Die Nördliche Altstadt Weimars Top Sehenswürdigkeiten

Stadtkirche Sankt Peter und Paul
Architektonische Highlights
Weimar
Dependance des Neuen Museums Weimar
Museen
Weimar
Stadtschloss
Architektonische Highlights
Weimar
Goethe-und-Schiller-Archiv
Touristenattraktionen
Weimar
Kirms-Krackow-Haus
Architektonische Highlights
Weimar
Neues Museum Weimar
Museen
Weimar
Jakobskirche
Architektonische Highlights
Weimar
Jakobskirche
Herders Hausgarten
Botanische Gärten & Parks
Weimar
Herderplatz
Touristenattraktionen
Weimar
Goetheplatz
Touristenattraktionen
Weimar
Gauforum
Architektonische Highlights
Weimar
Löwenbrunnen
Touristenattraktionen
Weimar
Marstall
Architektonische Highlights
Weimar
Lutherhof
Touristenattraktionen
Weimar
Kasseturm
Architektonische Highlights
Weimar
Kasseturm
Herders Wohnhaus
Architektonische Highlights
Weimar
congress centrum weimarhalle
Architektonische Highlights
Weimar
Stadtmuseum im Bertuchhaus
Museen
Weimar
Palais Schardt
Museen
Weimar
Bauhaus-Museum
Museen
Weimar
Albert-Schweitzer-Gedenk- und Begegnungsstätte
Touristenattraktionen
Weimar
Jakobskirchhof
Touristenattraktionen
Weimar
Andilli-Kinderland
Touristenattraktionen
Weimar
Herder-Denkmal
Touristenattraktionen
Weimar
Altes Gymnasium
Architektonische Highlights
Weimar
Kunsthalle Harry Graf Kessler
Museen
Weimar
Konzert für Buchenwald
Touristenattraktionen
Weimar
Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus
Museen
Weimar

    Architektonische Highlights

    Architektonische Highlights

    Museen

    Touristenattraktionen

    Botanische Gärten & Parks


  • Stadtkirche Sankt Peter und Paul

    Architektonische Highlights
    • © benkrut, Thinkstock

    Das bedeutendste Kirchengebäude Weimars ist allgemein nur als Herderkirche bekannt. Denn Johann Gottfried Herder wirkte hier und wurde nach seinem Tod 1803 auch vor Ort beigesetzt. Die Grabplatte lieg im mittleren Kirchenschiff. An der Nordwand des Chors ist der Grabstein für den 1553 gestorbenen Maler Lucas Cranach d. Ä. angebracht, doch seine Grabstätte liegt auf dem Jakobsfriedhof. Prominentes Ausstattungsstück ist das dreiflügelige Altarbild. Cranach hat das Werk 1552 begonnen, nach seinem Tod hat es sein Sohn vollendet. Das Gotteshaus erhielt sein heutiges spätgotisches Aussehen um 1500.

    • © benkrut, Thinkstock

    Das bedeutendste Kirchengebäude Weimars ist allgemein nur als Herderkirche bekannt. Denn Johann Gottfried Herder wirkte hier und wurde nach seinem Tod 1803 auch vor Ort beigesetzt. Die Grabplatte lieg im mittleren Kirchenschiff. An der Nordwand des Chors ist der Grabstein für den 1553 gestorbenen Maler Lucas Cranach d. Ä. angebracht, doch seine Grabstätte liegt auf dem Jakobsfriedhof. Prominentes Ausstattungsstück ist das dreiflügelige Altarbild. Cranach hat das Werk 1552 begonnen, nach seinem Tod hat es sein Sohn vollendet. Das Gotteshaus erhielt sein heutiges spätgotisches Aussehen um 1500.


  • Dependance des Neuen Museums Weimar

    Museen

    Das erste Museum für zeitgenössische Kunst in den neuen Bundesländern zeigt in Wechselausstellungen Kunst des 20.und 21.Jahrhunderts. Seit der Eröffnung im Jahr 1998 fasziniert wieder die Galerie mit seinen Wandmalereien zum Thema Odyssee.

    Das erste Museum für zeitgenössische Kunst in den neuen Bundesländern zeigt in Wechselausstellungen Kunst des 20.und 21.Jahrhunderts. Seit der Eröffnung im Jahr 1998 fasziniert wieder die Galerie mit seinen Wandmalereien zum Thema Odyssee.


  • Stadtschloss

    Architektonische Highlights
    • © marako85, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wer braucht schon ein Schloss?

    Ein guter Grund, Weimar bald noch einmal zu besuchen: Spätestens 2030 soll das Stadtschloss seine Türen wieder öffnen. Seit Sommer 2018 wird das Gebäude, das von Mitte des 16.Jhs. bis 1918 Residenz der Herzogsfamilie war, saniert und ist deswegen geschlossen. Sei nicht enttäuscht! Geh lieber ins Wittumspalais: Die Innenausstattung dort ist ähnlich spektakulär – nur auf kleinerem Raum untergebracht. Außerdem sind Teile der kunsthistorischen Ausstellung des Stadtschlosses vorübergehend dorthin umgezogen.

    • © marako85, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Wer braucht schon ein Schloss?

    Ein guter Grund, Weimar bald noch einmal zu besuchen: Spätestens 2030 soll das Stadtschloss seine Türen wieder öffnen. Seit Sommer 2018 wird das Gebäude, das von Mitte des 16.Jhs. bis 1918 Residenz der Herzogsfamilie war, saniert und ist deswegen geschlossen. Sei nicht enttäuscht! Geh lieber ins Wittumspalais: Die Innenausstattung dort ist ähnlich spektakulär – nur auf kleinerem Raum untergebracht. Außerdem sind Teile der kunsthistorischen Ausstellung des Stadtschlosses vorübergehend dorthin umgezogen.


  • Goethe-und-Schiller-Archiv

    Touristenattraktionen
    • © drieshondebrinkfoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein Gedicht, dieser Ausblick!

    Wenn du dich mal so richtig erhaben fühlen willst, stell dich auf die Terrasse des Goethe-und-Schiller-Archivs. In deinem Rücken der säulengesäumte Eingangsbereich und vor dir die Dächer Weimars – ein herrschaftlicher Blick zum Tagträumen. Drinnen ist alles sehr weiß und ein bisschen protzig. Wechselnde Ausstellungen zeigen originale Schriftstücke aus Deutschlands ältestem Literaturarchiv. Goethe, Schiller, Nietzsche – alles dabei. Nicht erschrecken: Wenn du reinkommst, erinnern die Vitrinen im Ausstellungsraum auf den ersten Blick an Särge.

    • © drieshondebrinkfoto, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein Gedicht, dieser Ausblick!

    Wenn du dich mal so richtig erhaben fühlen willst, stell dich auf die Terrasse des Goethe-und-Schiller-Archivs. In deinem Rücken der säulengesäumte Eingangsbereich und vor dir die Dächer Weimars – ein herrschaftlicher Blick zum Tagträumen. Drinnen ist alles sehr weiß und ein bisschen protzig. Wechselnde Ausstellungen zeigen originale Schriftstücke aus Deutschlands ältestem Literaturarchiv. Goethe, Schiller, Nietzsche – alles dabei. Nicht erschrecken: Wenn du reinkommst, erinnern die Vitrinen im Ausstellungsraum auf den ersten Blick an Särge.


  • Kirms-Krackow-Haus

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Versteck dich im Grünen

    Wenn du wissen willst, wie das wohlhabende Bürgertum im 18.und 19.Jh. lebte, kannst du die Ausstellung im Kirms-Krackow-Haus nur freitags und am Wochenende anschauen. Macht aber nix, denn spannender oder besser gesagt entspannender ist der Biedermeiergarten: bunt, gepflegt, jeden Tag geöffnet. In der warmen Jahreszeit kannst du dich hier prima verstecken und verschnaufen. Und wenn du schon mal da bist, gönn dir doch einen Espresso mit Blick ins Grüne im Café Lieblingsgarten.

    Insider-Tipp
    Versteck dich im Grünen

    Wenn du wissen willst, wie das wohlhabende Bürgertum im 18.und 19.Jh. lebte, kannst du die Ausstellung im Kirms-Krackow-Haus nur freitags und am Wochenende anschauen. Macht aber nix, denn spannender oder besser gesagt entspannender ist der Biedermeiergarten: bunt, gepflegt, jeden Tag geöffnet. In der warmen Jahreszeit kannst du dich hier prima verstecken und verschnaufen. Und wenn du schon mal da bist, gönn dir doch einen Espresso mit Blick ins Grüne im Café Lieblingsgarten.


  • Neues Museum Weimar

    Museen
    Insider-Tipp
    Frischer Blick aufs Bauhaus

    Du findest das Bauhaus spannend und willst mehr darüber erfahren? Dann kommt hier ein Geheimtipp. Die Moderne um 1900 als Zeit des Aufbruchs – im 2019 eröffneten Museum begegnest du Persönlichkeiten wie Friedrich Nietzsche, Harry Graf Kessler oder Henry van de Velde. Schnapp dir einen der Stühle im blauen Harry-Graf-Kessler-Raum, setz dich vor ein Ausstellungsstück, das dich anspricht, und nimm dir die Zeit, es in Ruhe anzuschauen. Es lohnt sich, das Museum vor dem Bauhausmuseum zu besuchen. So bekommst du einen viel besseren Blick für Zusammenhänge und Vorläufer der Designschule. Wenn es dich in den Fingern juckt, selbst kreativ zu werden und loszuwerkeln, bist du in der MachMit-Werkstatt Werkcafé richtig.

    Insider-Tipp
    Frischer Blick aufs Bauhaus

    Du findest das Bauhaus spannend und willst mehr darüber erfahren? Dann kommt hier ein Geheimtipp. Die Moderne um 1900 als Zeit des Aufbruchs – im 2019 eröffneten Museum begegnest du Persönlichkeiten wie Friedrich Nietzsche, Harry Graf Kessler oder Henry van de Velde. Schnapp dir einen der Stühle im blauen Harry-Graf-Kessler-Raum, setz dich vor ein Ausstellungsstück, das dich anspricht, und nimm dir die Zeit, es in Ruhe anzuschauen. Es lohnt sich, das Museum vor dem Bauhausmuseum zu besuchen. So bekommst du einen viel besseren Blick für Zusammenhänge und Vorläufer der Designschule. Wenn es dich in den Fingern juckt, selbst kreativ zu werden und loszuwerkeln, bist du in der MachMit-Werkstatt Werkcafé richtig.


  • Jakobskirche

    Architektonische Highlights
    • Jakobskirche© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Weimar von oben

    Jetzt wird’s romantisch! In der Jakobskirche wurden 1806 Goethe und Christiane Vulpius getraut. Die Kirche erhielt 1817 unter der Leitung von Clemens Wenzeslaus Coudray die Kanzel, die heute zu sehen ist. Bist du schwindelfrei? Dann lass dir die Türmerwohnung (Spende erbeten) nicht entgehen! Nach einem steilen Aufstieg über mehrere Treppen hast du einen tollen Blick über Weimar.

    • Jakobskirche© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Weimar von oben

    Jetzt wird’s romantisch! In der Jakobskirche wurden 1806 Goethe und Christiane Vulpius getraut. Die Kirche erhielt 1817 unter der Leitung von Clemens Wenzeslaus Coudray die Kanzel, die heute zu sehen ist. Bist du schwindelfrei? Dann lass dir die Türmerwohnung (Spende erbeten) nicht entgehen! Nach einem steilen Aufstieg über mehrere Treppen hast du einen tollen Blick über Weimar.


  • Herders Hausgarten

    Botanische Gärten & Parks

    Der Garten, der im Gegensatz zum Haus von Johann Gottfried Herder betreten werden darf, erhielt wieder die Wegführung und Bepflanzung, wie sie der Philosoph einst selbst angelegt hatte.

    • Herderplatz 8, 99423 Weimar

    Der Garten, der im Gegensatz zum Haus von Johann Gottfried Herder betreten werden darf, erhielt wieder die Wegführung und Bepflanzung, wie sie der Philosoph einst selbst angelegt hatte.

    • Herderplatz 8, 99423 Weimar

  • Herderplatz

    Touristenattraktionen

    Gleich drei Bauwerke an diesem Platz hat die Unesco zum Welterbe erklärt: Die Stadtkirche St. Peter und Paul, das Herderhaus und das Alte Gymnasium. Das Herderdenkmal mit der überlebensgroßen Gestalt des Philosophen, Theologen und Schriftstellers im geistlichen Gewand schmückt die Mitte des Platzes. An seinem Fuß zu lesen ist Herders Wahlspruch „Licht – Liebe – Leben“. Die Stadt ließ das Ehrenmal im Jahr 1850 aufstellen. Es war das erste, das einem Vertreter des klassischen Weimars gewidmet wurde. Hinter der Stadtkirche befindet sich das Haus, in dem Johann Gottfried Herder 27 Jahre lang mit seiner Familie wohnte. Das Alte Gymnasium mit einer Freitreppe entstand in den Jahren 1715/ 16 in schlichten barocken Formen. In dem Gebäude soll voraussichtlich 2017 ein Herder-Museum eröffnet werden. Vor der Treppe steht seit 1831 der achteckige Herderbrunnen.

    • Herderplatz, 99423 Weimar

    Gleich drei Bauwerke an diesem Platz hat die Unesco zum Welterbe erklärt: Die Stadtkirche St. Peter und Paul, das Herderhaus und das Alte Gymnasium. Das Herderdenkmal mit der überlebensgroßen Gestalt des Philosophen, Theologen und Schriftstellers im geistlichen Gewand schmückt die Mitte des Platzes. An seinem Fuß zu lesen ist Herders Wahlspruch „Licht – Liebe – Leben“. Die Stadt ließ das Ehrenmal im Jahr 1850 aufstellen. Es war das erste, das einem Vertreter des klassischen Weimars gewidmet wurde. Hinter der Stadtkirche befindet sich das Haus, in dem Johann Gottfried Herder 27 Jahre lang mit seiner Familie wohnte. Das Alte Gymnasium mit einer Freitreppe entstand in den Jahren 1715/ 16 in schlichten barocken Formen. In dem Gebäude soll voraussichtlich 2017 ein Herder-Museum eröffnet werden. Vor der Treppe steht seit 1831 der achteckige Herderbrunnen.

    • Herderplatz, 99423 Weimar

  • Goetheplatz

    Touristenattraktionen

    Der einst beschaulichste Platz Weimars hat sich im 20.Jh. zum Verkehrsknoten­punkt entwickelt. An seiner Westseite liegen das Hotel Russischer Hof und daneben die Löwenapotheke mit dem über dem Eingang eingemeißelten Baujahr 1799.An der Ostseite steht der Rest der Stadt­befestigung: der dicke Kasseturm, den ein Säulengang mit einem 1860 im spätklassizistischen Stil fertiggestellten Gebäude verbindet, dem heutigen Ju­gendzentrum Mon Ami. Bei der Restau­rierung des Hauses wurden auch die se­henswerten Freianlagen auf der Rückseite wiederhergestellt. Das benachbarte, nach dem Vorbild des Athe­ner Niketempels entstandene ehemalige Lesemuseum (1859) geht auf eine Initia­tive der Großherzogin Maria Pawlowna zurück. Hier konnten sich die Bürger Wei­mars kostenlos über lokale und interna­tionale Ereignisse informieren. An der Nordseite des Platzes, heute Hausnummer 9b, wurde 1880 die Aus­stellungshalle des Großherzoglichen Mu­seums für Kunst und Kunstgewerbe eröff­net. Seit Jahren heißt sie Kunsthalle Harry Graf Kessler, und in der Tradition des bedeutenden Mäzens werden Sonderausstellungen zeitgenössi­scher Kunst gezeigt sowie Konzerte und Lesungen veranstaltet.

    • Goetheplatz, 99423 Weimar

    Der einst beschaulichste Platz Weimars hat sich im 20.Jh. zum Verkehrsknoten­punkt entwickelt. An seiner Westseite liegen das Hotel Russischer Hof und daneben die Löwenapotheke mit dem über dem Eingang eingemeißelten Baujahr 1799.An der Ostseite steht der Rest der Stadt­befestigung: der dicke Kasseturm, den ein Säulengang mit einem 1860 im spätklassizistischen Stil fertiggestellten Gebäude verbindet, dem heutigen Ju­gendzentrum Mon Ami. Bei der Restau­rierung des Hauses wurden auch die se­henswerten Freianlagen auf der Rückseite wiederhergestellt. Das benachbarte, nach dem Vorbild des Athe­ner Niketempels entstandene ehemalige Lesemuseum (1859) geht auf eine Initia­tive der Großherzogin Maria Pawlowna zurück. Hier konnten sich die Bürger Wei­mars kostenlos über lokale und interna­tionale Ereignisse informieren. An der Nordseite des Platzes, heute Hausnummer 9b, wurde 1880 die Aus­stellungshalle des Großherzoglichen Mu­seums für Kunst und Kunstgewerbe eröff­net. Seit Jahren heißt sie Kunsthalle Harry Graf Kessler, und in der Tradition des bedeutenden Mäzens werden Sonderausstellungen zeitgenössi­scher Kunst gezeigt sowie Konzerte und Lesungen veranstaltet.

    • Goetheplatz, 99423 Weimar

  • Gauforum

    Architektonische Highlights

    Die Nationalsozialisten wollte in Weimar ein gigantisches Gebäudeensemble errichten, das sogenannte Gauforum. 1937 begannen die Bauarbeiten vor dem Landesmuseum; Adolf Hitler selbst kam zum ersten Spatenstich ange­reist. Trotz des Zweiten Weltkriegs gin­ gen die Arbeiten weiter, erst 1944 wurden sie eingestellt. Entstanden ist ein gewaltiges Gebäudeviereck mit einem 15 000 m 2 großen Aufmarschplatz. Vie­le der ursprünglich geplanten Vorhaben wurden nicht begonnen, oder, wie die riesige Kongresshalle, nicht zu Ende ge­bracht. Nach dem Krieg wurde die Halle provisorisch als Mehrzweckgebäu­de hergerichtet, seit ihrer Fertigstellung 2005 dient sie unter dem Namen Weimar-Atrium als Einkaufszentrum mit Lä­den und Restaurants. Andere Bauten des Komplexes nutzt die Verwaltung des Frei­staats Thüringen. In einem Seiten foyer des sogenannten Turmhauses ist zudem eine Ausstellung über die Geschichte des Fo­rums zu sehen.

    Die Nationalsozialisten wollte in Weimar ein gigantisches Gebäudeensemble errichten, das sogenannte Gauforum. 1937 begannen die Bauarbeiten vor dem Landesmuseum; Adolf Hitler selbst kam zum ersten Spatenstich ange­reist. Trotz des Zweiten Weltkriegs gin­ gen die Arbeiten weiter, erst 1944 wurden sie eingestellt. Entstanden ist ein gewaltiges Gebäudeviereck mit einem 15 000 m 2 großen Aufmarschplatz. Vie­le der ursprünglich geplanten Vorhaben wurden nicht begonnen, oder, wie die riesige Kongresshalle, nicht zu Ende ge­bracht. Nach dem Krieg wurde die Halle provisorisch als Mehrzweckgebäu­de hergerichtet, seit ihrer Fertigstellung 2005 dient sie unter dem Namen Weimar-Atrium als Einkaufszentrum mit Lä­den und Restaurants. Andere Bauten des Komplexes nutzt die Verwaltung des Frei­staats Thüringen. In einem Seiten foyer des sogenannten Turmhauses ist zudem eine Ausstellung über die Geschichte des Fo­rums zu sehen.


  • Löwenbrunnen

    Touristenattraktionen

    Der bekrönte Löwe, das Wappentier der Stadt Weimar und der Grafen von Orlamünde, der einstigen Landesherren und Stadtrechtsverleiher, steht in 5 m Höhe auf einer Säule und stützt sich auf das Schild des Hauses Wettin. Der erste Brunnen an dieser Stelle entstand 1800/ 01, seine heutige Form aus Sandstein erhielt er Mitte des 19.Jhs.

    Der bekrönte Löwe, das Wappentier der Stadt Weimar und der Grafen von Orlamünde, der einstigen Landesherren und Stadtrechtsverleiher, steht in 5 m Höhe auf einer Säule und stützt sich auf das Schild des Hauses Wettin. Der erste Brunnen an dieser Stelle entstand 1800/ 01, seine heutige Form aus Sandstein erhielt er Mitte des 19.Jhs.


  • Marstall

    Architektonische Highlights

    Der herzogliche Marstall entstand 1873-78 als zweistöckiges, lang gestrecktes Bauwerk im Neorenaissancestil. Nach 1919 nutzte es die Landesregierung, in der NS-Zeit befand sich hier die Gestapostelle Weimar. Eine Gedenktafel aus schwedischem Granit erinnert an die in dem Haus gefolterten Menschen. Heute ist im ehemaligen Marstall das Thüringische Hauptstaatsarchiv untergebracht.

    • Marstallstraße 2, 99423 Weimar

    Der herzogliche Marstall entstand 1873-78 als zweistöckiges, lang gestrecktes Bauwerk im Neorenaissancestil. Nach 1919 nutzte es die Landesregierung, in der NS-Zeit befand sich hier die Gestapostelle Weimar. Eine Gedenktafel aus schwedischem Granit erinnert an die in dem Haus gefolterten Menschen. Heute ist im ehemaligen Marstall das Thüringische Hauptstaatsarchiv untergebracht.

    • Marstallstraße 2, 99423 Weimar

  • Lutherhof

    Touristenattraktionen

    Bis heute hält sich hartnäckig die Behauptung, Luther habe in dem Haus mit der Nummer 1 in der Luthergasse gewohnt. Das ist aber nicht belegt. In Weimar hielt sich der Reformator jedoch zwischen 1518 und 1540 mehrmals auf, um von der Kanzel der Schlosskirche zu predigen – die Weimarer Landesherren förderten die Reformation. Das Haus gehörte damals Johann Burgkhardt, dessen Bruder Luther freundschaftlich verbunden war. In den späteren Jahren wohnten hier Christoph Martin Wieland und Johann Daniel Falk (1768–1826), der zum Kreis um die Herzoginmutter Anna Amalia gehörte und sich besonders um Kriegswaisen kümmerte. In dem Haus schrieb Falk das bekannte Weihnachtslied „O du fröhliche“. Zwei Häuser weiter, in der Nummer 5, verlebte Christiane Vulpius, Goethes Frau, ihre Kindheit.

    Bis heute hält sich hartnäckig die Behauptung, Luther habe in dem Haus mit der Nummer 1 in der Luthergasse gewohnt. Das ist aber nicht belegt. In Weimar hielt sich der Reformator jedoch zwischen 1518 und 1540 mehrmals auf, um von der Kanzel der Schlosskirche zu predigen – die Weimarer Landesherren förderten die Reformation. Das Haus gehörte damals Johann Burgkhardt, dessen Bruder Luther freundschaftlich verbunden war. In den späteren Jahren wohnten hier Christoph Martin Wieland und Johann Daniel Falk (1768–1826), der zum Kreis um die Herzoginmutter Anna Amalia gehörte und sich besonders um Kriegswaisen kümmerte. In dem Haus schrieb Falk das bekannte Weihnachtslied „O du fröhliche“. Zwei Häuser weiter, in der Nummer 5, verlebte Christiane Vulpius, Goethes Frau, ihre Kindheit.


  • Kasseturm

    Architektonische Highlights
    • Kasseturm© MAIRDUMONT

    In dem mittelalterlichen Turm herrscht reges Treiben, denn er beherbergt einen der Studentenclubs der Stadt. Der Kasseturm ist ein Rest der alten Stadtbefestigung. Seinen Namen bekam er 1774, als dort eine herzogliche Finanzabteilung, die so genannte Landschaftskasse, einzog.

    • Kasseturm© MAIRDUMONT

    In dem mittelalterlichen Turm herrscht reges Treiben, denn er beherbergt einen der Studentenclubs der Stadt. Der Kasseturm ist ein Rest der alten Stadtbefestigung. Seinen Namen bekam er 1774, als dort eine herzogliche Finanzabteilung, die so genannte Landschaftskasse, einzog.


  • Herders Wohnhaus

    Architektonische Highlights

    Das Haus, in dem Johann Gottfried Herder (1744–1803), der Wegbereiter der deutschen Klassik, wohnte, erfährt kaum Aufmerksamkeit. Herder war Generalsuperintendent des Herzogtums Sachsen-Weimar und Oberpfarrer der Stadtkirche. Goethe hatte ihn nach Weimar geholt. Das 1726 im Barockstil umgestaltete Wohnhaus Herders steht im Schatten der Stadtkirche, die meist als Herderkirche bezeichnet wird und bis heute Sitz des Superintendenten ist. Herder bewohnte dieses Haus mit seiner Familie von 1776 bis zu seinem Tod. Aufzeichnungen verraten, wie die Wohnung eingerichtet war: „Alles unendlich einfach, für ein modernes Auge beinahe ärmlich zu nennen “Nach historischen Vorlagen entstand Herders Hausgarten wieder, eine kleine, versteckte grüne Oase. Der Garten, der im Gegensatz zum Haus betreten werden darf, erhielt wieder die Wegführung und Bepflanzung, wie sie der Philosoph einst selbst angelegt hatte. Im Herderhof, dem Laden im Herderkirchzentrum, kannst du neben geistlicher Literatur auch nette Mitbringsel kaufen

    Das Haus, in dem Johann Gottfried Herder (1744–1803), der Wegbereiter der deutschen Klassik, wohnte, erfährt kaum Aufmerksamkeit. Herder war Generalsuperintendent des Herzogtums Sachsen-Weimar und Oberpfarrer der Stadtkirche. Goethe hatte ihn nach Weimar geholt. Das 1726 im Barockstil umgestaltete Wohnhaus Herders steht im Schatten der Stadtkirche, die meist als Herderkirche bezeichnet wird und bis heute Sitz des Superintendenten ist. Herder bewohnte dieses Haus mit seiner Familie von 1776 bis zu seinem Tod. Aufzeichnungen verraten, wie die Wohnung eingerichtet war: „Alles unendlich einfach, für ein modernes Auge beinahe ärmlich zu nennen “Nach historischen Vorlagen entstand Herders Hausgarten wieder, eine kleine, versteckte grüne Oase. Der Garten, der im Gegensatz zum Haus betreten werden darf, erhielt wieder die Wegführung und Bepflanzung, wie sie der Philosoph einst selbst angelegt hatte. Im Herderhof, dem Laden im Herderkirchzentrum, kannst du neben geistlicher Literatur auch nette Mitbringsel kaufen


  • congress centrum weimarhalle

    Architektonische Highlights

    Der besseren Akustik wegen finden die Sinfoniekonzerte der traditionsreichen Weimarer Staatskapelle in der Weimarhalle statt. Außerdem werden hier Rock-, Pop- und Volksmusikkonzerte, Lesungen, Vorträge und andere Veranstaltungen abgehalten.

    Der besseren Akustik wegen finden die Sinfoniekonzerte der traditionsreichen Weimarer Staatskapelle in der Weimarhalle statt. Außerdem werden hier Rock-, Pop- und Volksmusikkonzerte, Lesungen, Vorträge und andere Veranstaltungen abgehalten.


  • Stadtmuseum im Bertuchhaus

    Museen

    Das Stadtmuseum informiert u.a. über die Tagung der ersten Nationalversammlung 1919 im Deutschen Nationaltheater und zur Weimarer Republik. Regelmäßig finden Sonderausstellungen statt. Das Museum befindet sich seit 1954 in diesem Haus.

    Das Stadtmuseum informiert u.a. über die Tagung der ersten Nationalversammlung 1919 im Deutschen Nationaltheater und zur Weimarer Republik. Regelmäßig finden Sonderausstellungen statt. Das Museum befindet sich seit 1954 in diesem Haus.


  • Palais Schardt

    Museen

    Bauherr war vermutlich der herzogliche Hausmarschall Johann Wilhelm Christian von Schardt. Hier kann man das frühere Leben im Miniformat ansehen. Rund 1800 Exponate sind zu sehen, ältestes Ausstellungsstück ist eine um 1800 gefertigte Kaminküche.

    Bauherr war vermutlich der herzogliche Hausmarschall Johann Wilhelm Christian von Schardt. Hier kann man das frühere Leben im Miniformat ansehen. Rund 1800 Exponate sind zu sehen, ältestes Ausstellungsstück ist eine um 1800 gefertigte Kaminküche.


  • Bauhaus-Museum

    Museen

    Das Museum vermittelt viel Wissenswertes zur Geschichte des 1919 von Walter Gropius gegründeten Staatlichen Bauhauses. Anziehungspunkt ist der rekonstruierte "Turm des Feuers", der 1920 vor dem Tempelherrenhaus im Ilmpark aufgestellt worden war.

    Das Museum vermittelt viel Wissenswertes zur Geschichte des 1919 von Walter Gropius gegründeten Staatlichen Bauhauses. Anziehungspunkt ist der rekonstruierte "Turm des Feuers", der 1920 vor dem Tempelherrenhaus im Ilmpark aufgestellt worden war.


  • Albert-Schweitzer-Gedenk- und Begegnungsstätte

    Touristenattraktionen
    • © Cora Mueller, Shutterstock

    Die Einrichtung würdigt Leben und Werk von Albert Schweitzer (1875-1965). Der Humanist, Philosoph, Theologe, Arzt und Musikwissenschaftler, der das Tropenhospital Lambarene gründete und dort als Arzt wirkte, erhielt 1952 den Friedensnobelpreis.

    • © Cora Mueller, Shutterstock

    Die Einrichtung würdigt Leben und Werk von Albert Schweitzer (1875-1965). Der Humanist, Philosoph, Theologe, Arzt und Musikwissenschaftler, der das Tropenhospital Lambarene gründete und dort als Arzt wirkte, erhielt 1952 den Friedensnobelpreis.


  • Jakobskirchhof

    Touristenattraktionen

    Auf dem ältesten Friedhof der Stadt rund um die Jakobskirche befinden sich bedeutende Grabstellen. Unter anderem sind hier Christiane von Goethe und Caroline Herder bestattet. Seit 1818 finden auf dem Friedhof keine Beisetzungen mehr statt.

    Auf dem ältesten Friedhof der Stadt rund um die Jakobskirche befinden sich bedeutende Grabstellen. Unter anderem sind hier Christiane von Goethe und Caroline Herder bestattet. Seit 1818 finden auf dem Friedhof keine Beisetzungen mehr statt.


  • Andilli-Kinderland

    Touristenattraktionen

    Andilli heißt der kleine Affe, der zum Maskottchen der Kindererlebniswelt im Einkaufszentrum Atrium avanciert ist. Auf 1200 m2 locken Kletterturm und Trampolin, Hüpfburg und Elektrokartbahn, Fußballplatz und Lerncomputer, ein Fahrsimulator und ein Pool aus Bällen.

    Andilli heißt der kleine Affe, der zum Maskottchen der Kindererlebniswelt im Einkaufszentrum Atrium avanciert ist. Auf 1200 m2 locken Kletterturm und Trampolin, Hüpfburg und Elektrokartbahn, Fußballplatz und Lerncomputer, ein Fahrsimulator und ein Pool aus Bällen.


  • Herder-Denkmal

    Touristenattraktionen
    • © marako85, Shutterstock

    Johann Gottfried Herders Wahlspruch "Licht - Liebe - Leben" ist auf dem Denkmal zu lesen, das ihm die Stadt 1850 vor der Stadtkirche aufstellte, seiner langjährigen Wirkungsstätte.

    • © marako85, Shutterstock

    Johann Gottfried Herders Wahlspruch "Licht - Liebe - Leben" ist auf dem Denkmal zu lesen, das ihm die Stadt 1850 vor der Stadtkirche aufstellte, seiner langjährigen Wirkungsstätte.


  • Altes Gymnasium

    Architektonische Highlights

    Das Alte Gymnasium gehört zu den drei Bauwerken am Herderplatz, die die Unesco zum Welterbe erklärt hat. Es entstand 1715/16 in schlichten barocken Formen und einer Freitreppe. Vor der Treppe ist seit 1831 der achteckige Herderbrunnen.

    Das Alte Gymnasium gehört zu den drei Bauwerken am Herderplatz, die die Unesco zum Welterbe erklärt hat. Es entstand 1715/16 in schlichten barocken Formen und einer Freitreppe. Vor der Treppe ist seit 1831 der achteckige Herderbrunnen.


  • Kunsthalle Harry Graf Kessler

    Museen

    In der Tradition des bedeutenden Mäzens wird zeitgenössische Kunst gezeigt sowie zu Konzerten und Lesungen eingeladen. Die Kunsthalle war 1880 als Ausstellungshalle des Großherzoglichen Museums für Kunst und Kunstgewerbe eröffnet worden.

    In der Tradition des bedeutenden Mäzens wird zeitgenössische Kunst gezeigt sowie zu Konzerten und Lesungen eingeladen. Die Kunsthalle war 1880 als Ausstellungshalle des Großherzoglichen Museums für Kunst und Kunstgewerbe eröffnet worden.


  • Konzert für Buchenwald

    Touristenattraktionen

    Im alten E-Werk findet sich so mancher Geheimtipp, sei es das Lichthaus- Kino oder eine Spielstätte des Jungen DNT. Was ihr hier aber auch findet, ist die Rebecca-Horn-Installation „Konzert für Buchenwald“. Verstummte Musikinstrumente und kaputte Lederkoffer stapeln sich zwischen gepresster Asche.

    Im alten E-Werk findet sich so mancher Geheimtipp, sei es das Lichthaus- Kino oder eine Spielstätte des Jungen DNT. Was ihr hier aber auch findet, ist die Rebecca-Horn-Installation „Konzert für Buchenwald“. Verstummte Musikinstrumente und kaputte Lederkoffer stapeln sich zwischen gepresster Asche.


  • Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus

    Museen

    Ebenfalls im Gauforum untergebracht ist das 2024 eröffnete Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Die gut kurierte Ausstellung beschäftigt sich mit Zwangsarbeit über Deutschlands Grenzen hinaus, nimmt Weimar und Buchenwald aber nochmal gesondert in den Blick. Es ist ein eindrückliches Museum.

    Ebenfalls im Gauforum untergebracht ist das 2024 eröffnete Museum Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Die gut kurierte Ausstellung beschäftigt sich mit Zwangsarbeit über Deutschlands Grenzen hinaus, nimmt Weimar und Buchenwald aber nochmal gesondert in den Blick. Es ist ein eindrückliches Museum.