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Rijksmuseum
Museen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Lasst die Lampen tanzen
Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.
- Museumstraat 1, 1071 CJ Amsterdam
- http://www.rijksmuseum.nl/
- +31 20 674 7000
- info@rijksmuseum.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Lasst die Lampen tanzen
Entworfen wurde der 1885 eröffnete Prachtbau vom Architekten Pierre Cuypers, aus dessen Feder auch der Hauptbahnhof stammt. Über und über dekoriert erinnert er auf den ersten Blick mehr an ein Schloss oder eine Kathedrale als an ein Museum. Bei seiner Eröffnung führte das zu einem kleinen Skandal, denn der protestantische König Willem III. weigerte sich, einen Fuß in „diesen erzbischöflichen Palast“ zu setzen. Das stört die 2,7 Mio. Besucher wenig, die es heute jährlich in das Museum zieht. Der Eingang liegt in einem Fahrrad- und Fußgängertunnel unter dem Gebäude. Jenseits der modernen Foyers warten Säle mit üppigen historischen Wanddekorationen und schier unüberschaubare Mengen an Kunstschätzen, wobei die holländische Malerei des Goldenen Zeitalters im Zentrum steht. Im Grunde wurde das ganze Museum rund um Rembrandts berühmte „Nachtwache“ gebaut, die in einer Art Schrein am Ende der Ehrengalerie prangt. Die Auftraggeber waren 1642 mit Rembrandts Arbeit nicht zufrieden, denn für ihren Geschmack waren die Mitglieder der Schützengilde des Kapitäns Frans Banning Cocq nicht würdevoll genug dargestellt. Genau das ist es aber, was das Gemälde heute so besonders macht: Im Gegensatz zu anderen Schützengemälden der Zeit, wirkt die „Nachtwache“ unerhört dynamisch und realistisch. In den anderen Sälen gibt es Meisterwerke von holländischen Malern wie Frans Hals, Jan Steen, Jacob van Ruisdael und Jan Vermeer zu sehen. Vor Vermeers „Küchenmagd“ (1660) und „Briefleserin“ (1662–1664) drängeln sich ständig viele Besucher. Solche Genrebilder bieten einen erstaunlichen Einblick in die bürgerlichen holländischen Wohnstuben des 17.Jhs. – so etwa auch Jan Steens Gemälde „Morgentoilette“ (1663), das einfach nur eine junge Frau beim Aufstehen zeigt. Nicht verpassen solltest du die wunderschöne historische Bibliothek, die von Saal 1.13 aus einsehbar ist. Im Treppenaufgang des Philips-Flügels dringt modernes Design in das ehrwürdige Museum ein: Dort führt die Lichtinstallation Shylight von Studio Drift unermüdlich ein poetisches Leuchtenballett auf.
- Museumstraat 1, 1071 CJ Amsterdam
- http://www.rijksmuseum.nl/
- +31 20 674 7000
- info@rijksmuseum.nl
Nieuwmarkt
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.
- Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
© MAIRDUMONT
Rund um die alte Stadtwaage im Rotlichtviertel erstreckt sich der Nieuwmarkt, ein Marktplatz mit vielen Terrassen- und Musikcafés sowie asiatischen Imbissen. Seinen Namen erhielt er im 14.Jh., als ein Teil des Kloveniersburgwal trockengelegt wurde, um den Platz anzulegen. Ursprünglich diente er als Viehmarkt und Hinrichtungsort. Heute finden dort gelegentlich Antik- und Büchermärkte sowie ein Lebensmittelmarkt statt. Aufgrund der Größe des Platzes kann man auf den Caféterrassen im Sommer noch kurz vor Sonnenuntergang ein paar Sonnenstrahlen erhaschen.
- Nieuwmarkt, 1011 Amsterdam
Jordaan
Geographical © MAIRDUMONT
Etwas weniger mondän als der Grachtenring, aber nicht weniger pittoresk ist das frühere Armenviertel Jordaan, das etwa zur selben Zeit entstand. Wo heute viele Intellektuelle und Künstler wohnen, zahlreiche Galerien, Architekturbüros und Designateliers residieren und eine beinahe dörfliche Atmosphäre herrscht, mussten früher ganze Arbeiterfamilien in feuchten Souterrains hausen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg besserten sich die Zustände und entstand das legendäre Nachbarschaftsgefühl, das in den "Jordaanschnulzen" besungen wird, die noch heute aus den Lautsprechern manch eines braunen Cafés im geselligsten Viertel Amsterdams schallen.
- Amsterdam
- http://www.jordaanweb.nl/
© MAIRDUMONT
Etwas weniger mondän als der Grachtenring, aber nicht weniger pittoresk ist das frühere Armenviertel Jordaan, das etwa zur selben Zeit entstand. Wo heute viele Intellektuelle und Künstler wohnen, zahlreiche Galerien, Architekturbüros und Designateliers residieren und eine beinahe dörfliche Atmosphäre herrscht, mussten früher ganze Arbeiterfamilien in feuchten Souterrains hausen. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg besserten sich die Zustände und entstand das legendäre Nachbarschaftsgefühl, das in den "Jordaanschnulzen" besungen wird, die noch heute aus den Lautsprechern manch eines braunen Cafés im geselligsten Viertel Amsterdams schallen.
- Amsterdam
- http://www.jordaanweb.nl/
Begijnhof
Touristenattraktionen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo ist die Kirche?
Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.
- Begijnhof, 1012 Amsterdam
- http://begijnhofkapelamsterdam.nl/
- +31 20 622 1918
- info@begijnhofamsterdam.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Wo ist die Kirche?
Eine Oase der Ruhe in der betriebsamen Innenstadt. Die ist inzwischen allerdings so populär, dass der Zutritt zwar weiterhin frei ist. Um die Privatsphäre der Bewohnerinnen zu wahren, wurden einige Bereiche jedoch abgesperrt. Weiß gestrichene Häuser scharen sich um ein Kirchlein und ein paar Kastanienbäume, die winzigen Vorgärten sind liebevoll bepflanzt. Als er 1346 gegründet wurde, lag der Begijnhof am Rand der Stadt. Hier wohnten alleinstehende Frauen, die in religiöser Gemeinschaft leben, aber keine Nonnen werden wollten. Sie widmeten sich v. a. der Altenpflege. Zwei Feuersbrünste zerstörten den Hof im 15.Jh. fast vollständig; die heutige Bebauung stammt größtenteils aus dem 17.Jh. Gegenüber der englischpresbyterianischen Kapelle versteckt sich in eine katholische Geheimkirche aus dem 17.Jh., die durch die Zusammenlegung zweier Wohnhäuser entstanden ist. Das Haus mit der Nummer 34 wurde bereits um 1470 errichtet und soll das älteste Holzhaus der Niederlande sein. Auf dem Begijnhof wohnen noch heute etwa 100 Personen – die letzte Begine verstarb jedoch 1971.
- Begijnhof, 1012 Amsterdam
- http://begijnhofkapelamsterdam.nl/
- +31 20 622 1918
- info@begijnhofamsterdam.nl
Van Gogh Museum
Museen © MAIRDUMONT
Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.
- Museumplein 6, 1071 DJ Amsterdam
- http://www.vangoghmuseum.nl/
- +31 20 570 5200
- info@vangoghmuseum.nl
© MAIRDUMONT
Dem staatlichen Van Gogh Museum gehört die weltweit größte Sammlung von Werken des berühmten Künstlers. Zu verdanken ist dies der traurigen Tatsache, dass Vincent van Gogh (1853-1890) zu seinen Lebzeiten so gut wie gar keine Bilder verkaufte: Sie blieben in der Familie, die dem Museum die 205 Gemälde und 500 Zeichnungen 1963 vermachte. Die Ausstellung folgt dem bewegten und tragischen Leben des Malers, von den Anfängen in den Niederlanden über seine Zeit in Paris und Südfrankreich bis zu seinem Tod in Auvers-sur-Oise. Zu den Höhepunkten der Sammlung gehören außer Selbstporträts und einer Version der "Sonnenblumen" auch die "Kartoffelesser", das "Gelbe Haus", das "Schlafzimmer" und das "Kornfeld mit Krähen". Neben dem 1973 von Gerrit Rietveld erbauten Museum wurde 1999 ein drei Etagen hoher Pavillon eröffnet, der unterirdisch mit dem Altbau verbunden ist und in dem der Eingang zum Museum liegt.
- Museumplein 6, 1071 DJ Amsterdam
- http://www.vangoghmuseum.nl/
- +31 20 570 5200
- info@vangoghmuseum.nl
Concertgebouw
Theater © MAIRDUMONT
Die Akustik in Amsterdams Konzerthaus ist legendär. Im kastenförmigen, zurückhaltend dekorierten Großen Saal hört man jede Stecknadel auf der Bühne fallen. Das Concertgebouworkest gilt als eines der besten Orchester der Welt und pflegt eine lange Mahler- und Bruckner-Tradition. Von September bis Juni kann man einmal wöchentlich kostenlos Lunchkonzerte hören.
- Concertgebouwplein 10, 1071 LN Amsterdam
- http://www.concertgebouw.nl/
- +31 20 671 8345
- contact@concertgebouw.nl
© MAIRDUMONT
Die Akustik in Amsterdams Konzerthaus ist legendär. Im kastenförmigen, zurückhaltend dekorierten Großen Saal hört man jede Stecknadel auf der Bühne fallen. Das Concertgebouworkest gilt als eines der besten Orchester der Welt und pflegt eine lange Mahler- und Bruckner-Tradition. Von September bis Juni kann man einmal wöchentlich kostenlos Lunchkonzerte hören.
- Concertgebouwplein 10, 1071 LN Amsterdam
- http://www.concertgebouw.nl/
- +31 20 671 8345
- contact@concertgebouw.nl
Tuschinski
Kinos © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kinoerlebnis für Turteltäubchen
Wenn des Königs Mutter Beatrix einmal Lust auf Kino hat, dann geht sie ins Tuschinski. Und sie weiß, warum. Das Lichtspielhaus von 1921 ist ein architektonisches Prachtstück im Stil des Expressionismus. Vor allem im großen Saal, aber auch im Foyer fühlt man sich in vergangene Zeiten versetzt. Kuschelig ist es in der Loge: Dort mietet man für 54 Euro einen Love Seat für zwei Personen und bekommt Häppchen und Getränk zum Film gereicht.
- Reguliersbreestraat 26, 1017 CN Amsterdam
- http://www.pathe.nl/
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Kinoerlebnis für Turteltäubchen
Wenn des Königs Mutter Beatrix einmal Lust auf Kino hat, dann geht sie ins Tuschinski. Und sie weiß, warum. Das Lichtspielhaus von 1921 ist ein architektonisches Prachtstück im Stil des Expressionismus. Vor allem im großen Saal, aber auch im Foyer fühlt man sich in vergangene Zeiten versetzt. Kuschelig ist es in der Loge: Dort mietet man für 54 Euro einen Love Seat für zwei Personen und bekommt Häppchen und Getränk zum Film gereicht.
- Reguliersbreestraat 26, 1017 CN Amsterdam
- http://www.pathe.nl/
Westertoren
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.
- Prinsengracht 281, 1016 GW Amsterdam
- http://www.westertorenamsterdam.nl/
- info@westerkerk.nl
© MAIRDUMONT
Berühmter als die Kirche selbst ist der Westertoren, der 85 m hoher Turm, von den Amsterdamern liebevoll "Oude Wester" genannt. Er ist das Wahrzeichen des Jordaan-Viertels und wird sogar in zahlreichen holländischen Schlagern besungen. Unter seiner Kaiserkronenkuppel hängt ein Glockenspiel mit 49 Glocken. Wer den höchsten Turm der Stadt besteigt, wird mit einer großartigen Aussicht über die Altstadt belohnt.
- Prinsengracht 281, 1016 GW Amsterdam
- http://www.westertorenamsterdam.nl/
- info@westerkerk.nl
Grachten
Touristenattraktionen © code6d, iStockphoto.com
Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.
- 1011 Amsterdam
© code6d, iStockphoto.com
Das komplett erhaltene historische Ensemble des Grachtenrings ist im wahrsten Sinne des Wortes die größte Sehenswürdigkeit Amsterdams. Halbkreisförmig legen sich der alte Stadtgraben Singel sowie die Heren-, Keizers- und Prinsengracht und zahllose kleinere Quergrachten um das mittelalterliche Stadtzentrum. Insgesamt finden sich auf einer Fläche von etwa 8 km2 rund 160 Grachten und 600 Brücken. Amsterdam war um 1600 dank des Überseehandels zu großem Wohlstand gelangt. Der Beginn des Goldenen Zeitalters ging mit einer Bevölkerungsexplosion einher: Innerhalb von nur 50 Jahren vervierfachte sich die Einwohnerzahl, der alte Stadtkern wurde zu eng, und man begann mit der Anlage des Grachtenrings, einer der spektakulärsten städtebaulichen Unternehmungen jener Zeit. Innovativ war nicht nur die räumlich großzügige Anlage der Grachten, sondern auch ihre Bepflanzung mit Bäumen. Zum Graben der Kanäle wurden Verbrecher, Landstreicher und Tagelöhner herangezogen. Reiche Kaufleute ließen an den Wasserwegen, die ursprünglich zur Trockenlegung des Geländes dienten, ihre neuen Wohn- und Lagerhäuser errichten. Allerdings waren Grundstücke an den Grachten teuer. Da sich der Kaufpreis ebenso wie die spätere Besteuerung an der Breite der Parzelle orientierte, fielen die meisten Häuser recht schmal, aber dafür tief aus. Benannt wurde die Herengracht nach den Handelsherren, die Keizersgracht nach Kaiser Maximilian I., dessen Krone Amsterdam im Stadtwappen führen durfte, und die Prinsengracht nach den Prinzen des Hauses Oranien. Um 1680 war der Stadterweiterungsplan vollendet und der Grachtenring von einem Verteidigungsgraben umschlossen, der sich an der Stelle der heutigen Stadhouderskade befand. Heute ist der Grachtenring mit seinen großen, alten Herrenhäusern noch immer eine der schicksten Adressen Amsterdams, wenngleich viele der ehemaligen Wohnhäuser inzwischen Anwaltskanzleien und Privatbanken beherbergen. Durch die hohen, gardinenlosen Fenster der alten Häuser blickt man in luxuriöse Interieurs. Hübsche Brücken und Hausboote machen das Postkartenmotiv perfekt.
- 1011 Amsterdam
Koningsdag
Events © photosmatic, Shutterstock
Am 27.April wird zu Ehren Willem-Alexanders gefeiert. Das ganze Land kleidet sich von Kopf bis Fuß in Orange und feiert ausgelassen den Geburtstag des Königs.
- Amsterdam
© photosmatic, Shutterstock
Am 27.April wird zu Ehren Willem-Alexanders gefeiert. Das ganze Land kleidet sich von Kopf bis Fuß in Orange und feiert ausgelassen den Geburtstag des Königs.
- Amsterdam
STRAAT Museum
MuseenDas Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.
- NDSM-Plein 1, 1033 WC Amsterdam
- https://straatmuseum.com/
- +31 20 370 9630
Das Straat beweist, dass es gute Gründe dafür gibt, Streetart ins Museum zu holen: In einer ausgemusterten Werfthalle sind mehr als 180 überwiegend großformatige Werke von den Granden des Genres wie Eddie Colla oder Welin zu sehen. Als Eyecatcher dient ein Riesen-Mural von Eduardo Kobra, das Anne Frank zeigt.
- NDSM-Plein 1, 1033 WC Amsterdam
- https://straatmuseum.com/
- +31 20 370 9630
Ferry
Restaurants- Fischgerichte
Auf dieser umgebauten IJ-Fähre, die etwas abgelegen im Holzhafen dümpelt, herrscht eine tolle Atmosphäre, und es gibt gute Klassiker, von Tagesfisch bis Burger.
- Haparandadam 50, 1013 AK Amsterdam
- http://www.ferry-amsterdam.com/
- +31 20 770 2722
- info@pont13.nl
Auf dieser umgebauten IJ-Fähre, die etwas abgelegen im Holzhafen dümpelt, herrscht eine tolle Atmosphäre, und es gibt gute Klassiker, von Tagesfisch bis Burger.
- Haparandadam 50, 1013 AK Amsterdam
- http://www.ferry-amsterdam.com/
- +31 20 770 2722
- info@pont13.nl
De Nieuwe Kerk
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.
- Gravenstraat 17, 1012 NL Amsterdam
- http://www.nieuwekerk.nl/
- +31 20 626 8168
- mail@nieuwekerk.nl
© MAIRDUMONT
Die imposante Nieuwe Kerk am Dam ist Amsterdams berühmteste Kirche. So neu wie ihr Name vermuten lässt, ist sie jedoch nicht. Der Bau des spätgotischen Gotteshauses begann im 15.Jh., als die Stadt über die erste Befestigungsanlage hinausgewachsen und die Oude Kerk zu klein geworden war. Ihre heutige Form erhielt sie nach mehreren Bränden und Renovierungen um 1540.Nur 38 Jahre später entfernten die Protestanten während des Bildersturms sämtliche Statuen und Altäre, sodass ihr Inneres heute einen recht nüchternen Anblick bietet. Hauptattraktion der Kirche ist die mit aufwendigen Schnitzereien verzierte Kanzel, deren Anfertigung den Bildhauer Albert Jansz Vinckenbrinck 15 Jahre kostete. Die Nieuwe Kerk hat keinen Turm. Zwar wurde 1565 ein Fundament gelegt, aber politische Unruhen und der Bildersturm verhinderten den Bau. Als die Zeiten wieder friedlicher wurden, war die Stadtregierung gegen einen Turm, der die Kuppel des neuen Rathauses (des heutigen Palasts) an Höhe übertroffen hätte. Als Kompromiss verlegte man deshalb das Rathaus so weit nach hinten, dass nun zumindest das hohe Querschiff an den Platz grenzt. Heute wird die Kirche als Ausstellungsraum genutzt. Außerdem werden in der Nieuwe Kerk noch immer die niederländischen Könige und Königinnen gekrönt, so auch König Willem-Alexander 2013.Bereits 2002 heiratete er hier die Argentinierin Máxima Zorreguieta.
- Gravenstraat 17, 1012 NL Amsterdam
- http://www.nieuwekerk.nl/
- +31 20 626 8168
- mail@nieuwekerk.nl
De Oude Kerk
Architektonische Highlights © MAIRDUMONT
Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.
- Oudekerksplein 23, 1012 GX Amsterdam
- http://oudekerk.nl/
- +31 20 625 8284
- info@oudekerk.nl
© MAIRDUMONT
Die um 1300 erbaute Hauptkirche Amsterdams ist das älteste Gebäude der Stadt und war ursprünglich dem heiligen Nikolaus, dem Schutzpatron der Seeleute, geweiht. Von außen gibt die Oude Kerk ein recht uneinheitliches Bild ab, weil sie im Lauf der Zeit immer wieder erweitert wurde. Bereits um 1350 ersetzte man die schmalen Seitenschiffe durch breitere, dann wurde der Chor vergrößert, gefolgt vom Anbau eines Chorumgangs. Im 15.Jh. baute man mehrere Kapellen an, im 16.Jh. wurden Hauptschiff und Turm erhöht. Die Konstruktion wurde trotz Brandgefahr mit Holzbalken verstärkt, sonst hätte der sandige Boden das Gewicht nicht tragen können. Heute gibt es in der Kirche wechselnde Ausstellungen mit moderner Kunst.
- Oudekerksplein 23, 1012 GX Amsterdam
- http://oudekerk.nl/
- +31 20 625 8284
- info@oudekerk.nl
Vondelpark
Botanische Gärten & Parks © MAIRDUMONT
An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.
- Vondelpark, 1011 AA Amsterdam
- https://www.hetvondelpark.net/Main/HomePage
© MAIRDUMONT
An Sommernachmittagen sieht man den Park vor lauter Menschen nicht. Der Vondelpark ist weniger Grünanlage als vielmehr Treffpunkt, Fahrradroute, Veranstaltungsort und Spielplatz der Amsterdamer. Schon in den 60er-Jahren war er Versammlungsort für Hippies aus aller Welt, die sich dort sogar dauerhaft niederließen, bis die Polizei der Belagerung 1975 ein Ende machte. Dabei waren seine Anfänge äußerst bürgerlich. Der 48 ha große Park wurde 1877 als erster öffentlicher Park Amsterdams angelegt und nach dem Renaissancedichter Joost van den Vondel benannt. Betuchte Bürger hatten sich zusammengeschlossen, um in ihrem neuen Villenviertel südlich des Grachtenrings eine grüne Lunge zu schaffen. Im Vondelpark liegen drei Bühnen, auf denen im Sommer Freiluftaufführungen stattfinden.
- Vondelpark, 1011 AA Amsterdam
- https://www.hetvondelpark.net/Main/HomePage
Paradiso
Clubs © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ableger vom Paradies
Dieser Konzertsaal ist in einer ehemaligen Kirche untergebracht und zählt seit den Tagen des Punk zu den festen Institutionen im Amsterdamer Nachtleben. Wechselnde Veranstaltungen, wochenends legen Techno-DJs auf. Es gibt eine Filiale im Tolhuistuin in Noord, wo kleinere, experimentellere Bands auftreten.
- Weteringschans 6-8, 1017 SG Amsterdam
- http://www.paradiso.nl/
- +31 20 626 4521
- info@paradiso.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Ableger vom Paradies
Dieser Konzertsaal ist in einer ehemaligen Kirche untergebracht und zählt seit den Tagen des Punk zu den festen Institutionen im Amsterdamer Nachtleben. Wechselnde Veranstaltungen, wochenends legen Techno-DJs auf. Es gibt eine Filiale im Tolhuistuin in Noord, wo kleinere, experimentellere Bands auftreten.
- Weteringschans 6-8, 1017 SG Amsterdam
- http://www.paradiso.nl/
- +31 20 626 4521
- info@paradiso.nl
Tujuh Maret
Restaurants- asiatisch
© MAIRDUMONT
Authentischer Indonesier, der die Küche der Region Minahasa im Norden der Insel Sulawesi pflegt. Wer von allem etwas probieren möchte, sollte eine der verschiedenen rijsttafels für zwei Personen bestellen.
- Utrechtsestraat 73, 1017 VJ Amsterdam
- http://tujuhmaret.nl/
- +31 20 427 9865
© MAIRDUMONT
Authentischer Indonesier, der die Küche der Region Minahasa im Norden der Insel Sulawesi pflegt. Wer von allem etwas probieren möchte, sollte eine der verschiedenen rijsttafels für zwei Personen bestellen.
- Utrechtsestraat 73, 1017 VJ Amsterdam
- http://tujuhmaret.nl/
- +31 20 427 9865
Moeders
Restaurants- gutbürgerlich
© MAIRDUMONT
Futtern wie bei Muttern - weshalb die Wände auch mit Hunderten Fotos von Müttern behangen sind. Auf der Karte steht traditionell Holländisches, aber auch das eine oder andere mediterrane Gericht.
- Rozengracht 251, 1016 SX Amsterdam
- http://www.moeders.com/
- +31 20 626 7957
- info@moeders.com
© MAIRDUMONT
Futtern wie bei Muttern - weshalb die Wände auch mit Hunderten Fotos von Müttern behangen sind. Auf der Karte steht traditionell Holländisches, aber auch das eine oder andere mediterrane Gericht.
- Rozengracht 251, 1016 SX Amsterdam
- http://www.moeders.com/
- +31 20 626 7957
- info@moeders.com
Bijenkorf
Kaufhäuser © MAIRDUMONT
Die renommierteste Kaufhauskette der Niederlande wurde 1870 gegründet, 1915 baute man das Warenhaus am Dam. Im "Bienenkorb" ist alles etwas edler als anderswo.
- Dam 1, 1012 JS Amsterdam
- http://www.debijenkorf.nl/
- +31 20 808 9333
© MAIRDUMONT
Die renommierteste Kaufhauskette der Niederlande wurde 1870 gegründet, 1915 baute man das Warenhaus am Dam. Im "Bienenkorb" ist alles etwas edler als anderswo.
- Dam 1, 1012 JS Amsterdam
- http://www.debijenkorf.nl/
- +31 20 808 9333
Escape
ClubsEiner der größten Clubs in Amsterdam: Bis zu 2500 Gäste finden hier Platz. Am Wochenende muss man lange Schlange stehen und wird manchmal dennoch abgewiesen.
- Rembrandtplein 11, 1017 CT Amsterdam
- http://escape.nl/
- contact@escape.nl
Einer der größten Clubs in Amsterdam: Bis zu 2500 Gäste finden hier Platz. Am Wochenende muss man lange Schlange stehen und wird manchmal dennoch abgewiesen.
- Rembrandtplein 11, 1017 CT Amsterdam
- http://escape.nl/
- contact@escape.nl
Vertigo
Cafés- international
© MAIRDUMONT
Sehen und gesehen werden ist auf der Terrasse des Filmmuseums am Eingang zum Vondelpark das Motto. Im Sommer gibt es draußen gute Tapas.
- Vondelpark 3, 1071 AA Amsterdam
- http://www.cafevertigo.nl/
- +31 20 639 2589
© MAIRDUMONT
Sehen und gesehen werden ist auf der Terrasse des Filmmuseums am Eingang zum Vondelpark das Motto. Im Sommer gibt es draußen gute Tapas.
- Vondelpark 3, 1071 AA Amsterdam
- http://www.cafevertigo.nl/
- +31 20 639 2589
Anne Frank Huis
Museen © MAIRDUMONT
"Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.
- Prinsengracht 263, 1000 AS Amsterdam
- http://www.annefrank.org/
- +31 20 556 7105
© MAIRDUMONT
"Liebe Kitty...": Jedes Schulkind kennt die Worte, mit denen Anne Franks Tagebucheinträge anfingen. Das jüdische Mädchen versteckte sich im Zweiten Weltkrieg zwei Jahre lang mit seiner Familie in diesem Hinterhaus an der Prinsengracht - um im letzten Moment doch noch deportiert zu werden und schließlich in Bergen-Belsen an den Folgen der Haft zu sterben. Heute sitzen in dem Haus die Anne-Frank-Stiftung sowie das zugehörige Museum. Durch eine Geheimtür gelangt man in das Hinterhaus und die kleine Wohnung, in der die Familie hausen musste. Auch das Originaltagebuch gehört zur eindrucksvollen Ausstellung. Im Museum herrscht stets großer Andrang, um Wartezeiten zu vermeiden, kauft man die Tickets am besten im Voraus online.
- Prinsengracht 263, 1000 AS Amsterdam
- http://www.annefrank.org/
- +31 20 556 7105
Stadsschouwburg
Theater © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
1894 eröffnetes Stadttheater hinter einer üppigen Neorenaissancefassade am Leidseplein. Hier werden große Produktionen aufgeführt, von Ibsen über Tschechow bis hin zu zeitgenössischem Experimentaltheater.
- Leidseplein 26, 1017 Amsterdam
- http://ita.nl/
- +31 20 624 2311
- info@ssba.nl
© MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
1894 eröffnetes Stadttheater hinter einer üppigen Neorenaissancefassade am Leidseplein. Hier werden große Produktionen aufgeführt, von Ibsen über Tschechow bis hin zu zeitgenössischem Experimentaltheater.
- Leidseplein 26, 1017 Amsterdam
- http://ita.nl/
- +31 20 624 2311
- info@ssba.nl
Het Muziektheater
Opern © MAIRDUMONT
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Konzert zum Nulltarif
Beim Bau 1986 war die moderne Trutzburg am Waterlooplein umstritten. Inzwischen haben sich die Amsterdamer mit ihr abgefunden – bekamen sie zum neuen Rathaus doch auch die einzige Opernbühne der Niederlande. Sie nennen den Monumentalbau Stopera, eine Zusammensetzung aus Stadhuis (Rathaus) und Opera.Im Foyer gibt es von September bis Mai dienstags um 12.30 Uhr kostenlose Lunchkonzerte.
- Waterlooplein 22, 1018 Amsterdam
- http://operaballet.nl/
- +31 20 625 5455
© MAIRDUMONT
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Insider-Tipp Konzert zum Nulltarif
Beim Bau 1986 war die moderne Trutzburg am Waterlooplein umstritten. Inzwischen haben sich die Amsterdamer mit ihr abgefunden – bekamen sie zum neuen Rathaus doch auch die einzige Opernbühne der Niederlande. Sie nennen den Monumentalbau Stopera, eine Zusammensetzung aus Stadhuis (Rathaus) und Opera.Im Foyer gibt es von September bis Mai dienstags um 12.30 Uhr kostenlose Lunchkonzerte.
- Waterlooplein 22, 1018 Amsterdam
- http://operaballet.nl/
- +31 20 625 5455
Heinen Delftware
Sonstige Läden © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Dem Künstler über die Schulter schauen
Vater Jaap und Sohn Joris bemalen das Porzellan zum Teil noch selbst, verkaufen aber vor allem Ware aus den Königlichen Manufakturen in Delft.Im zweiten Stock kann man Porzellanmalern bei der Arbeit zusehen oder bei Workshops selber Hand anlegen.
- Prinsengracht 440, 1017 KE Amsterdam
- http://www.heinendelftsblauw.nl/
- +31 20 627 8299
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Dem Künstler über die Schulter schauen
Vater Jaap und Sohn Joris bemalen das Porzellan zum Teil noch selbst, verkaufen aber vor allem Ware aus den Königlichen Manufakturen in Delft.Im zweiten Stock kann man Porzellanmalern bei der Arbeit zusehen oder bei Workshops selber Hand anlegen.
- Prinsengracht 440, 1017 KE Amsterdam
- http://www.heinendelftsblauw.nl/
- +31 20 627 8299
P.G.C. Hajenius
Delikatessenladen © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Individuell qualmen
In dem üppigen Empireinterieur dieses alteingesessenen Tabakwarengeschäfts mit Holzvertäfelung und Kristalllüstern werden schon seit 1826 Tabak, Zigaretten und handgerollte Zigarren verkauft. Man kann sich auch vor Ort seine höchstpersönliche Zigarre rollen lassen.
- Rokin 96, 1012 KZ Amsterdam
- http://www.hajenius.com/
- +31 20 623 7494
- info@hajenius.com
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Individuell qualmen
In dem üppigen Empireinterieur dieses alteingesessenen Tabakwarengeschäfts mit Holzvertäfelung und Kristalllüstern werden schon seit 1826 Tabak, Zigaretten und handgerollte Zigarren verkauft. Man kann sich auch vor Ort seine höchstpersönliche Zigarre rollen lassen.
- Rokin 96, 1012 KZ Amsterdam
- http://www.hajenius.com/
- +31 20 623 7494
- info@hajenius.com
Puccini
Delikatessenladen © MAIRDUMONT
Die Pralinen von Puccini sind groß, ungewöhnlich und unglaublich lecker. In dem stilvoll eingerichteten Laden scheut man sich nicht, Schokolade mit Thymian, Zitronengras oder Gin zu parfümieren.
- Staalstraat 17, 1011 Amsterdam
- http://www.puccinibomboni.com/
- +31 20 626 5474
© MAIRDUMONT
Die Pralinen von Puccini sind groß, ungewöhnlich und unglaublich lecker. In dem stilvoll eingerichteten Laden scheut man sich nicht, Schokolade mit Thymian, Zitronengras oder Gin zu parfümieren.
- Staalstraat 17, 1011 Amsterdam
- http://www.puccinibomboni.com/
- +31 20 626 5474
Albert Cuypmarkt
Märkte und Flohmärkte © MAIRDUMONT
Insider-Tipp Samstag ist bester Markttag!
Aus dem Vollen schöpfen: Auf diesem größten und bekanntesten Freiluftmarkt Amsterdams geht es in jeder Hinsicht multikulturell zu. Zu erleben, riechen und kaufen gibt es Gemüse, Fisch, Käse, Gewürze und Blumen, aber auch indische Stoffe und afrikanisches Haargel. Zwischendurch stärkt man sich an den vielen Imbissen mit Kost aus der ganzen Welt – vom surinamischen Brötchen bis zur Honigwaffel. Am meisten ist samstags los. Am Montagmorgen ist der Markt dagegen relativ verlassen.
- Albert Cuypstraat, 1073 Amsterdam
- http://albertcuyp-markt.amsterdam/
- info@albertcuypmarkt.nl
© MAIRDUMONT
Insider-Tipp Samstag ist bester Markttag!
Aus dem Vollen schöpfen: Auf diesem größten und bekanntesten Freiluftmarkt Amsterdams geht es in jeder Hinsicht multikulturell zu. Zu erleben, riechen und kaufen gibt es Gemüse, Fisch, Käse, Gewürze und Blumen, aber auch indische Stoffe und afrikanisches Haargel. Zwischendurch stärkt man sich an den vielen Imbissen mit Kost aus der ganzen Welt – vom surinamischen Brötchen bis zur Honigwaffel. Am meisten ist samstags los. Am Montagmorgen ist der Markt dagegen relativ verlassen.
- Albert Cuypstraat, 1073 Amsterdam
- http://albertcuyp-markt.amsterdam/
- info@albertcuypmarkt.nl
In de Wildeman
Pubs © MAIRDUMONT
Dieses "proeflokaal" (Probierstube) in einer alten Schnapsfabrik sieht aus wie eine Mischung aus Kneipe und altertümlicher Apotheke. Es gibt mehr als 200 Biersorten, 17 davon vom Fass.
- Kolksteeg 3, 1012 PT Amsterdam
- http://www.indewildeman.nl/
- +31 20 638 2348
- info@indewildeman.nl
© MAIRDUMONT
Dieses "proeflokaal" (Probierstube) in einer alten Schnapsfabrik sieht aus wie eine Mischung aus Kneipe und altertümlicher Apotheke. Es gibt mehr als 200 Biersorten, 17 davon vom Fass.
- Kolksteeg 3, 1012 PT Amsterdam
- http://www.indewildeman.nl/
- +31 20 638 2348
- info@indewildeman.nl
Café Américain
Cafés © MAIRDUMONT
Dieses elegante Jugendstilcafé ist im gleichnamigen Hotel untergebracht.
- Leidseplein 97, 1017 ND Amsterdam
- http://www.cafeamericain.nl/
- +31 20 556 3010
- info@AmsterdamAmerican.com
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Dieses elegante Jugendstilcafé ist im gleichnamigen Hotel untergebracht.
- Leidseplein 97, 1017 ND Amsterdam
- http://www.cafeamericain.nl/
- +31 20 556 3010
- info@AmsterdamAmerican.com