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Bulgarien Top Sehenswürdigkeiten


























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Etara
Museen © Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Südlich von Veliko Tarnovo hinter Gabrovo öffnet sich in einem Waldstück das originellste und malerischste Freilichtmuseum Bulgariens. In originalgetreuen Kopien alter Werkstätten werden traditionelle Handwerke demonstriert. Durch die Gassen schlendernd können Besucher den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Ob in der Messerschmiede, der Walkmühle, der Holzfräserei oder der Litzenweberei - Werkzeuge, Einrichtungen, Mechanismen und Tätigkeiten sind hier fast genau in der Form zu sehen, wie sie in der Zeit der Nationalen Wiedergeburt in dieser Gegend vorherrschend waren. Es werden auch Kurse für Hobbyhandwerker angeboten. Alte bulgarische Bräuche mit Musik und Tanz werden zu Ostern, Weihnachten und an den wichtigsten bulgarischen Namenstagen zelebriert. Die hier gefertigten Teile kann man auch kaufen - es gibt gute Qualität zu moderaten Preisen. Das Museumsdorf wurde von einem Privatmann gegründet, 1963 wurde es zum staatlichen Freilichtmuseum.
- General Derozhinski 144, 5309 Gabrovo
- http://www.etar.bg/
- stranopriemnica@etar.org
© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Südlich von Veliko Tarnovo hinter Gabrovo öffnet sich in einem Waldstück das originellste und malerischste Freilichtmuseum Bulgariens. In originalgetreuen Kopien alter Werkstätten werden traditionelle Handwerke demonstriert. Durch die Gassen schlendernd können Besucher den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Ob in der Messerschmiede, der Walkmühle, der Holzfräserei oder der Litzenweberei - Werkzeuge, Einrichtungen, Mechanismen und Tätigkeiten sind hier fast genau in der Form zu sehen, wie sie in der Zeit der Nationalen Wiedergeburt in dieser Gegend vorherrschend waren. Es werden auch Kurse für Hobbyhandwerker angeboten. Alte bulgarische Bräuche mit Musik und Tanz werden zu Ostern, Weihnachten und an den wichtigsten bulgarischen Namenstagen zelebriert. Die hier gefertigten Teile kann man auch kaufen - es gibt gute Qualität zu moderaten Preisen. Das Museumsdorf wurde von einem Privatmann gegründet, 1963 wurde es zum staatlichen Freilichtmuseum.
- General Derozhinski 144, 5309 Gabrovo
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Rilski manastir
Architektonische Highlights © Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.
- 2643 Rila
- http://rilskimanastir.org/
- +359 705 433 83
- rila_monastery@abv.bg
© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.
- 2643 Rila
- http://rilskimanastir.org/
- +359 705 433 83
- rila_monastery@abv.bg
Kap Kaliakra
Landschaftliche Highlights © Thomas Schulze
© Thomas Schulze
Die Felsen ragen bis zu 70 m hoch aus dem Meer, es bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Sonnenuntergang. Schon den Thrakern diente das Kap der Verteidigung, Überreste von Festungsmauern wurden freigelegt und teilweise etwas unbeholfen wieder errichtet. Das Denkmal der toten Mädchen symbolisiert den Freitod der Jungfrauen, die den Osmanen als Gegenleistung für die Verschonung der Festung ausgeliefert werden sollten. Auf dem Weg zum Kap zwischen Kavarna und Kaliakra befindet sich das Dorf Balgarevo, in dem Angehörige der Gagausen leben. Diese Minderheit spricht türkisch, ist ethnisch aber den Bulgaren zuzurechnen. 300 m davor führt eine Straße zum Dalboka, einem einfach ausgestatteten Restaurant mit einmaliger Küche: Muscheln gefüllt mit Reis, Käse oder Äpfeln, Muschelsalate und Suppen. Gleich gegenüber der gleichnamigen Muschelfarm.
- Balgarevo
© Thomas Schulze
© Thomas Schulze
Die Felsen ragen bis zu 70 m hoch aus dem Meer, es bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Sonnenuntergang. Schon den Thrakern diente das Kap der Verteidigung, Überreste von Festungsmauern wurden freigelegt und teilweise etwas unbeholfen wieder errichtet. Das Denkmal der toten Mädchen symbolisiert den Freitod der Jungfrauen, die den Osmanen als Gegenleistung für die Verschonung der Festung ausgeliefert werden sollten. Auf dem Weg zum Kap zwischen Kavarna und Kaliakra befindet sich das Dorf Balgarevo, in dem Angehörige der Gagausen leben. Diese Minderheit spricht türkisch, ist ethnisch aber den Bulgaren zuzurechnen. 300 m davor führt eine Straße zum Dalboka, einem einfach ausgestatteten Restaurant mit einmaliger Küche: Muscheln gefüllt mit Reis, Käse oder Äpfeln, Muschelsalate und Suppen. Gleich gegenüber der gleichnamigen Muschelfarm.
- Balgarevo
Madara
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Das berühmte Monumentalrelief aus dem 8.Jh. zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen bulgarischer Kulturgeschichte. Es befindet sich an einer rund 100 m hohen Klippe unterhalb der alten Festung Madara, östlich von Shumen. In der Felswand wurde auf einer Höhe von 23 m ein Reiter gemeißelt, der seine Lanze in einen liegenden Löwen gestoßen hat, daneben ein Hund. Die Inschriften sind die ältesten bekannten Quellen mit dem Wort "Bulgarien".
- 9971 Madara
- +359 53 132 095
© MAIRDUMONT
Das berühmte Monumentalrelief aus dem 8.Jh. zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen bulgarischer Kulturgeschichte. Es befindet sich an einer rund 100 m hohen Klippe unterhalb der alten Festung Madara, östlich von Shumen. In der Felswand wurde auf einer Höhe von 23 m ein Reiter gemeißelt, der seine Lanze in einen liegenden Löwen gestoßen hat, daneben ein Hund. Die Inschriften sind die ältesten bekannten Quellen mit dem Wort "Bulgarien".
- 9971 Madara
- +359 53 132 095
Vitoscha
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.
- Jarlovo
- http://www.skivitosha.com/
© Glow Images
Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.
- Jarlovo
- http://www.skivitosha.com/
Roman Baths
Touristenattraktionen © Glow Images
Varna gehörte im 2.und 3.Jh. zum Römischen Reich. Das milde Klima und die heilenden Mineralquellen zogen wohlhabende Römer an. Die Überreste der 10.000 m2 großen Badeanstalt im Südosten der Stadt gewähren einen Einblick in die römische Badekultur. Etwa drei Viertel des Areals nehmen Thermalbäder ein. Freigelegt wurden Reste des Kanalsystems, der Wasserbecken sowie von zahlreichen Räumen und Hallen, von denen einige imposante Höhen erreichen.
- Ulitsa San Stefano, 9000 Varna
- http://www.museumvarna.com/
- +359 52 600 059
© Glow Images
Varna gehörte im 2.und 3.Jh. zum Römischen Reich. Das milde Klima und die heilenden Mineralquellen zogen wohlhabende Römer an. Die Überreste der 10.000 m2 großen Badeanstalt im Südosten der Stadt gewähren einen Einblick in die römische Badekultur. Etwa drei Viertel des Areals nehmen Thermalbäder ein. Freigelegt wurden Reste des Kanalsystems, der Wasserbecken sowie von zahlreichen Räumen und Hallen, von denen einige imposante Höhen erreichen.
- Ulitsa San Stefano, 9000 Varna
- http://www.museumvarna.com/
- +359 52 600 059
Felskirchen von Iwanowo
Architektonische HighlightsDie südlich von Ruse gelegenen Felsen in etwa 32 m Höhe über dem Rusenski Lom beherbergen einige der wenigen erhaltenen Denkmäler der mittelalterlichen bulgarischen Kunst: unter Unesco-Schutz stehende Wandmalereien im Höhlenkloster aus der Tarnovo-Schule. Einsiedler ließen sich im 12.Jh. hier nieder und begannen mit dem Aufbau eines Klosterkomplexes in den Felsenschluchten, dessen bekanntester Teil, eine "Die Kirche" genannte Höhle, vermutlich 1331 bis 1371 entstand.
- 7088 Ivanovo
- http://www.museumruse.com/
- +359 82 825 002
Die südlich von Ruse gelegenen Felsen in etwa 32 m Höhe über dem Rusenski Lom beherbergen einige der wenigen erhaltenen Denkmäler der mittelalterlichen bulgarischen Kunst: unter Unesco-Schutz stehende Wandmalereien im Höhlenkloster aus der Tarnovo-Schule. Einsiedler ließen sich im 12.Jh. hier nieder und begannen mit dem Aufbau eines Klosterkomplexes in den Felsenschluchten, dessen bekanntester Teil, eine "Die Kirche" genannte Höhle, vermutlich 1331 bis 1371 entstand.
- 7088 Ivanovo
- http://www.museumruse.com/
- +359 82 825 002
Jailata
Touristenattraktionen © ivoboss, Shutterstock
Archäologische Ausgrabungsstätte mit 4000 Jahre alten thrakischen Gräbern, Opferaltar und Resten einer Festung aus der frühbyzantinischen Zeit (5.Jh.). Die Höhlen an der Steilküste waren in der Antike bewohnt. Die Reste der Höhlenstadt sind nur an wenigen Stellen schwer zugänglich.
- Kamen Brjag
- http://kamenbryag.info/
- +359 57 082 150
© ivoboss, Shutterstock
Archäologische Ausgrabungsstätte mit 4000 Jahre alten thrakischen Gräbern, Opferaltar und Resten einer Festung aus der frühbyzantinischen Zeit (5.Jh.). Die Höhlen an der Steilküste waren in der Antike bewohnt. Die Reste der Höhlenstadt sind nur an wenigen Stellen schwer zugänglich.
- Kamen Brjag
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- +359 57 082 150
Antična grobnica (Spätantikes Kuppelmausoleum)
TouristenattraktionenAn der Schnellstraße nach Slănčev brjag gegenüber dem Campingplatz Evropa, liegt das einmalige antike Kuppelgrabmal Kuhata Mogila – mitten in einem Versuchsgarten der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. „Hohler Hügel“ bedeutet sein bulgarischer Name und beschreibt damit treffend die außergewöhnliche Anlage des Grabmals, das im 2.oder 3.Jh. vermutlich für eine thrakische Herrscherfamilie gebaut wurde. Eine mächtige Säule in der Mitte trägt die Grabkuppel – wie ein Riesenpilz seine Kappe. Das auf der Balkanhalbinsel einzigartige Mausoleum beherbergt die Urnen einer reichen Familiendynastie aus dem alten Anhialo, heute Pomorie.
- Pomorie
- +359 59 622 008
An der Schnellstraße nach Slănčev brjag gegenüber dem Campingplatz Evropa, liegt das einmalige antike Kuppelgrabmal Kuhata Mogila – mitten in einem Versuchsgarten der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. „Hohler Hügel“ bedeutet sein bulgarischer Name und beschreibt damit treffend die außergewöhnliche Anlage des Grabmals, das im 2.oder 3.Jh. vermutlich für eine thrakische Herrscherfamilie gebaut wurde. Eine mächtige Säule in der Mitte trägt die Grabkuppel – wie ein Riesenpilz seine Kappe. Das auf der Balkanhalbinsel einzigartige Mausoleum beherbergt die Urnen einer reichen Familiendynastie aus dem alten Anhialo, heute Pomorie.
- Pomorie
- +359 59 622 008
Poda
Landschaftliche Highlights © MaD_MaxXx, Shutterstock
Entlang der Bulgarischen Schwarzmeerküste verläuft die Via Pontica, eine der wichtigsten Zugvögelrouten der Welt. Millionen Vögel nehmen jedes Jahr diese „Straße“, um vom Norden Europas in den Süden zu gelangen. Auf ihrem Weg in die Winterquartiere haben sie ihre festen Raststätten an der Schwarzmeerküste. Eine der wichtigsten liegt im Süden der Stadt und lässt sich gut mit Fahrrad oder Bus im Naturreservat Čengene-Skele erreichen. Dieses Feuchtbiotop bietet den Tieren ideale Rastbedingungen. Der Verein zum Schutz der wilden Vogelarten hat in dem Reservat das Besucherzentrum Poda eingerichtet. Dort kann man entweder von einer Aussichtsplattform herab oder gut verborgen im Schilfdickicht die ornithologische Vielfalt an der Küste hautnah erleben: Nacht- und Purpurreiher, Flussseeschwalben, Rothalstaucher, Stelzenläufer, Wespenbussarde, Grauschnäpper, Kormorane oder die seltenen Krauskopfpelikane.
- E87, 8002 Burgas
- http://bspb.org/
© MaD_MaxXx, Shutterstock
Entlang der Bulgarischen Schwarzmeerküste verläuft die Via Pontica, eine der wichtigsten Zugvögelrouten der Welt. Millionen Vögel nehmen jedes Jahr diese „Straße“, um vom Norden Europas in den Süden zu gelangen. Auf ihrem Weg in die Winterquartiere haben sie ihre festen Raststätten an der Schwarzmeerküste. Eine der wichtigsten liegt im Süden der Stadt und lässt sich gut mit Fahrrad oder Bus im Naturreservat Čengene-Skele erreichen. Dieses Feuchtbiotop bietet den Tieren ideale Rastbedingungen. Der Verein zum Schutz der wilden Vogelarten hat in dem Reservat das Besucherzentrum Poda eingerichtet. Dort kann man entweder von einer Aussichtsplattform herab oder gut verborgen im Schilfdickicht die ornithologische Vielfalt an der Küste hautnah erleben: Nacht- und Purpurreiher, Flussseeschwalben, Rothalstaucher, Stelzenläufer, Wespenbussarde, Grauschnäpper, Kormorane oder die seltenen Krauskopfpelikane.
- E87, 8002 Burgas
- http://bspb.org/
Bojanskata Tsarkva
Architektonische Highlights © Glow Images
Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.
- Ulitsa Bojansko ezero 1-3, Bojana
- http://www.boyanachurch.info/
- +359 2 959 0939
© Glow Images
Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.
- Ulitsa Bojansko ezero 1-3, Bojana
- http://www.boyanachurch.info/
- +359 2 959 0939
Tombul Dzhamija
Architektonische Highlights © AlexKosev, Thinkstock
Die größte erhaltene Moschee aus der osmanischen Zeit wurde 1744 von Sherif Halil Pascha errichtet. In den Bau wurden Säulen aus der Burg der ersten bulgarischen Zaren in Pliska einbezogen. Den Hof der Koranschule dominiert ein Brunnenhaus. Während der sozialistischen Ära Museum, ist die Moschee heute wieder Gebetshaus. Vom Uhrenturm, dessen Glocke seit 1740 ohne Unterbrechung zu jeder vollen Stunde schlägt, hat man einen schönen Blick.
- Ulitsa Rakovski 21, 9700 Shumen
- +359 54 802 875
© AlexKosev, Thinkstock
Die größte erhaltene Moschee aus der osmanischen Zeit wurde 1744 von Sherif Halil Pascha errichtet. In den Bau wurden Säulen aus der Burg der ersten bulgarischen Zaren in Pliska einbezogen. Den Hof der Koranschule dominiert ein Brunnenhaus. Während der sozialistischen Ära Museum, ist die Moschee heute wieder Gebetshaus. Vom Uhrenturm, dessen Glocke seit 1740 ohne Unterbrechung zu jeder vollen Stunde schlägt, hat man einen schönen Blick.
- Ulitsa Rakovski 21, 9700 Shumen
- +359 54 802 875
Arheologicheski Muzej
Museen © trabantos, Shutterstock
Die Prunkstücke der Kollektion (50.000 Exponate aus der vorgeschichtlichen Zeit bis zum Mittelalter) sind die Funde aus einer Grabstätte der Kupferzeit (5000-4000 v.Chr.). Mehr als ein Drittel der freigelegten Grabstätten aus jener Zeit enthielt kein Skelett, sondern nur symbolische Grabbeigaben: viel Schmuck, Gegenstände aus purem Gold, zylinderförmige Perlen, aber auch Werkzeuge und Gefäße. Der Schmuck gehört zu den ältesten Goldschmiedefunden überhaupt. Im Museum ist auch eine Ausstellung bulgarischer Ikonen aus dem 16.-19.Jh. zu besichtigen.
- Bulevard Marija Luiza 41, 9000 Varna
- http://www.museumvarna.com/
- +359 52 681 030
- archaeological@museumvarna.com
© trabantos, Shutterstock
Die Prunkstücke der Kollektion (50.000 Exponate aus der vorgeschichtlichen Zeit bis zum Mittelalter) sind die Funde aus einer Grabstätte der Kupferzeit (5000-4000 v.Chr.). Mehr als ein Drittel der freigelegten Grabstätten aus jener Zeit enthielt kein Skelett, sondern nur symbolische Grabbeigaben: viel Schmuck, Gegenstände aus purem Gold, zylinderförmige Perlen, aber auch Werkzeuge und Gefäße. Der Schmuck gehört zu den ältesten Goldschmiedefunden überhaupt. Im Museum ist auch eine Ausstellung bulgarischer Ikonen aus dem 16.-19.Jh. zu besichtigen.
- Bulevard Marija Luiza 41, 9000 Varna
- http://www.museumvarna.com/
- +359 52 681 030
- archaeological@museumvarna.com
Plovdiv National Archaeological Museum
MuseenDer bedeutendste Schatz des archäologischen Museums ist der Goldfund aus Panagjurishte. Er besteht aus neun Gefäßen und wiegt insgesamt 6 kg. Andere wertvolle Exponate stammen aus der Antike, aus der thrakischen und der römischen Zeit. Sehenswert sind v.a. die Grabstätten aus der Bronzezeit aus der Region um Plovdiv, der Bronzehelm aus Brestovica aus der thrakischen Zeit sowie die byzantinischen Goldmünzen aus dem 12.Jh.
- Ploshtad Saedinenie 1, 4000 Plovdiv
- http://archaeologicalmuseumplovdiv.org/
- +359 32 633 106
Der bedeutendste Schatz des archäologischen Museums ist der Goldfund aus Panagjurishte. Er besteht aus neun Gefäßen und wiegt insgesamt 6 kg. Andere wertvolle Exponate stammen aus der Antike, aus der thrakischen und der römischen Zeit. Sehenswert sind v.a. die Grabstätten aus der Bronzezeit aus der Region um Plovdiv, der Bronzehelm aus Brestovica aus der thrakischen Zeit sowie die byzantinischen Goldmünzen aus dem 12.Jh.
- Ploshtad Saedinenie 1, 4000 Plovdiv
- http://archaeologicalmuseumplovdiv.org/
- +359 32 633 106
Bachkovski Manastir
Architektonische Highlights © Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Die mitten in der Bergwelt der Rhodopen gelegene Anlage ist nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster Bulgariens. Sie steht auch wegen ihrer Bedeutung für Architektur, Kunst und geistiges Leben des Landes auf Platz zwei. Gegründet wurde das Kloster 1083 von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani, die für die Gemeinschaft vom byzantinischen Kaiser einen autonomen Status erwirkten. Vom 12.bis 14.Jh. wechselten bulgarische und byzantinische Besitzverhältnisse einander ab, bevor Mitte des 14.Jhs. der bulgarische Zar Ivan Aleksandar seine Macht über die Rhodopen festigte. Das älteste Gebäude der Anlage ist das "Beinhaus", eine Kirchengruft, die bereits zu Gründungszeiten des Klosters angelegt wurde. Der Rest geht im Wesentlichen auf den Wiederaufbau im 17.Jh. zurück. 1604 wurde die Hauptkirche Sv. Bogorodica als Kreuzkuppelkirche errichtet. Die bedeutendsten Wandmalereien befinden sich in der Nikolaikirche im Südhof der Anlage.
- 86, 4251 Bachkovo
- http://www.bachkovskimanastir.com/
- +359 33 272 277
© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Die mitten in der Bergwelt der Rhodopen gelegene Anlage ist nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster Bulgariens. Sie steht auch wegen ihrer Bedeutung für Architektur, Kunst und geistiges Leben des Landes auf Platz zwei. Gegründet wurde das Kloster 1083 von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani, die für die Gemeinschaft vom byzantinischen Kaiser einen autonomen Status erwirkten. Vom 12.bis 14.Jh. wechselten bulgarische und byzantinische Besitzverhältnisse einander ab, bevor Mitte des 14.Jhs. der bulgarische Zar Ivan Aleksandar seine Macht über die Rhodopen festigte. Das älteste Gebäude der Anlage ist das "Beinhaus", eine Kirchengruft, die bereits zu Gründungszeiten des Klosters angelegt wurde. Der Rest geht im Wesentlichen auf den Wiederaufbau im 17.Jh. zurück. 1604 wurde die Hauptkirche Sv. Bogorodica als Kreuzkuppelkirche errichtet. Die bedeutendsten Wandmalereien befinden sich in der Nikolaikirche im Südhof der Anlage.
- 86, 4251 Bachkovo
- http://www.bachkovskimanastir.com/
- +359 33 272 277
Sv. Aleksandar Nevski
Architektonische Highlights © Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.
- Ploshtad Aleksandar Nevski, 1000 Sofia
- http://www.cathedral.bg/
- +359 2 988 1704
© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.
- Ploshtad Aleksandar Nevski, 1000 Sofia
- http://www.cathedral.bg/
- +359 2 988 1704
Naturpark Rusenski Lom
Landschaftliche Highlights © trabantos, Shutterstock
Im Canyon des Flusses Rusenski Lom, 20 km südöstlich, sind 174 Vogelarten heimisch. Auf Wanderungen kann man auch viel anderem Tiervolk begegnen, etwa Fledermäusen, Füchsen, Wölfen und Rotwild. Die Parkdirektion in Ruse bietet Führungen an zu Fauna und Flora, aber auch zu kulturhistorischen Denkmälern. Schöne Ziele, den Park auf eigene Faust mit dem Mountainbike zu erkunden, sind die Festung Cherven und die Felskirchen von Ivanovo. Im Tal trifft man im Höhlenkloster Sv. Dimitar Basarbovski noch praktizierende Mönche an. Bei der alten Mühle im Dorf Cherven kann man Boote mieten. Einige der Hotels und Pensionen im Naturpark wie das Milkova Guest House in Koshov stellen Gästen Boote und Fahrräder auch kostenlos zur Verfügung.
- Unnamed Road, 7088 Ivanovo
- +359 82 872 397
© trabantos, Shutterstock
Im Canyon des Flusses Rusenski Lom, 20 km südöstlich, sind 174 Vogelarten heimisch. Auf Wanderungen kann man auch viel anderem Tiervolk begegnen, etwa Fledermäusen, Füchsen, Wölfen und Rotwild. Die Parkdirektion in Ruse bietet Führungen an zu Fauna und Flora, aber auch zu kulturhistorischen Denkmälern. Schöne Ziele, den Park auf eigene Faust mit dem Mountainbike zu erkunden, sind die Festung Cherven und die Felskirchen von Ivanovo. Im Tal trifft man im Höhlenkloster Sv. Dimitar Basarbovski noch praktizierende Mönche an. Bei der alten Mühle im Dorf Cherven kann man Boote mieten. Einige der Hotels und Pensionen im Naturpark wie das Milkova Guest House in Koshov stellen Gästen Boote und Fahrräder auch kostenlos zur Verfügung.
- Unnamed Road, 7088 Ivanovo
- +359 82 872 397
Naroden Park Ropotamo
Landschaftliche Highlights © Glow Images
Südlich von Sozopol, in einem sumpfigen Waldgebiet, sollte man unbedingt einen Zwischenstopp für eine kleine Schiffsrundfahrt einlegen. Das Naturreservat (Naroden Park) Ropotamo, einst das exklusive Jagdgebiet von KP-Führer Schivkov, ist heute zumindest im Hochsommer ein fast tropisch anmutendes Pflanzen- und Tierparadies. Sobald sich zehn Interessenten gefunden haben, legen die Ausflugsschiffe ab.
- Sozopol
© Glow Images
Südlich von Sozopol, in einem sumpfigen Waldgebiet, sollte man unbedingt einen Zwischenstopp für eine kleine Schiffsrundfahrt einlegen. Das Naturreservat (Naroden Park) Ropotamo, einst das exklusive Jagdgebiet von KP-Führer Schivkov, ist heute zumindest im Hochsommer ein fast tropisch anmutendes Pflanzen- und Tierparadies. Sobald sich zehn Interessenten gefunden haben, legen die Ausflugsschiffe ab.
- Sozopol
Kloster Aladscha
Architektonische Highlights © Jaroslav Moravcik, Shutterstock
Das Höhlenkloster stammt aus dem 13.oder 14.Jh. In den Kalksteinfelsen sind zwei Stockwerke ausgehöhlt, die durch eine Treppe verbunden waren. Die Kalksteinfelsen bieten einen schönen Anblick, außerdem hat man einen reizvollen Ausblick auf das Schwarze Meer. Oberhalb des Goldstrands kann man einen Spaziergang durch die Wälder machen. Hier gibt es Holzbänke und kleine Wasserquellen.
- Цар Симеон I 6a, 9000 Varna Center
- http://www.museumvarna.com/
© Jaroslav Moravcik, Shutterstock
Das Höhlenkloster stammt aus dem 13.oder 14.Jh. In den Kalksteinfelsen sind zwei Stockwerke ausgehöhlt, die durch eine Treppe verbunden waren. Die Kalksteinfelsen bieten einen schönen Anblick, außerdem hat man einen reizvollen Ausblick auf das Schwarze Meer. Oberhalb des Goldstrands kann man einen Spaziergang durch die Wälder machen. Hier gibt es Holzbänke und kleine Wasserquellen.
- Цар Симеон I 6a, 9000 Varna Center
- http://www.museumvarna.com/
Manastir Arat Teke (Kloster Arat Teke)
Architektonische Highlights © RoseGarden, Shutterstock
In einem schönen Park am Ortseingang des Dorfes Obročište liegen die Reste des mohammedanischen Klosters Arat Teke (arabisch: Ak Sakkali Baba). Es bestand aus einem Mausoleum des moslemischen Heiligen Ak Sakkali Baba (Der weißbärtige Vater) und einem Imaret – einem Haus, in dem Wandermönche auf dem Weg nach Mekka kostenlose Unterkunft und Bewirtung fanden. Das im 14.Jh. errichtete Mausoleum ist bis heute erhalten und zeigt, wie sich Menschen damals gegen Naturgewalten zu schützen wussten. Bleirohre im Inneren der Ziegelsteine gaben Halt bei Erdbe- ben. Die Decke ist mit Figuren und stilisierten Pflanzenornamenten verziert. In der Mitte des Turms liegt das Grab Ak Sakkali Babas. Der verräucherte Küchenschornstein der Herberge, in der einst bis zu 200 Derwische beköstigt wurden, ist noch zu sehen. Auch für Christen hat das Grab Bedeutung. Bulgaren sehen in ihm die letzte Ruhestätte des heiligen Atanas, Beschützer der Haustiere. Dankbare Gläubige bedecken den Sarkophag mit Blumen. Wer seine Hand in die obere Öffnung steckt, darf sich etwas wünschen und sollte dreimal im Kreis gehen, damit der Wunsch in Erfüllung geht. Auf dem Gelände werden klassische Konzerte gegeben.
- Obročište
- http://balchikmuseum.bg/
© RoseGarden, Shutterstock
In einem schönen Park am Ortseingang des Dorfes Obročište liegen die Reste des mohammedanischen Klosters Arat Teke (arabisch: Ak Sakkali Baba). Es bestand aus einem Mausoleum des moslemischen Heiligen Ak Sakkali Baba (Der weißbärtige Vater) und einem Imaret – einem Haus, in dem Wandermönche auf dem Weg nach Mekka kostenlose Unterkunft und Bewirtung fanden. Das im 14.Jh. errichtete Mausoleum ist bis heute erhalten und zeigt, wie sich Menschen damals gegen Naturgewalten zu schützen wussten. Bleirohre im Inneren der Ziegelsteine gaben Halt bei Erdbe- ben. Die Decke ist mit Figuren und stilisierten Pflanzenornamenten verziert. In der Mitte des Turms liegt das Grab Ak Sakkali Babas. Der verräucherte Küchenschornstein der Herberge, in der einst bis zu 200 Derwische beköstigt wurden, ist noch zu sehen. Auch für Christen hat das Grab Bedeutung. Bulgaren sehen in ihm die letzte Ruhestätte des heiligen Atanas, Beschützer der Haustiere. Dankbare Gläubige bedecken den Sarkophag mit Blumen. Wer seine Hand in die obere Öffnung steckt, darf sich etwas wünschen und sollte dreimal im Kreis gehen, damit der Wunsch in Erfüllung geht. Auf dem Gelände werden klassische Konzerte gegeben.
- Obročište
- http://balchikmuseum.bg/
Balchik Palace
Architektonische Highlights © Balate Dorin, Shutterstock
Das Schloss von Balčik und der botanische Garten der rumänischen Königin Maria, Mutter des letzten rumänischen Königs, sind ein Muss bei der Sightseeing-Tour. Maria war leidenschaftliche Anhängerin des Bahaismus, der die Vereinigung aller Religionen und den Kult der Schönheit predigt. Das schlug sich vor allem im eklektischen Baustil des Schlosses nieder: eine ausgefallene, aber gelungene Mischung aus antiken, maurischen, gotischen und altbulgarischen Elementen – eine Brücke zwischen Orient und Okzident. Das Hauptgebäude gleicht einem orthodoxen Kloster mit moslemischem Minarett. Im Park steht eine kleine christliche Kirche, die Stein für Stein von der Insel Kreta nach Balčik transportiert wurde. Sehenswert auch: das Sommerbad im römisch-arabischen Stil. Griechische Amphoren, türkische Grabsteine, Kreuze aus Moldawien und Bessarabien säumen die Alleen. Der Schlosspark wurde dem sagenhaften Labyrinth von Knossos (Kreta) nachempfunden. Der größte Reichtum des Schlosses ist der 6,5 ha große botanische Garten. Vom subtropischen Klima und den mineralhaltigen Wasserquellen profitieren hier über 3000 Pflanzenarten aus dem Mittel-, Schwarzmeer- und Pazifikraum, aus Südasien sowie aus Südamerika. Der Kakteengarten ist der zweitgrößte Europas und bietet von der Parkterrasse aus eine tolle Aussicht aufs Meer. Der große Rosengarten liegt unmittelbar am Strand. Der botanische Garten war Jahrzehnte der Sofioter Universität unterstellt. Gleichzeitig verwaltete das Kulturministerium das Schloss und den umliegenden Park. In den Räumlichkeiten des Schlosses findet alljährlich das erfolgreiche internationale Kurzfilmfestival In The Palace statt.
- Kurortna zona Dvoretsa 1, 9600 Balchik
- http://www.dvoreca.com/
- +359 57 976 854
- office@dvoreca.com
© Balate Dorin, Shutterstock
Das Schloss von Balčik und der botanische Garten der rumänischen Königin Maria, Mutter des letzten rumänischen Königs, sind ein Muss bei der Sightseeing-Tour. Maria war leidenschaftliche Anhängerin des Bahaismus, der die Vereinigung aller Religionen und den Kult der Schönheit predigt. Das schlug sich vor allem im eklektischen Baustil des Schlosses nieder: eine ausgefallene, aber gelungene Mischung aus antiken, maurischen, gotischen und altbulgarischen Elementen – eine Brücke zwischen Orient und Okzident. Das Hauptgebäude gleicht einem orthodoxen Kloster mit moslemischem Minarett. Im Park steht eine kleine christliche Kirche, die Stein für Stein von der Insel Kreta nach Balčik transportiert wurde. Sehenswert auch: das Sommerbad im römisch-arabischen Stil. Griechische Amphoren, türkische Grabsteine, Kreuze aus Moldawien und Bessarabien säumen die Alleen. Der Schlosspark wurde dem sagenhaften Labyrinth von Knossos (Kreta) nachempfunden. Der größte Reichtum des Schlosses ist der 6,5 ha große botanische Garten. Vom subtropischen Klima und den mineralhaltigen Wasserquellen profitieren hier über 3000 Pflanzenarten aus dem Mittel-, Schwarzmeer- und Pazifikraum, aus Südasien sowie aus Südamerika. Der Kakteengarten ist der zweitgrößte Europas und bietet von der Parkterrasse aus eine tolle Aussicht aufs Meer. Der große Rosengarten liegt unmittelbar am Strand. Der botanische Garten war Jahrzehnte der Sofioter Universität unterstellt. Gleichzeitig verwaltete das Kulturministerium das Schloss und den umliegenden Park. In den Räumlichkeiten des Schlosses findet alljährlich das erfolgreiche internationale Kurzfilmfestival In The Palace statt.
- Kurortna zona Dvoretsa 1, 9600 Balchik
- http://www.dvoreca.com/
- +359 57 976 854
- office@dvoreca.com
Bird Bay (Taukliman)
Landschaftliche Highlights © Ismailov Ismail, Shutterstock
Das Naturschutzgebiet Taukliman (Vogelbucht), Anziehungspunkt der Zugvögel auf der Via Pontica, entstand durch einen Erdrutsch, der das Plateau in mehrere Terrassen verformte, in die das Meer wiederum kleine Buchten schnitt. Direkt am Wasser schimmert ein kleiner See, der von den Wellen mit Salzwasser versorgt wird. Rote und gelbe Algen verfärben das Becken mit seinem Heilschlamm. Drumherum wachsen Walnussbäume, wilde Birnen, Kirschen, verwilderte Reben. Herrlich! Mitten in dieser außergewöhnlichen Landschaft südlich von Kamen brjag gelang es dem französischen Club Mediterrané noch während des Kommunismus, die All-inclusive-Anlage Russalka einzurichten. Die Ferienanlage ist heute offen für individuelle Besucher und bietet Mountainbikeverleih, Tennisplätze, Yachtclub, Segel- und Wasserskikurse. Es gibt ein Spa-Center mit Schlammbehandlungen und Mineralwasser aus eigener Quelle. Die Tauchschule profitiert vom kristallklaren Meerwasser und dem felsigen Ufergrund, an dem einst viele Schiffe kenterten. Viele Urlauber schätzen besonders die abgeschiedene Lage.
- 9662 Varna
© Ismailov Ismail, Shutterstock
Das Naturschutzgebiet Taukliman (Vogelbucht), Anziehungspunkt der Zugvögel auf der Via Pontica, entstand durch einen Erdrutsch, der das Plateau in mehrere Terrassen verformte, in die das Meer wiederum kleine Buchten schnitt. Direkt am Wasser schimmert ein kleiner See, der von den Wellen mit Salzwasser versorgt wird. Rote und gelbe Algen verfärben das Becken mit seinem Heilschlamm. Drumherum wachsen Walnussbäume, wilde Birnen, Kirschen, verwilderte Reben. Herrlich! Mitten in dieser außergewöhnlichen Landschaft südlich von Kamen brjag gelang es dem französischen Club Mediterrané noch während des Kommunismus, die All-inclusive-Anlage Russalka einzurichten. Die Ferienanlage ist heute offen für individuelle Besucher und bietet Mountainbikeverleih, Tennisplätze, Yachtclub, Segel- und Wasserskikurse. Es gibt ein Spa-Center mit Schlammbehandlungen und Mineralwasser aus eigener Quelle. Die Tauchschule profitiert vom kristallklaren Meerwasser und dem felsigen Ufergrund, an dem einst viele Schiffe kenterten. Viele Urlauber schätzen besonders die abgeschiedene Lage.
- 9662 Varna
Sieben Rila-Seen
Landschaftliche Highlights © Todoranko, Shutterstock
Ein echtes Highlight ist die Wanderung zu den Rila-Seen, die allerdings ein wenig Trekkingerfahrung voraussetzt. Von Borovets führt der Weg in ca. sechs Stunden zu Fuß (Anfahrt nur per Jeep, die Straße ist schlecht) zur ersten Station, der Vada-Hütte mit mehreren Vierbettzimmern.
- 2650 Panichishte
- http://www.sedemterilskiezera.com/
© Todoranko, Shutterstock
Ein echtes Highlight ist die Wanderung zu den Rila-Seen, die allerdings ein wenig Trekkingerfahrung voraussetzt. Von Borovets führt der Weg in ca. sechs Stunden zu Fuß (Anfahrt nur per Jeep, die Straße ist schlecht) zur ersten Station, der Vada-Hütte mit mehreren Vierbettzimmern.
- 2650 Panichishte
- http://www.sedemterilskiezera.com/
Trigradsko zjdrelo
Landschaftliche HighlightsNach weiteren etwa 10 km ist die engste Stelle erreicht: die Trigradsko Zhdrelo (Trigrad-Schlucht) mit den Höhlen Haramiyska und Dyavolkso Garlo, in der ein unterirdischer, 60 m hoher Wasserfall zu sehen ist.
- 4835 Yagodina
Nach weiteren etwa 10 km ist die engste Stelle erreicht: die Trigradsko Zhdrelo (Trigrad-Schlucht) mit den Höhlen Haramiyska und Dyavolkso Garlo, in der ein unterirdischer, 60 m hoher Wasserfall zu sehen ist.
- 4835 Yagodina
Asens Festung (Assenovgrad)
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die Festung ist eine der ältesten Burgen Bulgariens. Die Festungsanlage am Ende eines malerischen Tals in den Ausläufern der Rhodopen begeistert v.a. durch die exponierte Position der zweigeschossigen Kirche Sv. Bogoroditsa Petrichka.
- Trakia Square 1, 4230 Asenovgrad
- http://www.asenova-krepost.eu/
© MAIRDUMONT
Die Festung ist eine der ältesten Burgen Bulgariens. Die Festungsanlage am Ende eines malerischen Tals in den Ausläufern der Rhodopen begeistert v.a. durch die exponierte Position der zweigeschossigen Kirche Sv. Bogoroditsa Petrichka.
- Trakia Square 1, 4230 Asenovgrad
- http://www.asenova-krepost.eu/
Sokolski Manastir
Architektonische Highlights © Glow Images
Das Sokolski-Kloster, das auf einem steilen Felsen gebaut wurde, ist eine schöne Anlage aus der Mitte des 19.Jhs.
- Boycheta
- http://www.pravoslavieto.com/
© Glow Images
Das Sokolski-Kloster, das auf einem steilen Felsen gebaut wurde, ist eine schöne Anlage aus der Mitte des 19.Jhs.
- Boycheta
- http://www.pravoslavieto.com/
Kordopulovata Kaschta
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Das vierstöckige Haus von 1754 gehörte einem Weinhändler. Schön sind v.a. die 24 zweireihigen Fenster im Salon, die obere Reihe aus venezianischem Farbglas. Der Rundgang endet mit einer Weinprobe im in den Felsen gehauenen Keller. Hier reift Rotwein in riesigen Fässern, manche von ihnen fassen ca. 10.000 l.
- 2820 Melnik
- http://www.kordopulova-house.com/
© MAIRDUMONT
Das vierstöckige Haus von 1754 gehörte einem Weinhändler. Schön sind v.a. die 24 zweireihigen Fenster im Salon, die obere Reihe aus venezianischem Farbglas. Der Rundgang endet mit einer Weinprobe im in den Felsen gehauenen Keller. Hier reift Rotwein in riesigen Fässern, manche von ihnen fassen ca. 10.000 l.
- 2820 Melnik
- http://www.kordopulova-house.com/
Zarkwa Roschdectwo Christowo
Architektonische Highlights © Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Sehenswert unter den fünf Kirchen Arbanasis ist v.a. die Christi-Geburt-Kirche aus dem 17.Jh. mit prächtiger Innenausstattung.
© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal
Sehenswert unter den fünf Kirchen Arbanasis ist v.a. die Christi-Geburt-Kirche aus dem 17.Jh. mit prächtiger Innenausstattung.
Evksinograd
Architektonische Highlights © Peter McDonough, Shutterstock
© Peter McDonough, Shutterstock
Am östlichen Ortsrand von Varna liegt Schloss Evksinograd, die Sommerresidenz der Zaren. Fürst Alexander von Battenberg erholte sich hier, und Zar Boris III. nutzte das Anwesen als Sommerresidenz. Todor Schivkov, Chef der Kommunistischen Partei, nächtigte allerdings nur im sogenannten Sommerbungalow. Auch heute ist die Anlage noch Regierungshotel und daher der Öffentlichkeit nur selten zugänglich. Aber der schöne Park lohnt einen Ausflug.
© Peter McDonough, Shutterstock
© Peter McDonough, Shutterstock
Am östlichen Ortsrand von Varna liegt Schloss Evksinograd, die Sommerresidenz der Zaren. Fürst Alexander von Battenberg erholte sich hier, und Zar Boris III. nutzte das Anwesen als Sommerresidenz. Todor Schivkov, Chef der Kommunistischen Partei, nächtigte allerdings nur im sogenannten Sommerbungalow. Auch heute ist die Anlage noch Regierungshotel und daher der Öffentlichkeit nur selten zugänglich. Aber der schöne Park lohnt einen Ausflug.
Peschtera Magura
Landschaftliche Highlights © Ongala, Shutterstock
Mit ihren etwa 2500 m langen unterirdischen Labyrinthen südwestlich von Vidin ist Magura eine der größten Höhlen Bulgariens. Die einzelnen Hallen beeindrucken v.a. durch ihre kolossalen Maße: Längen von über 200 m, Breiten von mehr als 50 m und Höhen von mehr als 20 m. Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die Höhle bereits vor 7000 Jahren bewohnt war. In der sogenannten Gemäldegalerie haben prähistorische Künstler über 700 Kult- und Jagdszenen gezeichnet, dabei entstanden einzigartige Werke prähistorischer Kunst. Die Felsmalereien wirken teilweise reliefartig. Da die Luft in diesem Raum 1 °C wärmer ist als im Rest der Höhle (ca. 13 °C), war er ein bevorzugter Aufenthaltsort der Fledermauskolonien. Der Kot der Tiere wurde damals für die Wandmalereien verwendet. Nicht weit davon entfernt, im Sonnensaal, ziert ein Jahreskalender aus der Bronzezeit die Wände. Ein Teil der Höhle dient heute als Weinkeller. Hier werden Flaschen des einzigen in Bulgarien nach dem Champagnerverfahren produzierten Schaumweins gelagert. Und in der großen Triumphhalle gibt die Philharmonie Vidin gelegentlich Konzerte.
- 3938 Rabischa
- http://www.muzeibelogradchik.com/
- +359 93 296 677
© Ongala, Shutterstock
Mit ihren etwa 2500 m langen unterirdischen Labyrinthen südwestlich von Vidin ist Magura eine der größten Höhlen Bulgariens. Die einzelnen Hallen beeindrucken v.a. durch ihre kolossalen Maße: Längen von über 200 m, Breiten von mehr als 50 m und Höhen von mehr als 20 m. Archäologische Ausgrabungen zeigen, dass die Höhle bereits vor 7000 Jahren bewohnt war. In der sogenannten Gemäldegalerie haben prähistorische Künstler über 700 Kult- und Jagdszenen gezeichnet, dabei entstanden einzigartige Werke prähistorischer Kunst. Die Felsmalereien wirken teilweise reliefartig. Da die Luft in diesem Raum 1 °C wärmer ist als im Rest der Höhle (ca. 13 °C), war er ein bevorzugter Aufenthaltsort der Fledermauskolonien. Der Kot der Tiere wurde damals für die Wandmalereien verwendet. Nicht weit davon entfernt, im Sonnensaal, ziert ein Jahreskalender aus der Bronzezeit die Wände. Ein Teil der Höhle dient heute als Weinkeller. Hier werden Flaschen des einzigen in Bulgarien nach dem Champagnerverfahren produzierten Schaumweins gelagert. Und in der großen Triumphhalle gibt die Philharmonie Vidin gelegentlich Konzerte.
- 3938 Rabischa
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- +359 93 296 677