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Iguazú-Wasserfälle
Touristenattraktionen
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Cataratas do Iguaçu
San Telmo
Geographical
Buenos Aires
Provincial Ischigualasto Park
Botanische Gärten & Parks
San Agustin de Valle Fertil
Tren a las nubes
Touristenattraktionen
Salta
Quebrada de Humahuaca
Landschaftliche Highlights
San Salvador de Jujuy
Esteros del Iberá
Landschaftliche Highlights
Corrientes
Perito-Moreno-Gletscher
Landschaftliche Highlights
Santa Cruz
Valdés
Geographical
Valdés
Camino de los Siete Lagos
Landschaftliche Highlights
Camino de los Siete Lagos
La Boca
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Theater
Buenos Aires
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Tigre
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Cariló
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Puente del Inca
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Puente del Inca
Antofagasta de la Sierra
Geographical
Antofagasta de la Sierra
San Ignacio Miní
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San Ignacio
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Cabo de Hornos
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    Touristenattraktionen

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    Theater

    Architektonische Highlights

    Clubs


  • Iguazú-Wasserfälle

    Touristenattraktionen
    • Cataratas do Iguaçu© Glow Images
    • © Glow Images

    Im Parque Nacional de Iguazú werden Sie Zeuge eines unvergesslichen Naturschauspiels. Die großen Wasser, wie die Guaraní die Wasserfälle nennen, stürzen sich aus 70 m Höhe in die hufeisenförmige Schlucht. Die Front der Fälle, in ein weites Delta mit zahllosen Inseln aufgefächert, misst 2,7 km. Die Luft flirrt vor Hitze, gewaltige Gischtmassen lassen bei Sonnenschein kleine Regenbogen entstehen, die gesamte Gegend ist von einem ständigen Dröhnen erfüllt. Hier, im äußersten Nordosten Argentiniens, fallen jährlich 2000 mm Niederschlag. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90 Prozent, und die warmen Tagestemperaturen lassen die gesamte Gegend zu einem fruchtbaren Treibhaus werden, in dem die Natur so üppige Formen annimmt wie im Paradies. Der Regenwald bringt gewaltige Baumriesen hervor wie den bis zu 40 m hohen Lapacho Negro sowie zahlreiche Edelhölzer, Bambusgewächse, Guavenbäume und wilde Papayas, Tausende von Ficusgewächsen und unzählige leuchtende Orchideen, Lianen und Kletterpflanzen, Malven mit spinnenförmigen Früchten und grazile Palmen. Schwergewichtige Tapire (300 kg) und kleine Hirsche durchstreifen das Unterholz nach Früchten. Riesige Rudel von Warzenschweinen machen die Gegend unsicher und auf den Bäumen leben Kapuziner- und Brüllaffen. Neun verschiedene Arten von Beuteltieren ernähren sich von Insekten und Früchten. Sie werden selbst zur Beute, wenn Jaguar, Puma, Wildkatze, Berglöwe, Frettchen, Fuchs und Waschbär auf die Jagd gehen. Nachts gehört der Park den Fledermäusen, selbst der Blut saugende Vampir gehört dazu. Tagsüber wimmelt es von Schmetterlingen und Vögeln wie Papageien, Kolibris und Tukanen. Dem Pfefferfresser, Wahrzeichen der gesamten Region, sagen die Guaraní sogar magische Kräfte nach. Man sollte wegen der teilweise giftigen Schlangen keinesfalls in Sandalen durch das Buschwerk laufen. Außerdem ist ein Balsam für Mückenstiche sowie eine Salbe zur Vorbeugung ratsam. Besonders zu empfehlen: Repelente Off, in allen argentinischen Apotheken zu haben. Sechs verschiedene Rundgänge nehmen von 20 Minuten bis zu drei Stunden in Anspruch. Ein offener, gasgetriebener Ökozug fährt die Gäste durch den Urwald zum Ausgangspunkt der Spazierpfade (Estación Cataratas) und zum Steg über den Schwindel erregenden, 80 m hohen Wasserfall der Garganta del Diablo.

    • Cataratas do Iguaçu© Glow Images
    • © Glow Images

    Im Parque Nacional de Iguazú werden Sie Zeuge eines unvergesslichen Naturschauspiels. Die großen Wasser, wie die Guaraní die Wasserfälle nennen, stürzen sich aus 70 m Höhe in die hufeisenförmige Schlucht. Die Front der Fälle, in ein weites Delta mit zahllosen Inseln aufgefächert, misst 2,7 km. Die Luft flirrt vor Hitze, gewaltige Gischtmassen lassen bei Sonnenschein kleine Regenbogen entstehen, die gesamte Gegend ist von einem ständigen Dröhnen erfüllt. Hier, im äußersten Nordosten Argentiniens, fallen jährlich 2000 mm Niederschlag. Nachts steigt die Luftfeuchtigkeit auf 90 Prozent, und die warmen Tagestemperaturen lassen die gesamte Gegend zu einem fruchtbaren Treibhaus werden, in dem die Natur so üppige Formen annimmt wie im Paradies. Der Regenwald bringt gewaltige Baumriesen hervor wie den bis zu 40 m hohen Lapacho Negro sowie zahlreiche Edelhölzer, Bambusgewächse, Guavenbäume und wilde Papayas, Tausende von Ficusgewächsen und unzählige leuchtende Orchideen, Lianen und Kletterpflanzen, Malven mit spinnenförmigen Früchten und grazile Palmen. Schwergewichtige Tapire (300 kg) und kleine Hirsche durchstreifen das Unterholz nach Früchten. Riesige Rudel von Warzenschweinen machen die Gegend unsicher und auf den Bäumen leben Kapuziner- und Brüllaffen. Neun verschiedene Arten von Beuteltieren ernähren sich von Insekten und Früchten. Sie werden selbst zur Beute, wenn Jaguar, Puma, Wildkatze, Berglöwe, Frettchen, Fuchs und Waschbär auf die Jagd gehen. Nachts gehört der Park den Fledermäusen, selbst der Blut saugende Vampir gehört dazu. Tagsüber wimmelt es von Schmetterlingen und Vögeln wie Papageien, Kolibris und Tukanen. Dem Pfefferfresser, Wahrzeichen der gesamten Region, sagen die Guaraní sogar magische Kräfte nach. Man sollte wegen der teilweise giftigen Schlangen keinesfalls in Sandalen durch das Buschwerk laufen. Außerdem ist ein Balsam für Mückenstiche sowie eine Salbe zur Vorbeugung ratsam. Besonders zu empfehlen: Repelente Off, in allen argentinischen Apotheken zu haben. Sechs verschiedene Rundgänge nehmen von 20 Minuten bis zu drei Stunden in Anspruch. Ein offener, gasgetriebener Ökozug fährt die Gäste durch den Urwald zum Ausgangspunkt der Spazierpfade (Estación Cataratas) und zum Steg über den Schwindel erregenden, 80 m hohen Wasserfall der Garganta del Diablo.


  • San Telmo

    Geographical
    • © Lux Blue, Shutterstock

    Einst die vornehmste Wohngegend der Stadt, wurde San Telmo Ende des 19.Jhs. fluchtartig von den Bürgern verlassen, als hier eine Gelbfieberepidemie ausbrach. Wer es sich leisten konnte, zog aufs Land, nördlich nach San Isidro, das nun zur neuen Residenz der vornehmen porteños wurde. Die riesigen Herrenhäuser in San Telmo wurden unterdessen zu Mietskasernen für Immigranten umfunktioniert, viele kleine Läden und Hinterzimmerkneipen entstanden in jener Zeit. Schmuddelige Hinterhöfe und enge Kopfsteinpflasterstraßen prägen auch heute noch das Bild des romantischen Stadtteils. Rund um die Plaza Dorrego, auf der sonntags ein beliebter Flohmarkt stattfindet, gruppieren sich Antiquitätengeschäfte und Tangocafés. Längst haben auch die porteños San Telmo wiederentdeckt und besuchen seine vielen Restaurants und Designerläden. Auch ist San Telmo besonders gay-friendly ausgerichtet.

    • 07159 Buenos Aires
    • © Lux Blue, Shutterstock

    Einst die vornehmste Wohngegend der Stadt, wurde San Telmo Ende des 19.Jhs. fluchtartig von den Bürgern verlassen, als hier eine Gelbfieberepidemie ausbrach. Wer es sich leisten konnte, zog aufs Land, nördlich nach San Isidro, das nun zur neuen Residenz der vornehmen porteños wurde. Die riesigen Herrenhäuser in San Telmo wurden unterdessen zu Mietskasernen für Immigranten umfunktioniert, viele kleine Läden und Hinterzimmerkneipen entstanden in jener Zeit. Schmuddelige Hinterhöfe und enge Kopfsteinpflasterstraßen prägen auch heute noch das Bild des romantischen Stadtteils. Rund um die Plaza Dorrego, auf der sonntags ein beliebter Flohmarkt stattfindet, gruppieren sich Antiquitätengeschäfte und Tangocafés. Längst haben auch die porteños San Telmo wiederentdeckt und besuchen seine vielen Restaurants und Designerläden. Auch ist San Telmo besonders gay-friendly ausgerichtet.

    • 07159 Buenos Aires

  • Provincial Ischigualasto Park

    Botanische Gärten & Parks
    • © Adwo, Shutterstock

    500 km nördlich von Mendoza (über San Juan) bildet das Tal von Ischigualasto zusammen mit dem Tal von Talampaya eine etwa 6000 km² umfassende Erosionslandschaft. Zahlreiche Science-Fiction- Filme sind in dieser unglaublichen Felsenwelt gedreht worden. Wind und Wasser haben dem Gestein natürliche Skulpturen abgerungen. Zwischen Staub und Felsen findet man immer wieder versteinerte Farne und Gräser, die davon zeugen, dass hier vor Urzeiten ein anderes Klima geherrscht hat. Der nach einem Indianerhäuptling benannte Naturpark Ischigualasto umfasst 620 km², von denen aber nur 150 km² zugänglich sind. Es empfiehlt sich zunächst, das Museum am Eingang zu besuchen, in dem die Gesteinslandschaft in Klein nachgebaut ist. Parkwächter begleiten die Besucher auf der 40 km langen Rundfahrt, die in eine 200 Mio. Jahre zurückliegende Dinosaurierwelt versetzt. Im Parque Talampaya hingegen, 70 km nordöstlich von Ischigualasto in der Provinz La Rioja, führt ein Parkwächter Reisende durch eine Schlucht mit faszinierenden Gesteinsformationen und Felsmalereien, deren Ursprung noch nicht geklärt ist. Übernachten kannst du z. B. entweder 80 km südöstlich auf der RP 610 vor der Einfahrt zum Naturpark in den sechs Zimmern des nett geführten und umweltfreundlich ausgerichteten Hotel Rústico Cerro del Valle in San Agustín del Valle Fértil oder nördlich von den Naturparks in Villa Unión. Dort bietet das Landhotel Pircas Negras in einem der Landschaft angepassten Bau mit Pool und eigenem Gemüsegarten schöne Aussichten auf die schneebedeckten Famatinagipfel. Von San Juan aus werden aber auch organisierte Bustouren zu den Stätten der Vorgeschichte angeboten.

    • © Adwo, Shutterstock

    500 km nördlich von Mendoza (über San Juan) bildet das Tal von Ischigualasto zusammen mit dem Tal von Talampaya eine etwa 6000 km² umfassende Erosionslandschaft. Zahlreiche Science-Fiction- Filme sind in dieser unglaublichen Felsenwelt gedreht worden. Wind und Wasser haben dem Gestein natürliche Skulpturen abgerungen. Zwischen Staub und Felsen findet man immer wieder versteinerte Farne und Gräser, die davon zeugen, dass hier vor Urzeiten ein anderes Klima geherrscht hat. Der nach einem Indianerhäuptling benannte Naturpark Ischigualasto umfasst 620 km², von denen aber nur 150 km² zugänglich sind. Es empfiehlt sich zunächst, das Museum am Eingang zu besuchen, in dem die Gesteinslandschaft in Klein nachgebaut ist. Parkwächter begleiten die Besucher auf der 40 km langen Rundfahrt, die in eine 200 Mio. Jahre zurückliegende Dinosaurierwelt versetzt. Im Parque Talampaya hingegen, 70 km nordöstlich von Ischigualasto in der Provinz La Rioja, führt ein Parkwächter Reisende durch eine Schlucht mit faszinierenden Gesteinsformationen und Felsmalereien, deren Ursprung noch nicht geklärt ist. Übernachten kannst du z. B. entweder 80 km südöstlich auf der RP 610 vor der Einfahrt zum Naturpark in den sechs Zimmern des nett geführten und umweltfreundlich ausgerichteten Hotel Rústico Cerro del Valle in San Agustín del Valle Fértil oder nördlich von den Naturparks in Villa Unión. Dort bietet das Landhotel Pircas Negras in einem der Landschaft angepassten Bau mit Pool und eigenem Gemüsegarten schöne Aussichten auf die schneebedeckten Famatinagipfel. Von San Juan aus werden aber auch organisierte Bustouren zu den Stätten der Vorgeschichte angeboten.


  • Tren a las nubes

    Touristenattraktionen
    • © JopsStock, Shutterstock

    Der „Zug zu den Wolken“ fährt von der letzten größeren Ortschaft vor der chilenischen Grenze, San Antonio de los Cobres, 22 km bis zum Viaducto La Polvorilla auf 4200 m Höhe und zurück. Die 160 km von Salta bis San Antonio de los Cobres werden wegen des schlechten Wartungszustands der Gleise nicht mehr mit dem Zug, sondern ab Bahnhof Salta mit dem Bus über die teilweise parallel zu den Bahnschienen führende Nationalstraße 51 zurückgelegt (man kann aber bei Eigenanreise nach San Antonio auch nur das Zugticket lösen). Dabei überwindet man einen Höhenunterschied von gut 3000 m. Aus der fruchtbaren, blühenden Umgebung von Salta gelangst du in zunehmend engere Täler mit steilen Felswänden und baumhohen Kandelaberkakteen. Am Rand der Gleise sieht man kleine steinerne Pyramiden; diese pachetas sind Geschenke der Ureinwohner an ihre Erdmutter Pachamama. Niemand weiß, wie alt diese Steinhaufen sind, die nicht abgetragen werden dürfen. Wenn du die Tour mit dem Auto unternimmst, kannst du mit dem Geländewagen weiter südwärts bis nach Antofagasta de la Sierra fahren. Der kleine Ort (nur 730 Ew.) auf 3400 m Höhe ist umgeben von einer unglaublichen Vulkanlandschaft, in der du Salzlagunen, wilde Vikunjaherden, verlassene Goldminen, offen liegende Quarzkristalle und Wandmalereien der Indianer findest, zu denen Zoltan Czekus vom Museo Mineralógico über fast geheime Wege führt.

    • © JopsStock, Shutterstock

    Der „Zug zu den Wolken“ fährt von der letzten größeren Ortschaft vor der chilenischen Grenze, San Antonio de los Cobres, 22 km bis zum Viaducto La Polvorilla auf 4200 m Höhe und zurück. Die 160 km von Salta bis San Antonio de los Cobres werden wegen des schlechten Wartungszustands der Gleise nicht mehr mit dem Zug, sondern ab Bahnhof Salta mit dem Bus über die teilweise parallel zu den Bahnschienen führende Nationalstraße 51 zurückgelegt (man kann aber bei Eigenanreise nach San Antonio auch nur das Zugticket lösen). Dabei überwindet man einen Höhenunterschied von gut 3000 m. Aus der fruchtbaren, blühenden Umgebung von Salta gelangst du in zunehmend engere Täler mit steilen Felswänden und baumhohen Kandelaberkakteen. Am Rand der Gleise sieht man kleine steinerne Pyramiden; diese pachetas sind Geschenke der Ureinwohner an ihre Erdmutter Pachamama. Niemand weiß, wie alt diese Steinhaufen sind, die nicht abgetragen werden dürfen. Wenn du die Tour mit dem Auto unternimmst, kannst du mit dem Geländewagen weiter südwärts bis nach Antofagasta de la Sierra fahren. Der kleine Ort (nur 730 Ew.) auf 3400 m Höhe ist umgeben von einer unglaublichen Vulkanlandschaft, in der du Salzlagunen, wilde Vikunjaherden, verlassene Goldminen, offen liegende Quarzkristalle und Wandmalereien der Indianer findest, zu denen Zoltan Czekus vom Museo Mineralógico über fast geheime Wege führt.


  • Quebrada de Humahuaca

    Landschaftliche Highlights
    • © Adwo, Shutterstock

    Am Eingang des Flusstals, in der beeindruckenden Schlucht Quebrada de Humahuaca, beginnt das Reich Pachamamas. Eine Kette kleiner Indianerdörfer und die Reste inkaischer Festungen lassen erahnen, wie das Leben der Indianer in den Kolonialstädten einst ausgesehen haben mag. Die Ruta Nacional 9, die sich durch das langsam ansteigende Tal schlängelt, war im 17.Jh. die Hauptverkehrsader zu den reichen Minen Potosís und noch früher der Königsweg der Inkas. Tumbaya, das erste der Indianerdörfer, zählt 150 Ew., die auf 2100 m Höhe von der Weidewirtschaft leben. Am 15.September feiern sie in ihrer freskenverzierten, kleinen Kirche den Tag ihrer Schutzpatronin Virgen de los Dolores mit einer farbenfrohen Prozession. Hinter Tumbaya beginnt zwischen den roten Felsen die Kakteenwüste. Im Dorf Purmamarca bietet eine Übernachtung im Hotel El Manantial del Silencio die Gelegenheit, die stille Größe der Berglandschaft zu genießen. Am Fuß der bunt gestreiften Felswände des Cerro de los Siete Colores ducken sich die kleinen Häuser aus Lehm und Kaktusholz. Die schlichte Kirche von 1648 wird von einem noch älteren Johannisbrotbaum überschattet. Hier findet nachmittags ein bunter Indianermarkt statt. Es gibt gemahlene Gewürze, besonders scharfe Chilischoten und auch Kokablätter zu kaufen. Daneben werden Pullover, Ponchos, Decken und schöne Keramikarbeiten angeboten. Wenige Kilometer weiter gelangt man nach Tilcara (14 000 Ew.) auf 2460 m Höhe mit den Resten der alten Inkafestung a El Pucará de Tilcara, deren Grundmauern sich über einen Bergrücken im Süden des Orts ziehen. Dem Wind ausgesetzt, überblickt man von der Pucará aus das gesamte Tal. Einige Behausungen sind originalgetreu mit Kaktusholz und Quadersteinen wieder aufgebaut worden. Zwischen Tilcara und dem nächsten Dorf Huacalera verläuft der Wendekreis des Steinbocks. In Uquía befindet sich in der kleinen Kirche von 1691 der älteste Altaraufsatz der Region. Am 3.Mai (Día de la Cruz) wird hier der Schutzpatron, San Francisco de Padua, pompös gefeiert. Inzwischen ist die Straße auf 2939 m angestiegen und erreicht den aus dem 16.Jh. stammenden Ort Humahuaca. 18 000 Menschen leben hier. Die schmalen Gassen und traditionell schlichten Häuser aus Adobe und Kaktusholz werden von einem kolossalen Denkmal zur Unabhängigkeit überragt. Zwischen den verwinkelten Häuserzeilen liegt Kopfsteinpflaster. Im Museo Torres Aparicio findet man eine reiche archälologische Sammlung der Indianerkulturen, die die Region bevölkerten, bevor die Spanier hier einen bedeutenden Handelsstützpunkt ausbauten. Auf dem Indianermarkt werden wertvolle Wandteppiche und Masken aus Kaktusholz angeboten. Durch die Quebrada de Humahuaca kommt man am besten mit dem Mietwagen. Verschiedene Buslinien verbinden jedoch auch alle Ortschaften untereinander und von San Salvador de Jujuy aus. Und bei schwierigen Wegstrecken, wie der Zufahrt zum Bergdorf Iruya auf der RP 13, die 25 km nördlich von Humahuaca ostwärts abzweigt, bevorzugen es viele Fahrer, sich der Erfahrung des Busfahrers anzuvertrauen.

    • San Salvador de Jujuy
    • © Adwo, Shutterstock

    Am Eingang des Flusstals, in der beeindruckenden Schlucht Quebrada de Humahuaca, beginnt das Reich Pachamamas. Eine Kette kleiner Indianerdörfer und die Reste inkaischer Festungen lassen erahnen, wie das Leben der Indianer in den Kolonialstädten einst ausgesehen haben mag. Die Ruta Nacional 9, die sich durch das langsam ansteigende Tal schlängelt, war im 17.Jh. die Hauptverkehrsader zu den reichen Minen Potosís und noch früher der Königsweg der Inkas. Tumbaya, das erste der Indianerdörfer, zählt 150 Ew., die auf 2100 m Höhe von der Weidewirtschaft leben. Am 15.September feiern sie in ihrer freskenverzierten, kleinen Kirche den Tag ihrer Schutzpatronin Virgen de los Dolores mit einer farbenfrohen Prozession. Hinter Tumbaya beginnt zwischen den roten Felsen die Kakteenwüste. Im Dorf Purmamarca bietet eine Übernachtung im Hotel El Manantial del Silencio die Gelegenheit, die stille Größe der Berglandschaft zu genießen. Am Fuß der bunt gestreiften Felswände des Cerro de los Siete Colores ducken sich die kleinen Häuser aus Lehm und Kaktusholz. Die schlichte Kirche von 1648 wird von einem noch älteren Johannisbrotbaum überschattet. Hier findet nachmittags ein bunter Indianermarkt statt. Es gibt gemahlene Gewürze, besonders scharfe Chilischoten und auch Kokablätter zu kaufen. Daneben werden Pullover, Ponchos, Decken und schöne Keramikarbeiten angeboten. Wenige Kilometer weiter gelangt man nach Tilcara (14 000 Ew.) auf 2460 m Höhe mit den Resten der alten Inkafestung a El Pucará de Tilcara, deren Grundmauern sich über einen Bergrücken im Süden des Orts ziehen. Dem Wind ausgesetzt, überblickt man von der Pucará aus das gesamte Tal. Einige Behausungen sind originalgetreu mit Kaktusholz und Quadersteinen wieder aufgebaut worden. Zwischen Tilcara und dem nächsten Dorf Huacalera verläuft der Wendekreis des Steinbocks. In Uquía befindet sich in der kleinen Kirche von 1691 der älteste Altaraufsatz der Region. Am 3.Mai (Día de la Cruz) wird hier der Schutzpatron, San Francisco de Padua, pompös gefeiert. Inzwischen ist die Straße auf 2939 m angestiegen und erreicht den aus dem 16.Jh. stammenden Ort Humahuaca. 18 000 Menschen leben hier. Die schmalen Gassen und traditionell schlichten Häuser aus Adobe und Kaktusholz werden von einem kolossalen Denkmal zur Unabhängigkeit überragt. Zwischen den verwinkelten Häuserzeilen liegt Kopfsteinpflaster. Im Museo Torres Aparicio findet man eine reiche archälologische Sammlung der Indianerkulturen, die die Region bevölkerten, bevor die Spanier hier einen bedeutenden Handelsstützpunkt ausbauten. Auf dem Indianermarkt werden wertvolle Wandteppiche und Masken aus Kaktusholz angeboten. Durch die Quebrada de Humahuaca kommt man am besten mit dem Mietwagen. Verschiedene Buslinien verbinden jedoch auch alle Ortschaften untereinander und von San Salvador de Jujuy aus. Und bei schwierigen Wegstrecken, wie der Zufahrt zum Bergdorf Iruya auf der RP 13, die 25 km nördlich von Humahuaca ostwärts abzweigt, bevorzugen es viele Fahrer, sich der Erfahrung des Busfahrers anzuvertrauen.

    • San Salvador de Jujuy

  • Esteros del Iberá

    Landschaftliche Highlights
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Abenteuerreisen in die Sümpfe von Iberá in der Nachbarprovinz Corrientes veranstalten viele Reiseunternehmen sowie die Hotels im kleinen Ort Colonia Pellegrini am Lagunenufer wie z. B. die auf Birdwatching spezialisierte Posada de la Laguna oder das renovierte Rancho Inambú. Kaimane, Wasserschweine und tropisches Flair gehören auch zu den Fotosafaris und Reitausflügen, die in der Estancia San Juan Poriahú bei Loreto am Nordwestrand der Lagune sowie im Südwesten in der von Klaus Liebig geführten Estancia Buena Vista 40 km nördlich von Esquina und in der Estancia La Rosita 18 km südlich von Esquina organisiert werden.

    • Corrientes
    • © Matyas Rehak, Shutterstock

    Abenteuerreisen in die Sümpfe von Iberá in der Nachbarprovinz Corrientes veranstalten viele Reiseunternehmen sowie die Hotels im kleinen Ort Colonia Pellegrini am Lagunenufer wie z. B. die auf Birdwatching spezialisierte Posada de la Laguna oder das renovierte Rancho Inambú. Kaimane, Wasserschweine und tropisches Flair gehören auch zu den Fotosafaris und Reitausflügen, die in der Estancia San Juan Poriahú bei Loreto am Nordwestrand der Lagune sowie im Südwesten in der von Klaus Liebig geführten Estancia Buena Vista 40 km nördlich von Esquina und in der Estancia La Rosita 18 km südlich von Esquina organisiert werden.

    • Corrientes

  • Perito-Moreno-Gletscher

    Landschaftliche Highlights
    • © Felix Malte Dorn, Shutterstock

    Den riesigen, bis vor wenigen Jahren noch im Wachstum begriffenen Kontinentalgletscher, den imposanten Glaciar Perito Moreno (30 km lang, am See 4 km breit und bis zu 70 m hoch über dem Wasserspiegel, mit 195 km² Fläche so groß wie die Stadt Buenos Aires) am Lago Argentino, besucht man am günstigsten von El Calafate aus, einem kleinen Ort, der mit einem modernen Flughafen und zahlreichen Hotels und Res- taurants ausgestattet ist. Von dort aus werden Bustouren und Wanderungen auf dem Gletscherrücken sowie Bootsausflüge zu weiteren der mehr als 100 Gletscher im Nationalpark Los Glaciares angeboten.

    • Santa Cruz
    • © Felix Malte Dorn, Shutterstock

    Den riesigen, bis vor wenigen Jahren noch im Wachstum begriffenen Kontinentalgletscher, den imposanten Glaciar Perito Moreno (30 km lang, am See 4 km breit und bis zu 70 m hoch über dem Wasserspiegel, mit 195 km² Fläche so groß wie die Stadt Buenos Aires) am Lago Argentino, besucht man am günstigsten von El Calafate aus, einem kleinen Ort, der mit einem modernen Flughafen und zahlreichen Hotels und Res- taurants ausgestattet ist. Von dort aus werden Bustouren und Wanderungen auf dem Gletscherrücken sowie Bootsausflüge zu weiteren der mehr als 100 Gletscher im Nationalpark Los Glaciares angeboten.

    • Santa Cruz

  • Valdés

    Geographical
    • © byvalet, Shutterstock

    Die quirlige Hafenstadt Puerto Madryn an der rauen patagonischen Küste ist das Tor zur Halbinsel Valdés (415 Pesos) und ihrer faszinierenden Tierwelt. Über den 35 km langen Landstreifen Istmo Ameghino mit der Küste verbunden, teilt Valdés die Buchten Golfo San José und Golfo Nuevo. Die Straßen Ruta 2 und 3 bilden einen Rundweg, der alle sehenswerten Punkte verbindet. Vom Aussichtsturm des Informationszentrums hat man einen Rundblick über das ganze Gebiet. 10 km südlich erreichst du die Bucht von Puerto Pirámides. Von Mai bis November starten hier Boote zur Bucht der Wale ab 890 Pesos pro Person. Die Wale ruhen im Winter vor der hohen patagonischen Küste, die sie im relativ warmen Wasser vor dem Wind schützt. Die enormen Wassertiere paaren sich hier und stillen die Jungwale, bis sie zur weiten Reise in die Antarktis bereit sind. Am Nordrand des Orts steht das moderne, mit Sonnenenergie betriebene Ökohotel Del Nómade. In der Caleta Valdés im Osten des Naturreservats haben Pinguine Zuflucht gefunden. Im äußersten Norden, in Punta Norte, machen im Sommer die Orcas (Schwertwale) Jagd auf die Seelöwenjungen am Strand. Auf der Südwestspitze der Halbinsel, bei Punta Delgada, sonnen sich die Seeelefanten. Hier findet man eine der einsamen Landschaft angepasste Unterkunft im ehemaligen Postgebäude und Offizierskasino Hotel Faro Punta Delgada und auf der Estancia Rincón Chico. Das Ökosystem der Halbinsel und ihrer Umgebung wird in dem nach modernen Museumskonzepten geführten Ecocentro Mar Patagonia an der Südspitze von Puerto Madryn dargestellt.

    • 9121 Valdés
    • © byvalet, Shutterstock

    Die quirlige Hafenstadt Puerto Madryn an der rauen patagonischen Küste ist das Tor zur Halbinsel Valdés (415 Pesos) und ihrer faszinierenden Tierwelt. Über den 35 km langen Landstreifen Istmo Ameghino mit der Küste verbunden, teilt Valdés die Buchten Golfo San José und Golfo Nuevo. Die Straßen Ruta 2 und 3 bilden einen Rundweg, der alle sehenswerten Punkte verbindet. Vom Aussichtsturm des Informationszentrums hat man einen Rundblick über das ganze Gebiet. 10 km südlich erreichst du die Bucht von Puerto Pirámides. Von Mai bis November starten hier Boote zur Bucht der Wale ab 890 Pesos pro Person. Die Wale ruhen im Winter vor der hohen patagonischen Küste, die sie im relativ warmen Wasser vor dem Wind schützt. Die enormen Wassertiere paaren sich hier und stillen die Jungwale, bis sie zur weiten Reise in die Antarktis bereit sind. Am Nordrand des Orts steht das moderne, mit Sonnenenergie betriebene Ökohotel Del Nómade. In der Caleta Valdés im Osten des Naturreservats haben Pinguine Zuflucht gefunden. Im äußersten Norden, in Punta Norte, machen im Sommer die Orcas (Schwertwale) Jagd auf die Seelöwenjungen am Strand. Auf der Südwestspitze der Halbinsel, bei Punta Delgada, sonnen sich die Seeelefanten. Hier findet man eine der einsamen Landschaft angepasste Unterkunft im ehemaligen Postgebäude und Offizierskasino Hotel Faro Punta Delgada und auf der Estancia Rincón Chico. Das Ökosystem der Halbinsel und ihrer Umgebung wird in dem nach modernen Museumskonzepten geführten Ecocentro Mar Patagonia an der Südspitze von Puerto Madryn dargestellt.

    • 9121 Valdés

  • Camino de los Siete Lagos

    Landschaftliche Highlights
    • © Rifurcat, Shutterstock

    Wer mehr Zeit hat, sollte sich die große Rundfahrt (Circuito Grande) und vor allem die Fahrt über die „Straße der sieben Seen“ nicht entgehen lassen. Sie führt über die legendäre RN 40 von Bariloche nach San Martín de los Andes am Lago Lácar.

    • Camino de los Siete Lagos
    • © Rifurcat, Shutterstock

    Wer mehr Zeit hat, sollte sich die große Rundfahrt (Circuito Grande) und vor allem die Fahrt über die „Straße der sieben Seen“ nicht entgehen lassen. Sie führt über die legendäre RN 40 von Bariloche nach San Martín de los Andes am Lago Lácar.

    • Camino de los Siete Lagos

  • La Boca

    Geographical
    • © Samuel Kochhan, Shutterstock

    Das Hafenviertel südlich von San Telmo am Fluss Riachuelo hat sich seit den 1920er-Jahren nicht wesentlich verändert. La Boca war das Armenviertel der Großstadt. Hier fanden italienische Fischer, Basken, Kroaten und Galicier Arbeit an den Docks. Geld gab es kaum, zum Hausbau benutzte man Wellblech und Holzlatten. Oft wurden die Hafenarbeiter in Naturalien bezahlt, dazu gehörten auch die Reste von Schiffslack. So erklärt sich die pittoreske Bemalung der Behausungen. Auch heute noch werden sie von den Hafenarbeitern bewohnt. Besonders gut erhalten sind die verschachtelten Häuschen am Caminito, der Gasse zwischen den Kreuzungen Garibaldi/ General Lamadrid und Magallanes/ Del Valle Iberlucea. Neben einem Kunstgewerbemarkt ist auch das Museo de Bellas Artes de la Boca sehenswert, in dem u. a. Werke des Malers Benito Quinquela Martín (1890–1977) ausgestellt werden, die das Arbeiterleben in La Boca porträtieren. Im zeitgenössischen Gegensatz zu diesem historischen Blick stehen die Wechselausstellungen in der Fundación Proa, von deren Terrasse aus man einen guten Ausblick auf den Riachuelo hat. Zum Stadtteilbild gehört auch La Bombonera, das Stadion des populärsten Fußballclubs Argentiniens, der Boca Juniors, mit seinem Museo de la Pasión Boquense. Die besten Lokale in La Boca findest du an der Uferstraße Pedro de Mendoza und in deren Umgebung. Il Matterello, Don Carlos und und El Obrero bewahren das italienische Hafenflair mit guter Pasta- und Meeresfrüchteküche.

    • 04150-040 Buenos Aires
    • © Samuel Kochhan, Shutterstock

    Das Hafenviertel südlich von San Telmo am Fluss Riachuelo hat sich seit den 1920er-Jahren nicht wesentlich verändert. La Boca war das Armenviertel der Großstadt. Hier fanden italienische Fischer, Basken, Kroaten und Galicier Arbeit an den Docks. Geld gab es kaum, zum Hausbau benutzte man Wellblech und Holzlatten. Oft wurden die Hafenarbeiter in Naturalien bezahlt, dazu gehörten auch die Reste von Schiffslack. So erklärt sich die pittoreske Bemalung der Behausungen. Auch heute noch werden sie von den Hafenarbeitern bewohnt. Besonders gut erhalten sind die verschachtelten Häuschen am Caminito, der Gasse zwischen den Kreuzungen Garibaldi/ General Lamadrid und Magallanes/ Del Valle Iberlucea. Neben einem Kunstgewerbemarkt ist auch das Museo de Bellas Artes de la Boca sehenswert, in dem u. a. Werke des Malers Benito Quinquela Martín (1890–1977) ausgestellt werden, die das Arbeiterleben in La Boca porträtieren. Im zeitgenössischen Gegensatz zu diesem historischen Blick stehen die Wechselausstellungen in der Fundación Proa, von deren Terrasse aus man einen guten Ausblick auf den Riachuelo hat. Zum Stadtteilbild gehört auch La Bombonera, das Stadion des populärsten Fußballclubs Argentiniens, der Boca Juniors, mit seinem Museo de la Pasión Boquense. Die besten Lokale in La Boca findest du an der Uferstraße Pedro de Mendoza und in deren Umgebung. Il Matterello, Don Carlos und und El Obrero bewahren das italienische Hafenflair mit guter Pasta- und Meeresfrüchteküche.

    • 04150-040 Buenos Aires

  • Museo de Arte Latinoamericano de Buenos Aires

    Museen

    Die private Sammlung von Eduardo Constantini und große Gastausstellungen moderner lateinamerikanischer Kunst im modernsten Museumsgebäude der Stadt. Im Kinosaal des Museums wird außerdem eine interessantes Filmprogramm gezeigt und das Museumscafé mit seiner Glaswand und Terrasse zum Park bietet Besuchern immer Gelegenheit zu Imbiss und Geplauder.

    Die private Sammlung von Eduardo Constantini und große Gastausstellungen moderner lateinamerikanischer Kunst im modernsten Museumsgebäude der Stadt. Im Kinosaal des Museums wird außerdem eine interessantes Filmprogramm gezeigt und das Museumscafé mit seiner Glaswand und Terrasse zum Park bietet Besuchern immer Gelegenheit zu Imbiss und Geplauder.


  • Palermo

    Geographical
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Das Stadtviertel ist viergeteilt: das schicke Palermo Chico, das Designerviertel Palermo Viejo, heute auch Palermo Soho genannt, das vom Showbusiness geprägte Palermo Hollywood und das eigentliche Palermo, wo sich die große Parkanlage Bosques de Palermo ausbreitet. Knotenpunkt des Stadtteils ist die Plaza Italia, Haltestelle für Busse aus allen Richtungen und für die grüne U-Bahn-Linie D. Von dort aus kann man die Sehenswürdigkeiten des barrios bequem zu Fuß erreichen. Folge der Avenida Sarmiento nordostwärts, kannst du im Park, der im Frühling unter den Blüten der zahlreichen Jakarandabäume lila leuchtet, durch den Rosengarten oder im Jardín Japonés spazieren und im japanischen Teehaus speisen, den Südhimmel im Planetarium kennenlernen, ein Polospiel der besten Spieler der Welt im Campo de Polo (Av. Libertador/ Av. Dorrego) oder ein Pferderennen gegenüber im Hipódromo erleben. Zurück an der Plaza Italia, kannst du sich im Schatten der rund 5000 Pflanzenarten im Jardín Botánico vom Spaziergang ausruhen. Dort steht auch der ombú, der für Antoine de Saint-Exupérys Affenbrotbaum des „Kleinen Prinzen“ Modell stand. In Palermo Chico, südöstlich vom Park die Avenida Libertador und Figueroa Alcorta entlang, befinden sich die Paläste im neoklassizistischen französischen Stil, die sich die reichen estanciero-Familien bauen ließen. Heute sind viele von ihnen Sitz ausländischer Botschaften. Im Palacio Errázuriz befinden sich das Museo Nacional de Arte Decorativo, das mit seiner Möbelausstellung die Pracht der Patrizierwohnung hervorhebt, und das nette Restaurant Croque Madame. Palermo Viejo hat sein Zentrum auf der Plaza Cortázar, wo sich die Straßen Jorge Luis Borges und Honduras treffen. Cafés, Restaurants und Bars mischen sich mit zahlreichen originellen Mode- und Designläden im Soho der porteños. Geht man die Honduras aufwärts in Richtung der ansteigenden Hausnummern, durch eine Bahnunterführung und über die Avenida Juan B. Justo, kommt man nach wenigen Blocks auf die Kreuzung mit der Straße Bonpland ins Zentrum des sogenannten Palermo Hollywood, wo sich in der Umgebung des Rundfunk- und Fernsehsenders América die Gastronomie noch vervielfältigt und das Nachtleben praktisch nie ruht.

    • Buenos Aires
    • © Jess Kraft, Shutterstock

    Das Stadtviertel ist viergeteilt: das schicke Palermo Chico, das Designerviertel Palermo Viejo, heute auch Palermo Soho genannt, das vom Showbusiness geprägte Palermo Hollywood und das eigentliche Palermo, wo sich die große Parkanlage Bosques de Palermo ausbreitet. Knotenpunkt des Stadtteils ist die Plaza Italia, Haltestelle für Busse aus allen Richtungen und für die grüne U-Bahn-Linie D. Von dort aus kann man die Sehenswürdigkeiten des barrios bequem zu Fuß erreichen. Folge der Avenida Sarmiento nordostwärts, kannst du im Park, der im Frühling unter den Blüten der zahlreichen Jakarandabäume lila leuchtet, durch den Rosengarten oder im Jardín Japonés spazieren und im japanischen Teehaus speisen, den Südhimmel im Planetarium kennenlernen, ein Polospiel der besten Spieler der Welt im Campo de Polo (Av. Libertador/ Av. Dorrego) oder ein Pferderennen gegenüber im Hipódromo erleben. Zurück an der Plaza Italia, kannst du sich im Schatten der rund 5000 Pflanzenarten im Jardín Botánico vom Spaziergang ausruhen. Dort steht auch der ombú, der für Antoine de Saint-Exupérys Affenbrotbaum des „Kleinen Prinzen“ Modell stand. In Palermo Chico, südöstlich vom Park die Avenida Libertador und Figueroa Alcorta entlang, befinden sich die Paläste im neoklassizistischen französischen Stil, die sich die reichen estanciero-Familien bauen ließen. Heute sind viele von ihnen Sitz ausländischer Botschaften. Im Palacio Errázuriz befinden sich das Museo Nacional de Arte Decorativo, das mit seiner Möbelausstellung die Pracht der Patrizierwohnung hervorhebt, und das nette Restaurant Croque Madame. Palermo Viejo hat sein Zentrum auf der Plaza Cortázar, wo sich die Straßen Jorge Luis Borges und Honduras treffen. Cafés, Restaurants und Bars mischen sich mit zahlreichen originellen Mode- und Designläden im Soho der porteños. Geht man die Honduras aufwärts in Richtung der ansteigenden Hausnummern, durch eine Bahnunterführung und über die Avenida Juan B. Justo, kommt man nach wenigen Blocks auf die Kreuzung mit der Straße Bonpland ins Zentrum des sogenannten Palermo Hollywood, wo sich in der Umgebung des Rundfunk- und Fernsehsenders América die Gastronomie noch vervielfältigt und das Nachtleben praktisch nie ruht.

    • Buenos Aires

  • Teatro Colón

    Theater
    • © felipeyerabarchi, Pixabay

    Das 1908 eingeweihte, legendäre Opernhaus Teatro Colónsoll nach Expertenmeinung die beste Akustik der Welt haben. Fast 3000 Zuschauer können unter der vom argentinischen Künstler RaúlSoldi ausgemalten Kuppel zusammenkommen. Auf der 32 m breiten Bühne sangen Maria Callas und Luciano Pavarotti, spielte Yehudi Menuhin, tanzte Rudolf Nurejew und dirigierten Arturo Toscanini, Herbert von Karajan und natürlich auch der in Argentinien geborene Daniel Barenboim, der hier jährlich mit Martha Argerich ein Festival organisiert.

    • © felipeyerabarchi, Pixabay

    Das 1908 eingeweihte, legendäre Opernhaus Teatro Colónsoll nach Expertenmeinung die beste Akustik der Welt haben. Fast 3000 Zuschauer können unter der vom argentinischen Künstler RaúlSoldi ausgemalten Kuppel zusammenkommen. Auf der 32 m breiten Bühne sangen Maria Callas und Luciano Pavarotti, spielte Yehudi Menuhin, tanzte Rudolf Nurejew und dirigierten Arturo Toscanini, Herbert von Karajan und natürlich auch der in Argentinien geborene Daniel Barenboim, der hier jährlich mit Martha Argerich ein Festival organisiert.


  • La Plata

    Geographical
    • © VojtechVlk, Shutterstock

    50 km von Buenos Aires entfernt liegt die Provinzhauptstadt La Plata. Am Reißbrett entworfen, entstand 1882 eine moderne Stadt mit architektonischen Schmuckstücken. Das perfekte Schachbrettmuster wird von vier Diagonalen durchzogen, die zu den öffentlichen Plätzen führen. Diese befinden sich jeweils in exakt gleichem Abstand zueinander. Der schönste Spaziergang durch die Stadt (690 000 Ew.) beginnt auf der Plaza Moreno, wo die Kathedrale steht, ein neugotisches Werk von 1885, das in Anlehnung an den Kölner Dom und die Kathedrale von Amiens errichtet wurde. Die monumentalen Fenster sind Reproduktionen der Kirchenfenster von Chartres in Frankreich. Der Besuch im Museo de Ciencias Naturales lohnt sich vor allem wegen der einzigartigen paläontologischen Sammlung fossiler Säugetiere. Im 100-jährigen Eckhaus des Hotels Benevento findest du komfortable Unterkunft. Das Hostel Frankville befindet sich nur 300 m vom Hauptplatz entfernt.

    • © VojtechVlk, Shutterstock

    50 km von Buenos Aires entfernt liegt die Provinzhauptstadt La Plata. Am Reißbrett entworfen, entstand 1882 eine moderne Stadt mit architektonischen Schmuckstücken. Das perfekte Schachbrettmuster wird von vier Diagonalen durchzogen, die zu den öffentlichen Plätzen führen. Diese befinden sich jeweils in exakt gleichem Abstand zueinander. Der schönste Spaziergang durch die Stadt (690 000 Ew.) beginnt auf der Plaza Moreno, wo die Kathedrale steht, ein neugotisches Werk von 1885, das in Anlehnung an den Kölner Dom und die Kathedrale von Amiens errichtet wurde. Die monumentalen Fenster sind Reproduktionen der Kirchenfenster von Chartres in Frankreich. Der Besuch im Museo de Ciencias Naturales lohnt sich vor allem wegen der einzigartigen paläontologischen Sammlung fossiler Säugetiere. Im 100-jährigen Eckhaus des Hotels Benevento findest du komfortable Unterkunft. Das Hostel Frankville befindet sich nur 300 m vom Hauptplatz entfernt.


  • Tigre

    Geographical
    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Nur 30 km nördlich von Buenos Aires beginnt die einzige nahe gelegene Alternative zur landschaftlich etwas eintönigen Ebene der Pampa: das weit verzweigte, rund 2600 km² große und üppig bewachsene Delta des Río Paraná – eine sumpfige Inselwelt. Der südlichste Flussarm ist der Río Luján, an dessen linkem Ufer vor der Mündung in den breiten La-Plata-Strom die Vorstadt Tigre liegt. Zwischen den Flüssen Luján und Paraná erstreckt sich das etwa 100 km² große Naturschutzgebiet Paraná de las Palmas. Lastkähne transportieren die Produkte der Region, hauptsächlich Obst, durch das Gewirr der Wasserarme, bunte Märkte laden zum Stöbern ein. Zahlreiche Reisebüros bieten Exkursionen nach Tigre an. Wer auf eigene Faust fahren möchte, nimmt am besten die Vorstadtbahn in Richtung Endstation Tigre vom Bahnhof Retiro aus. Am Kai der Estación Fluvial fahren die lanchas colectivo ab, die kleinen Ausflugsdampfer. In einer knappen Stunde erreichst du mit dem „Wasseromnibus“ von Interisleña das nette Restaurant Gato Blanco am Ufer des Río Capitán. Im Alpenhaus am Río Capitán kannst du deutsch-österreichisch essen und in Bungalows übernachten. Etwas weiter entfernt (90 Minuten Flussfahrt), abseits vom Wochenendrummel, ist die Hostería Los Pecanes, umschwirrt von vier verschiedenen Kolibriarten, ein schönes Ziel für einen Tagesausflug oder eine Übernachtung.

    • B1648 Tigre
    • © Diego Grandi, Shutterstock

    Nur 30 km nördlich von Buenos Aires beginnt die einzige nahe gelegene Alternative zur landschaftlich etwas eintönigen Ebene der Pampa: das weit verzweigte, rund 2600 km² große und üppig bewachsene Delta des Río Paraná – eine sumpfige Inselwelt. Der südlichste Flussarm ist der Río Luján, an dessen linkem Ufer vor der Mündung in den breiten La-Plata-Strom die Vorstadt Tigre liegt. Zwischen den Flüssen Luján und Paraná erstreckt sich das etwa 100 km² große Naturschutzgebiet Paraná de las Palmas. Lastkähne transportieren die Produkte der Region, hauptsächlich Obst, durch das Gewirr der Wasserarme, bunte Märkte laden zum Stöbern ein. Zahlreiche Reisebüros bieten Exkursionen nach Tigre an. Wer auf eigene Faust fahren möchte, nimmt am besten die Vorstadtbahn in Richtung Endstation Tigre vom Bahnhof Retiro aus. Am Kai der Estación Fluvial fahren die lanchas colectivo ab, die kleinen Ausflugsdampfer. In einer knappen Stunde erreichst du mit dem „Wasseromnibus“ von Interisleña das nette Restaurant Gato Blanco am Ufer des Río Capitán. Im Alpenhaus am Río Capitán kannst du deutsch-österreichisch essen und in Bungalows übernachten. Etwas weiter entfernt (90 Minuten Flussfahrt), abseits vom Wochenendrummel, ist die Hostería Los Pecanes, umschwirrt von vier verschiedenen Kolibriarten, ein schönes Ziel für einen Tagesausflug oder eine Übernachtung.

    • B1648 Tigre

  • Puerto de Mar del Plata

    Touristenattraktionen

    Der Hafen ist mehr als einen Besuch wert. Hier kannst du direkt vom Kutter frischen Fisch und Krabben kaufen, den Fischern beim Flicken der Netze und beim Reusenknüpfen zusehen oder sich einfach an dem Schauspiel erfreuen, das die Seehunde beim Einlaufen der Fischflotte veranstalten. Der Hafen von Mar del Plata, heute noch von italienischer Tradition geprägt, hat sich im Lauf der Jahre zu einer Art Altersheim für Robben entwickelt. Immer mehr bequem gewordene alternde Seehunde lagern an der steinigen Küste und nahe der Südmole, wo sie unter Naturschutz stehen, und warten auf Fischabfälle. Besonders freche Exemplare wagen sich auch schon mal auf die kleinen Fischerboote.

    Der Hafen ist mehr als einen Besuch wert. Hier kannst du direkt vom Kutter frischen Fisch und Krabben kaufen, den Fischern beim Flicken der Netze und beim Reusenknüpfen zusehen oder sich einfach an dem Schauspiel erfreuen, das die Seehunde beim Einlaufen der Fischflotte veranstalten. Der Hafen von Mar del Plata, heute noch von italienischer Tradition geprägt, hat sich im Lauf der Jahre zu einer Art Altersheim für Robben entwickelt. Immer mehr bequem gewordene alternde Seehunde lagern an der steinigen Küste und nahe der Südmole, wo sie unter Naturschutz stehen, und warten auf Fischabfälle. Besonders freche Exemplare wagen sich auch schon mal auf die kleinen Fischerboote.


  • Cariló

    Geographical
    • © Arikaff, Shutterstock

    Der wohl schönste Ort an der gesamten Ferienküste, das rund 120 km nördlich von Mar del Plata gelegene Cariló, ist als Countryclub angelegt worden. Dichter Wald zwischen den Häuschen sorgt für Abgeschiedenheit. Noch sind die Straßen nicht asphaltiert und auch was die Architektur betrifft, ist die Stadtverwaltung streng: Neue Projekte müssen sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Im Januar wird am Strand ein Poloturnier auf Sand gespielt; die Reiter gehören zur Poloelite, doch der Eintritt ist frei. Nur 10 km weiter nördlich liegt der größere Ferienort Pinamar mit allen erforderlichen Dienstleistungen, die in Cariló nicht unbedingt zu finden sind, und knapp 10 km südlich das ebenfalls größere Villa Gesell, von wo aus man wenig umweltfreundlich mit Jeeps oder mit einem Strandbuggy in Geländefahrt über Dünen den Faro Querandí erreicht. 276 Stufen führen den 54 m hohen Leuchtturm hinauf. Der Ausblick ist schwindelerregend, da schon das Turmfundament auf einer Höhe von 64 m über dem Meeresspiegel steht. In Cariló wohnst du komfortabel im Marcín mit 67 Zimmern und direktem Zugang zum Strand. Zum Haus gehört das Restaurant De Mil Amores mit Mittelmeerküche. Wer Abwechslung zur Meeresküche sucht, bekommt im Tante Gulasch und Rehbraten, aber auch ein reiches Kuchenangebot zur Teestunde. Ein kinderfreundliches Apartmenthotel mit Pool und Sportgelegenheiten ist – ebenfalls in Cariló – das San Remo Villa Corral.

    • B7167 XAA Cariló
    • © Arikaff, Shutterstock

    Der wohl schönste Ort an der gesamten Ferienküste, das rund 120 km nördlich von Mar del Plata gelegene Cariló, ist als Countryclub angelegt worden. Dichter Wald zwischen den Häuschen sorgt für Abgeschiedenheit. Noch sind die Straßen nicht asphaltiert und auch was die Architektur betrifft, ist die Stadtverwaltung streng: Neue Projekte müssen sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen. Im Januar wird am Strand ein Poloturnier auf Sand gespielt; die Reiter gehören zur Poloelite, doch der Eintritt ist frei. Nur 10 km weiter nördlich liegt der größere Ferienort Pinamar mit allen erforderlichen Dienstleistungen, die in Cariló nicht unbedingt zu finden sind, und knapp 10 km südlich das ebenfalls größere Villa Gesell, von wo aus man wenig umweltfreundlich mit Jeeps oder mit einem Strandbuggy in Geländefahrt über Dünen den Faro Querandí erreicht. 276 Stufen führen den 54 m hohen Leuchtturm hinauf. Der Ausblick ist schwindelerregend, da schon das Turmfundament auf einer Höhe von 64 m über dem Meeresspiegel steht. In Cariló wohnst du komfortabel im Marcín mit 67 Zimmern und direktem Zugang zum Strand. Zum Haus gehört das Restaurant De Mil Amores mit Mittelmeerküche. Wer Abwechslung zur Meeresküche sucht, bekommt im Tante Gulasch und Rehbraten, aber auch ein reiches Kuchenangebot zur Teestunde. Ein kinderfreundliches Apartmenthotel mit Pool und Sportgelegenheiten ist – ebenfalls in Cariló – das San Remo Villa Corral.

    • B7167 XAA Cariló

  • Punta Rasa

    Touristenattraktionen
    • © NRuArg, Shutterstock

    Vom Leuchtturm Faro San Antonio aus überblickt man die gesamte Landzunge. Eine imaginäre Linie zieht von hier aus bis Punta del Este, dem mondänen Strandort am südöstlichen Ende Uruguays, die Grenze zwischen Río de la Plata und Atlantischem Ozean. Das farblich gemischte, leicht trübe und nur schwach salzige Wasser zeugt vom Übergang vom Fluss zum Meer. Auf mehreren Küstenstreifen erstrecken sich weite Krebskolonien, ein Leckerbissen für die Zugvögel, die daher in Scharen Punta Rasa anfliegen. Beim Leuchtturm befindet sich in einem großen Park das Thermalbad Termas Marinas. Um das Bad erstreckt sich die 5 km² große Reserva Punta Rasa, ein wichtiges Beobachtungszentrum für Zugvögel. Rund 100 000 Vögel ruhen sich hier jährlich von ihrem langen Flug aus der nördlichen Hemisphäre aus: Kiebitze und Regenpfeifer, Schnepfen und Wasserläufer, Wanderund Sturmseeschwalben kommen zwischen Oktober und April aus Nordamerika und aus Skandinavien nach Punta Rasa. Eine zweite Vogelschar kommt zwischen April und September aus dem tiefen Süden, um im milderen Pampaklima zu überwintern.

    • B7105 San Clemente del Tuyú
    • © NRuArg, Shutterstock

    Vom Leuchtturm Faro San Antonio aus überblickt man die gesamte Landzunge. Eine imaginäre Linie zieht von hier aus bis Punta del Este, dem mondänen Strandort am südöstlichen Ende Uruguays, die Grenze zwischen Río de la Plata und Atlantischem Ozean. Das farblich gemischte, leicht trübe und nur schwach salzige Wasser zeugt vom Übergang vom Fluss zum Meer. Auf mehreren Küstenstreifen erstrecken sich weite Krebskolonien, ein Leckerbissen für die Zugvögel, die daher in Scharen Punta Rasa anfliegen. Beim Leuchtturm befindet sich in einem großen Park das Thermalbad Termas Marinas. Um das Bad erstreckt sich die 5 km² große Reserva Punta Rasa, ein wichtiges Beobachtungszentrum für Zugvögel. Rund 100 000 Vögel ruhen sich hier jährlich von ihrem langen Flug aus der nördlichen Hemisphäre aus: Kiebitze und Regenpfeifer, Schnepfen und Wasserläufer, Wanderund Sturmseeschwalben kommen zwischen Oktober und April aus Nordamerika und aus Skandinavien nach Punta Rasa. Eine zweite Vogelschar kommt zwischen April und September aus dem tiefen Süden, um im milderen Pampaklima zu überwintern.

    • B7105 San Clemente del Tuyú

  • Puente del Inca

    Geographical
    • © Hugo Brizard - YouGoPhoto, Shutterstock

    Rund 190 km westlich von Mendoza auf der Route nach Chile gelangt man zum sagenhaften Puente del Inca. Der natürliche Felsbogen spannt sich auf 2700 m Höhe 27 m über den schmalen, sprudelnden Río Mendoza. Einst wurde die Brücke von Inkas auf ihrem Weg nach Cuzco genutzt. Kurz hinter der Brücke beginnt der Aufstieg zum Lago Horcones. Vom See aus bietet sich ein atemraubender Blick auf die verschneiten Gipfel der Anden. Heute ist Puente del Inca Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Es gibt einige wenige Hotels und Restaurants.

    • Puente del Inca
    • © Hugo Brizard - YouGoPhoto, Shutterstock

    Rund 190 km westlich von Mendoza auf der Route nach Chile gelangt man zum sagenhaften Puente del Inca. Der natürliche Felsbogen spannt sich auf 2700 m Höhe 27 m über den schmalen, sprudelnden Río Mendoza. Einst wurde die Brücke von Inkas auf ihrem Weg nach Cuzco genutzt. Kurz hinter der Brücke beginnt der Aufstieg zum Lago Horcones. Vom See aus bietet sich ein atemraubender Blick auf die verschneiten Gipfel der Anden. Heute ist Puente del Inca Ausgangspunkt für Trekkingtouren. Es gibt einige wenige Hotels und Restaurants.

    • Puente del Inca

  • Antofagasta de la Sierra

    Geographical
    • © Simon Mayer, Shutterstock

    Der kleine Ort (nur 730 Ew.) auf 3400 m Höhe ist umgeben von einer unglaublichen Vulkanlandschaft, in der du Salzlagunen, wilde Vikunjaherden, verlassene Goldminen, offen liegende Quarzkristalle und Wandmalereien der Indianer findest, zu denen Zoltan Czekus vom Museo Mineralógico über fast geheime Wege führt.

    • Antofagasta de la Sierra
    • © Simon Mayer, Shutterstock

    Der kleine Ort (nur 730 Ew.) auf 3400 m Höhe ist umgeben von einer unglaublichen Vulkanlandschaft, in der du Salzlagunen, wilde Vikunjaherden, verlassene Goldminen, offen liegende Quarzkristalle und Wandmalereien der Indianer findest, zu denen Zoltan Czekus vom Museo Mineralógico über fast geheime Wege führt.

    • Antofagasta de la Sierra

  • San Ignacio Miní

    Architektonische Highlights
    • © Inspired By Maps, Shutterstock

    Von Posadas aus sind die Reste der Missionsstationen mit Linienbussen problemlos zu erreichen. Zahlreiche Reisebüros bieten Halbtagsausflüge nach San Ignacio Mini an, der schönsten der Reduktionen. San Ignacio Mini ist vor allem berühmt für seine Bauwerke aus Buntsandstein und Basalt, seine Arkadengänge und indianische Kirchenmalerei. Wer mehr Zeit hat, sollte sich auch die Missionsstädte Candelaria (20 km), Santa Ana (40 km) und Loreto (50km) ansehen. Vom Beginn ihrer Missionstätigkeit bis zur Vertreibung der Jesuiten 1767 lieferten die christlichen Indianerdörfer Stoff für Legenden, Verleumdungen und Spekulationen. Wahr ist, dass die Siedlungen durch den Anbau von Mate und durch Viehzucht beträchtliche Gewinne erwirtschafteten, die bei den ortsansässigen estancieros Neid hervorriefen. Oft wurden die Reduktionen als eine frühsozialistische Gesellschaftsform interpretiert, denn die Produktionsmittel befanden sich in den Händen der Allgemeinheit und die Verwaltung wurde gemeinschaftlich organisiert. Berühmt waren die Städte auch für die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Bewohner. Die Grenzkriege zwischen Argentinien, Paraguay und Brasilien im 19.Jh. zerstörten schließlich die Gebäude der Missionssiedlungen.

    • © Inspired By Maps, Shutterstock

    Von Posadas aus sind die Reste der Missionsstationen mit Linienbussen problemlos zu erreichen. Zahlreiche Reisebüros bieten Halbtagsausflüge nach San Ignacio Mini an, der schönsten der Reduktionen. San Ignacio Mini ist vor allem berühmt für seine Bauwerke aus Buntsandstein und Basalt, seine Arkadengänge und indianische Kirchenmalerei. Wer mehr Zeit hat, sollte sich auch die Missionsstädte Candelaria (20 km), Santa Ana (40 km) und Loreto (50km) ansehen. Vom Beginn ihrer Missionstätigkeit bis zur Vertreibung der Jesuiten 1767 lieferten die christlichen Indianerdörfer Stoff für Legenden, Verleumdungen und Spekulationen. Wahr ist, dass die Siedlungen durch den Anbau von Mate und durch Viehzucht beträchtliche Gewinne erwirtschafteten, die bei den ortsansässigen estancieros Neid hervorriefen. Oft wurden die Reduktionen als eine frühsozialistische Gesellschaftsform interpretiert, denn die Produktionsmittel befanden sich in den Händen der Allgemeinheit und die Verwaltung wurde gemeinschaftlich organisiert. Berühmt waren die Städte auch für die handwerklichen Fähigkeiten ihrer Bewohner. Die Grenzkriege zwischen Argentinien, Paraguay und Brasilien im 19.Jh. zerstörten schließlich die Gebäude der Missionssiedlungen.


  • Cabo de Hornos

    Landschaftliche Highlights
    • © Mark Anthony Ray, Shutterstock

    Kap Hoorn ist ein Name, der bei Seeleuten Respekt erzeugt. Wer im Segelschiff die gefährliche Meeresroute westwärts gegen den ewigen Wind schaffte, gehörte dem exklusiven Klub der Kap-Hoorners an. Segeltörns nach Kap Hoorn, zur legendären Isla de los Estados und durch die Gletscher der Darwinkordillere beginnen alle in Ushuaia.

    • Cabo de Hornos
    • © Mark Anthony Ray, Shutterstock

    Kap Hoorn ist ein Name, der bei Seeleuten Respekt erzeugt. Wer im Segelschiff die gefährliche Meeresroute westwärts gegen den ewigen Wind schaffte, gehörte dem exklusiven Klub der Kap-Hoorners an. Segeltörns nach Kap Hoorn, zur legendären Isla de los Estados und durch die Gletscher der Darwinkordillere beginnen alle in Ushuaia.

    • Cabo de Hornos

  • Fitz Roy

    Landschaftliche Highlights
    • © Nido Huebl, Shutterstock

    Wanderungen im Schatten der imposanten Türme des Fitz-Roy-Massivs beginnen im kleinen Ort El Chaltén (1700 Ew.) 220 km nördlich von Calafate. Das Basiscamp des Cerro Torre kann man von hier in einer Tageswanderung erreichen und dann aus 2500 m Höhe einen atemraubenden Rundblick über die patagonischen Anden genießen.

    • 1627 El Chaltén
    • © Nido Huebl, Shutterstock

    Wanderungen im Schatten der imposanten Türme des Fitz-Roy-Massivs beginnen im kleinen Ort El Chaltén (1700 Ew.) 220 km nördlich von Calafate. Das Basiscamp des Cerro Torre kann man von hier in einer Tageswanderung erreichen und dann aus 2500 m Höhe einen atemraubenden Rundblick über die patagonischen Anden genießen.

    • 1627 El Chaltén

  • Museo Municipal Carmen Funes

    Museen

    Im Dinosauriertal in der Provinz Neuquén, einer der reichsten paläontologischen Fundstellen der Welt, geht es durch versteinerte Wälder, an den Fußstapfen der prähistorischen Tiere vorbei und durch die lokalen Museen. Dort sind u. a. das Skelett eines 13 m großen fleischfressenden Giganotosaurus und die fossilen Knochen eines 40 m langen Argentinosaurus zu sehen. In der Ortschaft Plaza Huincul befindet sich das Dinosauriermuseum Carmen Funes. Das lokale Tourismusbüro am östlichen Stadteingang gibt Auskunft über Ausflüge zu den Fundstätten.

    Im Dinosauriertal in der Provinz Neuquén, einer der reichsten paläontologischen Fundstellen der Welt, geht es durch versteinerte Wälder, an den Fußstapfen der prähistorischen Tiere vorbei und durch die lokalen Museen. Dort sind u. a. das Skelett eines 13 m großen fleischfressenden Giganotosaurus und die fossilen Knochen eines 40 m langen Argentinosaurus zu sehen. In der Ortschaft Plaza Huincul befindet sich das Dinosauriermuseum Carmen Funes. Das lokale Tourismusbüro am östlichen Stadteingang gibt Auskunft über Ausflüge zu den Fundstätten.


  • Palacio Barolo

    Architektonische Highlights
    • © saiko3p, Shutterstock

    Heraus sticht mit der Hausnummer 1370 das wohl eigenartigste Gebäude der Stadt: Der Palacio Barolo. Die 22 Stockwerke symbolisieren Hölle, Fegefeuer und Paradies. In 100 m Höhe setzt ein Leuchtturm dem Ganzen die Krone auf.

    • © saiko3p, Shutterstock

    Heraus sticht mit der Hausnummer 1370 das wohl eigenartigste Gebäude der Stadt: Der Palacio Barolo. Die 22 Stockwerke symbolisieren Hölle, Fegefeuer und Paradies. In 100 m Höhe setzt ein Leuchtturm dem Ganzen die Krone auf.


  • Atlético Fernández Fierro

    Clubs

    Vom Geheimtipp zum angesagten Spot der alternativen Szene entwickelt hat sich die umfunktionierte Werkhalle des Club Atlético Fernández Fierro; jeden Mittwoch spielen die punkigen Hausherren auf – hier kommt alles in einen Topf: Tango mit Rock, Jazz mit Cumbia, Ethno mit Elektro.

    Vom Geheimtipp zum angesagten Spot der alternativen Szene entwickelt hat sich die umfunktionierte Werkhalle des Club Atlético Fernández Fierro; jeden Mittwoch spielen die punkigen Hausherren auf – hier kommt alles in einen Topf: Tango mit Rock, Jazz mit Cumbia, Ethno mit Elektro.


  • Tigredelta

    Landschaftliche Highlights

    Durchatmen! Unweit von der Millionenmetropole beginnt eines der größten Süßwasserdeltas der Welt: die riesige, sumpfige Inselwelt des Río Paraná ist ein Paradies aus üppigem Wildwuchs und Wasser. Lastkähne kutschieren Waren durch das Gewirr der Flussarme, pittoreske Ferienhäuschen laden zum Bleiben, bunte Märkte zum Stöbern ein.

    • Tigre

    Durchatmen! Unweit von der Millionenmetropole beginnt eines der größten Süßwasserdeltas der Welt: die riesige, sumpfige Inselwelt des Río Paraná ist ein Paradies aus üppigem Wildwuchs und Wasser. Lastkähne kutschieren Waren durch das Gewirr der Flussarme, pittoreske Ferienhäuschen laden zum Bleiben, bunte Märkte zum Stöbern ein.

    • Tigre

  • Bodega Santa Julia

    Touristenattraktionen
    • © Jason Maehl, Shutterstock

    Rund um Mendoza erstreckt sich ein Garten Eden für Freunde exquisiter Weine. Auf dem Traditionsweingut Bodega Santa Julia kannst du im Fahrrad das Gut durchkreuzen, mit dem Heißluftballon darüberschweben oder – im März – an der Weinlese teilnehmen.

    • © Jason Maehl, Shutterstock

    Rund um Mendoza erstreckt sich ein Garten Eden für Freunde exquisiter Weine. Auf dem Traditionsweingut Bodega Santa Julia kannst du im Fahrrad das Gut durchkreuzen, mit dem Heißluftballon darüberschweben oder – im März – an der Weinlese teilnehmen.


  • Salta

    Geographical
    • © Chris Howey, Shutterstock

    Salta bedeutet „die Schöne“ in der Sprache der indigenen Aymará. Und wie soll man sie auch besser beschreiben, diese Stadt!

    • Salta
    • © Chris Howey, Shutterstock

    Salta bedeutet „die Schöne“ in der Sprache der indigenen Aymará. Und wie soll man sie auch besser beschreiben, diese Stadt!

    • Salta

  • Salinas Grandes

    Landschaftliche Highlights
    • © Aleksandra H. Kossowska, Shutterstock

    In Purmamarca zweigt die RN 52 nach Westen ab. In abenteuerlichen Serpentinen schraubt sie sich auf die über 4000 m hoch gelegene Ebene der Puna zu den großen Salzseen – hier hat die Salzgewinnung eine lange Tradition.

    • © Aleksandra H. Kossowska, Shutterstock

    In Purmamarca zweigt die RN 52 nach Westen ab. In abenteuerlichen Serpentinen schraubt sie sich auf die über 4000 m hoch gelegene Ebene der Puna zu den großen Salzseen – hier hat die Salzgewinnung eine lange Tradition.