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    Architektonische Highlights

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  • Tschogha Zanbil

    Architektonische Highlights
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Den Turm zu Babel kennt man aus der Bibel. Auch vom Bautypus der Zikkurat, wie sie im Alten Mesopotamien als Kultstätten zu Ehren lokaler Gottheiten zuhauf in der Gegend rumstanden, hat man vielleicht schon gehört. Aber dass die als Original am besten erhaltene solche Stufenpyramide auf iranischem Boden steht? Mehr als 3200 Jahre hat der künstliche Berg aus Lehmziegeln, 125 km nördlich von Ahvaz, auf dem Buckel. Er war der Mittelpunkt einer elamischen Tempelstadt namens Dur Untash und wurde 1979 schon Irans erste Unesco-Welterbestätte. Umwandere die 105 mal 105 m große Struktur, bestaune die gemauerten Opfertische zu deinen Füßen und die auf manchen Ziegeln eingeritzten Keilschriftzeichen. Vergiss ja nicht Hut, Sonnencreme oder Schirm! Die Sonne des Tieflands brennt unerbittlich auf das baumlose Areal herunter, in dem es so gut wie keine Infrastruktur, nicht einmal einen Getränkestand gibt.

    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Den Turm zu Babel kennt man aus der Bibel. Auch vom Bautypus der Zikkurat, wie sie im Alten Mesopotamien als Kultstätten zu Ehren lokaler Gottheiten zuhauf in der Gegend rumstanden, hat man vielleicht schon gehört. Aber dass die als Original am besten erhaltene solche Stufenpyramide auf iranischem Boden steht? Mehr als 3200 Jahre hat der künstliche Berg aus Lehmziegeln, 125 km nördlich von Ahvaz, auf dem Buckel. Er war der Mittelpunkt einer elamischen Tempelstadt namens Dur Untash und wurde 1979 schon Irans erste Unesco-Welterbestätte. Umwandere die 105 mal 105 m große Struktur, bestaune die gemauerten Opfertische zu deinen Füßen und die auf manchen Ziegeln eingeritzten Keilschriftzeichen. Vergiss ja nicht Hut, Sonnencreme oder Schirm! Die Sonne des Tieflands brennt unerbittlich auf das baumlose Areal herunter, in dem es so gut wie keine Infrastruktur, nicht einmal einen Getränkestand gibt.


  • Schuschtar

    Geographical
    • © Morteza Safataj, Shutterstock

    Na, da sprudelt und gischtet es aber gewaltig: und das schon seit gut 1700 Jahren. Damals meißelten römische Kriegsgefangene der Sassaniden in dieser uralten Stadt am Katarakt des Flusses Karun ein kompliziertes System von Bewässerungstunneln, Kanälen (Qanaten) und Staubecken in den Uferfels. Auch einen grandiosen Zwitter aus Wehr und Bogenbrücke, genannt Band-e qaisar, „Damm des Cäsar“, bauten sie. Später kamen reihenweise Wassermühlen hinzu. Das Gesamtkunstwerk der genialen Ingenieure blieb bis heute weitgehend erhalten. Es ist Unesco-Welterbe und, kein Wunder, eine Pflichtstation auf jeder Sightseeingtour durch das Tiefland.

    • Schuschtar
    • © Morteza Safataj, Shutterstock

    Na, da sprudelt und gischtet es aber gewaltig: und das schon seit gut 1700 Jahren. Damals meißelten römische Kriegsgefangene der Sassaniden in dieser uralten Stadt am Katarakt des Flusses Karun ein kompliziertes System von Bewässerungstunneln, Kanälen (Qanaten) und Staubecken in den Uferfels. Auch einen grandiosen Zwitter aus Wehr und Bogenbrücke, genannt Band-e qaisar, „Damm des Cäsar“, bauten sie. Später kamen reihenweise Wassermühlen hinzu. Das Gesamtkunstwerk der genialen Ingenieure blieb bis heute weitgehend erhalten. Es ist Unesco-Welterbe und, kein Wunder, eine Pflichtstation auf jeder Sightseeingtour durch das Tiefland.

    • Schuschtar

  • Schush

    Geographical
    • © Poliorketes, Shutterstock

    Dieser Superlativ ist nur schwer zu toppen. Geschätzte 6000 Jahre schon besitzt der 130 km nördlich gelegene Ort städtischen Charakter. Zwei Dutzend Siedlungsschichten haben Archäologen ergraben, die tiefstgelegene aus der Jungsteinzeit. Als Sitz der Könige von Elam war er bereits im späten 3.Jt. eine Metropole und im altpersischen Weltreich eine der Residenzstädte. Von all dem Glanz ist auf der Siedlungsterrasse, die sich fahlbraun und kahl über die ganzjährig sattgrüne Flussebene erhebt, kaum noch was zu sehen. Susa ist mehr Mythos als Realität. Aber gerade wegen der Aura einen Besuch wert. Auch weil neben den spärlichen Resten, Grundmauern, Fragmenten von Säulen und Dekor, ein beachtliches Museum und in einem Videoraum gleich daneben, ein Dokufilm in 3D von der Geschichte und einstigen Größe erzählen. Beste Besichtigungszeit ist kurz vor Sonnenuntergang.

    • Schush
    • © Poliorketes, Shutterstock

    Dieser Superlativ ist nur schwer zu toppen. Geschätzte 6000 Jahre schon besitzt der 130 km nördlich gelegene Ort städtischen Charakter. Zwei Dutzend Siedlungsschichten haben Archäologen ergraben, die tiefstgelegene aus der Jungsteinzeit. Als Sitz der Könige von Elam war er bereits im späten 3.Jt. eine Metropole und im altpersischen Weltreich eine der Residenzstädte. Von all dem Glanz ist auf der Siedlungsterrasse, die sich fahlbraun und kahl über die ganzjährig sattgrüne Flussebene erhebt, kaum noch was zu sehen. Susa ist mehr Mythos als Realität. Aber gerade wegen der Aura einen Besuch wert. Auch weil neben den spärlichen Resten, Grundmauern, Fragmenten von Säulen und Dekor, ein beachtliches Museum und in einem Videoraum gleich daneben, ein Dokufilm in 3D von der Geschichte und einstigen Größe erzählen. Beste Besichtigungszeit ist kurz vor Sonnenuntergang.

    • Schush

  • Eisenbahnfahrt

    Touristenattraktionen

    Echte Weltenbummler unter den Eisenbahnfreaks nicken wissend und mit glänzenden Augen, wenn die Rede auf sie kommt. Doch die meisten kennen sie leider nicht – die Strecke zwischen Dorud und Andimeshk in der Provinz Khuzestan.

    • Khuzestan

    Echte Weltenbummler unter den Eisenbahnfreaks nicken wissend und mit glänzenden Augen, wenn die Rede auf sie kommt. Doch die meisten kennen sie leider nicht – die Strecke zwischen Dorud und Andimeshk in der Provinz Khuzestan.

    • Khuzestan

  • Ahwas

    Geographical

    Schönheitswettbewerb gewinnt die Hauptstadt der Provinz Khuzestan (1,1 Mio. Ew.) keinen. Auch ihre Vergangenheit ist kurz und blass.

    Schönheitswettbewerb gewinnt die Hauptstadt der Provinz Khuzestan (1,1 Mio. Ew.) keinen. Auch ihre Vergangenheit ist kurz und blass.