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Reiseführer
Geisenheim

Ist erwähnt in Reiseführer:

Vom Lindenplatz im Herzen der Altstadt lassen sich auf einem Spaziergang die historischen Sehenswürdigkeiten Geisenheims (12000 Ew.) am besten erkunden.

Untergebracht in Fachwerkhäusern sind zudem zahlreiche Boutiquen, die die Bedeutung Geisenheims als Einkaufsstadt unterstreichen. Mehrere prächtige Schlösser liegen am Stadtrand.

Geisenheim Sehenswertes & Restaurants

Schloss Johannisberg
Architektonische Highlights
Geisenheim
Schloss Johannisberg
Franziskanerkloster Marienthal
Architektonische Highlights
Geisenheim
Bootshaus Geisenheim
Restaurants
Geisenheim
Weingut Schleifmühle
Restaurants
Geisenheim
Geisenheim
Geographical
Geisenheim
Schloss Schönborn
Architektonische Highlights
Geisenheim
Rheingauer Dom
Architektonische Highlights
Geisenheim
Schlossschänke Schloss Johannisberg
Restaurants
Geisenheim
Burg-Restaurant
Restaurants
Geisenheim
Linde
Touristenattraktionen
Geisenheim
Villa Monrepos
Architektonische Highlights
Geisenheim
Cafe am Dom Patisserie Pretzel
Cafés
Geisenheim
Meteora
Restaurants
Geisenheim
English Gallery
Einkaufsfilialen
Geisenheim
Stephanshausen
Geographical
Geisenheim
Johannisberg
Geographical
Geisenheim
Weingut | Gutsausschank Goldatzel
Weinlokale
Geisenheim
Weingut Prinz von Hessen
Einkaufsfilialen
Geisenheim
Johannisberger Mühlenwanderweg
Wandern
Johannisberg
Pilgerstuben
Restaurants
Geisenheim
Restaurant Schwarzenstein - Nils Henkel
Restaurants
Geisenheim

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Restaurants

    Geographical

    Touristenattraktionen

    Cafés

    Einkaufsfilialen

    Weinlokale

    Wandern


  • Schloss Johannisberg

    Architektonische Highlights
    • Schloss Johannisberg© MAIRDUMONT

    Das weitläufige, aus mehreren Trakten bestehende Bauwerk wurde 1106 von Benediktinern als Kloster gegründet, die hier viele Jahrhunderte lang Weinbau betrieben. Mit dem Erwerb des Klosters durch die Fuldaer Fürstabtei 1716 begann eine Phase des häufigen Besitzerwechsels. Beim Wiener Kongress fiel es an Österreich und Kaiser Franz I. Dieser vermachte das Anwesen 1816 seinem Staatskanzler Clemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich-Winneburg und damit einer Familie, in deren Besitz sich Schloss Johannisberg noch heute befindet. Nach größeren Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde das Bauwerk ab 1954 in großen Teilen neu aufgebaut. Architektonisches Vorbild war weniger der Klassizismus, nach dessen Idealen noch zu Beginn des 19.Jhs. umgebaut wurde, sondern das ursprüngliche Aussehen des Klosters. Im Zentrum des Besuchs stehen die Vinothek und die Schlossschänke.

    • Schloss Johannisberg© MAIRDUMONT

    Das weitläufige, aus mehreren Trakten bestehende Bauwerk wurde 1106 von Benediktinern als Kloster gegründet, die hier viele Jahrhunderte lang Weinbau betrieben. Mit dem Erwerb des Klosters durch die Fuldaer Fürstabtei 1716 begann eine Phase des häufigen Besitzerwechsels. Beim Wiener Kongress fiel es an Österreich und Kaiser Franz I. Dieser vermachte das Anwesen 1816 seinem Staatskanzler Clemens Wenzel Lothar Fürst von Metternich-Winneburg und damit einer Familie, in deren Besitz sich Schloss Johannisberg noch heute befindet. Nach größeren Zerstörungen während des Zweiten Weltkriegs wurde das Bauwerk ab 1954 in großen Teilen neu aufgebaut. Architektonisches Vorbild war weniger der Klassizismus, nach dessen Idealen noch zu Beginn des 19.Jhs. umgebaut wurde, sondern das ursprüngliche Aussehen des Klosters. Im Zentrum des Besuchs stehen die Vinothek und die Schlossschänke.


  • Franziskanerkloster Marienthal

    Architektonische Highlights
    • © Harald Lueder, Shutterstock

    In Stille und Schönheit der Natur ruht das Franziskanerkloster Marienthal 4 km nördlich von Geisenheim umgeben von den Wäldern des Elsterbachtals. Nach einer wundersamen Heilung vor dem in Holz geschnitzten Marienbild (das noch heute den größten Schatz des Klosters darstellt) errichtete man eine Kirche, die 1330 geweiht wurde. Der bis ins 18.Jh. u.a. von Jesuiten geleitete Wallfahrtsort wurde von Franziskanern übernommen, die danach trachten, ihr Leben nach den Lehren des hl. Franz von Assisi auszurichten. Zu den täglichen Gottesdiensten in der Kapelle sowie sonntags in der Wallfahrtskirche sind Besucher gern gesehen. Im Gästehaus kann man nach telefonischer Anmeldung bei Pater Bernold Geyer auch übernachten: „Kloster zum Mitleben“ mit gemeinsamer Arbeit in der Küche nach dem Essen.

    • © Harald Lueder, Shutterstock

    In Stille und Schönheit der Natur ruht das Franziskanerkloster Marienthal 4 km nördlich von Geisenheim umgeben von den Wäldern des Elsterbachtals. Nach einer wundersamen Heilung vor dem in Holz geschnitzten Marienbild (das noch heute den größten Schatz des Klosters darstellt) errichtete man eine Kirche, die 1330 geweiht wurde. Der bis ins 18.Jh. u.a. von Jesuiten geleitete Wallfahrtsort wurde von Franziskanern übernommen, die danach trachten, ihr Leben nach den Lehren des hl. Franz von Assisi auszurichten. Zu den täglichen Gottesdiensten in der Kapelle sowie sonntags in der Wallfahrtskirche sind Besucher gern gesehen. Im Gästehaus kann man nach telefonischer Anmeldung bei Pater Bernold Geyer auch übernachten: „Kloster zum Mitleben“ mit gemeinsamer Arbeit in der Küche nach dem Essen.


  • Bootshaus Geisenheim

    Restaurants
    • international

    Deutsch-griechische Küche mit Garten direkt an der Rheinpromenade.

    Deutsch-griechische Küche mit Garten direkt an der Rheinpromenade.


  • Weingut Schleifmühle

    Restaurants
    • regional

    Weingut Schleifmühle Das Richtige für einen heißen Sommerabend – die Waldschenke ist nach Sonnenuntergang romantisch beleuchtet. Auch das Angebot stimmt: Hausmannskost und dazu ein Rheingauer Riesling.

    Weingut Schleifmühle Das Richtige für einen heißen Sommerabend – die Waldschenke ist nach Sonnenuntergang romantisch beleuchtet. Auch das Angebot stimmt: Hausmannskost und dazu ein Rheingauer Riesling.


  • Geisenheim

    Geographical
    • © HueSo, Shutterstock

    Vom Lindenplatz im Herzen der Altstadt lassen sich auf einem Spaziergang die historischen Sehenswürdigkeiten Geisenheims (12 000 Ew.) am besten erkunden. Untergebracht in Fachwerkhäusern sind zudem zahlreiche Boutiquen, die die Bedeutung Geisenheims als Einkaufsstadt unterstreichen. Mehrere prächtige Schlösser liegen am Stadtrand.

    • © HueSo, Shutterstock

    Vom Lindenplatz im Herzen der Altstadt lassen sich auf einem Spaziergang die historischen Sehenswürdigkeiten Geisenheims (12 000 Ew.) am besten erkunden. Untergebracht in Fachwerkhäusern sind zudem zahlreiche Boutiquen, die die Bedeutung Geisenheims als Einkaufsstadt unterstreichen. Mehrere prächtige Schlösser liegen am Stadtrand.


  • Schloss Schönborn

    Architektonische Highlights

    Als eine Mischung aus Burg und Schloss präsentiert sich das weithin sichtbare Bauwerk mit dem Fachwerkerker und den vier Ecktürmen sowie einem Treppenturm. Erbaut um 1550, wechselte es Mitte des 17.Jhs. in den Besitz von Erzbischof Johann Philipp von Schönborn über, der es als Sommerresidenz nutzte. Das noch heute in Familienbesitz befindliche Schloss, umgeben von einem Weinberg, ist nur im Rahmen von (Musik-) Veranstaltungen zu besichtigen.

    Als eine Mischung aus Burg und Schloss präsentiert sich das weithin sichtbare Bauwerk mit dem Fachwerkerker und den vier Ecktürmen sowie einem Treppenturm. Erbaut um 1550, wechselte es Mitte des 17.Jhs. in den Besitz von Erzbischof Johann Philipp von Schönborn über, der es als Sommerresidenz nutzte. Das noch heute in Familienbesitz befindliche Schloss, umgeben von einem Weinberg, ist nur im Rahmen von (Musik-) Veranstaltungen zu besichtigen.


  • Rheingauer Dom

    Architektonische Highlights
    • © Harald Lueder, Shutterstock

    Das gotische Bauwerk wurde 1510 an der Stelle einer romanischen Vorgängerkirche errichtet. Zahlreiche bauliche Veränderungen im 19.Jh. stammen von dem Nassauer Baumeister Philipp Hoffmann. Dabei wurde das Kirchenschiff um nahezu das Doppelte verlängert, zwei Kirchtürme ersetzten die baufällig gewordenen Westtürme. Im südlichen Seitenschiff ist der sogenannte Dreikönigsaltar von 1480 bemerkenswert.

    • © Harald Lueder, Shutterstock

    Das gotische Bauwerk wurde 1510 an der Stelle einer romanischen Vorgängerkirche errichtet. Zahlreiche bauliche Veränderungen im 19.Jh. stammen von dem Nassauer Baumeister Philipp Hoffmann. Dabei wurde das Kirchenschiff um nahezu das Doppelte verlängert, zwei Kirchtürme ersetzten die baufällig gewordenen Westtürme. Im südlichen Seitenschiff ist der sogenannte Dreikönigsaltar von 1480 bemerkenswert.


  • Schlossschänke Schloss Johannisberg

    Restaurants
    • regional

    Im Sommer bietet die Schlossschänke Sitzplätze im Freien mit Blick auf Weinberge und Rhein. „Johannisberger Winzerschmaus“ und Garnelen auf Weißweinrisotto – das Restaurant steht für beste Küche und von der Wintergartenterrasse reicht der Panoramablick bis zum Rhein. Dazu gibt es ein reichhaltiges Angebot an Weinen des Schlosses.

    Im Sommer bietet die Schlossschänke Sitzplätze im Freien mit Blick auf Weinberge und Rhein. „Johannisberger Winzerschmaus“ und Garnelen auf Weißweinrisotto – das Restaurant steht für beste Küche und von der Wintergartenterrasse reicht der Panoramablick bis zum Rhein. Dazu gibt es ein reichhaltiges Angebot an Weinen des Schlosses.


  • Burg-Restaurant

    Restaurants
    • regional

    Das Gourmetrestaurant der Burg residiert in einem architektonisch modern und puristisch gestalten Pavillon, das Rheintal zu seinen Füßen. Dort empfängt Sternekoch Dirk Schröer zum „fine dining“ – eine der schönsten Adressen für einen besonderen Abend.

    Das Gourmetrestaurant der Burg residiert in einem architektonisch modern und puristisch gestalten Pavillon, das Rheintal zu seinen Füßen. Dort empfängt Sternekoch Dirk Schröer zum „fine dining“ – eine der schönsten Adressen für einen besonderen Abend.


  • Linde

    Touristenattraktionen

    Der bald 700 Jahre alte Laubbaum am Marktplatz ist das Zentrum der „Lindenstadt“ – ein einzigartiges Naturdenkmal, dem zu Ehren alljährlich am zweiten Juliwochenende das Lindenfest gefeiert wird. Dank immer wieder erfolgreich durchgeführter Arbeiten des Baumdoktors beschattet die Linde nach wie vor die um ihren Stamm angebrachten Sitzbänke. Der Baum hatte bereits eine stattliche Größe, als im Mittelalter hier öffentlich Rats- und Gerichtsversammlungen abgehalten wurden. Jüngeren Datums, nämlich von 1823, ist der Marktbrunnen im klassizistischen Stil.

    • Geisenheim

    Der bald 700 Jahre alte Laubbaum am Marktplatz ist das Zentrum der „Lindenstadt“ – ein einzigartiges Naturdenkmal, dem zu Ehren alljährlich am zweiten Juliwochenende das Lindenfest gefeiert wird. Dank immer wieder erfolgreich durchgeführter Arbeiten des Baumdoktors beschattet die Linde nach wie vor die um ihren Stamm angebrachten Sitzbänke. Der Baum hatte bereits eine stattliche Größe, als im Mittelalter hier öffentlich Rats- und Gerichtsversammlungen abgehalten wurden. Jüngeren Datums, nämlich von 1823, ist der Marktbrunnen im klassizistischen Stil.

    • Geisenheim

  • Villa Monrepos

    Architektonische Highlights

    Als Altersdomizil ließ sich 1860–1863 Freiherr Eduard von Lade diese repräsentative, von einem herrlichen Park umgebene Villa erbauen. Er gründete 1872 die Königliche Lehranstalt für Wein-, Obstund Gemüseanbau und rief die Pomologische Hochschule ins Leben, also eine Universität für Obstforschung. Später stiftete von Lade die Villa Monrepos mit ihren zahlreichen Mustergärten und seltenen Pflanzen der Stadt. Zwei Jahre später stattete Kaiser Wilhelm II. der Villa einen Besuch ab. Heute ist die Hochschule Geisenheim ein international renommiertes Ausbildungsinstitut.

    Als Altersdomizil ließ sich 1860–1863 Freiherr Eduard von Lade diese repräsentative, von einem herrlichen Park umgebene Villa erbauen. Er gründete 1872 die Königliche Lehranstalt für Wein-, Obstund Gemüseanbau und rief die Pomologische Hochschule ins Leben, also eine Universität für Obstforschung. Später stiftete von Lade die Villa Monrepos mit ihren zahlreichen Mustergärten und seltenen Pflanzen der Stadt. Zwei Jahre später stattete Kaiser Wilhelm II. der Villa einen Besuch ab. Heute ist die Hochschule Geisenheim ein international renommiertes Ausbildungsinstitut.


  • Cafe am Dom Patisserie Pretzel

    Cafés

    Treff für Studenten und alteingesessene Geisenheimer, bei warmem Wetter auch sehr schön im Freien und mit Blick auf den Domplatz. Neben Kaffee & Co. auch schmackhafte kleinere Gerichte.

    Treff für Studenten und alteingesessene Geisenheimer, bei warmem Wetter auch sehr schön im Freien und mit Blick auf den Domplatz. Neben Kaffee & Co. auch schmackhafte kleinere Gerichte.


  • Meteora

    Restaurants
    • griechisch

    Seit 30 Jahren am Platz: Der „Grieche von Geisenheim“ bietet Gyros, Souvlaki vom Holzkohlengrill und andere Klassiker, dazu gute Weiß- und Rotweine, Desserts und griechischen Mokka

    Seit 30 Jahren am Platz: Der „Grieche von Geisenheim“ bietet Gyros, Souvlaki vom Holzkohlengrill und andere Klassiker, dazu gute Weiß- und Rotweine, Desserts und griechischen Mokka


  • English Gallery

    Einkaufsfilialen

    Schmuck, Mode und Wohnen – um diese Themen rankt sich das Angebot der in einem entzückenden Fachwerkhaus untergebrachten Galerie.

    Schmuck, Mode und Wohnen – um diese Themen rankt sich das Angebot der in einem entzückenden Fachwerkhaus untergebrachten Galerie.


  • Stephanshausen

    Geographical

    Der Erholungsort liegt 12 km nördlich geschützt in einer Talsenke, umgeben von Wäldern und Feldern. Von Stephanshausen (2000 Ew.) aus lassen sich zahlreiche schöne Wanderungen unternehmen, z. B. auf einem yz Teilstück des Rheinhöhenwegs, der durch den Ort verläuft und zur Hallgarter Zange führt. Der Hin- und Rückweg beträgt 10 km, vom Dorfgemeinschaftshaus an der Hauptstraße ist der Rheinhöhenweg ausgeschildert. Folgt man dem mit „R” bezeichneten Weg, gelangt man zum Naturdenkmal Grauer Stein, Felsblöcken, die bis zu 10 m in die Höhe reichen. Nach weiteren 3 km ist die Hallgarter Zange erreicht. Will man ein paar Tage auf den Höhen des Rheingaus verbringen, empfiehlt sich eine der zwei Ferienwohnungen von Rita Boos.

    Der Erholungsort liegt 12 km nördlich geschützt in einer Talsenke, umgeben von Wäldern und Feldern. Von Stephanshausen (2000 Ew.) aus lassen sich zahlreiche schöne Wanderungen unternehmen, z. B. auf einem yz Teilstück des Rheinhöhenwegs, der durch den Ort verläuft und zur Hallgarter Zange führt. Der Hin- und Rückweg beträgt 10 km, vom Dorfgemeinschaftshaus an der Hauptstraße ist der Rheinhöhenweg ausgeschildert. Folgt man dem mit „R” bezeichneten Weg, gelangt man zum Naturdenkmal Grauer Stein, Felsblöcken, die bis zu 10 m in die Höhe reichen. Nach weiteren 3 km ist die Hallgarter Zange erreicht. Will man ein paar Tage auf den Höhen des Rheingaus verbringen, empfiehlt sich eine der zwei Ferienwohnungen von Rita Boos.


  • Johannisberg

    Geographical
    • © Harald Lueder, Shutterstock

    Der Weinort (3000 Ew.) oberhalb von Geisenheim fasziniert als architektonisches Kleinod. Historische Weingüter, eine zum Hotel umgebaute Burg und das Johannisberger Schloss prägen die Atmosphäre. „Könnte ich Berge versetzen“, so notierte einst Heinrich Heine, „der Johannesberg wäre just derjenige Berg, den ich mir überall nachkommen ließe.“ Die schönere Anfahrt führt über Oestrich-Winkel, vorbei an Weinbergen; gleich linker Hand am Ortseingang passiert man die von Pappeln gesäumte Auffahrt zum Johannisberger Schloss. In Johannisberg wurde Weingeschichte geschrieben: 1858 las man hier erstmals Eiswein. Er wird aus sehr reifen Trauben gekeltert, die durch frühen Frost gefroren sind, was hohe Öchslegrade und eine schwere Süße ergibt. Darüber hinaus gilt Johannisberg auch als Geburtsort der Spätlese: Im Herbst des Jahres 1775, so berichtet die Chronik, verspätete sich der Reiter, der als Kurier die in Fulda erteilte Weinleseerlaubnis überbringen sollte. Erstmals wurden daher schon von Fäulnis befallene Trauben gelesen – was sich bald darauf als Glücksfall für die Qualität des Weins erweisen sollte. Jenes Jahr war der Beginn der Prädikatsweinerzeugung. Im Hof des Schlosses Johannisberg ist dem Spätlesereiter ein Denkmal gesetzt worden.

    • © Harald Lueder, Shutterstock

    Der Weinort (3000 Ew.) oberhalb von Geisenheim fasziniert als architektonisches Kleinod. Historische Weingüter, eine zum Hotel umgebaute Burg und das Johannisberger Schloss prägen die Atmosphäre. „Könnte ich Berge versetzen“, so notierte einst Heinrich Heine, „der Johannesberg wäre just derjenige Berg, den ich mir überall nachkommen ließe.“ Die schönere Anfahrt führt über Oestrich-Winkel, vorbei an Weinbergen; gleich linker Hand am Ortseingang passiert man die von Pappeln gesäumte Auffahrt zum Johannisberger Schloss. In Johannisberg wurde Weingeschichte geschrieben: 1858 las man hier erstmals Eiswein. Er wird aus sehr reifen Trauben gekeltert, die durch frühen Frost gefroren sind, was hohe Öchslegrade und eine schwere Süße ergibt. Darüber hinaus gilt Johannisberg auch als Geburtsort der Spätlese: Im Herbst des Jahres 1775, so berichtet die Chronik, verspätete sich der Reiter, der als Kurier die in Fulda erteilte Weinleseerlaubnis überbringen sollte. Erstmals wurden daher schon von Fäulnis befallene Trauben gelesen – was sich bald darauf als Glücksfall für die Qualität des Weins erweisen sollte. Jenes Jahr war der Beginn der Prädikatsweinerzeugung. Im Hof des Schlosses Johannisberg ist dem Spätlesereiter ein Denkmal gesetzt worden.


  • Weingut | Gutsausschank Goldatzel

    Weinlokale
    • regional

    Neben der Goldatzel schenkt man Ihnen hier noch Weine anderer Lagen aus. Dazu gibt es kleine regionale Happen.

    Neben der Goldatzel schenkt man Ihnen hier noch Weine anderer Lagen aus. Dazu gibt es kleine regionale Happen.


  • Weingut Prinz von Hessen

    Einkaufsfilialen

    Auf etwa 50 ha werden in 17 Lagen Riesling und Spätburgunder angebaut. Neben Wein werden auch Sekt und Weinbrand produziert.

    Auf etwa 50 ha werden in 17 Lagen Riesling und Spätburgunder angebaut. Neben Wein werden auch Sekt und Weinbrand produziert.


  • Johannisberger Mühlenwanderweg

    Wandern

    Der Rundwanderweg (5 km) zwischen Johannisberg und Marienthal führt entlang des Elsterbachs zu fünf historischen Mühlen des 14.und 15.Jhs., in denen heute Gutsschenken und Straußwirtschaften betrieben werden. Start ist die Schamari-Mühle, von wo es bis zur Schleifmühle geht.

    • Johannisberg

    Der Rundwanderweg (5 km) zwischen Johannisberg und Marienthal führt entlang des Elsterbachs zu fünf historischen Mühlen des 14.und 15.Jhs., in denen heute Gutsschenken und Straußwirtschaften betrieben werden. Start ist die Schamari-Mühle, von wo es bis zur Schleifmühle geht.

    • Johannisberg

  • Pilgerstuben

    Restaurants
    • international

    Das Restaurant "Pilgerstuben" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Hunde sind im Haus erlaubt.

    Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 10.00 und EUR 20.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist international.

    Das Restaurant "Pilgerstuben" befindet sich in einem Hotel. Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden. Hunde sind im Haus erlaubt.

    Es handelt sich um ein Restaurant mittlerer Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 10.00 und EUR 20.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist international.


  • Restaurant Schwarzenstein - Nils Henkel

    Restaurants
    • französisch

    Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Für Übernachtungen stehen Gästezimmer bereit.

    Es handelt sich um ein Restaurant der gehobenen Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 40.00 und EUR 45.00, ein Menü kostet zwischen EUR 69.00 und EUR 98.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist französisch.

    Die Küche ist bis 22:00 Uhr geöffnet.

    Bei schönem Wetter gibt es die Möglichkeit, draußen zu sitzen. Es sind hauseigene Parkplätze vorhanden und der Zugang zum Lokal ist barrierefrei gestaltet. Für Übernachtungen stehen Gästezimmer bereit.

    Es handelt sich um ein Restaurant der gehobenen Preisklasse. Ein Hauptgericht kostet zwischen EUR 40.00 und EUR 45.00, ein Menü kostet zwischen EUR 69.00 und EUR 98.00.Die aktuellen Preise können vor Ort erfragt werden. Es werden EC- und Kreditkarten akzeptiert.

    Der Küchenstil des Lokals ist französisch.

    Die Küche ist bis 22:00 Uhr geöffnet.