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Der Oberharz Must Sees

Landschaftliche Highlights
Architektonische Highlights
Touristenattraktionen
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Brocken
Landschaftliche Highlights © Less Horrible, Shutterstock
Insider-Tipp Sonnenaufgang auf dem Gipfel
Alle wollen auf den 1141 m hohen Brocken, der zu den meistbesuchten Mittelgebirgsgipfeln in Deutschland zählt. Selbst an den lausigsten Nebeltagen treibt es die Brockenstürmer nach oben. Patriotische Pflichten sind es wohl nicht mehr, wie im Kaiserreich, als die Untertanen ihn „Vater Brocken“ nannten und Heinrich Heine, den sie sonst nicht mochten, zitierten: „Der Brocken ist ein Deutscher.“ Man muss einfach oben gewesen sein, den Aufkleber „Ich war oben“ vor Ort erstanden haben, egal ob nach hartem Fußmarsch oder einer Fahrt mit der Brockenbahn. Vielleicht ist es einfach die lange Besuchspause, die den Brocken so attraktiv macht: Vom Mauerbau 1961 bis zum 3.Dezember 1989 war hier Sperrgebiet. An sehr klaren Tagen im Herbst und im Winter kann die Sicht über 100 km weit gehen. Doch an den weitaus meisten Tagen kannst du froh sein, wenn du auch nur die Brockenkuppe siehst. Das Klima hier oben ist rau, entspricht 1900 m Höhe in den Alpen. Die natürliche Baumgrenze liegt unter dem Gipfelplateau bei 1100 m, die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 2,9 Grad, es gibt 1600 mm Niederschlag. An 100 Tagen steckt der Gipfel ganztägig in den Wolken, an weiteren 200 Tagen herrscht zeitweise Nebel, ganz und gar frei ist er nur an 50– 60 Tagen im Jahr. Auch gehört er zu den windreichsten Standorten Deutschlands. Häufig erreicht der Sturm Orkanstärke. Im Januar 2015 wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 163 km/h gemessen und am 24.Nov. 1984 schier unfassbare 263 km/h. Im Winter sorgt der Wind für geradezu gigantische Schneeverwehungen. Nach langen Perioden ohne Neuschnee können die Wege extrem vereist sein. Denk zu allen Jahreszeiten an warme, windfeste Kleidung, und plane sorgfältig, wenn du diesen unwirtlichen Ort besuchen willst! Dafür bekommst du Natur pur: Am besten wanderst du in einer sternenklaren Nacht oder in der Morgendämmerung auf einem auch bei Dunkelheit unproblematischen Weg (Brockenstraße ab Schierke oder von Oderbrück zum Goetheweg) auf den Harzgipfel und begrüßt die hinter den Harzbergen aufgehende Sonne. Die Sicht ist wie überall in den Bergen ganz früh am Morgen am besten. Dann erkennst du auch, dass der Brocken kein einzeln stehender Berg ist, sondern mit seinen Nebengipfeln Kleiner Brocken (1019 m), Königsberg (1023 m) und Heinrichshöhe (1044 m) ein Gebirgsmassiv bildet. Hier, in einer der niederschlagsreichsten Regionen Deutschlands, entspringen Ilse, Bode, (Harzer) Oder und Ecker. Auf dem Gipfel ragt der Brockenturm in den Himmel. Er wurde 1937/38 als erster Fernsehturm der Welt 14 Stockwerke hoch gebaut. In ihm befinden sich neben technischen Einrichtungen der Flugsicherung Brockenhotel und -herberge, ein Café und die verglaste Aussichtsplattform. Im Erdgeschoss überrascht eine SBGaststätte mit Wandmalereien aus den 20er-Jahren. Daneben stehen der noch zu DDR-Zeiten errichtete, 126 m hohe Antennenmast und der Neubau der Telekom. Winzig klein duckt sich davor das Wolkenhäuschen, das 1736 als Unterstand für Wanderer errichtet wurde. Der berühmteste war Deutschlands Dichterfürst Goethe, der den Brocken 1777 erklomm.
- Brockenplateau, 38855 Wernigerode
- http://www.brocken-harz.de/
- +49 39455 50005
- brockenhaus@t-online.de
© Less Horrible, Shutterstock
Insider-Tipp Sonnenaufgang auf dem Gipfel
Alle wollen auf den 1141 m hohen Brocken, der zu den meistbesuchten Mittelgebirgsgipfeln in Deutschland zählt. Selbst an den lausigsten Nebeltagen treibt es die Brockenstürmer nach oben. Patriotische Pflichten sind es wohl nicht mehr, wie im Kaiserreich, als die Untertanen ihn „Vater Brocken“ nannten und Heinrich Heine, den sie sonst nicht mochten, zitierten: „Der Brocken ist ein Deutscher.“ Man muss einfach oben gewesen sein, den Aufkleber „Ich war oben“ vor Ort erstanden haben, egal ob nach hartem Fußmarsch oder einer Fahrt mit der Brockenbahn. Vielleicht ist es einfach die lange Besuchspause, die den Brocken so attraktiv macht: Vom Mauerbau 1961 bis zum 3.Dezember 1989 war hier Sperrgebiet. An sehr klaren Tagen im Herbst und im Winter kann die Sicht über 100 km weit gehen. Doch an den weitaus meisten Tagen kannst du froh sein, wenn du auch nur die Brockenkuppe siehst. Das Klima hier oben ist rau, entspricht 1900 m Höhe in den Alpen. Die natürliche Baumgrenze liegt unter dem Gipfelplateau bei 1100 m, die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 2,9 Grad, es gibt 1600 mm Niederschlag. An 100 Tagen steckt der Gipfel ganztägig in den Wolken, an weiteren 200 Tagen herrscht zeitweise Nebel, ganz und gar frei ist er nur an 50– 60 Tagen im Jahr. Auch gehört er zu den windreichsten Standorten Deutschlands. Häufig erreicht der Sturm Orkanstärke. Im Januar 2015 wurden Windgeschwindigkeiten bis zu 163 km/h gemessen und am 24.Nov. 1984 schier unfassbare 263 km/h. Im Winter sorgt der Wind für geradezu gigantische Schneeverwehungen. Nach langen Perioden ohne Neuschnee können die Wege extrem vereist sein. Denk zu allen Jahreszeiten an warme, windfeste Kleidung, und plane sorgfältig, wenn du diesen unwirtlichen Ort besuchen willst! Dafür bekommst du Natur pur: Am besten wanderst du in einer sternenklaren Nacht oder in der Morgendämmerung auf einem auch bei Dunkelheit unproblematischen Weg (Brockenstraße ab Schierke oder von Oderbrück zum Goetheweg) auf den Harzgipfel und begrüßt die hinter den Harzbergen aufgehende Sonne. Die Sicht ist wie überall in den Bergen ganz früh am Morgen am besten. Dann erkennst du auch, dass der Brocken kein einzeln stehender Berg ist, sondern mit seinen Nebengipfeln Kleiner Brocken (1019 m), Königsberg (1023 m) und Heinrichshöhe (1044 m) ein Gebirgsmassiv bildet. Hier, in einer der niederschlagsreichsten Regionen Deutschlands, entspringen Ilse, Bode, (Harzer) Oder und Ecker. Auf dem Gipfel ragt der Brockenturm in den Himmel. Er wurde 1937/38 als erster Fernsehturm der Welt 14 Stockwerke hoch gebaut. In ihm befinden sich neben technischen Einrichtungen der Flugsicherung Brockenhotel und -herberge, ein Café und die verglaste Aussichtsplattform. Im Erdgeschoss überrascht eine SBGaststätte mit Wandmalereien aus den 20er-Jahren. Daneben stehen der noch zu DDR-Zeiten errichtete, 126 m hohe Antennenmast und der Neubau der Telekom. Winzig klein duckt sich davor das Wolkenhäuschen, das 1736 als Unterstand für Wanderer errichtet wurde. Der berühmteste war Deutschlands Dichterfürst Goethe, der den Brocken 1777 erklomm.
- Brockenplateau, 38855 Wernigerode
- http://www.brocken-harz.de/
- +49 39455 50005
- brockenhaus@t-online.de
Marktkirche zum heiligen Geist
Architektonische HighlightsDie 1639-42 errichtete Marktkirche ist mit 2200 Sitzplätzen Deutschlands größte Holzkirche.
- An der Marktkirche 3, 38678 Clausthal-Zellerfeld
- +49 5323 7005
Die 1639-42 errichtete Marktkirche ist mit 2200 Sitzplätzen Deutschlands größte Holzkirche.
- An der Marktkirche 3, 38678 Clausthal-Zellerfeld
- +49 5323 7005
Steinharz
Landschaftliche HighlightsAm Nord- und Osthang des Brockens ragen zahlreiche Klippen empor wie Türme und Bastionen. Sie sind harte Gesteinskerne aus Granit oder Hornstein, die stehen blieben, als das umgebende weichere Gestein verwitterte und zu kleineren Blöcken oder Sand zerfiel. Über dem Bahnhof von Schierke ragen die Feuersteinklippen empor, dort wo der Glashüttenweg, einer der klassischen Brockenaufstiege, zum Ahrensklint und zum Mönchsstein führt. Weiter geht es zu den Brockenkindern und der Kapelle, eindruckvollen Granitklippen auf dem Renneckenberg. Am Nordhang über der Steinernen Renne thront der Ottofelsen. Auf einige Klippen führen Eisenstiege und -leitern. Sie erreichen Höhen von 10 bis 20 m und bieten tolle Aussichten.
- Schierke
Am Nord- und Osthang des Brockens ragen zahlreiche Klippen empor wie Türme und Bastionen. Sie sind harte Gesteinskerne aus Granit oder Hornstein, die stehen blieben, als das umgebende weichere Gestein verwitterte und zu kleineren Blöcken oder Sand zerfiel. Über dem Bahnhof von Schierke ragen die Feuersteinklippen empor, dort wo der Glashüttenweg, einer der klassischen Brockenaufstiege, zum Ahrensklint und zum Mönchsstein führt. Weiter geht es zu den Brockenkindern und der Kapelle, eindruckvollen Granitklippen auf dem Renneckenberg. Am Nordhang über der Steinernen Renne thront der Ottofelsen. Auf einige Klippen führen Eisenstiege und -leitern. Sie erreichen Höhen von 10 bis 20 m und bieten tolle Aussichten.
- Schierke
Bocksberg
Landschaftliche HighlightsDer Bocksberg ist mit seinen rund 727 Metern Höhe der Hausberg des Goslarer Stadtteils Hahnenklee. Das Gebiet rund um den Berg bietet heute zahlreiche Attraktionen. Bereits seit 1971 bringt die Bocksbergseilbahn Besucher auf den Gipfel hinauf. Oben angekommen lässt sich nicht nur von dem hölzernen Aussichtsturm die schöne Aussicht genießen. Mountainbiker nutzen die ausgewiesenen Downhillstrecken, Familien können auf der Sommerrodelbahn "BocksBergBob" ins Tal sausen. Im Winter saust man dagegen auf Schlitten oder mit den Skiern auf mehreren Skipisten den Berg herunter – natürlich nur, wenn ausreichend Schnee liegt.
- 38644 Goslar Hahnenklee
- http://www.erlebnisbocksberg.de/
- +49 5325 2576
- info@erlebnisbocksberg.de
Der Bocksberg ist mit seinen rund 727 Metern Höhe der Hausberg des Goslarer Stadtteils Hahnenklee. Das Gebiet rund um den Berg bietet heute zahlreiche Attraktionen. Bereits seit 1971 bringt die Bocksbergseilbahn Besucher auf den Gipfel hinauf. Oben angekommen lässt sich nicht nur von dem hölzernen Aussichtsturm die schöne Aussicht genießen. Mountainbiker nutzen die ausgewiesenen Downhillstrecken, Familien können auf der Sommerrodelbahn "BocksBergBob" ins Tal sausen. Im Winter saust man dagegen auf Schlitten oder mit den Skiern auf mehreren Skipisten den Berg herunter – natürlich nur, wenn ausreichend Schnee liegt.
- 38644 Goslar Hahnenklee
- http://www.erlebnisbocksberg.de/
- +49 5325 2576
- info@erlebnisbocksberg.de
Harzquerbahn
TouristenattraktionenDie Harzquerbahn erreicht zwischen Sorge und Benneckenstein ihren höchsten Punkt. An der Eisfelder Talmühle, 15 km östlich von Hohegeiß, kannst du in die Selketalbahn umsteigen. Hier beginnen einige Wanderwege durch die Laubwälder und sanften Täler des Südharzes, die gemächlich ansteigend z. B. nach Benneckenstein zurückführen.
- Harzquerbahn, 38877 Benneckenstein (Harz)
Die Harzquerbahn erreicht zwischen Sorge und Benneckenstein ihren höchsten Punkt. An der Eisfelder Talmühle, 15 km östlich von Hohegeiß, kannst du in die Selketalbahn umsteigen. Hier beginnen einige Wanderwege durch die Laubwälder und sanften Täler des Südharzes, die gemächlich ansteigend z. B. nach Benneckenstein zurückführen.
- Harzquerbahn, 38877 Benneckenstein (Harz)