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Graubünden Must Sees




Botanische Gärten & Parks
Touristenattraktionen
Geographical
Landschaftliche Highlights
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Landschaftliche Highlights
Nationalpark Schweiz
Botanische Gärten & Parks © Michal Stipek, Shutterstock
Auf einmal steht er da, wie gemalt auf einem schroffen Felssporn: ein Steinbock! Vor allem im Frühsommer und im Herbst, wenn der Schnee fast schon in die Täler reicht, sind die Bündner Wappentiere zu beobachten, allerdings – wie die Hirsche, Adler und Murmeltiere – nur mit einem guten Fernglas. Vor mehr als 100 Jahren wurde der älteste Nationalpark Europas gegründet, den die Tiere größtenteils für sich haben. Erste Anlaufstelle: das Nationalparkzentrum mit allen Infos und einer Ausstellung voller Ideen: Falten Sie selbst die Alpen auf, steuern Sie einen Bartgeier durch die Luft oder lernen Sie, die Jahresringe eines Baums zu lesen. Und dann geht’s raus in die Natur! Ab Champlönch winkt zum Einstieg eine leichte, dreistündige a Rundwanderung mit tollen Aussichten und guter Chance, Wild zu beobachten. Und wenn Sie einmal mitten in der Natur übernachten wollen: Ab Zernez führt ein Wanderweg zur Chamanna Cluozza, der einzigen Hütte im Park – unbedingt vorher anmelden. Sie fühlen sich wie in einer anderen Welt! Bevor Sie loswandern: Alle Wege liegen in hochalpinem Gelände, das Wetter ist launisch – deshalb unbedingt gut ausgerüstet losmarschieren, auch für kurze Strecken.
- 7530 Zernez
- http://www.nationalpark.ch/
- +41 81 851 41 41
- info@nationalpark.ch
© Michal Stipek, Shutterstock
Auf einmal steht er da, wie gemalt auf einem schroffen Felssporn: ein Steinbock! Vor allem im Frühsommer und im Herbst, wenn der Schnee fast schon in die Täler reicht, sind die Bündner Wappentiere zu beobachten, allerdings – wie die Hirsche, Adler und Murmeltiere – nur mit einem guten Fernglas. Vor mehr als 100 Jahren wurde der älteste Nationalpark Europas gegründet, den die Tiere größtenteils für sich haben. Erste Anlaufstelle: das Nationalparkzentrum mit allen Infos und einer Ausstellung voller Ideen: Falten Sie selbst die Alpen auf, steuern Sie einen Bartgeier durch die Luft oder lernen Sie, die Jahresringe eines Baums zu lesen. Und dann geht’s raus in die Natur! Ab Champlönch winkt zum Einstieg eine leichte, dreistündige a Rundwanderung mit tollen Aussichten und guter Chance, Wild zu beobachten. Und wenn Sie einmal mitten in der Natur übernachten wollen: Ab Zernez führt ein Wanderweg zur Chamanna Cluozza, der einzigen Hütte im Park – unbedingt vorher anmelden. Sie fühlen sich wie in einer anderen Welt! Bevor Sie loswandern: Alle Wege liegen in hochalpinem Gelände, das Wetter ist launisch – deshalb unbedingt gut ausgerüstet losmarschieren, auch für kurze Strecken.
- 7530 Zernez
- http://www.nationalpark.ch/
- +41 81 851 41 41
- info@nationalpark.ch
Glacier Express St. Moritz – Zermatt
Touristenattraktionen © Eva Bocek, Shutterstock
Insider-Tipp Fahren und sparen
Der „langsamste Schnellzug der Welt“ besteht zu Recht nur aus Panoramawagen! Acht Stunden braucht er von St. Moritz bis nach Zermatt im Wallis. Auf dem Weg siehst du nicht nur die schönsten Panoramen der Schweizer Alpen – der Zug fährt am Oberalppass bis auf 2033 m Höhe! –, sondern auch architektonische Wunder: das Landwasser-Viadukt auf fünf 65 m hohen Bogenpfeilern etwa oder die spektakulär verschnörkelte Strecke durch die Albulaschlucht. Im Sommer ist es manchmal schwer, noch einen Platz zu reservieren: Dann nimmst du einfach einen der anderen Züge, die auf derselben Strecke fahren. So sparst du die Reservierungsgebühr und kannst dazu noch jederzeit aussteigen.
- Bahnhofplatz, St. Moritz
- http://www.sbb.ch/
- railcenter@mgbahn.ch
© Eva Bocek, Shutterstock
Insider-Tipp Fahren und sparen
Der „langsamste Schnellzug der Welt“ besteht zu Recht nur aus Panoramawagen! Acht Stunden braucht er von St. Moritz bis nach Zermatt im Wallis. Auf dem Weg siehst du nicht nur die schönsten Panoramen der Schweizer Alpen – der Zug fährt am Oberalppass bis auf 2033 m Höhe! –, sondern auch architektonische Wunder: das Landwasser-Viadukt auf fünf 65 m hohen Bogenpfeilern etwa oder die spektakulär verschnörkelte Strecke durch die Albulaschlucht. Im Sommer ist es manchmal schwer, noch einen Platz zu reservieren: Dann nimmst du einfach einen der anderen Züge, die auf derselben Strecke fahren. So sparst du die Reservierungsgebühr und kannst dazu noch jederzeit aussteigen.
- Bahnhofplatz, St. Moritz
- http://www.sbb.ch/
- railcenter@mgbahn.ch
Sils-Maria
Geographical © michelangeloop, Shutterstock
„Wie groß ist die Welt, und wie still ist es hier“ – besser als der Titel dieses Buchs über das Hotel Waldhaus, das den malerischen Ort am Silser See schlossgleich überragt, kann man den Charme von Segl (so heißt Sils auf rätoromanisch) kaum beschreiben. Fahr unbedingt mit einem Kursschiff der höchstgelegenen Schifffahrtslinie Europas über den auf 1800 m liegenden See, etwa zur Halbinsel Chastè: Auf einer Bank unter Lärchen soll hier der Philosoph Friedrich Nietzsche gesessen und Ideen für seine Bücher gesammelt haben. Schau ruhig mal bei ihm zu Hause vorbei – im Nietzsche-Haus wohnte er sieben Sommer lang, schrieb „Also sprach Zarathustra“. Wenn du selbst schreibst, kannst du übrigens hier Quartier beantragen!
- 7514 Sils Maria
- http://www.sils-segl.ch/
© michelangeloop, Shutterstock
„Wie groß ist die Welt, und wie still ist es hier“ – besser als der Titel dieses Buchs über das Hotel Waldhaus, das den malerischen Ort am Silser See schlossgleich überragt, kann man den Charme von Segl (so heißt Sils auf rätoromanisch) kaum beschreiben. Fahr unbedingt mit einem Kursschiff der höchstgelegenen Schifffahrtslinie Europas über den auf 1800 m liegenden See, etwa zur Halbinsel Chastè: Auf einer Bank unter Lärchen soll hier der Philosoph Friedrich Nietzsche gesessen und Ideen für seine Bücher gesammelt haben. Schau ruhig mal bei ihm zu Hause vorbei – im Nietzsche-Haus wohnte er sieben Sommer lang, schrieb „Also sprach Zarathustra“. Wenn du selbst schreibst, kannst du übrigens hier Quartier beantragen!
- 7514 Sils Maria
- http://www.sils-segl.ch/
Viamala
Landschaftliche Highlights © Mor65_Mauro Piccardi, Shutterstock
© Mor65_Mauro Piccardi, Shutterstock
Insider-Tipp Schmugglern im Mondlicht begegnen
Unten schießt der Rhein donnernd durch die enge Schlucht aus schroffem Gestein. Die Gischt spritzt auf die engen Terrassen, durch die sich einst die Säumer mit ihren Waren kämpfen mussten. Heute führen sichere Wege durch die bis zu 300 m tiefe Schlucht der Viamala. Einen Einblick bekommst du im Besucherzentrum neben der alten Gotthardstraße zwischen Thusis und Zillis. Auf 359 Stufen steigst du hinab in die Tiefe, spürst die Gewalt des Wassers aus nächster Nähe und siehst in der Höhe die elegante Wildener Brücke. Ausgezeichnete Wanderwege führen von hier nach Thusis und Zillis, der Postbus bringt dich zurück zum Ausgangspunkt. Ein bisschen Gänsehaut gibts bei im Sommer bei den Nachtführungen durch die Schlucht: Früher waren in der Dunkelheit vor allem Schmuggler unterwegs. Vielleicht triffst du ja noch einen ...
- 7430 Thusis
- http://www.viamala.ch/
- +41 81 650 90 30
© Mor65_Mauro Piccardi, Shutterstock
© Mor65_Mauro Piccardi, Shutterstock
Insider-Tipp Schmugglern im Mondlicht begegnen
Unten schießt der Rhein donnernd durch die enge Schlucht aus schroffem Gestein. Die Gischt spritzt auf die engen Terrassen, durch die sich einst die Säumer mit ihren Waren kämpfen mussten. Heute führen sichere Wege durch die bis zu 300 m tiefe Schlucht der Viamala. Einen Einblick bekommst du im Besucherzentrum neben der alten Gotthardstraße zwischen Thusis und Zillis. Auf 359 Stufen steigst du hinab in die Tiefe, spürst die Gewalt des Wassers aus nächster Nähe und siehst in der Höhe die elegante Wildener Brücke. Ausgezeichnete Wanderwege führen von hier nach Thusis und Zillis, der Postbus bringt dich zurück zum Ausgangspunkt. Ein bisschen Gänsehaut gibts bei im Sommer bei den Nachtführungen durch die Schlucht: Früher waren in der Dunkelheit vor allem Schmuggler unterwegs. Vielleicht triffst du ja noch einen ...
- 7430 Thusis
- http://www.viamala.ch/
- +41 81 650 90 30