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Reiseführer
Delfi

MARCO POLO Reiseführer

Griechenland Festland

17.95 €

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Delphi ist heute nur ein belangloses Dorf (2400 Ew.), das vom Tourismus lebt. Das war in der Antike ganz anders. Damals galt es als Mittelpunkt der Welt.

In tollster Landschaft erstreckt sich hier über einen recht steilen Hang eins der bedeutendsten Heiligtümer des Altertums. Es war Apoll, dem Gott der Schönheit und des Lichts, geweiht. Theater, Stadion und Tempel sind in schönster Umgebung zwischen dem fast 2500 m hohen Parnass-Gebirge und dem Korinthischen Golf eingebettet; das Museum von Delphi ist eins der bedeutendsten im ganzen Land.

Grundlage für Ruhm und Reichtum Delphis war sein Orakel. Durch den Mund der Pythia – einer in Trance stehenden älteren Frau als Medium – sprach Gott Apoll zu den Menschen, die von ihm Rat und Weissagung erbaten. Oft waren die Orakelsprüche geheimnisvoll und zweideutig, sodass das Orakel immer Recht behielt und damit seinen Ruhm noch steigerte. Es war wie ein Rätsel, bei dem man um die Ecke denken musste. Ein berühmtes Beispiel dafür ist der sagenhaft reiche lydische König Krösos. Er kam, um zu hören, ob er den von ihm geplanten Krieg gegen die Perser gewinnen könne. Wenn er den Grenzfluss Halys überschreite, werde er ein großes Reich zerstören, war die Auskunft des Orakels. Er wagte den Krieg, verlor – und zerstörte damit sein eigenes großes Reich.

Nach Delphi kamen nicht nur Privatleute mit ihren Alltagssorgen, sondern vor allem auch offizielle Gesandtschaften aus den vielen griechischen Stadtstaaten und sogar aus Ländern der Barbaren. Rund ums Orakel entwickelte sich eine eigene Infrastruktur. Anfangs war es nur an einem Tag im Jahr zu konsultieren, später einmal monatlich und in klassischer Zeit, wegen der großen Nachfrage, sogar täglich – bis auf drei Monate im Winter, in denen Apoll als abwesend galt und die Herrschaft über Delphi an Dionysos, den Gott des Theaters, des Weins und der ekstatischen Feste abtrat. Zeitweise arbeiteten drei Frauen gleichzeitig als Pythia.

Die Pilger und Gesandtschaften opferten Apoll Tiere oder brachten ihm sehr wertvolle Geschenke dar; an die Stadt zahlten sie Gebühren. Priestern und Beamten erwiesen sie so manche Gunst, um in der Reihe der Wartenden schneller vorzurücken. Die Delphier waren reich, und im Heiligtum häuften sich die Schätze des Apoll in den Schatzhäusern, die viele griechische Städte speziell für ihre offiziellen Weihegeschenke und für des Gottes Anteil an ihrer Kriegsbeute errichtet hatten. Überall im Heiligtum waren Apoll dargebrachte Statuen und Skulpturen aus edlem Marmor, wertvoller Bronze und kostbaren Metallen aufgestellt.

Alle vier Jahre fanden zudem im August die Pythischen Spiele statt, bei denen Künstler und Athleten aus der ganzen griechischen Welt im Theater, im Stadion und im Hippodrom in ehrenvollen Wettstreit traten. Mit dem endgültigen Sieg des Christentums 381 verstummte das delphische Orakel, das über 1700 Jahre lang die Geschicke der antiken Welt mit beeinflusst hatte.

Delfi Sehenswertes & Restaurants

Delphi
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  • Delphi

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    In tollster Landschaft erstreckt sich hier über einen recht steilen Hang eins der bedeutendsten Heiligtümer des Altertums. Es war Apoll, dem Gott der Schönheit und des Lichts, geweiht. Theater, Stadion und Tempel sind in schönste Landschaft zwischen dem fast 2500 m hohen Parnass- Gebirge und dem Korinthischen Golf eingebettet; das Museum von Delphi ist eins der bedeutendsten im ganzen Land. Grundlage für Ruhm und Reichtum Delphis war sein Orakel.

    • Delphi
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    In tollster Landschaft erstreckt sich hier über einen recht steilen Hang eins der bedeutendsten Heiligtümer des Altertums. Es war Apoll, dem Gott der Schönheit und des Lichts, geweiht. Theater, Stadion und Tempel sind in schönste Landschaft zwischen dem fast 2500 m hohen Parnass- Gebirge und dem Korinthischen Golf eingebettet; das Museum von Delphi ist eins der bedeutendsten im ganzen Land. Grundlage für Ruhm und Reichtum Delphis war sein Orakel.

    • Delphi

  • EPIKOUROS Taverna Restaurant

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    • regional

    Philosoph Epikur war ein antiker Genießer. Ihm fühlen sich die Wirte verpflichtet. Auf der Karte stehen u. a. der Rinderschmorbraten sofríto von der Insel Korfu und Békri Mezé, eine Art herzhaftes Gulasch. Im Winter gibt es auch Wildschweinbraten.

    Philosoph Epikur war ein antiker Genießer. Ihm fühlen sich die Wirte verpflichtet. Auf der Karte stehen u. a. der Rinderschmorbraten sofríto von der Insel Korfu und Békri Mezé, eine Art herzhaftes Gulasch. Im Winter gibt es auch Wildschweinbraten.


  • Taverna Vakhos

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    • international

    Tolle Sicht ins Tal, gutes Essen, moderate Preise – was will man mehr. Die Auswahl an kleinen Vorspeisen ist besonders groß, macht zumindest Vegetarier allein schon satt.

    Tolle Sicht ins Tal, gutes Essen, moderate Preise – was will man mehr. Die Auswahl an kleinen Vorspeisen ist besonders groß, macht zumindest Vegetarier allein schon satt.


  • Archäologisches Museum Delphi

    Museen
    • © S-F, Shutterstock

    Das moderne Museum von Delphi lohnt unbedingt den Besuch. Gut erhaltene Friese zeigen, wie reich die Außenseiten der Schatzhäuser geschmückt waren. Einige der Statuen wie zum Beispiel die Sphinx der Naxier oder die beiden archaischen Jünglingsgestalten Kleobis und Biton musst du dir im Heiligtum unter freiem Himmel aufgestellt vorstellen. Beachtung verdienen zahlreiche Kleinfunde aus Bronze. Der berühmte Nabel der Welt, der marmorne Omphalos, stammt vom Apollon-Tempel. Er markierte dort den Mittelpunkt der Welt. Nicht schlecht staunen wirst du über die gut erhaltenen Überreste der lebensgroßen Statue eines Stiers aus getriebenen Silberblechen aus dem 6.Jh. v. Chr. Die bekanntesten Schätze des Museums sind jedoch die bronzene Statue des Wagenlenkers (5.Jh. v. Chr.), die archaische Sphinx der Naxier und die römische Marmorstatue des Antinoos (2.Jh.).

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    Das moderne Museum von Delphi lohnt unbedingt den Besuch. Gut erhaltene Friese zeigen, wie reich die Außenseiten der Schatzhäuser geschmückt waren. Einige der Statuen wie zum Beispiel die Sphinx der Naxier oder die beiden archaischen Jünglingsgestalten Kleobis und Biton musst du dir im Heiligtum unter freiem Himmel aufgestellt vorstellen. Beachtung verdienen zahlreiche Kleinfunde aus Bronze. Der berühmte Nabel der Welt, der marmorne Omphalos, stammt vom Apollon-Tempel. Er markierte dort den Mittelpunkt der Welt. Nicht schlecht staunen wirst du über die gut erhaltenen Überreste der lebensgroßen Statue eines Stiers aus getriebenen Silberblechen aus dem 6.Jh. v. Chr. Die bekanntesten Schätze des Museums sind jedoch die bronzene Statue des Wagenlenkers (5.Jh. v. Chr.), die archaische Sphinx der Naxier und die römische Marmorstatue des Antinoos (2.Jh.).


  • Mr.Rose Cocktail Bar

    Bars

    Die Besichtigungen setzen die meisten Urlauber schachmatt, für Nightlife fehlen die Kräfte. Im Amigos treffen sich die Unentwegten zu Cocktails und guter Musik, ein paar Mal im Jahr auch live gespielt.

    Die Besichtigungen setzen die meisten Urlauber schachmatt, für Nightlife fehlen die Kräfte. Im Amigos treffen sich die Unentwegten zu Cocktails und guter Musik, ein paar Mal im Jahr auch live gespielt.



MARCO POLO Reiseführer
Griechenland Festland

Buch, 16. Auflage · 17.95 €

Entspannen zwischen antiken Tempeln mit dem MARCO POLO Reiseführer Griechenland Bei einem Urlaub in Griechenland ist für jeden etwas dabei: Sonnenanbeter chillen an weißen Traumstränden, Kulturfans erkunden über 2000 Jahre alte Tempelanlagen, Naturgenießer wandern durch dichte Wälder und atemberaubende Bergkulissen. Abends kommen sie dann alle wieder zusammen – bei einem guten Glas Oúzo und Sirtáki-Klängen.

Lass dich vom Lebensgefühl der Griechen anstecken und erlebe mit MARCO POLO einen Urlaub ganz nach deinem Geschmack! In deinem Reiseführer findest du Wissenswertes über Land und Leute, Empfehlungen für Übernachtungen und Restaurants und viele Tipps, die deine Reise einzigartig machen.

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