Bulgarien Top Sehenswürdigkeiten

Etara
Museen
Gabrovo
Etara
Rilski manastir
Architektonische Highlights
Rila
Rilski manastir
Kap Kaliakra
Landschaftliche Highlights
Balgarevo
Kap Kaliakra
Madara
Touristenattraktionen
Madara
Madara
Vitoscha
Landschaftliche Highlights
Jarlovo
Vitoscha
Roman Baths
Touristenattraktionen
Varna
Rimski termi
Felskirchen von Iwanowo
Architektonische Highlights
Ivanovo
Jailata
Touristenattraktionen
Kamen Brjag
Antična grobnica (Spätantikes Kuppelmausoleum)
Touristenattraktionen
Pomorie
Poda
Landschaftliche Highlights
Burgas
Bojanskata Tsarkva
Architektonische Highlights
Bojana
Bojanskata Tsarkva
Tombul Dzhamija
Architektonische Highlights
Shumen
Arheologicheski Muzej
Museen
Varna
Plovdiv National Archaeological Museum
Museen
Plovdiv
Bachkovski Manastir
Architektonische Highlights
Bachkovo
Bachkovski Manastir
Sv. Aleksandar Nevski
Architektonische Highlights
Sofia
Sv. Aleksandar Nevski
Naturpark Rusenski Lom
Landschaftliche Highlights
Ivanovo
Naroden Park Ropotamo
Landschaftliche Highlights
Sozopol
Naroden Park Ropotamo
Kloster Aladscha
Architektonische Highlights
Varna Center
Manastir Arat Teke (Kloster Arat Teke)
Architektonische Highlights
Obročište
Balchik Palace
Architektonische Highlights
Balchik
Bird Bay (Taukliman)
Landschaftliche Highlights
Varna
Sieben Rila-Seen
Landschaftliche Highlights
Panichishte
Trigradsko zjdrelo
Landschaftliche Highlights
Yagodina
Asens Festung (Assenovgrad)
Architektonische Highlights
Asenovgrad
Asenova Krepost
Sokolski Manastir
Architektonische Highlights
Boycheta
Sokolski Manastir Uspenie Bogoroditschno
Kordopulovata Kaschta
Architektonische Highlights
Melnik
Kordopulovata Kaschta
Zarkwa Roschdectwo Christowo
Architektonische Highlights
Arbanasi
Zarkwa Roschdectwo Christowo
Evksinograd
Architektonische Highlights
Varna
Peschtera Magura
Landschaftliche Highlights
Rabischa

    Museen

    Architektonische Highlights

    Museen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen


  • Etara

    Museen
    • Etara© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Südlich von Veliko Tarnovo hinter Gabrovo öffnet sich in einem Waldstück das originellste und malerischste Freilichtmuseum Bulgariens. In originalgetreuen Kopien alter Werkstätten werden traditionelle Handwerke demonstriert. Durch die Gassen schlendernd können Besucher den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Ob in der Messerschmiede, der Walkmühle, der Holzfräserei oder der Litzenweberei - Werkzeuge, Einrichtungen, Mechanismen und Tätigkeiten sind hier fast genau in der Form zu sehen, wie sie in der Zeit der Nationalen Wiedergeburt in dieser Gegend vorherrschend waren. Es werden auch Kurse für Hobbyhandwerker angeboten. Alte bulgarische Bräuche mit Musik und Tanz werden zu Ostern, Weihnachten und an den wichtigsten bulgarischen Namenstagen zelebriert. Die hier gefertigten Teile kann man auch kaufen - es gibt gute Qualität zu moderaten Preisen. Das Museumsdorf wurde von einem Privatmann gegründet, 1963 wurde es zum staatlichen Freilichtmuseum.

    • Etara© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Südlich von Veliko Tarnovo hinter Gabrovo öffnet sich in einem Waldstück das originellste und malerischste Freilichtmuseum Bulgariens. In originalgetreuen Kopien alter Werkstätten werden traditionelle Handwerke demonstriert. Durch die Gassen schlendernd können Besucher den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Ob in der Messerschmiede, der Walkmühle, der Holzfräserei oder der Litzenweberei - Werkzeuge, Einrichtungen, Mechanismen und Tätigkeiten sind hier fast genau in der Form zu sehen, wie sie in der Zeit der Nationalen Wiedergeburt in dieser Gegend vorherrschend waren. Es werden auch Kurse für Hobbyhandwerker angeboten. Alte bulgarische Bräuche mit Musik und Tanz werden zu Ostern, Weihnachten und an den wichtigsten bulgarischen Namenstagen zelebriert. Die hier gefertigten Teile kann man auch kaufen - es gibt gute Qualität zu moderaten Preisen. Das Museumsdorf wurde von einem Privatmann gegründet, 1963 wurde es zum staatlichen Freilichtmuseum.


  • Rilski manastir

    Architektonische Highlights
    • Rilski manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.

    • Rilski manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.


  • Kap Kaliakra

    Landschaftliche Highlights
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze

    Die Felsen ragen bis zu 70 m hoch aus dem Meer, es bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Sonnenuntergang. Schon den Thrakern diente das Kap der Verteidigung, Überreste von Festungsmauern wurden freigelegt und teilweise etwas unbeholfen wieder errichtet. Das Denkmal der toten Mädchen symbolisiert den Freitod der Jungfrauen, die den Osmanen als Gegenleistung für die Verschonung der Festung ausgeliefert werden sollten. Auf dem Weg zum Kap zwischen Kavarna und Kaliakra befindet sich das Dorf Balgarevo, in dem Angehörige der Gagausen leben. Diese Minderheit spricht türkisch, ist ethnisch aber den Bulgaren zuzurechnen. 300 m davor führt eine Straße zum Dalboka, einem einfach ausgestatteten Restaurant mit einmaliger Küche: Muscheln gefüllt mit Reis, Käse oder Äpfeln, Muschelsalate und Suppen. Gleich gegenüber der gleichnamigen Muschelfarm.

    • Balgarevo
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze

    Die Felsen ragen bis zu 70 m hoch aus dem Meer, es bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Sonnenuntergang. Schon den Thrakern diente das Kap der Verteidigung, Überreste von Festungsmauern wurden freigelegt und teilweise etwas unbeholfen wieder errichtet. Das Denkmal der toten Mädchen symbolisiert den Freitod der Jungfrauen, die den Osmanen als Gegenleistung für die Verschonung der Festung ausgeliefert werden sollten. Auf dem Weg zum Kap zwischen Kavarna und Kaliakra befindet sich das Dorf Balgarevo, in dem Angehörige der Gagausen leben. Diese Minderheit spricht türkisch, ist ethnisch aber den Bulgaren zuzurechnen. 300 m davor führt eine Straße zum Dalboka, einem einfach ausgestatteten Restaurant mit einmaliger Küche: Muscheln gefüllt mit Reis, Käse oder Äpfeln, Muschelsalate und Suppen. Gleich gegenüber der gleichnamigen Muschelfarm.

    • Balgarevo

  • Madara

    Touristenattraktionen
    • Madara© MAIRDUMONT

    Das berühmte Monumentalrelief aus dem 8.Jh. zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen bulgarischer Kulturgeschichte. Es befindet sich an einer rund 100 m hohen Klippe unterhalb der alten Festung Madara, östlich von Shumen. In der Felswand wurde auf einer Höhe von 23 m ein Reiter gemeißelt, der seine Lanze in einen liegenden Löwen gestoßen hat, daneben ein Hund. Die Inschriften sind die ältesten bekannten Quellen mit dem Wort "Bulgarien".

    • Madara© MAIRDUMONT

    Das berühmte Monumentalrelief aus dem 8.Jh. zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen bulgarischer Kulturgeschichte. Es befindet sich an einer rund 100 m hohen Klippe unterhalb der alten Festung Madara, östlich von Shumen. In der Felswand wurde auf einer Höhe von 23 m ein Reiter gemeißelt, der seine Lanze in einen liegenden Löwen gestoßen hat, daneben ein Hund. Die Inschriften sind die ältesten bekannten Quellen mit dem Wort "Bulgarien".


  • Vitoscha

    Landschaftliche Highlights
    • Vitoscha© Glow Images

    Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.

    • Vitoscha© Glow Images

    Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.


  • Roman Baths

    Touristenattraktionen
    • Rimski termi© Glow Images

    Varna gehörte im 2.und 3.Jh. zum Römischen Reich. Das milde Klima und die heilenden Mineralquellen zogen wohlhabende Römer an. Die Überreste der 10.000 m2 großen Badeanstalt im Südosten der Stadt gewähren einen Einblick in die römische Badekultur. Etwa drei Viertel des Areals nehmen Thermalbäder ein. Freigelegt wurden Reste des Kanalsystems, der Wasserbecken sowie von zahlreichen Räumen und Hallen, von denen einige imposante Höhen erreichen.

    • Rimski termi© Glow Images

    Varna gehörte im 2.und 3.Jh. zum Römischen Reich. Das milde Klima und die heilenden Mineralquellen zogen wohlhabende Römer an. Die Überreste der 10.000 m2 großen Badeanstalt im Südosten der Stadt gewähren einen Einblick in die römische Badekultur. Etwa drei Viertel des Areals nehmen Thermalbäder ein. Freigelegt wurden Reste des Kanalsystems, der Wasserbecken sowie von zahlreichen Räumen und Hallen, von denen einige imposante Höhen erreichen.


  • Felskirchen von Iwanowo

    Architektonische Highlights

    Die südlich von Ruse gelegenen Felsen in etwa 32 m Höhe über dem Rusenski Lom beherbergen einige der wenigen erhaltenen Denkmäler der mittelalterlichen bulgarischen Kunst: unter Unesco-Schutz stehende Wandmalereien im Höhlenkloster aus der Tarnovo-Schule. Einsiedler ließen sich im 12.Jh. hier nieder und begannen mit dem Aufbau eines Klosterkomplexes in den Felsenschluchten, dessen bekanntester Teil, eine "Die Kirche" genannte Höhle, vermutlich 1331 bis 1371 entstand.

    Die südlich von Ruse gelegenen Felsen in etwa 32 m Höhe über dem Rusenski Lom beherbergen einige der wenigen erhaltenen Denkmäler der mittelalterlichen bulgarischen Kunst: unter Unesco-Schutz stehende Wandmalereien im Höhlenkloster aus der Tarnovo-Schule. Einsiedler ließen sich im 12.Jh. hier nieder und begannen mit dem Aufbau eines Klosterkomplexes in den Felsenschluchten, dessen bekanntester Teil, eine "Die Kirche" genannte Höhle, vermutlich 1331 bis 1371 entstand.


  • Jailata

    Touristenattraktionen
    • © ivoboss, Shutterstock

    Archäologische Ausgrabungsstätte mit 4000 Jahre alten thrakischen Gräbern, Opferaltar und Resten einer Festung aus der frühbyzantinischen Zeit (5.Jh.). Die Höhlen an der Steilküste waren in der Antike bewohnt. Die Reste der Höhlenstadt sind nur an wenigen Stellen schwer zugänglich.

    • © ivoboss, Shutterstock

    Archäologische Ausgrabungsstätte mit 4000 Jahre alten thrakischen Gräbern, Opferaltar und Resten einer Festung aus der frühbyzantinischen Zeit (5.Jh.). Die Höhlen an der Steilküste waren in der Antike bewohnt. Die Reste der Höhlenstadt sind nur an wenigen Stellen schwer zugänglich.


  • Antična grobnica (Spätantikes Kuppelmausoleum)

    Touristenattraktionen

    An der Schnellstraße nach Slănčev brjag gegenüber dem Campingplatz Evropa, liegt das einmalige antike Kuppelgrabmal Kuhata Mogila – mitten in einem Versuchsgarten der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. „Hohler Hügel“ bedeutet sein bulgarischer Name und beschreibt damit treffend die außergewöhnliche Anlage des Grabmals, das im 2.oder 3.Jh. vermutlich für eine thrakische Herrscherfamilie gebaut wurde. Eine mächtige Säule in der Mitte trägt die Grabkuppel – wie ein Riesenpilz seine Kappe. Das auf der Balkanhalbinsel einzigartige Mausoleum beherbergt die Urnen einer reichen Familiendynastie aus dem alten Anhialo, heute Pomorie.

    An der Schnellstraße nach Slănčev brjag gegenüber dem Campingplatz Evropa, liegt das einmalige antike Kuppelgrabmal Kuhata Mogila – mitten in einem Versuchsgarten der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. „Hohler Hügel“ bedeutet sein bulgarischer Name und beschreibt damit treffend die außergewöhnliche Anlage des Grabmals, das im 2.oder 3.Jh. vermutlich für eine thrakische Herrscherfamilie gebaut wurde. Eine mächtige Säule in der Mitte trägt die Grabkuppel – wie ein Riesenpilz seine Kappe. Das auf der Balkanhalbinsel einzigartige Mausoleum beherbergt die Urnen einer reichen Familiendynastie aus dem alten Anhialo, heute Pomorie.


  • Poda

    Landschaftliche Highlights
    • © MaD_MaxXx, Shutterstock

    Entlang der Bulgarischen Schwarzmeerküste verläuft die Via Pontica, eine der wichtigsten Zugvögelrouten der Welt. Millionen Vögel nehmen jedes Jahr diese „Straße“, um vom Norden Europas in den Süden zu gelangen. Auf ihrem Weg in die Winterquartiere haben sie ihre festen Raststätten an der Schwarzmeerküste. Eine der wichtigsten liegt im Süden der Stadt und lässt sich gut mit Fahrrad oder Bus im Naturreservat Čengene-Skele erreichen. Dieses Feuchtbiotop bietet den Tieren ideale Rastbedingungen. Der Verein zum Schutz der wilden Vogelarten hat in dem Reservat das Besucherzentrum Poda eingerichtet. Dort kann man entweder von einer Aussichtsplattform herab oder gut verborgen im Schilfdickicht die ornithologische Vielfalt an der Küste hautnah erleben: Nacht- und Purpurreiher, Flussseeschwalben, Rothalstaucher, Stelzenläufer, Wespenbussarde, Grauschnäpper, Kormorane oder die seltenen Krauskopfpelikane.

    • © MaD_MaxXx, Shutterstock

    Entlang der Bulgarischen Schwarzmeerküste verläuft die Via Pontica, eine der wichtigsten Zugvögelrouten der Welt. Millionen Vögel nehmen jedes Jahr diese „Straße“, um vom Norden Europas in den Süden zu gelangen. Auf ihrem Weg in die Winterquartiere haben sie ihre festen Raststätten an der Schwarzmeerküste. Eine der wichtigsten liegt im Süden der Stadt und lässt sich gut mit Fahrrad oder Bus im Naturreservat Čengene-Skele erreichen. Dieses Feuchtbiotop bietet den Tieren ideale Rastbedingungen. Der Verein zum Schutz der wilden Vogelarten hat in dem Reservat das Besucherzentrum Poda eingerichtet. Dort kann man entweder von einer Aussichtsplattform herab oder gut verborgen im Schilfdickicht die ornithologische Vielfalt an der Küste hautnah erleben: Nacht- und Purpurreiher, Flussseeschwalben, Rothalstaucher, Stelzenläufer, Wespenbussarde, Grauschnäpper, Kormorane oder die seltenen Krauskopfpelikane.


  • Bojanskata Tsarkva

    Architektonische Highlights
    • Bojanskata Tsarkva© Glow Images

    Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.

    • Bojanskata Tsarkva© Glow Images

    Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.


  • Tombul Dzhamija

    Architektonische Highlights
    • © AlexKosev, Thinkstock

    Die größte erhaltene Moschee aus der osmanischen Zeit wurde 1744 von Sherif Halil Pascha errichtet. In den Bau wurden Säulen aus der Burg der ersten bulgarischen Zaren in Pliska einbezogen. Den Hof der Koranschule dominiert ein Brunnenhaus. Während der sozialistischen Ära Museum, ist die Moschee heute wieder Gebetshaus. Vom Uhrenturm, dessen Glocke seit 1740 ohne Unterbrechung zu jeder vollen Stunde schlägt, hat man einen schönen Blick.

    • © AlexKosev, Thinkstock

    Die größte erhaltene Moschee aus der osmanischen Zeit wurde 1744 von Sherif Halil Pascha errichtet. In den Bau wurden Säulen aus der Burg der ersten bulgarischen Zaren in Pliska einbezogen. Den Hof der Koranschule dominiert ein Brunnenhaus. Während der sozialistischen Ära Museum, ist die Moschee heute wieder Gebetshaus. Vom Uhrenturm, dessen Glocke seit 1740 ohne Unterbrechung zu jeder vollen Stunde schlägt, hat man einen schönen Blick.


  • Arheologicheski Muzej

    Museen
    • © trabantos, Shutterstock

    Die Prunkstücke der Kollektion (50.000 Exponate aus der vorgeschichtlichen Zeit bis zum Mittelalter) sind die Funde aus einer Grabstätte der Kupferzeit (5000-4000 v.Chr.). Mehr als ein Drittel der freigelegten Grabstätten aus jener Zeit enthielt kein Skelett, sondern nur symbolische Grabbeigaben: viel Schmuck, Gegenstände aus purem Gold, zylinderförmige Perlen, aber auch Werkzeuge und Gefäße. Der Schmuck gehört zu den ältesten Goldschmiedefunden überhaupt. Im Museum ist auch eine Ausstellung bulgarischer Ikonen aus dem 16.-19.Jh. zu besichtigen.

    • © trabantos, Shutterstock

    Die Prunkstücke der Kollektion (50.000 Exponate aus der vorgeschichtlichen Zeit bis zum Mittelalter) sind die Funde aus einer Grabstätte der Kupferzeit (5000-4000 v.Chr.). Mehr als ein Drittel der freigelegten Grabstätten aus jener Zeit enthielt kein Skelett, sondern nur symbolische Grabbeigaben: viel Schmuck, Gegenstände aus purem Gold, zylinderförmige Perlen, aber auch Werkzeuge und Gefäße. Der Schmuck gehört zu den ältesten Goldschmiedefunden überhaupt. Im Museum ist auch eine Ausstellung bulgarischer Ikonen aus dem 16.-19.Jh. zu besichtigen.


  • Plovdiv National Archaeological Museum

    Museen

    Der bedeutendste Schatz des archäologischen Museums ist der Goldfund aus Panagjurishte. Er besteht aus neun Gefäßen und wiegt insgesamt 6 kg. Andere wertvolle Exponate stammen aus der Antike, aus der thrakischen und der römischen Zeit. Sehenswert sind v.a. die Grabstätten aus der Bronzezeit aus der Region um Plovdiv, der Bronzehelm aus Brestovica aus der thrakischen Zeit sowie die byzantinischen Goldmünzen aus dem 12.Jh.

    Der bedeutendste Schatz des archäologischen Museums ist der Goldfund aus Panagjurishte. Er besteht aus neun Gefäßen und wiegt insgesamt 6 kg. Andere wertvolle Exponate stammen aus der Antike, aus der thrakischen und der römischen Zeit. Sehenswert sind v.a. die Grabstätten aus der Bronzezeit aus der Region um Plovdiv, der Bronzehelm aus Brestovica aus der thrakischen Zeit sowie die byzantinischen Goldmünzen aus dem 12.Jh.


  • Bachkovski Manastir

    Architektonische Highlights
    • Bachkovski Manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die mitten in der Bergwelt der Rhodopen gelegene Anlage ist nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster Bulgariens. Sie steht auch wegen ihrer Bedeutung für Architektur, Kunst und geistiges Leben des Landes auf Platz zwei. Gegründet wurde das Kloster 1083 von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani, die für die Gemeinschaft vom byzantinischen Kaiser einen autonomen Status erwirkten. Vom 12.bis 14.Jh. wechselten bulgarische und byzantinische Besitzverhältnisse einander ab, bevor Mitte des 14.Jhs. der bulgarische Zar Ivan Aleksandar seine Macht über die Rhodopen festigte. Das älteste Gebäude der Anlage ist das "Beinhaus", eine Kirchengruft, die bereits zu Gründungszeiten des Klosters angelegt wurde. Der Rest geht im Wesentlichen auf den Wiederaufbau im 17.Jh. zurück. 1604 wurde die Hauptkirche Sv. Bogorodica als Kreuzkuppelkirche errichtet. Die bedeutendsten Wandmalereien befinden sich in der Nikolaikirche im Südhof der Anlage.

    • Bachkovski Manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die mitten in der Bergwelt der Rhodopen gelegene Anlage ist nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster Bulgariens. Sie steht auch wegen ihrer Bedeutung für Architektur, Kunst und geistiges Leben des Landes auf Platz zwei. Gegründet wurde das Kloster 1083 von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani, die für die Gemeinschaft vom byzantinischen Kaiser einen autonomen Status erwirkten. Vom 12.bis 14.Jh. wechselten bulgarische und byzantinische Besitzverhältnisse einander ab, bevor Mitte des 14.Jhs. der bulgarische Zar Ivan Aleksandar seine Macht über die Rhodopen festigte. Das älteste Gebäude der Anlage ist das "Beinhaus", eine Kirchengruft, die bereits zu Gründungszeiten des Klosters angelegt wurde. Der Rest geht im Wesentlichen auf den Wiederaufbau im 17.Jh. zurück. 1604 wurde die Hauptkirche Sv. Bogorodica als Kreuzkuppelkirche errichtet. Die bedeutendsten Wandmalereien befinden sich in der Nikolaikirche im Südhof der Anlage.


  • Sv. Aleksandar Nevski

    Architektonische Highlights
    • Sv. Aleksandar Nevski© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.

    • Sv. Aleksandar Nevski© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.


  • Naturpark Rusenski Lom

    Landschaftliche Highlights
    • © trabantos, Shutterstock

    Im Canyon des Flusses Rusenski Lom, 20 km südöstlich, sind 174 Vogelarten heimisch. Auf Wanderungen kann man auch viel anderem Tiervolk begegnen, etwa Fledermäusen, Füchsen, Wölfen und Rotwild. Die Parkdirektion in Ruse bietet Führungen an zu Fauna und Flora, aber auch zu kulturhistorischen Denkmälern. Schöne Ziele, den Park auf eigene Faust mit dem Mountainbike zu erkunden, sind die Festung Cherven und die Felskirchen von Ivanovo. Im Tal trifft man im Höhlenkloster Sv. Dimitar Basarbovski noch praktizierende Mönche an. Bei der alten Mühle im Dorf Cherven kann man Boote mieten. Einige der Hotels und Pensionen im Naturpark wie das Milkova Guest House in Koshov stellen Gästen Boote und Fahrräder auch kostenlos zur Verfügung.

    • © trabantos, Shutterstock

    Im Canyon des Flusses Rusenski Lom, 20 km südöstlich, sind 174 Vogelarten heimisch. Auf Wanderungen kann man auch viel anderem Tiervolk begegnen, etwa Fledermäusen, Füchsen, Wölfen und Rotwild. Die Parkdirektion in Ruse bietet Führungen an zu Fauna und Flora, aber auch zu kulturhistorischen Denkmälern. Schöne Ziele, den Park auf eigene Faust mit dem Mountainbike zu erkunden, sind die Festung Cherven und die Felskirchen von Ivanovo. Im Tal trifft man im Höhlenkloster Sv. Dimitar Basarbovski noch praktizierende Mönche an. Bei der alten Mühle im Dorf Cherven kann man Boote mieten. Einige der Hotels und Pensionen im Naturpark wie das Milkova Guest House in Koshov stellen Gästen Boote und Fahrräder auch kostenlos zur Verfügung.


  • Naroden Park Ropotamo

    Landschaftliche Highlights
    • Naroden Park Ropotamo© Glow Images

    Südlich von Sozopol, in einem sumpfigen Waldgebiet, sollte man unbedingt einen Zwischenstopp für eine kleine Schiffsrundfahrt einlegen. Das Naturreservat (Naroden Park) Ropotamo, einst das exklusive Jagdgebiet von KP-Führer Schivkov, ist heute zumindest im Hochsommer ein fast tropisch anmutendes Pflanzen- und Tierparadies. Sobald sich zehn Interessenten gefunden haben, legen die Ausflugsschiffe ab.

    • Sozopol
    • Naroden Park Ropotamo© Glow Images

    Südlich von Sozopol, in einem sumpfigen Waldgebiet, sollte man unbedingt einen Zwischenstopp für eine kleine Schiffsrundfahrt einlegen. Das Naturreservat (Naroden Park) Ropotamo, einst das exklusive Jagdgebiet von KP-Führer Schivkov, ist heute zumindest im Hochsommer ein fast tropisch anmutendes Pflanzen- und Tierparadies. Sobald sich zehn Interessenten gefunden haben, legen die Ausflugsschiffe ab.

    • Sozopol

  • Kloster Aladscha

    Architektonische Highlights
    • © Jaroslav Moravcik, Shutterstock

    Das Höhlenkloster stammt aus dem 13.oder 14.Jh. In den Kalksteinfelsen sind zwei Stockwerke ausgehöhlt, die durch eine Treppe verbunden waren. Die Kalksteinfelsen bieten einen schönen Anblick, außerdem hat man einen reizvollen Ausblick auf das Schwarze Meer. Oberhalb des Goldstrands kann man einen Spaziergang durch die Wälder machen. Hier gibt es Holzbänke und kleine Wasserquellen.

    • © Jaroslav Moravcik, Shutterstock

    Das Höhlenkloster stammt aus dem 13.oder 14.Jh. In den Kalksteinfelsen sind zwei Stockwerke ausgehöhlt, die durch eine Treppe verbunden waren. Die Kalksteinfelsen bieten einen schönen Anblick, außerdem hat man einen reizvollen Ausblick auf das Schwarze Meer. Oberhalb des Goldstrands kann man einen Spaziergang durch die Wälder machen. Hier gibt es Holzbänke und kleine Wasserquellen.


  • Manastir Arat Teke (Kloster Arat Teke)

    Architektonische Highlights
    • © RoseGarden, Shutterstock

    In einem schönen Park am Ortseingang des Dorfes Obročište liegen die Reste des mohammedanischen Klosters Arat Teke (arabisch: Ak Sakkali Baba). Es bestand aus einem Mausoleum des moslemischen Heiligen Ak Sakkali Baba (Der weißbärtige Vater) und einem Imaret – einem Haus, in dem Wandermönche auf dem Weg nach Mekka kostenlose Unterkunft und Bewirtung fanden. Das im 14.Jh. errichtete Mausoleum ist bis heute erhalten und zeigt, wie sich Menschen damals gegen Naturgewalten zu schützen wussten. Bleirohre im Inneren der Ziegelsteine gaben Halt bei Erdbe- ben. Die Decke ist mit Figuren und stilisierten Pflanzenornamenten verziert. In der Mitte des Turms liegt das Grab Ak Sakkali Babas. Der verräucherte Küchenschornstein der Herberge, in der einst bis zu 200 Derwische beköstigt wurden, ist noch zu sehen. Auch für Christen hat das Grab Bedeutung. Bulgaren sehen in ihm die letzte Ruhestätte des heiligen Atanas, Beschützer der Haustiere. Dankbare Gläubige bedecken den Sarkophag mit Blumen. Wer seine Hand in die obere Öffnung steckt, darf sich etwas wünschen und sollte dreimal im Kreis gehen, damit der Wunsch in Erfüllung geht. Auf dem Gelände werden klassische Konzerte gegeben.

    • © RoseGarden, Shutterstock

    In einem schönen Park am Ortseingang des Dorfes Obročište liegen die Reste des mohammedanischen Klosters Arat Teke (arabisch: Ak Sakkali Baba). Es bestand aus einem Mausoleum des moslemischen Heiligen Ak Sakkali Baba (Der weißbärtige Vater) und einem Imaret – einem Haus, in dem Wandermönche auf dem Weg nach Mekka kostenlose Unterkunft und Bewirtung fanden. Das im 14.Jh. errichtete Mausoleum ist bis heute erhalten und zeigt, wie sich Menschen damals gegen Naturgewalten zu schützen wussten. Bleirohre im Inneren der Ziegelsteine gaben Halt bei Erdbe- ben. Die Decke ist mit Figuren und stilisierten Pflanzenornamenten verziert. In der Mitte des Turms liegt das Grab Ak Sakkali Babas. Der verräucherte Küchenschornstein der Herberge, in der einst bis zu 200 Derwische beköstigt wurden, ist noch zu sehen. Auch für Christen hat das Grab Bedeutung. Bulgaren sehen in ihm die letzte Ruhestätte des heiligen Atanas, Beschützer der Haustiere. Dankbare Gläubige bedecken den Sarkophag mit Blumen. Wer seine Hand in die obere Öffnung steckt, darf sich etwas wünschen und sollte dreimal im Kreis gehen, damit der Wunsch in Erfüllung geht. Auf dem Gelände werden klassische Konzerte gegeben.


  • Balchik Palace

    Architektonische Highlights
    • © Balate Dorin, Shutterstock

    Das Schloss von Balčik und der botanische Garten der rumänischen Königin Maria, Mutter des letzten rumänischen Königs, sind ein Muss bei der Sightseeing-Tour. Maria war leidenschaftliche Anhängerin des Bahaismus, der die Vereinigung aller Religionen und den Kult der Schönheit predigt. Das schlug sich vor allem im eklektischen Baustil des Schlosses nieder: eine ausgefallene, aber gelungene Mischung aus antiken, maurischen, gotischen und altbulgarischen Elementen – eine Brücke zwischen Orient und Okzident. Das Hauptgebäude gleicht einem orthodoxen Kloster mit moslemischem Minarett. Im Park steht eine kleine christliche Kirche, die Stein für Stein von der Insel Kreta nach Balčik transportiert wurde. Sehenswert auch: das Sommerbad im römisch-arabischen Stil. Griechische Amphoren, türkische Grabsteine, Kreuze aus Moldawien und Bessarabien säumen die Alleen. Der Schlosspark wurde dem sagenhaften Labyrinth von Knossos (Kreta) nachempfunden. Der größte Reichtum des Schlosses ist der 6,5 ha große botanische Garten. Vom subtropischen Klima und den mineralhaltigen Wasserquellen profitieren hier über 3000 Pflanzenarten aus dem Mittel-, Schwarzmeer- und Pazifikraum, aus Südasien sowie aus Südamerika. Der Kakteengarten ist der zweitgrößte Europas und bietet von der Parkterrasse aus eine tolle Aussicht aufs Meer. Der große Rosengarten liegt unmittelbar am Strand. Der botanische Garten war Jahrzehnte der Sofioter Universität unterstellt. Gleichzeitig verwaltete das Kulturministerium das Schloss und den umliegenden Park. In den Räumlichkeiten des Schlosses findet alljährlich das erfolgreiche internationale Kurzfilmfestival In The Palace statt.

    • © Balate Dorin, Shutterstock

    Das Schloss von Balčik und der botanische Garten der rumänischen Königin Maria, Mutter des letzten rumänischen Königs, sind ein Muss bei der Sightseeing-Tour. Maria war leidenschaftliche Anhängerin des Bahaismus, der die Vereinigung aller Religionen und den Kult der Schönheit predigt. Das schlug sich vor allem im eklektischen Baustil des Schlosses nieder: eine ausgefallene, aber gelungene Mischung aus antiken, maurischen, gotischen und altbulgarischen Elementen – eine Brücke zwischen Orient und Okzident. Das Hauptgebäude gleicht einem orthodoxen Kloster mit moslemischem Minarett. Im Park steht eine kleine christliche Kirche, die Stein für Stein von der Insel Kreta nach Balčik transportiert wurde. Sehenswert auch: das Sommerbad im römisch-arabischen Stil. Griechische Amphoren, türkische Grabsteine, Kreuze aus Moldawien und Bessarabien säumen die Alleen. Der Schlosspark wurde dem sagenhaften Labyrinth von Knossos (Kreta) nachempfunden. Der größte Reichtum des Schlosses ist der 6,5 ha große botanische Garten. Vom subtropischen Klima und den mineralhaltigen Wasserquellen profitieren hier über 3000 Pflanzenarten aus dem Mittel-, Schwarzmeer- und Pazifikraum, aus Südasien sowie aus Südamerika. Der Kakteengarten ist der zweitgrößte Europas und bietet von der Parkterrasse aus eine tolle Aussicht aufs Meer. Der große Rosengarten liegt unmittelbar am Strand. Der botanische Garten war Jahrzehnte der Sofioter Universität unterstellt. Gleichzeitig verwaltete das Kulturministerium das Schloss und den umliegenden Park. In den Räumlichkeiten des Schlosses findet alljährlich das erfolgreiche internationale Kurzfilmfestival In The Palace statt.


  • Bird Bay (Taukliman)

    Landschaftliche Highlights
    • © Ismailov Ismail, Shutterstock

    Das Naturschutzgebiet Taukliman (Vogelbucht), Anziehungspunkt der Zugvögel auf der Via Pontica, entstand durch einen Erdrutsch, der das Plateau in mehrere Terrassen verformte, in die das Meer wiederum kleine Buchten schnitt. Direkt am Wasser schimmert ein kleiner See, der von den Wellen mit Salzwasser versorgt wird. Rote und gelbe Algen verfärben das Becken mit seinem Heilschlamm. Drumherum wachsen Walnussbäume, wilde Birnen, Kirschen, verwilderte Reben. Herrlich! Mitten in dieser außergewöhnlichen Landschaft südlich von Kamen brjag gelang es dem französischen Club Mediterrané noch während des Kommunismus, die All-inclusive-Anlage Russalka einzurichten. Die Ferienanlage ist heute offen für individuelle Besucher und bietet Mountainbikeverleih, Tennisplätze, Yachtclub, Segel- und Wasserskikurse. Es gibt ein Spa-Center mit Schlammbehandlungen und Mineralwasser aus eigener Quelle. Die Tauchschule profitiert vom kristallklaren Meerwasser und dem felsigen Ufergrund, an dem einst viele Schiffe kenterten. Viele Urlauber schätzen besonders die abgeschiedene Lage.

    • 9662 Varna
    • © Ismailov Ismail, Shutterstock

    Das Naturschutzgebiet Taukliman (Vogelbucht), Anziehungspunkt der Zugvögel auf der Via Pontica, entstand durch einen Erdrutsch, der das Plateau in mehrere Terrassen verformte, in die das Meer wiederum kleine Buchten schnitt. Direkt am Wasser schimmert ein kleiner See, der von den Wellen mit Salzwasser versorgt wird. Rote und gelbe Algen verfärben das Becken mit seinem Heilschlamm. Drumherum wachsen Walnussbäume, wilde Birnen, Kirschen, verwilderte Reben. Herrlich! Mitten in dieser außergewöhnlichen Landschaft südlich von Kamen brjag gelang es dem französischen Club Mediterrané noch während des Kommunismus, die All-inclusive-Anlage Russalka einzurichten. Die Ferienanlage ist heute offen für individuelle Besucher und bietet Mountainbikeverleih, Tennisplätze, Yachtclub, Segel- und Wasserskikurse. Es gibt ein Spa-Center mit Schlammbehandlungen und Mineralwasser aus eigener Quelle. Die Tauchschule profitiert vom kristallklaren Meerwasser und dem felsigen Ufergrund, an dem einst viele Schiffe kenterten. Viele Urlauber schätzen besonders die abgeschiedene Lage.

    • 9662 Varna

  • Sieben Rila-Seen

    Landschaftliche Highlights
    • © Todoranko, Shutterstock

    Ein echtes Highlight ist die Wanderung zu den Rila-Seen, die allerdings ein wenig Trekkingerfahrung voraussetzt. Von Borovets führt der Weg in ca. sechs Stunden zu Fuß (Anfahrt nur per Jeep, die Straße ist schlecht) zur ersten Station, der Vada-Hütte mit mehreren Vierbettzimmern.

    • © Todoranko, Shutterstock

    Ein echtes Highlight ist die Wanderung zu den Rila-Seen, die allerdings ein wenig Trekkingerfahrung voraussetzt. Von Borovets führt der Weg in ca. sechs Stunden zu Fuß (Anfahrt nur per Jeep, die Straße ist schlecht) zur ersten Station, der Vada-Hütte mit mehreren Vierbettzimmern.


  • Trigradsko zjdrelo

    Landschaftliche Highlights

    Nach weiteren etwa 10 km ist die engste Stelle erreicht: die Trigradsko Zhdrelo (Trigrad-Schlucht) mit den Höhlen Haramiyska und Dyavolkso Garlo, in der ein unterirdischer, 60 m hoher Wasserfall zu sehen ist.

    • 4835 Yagodina

    Nach weiteren etwa 10 km ist die engste Stelle erreicht: die Trigradsko Zhdrelo (Trigrad-Schlucht) mit den Höhlen Haramiyska und Dyavolkso Garlo, in der ein unterirdischer, 60 m hoher Wasserfall zu sehen ist.

    • 4835 Yagodina

  • Asens Festung (Assenovgrad)

    Architektonische Highlights
    • Asenova Krepost© MAIRDUMONT

    Die Festung ist eine der ältesten Burgen Bulgariens. Die Festungsanlage am Ende eines malerischen Tals in den Ausläufern der Rhodopen begeistert v.a. durch die exponierte Position der zweigeschossigen Kirche Sv. Bogoroditsa Petrichka.

    • Asenova Krepost© MAIRDUMONT

    Die Festung ist eine der ältesten Burgen Bulgariens. Die Festungsanlage am Ende eines malerischen Tals in den Ausläufern der Rhodopen begeistert v.a. durch die exponierte Position der zweigeschossigen Kirche Sv. Bogoroditsa Petrichka.


  • Sokolski Manastir

    Architektonische Highlights
    • Sokolski Manastir Uspenie Bogoroditschno© Glow Images

    Das Sokolski-Kloster, das auf einem steilen Felsen gebaut wurde, ist eine schöne Anlage aus der Mitte des 19.Jhs.

    • Sokolski Manastir Uspenie Bogoroditschno© Glow Images

    Das Sokolski-Kloster, das auf einem steilen Felsen gebaut wurde, ist eine schöne Anlage aus der Mitte des 19.Jhs.


  • Kordopulovata Kaschta

    Architektonische Highlights
    • Kordopulovata Kaschta© MAIRDUMONT

    Das vierstöckige Haus von 1754 gehörte einem Weinhändler. Schön sind v.a. die 24 zweireihigen Fenster im Salon, die obere Reihe aus venezianischem Farbglas. Der Rundgang endet mit einer Weinprobe im in den Felsen gehauenen Keller. Hier reift Rotwein in riesigen Fässern, manche von ihnen fassen ca. 10.000 l.

    • Kordopulovata Kaschta© MAIRDUMONT

    Das vierstöckige Haus von 1754 gehörte einem Weinhändler. Schön sind v.a. die 24 zweireihigen Fenster im Salon, die obere Reihe aus venezianischem Farbglas. Der Rundgang endet mit einer Weinprobe im in den Felsen gehauenen Keller. Hier reift Rotwein in riesigen Fässern, manche von ihnen fassen ca. 10.000 l.


  • Zarkwa Roschdectwo Christowo

    Architektonische Highlights
    • Zarkwa Roschdectwo Christowo© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Sehenswert unter den fünf Kirchen Arbanasis ist v.a. die Christi-Geburt-Kirche aus dem 17.Jh. mit prächtiger Innenausstattung.

    • Zarkwa Roschdectwo Christowo© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Sehenswert unter den fünf Kirchen Arbanasis ist v.a. die Christi-Geburt-Kirche aus dem 17.Jh. mit prächtiger Innenausstattung.


  • Evksinograd

    Architektonische Highlights
    • © Peter McDonough, Shutterstock
    • © Peter McDonough, Shutterstock

    Am östlichen Ortsrand von Varna liegt Schloss Evksinograd, die Sommerresidenz der Zaren. Fürst Alexander von Battenberg erholte sich hier, und Zar Boris III. nutzte das Anwesen als Sommerresidenz. Todor Schivkov, Chef der Kommunistischen Partei, nächtigte allerdings nur im sogenannten Sommerbungalow. Auch heute ist die Anlage noch Regierungshotel und daher der Öffentlichkeit nur selten zugänglich. Aber der schöne Park lohnt einen Ausflug.

    • © Peter McDonough, Shutterstock
    • © Peter McDonough, Shutterstock

    Am östlichen Ortsrand von Varna liegt Schloss Evksinograd, die Sommerresidenz der Zaren. Fürst Alexander von Battenberg erholte sich hier, und Zar Boris III. nutzte das Anwesen als Sommerresidenz. Todor Schivkov, Chef der Kommunistischen Partei, nächtigte allerdings nur im sogenannten Sommerbungalow. Auch heute ist die Anlage noch Regierungshotel und daher der Öffentlichkeit nur selten zugänglich. Aber der schöne Park lohnt einen Ausflug.


  • Peschtera Magura

    Landschaftliche Highlights
    • © Ongala, Shutterstock

    Mit ihren etwa 2500 m langen unterirdischen Labyrinthen südwestlich von Vidin ist Magura eine der größten Höhlen Bulgariens. Die einzelnen Hallen beeindrucken v.a. durch ihre kolossalen Maße: Längen von über 200 m, Breiten von mehr als 50 m und Höhen von mehr als 20 m. Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die Höhle bereits vor 7000 Jahren bewohnt war. In der sogenannten Gemäldegalerie haben prähistorische Künstler über 700 Kult- und Jagdszenen gezeichnet, dabei entstanden einzigartige Werke prähistorischer Kunst. Die Felsmalereien wirken teilweise reliefartig. Da die Luft in diesem Raum 1 °C wärmer ist als im Rest der Höhle (ca. 13 °C), war er ein bevorzugter Aufenthaltsort der Fledermauskolonien. Der Kot der Tiere wurde damals für die Wandmalereien verwendet. Nicht weit davon entfernt, im Sonnensaal, ziert ein Jahreskalender aus der Bronzezeit die Wände. Ein Teil der Höhle dient heute als Weinkeller. Hier werden Flaschen des einzigen in Bulgarien nach dem Champagnerverfahren produzierten Schaumweins gelagert. Und in der großen Triumphhalle gibt die Philharmonie Vidin gelegentlich Konzerte.

    • © Ongala, Shutterstock

    Mit ihren etwa 2500 m langen unterirdischen Labyrinthen südwestlich von Vidin ist Magura eine der größten Höhlen Bulgariens. Die einzelnen Hallen beeindrucken v.a. durch ihre kolossalen Maße: Längen von über 200 m, Breiten von mehr als 50 m und Höhen von mehr als 20 m. Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die Höhle bereits vor 7000 Jahren bewohnt war. In der sogenannten Gemäldegalerie haben prähistorische Künstler über 700 Kult- und Jagdszenen gezeichnet, dabei entstanden einzigartige Werke prähistorischer Kunst. Die Felsmalereien wirken teilweise reliefartig. Da die Luft in diesem Raum 1 °C wärmer ist als im Rest der Höhle (ca. 13 °C), war er ein bevorzugter Aufenthaltsort der Fledermauskolonien. Der Kot der Tiere wurde damals für die Wandmalereien verwendet. Nicht weit davon entfernt, im Sonnensaal, ziert ein Jahreskalender aus der Bronzezeit die Wände. Ein Teil der Höhle dient heute als Weinkeller. Hier werden Flaschen des einzigen in Bulgarien nach dem Champagnerverfahren produzierten Schaumweins gelagert. Und in der großen Triumphhalle gibt die Philharmonie Vidin gelegentlich Konzerte.