Masurische Seen Top Sehenswürdigkeiten

Wilczy Szaniec
Touristenattraktionen
Ketrzyn (Gmina)
Święta Lipka Bazylika
Architektonische Highlights
Heiligelinde
Jezioro Nidzkie (Niedersee)
Landschaftliche Highlights
Oko
Feste Boyen
Architektonische Highlights
Giżycko
Ełcka Kolej Wąskotorowa
Touristenattraktionen
Ełk
Pałac rodu Lenhdorffów
Architektonische Highlights
Sztynort
Zamek Reszel
Architektonische Highlights
Reszel
Puszcza Piska
Landschaftliche Highlights
Ermland-Masuren
Fuledzki Róg (Faulhöder Spitze)
Landschaftliche Highlights
Fuleda
Puszcza Borecka (Borkener Heide)
Landschaftliche Highlights
Kruklanki
Krutynia
Landschaftliche Highlights
Krutyń
Śniardwy
Landschaftliche Highlights
Mikolajki
Galindia
Touristenattraktionen
Iznota
Kadzidłowo
Zoologische Gärten
Kadzidłowo
Mazury Landscape Park
Museen
Krutyń
Muckersee
Landschaftliche Highlights
Krutyń
Polish Museum of the Reformation
Museen
Mikołajki
Rynek (Marktplatz)
Touristenattraktionen
Arys
Kościół Rzymskokatolicki Pw. św. Jana Chrzciciela
Architektonische Highlights
Pisz
Ratusz
Architektonische Highlights
Pisz
Wieża ciśnień w Piszu
Touristenattraktionen
Pisz
Guzianka-Schleuse
Touristenattraktionen
Guzianka
Jezioro Bełdany (Beldahnsee)
Landschaftliche Highlights
Iznota
Kościół Ewangelicko-Augsburski
Architektonische Highlights
Szczytno
Ordensburg (Zamek Krzyżacki)
Architektonische Highlights
Szczytno
Most Obrotowy Giżycko
Architektonische Highlights
Giżycko
Kościól Ewangelicki (Schinkel-Kirche)
Architektonische Highlights
Giżycko
Wieża Ciśnień
Touristenattraktionen
Giżycko
Zamek w Kętrzynie
Architektonische Highlights
Kętrzyn
Kościół pw. Św. Jerzego
Architektonische Highlights
Kętrzyn

    Touristenattraktionen

    Touristenattraktionen

    Architektonische Highlights

    Landschaftliche Highlights

    Zoologische Gärten

    Museen


  • Wilczy Szaniec

    Touristenattraktionen
    • © Robert Szymanski, Shutterstock

    Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.

    • © Robert Szymanski, Shutterstock

    Keine 10 km von Kętrzyn liegt mitten im Wald Adolf Hitlers ehemaliges Hauptquartier in Ostpreußen, die Bunkerstadt Wolfsschanze. Heute ziehen die über 80 Bunkerruinen jedes Jahr rund 200 000 Besucher an. Seit 1992 erinnert ein Denkmal an das missglückte Attentat auf Hitler vom 20.Juli 1944.Lange hatten deutsche und polnische Diplomaten um den Wortlaut der Inschrift gerungen. Am Ende einigte man sich auf den Text: „Hier stand die Baracke, in der am 20.Juli 1944 Claus Schenk Graf von Stauffenberg ein Attentat auf Adolf Hitler unternahm. Er und viele andere, die sich gegen die nationalsozialistische Diktatur erhoben hatten, bezahlten mit ihrem Leben.“ 800 Tage, fast drei Jahre lang, hat Hitler hier mit kurzen Unterbrechungen hinter 7 m dicken Stahlbetonwänden gelebt. Hier arbeiteten er und sein Stab die Pläne für das „Unternehmen Barbarossa“ aus, den Überfall auf die Sowjetunion. Mit dem Näherrücken der Roten Armee wurde es Hitler in der Wolfsschanze zu gefährlich. Am 20.November 1944 verließ er sie. Da das Führerhauptquartier nicht in die Hände der Sowjets fallen sollte, versuchten Sondereinheiten der Wehrmacht die Anlage mit bis zu 12 t (!) Sprengstoff pro Bunker zu sprengen. Dies gelang nicht. So zeugen noch heute die Ruinen dieser Bunkerstadt vom Wahn der Nazis.


  • Święta Lipka Bazylika

    Architektonische Highlights
    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Das kleine Dorf Święta lipka (Heilige Linde) an der grenze zwischen Ermland und Masuren ist berühmt für seine Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die als Perle des Barocks in Nordpolen gilt.

    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Das kleine Dorf Święta lipka (Heilige Linde) an der grenze zwischen Ermland und Masuren ist berühmt für seine Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung, die als Perle des Barocks in Nordpolen gilt.


  • Jezioro Nidzkie (Niedersee)

    Landschaftliche Highlights
    • © German Globetrotter, Shutterstock

    Der Niedersee ist eigentlich eher ein Hochsee – immerhin schwimmen Schwäne und Boote hier gut 151 m über dem Meeresspiegel! Und einer der schönsten Seen Masurens, nicht zuletzt seines malerischen Insel-Archipels wegen und der Stille, die hier selbst im Sommer wohnt: Je weiter du nach Süden kommst, desto leerer wird es auf und an dem See, an dessen Ufer mit Ruciane-Nida nur ein größerer Ort liegt. Bootsfahrten von Ruciane aus führen entlang der bewaldeten Inseln über den 18 km² großen, bis zu 24 m tiefen See, der je nach Lichteinfall mal blau, mal tiefgrün erscheint.

    • Oko
    • © German Globetrotter, Shutterstock

    Der Niedersee ist eigentlich eher ein Hochsee – immerhin schwimmen Schwäne und Boote hier gut 151 m über dem Meeresspiegel! Und einer der schönsten Seen Masurens, nicht zuletzt seines malerischen Insel-Archipels wegen und der Stille, die hier selbst im Sommer wohnt: Je weiter du nach Süden kommst, desto leerer wird es auf und an dem See, an dessen Ufer mit Ruciane-Nida nur ein größerer Ort liegt. Bootsfahrten von Ruciane aus führen entlang der bewaldeten Inseln über den 18 km² großen, bis zu 24 m tiefen See, der je nach Lichteinfall mal blau, mal tiefgrün erscheint.

    • Oko

  • Feste Boyen

    Architektonische Highlights
    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Die gewaltige Festung aus der ersten Hälfte des 19.Jhs. sollte die Ostgrenze des Deutschen Reichs schützen. Ende Januar 1945 fielen der Roten Armee die Festung wie auch die Stadt Lötzen selbst kampflos zu. Nach dem Krieg diente die Festung höchst zivilen Zwecken – als Hühnerfarm, Käsereife und Getreidemagazin. Seit Mitte der 90er-Jahre wird sie in Regie der „Gesellschaft der Freunde der Festung Boyen“ restauriert und Touristen zugänglich gemacht: Heute kann man auf dem verwinkelten Areal frei zwischen den Wällen, Kasematten und Bastionen herumspazieren. Ein Teil der der über 100 ha großen Anlage wurde in ein Amphitheater umgestaltet, im Sommer Kulisse und Bühne für viele Konzerte, Festivals und Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft betreibt in der Festung ein sehenswertes Museum, das die Geschichte der Anlage dokumentiert, Sonderaus- stellungen zeigt und über weitere Ausbaupläne informiert. Entstehen sollen unter anderem „grüne Klassenzimmer“, ein Sonderpostamt und ein großer Restaurantkomplex. Es gibt sogar ein Hostel mit dem wohl günstigsten, ganz gewiss aber ungewöhnlichsten Übernachtungsangebot in Masurens Sommerhauptstadt.

    • © Krzysztof Gach, Shutterstock

    Die gewaltige Festung aus der ersten Hälfte des 19.Jhs. sollte die Ostgrenze des Deutschen Reichs schützen. Ende Januar 1945 fielen der Roten Armee die Festung wie auch die Stadt Lötzen selbst kampflos zu. Nach dem Krieg diente die Festung höchst zivilen Zwecken – als Hühnerfarm, Käsereife und Getreidemagazin. Seit Mitte der 90er-Jahre wird sie in Regie der „Gesellschaft der Freunde der Festung Boyen“ restauriert und Touristen zugänglich gemacht: Heute kann man auf dem verwinkelten Areal frei zwischen den Wällen, Kasematten und Bastionen herumspazieren. Ein Teil der der über 100 ha großen Anlage wurde in ein Amphitheater umgestaltet, im Sommer Kulisse und Bühne für viele Konzerte, Festivals und Veranstaltungen. Die Fördergesellschaft betreibt in der Festung ein sehenswertes Museum, das die Geschichte der Anlage dokumentiert, Sonderaus- stellungen zeigt und über weitere Ausbaupläne informiert. Entstehen sollen unter anderem „grüne Klassenzimmer“, ein Sonderpostamt und ein großer Restaurantkomplex. Es gibt sogar ein Hostel mit dem wohl günstigsten, ganz gewiss aber ungewöhnlichsten Übernachtungsangebot in Masurens Sommerhauptstadt.


  • Ełcka Kolej Wąskotorowa

    Touristenattraktionen

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.

    Wenn die schnaubende kleine Dampflok gemächlich durch die sanfte Wald- und Wiesenlandschaft zuckelt, fühlt man sich glatt in eine der Erzählungen von Siegfried Lenz zurückversetzt. Auf der 1910–17 gebauten Strecke (75 cm Spurweite) erreichte man innerhalb von einer Stunde Zawady (Sawaden) im Südosten von Ełk oder in zwei Stunden Turowo (Thurowen) im Nordwesten. Leider wurde der Betrieb des Bahnchens im Rahmen von Sparmaßnahmen ziemlich eingedampft, der „Ełka Wąskatorowa“ genannte Zug fährt heute nur noch bis in das Dörfchen Sypitki. Gruppen können auch Sonderfahrten bestellen, auf Wunsch spannen die Eisenbahner eine der alten Dampfloks vor. Das 1918 erbaute Betriebswerk des Bahnhofs Ełk ist heute ein Freilichtmuseum, in dem vier alte Dampflokomotiven auf Schmalspurfans warten.


  • Pałac rodu Lenhdorffów

    Architektonische Highlights
    • © Mariusz Switulski, Shutterstock

    Wer mit dem Segelboot oder dem Schiff vom Jezioro Sztynorckie, dem Steinorter See, aus Sztynort ansteuert, dem bietet sich ein wunderschöner Blick vom See hinauf zum Schloss Steinort, dem ehemaligen Wohnsitz der grafen Lehndorff.

    • © Mariusz Switulski, Shutterstock

    Wer mit dem Segelboot oder dem Schiff vom Jezioro Sztynorckie, dem Steinorter See, aus Sztynort ansteuert, dem bietet sich ein wunderschöner Blick vom See hinauf zum Schloss Steinort, dem ehemaligen Wohnsitz der grafen Lehndorff.


  • Zamek Reszel

    Architektonische Highlights
    • © Andrzej Puchta, Shutterstock

    Zwischen 1350 und 1401 ließ sich der ermländische Bischof in Rössel eine wehrhafte Burg mauern, der massive zweiflügelige Bau mit seinen Rundtürmen überstand alle Stürme der Zeit und blieb bis heute Wahrzeichen der Stadt, deren Dächer überragend, wie für die Ewigkeit gebaut. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen hier des Bischofs Vögte residierten, auch als Gefängnis (eine Idee aus dem 17.Jh.) wird die Burg nicht mehr genutzt. Heute kommen die „Insassen“ freiwillig, die Burg ist Hotel. In den Zimmern wohnen gern Künstler, die hier auch schon etliche Skulpturen und Bilder hinterlassen haben. In einer Galerie sind regelmäßige Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Auch Joseph Beuys und Günter Grass haben hier ausgestellt. Vom massiven Turm aus schöner Blick auf das Städtchen: sollte er geschlossen sein, ist der Schlüssel im Burgcafé erhältlich.

    • © Andrzej Puchta, Shutterstock

    Zwischen 1350 und 1401 ließ sich der ermländische Bischof in Rössel eine wehrhafte Burg mauern, der massive zweiflügelige Bau mit seinen Rundtürmen überstand alle Stürme der Zeit und blieb bis heute Wahrzeichen der Stadt, deren Dächer überragend, wie für die Ewigkeit gebaut. Lange vorbei sind die Zeiten, in denen hier des Bischofs Vögte residierten, auch als Gefängnis (eine Idee aus dem 17.Jh.) wird die Burg nicht mehr genutzt. Heute kommen die „Insassen“ freiwillig, die Burg ist Hotel. In den Zimmern wohnen gern Künstler, die hier auch schon etliche Skulpturen und Bilder hinterlassen haben. In einer Galerie sind regelmäßige Ausstellungen zeitgenössischer Kunst zu sehen. Auch Joseph Beuys und Günter Grass haben hier ausgestellt. Vom massiven Turm aus schöner Blick auf das Städtchen: sollte er geschlossen sein, ist der Schlüssel im Burgcafé erhältlich.


  • Puszcza Piska

    Landschaftliche Highlights
    • © canon_shooter, Shutterstock

    Der größte zusammenhängende Waldkomplex Masurens erstreckt sich von Pisz über rund 1000 km² bis nach Krutyń und Lipowo. Abseits der großen Seen und Landstraßen sind Wanderer auch in der Hochsaison meist allein in diesem Revier aus tiefen Wäldern, Wiesen, Flüsschen, Mooren und geheimnisvollen Sumpfseen. Es gibt viele gut unterhaltene Wege, die schon zu preußischer Zeit zur Holzabfuhr angelegt wurden. Autofahren ist auf ihnen nur für Forstfahrzeuge erlaubt. Die Forstverwaltung hat Waldlehrpfade angelegt und gekennzeichnet. Karten und Wegbeschreibungen bekommst du im Forstamt Strzalowo (Pfeilswalde) bei Lipowo und in der Touristinfo in Pisz.

    • Ermland-Masuren
    • © canon_shooter, Shutterstock

    Der größte zusammenhängende Waldkomplex Masurens erstreckt sich von Pisz über rund 1000 km² bis nach Krutyń und Lipowo. Abseits der großen Seen und Landstraßen sind Wanderer auch in der Hochsaison meist allein in diesem Revier aus tiefen Wäldern, Wiesen, Flüsschen, Mooren und geheimnisvollen Sumpfseen. Es gibt viele gut unterhaltene Wege, die schon zu preußischer Zeit zur Holzabfuhr angelegt wurden. Autofahren ist auf ihnen nur für Forstfahrzeuge erlaubt. Die Forstverwaltung hat Waldlehrpfade angelegt und gekennzeichnet. Karten und Wegbeschreibungen bekommst du im Forstamt Strzalowo (Pfeilswalde) bei Lipowo und in der Touristinfo in Pisz.

    • Ermland-Masuren

  • Fuledzki Róg (Faulhöder Spitze)

    Landschaftliche Highlights

    Im Naturreservat Fuledzki Róg, ca. 17 km nordwestlich von Giżycko auf der Halbinsel im Kisajno-See, gibt es vor allem Steine zu sehen. Auf rund 40 ha erstreckt sich ein riesiges Findlingsfeld: graue und rosafarbene Granitsteine, Gneise, Quarzite, Porphyrfelsblöcke. Wer ein bisschen durch dieses Natur- oder besser „Steinreservat“ klettert und noch den höchsten „Berg“ erklimmt (immerhin 157 m!), wird mit einem wunderschönen Blick über den Kissain- und den Doben-See belohnt.

    • Fuleda

    Im Naturreservat Fuledzki Róg, ca. 17 km nordwestlich von Giżycko auf der Halbinsel im Kisajno-See, gibt es vor allem Steine zu sehen. Auf rund 40 ha erstreckt sich ein riesiges Findlingsfeld: graue und rosafarbene Granitsteine, Gneise, Quarzite, Porphyrfelsblöcke. Wer ein bisschen durch dieses Natur- oder besser „Steinreservat“ klettert und noch den höchsten „Berg“ erklimmt (immerhin 157 m!), wird mit einem wunderschönen Blick über den Kissain- und den Doben-See belohnt.

    • Fuleda

  • Puszcza Borecka (Borkener Heide)

    Landschaftliche Highlights

    Über das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.

    • Kruklanki

    Über das Dorf Kruklanki (Kruglanken) am Gołdapiwo-See gelangt man zu einem in Europa einzigartigen Waldgebiet, dem Borkener Forst (Borkener Heide). Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Der Forst liegt im sogenannten Buckligen Masuren (Mazury Garbate). Der Góra Lipowa (Lindenberg), der Góra Gęsia (Räuberberg) und der Diabla Góra (Teufelsberg) sind immerhin alle über 200 m hoch. Dazwischen liegen tiefe Schluchten, fließen kleine Bäche, breiten sich Sümpfe oder kleine Strudelseen aus. Da durch die vier Naturreservate kein markierter Wanderweg führt, solltest du auf der geteerten Waldstraße bleiben und am besten mit dem Fahrrad von der Försterei Wolisko aus eine Schleife durch den Urwald fahren. Es empfiehlt sich nicht, auf eigene Faust den Urwald entdecken zu wollen. Die Gefahr, sich zu verlaufen, ist groß. Andere Spaziergänger wird man kaum treffen, eher schon Füchse und Hasen, Dachse und Marder, und mit etwas Glück bekommst du auch Hirsche, Wildschweine, Elche und sogar Wölfe zu sehen. An den drei Waldseen, an denen man auf dem Weg von der Försterei Wolisko in die Dörfer Borki, Mazury und Szwalk vorbei- kommt, leben u. a. die seltenen Schwarzstörche, See-, Schrei- und Fischadler. Hier kannst du auch Boote ausleihen. 1956 wurden im Borkener Forst Wisente aus dem berühmten polnischen Białowieski-Nationalpark ausgesetzt. Inzwischen zählt die Herde rund 70 Tiere. In der Försterei Wolisko kannst du dir die Holztürme zeigen lassen, von denen du diese seltenen Tiere beobachten kannst. Wer dieses Naturparadies ein paar Tage lang erkunden möchte, sollte dies von Kruklanki aus tun. Hier sind viele Bauern auf Gäste eingerichtet und bieten Bed & Breakfast an oder Vollpension. Gut essen kannst du im Restaurant Pod Żubrem: Im „Zum Wisent“ gibt’s frischen Fisch vom Grill, deftige Fleischgerichte und eine schöne Gartenterrasse.

    • Kruklanki

  • Krutynia

    Landschaftliche Highlights
    • © Janusz Lipinski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erinnerungskultur zum Essen

    Die 91 km lange Kajakroute auf der Krutynia gehört zu den schönsten in Polen. Kajaks und Kanus werden in Ukta und Krutyń verliehen. 2 km von Krutyń entfernt liegt in Gałkowo ein historischer Gasthof mit Gästezimmern, Wellness und Radverleih. Im 1.Stock wird im „Salon Marion Dönhoff“ anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten der großen Publizistin gedacht, die als Kind hier in der Nähe zur Schule ging.

    • Krutynia 4, Krutyń
    • © Janusz Lipinski, Shutterstock
    Insider-Tipp
    Erinnerungskultur zum Essen

    Die 91 km lange Kajakroute auf der Krutynia gehört zu den schönsten in Polen. Kajaks und Kanus werden in Ukta und Krutyń verliehen. 2 km von Krutyń entfernt liegt in Gałkowo ein historischer Gasthof mit Gästezimmern, Wellness und Radverleih. Im 1.Stock wird im „Salon Marion Dönhoff“ anhand von Büchern, Ton- und Bilddokumenten der großen Publizistin gedacht, die als Kind hier in der Nähe zur Schule ging.

    • Krutynia 4, Krutyń

  • Śniardwy

    Landschaftliche Highlights
    • © Zbigniew Guzowski, Shutterstock

    Er misst 17 km an seiner längsten Stelle und hat eine maximale Breite von 13 km: Mit einer Fläche von 114 km² ist der Jezioro Śniardwy Polens größter See – das „masurische Meer“ eben. Landschaftlich besonders schön ist der südliche Seeabschnitt zwischen Karwik und Wierzba (Spirding), der an die urwaldarti- ge Landschaft der Johannisburger Heide reicht. Von Legenden umrankt: die „Teu- felsinsel“ Czarny Ostrów. Die alten Pruzzen sollen ihrem Obergott Perkunos dort einst Menschenopfer dargebracht haben. Tatsächlich haben Archäologen vor einigen Jahren Reste einer heidnischen Kultstätte ausgegraben. Die gut sichtbare Ruine war allerdings eine Festung, die die Preußen im 18.Jh. bauten. Der Spirdingsee gilt als trügerisch. Auch wenn er ruhig und glatt erscheint, können sich bei aufkommendem Wind in wenigen Minuten steile Wellen bilden. Wer mit Kajak oder Paddelboot hinausfährt, sollte daher viel Erfahrung haben.

    • Mikolajki
    • © Zbigniew Guzowski, Shutterstock

    Er misst 17 km an seiner längsten Stelle und hat eine maximale Breite von 13 km: Mit einer Fläche von 114 km² ist der Jezioro Śniardwy Polens größter See – das „masurische Meer“ eben. Landschaftlich besonders schön ist der südliche Seeabschnitt zwischen Karwik und Wierzba (Spirding), der an die urwaldarti- ge Landschaft der Johannisburger Heide reicht. Von Legenden umrankt: die „Teu- felsinsel“ Czarny Ostrów. Die alten Pruzzen sollen ihrem Obergott Perkunos dort einst Menschenopfer dargebracht haben. Tatsächlich haben Archäologen vor einigen Jahren Reste einer heidnischen Kultstätte ausgegraben. Die gut sichtbare Ruine war allerdings eine Festung, die die Preußen im 18.Jh. bauten. Der Spirdingsee gilt als trügerisch. Auch wenn er ruhig und glatt erscheint, können sich bei aufkommendem Wind in wenigen Minuten steile Wellen bilden. Wer mit Kajak oder Paddelboot hinausfährt, sollte daher viel Erfahrung haben.

    • Mikolajki

  • Galindia

    Touristenattraktionen
    • © fotomika, Shutterstock

    Ein uriges Erlebnis ist ein Abstecher nach Galindia, 9 km südlich von Mikołajki. Malerisch auf einer Halbinsel des Beldahnsees gelegen, steht im Hotel Galindia alles im Zeichen der wilden Vergangenheit der Galinder, jenes pruzzischen Stamms, der in Masuren einst beheimatet war. Überall im Galindischen Garten stoßen Sie auf urige Holzskulpturen, grimmige Gesichter, die in Baumstämme geschnitzt sind und seit Jahrhunderten auf die wildromantische Landschaft zu schauen scheinen. Auch ein ritueller Steinkreis, das „galindische Labyrinth“ und ein Freiluftmuseum gehören zu den Attraktionen. Das Anwesen ist eine Schöpfung des Arztes Cezary Kubacky, der hier vor mehr als 30 Jahren begann, sich seinen Traum von einem naturverbundenen Leben zu erfüllen. Die Kultur der Galinder faszinierte ihn so, dass es sie zu seinem Thema machte – und dafür auch zum Holzbildhauer wurde. Kubacky, längst eine Kultfigur in Masuren, schlüpft für seine Gäste oft in eine Tracht der wilden Heiden. Sie erreichen Galindia von der Wierzba-Fähre oder der Straße 610 Mikołajki–Ukta/Ruciane aus, am Abzweig Iznota abbiegen.

    • © fotomika, Shutterstock

    Ein uriges Erlebnis ist ein Abstecher nach Galindia, 9 km südlich von Mikołajki. Malerisch auf einer Halbinsel des Beldahnsees gelegen, steht im Hotel Galindia alles im Zeichen der wilden Vergangenheit der Galinder, jenes pruzzischen Stamms, der in Masuren einst beheimatet war. Überall im Galindischen Garten stoßen Sie auf urige Holzskulpturen, grimmige Gesichter, die in Baumstämme geschnitzt sind und seit Jahrhunderten auf die wildromantische Landschaft zu schauen scheinen. Auch ein ritueller Steinkreis, das „galindische Labyrinth“ und ein Freiluftmuseum gehören zu den Attraktionen. Das Anwesen ist eine Schöpfung des Arztes Cezary Kubacky, der hier vor mehr als 30 Jahren begann, sich seinen Traum von einem naturverbundenen Leben zu erfüllen. Die Kultur der Galinder faszinierte ihn so, dass es sie zu seinem Thema machte – und dafür auch zum Holzbildhauer wurde. Kubacky, längst eine Kultfigur in Masuren, schlüpft für seine Gäste oft in eine Tracht der wilden Heiden. Sie erreichen Galindia von der Wierzba-Fähre oder der Straße 610 Mikołajki–Ukta/Ruciane aus, am Abzweig Iznota abbiegen.


  • Kadzidłowo

    Zoologische Gärten
    • © Aleksander Bolbot, Shutterstock

    In den Wäldern Masurens befindet sich ein ca. 40 ha großes Reservat, in dem du eine Vorstellung vom Wildvorkommen in der Region bekommst. Ein Teil der Tiere kann gestreichelt und gefüttert werden. Essen kannst du im originellen Gasthaus Oberża Pod Psem am Tierpark. Lecker schmecken die deftigen Suppen, Knödel mit Parmesan oder der gebratene Ziegenkäse.

    • © Aleksander Bolbot, Shutterstock

    In den Wäldern Masurens befindet sich ein ca. 40 ha großes Reservat, in dem du eine Vorstellung vom Wildvorkommen in der Region bekommst. Ein Teil der Tiere kann gestreichelt und gefüttert werden. Essen kannst du im originellen Gasthaus Oberża Pod Psem am Tierpark. Lecker schmecken die deftigen Suppen, Knödel mit Parmesan oder der gebratene Ziegenkäse.


  • Mazury Landscape Park

    Museen
    • © Eryk Stawinski, Shutterstock

    Das Naturkundemuseum in einer ehemaligen Scheune am Verwaltungssitz des Masurischen Landschaftsparks zeigt das 540 km² große Schutzgebiet von seiner grünsten Seite. Es gibt hier auch Landkarten, gutes Infomaterial und Pläne für die Naturlehrpfade des Reservats, die zu den schönsten Masurens gehören.

    • © Eryk Stawinski, Shutterstock

    Das Naturkundemuseum in einer ehemaligen Scheune am Verwaltungssitz des Masurischen Landschaftsparks zeigt das 540 km² große Schutzgebiet von seiner grünsten Seite. Es gibt hier auch Landkarten, gutes Infomaterial und Pläne für die Naturlehrpfade des Reservats, die zu den schönsten Masurens gehören.


  • Muckersee

    Landschaftliche Highlights

    Außer dem Fluss Krutynia und dem 55 ha großen Krutyńskie-See liegt etwa 8 km westlich von Krutyń der Mokre-See. Vom Ortszentrum führt ein mit gelber Markierung ausgezeichneter Wander- und Radweg durch Torfmoor und Wald zu diesem See. Besonders romantisch ist die Strecke am späten Nachmittag und in den Abendstunden, wenn die Sonne über dem See untergeht.

    • 11-710 Krutyń

    Außer dem Fluss Krutynia und dem 55 ha großen Krutyńskie-See liegt etwa 8 km westlich von Krutyń der Mokre-See. Vom Ortszentrum führt ein mit gelber Markierung ausgezeichneter Wander- und Radweg durch Torfmoor und Wald zu diesem See. Besonders romantisch ist die Strecke am späten Nachmittag und in den Abendstunden, wenn die Sonne über dem See untergeht.

    • 11-710 Krutyń

  • Polish Museum of the Reformation

    Museen

    Das kleine Museum zur Geschichte der Reformation in Polen ist untergebracht im evangelischen Gemeindehaus neben der Trinitatiskirche. Gegründet wurde es vom pensionierten Pastor von Mikołajki, einem der letzten echten Masuren des Orts. Auch die 1837 geweihte Kirche selbst lohnt sich anzuschauen. Vor allem innen: Mit seinen Säulen und der Kassettendecke erinnert der Raum eher an einen Tempel als ein evangelisches Gotteshaus.

    Das kleine Museum zur Geschichte der Reformation in Polen ist untergebracht im evangelischen Gemeindehaus neben der Trinitatiskirche. Gegründet wurde es vom pensionierten Pastor von Mikołajki, einem der letzten echten Masuren des Orts. Auch die 1837 geweihte Kirche selbst lohnt sich anzuschauen. Vor allem innen: Mit seinen Säulen und der Kassettendecke erinnert der Raum eher an einen Tempel als ein evangelisches Gotteshaus.


  • Rynek (Marktplatz)

    Touristenattraktionen

    An der zum Marktplatz führenden Hauptstraße, der ul. Wojska Polskiego, sowie an der sie am Markt kreuzenden ul. Ełcka mit der innen bunt bemalten Herz-Jesu-Kirche ist eine Reihe von Bauten aus der Zeit der Jahrhundertwende erhalten, die noch den ursprünglichen Kleinstadtcharakter des Orts repräsentieren.

    An der zum Marktplatz führenden Hauptstraße, der ul. Wojska Polskiego, sowie an der sie am Markt kreuzenden ul. Ełcka mit der innen bunt bemalten Herz-Jesu-Kirche ist eine Reihe von Bauten aus der Zeit der Jahrhundertwende erhalten, die noch den ursprünglichen Kleinstadtcharakter des Orts repräsentieren.


  • Kościół Rzymskokatolicki Pw. św. Jana Chrzciciela

    Architektonische Highlights
    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Als historisches Denkmal erhalten ist die wiederaufgebaute Fachwerkkirche Kościół św. Jana Chrzciciela aus dem 19.Jh. schräg gegenüber dem Marktplatz. Johannes der Täufer ist der Schutzpatron der Stadt.

    • © Cezary Wojtkowski, Shutterstock

    Als historisches Denkmal erhalten ist die wiederaufgebaute Fachwerkkirche Kościół św. Jana Chrzciciela aus dem 19.Jh. schräg gegenüber dem Marktplatz. Johannes der Täufer ist der Schutzpatron der Stadt.


  • Ratusz

    Architektonische Highlights

    Auf dem ehemaligen Markt (pl. Daszyńskiego) stehen aus der Vorkriegszeit nur noch das Rathaus und einige Bürgerhäuser. Im Rathaus ist ein Heimatmuseum untergebracht, Schwerpunkt der etwas zusammengewürfelt wirkenden Ausstellung ist die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Johannisburger Heide.

    • Pisz

    Auf dem ehemaligen Markt (pl. Daszyńskiego) stehen aus der Vorkriegszeit nur noch das Rathaus und einige Bürgerhäuser. Im Rathaus ist ein Heimatmuseum untergebracht, Schwerpunkt der etwas zusammengewürfelt wirkenden Ausstellung ist die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt der Johannisburger Heide.

    • Pisz

  • Wieża ciśnień w Piszu

    Touristenattraktionen
    • © CCat82, Shutterstock

    Im frisch restaurierten Wasserturm von 1907 gibt’s in 38 m Höhe eine Aussichtsplattform für schöne Blicke über die Stadt und die Johannisburger Heide. Ein Fahrstuhl fährt bequem nach oben, wo auch ein schmuckes kleines Café einlädt.

    • © CCat82, Shutterstock

    Im frisch restaurierten Wasserturm von 1907 gibt’s in 38 m Höhe eine Aussichtsplattform für schöne Blicke über die Stadt und die Johannisburger Heide. Ein Fahrstuhl fährt bequem nach oben, wo auch ein schmuckes kleines Café einlädt.


  • Guzianka-Schleuse

    Touristenattraktionen

    Die Śluza Guzianka verbindet den Beldahn- und den Kleinen Guzianka-See und gleicht einen Höhenunterschied von 2,20 m aus. In der Urlaubssaison herrscht hier reger Verkehr. Die Schleuse ist von 7 bis 21 Uhr in Betrieb, Freizeitkapitäne bleiben also nicht im Schleusenstau stecken. Für Landratten: Die Schleuse liegt an der ul. Guzianka, wenn Sie von Ruciane aus Richtung Wejsuny fahren. Sie ist auch gut zu Fuß erreichbar.

    Die Śluza Guzianka verbindet den Beldahn- und den Kleinen Guzianka-See und gleicht einen Höhenunterschied von 2,20 m aus. In der Urlaubssaison herrscht hier reger Verkehr. Die Schleuse ist von 7 bis 21 Uhr in Betrieb, Freizeitkapitäne bleiben also nicht im Schleusenstau stecken. Für Landratten: Die Schleuse liegt an der ul. Guzianka, wenn Sie von Ruciane aus Richtung Wejsuny fahren. Sie ist auch gut zu Fuß erreichbar.


  • Jezioro Bełdany (Beldahnsee)

    Landschaftliche Highlights

    Viele Masurenkenner schwören darauf, dass die Seenlandschaft nirgends schöner ist als am Beldahnsee und am Niedersee, die durch den Großen und den Kleinen Guzianka-See verbunden sind. Nicht zuletzt ist es die Urwaldlandschaft der Johannisburger Heide, die zum ganz besonderen Zauber dieser Seen beiträgt. Der mehr als 12 km lange und teilweise nur 200 m breite Beldahnsee ist der touristisch besser erschlossene. Durch ihn verläuft auch der berühmte Kajakwanderweg auf der Krutynia.

    • Iznota

    Viele Masurenkenner schwören darauf, dass die Seenlandschaft nirgends schöner ist als am Beldahnsee und am Niedersee, die durch den Großen und den Kleinen Guzianka-See verbunden sind. Nicht zuletzt ist es die Urwaldlandschaft der Johannisburger Heide, die zum ganz besonderen Zauber dieser Seen beiträgt. Der mehr als 12 km lange und teilweise nur 200 m breite Beldahnsee ist der touristisch besser erschlossene. Durch ihn verläuft auch der berühmte Kajakwanderweg auf der Krutynia.

    • Iznota

  • Kościół Ewangelicko-Augsburski

    Architektonische Highlights

    In der Barockkirche (1718) finden im Sommer in unregelmäßigen Abständen Konzerte mit alter Kirchenmusik statt.

    In der Barockkirche (1718) finden im Sommer in unregelmäßigen Abständen Konzerte mit alter Kirchenmusik statt.


  • Ordensburg (Zamek Krzyżacki)

    Architektonische Highlights
    • © agalll, Shutterstock

    Die Ruine der gotischen Festung aus dem 14.Jh. steht auf der Landbrücke zwischen den Seen, nahe dem zentralen Plac Juranda. Im Rahmen des Stadtfestes, meist Anfang Juli, tragen Hobbyritter dort in historischer Kulisse ihre Schwertkämpfe aus, ein sehenswertes Spektakel. Neben der Burgruine bewahrt das Muzeum Mazurskie eine reiche volkskundliche Sammlung an historischen Haushaltsgegenständen und Kunsthandwerk.

    • © agalll, Shutterstock

    Die Ruine der gotischen Festung aus dem 14.Jh. steht auf der Landbrücke zwischen den Seen, nahe dem zentralen Plac Juranda. Im Rahmen des Stadtfestes, meist Anfang Juli, tragen Hobbyritter dort in historischer Kulisse ihre Schwertkämpfe aus, ein sehenswertes Spektakel. Neben der Burgruine bewahrt das Muzeum Mazurskie eine reiche volkskundliche Sammlung an historischen Haushaltsgegenständen und Kunsthandwerk.


  • Most Obrotowy Giżycko

    Architektonische Highlights
    • © Mariusz Switulski, Shutterstock

    Originell ist die von Hand betriebene Drehbrücke über den Lötzener Kanal, die auf dem Weg zum Kreuz des hl. Bruno liegt. Die aus der zweiten Hälfte des 19.Jhs. stammende Brücke ist die einzige ihrer Art in Polen. Die Öffnung für Bootspassagen (in der Saison sechsmal täglich) zählt zu den Sommerattraktionen der Stadt und lockt immer viel Publikum an.

    • © Mariusz Switulski, Shutterstock

    Originell ist die von Hand betriebene Drehbrücke über den Lötzener Kanal, die auf dem Weg zum Kreuz des hl. Bruno liegt. Die aus der zweiten Hälfte des 19.Jhs. stammende Brücke ist die einzige ihrer Art in Polen. Die Öffnung für Bootspassagen (in der Saison sechsmal täglich) zählt zu den Sommerattraktionen der Stadt und lockt immer viel Publikum an.


  • Kościól Ewangelicki (Schinkel-Kirche)

    Architektonische Highlights

    Preußens Baumeistergenie lieferte zwar nur einen Entwurf, doch das reichte, die 1827 geweihte Pfarrkirche von Giżycko zur Schinkel-Kirche zu erklären. Die klare Formensprache spricht auch durchaus für die „preußische Beamtengotik“ jener Tage. Das Gotteshaus ist heute Kirche der Evangelisch-Augsburger Gemeinde, die auch Gottesdienste in deutscher Sprache feiert. Im Rahmen des Lötzener Orgelsommers gibt’s im Sommer in der Kirche hörenswerte Orgelkonzerte.

    Preußens Baumeistergenie lieferte zwar nur einen Entwurf, doch das reichte, die 1827 geweihte Pfarrkirche von Giżycko zur Schinkel-Kirche zu erklären. Die klare Formensprache spricht auch durchaus für die „preußische Beamtengotik“ jener Tage. Das Gotteshaus ist heute Kirche der Evangelisch-Augsburger Gemeinde, die auch Gottesdienste in deutscher Sprache feiert. Im Rahmen des Lötzener Orgelsommers gibt’s im Sommer in der Kirche hörenswerte Orgelkonzerte.


  • Wieża Ciśnień

    Touristenattraktionen
    • © Jacek Sakowicz, Shutterstock

    Im restaurierten Wasserturm (erbaut 1900) von Giżycko hält eine Galerie historischer Fotos Erinnerungen an das alte Lötzen lebendig. Das Beste gibt’s quasi obendrauf: ein kleines Café unter der Turmspitze mit Aussichtsplattform für den Panoramablick auf die Stadt.

    • © Jacek Sakowicz, Shutterstock

    Im restaurierten Wasserturm (erbaut 1900) von Giżycko hält eine Galerie historischer Fotos Erinnerungen an das alte Lötzen lebendig. Das Beste gibt’s quasi obendrauf: ein kleines Café unter der Turmspitze mit Aussichtsplattform für den Panoramablick auf die Stadt.


  • Zamek w Kętrzynie

    Architektonische Highlights
    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Die 1329 zum Schutz vor den pruzzischen Barten und den Litauern gegründete Ordensburg ist eines der bedeutendsten Denkmale gotischer Militärarchitektur im einstigen Ostpreußen. Die Burg wurde mehrfach verwüstet, wieder auf- und umgebaut. Umgeben ist sie von einer Wehranlage mit 13 Basteien. Im Burgmuseum ist neben einer Ausstellung über Rastenburg in der Vorkriegszeit die Reiterstandarte Friedrichs von der Groeben (1645–1712) interessant. Der deutsche Adliger kämpfte im polnischen Heer unter König Johann III. Sobieski.

    • © Szymon Mucha, Shutterstock

    Die 1329 zum Schutz vor den pruzzischen Barten und den Litauern gegründete Ordensburg ist eines der bedeutendsten Denkmale gotischer Militärarchitektur im einstigen Ostpreußen. Die Burg wurde mehrfach verwüstet, wieder auf- und umgebaut. Umgeben ist sie von einer Wehranlage mit 13 Basteien. Im Burgmuseum ist neben einer Ausstellung über Rastenburg in der Vorkriegszeit die Reiterstandarte Friedrichs von der Groeben (1645–1712) interessant. Der deutsche Adliger kämpfte im polnischen Heer unter König Johann III. Sobieski.


  • Kościół pw. Św. Jerzego

    Architektonische Highlights
    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Die dreischiffige Wehrkirche St. Georg mit ihrem 48 m hohen Glockenturm, 1370 geweiht, war einmal Teil der Stadtmauer und sieht selbst wie eine kleine gotische Burg aus. Im Kontrast dazu wirken die schönen Kristallgewölbe (um 1515) innen umso filigraner.

    • © Artur Bociarski, Shutterstock

    Die dreischiffige Wehrkirche St. Georg mit ihrem 48 m hohen Glockenturm, 1370 geweiht, war einmal Teil der Stadtmauer und sieht selbst wie eine kleine gotische Burg aus. Im Kontrast dazu wirken die schönen Kristallgewölbe (um 1515) innen umso filigraner.