Amsterdam Top Sehenswürdigkeiten

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  • Rijksmuseum

    Museen
    • Rijksmuseum© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Lasst die Lampen tanzen

    Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.

    • Rijksmuseum© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Lasst die Lampen tanzen

    Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.


  • Nieuwmarkt

    Touristenattraktionen
    • Nieuwmarkt© MAIRDUMONT

    Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.

    • Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
    • Nieuwmarkt© MAIRDUMONT

    Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.

    • Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam

  • Begijnhof

    Touristenattraktionen
    • Begijnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wo ist die Kirche?

    Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.

    • Begijnhof© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Wo ist die Kirche?

    Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.


  • Van Gogh Museum

    Museen
    • Van Gogh Museum© MAIRDUMONT

    Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.

    • Van Gogh Museum© MAIRDUMONT

    Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.


  • Westertoren

    Architektonische Highlights
    • Westertoren© MAIRDUMONT

    Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.

    • Westertoren© MAIRDUMONT

    Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.


  • Grachten

    Touristenattraktionen
    • © code6d, iStockphoto.com

    Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.

    • 1011 Amsterdam
    • © code6d, iStockphoto.com

    Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.

    • 1011 Amsterdam

  • STRAAT Museum

    Museen

    Das Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.

    Das Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.


  • De Nieuwe Kerk

    Architektonische Highlights
    • De Nieuwe Kerk© MAIRDUMONT

    Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.

    • De Nieuwe Kerk© MAIRDUMONT

    Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.


  • De Oude Kerk

    Architektonische Highlights
    • Oude Kerk© MAIRDUMONT

    Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.

    • Oude Kerk© MAIRDUMONT

    Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.


  • Vondelpark

    Botanische Gärten & Parks
    • Vondelpark© MAIRDUMONT

    An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.

    • Vondelpark© MAIRDUMONT

    An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.


  • Anne Frank Huis

    Museen
    • Anne Frank Huis© MAIRDUMONT

    "Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.

    • Anne Frank Huis© MAIRDUMONT

    "Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.


  • Rederij Lovers

    Touristenattraktionen
    • © gnoparus, Shutterstock

    Im Dunkeln über die Grachten gleiten – was könnte in Amsterdam romantischer sein? Eine Stunde lang fährt das Boot der Rederij Lovers entlang beleuchteter Brücken und Grachtenhausfassaden durch die Altstadt. Hin und wieder erhascht man auch einen Blick ins Innere eines erleuchteten Hausboots. Wer beim Fahren auch etwas futtern möchte, der unternimmt mit der Canal Company eine Cheese-and-Wine- Cruise

    • © gnoparus, Shutterstock

    Im Dunkeln über die Grachten gleiten – was könnte in Amsterdam romantischer sein? Eine Stunde lang fährt das Boot der Rederij Lovers entlang beleuchteter Brücken und Grachtenhausfassaden durch die Altstadt. Hin und wieder erhascht man auch einen Blick ins Innere eines erleuchteten Hausboots. Wer beim Fahren auch etwas futtern möchte, der unternimmt mit der Canal Company eine Cheese-and-Wine- Cruise


  • Adam

    Touristenattraktionen
    • © Alexey Kashevnik, Shutterstock

    Lange stand der alte Shell-Büroturm am Nordufer des IJ leer. 2015 verkaufte die Stadt ihn an ein Investoren-Trio aus der Dance-Szene, das ihn in ein Haus verwandelt hat, das niemals schläft. Im Keller befindet sich der Club Shelter, im Erdgeschoss das Burger-Restaurant The Butcher Social Club, darüber das Hotel Sir Adam und Büros für Musikfirmen. Im runden „Hals“ des Hochhauses residiert das Sternerestaurant Moon (mit rotierendem Boden), darüber sitzt die Cocktailbar Madam. Größte Attraktion ist jedoch die Lookout-Plattform auf dem Dach, mit unglaublicher Aussicht über Amsterdam. Wem das noch nicht genug Nervenkitzel ist, der kann auf Europas höchsten Schaukeln die Beine über den Rand des Hochhauses baumeln lassen.

    • © Alexey Kashevnik, Shutterstock

    Lange stand der alte Shell-Büroturm am Nordufer des IJ leer. 2015 verkaufte die Stadt ihn an ein Investoren-Trio aus der Dance-Szene, das ihn in ein Haus verwandelt hat, das niemals schläft. Im Keller befindet sich der Club Shelter, im Erdgeschoss das Burger-Restaurant The Butcher Social Club, darüber das Hotel Sir Adam und Büros für Musikfirmen. Im runden „Hals“ des Hochhauses residiert das Sternerestaurant Moon (mit rotierendem Boden), darüber sitzt die Cocktailbar Madam. Größte Attraktion ist jedoch die Lookout-Plattform auf dem Dach, mit unglaublicher Aussicht über Amsterdam. Wem das noch nicht genug Nervenkitzel ist, der kann auf Europas höchsten Schaukeln die Beine über den Rand des Hochhauses baumeln lassen.


  • Rembrandtplein

    Touristenattraktionen
    • © lornet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeitreise in die Zwanziger

    In den 1920er-Jahren traf sich am Rembrandtplein die Künstlerszene. Heute treffen sich hier Touristen und Nachtschwärmer, denn rund um das Rembrandt-Standbild ist immer etwas los. Zwanziger-Jahre-Flair findet man aber noch immer im historischen Café Schiller bei Nr. 24 a (nicht verwechseln mit der benachbarten Brasserie Schiller!), das nichts von seinem nostalgischen Glanz eingebüßt hat.

    • Rembrandtplein, 1017 Amsterdam
    • © lornet, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Zeitreise in die Zwanziger

    In den 1920er-Jahren traf sich am Rembrandtplein die Künstlerszene. Heute treffen sich hier Touristen und Nachtschwärmer, denn rund um das Rembrandt-Standbild ist immer etwas los. Zwanziger-Jahre-Flair findet man aber noch immer im historischen Café Schiller bei Nr. 24 a (nicht verwechseln mit der benachbarten Brasserie Schiller!), das nichts von seinem nostalgischen Glanz eingebüßt hat.

    • Rembrandtplein, 1017 Amsterdam

  • Spui

    Touristenattraktionen
    • Spui© (c)iStockphoto.com, Nisangha, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Sandbar statt Strandbar

    Umringt von Traditionskneipen wie dem Café Luxembourg, Zwart und dem 1670 eröffneten Café Hoppe mit schummrigem Holzinterieur und Sand auf dem Boden, gilt der Spui als urigster Platz der Stadt. Freitags findet hier ein Büchermarkt statt.

    • Spui, 1012 Amsterdam
    • Spui© (c)iStockphoto.com, Nisangha, iStockphoto.com
    Insider-Tipp
    Sandbar statt Strandbar

    Umringt von Traditionskneipen wie dem Café Luxembourg, Zwart und dem 1670 eröffneten Café Hoppe mit schummrigem Holzinterieur und Sand auf dem Boden, gilt der Spui als urigster Platz der Stadt. Freitags findet hier ein Büchermarkt statt.

    • Spui, 1012 Amsterdam

  • Artis

    Zoologische Gärten
    • Artis© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Amsterdamer Unterwasserwelt

    Der Amsterdamer Zoo ist zwar nicht groß, aber dafür alt und sehr schön angelegt. Höhepunkte sind das Schmetterlingshaus, die Seehundfütterung und das alte Aquarium. Eins der Becken bietet einen unerwarteten Einblick: Es bildet den Mikrokosmos einer Amsterdamer Gracht nach, inklusive Fahrrad- und Autowrack, aber auch Plastikmüll. Bis Ende 2025 wird das becken neu aufgestellt. Es soll hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit gerecht werden und die Bedeutung der Biodiversität in den Vordergrund rücken.

    • Artis© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Amsterdamer Unterwasserwelt

    Der Amsterdamer Zoo ist zwar nicht groß, aber dafür alt und sehr schön angelegt. Höhepunkte sind das Schmetterlingshaus, die Seehundfütterung und das alte Aquarium. Eins der Becken bietet einen unerwarteten Einblick: Es bildet den Mikrokosmos einer Amsterdamer Gracht nach, inklusive Fahrrad- und Autowrack, aber auch Plastikmüll. Bis Ende 2025 wird das becken neu aufgestellt. Es soll hohen Ansprüchen an die Nachhaltigkeit gerecht werden und die Bedeutung der Biodiversität in den Vordergrund rücken.


  • Scheepvaarthuis

    Architektonische Highlights
    • Scheepvaarthuis© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gut behütete Pracht

    Auf den ersten Blick sieht es fast wie die Kulisse eines Batman-Films aus: Trutzig und etwas bedrohlich steht das Schifffahrtshaus an der Binnenkade östlich des Hauptbahnhofs. Das reich mit stilisierten maritimen Figuren und Ornamenten verzierte Gebäude von 1916 ist ein frühes Beispiel des Backsteinexpressionismus, berühmt als „Amsterdamer Schule“. Ursprünglich Sitz der wichtigsten Schifffahrtsgesellschaften, beherbergt es das Grand Hotel Amrâth. Auch wenn man kein Hotelzimmer gebucht hat, lohnt sich ein Blick in das prächtige Treppenhaus mit schmiedeeisernen Verzierungen und aufwendigem Glasdach.

    • Prins Hendrikkade 108-114, 1011 Amsterdam
    • Scheepvaarthuis© MAIRDUMONT
    Insider-Tipp
    Gut behütete Pracht

    Auf den ersten Blick sieht es fast wie die Kulisse eines Batman-Films aus: Trutzig und etwas bedrohlich steht das Schifffahrtshaus an der Binnenkade östlich des Hauptbahnhofs. Das reich mit stilisierten maritimen Figuren und Ornamenten verzierte Gebäude von 1916 ist ein frühes Beispiel des Backsteinexpressionismus, berühmt als „Amsterdamer Schule“. Ursprünglich Sitz der wichtigsten Schifffahrtsgesellschaften, beherbergt es das Grand Hotel Amrâth. Auch wenn man kein Hotelzimmer gebucht hat, lohnt sich ein Blick in das prächtige Treppenhaus mit schmiedeeisernen Verzierungen und aufwendigem Glasdach.

    • Prins Hendrikkade 108-114, 1011 Amsterdam

  • Joods Historisch Museum

    Museen
    Insider-Tipp
    Klassik im Kerzenschein

    Wie Holocaustmuseum und Hollandsche Schouwburg ist auch das Joods Museum Teil des Joods Cultureel Kwartier (JCK). Es beschäftigt sich von Spinoza bis Sjabbat mit vielen Facetten der jüdischen Kultur. Zum JM gehört auch das Joods Museum junior mit vielen Programmen speziell für Kinder. Mit demselben Ticket hat man auch Zugang zur Portugiesischen Synagoge. Sie war bei ihrer Eröffnung um 17.Jh. die weltweit größte ihrer Art, bis heute kommen Juden aus aller Welt hier zusammen. Ein stimmungsvolles Erlebnis sind die monatlich hier stattfindenden Kerzenlichtkonzerte.

    Insider-Tipp
    Klassik im Kerzenschein

    Wie Holocaustmuseum und Hollandsche Schouwburg ist auch das Joods Museum Teil des Joods Cultureel Kwartier (JCK). Es beschäftigt sich von Spinoza bis Sjabbat mit vielen Facetten der jüdischen Kultur. Zum JM gehört auch das Joods Museum junior mit vielen Programmen speziell für Kinder. Mit demselben Ticket hat man auch Zugang zur Portugiesischen Synagoge. Sie war bei ihrer Eröffnung um 17.Jh. die weltweit größte ihrer Art, bis heute kommen Juden aus aller Welt hier zusammen. Ein stimmungsvolles Erlebnis sind die monatlich hier stattfindenden Kerzenlichtkonzerte.


  • Scheepvaartmuseum

    Museen
    • © 3D-Landmarks , Braingame
    Insider-Tipp
    Schiff ahoi!

    Jede Menge Schiffsmodelle, alte Navigationsgeräte, Karten und Gemälde lassen im einstigen Marinearsenal aus dem 17.Jh. die glanzvolle Geschichte der niederländischen Seefahrt lebendig werden – eine der größten Schifffahrtssammlungen der Welt übrigens. Außerdem bietet das Museum drei interaktive Themenausstellungen über den Walfang, das Goldene Zeitalter und den Amsterdamer Hafen der Gegenwart, die vor allem bei Kindern gut ankommen. Das gilt auch für den Nachbau des Ostindienfahrers „Amsterdam“, der neben dem Museum im Oosterdok liegt. Auf der „Amsterdam“ erleben Groß und Klein hautnah, wie Matrosen im 18.Jh. lebten. Viel von der Welt hat das Original des Schiffs allerdings nicht gesehen – es sank auf seiner Jungfernfahrt im Sturm vor der englischen Küste.

    • © 3D-Landmarks , Braingame
    Insider-Tipp
    Schiff ahoi!

    Jede Menge Schiffsmodelle, alte Navigationsgeräte, Karten und Gemälde lassen im einstigen Marinearsenal aus dem 17.Jh. die glanzvolle Geschichte der niederländischen Seefahrt lebendig werden – eine der größten Schifffahrtssammlungen der Welt übrigens. Außerdem bietet das Museum drei interaktive Themenausstellungen über den Walfang, das Goldene Zeitalter und den Amsterdamer Hafen der Gegenwart, die vor allem bei Kindern gut ankommen. Das gilt auch für den Nachbau des Ostindienfahrers „Amsterdam“, der neben dem Museum im Oosterdok liegt. Auf der „Amsterdam“ erleben Groß und Klein hautnah, wie Matrosen im 18.Jh. lebten. Viel von der Welt hat das Original des Schiffs allerdings nicht gesehen – es sank auf seiner Jungfernfahrt im Sturm vor der englischen Küste.


  • Leidseplein

    Touristenattraktionen
    • © Steve Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausguck über dem Leidseplein

    Für Trubelsucher: Straßenbahnen klingeln, Touristen tummeln sich in den Kneipen, Neonreklamen blinken grell, Straßenmusiker sorgen für Unterhaltung. Der Leidseplein liegt im Herzen der Stadt und ist umgeben von lauter Kinos, Theatern, Cafés und Restaurants. Vor allem am Wochenende ist hier abends die Hölle los. Den besten Blick aufs Getümmel hat man vom Balkon der ehemaligen Stadsschouwburg, jetzt ITA, aus.

    • Leidseplein, 1017 MC Amsterdam
    • © Steve Photography, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ausguck über dem Leidseplein

    Für Trubelsucher: Straßenbahnen klingeln, Touristen tummeln sich in den Kneipen, Neonreklamen blinken grell, Straßenmusiker sorgen für Unterhaltung. Der Leidseplein liegt im Herzen der Stadt und ist umgeben von lauter Kinos, Theatern, Cafés und Restaurants. Vor allem am Wochenende ist hier abends die Hölle los. Den besten Blick aufs Getümmel hat man vom Balkon der ehemaligen Stadsschouwburg, jetzt ITA, aus.

    • Leidseplein, 1017 MC Amsterdam

  • Beurs van Berlage

    Architektonische Highlights
    • Beurs van Berlage© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    • Beurs van Berlage© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    • © Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Wenn den Pommes ein Licht aufgeht

    Wie eine Trutzburg thront der Backsteinbau am Damrak; sein hoher Turm ist schon von Weitem zu sehen. Die Börse wurde 1897–1903 nach Plänen des Architekten Hendrik Petrus Berlage gebaut und gilt dank schnörkelloser Fassaden und sichtbarer Konstruktion als Grundstein der modernen Architektur in den Niederlanden. Den Auftraggebern gefiel die neue Börse jedoch zunächst gar nicht: Sie wollten lieber ein repräsentatives Gebäude im Neorenaissancestil ähnlich dem Rijksmuseum oder dem Hauptbahnhof haben. Aber gerade von dieser historisierenden Architektur wollte sich Berlage unterscheiden. Er lud Künstlerfreunde ein, das Gebäude mit zeitgenössischen Ornamenten und Kunstwerken zu dekorieren. Wandmalereien, Skulpturen, Ziergitter und Sinnsprüche ergänzen die wuchtige Architektur und machen die Börse zu einem Gesamtkunstwerk. Heute ist das Gebäude nur noch bei Veranstaltungen zugänglich. Einen Eindruck von der Pracht, die sich im Inneren versteckt, vermitteln die glasierten Backsteinreliefs im Bistro Berlage. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite solltest du einen Blick in die hell beleuchtete Beurspassage werfen. Sie wurde 2016 vom Künstlerduo Arno Coenen und Iris Roskam gestaltet: Die Ornamente wirken historisch, aber bei genauem Hinsehen ist der Kronleuchter aus alten Fahrrädern gemacht und die Wandleuchten stellen Pommestüten dar.

    • Beurs van Berlage© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    • Beurs van Berlage© Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    • © Rainer Kiedrowski, DuMont Reisebildportal
    Insider-Tipp
    Wenn den Pommes ein Licht aufgeht

    Wie eine Trutzburg thront der Backsteinbau am Damrak; sein hoher Turm ist schon von Weitem zu sehen. Die Börse wurde 1897–1903 nach Plänen des Architekten Hendrik Petrus Berlage gebaut und gilt dank schnörkelloser Fassaden und sichtbarer Konstruktion als Grundstein der modernen Architektur in den Niederlanden. Den Auftraggebern gefiel die neue Börse jedoch zunächst gar nicht: Sie wollten lieber ein repräsentatives Gebäude im Neorenaissancestil ähnlich dem Rijksmuseum oder dem Hauptbahnhof haben. Aber gerade von dieser historisierenden Architektur wollte sich Berlage unterscheiden. Er lud Künstlerfreunde ein, das Gebäude mit zeitgenössischen Ornamenten und Kunstwerken zu dekorieren. Wandmalereien, Skulpturen, Ziergitter und Sinnsprüche ergänzen die wuchtige Architektur und machen die Börse zu einem Gesamtkunstwerk. Heute ist das Gebäude nur noch bei Veranstaltungen zugänglich. Einen Eindruck von der Pracht, die sich im Inneren versteckt, vermitteln die glasierten Backsteinreliefs im Bistro Berlage. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite solltest du einen Blick in die hell beleuchtete Beurspassage werfen. Sie wurde 2016 vom Künstlerduo Arno Coenen und Iris Roskam gestaltet: Die Ornamente wirken historisch, aber bei genauem Hinsehen ist der Kronleuchter aus alten Fahrrädern gemacht und die Wandleuchten stellen Pommestüten dar.


  • Stedelijk Museum

    Museen
    • © bmszealand, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein Walk-in-Kunstwerk

    Das größte Museum für moderne Kunst des Landes ist mit seinem futuristischen Flügel, der „Badewanne“, nicht zu übersehen. Rund 90 000 Objekte zählt die Sammlung mit modernen Klassikern von Piet Mondrian über Gerrit Rietveld bis zu Kazimir Malevich. Gut vertreten sind die Künstler von Bauhaus und CoBrA sowie jene der amerikanischen Kunst nach 1945: Roy Lichtenstein, Willem de Kooning oder Andy Warhol. Das Stedelijk interessiert sich für Anselm Kiefer, Jeff Koons, Bruce Nauman, aber auch für Design, Möbel und Reklamekunst. Immer lohnend sind Ausstellungen aus der Foto- und Videokollektion. Auf keinen Fall versäumen: „Beanery“ von Edward Kienholz, ein lebensgroßes, begehbares, leicht gruseliges Kunstwerk.

    • © bmszealand, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Ein Walk-in-Kunstwerk

    Das größte Museum für moderne Kunst des Landes ist mit seinem futuristischen Flügel, der „Badewanne“, nicht zu übersehen. Rund 90 000 Objekte zählt die Sammlung mit modernen Klassikern von Piet Mondrian über Gerrit Rietveld bis zu Kazimir Malevich. Gut vertreten sind die Künstler von Bauhaus und CoBrA sowie jene der amerikanischen Kunst nach 1945: Roy Lichtenstein, Willem de Kooning oder Andy Warhol. Das Stedelijk interessiert sich für Anselm Kiefer, Jeff Koons, Bruce Nauman, aber auch für Design, Möbel und Reklamekunst. Immer lohnend sind Ausstellungen aus der Foto- und Videokollektion. Auf keinen Fall versäumen: „Beanery“ von Edward Kienholz, ein lebensgroßes, begehbares, leicht gruseliges Kunstwerk.


  • Eye Film Institute

    Touristenattraktionen
    • © Photix, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mitbringsel für Film-Fans

    Unübersehbar thront der futuristische weiße Bau des Eye Film Institute am Nordufer des IJ, gleich neben dem Adam-Turm. Entworfen wurde er vom österreichischen Architekturbüro Delugan Meissl, aus dessen Feder auch das Porsche Museum in Stuttgart stammt. Das skulpturale Gebäude beherbergt das Niederländische Filmmuseum mit vier Kinosälen, Ausstellungsräumen, Museumsshop und einem Café-Restaurant am Wasser. Im Museumsshop gibt es lauter ungewöhnliche Souvenirs und viele Film-Memorabilia.

    • © Photix, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mitbringsel für Film-Fans

    Unübersehbar thront der futuristische weiße Bau des Eye Film Institute am Nordufer des IJ, gleich neben dem Adam-Turm. Entworfen wurde er vom österreichischen Architekturbüro Delugan Meissl, aus dessen Feder auch das Porsche Museum in Stuttgart stammt. Das skulpturale Gebäude beherbergt das Niederländische Filmmuseum mit vier Kinosälen, Ausstellungsräumen, Museumsshop und einem Café-Restaurant am Wasser. Im Museumsshop gibt es lauter ungewöhnliche Souvenirs und viele Film-Memorabilia.


  • Amsterdam Canal Cruises

    Touristenattraktionen
    • © Nigel Wiggins, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Persönlichen Snack bestellen

    Wer mehr Zeit hat, kann auch die Evening Cruise bei Amsterdam Canal Cruises buchen. Wer online vorbucht, kann Speisen mitbestellen. Ein romantischer Diner-Ersatz.

    • © Nigel Wiggins, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Persönlichen Snack bestellen

    Wer mehr Zeit hat, kann auch die Evening Cruise bei Amsterdam Canal Cruises buchen. Wer online vorbucht, kann Speisen mitbestellen. Ein romantischer Diner-Ersatz.


  • Micropia

    Museen
    • © Francesco Proietti, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mehr erfahren zum Thema Zungenkuss

    Lebewesen, für die man eigentlich nicht in den Zoo geht: Mikroben, Bakterien und andere Mikroorganismen macht das Museum auf spielerische Weise mit viel Computertechnik und interaktiven Features sichtbar und klärt dabei auch letzte Fragen wie z. B. die, wie Mikroben eigentlich Sex haben. Star der Ausstellung ist der „Kiss-O-Meter“, der misst, wie viele Mikroben bei einem Zungenkuss ausgetauscht werden.

    • © Francesco Proietti, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Mehr erfahren zum Thema Zungenkuss

    Lebewesen, für die man eigentlich nicht in den Zoo geht: Mikroben, Bakterien und andere Mikroorganismen macht das Museum auf spielerische Weise mit viel Computertechnik und interaktiven Features sichtbar und klärt dabei auch letzte Fragen wie z. B. die, wie Mikroben eigentlich Sex haben. Star der Ausstellung ist der „Kiss-O-Meter“, der misst, wie viele Mikroben bei einem Zungenkuss ausgetauscht werden.


  • Stadsarchief Amsterdam

    Touristenattraktionen
    Insider-Tipp
    Ägypten im Keller

    Das Stadtarchiv residiert in einem riesigen Bankgebäude aus den 1920ern. Durch die kleine Eingangstür gelangt man in eine erstaunlich große, lichtdurchflutete Passage mit Buchladen und Multimedia-Präsentation über den Grachtengürtel. Auch die wechselnden Ausstellungen und das Café sind einen Besuch wert. Im Untergeschoss liegt der ägyptisch anmutende ehemalige Tresorraum.

    Insider-Tipp
    Ägypten im Keller

    Das Stadtarchiv residiert in einem riesigen Bankgebäude aus den 1920ern. Durch die kleine Eingangstür gelangt man in eine erstaunlich große, lichtdurchflutete Passage mit Buchladen und Multimedia-Präsentation über den Grachtengürtel. Auch die wechselnden Ausstellungen und das Café sind einen Besuch wert. Im Untergeschoss liegt der ägyptisch anmutende ehemalige Tresorraum.


  • Gouden Bocht

    Touristenattraktionen
    • © www.hollandfoto.net, Shutterstock

    Zwischen Leidsestraat und Vijzelstraat erstreckt sich der "goldene Bogen" der Herengracht. Die Häuser an diesem Grachtabschnitt sind deutlich größer und prunkvoller als die meisten anderen Grachtenbauten. Sie wurden gegen Ende des 17.Jhs. Von den Angehörigen der neuen Amsterdamer Finanzelite erbaut, die sich von den gemeinen Kaufleuten abheben und ihren Reichtum zur Schau stellen wollten. Deshalb kauften sie oft gleich zwei Grundstücke, vorne wurde das Herrenhaus errichtet, dahinter Ställe und Unterkünfte für Bedienstete. In Haus Nummer 502 wohnt der Amsterdamer Bürgermeister. Nummer 518 kann man sich auch von innen ansehen: Dort befindet sich das Museumshaus Geelvinck Hinlopen.

    • © www.hollandfoto.net, Shutterstock

    Zwischen Leidsestraat und Vijzelstraat erstreckt sich der "goldene Bogen" der Herengracht. Die Häuser an diesem Grachtabschnitt sind deutlich größer und prunkvoller als die meisten anderen Grachtenbauten. Sie wurden gegen Ende des 17.Jhs. Von den Angehörigen der neuen Amsterdamer Finanzelite erbaut, die sich von den gemeinen Kaufleuten abheben und ihren Reichtum zur Schau stellen wollten. Deshalb kauften sie oft gleich zwei Grundstücke, vorne wurde das Herrenhaus errichtet, dahinter Ställe und Unterkünfte für Bedienstete. In Haus Nummer 502 wohnt der Amsterdamer Bürgermeister. Nummer 518 kann man sich auch von innen ansehen: Dort befindet sich das Museumshaus Geelvinck Hinlopen.


  • Het Schip

    Architektonische Highlights
    • Het Schip© MAIRDUMONT

    Seinen Namen erhielt dieser Wohnblock, den Michel de Klerk 1919 entwarf, auf Grund seiner Form, die an ein Schiff erinnert. Het Schip ist ein Paradebeispiel des Backsteinexpressionismus: Ungewöhnliche Ornamente und Fensterformen sowie hübsche, aber funktionslose Türmchen zieren den sozialen Wohnungsbau. Im Inneren des kurvig-geschwungenen Blocks sind eine von De Klerk gestaltete Postfiliale aus den 1920er-Jahren sowie bei einer zu jeder vollen Stunde startenden Führung eine Museumswohnung zu besichtigen.

    • Het Schip© MAIRDUMONT

    Seinen Namen erhielt dieser Wohnblock, den Michel de Klerk 1919 entwarf, auf Grund seiner Form, die an ein Schiff erinnert. Het Schip ist ein Paradebeispiel des Backsteinexpressionismus: Ungewöhnliche Ornamente und Fensterformen sowie hübsche, aber funktionslose Türmchen zieren den sozialen Wohnungsbau. Im Inneren des kurvig-geschwungenen Blocks sind eine von De Klerk gestaltete Postfiliale aus den 1920er-Jahren sowie bei einer zu jeder vollen Stunde startenden Führung eine Museumswohnung zu besichtigen.


  • Amstelkerk

    Architektonische Highlights
    • Amstelkerk© MAIRDUMONT

    Die hölzerne Amstelkerk wurde 1669 gebaut, als es im neuen Grachtenring noch an Kirchen mangelte. Auf dem Amstelveld, einem sumpfigen Areal an der Prinsengracht, entstand eine schlichte, turmlose weiße Kirche, die von außen fast an einen Stall erinnert. Heute wird die Amstelkerk für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Im Nebengebäude liegt ein schickes Restaurant mit schöner Terrasse, auf dem Vorplatz findet montagvormittags ein Blumenmarkt statt.

    • Amstelkerk© MAIRDUMONT

    Die hölzerne Amstelkerk wurde 1669 gebaut, als es im neuen Grachtenring noch an Kirchen mangelte. Auf dem Amstelveld, einem sumpfigen Areal an der Prinsengracht, entstand eine schlichte, turmlose weiße Kirche, die von außen fast an einen Stall erinnert. Heute wird die Amstelkerk für Ausstellungen und Veranstaltungen genutzt. Im Nebengebäude liegt ein schickes Restaurant mit schöner Terrasse, auf dem Vorplatz findet montagvormittags ein Blumenmarkt statt.


  • House of Gassan

    Touristenattraktionen

    Im imposanten Backsteinbau von Gassan Diamonds widmen sich knapp 500 Mitarbeiter dem Schleifen und dem Vertrieb der kostbaren Steine. Besucher können bei kostenlosen Führungen den Weg vom Rohdiamanten zum Schmuckstück mitverfolgen - natürlich gibt es auch hier anschließend eine Verkaufsshow.

    Im imposanten Backsteinbau von Gassan Diamonds widmen sich knapp 500 Mitarbeiter dem Schleifen und dem Vertrieb der kostbaren Steine. Besucher können bei kostenlosen Führungen den Weg vom Rohdiamanten zum Schmuckstück mitverfolgen - natürlich gibt es auch hier anschließend eine Verkaufsshow.