Bern & Innerschweiz Must Sees

Altstadt
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Bern
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Zentrum Paul Klee
Museen
Bern
Zentrum Paul Klee
Freilichtmuseum Ballenberg
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Hofstetten bei Brienz
Freilichtmuseum Ballenberg
Giessbachfall
Landschaftliche Highlights
Brienz
Aareschlucht
Landschaftliche Highlights
Meiringen
Aareschlucht
Vierwaldstättersee
Landschaftliche Highlights
Luzern
Jungfraujoch
Landschaftliche Highlights
Jungfraujoch
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Schilthorn
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Mürren
Altstadt
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Thun
Oberhofen am Thunersee
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Oberhofen am Thunersee
Saanen
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Saanen
Trümmelbach
Landschaftliche Highlights
Lauterbrunnen
Bundeshaus
Architektonische Highlights
Bern
Bundeshaus
Gruyères
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Gruyères
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Schweizerisches Alpines Museum
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Bern
Schweizerisches Alpines Museum
Kloster Einsiedeln (Benediktinerabtei Maria Einsiedeln)
Architektonische Highlights
Einsiedeln
Verkehrshaus Luzern
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Einsiedeln
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Einsiedeln
Entlebuch
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Entlebuch
Rigi
Landschaftliche Highlights
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Reichenbachfall
Landschaftliche Highlights
Meiringen

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    Museen

    Landschaftliche Highlights

    Architektonische Highlights


  • Altstadt

    Geographical
    • Altstadt© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Selfie-Brunnen

    Ein Einkaufsbummel bei strömendem Regen? Unter den Arkaden, die in Bern Laubengänge heißen, kein Problem! Über 6 km, 14 Arkaden inklusive, erstrecken sie sich zwischen Bahnhofplatz und Nydeggbrücke. Nicht vergessen, durch die offenen Luken in die Gewölbe zu gucken, wo ebenfalls Händler und Cafés auf Kundschaft warten. Ein paar ausgiebige Blicke solltest du dann auch noch auf die besonders reich verzierten historischen Brunnen werfen. Der wohl schrägste unter ihnen ist der Kindlifresserbrunnen auf dem Kornhausplatz: Tatsächlich – auf dessen Spitze verschlingt eine allegorische Figur ein nacktes Kind. Gleich neben dem Eingang zum Rathaus wirst du dann selbst zur Brunnenfigur: Treppchen rauf auf den Brunnenturm, ordentlich posen und abdrücken – fertig ist der Post!

    • Altstadt© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Selfie-Brunnen

    Ein Einkaufsbummel bei strömendem Regen? Unter den Arkaden, die in Bern Laubengänge heißen, kein Problem! Über 6 km, 14 Arkaden inklusive, erstrecken sie sich zwischen Bahnhofplatz und Nydeggbrücke. Nicht vergessen, durch die offenen Luken in die Gewölbe zu gucken, wo ebenfalls Händler und Cafés auf Kundschaft warten. Ein paar ausgiebige Blicke solltest du dann auch noch auf die besonders reich verzierten historischen Brunnen werfen. Der wohl schrägste unter ihnen ist der Kindlifresserbrunnen auf dem Kornhausplatz: Tatsächlich – auf dessen Spitze verschlingt eine allegorische Figur ein nacktes Kind. Gleich neben dem Eingang zum Rathaus wirst du dann selbst zur Brunnenfigur: Treppchen rauf auf den Brunnenturm, ordentlich posen und abdrücken – fertig ist der Post!


  • Zentrum Paul Klee

    Museen
    • Zentrum Paul Klee© MAIRDUMONT

    Stararchitekt Renzo Piano hat das 2005 eröffnete Kulturzentrum aus Glas und Stahl in Form dreier Wellen entworfen. Darin präsentiert sich die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Paul Klees, der 1879 bei Bern geboren wurde. Auch Arbeiten befreundeter Maler wie Wassily Kandinsky, Franz Marc und Alexej von Jawlensky sind zu sehen. Zudem Veranstaltungen zum kulturellen Austausch. Für die jüngsten Besucher gibt es ein eigenes Museum. Außerdem Museumsshop und Restaurant.

    • Zentrum Paul Klee© MAIRDUMONT

    Stararchitekt Renzo Piano hat das 2005 eröffnete Kulturzentrum aus Glas und Stahl in Form dreier Wellen entworfen. Darin präsentiert sich die weltweit umfangreichste Sammlung von Werken Paul Klees, der 1879 bei Bern geboren wurde. Auch Arbeiten befreundeter Maler wie Wassily Kandinsky, Franz Marc und Alexej von Jawlensky sind zu sehen. Zudem Veranstaltungen zum kulturellen Austausch. Für die jüngsten Besucher gibt es ein eigenes Museum. Außerdem Museumsshop und Restaurant.


  • Freilichtmuseum Ballenberg

    Museen
    • Freilichtmuseum Ballenberg© MAIRDUMONT

    Ein eindrucksvolles Bild von der ländlichen Schweiz, wie sie einmal war, vermittelt dieses Freilichtmuseum. Hier wurden 90 alte Häuser und Höfe wieder aufgebaut und originalgetreu eingerichtet. In dem lebendigen Dorf mit Feldern, Tieren, Läden und Werkstätten wird fast täglich gearbeitet.

    • Freilichtmuseum Ballenberg© MAIRDUMONT

    Ein eindrucksvolles Bild von der ländlichen Schweiz, wie sie einmal war, vermittelt dieses Freilichtmuseum. Hier wurden 90 alte Häuser und Höfe wieder aufgebaut und originalgetreu eingerichtet. In dem lebendigen Dorf mit Feldern, Tieren, Läden und Werkstätten wird fast täglich gearbeitet.


  • Giessbachfall

    Landschaftliche Highlights
    • © TMAg, Shutterstock

    Beeindruckend stürzt sich der Giessbach in 14 Stufen rund 400 m in den Brienzersee. Man kann in 45 min. zur obersten der drei Brücken wandern und dort zuschauen, wie sich das Wasser in einen 6 m tiefen Felsenkessel ergießt.

    • © TMAg, Shutterstock

    Beeindruckend stürzt sich der Giessbach in 14 Stufen rund 400 m in den Brienzersee. Man kann in 45 min. zur obersten der drei Brücken wandern und dort zuschauen, wie sich das Wasser in einen 6 m tiefen Felsenkessel ergießt.


  • Aareschlucht

    Landschaftliche Highlights
    • Aareschlucht© MAIRDUMONT

    Die Aare ist der längste Fluss, der von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein in der Schweiz verläuft – und nirgends ist er so eindrucksvoll wie zwischen Meiringen und Innertkirchen: Hier hat sich die Aare über Jahrtausende tief in den Kalk gefressen, ein Wanderpfad führt über Stege und Tunnels in ca. 45 Minuten durch die enge Schlucht erreichbar mit der Meiringen-Innertkirchen-Bahn

    • Aareschlucht© MAIRDUMONT

    Die Aare ist der längste Fluss, der von der Quelle bis zur Mündung in den Rhein in der Schweiz verläuft – und nirgends ist er so eindrucksvoll wie zwischen Meiringen und Innertkirchen: Hier hat sich die Aare über Jahrtausende tief in den Kalk gefressen, ein Wanderpfad führt über Stege und Tunnels in ca. 45 Minuten durch die enge Schlucht erreichbar mit der Meiringen-Innertkirchen-Bahn


  • Vierwaldstättersee

    Landschaftliche Highlights
    • © Rasto SK, Shutterstock

    Der See, an dessen Ufer die Schweiz gegründet wurde, ist ein Naturspektakel sondergleichen, das du am besten vom Schiff aus erlebst. Dampfschiffe wie das älteste der Schweiz, die 1901 gebaute „Uri“, tuckern mit Ihnen über den gut 12 000 Jahre alten See, der beim Rückzug der Gletscher Ende der Eiszeit entstand und heute fünf Kantone berührt. Linienschiffe legen am Quai vor dem Bahnhof ab. Alternativ kannst du den See auch einmal komplett umwandern, der Waldstätterweg und der Weg der Schweiz machen’s möglich. Planschen mit Luzernblick kannst du am Ufschötti, einem aufgeschütteten Strand mit Liegewiesen am südlichen Seeufer.

    • © Rasto SK, Shutterstock

    Der See, an dessen Ufer die Schweiz gegründet wurde, ist ein Naturspektakel sondergleichen, das du am besten vom Schiff aus erlebst. Dampfschiffe wie das älteste der Schweiz, die 1901 gebaute „Uri“, tuckern mit Ihnen über den gut 12 000 Jahre alten See, der beim Rückzug der Gletscher Ende der Eiszeit entstand und heute fünf Kantone berührt. Linienschiffe legen am Quai vor dem Bahnhof ab. Alternativ kannst du den See auch einmal komplett umwandern, der Waldstätterweg und der Weg der Schweiz machen’s möglich. Planschen mit Luzernblick kannst du am Ufschötti, einem aufgeschütteten Strand mit Liegewiesen am südlichen Seeufer.


  • Jungfraujoch

    Landschaftliche Highlights
    • Jungfraujoch© Roland Gerth, DuMont Reisebildportal

    In Europa ganz oben, „Top of Europe“, so wirbt die Jungfraubahn für die Fahrt zum höchsten Bahnhof Europas auf dem Jungfraujoch, 3454 m über dem Meer (der Gipfel ist nur 21 m höher). Die Zahnradbahn wurde 1912 gebaut und startet am Bahnhof Kleine Scheidegg mit Blick auf die Eiger-Nordwand, auch Mordwand genannt: Seit der Erstbesteigung 1938 sind hier mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Langsam bahnt der Zug sich seinen Weg durch den Granit hindurch. Der Blick vom Bahnhof Eigerwand direkt die Nordwand hinunter ist nur Schwindelfreien empfohlen. Auf der Fahrt: atemberaubende Ausblicke auf den Fieschergletscher; oben raubt Ihnen dann zunächst einmal die Höhe den Atem, die Luft ist dünn. Deshalb alles langsam angehen: das Aussteigen, das Staunen in den eisigen Gletschergängen des Eispalasts und von der Aussichtsplattform und dem „Erlebnisrundgang Alpine Sensation“. Die größte Sensation ist der Blick über die Alpengipfel hinweg auf den großen Aletschgletscher, den sonst so nur Bergsteiger genießen können.

    • 3801 Jungfraujoch
    • Jungfraujoch© Roland Gerth, DuMont Reisebildportal

    In Europa ganz oben, „Top of Europe“, so wirbt die Jungfraubahn für die Fahrt zum höchsten Bahnhof Europas auf dem Jungfraujoch, 3454 m über dem Meer (der Gipfel ist nur 21 m höher). Die Zahnradbahn wurde 1912 gebaut und startet am Bahnhof Kleine Scheidegg mit Blick auf die Eiger-Nordwand, auch Mordwand genannt: Seit der Erstbesteigung 1938 sind hier mehr als 50 Menschen ums Leben gekommen. Langsam bahnt der Zug sich seinen Weg durch den Granit hindurch. Der Blick vom Bahnhof Eigerwand direkt die Nordwand hinunter ist nur Schwindelfreien empfohlen. Auf der Fahrt: atemberaubende Ausblicke auf den Fieschergletscher; oben raubt Ihnen dann zunächst einmal die Höhe den Atem, die Luft ist dünn. Deshalb alles langsam angehen: das Aussteigen, das Staunen in den eisigen Gletschergängen des Eispalasts und von der Aussichtsplattform und dem „Erlebnisrundgang Alpine Sensation“. Die größte Sensation ist der Blick über die Alpengipfel hinweg auf den großen Aletschgletscher, den sonst so nur Bergsteiger genießen können.

    • 3801 Jungfraujoch

  • Schilthorn

    Landschaftliche Highlights
    • © Watsamon Thongsri, Shutterstock

    Kein Detektiv, sondern ein Geheimagent machte das Drehrestaurant auf der Schilthornspitze (dreht sich in 60 Minuten einmal um die eigene Achse) berühmt: „Piz Gloria“ nannten die Filmemacher das Geheimlabor von Ernst Stavro Blofeld, dem James Bond in „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ das Handwerk legt. Der Name ist geblieben, und der Blick von der Aussichtsplattform über die Gipfellandschaft auf 2970 m Höhe spitze. Es gibt sogar einen Thrill Walk – nur eine Glasscheibe trennt dich vom Abgrund, wenn du über einen Stahlsteg auf Gipfelhöhe spazieren gehst und dich angesichts der imposanten Felswände auf einmal ganz klein fühlst. Die Standseilbahn bringt dich von Mürren, Europas längste Seilschwebebahn von Stechelberg ganz nach oben.

    • © Watsamon Thongsri, Shutterstock

    Kein Detektiv, sondern ein Geheimagent machte das Drehrestaurant auf der Schilthornspitze (dreht sich in 60 Minuten einmal um die eigene Achse) berühmt: „Piz Gloria“ nannten die Filmemacher das Geheimlabor von Ernst Stavro Blofeld, dem James Bond in „Im Geheimdienst ihrer Majestät“ das Handwerk legt. Der Name ist geblieben, und der Blick von der Aussichtsplattform über die Gipfellandschaft auf 2970 m Höhe spitze. Es gibt sogar einen Thrill Walk – nur eine Glasscheibe trennt dich vom Abgrund, wenn du über einen Stahlsteg auf Gipfelhöhe spazieren gehst und dich angesichts der imposanten Felswände auf einmal ganz klein fühlst. Die Standseilbahn bringt dich von Mürren, Europas längste Seilschwebebahn von Stechelberg ganz nach oben.


  • Altstadt

    Geographical
    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Die reizvolle Altstadt liegt an der Aare, wo im Sommer einige Cafés ihre Tische am Wasser aufstellen. Die verkehrsberuhigte Obere Hauptgasse wird geprägt von charakteristischen Hochgehsteigen, die nach Berner Vorbild unter den Lauben verlaufen. Vom markanten Rathausplatz kann man zum Schloss hochsteigen und unweit der Kirche durch die überdachte Kirchtreppe (19.Jh.) in die Altstadt zurückschlendern.

    • © Boris Stroujko, Shutterstock

    Die reizvolle Altstadt liegt an der Aare, wo im Sommer einige Cafés ihre Tische am Wasser aufstellen. Die verkehrsberuhigte Obere Hauptgasse wird geprägt von charakteristischen Hochgehsteigen, die nach Berner Vorbild unter den Lauben verlaufen. Vom markanten Rathausplatz kann man zum Schloss hochsteigen und unweit der Kirche durch die überdachte Kirchtreppe (19.Jh.) in die Altstadt zurückschlendern.


  • Oberhofen am Thunersee

    Geographical
    • © Fedor Selivanov, Shutterstock

    Wie eine Märchenkulisse liegt Schloss Oberhofen 7 km von Thun in einem herrlichen Garten am Seeufer. Der massive Bergfried stammt aus dem 12.Jh., als der Freiherr Seliger von Oberhofen auch das Kloster Interlaken gründete. Seit 1952 ist das Schloss eine Filiale des Historischen Museums Bern. Der türkische Rauchsalon (1855) ist ein interessantes Extra. Zwei Museen sind im prächtigen Haupthaus des Wichterheer-Gutes (16.Jh.) untergebracht: Die eine Sammlung zeigt 2000 mechanische, bis zu 700 Jahre alte Uhren und Musikinstrumente. Nachdem die renommierte Kunstsammlung Im Obersteg nach Basel abgewandert ist, präsentiert nun das Ehepaar Suter, in Zusammenarbeit mit einem Gönnerverein, wechselnde Ausstellungen ihrer Privatsammlung klassischer Moderne des 20.Jhs., hauptsächlich mit Werken lokaler Künstler.

    • © Fedor Selivanov, Shutterstock

    Wie eine Märchenkulisse liegt Schloss Oberhofen 7 km von Thun in einem herrlichen Garten am Seeufer. Der massive Bergfried stammt aus dem 12.Jh., als der Freiherr Seliger von Oberhofen auch das Kloster Interlaken gründete. Seit 1952 ist das Schloss eine Filiale des Historischen Museums Bern. Der türkische Rauchsalon (1855) ist ein interessantes Extra. Zwei Museen sind im prächtigen Haupthaus des Wichterheer-Gutes (16.Jh.) untergebracht: Die eine Sammlung zeigt 2000 mechanische, bis zu 700 Jahre alte Uhren und Musikinstrumente. Nachdem die renommierte Kunstsammlung Im Obersteg nach Basel abgewandert ist, präsentiert nun das Ehepaar Suter, in Zusammenarbeit mit einem Gönnerverein, wechselnde Ausstellungen ihrer Privatsammlung klassischer Moderne des 20.Jhs., hauptsächlich mit Werken lokaler Künstler.


  • Saanen

    Geographical
    • © Alexey Oblov, Shutterstock

    Berühmt sind die Konzerte des Bezirkshauptortes (2 km von Gstaad) im Rahmen des Menuhin-Festivals in der Mauritiuskirche mit ihrem markanten romanischen Turm. Die Wandmalerei (von 1447) musste vollständig rekonstruiert werden, nachdem das Gotteshaus 1940 völlig ausbrannte. Saanens reich mit Schnitzwerk verzierte Häuser formen ein harmonisches Ensemble, das im Winter früh im Schatten liegt. Kulinarisches Verwöhnprogramm bietet Küchenchef Erich Baumer im Restaurant Sonnenhof. In einer Stunde kann man auf dem Menuhin-Philosophenweg nach Gstaad spazieren und dabei Gedanken des großen Musikers Yehudi Menuhin kennenlernen. Die Hauptstraße führt über Château d’Oex in die französische Schweiz.

    • © Alexey Oblov, Shutterstock

    Berühmt sind die Konzerte des Bezirkshauptortes (2 km von Gstaad) im Rahmen des Menuhin-Festivals in der Mauritiuskirche mit ihrem markanten romanischen Turm. Die Wandmalerei (von 1447) musste vollständig rekonstruiert werden, nachdem das Gotteshaus 1940 völlig ausbrannte. Saanens reich mit Schnitzwerk verzierte Häuser formen ein harmonisches Ensemble, das im Winter früh im Schatten liegt. Kulinarisches Verwöhnprogramm bietet Küchenchef Erich Baumer im Restaurant Sonnenhof. In einer Stunde kann man auf dem Menuhin-Philosophenweg nach Gstaad spazieren und dabei Gedanken des großen Musikers Yehudi Menuhin kennenlernen. Die Hauptstraße führt über Château d’Oex in die französische Schweiz.


  • Trümmelbach

    Landschaftliche Highlights
    • © Atmosphere1, Shutterstock

    Wenige Kilometer von Lauterbrunnen fährt ein Aufzug im Berginnern hoch auf ein Plateau, das durch Tunnel und über Treppen den Zugang auf ein phänomenales Naturspektakel freigibt. Der Trümmelbach entwässert die Gletscher des Jungfraumassivs und führt tobend bis zu 20000 Liter Wasser pro Sekunde ins Tal. Über Jahrtausende hat sich der reißende Bach seinen Weg durch den Felsen geschaffen und stürzt über insgesamt zehn Kaskaden, wobei Mulden und Skulpturen entstanden sind, die kein Bildhauer feiner schaffen könnte.

    • 3823 Lauterbrunnen
    • © Atmosphere1, Shutterstock

    Wenige Kilometer von Lauterbrunnen fährt ein Aufzug im Berginnern hoch auf ein Plateau, das durch Tunnel und über Treppen den Zugang auf ein phänomenales Naturspektakel freigibt. Der Trümmelbach entwässert die Gletscher des Jungfraumassivs und führt tobend bis zu 20000 Liter Wasser pro Sekunde ins Tal. Über Jahrtausende hat sich der reißende Bach seinen Weg durch den Felsen geschaffen und stürzt über insgesamt zehn Kaskaden, wobei Mulden und Skulpturen entstanden sind, die kein Bildhauer feiner schaffen könnte.

    • 3823 Lauterbrunnen

  • Bundeshaus

    Architektonische Highlights
    • Bundeshaus© MAIRDUMONT

    Schweizer Politik gilt im Volksmund als „zum Gähnen spannend“ – spannend, weil das Volk immer wieder in Abstimmungen Überraschendes entscheidet. Zum Gähnen, weil Politiker genau deshalb so viel mehr auf Ausgleich bedacht sind als etwa in Deutschland. Wenn du sehen willst, wie in den beiden Kammern des Schweizer Parlaments (nicht) gestritten wird, dann kannst du das in der Sitzungszeit von der Besuchertribüne des Bundeshauses aus tun. Alternativ erkunde den imposanten, 1902 eingeweihten Kuppelbau auf einer einstündigen kostenlosen Führung. Es lohnt sich, denn das Bundeshaus und seine Geschichte sind alles andere als zum Gähnen! 38 Künstler aus allen Kantonen gestalteten das Gebäude, mit dessen Bau 1852 begonnen wurde. Erst vier Jahre vorher war Bern zur Bundesstadt gewählt worden, und das Bundeshaus sollte das Symbol der vielfältigen und geeinten Schweiz werden. Vor dem Prachtbau spritzen Wasserfontänen in die Höhe, ein Kindermagnet. Wie viele? 26 natürlich, schließlich soll auch bei den Wasserspielen kein Kanton zu kurz kommen.

    • Bundeshaus© MAIRDUMONT

    Schweizer Politik gilt im Volksmund als „zum Gähnen spannend“ – spannend, weil das Volk immer wieder in Abstimmungen Überraschendes entscheidet. Zum Gähnen, weil Politiker genau deshalb so viel mehr auf Ausgleich bedacht sind als etwa in Deutschland. Wenn du sehen willst, wie in den beiden Kammern des Schweizer Parlaments (nicht) gestritten wird, dann kannst du das in der Sitzungszeit von der Besuchertribüne des Bundeshauses aus tun. Alternativ erkunde den imposanten, 1902 eingeweihten Kuppelbau auf einer einstündigen kostenlosen Führung. Es lohnt sich, denn das Bundeshaus und seine Geschichte sind alles andere als zum Gähnen! 38 Künstler aus allen Kantonen gestalteten das Gebäude, mit dessen Bau 1852 begonnen wurde. Erst vier Jahre vorher war Bern zur Bundesstadt gewählt worden, und das Bundeshaus sollte das Symbol der vielfältigen und geeinten Schweiz werden. Vor dem Prachtbau spritzen Wasserfontänen in die Höhe, ein Kindermagnet. Wie viele? 26 natürlich, schließlich soll auch bei den Wasserspielen kein Kanton zu kurz kommen.


  • Gruyères

    Geographical
    • Gruyères© MAIRDUMONT

    Käse, Alp und Aliens – diesen Mix gibt’s nur hier, denn in dem autofreien mittelalterlichen Städtchen mit Stadtmauer und Château hat der 2014 verstorbene Erfinder von „Alien“, Hansruedi Giger, sein HR Giger-Museum samt Alien-Bar errichtet. Von der Zukunft in die Vergangenheit reist du danach mit einem Besuch im toll erhaltenen Château de Gruyères. Aus Gruyères stammt der Greyerzer Hartkäse. Im Maison du Gruyères kannst du zusehen, wie er gemacht wird.

    • Gruyères© MAIRDUMONT

    Käse, Alp und Aliens – diesen Mix gibt’s nur hier, denn in dem autofreien mittelalterlichen Städtchen mit Stadtmauer und Château hat der 2014 verstorbene Erfinder von „Alien“, Hansruedi Giger, sein HR Giger-Museum samt Alien-Bar errichtet. Von der Zukunft in die Vergangenheit reist du danach mit einem Besuch im toll erhaltenen Château de Gruyères. Aus Gruyères stammt der Greyerzer Hartkäse. Im Maison du Gruyères kannst du zusehen, wie er gemacht wird.


  • Schweizerisches Alpines Museum

    Museen
    • Schweizerisches Alpines Museum© MAIRDUMONT

    Der ideale Einstieg in die imposante Welt der Schweizer Alpen. Zu den Highlights gehören 27 topographische Modelle. An zehn Stationen sind dem Spieltrieb keine Grenzen gesetzt.

    • Schweizerisches Alpines Museum© MAIRDUMONT

    Der ideale Einstieg in die imposante Welt der Schweizer Alpen. Zu den Highlights gehören 27 topographische Modelle. An zehn Stationen sind dem Spieltrieb keine Grenzen gesetzt.


  • Kloster Einsiedeln (Benediktinerabtei Maria Einsiedeln)

    Architektonische Highlights
    • © Fonsi, Shutterstock

    Der berühmte Wallfahrtsort Einsiedeln ist dank seines eindrucksvollen Klosters ein Höhepunkt der Barockarchitektur. Die Klosterfront empfängt die Besucher wie ein gewaltiges Bühnenbild. Dahinter befinden sich die Klosterkirche, Gnadenkapelle, Beichtkirche und die eindrucksvolle Stiftsbibliothek.

    • © Fonsi, Shutterstock

    Der berühmte Wallfahrtsort Einsiedeln ist dank seines eindrucksvollen Klosters ein Höhepunkt der Barockarchitektur. Die Klosterfront empfängt die Besucher wie ein gewaltiges Bühnenbild. Dahinter befinden sich die Klosterkirche, Gnadenkapelle, Beichtkirche und die eindrucksvolle Stiftsbibliothek.


  • Verkehrshaus Luzern

    Museen
    • © Goran Bogicevic, Shutterstock

    Ein bisschen Schweiz war schon auf dem Mond, in höchsten Erdsphären und in tiefsten Meeresspalten – hättest du’s gewusst? Im Verkehrshaus erfährst du all das und lernst nebenher all das kennen, was die große kleine Schweiz im Lauf der Jahrhunderte mit Stolz erfüllt hat. Einmal im Führerstand einer antiken Lok stehen, auf Knopfdruck einen Oldtimer vorfahren lassen oder das Innenleben eines U-Boots (tauchte im Genfer See) bestaunen. Nicht nur Kinder freuen sich über die vielen Gelegenheiten zum Mitmachen: Mit kleinen Robotern kannst du etwa Teil eines riesigen Internetprogramms werden. Oh, und ein 360-Grad-Kino mit Planetarium gibt es auch noch. Plan ruhig einen vollen Tag ein, du wirst dich nicht langweilen!

    • © Goran Bogicevic, Shutterstock

    Ein bisschen Schweiz war schon auf dem Mond, in höchsten Erdsphären und in tiefsten Meeresspalten – hättest du’s gewusst? Im Verkehrshaus erfährst du all das und lernst nebenher all das kennen, was die große kleine Schweiz im Lauf der Jahrhunderte mit Stolz erfüllt hat. Einmal im Führerstand einer antiken Lok stehen, auf Knopfdruck einen Oldtimer vorfahren lassen oder das Innenleben eines U-Boots (tauchte im Genfer See) bestaunen. Nicht nur Kinder freuen sich über die vielen Gelegenheiten zum Mitmachen: Mit kleinen Robotern kannst du etwa Teil eines riesigen Internetprogramms werden. Oh, und ein 360-Grad-Kino mit Planetarium gibt es auch noch. Plan ruhig einen vollen Tag ein, du wirst dich nicht langweilen!


  • Einsiedeln

    Geographical
    • © Anatolii Lyzun, Shutterstock
    Insider-Tipp
    In den Schafbock beißen

    Dort wo heute das größte Barockkloster der Schweiz auf einer Hochebene steht, soll sich im Jahr 835 ein Mönch namens Meinrad als Einsiedler niedergelassen haben. Die Benediktiner bauten 934 ihr erstes Kloster, das heutige stammt aus dem frühen 18.Jh. Von der Ausstattung her erinnert der Wallfahrtsort an ein Schloss: Opulent ist gar kein Ausdruck für die verschnörkelten und mit Blattgold verzierten Intarsien, die Fresken, die üppige Kanzel. Der schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle werden besondere Kräfte nachgesagt. Im Café Tulipan musst du außer einem Getränk unbedingt auch einen „Schafbock“ bestellen: Das Süßgebäck mit geheimem Rezept versorgte früher die Pilger auf dem Jakobsweg mit der nötigen Kraft.

    • © Anatolii Lyzun, Shutterstock
    Insider-Tipp
    In den Schafbock beißen

    Dort wo heute das größte Barockkloster der Schweiz auf einer Hochebene steht, soll sich im Jahr 835 ein Mönch namens Meinrad als Einsiedler niedergelassen haben. Die Benediktiner bauten 934 ihr erstes Kloster, das heutige stammt aus dem frühen 18.Jh. Von der Ausstattung her erinnert der Wallfahrtsort an ein Schloss: Opulent ist gar kein Ausdruck für die verschnörkelten und mit Blattgold verzierten Intarsien, die Fresken, die üppige Kanzel. Der schwarzen Madonna in der Gnadenkapelle werden besondere Kräfte nachgesagt. Im Café Tulipan musst du außer einem Getränk unbedingt auch einen „Schafbock“ bestellen: Das Süßgebäck mit geheimem Rezept versorgte früher die Pilger auf dem Jakobsweg mit der nötigen Kraft.


  • Entlebuch

    Geographical
    • © PixHound, Shutterstock

    Feucht dampft der Boden, Wiesen leuchten in grellem Grün, am Horizont schroffe Berghänge: Das Entlebuch, das sind 400 km² Natur, ein Viertel davon Flach- und Hochmoore, geschützt als Unesco-Biosphärenreservat. Nur 30 km südwestlich von Luzern befindest du dich mitten in der Wildnis, etwa auf der Steinwüste der Schrattenfluh, wo der Sage nach der Teufel selbst eine blühende Alp aus dem Boden riss.

    • © PixHound, Shutterstock

    Feucht dampft der Boden, Wiesen leuchten in grellem Grün, am Horizont schroffe Berghänge: Das Entlebuch, das sind 400 km² Natur, ein Viertel davon Flach- und Hochmoore, geschützt als Unesco-Biosphärenreservat. Nur 30 km südwestlich von Luzern befindest du dich mitten in der Wildnis, etwa auf der Steinwüste der Schrattenfluh, wo der Sage nach der Teufel selbst eine blühende Alp aus dem Boden riss.


  • Rigi

    Landschaftliche Highlights
    • © G.PAGOMENOS, Shutterstock

    Bei gutem Wetter siehst du von der Rigi bis in den Schwarzwald und die Vogesen: Nicht umsonst leitet sich der Name der Halbinsel im Vierwaldstätter See von Regina ab, der Königin der Berge. Hoch auf die Rigi-Kulm kommst du von Vitznau mit der rauchenden Dampfzahnradbahn, oder du nimmst eine der sieben (!) Luftseilbahnen.

    • Rigi
    • © G.PAGOMENOS, Shutterstock

    Bei gutem Wetter siehst du von der Rigi bis in den Schwarzwald und die Vogesen: Nicht umsonst leitet sich der Name der Halbinsel im Vierwaldstätter See von Regina ab, der Königin der Berge. Hoch auf die Rigi-Kulm kommst du von Vitznau mit der rauchenden Dampfzahnradbahn, oder du nimmst eine der sieben (!) Luftseilbahnen.

    • Rigi

  • Reichenbachfall

    Landschaftliche Highlights
    • © Alla Khananashvili, Shutterstock

    Hier tötete Sir Arthur Conan Doyle den größten Detektiv aller Zeiten: Sherlock Holmes stürzte mit seinem Erzfeind Moriarty den 120 m tiefen Reichenbachfall hinab. Der Aufschrei seiner Fans war so groß, dass der Autor Holmes später wieder auferstehen lassen musste. Fan oder nicht, der Blick von den Aussichtsterrassen auf das in die enge Schlucht stürzende Wildwasser ist filmreif. Teil des Erlebnisses ist die Fahrt über tiefe Schluchten mit den hölzernen Nostalgiewagen der Bahn ab Meiringen, wo neben einem Denkmal auch ein Museum an Sherlock Holmes erinnert: Dort ist unter anderem sein Wohnzimmer in 221b, Baker Street nachgebildet.

    • © Alla Khananashvili, Shutterstock

    Hier tötete Sir Arthur Conan Doyle den größten Detektiv aller Zeiten: Sherlock Holmes stürzte mit seinem Erzfeind Moriarty den 120 m tiefen Reichenbachfall hinab. Der Aufschrei seiner Fans war so groß, dass der Autor Holmes später wieder auferstehen lassen musste. Fan oder nicht, der Blick von den Aussichtsterrassen auf das in die enge Schlucht stürzende Wildwasser ist filmreif. Teil des Erlebnisses ist die Fahrt über tiefe Schluchten mit den hölzernen Nostalgiewagen der Bahn ab Meiringen, wo neben einem Denkmal auch ein Museum an Sherlock Holmes erinnert: Dort ist unter anderem sein Wohnzimmer in 221b, Baker Street nachgebildet.