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Rom-Reiseführer

Städtereise Rom: Ewige Schönheit

Antike Monumente, hunderte von Kirchen und wie Theaterkulissen aufgestellte Renaissance-Paläste. Barocke Brunnen und Obelisken zieren die Plätze. Hier läuten die Glocken des Petersdoms. Weltberühmte Museen zeigen die ganz großen Meister. Die Ewige Stadt ist überwältigend schön, nur hier kann man auf so engem Raum durch 3000 Jahren Geschichte spazieren. „Roma non basta una vita“ – „Ein Leben reicht nicht aus, um Rom komplett kennen zu lernen“, bringt es der Titel eines Buches von Silvio Negro treffend auf den Punkt. Kein anderer Ort reicht an diesen künstlerischen und architektonischen Reichtum heran und kann mit einer solchen Vielfalt an Sehenswürdigkeiten aufwarten.

Was du in Kürze über Rom wissen musst

Für wen ist Rom geeignet?

Ob Pantheon, Papst oder Pizza – Rom hat für jeden etwas zu bieten. Als Paradies für Kunst-und Geschichtsinteressierte. Als religiöser Pilgerort. Als Sehnsuchtsort für Romantiker und Liebhaber spektakulärer Architektur. Rom besteht aber nicht nur aus Sehenswürdigkeiten: Modebegeisterte finden in den Flaniermeilen die edlen Boutiquen aller edlen italienischen Designer. Kulinarisch haben Genießer eine riesige Auswahl an Manufakturen und Restaurants mit römischen Spezialitäten.

Wie teuer ist Rom?

Die Preise in Rom sind vergleichbar mit denen anderer mitteleuropäischer Metropolen. Bei der enormen Bandbreite an Unterkünften und gastronomischen Betrieben ist für jeden Geldbeutel etwas dabei.

Wie groß ist Rom?

Rom ist die Hauptstadt und auch die größte Stadt Italiens. Mit einer Gesamtfläche von 1.285 Quadratkilometer ist die Metropole ungefähr um die Hälfte größer als Berlin. Etwa 2,8 Millionen Menschen leben verteilt auf vier große Bezirke. Die Altstadt, der Petersdom und der Vatikan wurden von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Archäologische Überreste beweisen, dass Rom seit etwa 3000 Jahren kontinuierlich bewohnt ist.

Stadtteile

Centro storico

Im historischen Zentrum schlägt das kulturelle Herz der Stadt. Es umfasst die mittelalterliche und frühzeitliche Altstadt und weist die höchste Dichte auf an Sehenswürdigkeiten. Sie sind zu Fuß gut zu erreichen. In dem weitgehend autofreien Gebiet liegen die Piazza Navona, der Campo dei Fiori und viele Museen. Nicht zu vergessen das Pantheon, die Spanische Treppe und die Fontana di Trevi.

Trastevere

Direkt am Ufer des Tibers liegt Trastevere, das Lieblingsviertel vieler Römer und Touristen. Architektonisch vom Mittelalter geprägt, wirkt das Viertel mit seinen vielen kleinen Boutiquen, Restaurants und Geschäften in den charmanten Gassen wie ein Dorf in der Stadt. Den Petersdom sieht man von vielen Ecken.

Testaccio

Früher war Testaccio Roms Arbeiterviertel. Inzwischen wurde der Stadtteil rund um den Scherbenhügel zum angesagten Hippster-Quartier. Bislang findet man hier allerdings immer noch günstige Bars und viele Restaurants mit deftiger römischer Küche. Ab 23 Uhr verwandelt sich die Gegend in ein beliebtes Ziel für Partygänger.

Monti

In der einstigen Arme-Leute-Gegend leben zwar heute hauptsächlich Künstler, Studenten und Familien aus aller Welt. Dennoch wird Monti, gleich hinter dem Forum Romanum gelegen, immer noch das authentischste römische Viertel genannt. Hier hört man Romanacco, den römischer Dialekt. Es gibt noch viele traditionelle Handwerksbetriebe und Trattorien.

Was kann man in Rom unternehmen?

Die beliebtesten Aktivitäten in Rom sind Sightseeing entlang der antiken Wahrzeichen, auf den berühmten Plätzen und den Stufen der Spanischen Treppe sitzen, Kunst in den Museen und Kirchen entdecken, Schaufensterbummel und Shopping in den vielen Läden, mit Mode für jeden Geldbeutel.

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Quick Facts Reiseführer Rom
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Unsere Autorin

Carmen Sadowski

Carmen hat in Italien eine zweite Heimat gefunden und den Stiefel hoch und runter bereist. Als Journalistin arbeitet sie für Tageszeitungen, Magazine und Hörfunk, schreibt Bücher und bloggt übers Reisen. Weitere Infos rund um ihre Reisen findest du auf ihren Blogs:

www.reise-schreibmaschine.de
www.mosel-zweinull.de

© stock_colors, iStock

Must-Sees & Geheimtipps: Highlights Rom

Den Rom-Besucher erwarten spektakuläre Ruinen, unzählige Kirchen und Museen voller Meisterwerke der ganz Großen der Kunstgeschichte. Die Sixtinische Kapelle mit dem Deckengemälde von Michelangelo. Antike Wahrzeichen wie das gigantische Kolosseum. An der Spanischen Treppe liegt ein Einkaufsparadies mit dem Besten der italienischen Mode. Auch wenn man nur für einen Kurz-Trip nach Rom gekommen ist: Diese Sehenswürdigkeiten dürfen auf keiner Sightseeing-Tour fehlen.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Rom entdecken

  • Must-Sees
  • Architektur
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  • Museen
  • Orte
  • Shopping
  • Vatikan
Must-Sees
Liste
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  1. Colosseo
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    Piazza del Colosseo 1 / Roma, Italia
    © Belenos, shutterstock
    Colosseo

    Das größte Amphitheater des antiken Roms ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt. Kaiser Vespasian begann den Bau 72 n. Chr., sein Sohn Titus weihte ihn nur acht Jahre später mit hunderttägigen Festspielen ein. In der Arena wurden unzählige Tiere und Gladiatoren geopfert, um die Bürger Roms bei „Brot und Spielen“ zu unterhalten. Mit einem Durchmesser von 188 Metern und einer Höhe von über 48 Metern ist das Kolosseum gewaltig, Etwa 50.000 Zuschauer fanden darin Platz, die das Gebäude durch 80 Eingänge betreten konnten.

    Blogger-Tipp: Mit einem Kombi-Ticket für das Kolosseum, das Forum Romanum und den Palatin verkürzt sich die Wartezeit erheblich. Dieses Ticket kostet ab etwa 14 €.

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  2. Pantheon
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    Piazza della Rotonda 116 / Roma, Italia
    © TTstudio, shutterstock
    Pantheon

    Das prächtige Pantheon zählt zu den besterhaltenen antiken Monumenten. Kaiser Hadrian ließ es zwischen 118 und 125 n. Chr. auf den Resten eines zerstörten Tempels errichten. Mit einer Kuppel, die seinerzeit Maßstäbe setzte.  Als einzige Lichtquelle dient eine neun Meter runde Öffnung. der Marmorfußboden im Innenraum ist noch ein Originalrelikt aus römischen Zeiten. Aus dem heidnischen Tempel ist im Jahre 609 eine Kirche geworden, in der einige Könige und der Maler Raffael beerdigt wurden.

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  3. Scalinata di Trinità dei Monti
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    Piazza di Spagna / Roma, Italia
    © Luboslav Tiles, shutterstock
    Scalinata di Trinità dei Monti

    Die wohl berühmteste Freitreppe der Welt wird Tag und Nacht von jungen Einheimischen wie Touristen bevölkert. Dem Bau der eleganten Treppe ging ein Konflikt zwischen der Kirche und der französischen Krone voraus, wie die Inschrift „Opus autem vario rerum“ also dem „Dazwischenkommen verschiedener Dinge", verrät. Denn weil die 138 Stufen der Spanischen Treppe zur französischen Kirche Trinità dei Monti führen, wollte der Sonnenkönig Ludwig XVI. aus dem Aufgang ein französisches Denkmal machen. Doch die Treppe wurde ab 1723 im italienischen Stil errichtet.

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  4. Foro Romano
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    Via dei Fori Imperiali 30 / Roma, Italia
    © melis, shutterstock
    Foro Romano

    Über Jahrhunderte hinweg wurde von diesem Ort das gesamte Römische Reich regiert. Doch das Forum Romanum war nicht nur Schauplatz für die ganz große Politik. Hier befanden sich ebenso die ehrwürdigsten Tempel der Stadt, der Marktplatz, das Gefängnis. Hier trafen sich die Römer zum Müßiggang genauso wie für Geschäfte. Einige Monumente sind noch sehr gut erhalten, wie zum Beispiel der Titusbogen, der als Vorbild diente für den Arc de Triomphe in Paris. Vom Tempel des Romulus hat sogar die Bronzetür aus der Antike überlebt.

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  5. Fontana di Trevi
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    Piazza di Trevi / Roma, Italia
    © kostasgr, shutterstock
    Fontana di Trevi

    Der berühmteste Brunnen Roms steht seit 1762 auf einem kleinen Platz, umgeben von hohen Palazzi. Schon von weitem ist das Rauschen des Wassers in den Gassen zu hören. Dafür hat der Gestalter Nicola Salvi gesorgt, denn sein Thema waren die Naturgewalten. Im Zentrum des monumentalen Barockbrunnens steht eine Statue des Meeresgotts Neptun, der von zwei Pferden flankiert durch einen Triumphbogen braust. Der Legende zufolge kommt man eines Tages wieder nach Rom zurück, wenn man eine Münze über die Schulter ins Wasserbecken des Trevi Brunnens wirft.

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  6. Santa Maria Maggiore
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    Piazza Santa Maria Maggiore / Roma, Italia
    © Leonid Andronov, shutterstock
    Santa Maria Maggiore

    Santa Maria Maggiore ist die größte Marienkirche in Rom. Spektakulär ist vor allem die Kassettendecke, überzogen mit der ersten Lieferung Gold aus dem gerade erst entdeckten Amerika. Jedes Jahr am 5. August rieseln weiße Blüten auf die Messebesucher herab, um an die Gründungslegende zu erinnern. Angeblich soll in dieser Nacht im Jahr 352 die Gottesmutter Papst Liberius aufgetragen haben, an der Stelle, wo er am Morgen Schnee fände, eine Kirche zu bauen. Prompt fielen auf dem Esquilinhügel Flocken. Tatsächlich wurde das Gotteshaus ab 432 gebaut.

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  7. Musei Capitolini
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    Piazza del Campidoglio 1 / Roma, Italia
    © Dave Carroll, shutterstock
    Musei Capitolini

    Die Kapitolinischen Museen sind die ersten öffentlichen Museen der Welt, eingerichtet 1471 von Papst Sixtus IV auf dem Kapitol. Sie beherbergen Meisterwerke von Tizian, Rubens oder Tintoretto und einzigartige, antike Skulpturen wie „Amor und Psyche“. Die beiden Gebäude, in denen die Sammlung untergebracht wurde, hat Michelangelo gestaltet. Ein Highlight der Ausstellung ist das Reiterstandbild von Kaiser Marc Aurel. Eine Kopie davon steht draußen auf dem Kapitolsplatz.

    Blogger-Tipp: Die Cafeteria auf dem Dachgarten ist auch für Nicht-Museumsbesucher zugänglich - der Ausblick ist einmalig! Der Eingang liegt etwas versteckt, rechts am Reiterstandbild vorbei, hinter einem Torbogen.

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  8. Piazza Navona
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    Piazza Navona / Roma, Italia
    © Ioan Florin Cnejevici, shutterstock
    Piazza Navona

    Die Piazza Navona wird von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geschätzt. Es wimmelt nur so von Portraitmalern, fliegenden Händlern und Akrobaten. Auf keinem anderen Platz ist so viel Trubel wie auf dem barocken Schmuckstück der Stadt. Die Terrassenlokale reichen sich dicht an dicht, mit Preisen, die sich sehen lassen können. Prunkstück ist die imposante Fontana dei Quattro Fiumi, Mitte des 17. Jahrhunderts von Bernini erbaut. Riesige Statuen schmücken den Vierströmebrunnen, die jeweils einen Fluss der damals bekannten Kontinente repräsentieren.

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  9. Villa Borghese
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    Piazzale del Museo Borghese / Roma, Italia
    © Ioan Florin Cnejevici, shutterstock
    Villa Borghese

    Die imposante Gartenanlage voller Brunnen, Wasserspiele und romantischer Winkel ließ der kunstaffine Kardinal Scipione Borghese im Jahr 1605 gestalten. Sie liegt im Herz der Stadt oberhalb der Piazza de Popolo und gehört zu den beliebtesten Parks der Römer. Wer nicht nur spazieren möchte, kann mit einem Leihrad oder einer Rikscha fahren, inlineskaten, ein Ruderboot mieten. Aber auch ins Museum oder Theater gehen und im Biopark mit Streichelzoo Tieren beobachten.

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  10. Bocca della Verità
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    Piazza Bocca della Verità 18 / Roma, Italia
    © Bisual Photo, shutterstock
    Bocca della Verità

    Der Bocca della Verita zieht unzählige Touristen an, die tapfer ihre Hand in den Mund des antiken „Lügendetektors“ stecken. Es handelt sich dabei um ein großes etwa 2000 Jahre altes Relief in der Vorhalle von Santa Maria in Cosmedin, das das Gesicht eines bärtigen Mannes abbildet. Die Legende besagt, dass es vor allem die Hände von Menschen zerstückelt, die außereheliche Affären haben. Wissenschaftler sind sich über den ursprünglichen Zweck der Scheibe nicht im Klaren. Vermutlich wurde der Mund der Wahrheit in der Antike als Abflussdeckel genutzt.

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  11. Cappella Sistina
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    Viale Vaticano / Città del Vaticano, Vatikanstadt
    © Creative Lab, shutterstock
    Cappella Sistina

    Die Sixtinische Kapelle gilt als eine der prächtigsten Kapellen der Welt, unter Michelangelos weltberühmtem Fresko am Deckengewölbe wählen die Kardinäle den Papst. Sie wurde von 1471 bis 1481 für Papst Sixtus gebaut. Bis zu 20.000 Touristen pro Tag legen den Kopf in den Nacken, um die auf 520 Quadratmeter Fläche gemalte Schöpfungsgeschichte zu sehen. Aber nicht nur die Decke, auch die Wände wurden von Künstlern wie Botticelli und Ghirlandaio aufwendig verziert. Einlass in die Kapelle bekommen die Besucher – wenn kein Konklave stattfindet – nur durch die Vatikanischen Museen.

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  12. San Pietro
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    Piazza San Pietro / Città del Vaticano, Vatikanstadt
    © Matteo Gabrieli, shutterstock
    San Pietro

    Mit seiner majestätischen Kuppel ist der Petersdom eines der Wahrzeichen Roms. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern befinden sich 11 Kapellen, 45 Altäre, über 100 Säulen und ungezählte Meisterwerke. Ein Besuchermagnet ist die Bronzefigur des heiligen Petrus. Weil die Berührung Glück bringen soll, ist der rechte Fuß schon ganz abgerieben. Hier ist Michelangelos Skulptur „Pietà“ ausgestellt, über dem Grab Petri wölbt sich der Bronzebaldachin von Bernini. Die Kuppel kann bestiegen werden. Wer den Aufzug nimmt, muss allerdings trotzdem noch 320 Stufen laufen. Der Blick über den Vatikan und seine Gärten ist einzigartig.

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Architektur
Liste
Karte
  1. Colosseo
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    Piazza del Colosseo 1 / Roma, Italia
    © Belenos, shutterstock
    Colosseo

    Das größte Amphitheater des antiken Roms ist eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der ewigen Stadt. Kaiser Vespasian begann den Bau 72 n. Chr., sein Sohn Titus weihte ihn nur acht Jahre später mit hunderttägigen Festspielen ein. In der Arena wurden unzählige Tiere und Gladiatoren geopfert, um die Bürger Roms bei „Brot und Spielen“ zu unterhalten. Mit einem Durchmesser von 188 Metern und einer Höhe von über 48 Metern ist das Kolosseum gewaltig, Etwa 50.000 Zuschauer fanden darin Platz, die das Gebäude durch 80 Eingänge betreten konnten.

    Blogger-Tipp: Mit einem Kombi-Ticket für das Kolosseum, das Forum Romanum und den Palatin verkürzt sich die Wartezeit erheblich. Dieses Ticket kostet ab etwa 14 €.

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  2. Foro Romano
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    Via dei Fori Imperiali 30 / Roma, Italia
    © melis, shutterstock
    Foro Romano

    Über Jahrhunderte hinweg wurde von diesem Ort das gesamte Römische Reich regiert. Doch das Forum Romanum war nicht nur Schauplatz für die ganz große Politik. Hier befanden sich ebenso die ehrwürdigsten Tempel der Stadt, der Marktplatz, das Gefängnis. Hier trafen sich die Römer zum Müßiggang genauso wie für Geschäfte. Einige Monumente sind noch sehr gut erhalten, wie zum Beispiel der Titusbogen, der als Vorbild diente für den Arc de Triomphe in Paris. Vom Tempel des Romulus hat sogar die Bronzetür aus der Antike überlebt.

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  3. Circo Massimo
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    Via del Circo Massimo / Roma, Italia
    © Luciano Mortula - LGM, shutterstock
    Circo Massimo

    Fast ein ganzes Jahrtausend lang rasten in der Senke zwischen dem Palatin und dem Aventin-Hügel die Gespanne um die Wette. Der Circus Maximus war das größte Stadion im antiken Rom. Gut 600 Meter lang, etwa 140 Meter breit, die Tribünen boten Platz für über 250.000 Menschen. Lange Zeit war hier kaum mehr als ein mit Gras bewachsenes Feld zu sehen, inzwischen haben Archäologen Teile der 2800 Jahre alten Anlage ausgegraben. Zu besichtigen sind Kammern, Wasserbecken für Pferde ebenso wie öffentliche Latrinen und ein Bordell.

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  4. Villa Borghese
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    Piazzale del Museo Borghese / Roma, Italia
    © Ioan Florin Cnejevici, shutterstock
    Villa Borghese

    Die imposante Gartenanlage voller Brunnen, Wasserspiele und romantischer Winkel ließ der kunstaffine Kardinal Scipione Borghese im Jahr 1605 gestalten. Sie liegt im Herz der Stadt oberhalb der Piazza de Popolo und gehört zu den beliebtesten Parks der Römer. Wer nicht nur spazieren möchte, kann mit einem Leihrad oder einer Rikscha fahren, inlineskaten, ein Ruderboot mieten. Aber auch ins Museum oder Theater gehen und im Biopark mit Streichelzoo Tieren beobachten.

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  5. Terme di Caracalla
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    Via delle Terme di Caracalla 52 / Roma, Italia
    © Pablo Debat, shutterstock
    Terme di Caracalla

    Die Caracalla-Thermen, zwischen 212 und 217 von Kaiser Caracalla erbaut, waren zum Zeitpunkt der Eröffnung die größte Badeanlage der Welt. Pro Tag besuchten rund 2000 Römer aller Gesellschaftsschichten die reich dekorierte Freizeitanlage. Man nahm ein heißes Bad ging zur Massage und entspannte sich danach im umliegenden Park. Es gab Büchereien, Restaurants und sogar Kunstgalerien. Geheizt wurde mit Holzöfen, die in einem vier Kilometer langen Tunnelsystem unter der Anlage standen. Die Tunnel beherbergen heute ein Museum.

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  6. Casa di Augusto
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    Via dei Cerchi 81 / Rom, Italia
    © Cody escadron delta, Wikipedia
    Casa di Augusto

    Über 2000 Jahre lang steht dieses palastartige Gebäude schon auf dem Palatin-Hügel, in dem Augustus bereits lebte als er noch Gaius Octavius hieß. Nach seiner Wahl zum Pontifex Maximus im Jahre 12 v. Chr. machte er einen Teil seines Wohnhauses zum öffentlichen Gebäude. Auch wenn der Großteil der Residenz zerstört ist, geben die restaurierten Räume dennoch einen beeindruckten Einblick in private und öffentliche Gemächer des ersten römischen Kaisers. Fast alle erhaltenen Zimmer im Haus des Augustus, darunter ein Schlafzimmer und ein kleines Studierzimmer, bergen Fresken in leuchten Farben.

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  7. Scalinata di Trinità dei Monti
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    Piazza di Spagna / Roma, Italia
    © Luboslav Tiles, shutterstock
    Scalinata di Trinità dei Monti

    Die wohl berühmteste Freitreppe der Welt wird Tag und Nacht von jungen Einheimischen wie Touristen bevölkert. Dem Bau der eleganten Treppe ging ein Konflikt zwischen der Kirche und der französischen Krone voraus, wie die Inschrift „Opus autem vario rerum“ also dem „Dazwischenkommen verschiedener Dinge", verrät. Denn weil die 138 Stufen der Spanischen Treppe zur französischen Kirche Trinità dei Monti führen, wollte der Sonnenkönig Ludwig XVI. aus dem Aufgang ein französisches Denkmal machen. Doch die Treppe wurde ab 1723 im italienischen Stil errichtet.

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  8. Auditorium Parco della Musica
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    Viale Pietro de Coubertin 15 / Roma, Italia
    © Vladimir Volodin, shutterstock
    Auditorium Parco della Musica

    Mit dem Auditorium hat der Stararchitekt Renzo Piano der Stadt Rom den größte Musikkomplex Europas beschert. Anstatt eines einzigen Gebäudes gruppierte er drei große Konzertsäle, die optisch an Skarabäen erinnern, um eine Freilichtbühne mit 3200 Plätzen. Die Dächer sind aus Blei, genauso wie die vielen Kuppeln der ewigen Stadt. Weil der Baumeister während der Erdarbeiten auf die Fundamente einer römischen Villa aus dem vierten Jahrhundert v. Chr. stieß, integrierte er die Reste in den Neubau.

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  9. Fontana di Trevi
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    Piazza di Trevi / Roma, Italia
    © kostasgr, shutterstock
    Fontana di Trevi

    Der berühmteste Brunnen Roms steht seit 1762 auf einem kleinen Platz, umgeben von hohen Palazzi. Schon von weitem ist das Rauschen des Wassers in den Gassen zu hören. Dafür hat der Gestalter Nicola Salvi gesorgt, denn sein Thema waren die Naturgewalten. Im Zentrum des monumentalen Barockbrunnens steht eine Statue des Meeresgotts Neptun, der von zwei Pferden flankiert durch einen Triumphbogen braust. Der Legende zufolge kommt man eines Tages wieder nach Rom zurück, wenn man eine Münze über die Schulter ins Wasserbecken des Trevi Brunnens wirft.

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  10. Ponte Milvio
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    Ponte Milvio / Roma, Italia
    © Roberto Aquilano, shutterstock
    Ponte Milvio

    Bereits 207 v.Chr. wurde die Ponte Milvio über den Tiber gespannt und diente über Jahrhunderte hinweg als Haupteingang in die Stadt für Reisende aus dem Norden. Hier besiegte Kaiser Konstantin seinen ärgsten Widersacher Maxentius der Milvischen Schlacht. Zuletzt sorgte die Fußgängerbrücke als erste „Brücke der Verliebten“ für Furore: Denn Tausende von Paaren befestigten als Zeichen ihrer Zuneigung Vorhängeschlösser an den Laternen der Milvischen Brücke. Der italienische Liebesroman „Ich steh auf dich“ von Federico Moccia hatte 2006 den Trend unter Jugendlichen ausgelöst und fand von Rom aus Nachahmer in ganz Europa.

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Schönste Kirchen
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  1. Pantheon
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    Piazza della Rotonda 116 / Roma, Italia
    © TTstudio, shutterstock
    Pantheon

    Das prächtige Pantheon zählt zu den besterhaltenen antiken Monumenten. Kaiser Hadrian ließ es zwischen 118 und 125 n. Chr. auf den Resten eines zerstörten Tempels errichten. Mit einer Kuppel, die seinerzeit Maßstäbe setzte.  Als einzige Lichtquelle dient eine neun Meter runde Öffnung. der Marmorfußboden im Innenraum ist noch ein Originalrelikt aus römischen Zeiten. Aus dem heidnischen Tempel ist im Jahre 609 eine Kirche geworden, in der einige Könige und der Maler Raffael beerdigt wurden.

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  2. Santa Maria Maggiore
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    Piazza Santa Maria Maggiore / Roma, Italia
    © Leonid Andronov, shutterstock
    Santa Maria Maggiore

    Santa Maria Maggiore ist die größte Marienkirche in Rom. Spektakulär ist vor allem die Kassettendecke, überzogen mit der ersten Lieferung Gold aus dem gerade erst entdeckten Amerika. Jedes Jahr am 5. August rieseln weiße Blüten auf die Messebesucher herab, um an die Gründungslegende zu erinnern. Angeblich soll in dieser Nacht im Jahr 352 die Gottesmutter Papst Liberius aufgetragen haben, an der Stelle, wo er am Morgen Schnee fände, eine Kirche zu bauen. Prompt fielen auf dem Esquilinhügel Flocken. Tatsächlich wurde das Gotteshaus ab 432 gebaut.

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  3. Santa Maria in Trastevere
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    Piazza Santa Maria in Trastevere 14c / Roma, Italia
    © Kiev.Victor, shutterstock
    Santa Maria in Trastevere

    Die älteste Marienkirche Roms ist vermutlich der erste Ort, an dem Christen öffentlich ihre Messen feiern durften. Zwar wurde sie im 3. Jahrhunderts errichtet. Zu ihrem jetzigen Aussehen kam sie jedoch im 12. Jahrhundert, als Papst Innozenz II. den Vorgängerbau erneuern ließ. Im Inneren glänzen ein Marmorfußboden und eine vergoldete Decke, die antiken Säulen der Vorhalle stammen vermutlich aus den Caracalla-Thermen. Vor allem den Mosaiken in der Apsis verdankt die Kirche ihren Ruhm: Jesus überlebensgroß mit Maria auf dem Thron, umgeben von Heiligen.

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  4. San Clemente
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    Via Labicana 9 / Roma, Italia
    © Vlad G, shutterstock
    San Clemente

    Der Überlieferung nach soll Petrus an dieser Stelle gekreuzigt worden sein, weshalb die Kirche San Pietro in Montorio auf dem Gianicolo-Hügel errichtet wurde. Zwar beherbergt sie wertvolle Fresken, die meisten Besucher zieht es jedoch in den Innenhof des angrenzenden Franziskanerklosters. Denn dort steht der Tempietto, das „Tempelchen“, von Bramante aus dem Jahre 1502. Der kleine Rundbau beendete das Mittelalter in der römischen Kunst mit einem Schlag. Er gilt als ein Meisterwerk der Hochrenaissance.

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  5. San Pietro in Vincoli
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    Piazza di San Pietro in Vincoli 4a / Roma, Italia
    © muratart, shutterstock
    San Pietro in Vincoli

    Die Kirche San Pietro in Vincoli wurde angeblich im fünften Jahrhundert als Aufbewahrungsort für eine kostbare Reliquie errichtet: Die Ketten, mit denen Petrus im Kerker von Jerusalem festgeschmiedet gewesen sein soll, sind vor dem Hochaltar ausgestellt. Tatsächlich aber ist die Kirche älter. Die meisten Besucher kommen ohnehin, um die kolossale Moses-Statue zu sehen, die Michelangelo im Jahr 1545 schuf. Neben dem Altar liegt auch der Universalgelehrte und Kardinal Nikolaus von Kues von der Mosel begraben.

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  6. San Carlo alle Quattro Fontane
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    Via del Quirinale 23 / Roma, Italia
    © photogolfer, shutterstock
    San Carlo alle Quattro Fontane

    Die Kirche San Carlo alle Quattro Fontane auf dem Quirinalshügel ist so klein, dass man sie in einen der Vierungspfeiler von Sankt Peter wegschaffen könnte. Deshalb haben die Römer sie „San Carloni“, kleines Karlchen, getauft. Doch mit seinem ersten großen Auftrag gelang dem Baumeister Francesco Borromini ein Meisterwerk. Von 1638 bis zu seinem Tod 1657 arbeitete er an dem Gotteshaus für den Orden der spanischen Trinitariern. Die Fassade gilt als ein Hauptwerk des römischen Barock.

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  7. San Pietro in Montorio
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    Piazza di San Pietro in Montorio 2 / Roma, Italia
    © Stefano_Valeri, shutterstock
    San Pietro in Montorio

    Der Überlieferung nach soll Petrus an dieser Stelle gekreuzigt worden sein, weshalb die Kirche San Pietro in Montorio auf dem Gianicolo-Hügel errichtet wurde. Zwar beherbergt sie wertvolle Fresken, die meisten Besucher zieht es jedoch in den Innenhof des angrenzenden Franziskanerklosters. Denn dort steht der Tempietto, das „Tempelchen“, von Bramante aus dem Jahre 1502. Der kleine Rundbau beendete das Mittelalter in der römischen Kunst mit einem Schlag. Er gilt als ein Meisterwerk der Hochrenaissance.

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Museen
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  1. Museo Nazionale Romano
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    Largo Villa Peretti 2 / Rom, Italia
    © Briséis, Wikipedia
    Museo Nazionale Romano

    Gegründet im Jahr 1889 beherbergt das Museo Nationale Romano eine gigantische archäologische Sammlung. Verteilt auf vier Standorte in der Stadt werden mehr als 300.000 Exponate von der frührömischen Zeit bis ins 5. Jahrhundert nach Christus gezeigt. Bemerkenswert ist vor allem die Entwicklung der römischen Kunst, die sich gut nachvollziehen lässt. Der Hauptsitz des Museums ist der Palazzo Massimo, in dem vor allem Fresken aus den Zimmern antiker römischer Villen zu sehen sind.

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  2. Musei Capitolini
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    Piazza del Campidoglio 1 / Roma, Italia
    © Dave Carroll, shutterstock
    Musei Capitolini

    Die Kapitolinischen Museen sind die ersten öffentlichen Museen der Welt, eingerichtet 1471 von Papst Sixtus IV auf dem Kapitol. Sie beherbergen Meisterwerke von Tizian, Rubens oder Tintoretto und einzigartige, antike Skulpturen wie „Amor und Psyche“. Die beiden Gebäude, in denen die Sammlung untergebracht wurde, hat Michelangelo gestaltet. Ein Highlight der Ausstellung ist das Reiterstandbild von Kaiser Marc Aurel. Eine Kopie davon steht draußen auf dem Kapitolsplatz.

    Blogger-Tipp: Die Cafeteria auf dem Dachgarten ist auch für Nicht-Museumsbesucher zugänglich - der Ausblick ist einmalig! Der Eingang liegt etwas versteckt, rechts am Reiterstandbild vorbei, hinter einem Torbogen.

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  3. Ara Pacis Augustae
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    Lungotevere in Augusta / Roma, Italia
    © Cortyn, shutterstock
    Ara Pacis Augustae

    Die legendäre „Ara Pacis Augustae", der Altar des Friedens, wurde im Jahr 13 v. Chr. geweiht. Der Kaiser Augustus ließ diesen Altar zum Gedenken an die Friedenszeit während seiner Herrschaft errichten. 1568 wurden die ersten Teile dieses Bauwerks ausgegraben. Der mit Reliefdarstellungen geschmückt Altar ist fast komplett erhalten und gilt als eines der bedeutendsten Meisterwerke römischer Kunst. Die ultramoderne Museumshülle aus Glas und Stahl hat der amerikanische Stararchitekt Richard Meier entworfen.

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  4. Centrale Montemartini
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    Via Ostiense 106 / Roma, Italia
    © Lalupa, Wikipedia
    Centrale Montemartini

    An einem der coolsten Ausstellungsorte Roms posieren antike Marmorfiguren vor gigantischen Kesseln und schwarzen Dieselmotoren. Denn als Kulisse dient das Kraftwerk Montemartini aus dem Jahr 1912. In den 60er Jahren ging das Werk vom Netz und wurde später zum zweiten Ausstellungssitz der Kapitolinischen Museen umgewandelt. Gezeigt werden etwa 400 römische Statuen sowie Grabinschriften und Mosaike, die bei Ausgrabungen Ende des 19. Jahrhunderts und in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts ans Licht gekommen sind.

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  5. Galleria Borghese
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    Piazzale del Museo Borghese 5 / Roma, Italia
    © wjarek, shutterstock
    Galleria Borghese

    Die Galleria Borghese beherbergt die private Kunstsammlung des Kardinals Scipione Borghese, der auch das barocke Gebäude Anfang des 17. Jahrhunderts errichten ließ. Besucher scharren sich vor allem um Berninis Skulpturen „Apollo und Daphne“ oder „David“. Der Kunstmäzen gehörte zu den ersten Auftraggebern des Künstlers. Ein anderer Publikumsmagnet ist die halbnackte „Pauline Borghese“, die Schwester Napoleons, von Antonio Canova. An den Wänden in der zweiten Etage hängen berühmte Werke von Raffael, Rubens und Caravaggio.

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  6. MAXXI
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    Via Guido Reni 4a / Rom, Italia
    © Kotsovolos Panagiotis, shutterstock
    MAXXI

    Schon allein mit dem fulminanten Gebäude hat die Stararchitektin Zaha Hadid ein Kunstwerk geschaffen. „Tagliatelle“ nennen die Römer den wilden, sich windenden Bau. Außen Glas, Naturstein und Beton, im Inneren kurvige Räume, verschlungene Treppen und frei schwebende schwarze Stege. Im MAXXI, dem Museum für Kunst des 21. Jahrhunderts existiert kein rechter Winkel. Die Sammlung umfasst Gemälde, Installationen, Skulpturen und Fotografie. Darunter Arbeiten von Francesco Clemente und Gerhard Richter, sowie tausende von Architekturdokumenten.

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Orte
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  1. Piazza Navona
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    Piazza Navona / Roma, Italia
    © Ioan Florin Cnejevici, shutterstock
    Piazza Navona

    Die Piazza Navona wird von Touristen und Einheimischen gleichermaßen geschätzt. Es wimmelt nur so von Portraitmalern, fliegenden Händlern und Akrobaten. Auf keinem anderen Platz ist so viel Trubel wie auf dem barocken Schmuckstück der Stadt. Die Terrassenlokale reichen sich dicht an dicht, mit Preisen, die sich sehen lassen können. Prunkstück ist die imposante Fontana dei Quattro Fiumi, Mitte des 17. Jahrhunderts von Bernini erbaut. Riesige Statuen schmücken den Vierströmebrunnen, die jeweils einen Fluss der damals bekannten Kontinente repräsentieren.

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  2. Campo de' Fiori
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    Piazza Campo de' Fiori / Roma, Italia
    © lornet, shutterstock
    Campo de' Fiori

    Die Einheimischen schwören auf ihren  Markt, wo es täglich, ausgenommen an Sonntagen, viel Gemüse, Fisch, Fleisch und sogar Kleidung gibt. Gegen Mittag decken die anliegenden Wirte der Trattorien ihre Tische ein, abends öffnen die Weinlokale und Pubs. Bis in die Nacht hinein stehen Hunderte von Menschen mit einem Glas in der Hand auf der stimmungsvollen Piazza. Eine Statue des zum Scheiterhaufen verurteilten Philosophen Giordano Bruno erinnert an die grausame Geschichte des Platzes: Denn früher war der Campo de' Fiori der Ort für öffentliche Hinrichtungen.

    Blogger-Tipp:
    Rund um den Platz herum wimmelt es von kleinen Kunsthandwerksläden. Die  Seitengassen  sind noch heute nach den Handwerkern benannt, wie etwa Via dei Baullari (Lederwaren und Koffer) oder Via dei Cappellari (Hutmacher).

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  3. Piazza Venezia
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    Piazza Venezia / Roma, Italia
    © Alexey Seleznev, shutterstock
    Piazza Venezia

    Die Piazza Venezia wird von einem gewaltigen weißen Denkmal mit wuchtigen Marmortreppen und Säulen dominiert. Das Monument gilt nicht gerade als eines der schönsten Bauwerke der Stadt, die Römer nennen es spöttisch die „Schreibmaschine". Es wurde zu Ehren des ersten König des vereinten Italien, Viktor Emanuel II., ab 1885 gebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg kam das Grabmal des unbekannten Soldaten hinzu. Dennoch lohnt sich ein Besuch, wenn auch nur für den tollen Blick von der 65 Meter hohen Aussichtsterrasse.

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  4. Piazza del Popolo
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    Piazza del Popolo / Roma, Italia
    © Sergey Peterman, shutterstock
    Piazza del Popolo

    Heute Flaniermeile und Touristenmagnet, früher Empfangshalle für Reisende aus dem Norden. Auf der Piazza del Popolo, dem Platz des Volkes, finden seit jeher Veranstaltungen wie Konzerte und auch politische Demonstrationen statt. Die barocken Zwillingskirchen Santa Maria di Montesanto und Santa Maria dei Miracoli sowie zwei Brunnen von schmücken den Platz. Aber der Blickfang ist ein Obelisk aus Ägypten. Er wurde im Jahre 1300 v. Chr. erbaut und stand am Sonnentempel in Heliopolis. In 10 v. Chr. ließ Kaiser Augustus den Obelisken nach Rom transportieren.

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  5. Piazza di Spagna
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    Piazza Di Spagna / Roma, Italia
    © muratart, shutterstock
    Piazza di Spagna

    Die Piazza di Spagna am Fuße der berühmten Spanischen Treppe ist ein Muss für jeden Rombesucher. Von jeher war der elegante Platz mit dem Brunnen von Bernini der Mittelpunkt des kulturellen und touristischen Geschehens der Stadt. Schon Goethe philosophierte hier im gediegenen Antico Caffè Greco. Hier schlägt auch das Herz der Alta Moda. In der angrenzenden Nobelmeile Via Condotti reihen sich die Edelboutiquen der wichtigsten italienischen Modemarken wie Bulgari, Valentino und Gucci aneinander.

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  6. Tevere
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    Vicolo Margana 11b / Roma, Italia
    © Christian Giaffrey, shutterstock
    Tevere

    In der Antike war der Fluss die Hauptverkehrsader, die Rom vor allem mit seinem Hafen in Ostia verband. Dort wurden die Waren von den großen Schiffen umgeschlagen und in kleineren Booten nach Rom verschifft. Fahren kann man auf dem Tiber heute noch immer, allerdings nur bei ausreichendem Wasserstand. Die Schiffslinie fährt von der Haltestelle Calata Anguillara auf der Tiberinsel über Sant'Angelo (Engelsbrücke) bis zum Stadion an der Ponte Duca D'Aosta und zurück. Angeboten werden auch kommentierte Flussrundfahrten und Sonderfahrten mit Abendessen.

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  7. Villa Borghese
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    Piazzale del Museo Borghese / Roma, Italia
    © Ioan Florin Cnejevici, shutterstock
    Villa Borghese

    Die imposante Gartenanlage voller Brunnen, Wasserspiele und romantischer Winkel ließ der kunstaffine Kardinal Scipione Borghese im Jahr 1605 gestalten. Sie liegt im Herz der Stadt oberhalb der Piazza de Popolo und gehört zu den beliebtesten Parks der Römer. Wer nicht nur spazieren möchte, kann mit einem Leihrad oder einer Rikscha fahren, inlineskaten, ein Ruderboot mieten. Aber auch ins Museum oder Theater gehen und im Biopark mit Streichelzoo Tieren beobachten.

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  8. Catacombe Domitilla
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    Via delle Sette Chiese 282 / Roma, Italia
    © Friedhelm Dröge, Wikipedia
    Catacombe Domitilla

    Unterhalb der römischen antiken Straßen befinden sich kilometerlange Tunneln, wo die ersten Christen ihre Toten begruben. Besonders reich an Malereien und Inschriften ist die größte der etwa 60 römischen Katakomben: Die ausgesprochen gut erhaltenen Domitilla-Katakombe liegt auf dem Grundbesitz der adeligen Römerin Flavia Domitilla in der Nähe der Via Appia Antica. Sie entstand zwischen dem zweiten und vierten Jahrhundert und zählt rund 26.000 Gräber.

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  9. Villa Medici
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    Viale Trinità dei Monti 1 / Roma, Italia
    © Leonid Andronov, shutterstock
    Villa Medici

    Ein Stückchen Frankreich mitten in Rom: Seit 1803 ist die Villa Medici der Sitz der Französischen Akademie der Schönen Künste. Sie bietet französischen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich bei kostenloser Unterkunft mit ihrem Handwerk zu beschäftigen. Lange Zeit konnte das prächtige Stadtpalais, das Kardinal Ferdinando I. de' Medici im Jahr 1576 erwarb, nur bei Ausstellungen besichtigt werden. Inzwischen kann man in der Villa Medici sogar übernachten und im oberen Stockwerk eröffnete ein Café. Der Ausblick vom Balkon über die Stadt ist fantastisch.

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  10. Via Appia Antica
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    Via Appia Antica 169 / Roma, Italia
    © Vinicio Tullio, shutterstock
    Via Appia Antica

    Über dieses Kopfsteinpflaster marschierten die Legionäre, Händler transportierten ihre Waren bis nach Brindisi, 560 km von Rom entfernt. Ursprünglich ab dem Jahr 312 v. Chr. gebaut, war sie die berühmteste aller Straßen. An jeder Ecke eine Kirche, antike Säulen, ein Aquädukt. Die Via Appia gilt wegen ihrer vielen historischen Bauten im Volksmund als das längste Museum der Welt. Da es verboten war, die Toten innerhalb der Stadtmauern zu begraben, ist sie mit Denkmälern und Gräbern gesäumt. Am imposantesten ist die gut erhaltene Grabstätte von Cecilia Metella, die an eine Festung erinnert.

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  11. Piazza del Campidoglio
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    Piazza del Campidoglio / Roma, Italia
    © ansharphoto, shutterstock
    Piazza del Campidoglio

    Wo in der Antike die Tempel Jupiters und Junos standen, gestaltete Michelangelo im Jahr 1536 den trapezförmigen Kapitolplatz. Im angrenzenden Senatorenpalast sind heute das Rathaus und der Amtssitz des Bürgermeisters von Rom untergebracht. Hier wurden 1957 die Römischen Verträge unterzeichnet. Auffallend sind vor allem das sternförmige Pflaster und darauf Marc Aurel hoch zu Ross. Bei dem bronzene Reiterstandbild handelt es sich allerdings nur um eine Kopie. Das Original aus dem 2. Jh. steht in den Musei Capitolini.

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  12. Bocca della Verità
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    Piazza Bocca della Verità 18 / Roma, Italia
    © Bisual Photo, shutterstock
    Bocca della Verità

    Der Bocca della Verita zieht unzählige Touristen an, die tapfer ihre Hand in den Mund des antiken „Lügendetektors“ stecken. Es handelt sich dabei um ein großes etwa 2000 Jahre altes Relief in der Vorhalle von Santa Maria in Cosmedin, das das Gesicht eines bärtigen Mannes abbildet. Die Legende besagt, dass es vor allem die Hände von Menschen zerstückelt, die außereheliche Affären haben. Wissenschaftler sind sich über den ursprünglichen Zweck der Scheibe nicht im Klaren. Vermutlich wurde der Mund der Wahrheit in der Antike als Abflussdeckel genutzt.

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  13. Stadio Olimpico
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    Viale dei Gladiatori 2 / Roma, Italia
    © Marco Iacobucci EPP, shutterstock
    Stadio Olimpico

    Ob Fußballweltmeisterschaft, Papstmesse oder Madonna-Konzert: Großereignisse finden seit Jahrzehnten in dem altehrwürdigen Stadion statt. Zum Olympiastadion wurde es erst, als die Stadt Rom den Zuschlag für Olympischen Spiele 1960 erhielt. Das Stadio dei Cipressi, so der ursprüngliche Name, wurde ab 1927 gebaut. Es ist die Heimstätte des AS Rom genauso wie von Erzrivale Lazio Rom und der Rugby-Nationalmannschaft. Hier fand vor vollem Haus eine Aufführung der Oper Tosca von Giacomo Puccini statt. Die Rolling Stones standen auf der Bühne. 1990 wurde die deutsche Nationalmeisterschaft Weltmeister im Olimpico.

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Shopping
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  1. Via del Corso
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    Via del Corso / Roma, Italia
    © JJFarq, shutterstock
    Via del Corso

    Gesäumt von alten Adels-Palästen verbindet die schmale Via del Corso die Piazza del Popolo mit der Piazza Venezia. Hier reihen sich Schuhläden, Taschengeschäfte und Boutiquen jeglicher Colleur dicht an dicht aneinander. Vor allem Läden mit junger Mode zu erschwinglichen Preisen haben sich hier breit gemacht. Filialen nahezu sämtlicher bekannten Ketten wie Zara, Mango und H&M sind vertreten. Von Jeans über T-Shirts zu Discoutpreisen bis zu Lederjacken ist alles zu haben.

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  2. Via Condotti
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    Via Condotti / Roma, Italia
    © J2R, shutterstock
    Via Condotti

    In der Nobelmeile Via Condotti kann es schon mal vorkommen, dass man einen Promi beim Einkaufen entdeckt. Denn in Roms teuerster und elegantester Geschäftsstraße haben sich die Edelschneider des Landes mit ihren Shops angesiedelt. Die Schaufenster sind voller Roben ohne Preisetikett. In der Gegend zwischen dem Corso und der Spanischen Treppe wimmelt es nur so von Geschäften mit hoher Mode. Sämtliche Luxus-Labels wie Prada, Armani, Bulgari und Gucci sind im Modeviertel vertreten.

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  3. Galleria Alberto Sordi
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    Piazza Colonna / Roma, Italia
    © Yulia Grigoryeva, shutterstock
    Galleria Alberto Sordi

    Im Jahr 1922 eröffnete die elegante, neoklassizistische Einkaufsgalerie. Sie liegt an der Via del Corso und an der Piazza Colonna gegenüber dem Amtssitz des italienischen Ministerpräsidenten. In der Ladenpassage befindet sich neben schönen Cafés und edlen Geschäften mit Schmuck und Mode. Sämtliche Labels sind verteten. Bis bis 2003 hiess das prächtige Gebäude Galleria Colonna und wurde nach der Renovierung im Jahr 2003 nach dem verstorbenen Alberto Sordi benannt.

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  4. Emporio alla Pace
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    Via della Pace 28 / Roma, Italia
    © Yulia Grigoryeva, shutterstock
    Emporio alla Pace

    Der kleine Laden nahe der Piazza Navona bietet seinen Kunden Bücher und alternative Zeitschriften, aber auch feine Süßgkeiten, Snacks, Cocktaiils und Kaffee. Das Konzept geht auf, die Römer und Römerinnen lieben das Literaturcafé in der Via della Pace 28. Hier sitzt man auf roten Plüschsesseln oder mit Laptop an kleinen Tischen zwischen deckenhohen Regalen voller Bücher und Wein – eine charmante Mischung aus französischem Bohème-Café und Wohnzimmer von anno dazumal.

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  5. Porta Portese
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    Piazza di Porta Portese / Roma, Italia
    © Pedro Rufo, shutterstock
    Porta Portese

    Am großen Stadttor in Trastevere, der Porta Portese, an der Piazza di Porta Portese findet jeden Sonntag ein Flohmarkt statt. Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Von alten Büchern und Geschirr über Kleidung bis zu Elektrogeräte ist an über 100 Ständen alles zu finden. Hier kann so manches antike Schätzchen heben. Die Römer kommen nicht nur zum Trödeln her. Zwischen dem Klimbim trifft man sich auch zum Plaudern und Essen.

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Vatikan
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  1. San Pietro
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    Piazza San Pietro / Città del Vaticano, Vatikanstadt
    © Matteo Gabrieli, shutterstock
    San Pietro

    Mit seiner majestätischen Kuppel ist der Petersdom eines der Wahrzeichen Roms. Auf einer Fläche von 20.000 Quadratmetern befinden sich 11 Kapellen, 45 Altäre, über 100 Säulen und ungezählte Meisterwerke. Ein Besuchermagnet ist die Bronzefigur des heiligen Petrus. Weil die Berührung Glück bringen soll, ist der rechte Fuß schon ganz abgerieben. Hier ist Michelangelos Skulptur „Pietà“ ausgestellt, über dem Grab Petri wölbt sich der Bronzebaldachin von Bernini. Die Kuppel kann bestiegen werden. Wer den Aufzug nimmt, muss allerdings trotzdem noch 320 Stufen laufen. Der Blick über den Vatikan und seine Gärten ist einzigartig.

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  2. Musei Vaticani
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    Viale Vaticano / Città del Vaticano, Vatikanstadt
    © SAHACHATZ, shutterstock
    Musei Vaticani

    Die Vatikanischen Museen beherbergen eine der größten Kunstsammlungen der Welt, verteilt auf mehr als 1400 Säle. Hier gibt es alles zu sehen: von ägyptischen Mumien und Sarkophagen über unzählige Gemälde bis hin zu den Reisewagen der Päpste. Ausgestellt werden Kunstwerke aus allen Epochen, vom alten Rom bis in das 21. Jahrhundert hinein. Um alle 50 000 Objekte in den 14 Museen zu sehen, müssen Besucher eine sieben Kilometer lange Strecke laufen, die am Schluss in Raffaels Stanzen und durch die Sixtinische Kapelle führt.

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  3. Cappella Sistina
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    Viale Vaticano / Città del Vaticano, Vatikanstadt
    © Creative Lab, shutterstock
    Cappella Sistina

    Die Sixtinische Kapelle gilt als eine der prächtigsten Kapellen der Welt, unter Michelangelos weltberühmtem Fresko am Deckengewölbe wählen die Kardinäle den Papst. Sie wurde von 1471 bis 1481 für Papst Sixtus gebaut. Bis zu 20.000 Touristen pro Tag legen den Kopf in den Nacken, um die auf 520 Quadratmeter Fläche gemalte Schöpfungsgeschichte zu sehen. Aber nicht nur die Decke, auch die Wände wurden von Künstlern wie Botticelli und Ghirlandaio aufwendig verziert. Einlass in die Kapelle bekommen die Besucher – wenn kein Konklave stattfindet – nur durch die Vatikanischen Museen.

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  4. Castel Sant'Angelo
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    Lungotevere Castello 50 / Città del Vaticano, Vatikanstadt
    © K_Boonnitrod, shutterstock
    Castel Sant'Angelo

    Hinter den dicken Mauern der Engelsburg spielten sich Tragödien ab. Zwar ließ der Kaiser Hadrian den Bau im Jahr 139 n. Chr.  als Mausoleum für sich errichten, später diente er jedoch als Fluchtburg der Päpste. Es soll einen unterirdischen Geheimgang gegeben haben, der vom Vatikan in die Engelsburg führte. Hier tagten auch die Inquisitionsgerichte, die den Philosophen Giordano Bruno auf den Scheiterhaufen schickten. Inzwischen erinnert ein Museum in der Burg an die Geschichte, das unter anderem Prunkräume der Päpste zeigt. Von einer Plattform bietet sich ein herrlicher Blick auf den Vatikan.

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  5. Piazza San Pietro
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    Piazza San Pietro / Città del Vaticano, Vatikanstadt
    © Burak Karademir, shutterstock
    Piazza San Pietro

    Der 1667 vollendete Petersplatz ist der wichtigste Versammlungsplatz der katholischen Welt und wird tagsüber von Pilgern und Touristen bevölkert. Zweimal pro Jahr, an Weihnachten und Ostern, verkündet der Papst auf dem von Gianlorenzo Bernini geschaffenen Oval einen besonderen Segen, den „Urbi et Orbi“. Im Zentrum ragt der vatikanische Obelisk in die Höhe. Im Halbrund stehen vier Reihen von Säulen, die ein Dach mit 140 Heiligenfiguren tragen. Sie bilden die Staatsgrenze zwischen dem Vatikanstaat und Rom.

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Den Rom-Besucher erwarten spektakuläre Ruinen, unzählige Kirchen und Museen voller Meisterwerke der ganz Großen der Kunstgeschichte. Die Sixtinische Kapelle mit dem Deckengemälde von Michelangelo. Antike Wahrzeichen wie das gigantische Kolosseum. An der Spanischen Treppe liegt ein Einkaufsparadies mit dem Besten der italienischen Mode.  Auch wenn man nur für einen Kurz-Trip nach Rom gekommen ist: Diese Sehenswürdigkeiten dürfen auf keiner Sightseeing-Tour fehlen.

Auf zu den Must-Sees  

Rom ist ein lebendiges Freilichtmuseum voller Paläste und Ruinen. Hier stehen die Prunkbauten, die Päpste und Herrscher hinterlassen haben. Allen voran das Kolosseum, eines der besterhalten Bauwerke aus der Zeit der alten Römer. Oder der Trevi-Brunnen, ein Meisterwerk des Barocks. Aber es sind keineswegs nur Antike oder Mittelalter, die locken: Moderne Baumeister wie Renzo Piano haben Rom futuristische Kulturtempel wie das Auditorium beschert.

Hier entlang zu den architektonische Highlights in Rom 

In Rom stehen mehr Kirchen als das Jahr Tage hat, reich gefüllt mit christlicher Kunst. Zu den Publikumsmagneten zählt allen voran das Pantheon, eines der besterhalten Bauwerke der Antike. Santa Maria Maggiore glänzt mit einer goldüberzogenen Kassettendecke und in San Clemente, wohl eines der bemerkenswertesten Gotteshäuser der Stadt, kann man auf drei Stockwerken die christliche Entwicklung von fast 2000 Jahren erleben.

Diese Kirchen sollte man in Rom besichtigen 

Roms Museen bieten Ausgrabungsfunde und Kunst aus 3000 Jahre Geschichte. Von den kapitolinischen Kaiserbüsten im ersten öffentlichen Museum der Welt bis hin zu Berninis Skulpturen im Haus des Kardinals, der Galleria Borghese. Für Architekturfans ein Muss: Das MAXXI. Schon allein mit dem fulminanten Gebäude hat die Stararchitektin Zaha Hadid ein Kunstwerk geschaffen. Einen der coolsten Ausstellungsort Roms finden Besucher im Centrale Montemartini: In dem stillgelegten Kraftwerk posieren antike Statuen vor Kesseln und schwarzen Dieselmotoren.

Die besten Museen in Rom 

Wer Rom entdecken will, muss auf die Plätze gehen, denn hier spielt das Leben. Für viele Einheimische ist die quirlige Piazza Navona der liebste Treffpunkt, denn in den anliegenden Restaurants mit Logenplätzen lässt es sich gut sitzen. Junge Menschen zieht es vor allem auf die Piazza die Spagna mit der berühmten Treppe. Ob ein Spaziergang durch Roms grüne Lunge, die Villa Borghese, oder über die Jahrtausende alte Straße, die Via Appia: Rom hat für jeden einen besonderen Ort zu bieten, sogar unter der Erde. Die Katakomben sind atemberaubend.

Interessante Orte in Rom entdecken 

Alle Wege führen nach Rom. Das gilt nicht nur für Kulturinteressierte, sondern auch für Shopping-Fans. Während sich Massen von jungen Menschen durch die Via del Corso mit ihren günstigen Geschäften schieben, drücken sich die Liebhaber der Alta Moda die Nasen platt an den Schaufenstern der eleganten Via Condotti. Und sonntags treffen sich alle zum Stöbern auf dem Flohmarkt an der Porta Portese.

Che bello - die besten Einkaufs-Adressen in Rom 

Der Vatikan, die Heilige Stadt. Hier schlägt das Herz der katholischen Kirche, hier leben der Papst und seine Kardinäle. Viele Menschen kommen zwar aus religiösen Gründen. Doch auch für kunsthistorisch Interessierte oder Entdecker bietet der kleinste Staat der Welt eine Fülle berühmter Sehenswürdigkeiten: Michelangelos weltberühmte Deckengemälde in der Sixtinischen Kapelle, die größte Kirche der Christenheit und rund 50.000 Kunstobjekte in 14 Museen.

Die besten Sehenswürdigkeiten im Vatikan entdecken 

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Essen & Trinken in Rom

An Rom kann man sich kaum satt sehen, sich satt zu essen ist jedoch leicht: Auf die Teller kommt traditionelle Hausmannskost vom Feinsten. Viele Lokale in Rom sind seit Generationen in Familienbesitz. Sogar die berühmteste Eisdiele in ganz Italien wurde 1880 in Rom gegründet. Und an der Piazza Navona wird seit 1938 selbstgerösteter Kaffee nach einem Geheimrezept aufgebrüht. Halb Rom steht dafür Schlange.

Typisch Rom: Deftige Hausmannskost vom Feinsten

In Roms Küchen liebt man es schlicht, traditionelle Gerichte kommen in großen Portionen und ohne Schnickschnack auf den Tisch. Zum Beispiel „Pasta all'amatriciana" (Nudeln mit Tomatensauce und Speck) oder das minimalistische Gericht „Spaghetti Cacio e pepe". Das sind Nudeln mit einer Sauce aus Pfeffer und Käse - die Römer schwören auf Pecorino romano. Frittierte Zucchini-Blüten und Artischocken sind geschätzte Gemüse, und Chicorée kommt als „Puntarelle alla ro¬mana“ mit Öl, Knoblauch und Anchovis daher. Bis heute stehen Ochsenschwanz, und Innereien wie Kutteln und Leber auf der Karte in Lokalen mit echter „cucina romana“.

Gegessen wird mittags zwischen 13 und 15 Uhr, abends öffnen die Restaurants gegen 19:30 Uhr. Viele Römer haben mittags jedoch keine Zeit für die vollständige Mahlzeit. Deshalb ist Street Food in Rom der Renner. Eine echt römische Spezialität sind Suppli, Kroketten aus frittiertem Reis. Und jeder Imbisswagen bietet Porchetta, knusprigen Spanferkelbraten, im Brötchen. Nach der Arbeit strömen die Römer auf einen Aperitivo in die Bar. Seit einigen Jahren werden zum Cocktail oder Wein gratis Häppchen serviert. Während man sich hierzulande mit Nüssen begnügt, biegen sich die Tische in Rom unter Platten und Schüsseln voller Pasta, Pizza und Gemüse. Berühmt für einen gepflegten Aperitivo-Platz sind „Rosati“ an der Piazza del Popolo oder das Kunstcafé „Momart“ in der Viale XXI Aprile 19. Bezahlt wird am Ende nur das Getränk. Der Aperitivo ist in Rom die schönste Art, in Italien einen Abend zu beginnen und kann durchaus das Abendessen ersetzen.

Gelato

Eis essen gehört zu Rom wie überall in Italien. Die berühmteste Eisdiele im Land wurde 1880 von der Familie Fassi gegründet. Sie befindet sich im „Palazzo del Freddo", im Viertel Esquilino. Doch die meistbegehrte Gelateria Roms ist das altehrwürdige „Giolitti". Seit 1930er-Jahren wird in dem holzvertäfelten Salon unweit des Pantheons hervorragendes Gelato verkauft. Wer ankommt, trifft erstmal auf eine lange Schlange.

Kaffee

Kaffee hat in Italien eine lange Tradition. Besonders guten Caffè, Espresso sagt kein Italiener, gibt es im berühmten Café „Sant'Eustachio" an der Piazza di S. Eustachio. Seit 1938 wird der Kaffee dort geröstet und nach Geheimrezept aufgebrüht. Die ungewöhnliche Konsistenz erinnert an Sahne. Andere schwören auf den Capuccino der Rösterei „Tazza d'Oro“ in der Via Degli Orfani 84, hinter dem Pantheon.

Pizza

Pizzerien gibt es in Rom wie Sand am Meer. Typisch für die Stadt ist jedoch die pizza al taglio, die Pizza vom Blech, gebacken in den unzähligen Imbissen oder größeren Bäckereien. Sie wird dünn gerollt und kreativ mit Mortadella, Zucchiniblüten, Parmaschinken oder sogar Feigen belegt. Zu den Top-Adressen gehört das „Pizzarium“ in der Via della Meloria 43 beim Vatikan. Als kulinarisches Highlight gilt in Rom auch die Pizza Bianca, nur mit Olivenöl, Meersalz und etwas Rosmarin gewürzt.

Weinlokale

Über die Stadt verteilt gibt es zahllose Cocktailbars und Irish Pubs. Eine Besonderheit sind die vielen Weinlokale, in denen die Römer zum Apertif zusammensitzen oder den Abend ausklingen lassen. Einheimische treffen sich mit Vorliebe im „Il Vinaietto“, unweit des Campo de' Fiori, einer Mischung aus Weinbar und Geschäft. Hier steht man mit seinem Glas in der Via del Monte della Farina draußen vor dem Lokal. Im Stadtteil Monti ist die kleine Weinbar Fafiuché mit ihrer beachtlichen Auswahl die Adresse für Italiener.

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Wetter & Klima in Rom

Das Klima in Rom ist typisch mediterran, das heißt, die Sommer sind trocken und warm, die Winter zwar feucht, aber mit Temperaturen um 10 Grad eher mild. Im November regnet es nahezu durch, am kältesten ist es im Dezember und im Januar. Ab Anfang März beginnt der Frühling in der Ewigen Stadt, dann steigen die Temperaturen auf über 20 Grad. In den heißtesten Monaten Juli und August klettert das Thermometer nicht selten auf 40 Grad. Im September und Oktober zeigt sich Rom bei 25 bis 30 Grad von seiner besten Seite, selbst Anfang November kann man noch mit schönen Tagen rechnen.

Sonnenstunden, Temperaturen und aktuelles Wetter in Rom

Die beste Reisezeit für Rom

Stadtrundgänge & Sightseeing

Fast jede Jahreszeit eignet sich für eine Reise nach Rom. Allerdings sind die besten Zeiten für Stadtrundgänge und Sightseeing das Frühjahr und vor allem der Herbst, die Lieblingssaison der Touristen. Bei angenehmen Temperaturen kann man durch die historischen Gassen schlendern und ausgiebig shoppen. Das bedeutet aber auch, dass die Warteschlangen vor den Sehenswürdigkeiten lang sind.

Die Must-Sees für den Rom-Kurztrip entdecken

Nachtleben & Ausgehen

Im Sommer schwitzen die Touristen und viele Römer flüchten vor der Hitze in nördliche Gefilde. Das Nachtleben spielt sich überwiegend unter freien Himmel ab, auf den Plätzen und vor den Lokalen. Die meisten Clubs machen im Sommer dicht, stattdessen veranstalten die Besitzer Strandpartys am Meer. Um den 1. August schließen auch viele Geschäfte, Restaurants und Hotels, da viele Einwohner selbst in den Urlaub fahren. Dafür halten sich die Wartezeiten vor dem Kolosseum und anderen Wahrzeichen in Grenzen.

Einen Ausblick auf das nächtliche Rom genießen? Die schönsten Hügel

Shopping, Kunst & Kultur

Eine gute Reisezeit zum Einkaufen wie für Kunst und Kultur ist durchaus auch der römische Winter. Die Hotels sind günstiger, die Museen eher menschenleer. Vor allem in der Weihnachtszeit ab Mitte Dezember bietet Rom eine ganz besondere Atmosphäre.

Die besten Shopping-Hotspots

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Anreise Rom: Mit dem Flugzeug oder der Bahn in Italiens Hauptstadt

Die bequemsten Möglichkeiten, um nach Rom zu reisen, bieten Flugzeug und Bahn. Roms Flughäfen und Bahnhöfe sind gut an das öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Auch wenn du lieber mit dem Auto in den Urlaub reist, bist du in Rom aufgrund der für Besucher teilweise chaotisch wirkenden Verkehrssituation vor Ort besser mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs.

Flüge nach Rom

Am schnellsten gelangt man natürlich mit dem Flugzeug nach Rom. Von den europäischen Flughäfen gibt es täglich mehrere Direktflüge in die italienische Hauptstadt. Die Flugzeiten von Deutschland, Österreich und der Schweiz aus betragen zwischen 1h 30min und 1h 45min.

Einen Abflug machen: Alle Informationen zur Anreise per Flugzeug

Nach Rom reisen mit der Bahn

Falls du dich für eine Anreise mit einem Fernzug entscheidest, kommst du am Hauptbahnhof Roma-Termini an. Neben den Zügen, die in einer Tagesfahrt aus den deutschen, österreichischen und schweizer Städten nach Rom fahren, starten allabendlich Garnituren der Euronight-Linien in München oder Wien direkt nach Rom.

Mit dem Zug in die ewige Stadt: Anreiseinformationen

Vor Ort in Rom

Wer in Rom mit dem Auto unterwegs ist, benötigt gelegentlich starke Nerven. An den Wochenenden und während der Ferienzeit Ende August entspannt sich die Verkehrssituation. Stressfreier bist du mit dem Moped oder Fahrrad unterwegs. Für Ausflüge innerhalb Roms kannst du aber getrost auf das öffentliche Verkehrsnetz zurückgreifen, das in Rom gut ausgebaut ist. Es gelten für Metro, Bus und Tram dieselben Fahrkarten. Fahrpläne sind kostenlos an den Touristeninformationsbüros erhältlich.

Rom mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln erforschen

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Events & Veranstaltungen Rom

Feiertage Rom

1. Januar: Neujahrstag (Capodanno)

6. Januar: Dreikönigstag (Epifania, Befana), einer volkstümlichen Legende zufolge soll eine Hexe auf ihrem Besen von Haus zu Haus geflogen sein, um das Jesuskind zu suchen. Artige Kinder wurden dabei mit Gaben beschenkt, weniger brave mit Kohlen.

März/April:
Ostersonntag (Pasqua), Ostermontag (Pasquetta, Lunedi dell'Angelo)

25. April: Jahrestag der Befreiung (Liberazione)

1. Mai: Tag der Arbeit (Festa del Lavoro)

2. Juni: Tag der Republik (Festa della Repubblica), italienischer Nationalfeiertag

29. Juni: Regionaler Feiertag zum Patronatsfest Sankt Peter und Paul, die Bürger Roms gedenken ihren beiden Stadtpatronen Petrus und Paulus.

15. August: Mariä Himmelfahrt (Ferragosto), der Tag gilt als der heißeste des Jahres. Er kennzeichnet die Sommerwende. Viele Römer nehmen ihren gesamten Jahresurlaub rund um dieses Datum und verlassen die Stadt.

1. November: Allerheiligen (Ognissanti)

8. Dezember: Mariä Empfängnis (Immacolata)

25. Dezember: Weihnachtstag (Natale)

26. Dezember: Weihnachtstag (Santo Stefano)

Events Rom

6. Januar: Epifania - Am 6. Januar werden in vielen römischen Häusern Puppen ans Fenster gehängt. Sie stellen die Hexe Befana dar, die in der Nacht in die Stadt geflogen kommt, um artige Kinder zu beschenken. Auf der Piazza Navona findet aus diesem Anlass die Bescherung statt. Das Fest beschließt gleichzeitig den dortigen Weihnachtsmarkt.

Mitte Januar:Alta Moda Italiana - Während der Modewoche Mitte Januar präsentieren die großen Designer ihre Frühjahrs- und Sommerkollektionen an verschiedenen Orten der Stadt.

Februar/März:Carnevale - In der Woche vor dem Fastnachts-Dienstag (Martedi grasso) finden in der Via Nazionale und der Via Cola di Rienzo Umzüge mit Kostümen und Masken statt.

9. März:Santa Francesca Romana - Gedenktag der Schutzpatronin der Stadt Rom sowie der Autofahrer. Vor der Kirche Santa Francesca Romana am Kolosseum werden Fahrzeuge geweiht.

19. März:San Giuseppe - Anlässlich des Festtags des Heiligen Josef am 19. März werden in den Pasticcerien der Stadt "Zeppole di San Giuseppe" angeboten, mit Vanillecreme gefüllte Brandteigkrapfen.

März/April:Rom-Marathon im Stadtzentrum - Start und Ziel des Wettbewerbs ist die Via dei Fori Imperiali vor dem Kolosseum. Die rund 40km lange Strecke führt an den Sehenswürdigkeiten Roms vorbei.

Palmsonntag: Der Papst segnet auf dem Petersplatz Oliven- und Palmzweige der Pilger. Mit der Zeremonie wird dem Einzug von Jesus Christus in Jerusalem gedacht.

Karfreitag: An diesem Tag findet eine Kreuzwegs-Andacht statt. Nach Einbruch der Dunkelheit hält der Papst am Kolosseum anlässlich der Kreuzigung von Jesus Christus eine Messe. Dabei erhält jeder Besucher eine in buntes Papier gewickelte Kerze. Damit ziehen die Gläubigen bis zum Palatin – eine symbolische Beschreitung des Kreuzwegs.

Ostersonntag: Der Papst erteilt vom Balkon der Petersbasilika aus seinen Segen "Urbi et Orbi".

Fest der Azaleen: Hierbei handelt es sich um eine Blumenschau auf der Piazza di Spagna.

21. April: Natale di Roma - Am 21. April feiern die Bürger Roms den Geburtstag ihrer Stadt mit einem großen Feuerwerk auf dem Aventinischen Hügel.

Mai:Internationale Reitwettkämpfe -  Anfang Mai finden diese auf der Piazza di Siena in der Villa Borghese statt. Mostra del Antiquariato: In der zweiten Maihälfte präsentieren die römischen Antiquitätenhändler in der Via dei Coronari alte Kostbarkeiten.

Mai/Juni:Roseto di Roma - Auf dem Aventin ist eine Rosenschau zu sehen.

23./24. Juni: Johannisnacht-Feuerwerk - Dieses findet zur Sommersonnenwende am 23./24. Juni statt.

29. Juni: Patronatsfest St. Peter und Paul - Am 29. Juni wird anlässlich der Papstmesse die Kuppel des Petersdoms ausgeleuchtet. Zu Sonnenuntergang erfolgt eine Prozession mit der Kette des heiligen Paulus und auf der Engelsburg wird ein Feuerwerk veranstaltet.

Juni bis Oktober: Estate Romana - Römische Sommerkonzerte, Theateraufführungen und Ausstellungen unter freiem Himmel werden geboten.

Juli:Opernfestival - Das Festival findet in den Thermen des Caracalla statt.
Konzertfestival: Veranstaltungsort ist die Musikakademie Santa Cecilia.
Theaterfestival: In der Ausgrabungsstätte Ostia Antica wird dieses Kulturereignis geboten.
Alta Moda Italiana: Italienische Designer präsentieren ihre Herbst- und Winterkollektionen auf der Piazza di Spagna.
Tevere Expo: Es handelt sich um eine Ausstellung von Kunsthandwerk und Spezialitäten der italienischen Regionen am Tiberufer zwischen Ponte Cavour und Ponte Sant'Angelo.

16. Juli:
Festa de' Noantri - Am ersten Samstag nach dem 16. Juli beginnt im Stadtteil Trastevere ein einwöchiges Volksfest. Neben Konzerten finden kulinarische Veranstaltungen, wie das traditionelle Spanferkelessen auf der Viale de Trastevere, sowie ein Feuerwerk am Tiberufer statt.

August:Opernfestival - Veranstaltungsort ist der Garten der Villa Borghese.

15. August:Gran Ballo di Ferragosto - Am 15. August finden auf Plätzen im Zentrum Roms Konzerte statt.

September:Festival internazionale del Teatro Urbano - Hierbei handelt es sich um ein internationales Straßentheaterfestival auf verschiedenen Plätzen im römischen Stadtzentrum.
La Notte Biancha: Am zweiten Samstag im September finden eine ganze Nacht lang in den römischen Museen, archäologischen Stätten und Theatersälen kulturelle Veranstaltungen statt.

Dezember: Immacolata Concezione (Mariä Empfängnis) - Am 8. Dezember hält der Papst auf der Piazza di Spagna eine Festmesse. Überall in der Stadt gibt es Prozessionen.

15. Dezember: Weihnachtsmarkt - Der Markt auf der Piazza Navona ist zwischen 15. Dezember und 6. Januar geöffnet.

24./25. Dezember:Weihnachten - Am 24. und 25. Dezember finden in Sankt Peter Weihnachtsmessen statt. Im Anschluss an die Festmesse am 25. Dezember hält der Papst seine traditionelle Weihnachtsansprache vom Balkon der Basilika aus.

© TomasSereda, iStock

Gut zu wissen

Vor knapp 3.000 Jahren wurde zwischen den sieben Hügeln das Römische Reich geboren. Der Sage nach gründete Romulus im Jahr 753 v. Chr. die Ewige Stadt. Zusammen mit seinem Bruder Remus soll er als Baby von seinem Onkel auf dem Tiber ausgesetzt worden sein. Eine Wölfin fand die Kinder und säugte sie in ihrer Höhle, der Hirte Faustulus nahm sie zu sich und zog sie in seiner Hütte auf dem Palatin auf. Tatsächlich entstand damals auf dem Palatin das erste Dorf. Nach und nach wurden auch die anderen Hügel besiedelt, Rom dehnte sich immer weiter aus. Es folgten Kriege - und Rom siegte. Viele hundert Jahre lang. Dabei entstand ein Imperium, das die ganze damalige Welt umfasste. In der Antike war Rom der Dreh- und Angelpunkt der Macht, im Mittelalter das Zentrum der christlichen Kultur. Antike Herrscher und die Päpste haben das Stadtbild bis heute mit spektakulären Palästen und Bauwerken geprägt. Schon vor zweitausend Jahren war die Ewige Stadt eine Millionenmetropole.

Nützliche Informationen

Roma Pass

Wer drei Tage lang in Rom bleibt, für den kann sich der Kauf des Roma Pass lohnen. Für 38,50 Euro hat man damit in allen öffentlichen Verkehrsmitteln drei Tage lange freie Fahrt. Kostenloser Eintritt in zwei Museen oder Sehenswürdigkeiten ist inklusive. Inbegriffen sind Ermäßigungen beim Besuch weiterer Sehenswürdigkeiten, die auf einem beigefügten Stadtplan vermerkt sind. Weitere Infos unter: www.romapass.it

Autofahren in Rom

Parkplätze sind in Rom sehr rar. Hat man einen gefunden, lässt man das Auto besser stehen. Im historischen Zentrum darf man in weiten Teilen tagsüber ohnehin nur mit Anwohner-Genehmigung fahren.

Tabacchi-Läden

In Bussen gibt es keine Fahrkartenautomaten, die „Biglietti“ besorgt man sich vorher. Erhältlich sind sie in den Tabacchi-Läden, zu erkennen an einem schwarzen Schild mit einem T an der Hauswand. Dort sind neben Tabakwaren auch Briefmarken und Telefonkarten erhältlich.

Zuschläge in der Bar

Die Römer und trinken ihren Caffè vorzugsweise direkt an der Theke, gerne mit einem kleinen Stück Gebäck in der anderen Hand. Draußen an den Tischen zu sitzen kostet wegen des Gedeckzuschlags, der durchaus 3 Euro betragen kann, mehr, als drinnen an der Bar zu stehen.

Bestellen und bezahlen

In den meisten Bars ist es üblich, erst an der Kasse zu bezahlen und die Bestellung im Anschluss an der Theke mit dem Kassenzettel, dem „scontrino“, abzuholen. Im Restaurant bezahlt grundsätzlich der ganze Tisch, getrennte Rechnungen sind nicht üblich. Römer in Gruppen zahlen normalerweise „alla romana“. Das bedeutet, die Rechnung wird durch die Anzahl der Personen geteilt.

Trinkgeld

Der Kellner bringt die Rechnung (il conto) auf einem Tablett und gibt das Restgeld bis auf den Cent genau zurück. Das Trinkgeld – etwa fünf bis zehn Prozent– lässt man vor Verlassen des Lokals auf dem Tisch liegen.

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