Azoren Must Sees

Vulcão Dos Capelinhos
Landschaftliche Highlights
Horta
Furna Do Enxofre
Touristenattraktionen
Santa Cruz Da Graciosa (R.A.A.)
Praia Formosa
Strände
Vila Do Porto
Sete Cidades
Landschaftliche Highlights
Sete Cidades
Caldeira
Landschaftliche Highlights
Faial
Ponta do Pico
Landschaftliche Highlights
São Caetano
Angra do Heroísmo
Geographical
Angra do Heroísmo
Corvo
Landschaftliche Highlights
Corvo
Fajã Grande
Geographical
Fajã Grande
Portas do Mar
Touristenattraktionen
Ponta Delgada
Jardim António Borges
Botanische Gärten & Parks
Ponta Delgada
Lagoa Do Fogo
Landschaftliche Highlights
Ribeira Grande
Peter Cafe Sport
Cafés
Horta
Furnas
Geographical
Furnas
Caldeiras
Geographical
Furnas
Nordeste
Geographical
Nordeste
Praia do Areal de Santa Bárbara
Strände
Ribeira Grande
Pico Alto
Landschaftliche Highlights
Almagreira
Farol de Gonçalo Velho
Architektonische Highlights
Santo Espírito
Zona de Adegas
Landschaftliche Highlights
Santa Luzia
Lagoa da Fajã da Caldeira de Santo Cristo
Landschaftliche Highlights
Fajã da Caldeira
Algar do Carvão
Landschaftliche Highlights
Terceira

    Landschaftliche Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Touristenattraktionen

    Strände

    Geographical

    Botanische Gärten & Parks

    Cafés

    Architektonische Highlights


  • Vulcão Dos Capelinhos

    Landschaftliche Highlights
    • © marcovarro, Shutterstock

    Der vulcão, wie die Einheimischen ihn schlicht nennen, ist die jüngste vulkanische Errungenschaft der Azoren. In einer Serie von Ausbrüchen entstand 1957/1958 das wüstenhafte Neuland und zerstörte dabei mit seiner Asche die Lebensgrundlage vieler Menschen im Westen Faials. Tausende emigrierten damals in die USA. Von den entstandenen 2,4 km² Neuland wurde so einiges durch Wind und Wellen wieder abgetragen, doch der ehemalige Leuchtturm steckt weiterhin bis zum ersten Stock in Asche. Der Aufstieg auf „den Neuen“ ist nicht mehr erlaubt, zu fragil ist das Ökosystem in diesem Naturpark. Im dezent unterirdisch untergebrachten Besucherzentrum kannst du dich über die Entstehung des Capelinhos und über Vulkanismus im Allgemeinen informieren. Im Café in der futuristischen Ein gangshalle gibt es u.a. frisch zubereitete Fruchtshakes.

    • © marcovarro, Shutterstock

    Der vulcão, wie die Einheimischen ihn schlicht nennen, ist die jüngste vulkanische Errungenschaft der Azoren. In einer Serie von Ausbrüchen entstand 1957/1958 das wüstenhafte Neuland und zerstörte dabei mit seiner Asche die Lebensgrundlage vieler Menschen im Westen Faials. Tausende emigrierten damals in die USA. Von den entstandenen 2,4 km² Neuland wurde so einiges durch Wind und Wellen wieder abgetragen, doch der ehemalige Leuchtturm steckt weiterhin bis zum ersten Stock in Asche. Der Aufstieg auf „den Neuen“ ist nicht mehr erlaubt, zu fragil ist das Ökosystem in diesem Naturpark. Im dezent unterirdisch untergebrachten Besucherzentrum kannst du dich über die Entstehung des Capelinhos und über Vulkanismus im Allgemeinen informieren. Im Café in der futuristischen Ein gangshalle gibt es u.a. frisch zubereitete Fruchtshakes.


  • Furna Do Enxofre

    Touristenattraktionen
    • © Lina Balciunaite, Shutterstock

    Das Bergmassiv im Süden mit der üppig grünen Caldeira ist wohl der landschaftlich schönste Teil der Insel. Sie fahren durch einen Tunnel in den Krater und gelangen über einen kurzen Pfad zum vulkanischen Highlight der Insel, der „Schwefelhöhle“ Furna do Enxofre mit ihrem futuristischen Besucherzentrum. Die Höhle – 95 m tief und bis zu 130 m breit – liegt unterhalb einer Basaltkuppel im Vulkanschlot. Sie steigen durch einen Turm mit Wendeltreppe hinab und werden zu einer Stelle geführt, von der Sie einen Blick auf die malerische Lagoa do Styx, den See am Höhlengrund, werfen können. Wegen giftiger Gase ist kein Abstieg bis zum See möglich.

    • 9880 Santa Cruz Da Graciosa (R.A.A.)
    • © Lina Balciunaite, Shutterstock

    Das Bergmassiv im Süden mit der üppig grünen Caldeira ist wohl der landschaftlich schönste Teil der Insel. Sie fahren durch einen Tunnel in den Krater und gelangen über einen kurzen Pfad zum vulkanischen Highlight der Insel, der „Schwefelhöhle“ Furna do Enxofre mit ihrem futuristischen Besucherzentrum. Die Höhle – 95 m tief und bis zu 130 m breit – liegt unterhalb einer Basaltkuppel im Vulkanschlot. Sie steigen durch einen Turm mit Wendeltreppe hinab und werden zu einer Stelle geführt, von der Sie einen Blick auf die malerische Lagoa do Styx, den See am Höhlengrund, werfen können. Wegen giftiger Gase ist kein Abstieg bis zum See möglich.

    • 9880 Santa Cruz Da Graciosa (R.A.A.)

  • Praia Formosa

    Strände
    • © Elisa Locci, Shutterstock

    Vom Miradouro da Macela hast du einen atemberaubenden Ausblick über die Bucht der Praia Formosa. Im Sommer findet hier das legendäre Musikfestival Maré de Agosto statt. Zum Essen empfiehlt sich das Strandrestaurant O Paquete. Im Sommer kannst du im Beach Parque bis spät in die Nacht feiern. Am nächsten Tag ruhst du dich dann am hellen Sandstrand aus, den das Meer meisten erst im Juni zurückbringt. Für Surfer ist die Praia Formosa bei entsprechendem swell der beste Spot zum Wellenreiten.

    • © Elisa Locci, Shutterstock

    Vom Miradouro da Macela hast du einen atemberaubenden Ausblick über die Bucht der Praia Formosa. Im Sommer findet hier das legendäre Musikfestival Maré de Agosto statt. Zum Essen empfiehlt sich das Strandrestaurant O Paquete. Im Sommer kannst du im Beach Parque bis spät in die Nacht feiern. Am nächsten Tag ruhst du dich dann am hellen Sandstrand aus, den das Meer meisten erst im Juni zurückbringt. Für Surfer ist die Praia Formosa bei entsprechendem swell der beste Spot zum Wellenreiten.


  • Sete Cidades

    Landschaftliche Highlights
    • © UschiDaschi, Shutterstock

    Die malerische Kraterlandschaft im Westen der Insel gehört zu den absoluten Highlights des gesamten Archipels. Schon der Weg hinauf ist ein aussichtsreiches Erlebnis: Wenn du über Relva fährst, halte am küstennahen Miradouro do Caminho Novo für einen Fotostopp, bei der Fahrt über die ER8 in die Serra Devassa hast du am Pico do Carvão einen Blick über die halbe Insel. Oben am Kraterrand genießt du die königliche Aussicht vom Miradouro Vista do Rei. Hier auf 550 m Höhe stehst du allerdings manchmal in den Wolken, was auch dazu führte, dass das Hotel neben Ihnen inzwischen eine Ruine ist. Die höchste Stelle der Kraterlandschaft ist der Pico das Éguas (873 m) nahe der lauschigen Parkanlage Lagoa do Canário. Im Krater selbst trennt eine Brücke den grünen vom blauen Teil des Sees. Ein einmaliges Erlebnis ist eine Kajaktour. 800 Menschen leben im Kraterdorf Sete Cidades, die neogotische Igreja São Nicolau erreichst du über eine idyllische Allee. Gegenüber der Kirche kannst du im Esplanadencafé São Nicolau auf einen Snack einkehren. Einen schönen Picknickplatz findest du nördlich des Dorfs an der Stelle, wo in den 1930er-Jahren ein 1,2 km langer Überlauftunnel in den Kraterrand gebohrt wurde, um der Überschwemmungen bei zu viel Regen Herr zu werden. Mit einer Taschenlampe kannst du den Tunnel, früher auch Verbindungsweg zur Nordküste, durchlaufen. Am Seeufer im Dorf bietet sich das gläserne Café Green Love (tgl.) für eine Kaffeepause an.

    • 9555 Sete Cidades
    • © UschiDaschi, Shutterstock

    Die malerische Kraterlandschaft im Westen der Insel gehört zu den absoluten Highlights des gesamten Archipels. Schon der Weg hinauf ist ein aussichtsreiches Erlebnis: Wenn du über Relva fährst, halte am küstennahen Miradouro do Caminho Novo für einen Fotostopp, bei der Fahrt über die ER8 in die Serra Devassa hast du am Pico do Carvão einen Blick über die halbe Insel. Oben am Kraterrand genießt du die königliche Aussicht vom Miradouro Vista do Rei. Hier auf 550 m Höhe stehst du allerdings manchmal in den Wolken, was auch dazu führte, dass das Hotel neben Ihnen inzwischen eine Ruine ist. Die höchste Stelle der Kraterlandschaft ist der Pico das Éguas (873 m) nahe der lauschigen Parkanlage Lagoa do Canário. Im Krater selbst trennt eine Brücke den grünen vom blauen Teil des Sees. Ein einmaliges Erlebnis ist eine Kajaktour. 800 Menschen leben im Kraterdorf Sete Cidades, die neogotische Igreja São Nicolau erreichst du über eine idyllische Allee. Gegenüber der Kirche kannst du im Esplanadencafé São Nicolau auf einen Snack einkehren. Einen schönen Picknickplatz findest du nördlich des Dorfs an der Stelle, wo in den 1930er-Jahren ein 1,2 km langer Überlauftunnel in den Kraterrand gebohrt wurde, um der Überschwemmungen bei zu viel Regen Herr zu werden. Mit einer Taschenlampe kannst du den Tunnel, früher auch Verbindungsweg zur Nordküste, durchlaufen. Am Seeufer im Dorf bietet sich das gläserne Café Green Love (tgl.) für eine Kaffeepause an.

    • 9555 Sete Cidades

  • Caldeira

    Landschaftliche Highlights
    • © mrfotos, Shutterstock

    Durch einen kleinen Tunnel am Ende einer von Hortensien flankierten Straße erreichst du den miradouro, von dem aus du – sofern keine Wolken dazwischen sind – den eindrucksvollen Krater, die Caldeira, mit seinen unendlich vielen Grüntönen auf sich wirken lassen kannst. 400 m geht es senkrecht hinab, am Grund kannst du noch Reste des einstigen Kratersees erahnen. Er versickerte im Zuge des Capelinhos-Ausbruchs 1957, bei dem Spalten ins Gestein brachen. Heute kannst du über den Wanderweg PRC4 eine Runde um den Kraterrand drehen und dabei die Insel von oben betrachten – vielleicht sogar mit freier Sicht auf den Pico nebenan.

    • Faial
    • © mrfotos, Shutterstock

    Durch einen kleinen Tunnel am Ende einer von Hortensien flankierten Straße erreichst du den miradouro, von dem aus du – sofern keine Wolken dazwischen sind – den eindrucksvollen Krater, die Caldeira, mit seinen unendlich vielen Grüntönen auf sich wirken lassen kannst. 400 m geht es senkrecht hinab, am Grund kannst du noch Reste des einstigen Kratersees erahnen. Er versickerte im Zuge des Capelinhos-Ausbruchs 1957, bei dem Spalten ins Gestein brachen. Heute kannst du über den Wanderweg PRC4 eine Runde um den Kraterrand drehen und dabei die Insel von oben betrachten – vielleicht sogar mit freier Sicht auf den Pico nebenan.

    • Faial

  • Ponta do Pico

    Landschaftliche Highlights
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Der Westteil der Insel wird voll und ganz vom größten Berg Portugals bestimmt, dem 2351 m hohen Pico Alto. Die montanha, der Berg, wie die Einheimischen schlicht sagen, ist aufgrund des gerölligen Geländes und des oft instabilen Wetters eine Herausforderung für Bergsteiger. Kondition und Trittsicherheit sind ebenso wie warme Kleidung zwingende Voraussetzungen, doch sollten Sie den Aufstieg wagen, liegt Ihnen bei klarer Sicht die komplette Zentralgruppe der Inseln zu Füßen. Bevor Sie den Pico besteigen, müssen Sie sich in der Casa da Montanha melden, dann geht es über den teilweise nur mit Pflöcken markierten Weg über 1100 Höhenmeter hinauf. Im Winter liegt übrigens nicht selten Schnee auf den Höhen des Picos. Das komplett unbesiedelte Hochland hat noch mehr zu bieten: Erkunden Sie z. B. die frei zugängliche Furna Frei Matias etwa 8 km oberhalb von Madalena an der ER3.Die Höhle ist nach einem Mönch benannt, der hier als Eremit gelebt haben soll. Sie ist nicht ausgeschildert, also müssen Sie auf eine Einbuchtung am Rand einer Wiese neben einem Viehgatter achten, durch das Sie gehen. Etwa 100 m von der Straße entfernt steigen Sie über eine steinerne Treppe in das Einsturzloch hinunter. Taschenlampe nicht vergessen! Weiter im Osten erreichen Sie über die ER3 den malerischen Kratersee Lagoa do Capitão mit uralten Wacholderbäumen. Gehen Sie den Schotterweg noch ein paar Meter weiter, eröffnet sich Ihnen eine tolle Aussicht auf São Roque und auf die Insel São Jorge. Die weiteren Hochlandseen und viele Hochmoore lassen sich wunderbar über den Caminho das Lagoas erwandern.

    • São Caetano
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Der Westteil der Insel wird voll und ganz vom größten Berg Portugals bestimmt, dem 2351 m hohen Pico Alto. Die montanha, der Berg, wie die Einheimischen schlicht sagen, ist aufgrund des gerölligen Geländes und des oft instabilen Wetters eine Herausforderung für Bergsteiger. Kondition und Trittsicherheit sind ebenso wie warme Kleidung zwingende Voraussetzungen, doch sollten Sie den Aufstieg wagen, liegt Ihnen bei klarer Sicht die komplette Zentralgruppe der Inseln zu Füßen. Bevor Sie den Pico besteigen, müssen Sie sich in der Casa da Montanha melden, dann geht es über den teilweise nur mit Pflöcken markierten Weg über 1100 Höhenmeter hinauf. Im Winter liegt übrigens nicht selten Schnee auf den Höhen des Picos. Das komplett unbesiedelte Hochland hat noch mehr zu bieten: Erkunden Sie z. B. die frei zugängliche Furna Frei Matias etwa 8 km oberhalb von Madalena an der ER3.Die Höhle ist nach einem Mönch benannt, der hier als Eremit gelebt haben soll. Sie ist nicht ausgeschildert, also müssen Sie auf eine Einbuchtung am Rand einer Wiese neben einem Viehgatter achten, durch das Sie gehen. Etwa 100 m von der Straße entfernt steigen Sie über eine steinerne Treppe in das Einsturzloch hinunter. Taschenlampe nicht vergessen! Weiter im Osten erreichen Sie über die ER3 den malerischen Kratersee Lagoa do Capitão mit uralten Wacholderbäumen. Gehen Sie den Schotterweg noch ein paar Meter weiter, eröffnet sich Ihnen eine tolle Aussicht auf São Roque und auf die Insel São Jorge. Die weiteren Hochlandseen und viele Hochmoore lassen sich wunderbar über den Caminho das Lagoas erwandern.

    • São Caetano

  • Angra do Heroísmo

    Geographical
    • © diego matteo muzzini, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ökolunch im lauschigen Stadtpark

    Angra (10 000 Ew.) – auf Deutsch so etwas wie „Ankerbucht“ – war zeitweise der wichtigste Versorgungshafen auf den Handelsrouten über den Atlantik. Den vorbeifahrenden Schiffen knöpfte man ordentlich Zollgebühren ab – die zahlreichen Paläste und Prachtbauten erinnern noch heute an diese Zeit. Schon 1534 wurde Angra zur Großstadt und zum Bischofssitz erklärt – noch so ein Grund, warum man auf São Miguel etwas neidisch nach Terceira schaut. Nach den Zerstörungen durch das schwere Erdbeben am 1.Januar 1980 wurden die Gebäude wieder aufgebaut, und die Unesco erklärte die harmonische Renaissancearchitektur zum Weltkulturerbe – wo gibt es sonst mitten im Atlantik so einen Glanz? Angra ist heute ohne Zweifel die schönste aller Azorenstädte – hier macht Sightseeing wirklich Spaß. Beginn an der mächtigen, aber von innen angenehm schlichten Kathedrale, der Sé Catedral do Santíssimo Salvador, die nach dem Erdbeben nach den Bauplänen aus dem 16.Jh. wieder aufgebaut wurde. Hinter der Kathedrale kannst du an der Fassade des einstigen Stadtpalasts der Händlerfamilie Bettencourt aus dem späten 17.Jh. ein steinernes Wappenportal bewundern. Weiter zum nächsten Palast: Im Palácio dos Capitães-Generais residierten im 18./19.Jh. die Generalkapitäne, die als Vertreter des portugiesischen Königs von hier die Azoren verwalteten. Heute wird der Prachtbau für Empfänge des Azorenpräsidenten genutzt. Du siehst prunkvolle Säle und den Kreuzgang des einstigen Jesuitenklosters – bis zur Vertreibung des Ordens 1759 diente das Gebäude als Jesuitenkolleg. Durch den hübsch angelegten Stadtpark Jardim Duque da Terceira, der sich zum Teil auf dem Gelände des einstigen Klostergartens der Franziskaner befindet, steigst du hinauf zum Alto da Memória. Der Obelisk erinnert an Pedro IV., der 1832 von Angra aus in den siegreichen Kampf gegen seinen absolutistischen Bruder zog. Die Aussicht von oben ist grandios, mit Glück lugt hinter São Jorge sogar der Pico hervor. Im ehemaligen Franziskanerkloster ist das sehenswerte Museu de Angra untergebracht. Zu sehen gibt es eine spannende Sammlung zur Inselgeschichte und einen 1927 gedrehten Zelluloidstreifen über Angra. Du hast auch Zugang zur dazugehörigen Barockkirche, in deren Vorgängerbau Paulo da Gama, der Bruder des berühmten Seefahrers Vasco, begraben wurde. Wo sich einst das Gewächshaus des Klostergartens befand, kannst du heute Biotee und leckeren Kuchen genießen: in der Casa do Jardim, wo mittags auch köstliche vegetarische Gerichte serviert werden. Über die Praça Velha, den Rathausplatz, gelangst du in die Rua Direita. An der Straße siehst du noch so manchen Prachtbau – besonders fotogen ist die von Enrique Valero bemalte Street-Art-Fassade neben dem ehemaligen Zollgebäude. Gegenüber thront die blau-weiße Igreja da Misericórdia aus dem 18.Jh. über dem Yachthafen. Herrlich baden kannst du nebenan am Sandstrand, der Praia de Angra do Heroísmo. Wenn du dich mit Höhlenforschung und der Vulkankunde Terceiras beschäftigen möchtest, wirf einen Blick ins sehenswerte Museu Vulcanoespeleológico. Am Hang des Hausvulkans Monte Brasil kannst du die gewaltige Festung Castelo de São João Baptista besichtigen, die während der spanischen Herrschaft Ende des 16.Jhs. errichtet wurde. Heute ist hier Militär stationiert, mit dem Guide aus dem Militärmuseum gelangst du jedoch zu den Bollwerken, zur Zisterne und zur Johanneskirche, die 1645 zum Dank für die Rückeroberung der Krone von den Spaniern gebaut wurde. Den Monte Brasil mit seinen Aussichtspunkten kannst du wunderbar auf einer Wanderung (PR4 | 7,5 km | 2,5 Std.) erkunden. Für Kinder gibt es sowohl oben im Wald an den Picknickplätzen, als auch außerhalb der mächtigen Mauern coole Spielplätze.

    • 9700 Angra do Heroísmo
    • © diego matteo muzzini, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ökolunch im lauschigen Stadtpark

    Angra (10 000 Ew.) – auf Deutsch so etwas wie „Ankerbucht“ – war zeitweise der wichtigste Versorgungshafen auf den Handelsrouten über den Atlantik. Den vorbeifahrenden Schiffen knöpfte man ordentlich Zollgebühren ab – die zahlreichen Paläste und Prachtbauten erinnern noch heute an diese Zeit. Schon 1534 wurde Angra zur Großstadt und zum Bischofssitz erklärt – noch so ein Grund, warum man auf São Miguel etwas neidisch nach Terceira schaut. Nach den Zerstörungen durch das schwere Erdbeben am 1.Januar 1980 wurden die Gebäude wieder aufgebaut, und die Unesco erklärte die harmonische Renaissancearchitektur zum Weltkulturerbe – wo gibt es sonst mitten im Atlantik so einen Glanz? Angra ist heute ohne Zweifel die schönste aller Azorenstädte – hier macht Sightseeing wirklich Spaß. Beginn an der mächtigen, aber von innen angenehm schlichten Kathedrale, der Sé Catedral do Santíssimo Salvador, die nach dem Erdbeben nach den Bauplänen aus dem 16.Jh. wieder aufgebaut wurde. Hinter der Kathedrale kannst du an der Fassade des einstigen Stadtpalasts der Händlerfamilie Bettencourt aus dem späten 17.Jh. ein steinernes Wappenportal bewundern. Weiter zum nächsten Palast: Im Palácio dos Capitães-Generais residierten im 18./19.Jh. die Generalkapitäne, die als Vertreter des portugiesischen Königs von hier die Azoren verwalteten. Heute wird der Prachtbau für Empfänge des Azorenpräsidenten genutzt. Du siehst prunkvolle Säle und den Kreuzgang des einstigen Jesuitenklosters – bis zur Vertreibung des Ordens 1759 diente das Gebäude als Jesuitenkolleg. Durch den hübsch angelegten Stadtpark Jardim Duque da Terceira, der sich zum Teil auf dem Gelände des einstigen Klostergartens der Franziskaner befindet, steigst du hinauf zum Alto da Memória. Der Obelisk erinnert an Pedro IV., der 1832 von Angra aus in den siegreichen Kampf gegen seinen absolutistischen Bruder zog. Die Aussicht von oben ist grandios, mit Glück lugt hinter São Jorge sogar der Pico hervor. Im ehemaligen Franziskanerkloster ist das sehenswerte Museu de Angra untergebracht. Zu sehen gibt es eine spannende Sammlung zur Inselgeschichte und einen 1927 gedrehten Zelluloidstreifen über Angra. Du hast auch Zugang zur dazugehörigen Barockkirche, in deren Vorgängerbau Paulo da Gama, der Bruder des berühmten Seefahrers Vasco, begraben wurde. Wo sich einst das Gewächshaus des Klostergartens befand, kannst du heute Biotee und leckeren Kuchen genießen: in der Casa do Jardim, wo mittags auch köstliche vegetarische Gerichte serviert werden. Über die Praça Velha, den Rathausplatz, gelangst du in die Rua Direita. An der Straße siehst du noch so manchen Prachtbau – besonders fotogen ist die von Enrique Valero bemalte Street-Art-Fassade neben dem ehemaligen Zollgebäude. Gegenüber thront die blau-weiße Igreja da Misericórdia aus dem 18.Jh. über dem Yachthafen. Herrlich baden kannst du nebenan am Sandstrand, der Praia de Angra do Heroísmo. Wenn du dich mit Höhlenforschung und der Vulkankunde Terceiras beschäftigen möchtest, wirf einen Blick ins sehenswerte Museu Vulcanoespeleológico. Am Hang des Hausvulkans Monte Brasil kannst du die gewaltige Festung Castelo de São João Baptista besichtigen, die während der spanischen Herrschaft Ende des 16.Jhs. errichtet wurde. Heute ist hier Militär stationiert, mit dem Guide aus dem Militärmuseum gelangst du jedoch zu den Bollwerken, zur Zisterne und zur Johanneskirche, die 1645 zum Dank für die Rückeroberung der Krone von den Spaniern gebaut wurde. Den Monte Brasil mit seinen Aussichtspunkten kannst du wunderbar auf einer Wanderung (PR4 | 7,5 km | 2,5 Std.) erkunden. Für Kinder gibt es sowohl oben im Wald an den Picknickplätzen, als auch außerhalb der mächtigen Mauern coole Spielplätze.

    • 9700 Angra do Heroísmo

  • Corvo

    Landschaftliche Highlights
    • © Samuel Domingues, Shutterstock

    Corvo wird Ihnen Rätsel aufgeben. Wie kann man es nur mit so wenigen Menschen auf einer so kleinen Insel aushalten? Woher bekommen die 420 Menschen ihre Lebensmittel, ihre Möbel? Was tun sie hier? Corvo ist surreal, einfach nicht zu begreifen. Wenn du wie die meisten Besucher nur für einen Tag von Flores herüberkommst, einmal durch die kleinste „Stadt“ Portugals spazierst, hoch zum Krater und wieder hinunter fährst, hast du zwar die ganze Insel – ein einziger großer Naturpark – gesehen, aber vermutlich reist du kopfschüttelnd wieder ab. Nimm dir Zeit. Bleib zwei, drei Tage auf dem 17 km² kleinen Eiland. Komm an in diesem inzwischen energieautarken Mikrokosmos, rede mit den von Einsamkeit und Gemeinschaftszwang geprägten Menschen! Es ist eine einzigartige Erfahrung.

    • 9980 Corvo
    • © Samuel Domingues, Shutterstock

    Corvo wird Ihnen Rätsel aufgeben. Wie kann man es nur mit so wenigen Menschen auf einer so kleinen Insel aushalten? Woher bekommen die 420 Menschen ihre Lebensmittel, ihre Möbel? Was tun sie hier? Corvo ist surreal, einfach nicht zu begreifen. Wenn du wie die meisten Besucher nur für einen Tag von Flores herüberkommst, einmal durch die kleinste „Stadt“ Portugals spazierst, hoch zum Krater und wieder hinunter fährst, hast du zwar die ganze Insel – ein einziger großer Naturpark – gesehen, aber vermutlich reist du kopfschüttelnd wieder ab. Nimm dir Zeit. Bleib zwei, drei Tage auf dem 17 km² kleinen Eiland. Komm an in diesem inzwischen energieautarken Mikrokosmos, rede mit den von Einsamkeit und Gemeinschaftszwang geprägten Menschen! Es ist eine einzigartige Erfahrung.

    • 9980 Corvo

  • Fajã Grande

    Geographical
    • © Federica Violin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Naturspektakel am Ententeich

    Im ziemlich chillig-alternativen Dörfchen Fajã Grande (220 Ew.) wirst du gern darauf hingewiesen, dass du dich am absoluten Westende Europas befindest. Es ist himmlisch hier, vor allem bei den schon beinahe kitschigen Sonnenuntergängen. Baden kannst du im alten Hafen oder in den Piscinas Naturais, doch der Hammer ist ein Bad im Poço do Bacalhau etwas nördlich von Fajã Grande – er wird von einem 90 m hohen Wasserfall gespeist! Auch den Wasserfällen der Ribeira do Ferreiro solltest du einen Besuch abstatten: Sie ergießen sich in den Poço da Alagoinha, in dem sie sich bei Sonnenschein spiegeln. Der traumhafte Wanderweg PR1 (12,4 km | ca. 4,5 Std.) – einer der schönsten der Azoren! – führt über einen alten Saumpfad entlang der Nordwestküste bis Ponta Delgada; du solltest allerdings absolut schwindelfrei sein und nicht bei oder nach Regen starten. Auf der Ponta do Albarnaz im äußersten Nordwesten steht seit 1924 ein Leuchtturm, ihn erreichst du auch per Auto über Ponta Delgada (280 Ew.).

    • 9960 Fajã Grande
    • © Federica Violin, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Naturspektakel am Ententeich

    Im ziemlich chillig-alternativen Dörfchen Fajã Grande (220 Ew.) wirst du gern darauf hingewiesen, dass du dich am absoluten Westende Europas befindest. Es ist himmlisch hier, vor allem bei den schon beinahe kitschigen Sonnenuntergängen. Baden kannst du im alten Hafen oder in den Piscinas Naturais, doch der Hammer ist ein Bad im Poço do Bacalhau etwas nördlich von Fajã Grande – er wird von einem 90 m hohen Wasserfall gespeist! Auch den Wasserfällen der Ribeira do Ferreiro solltest du einen Besuch abstatten: Sie ergießen sich in den Poço da Alagoinha, in dem sie sich bei Sonnenschein spiegeln. Der traumhafte Wanderweg PR1 (12,4 km | ca. 4,5 Std.) – einer der schönsten der Azoren! – führt über einen alten Saumpfad entlang der Nordwestküste bis Ponta Delgada; du solltest allerdings absolut schwindelfrei sein und nicht bei oder nach Regen starten. Auf der Ponta do Albarnaz im äußersten Nordwesten steht seit 1924 ein Leuchtturm, ihn erreichst du auch per Auto über Ponta Delgada (280 Ew.).

    • 9960 Fajã Grande

  • Portas do Mar

    Touristenattraktionen
    • © Ingus Kruklitis, Shutterstock
    • © Ingus Kruklitis, Shutterstock

    Nirgendwo sonst auf den Azoren spürst du urbanes Flair so wie an der Uferfront Ponta Delgadas: Der portugiesische Stararchitekt Manuel Salgado baute 2008 die postmoderne Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe und Fähren.

    • © Ingus Kruklitis, Shutterstock
    • © Ingus Kruklitis, Shutterstock

    Nirgendwo sonst auf den Azoren spürst du urbanes Flair so wie an der Uferfront Ponta Delgadas: Der portugiesische Stararchitekt Manuel Salgado baute 2008 die postmoderne Anlegestelle für Kreuzfahrtschiffe und Fähren.


  • Jardim António Borges

    Botanische Gärten & Parks
    • © KajzrPhotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fotoshooting vorm Riesen-Ficus

    Pause im Grünen: Grotten, Brücken, Wasserläufe – der lauschige Stadtgarten mit dazu passendem Café ist die schönste innerstädtische Oase der Stadt. Am beeindruckendsten ist der gigantische Gummibaum mit seinen großen Brettwurzeln. Er wurde wie viele andere Bäume im 19.Jh., der Gründungszeit des Gartens, gepflanzt: António Borges war ein Ananasproduzent, der viel reiste und in seinem Privatgarten Pflanzen aus aller Welt zusammentrug.

    • Jardim António Borges, 9500 Ponta Delgada
    • © KajzrPhotography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Fotoshooting vorm Riesen-Ficus

    Pause im Grünen: Grotten, Brücken, Wasserläufe – der lauschige Stadtgarten mit dazu passendem Café ist die schönste innerstädtische Oase der Stadt. Am beeindruckendsten ist der gigantische Gummibaum mit seinen großen Brettwurzeln. Er wurde wie viele andere Bäume im 19.Jh., der Gründungszeit des Gartens, gepflanzt: António Borges war ein Ananasproduzent, der viel reiste und in seinem Privatgarten Pflanzen aus aller Welt zusammentrug.

    • Jardim António Borges, 9500 Ponta Delgada

  • Lagoa Do Fogo

    Landschaftliche Highlights
    • © Evgeni Fabisuk, Shutterstock

    Nicht selten siehst du hier oben nichts als Wolken, doch bei Sonnenschein sorgt der naturbelassene Kratersee auf 610 m Höhe mit seinem türkisblauen Wasser und dem hellen Sandstrand aus zermahlenem Bimsstein für karibische Gefühle. Vom unteren Aussichtspunkt aus kannst du hinunterwandern (Fußweg ca. 45 Min.) und im 25 m tiefen See baden. Unterhalb des 936 m hohen Pico Barroso mit seinen Antennenmasten findest du einen weiteren miradouro. Ein schöner Wanderweg führt von Água d'Alto zum Steg am Südufer. Pass auf, See und Ufer sind Vogelschutzgebiet, zur Brutzeit können die Möwen aggressiv sein.

    • Estrada Regional Da Caldeira Do Fogo, 9600 Ribeira Grande
    • © Evgeni Fabisuk, Shutterstock

    Nicht selten siehst du hier oben nichts als Wolken, doch bei Sonnenschein sorgt der naturbelassene Kratersee auf 610 m Höhe mit seinem türkisblauen Wasser und dem hellen Sandstrand aus zermahlenem Bimsstein für karibische Gefühle. Vom unteren Aussichtspunkt aus kannst du hinunterwandern (Fußweg ca. 45 Min.) und im 25 m tiefen See baden. Unterhalb des 936 m hohen Pico Barroso mit seinen Antennenmasten findest du einen weiteren miradouro. Ein schöner Wanderweg führt von Água d'Alto zum Steg am Südufer. Pass auf, See und Ufer sind Vogelschutzgebiet, zur Brutzeit können die Möwen aggressiv sein.

    • Estrada Regional Da Caldeira Do Fogo, 9600 Ribeira Grande

  • Peter Cafe Sport

    Cafés
    • international
    Insider-Tipp
    Wertvolle Walzahnkunst über der Seglerkneipe

    Früher oder später landet jeder in der berühmtesten Kneipe des Atlantiks. Trink einen Gin do Mar (die hauseigene Erfindung aus Gin Tonic mit einem Spritzer Maracujalikör), genieß auf der Esplanade oder im urigen Gastraum zwischen Seekarten und Seglerwimpeln eine „Walsuppe“, wie die Bohnensuppe hier scherzhaft genannt wird, kauf Briefmarken an der kleinen Theke oder lass dir im Obergeschoss das wirklich sehenswerte Scrimshaw-Museum zeigen. Im Shop nebenan kaufst du dir dann das obligatorische T-Shirt mit Walemblem!

    Insider-Tipp
    Wertvolle Walzahnkunst über der Seglerkneipe

    Früher oder später landet jeder in der berühmtesten Kneipe des Atlantiks. Trink einen Gin do Mar (die hauseigene Erfindung aus Gin Tonic mit einem Spritzer Maracujalikör), genieß auf der Esplanade oder im urigen Gastraum zwischen Seekarten und Seglerwimpeln eine „Walsuppe“, wie die Bohnensuppe hier scherzhaft genannt wird, kauf Briefmarken an der kleinen Theke oder lass dir im Obergeschoss das wirklich sehenswerte Scrimshaw-Museum zeigen. Im Shop nebenan kaufst du dir dann das obligatorische T-Shirt mit Walemblem!


  • Furnas

    Geographical
    • © Paulo Miguel Costa, Shutterstock

    Im romantischen Tal von Furnas halten tiefgrüne, kesselartige Kraterwände den Wind ab und sorgen für ein feuchtes, fruchtbares Mikroklima. Bestaune die dampfenden Fumarolen und die 22 Quellen, probiere den einzigartigen Eintopf und bade in heißen Pools! Das Dorf (1400 Ew.) liegt in einem Einsturzkrater, in dem durch spätere Ausbrüche weitere Krater entstanden sind. Dank der fruchtbaren Böden kamen die ersten Siedler, ab Ende des 18.Jhs. gesellten sich die Reichen dazu, die zur Sommerfrische kamen und in den Thermalquellen entspannten. Auf diese Weise erlangte Furnas seinen Ruf als edles Kurbad, den es bis heute hält.

    • 9675-045 Furnas
    • © Paulo Miguel Costa, Shutterstock

    Im romantischen Tal von Furnas halten tiefgrüne, kesselartige Kraterwände den Wind ab und sorgen für ein feuchtes, fruchtbares Mikroklima. Bestaune die dampfenden Fumarolen und die 22 Quellen, probiere den einzigartigen Eintopf und bade in heißen Pools! Das Dorf (1400 Ew.) liegt in einem Einsturzkrater, in dem durch spätere Ausbrüche weitere Krater entstanden sind. Dank der fruchtbaren Böden kamen die ersten Siedler, ab Ende des 18.Jhs. gesellten sich die Reichen dazu, die zur Sommerfrische kamen und in den Thermalquellen entspannten. Auf diese Weise erlangte Furnas seinen Ruf als edles Kurbad, den es bis heute hält.

    • 9675-045 Furnas

  • Caldeiras

    Geographical
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Relaxen im ältesten Thermalbad

    Das historische, 1811 erstmals eröffnete Kurhaus an den heißen Quellen wurde gerade frisch renoviert und bietet eine rund 40 °C heiße Outdoor-Badewanne zum Entspannen – ideal nach einer Wanderung zum Salto do Cabrito (PR29)! Auch hier gibt‘s Cozido-Kochstellen in Erdlöchern, sonntags wird im Restaurant Caldeiras ein üppiges Cozido-Buffet aufgetischt.

    • 675-045 Furnas
    • © Karol Kozlowski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Relaxen im ältesten Thermalbad

    Das historische, 1811 erstmals eröffnete Kurhaus an den heißen Quellen wurde gerade frisch renoviert und bietet eine rund 40 °C heiße Outdoor-Badewanne zum Entspannen – ideal nach einer Wanderung zum Salto do Cabrito (PR29)! Auch hier gibt‘s Cozido-Kochstellen in Erdlöchern, sonntags wird im Restaurant Caldeiras ein üppiges Cozido-Buffet aufgetischt.

    • 675-045 Furnas

  • Nordeste

    Geographical
    • © Evgeni Fabisuk, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geheimer Strand im tiefsten Osten

    Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit wurde die kleine Kreisstadt Nordeste (1150 Ew.) bis vor ein paar Jahren „die 10.Insel“ genannt. Heute brauchst du von Ponta Delgada knapp eine Stunde bis hierher. Im adretten Ort sorgen die steinerne Brücke, die Igreja de São Jorge (1796) und ein kleiner Stadtgarten für Fotomotive. Im unscheinbaren, aber hervorragenden Familienrestaurant Casa de Pasto O Cardoso solltest du das köstliche bife o cardoso probieren. Entlang der Ostküste jagt ein Aussichtspunkt den nächsten: Einfach wunderhübsch (vor allem zum Sonnenaufgang!) ist der miradouro an der Ponta do Sossego. Unterhalb der Ponta da Madrugada findest du mit der Praia do Lombo Gordo eine tolle einsame Badestelle, zu der eine steile, abenteuerliche Straße hinabführt. Es gibt sogar WCs und Duschen.

    • 9630 Nordeste
    • © Evgeni Fabisuk, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Geheimer Strand im tiefsten Osten

    Aufgrund ihrer Abgeschiedenheit wurde die kleine Kreisstadt Nordeste (1150 Ew.) bis vor ein paar Jahren „die 10.Insel“ genannt. Heute brauchst du von Ponta Delgada knapp eine Stunde bis hierher. Im adretten Ort sorgen die steinerne Brücke, die Igreja de São Jorge (1796) und ein kleiner Stadtgarten für Fotomotive. Im unscheinbaren, aber hervorragenden Familienrestaurant Casa de Pasto O Cardoso solltest du das köstliche bife o cardoso probieren. Entlang der Ostküste jagt ein Aussichtspunkt den nächsten: Einfach wunderhübsch (vor allem zum Sonnenaufgang!) ist der miradouro an der Ponta do Sossego. Unterhalb der Ponta da Madrugada findest du mit der Praia do Lombo Gordo eine tolle einsame Badestelle, zu der eine steile, abenteuerliche Straße hinabführt. Es gibt sogar WCs und Duschen.

    • 9630 Nordeste

  • Praia do Areal de Santa Bárbara

    Strände
    • © Markus Knoth, Shutterstock

    Sonnenbaden und surfen kannst du an der Praia de Santa Bárbara, einem der schönsten Strände der Azoren. Das Meer ist manchmal etwas rau, im Sommer passen Rettungsschwimmer auf. In den Piscinas Municipais das Poças, der direkt am Meer gelegenen Salzwasserbadeanlage, bist du vor Wellen sicher.

    • © Markus Knoth, Shutterstock

    Sonnenbaden und surfen kannst du an der Praia de Santa Bárbara, einem der schönsten Strände der Azoren. Das Meer ist manchmal etwas rau, im Sommer passen Rettungsschwimmer auf. In den Piscinas Municipais das Poças, der direkt am Meer gelegenen Salzwasserbadeanlage, bist du vor Wellen sicher.


  • Pico Alto

    Landschaftliche Highlights
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Über eine Stichstraße gelangst du zum höchsten Berg Santa Marias. Bei schönem Wetter hast du in einer Höhe von 587 m einen prächtigen Rundumblick. Der wunderbar durch schattige Wälder angelegte Rundwanderweg PR2 führt dich u. a. an der Gedenkstelle für die Opfer einer 1989 abgestürzten Boeing 707 vorbei.

    • 9580 Almagreira
    • © Bildagentur Zoonar GmbH, Shutterstock

    Über eine Stichstraße gelangst du zum höchsten Berg Santa Marias. Bei schönem Wetter hast du in einer Höhe von 587 m einen prächtigen Rundumblick. Der wunderbar durch schattige Wälder angelegte Rundwanderweg PR2 führt dich u. a. an der Gedenkstelle für die Opfer einer 1989 abgestürzten Boeing 707 vorbei.

    • 9580 Almagreira

  • Farol de Gonçalo Velho

    Architektonische Highlights
    • © Quim Pla, Shutterstock

    An der äußersten Südostspitze der Landzunge Ponta do Castelo leuchtet nachts der Farol de Gonçalo, der schönste Leuchtturm der Azoren, den Weg. Sei ruhig neugierig und klopfe an, die Leuchtturmwärter haben meistens nichts gegen einen Besuch und zeigen dir gern die polierten Spiegel und Armaturen.

    • © Quim Pla, Shutterstock

    An der äußersten Südostspitze der Landzunge Ponta do Castelo leuchtet nachts der Farol de Gonçalo, der schönste Leuchtturm der Azoren, den Weg. Sei ruhig neugierig und klopfe an, die Leuchtturmwärter haben meistens nichts gegen einen Besuch und zeigen dir gern die polierten Spiegel und Armaturen.


  • Zona de Adegas

    Landschaftliche Highlights
    Insider-Tipp
    Fisch & Steak vom heißen Lavastein

    Zwischen Cais do Mourato und Cabrito kannst du entlang der rauen Küste die einzigartigen schwarzen Winzerhäuser (adegas) und die unzähligen mosaikähnlichen Weinfelder bewundern, die die Picoenser mühevoll im Lauf der Jahrhunderte anlegten und mit kleinen Mäuerchen abgrenzten – irgendwo mussten die zahlreichen Lavasteine schließlich hin. Die Unesco erkennt diese Kulturleistung seit 2004 als Welterbe an. Im Centro de Interpretação da Paisagem da Cultura da Vinha kannst du dich ausführlich über die bis heute aktive Weinherstellung in diesem unwirtlichen Gelände informieren. Nebenan zeigt die Casa dos Vulcões interaktiv, was es eigentlich genau auf sich hat mit dem Vulkanismus auf den Azoren. In den Minidörfern Cais do Mourato, Cachorro, Lagido und Cabrito laden bei ruhiger See kleine Naturbadestellen zwischen den Lavafelsen zum Schwimmen und Schnorcheln ein, in Cais do Mourato zudem ein hervorragendes Restaurant, in dem du dir dein Essen selbst braten kannst: das Stones.

    • 9950 Santa Luzia
    Insider-Tipp
    Fisch & Steak vom heißen Lavastein

    Zwischen Cais do Mourato und Cabrito kannst du entlang der rauen Küste die einzigartigen schwarzen Winzerhäuser (adegas) und die unzähligen mosaikähnlichen Weinfelder bewundern, die die Picoenser mühevoll im Lauf der Jahrhunderte anlegten und mit kleinen Mäuerchen abgrenzten – irgendwo mussten die zahlreichen Lavasteine schließlich hin. Die Unesco erkennt diese Kulturleistung seit 2004 als Welterbe an. Im Centro de Interpretação da Paisagem da Cultura da Vinha kannst du dich ausführlich über die bis heute aktive Weinherstellung in diesem unwirtlichen Gelände informieren. Nebenan zeigt die Casa dos Vulcões interaktiv, was es eigentlich genau auf sich hat mit dem Vulkanismus auf den Azoren. In den Minidörfern Cais do Mourato, Cachorro, Lagido und Cabrito laden bei ruhiger See kleine Naturbadestellen zwischen den Lavafelsen zum Schwimmen und Schnorcheln ein, in Cais do Mourato zudem ein hervorragendes Restaurant, in dem du dir dein Essen selbst braten kannst: das Stones.

    • 9950 Santa Luzia

  • Lagoa da Fajã da Caldeira de Santo Cristo

    Landschaftliche Highlights
    • © Ingel Pictures, Shutterstock

    Die berühmte, landschaftlich herausragende Fajã da Caldeira de Santo Cristo erreichst du über den Wanderweg PR1.Wenn du dir die Fajã dos Cubres und die Fajã da Caldeira de Santo Cristo nur von oben anschauen willst: An der schmalen Straße von Norte Pequeno zur Fajã dos Cubres gibt es einen miradouro.

    • 9850 Fajã da Caldeira
    • © Ingel Pictures, Shutterstock

    Die berühmte, landschaftlich herausragende Fajã da Caldeira de Santo Cristo erreichst du über den Wanderweg PR1.Wenn du dir die Fajã dos Cubres und die Fajã da Caldeira de Santo Cristo nur von oben anschauen willst: An der schmalen Straße von Norte Pequeno zur Fajã dos Cubres gibt es einen miradouro.

    • 9850 Fajã da Caldeira

  • Algar do Carvão

    Landschaftliche Highlights
    • © Fulcanelli, Shutterstock

    Das Zentrum der Insel ist von den Überresten der riesigen Caldeira de Guillerme Moniz bestimmt. Hier erleben Sie die geologischen Highlights der Insel, allen voran die einzigartige Vulkanschlothöhle h Algar do Carvão. Etwa 100 m sind es vom mystisch wirkenden Kraterrand bis zum See am Grund des Schlots. Sie betreten die Höhle durch einen seitlichen Schacht, innen gibt es Treppen. Es tröpfelt oft, und die Atmosphäre in der „Kathedrale“, wie der riesige, blasenartige Hohlraum genannt wird, ist fast ein wenig magisch.

    • 9700 Terceira
    • © Fulcanelli, Shutterstock

    Das Zentrum der Insel ist von den Überresten der riesigen Caldeira de Guillerme Moniz bestimmt. Hier erleben Sie die geologischen Highlights der Insel, allen voran die einzigartige Vulkanschlothöhle h Algar do Carvão. Etwa 100 m sind es vom mystisch wirkenden Kraterrand bis zum See am Grund des Schlots. Sie betreten die Höhle durch einen seitlichen Schacht, innen gibt es Treppen. Es tröpfelt oft, und die Atmosphäre in der „Kathedrale“, wie der riesige, blasenartige Hohlraum genannt wird, ist fast ein wenig magisch.

    • 9700 Terceira