Bulgarien Must Sees

Etara
Museen
Gabrovo
Etara
Rilski manastir
Architektonische Highlights
Rila
Rilski manastir
Sozopol
Geographical
Sozopol
Kap Kaliakra
Landschaftliche Highlights
Balgarevo
Kap Kaliakra
Madara
Touristenattraktionen
Madara
Madara
Melnik
Geographical
Melnik
Varna
Geographical
Varna
Vitoscha
Landschaftliche Highlights
Jarlovo
Vitoscha
Star Grad
Geographical
Sozopol
Ruse
Geographical
Ruse
Ruse
Roman Baths
Touristenattraktionen
Varna
Rimski termi
Nessebar
Geographical
Nessebar
Nessebar
Felskirchen von Iwanowo
Architektonische Highlights
Ivanovo
Jailata
Touristenattraktionen
Kamen Brjag
Antična grobnica (Spätantikes Kuppelmausoleum)
Touristenattraktionen
Pomorie
Poda
Landschaftliche Highlights
Burgas
Drivers' Beach
Strände
Sozopol
Nestinari
Events
Bălgari
Altstadt
Geographical
Plovdiv
Arbanasi
Geographical
Arbanasi
Koprivschtitsa
Geographical
Koprivschtitsa
Bojana
Geographical
Bojana
Bojanskata Tsarkva
Architektonische Highlights
Bojana
Bojanskata Tsarkva
Božentsi
Geographical
Bozhentsi
Tombul Dzhamija
Architektonische Highlights
Shumen
Arheologicheski Muzej
Museen
Varna
Plovdiv National Archaeological Museum
Museen
Plovdiv
Veliko Tarnovo
Geographical
Veliko Tarnovo
Bachkovski Manastir
Architektonische Highlights
Bachkovo
Bachkovski Manastir
Sv. Aleksandar Nevski
Architektonische Highlights
Sofia
Sv. Aleksandar Nevski

    Museen

    Architektonische Highlights

    Museen

    Architektonische Highlights

    Geographical

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Strände

    Events


  • Etara

    Museen
    • Etara© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Südlich von Veliko Tarnovo hinter Gabrovo öffnet sich in einem Waldstück das originellste und malerischste Freilichtmuseum Bulgariens. In originalgetreuen Kopien alter Werkstätten werden traditionelle Handwerke demonstriert. Durch die Gassen schlendernd können Besucher den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Ob in der Messerschmiede, der Walkmühle, der Holzfräserei oder der Litzenweberei - Werkzeuge, Einrichtungen, Mechanismen und Tätigkeiten sind hier fast genau in der Form zu sehen, wie sie in der Zeit der Nationalen Wiedergeburt in dieser Gegend vorherrschend waren. Es werden auch Kurse für Hobbyhandwerker angeboten. Alte bulgarische Bräuche mit Musik und Tanz werden zu Ostern, Weihnachten und an den wichtigsten bulgarischen Namenstagen zelebriert. Die hier gefertigten Teile kann man auch kaufen - es gibt gute Qualität zu moderaten Preisen. Das Museumsdorf wurde von einem Privatmann gegründet, 1963 wurde es zum staatlichen Freilichtmuseum.

    • Etara© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Südlich von Veliko Tarnovo hinter Gabrovo öffnet sich in einem Waldstück das originellste und malerischste Freilichtmuseum Bulgariens. In originalgetreuen Kopien alter Werkstätten werden traditionelle Handwerke demonstriert. Durch die Gassen schlendernd können Besucher den Handwerkern bei ihrer Arbeit zuschauen. Ob in der Messerschmiede, der Walkmühle, der Holzfräserei oder der Litzenweberei - Werkzeuge, Einrichtungen, Mechanismen und Tätigkeiten sind hier fast genau in der Form zu sehen, wie sie in der Zeit der Nationalen Wiedergeburt in dieser Gegend vorherrschend waren. Es werden auch Kurse für Hobbyhandwerker angeboten. Alte bulgarische Bräuche mit Musik und Tanz werden zu Ostern, Weihnachten und an den wichtigsten bulgarischen Namenstagen zelebriert. Die hier gefertigten Teile kann man auch kaufen - es gibt gute Qualität zu moderaten Preisen. Das Museumsdorf wurde von einem Privatmann gegründet, 1963 wurde es zum staatlichen Freilichtmuseum.


  • Rilski manastir

    Architektonische Highlights
    • Rilski manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.

    • Rilski manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Auf 1147 m Höhe stößt man im Wald unvermutet auf eine bis zu 24 m hohe Festungsmauer. Von außen weist nichts darauf hin, dass man hier etwas anderes finden wird als die Überreste einer Burg. Fast scheint es, als wolle das mächtige Gemäuer den Zutritt verwehren. Am Ende des einzigen Zugangs im Süden aber steht man dann gebannt vor der faszinierenden Schönheit der Anlage, die Ruhe und Harmonie verbreitet. Das Kloster wurde im 10.Jh. von dem Einsiedler Ivan Rilski gegründet und steht für die Bedeutung der orthodoxen Kirche in der bulgarischen Geschichte. Sehenswert sind das hölzerne Kreuz des Mönchs Rafail, ein Meisterwerk der Miniaturschnitzerei und das Original der Klosterküche von 1817 mit allen Geräten von damals. Die schönste Übernachtungsmöglichkeit bietet das Kloster selbst. Sie wird von den Mönchen aber als Herberge für Pilger gesehen und nicht als Hotel. Dennoch kann es sich lohnen, die Mönche anzusprechen.


  • Sozopol

    Geographical
    • © Rocter, Thinkstock

    Die von Festungsmauern umgebene Altstadt von Sozopol (5000 Ew., 30 km südöstlich von Burgas) ist auf einer Felsenhalbinsel gelegen und weist eine Fülle von attraktiven Häusern aus dem 19.Jh. auf. Zypressen säumen die mit Kopfsteinpflaster belegten Gassen, in der Sonne trocknen Fischernetze und unter den Dachgesimsen die Fische aus dem letzten Fang. Von den Kirchen ist vor allem Sv. Bogorodica mit ihren Ikonen und Schnitzereien sehenswert. Das Archäologische Museum beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung griechischer Vasen. Die schönsten Häuser, Cafés und Restaurants findest du im Bereich der Straßen Ulitsa Apolonia und Kiril i Metodiy. Zu empfehlen sind das Vjatarna Melnica, auf das du triffst, wenn du geradewegs durch den Ort läufst (zu erkennen an der kleinen Windmühle), und Ksantana. Beide Häuser servieren Fischgerichte und nationale Spezialitäten. Fisch mit Knoblauchsauce nach hauseigenem Rezept bietet das Restaurant Kirik.

    • Sozopol
    • © Rocter, Thinkstock

    Die von Festungsmauern umgebene Altstadt von Sozopol (5000 Ew., 30 km südöstlich von Burgas) ist auf einer Felsenhalbinsel gelegen und weist eine Fülle von attraktiven Häusern aus dem 19.Jh. auf. Zypressen säumen die mit Kopfsteinpflaster belegten Gassen, in der Sonne trocknen Fischernetze und unter den Dachgesimsen die Fische aus dem letzten Fang. Von den Kirchen ist vor allem Sv. Bogorodica mit ihren Ikonen und Schnitzereien sehenswert. Das Archäologische Museum beherbergt eine bemerkenswerte Sammlung griechischer Vasen. Die schönsten Häuser, Cafés und Restaurants findest du im Bereich der Straßen Ulitsa Apolonia und Kiril i Metodiy. Zu empfehlen sind das Vjatarna Melnica, auf das du triffst, wenn du geradewegs durch den Ort läufst (zu erkennen an der kleinen Windmühle), und Ksantana. Beide Häuser servieren Fischgerichte und nationale Spezialitäten. Fisch mit Knoblauchsauce nach hauseigenem Rezept bietet das Restaurant Kirik.

    • Sozopol

  • Kap Kaliakra

    Landschaftliche Highlights
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze

    Die Felsen ragen bis zu 70 m hoch aus dem Meer, es bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Sonnenuntergang. Schon den Thrakern diente das Kap der Verteidigung, Überreste von Festungsmauern wurden freigelegt und teilweise etwas unbeholfen wieder errichtet. Das Denkmal der toten Mädchen symbolisiert den Freitod der Jungfrauen, die den Osmanen als Gegenleistung für die Verschonung der Festung ausgeliefert werden sollten. Auf dem Weg zum Kap zwischen Kavarna und Kaliakra befindet sich das Dorf Balgarevo, in dem Angehörige der Gagausen leben. Diese Minderheit spricht türkisch, ist ethnisch aber den Bulgaren zuzurechnen. 300 m davor führt eine Straße zum Dalboka, einem einfach ausgestatteten Restaurant mit einmaliger Küche: Muscheln gefüllt mit Reis, Käse oder Äpfeln, Muschelsalate und Suppen. Gleich gegenüber der gleichnamigen Muschelfarm.

    • Balgarevo
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze
    • Kap Kaliakra© Thomas Schulze

    Die Felsen ragen bis zu 70 m hoch aus dem Meer, es bietet sich ein wunderschöner Blick auf den Sonnenuntergang. Schon den Thrakern diente das Kap der Verteidigung, Überreste von Festungsmauern wurden freigelegt und teilweise etwas unbeholfen wieder errichtet. Das Denkmal der toten Mädchen symbolisiert den Freitod der Jungfrauen, die den Osmanen als Gegenleistung für die Verschonung der Festung ausgeliefert werden sollten. Auf dem Weg zum Kap zwischen Kavarna und Kaliakra befindet sich das Dorf Balgarevo, in dem Angehörige der Gagausen leben. Diese Minderheit spricht türkisch, ist ethnisch aber den Bulgaren zuzurechnen. 300 m davor führt eine Straße zum Dalboka, einem einfach ausgestatteten Restaurant mit einmaliger Küche: Muscheln gefüllt mit Reis, Käse oder Äpfeln, Muschelsalate und Suppen. Gleich gegenüber der gleichnamigen Muschelfarm.

    • Balgarevo

  • Madara

    Touristenattraktionen
    • Madara© MAIRDUMONT

    Das berühmte Monumentalrelief aus dem 8.Jh. zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen bulgarischer Kulturgeschichte. Es befindet sich an einer rund 100 m hohen Klippe unterhalb der alten Festung Madara, östlich von Shumen. In der Felswand wurde auf einer Höhe von 23 m ein Reiter gemeißelt, der seine Lanze in einen liegenden Löwen gestoßen hat, daneben ein Hund. Die Inschriften sind die ältesten bekannten Quellen mit dem Wort "Bulgarien".

    • Madara© MAIRDUMONT

    Das berühmte Monumentalrelief aus dem 8.Jh. zählt zu den bedeutendsten Zeugnissen bulgarischer Kulturgeschichte. Es befindet sich an einer rund 100 m hohen Klippe unterhalb der alten Festung Madara, östlich von Shumen. In der Felswand wurde auf einer Höhe von 23 m ein Reiter gemeißelt, der seine Lanze in einen liegenden Löwen gestoßen hat, daneben ein Hund. Die Inschriften sind die ältesten bekannten Quellen mit dem Wort "Bulgarien".


  • Melnik

    Geographical
    • © vili45, Thinkstock

    Melnik, die kleinste Stadt Bulgariens, hatte 1880 noch 20 000 Ew., nur 1000 weniger, als Sofia damals zählte. Der zweite Balkankrieg im Jahr 1913 zerstörte den Ort fast vollständig und mit ihm die Handelswege. Heute leben hier 250 Menschen – hauptsächlich von Wein- und Tabakanbau und vom Tourismus. Es ist nicht nur die geringe Einwohnerzahl, die dem Ort eine etwas unwirkliche Atmosphäre verleiht. Die Ruinen weisen immer wieder auf den Verfall hin, doch wie in einem Amphitheater steigen inmitten der steilen Hänge der malerischen Sandsteinfelsen einzigartige Denkmäler der älteren und neueren Baukunst auf. Sie zeigen wunderschöne Holzschnitzereien, Ikonen, Glas- und Wandmalereien. An zackigen Felsen vorbei winden sich von Gras und Wermut gesäumte a  Pfade mit traumhaften Ausblicken, und dazwischen immer wieder die Rebstöcke, denen der schwere, dunkelrote Wein der Gegend zu verdanken ist.

    • 2820 Melnik
    • © vili45, Thinkstock

    Melnik, die kleinste Stadt Bulgariens, hatte 1880 noch 20 000 Ew., nur 1000 weniger, als Sofia damals zählte. Der zweite Balkankrieg im Jahr 1913 zerstörte den Ort fast vollständig und mit ihm die Handelswege. Heute leben hier 250 Menschen – hauptsächlich von Wein- und Tabakanbau und vom Tourismus. Es ist nicht nur die geringe Einwohnerzahl, die dem Ort eine etwas unwirkliche Atmosphäre verleiht. Die Ruinen weisen immer wieder auf den Verfall hin, doch wie in einem Amphitheater steigen inmitten der steilen Hänge der malerischen Sandsteinfelsen einzigartige Denkmäler der älteren und neueren Baukunst auf. Sie zeigen wunderschöne Holzschnitzereien, Ikonen, Glas- und Wandmalereien. An zackigen Felsen vorbei winden sich von Gras und Wermut gesäumte a  Pfade mit traumhaften Ausblicken, und dazwischen immer wieder die Rebstöcke, denen der schwere, dunkelrote Wein der Gegend zu verdanken ist.

    • 2820 Melnik

  • Varna

    Geographical
    • © valio84sl, Thinkstock

    Natürlich ist die schöne Lage das Kapital der Stadt, aber die Varnenser haben auch etwas daraus gemacht. Neben den Stränden wurde ein wunderschöner, riesiger Meerespark angelegt, der zum Flanieren einlädt. Die Altstadt von Varna - wo Griechen 570 v.Chr. den Ort Odyssos gründeten - befindet sich nicht gerade in musealem Zustand. Sie verbreitet den Charme einer gewachsenen Siedlung. Als "heilkräftigsten Seekurort im südöstlichen Europa" bezeichnet ein Reiseführer aus den 1920er-Jahren die Küstenstadt. Die Badanlage mit den Umkleideräumen aus dieser Zeit ist erhalten geblieben. Heute haben sich hauptsächlich Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken in den Anlagen angesiedelt. Tausende Menschen tummeln sich bis in die Morgenstunden auf der etwa 3 km langen Stadtpromenade, die Preise sind hier moderat. Am Hausstrand Varnas sind die Einheimischen zumeist unter sich. Dabei hat Varna einiges zu bieten: u.a. ein herausragendes Festival für klassische Musik, Theater, Oper und Ballett, das auch internationale Stars anzieht.

    • © valio84sl, Thinkstock

    Natürlich ist die schöne Lage das Kapital der Stadt, aber die Varnenser haben auch etwas daraus gemacht. Neben den Stränden wurde ein wunderschöner, riesiger Meerespark angelegt, der zum Flanieren einlädt. Die Altstadt von Varna - wo Griechen 570 v.Chr. den Ort Odyssos gründeten - befindet sich nicht gerade in musealem Zustand. Sie verbreitet den Charme einer gewachsenen Siedlung. Als "heilkräftigsten Seekurort im südöstlichen Europa" bezeichnet ein Reiseführer aus den 1920er-Jahren die Küstenstadt. Die Badanlage mit den Umkleideräumen aus dieser Zeit ist erhalten geblieben. Heute haben sich hauptsächlich Restaurants, Bars, Clubs und Diskotheken in den Anlagen angesiedelt. Tausende Menschen tummeln sich bis in die Morgenstunden auf der etwa 3 km langen Stadtpromenade, die Preise sind hier moderat. Am Hausstrand Varnas sind die Einheimischen zumeist unter sich. Dabei hat Varna einiges zu bieten: u.a. ein herausragendes Festival für klassische Musik, Theater, Oper und Ballett, das auch internationale Stars anzieht.


  • Vitoscha

    Landschaftliche Highlights
    • Vitoscha© Glow Images

    Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.

    • Vitoscha© Glow Images

    Nur 10 km vom Stadtzentrum der Hauptstadt entfernt befindet sich das Naherholungsgebiet der Sofioter. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, den höchsten Gipfel, den Cherni vrah zu erreichen. Man kann auch über das Plateau (Plato) zu den Zlatni mostove "Goldene Brücken" wandern. Hier befindet sich der "Steinerne Fluss", riesige Geröllbrocken, die das Gebirge hinunterzustürzen scheinen. Vitosha ist auch für Wintersportler attraktiv, von Ende Dezember bis Ende März liegt Schnee. Das Skigebiet hat sechs Skipisten aller Schwierigkeitsgrade mit einer Länge von ca. 29 km. Am einfachsten kommen die Skifahrer mit dem Gondellift von Simeonovo nach Aleko, dort befinden sich die Skipisten.


  • Star Grad

    Geographical
    • © stoyanh, Shutterstock

    Die Altstadt von Sozopol ist südöstlich von Burgas auf einer Felsenhalbinsel gelegen und beherbergt eine Fülle von attraktiven Häusern aus dem 19.Jh. Zypressen säumen die mit Kopfsteinpflaster bedeckten Gassen, in der Sonne trocknen Fischernetze und unter den Dachgesimsen die Fische.

    • Sozopol
    • © stoyanh, Shutterstock

    Die Altstadt von Sozopol ist südöstlich von Burgas auf einer Felsenhalbinsel gelegen und beherbergt eine Fülle von attraktiven Häusern aus dem 19.Jh. Zypressen säumen die mit Kopfsteinpflaster bedeckten Gassen, in der Sonne trocknen Fischernetze und unter den Dachgesimsen die Fische.

    • Sozopol

  • Ruse

    Geographical
    • Ruse© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Der Atmosphäre und Tradition nach ist die Stadt Ruse unter den bulgarischen Großstädten die offenste. Ruse war lange Zeit das "Tor zur Welt", der Hafen auf Mitteleuropa ausgerichtet. Von dort kamen die Geschäftsreisenden, die nach Konstantinopel wollten. Sie brachten Gastspiele ausländischer Orchester mit und stellten neue Musik und Instrumente vor. Viel Prominenz gab der Stadt die Ehre: Kaiser Franz Joseph, Kaiserin Eugénie, Hans Christian Andersen, Franz Liszt. In Ruse wurde 1866 die erste Eisenbahnlinie Bulgariens gebaut (die nach Varna führt). Der ökonomische und kulturelle Boom war nicht zuletzt der Vielvölkergemeinschaft zu verdanken, die sich hier gebildet hatte: viele Griechen, Armenier, einige Deutsche und am zahlreichsten sephardische Juden. Der Schriftsteller Elias Canetti wurde hier 1905 geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre in der Stadt. Das Stadtbild unterstreicht den kosmopolitischen Charakter, die Architektur weist den Einfluss vieler Baustile Europas auf: Barock, Renaissance, Empire, Art nouveau beherrschen die Hausfassaden, Parks und Boulevards laden zum entspannten Bummeln ein.

    • Ruse© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Der Atmosphäre und Tradition nach ist die Stadt Ruse unter den bulgarischen Großstädten die offenste. Ruse war lange Zeit das "Tor zur Welt", der Hafen auf Mitteleuropa ausgerichtet. Von dort kamen die Geschäftsreisenden, die nach Konstantinopel wollten. Sie brachten Gastspiele ausländischer Orchester mit und stellten neue Musik und Instrumente vor. Viel Prominenz gab der Stadt die Ehre: Kaiser Franz Joseph, Kaiserin Eugénie, Hans Christian Andersen, Franz Liszt. In Ruse wurde 1866 die erste Eisenbahnlinie Bulgariens gebaut (die nach Varna führt). Der ökonomische und kulturelle Boom war nicht zuletzt der Vielvölkergemeinschaft zu verdanken, die sich hier gebildet hatte: viele Griechen, Armenier, einige Deutsche und am zahlreichsten sephardische Juden. Der Schriftsteller Elias Canetti wurde hier 1905 geboren und verbrachte seine ersten Lebensjahre in der Stadt. Das Stadtbild unterstreicht den kosmopolitischen Charakter, die Architektur weist den Einfluss vieler Baustile Europas auf: Barock, Renaissance, Empire, Art nouveau beherrschen die Hausfassaden, Parks und Boulevards laden zum entspannten Bummeln ein.


  • Roman Baths

    Touristenattraktionen
    • Rimski termi© Glow Images

    Varna gehörte im 2.und 3.Jh. zum Römischen Reich. Das milde Klima und die heilenden Mineralquellen zogen wohlhabende Römer an. Die Überreste der 10.000 m2 großen Badeanstalt im Südosten der Stadt gewähren einen Einblick in die römische Badekultur. Etwa drei Viertel des Areals nehmen Thermalbäder ein. Freigelegt wurden Reste des Kanalsystems, der Wasserbecken sowie von zahlreichen Räumen und Hallen, von denen einige imposante Höhen erreichen.

    • Rimski termi© Glow Images

    Varna gehörte im 2.und 3.Jh. zum Römischen Reich. Das milde Klima und die heilenden Mineralquellen zogen wohlhabende Römer an. Die Überreste der 10.000 m2 großen Badeanstalt im Südosten der Stadt gewähren einen Einblick in die römische Badekultur. Etwa drei Viertel des Areals nehmen Thermalbäder ein. Freigelegt wurden Reste des Kanalsystems, der Wasserbecken sowie von zahlreichen Räumen und Hallen, von denen einige imposante Höhen erreichen.


  • Nessebar

    Geographical
    • Nessebar© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die kleine Stadt, auf einer Felsenhalbinsel gelegen, ist eine Schönheit. Nessebar macht seine antike Herkunft auf engem Raum sichtbar. Die Stadt zeigt zahlreiche prächtige Zeugnisse der mittelalterlichen Baukunst und ist im Kern von malerischen Häusern der Wiedergeburtsarchitektur in verwinkelten Gassen übersät. Man sieht bereits während der Anfahrt die Windmühle, dahinter Reste der antiken Stadtmauer am Hafen. Den Besucher erwartet eine einzigartige Ansammlung von teilweise noch erhaltenen mittelalterlichen Kirchenbauten. Die romantische Atmosphäre entsteht aber durch die Architektur des 19.Jhs. Insgesamt sind 60 Häuser aus der sogenannten Wiedergeburtszeit erhalten. Mit seinen zahlreichen Hotels und Restaurants ist der Ort touristisch gut erschlossen.

    • Nessebar
    • Nessebar© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die kleine Stadt, auf einer Felsenhalbinsel gelegen, ist eine Schönheit. Nessebar macht seine antike Herkunft auf engem Raum sichtbar. Die Stadt zeigt zahlreiche prächtige Zeugnisse der mittelalterlichen Baukunst und ist im Kern von malerischen Häusern der Wiedergeburtsarchitektur in verwinkelten Gassen übersät. Man sieht bereits während der Anfahrt die Windmühle, dahinter Reste der antiken Stadtmauer am Hafen. Den Besucher erwartet eine einzigartige Ansammlung von teilweise noch erhaltenen mittelalterlichen Kirchenbauten. Die romantische Atmosphäre entsteht aber durch die Architektur des 19.Jhs. Insgesamt sind 60 Häuser aus der sogenannten Wiedergeburtszeit erhalten. Mit seinen zahlreichen Hotels und Restaurants ist der Ort touristisch gut erschlossen.

    • Nessebar

  • Felskirchen von Iwanowo

    Architektonische Highlights

    Die südlich von Ruse gelegenen Felsen in etwa 32 m Höhe über dem Rusenski Lom beherbergen einige der wenigen erhaltenen Denkmäler der mittelalterlichen bulgarischen Kunst: unter Unesco-Schutz stehende Wandmalereien im Höhlenkloster aus der Tarnovo-Schule. Einsiedler ließen sich im 12.Jh. hier nieder und begannen mit dem Aufbau eines Klosterkomplexes in den Felsenschluchten, dessen bekanntester Teil, eine "Die Kirche" genannte Höhle, vermutlich 1331 bis 1371 entstand.

    Die südlich von Ruse gelegenen Felsen in etwa 32 m Höhe über dem Rusenski Lom beherbergen einige der wenigen erhaltenen Denkmäler der mittelalterlichen bulgarischen Kunst: unter Unesco-Schutz stehende Wandmalereien im Höhlenkloster aus der Tarnovo-Schule. Einsiedler ließen sich im 12.Jh. hier nieder und begannen mit dem Aufbau eines Klosterkomplexes in den Felsenschluchten, dessen bekanntester Teil, eine "Die Kirche" genannte Höhle, vermutlich 1331 bis 1371 entstand.


  • Jailata

    Touristenattraktionen
    • © ivoboss, Shutterstock

    Archäologische Ausgrabungsstätte mit 4000 Jahre alten thrakischen Gräbern, Opferaltar und Resten einer Festung aus der frühbyzantinischen Zeit (5.Jh.). Die Höhlen an der Steilküste waren in der Antike bewohnt. Die Reste der Höhlenstadt sind nur an wenigen Stellen schwer zugänglich.

    • © ivoboss, Shutterstock

    Archäologische Ausgrabungsstätte mit 4000 Jahre alten thrakischen Gräbern, Opferaltar und Resten einer Festung aus der frühbyzantinischen Zeit (5.Jh.). Die Höhlen an der Steilküste waren in der Antike bewohnt. Die Reste der Höhlenstadt sind nur an wenigen Stellen schwer zugänglich.


  • Antična grobnica (Spätantikes Kuppelmausoleum)

    Touristenattraktionen

    An der Schnellstraße nach Slănčev brjag gegenüber dem Campingplatz Evropa, liegt das einmalige antike Kuppelgrabmal Kuhata Mogila – mitten in einem Versuchsgarten der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. „Hohler Hügel“ bedeutet sein bulgarischer Name und beschreibt damit treffend die außergewöhnliche Anlage des Grabmals, das im 2.oder 3.Jh. vermutlich für eine thrakische Herrscherfamilie gebaut wurde. Eine mächtige Säule in der Mitte trägt die Grabkuppel – wie ein Riesenpilz seine Kappe. Das auf der Balkanhalbinsel einzigartige Mausoleum beherbergt die Urnen einer reichen Familiendynastie aus dem alten Anhialo, heute Pomorie.

    An der Schnellstraße nach Slănčev brjag gegenüber dem Campingplatz Evropa, liegt das einmalige antike Kuppelgrabmal Kuhata Mogila – mitten in einem Versuchsgarten der Bulgarischen Akademie der Wissenschaften. „Hohler Hügel“ bedeutet sein bulgarischer Name und beschreibt damit treffend die außergewöhnliche Anlage des Grabmals, das im 2.oder 3.Jh. vermutlich für eine thrakische Herrscherfamilie gebaut wurde. Eine mächtige Säule in der Mitte trägt die Grabkuppel – wie ein Riesenpilz seine Kappe. Das auf der Balkanhalbinsel einzigartige Mausoleum beherbergt die Urnen einer reichen Familiendynastie aus dem alten Anhialo, heute Pomorie.


  • Poda

    Landschaftliche Highlights
    • © MaD_MaxXx, Shutterstock

    Entlang der Bulgarischen Schwarzmeerküste verläuft die Via Pontica, eine der wichtigsten Zugvögelrouten der Welt. Millionen Vögel nehmen jedes Jahr diese „Straße“, um vom Norden Europas in den Süden zu gelangen. Auf ihrem Weg in die Winterquartiere haben sie ihre festen Raststätten an der Schwarzmeerküste. Eine der wichtigsten liegt im Süden der Stadt und lässt sich gut mit Fahrrad oder Bus im Naturreservat Čengene-Skele erreichen. Dieses Feuchtbiotop bietet den Tieren ideale Rastbedingungen. Der Verein zum Schutz der wilden Vogelarten hat in dem Reservat das Besucherzentrum Poda eingerichtet. Dort kann man entweder von einer Aussichtsplattform herab oder gut verborgen im Schilfdickicht die ornithologische Vielfalt an der Küste hautnah erleben: Nacht- und Purpurreiher, Flussseeschwalben, Rothalstaucher, Stelzenläufer, Wespenbussarde, Grauschnäpper, Kormorane oder die seltenen Krauskopfpelikane.

    • © MaD_MaxXx, Shutterstock

    Entlang der Bulgarischen Schwarzmeerküste verläuft die Via Pontica, eine der wichtigsten Zugvögelrouten der Welt. Millionen Vögel nehmen jedes Jahr diese „Straße“, um vom Norden Europas in den Süden zu gelangen. Auf ihrem Weg in die Winterquartiere haben sie ihre festen Raststätten an der Schwarzmeerküste. Eine der wichtigsten liegt im Süden der Stadt und lässt sich gut mit Fahrrad oder Bus im Naturreservat Čengene-Skele erreichen. Dieses Feuchtbiotop bietet den Tieren ideale Rastbedingungen. Der Verein zum Schutz der wilden Vogelarten hat in dem Reservat das Besucherzentrum Poda eingerichtet. Dort kann man entweder von einer Aussichtsplattform herab oder gut verborgen im Schilfdickicht die ornithologische Vielfalt an der Küste hautnah erleben: Nacht- und Purpurreiher, Flussseeschwalben, Rothalstaucher, Stelzenläufer, Wespenbussarde, Grauschnäpper, Kormorane oder die seltenen Krauskopfpelikane.


  • Drivers' Beach

    Strände

    Das Lagunensumpfgebiet Alepu grenzt unmittelbar an das Urlaubsareal Djuni. Das einmalig schöne Naturreservat lockt mit reichem Schilf- und Sumpfpflanzenwuchs sowie dem beliebten, frei zugänglichen Chauffeur´s Beach. Wenn der Wasserstand im Sommer niedriger ist, teilt sich der Sumpf in zwei Teile und kann ausgezeichnet bewandert werden.

    • 8130 Sozopol

    Das Lagunensumpfgebiet Alepu grenzt unmittelbar an das Urlaubsareal Djuni. Das einmalig schöne Naturreservat lockt mit reichem Schilf- und Sumpfpflanzenwuchs sowie dem beliebten, frei zugänglichen Chauffeur´s Beach. Wenn der Wasserstand im Sommer niedriger ist, teilt sich der Sumpf in zwei Teile und kann ausgezeichnet bewandert werden.

    • 8130 Sozopol

  • Nestinari

    Events

    Im Strandža-Gebirge im Süden Bulgariens wird bis heute jedes Jahr am 3./4.Juni zum Gedenken an die Hl. Konstantin und Elena der Brauch des Feuertanzens gepflegt. Zentrum der Feierlichkeiten ist das Dorf Bălgari. Die Heiligen sollen den Nestinari (Feuertänzern) an diesem Tag die spirituelle Kraft verleihen, auf heißer Glut zu tanzen, ohne sich dabei zu verbrennen. Nach einer Prozession versammeln sich alle am späten Abend auf dem Dorfplatz, wo ein großes Feuer brennt. Zur Musik von Trommeln und Dudelsack tanzen die barfüßigen Nestinari ekstatisch auf der zehn Zentimeter dicken Glut. Dabei tragen sie die Ikonen der Heiligen vor sich her und küssen sie. Diese Tradition geht zurück auf den christlichen Kaiser Konstantin I., der ein großer Verehrer des Feuers war und den Tänzern daher erlaubte, ihr heidnisches Fest weiterhin zu feiern.

    • Bălgari

    Im Strandža-Gebirge im Süden Bulgariens wird bis heute jedes Jahr am 3./4.Juni zum Gedenken an die Hl. Konstantin und Elena der Brauch des Feuertanzens gepflegt. Zentrum der Feierlichkeiten ist das Dorf Bălgari. Die Heiligen sollen den Nestinari (Feuertänzern) an diesem Tag die spirituelle Kraft verleihen, auf heißer Glut zu tanzen, ohne sich dabei zu verbrennen. Nach einer Prozession versammeln sich alle am späten Abend auf dem Dorfplatz, wo ein großes Feuer brennt. Zur Musik von Trommeln und Dudelsack tanzen die barfüßigen Nestinari ekstatisch auf der zehn Zentimeter dicken Glut. Dabei tragen sie die Ikonen der Heiligen vor sich her und küssen sie. Diese Tradition geht zurück auf den christlichen Kaiser Konstantin I., der ein großer Verehrer des Feuers war und den Tänzern daher erlaubte, ihr heidnisches Fest weiterhin zu feiern.

    • Bălgari

  • Altstadt

    Geographical
    • © Dennis van de Water, Shutterstock

    In der Altstadt leben und arbeiten heute nur 4500 der insgesamt 350 000 Ew. Sie wirkt wie ein bewohntes Freilichtmuseum, in dem die pittoresken Häuser aus dem 19.Jh., der Ära der Wiedergeburtsarchitektur, ein fast surreales Flair verströmen.

    • © Dennis van de Water, Shutterstock

    In der Altstadt leben und arbeiten heute nur 4500 der insgesamt 350 000 Ew. Sie wirkt wie ein bewohntes Freilichtmuseum, in dem die pittoresken Häuser aus dem 19.Jh., der Ära der Wiedergeburtsarchitektur, ein fast surreales Flair verströmen.


  • Arbanasi

    Geographical
    • © Victor Ivanov, Thinkstock

    Das Dorf gehört noch zu den Baudenkmälern von Veliko Tarnovo und steht somit ebenfalls unter Denkmalschutz. Die von wohlhabenden Händlern erbauten Häuser sind von massiven Steinmauern umgeben und mit eisenbeschlagenen Toren sowie vergitterten Fenstern versehen. Von außen erscheinen die Gebäude deshalb eher wie wehrhafte Festungen. Ganz anders zeigen sich die Inneneinrichtungen mit zierlichen Holzschnitzereien an Decken und Türen, schönen Fliesen und reicher Wandbemalung. Zehn Häuser wurden restauriert, zwei davon in Museen verwandelt.

    • Arbanasi
    • © Victor Ivanov, Thinkstock

    Das Dorf gehört noch zu den Baudenkmälern von Veliko Tarnovo und steht somit ebenfalls unter Denkmalschutz. Die von wohlhabenden Händlern erbauten Häuser sind von massiven Steinmauern umgeben und mit eisenbeschlagenen Toren sowie vergitterten Fenstern versehen. Von außen erscheinen die Gebäude deshalb eher wie wehrhafte Festungen. Ganz anders zeigen sich die Inneneinrichtungen mit zierlichen Holzschnitzereien an Decken und Türen, schönen Fliesen und reicher Wandbemalung. Zehn Häuser wurden restauriert, zwei davon in Museen verwandelt.

    • Arbanasi

  • Koprivschtitsa

    Geographical

    Ein liebliches Tal im Mittelgebirge Sredna Gora, umgeben von bewaldeten Hängen, durchzogen von zwei Flüssen und darin ein verwinkeltes Dorf mit einer schier unendlichen Ansammlung von kleinen Häusern, Kirchen, Brunnen und Brücken aus dem 18.und 19.Jh.: Koprivshtitsa zeigt ein in dieser Form einmaliges Ortsbild.

    • 2077 Koprivschtitsa

    Ein liebliches Tal im Mittelgebirge Sredna Gora, umgeben von bewaldeten Hängen, durchzogen von zwei Flüssen und darin ein verwinkeltes Dorf mit einer schier unendlichen Ansammlung von kleinen Häusern, Kirchen, Brunnen und Brücken aus dem 18.und 19.Jh.: Koprivshtitsa zeigt ein in dieser Form einmaliges Ortsbild.

    • 2077 Koprivschtitsa

  • Bojana

    Geographical
    • © Dejan Gospodarek, Shutterstock

    8 km südlich des Stadtzentrums ließen viele Spitzenfunktionäre der Kommunistischen Partei ihre Villen und Todor Zhivkov seine stattliche Residenz bauen. Das größte und bedeutendste historische Museum des Landes ist hier untergebracht. Weltweite Bedeutung erhielt das Nationale Historische Museum durch die Ausstellung „Gold der Thraker“. Die jahrtausendealten Meisterwerke thrakischer Goldschmiedekunst befinden sich allerdings häufig auf Wanderausstellungen. Ein Meilenstein der europäischen Kunstgeschichte birgt die Kirche von Boyana vom Ende des 10.Jhs. Der unbekannte sogenannte „Meister von Boyana“ hat hier Fresken geschaffen, die zum Weltkulturerbe ernannt worden sind. Ganz neu für die damalige Zeit: Die Portraits der Herrscher und Heiligen zeigen recht natürliche Gesichtszüge und sind nicht mehr nur stilisiert.

    • 1616 Bojana
    • © Dejan Gospodarek, Shutterstock

    8 km südlich des Stadtzentrums ließen viele Spitzenfunktionäre der Kommunistischen Partei ihre Villen und Todor Zhivkov seine stattliche Residenz bauen. Das größte und bedeutendste historische Museum des Landes ist hier untergebracht. Weltweite Bedeutung erhielt das Nationale Historische Museum durch die Ausstellung „Gold der Thraker“. Die jahrtausendealten Meisterwerke thrakischer Goldschmiedekunst befinden sich allerdings häufig auf Wanderausstellungen. Ein Meilenstein der europäischen Kunstgeschichte birgt die Kirche von Boyana vom Ende des 10.Jhs. Der unbekannte sogenannte „Meister von Boyana“ hat hier Fresken geschaffen, die zum Weltkulturerbe ernannt worden sind. Ganz neu für die damalige Zeit: Die Portraits der Herrscher und Heiligen zeigen recht natürliche Gesichtszüge und sind nicht mehr nur stilisiert.

    • 1616 Bojana

  • Bojanskata Tsarkva

    Architektonische Highlights
    • Bojanskata Tsarkva© Glow Images

    Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.

    • Bojanskata Tsarkva© Glow Images

    Die Kirche aus dem 11.Jh. trägt den Namen des Ortes und gehört zu den Unesco-Kulturdenkmälern. 1259 erhielt die Kirche einen Anbau mit wundervollen, ausdrucksstarken Wandmalereien. Biblische Szenen, Bilder von geistlichen und weltlichen Führern, aber auch realistische Spiegelungen des Alltags finden sich unter den Fresken. Sie gelten als die Krone der mittelalterlichen bulgarischen Malerei und als Vorboten der europäischen Renaissance. Ihr Schöpfer ist unbekannt, er ist nur als "Meister von Boyana" benannt.


  • Božentsi

    Geographical
    • © hdesislava, Shutterstock

    In idyllischer Stille südöstlich von Gabrovo liegt das Museumsdorf Božentsi. In den Gassen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Um die weiß getünchten, mit Steinplatten bedeckten Häuser wuchert Efeu, im Dorfzentrum stehen Brunnen und Weinstube wie vor 150 Jahren. Mehr als 100 Gebäude befinden sich unter Denkmalschutz.

    • © hdesislava, Shutterstock

    In idyllischer Stille südöstlich von Gabrovo liegt das Museumsdorf Božentsi. In den Gassen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Um die weiß getünchten, mit Steinplatten bedeckten Häuser wuchert Efeu, im Dorfzentrum stehen Brunnen und Weinstube wie vor 150 Jahren. Mehr als 100 Gebäude befinden sich unter Denkmalschutz.


  • Tombul Dzhamija

    Architektonische Highlights
    • © AlexKosev, Thinkstock

    Die größte erhaltene Moschee aus der osmanischen Zeit wurde 1744 von Sherif Halil Pascha errichtet. In den Bau wurden Säulen aus der Burg der ersten bulgarischen Zaren in Pliska einbezogen. Den Hof der Koranschule dominiert ein Brunnenhaus. Während der sozialistischen Ära Museum, ist die Moschee heute wieder Gebetshaus. Vom Uhrenturm, dessen Glocke seit 1740 ohne Unterbrechung zu jeder vollen Stunde schlägt, hat man einen schönen Blick.

    • © AlexKosev, Thinkstock

    Die größte erhaltene Moschee aus der osmanischen Zeit wurde 1744 von Sherif Halil Pascha errichtet. In den Bau wurden Säulen aus der Burg der ersten bulgarischen Zaren in Pliska einbezogen. Den Hof der Koranschule dominiert ein Brunnenhaus. Während der sozialistischen Ära Museum, ist die Moschee heute wieder Gebetshaus. Vom Uhrenturm, dessen Glocke seit 1740 ohne Unterbrechung zu jeder vollen Stunde schlägt, hat man einen schönen Blick.


  • Arheologicheski Muzej

    Museen
    • © trabantos, Shutterstock

    Die Prunkstücke der Kollektion (50.000 Exponate aus der vorgeschichtlichen Zeit bis zum Mittelalter) sind die Funde aus einer Grabstätte der Kupferzeit (5000-4000 v.Chr.). Mehr als ein Drittel der freigelegten Grabstätten aus jener Zeit enthielt kein Skelett, sondern nur symbolische Grabbeigaben: viel Schmuck, Gegenstände aus purem Gold, zylinderförmige Perlen, aber auch Werkzeuge und Gefäße. Der Schmuck gehört zu den ältesten Goldschmiedefunden überhaupt. Im Museum ist auch eine Ausstellung bulgarischer Ikonen aus dem 16.-19.Jh. zu besichtigen.

    • © trabantos, Shutterstock

    Die Prunkstücke der Kollektion (50.000 Exponate aus der vorgeschichtlichen Zeit bis zum Mittelalter) sind die Funde aus einer Grabstätte der Kupferzeit (5000-4000 v.Chr.). Mehr als ein Drittel der freigelegten Grabstätten aus jener Zeit enthielt kein Skelett, sondern nur symbolische Grabbeigaben: viel Schmuck, Gegenstände aus purem Gold, zylinderförmige Perlen, aber auch Werkzeuge und Gefäße. Der Schmuck gehört zu den ältesten Goldschmiedefunden überhaupt. Im Museum ist auch eine Ausstellung bulgarischer Ikonen aus dem 16.-19.Jh. zu besichtigen.


  • Plovdiv National Archaeological Museum

    Museen

    Der bedeutendste Schatz des archäologischen Museums ist der Goldfund aus Panagjurishte. Er besteht aus neun Gefäßen und wiegt insgesamt 6 kg. Andere wertvolle Exponate stammen aus der Antike, aus der thrakischen und der römischen Zeit. Sehenswert sind v.a. die Grabstätten aus der Bronzezeit aus der Region um Plovdiv, der Bronzehelm aus Brestovica aus der thrakischen Zeit sowie die byzantinischen Goldmünzen aus dem 12.Jh.

    Der bedeutendste Schatz des archäologischen Museums ist der Goldfund aus Panagjurishte. Er besteht aus neun Gefäßen und wiegt insgesamt 6 kg. Andere wertvolle Exponate stammen aus der Antike, aus der thrakischen und der römischen Zeit. Sehenswert sind v.a. die Grabstätten aus der Bronzezeit aus der Region um Plovdiv, der Bronzehelm aus Brestovica aus der thrakischen Zeit sowie die byzantinischen Goldmünzen aus dem 12.Jh.


  • Veliko Tarnovo

    Geographical
    • © Krivinis, Thinkstock

    Zum Süden hin der Balkan, zum Norden das Donautiefland, unten im Tal die Windungen des Flusses Jantra und mittendrin die Stadt Veliko Tarnovo. Die Stadt erinnert in ihrer Form an einen großen Vogel, der sich mit ausgebreiteten Schwingen auf den Felsterrassen niedergelassen hat - eine der schönsten Städte des Landes. Große Teile der malerischen Altstadt stehen unter Denkmalschutz. Eine 5000-jährige Geschichte der Besiedlung hat diese wunderschön gelegene Stadt hinter sich, zwei Jahrhunderte lang, vom Ende des 12.bis Ende des 14.Jhs., war sie die Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reichs und eine kurze Zeit lang, nach der Ausgliederung aus dem Osmanischen Reich, auch die des neuen bulgarischen Staates. Veliko Tarnovo brachte viele bedeutende Schulen in der Literatur, Baukunst und Malerei hervor und war Heimat und Zentrum berühmter Vertreter der Nationalen Wiedergeburt. Die Überreste vom Zarenschloss und die Patriarchenkirche auf dem Hügel Tsarevets zeugen von der einstigen Rolle als Hauptstadt, die verwinkelten Gässchen im alten Teil südlich und nördlich der Straße Dimitar Blagoev von der Zeit der Nationalen Wiedergeburt und der antitürkischen Bewegung. Die Atmosphäre des 19.Jhs. ist zwar erhalten geblieben, aber ein großer Teil der Gebäude hat erheblich gelitten.

    • 5000 Veliko Tarnovo
    • © Krivinis, Thinkstock

    Zum Süden hin der Balkan, zum Norden das Donautiefland, unten im Tal die Windungen des Flusses Jantra und mittendrin die Stadt Veliko Tarnovo. Die Stadt erinnert in ihrer Form an einen großen Vogel, der sich mit ausgebreiteten Schwingen auf den Felsterrassen niedergelassen hat - eine der schönsten Städte des Landes. Große Teile der malerischen Altstadt stehen unter Denkmalschutz. Eine 5000-jährige Geschichte der Besiedlung hat diese wunderschön gelegene Stadt hinter sich, zwei Jahrhunderte lang, vom Ende des 12.bis Ende des 14.Jhs., war sie die Hauptstadt des Zweiten Bulgarischen Reichs und eine kurze Zeit lang, nach der Ausgliederung aus dem Osmanischen Reich, auch die des neuen bulgarischen Staates. Veliko Tarnovo brachte viele bedeutende Schulen in der Literatur, Baukunst und Malerei hervor und war Heimat und Zentrum berühmter Vertreter der Nationalen Wiedergeburt. Die Überreste vom Zarenschloss und die Patriarchenkirche auf dem Hügel Tsarevets zeugen von der einstigen Rolle als Hauptstadt, die verwinkelten Gässchen im alten Teil südlich und nördlich der Straße Dimitar Blagoev von der Zeit der Nationalen Wiedergeburt und der antitürkischen Bewegung. Die Atmosphäre des 19.Jhs. ist zwar erhalten geblieben, aber ein großer Teil der Gebäude hat erheblich gelitten.

    • 5000 Veliko Tarnovo

  • Bachkovski Manastir

    Architektonische Highlights
    • Bachkovski Manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die mitten in der Bergwelt der Rhodopen gelegene Anlage ist nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster Bulgariens. Sie steht auch wegen ihrer Bedeutung für Architektur, Kunst und geistiges Leben des Landes auf Platz zwei. Gegründet wurde das Kloster 1083 von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani, die für die Gemeinschaft vom byzantinischen Kaiser einen autonomen Status erwirkten. Vom 12.bis 14.Jh. wechselten bulgarische und byzantinische Besitzverhältnisse einander ab, bevor Mitte des 14.Jhs. der bulgarische Zar Ivan Aleksandar seine Macht über die Rhodopen festigte. Das älteste Gebäude der Anlage ist das "Beinhaus", eine Kirchengruft, die bereits zu Gründungszeiten des Klosters angelegt wurde. Der Rest geht im Wesentlichen auf den Wiederaufbau im 17.Jh. zurück. 1604 wurde die Hauptkirche Sv. Bogorodica als Kreuzkuppelkirche errichtet. Die bedeutendsten Wandmalereien befinden sich in der Nikolaikirche im Südhof der Anlage.

    • Bachkovski Manastir© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die mitten in der Bergwelt der Rhodopen gelegene Anlage ist nach dem Rila-Kloster das zweitgrößte Kloster Bulgariens. Sie steht auch wegen ihrer Bedeutung für Architektur, Kunst und geistiges Leben des Landes auf Platz zwei. Gegründet wurde das Kloster 1083 von den georgischen Brüdern Grigori und Abasi Bakuriani, die für die Gemeinschaft vom byzantinischen Kaiser einen autonomen Status erwirkten. Vom 12.bis 14.Jh. wechselten bulgarische und byzantinische Besitzverhältnisse einander ab, bevor Mitte des 14.Jhs. der bulgarische Zar Ivan Aleksandar seine Macht über die Rhodopen festigte. Das älteste Gebäude der Anlage ist das "Beinhaus", eine Kirchengruft, die bereits zu Gründungszeiten des Klosters angelegt wurde. Der Rest geht im Wesentlichen auf den Wiederaufbau im 17.Jh. zurück. 1604 wurde die Hauptkirche Sv. Bogorodica als Kreuzkuppelkirche errichtet. Die bedeutendsten Wandmalereien befinden sich in der Nikolaikirche im Südhof der Anlage.


  • Sv. Aleksandar Nevski

    Architektonische Highlights
    • Sv. Aleksandar Nevski© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.

    • Sv. Aleksandar Nevski© Thomas Schulze, DuMont Reisebildportal

    Die Kirche wurde zu Ehren der im russisch-türkischen Krieg von 1877/1878 gefallenen Soldaten und zum Zeichen des Dankes für die dem Krieg folgende Ausgliederung Bulgariens aus dem Osmanischen Reich auf dem höchstgelegenen Punkt der Stadt errichtet. Der russische Zar jener Zeit, Alexander II., wurde seitdem in Bulgarien als "Tsar Osvoboditel" (Befreierkönig) verehrt. Die Kirche wurde nach dem Schutzheiligen des Zaren, Alexander Nevski, einem Moskauer Großfürsten aus dem 13.Jh., benannt. Nach den Entwürfen des Petersburger Architekten A. N. Pomerancev wurde 1904 mit dem Bau begonnen, der mit kleineren Unterbrechungen bis 1913 dauerte. Erst elf Jahre danach, 1924, wurde die Kirche geweiht. Imposant ist der erste Eindruck, den die südliche Seitenansicht vom Bulevard Tsar Osvoboditel aus hervorruft. Vor allem die beiden mit Blattgold überzogenen Kuppeln fallen sofort auf. Die bekanntesten russischen und bulgarischen Meister der Zeit um die Jahrhundertwende sind hier mit Wandmalereien, Ikonen und Mosaiken vertreten. Die Krypta beherbergt eine ständige Ausstellung von weit mehr als 200 Ikonen, Fresken und gedruckten Ikonenblättern bulgarischer Meister aus dem 18.und 19.Jh., aber auch Werke aus dem 12.bis 17.Jh. sind hier vertreten.