Edinburgh - Old Town Must Sees

The Scottish Parliament
Architektonische Highlights
Edinburgh
The Scottish Parliament
Edinburgh Castle
Architektonische Highlights
Edinburgh
Edinburgh Castle
The Royal Mile
Touristenattraktionen
Edinburgh
The Royal Mile
National Museum of Scotland
Museen
Edinburgh
Cabaret Voltaire
Clubs
Edinburgh
Armstrong Vintage
Modegeschäfte
Edinburgh
Dynamic Earth
Museen
Edinburgh
Royal Mile Whiskies
Delikatessenladen
Edinburgh
Princes Street Gardens
Botanische Gärten & Parks
Edinburgh
Princes Street Gardens
Festival Theatre
Opern
Edinburgh
David Bann
Restaurants
Edinburgh
Tartan Weaving Mill & Exhibition
Touristenattraktionen
Edinburgh
Sandy Bell's
Pubs
Edinburgh
Surgeon's Hall Museum
Museen
Edinburg
Macau Kitchen
Restaurants
Edinburg
21ST CENTURY KILTS
Modegeschäfte
Edinburg

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen

    Clubs

    Modegeschäfte

    Delikatessenladen

    Botanische Gärten & Parks

    Opern

    Restaurants

    Pubs


  • The Scottish Parliament

    Architektonische Highlights
    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.

    • The Scottish Parliament© Glow Images
    Insider-Tipp
    Demokratie erleben

    Am unteren Ende der Royal Mile erwartet dich ein aufregender baulicher Kontrast der Baustile. Denn wie man ein modernes Gebäude in die räumliche Enge eines zum Teil jahrhundertealten Häusermeers einpasst, hat der katalanische Architekt Enric Miralles in Edinburgh eindrucksvoll gezeigt. Poetische Architektur, die sich ganz an der Geografie der Altstadt und der Geologie Schottlands orientiert, schwärmen die meisten. Auch international wird Miralles ein großer Wurf bescheinigt. Doch als das teure Parlament 2004 endlich fertig wurde, war der Architekt bereits vier Jahre zuvor nur 45-jährig gestorben. Damit kann er auch einige Elemente am Bau nicht mehr erklären, etwa das schuppenartige Design der rückwärtigen Fenster und die Form der Sitzschalen im Parlament. An einer Stelle geht das erstaunlich geräumige Gebäude nahtlos in ein Haus von 1685 über (Queensberry House), womit auch ein dort umgehendes Gespenst den Parlamentssitzungen von Dienstag bis Donnerstag beiwohnen kann. Debatten der insgesamt 129 Parlamentarier kannst du auf der Tribüne erleben, die begehrten kostenfreien Tickets für die Public Gallery solltest du vorbestellen. Spannend sind die 45-minütigen Thementouren zu Kunst, Politik und Architektur – unbedingt online buchen! Ideal sind die zehnminütigen Kurztouren, danach dann die neugierige fotografische Vertiefung auf eigene Faust.


  • Edinburgh Castle

    Architektonische Highlights
    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.

    • Edinburgh Castle© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Digital ist besser

    Eine Burg zum Aufschauen, in der Tat der Höhepunkt der Stadt. Nicht wegen ihrer brachialen Gestalt, sondern ihrer Exponiertheit auf einem Vulkanfelsen. Castle Hill fällt nach drei Seiten steil ab, nach Osten hingegen balanciert seine sanfte Flanke die Altstadt langsam zu Tal. Wie entrückt muss dieses Gelände ausgesehen haben, als König Edwin aus dem nordostenglischen Northumbria auf ihm im 7.Jh. eine einsame Befestigung errichten ließ. In der Folgezeit wurden hier Könige gezeugt und geboren, Gefangene eingesperrt, Gäste gemeuchelt. Die beiden Freiheitskämpfer William Wallace (1270–1305) und König Robert the Bruce (1274–1329) stehen am Eingang Spalier, dem Gatehouse von 1887.Im Sommer kann man die beiden kaum eines Blicks würdigen, weil so viele Besucher von hinten nachdrängen. Kurz nachdem das Nadelöhr Portcullis Gate passiert ist, stehst du vor den beiden Hauptsehenswürdigkeiten des Burginneren: Da ist zum Ersten die enorme Kanone Mons Meg – wahrscheinlich 1457 im belgischen Mons gefertigt –, die 6 t wiegt und 150 kg schwere Steinkugeln mit 50 cm Durchmesser verschießen konnte. 1681 wurde sie zum letzten Mal abgefeuert. Heute gibt täglich – außer am Sonntag – um 13 Uhr ein moderneres 105-mm-Geschütz einen Schuss ab, unten in der Stadt als lunchtime bang begrüßt. Seeleuten im Hafen vor der Stadt diente der Schuss im 19.Jh. als Chronometervergleich, daher konnte er nicht laut genug sein. Des Weiteren wartet hier die Kapelle St Margaret’s aus dem 12.Jh. Womöglich wurde sie von König David I. errichtet, in Gedenken an seine Mutter Margareta, eine wegen ihres sozialen Engagements heilig gesprochene schottische Königin. Das simple Gebäude im normannischen Stil gilt als ältestes Haus Edinburghs und hat einen leicht asymmetrischen Grundriss. Die schottischen Kronjuwelen (16.Jh.) – Krone, gefertigt von James Mossmann, Zepter und Schwert – sind unter dem Titel Honours of Scotland im Kronsaal zu sehen. Hinzugekommen ist 1996 ein älteres, für die Schotten wichtigeres Relikt, der Stone of Scone. Frühe schottisch-piktische Könige wurden am Stein gekrönt, bis die Engländer ihn 1296 entführten und in den englischen Thron einfügten. 700 Jahre später gab der britische Premier ihn in einer feierlichen Zeremonie zurück, kurz bevor Schottland für mehr Selbstbestimmung votierte. Für King Charles’ III. Inthronisierung wurde er 2023 nach London ausgeliehen. Der Rest der Burg besteht aus einigen Kasernengebäuden, echt beflügelnd wirkt aber der fantastische Blick hinunter auf Stadt und Umland. Online-Tickets sind etwas preiswerter und du kommst flotter rein.


  • The Royal Mile

    Touristenattraktionen
    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.

    • The Royal Mile© MAIRDUMONT

    Auf der Royal Mile und den von ihr abzweigenden Gassen - "closes" oder "wynds" genannt - sollen im 18.Jh. etwa 60.000 Menschen gelebt haben, mehr als anderswo in Europa pro Quadratmeter. Die damals bis zu 15 Stockwerke aufragenden Wohnhäuser hießen "lands" und beherbergten unten und oben die einfachen Leute, dazwischen die besser gestellten Kaufleute und Handwerker. Ausgetretene Stufenabgänge links und rechts der Mile könnten in einen netten Innenhof führen - es lohnt sich, ihnen hin und wieder zu folgen. Oder man stolpert unversehens über die Schwelle eines versteckten Pubs und kommt am Tresen beim obergärigen, kaum gekühlten Bier schnell ins Gespräch mit Edinburghern.


  • National Museum of Scotland

    Museen
    • © Heartland Arts, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Queere Hingucker

    So geht Schottland! Hier wird dir in prächtigen Räumlichkeiten all das serviert, was das Land ausmacht und was es der Welt gegeben hat. Besonders im Atrium ist viktorianisch-royale Grandezza kongenial gepaart mit modernster Museumsarchitektur – ein kurioser Kontrast zum spukhaft-moosigen Ambiente des Greyfriars-Friedhof nebenan. Et voilà, dies sind die Facetten: das Beil der Edinburgher Guillotine, Erhellendes zum Gen-Schaf Dolly, das im 10 km entfernten Roslin geklont wurde, ausgestopfte Tiere und Skelette, minimalistische Modekreationen der 1995 verstorbenen Designerin Jean Muir – sie hatte schottische Eltern – und angebliche Reliquien von St. Columba, dem irisch-keltischen Mönch, der im 6.Jh. den schottischen Pikten das Christentum brachte. Und noch vieles mehr aus der Welt der Technik, dekorativer Kunst, Design, Mode und Wissenschaft. Ein Museumszwitter zum endlosen Stöbern. Mit dem LGBTQIA+ Hidden Histories Trail beleuchtet man zehn Schlaglichter queerer Themen quer durch alle Ausstellungen. So die Geschichte des Informatikers Alan Turing, der den deutschen Chiffrierungscode Enigma knackte, aber wegen seiner Homosexualität zur chemischen Kastration gezwungen wurde.

    • © Heartland Arts, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Queere Hingucker

    So geht Schottland! Hier wird dir in prächtigen Räumlichkeiten all das serviert, was das Land ausmacht und was es der Welt gegeben hat. Besonders im Atrium ist viktorianisch-royale Grandezza kongenial gepaart mit modernster Museumsarchitektur – ein kurioser Kontrast zum spukhaft-moosigen Ambiente des Greyfriars-Friedhof nebenan. Et voilà, dies sind die Facetten: das Beil der Edinburgher Guillotine, Erhellendes zum Gen-Schaf Dolly, das im 10 km entfernten Roslin geklont wurde, ausgestopfte Tiere und Skelette, minimalistische Modekreationen der 1995 verstorbenen Designerin Jean Muir – sie hatte schottische Eltern – und angebliche Reliquien von St. Columba, dem irisch-keltischen Mönch, der im 6.Jh. den schottischen Pikten das Christentum brachte. Und noch vieles mehr aus der Welt der Technik, dekorativer Kunst, Design, Mode und Wissenschaft. Ein Museumszwitter zum endlosen Stöbern. Mit dem LGBTQIA+ Hidden Histories Trail beleuchtet man zehn Schlaglichter queerer Themen quer durch alle Ausstellungen. So die Geschichte des Informatikers Alan Turing, der den deutschen Chiffrierungscode Enigma knackte, aber wegen seiner Homosexualität zur chemischen Kastration gezwungen wurde.


  • Cabaret Voltaire

    Clubs

    Die beliebteste Adresse für Livegigs und Albenpräsentationen im Zentrum der Old Town. Der unterirdische Club bietet mehrere Bühnen, Dancefloors und tägliche Auftritten.

    Die beliebteste Adresse für Livegigs und Albenpräsentationen im Zentrum der Old Town. Der unterirdische Club bietet mehrere Bühnen, Dancefloors und tägliche Auftritten.


  • Armstrong Vintage

    Modegeschäfte

    Secondhand seit 1840: In diesem Laden wurden schon Vintage-Klamotten verkauft, bevor es Vintage gab. Kylie Minogue und die Band Franz Ferdinand haben hier was Passendes von früher gefunden. Neben Brit-Retro der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte gibt es auch "kilts" ebenso wie das zum Männerrock gehörende Bauchtäschchen "sporran".

    Secondhand seit 1840: In diesem Laden wurden schon Vintage-Klamotten verkauft, bevor es Vintage gab. Kylie Minogue und die Band Franz Ferdinand haben hier was Passendes von früher gefunden. Neben Brit-Retro der vergangenen Jahrzehnte und Jahrhunderte gibt es auch "kilts" ebenso wie das zum Männerrock gehörende Bauchtäschchen "sporran".


  • Dynamic Earth

    Museen
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Das Wissenschaftsmuseum in einer riesigen Zeltkonstruktion liegt unterhalb des Arthur's Seat und ist besonders für Schulkinder ein Hit. Die Zeitreise beginnt mit dem Urknall vor 14 Mrd. Jahren. Es folgen ein Erdbebensimulator, ein Vulkanausbruchszenario, virtuelle Reisen durch eine Gletscherwelt und zum Mittelpunkt der Erde - das Ganze wird mit knappen Kommentaren erklärt. Im Zukunftsteil können globale Szenarien im Klimabereich durchgespielt werden. Die angeschlossene Earthscape Scotland Gallery erklärt die Geologie des Landes, wofür man draußen gleich Anschauung hat, weil der Vulkankegel Arthur's Seat nebenan liegt. Die Geologiestunde ist auch als Hommage an den Edinburgher James Hutton (1726-97) zu sehen, der als Begründer der geologischen Wissenschaft gilt. Das tolle Szenario unterm Zeltdach wird ergänzt von Events und Workshops.

    • © Karol Kozlowski, Shutterstock

    Das Wissenschaftsmuseum in einer riesigen Zeltkonstruktion liegt unterhalb des Arthur's Seat und ist besonders für Schulkinder ein Hit. Die Zeitreise beginnt mit dem Urknall vor 14 Mrd. Jahren. Es folgen ein Erdbebensimulator, ein Vulkanausbruchszenario, virtuelle Reisen durch eine Gletscherwelt und zum Mittelpunkt der Erde - das Ganze wird mit knappen Kommentaren erklärt. Im Zukunftsteil können globale Szenarien im Klimabereich durchgespielt werden. Die angeschlossene Earthscape Scotland Gallery erklärt die Geologie des Landes, wofür man draußen gleich Anschauung hat, weil der Vulkankegel Arthur's Seat nebenan liegt. Die Geologiestunde ist auch als Hommage an den Edinburgher James Hutton (1726-97) zu sehen, der als Begründer der geologischen Wissenschaft gilt. Das tolle Szenario unterm Zeltdach wird ergänzt von Events und Workshops.


  • Royal Mile Whiskies

    Delikatessenladen
    • © StockCube, Shutterstock

    Angeblich hat der Laden mehr als 300 Whiskysorten im Angebot, und man darf gern testen. Wenn man eine nüchterne Wahl treffen will, lässt man sich am besten einfach von den fantasievollen Labels und Sortennamen inspirieren.

    • © StockCube, Shutterstock

    Angeblich hat der Laden mehr als 300 Whiskysorten im Angebot, und man darf gern testen. Wenn man eine nüchterne Wahl treffen will, lässt man sich am besten einfach von den fantasievollen Labels und Sortennamen inspirieren.


  • Princes Street Gardens

    Botanische Gärten & Parks
    • Princes Street Gardens© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reiseservice für Zuspätkommer

    Die Gärten sind die grüne Lunge der Stadt, ein Veranstaltungspark und die Sonnenbank: Anlässlich des Baus der New Town um 1800 wurde ein See, in dem sogenannte Hexen und Abfall gelandet waren, trockengelegt. Die entstandene Parklandschaft zieht sich südlich entlang der gesamten Länge der Princes Street, die man parkseitig nicht bebaute, um den Blick hinauf zur Altstadt-Skyline nicht zu verstellen. Die East Gardens werden vom Scott Monument dominiert und gehen in die Waverley Station – den Hauptbahnhof, benannt nach einem Romanzyklus von Walter Scott – und die Fruitmarket-Hallen über. Die Turmuhr am Hotel Balmoral in Bahnhofsnähe geht übrigens etwa vier Minuten vor, damit spät Kommende ihren Zug nicht verpassen. Nur an Silvester zeigt sie die korrekte Zeit. Alle Viertelstunde geht von Waverley ein Zug nach Glasgow, die schnuckelige Wartehalle ist einen Blick wert. Hinterm Scott’schen Denkmal duftet’s ab Mitte November in den Gärten adventlich: ein für britische Verhältnisse qualitativ gut bestückter Weihnachtsmarkt und eine große Eislauffläche locken. An der Bahnhofssüdseite versteckt sich das Gruselkabinett Dungeons, eine Höhle voller martialischer Gestalten, etwas für Unerschrockene mit Sinn für triviale Action. Die steil ansteigende Straße The Mound teilt den Park und führt zur Altstadt hinauf, wobei hier die Tempelarchitektur des Royal Scottish Academy Building und der Scottish National Gallery deinen Schritt womöglich ein wenig feierlich werden lässt. Bei den Galerien findest du ein Relief der hügeligen Stadt, bestens geeignet dafür, das hügelige Edinburgh auch plastisch zu erfassen. In den West Gardens kannst du herrlich spazieren gehen, über einen Bergpfad zur Burg hochsteigen oder einfach die Aussicht genießen. Hier triffst du viele Edinburgher. Im Sommer verbreitet nämlich ein Open-Air-Café Kaffeeduft, ein Springbrunnen sprudelt, Blumenarrangements bilden Farbtupfer, und die Hauptstadtschotten versuchen, ihrem hellen Teint etwas Farbe zu verpassen. Unverkennbar: Die Edinburgher lieben ihren Volkspark am Hang. Und sie lassen es dort krachen. Die lautesten Musik- und Festivalevents der Stadt haben hier ihre Bühne, abends wird’s schwärmerisch mit dem Blick zur Burg. Am Westende der Princes Street Gardens wird es wieder etwas weniger profan, aber dafür pittoresk-schauerlich. Denn hier schließt sich der St-Cuthbert-Friedhof an zwei Kirchen an: Die St Cuthbert’s Kirk ist eine rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün, mit einem Interieur in warmen Tönen. St John’s dagegen ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit schönen Kirchenfenstern versehen. Die Grabsteine des Friedhofs bieten speziell im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht verdeckt.

    • Princes Street Gardens© MAIRDUMONT
    • © MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Reiseservice für Zuspätkommer

    Die Gärten sind die grüne Lunge der Stadt, ein Veranstaltungspark und die Sonnenbank: Anlässlich des Baus der New Town um 1800 wurde ein See, in dem sogenannte Hexen und Abfall gelandet waren, trockengelegt. Die entstandene Parklandschaft zieht sich südlich entlang der gesamten Länge der Princes Street, die man parkseitig nicht bebaute, um den Blick hinauf zur Altstadt-Skyline nicht zu verstellen. Die East Gardens werden vom Scott Monument dominiert und gehen in die Waverley Station – den Hauptbahnhof, benannt nach einem Romanzyklus von Walter Scott – und die Fruitmarket-Hallen über. Die Turmuhr am Hotel Balmoral in Bahnhofsnähe geht übrigens etwa vier Minuten vor, damit spät Kommende ihren Zug nicht verpassen. Nur an Silvester zeigt sie die korrekte Zeit. Alle Viertelstunde geht von Waverley ein Zug nach Glasgow, die schnuckelige Wartehalle ist einen Blick wert. Hinterm Scott’schen Denkmal duftet’s ab Mitte November in den Gärten adventlich: ein für britische Verhältnisse qualitativ gut bestückter Weihnachtsmarkt und eine große Eislauffläche locken. An der Bahnhofssüdseite versteckt sich das Gruselkabinett Dungeons, eine Höhle voller martialischer Gestalten, etwas für Unerschrockene mit Sinn für triviale Action. Die steil ansteigende Straße The Mound teilt den Park und führt zur Altstadt hinauf, wobei hier die Tempelarchitektur des Royal Scottish Academy Building und der Scottish National Gallery deinen Schritt womöglich ein wenig feierlich werden lässt. Bei den Galerien findest du ein Relief der hügeligen Stadt, bestens geeignet dafür, das hügelige Edinburgh auch plastisch zu erfassen. In den West Gardens kannst du herrlich spazieren gehen, über einen Bergpfad zur Burg hochsteigen oder einfach die Aussicht genießen. Hier triffst du viele Edinburgher. Im Sommer verbreitet nämlich ein Open-Air-Café Kaffeeduft, ein Springbrunnen sprudelt, Blumenarrangements bilden Farbtupfer, und die Hauptstadtschotten versuchen, ihrem hellen Teint etwas Farbe zu verpassen. Unverkennbar: Die Edinburgher lieben ihren Volkspark am Hang. Und sie lassen es dort krachen. Die lautesten Musik- und Festivalevents der Stadt haben hier ihre Bühne, abends wird’s schwärmerisch mit dem Blick zur Burg. Am Westende der Princes Street Gardens wird es wieder etwas weniger profan, aber dafür pittoresk-schauerlich. Denn hier schließt sich der St-Cuthbert-Friedhof an zwei Kirchen an: Die St Cuthbert’s Kirk ist eine rundlich-stattliche Basilika inmitten von Baumgrün, mit einem Interieur in warmen Tönen. St John’s dagegen ist von überwältigender viktorianischer Wucht, im spätgotischen Perpendicular-Stil errichtet und mit schönen Kirchenfenstern versehen. Die Grabsteine des Friedhofs bieten speziell im Winter einen tollen Vordergrund für Fotos vom Castle, weil das Laub nicht die Sicht verdeckt.


  • Festival Theatre

    Opern

    Die repräsentativste Bühne der Stadt und das nicht nur während des Edinburgh Festival. Moderner Tanz, Oper, Schauspiel – kurz: Alles, was Rang und Namen hat, tritt hier auf. Interessant ist auch der Stilmix aus altem Theaterbau und moderner Glasarchitektur. Drinnen finden gut 1900 Besucher Platz, die das Dekor eines Jugendstil-/ Beaux-Arts- Musentempel beeindruckt.

    Die repräsentativste Bühne der Stadt und das nicht nur während des Edinburgh Festival. Moderner Tanz, Oper, Schauspiel – kurz: Alles, was Rang und Namen hat, tritt hier auf. Interessant ist auch der Stilmix aus altem Theaterbau und moderner Glasarchitektur. Drinnen finden gut 1900 Besucher Platz, die das Dekor eines Jugendstil-/ Beaux-Arts- Musentempel beeindruckt.


  • David Bann

    Restaurants
    • vegetarisch
    Insider-Tipp
    Bier mit Meergeschmack

    Old-school-Schotten-Küche ist fleischlos undenkbar – schon deshalb sticht dieses gute vegetarische Restaurant in der Old Town heraus. Risottos, galettes, polentas und hausgemachte Ravioli schmecken ganz vorzüglich und können sogar Fleischesser zu einem vegetarischen Ausflug verführen. Auch Veganer fremdeln hier nicht. Versuch doch mal das aus Seetang gebraute Kelpieale-Bier.

    Insider-Tipp
    Bier mit Meergeschmack

    Old-school-Schotten-Küche ist fleischlos undenkbar – schon deshalb sticht dieses gute vegetarische Restaurant in der Old Town heraus. Risottos, galettes, polentas und hausgemachte Ravioli schmecken ganz vorzüglich und können sogar Fleischesser zu einem vegetarischen Ausflug verführen. Auch Veganer fremdeln hier nicht. Versuch doch mal das aus Seetang gebraute Kelpieale-Bier.


  • Tartan Weaving Mill & Exhibition

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Himmelbunter Tartan

    Hier holst du dir deine Karo-Impfung! Gleich im ersten Laden unterhalb vom Castle kannst du dich vom Karo- und Tartan-Virus infizieren und zugleich kurieren lassen. Weil du ja am Kitsch der Royal Mile nicht oder gerade doch vorbei kommst, sättigst du dein Tartan-Shopping-Muss in diesem fünfstöckigen Geschäft gleich ein für alle Mal. Der ehemalige Wasserspeicher für die Bewohner der Royal Mile wird heute von Geoffrey Tailor Kiltmaker (zwei Läden auf der Royal Mile) geführt. Von der Schafschur bis zum fertigen Produkt kannst du lernen, wie die Industrie funktioniert. Kannst dich sogar im Kilt fotografieren lassen. Speziell ist der hochwertige Kashmirschal mit dem Tartan der LGBT-Gemeinde – in Regenbogenmuster. Albern aber auch irgendwie witzig ist ein Mini-Dudelsack für kleines Geld.

    Insider-Tipp
    Himmelbunter Tartan

    Hier holst du dir deine Karo-Impfung! Gleich im ersten Laden unterhalb vom Castle kannst du dich vom Karo- und Tartan-Virus infizieren und zugleich kurieren lassen. Weil du ja am Kitsch der Royal Mile nicht oder gerade doch vorbei kommst, sättigst du dein Tartan-Shopping-Muss in diesem fünfstöckigen Geschäft gleich ein für alle Mal. Der ehemalige Wasserspeicher für die Bewohner der Royal Mile wird heute von Geoffrey Tailor Kiltmaker (zwei Läden auf der Royal Mile) geführt. Von der Schafschur bis zum fertigen Produkt kannst du lernen, wie die Industrie funktioniert. Kannst dich sogar im Kilt fotografieren lassen. Speziell ist der hochwertige Kashmirschal mit dem Tartan der LGBT-Gemeinde – in Regenbogenmuster. Albern aber auch irgendwie witzig ist ein Mini-Dudelsack für kleines Geld.


  • Sandy Bell's

    Pubs

    Typisches einfaches Pub ohne Mahlzeiten beim Greyfriars-Friedhof, das jedoch nachmittags und am Abend bebt, wenn sich lokale und internationale Folkmusikgrößen dort zur Jamsession treffen. Fiddle, Gitarre, Gesang: keltische Lebensart "at its best".

    Typisches einfaches Pub ohne Mahlzeiten beim Greyfriars-Friedhof, das jedoch nachmittags und am Abend bebt, wenn sich lokale und internationale Folkmusikgrößen dort zur Jamsession treffen. Fiddle, Gitarre, Gesang: keltische Lebensart "at its best".


  • Surgeon's Hall Museum

    Museen
    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Leber, Lunge, Rippen – wie hängen Organe, Skelett und Gebiss zusammen? Das famose Museum geht voll unter die Haut, dahin, wo man ohne Röntgenaugen nicht durchblickt. Seit 1832 ist dieser Tempel des Körperkults ein Seziertheater für Chirurgen und Pathologen. Hinter dem Säuleneingang hat man 2015 alles auf neu gestellt und das alte Operationstheater sogar mit einem digitalen Kadaver bestückt, in dem man durch Wischgestik jeden Winkel auskundschaften kann. Zur Interaktivität kommen frappierende Exponate und ironischer Grusel, wenn du etwa auf ein Notizbuch aus der Haut des Grabräubers William Burke stößt. Und du erfährst, wie Arzt und Autor Arthur Conan Doyle sich hier die Rolle des Sherlock-Holmes-Intimus Dr. Watson auf den Leib schrieb und die Beweisführung des Fingerabdrucks pionierte.

    • © Roman Babakin, Shutterstock

    Leber, Lunge, Rippen – wie hängen Organe, Skelett und Gebiss zusammen? Das famose Museum geht voll unter die Haut, dahin, wo man ohne Röntgenaugen nicht durchblickt. Seit 1832 ist dieser Tempel des Körperkults ein Seziertheater für Chirurgen und Pathologen. Hinter dem Säuleneingang hat man 2015 alles auf neu gestellt und das alte Operationstheater sogar mit einem digitalen Kadaver bestückt, in dem man durch Wischgestik jeden Winkel auskundschaften kann. Zur Interaktivität kommen frappierende Exponate und ironischer Grusel, wenn du etwa auf ein Notizbuch aus der Haut des Grabräubers William Burke stößt. Und du erfährst, wie Arzt und Autor Arthur Conan Doyle sich hier die Rolle des Sherlock-Holmes-Intimus Dr. Watson auf den Leib schrieb und die Beweisführung des Fingerabdrucks pionierte.


  • Macau Kitchen

    Restaurants
    • portugiesisch

    Bezaubernde Macau-Portugiesische Küche, 15 Fußminuten südlich der Royal Mile. Die weitgereisten Besitzer kochen selbst; warme familiäre Atmosphäre. Weltaromen Welche Melange: portugiesisch-herzhaft am Gaumen, asiatisch-aromatisch in der Nase. Erst seit 2019 und schon sehr geschätzt, weshalb du buchen solltest. Rotwein mitbringen (BYOB). Verdauungsgang im famosen Holyrood Park.

    Bezaubernde Macau-Portugiesische Küche, 15 Fußminuten südlich der Royal Mile. Die weitgereisten Besitzer kochen selbst; warme familiäre Atmosphäre. Weltaromen Welche Melange: portugiesisch-herzhaft am Gaumen, asiatisch-aromatisch in der Nase. Erst seit 2019 und schon sehr geschätzt, weshalb du buchen solltest. Rotwein mitbringen (BYOB). Verdauungsgang im famosen Holyrood Park.


  • 21ST CENTURY KILTS

    Modegeschäfte

    Maßgeschneidert! Für Männer, ohne Schottenblut in Adern oder Genen, die aber statt Hosen mal Rock tragen wollen. Die kilts von Howie Nicholsby geben den Männern Beinfreiheit, die zugleich traditionell und futuristisch wirkt; Mann kann sie mit Crocs, Boots oder Springerstiefeln tragen.

    Maßgeschneidert! Für Männer, ohne Schottenblut in Adern oder Genen, die aber statt Hosen mal Rock tragen wollen. Die kilts von Howie Nicholsby geben den Männern Beinfreiheit, die zugleich traditionell und futuristisch wirkt; Mann kann sie mit Crocs, Boots oder Springerstiefeln tragen.