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Graz Must Sees








Architektonische Highlights
Geographical
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Museen
Botanische Gärten & Parks
Touristenattraktionen
Mausoleum
Architektonische Highlights © Littleaom, Shutterstock
Er war nicht der bedeutendste Herrscher aus dem Haus Habsburg. Trotzdem prägt ausgerechnet seine letzte Ruhestätte noch 400 Jahre nach seinem Tod das Stadtbild – zumindest von oben: Das Mausoleum von Kaiser Ferdinand II. ragt als türkisfarbene Kuppellandschaft markant aus dem üblichen Ziegelrot der Dächer hervor. Aber auch ebenerdig betrachtet lässt das steinerne Grabmal keinen Zweifel daran aufkommen, dass man es hier mit einer Majestät zu tun hat: Eine mächtige Freitreppe führt zu dem erhöht gelegenen Bau aus dem ausgehenden 17. Jh. Mit der Planung des Grabmals samt angeschlossener Kirche beauftragt wurde Hofmaler Giovanni Pietro de Pomis, dessen Stil am Übergang zwischen Renaissance und Barock seine italienische Herkunft unterstreicht. Das Innere des Mausoleums trägt allerdings die Handschrift des österreichischen Barockmeisters Johann Fischer von Erlach – der wurde aber auch erst von Ferdinands Enkel zum letzten Schliff rangeholt. Mit dem Mausoleum zu einer baulichen Einheit verschmolzen ist der Grazer Dom, der sichtlich deutlich früher hier stand: Er strebt mit seiner spätgotischen Fassade zum Himmel. 1438–62 wurde er als Hofkirche zur gegenüberliegenden Residenz errichtet. Sein Äußeres wirkt heute schlicht, in seinen Anfangsjahren waren die Fassaden jedoch prachtvoll bemalt. Bevor du eintrittst, werfe einen Blick auf die südliche Außenwand: Hier siehst du das letzte erhaltene Fresko, das sogenannte Gottesplagenbild. Es zeigt die drei Plagen – Heuschrecken, Krieg und Pest –, die im Jahr 1480 über Graz hereinbrachen. Der Innenraum des Doms besticht durch den starken Kontrast zwischen den klaren, gotischen Baustrukturen und der opulent barocken Ausstattung.
- Burggasse 3, 8010 Graz
- http://www.domgraz.at/
- +43 316 8041890
- graz-dom@graz-seckau.at
© Littleaom, Shutterstock
Er war nicht der bedeutendste Herrscher aus dem Haus Habsburg. Trotzdem prägt ausgerechnet seine letzte Ruhestätte noch 400 Jahre nach seinem Tod das Stadtbild – zumindest von oben: Das Mausoleum von Kaiser Ferdinand II. ragt als türkisfarbene Kuppellandschaft markant aus dem üblichen Ziegelrot der Dächer hervor. Aber auch ebenerdig betrachtet lässt das steinerne Grabmal keinen Zweifel daran aufkommen, dass man es hier mit einer Majestät zu tun hat: Eine mächtige Freitreppe führt zu dem erhöht gelegenen Bau aus dem ausgehenden 17. Jh. Mit der Planung des Grabmals samt angeschlossener Kirche beauftragt wurde Hofmaler Giovanni Pietro de Pomis, dessen Stil am Übergang zwischen Renaissance und Barock seine italienische Herkunft unterstreicht. Das Innere des Mausoleums trägt allerdings die Handschrift des österreichischen Barockmeisters Johann Fischer von Erlach – der wurde aber auch erst von Ferdinands Enkel zum letzten Schliff rangeholt. Mit dem Mausoleum zu einer baulichen Einheit verschmolzen ist der Grazer Dom, der sichtlich deutlich früher hier stand: Er strebt mit seiner spätgotischen Fassade zum Himmel. 1438–62 wurde er als Hofkirche zur gegenüberliegenden Residenz errichtet. Sein Äußeres wirkt heute schlicht, in seinen Anfangsjahren waren die Fassaden jedoch prachtvoll bemalt. Bevor du eintrittst, werfe einen Blick auf die südliche Außenwand: Hier siehst du das letzte erhaltene Fresko, das sogenannte Gottesplagenbild. Es zeigt die drei Plagen – Heuschrecken, Krieg und Pest –, die im Jahr 1480 über Graz hereinbrachen. Der Innenraum des Doms besticht durch den starken Kontrast zwischen den klaren, gotischen Baustrukturen und der opulent barocken Ausstattung.
- Burggasse 3, 8010 Graz
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Graz
Geographical © MAIRDUMONT
Streng genommen gilt die Landeshauptstadt der Steiermark mit rund 294 000 Einwohnern als Großstadt. Doch glücklicherweise hat sie sich den Charme der Provinz bewahrt.
- Graz
- http://www.graztourismus.at/
- +43 316 80750
- info@graztourismus.at
© MAIRDUMONT
Streng genommen gilt die Landeshauptstadt der Steiermark mit rund 294 000 Einwohnern als Großstadt. Doch glücklicherweise hat sie sich den Charme der Provinz bewahrt.
- Graz
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Kunsthaus Graz
Museen © Aron M, Shutterstock
Man muss moderne Kunst nicht mögen, um das Kunsthaus zu lieben: Es ist schließlich schon von außen ein echter Hingucker. Seine Form, die sich an alte Bausubstanz anschmiegt, entzieht sich jeder Definition – von oben, etwa vom Schlossberg aus betrachtet, wirkt es wie ein gestrandeter Wal mit Noppen. Letztere sind nach Norden gerichtete Tageslichtöffnungen, sie sorgen für optimale Beleuchtung in den Innenräumen, in denen wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt werden. Die Außenhaut des „friendly alien“ besteht aus 1066 dunklen Acrylglasfenstern, die es noch fremdartiger erscheinen lassen. Es wurde 2003 eröffnet, als Graz Europäische Kulturhauptstadt war, und gilt als das moderne architektonische Wahrzeichen der Stadt.
- Lendkai 1, 8020 Graz
- http://www.museum-joanneum.at/
- +43 316 80179200
- kunsthausgraz@museum-joanneum.at
© Aron M, Shutterstock
Man muss moderne Kunst nicht mögen, um das Kunsthaus zu lieben: Es ist schließlich schon von außen ein echter Hingucker. Seine Form, die sich an alte Bausubstanz anschmiegt, entzieht sich jeder Definition – von oben, etwa vom Schlossberg aus betrachtet, wirkt es wie ein gestrandeter Wal mit Noppen. Letztere sind nach Norden gerichtete Tageslichtöffnungen, sie sorgen für optimale Beleuchtung in den Innenräumen, in denen wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst gezeigt werden. Die Außenhaut des „friendly alien“ besteht aus 1066 dunklen Acrylglasfenstern, die es noch fremdartiger erscheinen lassen. Es wurde 2003 eröffnet, als Graz Europäische Kulturhauptstadt war, und gilt als das moderne architektonische Wahrzeichen der Stadt.
- Lendkai 1, 8020 Graz
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- +43 316 80179200
- kunsthausgraz@museum-joanneum.at
Schloss Eggenberg
Architektonische Highlights © PavleMarjanovic, Shutterstock
Das auf einer Anhöhe thronende Schloss ist ein gewaltiger quadratischer Bau, der dem spanischen Escorial nachempfunden ist. In seiner Anlage soll es eine Allegorie auf die Zeit und das Universum sein: Es hat 365 Fenster, 24 Prunksäle mit 52 Fenstern und vier Ecktürme für die Himmelsrichtungen.
- Eggenberger Allee 90, 8020 Graz
- http://www.museum-joanneum.at/
- +43 316 80179560
- eggenberg@museum-joanneum.at
© PavleMarjanovic, Shutterstock
Das auf einer Anhöhe thronende Schloss ist ein gewaltiger quadratischer Bau, der dem spanischen Escorial nachempfunden ist. In seiner Anlage soll es eine Allegorie auf die Zeit und das Universum sein: Es hat 365 Fenster, 24 Prunksäle mit 52 Fenstern und vier Ecktürme für die Himmelsrichtungen.
- Eggenberger Allee 90, 8020 Graz
- http://www.museum-joanneum.at/
- +43 316 80179560
- eggenberg@museum-joanneum.at
Schlossberg Park
Botanische Gärten & Parks © Vaflya, Shutterstock
Am Fuße des Grazer Uhrturms gelegen dient der Schlossberg Park als Erholungsgebiet im Herzen der Stadt. Man kann dort in aller Ruhe flanieren und die Seele baumeln lassen. Wunderschöne Brunnen und die fantastische Sicht weit hinein in die Steiermark lassen einen Spaziergang durch diesen Park zum Erlebnis werden.
- Am Schlossberg 1, 8010 Graz
- http://www.graztourismus.at/
- +43 316 80750
© Vaflya, Shutterstock
Am Fuße des Grazer Uhrturms gelegen dient der Schlossberg Park als Erholungsgebiet im Herzen der Stadt. Man kann dort in aller Ruhe flanieren und die Seele baumeln lassen. Wunderschöne Brunnen und die fantastische Sicht weit hinein in die Steiermark lassen einen Spaziergang durch diesen Park zum Erlebnis werden.
- Am Schlossberg 1, 8010 Graz
- http://www.graztourismus.at/
- +43 316 80750
Hauptplatz
Touristenattraktionen © canadastock, Shutterstock
Sich hinstellen und einmal um die eigene Achse drehen. So fängt die Bekanntschaft mit dem trapezförmigen Grazer Hauptplatz, der um 1100 als Marktplatz angelegt wurde, richtig gut an. Hier fällt Ihr Blick aufs Eckhaus zur Sporgasse mit seiner prächtigen Stuckfassade aus dem späten 17.Jh. – die Laubengänge im Erdgeschoss erinnern noch ans Mittelalter, als die Händler unter hölzernen Lauben ihre Ware anboten. Anschließend rückt das Rathaus mit seinen vielen Türmchen ins Blickfeld, da Ende des 19.Jhs. für die rasch wachsende Stadt gebaut wurde – und danach kommt das Brunnendenkmal zu Ehren Erzherzog Johanns ins Visier. Die vier Frauengestalten darauf symbolisieren die Flüsse Mur, Enns, Drau und Sann, die damals durch die Steiermark flossen.
- Hauptplatz 1, 8010 Graz
- http://www.graztourismus.at/
- +43 316 8720
© canadastock, Shutterstock
Sich hinstellen und einmal um die eigene Achse drehen. So fängt die Bekanntschaft mit dem trapezförmigen Grazer Hauptplatz, der um 1100 als Marktplatz angelegt wurde, richtig gut an. Hier fällt Ihr Blick aufs Eckhaus zur Sporgasse mit seiner prächtigen Stuckfassade aus dem späten 17.Jh. – die Laubengänge im Erdgeschoss erinnern noch ans Mittelalter, als die Händler unter hölzernen Lauben ihre Ware anboten. Anschließend rückt das Rathaus mit seinen vielen Türmchen ins Blickfeld, da Ende des 19.Jhs. für die rasch wachsende Stadt gebaut wurde – und danach kommt das Brunnendenkmal zu Ehren Erzherzog Johanns ins Visier. Die vier Frauengestalten darauf symbolisieren die Flüsse Mur, Enns, Drau und Sann, die damals durch die Steiermark flossen.
- Hauptplatz 1, 8010 Graz
- http://www.graztourismus.at/
- +43 316 8720
Landhaus Graz
Architektonische Highlights © Carinthian, Shutterstock
Das Landhaus (1557) ist einer der bedeutendsten und schönsten Renaissancebauten außerhalb Italiens. Es wurdevom italienischen Baumeister Domenico dell’Allio für den steirischen Landadel gebaut. Heute tagt hier das steirische Landesparlament. Besonders beeindruckend ist der Innenhof mit seinen dreistöckigen Arkadengängen, den Rundbogenfenstern, den kupfernen Dachspeiern aus dem 16.Jh. und der Brunnenlaube aus Bronzeguss, einem Meisterwerk des Manierismus. Der Hof wurde vor einigen Jahren vorbildlich renoviert und ist öffentlich zugänglich.
- Herrengasse 16, 8010 Graz
- http://nodu.me/
- +43 316 8776309
- barbara.writzl@stmk.gv.at
© Carinthian, Shutterstock
Das Landhaus (1557) ist einer der bedeutendsten und schönsten Renaissancebauten außerhalb Italiens. Es wurdevom italienischen Baumeister Domenico dell’Allio für den steirischen Landadel gebaut. Heute tagt hier das steirische Landesparlament. Besonders beeindruckend ist der Innenhof mit seinen dreistöckigen Arkadengängen, den Rundbogenfenstern, den kupfernen Dachspeiern aus dem 16.Jh. und der Brunnenlaube aus Bronzeguss, einem Meisterwerk des Manierismus. Der Hof wurde vor einigen Jahren vorbildlich renoviert und ist öffentlich zugänglich.
- Herrengasse 16, 8010 Graz
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- barbara.writzl@stmk.gv.at
Uhrturm
Architektonische Highlights © pavlemarjanovic, Thinkstock
Turm, der 1561 anstelle eines Wehrturms errichtet wurde. Die ursprüngliche Uhr wurde 1712 durch die jetzige mit ihren vier riesigen Zifferblättern ersetzt.
- Schlossberg, 8010 Graz
- http://www.graztourismus.at/
- +43 316 8075
- info@graztourismus.at
© pavlemarjanovic, Thinkstock
Turm, der 1561 anstelle eines Wehrturms errichtet wurde. Die ursprüngliche Uhr wurde 1712 durch die jetzige mit ihren vier riesigen Zifferblättern ersetzt.
- Schlossberg, 8010 Graz
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Diözesanmuseum Graz
MuseenIn dem ehemaligen Minoritenkloster (17.Jh.) sind Kostbarkeiten aus Steirischen Kirchen zu bewundern. Zu den Spezialthemen gibt es auch Sonderausstellungen.
- Bürgergasse 2, 8010 Graz
- http://www.dioezesanmuseum.at/
- +43 316 8041890
- dioezesanmuseum@graz-seckau.at
In dem ehemaligen Minoritenkloster (17.Jh.) sind Kostbarkeiten aus Steirischen Kirchen zu bewundern. Zu den Spezialthemen gibt es auch Sonderausstellungen.
- Bürgergasse 2, 8010 Graz
- http://www.dioezesanmuseum.at/
- +43 316 8041890
- dioezesanmuseum@graz-seckau.at