Edinburgh - Old Town Top Sehenswürdigkeiten

The Scottish Parliament
Architektonische Highlights
Edinburgh
The Scottish Parliament
Edinburgh Castle
Architektonische Highlights
Edinburgh
Edinburgh Castle
The Royal Mile
Touristenattraktionen
Edinburgh
The Royal Mile
National Museum of Scotland
Museen
Edinburgh
Dynamic Earth
Museen
Edinburgh
Princes Street Gardens
Botanische Gärten & Parks
Edinburgh
Princes Street Gardens
Tartan Weaving Mill & Exhibition
Touristenattraktionen
Edinburgh
Surgeon's Hall Museum
Museen
Edinburg
Palace of Holyroodhouse
Architektonische Highlights
Edinburgh
Palace of Holyroodhouse
National Gallery of Scotland
Museen
Edinburgh
Scottish National Gallery
Scottish Storytelling Centre
Museen
Edinburgh
Scottish Storytelling Centre
St Giles Cathedral
Architektonische Highlights
Edinburgh
St Giles Cathedral
Arthur's Seat
Landschaftliche Highlights
Edinburgh
Scottish National War Museum
Museen
Edinburgh
Museum of Childhood
Museen
Edinburgh
The Writers' Museum
Museen
Edinburgh
Lady Stair's Close
Queen's Gallery
Museen
Edinburgh
Ramsay Garden
Architektonische Highlights
Edinburgh
The Real Mary King's Close
Touristenattraktionen
Edinburgh
Flodden Wall
Touristenattraktionen
Edinburgh
Salisbury Crags
Landschaftliche Highlights
Edinburgh
The Parish Church of St Cuthbert
Architektonische Highlights
Edinburgh
Saint John's
Architektonische Highlights
Edinburgh
Advocate's Close
Touristenattraktionen
Edinburgh
Thistle Chapel
Architektonische Highlights
Edinburgh
James Court
Touristenattraktionen
Edinburgh
Camera Obscura
Touristenattraktionen
Edinburgh
Canongate Cemetery
Touristenattraktionen
Edinburgh
Canongate Kirk
Architektonische Highlights
Edinburgh
St Cuthbert's Churchyard
Touristenattraktionen
Edinburgh

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen

    Botanische Gärten & Parks

    Landschaftliche Highlights


  • The Scottish Parliament

    Architektonische Highlights
    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.

    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.


  • Edinburgh Castle

    Architektonische Highlights
    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.

    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.


  • The Royal Mile

    Touristenattraktionen
    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.

    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.


  • National Museum of Scotland

    Museen
    • © Heartland Arts, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Queere Hingucker

    So geht Schottland! Hier wird dir in prächtigen Räumlichkeiten all das serviert, was das Land ausmacht und was es der Welt gegeben hat. Besonders im Atrium ist viktorianisch-royale Grandezza kongenial gepaart mit modernster Museumsarchitektur – ein kurioser Kontrast zum spukhaft-moosigen Ambiente des Greyfriars-Friedhof nebenan. Et voilà, dies sind die Facetten: das Beil der Edinburgher Guillotine, Erhellendes zum Gen-Schaf Dolly, das im 10 km entfernten Roslin geklont wurde, ausgestopfte Tiere und Skelette, minimalistische Modekreationen der 1995 verstorbenen Designerin Jean Muir – sie hatte schottische Eltern – und angebliche Reliquien von St. Columba, dem irisch-keltischen Mönch, der im 6.Jh. den schottischen Pikten das Christentum brachte. Und noch vieles mehr aus der Welt der Technik, dekorativer Kunst, Design, Mode und Wissenschaft. Ein Museumszwitter zum endlosen Stöbern. Mit dem LGBTQIA+ Hidden Histories Trail beleuchtet man zehn Schlaglichter queerer Themen quer durch alle Ausstellungen. So die Geschichte des Informatikers Alan Turing, der den deutschen Chiffrierungscode Enigma knackte, aber wegen seiner Homosexualität zur chemischen Kastration gezwungen wurde.

    • © Heartland Arts, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Queere Hingucker

    So geht Schottland! Hier wird dir in prächtigen Räumlichkeiten all das serviert, was das Land ausmacht und was es der Welt gegeben hat. Besonders im Atrium ist viktorianisch-royale Grandezza kongenial gepaart mit modernster Museumsarchitektur – ein kurioser Kontrast zum spukhaft-moosigen Ambiente des Greyfriars-Friedhof nebenan. Et voilà, dies sind die Facetten: das Beil der Edinburgher Guillotine, Erhellendes zum Gen-Schaf Dolly, das im 10 km entfernten Roslin geklont wurde, ausgestopfte Tiere und Skelette, minimalistische Modekreationen der 1995 verstorbenen Designerin Jean Muir – sie hatte schottische Eltern – und angebliche Reliquien von St. Columba, dem irisch-keltischen Mönch, der im 6.Jh. den schottischen Pikten das Christentum brachte. Und noch vieles mehr aus der Welt der Technik, dekorativer Kunst, Design, Mode und Wissenschaft. Ein Museumszwitter zum endlosen Stöbern. Mit dem LGBTQIA+ Hidden Histories Trail beleuchtet man zehn Schlaglichter queerer Themen quer durch alle Ausstellungen. So die Geschichte des Informatikers Alan Turing, der den deutschen Chiffrierungscode Enigma knackte, aber wegen seiner Homosexualität zur chemischen Kastration gezwungen wurde.


  • Dynamic Earth

    Museen
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Das Wissenschaftsmuseum in einer riesigen Zeltkonstruktion liegt unterhalb des Arthur's Seat und ist besonders für Schulkinder ein Hit. Die Zeitreise beginnt mit dem Urknall vor 14 Mrd. Jahren. Es folgen ein Erdbebensimulator, ein Vulkanausbruchszenario, virtuelle Reisen durch eine Gletscherwelt und zum Mittelpunkt der Erde - das Ganze wird mit knappen Kommentaren erklärt. Im Zukunftsteil können globale Szenarien im Klimabereich durchgespielt werden. Die angeschlossene Earthscape Scotland Gallery erklärt die Geologie des Landes, wofür man draußen gleich Anschauung hat, weil der Vulkankegel Arthur's Seat nebenan liegt. Die Geologiestunde ist auch als Hommage an den Edinburgher James Hutton (1726-97) zu sehen, der als Begründer der geologischen Wissenschaft gilt. Das tolle Szenario unterm Zeltdach wird ergänzt von Events und Workshops.

    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Das Wissenschaftsmuseum in einer riesigen Zeltkonstruktion liegt unterhalb des Arthur's Seat und ist besonders für Schulkinder ein Hit. Die Zeitreise beginnt mit dem Urknall vor 14 Mrd. Jahren. Es folgen ein Erdbebensimulator, ein Vulkanausbruchszenario, virtuelle Reisen durch eine Gletscherwelt und zum Mittelpunkt der Erde - das Ganze wird mit knappen Kommentaren erklärt. Im Zukunftsteil können globale Szenarien im Klimabereich durchgespielt werden. Die angeschlossene Earthscape Scotland Gallery erklärt die Geologie des Landes, wofür man draußen gleich Anschauung hat, weil der Vulkankegel Arthur's Seat nebenan liegt. Die Geologiestunde ist auch als Hommage an den Edinburgher James Hutton (1726-97) zu sehen, der als Begründer der geologischen Wissenschaft gilt. Das tolle Szenario unterm Zeltdach wird ergänzt von Events und Workshops.


  • Princes Street Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • Princes Street Gardens© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reiseservice für Zuspätkommer

    Die Gärten sind die grüne Lunge der Stadt, ein Veranstaltungspark und die Sonnenbank: Anlässlich des Baus der New Town um 1800 wurde ein See, in dem sogenannte Hexen und Abfall gelandet waren, trockengelegt. Die entstandene Parklandschaft zieht sich südlich entlang der gesamten Länge der Princes Street, die man parkseitig nicht bebaute, um den Blick hinauf zur Altstadt-Skyline nicht zu verstellen. Die East Gardens werden vom Scott Monument dominiert und gehen in die Waverley Station – den Hauptbahnhof, benannt nach einem Romanzyklus von Walter Scott – und die Fruitmarket-Hallen über. Die Turmuhr am Hotel Balmoral in Bahnhofsnähe geht übrigens etwa vier Minuten vor, damit spät Kommende ihren Zug nicht verpassen. Nur an Silvester zeigt sie die korrekte Zeit. Alle Viertelstunde geht von Waverley ein Zug nach Glasgow, die schnuckelige Wartehalle ist einen Blick wert. Hinterm Scott’schen Denkmal duftet’s ab Mitte November in den Gärten adventlich: ein für britische Verhältnisse qualitativ gut bestückter Weihnachtsmarkt und eine große Eislauffläche locken. An der Bahnhofssüdseite versteckt sich das Gruselkabinett Dungeons, eine Höhle voller martialischer Gestalten, etwas für Unerschrockene mit Sinn für triviale Action. Die steil ansteigende Straße The Mound teilt den Park und führt zur Altstadt hinauf, wobei hier die Tempelarchitektur des Royal Scottish Academy Building und der Scottish National Gallery deinen Schritt womöglich ein wenig feierlich werden lässt. Bei den Galerien findest du ein Relief der hügeligen Stadt, bestens geeignet dafür, das hügelige Edinburgh auch plastisch zu erfassen. In den West Gardens kannst du herrlich spazieren gehen, über einen Bergpfad zur Burg hochsteigen oder einfach die Aussicht genießen. Hier triffst du viele Edinburgher. Im Sommer verbreitet nämlich ein Open-Air-Café Kaffeeduft, ein Springbrunnen sprudelt, Blumenarrangements bilden Farbtupfer, und die Hauptstadtschotten versuchen, ihrem hellen Teint etwas Farbe zu verpassen. Unverkennbar: Die Edinburgher lieben ihren Volkspark am Hang. Und sie lassen es dort krachen. Die lautesten Musik- und Festivalevents der Stadt haben hier ihre Bühne, abends wird’s schwärmerisch mit dem Blick zur Burg. Am Westende der Princes Street Gardens wird es wieder etwas weniger profan, aber dafür pittoresk-schauerlich. Denn hier schließt sich der St-Cuthbert-Friedhof an zwei Kirchen an: Die St Cuthbert’s Kirk ist eine rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün, mit einem Interieur in warmen Tönen. St John’s dagegen ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit schönen Kirchenfenstern versehen. Die Grabsteine des Friedhofs bieten speziell im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht verdeckt.

    • Princes Street Gardens© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reiseservice für Zuspätkommer

    Die Gärten sind die grüne Lunge der Stadt, ein Veranstaltungspark und die Sonnenbank: Anlässlich des Baus der New Town um 1800 wurde ein See, in dem sogenannte Hexen und Abfall gelandet waren, trockengelegt. Die entstandene Parklandschaft zieht sich südlich entlang der gesamten Länge der Princes Street, die man parkseitig nicht bebaute, um den Blick hinauf zur Altstadt-Skyline nicht zu verstellen. Die East Gardens werden vom Scott Monument dominiert und gehen in die Waverley Station – den Hauptbahnhof, benannt nach einem Romanzyklus von Walter Scott – und die Fruitmarket-Hallen über. Die Turmuhr am Hotel Balmoral in Bahnhofsnähe geht übrigens etwa vier Minuten vor, damit spät Kommende ihren Zug nicht verpassen. Nur an Silvester zeigt sie die korrekte Zeit. Alle Viertelstunde geht von Waverley ein Zug nach Glasgow, die schnuckelige Wartehalle ist einen Blick wert. Hinterm Scott’schen Denkmal duftet’s ab Mitte November in den Gärten adventlich: ein für britische Verhältnisse qualitativ gut bestückter Weihnachtsmarkt und eine große Eislauffläche locken. An der Bahnhofssüdseite versteckt sich das Gruselkabinett Dungeons, eine Höhle voller martialischer Gestalten, etwas für Unerschrockene mit Sinn für triviale Action. Die steil ansteigende Straße The Mound teilt den Park und führt zur Altstadt hinauf, wobei hier die Tempelarchitektur des Royal Scottish Academy Building und der Scottish National Gallery deinen Schritt womöglich ein wenig feierlich werden lässt. Bei den Galerien findest du ein Relief der hügeligen Stadt, bestens geeignet dafür, das hügelige Edinburgh auch plastisch zu erfassen. In den West Gardens kannst du herrlich spazieren gehen, über einen Bergpfad zur Burg hochsteigen oder einfach die Aussicht genießen. Hier triffst du viele Edinburgher. Im Sommer verbreitet nämlich ein Open-Air-Café Kaffeeduft, ein Springbrunnen sprudelt, Blumenarrangements bilden Farbtupfer, und die Hauptstadtschotten versuchen, ihrem hellen Teint etwas Farbe zu verpassen. Unverkennbar: Die Edinburgher lieben ihren Volkspark am Hang. Und sie lassen es dort krachen. Die lautesten Musik- und Festivalevents der Stadt haben hier ihre Bühne, abends wird’s schwärmerisch mit dem Blick zur Burg. Am Westende der Princes Street Gardens wird es wieder etwas weniger profan, aber dafür pittoresk-schauerlich. Denn hier schließt sich der St-Cuthbert-Friedhof an zwei Kirchen an: Die St Cuthbert’s Kirk ist eine rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün, mit einem Interieur in warmen Tönen. St John’s dagegen ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit schönen Kirchenfenstern versehen. Die Grabsteine des Friedhofs bieten speziell im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht verdeckt.


  • Tartan Weaving Mill & Exhibition

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Himmelbunter Tartan

    Hier holst du dir deine Karo-Impfung! Gleich im ersten Laden unterhalb vom Castle kannst du dich vom Karo- und Tartan-Virus infizieren und zugleich kurieren lassen. Weil du ja am Kitsch der Royal Mile nicht oder gerade doch vorbei kommst, sättigst du dein Tartan-Shopping-Muss in diesem fünfstöckigen Geschäft gleich ein für alle Mal. Der ehemalige Wasserspeicher für die Bewohner der Royal Mile wird heute von Geoffrey Tailor Kiltmaker (zwei Läden auf der Royal Mile) geführt. Von der Schafschur bis zum fertigen Produkt kannst du lernen, wie die Industrie funktioniert. Kannst dich sogar im Kilt fotografieren lassen. Speziell ist der hochwertige Kashmirschal mit dem Tartan der LGBT-Gemeinde – in Regenbogenmuster. Albern aber auch irgendwie witzig ist ein Mini-Dudelsack für kleines Geld.

    Insider-Tipp
    Himmelbunter Tartan

    Hier holst du dir deine Karo-Impfung! Gleich im ersten Laden unterhalb vom Castle kannst du dich vom Karo- und Tartan-Virus infizieren und zugleich kurieren lassen. Weil du ja am Kitsch der Royal Mile nicht oder gerade doch vorbei kommst, sättigst du dein Tartan-Shopping-Muss in diesem fünfstöckigen Geschäft gleich ein für alle Mal. Der ehemalige Wasserspeicher für die Bewohner der Royal Mile wird heute von Geoffrey Tailor Kiltmaker (zwei Läden auf der Royal Mile) geführt. Von der Schafschur bis zum fertigen Produkt kannst du lernen, wie die Industrie funktioniert. Kannst dich sogar im Kilt fotografieren lassen. Speziell ist der hochwertige Kashmirschal mit dem Tartan der LGBT-Gemeinde – in Regenbogenmuster. Albern aber auch irgendwie witzig ist ein Mini-Dudelsack für kleines Geld.


  • Surgeon's Hall Museum

    Museen
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Leber, Lunge, Rippen – wie hängen Organe, Skelett und Gebiss zusammen? Das famose Museum geht voll unter die Haut, dahin, wo man ohne Röntgenaugen nicht durchblickt. Seit 1832 ist dieser Tempel des Körperkults ein Seziertheater für Chirurgen und Pathologen. Hinter dem Säuleneingang hat man 2015 alles auf neu gestellt und das alte Operationstheater sogar mit einem digitalen Kadaver bestückt, in dem man durch Wischgestik jeden Winkel auskundschaften kann. Zur Interaktivität kommen frappierende Exponate und ironischer Grusel, wenn du etwa auf ein Notizbuch aus der Haut des Grabräubers William Burke stößt. Und du erfährst, wie Arzt und Autor Arthur Conan Doyle sich hier die Rolle des Sherlock-Holmes-Intimus Dr. Watson auf den Leib schrieb und die Beweisführung des Fingerabdrucks pionierte.

    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Leber, Lunge, Rippen – wie hängen Organe, Skelett und Gebiss zusammen? Das famose Museum geht voll unter die Haut, dahin, wo man ohne Röntgenaugen nicht durchblickt. Seit 1832 ist dieser Tempel des Körperkults ein Seziertheater für Chirurgen und Pathologen. Hinter dem Säuleneingang hat man 2015 alles auf neu gestellt und das alte Operationstheater sogar mit einem digitalen Kadaver bestückt, in dem man durch Wischgestik jeden Winkel auskundschaften kann. Zur Interaktivität kommen frappierende Exponate und ironischer Grusel, wenn du etwa auf ein Notizbuch aus der Haut des Grabräubers William Burke stößt. Und du erfährst, wie Arzt und Autor Arthur Conan Doyle sich hier die Rolle des Sherlock-Holmes-Intimus Dr. Watson auf den Leib schrieb und die Beweisführung des Fingerabdrucks pionierte.


  • Palace of Holyroodhouse

    Architektonische Highlights
    • Palace of Holyroodhouse© Glow Images
    Insider-Tipp
    Fürstliches Foto von einem königlichen Palast

    „Queenie’s time-share“ nannten Spaßvögel den Palast, denn Königin Elisabeth II. wohnte in der offiziellen royalen Residenz immer nur ein paar Tage lang im Sommer. Im 12.Jh. war der Palast noch eine Abtei, 400 Jahre später wurde er zum königlichen Sitz ausgebaut. „Hier wurden Kriege angezettelt, Nächte durchtanzt und Morde begangen“, schrieb Edinburghs Robert Louis Stevenson. Tolles Fotomotiv ist ab nachmittags das sonnenbeschienene güldene Tor mit dem villenartigen Palast dahinter.

    • Palace of Holyroodhouse© Glow Images
    Insider-Tipp
    Fürstliches Foto von einem königlichen Palast

    „Queenie’s time-share“ nannten Spaßvögel den Palast, denn Königin Elisabeth II. wohnte in der offiziellen royalen Residenz immer nur ein paar Tage lang im Sommer. Im 12.Jh. war der Palast noch eine Abtei, 400 Jahre später wurde er zum königlichen Sitz ausgebaut. „Hier wurden Kriege angezettelt, Nächte durchtanzt und Morde begangen“, schrieb Edinburghs Robert Louis Stevenson. Tolles Fotomotiv ist ab nachmittags das sonnenbeschienene güldene Tor mit dem villenartigen Palast dahinter.


  • National Gallery of Scotland

    Museen
    • Scottish National Gallery© Glow Images
    • © Glow Images
    Insider-Tipp
    Aquarelle im Winterlicht

    Edinburgh hat dieses künstlerische Etwas. Denn für welche Kunstepoche du dich auch begeisterst: Die Stadt hat die passende Galerie. Die Scottish National Gallery, auffälliger Kunsttempel von 1859, sitzt wie ein Gral der Kunst zwischen Alt- und Neustadt. Drinnen ist die Malereigeschichte – von Holbein und Goya bis Van Gogh und Cézanne – dicht gehängt. Die privat von Künstlern geführte Royal Scottish Academy direkt nebenan zeigt eigene Ausstellungen. Nur im Januar holen die Kuratoren der Gallery die hochempfindlichen Aquarelle William Turners aus dem Fundus und stellen sie aus – die Bilder vertragen wenig Tageslicht.

    • Scottish National Gallery© Glow Images
    • © Glow Images
    Insider-Tipp
    Aquarelle im Winterlicht

    Edinburgh hat dieses künstlerische Etwas. Denn für welche Kunstepoche du dich auch begeisterst: Die Stadt hat die passende Galerie. Die Scottish National Gallery, auffälliger Kunsttempel von 1859, sitzt wie ein Gral der Kunst zwischen Alt- und Neustadt. Drinnen ist die Malereigeschichte – von Holbein und Goya bis Van Gogh und Cézanne – dicht gehängt. Die privat von Künstlern geführte Royal Scottish Academy direkt nebenan zeigt eigene Ausstellungen. Nur im Januar holen die Kuratoren der Gallery die hochempfindlichen Aquarelle William Turners aus dem Fundus und stellen sie aus – die Bilder vertragen wenig Tageslicht.


  • Scottish Storytelling Centre

    Museen
    • Scottish Storytelling Centre© Glow Images
    Insider-Tipp
    Erzähl’s mir!

    Das ans John Knox House angeschlossene Scottish Storytelling Centre führt die Kunst der Rhetorik und die typisch schottische Lust am Erzählen weiter. „Scotland’s Stories“ heißt eine interaktive Dauerausstellung in den hellen Räumlichkeiten mit nettem Café. „Auge in Auge, von Herz zu Herz“ werden in einem 99-sitzigen Theater Geschichten erzählt – witzig, traurig, dramatisch. Im Oktober gilt „Bühne frei“ für das International Storytelling Festival. Über gute Englischkenntnisse solltst du allerdings bei den abendlichen Auftritten verfügen.

    • Scottish Storytelling Centre© Glow Images
    Insider-Tipp
    Erzähl’s mir!

    Das ans John Knox House angeschlossene Scottish Storytelling Centre führt die Kunst der Rhetorik und die typisch schottische Lust am Erzählen weiter. „Scotland’s Stories“ heißt eine interaktive Dauerausstellung in den hellen Räumlichkeiten mit nettem Café. „Auge in Auge, von Herz zu Herz“ werden in einem 99-sitzigen Theater Geschichten erzählt – witzig, traurig, dramatisch. Im Oktober gilt „Bühne frei“ für das International Storytelling Festival. Über gute Englischkenntnisse solltst du allerdings bei den abendlichen Auftritten verfügen.


  • St Giles Cathedral

    Architektonische Highlights
    • St Giles Cathedral© Jörg Modrow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Royale Visite

    Die Mutterkirche des schottischen Presbyterianismus steht gedrungen auf der Royal Mile. Die Pfeiler im Altarraum sind von 1120, gotisch geriet der Bischofssitz nach der Zerstörung durch die Engländer. Drinnen erwarten dich jede Menge Licht, coole Fenster, eine blaue Decke und wundervolle Details. Ein Schmuckstück der Holz- und Steinkunst ist die Kapelle des schottischen Ordens der Distel, erbaut 1911.Bis zu ihrem Tod war die Queen Vorsteherin, nun ist Charles III. Souverän. Zu 16 Rittern und Ritterinnen (seit 1987!) kommen einige Royals als Extras. Jeder Distel-Ritter hat einen Sitz im Eichengestühl, geschmückt mit seinem Wappen, das nichtadelige Mitglieder erst noch entwerfen müssen. Dazu kommt eine krönende Figur, die häufig sehr skurril ausfällt. Geschnitzter Hingucker im Gewölbe sind Dudelsack spielende Engel. Im November leitet der King persönlich den Ordenstag in der Kathedrale. Der streng presbyterianische Reformator John Knox (1514–72) hielt zwölf Jahre lang in St Giles seine flammenden Predigten und stritt bitterböse mit der katholischen, lebenslustigen Queen Mary. Sein Fachwerkhaus etwas weiter die Straße hinunter ist den Besuch wert; das angeschlossene Centre for Storytelling zelebriert die schottische Leidenschaft des Erzählens.

    • St Giles Cathedral© Jörg Modrow, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Royale Visite

    Die Mutterkirche des schottischen Presbyterianismus steht gedrungen auf der Royal Mile. Die Pfeiler im Altarraum sind von 1120, gotisch geriet der Bischofssitz nach der Zerstörung durch die Engländer. Drinnen erwarten dich jede Menge Licht, coole Fenster, eine blaue Decke und wundervolle Details. Ein Schmuckstück der Holz- und Steinkunst ist die Kapelle des schottischen Ordens der Distel, erbaut 1911.Bis zu ihrem Tod war die Queen Vorsteherin, nun ist Charles III. Souverän. Zu 16 Rittern und Ritterinnen (seit 1987!) kommen einige Royals als Extras. Jeder Distel-Ritter hat einen Sitz im Eichengestühl, geschmückt mit seinem Wappen, das nichtadelige Mitglieder erst noch entwerfen müssen. Dazu kommt eine krönende Figur, die häufig sehr skurril ausfällt. Geschnitzter Hingucker im Gewölbe sind Dudelsack spielende Engel. Im November leitet der King persönlich den Ordenstag in der Kathedrale. Der streng presbyterianische Reformator John Knox (1514–72) hielt zwölf Jahre lang in St Giles seine flammenden Predigten und stritt bitterböse mit der katholischen, lebenslustigen Queen Mary. Sein Fachwerkhaus etwas weiter die Straße hinunter ist den Besuch wert; das angeschlossene Centre for Storytelling zelebriert die schottische Leidenschaft des Erzählens.


  • Arthur's Seat

    Landschaftliche Highlights
    • © S-F, Shutterstock

    Einen Weitblick von bis zu 100 km an schönen Tagen erlaubt die landschaftlich dramatischste der drei vulkanischen Erhebungen im Stadtkern (251 m). Wie ein Festungswall erhebt sich der Block aus Eruptivgestein südlich von Holyroodhouse und Parlamentsgebäude. Steil führt ein Weg entlang der schroffen Salisbury Crags zum Gipfel hinauf. Schon nach kurzem Anstieg erlaubt die gewonnene Höhe den besten Blick auf das Parlament, dessen Einbau in die Altstadt sich nur aus dieser Perspektive übersichtlich erschließt. Das wilde Terrain und das schnell wechselnde Wetter können durchaus überraschen.

    • Queens Drive, EH8 8 Edinburgh
    • © S-F, Shutterstock

    Einen Weitblick von bis zu 100 km an schönen Tagen erlaubt die landschaftlich dramatischste der drei vulkanischen Erhebungen im Stadtkern (251 m). Wie ein Festungswall erhebt sich der Block aus Eruptivgestein südlich von Holyroodhouse und Parlamentsgebäude. Steil führt ein Weg entlang der schroffen Salisbury Crags zum Gipfel hinauf. Schon nach kurzem Anstieg erlaubt die gewonnene Höhe den besten Blick auf das Parlament, dessen Einbau in die Altstadt sich nur aus dieser Perspektive übersichtlich erschließt. Das wilde Terrain und das schnell wechselnde Wetter können durchaus überraschen.

    • Queens Drive, EH8 8 Edinburgh

  • Scottish National War Museum

    Museen
    • © b-hide the scene, Shutterstock

    Das "Scottish National War Museum" verbirgt sich hinter den Mauern des "Edinburgh Castles". Zu sehen gibt es u.a. Uniformen, Abzeichen und Waffen aus über 400 Jahre Militärgeschichte.

    • © b-hide the scene, Shutterstock

    Das "Scottish National War Museum" verbirgt sich hinter den Mauern des "Edinburgh Castles". Zu sehen gibt es u.a. Uniformen, Abzeichen und Waffen aus über 400 Jahre Militärgeschichte.


  • Museum of Childhood

    Museen

    Eltern versinken mit ihren Kindern in den Geschichten der Vergangenheit und entdecken, womit Kids vor dem Smartphone gespielt haben. Wundervolle Exponate im 2018 renovierten ersten Kindheitsmuseum der Welt zeigen, wie man in Edinburgh aufwuchs.

    Eltern versinken mit ihren Kindern in den Geschichten der Vergangenheit und entdecken, womit Kids vor dem Smartphone gespielt haben. Wundervolle Exponate im 2018 renovierten ersten Kindheitsmuseum der Welt zeigen, wie man in Edinburgh aufwuchs.


  • The Writers' Museum

    Museen
    • Lady Stair's Close© Glow Images
    • © Glow Images

    Hier gibt es Manuskripte, Federn und den Schreibtisch von Robert Burns zu sehen. Das Literatenmuseum vereint Skurriles und Spannendes zum schreibenden Dreigestirn Robert Burns, Sir Walter Scott und Robert Louis Stevenson.

    • Lady Stair's Close© Glow Images
    • © Glow Images

    Hier gibt es Manuskripte, Federn und den Schreibtisch von Robert Burns zu sehen. Das Literatenmuseum vereint Skurriles und Spannendes zum schreibenden Dreigestirn Robert Burns, Sir Walter Scott und Robert Louis Stevenson.


  • Queen's Gallery

    Museen
    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die Ausstellungsräume der Queen's Gallery zeigen wechselnde Exponate aus der königlichen Kollektion von Windsor Castle.

    • © Leonid Andronov, Shutterstock

    Die Ausstellungsräume der Queen's Gallery zeigen wechselnde Exponate aus der königlichen Kollektion von Windsor Castle.


  • Ramsay Garden

    Architektonische Highlights
    • © Stephen Bridger, Shutterstock

    Die oktagonalen, weißen Gebäudetürme mit schottischen Baronial-Stilelementen aus dem 18.Jh. sind schön mit roten Sandsteinbändern abgesetzt.

    • Castlehill, Edinburgh
    • © Stephen Bridger, Shutterstock

    Die oktagonalen, weißen Gebäudetürme mit schottischen Baronial-Stilelementen aus dem 18.Jh. sind schön mit roten Sandsteinbändern abgesetzt.

    • Castlehill, Edinburgh

  • The Real Mary King's Close

    Touristenattraktionen

    Das einstige Gassenlabyrinth neben der Royal Mile wurde von Gebäuden überbaut und als tolle Touristenattraktion wiedereröffnet. Der Ruf eines gruseligen Viertels entsprang wohl zunächst den halluzinatorischen, irrlichternden Gasen, die vom benachbarten Abwassertümpel Nor Loch - heute Prices Street Gardens - in die Gassen entwich. Hinzu kamen die Geschichten über hier eingemauerte Pestkranke. Beim Besuch geht man dem mittelalterlichen Geist Edinburgh wirklich auf den Grund.

    Das einstige Gassenlabyrinth neben der Royal Mile wurde von Gebäuden überbaut und als tolle Touristenattraktion wiedereröffnet. Der Ruf eines gruseligen Viertels entsprang wohl zunächst den halluzinatorischen, irrlichternden Gasen, die vom benachbarten Abwassertümpel Nor Loch - heute Prices Street Gardens - in die Gassen entwich. Hinzu kamen die Geschichten über hier eingemauerte Pestkranke. Beim Besuch geht man dem mittelalterlichen Geist Edinburgh wirklich auf den Grund.


  • Flodden Wall

    Touristenattraktionen
    • © John Cartwright, Shutterstock

    Die Andeutung einer historischen Stadtmauer findet man heute noch im Straßenasphalt zwischen Greyfriars und dem Nationalmuseum.

    • Chambers Street, EH1 Edinburgh
    • © John Cartwright, Shutterstock

    Die Andeutung einer historischen Stadtmauer findet man heute noch im Straßenasphalt zwischen Greyfriars und dem Nationalmuseum.

    • Chambers Street, EH1 Edinburgh

  • Salisbury Crags

    Landschaftliche Highlights
    • © Martin M303, Shutterstock

    Die über 46 m hohen imposanten Basaltkolumnen stehen aufgereiht unterhalb von Arthur's Seat.

    • Holyrood Park, EH1 Edinburgh
    • © Martin M303, Shutterstock

    Die über 46 m hohen imposanten Basaltkolumnen stehen aufgereiht unterhalb von Arthur's Seat.

    • Holyrood Park, EH1 Edinburgh

  • The Parish Church of St Cuthbert

    Architektonische Highlights
    • © Christophe Cappelli, Shutterstock

    Die rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün besticht durch ein in warmen Tönen gehaltenem Interieur.

    • © Christophe Cappelli, Shutterstock

    Die rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün besticht durch ein in warmen Tönen gehaltenem Interieur.


  • Saint John's

    Architektonische Highlights
    • © Fabian Junge, Shutterstock

    Die Kirche ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit den feinsten Kirchenfenstern der Stadt versehen.

    • © Fabian Junge, Shutterstock

    Die Kirche ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit den feinsten Kirchenfenstern der Stadt versehen.


  • Advocate's Close

    Touristenattraktionen
    • © Stephen Bridger, Shutterstock

    Von der Gasse aus, deren Name daran erinnert, dass Stevenson, Scott und Boswell Rechtsanwälte waren, hat man den schönsten Ausblick Richtung Neustadt.

    • © Stephen Bridger, Shutterstock

    Von der Gasse aus, deren Name daran erinnert, dass Stevenson, Scott und Boswell Rechtsanwälte waren, hat man den schönsten Ausblick Richtung Neustadt.


  • Thistle Chapel

    Architektonische Highlights
    • © Matthew Ragen, Thinkstock

    Die 1911 gebaute Kapelle aus feinster Holz- und Steinkunst ist ein wahres Schmuckstück.

    • © Matthew Ragen, Thinkstock

    Die 1911 gebaute Kapelle aus feinster Holz- und Steinkunst ist ein wahres Schmuckstück.


  • James Court

    Touristenattraktionen

    Der Journalist und Autor James Boswell (1740-95) mietete hier eine Wohnung. Er hatte seine Frau und sein Kind verlassen, um in der Stadt einen Verleger zu finden. Zu seinem Leidwesen musste er Juristerei betreiben und "belohnte" sich dafür mit einem freizügigen Nachtleben. Heute umstehen hier fünfstöckige, renovierte Wohnhäuser einen Innenhof. Der Souterrain-Pub hält Boswells Werke zum Schmökern bereit.

    Der Journalist und Autor James Boswell (1740-95) mietete hier eine Wohnung. Er hatte seine Frau und sein Kind verlassen, um in der Stadt einen Verleger zu finden. Zu seinem Leidwesen musste er Juristerei betreiben und "belohnte" sich dafür mit einem freizügigen Nachtleben. Heute umstehen hier fünfstöckige, renovierte Wohnhäuser einen Innenhof. Der Souterrain-Pub hält Boswells Werke zum Schmökern bereit.


  • Camera Obscura

    Touristenattraktionen
    • © Mariusz S. Jurgielewicz, Shutterstock

    Was viktorianische Touristen schon 1850 begeisterte, fasziniert auch heute noch viele Besucher. Eine Art bewegliche Lochkamera mit einer Brennweite von 8,6 m projiziert Ansichten Edinburghs ins dunkle Obergeschoss eines Turms neben der Burg. Im Turmzimmer erscheinen wie von Zauberhand Ausschnitte der Stadt, die den weich gezeichneten Charme alter Bilder haben. Die Ausstellungen, die man auf dem Weg nach oben durchschreitet, vermitteln die Zusammenhänge der Fotografie. Auf dem Dach des Camera-Obscura-Turms stehen moderne Teleskope, mit denen man Neu- und Altstadt optisch nah heranholen kann. Interaktive Ausstellungen im magischen Turm bringen visuelle Phänomene wie Hologramme oder Plasmaenergie näher. Die Camera Obscura ist bei schönem Wetter interessanter, die Ausstellungen lassen auch einen Regentag vergessen.

    • © Mariusz S. Jurgielewicz, Shutterstock

    Was viktorianische Touristen schon 1850 begeisterte, fasziniert auch heute noch viele Besucher. Eine Art bewegliche Lochkamera mit einer Brennweite von 8,6 m projiziert Ansichten Edinburghs ins dunkle Obergeschoss eines Turms neben der Burg. Im Turmzimmer erscheinen wie von Zauberhand Ausschnitte der Stadt, die den weich gezeichneten Charme alter Bilder haben. Die Ausstellungen, die man auf dem Weg nach oben durchschreitet, vermitteln die Zusammenhänge der Fotografie. Auf dem Dach des Camera-Obscura-Turms stehen moderne Teleskope, mit denen man Neu- und Altstadt optisch nah heranholen kann. Interaktive Ausstellungen im magischen Turm bringen visuelle Phänomene wie Hologramme oder Plasmaenergie näher. Die Camera Obscura ist bei schönem Wetter interessanter, die Ausstellungen lassen auch einen Regentag vergessen.


  • Canongate Cemetery

    Touristenattraktionen
    • © Brendan Howard, Shutterstock

    Der Friedhof, auf dem unter anderem Adam Smith und Mary Stuarts ermordeter Sekretär David Rizzio begraben liegen.

    • © Brendan Howard, Shutterstock

    Der Friedhof, auf dem unter anderem Adam Smith und Mary Stuarts ermordeter Sekretär David Rizzio begraben liegen.


  • Canongate Kirk

    Architektonische Highlights
    • © jean morrison, Shutterstock

    Die kleine Kirche wurde 1688 im Auftrag von Jakob VII errichtet.

    • © jean morrison, Shutterstock

    Die kleine Kirche wurde 1688 im Auftrag von Jakob VII errichtet.


  • St Cuthbert's Churchyard

    Touristenattraktionen
    • © G4b055, Shutterstock

    Die Grabsteine des Friedhofs bieten besonders im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht hinauf verdeckt.

    • © G4b055, Shutterstock

    Die Grabsteine des Friedhofs bieten besonders im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht hinauf verdeckt.