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Esfahan

Esfahan Sehenswertes & Restaurants

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Esfahan
Kashan Bazaar
Märkte und Flohmärkte
Kashan
Atiq Comprehensive Mosque of Isfahan
Architektonische Highlights
Isfahan
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Botanische Gärten & Parks
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Abyaneh
Geographical
Abyaneh
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Arabo Sandwich
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Touristenattraktionen
Isfahan
Ali Gholi Agha Historical Bath
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Khajoo Brücke
Architektonische Highlights
Esfahan
Si-o-se Pol
Architektonische Highlights
Esfahan
Monar Jonban
Architektonische Highlights
Isfahan
Tschehel Sotun
Touristenattraktionen
Esfahan
Abbasi-Teehaus
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Aseman
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Azadegan Tea House - Chah Haj Mirza
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Malek Soltan Jarchibashi Restaurant
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Mikhak Restaurant
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Naein
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Varzaneh
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Touristenattraktionen
Kaschan
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Kaschan
Maranjab
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Qamsar
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    Touristenattraktionen

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  • Naqsch-e Dschahan

    Touristenattraktionen
    • © Hamdan Yoshida, Shutterstock

    Wen da nicht die Begeisterung packt, der muss ein emotionaler Kühlschrank sein: 560 m lang und 160 m breit ist der Meydan-e Imam. Weltweit sind nur Pekings Tian’anmen und der Zócalo in Mexiko City noch größer. Aber lange nicht so schön. Denn als Schah Abbas I. vor 400 Jahren diesen Riesenplatz anlegte, ließ er ihn nicht nur rundum mit doppelstöckigen Arkaden einrahmen. Er setzte auf jeder Seite mit einem ganz besonderen Baujuwel noch einen drauf. Wenn Sie irgendwann genug zwischen Rasen- und Wasserflächen umherflaniert und gestaunt haben und dabei, Vorsicht!, den Droschkenfahrern, die wie wild um den autofreien Platz düsen, erfolgreich ausgewichen sind, knöpfen Sie sich die Attraktionen einzeln vor. Als Erstes am besten die an der Südfront alles überragende Imam-Moschee. 18 Mio. Ziegel und 500 000 farbige Fayencefliesen wurden für diesen Kolossalbau verwendet. 54 m ist die Hauptkuppel innen hoch und ihre Akustik phänomenal – stellen Sie sich genau in die Mitte und probieren Sie es doch mal mit einem Zungenschnalzer oder Knittern einer Banknote aus! Um die Gebetsnische, wie es der Koran vorschreibt, exakt nach Mekka zeigen zu lassen, hat der Architekt die ganze Anlage aus der Platzachse raffiniert um 45 Grad nach Süden hin gedreht. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn der große Innenhof mit Zeltplanen verhängt ist. Das Gerüst schützt die Gläubigen so beim Freitagsgebet vor dem Sonnenstich. Im linken Nebenhof, früher eine Koranschule, treffen Sie mit etwas Glück auf einen Mullah. Sprechen Sie ihn ruhig auf Englisch an. Er ist es gewohnt, weil dafür abgestellt, mit wissbegierigen Gästen in Dialog zu treten. Die kleine Schwester der Imam-Moschee ist die einst von Schah Abbas privat genutzte Lotfollah-Moschee an der Ostseite. Was ihr im Vergleich an Größe fehlt, macht sie mit Anmut mehr als wett. Sie gilt als eine der schönsten, wenn nicht die schönste Moschee der Welt. Spätestens wenn Sie innen unter der Kuppel stehen und Ihre Halswirbel vor lauter Hochschauen knacken, verstehen Sie, warum. Dieses Licht, diese Farben! Harmonie in Vollendung. Die sechs Stockwerke des Königspalasts Ali Qapuhinaufzusteigen ist etwas mühsam. Aber das Musikzimmer am oberen Ende der Treppe mit seinen beschnitzten Nischenwänden und mehr noch der Panoramablick von der Terrasse lohnen das bisschen Schweiß. Sehen Sie unten an den Stirnseiten des Platzes die Marmorpfosten? Es sind die Torstan-gen für das früher in Persien populäre Polospiel, das der Schah von hier oben so gerne verfolgte.

    • © Hamdan Yoshida, Shutterstock

    Wen da nicht die Begeisterung packt, der muss ein emotionaler Kühlschrank sein: 560 m lang und 160 m breit ist der Meydan-e Imam. Weltweit sind nur Pekings Tian’anmen und der Zócalo in Mexiko City noch größer. Aber lange nicht so schön. Denn als Schah Abbas I. vor 400 Jahren diesen Riesenplatz anlegte, ließ er ihn nicht nur rundum mit doppelstöckigen Arkaden einrahmen. Er setzte auf jeder Seite mit einem ganz besonderen Baujuwel noch einen drauf. Wenn Sie irgendwann genug zwischen Rasen- und Wasserflächen umherflaniert und gestaunt haben und dabei, Vorsicht!, den Droschkenfahrern, die wie wild um den autofreien Platz düsen, erfolgreich ausgewichen sind, knöpfen Sie sich die Attraktionen einzeln vor. Als Erstes am besten die an der Südfront alles überragende Imam-Moschee. 18 Mio. Ziegel und 500 000 farbige Fayencefliesen wurden für diesen Kolossalbau verwendet. 54 m ist die Hauptkuppel innen hoch und ihre Akustik phänomenal – stellen Sie sich genau in die Mitte und probieren Sie es doch mal mit einem Zungenschnalzer oder Knittern einer Banknote aus! Um die Gebetsnische, wie es der Koran vorschreibt, exakt nach Mekka zeigen zu lassen, hat der Architekt die ganze Anlage aus der Platzachse raffiniert um 45 Grad nach Süden hin gedreht. Seien Sie nicht enttäuscht, wenn der große Innenhof mit Zeltplanen verhängt ist. Das Gerüst schützt die Gläubigen so beim Freitagsgebet vor dem Sonnenstich. Im linken Nebenhof, früher eine Koranschule, treffen Sie mit etwas Glück auf einen Mullah. Sprechen Sie ihn ruhig auf Englisch an. Er ist es gewohnt, weil dafür abgestellt, mit wissbegierigen Gästen in Dialog zu treten. Die kleine Schwester der Imam-Moschee ist die einst von Schah Abbas privat genutzte Lotfollah-Moschee an der Ostseite. Was ihr im Vergleich an Größe fehlt, macht sie mit Anmut mehr als wett. Sie gilt als eine der schönsten, wenn nicht die schönste Moschee der Welt. Spätestens wenn Sie innen unter der Kuppel stehen und Ihre Halswirbel vor lauter Hochschauen knacken, verstehen Sie, warum. Dieses Licht, diese Farben! Harmonie in Vollendung. Die sechs Stockwerke des Königspalasts Ali Qapuhinaufzusteigen ist etwas mühsam. Aber das Musikzimmer am oberen Ende der Treppe mit seinen beschnitzten Nischenwänden und mehr noch der Panoramablick von der Terrasse lohnen das bisschen Schweiß. Sehen Sie unten an den Stirnseiten des Platzes die Marmorpfosten? Es sind die Torstan-gen für das früher in Persien populäre Polospiel, das der Schah von hier oben so gerne verfolgte.


  • Kashan Bazaar

    Märkte und Flohmärkte
    • © Rolf G Wackenberg, Shutterstock

    Kashans Basar schillert und verführt wie nur wenige andere alte Handelszentren im Land. Schauen, tasten, schnuppern ohne Ende. Ein Ziel beim ansonsten ziellosen Bummeln muss die Timche Amin- od-Dowleh sein, eine 150 Jahre alte Kaufhalle mit drei komplett verfliesten Kuppeln, die einen sprachlos staunen lässt. Architektonisch auch nicht von schlechten Eltern ist die direkt angrenzende Timche Hosseine Bakhshi. Dort, neben dem Kellercafé Malek mit nettem Betreiber und frisch gebrühtem Kaffee, führt eine Treppe auf das Basardach. Der 360°-Blick auf die Dächerund Kuppellandschaft aus Lehm: ein Erlebnis für sich.

    • © Rolf G Wackenberg, Shutterstock

    Kashans Basar schillert und verführt wie nur wenige andere alte Handelszentren im Land. Schauen, tasten, schnuppern ohne Ende. Ein Ziel beim ansonsten ziellosen Bummeln muss die Timche Amin- od-Dowleh sein, eine 150 Jahre alte Kaufhalle mit drei komplett verfliesten Kuppeln, die einen sprachlos staunen lässt. Architektonisch auch nicht von schlechten Eltern ist die direkt angrenzende Timche Hosseine Bakhshi. Dort, neben dem Kellercafé Malek mit nettem Betreiber und frisch gebrühtem Kaffee, führt eine Treppe auf das Basardach. Der 360°-Blick auf die Dächerund Kuppellandschaft aus Lehm: ein Erlebnis für sich.


  • Atiq Comprehensive Mosque of Isfahan

    Architektonische Highlights
    • © javarman, Shutterstock

    Warum nicht gegen den touristischen Mainstream schwimmen? Alle stürmen sie gleich nach der Ankunft zum Großen Platz und zum Fluss. Geh es lieber unorthodox an, starte die Besichtigungstour dem Werdegang Isfahans chronologisch folgend in seinem 1000-jährigen, spirituellen Herz. Die alte Freitagsmoschee bildete den Nabel der mittelalterlichen Stadt und war im frühen 12.Jh. der Prototyp einer Vier-Iwan-Anlage – jenes Moscheemodells, bei dem an jeder der vier Seiten des Innenhofs ein offenes Tonnengewölbe steht. Beim Rundgang durch den 30 000 m2 großen Komplex kann man wie an den Ringen eines alten Baums die verschiedenen Wachstumsphasen ablesen. Gebetssäle mit erhabenen schmucklosen Säulenwäldern, monumentale Kuppelhallen, nicht weniger beeindruckende Iwane, mit Ziegelornamenten oder vielfarbigen Fayencen verziert: Man hat das Gefühl, durch eine dreidimensionale Stilfibel für islamische Sakralarchitektur zu wandern. Der Höhepunkt der Ausstattung ist im Gebetsraum rechts vom Westiwan zu sehen. Der Mihrab des Oldschaitu ist eine äußerst fein aus Stein ziselierte Gebetsnische, die dem mongolischen Herrscher vor 700 Jahren anzeigte, wo Mekka liegt. Hilfreiche Einführung in die Baugeschichte und einen Überblick geben die Schautafeln und das 3D-Modell gleich rechts beim Kassenschalter.

    • © javarman, Shutterstock

    Warum nicht gegen den touristischen Mainstream schwimmen? Alle stürmen sie gleich nach der Ankunft zum Großen Platz und zum Fluss. Geh es lieber unorthodox an, starte die Besichtigungstour dem Werdegang Isfahans chronologisch folgend in seinem 1000-jährigen, spirituellen Herz. Die alte Freitagsmoschee bildete den Nabel der mittelalterlichen Stadt und war im frühen 12.Jh. der Prototyp einer Vier-Iwan-Anlage – jenes Moscheemodells, bei dem an jeder der vier Seiten des Innenhofs ein offenes Tonnengewölbe steht. Beim Rundgang durch den 30 000 m2 großen Komplex kann man wie an den Ringen eines alten Baums die verschiedenen Wachstumsphasen ablesen. Gebetssäle mit erhabenen schmucklosen Säulenwäldern, monumentale Kuppelhallen, nicht weniger beeindruckende Iwane, mit Ziegelornamenten oder vielfarbigen Fayencen verziert: Man hat das Gefühl, durch eine dreidimensionale Stilfibel für islamische Sakralarchitektur zu wandern. Der Höhepunkt der Ausstattung ist im Gebetsraum rechts vom Westiwan zu sehen. Der Mihrab des Oldschaitu ist eine äußerst fein aus Stein ziselierte Gebetsnische, die dem mongolischen Herrscher vor 700 Jahren anzeigte, wo Mekka liegt. Hilfreiche Einführung in die Baugeschichte und einen Überblick geben die Schautafeln und das 3D-Modell gleich rechts beim Kassenschalter.


  • Fin-Garten

    Botanische Gärten & Parks
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Der großzügig und kunstvoll gestaltete Garten ist eine der schönsten Schöpfungen altpersischer Kultur. Die Überlieferung sagt: Ein Abbild des Paradieses auf Erden soll er sein, mit vier Toren, symmetrisch gegliedert durch Wasserkanäle und kunstvoll bepflanzt. Dieser, 6 km südwestlich des Stadtkerns, ist das am besten erhaltene Exemplar im Land – klassisch gestaltet mit Zypressenalleen und luftigem Pavillon in der Mitte. Eine kristallklare Quelle, Schatten, Kühle: Hier herumzuschlendern tut gut. Bloß nicht an Feier- und Freitagen, wenn sich Tausende Ausflügler aus Teheran auf die Zehen steigen.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Der großzügig und kunstvoll gestaltete Garten ist eine der schönsten Schöpfungen altpersischer Kultur. Die Überlieferung sagt: Ein Abbild des Paradieses auf Erden soll er sein, mit vier Toren, symmetrisch gegliedert durch Wasserkanäle und kunstvoll bepflanzt. Dieser, 6 km südwestlich des Stadtkerns, ist das am besten erhaltene Exemplar im Land – klassisch gestaltet mit Zypressenalleen und luftigem Pavillon in der Mitte. Eine kristallklare Quelle, Schatten, Kühle: Hier herumzuschlendern tut gut. Bloß nicht an Feier- und Freitagen, wenn sich Tausende Ausflügler aus Teheran auf die Zehen steigen.


  • Abyaneh

    Geographical
    • © Milosz Maslanka, Shutterstock

    Ein Glücksfall für Irans Fremdenverkehrswerber und ein Lieblingsziel für Ausflügler aus nah und fern 90 km südöstlich von Kashan. Seine rostbraunen Lehmhäuser schmiegen sich fast zu malerisch verschachtelt an den steilen Berghang. Außerdem herrscht in dem autofreien Ort ein berührend altertümlicher Geist. Gesprochen wird hier noch ein mittelpersischer Dialekt. Die Frauen tragen rosengemusterte Trachten und hängen gegen den bösen Blick aus Kichererbsen geknüpfte Vorhänge vor die Tür. Auch hier gilt: Feier- und Freitage meiden! Wenn das Remmidemmi nervt: vom Hügel gegenüber in aller Ruhe das Panorama genießen. Beste Adresse für Einkehr und Übernachtung ist das Hotel Viuna an der Ortseinfahrt. Das Auto muss am Ortsrand geparkt werden.

    • Abyaneh
    • © Milosz Maslanka, Shutterstock

    Ein Glücksfall für Irans Fremdenverkehrswerber und ein Lieblingsziel für Ausflügler aus nah und fern 90 km südöstlich von Kashan. Seine rostbraunen Lehmhäuser schmiegen sich fast zu malerisch verschachtelt an den steilen Berghang. Außerdem herrscht in dem autofreien Ort ein berührend altertümlicher Geist. Gesprochen wird hier noch ein mittelpersischer Dialekt. Die Frauen tragen rosengemusterte Trachten und hängen gegen den bösen Blick aus Kichererbsen geknüpfte Vorhänge vor die Tür. Auch hier gilt: Feier- und Freitage meiden! Wenn das Remmidemmi nervt: vom Hügel gegenüber in aller Ruhe das Panorama genießen. Beste Adresse für Einkehr und Übernachtung ist das Hotel Viuna an der Ortseinfahrt. Das Auto muss am Ortsrand geparkt werden.

    • Abyaneh

  • Isfahan Music Museum

    Museen

    Dieses noch sehr junge Privatmuseum öffnet Augen und Ohren für die bunte Klangwelt iranischer Musik. Tar, Tombak (Trommel), Kamantsche (Violine), Satur. . . Mehr als 300 Instrumente sind allein schon den nicht ganz niedrigen Eintrittspreis wert. Zum großen Vergnügen wird der Besuch, weil die Betreiber Mehrdad und Shahriar, zwei passionierte Musiker, persönlich die Führung übernehmen und am Schluss ein kleines Konzert geben.

    Dieses noch sehr junge Privatmuseum öffnet Augen und Ohren für die bunte Klangwelt iranischer Musik. Tar, Tombak (Trommel), Kamantsche (Violine), Satur. . . Mehr als 300 Instrumente sind allein schon den nicht ganz niedrigen Eintrittspreis wert. Zum großen Vergnügen wird der Besuch, weil die Betreiber Mehrdad und Shahriar, zwei passionierte Musiker, persönlich die Führung übernehmen und am Schluss ein kleines Konzert geben.


  • Arabo Sandwich

    Restaurants
    • international

    Die Nummer-eins-Adresse im Armenierviertel für den Hunger zwischendurch: Am Verkaufstresen geht’s oft hektisch zu. Und verzehren kann man die brötchenartigen Rundlaibchen nur draußen im Stehen. Aber die Füllungen sind nicht zu toppen. Roastbeef, Hühnchen, Speck, Salami, Salate und, und, und – sehr lecker und macht satt.

    Die Nummer-eins-Adresse im Armenierviertel für den Hunger zwischendurch: Am Verkaufstresen geht’s oft hektisch zu. Und verzehren kann man die brötchenartigen Rundlaibchen nur draußen im Stehen. Aber die Füllungen sind nicht zu toppen. Roastbeef, Hühnchen, Speck, Salami, Salate und, und, und – sehr lecker und macht satt.


  • Bazar

    Touristenattraktionen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Früher spielte auf seinem Balkon zweimal täglich ein kleines Orchester wie eine musikalische Uhr. Das ist lange her. Doch als Trichter, der einen in Isfahans Basar, diese uralte Wunderwelt des Konsums, geradezu hineinsaugt, fungiert das Naqqarkhane (Trommelhaus), der hohe Portalbau an der Nordseite des Imam-Platzes, nach wie vor. Die Qaiseriye dahinter, die „kaiserliche“ Hauptachse des Basars, bildet gemeinsam mit den Ladengassen rund um den Platz immer noch die Schaumeilen iranischen Kunsthandwerks. In dem sich anschließenden kilometerweiten Labyrinth, all den Gässchen, Kaufhallen, Karawansereien hat wie schon immer jede Branche ihr eigenes Revier, Eisen- und Kupferschmiede, Färber, Fliesen-, Schuh- und Samowarmacher. Gleich am Ende des ersten Quergässchens kann man Stoffdruckern bei der Arbeit mit ihren Holzstempeln über die Schulter schauen. Eine spezielle Wallfahrt der Sinne, Wolle, Seide, Staub und Farbmuster über Muster, verspricht in der Nordwestecke der Teppichbasar. Bevor man sich in dem Gassengeflecht endgültig verliert, sollte man das Assarkhaneh Shahi ansteuern. Die ehemalige Ölpresse, ein hohes, düsteres Gewölbe, beeindruckt mit ihren wuchtigen Mahlsteinen, früher von Kamelen bewegt, und aus ganzen Baumstämmen gezimmerten Presshebeln.

    • Isfahan
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Früher spielte auf seinem Balkon zweimal täglich ein kleines Orchester wie eine musikalische Uhr. Das ist lange her. Doch als Trichter, der einen in Isfahans Basar, diese uralte Wunderwelt des Konsums, geradezu hineinsaugt, fungiert das Naqqarkhane (Trommelhaus), der hohe Portalbau an der Nordseite des Imam-Platzes, nach wie vor. Die Qaiseriye dahinter, die „kaiserliche“ Hauptachse des Basars, bildet gemeinsam mit den Ladengassen rund um den Platz immer noch die Schaumeilen iranischen Kunsthandwerks. In dem sich anschließenden kilometerweiten Labyrinth, all den Gässchen, Kaufhallen, Karawansereien hat wie schon immer jede Branche ihr eigenes Revier, Eisen- und Kupferschmiede, Färber, Fliesen-, Schuh- und Samowarmacher. Gleich am Ende des ersten Quergässchens kann man Stoffdruckern bei der Arbeit mit ihren Holzstempeln über die Schulter schauen. Eine spezielle Wallfahrt der Sinne, Wolle, Seide, Staub und Farbmuster über Muster, verspricht in der Nordwestecke der Teppichbasar. Bevor man sich in dem Gassengeflecht endgültig verliert, sollte man das Assarkhaneh Shahi ansteuern. Die ehemalige Ölpresse, ein hohes, düsteres Gewölbe, beeindruckt mit ihren wuchtigen Mahlsteinen, früher von Kamelen bewegt, und aus ganzen Baumstämmen gezimmerten Presshebeln.

    • Isfahan

  • Ali Gholi Agha Historical Bath

    Museen
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Einmal waschen, schwitzen und durchkneten, bitte. So hieß es in diesem Badehaus 300 Jahre lang. Inzwischen hat man seine weitläufigen, kunstvoll verfliesten und bemalten Räumlichkeiten restauriert und in ein Museum für Badekultur verwandelt. Wachsmodelle veranschaulichen die uralte Wellnessprozedur, vom Anlegen des Lendenschurzes und Hautschrubben mit Heißwasser bis zum Massieren, Enthaaren und entspannten Teeschlürfen.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Einmal waschen, schwitzen und durchkneten, bitte. So hieß es in diesem Badehaus 300 Jahre lang. Inzwischen hat man seine weitläufigen, kunstvoll verfliesten und bemalten Räumlichkeiten restauriert und in ein Museum für Badekultur verwandelt. Wachsmodelle veranschaulichen die uralte Wellnessprozedur, vom Anlegen des Lendenschurzes und Hautschrubben mit Heißwasser bis zum Massieren, Enthaaren und entspannten Teeschlürfen.


  • Khajoo Brücke

    Architektonische Highlights
    • © Hadimorphotography, Shutterstock

    Selbst wenn der Fluss wieder mal ausgetrocknet sein sollte: Isfahans historische Brücken sind ein Muss – klar, weil sie mit ihren fliesenverzierten Arkaden und geziegelten Pfeilern wunderschön aussehen. Mehr aber noch, weil sie ein Ort der Begegnung sind, wo man vor allem an Freitagen Jung und Alt in Massen beim Bummeln trifft, immer bereit für einen Plausch mit Fremden. Fast unmöglich, hier als Ausländer nicht spontan neue Freunde zu finden.

    • Esfahan
    • © Hadimorphotography, Shutterstock

    Selbst wenn der Fluss wieder mal ausgetrocknet sein sollte: Isfahans historische Brücken sind ein Muss – klar, weil sie mit ihren fliesenverzierten Arkaden und geziegelten Pfeilern wunderschön aussehen. Mehr aber noch, weil sie ein Ort der Begegnung sind, wo man vor allem an Freitagen Jung und Alt in Massen beim Bummeln trifft, immer bereit für einen Plausch mit Fremden. Fast unmöglich, hier als Ausländer nicht spontan neue Freunde zu finden.

    • Esfahan

  • Si-o-se Pol

    Architektonische Highlights
    • © Finantrip, Shutterstock

    Selbst wenn der Fluss wieder mal ausgetrocknet sein sollte: Isfahans historische Brücken sind ein Muss – klar, weil sie mit ihren fliesenverzierten Arkaden und geziegelten Pfeilern wunderschön aussehen. Mehr aber noch, weil sie ein Ort der Begegnung sind, wo man vor allem an Freitagen Jung und Alt in Massen beim Bummeln trifft, immer bereit für einen Plausch mit Fremden. Fast unmöglich, hier als Ausländer nicht spontan neue Freunde zu finden. Ein Prachtexemplar von einer Brücke ist Si-o Se Pol, die 33-Bogen- Brücke in der Verlängerung der Chahar-Bagh-Allee; die schönste aber, 1 km flussabwärts, Pol-e Khaju. Menschen beobachten, Kontakte knüpfen, am südlichen Ende unter den Bögen am Wasser den Sängern und Musikanten lauschen . . . Fehlt nur noch, dass an diesem zauberhaften Ort ein Tee- oder Kaffeehaus aufmacht. Aber auch das werden die strengen Behörden irgendwann erlauben.

    • © Finantrip, Shutterstock

    Selbst wenn der Fluss wieder mal ausgetrocknet sein sollte: Isfahans historische Brücken sind ein Muss – klar, weil sie mit ihren fliesenverzierten Arkaden und geziegelten Pfeilern wunderschön aussehen. Mehr aber noch, weil sie ein Ort der Begegnung sind, wo man vor allem an Freitagen Jung und Alt in Massen beim Bummeln trifft, immer bereit für einen Plausch mit Fremden. Fast unmöglich, hier als Ausländer nicht spontan neue Freunde zu finden. Ein Prachtexemplar von einer Brücke ist Si-o Se Pol, die 33-Bogen- Brücke in der Verlängerung der Chahar-Bagh-Allee; die schönste aber, 1 km flussabwärts, Pol-e Khaju. Menschen beobachten, Kontakte knüpfen, am südlichen Ende unter den Bögen am Wasser den Sängern und Musikanten lauschen . . . Fehlt nur noch, dass an diesem zauberhaften Ort ein Tee- oder Kaffeehaus aufmacht. Aber auch das werden die strengen Behörden irgendwann erlauben.


  • Monar Jonban

    Architektonische Highlights
    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Im Vorort Karladan, 7 km westlich des Stadtzentrums, stehen in einem Föhrenwäldchen die „schwankenden Minarette“. Sie sind Teil eines 700 Jahre alten Grabbaus für einen weisen Einsiedler und eine Kuriosität, nicht mehr und nicht weniger. Rüttelt man im Treppenhaus an einem der beiden Ziegeltürmchen, gerät das andere in Schwingung. Das Phänomen, das wohl auf einer verborgenen Verbindung durch Holzbalken beruht, bekommt man zu fixen Zeiten vorgeführt. Spannend ist, 3 km weiter, der Aufstieg zum Atashgah, einem festungsartigen Feuertempel aus sassanidischer Zeit. Der Weg auf den Felshügel ist recht steil (feste Schuhe!), doch die Aussicht und antike Aura des Ortes sind die Mühe wert.

    • © Aleksandar Todorovic, Shutterstock

    Im Vorort Karladan, 7 km westlich des Stadtzentrums, stehen in einem Föhrenwäldchen die „schwankenden Minarette“. Sie sind Teil eines 700 Jahre alten Grabbaus für einen weisen Einsiedler und eine Kuriosität, nicht mehr und nicht weniger. Rüttelt man im Treppenhaus an einem der beiden Ziegeltürmchen, gerät das andere in Schwingung. Das Phänomen, das wohl auf einer verborgenen Verbindung durch Holzbalken beruht, bekommt man zu fixen Zeiten vorgeführt. Spannend ist, 3 km weiter, der Aufstieg zum Atashgah, einem festungsartigen Feuertempel aus sassanidischer Zeit. Der Weg auf den Felshügel ist recht steil (feste Schuhe!), doch die Aussicht und antike Aura des Ortes sind die Mühe wert.


  • Tschehel Sotun

    Touristenattraktionen
    • © Ender BAYINDIR, Shutterstock

    Von den vielen profanen Prunkbauten aus der Blütezeit Isfahans im 17.Jh. wurden die meisten von Erdbeben, Eroberern und Stadtplanern ruiniert. Unter den wenigen noch stehenden ist dieser Audienzpalast der prachtvollste. Die kolossalen Wandbilder der Haupthalle zeigen wichtige Schlachten gegen die Osmanen, Inder und Usbeken. Und auch Festbankette, die beweisen, wie schwelgerisch und wenig prüde es am persischen Hof zuging. Zum Durchatmen schlenderst du durch den herrlichen Garten und nehmen dort im schattigen Chaikhaneh einen Tee. Eine Preisfrage noch: Wieso heißt die Anlage eigentlich Vierzig-Säulen-Palast? Erraten: Weil sich die 20 Zedernholzsäulen, die das Flachdach über der Thronterrasse stützen, im Wasser des großen Bassins spiegeln.

    • © Ender BAYINDIR, Shutterstock

    Von den vielen profanen Prunkbauten aus der Blütezeit Isfahans im 17.Jh. wurden die meisten von Erdbeben, Eroberern und Stadtplanern ruiniert. Unter den wenigen noch stehenden ist dieser Audienzpalast der prachtvollste. Die kolossalen Wandbilder der Haupthalle zeigen wichtige Schlachten gegen die Osmanen, Inder und Usbeken. Und auch Festbankette, die beweisen, wie schwelgerisch und wenig prüde es am persischen Hof zuging. Zum Durchatmen schlenderst du durch den herrlichen Garten und nehmen dort im schattigen Chaikhaneh einen Tee. Eine Preisfrage noch: Wieso heißt die Anlage eigentlich Vierzig-Säulen-Palast? Erraten: Weil sich die 20 Zedernholzsäulen, die das Flachdach über der Thronterrasse stützen, im Wasser des großen Bassins spiegeln.


  • Abbasi-Teehaus

    Restaurants
    • international

    Selbstverständlich kann man im Rolls- Royce unter den Isfahaner Hotels pompös tafeln. Auch gibt es, erschwinglicher, ein gutes Büfettrestaurant und einen Coffeeshop. Ein Tipp, um mit Stil, aber kostengünstig satt zu werden: Im Teehaus im Garten der 400 Jahre alten Ex-Karawanserei kriegen Sie, am schönsten im Sommer unter freiem Himmel, für wenige Euro eine Riesenschüssel Ash-e Reshte aufgetischt, dicke, leckere Nudelsuppe mit Dill, Bohnen und Kichererbsen.

    Selbstverständlich kann man im Rolls- Royce unter den Isfahaner Hotels pompös tafeln. Auch gibt es, erschwinglicher, ein gutes Büfettrestaurant und einen Coffeeshop. Ein Tipp, um mit Stil, aber kostengünstig satt zu werden: Im Teehaus im Garten der 400 Jahre alten Ex-Karawanserei kriegen Sie, am schönsten im Sommer unter freiem Himmel, für wenige Euro eine Riesenschüssel Ash-e Reshte aufgetischt, dicke, leckere Nudelsuppe mit Dill, Bohnen und Kichererbsen.


  • Aseman

    Restaurants
    • international

    Satt essen wirst du dich auf jeden Fall bei dem, was das wirklich tolle Büfett bietet. Nur satt sehen wirst du dich nicht: Das 360°-Stadtpanorama vom Drehrestaurant im 13.Stock des gleichnamigen Hotels ist wundervoll, wenn auch, kein Wunder, alles andere als umsonst zu haben.

    Satt essen wirst du dich auf jeden Fall bei dem, was das wirklich tolle Büfett bietet. Nur satt sehen wirst du dich nicht: Das 360°-Stadtpanorama vom Drehrestaurant im 13.Stock des gleichnamigen Hotels ist wundervoll, wenn auch, kein Wunder, alles andere als umsonst zu haben.


  • Azadegan Tea House - Chah Haj Mirza

    Restaurants
    • international

    In einem Serailhof im Nordosten des Imam-Platzes versteckt, wirkt dieses rauchige, mit Krimskrams vollgeräumte Chaikhaneh wie eine Ganovenkneipe. Doch es ist eine harmlose Höhle. Im Vorderteil schmauchen Männer Wasserpfeifen, im Hinterraum schlürfen Familien und Touristen Tee und verkleben sich mit süßem Naschwerk Zähne und Magen. Ein Erlebnis.

    In einem Serailhof im Nordosten des Imam-Platzes versteckt, wirkt dieses rauchige, mit Krimskrams vollgeräumte Chaikhaneh wie eine Ganovenkneipe. Doch es ist eine harmlose Höhle. Im Vorderteil schmauchen Männer Wasserpfeifen, im Hinterraum schlürfen Familien und Touristen Tee und verkleben sich mit süßem Naschwerk Zähne und Magen. Ein Erlebnis.


  • Malek Soltan Jarchibashi Restaurant

    Restaurants
    • persisch

    Ein 400 Jahre altes Badehaus, aufwendig saniert und nun ein Schmuckstück von einem Restaurant. Unter feinst bemalten Gewölben, zwischen verfliesten Wänden und Wasserbecken kostet man sich durch die klassischen Spezialitäten, live begleitet von Kamantsche und Tombak.

    Ein 400 Jahre altes Badehaus, aufwendig saniert und nun ein Schmuckstück von einem Restaurant. Unter feinst bemalten Gewölben, zwischen verfliesten Wänden und Wasserbecken kostet man sich durch die klassischen Spezialitäten, live begleitet von Kamantsche und Tombak.


  • Mikhak Restaurant

    Restaurants
    • international

    Auf Sightseeingtour am Großen Platz und plötzlich knurrt der Magen? Bitte schön: die ideale Kalorientankstelle. Herzhafte Kebabs, Koresht und Hühnchen mit Reis zu Spottpreisen. Kein Wunder, dass es jeden Mittag von Basarhändlern gestürmt wird.

    • Naqsh e Jahan Square, Isfahan

    Auf Sightseeingtour am Großen Platz und plötzlich knurrt der Magen? Bitte schön: die ideale Kalorientankstelle. Herzhafte Kebabs, Koresht und Hühnchen mit Reis zu Spottpreisen. Kein Wunder, dass es jeden Mittag von Basarhändlern gestürmt wird.

    • Naqsh e Jahan Square, Isfahan

  • Bazaar Honar

    Märkte und Flohmärkte

    Klar, Hauptreviere für Souvenirjäger sind unbestritten die Ladengassen rund um den Großen Platz. Doch wer Gold, Schmuck und feines Kunsthandwerk sucht, findet auch in dieser 400 Jahre alten, mehr als 200 m langen Basarhalle an der Nordseite des Abbasi-Hotels reihenweise seriöse Läden mit tollem Sortiment.

    Klar, Hauptreviere für Souvenirjäger sind unbestritten die Ladengassen rund um den Großen Platz. Doch wer Gold, Schmuck und feines Kunsthandwerk sucht, findet auch in dieser 400 Jahre alten, mehr als 200 m langen Basarhalle an der Nordseite des Abbasi-Hotels reihenweise seriöse Läden mit tollem Sortiment.


  • Fotowat Miniature Gallery

    Kunstgalerien

    Miniaturmaler gibt es viele, aber nur wenige wahre Könner der alten Schule. Einer von ihnen ist Mostafa Fotowat. Seine Stadtansichten, Stillleben und poetischen Liebesszenen sind echte Kunstwerke.

    Miniaturmaler gibt es viele, aber nur wenige wahre Könner der alten Schule. Einer von ihnen ist Mostafa Fotowat. Seine Stadtansichten, Stillleben und poetischen Liebesszenen sind echte Kunstwerke.


  • Naein

    Geographical
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Ein uraltes Oasenstädtchen ungefähr auf halbem Weg zwischen Isfahan und Yazd. Teppichfans rühmen seine Meisterknüpfer, Steinegucker staunen über die mehr als 1000-jährige Freitagsmoschee und steigen auch die steile Treppe in deren Wintergebetssaal hinab. Apropos Unterwelt: Im Vorort Mohammadiyeh weben ein paar betagte Männer noch die traditionellen Aba-Umhänge der Mullahs aus Kamelhaar und freuen sich in ihren Höhlenwerkstätten über Besuch. Im selben Ort kannst du fast 30 m unter der Erde eine Rigareh-Wassermühle samt intaktem Qanat, dem handgegrabenen Zuleitungskanal, inspizieren. Tadellos essen und auch schlafen lässt sich im örtlichen Tourist Inn Hotel.

    • Naein
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Ein uraltes Oasenstädtchen ungefähr auf halbem Weg zwischen Isfahan und Yazd. Teppichfans rühmen seine Meisterknüpfer, Steinegucker staunen über die mehr als 1000-jährige Freitagsmoschee und steigen auch die steile Treppe in deren Wintergebetssaal hinab. Apropos Unterwelt: Im Vorort Mohammadiyeh weben ein paar betagte Männer noch die traditionellen Aba-Umhänge der Mullahs aus Kamelhaar und freuen sich in ihren Höhlenwerkstätten über Besuch. Im selben Ort kannst du fast 30 m unter der Erde eine Rigareh-Wassermühle samt intaktem Qanat, dem handgegrabenen Zuleitungskanal, inspizieren. Tadellos essen und auch schlafen lässt sich im örtlichen Tourist Inn Hotel.

    • Naein

  • Varzaneh

    Geographical
    • © streetflash, Shutterstock

    Die Kleinstadt am Unterlauf des Zayandeh Rud, gut 100 km östlich von Isfahan, lockt in erster Linie mit Sanddünen, Salzseen, Sümpfen, kurz: landschaftlich spektakulärer Umgebung. Sie selbst ist aber auch nicht ohne. Sie besitzt eine schöne Freitagsmoschee, traditionsreiche Werkstätten für Teppiche und seidene Tischwäsche, ein Prachtexemplar von einem Taubenturm. Außerdem eine uralte hölzerne Getreidemühle, in der noch ein Kamel seine Runden dreht, sowie, besonders archaisch, einen von Buckelrindern betriebenen Schöpfbrunnen. Betreiber Reza Khalili ist Naturschützer mit Leib und Seele und weiß viel zu erzählen.

    • Varzaneh
    • © streetflash, Shutterstock

    Die Kleinstadt am Unterlauf des Zayandeh Rud, gut 100 km östlich von Isfahan, lockt in erster Linie mit Sanddünen, Salzseen, Sümpfen, kurz: landschaftlich spektakulärer Umgebung. Sie selbst ist aber auch nicht ohne. Sie besitzt eine schöne Freitagsmoschee, traditionsreiche Werkstätten für Teppiche und seidene Tischwäsche, ein Prachtexemplar von einem Taubenturm. Außerdem eine uralte hölzerne Getreidemühle, in der noch ein Kamel seine Runden dreht, sowie, besonders archaisch, einen von Buckelrindern betriebenen Schöpfbrunnen. Betreiber Reza Khalili ist Naturschützer mit Leib und Seele und weiß viel zu erzählen.

    • Varzaneh

  • Sultan Amir Ahmad Bathhouse

    Touristenattraktionen
    • © nicolasdecorte, Shutterstock

    Ein Traum aus Türkis und Stuck und Gold. In solch einem Bad schrubbte man sich den Alltag nicht nur von der Haut, sondern auch aus dem Sinn. 1000 m² ist der Komplex groß, inzwischen ein Museum und sein Sahnehäubchen das von vielen Kuppelchen bekrönte Dach.

    • © nicolasdecorte, Shutterstock

    Ein Traum aus Türkis und Stuck und Gold. In solch einem Bad schrubbte man sich den Alltag nicht nur von der Haut, sondern auch aus dem Sinn. 1000 m² ist der Komplex groß, inzwischen ein Museum und sein Sahnehäubchen das von vielen Kuppelchen bekrönte Dach.


  • Tappe Sialk

    Touristenattraktionen
    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Man sieht ihm sein Alter auf den ersten Blick an, kahl, bucklig und schrundig, wie er ist. Kein Wunder, war dieser Grabungshügel doch schon vor 6000 Jahren besiedelt. Die Schätze, die französische Archäologen hier aus der Erde holten, bemalte Keramik, Glas, beritzte Tontäfelchen und tönerne Menschen- und Tierfiguren, lagern im Louvre und in Teheran. Den fahlbraunen Erdhöcker zu besteigen, lohnt dennoch. Der Ort verbindet mit der Vorzeit und der Rundblick von oben erhebt. Praktisch liegt er obendrein, auf halbem Weg hinaus in den Fin-Garten.

    • © Anton_Ivanov, Shutterstock

    Man sieht ihm sein Alter auf den ersten Blick an, kahl, bucklig und schrundig, wie er ist. Kein Wunder, war dieser Grabungshügel doch schon vor 6000 Jahren besiedelt. Die Schätze, die französische Archäologen hier aus der Erde holten, bemalte Keramik, Glas, beritzte Tontäfelchen und tönerne Menschen- und Tierfiguren, lagern im Louvre und in Teheran. Den fahlbraunen Erdhöcker zu besteigen, lohnt dennoch. Der Ort verbindet mit der Vorzeit und der Rundblick von oben erhebt. Praktisch liegt er obendrein, auf halbem Weg hinaus in den Fin-Garten.


  • Abbasi Traditional Restaurant

    Restaurants
    • international

    Das Abbasi-Haus, ein um sechs Höfe gruppiertes Räumelabyrinth, ist einer der prächtigsten Händlerpaläste. Eine Hälfte ist Museum, die andere Restaurant. Und was für eines! 700 m² auf drei Etagen, eine regelrechte Teppichwiese, aber auch Tische und Stühle und gutes Traditionsessen mit Kamelfleisch als Spezialgericht.

    Das Abbasi-Haus, ein um sechs Höfe gruppiertes Räumelabyrinth, ist einer der prächtigsten Händlerpaläste. Eine Hälfte ist Museum, die andere Restaurant. Und was für eines! 700 m² auf drei Etagen, eine regelrechte Teppichwiese, aber auch Tische und Stühle und gutes Traditionsessen mit Kamelfleisch als Spezialgericht.


  • sialk night restaurant

    Restaurants
    • international

    Wirt Ahmed Arani, ein ehemaliger Guide, weiß, was anspruchsvolle Gäste wünschen: ein exzellentes Büfett mit vielen Salaten, helles Ambiente, alles supersauber. Ideal am Weg vom oder zum Tepe Sialk und Fin-Garten gelegen.

    • Zolfaghar 14, Kaschan

    Wirt Ahmed Arani, ein ehemaliger Guide, weiß, was anspruchsvolle Gäste wünschen: ein exzellentes Büfett mit vielen Salaten, helles Ambiente, alles supersauber. Ideal am Weg vom oder zum Tepe Sialk und Fin-Garten gelegen.

    • Zolfaghar 14, Kaschan

  • Maranjab

    Geographical
    • © Eva Mont, Shutterstock

    Ein Tagestrip als Instant-Wüstenerlebnis, keine zwei Autostunden nördlich von Kashan. Am Ziel der trotz sandiger Piste PKW-tauglichen Tour warten hohe Sanddünen und ein fast unendlich großer, mit schneeweißen Kristallen überzogener Salzsee. Wer sich an Komfortmangel nicht stößt, übernachtet in der Karawanserei von Maranjab. Mach auf dem Rückweg einen Abstecher nach Nushabad. Dort grub die Bevölkerung vor 1500 Jahren eine unterirdische Stadt in die Erde, 4 km² groß und drei Stockwerke tief, als Zuflucht vor Feinden.

    • Maranjab
    • © Eva Mont, Shutterstock

    Ein Tagestrip als Instant-Wüstenerlebnis, keine zwei Autostunden nördlich von Kashan. Am Ziel der trotz sandiger Piste PKW-tauglichen Tour warten hohe Sanddünen und ein fast unendlich großer, mit schneeweißen Kristallen überzogener Salzsee. Wer sich an Komfortmangel nicht stößt, übernachtet in der Karawanserei von Maranjab. Mach auf dem Rückweg einen Abstecher nach Nushabad. Dort grub die Bevölkerung vor 1500 Jahren eine unterirdische Stadt in die Erde, 4 km² groß und drei Stockwerke tief, als Zuflucht vor Feinden.

    • Maranjab

  • Qamsar

    Geographical
    • © Mohammad_Iravaani, Shutterstock

    Neuen Duft für zu Hause? Dieses Bergdorf, 35 km südlich, ist berühmt für sein Rosenwasser. Sogar der schwarze Vorhang der Kaaba in Mekka wird damit gewaschen. 300 Hersteller destillieren aus den vor Ort gepflückten Blüten 1,5 Mio. Liter pro Jahr. Und verkaufen Fläschchen und Flakons auch gerne ab Hof, billiger als in den Souvenirshops in der Stadt.

    • Qamsar
    • © Mohammad_Iravaani, Shutterstock

    Neuen Duft für zu Hause? Dieses Bergdorf, 35 km südlich, ist berühmt für sein Rosenwasser. Sogar der schwarze Vorhang der Kaaba in Mekka wird damit gewaschen. 300 Hersteller destillieren aus den vor Ort gepflückten Blüten 1,5 Mio. Liter pro Jahr. Und verkaufen Fläschchen und Flakons auch gerne ab Hof, billiger als in den Souvenirshops in der Stadt.

    • Qamsar

  • Isfahan

    Geographical
    • © muratart, Shutterstock

    Sehnsuchtsort! Inbegriff persischer Poesie, einer Märchenstadt aus 1001 Nacht. Unter Irans Metropolen ist Isfahan die glänzendste, wahrscheinlich der Höhepunkt jeder Iranfahrt überhaupt.

    • © muratart, Shutterstock

    Sehnsuchtsort! Inbegriff persischer Poesie, einer Märchenstadt aus 1001 Nacht. Unter Irans Metropolen ist Isfahan die glänzendste, wahrscheinlich der Höhepunkt jeder Iranfahrt überhaupt.


  • Bastani

    Restaurants
    • international

    Wegen hoher Reisegruppen-Frequenz nicht gerade eine Oase der Ruhe. Doch das Büfett ist gut und üppig; der eigentliche Grund, hier vor Anker zu gehen, ist aber die Ausstattung. Die mit Malereien, Fliesen und Spiegelsplittern verzierten Wände sind ein schöner Anblick.

    • Naqsh-e Jahan 15, Isfahan

    Wegen hoher Reisegruppen-Frequenz nicht gerade eine Oase der Ruhe. Doch das Büfett ist gut und üppig; der eigentliche Grund, hier vor Anker zu gehen, ist aber die Ausstattung. Die mit Malereien, Fliesen und Spiegelsplittern verzierten Wände sind ein schöner Anblick.

    • Naqsh-e Jahan 15, Isfahan