Der Oberharz Top Sehenswürdigkeiten

Brocken
Landschaftliche Highlights
Wernigerode
Marktkirche zum heiligen Geist
Architektonische Highlights
Clausthal-Zellerfeld
Steinharz
Landschaftliche Highlights
Schierke
Bocksberg
Landschaftliche Highlights
Goslar Hahnenklee
Harzquerbahn
Touristenattraktionen
Benneckenstein (Harz)
Oderteich
Touristenattraktionen
Harz (Lk Goslar) (Gemfr. Gebiet)
Sanatorium Dr. Barner
Architektonische Highlights
Braunlage
Wurmberg
Touristenattraktionen
Braunlage
Sonnenberg
Landschaftliche Highlights
Sankt Andreasberg
Geosammlung
Museen
Clausthal-Zellerfeld
Nationalparkhaus Sankt Andreasberg
Museen
Sankt Andreasberg
Grube Samson
Museen
Sankt Andreasberg
Oberharzer Bergwerksmuseum
Museen
Clausthal-Zellerfeld
Brockengarten
Botanische Gärten & Parks
Wernigerode
Oberharzer Wasserregal
Landschaftliche Highlights
Clausthal- Zellerfeld
Brockenhaus
Museen
Brocken
Okertalsperre
Architektonische Highlights
Altenau
Sternwarte Sankt Andreasberg
Touristenattraktionen
Sankt Andreasberg
Monsterroller Wurmberg
Touristenattraktionen
Braunlage
Heimat- und FIS-Skimuseum Braunlage
Museen
Braunlage
Rehberger Graben
Landschaftliche Highlights
Sankt Andreasberg
Brocken
Touristenattraktionen
Wernigerode
Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus
Museen
Altenau
Auf dem Acker
Landschaftliche Highlights
Wieda
Nationalpark Harz
Landschaftliche Highlights
Nationalpark Harz
Romkerhaller Wasserfall
Landschaftliche Highlights
Romkerhall
Sommerrodelbahn BocksBergBob
Touristenattraktionen
Goslar
Bergbaumuseum Lautenthals Glück
Museen
Langelsheim
Kurpark mit Berggarten
Botanische Gärten & Parks
Braunlage
Nationalpark-Informationsstelle Braunlage
Museen
Braunlage

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights

    Touristenattraktionen

    Museen

    Botanische Gärten & Parks


  • Brocken

    Landschaftliche Highlights
    • © Less Horrible, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sonnenaufgang auf dem Gipfel

    Alle wollen auf den 1141 m hohen Brocken, der zu den meistbesuchten Mittelgebirgsgipfeln in Deutschland zählt. Selbst an den lausigsten Nebeltagen treibt es die Brockenstürmer nach oben. Patriotische Pflichten sind es wohl nicht mehr, wie im Kaiserreich, als die Untertanen ihn „Vater Brocken“ nannten und Heinrich Heine, den sie sonst nicht mochten, zitierten: „Der Brocken ist ein Deutscher.“ Man muss einfach oben gewesen sein, den Aufkleber „Ich war oben“ vor Ort erstanden haben, egal ob nach hartem Fußmarsch oder einer Fahrt mit der Brockenbahn. Vielleicht ist es einfach die lange Besuchspause, die den Brocken so attraktiv macht: Vom Mauerbau 1961 bis zum 3.Dezember 1989 war hier Sperrgebiet. An sehr klaren Tagen im Herbst und im Winter kann die Sicht über 100 km weit gehen. Doch an den weitaus meisten Tagen kannst du froh sein, wenn du auch nur die Brockenkuppe siehst. Das Klima hier oben ist rau, entspricht 1900 m Höhe in den Alpen. Die natürliche Baumgrenze liegt unter dem Gipfelplateau bei 1100 m, die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 2,9 Grad, es gibt 1600 mm Niederschlag. An 100 Tagen steckt der Gipfel ganztägig in den Wolken, an weiteren 200 Tagen herrscht zeitweise Nebel, ganz und gar frei ist er nur an 50– 60 Tagen im Jahr. Auch gehört er zu den windreichsten Standorten Deutschlands. Häufig erreicht der Sturm Orkanstärke. Im Januar 2015 wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 163 km/h gemessen und am 24.Nov. 1984 schier unfassbare 263 km/h. Im Winter sorgt der Wind für geradezu gigantische Schneeverwehungen. Nach langen Perioden ohne Neuschnee können die Wege extrem vereist sein. Denk zu allen Jahreszeiten an warme, windfeste Kleidung, und plane sorgfältig, wenn du diesen unwirtlichen Ort besuchen willst! Dafür bekommst du Natur pur: Am besten wanderst du in einer sternenklaren Nacht oder in der Morgendämmerung auf einem auch bei Dunkelheit unproblematischen Weg (Brockenstraße ab Schierke oder von Oderbrück zum Goetheweg) auf den Harzgipfel und begrüßt die hinter den Harzbergen aufgehende Sonne. Die Sicht ist wie überall in den Bergen ganz früh am Morgen am besten. Dann erkennst du auch, dass der Brocken kein einzeln stehender Berg ist, sondern mit seinen Nebengipfeln Kleiner Brocken (1019 m), Königsberg (1023 m) und Heinrichshöhe (1044 m) ein Gebirgsmassiv bildet. Hier, in einer der niederschlagsreichsten Regionen Deutschlands, entspringen Ilse, Bode, (Harzer) Oder und Ecker. Auf dem Gipfel ragt der Brockenturm in den Himmel. Er wurde 1937/38 als erster Fernsehturm der Welt 14 Stockwerke hoch gebaut. In ihm befinden sich neben technischen Einrichtungen der Flugsicherung Brockenhotel und -herberge, ein Café und die verglaste Aussichtsplattform. Im Erdgeschoss überrascht eine SBGaststätte mit Wandmalereien aus den 20er-Jahren. Daneben stehen der noch zu DDR-Zeiten errichtete, 126 m hohe Antennenmast und der Neubau der Telekom. Winzig klein duckt sich davor das Wolkenhäuschen, das 1736 als Unterstand für Wanderer errichtet wurde. Der berühmteste war Deutschlands Dichterfürst Goethe, der den Brocken 1777 erklomm.

    • © Less Horrible, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Sonnenaufgang auf dem Gipfel

    Alle wollen auf den 1141 m hohen Brocken, der zu den meistbesuchten Mittelgebirgsgipfeln in Deutschland zählt. Selbst an den lausigsten Nebeltagen treibt es die Brockenstürmer nach oben. Patriotische Pflichten sind es wohl nicht mehr, wie im Kaiserreich, als die Untertanen ihn „Vater Brocken“ nannten und Heinrich Heine, den sie sonst nicht mochten, zitierten: „Der Brocken ist ein Deutscher.“ Man muss einfach oben gewesen sein, den Aufkleber „Ich war oben“ vor Ort erstanden haben, egal ob nach hartem Fußmarsch oder einer Fahrt mit der Brockenbahn. Vielleicht ist es einfach die lange Besuchspause, die den Brocken so attraktiv macht: Vom Mauerbau 1961 bis zum 3.Dezember 1989 war hier Sperrgebiet. An sehr klaren Tagen im Herbst und im Winter kann die Sicht über 100 km weit gehen. Doch an den weitaus meisten Tagen kannst du froh sein, wenn du auch nur die Brockenkuppe siehst. Das Klima hier oben ist rau, entspricht 1900 m Höhe in den Alpen. Die natürliche Baumgrenze liegt unter dem Gipfelplateau bei 1100 m, die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 2,9 Grad, es gibt 1600 mm Niederschlag. An 100 Tagen steckt der Gipfel ganztägig in den Wolken, an weiteren 200 Tagen herrscht zeitweise Nebel, ganz und gar frei ist er nur an 50– 60 Tagen im Jahr. Auch gehört er zu den windreichsten Standorten Deutschlands. Häufig erreicht der Sturm Orkanstärke. Im Januar 2015 wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 163 km/h gemessen und am 24.Nov. 1984 schier unfassbare 263 km/h. Im Winter sorgt der Wind für geradezu gigantische Schneeverwehungen. Nach langen Perioden ohne Neuschnee können die Wege extrem vereist sein. Denk zu allen Jahreszeiten an warme, windfeste Kleidung, und plane sorgfältig, wenn du diesen unwirtlichen Ort besuchen willst! Dafür bekommst du Natur pur: Am besten wanderst du in einer sternenklaren Nacht oder in der Morgendämmerung auf einem auch bei Dunkelheit unproblematischen Weg (Brockenstraße ab Schierke oder von Oderbrück zum Goetheweg) auf den Harzgipfel und begrüßt die hinter den Harzbergen aufgehende Sonne. Die Sicht ist wie überall in den Bergen ganz früh am Morgen am besten. Dann erkennst du auch, dass der Brocken kein einzeln stehender Berg ist, sondern mit seinen Nebengipfeln Kleiner Brocken (1019 m), Königsberg (1023 m) und Heinrichshöhe (1044 m) ein Gebirgsmassiv bildet. Hier, in einer der niederschlagsreichsten Regionen Deutschlands, entspringen Ilse, Bode, (Harzer) Oder und Ecker. Auf dem Gipfel ragt der Brockenturm in den Himmel. Er wurde 1937/38 als erster Fernsehturm der Welt 14 Stockwerke hoch gebaut. In ihm befinden sich neben technischen Einrichtungen der Flugsicherung Brockenhotel und -herberge, ein Café und die verglaste Aussichtsplattform. Im Erdgeschoss überrascht eine SBGaststätte mit Wandmalereien aus den 20er-Jahren. Daneben stehen der noch zu DDR-Zeiten errichtete, 126 m hohe Antennenmast und der Neubau der Telekom. Winzig klein duckt sich davor das Wolkenhäuschen, das 1736 als Unterstand für Wanderer errichtet wurde. Der berühmteste war Deutschlands Dichterfürst Goethe, der den Brocken 1777 erklomm.


  • Marktkirche zum heiligen Geist

    Architektonische Highlights

    Die 1639-42 errichtete Marktkirche ist mit 2200 Sitzplätzen Deutschlands größte Holzkirche.

    Die 1639-42 errichtete Marktkirche ist mit 2200 Sitzplätzen Deutschlands größte Holzkirche.


  • Steinharz

    Landschaftliche Highlights

    Am Nord- und Osthang des Brockens ragen zahlreiche Klippen empor wie Türme und Bastionen. Sie sind harte Gesteinskerne aus Granit oder Hornstein, die stehen blieben, als das umgebende weichere Gestein verwitterte und zu kleineren Blöcken oder Sand zerfiel. Über dem Bahnhof von Schierke ragen die Feuersteinklippen empor, dort wo der Glashüttenweg, einer der klassischen Brockenaufstiege, zum Ahrensklint und zum Mönchsstein führt. Weiter geht es zu den Brockenkindern und der Kapelle, eindruckvollen Granitklippen auf dem Renneckenberg. Am Nordhang über der Steinernen Renne thront der Ottofelsen. Auf einige Klippen führen Eisenstiege und -leitern. Sie erreichen Höhen von 10 bis 20 m und bieten tolle Aussichten.

    • Schierke

    Am Nord- und Osthang des Brockens ragen zahlreiche Klippen empor wie Türme und Bastionen. Sie sind harte Gesteinskerne aus Granit oder Hornstein, die stehen blieben, als das umgebende weichere Gestein verwitterte und zu kleineren Blöcken oder Sand zerfiel. Über dem Bahnhof von Schierke ragen die Feuersteinklippen empor, dort wo der Glashüttenweg, einer der klassischen Brockenaufstiege, zum Ahrensklint und zum Mönchsstein führt. Weiter geht es zu den Brockenkindern und der Kapelle, eindruckvollen Granitklippen auf dem Renneckenberg. Am Nordhang über der Steinernen Renne thront der Ottofelsen. Auf einige Klippen führen Eisenstiege und -leitern. Sie erreichen Höhen von 10 bis 20 m und bieten tolle Aussichten.

    • Schierke

  • Bocksberg

    Landschaftliche Highlights

    Der Bocksberg ist mit seinen rund 727 Metern Höhe der Hausberg des Goslarer Stadtteils Hahnenklee. Das Gebiet rund um den Berg bietet heute zahlreiche Attraktionen. Bereits seit 1971 bringt die Bocksbergseilbahn Besucher auf den Gipfel hinauf. Oben angekommen lässt sich nicht nur von dem hölzernen Aussichtsturm die schöne Aussicht genießen. Mountainbiker nutzen die ausgewiesenen Downhillstrecken, Familien können auf der Sommerrodelbahn "BocksBergBob" ins Tal sausen. Im Winter saust man dagegen auf Schlitten oder mit den Skiern auf mehreren Skipisten den Berg herunter – natürlich nur, wenn ausreichend Schnee liegt.

    Der Bocksberg ist mit seinen rund 727 Metern Höhe der Hausberg des Goslarer Stadtteils Hahnenklee. Das Gebiet rund um den Berg bietet heute zahlreiche Attraktionen. Bereits seit 1971 bringt die Bocksbergseilbahn Besucher auf den Gipfel hinauf. Oben angekommen lässt sich nicht nur von dem hölzernen Aussichtsturm die schöne Aussicht genießen. Mountainbiker nutzen die ausgewiesenen Downhillstrecken, Familien können auf der Sommerrodelbahn "BocksBergBob" ins Tal sausen. Im Winter saust man dagegen auf Schlitten oder mit den Skiern auf mehreren Skipisten den Berg herunter – natürlich nur, wenn ausreichend Schnee liegt.


  • Harzquerbahn

    Touristenattraktionen

    Die Harzquerbahn erreicht zwischen Sorge und Benneckenstein ihren höchsten Punkt. An der Eisfelder Talmühle, 15 km östlich von Hohegeiß, kannst du in die Selketalbahn umsteigen. Hier beginnen einige Wanderwege durch die Laubwälder und sanften Täler des Südharzes, die gemächlich ansteigend z. B. nach Benneckenstein zurückführen.

    • Harzquerbahn, 38877 Benneckenstein (Harz)

    Die Harzquerbahn erreicht zwischen Sorge und Benneckenstein ihren höchsten Punkt. An der Eisfelder Talmühle, 15 km östlich von Hohegeiß, kannst du in die Selketalbahn umsteigen. Hier beginnen einige Wanderwege durch die Laubwälder und sanften Täler des Südharzes, die gemächlich ansteigend z. B. nach Benneckenstein zurückführen.

    • Harzquerbahn, 38877 Benneckenstein (Harz)

  • Oderteich

    Touristenattraktionen
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Abtauchen im Welterbe

    Der Oderteich, Deutschlands älteste Talsperre (erbaut 1714–21) gehört zum Welterbe. – Bitte nicht anfassen? Doch! Hier kann man sogar reinspringen (Wassertiefe beachten!), denn das Baden ist hier erlaubt. Und zu empfehlen. Ein Bad im Oderteich mit seinem weichen Wasser wirkt wie Balsam und ist selbst im Hochsommer noch herrlich erfrischend. Weil immer wieder kühles Wasser aus den nahe gelegenen Quellgebieten nachströmt. Speziell beim Einstieg in den reizvoll gelegenen Bergsee, heute ein Teil des Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft, sind allerdings die Schutzzonen des Nationalparks zu respektieren. Über die Staumauer führt die Harzhochstraße. Am Westufer des Oderteichs verläuft ein 4 km langer Waldweg durchs Hochmoor nach Torfhaus, der seinem Namen „Märchenweg“ mit sagenhaften An- und Ausblicken alle Ehre macht. Ein weiterer schöner Weg von Sankt Andreasberg zum Oderteich führt durch das reizvolle Odertal.

    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Abtauchen im Welterbe

    Der Oderteich, Deutschlands älteste Talsperre (erbaut 1714–21) gehört zum Welterbe. – Bitte nicht anfassen? Doch! Hier kann man sogar reinspringen (Wassertiefe beachten!), denn das Baden ist hier erlaubt. Und zu empfehlen. Ein Bad im Oderteich mit seinem weichen Wasser wirkt wie Balsam und ist selbst im Hochsommer noch herrlich erfrischend. Weil immer wieder kühles Wasser aus den nahe gelegenen Quellgebieten nachströmt. Speziell beim Einstieg in den reizvoll gelegenen Bergsee, heute ein Teil des Welterbes Oberharzer Wasserwirtschaft, sind allerdings die Schutzzonen des Nationalparks zu respektieren. Über die Staumauer führt die Harzhochstraße. Am Westufer des Oderteichs verläuft ein 4 km langer Waldweg durchs Hochmoor nach Torfhaus, der seinem Namen „Märchenweg“ mit sagenhaften An- und Ausblicken alle Ehre macht. Ein weiterer schöner Weg von Sankt Andreasberg zum Oderteich führt durch das reizvolle Odertal.


  • Sanatorium Dr. Barner

    Architektonische Highlights
    Insider-Tipp
    Zauberberg im Harz

    Wer Thomas Manns „Zauberberg“ neu verfilmen wollte, käme an diesem Haus kaum vorbei: Aus architektonischer Sicht ist das ehemalige Sanatorium (heute eine Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie) ein in Deutschland einzigartiges Gesamtkunstwerk des Jugendstils. Hier hat sich Prof. Albin Müller (1871–1941), Leiter der Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe, verwirklicht. Seine Arbeiten – Stuckdecken, Tapeten, Türen, Linoleumfußböden, Wandpaneele und Möbel – sind größtenteils noch im Originalzustand erhalten.

    Insider-Tipp
    Zauberberg im Harz

    Wer Thomas Manns „Zauberberg“ neu verfilmen wollte, käme an diesem Haus kaum vorbei: Aus architektonischer Sicht ist das ehemalige Sanatorium (heute eine Fachklinik für Psychosomatik und Psychotherapie) ein in Deutschland einzigartiges Gesamtkunstwerk des Jugendstils. Hier hat sich Prof. Albin Müller (1871–1941), Leiter der Darmstädter Künstlerkolonie Mathildenhöhe, verwirklicht. Seine Arbeiten – Stuckdecken, Tapeten, Türen, Linoleumfußböden, Wandpaneele und Möbel – sind größtenteils noch im Originalzustand erhalten.


  • Wurmberg

    Touristenattraktionen
    • © Boke9a
    Insider-Tipp
    Kinder, geht das ab!

    Immerhin 971 m misst Niedersachsens höchster Berg, der in den vergangenen Jahren konsequent zum Erlebnisberg mit Aktivitäten im Winter und im Sommer ausgebaut wurde. Ein Aussichtsturm ersetzt die 2014 abgerissene Skisprungschanze: Der höchste begehbare Punkt Niedersachsens befindet sich auf einer Höhe von 1000 m, denn das neue Bauwerk ist 32 m hoch. Auf seiner gläsernen Plattform kannst du den Fernblick genießen. Wenn du dir den Rückweg über die Treppe ersparen und auch nicht auf den Fahrstuhl warten willst, dann gibt es noch einen dritten Weg: Durch eine 30 m lange Edelstahlröhre rutschst du einfach runter. Die Kabinenseilbahn ist am schnellsten auf dem Gipfel. Eine actionreiche Alternative für die Rückkehr ins Tal ist der Monsterroller. So heißen die überdimensionalen Tretroller, mit denen du die 5 km lange Abfahrt in Windeseile bewältigen kannst. Dabei herrscht Helmpflicht – nicht etwa, weil ein E-Motor so viel PS auf die Piste bringt, sondern weil es so steil hinab geht. 411 Höhenmeter sorgen für Beschleunigung. Hier brauchst du keinen Antrieb, sondern gute Bremsen. Und breite Reifen: Denn die Roller rauschen über Stock und Stein. Nur wer zu stark abbremst, der muss treten. Den Roller plus Helm kannst du dir in einer Blockhütte am Großparkplatz in unmittelbarer Nähe der Seilbahnstation leihen. Dort wird die Ausrüstung nach der rasanten Fahrt ins Tal auch wieder abgegeben.

    • © Boke9a
    Insider-Tipp
    Kinder, geht das ab!

    Immerhin 971 m misst Niedersachsens höchster Berg, der in den vergangenen Jahren konsequent zum Erlebnisberg mit Aktivitäten im Winter und im Sommer ausgebaut wurde. Ein Aussichtsturm ersetzt die 2014 abgerissene Skisprungschanze: Der höchste begehbare Punkt Niedersachsens befindet sich auf einer Höhe von 1000 m, denn das neue Bauwerk ist 32 m hoch. Auf seiner gläsernen Plattform kannst du den Fernblick genießen. Wenn du dir den Rückweg über die Treppe ersparen und auch nicht auf den Fahrstuhl warten willst, dann gibt es noch einen dritten Weg: Durch eine 30 m lange Edelstahlröhre rutschst du einfach runter. Die Kabinenseilbahn ist am schnellsten auf dem Gipfel. Eine actionreiche Alternative für die Rückkehr ins Tal ist der Monsterroller. So heißen die überdimensionalen Tretroller, mit denen du die 5 km lange Abfahrt in Windeseile bewältigen kannst. Dabei herrscht Helmpflicht – nicht etwa, weil ein E-Motor so viel PS auf die Piste bringt, sondern weil es so steil hinab geht. 411 Höhenmeter sorgen für Beschleunigung. Hier brauchst du keinen Antrieb, sondern gute Bremsen. Und breite Reifen: Denn die Roller rauschen über Stock und Stein. Nur wer zu stark abbremst, der muss treten. Den Roller plus Helm kannst du dir in einer Blockhütte am Großparkplatz in unmittelbarer Nähe der Seilbahnstation leihen. Dort wird die Ausrüstung nach der rasanten Fahrt ins Tal auch wieder abgegeben.


  • Sonnenberg

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Wünsch dir was!

    Schon mal dort gewesen, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen? Kein Bedarf, sagst du? Dann verpasst du hier etwas. Denn die Region um Sankt Andreasberg gehört zu den dunkelsten in Deutschland: An vielen Tagen ist die Milchstraße mit bloßem Auge zu erkennen. Wenn du auch mal Sternschnuppen sehen möchtest, bist du hier genau richtig. Die besten Chancen dafür bestehen im Hochsommer, wenn die bekanntesten, die Perseiden, für einen wahren Sternschnuppenregen sorgen. Aber die Meteorschauer lassen sich das ganze Jahr über bestaunen, wenn auch nicht immer ohne Hilfsmittel. Die gibt es in Form von Teleskopen: Nur 3 km von Sankt Andreasberg entfernt, am Internationalen Haus Sonnenberg, versteckt sich Norddeutschlands höchstgelegene Sternwarte. Sie veranstaltet u. a. monatliche Astro- Abende.

    • 37444 Sankt Andreasberg
    Insider-Tipp
    Wünsch dir was!

    Schon mal dort gewesen, wo sich Fuchs und Hase Gute Nacht sagen? Kein Bedarf, sagst du? Dann verpasst du hier etwas. Denn die Region um Sankt Andreasberg gehört zu den dunkelsten in Deutschland: An vielen Tagen ist die Milchstraße mit bloßem Auge zu erkennen. Wenn du auch mal Sternschnuppen sehen möchtest, bist du hier genau richtig. Die besten Chancen dafür bestehen im Hochsommer, wenn die bekanntesten, die Perseiden, für einen wahren Sternschnuppenregen sorgen. Aber die Meteorschauer lassen sich das ganze Jahr über bestaunen, wenn auch nicht immer ohne Hilfsmittel. Die gibt es in Form von Teleskopen: Nur 3 km von Sankt Andreasberg entfernt, am Internationalen Haus Sonnenberg, versteckt sich Norddeutschlands höchstgelegene Sternwarte. Sie veranstaltet u. a. monatliche Astro- Abende.

    • 37444 Sankt Andreasberg

  • Geosammlung

    Museen
    • © steinchen

    Zweitgrößte europäische Mineraliensammlung mit über 120 000 Exponaten, im Hauptgebäude der Technischen Universität.

    • © steinchen

    Zweitgrößte europäische Mineraliensammlung mit über 120 000 Exponaten, im Hauptgebäude der Technischen Universität.


  • Nationalparkhaus Sankt Andreasberg

    Museen

    In einer ehemaligen Erzwäsche werden auf anschauliche Weise die Zusammenhänge zwischen Natur, Kulturlandschaft und Denkmalschutz deutlich gemacht.

    In einer ehemaligen Erzwäsche werden auf anschauliche Weise die Zusammenhänge zwischen Natur, Kulturlandschaft und Denkmalschutz deutlich gemacht.


  • Grube Samson

    Museen
    • © Pavlofox, Pixabay

    Die Grube Samson ist ein Bergwerk im Oberharz. Besucher können hier bei einer Führung das Bergwerk von innen bestaunen. Anschließend können die zwei angeschlossenen Museen besichtigt werden.

    • © Pavlofox, Pixabay

    Die Grube Samson ist ein Bergwerk im Oberharz. Besucher können hier bei einer Führung das Bergwerk von innen bestaunen. Anschließend können die zwei angeschlossenen Museen besichtigt werden.


  • Oberharzer Bergwerksmuseum

    Museen

    Im Oberharzer Bergwerksmuseum erfährt der Besucher alles über die Entwicklung des Bergbaus, aber auch über die einmalige Harzer Wasserwirtschaft. Das Museum bietet verschiedene, abwechslungsreiche Führungen an.

    Im Oberharzer Bergwerksmuseum erfährt der Besucher alles über die Entwicklung des Bergbaus, aber auch über die einmalige Harzer Wasserwirtschaft. Das Museum bietet verschiedene, abwechslungsreiche Führungen an.


  • Brockengarten

    Botanische Gärten & Parks
    • © pixel2013

    Der 1890 als Außenstelle des Göttinger Botanischen Gartens angelegte Brockengarten war Refugium für die schon damals gefährdete Brockenflora (besonders durch das Pflücken der „Brockensträuße“), gleichzeitig wurde die Anpassungsfähigkeit von Alpenpflanzen an das Brockenklima untersucht. Nach der Verwüstung der Brockenkuppe durch die militärische Nutzung wurde der Brockengarten von Botanikern neu angelegt. Heute wachsen hier etwa 1800 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde. Führungen (Treffpunkt eingang Wetterwarte).

    • © pixel2013

    Der 1890 als Außenstelle des Göttinger Botanischen Gartens angelegte Brockengarten war Refugium für die schon damals gefährdete Brockenflora (besonders durch das Pflücken der „Brockensträuße“), gleichzeitig wurde die Anpassungsfähigkeit von Alpenpflanzen an das Brockenklima untersucht. Nach der Verwüstung der Brockenkuppe durch die militärische Nutzung wurde der Brockengarten von Botanikern neu angelegt. Heute wachsen hier etwa 1800 Pflanzenarten aus allen Hochgebirgen der Erde. Führungen (Treffpunkt eingang Wetterwarte).


  • Oberharzer Wasserregal

    Landschaftliche Highlights
    • © KaMay, Shutterstock

    Der Harz ist geprägt von Seen, Teichen und Talsperren. Diese Seenlandschaft ist jedoch nicht natürlich, sondern entstand im 16.bis 19.Jahrhundert als System zur Umleitung und Speicherung von Wasser, das Wasserräder in den Bergwerken des Oberharzer Bergbaus antrieb. Heute sind sie vor allem beliebte Ausflugsziele sowie Naherholungsgebiete und in vielen darf im Sommer sogar gebadet werden. Auf 22 ausgewiesenen „Wasserwanderwegen“ können Wanderer auf den Spuren des Bergbaus durch den Nationalpark Harz streifen und allerlei Fakten zur Entstehung und Nutzung der Wasserreservoirs lernen, die seit 2010 als sogenanntes „Oberharzer Wasserregal“ zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden. Am schönsten sind die Seengebiete rund um die Bergstadt Clausthal- Zellerfeld sowie die Stauseen Okertalsperre, Sösetalsperre und Granetalsperre.

    • 38678 Clausthal- Zellerfeld
    • © KaMay, Shutterstock

    Der Harz ist geprägt von Seen, Teichen und Talsperren. Diese Seenlandschaft ist jedoch nicht natürlich, sondern entstand im 16.bis 19.Jahrhundert als System zur Umleitung und Speicherung von Wasser, das Wasserräder in den Bergwerken des Oberharzer Bergbaus antrieb. Heute sind sie vor allem beliebte Ausflugsziele sowie Naherholungsgebiete und in vielen darf im Sommer sogar gebadet werden. Auf 22 ausgewiesenen „Wasserwanderwegen“ können Wanderer auf den Spuren des Bergbaus durch den Nationalpark Harz streifen und allerlei Fakten zur Entstehung und Nutzung der Wasserreservoirs lernen, die seit 2010 als sogenanntes „Oberharzer Wasserregal“ zum UNESCO-Welterbe erklärt wurden. Am schönsten sind die Seengebiete rund um die Bergstadt Clausthal- Zellerfeld sowie die Stauseen Okertalsperre, Sösetalsperre und Granetalsperre.

    • 38678 Clausthal- Zellerfeld

  • Brockenhaus

    Museen
    • © terimakasih0, Pixabay

    Das Brockenhaus informiert seine Besucher über die Natur und die Geschichte des Brocken im Speziellen und über den Nationalpark Harz im Allgemeinen.

    • © terimakasih0, Pixabay

    Das Brockenhaus informiert seine Besucher über die Natur und die Geschichte des Brocken im Speziellen und über den Nationalpark Harz im Allgemeinen.


  • Okertalsperre

    Architektonische Highlights
    • © arnek, Pixabay

    Die Okertalsperre ist eine der schönsten Talsperren im Harz und mit knapp zwei Quadratkilometern Wasseroberfläche und einem Stauinhalt von über 46 Millionen Kubikmetern sogar die Größte in ganz Niedersachsen. Schönste deshalb, weil sie so idyllisch gelegen und weit verzweigt ist, dass sie fast ein wenig an norwegische Fjorde erinnert. Denn das naturtiefblaue Wasser bildet einen wunderschönen Kontrast zum Dunkelgrün der Tannen. Und das Beste: Sowohl das Baden als auch das Boot fahren ist auf der Talsperre erlaubt. Es gibt sogar als einzige Talsperre im Harz einen Linienschiffverkehr. Von Anfang März bis Anfang Januar verkehren auf dem Stausee die Schiffe der MS AquaMarin. Eine Okersee-Rundfahrt dauert etwa eineinhalb Stunden und besteht aus fünf Streckenabschnitten. Überall können Besucher ein- und aussteigen und das Umland des Stausees erkunden.

    • © arnek, Pixabay

    Die Okertalsperre ist eine der schönsten Talsperren im Harz und mit knapp zwei Quadratkilometern Wasseroberfläche und einem Stauinhalt von über 46 Millionen Kubikmetern sogar die Größte in ganz Niedersachsen. Schönste deshalb, weil sie so idyllisch gelegen und weit verzweigt ist, dass sie fast ein wenig an norwegische Fjorde erinnert. Denn das naturtiefblaue Wasser bildet einen wunderschönen Kontrast zum Dunkelgrün der Tannen. Und das Beste: Sowohl das Baden als auch das Boot fahren ist auf der Talsperre erlaubt. Es gibt sogar als einzige Talsperre im Harz einen Linienschiffverkehr. Von Anfang März bis Anfang Januar verkehren auf dem Stausee die Schiffe der MS AquaMarin. Eine Okersee-Rundfahrt dauert etwa eineinhalb Stunden und besteht aus fünf Streckenabschnitten. Überall können Besucher ein- und aussteigen und das Umland des Stausees erkunden.


  • Sternwarte Sankt Andreasberg

    Touristenattraktionen
    • © Free-Photos, Pixabay

    Die Sehenswürdigkeit befindet sich in einem Waldgebiet und bietet eine fantastische Aussicht.

    Die Öffnungszeiten können saisonal variieren!

    • © Free-Photos, Pixabay

    Die Sehenswürdigkeit befindet sich in einem Waldgebiet und bietet eine fantastische Aussicht.

    Die Öffnungszeiten können saisonal variieren!


  • Monsterroller Wurmberg

    Touristenattraktionen

    Für die Rückkehr ins Tal ist der Monsterroller eine actionreiche Alternative. So heißen die überdimensionalen Tretroller, mit denen man die 4,5 km lange Abfahrt vom Wurmberg in Windeseile bewältigen kann. Den Roller plus Helm (Pflicht!) kann man sich in einer Blockhütte am Großparkplatz in unmittelbarer Nähe der Seilbahnstation leihen. Dort wird die Ausrüstung nach der Schussfahrt ins Tal auch wieder abgegeben.

    Für die Rückkehr ins Tal ist der Monsterroller eine actionreiche Alternative. So heißen die überdimensionalen Tretroller, mit denen man die 4,5 km lange Abfahrt vom Wurmberg in Windeseile bewältigen kann. Den Roller plus Helm (Pflicht!) kann man sich in einer Blockhütte am Großparkplatz in unmittelbarer Nähe der Seilbahnstation leihen. Dort wird die Ausrüstung nach der Schussfahrt ins Tal auch wieder abgegeben.


  • Heimat- und FIS-Skimuseum Braunlage

    Museen
    • © kasperfejring, Pixabay

    Die spannende Geschichte des Wintersports im Harz erfahren Besucher in dem von der Museumsgesellschaft Braunlage geführten Museum am Rande des Kurparks. Die Exponate sind so interessant und umfangreich, dass der Internationale Skiverband FIS (Fédération Internationale de Ski) es zum offiziellen FIS-Skimuseum erklärte. Desweiteren informiert das Museum über die Industrie- und Kirchengeschichte des Harzes. Das fachkundige Personal gibt gerne Auskunft und interessante Insider-Informationen zu allen ausgestellten Themenbereichen.

    • © kasperfejring, Pixabay

    Die spannende Geschichte des Wintersports im Harz erfahren Besucher in dem von der Museumsgesellschaft Braunlage geführten Museum am Rande des Kurparks. Die Exponate sind so interessant und umfangreich, dass der Internationale Skiverband FIS (Fédération Internationale de Ski) es zum offiziellen FIS-Skimuseum erklärte. Desweiteren informiert das Museum über die Industrie- und Kirchengeschichte des Harzes. Das fachkundige Personal gibt gerne Auskunft und interessante Insider-Informationen zu allen ausgestellten Themenbereichen.


  • Rehberger Graben

    Landschaftliche Highlights

    Der Rehberger Graben wurde 1699–1703 angelegt, um das Wasser der großen Moore für 88 Wasserräder in den Gruben zu nutzen. Heute produzieren sechs mit Grabenwasser angetriebene Kraftwerke 6,5 Mio. kW im Jahr. Der Weg im Norden von St. Andreasberg überwindet die 723 m hohe Jordanshöhe (mit geologischem Lehrpfad) und folgt dem überdeckten Graben hoch über dem Odertal. Beliebt ist die Gaststätte Rehberger Grabenhaus, bei der du abends Wildfütterungen erleben kannst. Am Goetheplatz erheben sich steile Hornsteinklippen. Hier fand Goethe 1777 den Beweis für die feurige Natur der Erde: Der glutheiße Granit im Erdinneren ließ die Tonschiefersedimente schmelzen und verwandelte sie in Hornstein. Eine gute Bademöglichkeit bietet sich nach 7km des Wanderns am Oderteich, dabei sind aber unbedingt die Schutzzonen des Nationalparks zu respektieren. Der Oderteich, erbaut 1714–21, ist die älteste Talsperre in Europa. Über seine 18 m hohe Staumauer führt heute die Harzhochstraße. Reizvoll ist der Weg durch das Odertal mit Besuch der Waldgaststätte Rinderstall. Am Westufer des Oderteichs verläuft ein 4 km langer Waldweg durchs Hochmoor nach Torfhaus, der seinem Namen „Märchenweg“ mit sagenhaften An- und Ausblicken alle Ehre macht. Am Ostufer beginnt der ca. dreistündige Aufstieg zum Brocken über Oderbrück.

    • 37444 Sankt Andreasberg

    Der Rehberger Graben wurde 1699–1703 angelegt, um das Wasser der großen Moore für 88 Wasserräder in den Gruben zu nutzen. Heute produzieren sechs mit Grabenwasser angetriebene Kraftwerke 6,5 Mio. kW im Jahr. Der Weg im Norden von St. Andreasberg überwindet die 723 m hohe Jordanshöhe (mit geologischem Lehrpfad) und folgt dem überdeckten Graben hoch über dem Odertal. Beliebt ist die Gaststätte Rehberger Grabenhaus, bei der du abends Wildfütterungen erleben kannst. Am Goetheplatz erheben sich steile Hornsteinklippen. Hier fand Goethe 1777 den Beweis für die feurige Natur der Erde: Der glutheiße Granit im Erdinneren ließ die Tonschiefersedimente schmelzen und verwandelte sie in Hornstein. Eine gute Bademöglichkeit bietet sich nach 7km des Wanderns am Oderteich, dabei sind aber unbedingt die Schutzzonen des Nationalparks zu respektieren. Der Oderteich, erbaut 1714–21, ist die älteste Talsperre in Europa. Über seine 18 m hohe Staumauer führt heute die Harzhochstraße. Reizvoll ist der Weg durch das Odertal mit Besuch der Waldgaststätte Rinderstall. Am Westufer des Oderteichs verläuft ein 4 km langer Waldweg durchs Hochmoor nach Torfhaus, der seinem Namen „Märchenweg“ mit sagenhaften An- und Ausblicken alle Ehre macht. Am Ostufer beginnt der ca. dreistündige Aufstieg zum Brocken über Oderbrück.

    • 37444 Sankt Andreasberg

  • Brocken

    Touristenattraktionen
    • © Marcus_Hofmann, Shutterstock

    Per Bahn geht es am bequemsten: Die historische Brockenbahn fährt mehrmals täglich auf den Brocken.

    • 38879 Wernigerode
    • © Marcus_Hofmann, Shutterstock

    Per Bahn geht es am bequemsten: Die historische Brockenbahn fährt mehrmals täglich auf den Brocken.

    • 38879 Wernigerode

  • Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus

    Museen
    • © Capri23auto, Pixabay

    In Torfhaus, direkt am Wanderweg Harzer Hexenstieg gelegen, befindet sich das Nationalpark-Besucherzentrum. Eine moderne Ausstellung zeigt, was in den weiten Wäldern des Nationalparks vor sich geht. Interaktive Installationen laden Besucher ein, sich aktiv mit der Tier- und Pflanzenwelt des Harzes auseinander zu setzen. Auf dem Außengelände informiert ein lehrreicher Erlebnispfad über die eindrucksvolle Dynamik des Fichtenwaldes und den "Urwald von morgen". Das barrierefreundliche Besucherzentrum ist zugleich eine nützliche Informationsstelle sowie zentraler Ausgangspunkt zahlreicher von der Nationalparkverwaltung angebotenen Exkursionen.

    • © Capri23auto, Pixabay

    In Torfhaus, direkt am Wanderweg Harzer Hexenstieg gelegen, befindet sich das Nationalpark-Besucherzentrum. Eine moderne Ausstellung zeigt, was in den weiten Wäldern des Nationalparks vor sich geht. Interaktive Installationen laden Besucher ein, sich aktiv mit der Tier- und Pflanzenwelt des Harzes auseinander zu setzen. Auf dem Außengelände informiert ein lehrreicher Erlebnispfad über die eindrucksvolle Dynamik des Fichtenwaldes und den "Urwald von morgen". Das barrierefreundliche Besucherzentrum ist zugleich eine nützliche Informationsstelle sowie zentraler Ausgangspunkt zahlreicher von der Nationalparkverwaltung angebotenen Exkursionen.


  • Auf dem Acker

    Landschaftliche Highlights

    Abstammend vom lateinischen Wort „Angger“, zu deutsch „Kamm“, ist der Acker der längste Höhenzug im Harz, auf dessen Kamm es sich herrlich Wandern lässt. Ganze 18 Kilometer zieht sich der Bergrücken von Stieglitzecke nach Osterode. Der fast teilweise schon alpine Wanderweg führt durch die karge, moorige Landschaft und bietet fantastische Ausblicke über das nördliche Harzvorland. Für das leibliche Wohl sorgt die Hanskühnenburg, eine typische Harzer Baude, die nach rund sieben Kilometern über die breite Ackerstraße oder den anspruchsvolleren Reitweg erreicht wird.

    • Auf dem Acker, 37447 Wieda

    Abstammend vom lateinischen Wort „Angger“, zu deutsch „Kamm“, ist der Acker der längste Höhenzug im Harz, auf dessen Kamm es sich herrlich Wandern lässt. Ganze 18 Kilometer zieht sich der Bergrücken von Stieglitzecke nach Osterode. Der fast teilweise schon alpine Wanderweg führt durch die karge, moorige Landschaft und bietet fantastische Ausblicke über das nördliche Harzvorland. Für das leibliche Wohl sorgt die Hanskühnenburg, eine typische Harzer Baude, die nach rund sieben Kilometern über die breite Ackerstraße oder den anspruchsvolleren Reitweg erreicht wird.

    • Auf dem Acker, 37447 Wieda

  • Nationalpark Harz

    Landschaftliche Highlights
    • © Kaz, Pixabay

    Der Nationalpark Harz ist mit knapp 250 Quadratkilometern Fläche einer der größten deutschen Waldnationalparks. Er umfasst rund ein Zehntel des gesamten Harzgebietes rund um den Brocken, von Herzberg im Süden bis Bad Harzburg und Ilsenburg im Norden. Ganze 97 Prozent der Nationalparkfläche sind dabei mit Wald bedeckt. Hier dominieren vor allem Fichten- und Buchenwälder. Anders als in anderen Mittelgebirgen kann der Besucher im Harz ganze sechs Vegetationszonen vom Tiefland bis zur Brockenkuppe erkunden. Als einziges deutsches Mittelgebirge besitzt der Harz nämlich eine klimatische, durch Kälte, Nässe und Sturm bedingte Waldgrenze, die bei 1.100 Metern liegt. Alleine deshalb ist ein Besuch des Brockens ein besonderes Erlebnis. Am besten erkundet man Wälder, bizarre Felsen, jahrtausendealte Moore und Flusstäler über ein 600 Kilometer langes Wanderwegenetz auf Schusters Rappen.

    • © Kaz, Pixabay

    Der Nationalpark Harz ist mit knapp 250 Quadratkilometern Fläche einer der größten deutschen Waldnationalparks. Er umfasst rund ein Zehntel des gesamten Harzgebietes rund um den Brocken, von Herzberg im Süden bis Bad Harzburg und Ilsenburg im Norden. Ganze 97 Prozent der Nationalparkfläche sind dabei mit Wald bedeckt. Hier dominieren vor allem Fichten- und Buchenwälder. Anders als in anderen Mittelgebirgen kann der Besucher im Harz ganze sechs Vegetationszonen vom Tiefland bis zur Brockenkuppe erkunden. Als einziges deutsches Mittelgebirge besitzt der Harz nämlich eine klimatische, durch Kälte, Nässe und Sturm bedingte Waldgrenze, die bei 1.100 Metern liegt. Alleine deshalb ist ein Besuch des Brockens ein besonderes Erlebnis. Am besten erkundet man Wälder, bizarre Felsen, jahrtausendealte Moore und Flusstäler über ein 600 Kilometer langes Wanderwegenetz auf Schusters Rappen.


  • Romkerhaller Wasserfall

    Landschaftliche Highlights

    Der rund 64 Meter hohe Romkerhaller Wasserfall ist der mit Abstand höchste Kunstwasserfall im Harz. Er liegt nahe der Okertalsperre direkt an der Bundesstraße 498 zwischen dem Goslarer Stadtteil Oker und dem Bergstädtchen Altenau. Im Jahr 1863 wurde er künstlich angelegt. Dabei wird das Wasser in einem großen Becken aufgefangen und fließt anschließend in die Oker. Von einer Aussichtsplattform am Wanderwegesrand kann der Wasserfall auch von oben bestaunt werden.

    Der rund 64 Meter hohe Romkerhaller Wasserfall ist der mit Abstand höchste Kunstwasserfall im Harz. Er liegt nahe der Okertalsperre direkt an der Bundesstraße 498 zwischen dem Goslarer Stadtteil Oker und dem Bergstädtchen Altenau. Im Jahr 1863 wurde er künstlich angelegt. Dabei wird das Wasser in einem großen Becken aufgefangen und fließt anschließend in die Oker. Von einer Aussichtsplattform am Wanderwegesrand kann der Wasserfall auch von oben bestaunt werden.


  • Sommerrodelbahn BocksBergBob

    Touristenattraktionen

    In dieser Sommerrodelbahn im Harz rauschen Besucher im Zweisitzer den Bocksberg hinab und werden am Ende auch gleich wieder auf den Gipfel hinauf gebracht.

    In dieser Sommerrodelbahn im Harz rauschen Besucher im Zweisitzer den Bocksberg hinab und werden am Ende auch gleich wieder auf den Gipfel hinauf gebracht.


  • Bergbaumuseum Lautenthals Glück

    Museen

    Das Bergwerkmuseum Lautenthals Glück ist nicht nur Bergwerk und Museum, sondern kann auch für Veranstaltungen gemietet werden. Es werden Gruben- und Erzschifffahrten angeboten: Denn das Bergwerk hat eine der ältesten noch mit dem Schiff befahrbaren Gruben in der Region.

    Das Bergwerkmuseum Lautenthals Glück ist nicht nur Bergwerk und Museum, sondern kann auch für Veranstaltungen gemietet werden. Es werden Gruben- und Erzschifffahrten angeboten: Denn das Bergwerk hat eine der ältesten noch mit dem Schiff befahrbaren Gruben in der Region.


  • Kurpark mit Berggarten

    Botanische Gärten & Parks
    • © MabelAmber

    Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts wurde im Osten der Stadt ein kleiner Gondelteich zum Ruderbootfahren und Eislaufen angelegt. Die Erweiterung zu einem Kurpark erfolgte in den Jahren 1928 bis 1931.Im Westen des Parks befindet sich das Kurgastzentrum mit der rund 1000 Menschen fassenden Konzerthalle. Mit Musikpavillion, einer künstlichen Grotte, dem schön-angelegten Berggarten, den alten Baumbeständen und vielen Sitzmöglichkeiten lädt der weitläufige Landschaftsgarten alle Generationen zum Verweilen ein.

    • Braunlage
    • © MabelAmber

    Bereits Anfang des 20.Jahrhunderts wurde im Osten der Stadt ein kleiner Gondelteich zum Ruderbootfahren und Eislaufen angelegt. Die Erweiterung zu einem Kurpark erfolgte in den Jahren 1928 bis 1931.Im Westen des Parks befindet sich das Kurgastzentrum mit der rund 1000 Menschen fassenden Konzerthalle. Mit Musikpavillion, einer künstlichen Grotte, dem schön-angelegten Berggarten, den alten Baumbeständen und vielen Sitzmöglichkeiten lädt der weitläufige Landschaftsgarten alle Generationen zum Verweilen ein.

    • Braunlage

  • Nationalpark-Informationsstelle Braunlage

    Museen

    Die Informationsstelle ist im Kurgastzentrum untergebracht. Hier werden die Aufgaben und Ziele eines Nationalparks anschaulich erläutert. Ein Miniaturwald macht Vorfreude auf eine Entdeckungstour vor Ort. Die Mitarbeiter der Tourist-Info unterstützen bei der Vorbereitung und geben hilfreiche Insider-Tipps für alle Unternehmungen in und rund um Braunlage. Mit Restaurant und Internet-Café.

    Die Informationsstelle ist im Kurgastzentrum untergebracht. Hier werden die Aufgaben und Ziele eines Nationalparks anschaulich erläutert. Ein Miniaturwald macht Vorfreude auf eine Entdeckungstour vor Ort. Die Mitarbeiter der Tourist-Info unterstützen bei der Vorbereitung und geben hilfreiche Insider-Tipps für alle Unternehmungen in und rund um Braunlage. Mit Restaurant und Internet-Café.