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Fuerteventura Top Sehenswürdigkeiten





















Landschaftliche Highlights
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Botanische Gärten & Parks
Architektonische Highlights
Punta de la Entallada
Landschaftliche Highlights © globalstock, Shutterstock
Eine asphaltierte Straße führt zum Südostkap auf dessen höchstem Punkt ein fotogener Leuchtturm steht.
- 35629 Las Playitas
© globalstock, Shutterstock
Eine asphaltierte Straße führt zum Südostkap auf dessen höchstem Punkt ein fotogener Leuchtturm steht.
- 35629 Las Playitas
El Jable
Landschaftliche Highlights © Philip Lange, Thinkstock
Die Wanderdünen El Jable sind das größte Glanzlicht der Insel. Diese vom Nordostpassat unablässig in Bewegung gehaltenen weißen Sandberge bilden mit ihren von typischer Flora begrünten Tälern und seltenen Tieren ein kostbares Ökosystem. Seit 1982 steht es unter Naturschutz, doch da war ein Teil seines Nordsaums schon bebaut. Die Verlockung, durch Baugenehmigungen am Rande der Dünen die Gemeindekasse zu füllen, war für die Gemeindeväter von La Oliva, zu deren Sprengel Corralejo gehört, lange Zeit unwiderstehlich. Es wurden Hotels errichtet, die das natürliche Gleichgewicht der Dünenlandschaft und damit sogar deren Bestand gefährden. Beachten sollte man, dass das Fahren in den Dünen streng bestraft wird.
- Corralejo
- http://www.gobiernodecanarias.org/
© Philip Lange, Thinkstock
Die Wanderdünen El Jable sind das größte Glanzlicht der Insel. Diese vom Nordostpassat unablässig in Bewegung gehaltenen weißen Sandberge bilden mit ihren von typischer Flora begrünten Tälern und seltenen Tieren ein kostbares Ökosystem. Seit 1982 steht es unter Naturschutz, doch da war ein Teil seines Nordsaums schon bebaut. Die Verlockung, durch Baugenehmigungen am Rande der Dünen die Gemeindekasse zu füllen, war für die Gemeindeväter von La Oliva, zu deren Sprengel Corralejo gehört, lange Zeit unwiderstehlich. Es wurden Hotels errichtet, die das natürliche Gleichgewicht der Dünenlandschaft und damit sogar deren Bestand gefährden. Beachten sollte man, dass das Fahren in den Dünen streng bestraft wird.
- Corralejo
- http://www.gobiernodecanarias.org/
Centro de Interpretación de los Molinos
Museen © Pawel Kazmierczak, Shutterstock
In einer restaurierten Windmühle und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden gewährt eine schön präsentierte Sammlung Einblick in die auf Fuerteventura traditionsreiche Geschichte des Müllerhandwerks und des Mühlenbaus.
- FV 20, 35638 Tiscamanita
- http://www.centrolosmolinosfuerteventura.es/
- +34 928 16 42 75
© Pawel Kazmierczak, Shutterstock
In einer restaurierten Windmühle und den dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden gewährt eine schön präsentierte Sammlung Einblick in die auf Fuerteventura traditionsreiche Geschichte des Müllerhandwerks und des Mühlenbaus.
- FV 20, 35638 Tiscamanita
- http://www.centrolosmolinosfuerteventura.es/
- +34 928 16 42 75
Mirador Montaña de la Muda
Touristenattraktionen © Tamara Kulikova, Shutterstock
Von einem Parkplatz führt ein kleiner Fußweg zur eigentlichen Aussichtsplattform. Von hier überblickt man einen Großteil des Nordwestens der Insel, v.a. aber hat man einen hervorragenden Blick auf den Berg Tindaya. Wenn man frühmorgens bald nach dem Sonnenaufgang hier ist, erlebt man dessen rötliche Gesteinsfärbung besonders intensiv.
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Von einem Parkplatz führt ein kleiner Fußweg zur eigentlichen Aussichtsplattform. Von hier überblickt man einen Großteil des Nordwestens der Insel, v.a. aber hat man einen hervorragenden Blick auf den Berg Tindaya. Wenn man frühmorgens bald nach dem Sonnenaufgang hier ist, erlebt man dessen rötliche Gesteinsfärbung besonders intensiv.
Oasis Wildlife
Botanische Gärten & Parks © Rednic, Shutterstock
Insider-Tipp Inselschätze, sonntags frisch
Ursprünglich als Oasis Park von einer einheimischen Familie 1985 gegründet, ist dieser Zoo einen Besuch wert. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es verschiedene Tiershows, die Kamelsafari und einen beeindruckenden botanischen Garten zu sehen. Wer lieber für sich sein möchte, der fühlt sich bei den meterhohen Kakteen im oberen Teil des Parks wohl und findet hier auch eine Veranstaltung zu den majestätischen Greifvögeln. Besonders beliebt sind die Seelöwenshow und auch die Krokodilshow. Für Familien mit Kindern wurde der Spielplatz mit Schattenplätzen attraktiv gestaltet und ist sicher ein Highlight für die Kleinen. Das Gelände ist dicht bewachsen und dank dieser schattigen Oase eine Ausflugsidee auch in den Sommermonaten. Plan besser den ganzen Tag ein. Die Restaurants auf dem Gelände sorgen für das leibliche Wohl. In den letzten Jahren setzt der Park bewusst auf Artenschutzprogramme und nutzt das Gelände als Auffangstation für Tiere. Übrigens steht das Kamel für die Geschichte Fuerteventuras und kam ursprünglich im 15.Jh. von Afrika auf die Kanaren. Sonntags findet auf dem Gelände vor dem eigentlichen Zooeingang der lohnende Mercado Agro-Artesanal statt, der größte Markt für Inselprodukte von Kohlkopf bis Keramik, von Seifen bis Soßen – sehr bunt, sehr lohnend!
- Carretera General de Jandia, 35627 La Lajita
- http://www.fuerteventuraoasispark.com/
- +34 902 40 04 34
- reservas@fuerteventuraoasispark.com
© Rednic, Shutterstock
Insider-Tipp Inselschätze, sonntags frisch
Ursprünglich als Oasis Park von einer einheimischen Familie 1985 gegründet, ist dieser Zoo einen Besuch wert. Auf dem weitläufigen Gelände gibt es verschiedene Tiershows, die Kamelsafari und einen beeindruckenden botanischen Garten zu sehen. Wer lieber für sich sein möchte, der fühlt sich bei den meterhohen Kakteen im oberen Teil des Parks wohl und findet hier auch eine Veranstaltung zu den majestätischen Greifvögeln. Besonders beliebt sind die Seelöwenshow und auch die Krokodilshow. Für Familien mit Kindern wurde der Spielplatz mit Schattenplätzen attraktiv gestaltet und ist sicher ein Highlight für die Kleinen. Das Gelände ist dicht bewachsen und dank dieser schattigen Oase eine Ausflugsidee auch in den Sommermonaten. Plan besser den ganzen Tag ein. Die Restaurants auf dem Gelände sorgen für das leibliche Wohl. In den letzten Jahren setzt der Park bewusst auf Artenschutzprogramme und nutzt das Gelände als Auffangstation für Tiere. Übrigens steht das Kamel für die Geschichte Fuerteventuras und kam ursprünglich im 15.Jh. von Afrika auf die Kanaren. Sonntags findet auf dem Gelände vor dem eigentlichen Zooeingang der lohnende Mercado Agro-Artesanal statt, der größte Markt für Inselprodukte von Kohlkopf bis Keramik, von Seifen bis Soßen – sehr bunt, sehr lohnend!
- Carretera General de Jandia, 35627 La Lajita
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- +34 902 40 04 34
- reservas@fuerteventuraoasispark.com
Pico de la Zarza
Landschaftliche Highlights © Willy Groten, Shutterstock
Der auch als Pico de Jandía bekannte Gipfel ist mit 807 m der höchste der ganzen Insel. Erreichbar ist er nur zu Fuß, wobei es etwa 3 Std. ständig bergauf geht, am Anfang und gegen Ende recht steil, dazwischen liegen aber auch weniger anstrengende Passagen. Sofern der Gipfel nicht gerade in einer Passatwolke hängt, ist die Aussicht von oben überwältigend. Die Chancen dafür sind morgens meist besser als nachmittags. In dieser Höhe spenden die Passatwolken vergleichsweise viel Feuchtigkeit, sodass zwischen den Felsbrocken allerlei schutzwürdige Pflanzen gedeihen.
- Morro Jable
© Willy Groten, Shutterstock
Der auch als Pico de Jandía bekannte Gipfel ist mit 807 m der höchste der ganzen Insel. Erreichbar ist er nur zu Fuß, wobei es etwa 3 Std. ständig bergauf geht, am Anfang und gegen Ende recht steil, dazwischen liegen aber auch weniger anstrengende Passagen. Sofern der Gipfel nicht gerade in einer Passatwolke hängt, ist die Aussicht von oben überwältigend. Die Chancen dafür sind morgens meist besser als nachmittags. In dieser Höhe spenden die Passatwolken vergleichsweise viel Feuchtigkeit, sodass zwischen den Felsbrocken allerlei schutzwürdige Pflanzen gedeihen.
- Morro Jable
Barranco de las Peñitas
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Jenseits der Staumauer des Embalse de las Peñitas senkt sich ein Pfad in zwei Kehren in diese wildromantische Felsschlucht hinab, die ein beliebtes Ziel für Wanderungen ist und mit der weiß getünchten Kapelle "Ermita de la Peña" einen kühlen, stillen Ort der Rast bietet. Zuweilen, wenn der Wind über die Felsen streicht, ertönt ein unheimliches Klagen, wie wenn ein Geisterchor intonierte. Wanderungen erfordern stellenweise Trittsicherheit, und natürlich sollte man unbedingt Wasser mitnehmen.
- 35628 Vega de Río de las Palmas
© Glow Images
Jenseits der Staumauer des Embalse de las Peñitas senkt sich ein Pfad in zwei Kehren in diese wildromantische Felsschlucht hinab, die ein beliebtes Ziel für Wanderungen ist und mit der weiß getünchten Kapelle "Ermita de la Peña" einen kühlen, stillen Ort der Rast bietet. Zuweilen, wenn der Wind über die Felsen streicht, ertönt ein unheimliches Klagen, wie wenn ein Geisterchor intonierte. Wanderungen erfordern stellenweise Trittsicherheit, und natürlich sollte man unbedingt Wasser mitnehmen.
- 35628 Vega de Río de las Palmas
Punta de Jandía
Landschaftliche Highlights © Philip Lange, Thinkstock
Der äußerste Westzipfel der Insel, die Punta de Jandía, wird fälschlich oft als Südkap bezeichnet, streng geografisch gesehen liegt Morro Jable jedoch eindeutig südlicher. Die Fahrt zur Punta de Jandía über staubige, holprige Pisten hat noch immer etwas Abenteuerliches - ein Geländewagen ist deshalb die bessere Wahl. Bei klarer Sicht ist am Horizont Gran Canaria zu entdecken.
- Calle la Peatonal Piragua, 35626 Puerta de la Cruz
- +34 928 85 89 98
© Philip Lange, Thinkstock
Der äußerste Westzipfel der Insel, die Punta de Jandía, wird fälschlich oft als Südkap bezeichnet, streng geografisch gesehen liegt Morro Jable jedoch eindeutig südlicher. Die Fahrt zur Punta de Jandía über staubige, holprige Pisten hat noch immer etwas Abenteuerliches - ein Geländewagen ist deshalb die bessere Wahl. Bei klarer Sicht ist am Horizont Gran Canaria zu entdecken.
- Calle la Peatonal Piragua, 35626 Puerta de la Cruz
- +34 928 85 89 98
Ecomuseo de la Alcogida
Museen © Tamara Kulikova, Shutterstock
Das große und schön gemachte Freilichtmuseum besteht aus sieben restaurierten Bauernhöfen. Historisch eingerichtete Wohnräume zeigen, wie ein Haushalt vor 100 Jahren aussah. In einem Saal laufen Filme, die alte Bäuerinnen und Bauern u.a. beim Brotbacken und Färben zeigen. In zwei anderen Höfen wurden Werkstätten originalgetreu eingerichtet. Kindern macht die Casa Señor Teodosio am meisten Spaß, wo es eine Gofiomühle gibt, die ein Esel im Kreis bewegt. Dort gibt es auch weitere Tiere zu sehen. Ein Haus weiter wird manchmal Brot im Holzofen gebacken, anderswo mag eine Korbflechterin arbeiten. In zwei, drei Werkstätten ist eigentlich immer jemand aktiv.
- Calle Rosario 7, 35611 Tefía
- http://museosfuerteventura.com/
- +34 928 17 54 34
- redmuseos@cabildofuer.es
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Das große und schön gemachte Freilichtmuseum besteht aus sieben restaurierten Bauernhöfen. Historisch eingerichtete Wohnräume zeigen, wie ein Haushalt vor 100 Jahren aussah. In einem Saal laufen Filme, die alte Bäuerinnen und Bauern u.a. beim Brotbacken und Färben zeigen. In zwei anderen Höfen wurden Werkstätten originalgetreu eingerichtet. Kindern macht die Casa Señor Teodosio am meisten Spaß, wo es eine Gofiomühle gibt, die ein Esel im Kreis bewegt. Dort gibt es auch weitere Tiere zu sehen. Ein Haus weiter wird manchmal Brot im Holzofen gebacken, anderswo mag eine Korbflechterin arbeiten. In zwei, drei Werkstätten ist eigentlich immer jemand aktiv.
- Calle Rosario 7, 35611 Tefía
- http://museosfuerteventura.com/
- +34 928 17 54 34
- redmuseos@cabildofuer.es
Iglesia Nuestra Señora de Regla
Architektonische Highlights © ZM_Photo, Shutterstock
Bekannt geworden ist diese Kirche durch das schöne Portal im Stil des mexikanischen Barock mit aztekischen Elementen. Neben geometrischen Sonnenmustern erkennt man darauf Schlangen, Panther, Vögel. Lange wurde gerätselt, ob und wie ein solches steinernes Tor aus dem fernen Mexiko in dieses zu jener Zeit weltabgeschiedene Dorf gelangt sein könnte. Heute weiß man, dass der unbekannte Steinmetz seine Motive vermutlich aus einem italienischen Vorlagenbuch übernommen hat und weder die Steine noch gar das ganze Portal aus Mexiko stammen. Das dunkle Innere der zweischiffigen Hallenkirche ist mit einer schönen Holzdecke im Mudéjar-Stil versehen, der im Spanien des 14./ 15.Jhs. aus der Verschmelzung maurischer und gotischer Formen entstand und auf der Insel noch lange gepflegt wurde. Die schönen vergoldeten Barockaltäre wurden 1785 fertiggestellt. Scheint nachmittags die Sonne, wirken sie wie von Scheinwerfern angestrahlt - dank hoch oben eingebauter, vom Kirchenraum aus nicht sichtbarer kleiner Fenster.
- 35628 Pájara
- +34 928 16 14 57
- contratacion@pajara.es
© ZM_Photo, Shutterstock
Bekannt geworden ist diese Kirche durch das schöne Portal im Stil des mexikanischen Barock mit aztekischen Elementen. Neben geometrischen Sonnenmustern erkennt man darauf Schlangen, Panther, Vögel. Lange wurde gerätselt, ob und wie ein solches steinernes Tor aus dem fernen Mexiko in dieses zu jener Zeit weltabgeschiedene Dorf gelangt sein könnte. Heute weiß man, dass der unbekannte Steinmetz seine Motive vermutlich aus einem italienischen Vorlagenbuch übernommen hat und weder die Steine noch gar das ganze Portal aus Mexiko stammen. Das dunkle Innere der zweischiffigen Hallenkirche ist mit einer schönen Holzdecke im Mudéjar-Stil versehen, der im Spanien des 14./ 15.Jhs. aus der Verschmelzung maurischer und gotischer Formen entstand und auf der Insel noch lange gepflegt wurde. Die schönen vergoldeten Barockaltäre wurden 1785 fertiggestellt. Scheint nachmittags die Sonne, wirken sie wie von Scheinwerfern angestrahlt - dank hoch oben eingebauter, vom Kirchenraum aus nicht sichtbarer kleiner Fenster.
- 35628 Pájara
- +34 928 16 14 57
- contratacion@pajara.es
Isla de los Lobos
Landschaftliche Highlights © vallefrias, Shutterstock
Dieses nur 6 km2 große, autofreie Eiland steht seit 1982 unter Naturschutz. Es ist ein schönes Ziel für einen Ausflug per Schiff zum Wandern und Baden. Der Name "Isla de los Lobos" bedeutet "Robbeninsel", doch Robben gibt es hier schon lange nicht mehr.
- 35660 Isla de los Lobos
© vallefrias, Shutterstock
Dieses nur 6 km2 große, autofreie Eiland steht seit 1982 unter Naturschutz. Es ist ein schönes Ziel für einen Ausflug per Schiff zum Wandern und Baden. Der Name "Isla de los Lobos" bedeutet "Robbeninsel", doch Robben gibt es hier schon lange nicht mehr.
- 35660 Isla de los Lobos
Vallebrón
Landschaftliche Highlights © Tamara Kulikova, Shutterstock
Insider-Tipp Hier blüht‘s am schönsten
Östlich von Tindaya führt eine Serpentinenstraße bergauf zu einem Aussichtspunkt, dem Mirador Montaña de la Muda. Dort gibt es einen Parkplatz, von dem ein Fußweg zur eigentlichen Aussichtsplattform mit einer erklärenden Tafel führt (Infotexte Span./Eng.). Von hier überblickt man einen Großteil des Nordwestens der Insel, vor allem aber hat man einen tollen Blick auf den heiligen Berg Tindaya. Wenn du frühmorgens kurz nach Sonnenaufgang hier bist, erlebst du dessen Gesteinsfärbung besonders intensiv. Weiter führt die Straße ostwärts in das vom Tourismus bisher weitgehend verschonte Hochtal von Vallebrón mit seinem kleinen Kirchdorf. Dort hat sich noch mehr als andernorts auf der Insel ein wenig traditioneller Ackerbau erhalten – dank der etwas reichlicher als sonst fallenden Niederschläge. Und wenn es regnet, gibt es nirgends gibt es solch eine Blütenpracht! Zwischen den Feldern wachsen Johannisbrot- und Feigenbäume. Das Tal ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
- Vallebrón
© Tamara Kulikova, Shutterstock
Insider-Tipp Hier blüht‘s am schönsten
Östlich von Tindaya führt eine Serpentinenstraße bergauf zu einem Aussichtspunkt, dem Mirador Montaña de la Muda. Dort gibt es einen Parkplatz, von dem ein Fußweg zur eigentlichen Aussichtsplattform mit einer erklärenden Tafel führt (Infotexte Span./Eng.). Von hier überblickt man einen Großteil des Nordwestens der Insel, vor allem aber hat man einen tollen Blick auf den heiligen Berg Tindaya. Wenn du frühmorgens kurz nach Sonnenaufgang hier bist, erlebst du dessen Gesteinsfärbung besonders intensiv. Weiter führt die Straße ostwärts in das vom Tourismus bisher weitgehend verschonte Hochtal von Vallebrón mit seinem kleinen Kirchdorf. Dort hat sich noch mehr als andernorts auf der Insel ein wenig traditioneller Ackerbau erhalten – dank der etwas reichlicher als sonst fallenden Niederschläge. Und wenn es regnet, gibt es nirgends gibt es solch eine Blütenpracht! Zwischen den Feldern wachsen Johannisbrot- und Feigenbäume. Das Tal ist als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen.
- Vallebrón
Museo del queso majorero
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Postkarten gefragt?
Du liebst Ziegenkäse? Dann lass dich im Käsemuseum über die traditionelle Herstellung dieser Delikatesse und über die Vierbeiner, die Ziegen selbst, ausführlich informieren. Ausstellungraum 1 behandelt allerdings erst einmal die geologische Entstehung der Kanaren. Zum Museum gehören ein großer, gepflegter Garten mit Palmen und Kakteen, eine Cafeteria und ein Kunsthandwerksladen, der natürlich auch Käse führt. Im Museumsladen findest du professionell fotografierte und edel gestaltete Postkarten mit Motiven der Insel. Manchem Inselkenner dürfte die Anlage noch unter dem Namen „Molino de Antigua“ geläufig sein, und tatsächlich ist die hübsch restaurierte Windmühle bis heute die wichtigste Landmarke der Gegend und kann besichtigt werden.
- Avenida Circunvalación, 35630 Antigua
- http://museoquesomajorero.es/
- +34 928 87 80 41
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Postkarten gefragt?
Du liebst Ziegenkäse? Dann lass dich im Käsemuseum über die traditionelle Herstellung dieser Delikatesse und über die Vierbeiner, die Ziegen selbst, ausführlich informieren. Ausstellungraum 1 behandelt allerdings erst einmal die geologische Entstehung der Kanaren. Zum Museum gehören ein großer, gepflegter Garten mit Palmen und Kakteen, eine Cafeteria und ein Kunsthandwerksladen, der natürlich auch Käse führt. Im Museumsladen findest du professionell fotografierte und edel gestaltete Postkarten mit Motiven der Insel. Manchem Inselkenner dürfte die Anlage noch unter dem Namen „Molino de Antigua“ geläufig sein, und tatsächlich ist die hübsch restaurierte Windmühle bis heute die wichtigste Landmarke der Gegend und kann besichtigt werden.
- Avenida Circunvalación, 35630 Antigua
- http://museoquesomajorero.es/
- +34 928 87 80 41
Mirador de los Canarios
Landschaftliche HighlightsInsider-Tipp Einsamkeit im Überblick
Kommt man hin? Ja, man kommt, allerdings kann man nicht mit dem Auto an den Aussichtspunkt ranfahren. An der alten Landstraße FV-602, 1,6 km ab Ausfahrt Mal Nombre Richtung Costa Calma, zweigt bei der Shell-Tankstelle eine löchrige Asphaltstraße ab. Sie führt zum besten Aussichtspunkt auf der Halbinsel, der Straßenanschluss hat: Aus 400 m Höhe schweift der Blick dort über die menschenleere Nordseite Jandías und den Ozean. Wichtig: Der Weg ist gesperrt und man kann nur zu Fuß hochgehen. Allerdings ist der Weg weit und nur für Leute mit guter körperlicher Fitness zu empfehlen. Für Wanderer ist dieser gigantische Ausblick zur Westküste auch vom höchsten Berg Pico de la Zarza zu bestaunen.
- Las Palmas
Insider-Tipp Einsamkeit im Überblick
Kommt man hin? Ja, man kommt, allerdings kann man nicht mit dem Auto an den Aussichtspunkt ranfahren. An der alten Landstraße FV-602, 1,6 km ab Ausfahrt Mal Nombre Richtung Costa Calma, zweigt bei der Shell-Tankstelle eine löchrige Asphaltstraße ab. Sie führt zum besten Aussichtspunkt auf der Halbinsel, der Straßenanschluss hat: Aus 400 m Höhe schweift der Blick dort über die menschenleere Nordseite Jandías und den Ozean. Wichtig: Der Weg ist gesperrt und man kann nur zu Fuß hochgehen. Allerdings ist der Weg weit und nur für Leute mit guter körperlicher Fitness zu empfehlen. Für Wanderer ist dieser gigantische Ausblick zur Westküste auch vom höchsten Berg Pico de la Zarza zu bestaunen.
- Las Palmas
Savimax
TouristenattraktionenAuf der Plantage kann man die seit alters beliebte Heilpflanze Aloe-Vera aus der Nähe betrachten und die daraus gewonnenen Produkte ab Fabrik auch gleich kaufen.
- Calle Montaña Blanca, 35638 Antigua
- http://aloeland.de/
- +34 928 87 87 79
Auf der Plantage kann man die seit alters beliebte Heilpflanze Aloe-Vera aus der Nähe betrachten und die daraus gewonnenen Produkte ab Fabrik auch gleich kaufen.
- Calle Montaña Blanca, 35638 Antigua
- http://aloeland.de/
- +34 928 87 87 79
Iglesia de Santa María
Architektonische Highlights © Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
Die heutige, über dem Talgrund aufragende Iglesia de Santa María entstand um 1620 als Ersatz für die erste Kathedrale, die gleich nach der Ortsgründung errichtet und 1593 von Piraten zerstört worden war. Der dreischiffige Hallenbau im inseltypischen Mudéjar-Stil (mit Holzdecke) birgt mehrere Altäre, darunter als schönsten den barocken Hauptaltar von 1684.In der rechten Nische des linken Altars an der Nordwand steht ein holzgeschnitztes Bildnis der Santa Catalina. Es gilt als eines der ältesten auf der Insel erhaltenen Kunstwerke. Sehenswert ist auch die Sakristei mit ihrer geschnitzten und bemalten Holzdecke.
- Plaza de la Concepción, 35637 Betancuria
- +34 928 54 96 16
© Marco Taliani de Marchio, Shutterstock
Die heutige, über dem Talgrund aufragende Iglesia de Santa María entstand um 1620 als Ersatz für die erste Kathedrale, die gleich nach der Ortsgründung errichtet und 1593 von Piraten zerstört worden war. Der dreischiffige Hallenbau im inseltypischen Mudéjar-Stil (mit Holzdecke) birgt mehrere Altäre, darunter als schönsten den barocken Hauptaltar von 1684.In der rechten Nische des linken Altars an der Nordwand steht ein holzgeschnitztes Bildnis der Santa Catalina. Es gilt als eines der ältesten auf der Insel erhaltenen Kunstwerke. Sehenswert ist auch die Sakristei mit ihrer geschnitzten und bemalten Holzdecke.
- Plaza de la Concepción, 35637 Betancuria
- +34 928 54 96 16
Istmo de la Pared
Landschaftliche Highlights © IndustryAndTravel, Shutterstock
Hinter dem sattgrünen Palmengürtel von Costa Calma liegt der Istmo de la Pared - die "Landenge der Mauer". Die wüstenartige Landenge verbindet den Nord- und den Südteil der Insel, Maxorata und Jandía, miteinander.
- La Pared
© IndustryAndTravel, Shutterstock
Hinter dem sattgrünen Palmengürtel von Costa Calma liegt der Istmo de la Pared - die "Landenge der Mauer". Die wüstenartige Landenge verbindet den Nord- und den Südteil der Insel, Maxorata und Jandía, miteinander.
- La Pared
Malpaís Grande
Landschaftliche Highlights © GybasDigiPhoto, Shutterstock
Die Steinwüste Malpaís Grande ist ein unwirtlicher, von Lavageröll übersäter Landstrich. Sie entstand durch die südlich aufragenden Vulkane bei der letzten Serie von Ausbrüchen vor 10.000-4000 Jahren. An manchen Stellen hat sich zwischen schwarzen Steinen weißer Sand angesammelt, ein merkwürdiger Kontrast.
- Majanicho
© GybasDigiPhoto, Shutterstock
Die Steinwüste Malpaís Grande ist ein unwirtlicher, von Lavageröll übersäter Landstrich. Sie entstand durch die südlich aufragenden Vulkane bei der letzten Serie von Ausbrüchen vor 10.000-4000 Jahren. An manchen Stellen hat sich zwischen schwarzen Steinen weißer Sand angesammelt, ein merkwürdiger Kontrast.
- Majanicho
Malpaís Chico
Landschaftliche HighlightsDas Malpaís Chico liegt in der Nähe des Vulkankegels Caldera de la Laguna. Dieses dunkle Lavafeld hebt sich von dem helleren älteren Land deutlich ab.
- Casilla de Morales
Das Malpaís Chico liegt in der Nähe des Vulkankegels Caldera de la Laguna. Dieses dunkle Lavafeld hebt sich von dem helleren älteren Land deutlich ab.
- Casilla de Morales
Atalayita
Touristenattraktionen © aaabbbccc, Shutterstock
Atalayita ist die bedeutendste Ruinenstätte aus altkanarischer, also vorspanischer Zeit. Ausgrabungen haben eine große Zahl igluartiger, meist kleiner, unscheinbarer, aus Lavabrocken geschichteter Bauten zu Tage gefördert. Manche wurden restauriert. Es handelt sich um eine Hirtensiedlung, wobei ein Teil der Lavaiglus wohl nicht als Wohn-, sondern als Vorratsraum und zum Trocknen von Fleisch gedient haben könnte. Vom 15.Jh. an kamen im Grundriss rechteckige, größere Bauten und Viehpferche hinzu. Der Lavastrom, auf dem die Ziegen der Altkanarier ausreichend Futter fanden, entstand als Ausfluss des Lavafeldes Malpaís Grande bei einer der jüngsten Vulkanismusphasen vor etwa 10.000 Jahren. Vom Gipfel des östlich der Iglusiedlung aufragenden Hügels überblickt man das gesamte Terrain.
- FV 420, Pozo Negro
- http://fuerteventuraenimagenes.com/
© aaabbbccc, Shutterstock
Atalayita ist die bedeutendste Ruinenstätte aus altkanarischer, also vorspanischer Zeit. Ausgrabungen haben eine große Zahl igluartiger, meist kleiner, unscheinbarer, aus Lavabrocken geschichteter Bauten zu Tage gefördert. Manche wurden restauriert. Es handelt sich um eine Hirtensiedlung, wobei ein Teil der Lavaiglus wohl nicht als Wohn-, sondern als Vorratsraum und zum Trocknen von Fleisch gedient haben könnte. Vom 15.Jh. an kamen im Grundriss rechteckige, größere Bauten und Viehpferche hinzu. Der Lavastrom, auf dem die Ziegen der Altkanarier ausreichend Futter fanden, entstand als Ausfluss des Lavafeldes Malpaís Grande bei einer der jüngsten Vulkanismusphasen vor etwa 10.000 Jahren. Vom Gipfel des östlich der Iglusiedlung aufragenden Hügels überblickt man das gesamte Terrain.
- FV 420, Pozo Negro
- http://fuerteventuraenimagenes.com/
Iglesia Santa Ana
Architektonische HighlightsBeachtenswert in dem kleinen Straßendorf Casillas del Ángel ist die weiße Kirche Santa Ana aus dem späten 18.Jh., deren barocke Eingangsfront aus schwarzem Lavagestein besteht. Sie wird von einem durchbrochenen Giebel gekrönt, der als Glockenturm fungiert. Der ornamentbeladene Altar zählt zu den künstlerisch bedeutendsten der Insel. Ein Ölbild stellt das Jüngste Gericht dar, und auch die schöne Kassettendecke im Mudéjarstil will bewundert werden.
- Casillas del Ángel
- http://www.sunnyfuerte.com/
Beachtenswert in dem kleinen Straßendorf Casillas del Ángel ist die weiße Kirche Santa Ana aus dem späten 18.Jh., deren barocke Eingangsfront aus schwarzem Lavagestein besteht. Sie wird von einem durchbrochenen Giebel gekrönt, der als Glockenturm fungiert. Der ornamentbeladene Altar zählt zu den künstlerisch bedeutendsten der Insel. Ein Ölbild stellt das Jüngste Gericht dar, und auch die schöne Kassettendecke im Mudéjarstil will bewundert werden.
- Casillas del Ángel
- http://www.sunnyfuerte.com/
Casa Señor Teodosio
MuseenKindern macht die Casa Señor Teodosio, wo es eine Gofiomühle gibt die ein Esel im Kreis bewegt, besonders Spaß. Auch andere Tiere gibt es hier zu sehen.
Kindern macht die Casa Señor Teodosio, wo es eine Gofiomühle gibt die ein Esel im Kreis bewegt, besonders Spaß. Auch andere Tiere gibt es hier zu sehen.
Tegú
Landschaftliche Highlights © bayazed, Shutterstock
Von der Passhöhe nördlich der Stadt bietet sich ein sehr schöner Blick auf die alte Hauptstadt, v.a. aber in die Weiten des Inselnordens und bis zu den Wanderdünen von Corralejo. Der besucherfreundlich hergerichtete Aussichtspunkt mit Parkplatz wird überragt von zwei Monumentalfiguren, die die altkanarischen Könige (oder Häuptlinge) Guise und Ayose darstellen sollen.
- Las Palma
© bayazed, Shutterstock
Von der Passhöhe nördlich der Stadt bietet sich ein sehr schöner Blick auf die alte Hauptstadt, v.a. aber in die Weiten des Inselnordens und bis zu den Wanderdünen von Corralejo. Der besucherfreundlich hergerichtete Aussichtspunkt mit Parkplatz wird überragt von zwei Monumentalfiguren, die die altkanarischen Könige (oder Häuptlinge) Guise und Ayose darstellen sollen.
- Las Palma
Cueva del Llano
Landschaftliche HighlightsLange war sie nur Einheimischen bekannt, nun ist sie ein Ausflugsziel: die 648 m lange, größte Lavahöhle der Insel. Sie entstand vor etwa 1 Mio. Jahren, als ein Lavastrom außen erkaltete, sodass eine feste Hülle entstand, aus der das flüssige Innere dann herausgelaufen ist. Die so entstandene Röhre hat einen Durchmesser von 7-10 m. Man besichtigt sie mit Grubenlampen. Das 300 m weite Vordringen in völlige Finsternis (nur mit Führung) ist das Haupterlebnis, die Höhle bietet ansonsten wenig. Über die geologischen Details und eine blinde Spinnenart, die nur hier lebt, gibt eine kleine Ausstellung Auskunft.
- FV 101, 35640 Villaverde
- +34 928 17 59 28
Lange war sie nur Einheimischen bekannt, nun ist sie ein Ausflugsziel: die 648 m lange, größte Lavahöhle der Insel. Sie entstand vor etwa 1 Mio. Jahren, als ein Lavastrom außen erkaltete, sodass eine feste Hülle entstand, aus der das flüssige Innere dann herausgelaufen ist. Die so entstandene Röhre hat einen Durchmesser von 7-10 m. Man besichtigt sie mit Grubenlampen. Das 300 m weite Vordringen in völlige Finsternis (nur mit Führung) ist das Haupterlebnis, die Höhle bietet ansonsten wenig. Über die geologischen Details und eine blinde Spinnenart, die nur hier lebt, gibt eine kleine Ausstellung Auskunft.
- FV 101, 35640 Villaverde
- +34 928 17 59 28
Centro de Arte Juan Ismaël
MuseenDer dreigeschossige Bau mit seiner gelben Giebelfassade enthält Ausstellungs- und Veranstaltungssäle sowie ein Künstleratelier. Gezeigt wird v.a. kanarische Gegenwartskunst.
- Calle Almirante Lallermand 30, Puerto del Rosario
- http://www.visitfuerteventura.com/
- +34 928 85 97 50
Der dreigeschossige Bau mit seiner gelben Giebelfassade enthält Ausstellungs- und Veranstaltungssäle sowie ein Künstleratelier. Gezeigt wird v.a. kanarische Gegenwartskunst.
- Calle Almirante Lallermand 30, Puerto del Rosario
- http://www.visitfuerteventura.com/
- +34 928 85 97 50
Villa Winter
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Schon bevor man Cofete erreicht, erkennt man am Hang voraus ein einsam liegendes, zweigeschossiges Gebäude mit rundem Turm: Das ist die legendenumwobene Villa Winter. Sie ist nur per Jeep oder zu Fuß zu erreichen. Wie es heißt, sollte der deutsche Ingenieur Gustav Winter (1893-1971), der die Halbinsel 1937 gepachtet hatte, hier für die deutsche Marine einen U-Boot-Stützpunkt anlegen. Zwei Inseldeutsche haben unterdessen durch Archivstudien und Befragung von Zeitzeugen gezeigt, dass diese Geschichte ebenso wenig stimmt wie andere Märchen, die sich um das alte Gemäuer ranken. Das Gebäude wurde übrigens nie ganz fertiggestellt und war nie regulär bewohnt. Unter Franco ging jedoch die ganze Halbinsel in "Don Gustavos" Eigentum über und Winter herrschte über seine riesige Hacienda wie ein Feudalherr. In vier Parzellen aufgeteilt, wurde sie bis 1964 verkauft. Die Villa wird heute von Ziegenhirten bewohnt. Eine reguläre Besichtigung ist nicht möglich, ein Handgeld hilft jedoch die Türen zu öffnen.
- Jandía Natural Park, 35626 Cofete
- http://casawinter.com/
© MAIRDUMONT
Schon bevor man Cofete erreicht, erkennt man am Hang voraus ein einsam liegendes, zweigeschossiges Gebäude mit rundem Turm: Das ist die legendenumwobene Villa Winter. Sie ist nur per Jeep oder zu Fuß zu erreichen. Wie es heißt, sollte der deutsche Ingenieur Gustav Winter (1893-1971), der die Halbinsel 1937 gepachtet hatte, hier für die deutsche Marine einen U-Boot-Stützpunkt anlegen. Zwei Inseldeutsche haben unterdessen durch Archivstudien und Befragung von Zeitzeugen gezeigt, dass diese Geschichte ebenso wenig stimmt wie andere Märchen, die sich um das alte Gemäuer ranken. Das Gebäude wurde übrigens nie ganz fertiggestellt und war nie regulär bewohnt. Unter Franco ging jedoch die ganze Halbinsel in "Don Gustavos" Eigentum über und Winter herrschte über seine riesige Hacienda wie ein Feudalherr. In vier Parzellen aufgeteilt, wurde sie bis 1964 verkauft. Die Villa wird heute von Ziegenhirten bewohnt. Eine reguläre Besichtigung ist nicht möglich, ein Handgeld hilft jedoch die Türen zu öffnen.
- Jandía Natural Park, 35626 Cofete
- http://casawinter.com/
Temejereque
Landschaftliche Highlights © IndustryAndTravel, Shutterstock
Von der Sendestation auf der 511 m hohen Gipfelkuppe genießt man bei klarer Sicht einen hervorragenden Weitblick über große Teile der Insel.
- 35613 Tetir
© IndustryAndTravel, Shutterstock
Von der Sendestation auf der 511 m hohen Gipfelkuppe genießt man bei klarer Sicht einen hervorragenden Weitblick über große Teile der Insel.
- 35613 Tetir
Molino
Architektonische Highlights © wjarek, Shutterstock
Ein beliebtes Fotomotiv in Lajares ist die dreistöckige Windmühle. Schräg gegenüber steht die auffällige Holzkonstruktion einer weiteren Mühle.
- Lajares
© wjarek, Shutterstock
Ein beliebtes Fotomotiv in Lajares ist die dreistöckige Windmühle. Schräg gegenüber steht die auffällige Holzkonstruktion einer weiteren Mühle.
- Lajares
Museo Arqueológico
MuseenDas an der Durchgangsstraße gelegene Haus wird von jenen zwei Kanonen bewacht, die 1740 bei der siegreichen "Schlacht von Tamacite" gegen englische Piraten von eben jenen erbeutet werden konnten. Drinnen informieren Fotos und Texte über die Ureinwohner und ihre Kultur.
- Calle de Roberto Roldán, 35637 Betancuria
- http://museosfuerteventura.com/
- +34 928 17 14 14
Das an der Durchgangsstraße gelegene Haus wird von jenen zwei Kanonen bewacht, die 1740 bei der siegreichen "Schlacht von Tamacite" gegen englische Piraten von eben jenen erbeutet werden konnten. Drinnen informieren Fotos und Texte über die Ureinwohner und ihre Kultur.
- Calle de Roberto Roldán, 35637 Betancuria
- http://museosfuerteventura.com/
- +34 928 17 14 14
Mirador Roque del Moro
TouristenattraktionenAm Roque del Moro findet man das schönste Aussichtsplateau des Inselsüdens (man sollte gut aufpassen, dass der heftige Wind einem nichts aus dem offenen Wagen oder die Mütze vom Kopf reißt.). Bei guter Sicht schweift der Blick weit nach Nordosten bis zu den Bergen bei Pájara.
Am Roque del Moro findet man das schönste Aussichtsplateau des Inselsüdens (man sollte gut aufpassen, dass der heftige Wind einem nichts aus dem offenen Wagen oder die Mütze vom Kopf reißt.). Bei guter Sicht schweift der Blick weit nach Nordosten bis zu den Bergen bei Pájara.