Ferrara und Ravenna Must Sees

Comacchio
Geographical
Comacchio
Mirabilandia
Erlebnis- und Themenparks
Savio
Mausoleum der Galla Placidia
Touristenattraktionen
Ravenna
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Ravenna
Ferrara
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Ferrara
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Abbazia di Pomposa
Architektonische Highlights
Codigoro
Abbazia di Pomposa
Palazzo Dei Diamanti
Architektonische Highlights
Ferrara
Via delle Volte
Touristenattraktionen
Ferrara

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    Erlebnis- und Themenparks

    Touristenattraktionen

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    Erlebnis- und Themenparks

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights


  • Comacchio

    Geographical
    • © GoneWithTheWind, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Pinke Flatterwolken

    Auf Anhieb merkt man nicht, dass diese Wasserstadt (22 000 Ew.), das bedeutendste Zentrum der Region im Podelta, auf 13 Inselchen liegt. Der absolute Besuchermagnet ist die Trepponti im malerischen Zentrum, eine genial konstruierte Wehrbrücke von 1634, die über vier sich kreuzende Kanalarme führt. Die Tradition der Aalverarbeitung zeigt das Industriemuseum und Besucherzentrum Manifattura dei Marinati. Im November und Dezember werden hier die Aale geräuchert, den eingelegten Aal kann man in Dosen kaufen. Die Jungaale werden heute in Reservaten aufgezogen. Antike Funde, die die Sümpfe freigaben – im Delta lebten schon die Etrusker und die Römer, etwa in der nahen antiken Hafenstadt Spina –, sind im suggestiv gestalteten Museo Delta Antico in einem Spital aus dem 18.Jh. zu bestaunen. Faszinierender Höhepunkt ist die komplett erhaltene Ladung eines römischen Frachtschiffs, das 1981 hier gefunden wurde: Amphoren, Bleibarren, Lederkleidung, Taschen, Sandalen, Geschirr. In netten Lokalen mit Terrassen sitzt man zum Risotto- und Aalessen an den Kanälen. Im Süden Comacchios führt ein Sträßchen zur ehemaligen Fischfangstation Casone Foce tief in die Valli di Comacchio hinein, eine Landschaft aus Kanälen, die Fischerhütten und große Wiegenetze säumen, aus urbar gemachten Feldern, aus Schilfinseln, Fischzuchtteichen und Brackseen. Hier und dort sieht man halb versunkene casoni, einstige Fischzuchtstationen. Diese faszinierende Landschaft mit ihrem Vogelreichtum, darunter eine große, nicht zu übersehende Kolonie rosafarbener Flamingos, kann man zwischen April und Oktober auch mit Ausflugsbooten erkunden. In Comacchio selbst starten von der Darsena dei Cappuccini aus am Wochenende elektrische Ausflugsboote durch die Kanäle. Ausflüge zu Wasser, per Rad oder zu Pferd zum Birdwatching bietet Primavera Slow an.

    • © GoneWithTheWind, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Pinke Flatterwolken

    Auf Anhieb merkt man nicht, dass diese Wasserstadt (22 000 Ew.), das bedeutendste Zentrum der Region im Podelta, auf 13 Inselchen liegt. Der absolute Besuchermagnet ist die Trepponti im malerischen Zentrum, eine genial konstruierte Wehrbrücke von 1634, die über vier sich kreuzende Kanalarme führt. Die Tradition der Aalverarbeitung zeigt das Industriemuseum und Besucherzentrum Manifattura dei Marinati. Im November und Dezember werden hier die Aale geräuchert, den eingelegten Aal kann man in Dosen kaufen. Die Jungaale werden heute in Reservaten aufgezogen. Antike Funde, die die Sümpfe freigaben – im Delta lebten schon die Etrusker und die Römer, etwa in der nahen antiken Hafenstadt Spina –, sind im suggestiv gestalteten Museo Delta Antico in einem Spital aus dem 18.Jh. zu bestaunen. Faszinierender Höhepunkt ist die komplett erhaltene Ladung eines römischen Frachtschiffs, das 1981 hier gefunden wurde: Amphoren, Bleibarren, Lederkleidung, Taschen, Sandalen, Geschirr. In netten Lokalen mit Terrassen sitzt man zum Risotto- und Aalessen an den Kanälen. Im Süden Comacchios führt ein Sträßchen zur ehemaligen Fischfangstation Casone Foce tief in die Valli di Comacchio hinein, eine Landschaft aus Kanälen, die Fischerhütten und große Wiegenetze säumen, aus urbar gemachten Feldern, aus Schilfinseln, Fischzuchtteichen und Brackseen. Hier und dort sieht man halb versunkene casoni, einstige Fischzuchtstationen. Diese faszinierende Landschaft mit ihrem Vogelreichtum, darunter eine große, nicht zu übersehende Kolonie rosafarbener Flamingos, kann man zwischen April und Oktober auch mit Ausflugsbooten erkunden. In Comacchio selbst starten von der Darsena dei Cappuccini aus am Wochenende elektrische Ausflugsboote durch die Kanäle. Ausflüge zu Wasser, per Rad oder zu Pferd zum Birdwatching bietet Primavera Slow an.


  • Mirabilandia

    Erlebnis- und Themenparks
    • © lafoto, Shutterstock

    Dieser sehr beliebte, riesige Vergnügungspark in Savio bei Ravenna ist eine Mischung aus Disneyland, Riesenkirmes und Spaßbad.

    • © lafoto, Shutterstock

    Dieser sehr beliebte, riesige Vergnügungspark in Savio bei Ravenna ist eine Mischung aus Disneyland, Riesenkirmes und Spaßbad.


  • Mausoleum der Galla Placidia

    Touristenattraktionen
    • © fritz16, Shutterstock

    Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.

    • © fritz16, Shutterstock

    Der kleinste und schönste Schatz: Von der Basilika San Vitale geht man hinüber zum kleinen Backsteinhaus, der Grabkapelle von Galla Placidia, der Schwester von Kaiser Honorius. Noch zu Lebzeiten ließ sie ihre Grabkapelle bauen und auf eine zauberhaft intime, stimmungsvolle Weise mit Mosaiken dekorieren, z. B. die blaue Kuppeldecke mit Sternen übersäen. Nicht in ihrem Sarkophag, sondern im Petersdom in Rom liegt sie begraben, wo sie 450 starb. In ihrem konfliktreichen Leben berührten sich die Extreme der Zeit: In Byzanz in eine Kaiserfamilie geboren, wurde sie in Rom die katholische Frau des Gotenkönigs Athaulf und in Ravenna von 425 bis 437 Regentin auf dem weströmischen Thron.


  • Ravenna

    Geographical
    • © GoneWithTheWind, Shutterstock

    Den Mittelpunkt der Stadt, in der Dante einst seine "Göttliche Komödie" schrieb, ist die Piazza del Popolo. Ravennas größte Schätze sind die frühchristlichen Bauten aus dem 5.und 6.Jh., darunter die Kirche San Vitale oder die Palastkirche Theoderichs, beide mit schönen byzantinischen Mosaiken.

    • © GoneWithTheWind, Shutterstock

    Den Mittelpunkt der Stadt, in der Dante einst seine "Göttliche Komödie" schrieb, ist die Piazza del Popolo. Ravennas größte Schätze sind die frühchristlichen Bauten aus dem 5.und 6.Jh., darunter die Kirche San Vitale oder die Palastkirche Theoderichs, beide mit schönen byzantinischen Mosaiken.


  • Ferrara

    Geographical
    • Ferrara© MAIRDUMONT

    Die autofreie Altstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und raubt einem mit vielen großartigen Bauten den Atem. Sie gruppieren sich um die Wasserburg des Castello Estense. Der Dom San Giorgio aus weißem und rosa Marmor erregt mit seinen gotischen und romanischen Elementen Aufmerksamkeit.

    • Ferrara© MAIRDUMONT

    Die autofreie Altstadt wurde zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt und raubt einem mit vielen großartigen Bauten den Atem. Sie gruppieren sich um die Wasserburg des Castello Estense. Der Dom San Giorgio aus weißem und rosa Marmor erregt mit seinen gotischen und romanischen Elementen Aufmerksamkeit.


  • Abbazia di Pomposa

    Architektonische Highlights
    • Abbazia di Pomposa© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Klangtraum im alten Gemäuer

    Der wunderschöne, 50 m hohe Turm der Abtei von 1063 mit seinen romanischen Bogenfenstern, deren Anzahl von unten nach oben gleichmäßig zunimmt, ist schon von Weitem zu sehen. Gegründet bereits im 6.Jh., machten die Benediktinermönche im Zuge der Konsolidierung des Christentums die Sümpfe urbar, ein bedeutendes Kulturzentrum entstand. Um 1025 erfand hier der Mönch Guido di Arezzo die moderne Notenschrift. Doch die verheerende Überschwemmung des Pos von 1152 mit Folgen wie Malaria und Versumpfung zwang die Mönche schließlich dazu, Pomposa im 15.Jh. aufzugeben – nicht ohne zuvor, im 14.Jh., Kirche und Refektorium mit wertvollen, teils noch erhaltenen Fresken zu schmücken. In der stimmungsvollen Anlage finden im Sommer interessant gestaltete Konzerte statt: Da folgt auf einen Gershwin-Song auch mal einer von Coldplay.

    • Abbazia di Pomposa© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Klangtraum im alten Gemäuer

    Der wunderschöne, 50 m hohe Turm der Abtei von 1063 mit seinen romanischen Bogenfenstern, deren Anzahl von unten nach oben gleichmäßig zunimmt, ist schon von Weitem zu sehen. Gegründet bereits im 6.Jh., machten die Benediktinermönche im Zuge der Konsolidierung des Christentums die Sümpfe urbar, ein bedeutendes Kulturzentrum entstand. Um 1025 erfand hier der Mönch Guido di Arezzo die moderne Notenschrift. Doch die verheerende Überschwemmung des Pos von 1152 mit Folgen wie Malaria und Versumpfung zwang die Mönche schließlich dazu, Pomposa im 15.Jh. aufzugeben – nicht ohne zuvor, im 14.Jh., Kirche und Refektorium mit wertvollen, teils noch erhaltenen Fresken zu schmücken. In der stimmungsvollen Anlage finden im Sommer interessant gestaltete Konzerte statt: Da folgt auf einen Gershwin-Song auch mal einer von Coldplay.


  • Palazzo Dei Diamanti

    Architektonische Highlights
    • © FABRIZIO CONTE, Shutterstock

    Der Palazzo hat eine der berühmtesten Palastfassaden Italiens: 8500 im Relief spitz zugeschnittene Marmorsteine spicken sie. Die Steine wirken wie geschliffene Diamanten - ein genialer Entwurf (ab 1493) des Hofarchitekten Biagio Rossetti für Sigismondo d’Este. Im Innern befindet sich die reiche Gemäldesammlung der Pinacoteca Nazionale mit dem grandiosen Festsaal Salone d’Onore. Zu sehen sind u. a. repräsentative Werke der scuola ferrarese, der Malschule aus Ferrara, die sich mit dem Mäzenatentum des Renaissancehofs der Este entwickelte. Außerdem finden im Palazzo hochkarätige Kunstausstellungen statt, zu denen man von weit her anreist.

    • © FABRIZIO CONTE, Shutterstock

    Der Palazzo hat eine der berühmtesten Palastfassaden Italiens: 8500 im Relief spitz zugeschnittene Marmorsteine spicken sie. Die Steine wirken wie geschliffene Diamanten - ein genialer Entwurf (ab 1493) des Hofarchitekten Biagio Rossetti für Sigismondo d’Este. Im Innern befindet sich die reiche Gemäldesammlung der Pinacoteca Nazionale mit dem grandiosen Festsaal Salone d’Onore. Zu sehen sind u. a. repräsentative Werke der scuola ferrarese, der Malschule aus Ferrara, die sich mit dem Mäzenatentum des Renaissancehofs der Este entwickelte. Außerdem finden im Palazzo hochkarätige Kunstausstellungen statt, zu denen man von weit her anreist.


  • Via delle Volte

    Touristenattraktionen
    • © ermess, Shutterstock

    Bis zur verheerenden Überschwemmung 1152, bei der der Po seinen Verlauf änderte und sich von der Stadt entfernte, reichte der große Fluss bis an die nördliche Altstadt heran. Die Via Ripa Grande war die Mole, an der die Schiffe mit ihren Waren anlegten, die parallel verlaufende Via delle Volte (Straße der Bögen, fast 2 km lang) stellte mit ihren die Gasse überwölbenden Übergängen die Verbindung zwischen den Warenlagern und den Wohnhäusern der Kaufleute dar - heute laden sie ein zu einem faszinierenden Spaziergang.

    • © ermess, Shutterstock

    Bis zur verheerenden Überschwemmung 1152, bei der der Po seinen Verlauf änderte und sich von der Stadt entfernte, reichte der große Fluss bis an die nördliche Altstadt heran. Die Via Ripa Grande war die Mole, an der die Schiffe mit ihren Waren anlegten, die parallel verlaufende Via delle Volte (Straße der Bögen, fast 2 km lang) stellte mit ihren die Gasse überwölbenden Übergängen die Verbindung zwischen den Warenlagern und den Wohnhäusern der Kaufleute dar - heute laden sie ein zu einem faszinierenden Spaziergang.