Rom

Überblick

Benvenuto a Roma - willkommen in Rom!

Antike Monumente, hunderte von Kirchen und wie Theaterkulissen aufgestellte Renaissance-Paläste. Barocke Brunnen und Obelisken zieren die Plätze. Hier läuten die Glocken des Petersdoms. Weltberühmte Museen zeigen die ganz großen Meister. Die Ewige Stadt ist überwältigend schön, nur hier kann man auf so engem Raum durch 3000 Jahren Geschichte spazieren. „Roma non basta una vita“ – „Ein Leben reicht nicht aus, um Rom komplett kennen zu lernen“, bringt es der Titel eines Buches von Silvio Negro treffend auf den Punkt. Kein anderer Ort reicht an diesen künstlerischen und architektonischen Reichtum heran und kann mit einer solchen Vielfalt an Sehenswürdigkeiten aufwarten.

Ob Pantheon, Papst oder Pizza – Rom hat für jeden etwas zu bieten. Als Paradies für Kunst-und Geschichtsinteressierte. Als religiöser Pilgerort. Als Sehnsuchtsort für Romantiker und Liebhaber spektakulärer Architektur. Rom besteht aber nicht nur aus Sehenswürdigkeiten: Modebegeisterte finden in den Flaniermeilen die edlen Boutiquen aller edlen italienischen Designer. Kulinarisch haben Genießer eine riesige Auswahl an Manufakturen und Restaurants mit römischen Spezialitäten.

Auch für Nachtschwärmer hat Rom einiges zu bieten: Viele Möglichkeiten zum Ausgehen und ein pulsierendes Nachtleben, welches aufgrund der angenehmen Temperaturen oft draußen stattfindet. Discos, Clubs und Bars werden gewöhnlich erst ab 24 Uhr besucht. Da die Italiener das „Dolce Vita“ gerne in vollen Zügen genießen, finden in Rom regelmäßig interessante Feste und Events statt.

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Die Hitze kann Besichtigungstouren anstrengend machen. Dafür lockt Rom jetzt mit vielen Open Air-Veranstaltungen.
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Die Hitze kann Besichtigungstouren anstrengend machen. Dafür lockt Rom jetzt mit vielen Open Air-Veranstaltungen.
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Wetter & Klima

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Anreise

13h
12h
1h 30min
Frankfurt am Main
Rom
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In Kooperation mit unserem Partner Rome2Rio

Stadttour Rom: Spaziergang durch die Antike

In Rom kann man durch fast 3000 Jahre Geschichte spazieren, so lange schon ist die Stadt bewohnt. Diese Tour führt entlang zahlreicher Zeitzeugnissen der Antike. Erfahre mehr auf MARCO POLO.

Stadttour Rom: Plätze und Brunnen

Wer Rom kennen lernen will, muss auf die Piazza, denn dort spielt das Leben. Mache dir mit MARCO POLO zusammen einen ersten Eindruck der Stadt.

Auftakt

Entdecke Rom!

Was macht der Mann mit dem eleganten Tropenhelm und weißen Stulpen mitten im Chaos auf der tosenden Piazza Venezia? Die Hüfte hat er leicht gebeugt, den Arm angewinkelt, die Hand wie Michelangelos Adam ausgestreckt. Ein Karajan in Uniform. Wird jetzt gleich die Geige schluchzen, die Pauke dröhnen, das Orchester einsetzen zur 9. Symphonie? Troommh! Nur ein disharmonisches Röhren der Autos, Knattern der Mopeds, Rasseln der Busse. Alle fahren gleichzeitig, und schon ist die Piazza wieder verstopft.

Wenn du jedoch das Verkehrschaos wie unser Polizist mit der nötigen pazienza, Geduld, erträgst und dann endlich auf der wunderbaren Piazza Navona sitzt, der Kellner dir mit elegantem Schwung den cremigen Cappuccino mit dem obligaten Glas Wasser serviert, dann wirst du merken, dass das chaotische Rom doch erste Sahne ist. Und dass sich in den letzten Jahren auch vieles verbessert hat. Seit Barockbaumeister Gianlorenzo Berninis Zeiten war das historische Zentrum nicht mehr so herausgeputzt. Abgasgeschwärzte Fassaden erstrahlen in frischen Farben, vorm Kolosseum und im Circus Maximus gibt es stimmungsvolle Popkonzerte. Aphrodite und andere göttliche Skulpturen residieren wieder standesgemäß in den neuen Antikenmuseen Palazzo Altemps und Palazzo Massimo und an einigen Sonn- und Feiertagen sind die Via dei Fori Imperiali und der Großteil der Via Appia Antica ein autofreies Fußgängerparadies. Wunderbares Rom!

Wer Rom entdecken will, muss auf die Piazza gehen. Sie ersetzt den Römern den salotto, die gute Stube, denn viele wohnen laut und scheußlich in der Peripherie oder eng auf eng bei der Schwiegermutter. Aber die Piazza ist das Leben: Markt, Jahrmarkt, Schwatzbörse, Demonstrations- und Andachtsort, Richtstätte des guten Geschmacks und Circus Maximus der Eitelkeit, wo die Italiener ihrer kostenlosen Lieblingsbeschäftigung nachgehen und bella figura machen. Das heißt, mit unnachahmlicher Eleganz dem banalen Alltag enthoben herumstehen und nebenbei ein Auge auf ansehnliche Touristinnen werfen.

In Rom gibt es für jeden die passende Piazza. Mag der Papst über dem größten, pompösesten und fotogensten Platz, dem Petersplatz, wohnen und thronen – für die meisten Römer ist die Piazza Navona einer der beliebtesten Treffpunkte: lang gestreckt und doch geschlossen, lebhaft, farbig und doch intim. Dabei ist auch diese barocke Bühne weltlicher Lustbarkeiten ein Werk der Päpste – wie viele der dekorativsten Plätze und Straßen in Rom. Auf dem Grundriss der antiken Wettkampfarena von Kaiser Domitian (86 n. Chr.) ließ Papst Innozenz X. im 17. Jh. den barocken circo agonale bauen, den die Römer zu „Navona“ verballhornten. Patrizier und Kirchenfürsten ergötzten sich von den Fenstern ihrer Paläste aus an wilden Kampfspielen. Pferde rasten wie beim Palio von Siena im Kreis, die Stierkämpfe tobten nach klassischem Vorbild. Noch lange bevor Bernini seinen Vierströmebrunnen inmitten der Piazza schuf, veranstalteten die Adeligen dort Wasserspiele mit Bootsschlachten.

Heute stellen Kitschmaler ihre globalen Sonnenauf- und -untergänge aus, für gutes Geld werden die Porträtisten gern dein Antlitz festhalten. Ein Monsignore eilt im schwarzen Gewand zur nahe gelegenen S.-Agostino-Kirche, zwei jüngere Nonnen mit zierlichen Sandalen sonnen sich auf einer Bank, neben ihnen ein weißhaariger Mann im leicht abgewetzten Jackett samt seinem Mischlingshund – eine filmreife Szene. Wenn du lange genug verweilst, reiten vielleicht auch zwei Carabinieri, ein schönes Mannsbild und ein Bild von einer Frau, auf glänzenden Füchsen vorbei. Der hennarote Pferdeschwanz der Dame, Ton in Ton mit dem Reitpferd, wippt hinterher. Die Piazza ist zum Sehen und Gesehenwerden da – und um das Leben selbst in kleinen Zügen zu genießen.

Auch auf der nächtlichen Piazza della Rotonda vor dem Pantheon treffen sich die römische Schickeria, Stars, Sternchen, Politiker und sonstige VIPs in schwarzem Hemd und weißem Sommerleinen, während sich die Schüler und Studenten, junge Vespafahrer und ihre Motorradbräute aus den Betonburgen der Vororte in der Via del Seminario mit tramezzini (Sandwiches) und panini (Brötchen) eindecken und sich dann an den Brunnen vor dem Pantheon setzen.

Vielleicht zieht es dich mehr zum Campo de' Fiori, dem buntesten Lebensmittel- und leider immer mehr Kleidermarkt Roms. Blumen gibt es hier auch, aber vorherrschend ist der Duft von Orangen, Fisch und Meeresfrüchten. Um den Campo de' Fiori und in den umliegenden Gassen kannst du in zahlreichen Restaurants gut sitzen und speisen.

Roms größtes Dorf Trastevere, also jenseits des Tiber, lohnt nicht nur für einen Trattoriabesuch. Selbst wenn Trastevere seit den 1950er-Jahren künstlich herausgeputzt wurde und viel von seiner Patina verlor, es finden sich noch immer lauschige Ecken mit plätschernden Brunnen, gescheckte Katzen, die auf den Mauern und Mülltonnen Siesta halten, und alte Leute, die in lauen Sommernächten in Bademantel und Pantoffeln vor ihren Haustüren sitzen und plaudern.

Und wo wandelt das geistliche Rom? Gleich hinter dem Pantheon, zwischen der mit Efeu umrankten Piazza dei Caprettari und der Piazza di Minerva, wo ein kleiner Elefant einen viel zu großen Obelisken trägt, in der Via S. Caterina da Siena und Via dei Cestari. Hier liegt der Showroom der geistlichen Mode. In den gediegenen Geschäften gibt es einfach alles, was das fromme Herz begehrt: von lilafarbenen Bischofsroben über graue Dessous für Schwestern bis zu kleidsamen Kutten und goldenen Kruzifixen.

Als Nicht-Geistlicher wirst du aber natürlich eher vom Modeviertel zwischen der Via del Corso, der Spanischen Treppe und der Via Tritone angezogen, einer Art Bermudadreieck, in dem du beim stilvollen Kaufrausch in den Boutiquen von Armani bis Zegna auf jeden Fall dein Geld loswerden kannst. Für die Jugendlichen hat sich auf der Via del Corso ein eigenes Klamottenparadies mit Discount und Diskosound etabliert, wo man von der feschen Lederjacke über Jeans und Skates bis zur Federboa alles bekommt.

Aber bestimmt kommst du nicht allein zum Shoppen nach Rom. Die ewige Stadt bietet 3000 Jahre Geschichte von den kapitolinischen Kaiserbüsten bis zum Kolosseum, von Michelangelos „Moses“ bis zu Berninis Tritonenbrunnen. Die Tränen werden dir – vor Erschöpfung oder Ergriffenheit – kommen angesichts der verschlungenen Figuren der antiken Laokoongruppe bei ungefähr Kilometer 2,5 in den Musei Vaticani, dem größten Kunstparcours der Welt. Der Atem wird dir stocken vor Schönheit und Gedränge in den Stanzen von Raffael und in der Sixtinischen Kapelle. „Die Massen haben ein Recht auf die Sixtinische Kapelle“, schrieb die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann, die mit ihrem Schweizer Kollegen Max Frisch einige Jahre in Rom lebte. Seit dem großen Reinemachen, bei dem Michelangelos angeräucherte Schöpfungsgeschichte und sein wundervolles Jüngstes Gericht wieder zu ihren hellen, fröhlichen Farben kamen, ist der Ansturm jedoch so groß, dass man bereits an eine Beschränkung der Besucherzahlen denkt.

Und das moderne Rom? Zeitgenössische Architektur tat sich immer schwer in einer Stadt, in der sich ein Barockpalast neben den anderen reiht und Marmor, Schutt und Scherben der Jahrtausende übereinanderliegen. Avantgardistische Bauten wie in London, Paris oder Berlin galten bisher als Beleidigung des historischen Kulturguts. „Alles Neue muss sich hier erst einmal gegenüber Berninis Kolonnaden oder dem Kolosseum behaupten“, sagt Carlotta Mismetti Capua von der Tageszeitung „La Repubblica“.

Dass dies inzwischen einigen Architekten gelungen ist, zeigt beispielsweise das MAXXI, Zaha Hadids revolutionäres Museum des 21. Jhs. im Flaminio-Viertel, das wie eine Sommerwolke über dem alten Kasernengelände am Tiberufer schwebt. Alles fließt an diesem Gebäude, wogt und wirbelt auch im Innenraum, wo sich wie in einem Trickfilm Treppen aufwerfen, sanfte Rampen auftun und keilförmige Winkel den Besucher auf ständig neue Wege locken. Auch das futuristische Auditorium Parco della Musica von Renzo Piano wurde anfangs belächelt, begeistert aber längst Musikfreunde aus aller Welt. Inzwischen haben sich die Römer selbst mit dem modernen Überbau des antiken Ara Pacis, des Friedensaltars von Kaiser Augustus, arrangiert, mit dem der New Yorker Stararchitekt Richard Meier eine römische Kulturkontroverse entfacht hatte.

Auch wenn dir jeder echte Romano Romano, also kein Zugewanderter, sondern ein „Römer aus Rom“, vorschwärmen wird, wie herrlich das Leben in der Hauptstadt noch vor dreißig, vierzig Jahren war, so farbig, verrückt und romantisch wie in den Filmen von Federico Fellini: Rom ist auch heute eine Reise wert und wartet nur darauf, von dir entdeckt zu werden.

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Der Largo di Torre Argentina ist ein guter Ausgangspunkt für einen ersten Bummel ins historische Zentrum. Von dort können Sie in drei Minuten die Piazza Navona erreichen oder in zehn Minuten auf dem Campo de' Fiori einen ersten Cappuccino trinken. Nach Osten laufen Sie in einer Viertelstunde zum Campidoglio oder in einer halben Stunde zum Forum Romanum und Kolosseum. Am Largo di Torre Argentina halten zahlreiche Busse z. B. 60, 62, 63, 70, 81, 95; Parkhaus: Villa Borghese/Viale del Muro Torto

Einkaufen

Guter Ausgangspunkt zum Shoppen ist die Bushaltestelle am Largo Chigi/Piazza San Silvestro, wo die Fußgängerzone beginnt. Von hier aus können Sie gut sowohl das exklusive Zentrum der alta moda zwischen Via Frattina, Via Condotti und Via Borgognona bis hinauf zur Piazza di Spagna erreichen, aber auch auf der sehr viel billigeren Via del Corso bummeln. Und Sie können die elegante Einkaufspassage Galleria Alberto Sordi aufsuchen. MetroASpagnaBus52, 53, 61, 62, 63, 71, 80, 85, 95, 116, 119, 175, 492

Am Abend

Als Szenegänger sollten Sie sich ins Viertel Pigneto begeben. Rund um die Achse Via Pigneto gibt es mehr Filmclubs, book bars und originelle Diskos als anderswo. Nachteil: Pigneto ist nachts relativ schlecht angebunden. Solange die U-Bahn C noch in Bau ist, werden Sie ein Taxi zurück ins Zentrum benötigen.

Praktische Hinweise

Anreise

Von der Autostrada del Sole geht es auf den Grande Raccordo Anulare (G.R.A.), die um Rom führende Ringautobahn. Folgen Sie stets dem Zeichen Roma centro, sonst landen Sie in der Peripherie!

Die meisten Personenzüge kommen in der Stazione Termini an. Autoreisezüge halten in der Stazione Tiburtina.

Rom hat zwei Flughäfen. Alitalia und Lufthansa bieten Direktflüge ab Frankfurt und München, Lufthansa auch ab Düsseldorf zum Flughafen Leonardo da Vinci an, der 32 km von Rom entfernt in Fiumicino liegt. Einige Billigflieger und Charterer wie Ryanair, Easyjet, Hapag Lloyd landen im rund 18 km südöstlich gelegenen Aeroporto Ciampino G B Pastine.

Leonardo da Vinci: Ein Taxi in die Innenstadt kostet ca. 50 Euro, in die Außenbezirke Aufschläge. Günstiger und schneller ist der Leonardo-Express14 Euro, Tickets am Automaten vor dem Gleis im Flughafenbahnhofab Flughafen 6.38–23.38 alle 30 Min., ab Stazione Termini (Gleis 25) 5.52–23.52 Uhr alle 30 Min..

Ciampino: Ein Taxi ins Zentrum kostet ca. 35 Euro. Manche Billigflieger bieten einen Busservice zur Stazione Termini für 8 Euro an. Öffentliche Busse bringen Sie für 4 Euro im 20-Minuten-Takt dorthin.

Terravision-Busse fahren von Fiumicino (Halt vor Terminal 3) wie auch von Ciampino bereits ab 4 Euro (e-ticket) alle 20 Min. zur Stazione Termini, Via Marsala 29 (vor Gleis 1).

Auskunft vor der Reise
Italienische Zentrale für Tourismus Enit

Barckhausstr.1060325Frankfurt069 237434frankfurt@enit.it

Mariahilferstr.1b1060Wienvienna@enit.it

Uraniastr.328001Zürichzurich@enit.it

www.enit.de

Auskunft in Rom
InfoTelefon & Infopavillons

Die Stadt hat eine Info-Nummer (Tel. 06 06 08) eingerichtet, wo Sie auf Taste 5 Infos auf Deutsch, z. B. zu Buslinien, Veranstaltungen und Öffnungszeiten, erfahren (auf Englisch auch unter www.rome.info).

Infopavillons finden Sie an folgenden Standorten (9.30-19 Uhr): Castel Sant'Angelo (Piazza Pia); Corso (Via Minghetti); Via dei Fori Imperiali (gegenüber vom Forum Romanum); Stazione Termini (vor Gleis 24, Eingang auch Via Giolitti 34); Piazza Cinque Lune (nahe Piazza Navona); Via Nazionale (Palazzo Esposizioni)

Centro Pastorale Pellegrini di Lingua Tedesca

Hier erhalten Sie Auskunft zum Vatikan, zu Kirchenführungen, Katakomben und zu Pilgerheimen. Mo–Fr 8.30–17, Sa 8.30–12.30 UhrVia del Banco di Spirito Santo56066897197www.pilgerzentrum.deBus64, 40

Touring Club Italiano

Reiseauskünfte für Autofahrer, auch Straßenzustandsberichte. Via Giulio Cesare9806 36005281www.touringclub.itBus280

Eisenbahn (FS)

Fahrplanauskünfte 089 2021www.ferroviedellostato.it, Reservierungen über römische Reisebüros und in der Stazione Termini.

Auto

Italien hat die Straßenverkehrsordnung unter Androhung hoher Strafen verschärft. Die Promillegrenze liegt bei 0,5, es gilt Anschnallpflicht im Auto und Helmpflicht fürs Moped. Auf dreispurigen Autobahnen ist Tempo 130 erlaubt (bei Regen Tempo 110). Außerhalb von Ortschaften ist Abblendlicht vorgeschrieben. Und denken Sie an griffbereite Warnwesten, die Sie beim Verlassen des Autos außerhalb der Orte immer überziehen müssen – ein Verstoß kostet 137 Euro.

Banken

Alle Banken (banca) und Sparkassen (cassa di risparmio) besitzen Geldautomaten und haben meist Mo–Fr 8.30–13.30 und 15–16 Uhr geöffnet.

Diebstahl

Im Fall eines Diebstahls sollten Sie umgehend Anzeige bei der nächsten Polizei- oder Carabinieristation oder bei der Questura (Polizeibehörde) erstatten. Dort gibt es auch Übersetzer. Via San Vitale20646861MetroARepubblica, Bus 60, 64, 70, 71

Diplomatische Vertretungen
Deutsche Botschaft und Konsulat

Gemeinsamer Sitz in der Via San Martino della Battaglia4Nähe Stazione Termini06 492131Sprechzeit: Mo–Fr 9–12 Uhr, Sa/So telefonischer Notdienstwww.romdiplo.deMetroBCastro Pretorio oder TerminiBus75, 492

Schweizer Botschaft und Konsulat

Via B. Oriani61Paroli, nahe Piazza Santiago de Chile0680957382www.eda.admin.chBus53, 217

Österreichisches Konsulat

Viale Liegi32068418212www.austria.itTram3, 19Bus52, 53

Fahrräder & Mopeds

Fahrradverleihe gibt's z. B. an der Piazza di Spagna oder in der Via del Pellegrino82 sowie bei Bici e baciVia del Viminale5www.bicibaci.com. Wollen Sie sich mit einem Moped in den römischen Verkehr stürzen, können Sie dieses mieten bei Spagna RentVicolo del Bottino8Ausgang Metro A: Spagna0 63225240 oder RomarentVicolo dei Bovari7anahe Campo de' Fiori06 689555.

Ferien

Viele Hotels, Restaurants und Geschäfte sind Anfang Januar und zur italienischen Ferienzeit, d. h. im August, geschlossen.

Fundbüro

Das städtische Fundbüro (Ufficio degli Oggetti Rinvenuti) befindet sich in der Circonvallazione Ostiense191 (Mo–Fr 8.30–13, Di, Do bis 17 Uhr0667693214oggettismariti@commune.roma.itMetroBGarbatella).

Gesundheit

Notdienst und Krankenwagen: 118

24-Stunden-Apotheken:

Farmacia Internazionale: Piazza dei Cinquecento51Stazione Termini und Via Cola di Rienzo213

Erste Hilfe (pronto soccorso) ist in allen Krankenhäusern gratis. Ansonsten gewährt die europäische Versicherungskarte EHIC Anspruch auf Behandlung (teils mit Zuzahlung). Kinderkrankenhaus: Ospedale dei BambiniPiazza S. Onofrio0 668591.

Internetzugang & WLAN

Die großen Hotels bieten WLAN – hier rete senza fili oder auf gut englisch WiFi genannt – meist gegen Gebühren an, aber an vielen schönen Plätzen und Parks in der Innenstadt können Sie neuerdings nach Onlineanmeldung über www.digitroma bis zu vier Stunden täglich gratis surfen und erhalten auch noch viele aktuelle Rom-Tipps. Beliebte WLAN-Cafés sind z. B. The LibraryVicolo della Cancelleria7www.thelibrary.it, Café FriendsPiazza Trilussa34 oder Good BarVia di San Dorotea8-9. Internetcafés: z. B. Sistina Internet PointVia Zucchelli1dVia del Tritone oder GlobalservicePiazza Sonnino27.

Mietwagen

Alle größeren Autoverleihfirmen (autonoleggio) haben ihre Filialen sowohl an den beiden Flughäfen wie auch in der Innenstadt, z. B. Hertz01 99112211www.hertz.it, Avis06452108391www.avisautonoleggio.it, Europcar01 99307030www.europcar.it.

Notruf

Polizei (Carabinieri): 112, 113

Feuerwehr: 115

Pannenhilfsdienst des ACI: 116

Auto geklaut: QuesturaVia Genova20 646861 dort gibt es auch Übersetzer für die Aufnahme des Schadensprotokolls – oder das nächste Polizei- oder Carabinieri-Revier.

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Bus- und U-Bahn-Karte BIT kostet 1,50 Euro (einfache Fahrt, 75 Min. gültig), die Tageskarte 6 Euro (3 Tage 16,50 Euro, 7 Tage 24 Euro), erhältlich bei den ATAC-Büros (römische Verkehrsbetriebe), etwa vor der Stazione Termini, Piazza S. Silvestro oder in den vielen Tabakläden und Kiosken mit schwarz-rot-gelbem ATAC-Schild. Die Fahrkarten müssen in Bus, Metro oder Tram noch entwertet werden!

Rom hat nur zwei Metrolinien. Linea A: Battistini bis Anagnina (Vorort im Südosten in Richtung Castelli Romani) und Linea B: Rebibbia bis EUR-Laurentina und Linea B1: Piazza Bologna bis Conca d'Oro. Sie verkehren So–Fr 5.30–23.30, Sa 5.30–0.30 Uhr (Linea A wegen Bauarbeiten zzt. nur 5.30–21 Uhr). Es gibt Fahrkartenautomaten in den Eingangsbereichen und den Fahrplan Roma Metro-Bus für 8 Euro in den ATAC-Kiosken oder unter www.atac.roma.it. Individuelle Streckenangabe unter infopoint.atac.roma.it.

Roma pass

Mit dem Roma Pass für 30 Euro können Sie drei Tage mit allen U-Bahnen und Bussen fahren, genießen freien Eintritt in zwei Museen Ihrer Wahl ohne Warteschlangen (gilt nicht für die Vatikanischen Museen) plus Ermäßigungen für andere Museen und Ausstellungen. Den Pass gibt's an allen Info-Kiosken, in ATAC-Büros, der Stazione Termini und am Flughafen Fiumicino. www.romapass.it. Die Archeologia Card für 27,50 Euro gilt sieben Tage für Kolosseum, Palatin, Museo Nazionale Romano, Caracalla-Thermen und zwei Museen an der Via Appia Antica und ist in den Museen erhältlich.

Stadtführungen

So kommen Sie am besten zu Roms Sehenswürdigkeiten:

Archeobus zur Via Appia

Tgl. Abfahrten 8.30, 9, 9.30, 10 sowie 15, 15.30, 16, 16.30 Uhr Piazza Cinquecento (Stazione Termini) Tagesticket mit beliebigem Ein- und Aussteigen 10 Euro, Kombiticket Archeobus/Linea 110, 2 Tage gültig, 20 Euro

Eine günstige Alternative (1 Euro) zu den Sebastianskatakomben bietet der öffentliche Bus 218 (ab S. Giovanni in Laterano) oder Bus 118 (ab Piazzale Ostiense).

Linea 110 – Rote Doppeldecker

Tgl. Abfahrten 8.40–19.40 Uhr alle 20 Min. Piazza Cinquecento (Stazione Termini) Tagesticket mit beliebigem Ein- und Aussteigen 10 Euro, Kombiticket Archeobus/Linea 110, 2 Tage gültig, 20 Euro

Rome open Tour – Grüne Doppeldecker

Tgl. Abfahrten 9–19 Uhr alle 20 Min., Nov.–Mitte März 9–17 Uhr Piazza Cinquecento (Stazione Termini) Tagesticket mit beliebigem Ein- und Aussteigen 20 Euro, 2 Tage gültig 25 Eurowww.theopentour.com/rome

Roma Cristiana – Pilgerlinien

Die Doppeldecker des römischen Pilgerwerks fahren zu den sieben Hauptkirchen und anderen katholischen Sehenswürdigkeiten. Tgl. Abfahrten 8.30–18 Uhr Via della Conciliazione (Petersplatz) Tagesticket mit Ein- und Aussteigen 19 Euro, 2-Tage-Ticket 22 Euro

Linien 116, 117, 118, 119

Die besten Romrouten: Bus 116 schaukelt Sie von der Villa Borghese (Porta Pinciana) über die Via Veneto, Piazza del Parlamento, Corso Rinascimento, Corso Vittorio Emanuele, Campo de' Fiori bis zum Gianicolo; Bus 117 von der Piazza del Popolo, Piazza Venezia, Via dei Fori Imperiali, Colosseo bis zur Lateransbasilika. Bus 118 fährt vom Piazzale Ostiense, Aventino, Terme di Caracalla, Porta Sebastiano, Via Appia Antica bis zur Via Appia Pignatelli. Bus 119 von der Piazza del Popolo zur Via Veneto. Mo–Fr 8–21, Sa 8–24 Uhr

Durch die Ewigkeit

Die deutschsprachige Sektion von „Through Eternity“. Anspruchsvolle Stadtführungen von Kunsthistorikern und Archäologen.3473711546www.durchdieewigkeit.com

Romaculta

Deutschsprachige Kunsthistoriker und Archäologen machen wunderbare, individuelle Stadtführungen, z. B. „Römische Wahrzeichen“, „Barockspaziergänge“ oder „Kunst im Vatikan“. Auch Rom für Kinder. 033 87607470www.romaculta.it

Romamirabilia

Stadtführungen mit deutscher Kunsthistorikerin, auch Gourmet- und Shoppingtouren. 0 63384012www.romamirabilia.com

Tabacchi-Läden

Sie gehören fast zu den wichtigsten Läden Roms, da sie nicht nur Tabakwaren verkaufen, sondern auch Bustickets, Briefmarken, Telefonkarten und vieles mehr. Schauen Sie nach einem meist an der Hauswand befestigten, schwarzen Schild mit weißem „T“.

Taxi

Die Tarife sind teuerer als bei uns, die Zähler sind geeicht. Der Grundpreis beträgt 3 Euro. Aufschläge: Nachttarif ab 22 Uhr 6,50 Euro, Sonn- und Feiertage 4,50 Euro. Die ersten 10 km Fahrt kosten 1,10 Euro, danach 1,30-1,60 Euro. Ein Gepäckstück ist gratis, jedes weitere 1 Euro. Vom Flughafen Fiumicino müssen Sie mit ca. 50 Euro ins Zentrum rechnen, vom Flughafen Ciampino mit 35 Euro. 064994, 066645, 063570 und 068822

Telefon & Handy

So wählen Sie richtig: 0049 Vorwahl für Deutschland, dann Ortsvorwahl ohne die erste 0. Vorwahl für Österreich 0043, für die Schweiz 0041. Vorwahl für Italien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz 0039 – dann Vorwahl mit 0.

Hier heißt das unverzichtbare Handy cellulare oder telefonino. Das D-Netz funktioniert überall. In Rom fallen Sie meist ins Netz der TIM (Telecom Italiana Mobile). Die Minute innerhalb Italiens kostet Sie um die 25 Cent, die Minute nach Deutschland zwischen 40 Cent und 1 Euro.

Falls Sie konventionell telefonieren wollen, kaufen Sie sich am besten eine Telefonkarte (carta telecom no distance) für 5, 10 oder 20 Euro im Tabakladen (tabacchi).

Wichtig: Alle römischen Nummern beginnen mit 06 – egal, ob Sie innerhalb der Stadt telefonieren, aus dem übrigen Italien Rom anwählen oder aus dem Ausland.

Trinkgeld

Hier einige Vorschläge für ein angemessenes Trinkgeld: Gepäckträger 1 Euro pro Gepäckstück, Zimmermädchen 1 Euro pro Übernachtung, 3 Euro die Woche, Por­tier 1 Euro. Kellner erhalten rund 5–10 Prozent, je nachdem wie zufrieden Sie waren. Taxifahrer hingegen erwarten nichts, runden Sie nach Zufriedenheit auf.

Zoll

Innerhalb der EU sind Waren für den persönlichen Verbrauch zollfrei, z. B. 90 l Wein, 10 l Spirituosen und 800 Zigaretten. Für Schweizer gelten wesentlich stärkere Mengenbeschränkungen, u. a. 2 l Wein, 200 Zigaretten und 50 g Parfüm.

Was kostet wie viel?

Espresso

0,90 Euro am Tresen in der Bar

Eis

3 Euro für eine große Portion

Panino

4–6 Euro für ein großes belegtes Brötchen

T-Shirt

10 Euro für ein Souvenir-T-Shirt

Busfahrt

1,50 Euro für eine Busfahrt

Disko

ab 20 Euro Eintritt pro Person

Low Budg€t

Sehenswertes

In vielen staatlichen Museen haben Jugendliche aus einem EU-Staat bis 25 und Senioren über 65 Jahre freien Eintritt bzw. kräftigen Rabatt. Ausweis nicht vergessen!

In den Vatikanischen Museen ist an jedem letzten Sonntag im Monat (9–12.30 Uhr) der Eintritt frei – sie sind dann aber auch besonders voll.

Das Biglietto 4 Musei gilt drei Tage in den vier archäologischen Museen Palazzo Altemps, Palazzo Massimo alle Terme, Terme di Diocleziano und der Crypta Balbi(7 Euro). Die Archeologia Card für 23,50 Euro gilt darüber hinaus für Colosseo, Palatino und zwei Ruinen an der Via Appia Antica.

In der Settimana della Cultura kommen Sie um Ostern herum sogar gratis in alle Museen und Kunstgalerien Roms.

Essen & Trinken

Trinken Sie Ihren Espresso, Cappuccino oder O-Saft am Tresen der Bar. An den Tischen – vor allem an den von Touristen gern besuchten Orten – wird es oft gleich dreimal so teuer.

Eine Erfrischung oder einen Kaffee zwischendurch erhalten Sie günstig beim Souvenirstand der Nonnen in der Kuppel von San Pietro.

Bei einer tavola calda wie z. B. bei Volpetti (Mo–SaVia della Scrofa31) bekommen Sie ein gutes Pastagericht für ca. 8 Euro.

Für einen piatto, ein Tellergericht, stehen die Pilger im Caffè San PietroVia della Conciliazione40-42tgl. für rund 8 Euro an.

Einkaufen

Günstigere Geschäfte finden Sie in der Via Giubbonari, Via del Corso, Via del Tritone, Via Nazionale oder in der Via Cola di Rienzo.

Designerklamotten oft zum halben Preis führt Discount dell'Alta ModaVia del Gesù e Maria14-16MetroASpagnaBus117.

Auf dem Kleidermarkt in der Via Sannio(Mo–Sa vormittags) treffen Sie Römerinnen und jede Menge schwänzende Schüler auf Schnäppchenjagd. Piazzale AppioMetroAS. Giovanni

Am Abend

Vor klassischer Kulisse wie Forum Romanum, Teatro Marcello, Pincio oder Piazza Navona gibt es oft Gratiskonzerte: Termine und Orte sind in „Trova Roma“, der Donnerstagsbeilage der „Repubblica“, aufgeführt.

Die römischen ragazzi hängen bis in die späte Nacht am Campo de' Fiori ab; man trifft sich im Freien, und es kostet nix.

Für nur 1,50 Euro ans Meer! Mit dem normalen Metro-/Busticket können Sie abends (bis 22.30 Uhr) in den hippen Strandort Lido di Ostia 30  km südlich von Rom fahren und sich in die Diskoszene stürzen – der erste Zug zurück fährt aber erst um 5.18 Uhr morgens.

Übernachten

Erschwingliche Apartments/Wohnungen/Studios finden Sie unter www.friendlyrentals.com/Rom oder www.only-appartments.de. Ein Schnäppchen wie z. B. ein Vier-Zimmer-Apartment für sechs Personen für 180 Euro bei den Vatikanischen Museen ist allerdings so schnell ausgebucht wie eine Schönheitskönigin bei einer Partnervermittlung.

Beliebt bei jungen Leuten ist das Village FlaminioVia Flaminia Nuova821S-Bahn nach Prima Porta von Piazzale Flaminio bis Station Due Ponti; Auto: vom GRA Gran Raccordo Annulare uscita 6 Richtung Flaminio/Roma Centro bis Corso Francia063332604www.villageflaminio.com5-Pers.-Bungalow ab 132 Euro im Norden Roms, eine Campinganlage im Grünen mit Pool.

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

6. Januar

Dreikönigsfest

März/April

Ostersonntag und -montag

25. April

Befreiung vom Faschismus

1. Mai

Tag der Arbeit

2. Juni

Fest der Republik

29. Juni

Peter und Paul

15. August

Ferragosto (Mariä Himmelfahrt)

1. November

Allerheiligen

8. Dezember

Mariä Empfängnis

25. und 26. Dezember

Weihnachten

Feste & Veranstaltungen
Januar

Am 6. Januar kommt bei den meisten römischen Kindern die gute Hexe Befana zum Beschenken, dazu werden viele kleine Spielbuden auf der Piazza Navona aufgestellt.

Februar

Auch Rom hat seinen historischen carnevale, wenn er auch nicht ganz so ausschweifend ist wie in Venedig.

März/April

Am vorletzten Märzsonntag ist Rom-Marathonwww.maratonadiroma.it durchs Centro Storico.

Urbi et Orbi, Hunderttausende Pilger strömen Ostersonntag zum Petersplatz, um sich den Segen des Papsts abzuholen; Ostermontag (Pasquetta) fahren alle Römer ins Grüne.

April

Kunstmesse Festa d'Arte in der Via Margutta

21. April: Roms Geburtstag mit Konzerten und Feuerwerk

Mai

Festa del Popolo am 1. Mai, Popkonzert auf der Piazza S. Giovanni

Antiquitätenmesse in der Via dei Coronari (nochmals im September)

Concorso Ippico Internazionale, Springderby auf der Piazza di Siena

Juni

2. Juni: Festa della Repubblica mit Militärparade auf der Via dei Fori Imperiali

13. Juni: Fest des hl. Antonius von Padua mit Messe in der Via Merulana

24. Juni: Johannistag, Volksfest von S. Giovanni beim Lateran

29. Juni: Fest der Stadtpatrone Petrus und Paulus, Papstmesse in S. Pietro mit Fußkuss der Petrusstatue

Juni–September

Estate Romanawww.estateromana.it, Römischer Sommer mit Jazz, Konzerten, Freilichtkino und Modenschauen.

Mondofitnesswww.mondofitness-roma.it, großes Open-Air-Sport- und Schwimmfestival im Viertel Tor di Quinto

Juli

Festa de Noantri, Mitte Juli findet das Volksfest in Trastevere mit der Prozession der Madonna statt.

Tevere Expo, Messe der italienischen Regionen am Tiberufer mit Musik, Ballett und Folklore, meist von Juli bis Anfang August

August

15. August: Ferragosto, Rom gehört Ihnen und den wilden Katzen, denn viele Römer sind verreist.

September

Notte bianca, Museumsnacht mit Konzerten, Tanz, Theater am 2. oder 3. Samstag

RomEuropa, Festival mit Musik, Theater, Tanz aus den EU-Staaten

November

RomFilmFestival, Filmspektakel im Auditorium Parco della Musica

Dezember

8. Dez.: Fest zu Mariä Empfängnis mit Papstgebet an der Mariensäule auf der Piazza di Spagna

Weihnachtsmarkt auf der Piazza Navona

Im Trend

Recycling-Taschen
Auf Wiedersehen!

Die Taschen von -Erbin Ilaria Veturini Fendi sind umweltverträglich, aber schöner als jeder Jutebeutel! Ihre Designs unter dem Namen sind aus gebrauchten Materialien wie Sonnenschirmen oder Schläuchen. Zu haben sind sie bei Re(f)useVia Fontanella Borghese40www.carminacampus.org. Grüne Einzelstücke gibt es auch bei , die ihre Taschen aus historischen Zeitschriften fertigt. Cool: der farbenfrohe 50s-Look, den Sie bei Campanelli KatiaVia Lari11 kaufen können.

Monti
Szeneviertel

Monti ist angesagt wie nie. In dem Viertel hat der erste IceclubVia Madonna dei Monti18-19www.iceclubroma.it Roms aufgemacht. Die coole Location ist aus Eis geschnitzt. Den richtigen Look fürs Nachtleben gibt es bei ContestarockhairVia degli Zingari9www.contestarock.com . Die Friseurkette hat in Monti eine Filiale eröffnet. Zur Stärkung empfielt sich ein Besuch des angesagtesten Sushi-Ladens Roms: Daruma Sushi Rione MontiVia dei Serpenti1www.darumasushi.com.

Vatikan des Nachts
Kleine Nachtmusik in den Musei Vaticani

Entdecken Sie die Sixtinische Kapelle und Co. auf die besondere Art: Von Mai bis Juli und September bis Oktober sind die Vatikanischen Museen freitags bis 23 Uhr geöffnet, mit kleiner Nachtmusik durch junge Virtuosen. Die Tickets (15 Euro plus 4 Euro Onlinegebühr) sollten Sie unter lange im Voraus buchen.

Lowbrow-Art
Alltagskultur und Antikultur

Der neueste Kunsttrend in der italienischen Hauptstadt soll für jeden zugänglich sein, ohne Galeristen mit hochgezogener Braue! Ganz dem Pop-Surrealismus widmet sich die Dorothy Circus GalleryVia dei Pettinari76www.dorothycircusgallery.com von Alexandra Mazzanti und Jonathan Pannacciò. Vertreter des Genres sind Mauro Sgarbi und Ania Tomicka , die ihre Illustrationen u. a. in der Mondo Bizzarro Gallery zeigt. Spannend ist das zeitgenössische Kunstprojekt MondoPOPVia dei Greci30www.mondopop.it das in Form eines Concept-Stores daherkommt. Gezeigt werden aufstrebende Künstler ebenso wie etablierte Vertreter des Pop-Surrealismus.

Duftes Rom
Die Welt des Parfüms

Die L'Olfattorio Bar à ParfumsVia di Ripetta34www.olfattorio.it sieht aus wie eine moderne Bar, aber statt Drinks werden hier Duftnoten gereicht. Rosen, Moschus, Sandelholz – schnuppern Sie sich durch rund 200 Proben und stellen Sie am Ende Ihren eigenen persönlichen Duft zusammen. Die erste Parfüm-Galerie Roms heißt Campomarzio70Via di Campo Marzio70www.campomarzio70.it . Hier können Sie das Parfümeur-Handwerk in einem Workshop einmal selbst ausprobieren. Ihre Nase hat noch nicht genug? Dann geht es jetzt noch in den Duftgarten des L'Orto Botanico di RomaLargo Cristina di Svezia24. Der insgesamt zwölf ­Hektar große botanische Garten ist ein Genuss für sämtliche Sinne.

Bloss nicht

Immer an Grün glauben

Wenn Ihnen römische Ampeln grünes Licht geben, heißt das noch lange nicht, dass Sie gefahrlos die Straße überqueren können. Rote Ampeln scheinen trotz hoher Strafen für viele Italiener nur Empfehlungscharakter zu haben. Am besten kreuzen Sie die Fahrbahn im Windschatten eines Römers, der sich meist aufmerksam, aber ziel­sicher durch die Blechlawine schiebt.

An fahrbaren Getränkeständen kaufen

Achtung, an den fahrbaren Getränkeständen und Souvenirläden vor ausgesprochenen Touristenattraktionen wird fleißig draufgeschlagen. Eine kleine Flasche Wasser oder Cola kostet da schon mal 3–4 Euro.

Im Lokal einzeln bezahlen

Die deutsche Sitte, gemeinsam essen zu gehen, aber getrennte Rechnungen zu verlangen, stößt häufig auf Stirnrunzeln. Sind die Deutschen so geizig, dass keiner den anderen einladen mag? Eleganter Kompromiss: Verlangen Sie nach Landessitte eine einzige Rechnung, und teilen Sie den Betrag erst hinterher untereinander auf.

An Öffnungszeiten verzweifeln

Es ist ein lauer römischer Abend, Sie freuen sich auf die ausgewählte kleine Trattoria – und stehen plötzlich vor heruntergelassenen Rollläden. Kein Wirt, keine Stühle draußen, kein Hinweisschild. Verzweifeln Sie nicht an römischen Öffnungszeiten! Vielleicht ist es gerade August, und Ihr Wirt sonnt sich am Meer? Oder Januar, da ruhen sich viele Köche vom Weihnachtsbetrieb aus? Für viele Altstadtrestaurants heißt es außerdem „sonntags nie“ und montags ungern. Und gerade in kleinen Familienbetrieben wird dichtgemacht, wenn die Tochter Kommunion hat oder die Oma stirbt. Gönnen Sie den Wirten ihre improvisierten Pausen, Sie werden auch eine Straße weiter gut bedient.

Wertgegenstände zeigen

Sie sehen harmlos aus, die jungen Mädchen, die sich zufällig dicht an Sie im überfüllten Bus 40 oder 64 nach San Pietro drängen. Bei der nächsten Haltestelle steigen die Mädchen und leider oft genug auch Ihr Portemonnaie mit aus. Die Polizei ist bei Minderjährigen, die von Syndikaten gesteuert werden, machtlos. Deshalb keine Wertsachen sichtbar in den Hosentaschen tragen, Handtaschen verschlossen unterm Arm halten und öfters die Stehposition im Bus wechseln.

Ballermann in Rom

Viele Römer sind entsetzt, dass ihr weltberühmtes Centro Storico immer mehr zur Partymeile für Sauftouristen degradiert wird. Respektieren Sie die Bedürfnisse der Altstadtbewohner, Kultur und Einzigartigkeit der Ewigen Stadt, und verwechseln Sie Rom nicht mit dem Ballermann auf Mallorca.

Stichworte

Benedikt XVI. und Franziskus

Als Papst Benedikt XVI. am 11. Februar 2013 überraschend seinen Rücktritt ankündigte, ging ein Beben durch die Kirche. Das letzte Mal hatte ein Papst vor über 700 Jahren den Stuhl Petri freiwillig aufgegeben. Er habe nicht mehr die Kraft, „das Schifflein Petri“ in diesen schweren Zeiten zu steuern, verkündete der 85-jährige Stellvertreter Christi. So viel Anerkennung und Respekt für seine Entscheidung wird sich Papst Franziskus erst verdienen müssen.

Doch die Bilanz der achtjährigen Amtszeit des früheren Kardinals Josef Ratzinger aus Marktl am Inn fällt eher bescheiden aus. Der frühere Präfekt der Glaubenskongregation galt als brillanter Theologe, doch seine ultrakonservative Haltung war umstritten. Große Fragen wie Zölibat, Ökumene, Homosexualität und Verhütung, die schon sein Vorgänger Johannes Paul II. unbeantwortet gelassen hatte, ging auch er nicht an. Als der Missbrauchsskandal ausbrach, kämpfte Ratzinger öffentlich gegen den „Schmutz im Klerus“, doch die „Vatileaks“-Affäre um seinen ungetreuen Kammerdiener muss dem gebrechlich wirkenden Heiligen Vater wohl den Rest gegeben haben. Seit dem 13. März 2013 ist nun der Argentinier Jorge Mario Bergoglio als Papst Franziskus im Amt. Seinen Namen wählte er mit Bedacht nach dem Bettelordensgründer Franz von Assisi, der für seine Bescheidenheit, aber auch für das Beschreiten neuer Wege bekannt war.

Ciao, bambini

Wo sind sie geblieben? Wo ist das Getolle und Gekreische auf den Hinterhöfen hin, das früher zu Rom gehörte wie Vespa, Brunnen und gelato al limone? Vorbei sind die Zeiten, wo die Säuglinge auf der Kirchenbank gewickelt wurden. Das haben auch die Geistlichen erkannt. „Römer, seid fruchtbar und mehret euch, Römer macht mehr Kinder!“, flehte Camillo Ruini, inzwischen emeritierter Kardinalsvikar von Rom schon vor Jahren. Ein grüner Politiker warf dem Gottesmann vor, wie ein Blinder von der Farbe zu reden. Doch Don Camillo hatte schließlich Augen im Kopf, um zu sehen, dass in seiner prominenten Diözese mehr Katzen als Kinder durch die Hinterhöfe streunten, keine Babywäsche mehr über der Gasse hing und die älteren Signoras statt der Enkel den Pelzmantel spazieren führten.

Italien gilt als kinderfreundlichstes Land, hat aber eine der niedrigsten Geburtenraten der Welt, wobei Rom mit 1,1 Geburten pro Frau im gebärfähigen Alter besonders schlecht abschneidet. Denn obwohl die kinderreiche Großfamilie noch immer als Vorbild gilt, schrecken viele junge Paare davor zurück, mehr als ein Kind in die Welt zu setzen.

Der banale Grund: ein krasser Mangel an Infrastruktur. Von Kindergeld, Eltern­urlaub, Familiendarlehen und Steuervergünstigungen kann man hier nur träumen. Von guten Spielplätzen und vernünftigem Schulsport, von Krippen und Kindergärten auch. Nur 5 Prozent der Kleinen unter drei erhalten einen Krippenplatz. Und die nonna, die Großmutter, die einst die bambini liebevoll um sich scharte, hat sich auch verändert: Sie jobbt selber und hat ihre Rolle an den Fernseher abgegeben.

Cinecittà

Die Szene aus „La dolce vita“ ist pure Erotik. Doch in jener eiskalten Februarnacht 1960, als der große Filmstar Marcello Mastroianni mit der vollbusigen Anita Ekberg in die Fontana di Trevi steigen sollte, war das Leben gar nicht süß. Die blonde Schwedin mit dem tiefen Dekolleté war an kaltes Ostseewasser gewöhnt, doch ihr heißblütiger Latin Lover streikte schon am Brunnenrand. Erst als Meisterregisseur Federico Fellini seinem Hauptdarsteller hüfthohe Anglerhosen unter dem Smoking genehmigte, ging die sinnliche Szene klar – und der Mythos von Rom als internationaler Filmmetropole und Partystadt war geboren.

Dabei hatten schon die Regisseure des Neorealismus wie Roberto Rossellini, Vittorio de Sica und der Grandseigneur Luchino Visconti den Ruhm von Cinecittà, die Diktator Mussolini 1937 zu Propagandazwecken gegründet hatte, wieder aufpoliert. Aber erst Fellini, der kleine geniale Künstler mit dem Pepitahut, wurde zum Synonym für die Filmhallen an der Via Tuscolana, wo er fast alle seine bizarren erotischen Traumszenarien arrangierte: 25 Filme in fast vierzig Jahren von „La Strada“ bis zur „Stimme des Mondes“, kurz vor seinem Tod im Jahr 1993 gedreht.

Doch dann wurde es still in der Filmstadt. Außer Kultfilmen wie „Caro Diario“ von Gianni Moretti und „Cinema Paradiso“ von Giuseppe Tornatore lief in Cinecittà nicht mehr viel. Gern würden die Römer das alte Flair zurückholen, immerhin findet seit 2007 jeden Herbst ein Filmfestival im Auditorium statt. Gedreht wird allerdings anderswo, selbst der klassisch-römische „Gladiator“ mit Russell Crowe entstand jenseits von Cinecittà: in Oua­rzazate, Marokko. Arrivederci, Roma!

Fontana di Euro

Jeder europäische Finanzminister träumt von einer solchen Geldquelle, die auch in Krisenzeiten heftig sprudelt: die Fontana di Trevi. Im Jahr 2011 fischten die Helfer der Caritas 951000 Euro aus Roms beliebtestem Barockbrunnen. Bis Juni 2012 hatten fleißige Touristen bereits 17395 kg Münzen, also 540000 Euro ins sprudelnde Becken geworfen. Da die Stadt Rom seit zwei Jahren das illegale Abfischen der Münzen unter Strafe gestellt hat, stehen die Chancen auf eine Million Euro bis Jahresende gut – das Brunnengeld darf aber nicht für Steuerlöcher, sondern nur für humanitäre Zwecke verwendet werden.

La mamma

Hinter jedem commissario, Politiker, Richter, Taxifahrer oder mafioso steht eine mamma, die ihn lebenslänglich betreut: „Wir Italiener sind alle mammoni, Müttersöhnchen“, sagt Romano, Oberst im italienischen Heer, sportlich und grau meliert. „Wenn ich mal Ärger habe oder mir das Essen zu Hause bei meiner Frau nicht schmeckt, dann gehe ich sofort zu meiner mamma. Die versteht mich. Und zwar immer!“

Natürlich ist jene Gattung der kinderreichen Mutterglucken auch in Rom selten geworden, doch der Mamma-Kult ist stärker denn je. Besteht er doch nicht wie in Deutschland aus einmal im Jahr Pralinen und Muttertagsherzen, sondern betrachtet mamma als täglichen Fixpunkt. „Die Bindung zwischen Mutter und Sohn ist eine lebenslange Liebesbeziehung, wo Schwiegertöchter nur stören“, behauptet eine römische Familientherapeutin. Sie muss es ja wissen – ihr Mann ist natürlich auch ein echter mammone.

Obelisken

Touristen bringen sich Gondeln aus Venedig oder den Eiffelturm aus Paris mit. Zu Zeiten Caesars aber war bei den römischen Feldherren jener bleistiftspitze, tonnenschwere Stein, den die Ägypter für ihren Sonnenkult aufstellten, der letzte Schrei. Zwölf Obelisken stehen auf den schönsten Plätzen Roms. Den ersten brachte Augustus aus Heliopolis mit, den letzten klaute Benito Mussolini 1937 im äthiopischen Axum und schaffte ihn in seine Residenz Villa Torlonia; er wurde 2004 in einer spektakulären Aktion zurückgegeben. Viele der schlanken Steinstifte sind mit Hieroglyphen verziert. Falls Sie auf Schnitzeljagd nach den eleganten Statussymbolen von einst gehen möchten, landen Sie bei den ersten Adressen Roms: vor St. Peter, Parlament und Pantheon, auf der Piazza Navona oder Piazza del Popolo, vor dem Quirinalspalast, vor Santa Maria Maggiore und den ­Diokletian-Thermen, hoch über der Spanischen Treppe oder klein und versteckt im Park Villa Celimontana.

Papagalli & Paparazzi

Laut Lexikon hat papagallo drei verschiedene Bedeutungen: a) Papagei, b) Uriniergefäß, c) aufdringlicher Verehrer. Letztere erlangten in den 1960er-Jahren in Rom VIP-Status, denn jedes hübsche, blauäugige Nordlicht wollte es damals in der Praxis wissen, was die Illustrierten genüsslich verbreiteten: Dass leidenschaftliche Latin Lover an der Spanischen Treppe lauerten, unnachahmlich „ciao bella“ und „ti amo“ hauchten und sich als Stadt(ver)führer anböten. Man sollte die Verdienste der papagalli um die europäische Vereinigung nicht zu gering einschätzen: Manch ein blendend aussehender ragazzo steht noch heute zu seiner blonden amore.

Papagalli und paparazzi – also Frauen- und Promijäger – haben eigentlich wenig gemeinsam, außer dass sie beide der Phantasie des genialen Federico Fellini entsprungen sind. Im Film „La dolce vita“ erleben der Journalist Marcello (Mastroianni at his best) und sein Fotograf namens Paparazzo auf der Via Veneto ihr blaues Wunder – meist in Form von Prügeln durch Lex Barker. Danach war das Schimpfwort „Paparazzo“ für Schmeißfliegenfotografen geboren. Paparazzi und papagalli jagen noch heute scharfen Bildern und ansehnlichen Touristinnen nach.

Vatikan

Früher erstreckte sich der römische Kirchenstaat weit über ganz Mittelitalien, heute ist der kleinste Staat der Welt, der Stato della Città del Vaticano, mit 44 ha kaum größer als ein mittlerer Bauernhof und doch geistiges Zentrum für eine Milliarde Menschen. Seinen rund 600 Untertanen mit vatikanischem Pass und den 2000 italienischen Angestellten, die jeden Morgen die Staatsgrenze passieren, mangelt es an nichts. Sie müssen nicht einmal Steuern zahlen, und der Liter Benzin kostet ein Drittel weniger als in Rom. Der Kirchenstaat verfügt über eine 110 Mann starke Schweizergarde, einen eigenen Radiosender, der weltweit in über 45 Sprachen sendet, einen Supermarkt sowie Bahnhof und Hubschrauberlandeplatz für den reisefreudigen Papst. Zudem hat er eigene Münzen, Briefmarken und eine Bank, deren Geldautomat seine Weisungen auf Latein gibt. Ein beinahe normaler Staat also, allerdings hat er Nachwuchsprobleme und besteht (fast) nur aus Männern.

Bücher & Filme

Imperium

Robert Harris' spannender historischer Roman über Roms berühmtesten Redner und Rechtsanwalt Marcus Tullius Cicero (2006)

Italienische Reise

Von der einjährigen Lust- und Bildungsreise, die Johann Wolfgang Goethe 1786 nach Rom machte, hatte sein Arbeitgeber, der Herzog von Sachsen-Weimar, keine Ahnung …

La dolce vita

Kultfilm von Federico Fellini (1960)! Leicht angestaubt, aber die Szene, in der Anita Ekberg und Marcello Mastroianni in den Trevi-Brunnen steigen, muss man einfach kennen

Illuminati

Kolportagehafter Krimi von Dan Brown über den Orden der Erleuchteten, der den Vatikan zerstören will. Verfilmt 2009 mit Tom Hanks

To Rome with Love

Hübsch verspielte Liebeserklärung des New Yorker Altmeisters Woody Allen an Rom und den großen FIlmkollegen Fellini (2012)

Estate romana, Römischer Sommer

Wohngemeinschaft mit drei sensiblen gescheiterten Existenzen mitten in Rom; Film von Matteo Garrone (2000)

Rom

Die brillante 20-teilige BBC-Historienserie verwebt die Abenteuer der einfachen Legionäre Lucius Vorenus und Titus Pullo mit der römischen Dekadenz der Oberschicht zu Zeiten Caesars (2007)

Fakten

Einwohner
2.872.800
Fläche
1.287 km²
Sprache
Italienisch
Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
04:44 Uhr
Zeitverschiebung
keine
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