Madrid

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Willkommen in Madrid

Wer tagsüber die Calle del Pez entlangläuft, wird unweigerlich Ramón begegnen. Ramón ist schrecklich geschäftig, aber für Komplimente hat er immer Zeit. „Wie schön Sie heute sind, Señora!“, sagt er den jungen und besonders gern den alten Damen. Vor jedem Kinderwagen bleibt er stehen und fragt: „Wie gehts denn dem Kleinen?“, und den Männern ruft er zu: „An die Arbeit, Spanier!“ Niemand fühlt sich belästigt, die Angesprochenen erwidern den Gruß und gehen mit amüsiertem Lächeln weiter. Sie kennen Ramón, sie wissen, er ist nicht der Klügste. Die Ladenbesitzer der Straße geben ihm kleine Aufträge, er trägt Brot aus, bringt Altpapier zum Container oder verteilt die Madrider Gratiszeitung. Ramón gehört dazu: gar nicht wegzudenken aus der Calle del Pez.

Weltstadt und Dorf – das sind in Madrid keine Gegensätze. Die ohnehin schon sehenswerten Museen Prado, Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza sind Kunsttempel von Weltrang. Alle drei wurden in den letzten Jahren durch teilweise spektakuläre Anbauten erweitert. Und die Kunstmeile, der Paseo del Prado, bekam mit dem Caixaforum, das die Schweizer Architekten Jacques Herzog und Pierre de Meuron entworfen haben, ein weiteres Highlight.

Besucher aus dem Rest Spaniens finden Madrid vor allem groß und laut. Die Madrider lassen sich davon nicht schrecken. Sie trinken ihren Kaffee auf den Bürgersteigen der Gran Vía und schlagen sich die Nächte inmitten des Verkehrs der Castellana um die Ohren. Das Phänomen der abends und sonntags ausgestorbenen Fußgängerzonen kennt die spanische Hauptstadt nicht: Die Madrider lieben das Leben auf der Straße, zu jeder Zeit.

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Auftakt

Entdecken Sie Madrid!

Madrid ist das größte Dorf Spaniens, hat einmal ein Radiojournalist über die Stadt gesagt, und er hat es nicht etwa böse gemeint. Das Leben in den barrios, den Stadtvierteln, vor allem im alten Madrid hat etwas vom Leben auf dem Dorf. Die Menschen, die in den schmalen Straßen der Altstadt leben, kennen sich, sie grüßen sich, fragen nach dem Befinden des Hundes und kommentieren die letzten Neuigkeiten: Letizia (die Frau des Kronprinzen Felipe) wirkt ja wieder etwas glücklicher!, Cristiano Ronaldo (der Stürmerstar von Real Madrid) hat ja gestern wieder ein phänomenales Tor geschossen!, die baskischen Nationalisten sollen uns doch endlich in Ruhe lassen!

Mit ihren mittlerweile rund 3,3 Mio. Ew. ist Madrid die größte Stadt Spaniens, doch die ländlichen Wurzeln der Metropole verkümmern auch im 21. Jh. nicht. Die meisten Madrider kommen vom Land. Es gibt nur wenige alteingesessene Familien in der Stadt, die meisten Bewohner sind Zugezogene oder Kinder von Zugezogenen oder höchstens Enkel von Zugezogenen. Deswegen macht sich auch an jedem verlängerten Wochenende eine Autokarawane von Madrid in alle Winkel Spaniens auf. Voy al pueblo, sagen sie dann, „ich fahr aufs Dorf“: Gemeint ist das Dorf der Eltern, der Onkel oder Tanten oder Großeltern. Jeder Madrider hat irgendwo in Spanien seine zweite Heimat.

Seit der Habsburgerkönig Philipp II. das unbedeutende kastilische Städtchen Mitte des 16. Jhs. zur Hauptstadt seines Reichs erkor, hat Madrid nicht aufgehört, Immigrantenstadt zu sein. Über Jahrhunderte war es vor allem der königliche Hof, der Arbeit versprach. Doch die Lebensbedingungen der meisten Bewohner waren so miserabel, dass mehr Menschen starben als geboren wurden. Ohne die Zugezogenen aus Galicien, Andalusien, der Extremadura, dem Baskenland oder dem kastilischen Umland hätte Madrid nicht überlebt. Trotzdem wuchs die Stadt sehr langsam. 1910 lebten in London mehr als 7 Mio. Menschen, in Berlin gut 2 Mio. – in Madrid gerade 500 000. Der Anschluss an Europa sollte noch Jahrzehnte auf sich warten lassen.

Spanien und Madrid erlebten das Drama des Bürgerkriegs (1936–1939) und der anschließenden Diktatur des Generals Francisco Franco bis zu dessen Tod Ende 1975. Politisch blieb das Land auf dem Nullpunkt, wirtschaftlich begann es sich erst ab den Sechzigerjahren langsam zu entwickeln. Während es Madrid nicht gut ging, ging es dem Rest Spaniens noch schlechter. Die Landflucht entvölkerte ganze Regionen. Die Menschen suchten ihr Glück in Deutschland oder in der Schweiz, in Katalonien oder in Madrid. 1950 lebten in Madrid schon gut 1,5 Mio. Menschen, 1970 mehr als 3 Mio. Ein Ring von ärmlichen, schnell gebauten Häusern und Hütten umzog bald die alte Stadt. Die meisten von ihnen sind im Lauf der Jahrzehnte gesichtslosen Wohnblocks gewichen – darin lebt es sich etwas besser als in den selbst gezimmerten Behausungen, doch architektonischen Charme sucht man in den Vororten Madrids vergebens.

Die eigene Erfahrung als Zugezogener macht die meisten Madrider toleranter gegenüber allem Fremden. Seit Mitte der Neunzigerjahre kommt der Großteil der Immigranten nicht mehr aus Andalusien oder von der galicischen Küste, sondern aus Afrika, Osteuropa, China und vor allem aus Lateinamerika. Nicht, dass die Einheimischen ohne jede Vorurteile wären, aber im Alltag lassen sie das niemanden so leicht spüren.

Wirklich Großstadt ist Madrid erst seit dem Ende des Franco-Regimes. Nach dem Tod des Diktators 1975 machte sich Spanien auf den Weg zur Demokratie; beinahe alles verlief friedlich in der Sphäre der Politik. Doch die wahre Befreiung aus fast 40 Jahren Muff und geistiger Enge fand auf den Straßen statt – eine einzige Explosion der Lebenslust. „Es war eine unbesonnene, verspielte, kreative Epoche voller fiebriger Nächte“, erklärt Kultregisseur Pedro Almodóvar. Für ein paar Jahre, Ende der Siebziger, Anfang der Achtziger, war Madrid die heißeste Stadt der Welt.

Die heute 40- bis 50-Jährigen trauern den Tagen der Movida Madrileña (etwa: der Madrider Bewegung) immer noch hinterher. Doch nicht nur die Lust auf marcha – auf lange, durchtanzte Nächte – hat überlebt, sondern auch der offenere Geist. Das Schwulenviertel Chueca ist der Stolz der Stadt, der Día del Orgullo Gay das größte Volksfest Madrids. Ein alltägliches Miteinander: In einer Seitenstraße der Calle del Pez wohnt Marta, eine verlebte Transsexuelle, die hin und wieder auf den Strich vorm Kino Luna geht – aber wenn sie vor ihrer Haustür den Bürgersteig kehrt, tratscht sie mit den Nachbarinnen wie alle anderen auch.

Es wird und wurde viel gebaut. Oberbürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón hat im neuen Jahrtausend eine wahrhaft pharaonische Bautätigkeit entwickelt. Erst ließ er über Jahre den Autobahnring M 30 erneuern und teilweise unter die Erde verlegen, dann machte er sich daran, das Flüsschen Manzanares den Bürgern als begrüntes Idyll zurückzugeben. Die jedoch sehen das neue Areal Madrid Río mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn um das letzte Teilstück der M 30 unter die Erde zu verlegen, muss das Stadion Vicente Calderón abgerissen werden, die legendäre Heimstatt des Fußballclubs Atlético de Madrid. Die Fans sollen ab 2013 ans andere Ende der Stadt, wo Ruiz-Gallardón das Stadion La Peineta erst zur potenziellen Olympiastätte hat umbauen lassen und das nun ein Fußballtempel wird. Auch das Streckennetz der Metro wurde und wird weiter ausgebaut. Bei Redaktiosschluss maß es 284 Kilometer.

Die Inspektoren des Olympischen Komitees hat all das nicht beeindruckt. Zweimal schon hat sich Madrid für die Austragung der Olympischen Sommerspiele beworben, bekam sie aber weder für 2012 noch für 2016 zugesprochen. Immerhin ist die Stadt so noch ein Stück lebenswerter geworden. Selbst Radwege wurden im großen Stil angelegt, allerdings kaum in der Stadt, sondern als 65 km langer Ring um die spanische Metropole.

Madrid ist übrigens die am höchsten gelegene Hauptstadt Europas (wenn man von San Marino und Andorra absieht), eine Tafel am Sitz der Regionalregierung an der Puerta del Sol zeigt die Meter über Normalnull an: 650,7. Doch ansonsten sehen die Madrider keinen Grund, ihre Stadt für etwas Besonderes zu halten. Sie hat ja noch nicht einmal ein richtiges Wahrzeichen – und sie ist trotz ihrer langen Geschichte eine junge Stadt: Wahrscheinlich Mitte des 9. Jhs. von Arabern gegründet, erlangte sie erst im 16. Jh. politische Bedeutung und wuchs erst im späten 20. Jh. zur Weltstadt heran. Ihre beste Zeit erlebt sie gerade jetzt, als wohlhabende Hauptstadt eines Landes, das sich endlich dem Rest Europas geöffnet hat. Und als liebenswürdiges Städtchen, in dem auch der geschäftige Ramón nicht verloren geht.

Wohin zuerst?

Sehenswertes

Madrid ohne die Puerta del Sol geht einfach nicht. Am besten nähern Sie sich dem Platz des Sonnentors langsam an und steigen schon an der Metrostation Sevilla aus oder parken Ihr Auto dort in der Tiefgarage Ecke Calle Sevilla/Calle de Alcalá. Spazieren Sie zwischen prächtigen Häuserfassaden ins Getümmel, genießen Sie den Trubel – und halten Sie Handtasche und Portemonnaie fest. Fünf Minuten später stehen Sie auf der Plaza Mayor. Wenn Sie dann noch weitergehen bis zum Königspalast, spüren Sie es schon, das Madridgefühl.

Einkaufen

Die großen Läden von Zara und Co. an der Gran Vía und den Einkaufsstraßen Richtung Puerta del Sol steuern Sie am besten von der Plaza Callao (Metro 3, 5 Callao) aus an. Interessanter und individueller ist das Shoppen in Chueca und Malasaña nördlich der Gran Vía. Gehen Sie in die Modemeile Calle de Fuencarral (Metro 5 Gran Vía) und erkunden von dort aus die Szeneviertel. Bevorzugen Sie eine elegante Umgebung mit einem enormen Angebot von klassisch bis exklusiv, sind Sie im Salamanca (Metro 4 Serrano) richtig.

Am Abend

Beginnen Sie Ihren Abend an der Plaza Santa Ana (Metro 2 Sevilla) mit ihren terrazas. Danach können Sie durch Huertas mit seinen Tapa- und Musikbars ziehen. Mögen Sie es klassischer, beginnen Sie den Abend mit einem Aperitif auf der Plaza Mayor (Metro 1, 2, 3 Sol). Danach spazieren Sie zur Cava Baja, wo Sie so viele Tapa- und Weinlokale finden, dass es schade wäre, nur an einem Ort zu bleiben. Junge Madridbesucher fühlen sich in Malasaña wohl. Start- und Orientierungspunkt ist die Plaza Dos de Mayo (Metro 1, 10 Tribunal).

Praktische Hinweise

Anreise & Ankunft

Züge aus dem Norden laufen im Bahnhof Chamartín ein, Züge aus Barcelona und dem Süden im Bahnhof Atocha. Von hier aus bringt Sie die Metro ans Ziel.

Direktflüge nach Madrid bieten Lufthansa (www.lufthansa.com) von Hamburg, Düsseldorf, Frankfurt und München, Iberia (www.iberia.com) von Berlin, Düsseldorf, Frankfurt und München, Swiss (www.swiss.com) von Zürich, Lan (www.lan.com) von Frankfurt, Condor (www.condor.com) von Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Hannover und Nürnberg, Spanair (www.spanair.com) von Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Stuttgart, München und Zürich, Ryanair (www.ryanair.com) von Frankfurt/Hahn und Düsseldorf/Weeze sowie Easyjet (www.easyjet.com) von Berlin und Basel. Air Berlin (www.airberlin.com) und Niki (www.flyniki.com) fliegen von den wichtigsten deutschen, österreichischen und schweizerischen Flughäfen mit Umstieg in Palma de Mallorca. Die beste Suchmaschine für Flüge, trotz des Namens nicht nur für Reservierungen auf den letzten Drücker: www.lastminute.com

Der Madrider Flughafen (www.aena.es) liegt im Stadtteil Barajas etwa 15 km im Osten der Stadt. Die Terminals T 1, T 2, T 3 und T 4 sind untereinander mit einem Shuttlebus verbunden. Der neue T 4, der von der Airline Iberia bedient wird, liegt einige Kilometer weiter nördlich. Der Terminal T 4S wiederum ist mit einer Airportbahn mit T 4 verbunden. Von hier kostet ein Taxi ins Zentrum rund 40 Euro; darin ist ein Flughafenzuschlag von 5,50 Euro enthalten, der auf dem Taxameter nicht erscheint. Vom alten Flughafengebäude (Terminals 1–3) rechnen Sie mit Taxikosten von ca. 30 Euro.

Eine Metrostation gibt es im alten Terminalgebäude und eine weitere im Terminal T 4. Am besten kaufen Sie gleich eine Zehnerkarte (genannt metrobus oder diez viajes) für 9,30 Euro, die Sie auch mit Ihren Mitreisenden teilen können. Für die Fahrt vom oder zum Flughafen muss jeder Fahrgast noch zusätzlich einen Flughafenzuschlag (suplemento aeropuerto) für 1 Euro ziehen – ohne dieses kommen Sie nicht durch die Schranken am Ausgang. Die Fahrt in die Innenstadt dauert etwa 30–40 Minuten. Etwas schneller geht es mit der Flughafenlinie 200 (1 Euro oder mit dem metrobus-Ticket) zur Avenida de América, dort umsteigen in die Metro.

Ein Airport-Express-Bus (www.emtmadrid.es/lineaAeropuerto/index.html) fährt von den Terminals 4, 2 und 1 alle 20 (nachts alle 35) Minuten zur Metrostation O'Donnell (Linie 6), zur Plaza de la Cibeles und (nur zwischen 6 und 23.30 Uhr) zum Bahnhof Atocha. Der Transfer dauert ca. 40 Minuten, das Ticket kostet 2 Euro.

Auskunft vor der Reise
Spanisches Fremdenverkehrsamt

– zentrale Telefonnummer in Deutschland für touristische Auskünfte und die Bestellung von Broschüren und Infomaterial: 01803 002647

Kurfürstendamm6310707Berlin

Walfischgasse81010Wien0810 242408

Seefeldstr.198008Zürich00800 10105050

Websites mit allgemeinen Infos

www.spain.info: Website des Spanischen Fremdenverkehrsamts

www.esmadrid.com: Website der Stadt für Tourismus und Aktivitäten

www.turismomadrid.es: die Website der Region Madrid

www.descubremadrid.com: touristisches Portal der Handelskammer

www.madriderzeitung.com: nützliche Informationen und aktuelle Nachrichten

Auskunft in Madrid
Oficinas de Turismo

Plaza Mayor27915881636Metro1, 2, 3Soltgl. 9.30–20.30 Uhr

Duque de Medinaceli2914294951Metro2Banco de EspañaMo–Sa 8–20, So 9–14 Uhr

Darüber hinaus finden Sie Infokioske u. a. an der Plaza de la Cibeles, der Plaza de Callao und am Flughafen in den Terminals 2 und 4 im Ankunftsbereich.

Diplomatische Vertretungen
Deutschland

915579000www.madrid.diplo.deFortuny8Metro4Colón

Österreich

915565504www.bmaa.gv.at/madridPaseo de la Castellana91Metro10Santiago Bernabéu

Schweiz

914363960www.eda.admin.ch/madridNúñez de Balboa35Metro4Velázquez

Geld & Kreditkarten

Bankfilialen mit Geldautomat (cajero automático) gibt es an fast jeder Ecke. Die meisten Hotels und Restaurants sowie viele Geschäfte akzeptieren Kreditkarten, am verbreitetsten sind Visa und Mastercard.

Gesundheit

Falls Sie dringend einen Arzt brauchen, erkundigen Sie sich nach dem nächsten Krankenhaus (hospital) mit einer Notaufnahme (urgencia). Rechnen Sie dort mit einiger Wartezeit. Das spanische Gesundheitssystem ist medizinisch auf der Höhe der Zeit, aber tendenziell überlastet. Mit der Europäischen Krankenversicherungskarte (EHIC) auf der Rückseite Ihrer Versichertenkarte sind Sie auch in Spanien versichert. Wenn Sie sich in einer privaten Praxis oder einer Privatklinik behandeln lassen, zahlen Sie an Ort und Stelle und reichen die Rechnungen dann zu Hause zur Erstattung ein. Eventuell ist der Abschluss einer Reisekrankenversicherung sinnvoll.

Internetzugang & Wlan

Kabelloses Internet heißt in Spanien wi-fi. Im Zentrum gibt es mehrere Möglichkeiten, sich umsonst mit dem Internet zu verbinden, so auf der Plaza Mayor (Metro1, 2, 3Sol), der Plaza de Santo DomingoMetro2Santo Domingo, der Plaza de OlavideMetro1, 4Bilbao und um die Biblioteca Nacional (Paseo de Recoletos20–22Metro4Colón). Für 30 Minuten ist der Zugang umsonst bei Kiosken, die den Hinweis wi-fi tragen, sowie in einigen Stadtbussen. Kunden von McDonald's und Starbucks können sich an der Kasse einen Zugangscode geben lassen. Hotels und hostales bieten inzwischen fast alle Internetzugang an, viele jedoch nur gegen Gebühr.

Ein zentral gelegenes und mit 300 Rechnern ziemlich großes Internetcafé ist BBIGAlcalá21Metro2Sevilla.

Madrid Card

In den oficinas de turismo, in vielen Reisebüros und im Internet bekommen Sie die Madrid Card, die zum freien Eintritt in fast alle Madrider Museen und zur Bernabéu-Tour berechtigt. Karteninhaber haben zudem keine Wartezeiten etwa im Prado oder im Thyssen-Bornemisza-Museum. Außerdem kann man an einer Stadtführung teilnehmen oder Rabatte für Restaurants, Shops oder für ein Flamenco-tablao nutzen. Die Karte kostet 32 Euro für einen Tag, 42 Euro für zwei, 52 Euro für drei und 85 Euro für fünf Tage (Kinder von sechs bis zwölf Jahren 18/24/30/48 Euro).

Sie können die Madrid Card auch zusammen mit einem Zeitticket für den öffentlichen Nahverkehr bzw. für den bus turístico bekommen. Für zwei Tage kostet sie dann beispielsweise 64 Euro. www.madridcard.com

Notruf

Polizei, Feuerwehr, Rettungswagen 112

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Metro (www.metromadrid.es) ist das beste Fortbewegungsmittel in Madrid. Die 15 Linien (Übersichtsplan in der hinteren Umschlagklappe) sind ungefähr von 6 Uhr morgens bis 2 Uhr nachts in Betrieb. In den Hauptverkehrszeiten kommen die Bahnen etwa alle drei bis fünf Minuten, am späten Abend dauert es bis zu 15 Minuten. Von der Plaza de la Cibeles starten zwischen 0 und 6 Uhr 26 Nachtbuslinien in die Vororte.

Ein Einzelfahrschein kostet 1 Euro, eine Zehnerkarte (metrobus bzw. diez viajes) 9,30 Euro – im Eingangsbereich jeder Station am Automaten zu ziehen. Während einer Fahrt können Sie so oft umsteigen, wie Sie wollen. Die Zehnerkarte gilt auch für die roten Linienbusse der Madrider Stadtwerke EMT (www.emtmadrid.es), in denen muss allerdings nach jedem Umsteigen neu gelöst oder entwertet werden. Abono turístico nennt sich ein 1-, 2-, 3-, 5- oder 7-Tage-Ticket (6–25 Euro, Kinder von vier bis elf Jahren die Hälfte). Meist genügt die Zone A, Zone T (12–50 Euro) braucht nur, wer auch das Umland erkunden will.

Die trenes de cercanía der Eisenbahngesellschaft Renfe (www.renfe.es) entsprechen der deutschen S-Bahn. Ihre Bahnhöfe sind mit einem gekippten weißen C auf rotem Grund gekennzeichnet. Das metrobus-Ticket gilt nicht für die cercanías.

Parken

Wer Madrid mit dem Auto besucht, sollte vorher ein Hotel mit Garagenplatz reservieren. Mit grünen Strichen gekennzeichnete Stellplätze sind für Anwohner reserviert, für Besucher die blau markierten Plätze.

Post

Die Öffnungszeiten der Postämter (oficinas de correos) sind gewöhnlich Mo–Fr 8.30–14.30, Sa 9.30–13 Uhr. Schneller bekommt man Briefmarken im estanco (Tabakladen). Porto ins europäische Ausland 65 Cent. www.correos.es

Stadtführungen & Stadtrundfahrten

Bus turístico Madrid bietet ganzjährig – mit Ausnahme des 1. Januar – zwei unterschiedliche Besichtigungstouren im offenen Doppeldeckerbus durch Madrid. Gemeinsame Haltestelle beider Routen an der Fuente Neptuno neben dem Prado, an der Plaza de la Cibeles und an der Plaza de Colón. Alle zehn bis 25 Minuten (tagsüber, zum Teil auch bis spätabends) kommt ein Bus vorbei. Das gemeinsame Ticket für beide Routen kostet 17, 50 Euro, für zwei Tage 22 Euro. Sie zahlen im Bus und können jederzeit aus- und wieder zusteigen. Ein Audioführer (auch auf Deutsch) erklärt die Sehenswürdigkeiten. www.emtmadrid.es

Vom Centro de Turismo de MadridPlaza Mayor27Metro1, 2, 3Sol starten täglich mehrere Stadtführungen und Touren. Zu Fuß, auf dem Rad, mit dem Bus, teilweise mit kostümierten Begleitern geht es mit Descubre Madridwww.esmadrid.com3,90–7,85 Euro auf Entdeckungstour. Auf Deutsch steht jeden Freitag ab 18 Uhr ein Altstadtbummel auf dem Programm. Wer sich zutraut, auch einer Tour auf Englisch oder Spanisch zu folgen, kann etwa per Rad die wichtigsten Altstadthighlights oder zu Fuß die Geheimnisse des Retiro kennenlernen.

Kompetente individuelle deutschsprachige Stadtspaziergänge oder Führungen durch den Prado oder andere Museen bietet Madrid a tu Aire (www.madridatuaire.com) an.

Trixi MadridJardines12www.trixi.com22 EuroMetro1, 2, 3Sol bietet dreistündige Fahrradführungen auf Englisch zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten an. Flott und weniger anstrengend, aber um einiges teurer ist die dreistündige Segwaytour mit Madsegs Tourswww.madsegs.com65 Euro.

Taxis

Taxifahren ist vergleichsweise billig in Madrid. Wenn auf dem Dach des Taxis das grüne Licht leuchtet, ist es frei. Das Taxameter startet bei 2,10 Euro. Für Fahrten vom und zum Flughafen ist ein Aufschlag von 5,50 Euro zu zahlen, für Fahrten von Bahnhöfen ein Zuschlag von 2,95 Euro. Von 22 bis 6 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen kostet die Fahrt mehr. Taxiruf 915478200

Telefon & Handy

Vorwahlen aus Spanien: Deutschland 0049, Österreich 0043, Schweiz 0041, danach lassen Sie die erste Null der Ortsvorwahl weg. Bei Anrufen aus dem Ausland nach Spanien wählen Sie die Vorwahl 0034 und dann die komplette Rufnummer. Innerhalb Spaniens wählen Sie auch bei Ortsgesprächen immer die gesamte neunstellige Nummer. Spanische Mobiltelefonnummern fangen mit einer 6 an.

Die Telefonzellen der Telefónica akzeptieren sowohl Münzen als auch Telefonkarten. Um den teuren Gesprächsgebühren der Hotels zu entgehen, lohnt der Kauf einer Prepaidkarte (tarjeta prepagada) im estanco. Mobiltelefone tun problemlos ihren Dienst, das Roaming ist aber teuer. Beim Anbieter Orange kostet eine spanische Prepaid-Sim-Karte derzeit 5 Euro, jedes nationale Gespräch wird mit 9 Cent pro Minute berechnet.

Trinkgeld

Zahlen Sie nur so viel Trinkgeld, wie Sie für richtig halten. Der Kellner bringt Ihnen zunächst immer das Wechselgeld auf einem Tellerchen, darauf können Sie dann ggf. ein paar Münzen liegen lassen. In Restaurants sind fünf bis zehn Prozent üblich. Im Taxi runden Sie auf, einem Kofferträger oder dem Zimmermädchen im Hotel geben Sie 1 Euro.

Veranstaltungshinweise & Vorverkauf

Das Kulturprogramm finden Sie in der Wochenzeitschrift Guía del Ocio (www.guiadelocio.com/madrid) oder in der Freitagsbeilage Metropoli der Tageszeitung El Mundo (www.elmundo.es/metropoli). Konzerte sind montags im Lokalteil von El País aufgelistet. Einen kostenlosen Veranstaltungskalender verteilen auch die oficinas de turismo.

Fußball- und Stierkampftickets gibt es gegen rund 20 Prozent Aufschlag bei Localidades GaliciaPlaza del Carmen1915319131www.bullfightticketsmadrid.comMetro1, 2, 5Gran Vía, Sol. Viele Konzert- und Theaterkarten können Sie unter www.entradas.com oder www.ticktackticket.com buchen.

Zoll

Innerhalb der EU dürfen alle Waren für den privaten Verbrauch frei ein- und ausgeführt werden; Richtwerte hierfür sind z. B. 800 Zigaretten, 10 l Spirituosen und 90 l Wein. Für Schweizer gelten erheblich geringere Freimengen.

Was kostet wie viel?

Kaffee

um 1,80 Euro für einen café solo

Imbiss

ab 1,50 Euro für eine kleine Tapa

Wein

um 2,50 Euro für ein Glas

Diskothek

ab 15 Euro für den Eintritt am Wochenende

Metro

1 Euro für eine einfache Fahrt

Museum

8 Euro für den Eintritt zum Prado

Low Budg€t

Sehenswertes

Die drei Topmuseen Prado, Reina Sofía und Thyssen-Bornemisza verkaufen den Abono Paseo del Arte, der für 17,60 Euro Zutritt zu allen drei Museen gewährt – Sie sparen so 4,40 Euro.

Um Madrids Hauptachse Paseo de la Castellana zu erleben, können Sie in den bus turístico einsteigen – oder viel günstiger in den Bus der Linie 27. Die Fahrt kostet so nur 1 Euro.

Essen & Trinken

Wer mindestens einmal am Tag eine vollständige Mahlzeit zu sich nehmen will, der sollte das mit Blick auf den Geldbeutel am besten mittags und nichts abends tun. Fast alle Restaurants bieten montags bis freitags ein dreigängiges Mittagsmenü an.

Beim weltbesten Koch für unter 10 Euro essen? Kein Problem: Bioburger, Salate und Desserts von Ferran Adriá gibt es im Fast GoodPadre Damián23www.fast-good.comMetro10Cuzco.

Einkaufen

Mögen Sie Schuhe von Camper? In Madrid sind sie deutlich günstiger als in Deutschland. Sie finden sie u. a. hier: Gran Vía54Metro3, 5Callao; Fuencarral42Metro1, 5Gran Vía; Serrano24Metro4Serrano

Ran an die Wühltische: Bei LeftiesGran Vía32Metro3, 5Callao gibt es Restposten und fehlerhafte Stücke der Inditex-Marken Zara, Pull & Bear, Massimo Dutti und Oysho für wenige Euro.

Markenmode aus der Vorsaison zu deutlich reduzierten Preisen gibt es in Malasaña in der Calle San Vicente Ferrer: Outlet Street (Nr. 6) und Fashion Outlet (Nr. 9) . Metro1, 10Tribunal

Am Abend

Spanisches Kino für 2,50 Euro?! Das gibt es im Cine DoréCalle Santa Isabel3Mo geschl.Metro1Antón Martín, dem Haus der staatlichen spanischen Filmothek.

Die meisten Diskotheken verlangen hohen Eintritt, aber tanzen können Sie auch in Pubs wie La ComediaPríncipe16tgl. 21–4 UhrMetro1, 2Sevilla, Antón Martín in Huertas mit schwarzer Musik, das (außer Fr/Sa) keinen Eintritt verlangt.

Kunst und Konzerte erleben? Das geht auch umsonst, z. B. in den beiden Kulturzentren La Casa Encendida (Ronda de Valencia2www.lacasaencendida.esMetro3Embajadores) und Matadero (Paseo de la Chopera14www.mataderomadrid.comMetro3, 6Legazpi).

Übernachten

Das wunderschöne Cat's HostelCañizares6913692807www.catshostel.comab 18 Euro/Person inkl. Frühstück186 Betten in 19 Schlafsälen und 6 DZMetro1Antón Martín residiert in einem günstig und ruhig gelegenen Stadtpalast aus dem 18. Jh. zwischen Plaza Santa Ana und Tirso de Molina. Der maurisch gestaltete Innenhof wäre eines Luxushotels würdig. Treffpunkt der Travellerszene. Zweimal wöchentlich gibt es eine Hausparty.

In einem typischen Madrider Mehrfamilienhaus aus dem 19. Jh. wohnen Sie günstig – nämlich schon ab 19 Euro pro Person inkl. Frühstück – in der etwas nüchternen Posada de HuertasHuertas21914295526www.posadadehuertas.com152 Betten in 22 Schlafsälen und 7 DZMetro1Antón Martín.

Events, Feste & mehr

Feiertage
1. Januar

Neujahr

6. Januar

Heilige Drei Könige

März/April

Gründonnerstag/Karfreitag

1. Mai

Tag der Arbeit

2. Mai

Fiesta de la Comunidad Madrid

15. Mai

San Isidro

15. August

Mariä Himmelfahrt

12. Oktober

Nationalfeiertag

1. November

Allerheiligen

9. November

Virgen de la Almudena

6. Dezember

Tag der Verfassung

8. Dezember

Mariä Empfängnis

25. Dezember

Weihnachten

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist oft der folgende Montag Feiertag.

Veranstaltungen
5. Januar

Cabalgata de Reyes: Die Kinder schauen den Heiligen Drei Königen abends beim festlichen Einzug in Madrid zu. Wenn sie nach Hause kommen, haben die Reyes dort ihre Geschenke hinterlassen. Am nächsten Morgen wird ausgepackt.

Ende Januar–Anfang Februar

Escena Contemporáneawww.escenacontemporanea.com, internationales Off-Theater-Festival auf verschiedenen Bühnen der Stadt.

Festival Flamenco de Caja Madrid im Teatro Circo Price und im Kulturzentrum Casa Encendida. www.lacasaencendida.com

Mitte Februar

Arcowww.arco.ifema.es, internationale Kunstmesse auf dem Messegelände Ifema.

Gründonnerstag/Karfreitag

Semana-Santa-Prozessionen in der Altstadt erinnern an die Passion Christi.

April

Madrid-Marathonwww.maratonmadrid.org: Der Klassiker ist anspruchsvoll: Höhenunterschiede von insgesamt 300 m sind zu bewältigen.

Mai

2. Mai: Der Feiertag der Comunidad de Madrid erinnert an die Aufständischen, die sich am 2. Mai 1808 den Truppen Napoleons widersetzten.

8.–15. Mai: Die Stadt feiert ihren Heiligen San Isidro. Tägliche Stierkämpfe in der Arena Las Ventas, Folklore, Musikbühnen.

Ende Mai/Anfang Juni

Feria del Libro im Retiro, ein zweiwöchiges Autogrammmarathon der bedeutendsten spanischsprachigen Schriftsteller.

Anfang Juni

Festimad Surwww.festimad.es, das bedeutendste Rockfestival der Region Madrid in Leganés 18 km südlich.

Anfang Juni–Mitte Juli

Photo-Españawww.phe.es: Die ganze Stadt verwandelt sich in eine große Fotoausstellung.

23./24. Juni

Noche de San Juan: In der Johannisnacht springen die jungen Madrider übers Feuer, z. B. auf der Plaza Dos de Mayo und auf dem Platz hinter der Kirche San Francisco el Grande.

Ende Juni/Anfang Juli

Día del Orgullo Gay: Die Schwulendemo in Chueca hat sich im Lauf der Jahre zum größten Volksfest Madrids entwickelt.

Juli–Mitte August

Veranos de la Villaveranosdelavilla.esmadrid.com: Theater, Musik und Tanz in der ganzen Stadt.

6.–15. August

Verbena de la Paloma/San Cayetano/San Lorenzo: Die bodenständigsten Volksfeste rund um die Plaza Cascorro im Rastroviertel und auf der Argumosa in Lavapiés.

September

La Noche en Blancolanocheenblanco.esmadrid.com: Museumsnacht mit freiem Eintritt und riesigem Veranstaltungsprogramm.

Mitte Oktober–Mitte November

Festival de Otoño: herbstliches Kulturfestival auf vielen Bühnen.

November

Madrid en Danzawww.madrid.org/madridendanza: dreiwöchiges internationales Tanzfestival auf verschiedenen Bühnen.

Dezember

Weihnachtsmarkt auf der Plaza Mayor.

Silvesterfeier auf der Puerta del Sol – ein nationales TV-Ereignis.

Im Trend

Bella Italia in Spanien
Unverfroren

Italiens Erfolgsexport erobert die Herzen der Madrider. Italienisches Eis wie das der Gelateria RomanoCalle Santa Engracia155 fliegt nur so aus den Eistruhen. Kein Wunder! Das Familienunternehmen setzt auf Biomilch und frischeste Zutaten. BruinPaseo del Pintor Rosales48 verzaubert allein schon durch den Fünfzigerjahre-Look, und dann bietet die auch noch Dutzende Eissorten an – darunter exotisches wie Olivenöl- oder Käsearoma. Bei Gelati e FrullatiAvenida de Felipe II8 kommen weniger, aber täglich wechselnde Sorten in die Eisbecher. Unser Favorit: Mascarpone mit Keksstücken.

Moda de Madrid
Extravagant

Kreativ und detailverliebt sind die Entwürfe von Inés und Iván für das Label La Casita de Wendywww.lacasitadewendy.com . Popstar Björk ist ein Fan des Labels und modelte auch schon für die Madrider. Bei Lost PeopleCalle Santa Bárbara6www.lostpeopleshop.com werden nicht nur die von Mangas inspirierten Designs von Besitzerin Antonia verkauft, sondern auch die Kreationen anderer Newcomer.

Szeneliebling
Lounge als Augenschmaus

In der Lolita Lounge BarCalle Manuel de Falla3www.lolitalounge.net kann man sich förmlich sattsehen. Das Restaurant Shoko MadridCalle Toledo86www.shokomadrid.com ist dank Feng Shui ebenfalls ein Hingucker. Zu den beliebtesten Lounges der Madrider gehört die Belvedere LoungeCalle del Prado15www.olsenmadrid.com im Restaurant Ølsen, die der berühmten Ølsen Bar in Buenos Aires nachempfunden ist.

Mit Kunst leben
Kreative Destination

In Madrid ist Kunst Teil des Alltags. So können sich Gäste mit Sinn fürs Kreative in einem passenden Hotel betten. Das Hotel Silken Puerta AméricaAvenida de América41 wurde von 19 Designteams realisiert. Es besteht aus 15 Etagen, und jede trägt eine andere Handschrift. Das zwölfte Stockwerk ist dunkel und puristisch, das Parterre in sanften Holztönen gehalten, und Etage vier sprüht vor Lebensfreude. CruceCalle del Dr. Fourquet5 ist nicht nur eine Galerie. Die Räume sind der Treffpunkt der Kunstszene. Es gibt Poesie- und Buchpräsentationen, Konzerte oder Partys. Auch Besucher ohne großes Kunstinteresse fühlen sich im Tapas y FotosCalle Doctor Piga7 wohl. Die Bar besticht durch Schwarz-Weiß-Fotografien des Besitzers an den Wänden und eine kleine, aber feine Tapaauswahl auf der Speisekarte. Zweimal im Monat finden Lesungen statt.

Nachhaltig
Grüne Architektur

Schon bei der Ankunft am Flughafen Barajas bekommen Gäste das Umweltbewusstsein der Madrider zu spüren. Die Dachkonstruktion aus Bambus von Richard Rogers www.richardrogers.co.uk freut Auge und Natur gleichermaßen. Der Eco-BoulevardBulevar de la Naturaleza1 ist mit sogenannten Air Trees bepflanzt, die das Klima positiv beeinflussen sollen. Wachsen tun sie in pavillonartigen Konstruktionen über dem Boden. Spannend ist auch das Internationale Kongresszentrum, das von den Architekten Luis Mansilla und Emilio Tuñón www.mansilla-tunon.com energieautark entwickelt wurde.

Bloss nicht

An fremde Tische setzen

Spanier setzen sich nicht zu fremden Leuten an den Tisch. Nur unter Jugendlichen sind die Sitten etwas lockerer. In Restaurants sind selbst freie Tische tabu: Der Gast wartet, bis er vom Kellner einen zugewiesen bekommt.

Mitklatschen

Jedenfalls nicht beim Flamenco. Die kunstvollen palmas sind Teil der Musik. Mancher im Publikum hat das richtige Gespür für die Rhythmen – ein frisch angekommener Tourist eher nicht.

Falsche Schlüsse ziehen

Das Küsschen links und Küsschen rechts ist in Spanien eine Grußformel wie anderswo das Händeschütteln. Machen Sie sich keine Hoffnungen!

Rauchen

Seit 2011 gilt nun auch in Spanien ein strenges Anti-Tabak-Gesetz. Rauchen ist in allen öffentlichen Gebäuden sowie Cafés, Restaurants, Bars und Clubs verboten. Auch Raucherzonen oder Kabinen wurden abgeschafft. Wer rauchen will, muss vor die Tür.

Auf gerissene Taxifahrer hereinfallen

Am Flughafen Barajas stehen die Taxis Schlange und die Fahrgäste auch. Ein paar besonders schlaue Taxifahrer laufen in den Ankunftshallen herum auf der Suche nach Beute: frisch angekommenen Touristen. Die lotsen sie in ihren Wagen, um ihnen später Mondpreise abzuknöpfen. Also lieber wie alle anderen am Taxistand Schlange stehen.

Schwarz gebrannte CDs und DVDs kaufen

Überall in der Innenstadt treffen Sie auf junge Männer – meistens Schwarzafrikaner –, die auf einer Decke vor sich Hunderte von CDs und DVDs ausgebreitet haben. Die CD bekommen Sie für 3 Euro, die DVD fürs Doppelte. Natürlich sind die Platten schwarz gebrannt. Hier zu kaufen ist nicht nur illegal, Sie tun noch nicht einmal den Immigranten einen Gefallen: Die sind ohne jeden sozialen Schutz, das dicke Geschäft machen mafiöse Hintermänner. Die Interpreten gehen sowieso leer aus.

Auf grün vertrauen

Eine Ampel wird von den Madridern nur als Ratgeber verstanden: Man kann sie beachten, muss aber nicht. Noch gefährlicher ist die Angewohnheit vieler Autofahrer, gerade noch bei Tieforange durchzubrausen. Augen auf!

Diebe in Versuchung führen

Tragen Sie so wenig Wertsachen wie möglich mit sich herum, passen Sie in der Metro, im Gedränge und generell in Menschenmengen besonders gut auf, und lassen Sie sich nicht von zwei, drei Unbekannten zugleich ansprechen, auch nicht von angeblichen Polizisten in Zivil.

Stichworte

Pedro Almodóvar

Spaniens großer Filmemacher Pedro Almodóvar, Jahrgang 1951, ist ein Landmensch, der in der Stadt seine Heimat gefunden hat. Er wuchs in einem Dorf der Mancha im Herzen Spaniens auf. Mit 18 ging er gemeinsam mit seinem Bruder nach Madrid. Dort lernte er das Leben kennen. Und so hat er Madrid zur Hauptdarstellerin vieler seiner Filme gemacht. Homosexuelle, Transvestiten und immer wieder starke Frauenpersönlichkeiten finden sich in seinen Filmen. Spätestens seit seinem Oscar-Erfolg Todo sobre mi madre (Alles über meine Mutter, 1999) liegt ihm die Kulturszene Spaniens zu Füßen. Hable con ella (Sprich mit ihr, 2002) wurde mit dem Oscar für das beste Drehbuch ausgezeichnet. Zuletzt erschien La piel que habito (Die Haut, in der ich wohne, 2011). Almodóvar ist nicht der Provokateur, für den ihn viele halten. Almodóvar zeigt nur das Leben, wie es auch ist. Und er zeigt es mit Witz und Selbstverständlichkeit. Nicht alle Spanier lieben ihn dafür. Aber seine Filme werden in aller Welt verstanden.

Anillo Verde

Madrid überrascht immer wieder mit eigenständigen, bisweilen auch eigenartigen Projekten. Vielleicht kam den Verantwortlichen die Idee für den „Grünen Ring“, als sie im Stau auf dem Autobahnring M 30 bzw. M 40 standen. Jedenfalls wurden die Bürger 2008 mit einem 64 km langen und gut 50 Mio. Euro teuren Radweg überrascht, der meist zwischen den genannten Autobahnen verläuft. 16 Parks und 21 Stadtteile können Radwanderer oder Sportler auf der Erkundung der Randbezirke kennen lernen. Seine erste Aufgabe hat der Anillo Verde Ciclista, der grüne Fahrradring, immerhin schon erfüllt: Sonntags strömen die Familien auf ihren jeweiligen Abschnitt, gehen spazieren oder bringen den Kleinen das Radfahren bei. So wird das bici für künftige Verkehrsteilnehmer vielleicht einmal ein ganz normales Nahverkehrsmittel sein. www.anilloverdeciclista.es.

Botellón

Hunderte Jugendliche treffen sich Fr und Sa abends auf einem vorher abgesprochenen Ort im centro. Überall kreisen die botellas – entweder litronas (1 l Bier) oder große Plastikflaschen mit calimocho, einer Mischung aus Rotwein und Cola. Nicht selten artet das Vergnügen zum kollektiven Besäufnis aus, und an den Häuserwänden stehen die Jungs und pinkeln. Schon seit vielen Jahren geht das so. Dann verbot die Regionalregierung den Verkauf von alkoholischen Getränken nach 22 Uhr, ohne wirklichen Erfolg. 2011 wurde eine strenge Lärmschutzverordnung verabschiedet: Wer zwischen 23 und 7 Uhr trinkend und lärmend in der Straße erwischt wird, muss bis zu 600 Euro Strafe zahlen.

Contaminación

Kein schönes Wort – contaminación heißt Luftverschmutzung. Besonders an klaren Wintertagen verschwindet die Sonne hinter einem dunklen Feinstaubschleier, sodass man etwa vom Dach des Círculo de Bellas Artes kaum die Hochhaustürme an der Plaza Castilla erkennen kann. Die schwarze boina, eigentlich eine Baskenmütze, in Madrid aber die Metapher für Feinstaubwolke, wird vor allem von Dieselfahrzeugen verursacht. Die erlaubten Höchstwerte werden dabei regelmäßig überschritten. Bis 2016 hat Bürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón versprochen, das Problem in den Griff zu bekommen. Wie er das anstellen will, ist unklar. Fahrverbote oder eine Zugangsbeschränkung zum Zentrum soll es nicht geben.

Doce Uvas

Zwölf Trauben muss man haben – zumindest am Silvesterabend, der Nochevieja. Dann schaut ganz Spanien per TV auf die Uhr der Casa de Correos an der Puerta del Sol und schiebt sich zu jedem Glockenschlag, mit dem sich das alte Jahr verabschiedet, eine Traube in den Mund. Weil das gar nicht so einfach ist, gibt es vor dem Fest zwölf kernlose und gepellte Trauben in kleinen Dosen zu kaufen. Der Brauch, der Wohlstand im neuen Jahr bewirken soll, entstand Ende des 19. Jhs. in Madrid.

Flamenco

Vente pa' Madrid, singt die Flamencopopgruppe Ketama in einem ihrer berühmtesten Lieder: Komm nach Madrid! Madrid ist die heimliche Hauptstadt der Flamencokünstler, auch wenn viele von ihnen aus Andalusien stammen, von dort, wo der Flamenco in der zweiten Hälfte des 18. Jhs. entstand und wo sich zwischen 1860 und 1910 seine bis heute bewahrte klassische Form entwickelte. In Madrid finden die Sänger, Musiker und Tänzer die bedeutendsten Plattenstudios, die besten Veranstaltungsorte und das größte Echo im Rest des Landes.

Der Flamenco hat sich in den vergangenen Jahren anderen Musikstilen geöffnet. Flamenco-Fusion gehört zum Spannendsten, was die europäische Musikszene zu bieten hat. Hörproben: Bebo & Cigala, Lágrimas Negras (Flamenco-Jazz); Chambao, Endorfinas en la Mente (Flamenco-Chillout); Enrique Morente, Omega (Flamenco-Rock). Klassischen Flamenco mit sanfter Stimme singt Estrella Morente auf Mi Cante y un Poema. Der größte Flamencogitarrist ist nach wie vor Paco de Lucía; in seine Fußstapfen versucht Vicente Amigo zu treten. www.deflamenco.com

Hojas de Reclamación

Existen hojas de reclamación, dieser Satz wird aufmerksamen Madridbesuchern in praktisch jedem Restaurant, Hotel, Taxi, Bus oder Geschäft begegnen. Das Beschwerdeblatt ist die Waffe des Kunden. An und auf ihm kann er seinen ganzen Unmut auslassen über überteuerte Preise, unverschämten Service oder was ihm sonst unter den Nägeln brennt. Der Taxifahrer oder Ladenbesitzer muss solche staatlichen Bögen parat haben. Die Blätter haben zwei Durchschläge und sind nummeriert, damit auch keine Beschwerde verloren geht. Oft genutzt werden sie von den Kunden allerdings nicht.

Immigration

Noch Mitte der Neunzigerjahre konnte man in der Metro sitzen und nur lauter spanische Gesichter um sich sehen. Eine Provinzstadt, unberührt von den Menschenströmen dieser Welt. Das hat sich in wenigen Jahren gründlich geändert. Madrid ist auf dem Weg zur Weltstadt. Zwischen 2000 und 2010 hat sich die Zahl der Ausländer von 166 000 auf 1 116 000 innerhalb der Comunidad de Madrid erhöht – 2011 lag der Ausländeranteil bei knapp 17 Prozent. Ein knappes Fünftel der Immigranten stammt aus Rumänien, gefolgt von Ecuadorianern, Marokkanern und Kolumbianern. Das Zusammenleben zwischen Einheimischen und Zugewanderten funktioniert leidlich.

Klima

Nueve meses de invierno, tres meses de infierno – nein, der Winter dauert in Madrid nicht neun Monate, und die Sommermonate sind nicht durchgängig infernalisch heiß. Aber ein paar Hitzewochen mit an die 40 Grad im Schatten sind im Juli und August normal, und der Winter ist nicht mediterran mild, sondern kastilisch rau. Doch immer hängt der Himmel etwas höher als in Europas Norden.

Lärm

Wohl dem, der in Madrid mit tiefem Schlaf gesegnet ist. Am frühen Morgen treten Müllabfuhr und heitere Nachtschwärmer in ihren täglichen Wettkampf, wer wohl die meisten Anwohner aus ihren Betten aufzuschrecken versteht. Tagsüber schallt der Verkehrslärm von den Fassaden zurück, die knatternden Mopeds, brummenden Linienbusse, hupenden Taxis. Die Dauerbaustelle Madrid tut ein Übriges: Das anspruchsvolle Stadtsanierungsprogramm lässt Straßen und Plätze erstrahlen, doch die lärmenden Bauarbeiten rauben vielen den Nerv.

Monarchie

Juan Carlos I de Borbón y Borbón, Jahrgang 1938, ist populär. Als er 1975 nach dem Tod des Diktators Francisco Franco zum König der Spanier proklamiert wurde, flogen ihm nicht gerade die Sympathien seiner Landsleute zu. Er war König von Francos Gnaden; der General hatte den Enkel des letzten spanischen Königs Alfonso XIII einige Jahre zuvor zu seinem Nachfolger bestimmt. Doch mit klugen Entscheidungen half der frisch gekrönte König seinem Land auf dem Weg zur Demokratie. Im Februar 1981 ließ er beim Putschversuch einer Reihe von Polizisten der Guardia Civil keinen Zweifel an seiner Treue zur Verfassung und half mit, den Staatsstreich im Keim zu ersticken. Vom Respekt für den Vater profitiert auch Kronprinz Felipe: Er ist fast ebenso beliebt, erst recht seit seiner Heirat mit einer Bürgerlichen, der Journalistin Letizia Ortiz und der Geburt der beiden Töchter Leonor und Sofía.

Oso y madroño

Der Bär am Erdbeerbaum ist das Symbol und Stadtwappen Madrids. Besonders die spanischen Gäste lassen sich gerne vor der großen Bronzeplastik auf der Puerta del Sol fotografieren. Dort sieht man einen lebensgroßen Bären, der sich an einem Erdbeerbaum aufgerichtet hat, um von den Früchten zu naschen. Den Einheimischen dient das erst 1967 geschaffene Werk als nicht zu verfehlender Treffpunkt.

Ruiz-Gallardón

Madrids konservativer Bürgermeister Alberto Ruiz-Gallardón ist in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmepolitiker und gilt seit vielen Jahren als aussichtsreichster Kandidat des konservativen Partido Popular für das Amt des Ministerpräsidenten, wenn ihn die Parteibonzen denn ließen. Sein Dauerclinch mit der Parteiführung und seiner Erzfeindin, der Präsidentin der Region Madrid, Esperanza Aguirre, bringt ihm nur noch mehr Fans ein. Als Madrider Stadtchef hat der 1958 in der Hauptstadt Geborene das Gesicht der Metropole entschieden und mutig verändert: Die Ringautobahn M 30 wurde unter die Erde gelegt, darüber verschönern nun Parks Luft und Lebensqualität. Fußgängerzonen in der Altstadt und Madrids – allerdings erfolglose – Olympiakandidatur waren weitere Leuchtturmprojekte von Ruiz-Gallardón.

Stierkampf

Der Stierkampf ist kein Kampf, sondern ein merkwürdiges Ritual: Drei matadores bringen im Lauf eines Nachmittags jeweils zwei Stiere nach festgelegten Regeln um. Der Stier hat dabei heftig zu leiden, während der Stierkämpfer seine Gesundheit aufs Spiel setzt. Am Ende wird der Präsident der Arena entscheiden, welche Ehre dem Matador gebührt: ein Ohr oder beide Ohren oder beide Ohren plus Schwanz vom Tier. Die mit dem Kampf zufriedenen Zuschauer winken mit einem weißen Taschentuch. Madrid ist die Welthauptstadt der tauromaquia. Die Saison in der Arena Las Ventas (www.las-ventas.com) dauert ein halbes Jahr, von Ostern bis Oktober. Die corrida de toros ist fest mit der spanischen Kultur und Geschichte verbunden. Inwieweit dies noch für die Gegenwart gilt, darüber wird heftig gestritten. Der große Maler Francisco de Goya (1746–1828) etwa hat ihr einen eigenen Radierzyklus, die »Tauromaquia«, gewidmet. Auch Pablo Picasso war ein überzeugter Anhänger und setzte sie in seiner Kunst um. In den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Stierkampfgegner aber auch in Spanien selbst immer größer geworden. Sie beklagen nicht nur den Tod von rund 40 000 Stieren, die in den Arenen des Landes jährlich getötet werden. Auch die Pferde der picadores müssen ihren Einsatz oft mit schmerzhaften Verletzungen oder dem Leben bezahlen. Der Deutsche Tierschutzbund ruft dazu auf, Stierkämpfe zu boykottieren. In Spanien überträgt der öffentlich-rechtliche Sender RTVE keine Kämpfe mehr im Fernsehen.

Bücher & Filme

Die sterblich Verliebten

Jeden Morgen beobachtet María in einem Madrider Café ein allem Anschein nach perfektes Paar. Sie ist fasziniert, doch dann geschieht etwas Schreckliches. Ein meisterlicher Roman von Javier Marías über die Liebe und den Tod

Der lange Marsch/Der Fall von Madrid/Alte Freunde

Rafael Chirbes’ Romantrilogie beschreibt anhand eines Freundes- und Familienkreises in Madrid den gesellschaftlichen Wandel Spaniens von der Diktatur Francos in einen modernen europäischen Staat. Ein anspruchsvolles Meisterwerk

Die Metropole der langen Nächte

In kurzen Kapiteln beschreibt Peter Burghardt, ehemaliger Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, das Madrid von heute – eine ideale Lektüre zur Einstimmung

Goyas Geister

Der Film von 2006 mit Javier Bardem und Natalie Portman führt mit dem Ausnahmekünstler Francisco de Goya in die Umbruchszeit des ausgehenden 18. Jhs.: Die spanische Inquisition trifft auf die Französische Revolution. Als ideale Kulisse diente Milos Forman u. a. der Retiropark

Abre los ojos

Der erfolgreichste spanische Regisseur neben Altmeister Pedro Almodóvar ist Alejandro Amenábar: In diesem Mysterydrama von 1997 sind einige der ungewöhnlichsten Bilder von Madrid zu sehen, etwa eine völlig leer gefegte Gran Vía.

Fakten

Einwohner
3.266.126
Fläche
604 km²
Strom
230 V, 50 Hz
Reisepass / Visum
nicht notwendig
Ortszeit
05:25 Uhr
Zeitverschiebung
keine
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