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Der Norden Usedoms Must Sees





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Historisch-Technisches Museum
MuseenDie Ausstellung im ehemaligen Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt dokumentiert die Arbeit der Peenemünder Raketenforscher, die verheerenden Folgen der neuen Waffen sowie deren Weiterentwicklung bei Militär und Raumfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Ambivalenz der Nutzung modernster Technologie wird in Peenemünde deutlich wie kaum an einem anderen Ort. Sie bildet gemeinsam mit der Geschichte des Orts den Schwerpunkt der Ausstellung. Im Freigelände steht in Originalgröße von 14 m ein Modell der V 2.Ausgestellt sind auch Jagdflugzeuge und Hubschrauber der NVA sowie (am Hafen) das in der Sowjetunion gebaute 56 m lange Raketenschiff "Tarantul". Das Museum ist heute auch eine internationale Begegnungs- und Kulturstätte. Der große Maschinensaal beeindruckt als Aufführungsort im Rahmen des Usedomer Musikfestivals.
- Im Kraftwerk, 17449 Peenemünde
- http://www.museum-peenemuende.de/
- +49 38371 5050
- htm@peenemuende.de
Die Ausstellung im ehemaligen Kraftwerk der Heeresversuchsanstalt dokumentiert die Arbeit der Peenemünder Raketenforscher, die verheerenden Folgen der neuen Waffen sowie deren Weiterentwicklung bei Militär und Raumfahrt nach dem Zweiten Weltkrieg. Die Ambivalenz der Nutzung modernster Technologie wird in Peenemünde deutlich wie kaum an einem anderen Ort. Sie bildet gemeinsam mit der Geschichte des Orts den Schwerpunkt der Ausstellung. Im Freigelände steht in Originalgröße von 14 m ein Modell der V 2.Ausgestellt sind auch Jagdflugzeuge und Hubschrauber der NVA sowie (am Hafen) das in der Sowjetunion gebaute 56 m lange Raketenschiff "Tarantul". Das Museum ist heute auch eine internationale Begegnungs- und Kulturstätte. Der große Maschinensaal beeindruckt als Aufführungsort im Rahmen des Usedomer Musikfestivals.
- Im Kraftwerk, 17449 Peenemünde
- http://www.museum-peenemuende.de/
- +49 38371 5050
- htm@peenemuende.de
Atelier Otto Niemeyer-Holstein
KunstgalerienWo sich Ostsee und Achterwasser fast berühren, ließ sich der Maler Otto Niemeyer-Holstein nieder und baute ab 1933 sein skurriles Zuhause um einen ausrangierten S-Bahn-Wagen herum. Nach dem Tod des Altmeisters der norddeutschen Landschaftsmalerei 1984 blieb "Lüttenort", so taufte es der Künstler, seinem Wunsch entsprechend unverändert erhalten.
- Lüttenort 1, 17459 Koserow
- http://atelier-otto-niemeyer-holstein.de/
- +49 38375 20213
- atelier-onh@t-online.de
Wo sich Ostsee und Achterwasser fast berühren, ließ sich der Maler Otto Niemeyer-Holstein nieder und baute ab 1933 sein skurriles Zuhause um einen ausrangierten S-Bahn-Wagen herum. Nach dem Tod des Altmeisters der norddeutschen Landschaftsmalerei 1984 blieb "Lüttenort", so taufte es der Künstler, seinem Wunsch entsprechend unverändert erhalten.
- Lüttenort 1, 17459 Koserow
- http://atelier-otto-niemeyer-holstein.de/
- +49 38375 20213
- atelier-onh@t-online.de
Schmetterlingsfarm
Zoologische GärtenTropische Schmetterlinge tummeln sich inmitten exotischer Pflanzen. Im Insektenmuseum ist auch der Attacus atlas atlas zu sehen, mit einer Spannweite von 28 cm einer der größten Schmetterlinge der Erde.
- Wiesenweg 5, 17449 Trassenheide
- http://www.schmetterlingsfarm.de/
- +49 38371 28218
- info@schmetterlingsfarm.de
Tropische Schmetterlinge tummeln sich inmitten exotischer Pflanzen. Im Insektenmuseum ist auch der Attacus atlas atlas zu sehen, mit einer Spannweite von 28 cm einer der größten Schmetterlinge der Erde.
- Wiesenweg 5, 17449 Trassenheide
- http://www.schmetterlingsfarm.de/
- +49 38371 28218
- info@schmetterlingsfarm.de
Gnitz
Landschaftliche Highlights © Phil Butz, Shutterstock
Der Gnitz teilt das Achterwasser von der Krumminer Wiek im Westen und gehört zu den schönsten Küstenlandschaften. Ruhe und Beschaulichkeit hält er bereit. Bis zum späten Mittelalter war er eine Insel. Der Große Strumminsee im Westen, heute fast verlandet, blieb von dem Wasserarm erhalten, der einst Usedom und den Gnitz trennte. Den Eichholz genannten Wald im Eingangsbereich der Halbinsel scheint besonders das Schwarzwild zu lieben, v.a. im Frühjahr und im Sommer sind von der Landstraße aus oft Bachen zu beobachten, die mit ihren Frischlingen durchs Unterholz trotten. Dort, wo das Eichholz aufhört - so sagen die Einheimischen-, beginnt der Gnitz. An einigen Stellen rotieren Pumpen Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr, um Erdöl zu fördern. Wackelmänner werden sie genannt. In den 60er Jahren hatte man das schwarze Gold entdeckt, bis zu 220.000 t sollen fast 30 "Wackelmänner" seinerzeit pro Jahr gefördert haben, heute sind noch sieben Pumpen aktiv. Sie holen lediglich etwas mehr als 4000 t aus rund 2000 m Tiefe, die in der Raffinerie in Schwedt/Oder weiterverarbeitet werden. Unter knorrigen Eichen versteckt sich das einzige Großsteingrab Usedoms. Staunend stehen die Menschen unserer Tage vor diesem Zeugen alter Kulturgeschichte und rätseln, wie ihre Vorfahren vor 4000 Jahren mit primitiven Mitteln die gewaltigen Findlingsblöcke bewegt und bearbeitet haben könnten. Lange Zeit war man davon überzeugt, dass nur Riesen (Hünen) das bewerkstelligen konnten, was zur volkstümlichen Bezeichnung Hünengräber führte. Etwa um 1911 sprengte man die mächtigen Deckenplatten und verwendete die Steine für das Fundament des Netzelkower Pfarrhauses.
- 17440 Lütow
© Phil Butz, Shutterstock
Der Gnitz teilt das Achterwasser von der Krumminer Wiek im Westen und gehört zu den schönsten Küstenlandschaften. Ruhe und Beschaulichkeit hält er bereit. Bis zum späten Mittelalter war er eine Insel. Der Große Strumminsee im Westen, heute fast verlandet, blieb von dem Wasserarm erhalten, der einst Usedom und den Gnitz trennte. Den Eichholz genannten Wald im Eingangsbereich der Halbinsel scheint besonders das Schwarzwild zu lieben, v.a. im Frühjahr und im Sommer sind von der Landstraße aus oft Bachen zu beobachten, die mit ihren Frischlingen durchs Unterholz trotten. Dort, wo das Eichholz aufhört - so sagen die Einheimischen-, beginnt der Gnitz. An einigen Stellen rotieren Pumpen Tag und Nacht, 365 Tage im Jahr, um Erdöl zu fördern. Wackelmänner werden sie genannt. In den 60er Jahren hatte man das schwarze Gold entdeckt, bis zu 220.000 t sollen fast 30 "Wackelmänner" seinerzeit pro Jahr gefördert haben, heute sind noch sieben Pumpen aktiv. Sie holen lediglich etwas mehr als 4000 t aus rund 2000 m Tiefe, die in der Raffinerie in Schwedt/Oder weiterverarbeitet werden. Unter knorrigen Eichen versteckt sich das einzige Großsteingrab Usedoms. Staunend stehen die Menschen unserer Tage vor diesem Zeugen alter Kulturgeschichte und rätseln, wie ihre Vorfahren vor 4000 Jahren mit primitiven Mitteln die gewaltigen Findlingsblöcke bewegt und bearbeitet haben könnten. Lange Zeit war man davon überzeugt, dass nur Riesen (Hünen) das bewerkstelligen konnten, was zur volkstümlichen Bezeichnung Hünengräber führte. Etwa um 1911 sprengte man die mächtigen Deckenplatten und verwendete die Steine für das Fundament des Netzelkower Pfarrhauses.
- 17440 Lütow
Weißer Berg
Landschaftliche Highlights © Foundry, Pixabay
Von der höchsten Erhebung, dem 32 m hohen Weißen Berg, hat man einen weiten Blick auf die Krumminer Wiek und den Peenestrom.
- Weißer Berg, 17440 Lütow
© Foundry, Pixabay
Von der höchsten Erhebung, dem 32 m hohen Weißen Berg, hat man einen weiten Blick auf die Krumminer Wiek und den Peenestrom.
- Weißer Berg, 17440 Lütow
Südspitze Gnitz
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Nahezu unberührte Natur gibt es an der Südspitze des Gnitz zu sehen. Vom naturbelassenen Weg auf dem Hang bieten sich Bilder, die Naturfreunde entzücken: Wald, Feuchtwiesen, Wassertümpel, das Achterwasser und der Peenestrom mit dem Blick bis zur Kirchturmspitze von Lassan. In der sandigen Steilküste nisten Uferschwalben, beim Näherkommen entdeckt man Säulenwacholder, Berberitze und immer wieder Brombeeren. Schwäne und Hasen leben in dem Naturschutzgebiet ungestört. Zur Laichzeit im Frühjahr wird der Gnitz zur Konzertbühne für Hunderte von Moorfroschmännchen. Auch Fischotter und Ringelnatter fühlen sich hier wohl und scharenweise gibt es Möwen. Nicht von ungefähr bekam die Schwemmsandebene am Südzipfel des Gnitz den Namen Möwenort. Von der höchsten Erhebung, dem 32 m hohen Weißen Berg, hat man einen weiten Blick auf die Krumminer Wiek und den Peenestrom. Mit etwas Glück, kreist über dem Wasser ein Fischadler, aber auch Seeadler lassen sich regelmäßig blicken.
- 17440 Lütow
© Glow Images
Nahezu unberührte Natur gibt es an der Südspitze des Gnitz zu sehen. Vom naturbelassenen Weg auf dem Hang bieten sich Bilder, die Naturfreunde entzücken: Wald, Feuchtwiesen, Wassertümpel, das Achterwasser und der Peenestrom mit dem Blick bis zur Kirchturmspitze von Lassan. In der sandigen Steilküste nisten Uferschwalben, beim Näherkommen entdeckt man Säulenwacholder, Berberitze und immer wieder Brombeeren. Schwäne und Hasen leben in dem Naturschutzgebiet ungestört. Zur Laichzeit im Frühjahr wird der Gnitz zur Konzertbühne für Hunderte von Moorfroschmännchen. Auch Fischotter und Ringelnatter fühlen sich hier wohl und scharenweise gibt es Möwen. Nicht von ungefähr bekam die Schwemmsandebene am Südzipfel des Gnitz den Namen Möwenort. Von der höchsten Erhebung, dem 32 m hohen Weißen Berg, hat man einen weiten Blick auf die Krumminer Wiek und den Peenestrom. Mit etwas Glück, kreist über dem Wasser ein Fischadler, aber auch Seeadler lassen sich regelmäßig blicken.
- 17440 Lütow
Peenemünde
Geographical © neufal54, Pixabay
In Peenemünde ließ Hitler seine Heeresversuchsanstalt errichten, das seinerzeit modernste und größte Hightechzentrum Europas. Von Hitlers Raketenschmiede ist nicht mehr viel zu sehen. Die Sowjetarmee hat nach 1945 den größten Teil der Anlagen gesprengt. Dem Dynamit trotzten lediglich die Mauern des Sauerstoffwerks, das heute noch als Ruine in den Himmel ragt. Von Peenemünde aus kann zu Ausflügen auf oder an der Peene aufbrechen und mit etwas Glück Eisvogel oder Adler beobachten.
- 17449 Peenemünde
- http://www.peenemuende.info/
© neufal54, Pixabay
In Peenemünde ließ Hitler seine Heeresversuchsanstalt errichten, das seinerzeit modernste und größte Hightechzentrum Europas. Von Hitlers Raketenschmiede ist nicht mehr viel zu sehen. Die Sowjetarmee hat nach 1945 den größten Teil der Anlagen gesprengt. Dem Dynamit trotzten lediglich die Mauern des Sauerstoffwerks, das heute noch als Ruine in den Himmel ragt. Von Peenemünde aus kann zu Ausflügen auf oder an der Peene aufbrechen und mit etwas Glück Eisvogel oder Adler beobachten.
- 17449 Peenemünde
- http://www.peenemuende.info/
Zinnowitz
Geographical © stylefoto24, Shutterstock
Zinnowitz, das größte Seebad im nordwestlichen Teil der Insel, ist von Laub- und Kiefernwald umgeben. Die Strandpromenade mit viel Grün, weißem Musikpavillon und Rosenrondell gehört zu den besonders schönen auf Usedom. Auf ihr und der 315 m langen Seebrücke wird mit Vorliebe promeniert. Der Badetourismus begann in Zinnowitz Ende des 19.Jhs. Das Warmbad wurde 1892 erbaut. Der Glienberg schützt Zinnowitz vor den rauen Nord- und Ostwinden. Der bis zu 40 m breite Sandstrand verläuft flach ins Meer und ist ideal für Kinder. Jenseits der B 111 liegt der alte Ortsteil mit dem ältesten Haus (Mitte 18.Jh.). Dort, am Achterwasser, befindet sich auch der modern ausgebaute Wasserwanderrastplatz.
- 17454 Zinnowitz
- http://www.zinnowitz.de/
- info@kv-zinnowitz.de
© stylefoto24, Shutterstock
Zinnowitz, das größte Seebad im nordwestlichen Teil der Insel, ist von Laub- und Kiefernwald umgeben. Die Strandpromenade mit viel Grün, weißem Musikpavillon und Rosenrondell gehört zu den besonders schönen auf Usedom. Auf ihr und der 315 m langen Seebrücke wird mit Vorliebe promeniert. Der Badetourismus begann in Zinnowitz Ende des 19.Jhs. Das Warmbad wurde 1892 erbaut. Der Glienberg schützt Zinnowitz vor den rauen Nord- und Ostwinden. Der bis zu 40 m breite Sandstrand verläuft flach ins Meer und ist ideal für Kinder. Jenseits der B 111 liegt der alte Ortsteil mit dem ältesten Haus (Mitte 18.Jh.). Dort, am Achterwasser, befindet sich auch der modern ausgebaute Wasserwanderrastplatz.
- 17454 Zinnowitz
- http://www.zinnowitz.de/
- info@kv-zinnowitz.de
Usedomer Musikfestival
EventsJedes Jahr steht die Musik eines anderen Ostsee-Anrainerlands im Fokus. Veranstaltet werden Kammerkonzerte, Jazz, Liederabende und große Sinfoniekonzerte.
- Klenzestraße 9, 17424 Heringsdorf
- http://www.usedomer-musikfestival.de/
- +49 38378 34647
Jedes Jahr steht die Musik eines anderen Ostsee-Anrainerlands im Fokus. Veranstaltet werden Kammerkonzerte, Jazz, Liederabende und große Sinfoniekonzerte.
- Klenzestraße 9, 17424 Heringsdorf
- http://www.usedomer-musikfestival.de/
- +49 38378 34647