuslim darfst du die Moschee nicht betreten, auch aufs Minarett darfst du nicht steigen. Aber auch von außen ist sie ein echter Hingucker – vor allem dank ihres fast 70 m hohen, kerzengeraden Minaretts, das als Wahrzeichen von Marrakesch gilt. Wenn du den Kopf in den Nacken legst und hochschaust, entdeckst du im oberen Drittel des Minaretts schöne Keramikkacheln, pyramidenförmige Zinnen und an der Spitze vier goldene Kugeln. Jede Seite des Gebetsturms ist anders gestaltet – mal mit drei Rundbögen, mal mit nur einem. Die Schächte des Minaretts sind als Lichtquellen konzipiert, denn im Inneren führt eine Rampe nach oben, die dem Muezzin vorbehalten ist, der von hier oben zum Gebet ruft. Mit seinem quadratischen Grundriss gilt die im späten 12.Jh. vollendete Koutoubia, deren Name daher stammt, dass hier einmal der Buchhändler-Souk (Koutoubia heißt Buchhändler) angesiedelt war, als Mutter aller Moscheen: Nach ihrem Vorbild werden bis heute die Moscheen Marokkos errichtet. Sie ist der wichtigste Gebetsort der Stadt, wo bis zu 25 000 Gläubige Platz finden. Lust auf ein bisschen Erholung? Westlich der Moschee erstreckt sich der wunderbar ruhige Koutoubia-Garten bis zur Stadtmauer. Hier entspannst du mit Blick auf den sakralen Meisterbau – ohne Eintritt zu zahlen.


  • Garküchen auf dem Djemaa el Fna

    Touristenattraktionen
    • © Dainis Derics, Shutterstock

    Wenn du wirklich in den Schmelztiegel eintauchen möchtest, dann solltest du mindestens einmal in einer der zahlreichen Garküchen auf dem Djemaa el Fna essen. Zig Essensstände werden dann aufgebaut, überall brutzelt und brät es. Aufgetischt wird so ziemlich alles, was es in Marokko an kulinarischen Genüssen gibt.

    • © Dainis Derics, Shutterstock

    Wenn du wirklich in den Schmelztiegel eintauchen möchtest, dann solltest du mindestens einmal in einer der zahlreichen Garküchen auf dem Djemaa el Fna essen. Zig Essensstände werden dann aufgebaut, überall brutzelt und brät es. Aufgetischt wird so ziemlich alles, was es in Marokko an kulinarischen Genüssen gibt.


  • Musée du Parfum

    Museen
    Insider-Tipp
    Einmal Christian Dior sein

    Einen herrlichen Duft kreieren und zum Star der Parfümszene werden – das wär‘s doch, oder? Naja, ein bisschen hoch gegriffen vielleicht, aber immerhin kannst du dich in diesem Museum als Parfum-Créateur versuchen! Neben Schautafeln stehen die Ausstellungsstücke rund um die Parfümherstellung und zig Flakons, an denen du neugierig schnupperst. Und dann stellst du dir dein eigenes Parfüm zusammen – unter fachkundiger Anleitung. Die Begleitung langweilt sich? In der Zwischenzeit soll sie sich ruhig mal umschauen und die schöne Architektur bestaunen, die dieser Palast aus dem 10.Jh. hergibt.

    Insider-Tipp
    Einmal Christian Dior sein

    Einen herrlichen Duft kreieren und zum Star der Parfümszene werden – das wär‘s doch, oder? Naja, ein bisschen hoch gegriffen vielleicht, aber immerhin kannst du dich in diesem Museum als Parfum-Créateur versuchen! Neben Schautafeln stehen die Ausstellungsstücke rund um die Parfümherstellung und zig Flakons, an denen du neugierig schnupperst. Und dann stellst du dir dein eigenes Parfüm zusammen – unter fachkundiger Anleitung. Die Begleitung langweilt sich? In der Zwischenzeit soll sie sich ruhig mal umschauen und die schöne Architektur bestaunen, die dieser Palast aus dem 10.Jh. hergibt.


  • Bab el Khemis

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Trödel für fast nix

    Mit seinen üppigen Verzierungen gehört das nördlichste Tor der Medina zu den schönsten der Stadt. Es ist wie das Bab Doukkala Namensgeber für ein ganzes Viertel (Bab bedeutet Tor). Hinter dem Tor findet Marrakeschs größter Flohmarkt statt, ein buntes Spektakel! Besonders sonntags ist er riesig. Hier findest du wirklich alles, was das Herz begehrt. Manchmal muss man etwas suchen, aber dann können hübsche alte Teekannen, bunt übermalte Antiquitäten oder bestickte Berberstoffe zum Vorschein kommen.

    • Avenue Bab el Khemis, 40000 Marrakesch
    Insider-Tipp
    Trödel für fast nix

    Mit seinen üppigen Verzierungen gehört das nördlichste Tor der Medina zu den schönsten der Stadt. Es ist wie das Bab Doukkala Namensgeber für ein ganzes Viertel (Bab bedeutet Tor). Hinter dem Tor findet Marrakeschs größter Flohmarkt statt, ein buntes Spektakel! Besonders sonntags ist er riesig. Hier findest du wirklich alles, was das Herz begehrt. Manchmal muss man etwas suchen, aber dann können hübsche alte Teekannen, bunt übermalte Antiquitäten oder bestickte Berberstoffe zum Vorschein kommen.

    • Avenue Bab el Khemis, 40000 Marrakesch

  • Musée Boucharouite

    Museen
    Insider-Tipp
    Das ist die Story

    Teppiche sind zum Drüberlaufen da, oder? In diesem kleinen Museum nicht, hier sind sie Objekte der Anschauung. Im Mittelpunkt stehen Boucharouite-Teppiche, Flickenteppiche, deren Fäden aus alten Stoffen und gebrauchter Kleidung gerissen wurden. Aus materieller Not geboren, sind so unter den Händen der Knüpferinnen und Weberinnen kleine, verrückt gemusterte Meisterwerke entstanden. Patrick, der Gründer und Besitzer des Museums, ist häufig da und kann dir die Geschichten der einzelnen Teppiche erzählen. Auch kleine Infotafeln informieren über die Symbole und Farben der Werke.

    Insider-Tipp
    Das ist die Story

    Teppiche sind zum Drüberlaufen da, oder? In diesem kleinen Museum nicht, hier sind sie Objekte der Anschauung. Im Mittelpunkt stehen Boucharouite-Teppiche, Flickenteppiche, deren Fäden aus alten Stoffen und gebrauchter Kleidung gerissen wurden. Aus materieller Not geboren, sind so unter den Händen der Knüpferinnen und Weberinnen kleine, verrückt gemusterte Meisterwerke entstanden. Patrick, der Gründer und Besitzer des Museums, ist häufig da und kann dir die Geschichten der einzelnen Teppiche erzählen. Auch kleine Infotafeln informieren über die Symbole und Farben der Werke.


  • Musée de Mouassine

    Museen
    Insider-Tipp
    Musik im Museum

    Das wunderbare Museum ist ein kleines Prachtstück mitten im Viertel Mouassine (nördlich der Place Bab Ftouh). Untergebracht in einem Palast aus dem 16.Jh., zeigt es keine einzelnen Exponate, sondern ist mit seinen bemalten Decken, üppigen Ornamenten und filigranen Holzschnitzereien ein Gesamtkunstwerk – und eine originalgetreue Wiederherstellung des Palastinneren. In den Räumen finden immer wieder Kunstausstellungen statt. Jeden Freitag- und Montagabend werde Konzerte aufgeführt, für die das Haus einen stilvollen Rahmen bietet.

    Insider-Tipp
    Musik im Museum

    Das wunderbare Museum ist ein kleines Prachtstück mitten im Viertel Mouassine (nördlich der Place Bab Ftouh). Untergebracht in einem Palast aus dem 16.Jh., zeigt es keine einzelnen Exponate, sondern ist mit seinen bemalten Decken, üppigen Ornamenten und filigranen Holzschnitzereien ein Gesamtkunstwerk – und eine originalgetreue Wiederherstellung des Palastinneren. In den Räumen finden immer wieder Kunstausstellungen statt. Jeden Freitag- und Montagabend werde Konzerte aufgeführt, für die das Haus einen stilvollen Rahmen bietet.


  • Gare de Marrakech

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Streetart vom Feinsten

    „Nur ein Bahnhof“, denkst du vielleicht. Stimmt, aber was für einer! Hochmodern und zugleich zauberhaft wie aus 1001 Nacht. Bereits der Eingang ist ein Traum: ein riesiges Hufeisentor, reich verziert mit feinsten Fayencen. In der Bahnhofshalle schmücken Mosaike den Boden, hängen Kupferlampen an der Decke, sind große Säulen Blickfänger. Auch wer nicht verreist, sollte hier unbedingt mal Station machen – und den Blick in die Ferne schweifen lassen: Auf der Fassade des gegenüberliegenden Gebäudes prangt das überlebensgroße Porträt eines Marokkaners, gemalt vom deutschen Streetartkünstler Hendrik Beikirch.

    Insider-Tipp
    Streetart vom Feinsten

    „Nur ein Bahnhof“, denkst du vielleicht. Stimmt, aber was für einer! Hochmodern und zugleich zauberhaft wie aus 1001 Nacht. Bereits der Eingang ist ein Traum: ein riesiges Hufeisentor, reich verziert mit feinsten Fayencen. In der Bahnhofshalle schmücken Mosaike den Boden, hängen Kupferlampen an der Decke, sind große Säulen Blickfänger. Auch wer nicht verreist, sollte hier unbedingt mal Station machen – und den Blick in die Ferne schweifen lassen: Auf der Fassade des gegenüberliegenden Gebäudes prangt das überlebensgroße Porträt eines Marokkaners, gemalt vom deutschen Streetartkünstler Hendrik Beikirch.


  • Place des Ferblantiers

    Touristenattraktionen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Der Platz der Lampenmacher ist von kleinen Werkstätten umgeben, in denen - nomen est omen - Lampen hergestellt werden. Am Südrand wird der Platz von der alten Stadtmauer begrenzt. Cafés rundherum laden zum Verweilen ein.

    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Der Platz der Lampenmacher ist von kleinen Werkstätten umgeben, in denen - nomen est omen - Lampen hergestellt werden. Am Südrand wird der Platz von der alten Stadtmauer begrenzt. Cafés rundherum laden zum Verweilen ein.


  • Musée Dar Si Said

    Museen

    Sehr schönes Kunsthandwerksmuseum in einem Wesirspalast, der von Anfang des 19.Jhs. stammt. Klein und fein, wurde er erst 2004 renoviert und erstrahlt seitdem in frischem Glanz. Zu sehen sind hier vor allem Kunsthandwerksgegenstände von Berbern: Teppiche, Waffen, Kleidung. Aber auch das Gebäude an sich ist durchaus sehenswert und lohnt den Besuch.

    Sehr schönes Kunsthandwerksmuseum in einem Wesirspalast, der von Anfang des 19.Jhs. stammt. Klein und fein, wurde er erst 2004 renoviert und erstrahlt seitdem in frischem Glanz. Zu sehen sind hier vor allem Kunsthandwerksgegenstände von Berbern: Teppiche, Waffen, Kleidung. Aber auch das Gebäude an sich ist durchaus sehenswert und lohnt den Besuch.


  • Dar Tiskiwin

    Museen

    Das einst private Volkskundemuseum, das in den 1980er-Jahren von dem Niederländer Bert Flint eröffnet wurde, birgt in einem sehenswerten Altstadthaus eine sehr schöne Ausstellung. Sie zeigt v.a. Sammlerstücke, die Flint entlang der Handelskarawanenroute von Marrakech nach Timbuktu gefunden und erhalten hat: Teppiche, Kleidungsstücke, Schmuck, aber auch Arbeitsmaterial und Alltagsgegenstände.

    Das einst private Volkskundemuseum, das in den 1980er-Jahren von dem Niederländer Bert Flint eröffnet wurde, birgt in einem sehenswerten Altstadthaus eine sehr schöne Ausstellung. Sie zeigt v.a. Sammlerstücke, die Flint entlang der Handelskarawanenroute von Marrakech nach Timbuktu gefunden und erhalten hat: Teppiche, Kleidungsstücke, Schmuck, aber auch Arbeitsmaterial und Alltagsgegenstände.


  • Palais Bahia

    Architektonische Highlights
    • © Igor Busini, Shutterstock

    Der Wesirspalast wurde 1900 erbaut und ist einer der schönsten Paläste Marrakechs. Er gilt Staatsgästen bis heute als Unterkunft und ist ein Meisterwerk maurischer Baukunst. Man sollte sich Zeit nehmen, um ihn zu besichtigen. Auch wenn sich heute darin keine Möbel mehr finden, zeigen doch allein die Räume und Innenhöfe, in welcher Pracht die Fürsten und Wesire einst lebten. Eine Führung durch die Räume lohnt sich, da viele Details auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.

    • © Igor Busini, Shutterstock

    Der Wesirspalast wurde 1900 erbaut und ist einer der schönsten Paläste Marrakechs. Er gilt Staatsgästen bis heute als Unterkunft und ist ein Meisterwerk maurischer Baukunst. Man sollte sich Zeit nehmen, um ihn zu besichtigen. Auch wenn sich heute darin keine Möbel mehr finden, zeigen doch allein die Räume und Innenhöfe, in welcher Pracht die Fürsten und Wesire einst lebten. Eine Führung durch die Räume lohnt sich, da viele Details auf den ersten Blick nicht sichtbar sind.


  • Musée de Marrakech

    Museen

    Das Museum an sich ist fast so sehenswert wie seine Ausstellungen. In den großen Räumen des Wesirspalasts aus dem 19.Jh. mit riesigem Innenhof werden Wechselausstellungen meist moderner Fotografie und Kunst, aber auch Ethnografischem wie Schmuck, Stoffe und Teppiche gezeigt. Besonders schön ist das kleine Café im Innenhof sowie der Museumsladen mit guten (französischen) Büchern sowie schönen Postkarten.

    Das Museum an sich ist fast so sehenswert wie seine Ausstellungen. In den großen Räumen des Wesirspalasts aus dem 19.Jh. mit riesigem Innenhof werden Wechselausstellungen meist moderner Fotografie und Kunst, aber auch Ethnografischem wie Schmuck, Stoffe und Teppiche gezeigt. Besonders schön ist das kleine Café im Innenhof sowie der Museumsladen mit guten (französischen) Büchern sowie schönen Postkarten.


  • Qoubba Almoravide

    Architektonische Highlights
    • © Jose Ignacio Soto, Shutterstock

    Dieser eher unscheinbare kleine Kuppelbau wurde erst 1948 entdeckt und vor wenigen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Koubba (der "Kuppel") stammt aus dem frühen 12.Jh. Lange war unklar, wozu der Bau diente. Heute weiß man, dass er der zentrale Punkt einer Bäderanlage war. Besonders die Verzierungen im Inneren sind sehenswert.

    • © Jose Ignacio Soto, Shutterstock

    Dieser eher unscheinbare kleine Kuppelbau wurde erst 1948 entdeckt und vor wenigen Jahren der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Koubba (der "Kuppel") stammt aus dem frühen 12.Jh. Lange war unklar, wozu der Bau diente. Heute weiß man, dass er der zentrale Punkt einer Bäderanlage war. Besonders die Verzierungen im Inneren sind sehenswert.


  • Bab Agnaou

    Architektonische Highlights
    • © Rudolf Tepfenhart, Shutterstock

    Das schönste Stadttor Marrakechs stammt aus dem 12.Jh. und ist einer der Zugänge in das einstige Sultansareal, heute Kasbahviertel genannt, das sich südlich an den Palast el Badi anschließt. Als einziges Stadttor des Viertels stammt es noch aus der Almohadenzeit und ist bis heute sehr gut erhalten. Reiche Ornamente spannen sich über zwei Hufeisenbögen.

    • © Rudolf Tepfenhart, Shutterstock

    Das schönste Stadttor Marrakechs stammt aus dem 12.Jh. und ist einer der Zugänge in das einstige Sultansareal, heute Kasbahviertel genannt, das sich südlich an den Palast el Badi anschließt. Als einziges Stadttor des Viertels stammt es noch aus der Almohadenzeit und ist bis heute sehr gut erhalten. Reiche Ornamente spannen sich über zwei Hufeisenbögen.


  • Jardin Ménara

    Botanische Gärten & Parks
    • © PRMA, Shutterstock

    Jardin Ménara ist eine riesige Gartenanlage, die im 12.Jh. unter den Almohaden angelegt und von einer Mauer aus Stampflehm umschlossen wurde. Auf dem Areal wachsen viele Oliven- und Obstbäume. In der Mitte der Anlage befindet sich ein riesiges Wasserbecken, das durch ein unterirdisches Kanalsystem der Bewässerung des Gartens dient. Am Südrand des Wasserspeichers erschuf Moulay Abder Rahman im 19.Jh. einen Pavillon. Das Gebäude besitzt ein aus grünen Ziegeln gebautes pyramidenförmiges Dach.

    • © PRMA, Shutterstock

    Jardin Ménara ist eine riesige Gartenanlage, die im 12.Jh. unter den Almohaden angelegt und von einer Mauer aus Stampflehm umschlossen wurde. Auf dem Areal wachsen viele Oliven- und Obstbäume. In der Mitte der Anlage befindet sich ein riesiges Wasserbecken, das durch ein unterirdisches Kanalsystem der Bewässerung des Gartens dient. Am Südrand des Wasserspeichers erschuf Moulay Abder Rahman im 19.Jh. einen Pavillon. Das Gebäude besitzt ein aus grünen Ziegeln gebautes pyramidenförmiges Dach.


  • Cyber Parc Arsat Moulay Abdessalam

    Botanische Gärten & Parks

    Der zwischen Stadtmauer und Koutoubia hinter dem Büro der Telekom gelegene Park ist einer der beliebtesten Orte für junge Marokkaner. Hier treffen sie sich gern zu einem unverbindlichen Techtelmechtel – oder nutzen das kostenlose, frei zugängliche WLAN. Aber der Cyber Parc kann natürlich noch mehr. Die Grünfläche mit Springbrunnen, großen Bäumen, die viel Schatten spenden, außergewöhnlichen Pflanzen und unregelmäßig stattfindenden Open-Air-Ausstellungen ist ein Projekt der Fondation Mohammed VI pour la Protection de l‘Environnement – einer Umweltorganisation, die unter der Schirmherrschaft des Königs steht und sich u. a. dafür einsetzt, den Erhalt der Natur innerhalb der Städte voranzutreiben.

    Der zwischen Stadtmauer und Koutoubia hinter dem Büro der Telekom gelegene Park ist einer der beliebtesten Orte für junge Marokkaner. Hier treffen sie sich gern zu einem unverbindlichen Techtelmechtel – oder nutzen das kostenlose, frei zugängliche WLAN. Aber der Cyber Parc kann natürlich noch mehr. Die Grünfläche mit Springbrunnen, großen Bäumen, die viel Schatten spenden, außergewöhnlichen Pflanzen und unregelmäßig stattfindenden Open-Air-Ausstellungen ist ein Projekt der Fondation Mohammed VI pour la Protection de l‘Environnement – einer Umweltorganisation, die unter der Schirmherrschaft des Königs steht und sich u. a. dafür einsetzt, den Erhalt der Natur innerhalb der Städte voranzutreiben.


  • Koubba Lalla Zohra

    Architektonische Highlights

    Der weiße, fast quadratische Bau steht ziemlich unbeachtet auf einem Platz vor der Koutoubia. Das kleine Mausoleum ist Lalla Zohra gewidmet, der Tochter eines religiösen Führers aus dem 17.Jh., die bis heute als Heilige verehrt wird. Deshalb pilgern auch immer wieder Frauen hierher, legen ihre Hände auf die Mauer der Grabstätte und hoffen so auf die Segenskraft der Heiligen, die ihnen Fruchtbarkeit bescheren soll. Wenn du dich in den Schatten der nahen Bäume setzt und auf den Kubus achtest, siehst du vielleicht mit ein bisschen Glück solche Frauen, die mit einem Lächeln im Gesicht verschwinden.

    • Avenue Mohammed V, 40000 Marrakesch

    Der weiße, fast quadratische Bau steht ziemlich unbeachtet auf einem Platz vor der Koutoubia. Das kleine Mausoleum ist Lalla Zohra gewidmet, der Tochter eines religiösen Führers aus dem 17.Jh., die bis heute als Heilige verehrt wird. Deshalb pilgern auch immer wieder Frauen hierher, legen ihre Hände auf die Mauer der Grabstätte und hoffen so auf die Segenskraft der Heiligen, die ihnen Fruchtbarkeit bescheren soll. Wenn du dich in den Schatten der nahen Bäume setzt und auf den Kubus achtest, siehst du vielleicht mit ein bisschen Glück solche Frauen, die mit einem Lächeln im Gesicht verschwinden.

    • Avenue Mohammed V, 40000 Marrakesch

  • Bab Ftouh

    Touristenattraktionen

    Auf dem kleinen Platz nördlich des Djemaa el Fna werden seit langer Zeit Teekannen und Antiquitäten verkauft. Er wird von alten Handelskontoren gesäumt, sogenannten Foundouks, die teilweise über 500 Jahre alt sind. Jahrelang schien es, als würden die Häuser verfallen, doch in letzter Zeit werden immer häufiger Foundouks restauriert. Schau also ruhig mal in die Hinterhöfe hinein – Du wirst tolle Entdeckungen machen.

    • Bab Ftouh, 40000 Marrakesch

    Auf dem kleinen Platz nördlich des Djemaa el Fna werden seit langer Zeit Teekannen und Antiquitäten verkauft. Er wird von alten Handelskontoren gesäumt, sogenannten Foundouks, die teilweise über 500 Jahre alt sind. Jahrelang schien es, als würden die Häuser verfallen, doch in letzter Zeit werden immer häufiger Foundouks restauriert. Schau also ruhig mal in die Hinterhöfe hinein – Du wirst tolle Entdeckungen machen.

    • Bab Ftouh, 40000 Marrakesch

  • Bab Doukkala

    Architektonische Highlights

    Auch wenn die meisten den Namen Bab Doukkala mit dem Busbahnhof in Verbindung bringen, der sich vor den Stadtmauern befindet, ist das Bab Doukkala in erster Linie ein wehrhaftes Stadttor (Bab heißt Tor). Es stammt aus dem 12.Jh. und ist damit einer der ältesten Bauten der Stadt. Aufgrund der modernen Stadtplanung steht es mittlerweile recht isoliert, was jedoch den Vorteil hat, dass man es super fotografieren kann. Hinter dem Tor (also Richtung Medina) erstreckt sich das gleichnamige Viertel, ein lebendiges Marktquartier mit vielen Riads und einer schönen Moschee aus dem 16.Jh., die – bis heute eine große Ausnahme – von einer Frau entworfen wurde: Lalla Mesaouda.

    • Bab Doukkala, Rue Boutouil, 40000 Marrakesch

    Auch wenn die meisten den Namen Bab Doukkala mit dem Busbahnhof in Verbindung bringen, der sich vor den Stadtmauern befindet, ist das Bab Doukkala in erster Linie ein wehrhaftes Stadttor (Bab heißt Tor). Es stammt aus dem 12.Jh. und ist damit einer der ältesten Bauten der Stadt. Aufgrund der modernen Stadtplanung steht es mittlerweile recht isoliert, was jedoch den Vorteil hat, dass man es super fotografieren kann. Hinter dem Tor (also Richtung Medina) erstreckt sich das gleichnamige Viertel, ein lebendiges Marktquartier mit vielen Riads und einer schönen Moschee aus dem 16.Jh., die – bis heute eine große Ausnahme – von einer Frau entworfen wurde: Lalla Mesaouda.

    • Bab Doukkala, Rue Boutouil, 40000 Marrakesch

  • Le Jardin Secret

    Botanische Gärten & Parks
    • © OldskoolDesign, Shutterstock

    Der geheime Garten: ein Name, der nach Versteckspiel klingt. Und tatsächlich war der große Garten inmitten eines Palastareals aus dem 16.Jh. lange Zeit so geheim, dass er fast in Vergessenheit geraten war. Jahrzehntelang lag das Areal brach, bis 2008 damit begonnen wurde, das Gelände wiederherzurichten. Ziel war es, einen Garten nach den Paradiesbeschreibungen des Korans zu gestalten, um so einen vollkommenen Ort zu schaffen. Heute zählen die grüne Lunge inmitten des lebendigen Viertels Mouassine und der dazugehörige Palast zu den jüngsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Vom Turm hast du einen herrlichen Blick auf die Dächer von Marrakesch, ein ruhiges, angenehmes Café liegt im Innenhof.

    • © OldskoolDesign, Shutterstock

    Der geheime Garten: ein Name, der nach Versteckspiel klingt. Und tatsächlich war der große Garten inmitten eines Palastareals aus dem 16.Jh. lange Zeit so geheim, dass er fast in Vergessenheit geraten war. Jahrzehntelang lag das Areal brach, bis 2008 damit begonnen wurde, das Gelände wiederherzurichten. Ziel war es, einen Garten nach den Paradiesbeschreibungen des Korans zu gestalten, um so einen vollkommenen Ort zu schaffen. Heute zählen die grüne Lunge inmitten des lebendigen Viertels Mouassine und der dazugehörige Palast zu den jüngsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Vom Turm hast du einen herrlichen Blick auf die Dächer von Marrakesch, ein ruhiges, angenehmes Café liegt im Innenhof.


  • Avenue Mohammed V

    Touristenattraktionen

    Diese Straße ist die Lebensader von Guéliz. Drei große Plätze bilden ihre pulsierenden Knotenpunkte: die PlaceBir Anzarane (auch Place Abdelmoumen genannt), die Place du 16 Novembre und die Place de la Liberté (von Nord nach Süd). Vor allem die Place du 16 Novembre mit ihrem überdimensionierten Marrakech Plaza, einem Gebäudekomplex aus Apartments, Läden, schicken Cafés und repräsentativem Platz mit Springbrunnen und Palmen, ist eine der Lieblingsflaniermeilen der modernen Marrakschis.

    • Avenue Mohammed V, 40000 Marrakesch

    Diese Straße ist die Lebensader von Guéliz. Drei große Plätze bilden ihre pulsierenden Knotenpunkte: die PlaceBir Anzarane (auch Place Abdelmoumen genannt), die Place du 16 Novembre und die Place de la Liberté (von Nord nach Süd). Vor allem die Place du 16 Novembre mit ihrem überdimensionierten Marrakech Plaza, einem Gebäudekomplex aus Apartments, Läden, schicken Cafés und repräsentativem Platz mit Springbrunnen und Palmen, ist eine der Lieblingsflaniermeilen der modernen Marrakschis.

    • Avenue Mohammed V, 40000 Marrakesch